Wandern im Alltag :
„Eine Wanderung kann auch an der eigenen Haustür beginnen“

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Auch in der Großstadt möglich: Spaziergänger im Berliner Tiergarten.
Auch in der Großstadt möglich: Spaziergänger im Berliner Tiergarten.dpa

Bertram Weisshaar ist Spaziergangsforscher und hat ein Buch über das Wandern geschrieben. Im Interview erzählt er, wie er es schafft, Wanderungen in seinen Alltag einzubauen und warum die Sehnsucht nach unberührten Landschaften in Zeiten des Klimawandels unrealistisch ist.

Herr Weisshaar, Sie sind Spaziergangsforscher. Wann sind Sie denn das letzte Mal selbst spazieren gegangen?

Gestern, da habe in Leipzig einen Stadtspaziergang gemacht. Oft sind meine Spaziergänge Recherche, zuletzt war ich viel für mein Buch unterwegs. Da bin ich dann zwischen 15 und 20 Kilometer pro Tag gelaufen. Aber an Tagen, an denen die Arbeit am Schreibtisch überwiegt, versuche ich mindestens zwischen 8000 und 10.000 Schritte zu machen.

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