Auch wenn Journalisten im Glashaus sitzen und nicht mit Steinen werfen sollten: Gegen hohle Phrasen helfen nur wahre Worte. Anmerkungen zum politischen Diskurs und seinen Begriffen.
Das Wahlergebnis von Sachsen-Anhalt hat nicht nur mit dem Kanzler etwas gemacht. Auf keinen Fall wollen wir uns eines Tages einen Vorwurf machen müssen wie Jens Spahn.
Hätte der Kanzler den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden vor sich selbst schützen dürfen, vielleicht sogar müssen? Das Grundgesetz und der liebe Gott sehen das wohl anders.
Wer am Elfmeterpunkt versagt oder den falschen Post zu einem Spiel absetzt, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Aber wenigstens können die Holländer sich nicht über uns lustig machen.
Die Politik will den Tabak- und den Zuckergenuss teurer machen. Das geht zu weit. Ihr mögt uns Zigaretten und Cola nehmen, aber niemals: unsere Freiheit!
Der Langenscheidt-Verlag kürt „Das crazy!“ zum Jugendfavoriten. Die Redensart passt, wenn selbst Trumps Tiraden über die Straße von Hormus kein anderes Wort mehr lassen.
Schoss auch Trump einen elefantengroßen Bock? Da sind wir nicht mehr so sicher. Vielleicht hat er uns in der Straße von Hormus auf eine falsche Fährte gelockt.
Warum folgen nicht weitere Politiker dem Beispiel der FDP-Generalsekretärin in Baden-Württemberg? Nicht alle hätten so viel zu verlieren wie Donald Trump.
Eine Antwort darauf findet sich vielleicht in „Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“. Aber zuerst müssen wir unsere Truppen von den Touristentransportern holen!