Der Moment .... : ... in dem man eine Zufallsbegegnung macht – und es unangenehm wird

Trifft man zufällig auf entfernte Bekannte, muss man schnell entscheiden: Nur grüßen, eine Unterhaltung anfangen – oder so tun, als hätte man sich nicht gesehen? In der Kolumne „Der Moment“ sucht unsere Autorin nach einer Lösung.
Zufällige Begegnungen können verheerend sein. Wie zum Beispiel in Fontanes Roman „Irrungen, Wirrungen“, in dem Lene ihrem Geliebten Botho und dessen Ehefrau auf der Straße begegnet. Obwohl sie von der anderen Frau wusste, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg, als sie die beiden zusammen sieht. Lene fällt danach in Ohnmacht.





