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Geschmack mit Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test Test: O La Laqua Aufmacher Getränke Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Geschmack durch Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test

Aktualisiert:
Letztes Update: 27. Oktober 2026

Wir haben den Quickcheck überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert.

Trinken ist gesund und wichtig – so weit sind sich die meisten Menschen einig. Wie es dann mit der Menge oder gar der Wahl des Getränks weitergeht, ist jedoch eine Konfliktsache. Nicht alle denken beim Trinken gleich an Wasser. Die einen schwören, dass die vier Tassen Kaffee am Tag den Flüssigkeitsbedarf abdecken, die anderen verzichten auf Wasser und greifen lieber zu Saftschorle, Limo oder doch gleich zum Cocktail. Dass Zucker und Alkohol in Massen nicht gesund sein können, versteht sich von selbst.

Das Münchner Unternehmen Oh la laqua verspricht: Das geht auch anders. Wasser mit Geschmack muss nicht teuer und ungesund sein oder gar viel Müll produzieren. Die Lösung sollen Getränkekonzentrate in kleinen sechs Milliliter-Sticks sein. Die reißt man auf, vermischt sie mit bis zu 500 Millilitern stillem oder sprudelndem Wasser und hat – Trommelwirbel – Wasser mit Geschmack. Es gibt Sorten für den süßen Kaffee am Morgen, das erfrischende Getränk zwischendurch oder den Cocktail am Abend. Das soll Wasser wirklich allen auf gesunde Weise schmackhaft machen.

Oh la laqua im Test

Für unseren Quickcheck hat die gesamte Redaktion mitgemacht und einige Sorten verkostet. Ob Oh la laqua nun die Lösung für alle Kritiker von geschmacklosem Wasser ist, erfahren Sie hier.

Das Angebot

Oh la laqua bietet Wasser mit Geschmack für jeden Anlass an. Das Probierset »Dolce Vita« beinhaltet etwa sechs Bitter-Sorten, darunter Grapefruit, Wildberry oder Lemon. Die Sticks kann man etwa in purem Wasser auflösen oder auch seinen Cocktail damit aufpeppen. Damit kann man auf zuckerhaltige Mischgetränke verzichten.

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Bitter-Sorten
Test Geschmack durch Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test: Oh la laqua Dolce Vita
Oh la laqua Dolce Vita
Fruchtig
Test Geschmack durch Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test: Oh la laqua 6 reasons why
Oh la laqua 6 reasons why
Kaffee-Konzentrat
Test : Oh la laqua Coffee Combo
Oh la laqua Coffee Combo
Bitter-Sorten
Oh la laqua Dolce Vita
Test Geschmack durch Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test: Oh la laqua Dolce Vita
Fruchtig
Oh la laqua 6 reasons why
Test Geschmack durch Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test: Oh la laqua 6 reasons why
Kaffee-Konzentrat
Oh la laqua Coffee Combo
Test : Oh la laqua Coffee Combo

Das Probierset »Six Reasons Why« umfasst Geschmäcker für den Alltag, die an Infused Water erinnern, darunter Gurke-Minze oder Birne-Thymian. Es gibt auch Geschmäcker speziell für Kinder wie Waldmeister oder Himbeere.

Wer gerne süße Kaffeemischgetränke trinkt, kann das mit der »Coffee Combo« ebenfalls tun, ganz ohne Zucker oder Süßstoffe. Hier bietet das Unternehmen die beiden Geschmäcker Toffee-Sahne und Schokolade-Haselnuss an. Die können einfach in Kaffee oder Milch aufgelöst werden – egal ob warm oder kalt.

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Geschmack mit Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test Test: O La Laqua
Geschmack mit Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test Test: O La Laqua
Geschmack durch Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test Test: Oh La Laqua 3

Nun stellt man sich die Frage, woher der Geschmack kommt. Tatsächlich ist die Liste der Inhaltsstoffe sehr kurz und sieht bei fast allen Sorten gleich aus: »Wasser, Zitronensaftkonzentrat, natürliches Aroma«. Bei den Bitter-Sorten ist zusätzlich »Aroma Chinin« enthalten.

Und was bedeutet natürliches Aroma? Laut der EU-Aromenverordnung Nr. 1334/2008 dürfen alle Stoffe als natürliche Aromen bezeichnet werden, die nicht synthetisch hergestellt wurden. Das bedeutet aber nicht, dass das Aroma zwingend aus der Frucht oder Zutat stammt, die das Produkt geschmacklich suggeriert. Die Aromen werden in der Regel aus Pflanzen (Früchte, Kräuter), Tieren (Milchbestandteilen) oder Mikroorganismen (Hefe, Bakterien) gewonnen. Oh la laqua schreibt zur Herstellung selbst:

Für Oh la laqua Natural Waterfusions nutzen wir nur natürliche Aromen aus Pflanzen. Daher sind all unsere Produkte auch zu 100% natürlich und vegan, auch wenn die Aromen nicht immer aus der namensgebenden Frucht stammen.

Zucker oder Süßstoffe sind in den Sticks nicht enthalten. Die Nährwerte sind daher nicht überraschend: Null Gramm Fett, Eiweiß, Salz oder Kohlenhydrate und weniger als eine Kilokalorie pro hundert Milliliter enthält ein Stick. An den Inhaltsstoffen gibt es wenig auszusetzen – in der Theorie scheinen die Getränkekonzentrate eine gute Alternative für alle zu sein, die im Alltag auf Zucker oder Süßstoffe verzichten möchten.

Derzeit zahlt man für eine einzelne Packung (zehn Sticks à sechs Milliliter) 5,99 Euro. Oh la laqua gibt an, dass ein Stick für 500 Milliliter Wasser mit Geschmack ausreicht. So zahlt man theoretisch für fünf Liter Wasser mit Geschmack sechs Euro. Zum Vergleich: Eine Flasche Eistee oder Limonade (1,5 Liter) im Discounter erhält man für rund 1,50 Euro. Die enthalten jedoch logischerweise Zucker und andere Zusatzstoffe.

Der Geschmackstest

Genug der Theorie – wie schmeckt es denn? Wir testen als Erstes die Sorte Birne-Thymian – oder wollen zumindest. Die Plastik-Verpackungen lassen sich teilweise nicht leicht aufreißen. Wer mit viel Schwung zieht, riskiert, das flüssige Konzentrat auf dem Schreibtisch zu haben – wie wir. Mit etwas mehr Geduld und vorsichtigem Aufreißen klappt es aber.

Der Geruch ist direkt sehr intensiv, der Geschmack jedoch nur schwach. Bei Birne-Thymian dominiert eindeutig die Birne. Bei der Sorte Peach-Orange-Blossom dasselbe Spiel: Das Konzentrat riecht sehr stark, schmeckt aber eher schwach. Und bei der Sorte Gurke-Minze riechen wir zwar die Minze, im Mund kommt aber wenig davon an. Im Laufe des Geschmackstests bemerken wir außerdem, dass die Herstellerangabe von 500 Millilitern Wasser für einen Stick (sechs Milliliter) viel zu hoch gegriffen ist. Die meisten Sorten schmecken bei 250 Millilitern intensiv und erfrischend, bei mehr Wasser hat man eher das Gefühl, der Geschmack sei vorbeigeschwommen.

Der Hersteller gibt an, dass dies bei der Umstellung von zuckerhaltigen Getränken auf Oh la laqua normal sei und man sich mit der Zeit an den neuen, weniger intensiven Geschmack gewöhne. Nach und nach kann man also die Wassermenge pro Stick erhöhen.

Insgesamt kann man sagen, dass die Getränkekonzentrate wie Infused Water schmecken. Als hätte man für ein paar Minuten eine Orangenscheibe oder Gurke in das Wasser eingelegt – dafür ganz ohne Aufwand.

Geschmack mit Konzentrat: Oh la laqua Getränkesticks im Test Test: O La Laqua
In jeder Packung sind zehn Getränkesticks à sechs Milliliter enthalten, besonders praktisch für unterwegs. Jedoch muss man die Sticks vorsichtig aufreißen.

Die Bitter-Sorten konnten fast keinen Mitarbeiter aus der Redaktion überzeugen. Von Lemon, Grapefruit oder Wildberry ist kaum etwas zu schmecken – viel zu dominant ist das Bittere. Die Bitter-Sorten haben ihre Stärken eher als Mixgetränk für Cocktails, pur im Wasser konnten sie nicht punkten.

Zuletzt waren wir auf die Kaffeekonzentrate gespannt. Wir füllen die Sorte Toffee-Cream in unseren warmen Cappuccino, wobei man die Konzentrate auch mit Eiskaffee trinken kann. Toffee-Cream überzeugt die meisten Kollegen in der Redaktion und ist eine gelungene Abwechslung zum normalen Kaffee – komplett zuckerfrei. Die Sorte Schokolade-Haselnuss sorgt jedoch für keine Euphorie, hier stört einige Kollegen der metallische Nussgeschmack, der nach wenigen Schlucken bitter auf der Zunge liegt.

Das Fazit

Nun, wir sind ehrlich: Die Getränkesticks von Oh la laqua konnten in unserer Redaktion insgesamt nicht vollständig überzeugen. Manche Sorten sind sehr lecker, keine Frage. Am Ende stört uns jedoch hauptsächlich der hohe Preis – vor allem, da die meisten weniger als 500 Milliliter Wasser verwenden werden. Es ist viel günstiger, sich eine Gurke und etwas Minze im Supermarkt zu kaufen und diese kurz in einer Wasserkaraffe einzulegen. Der Geschmack ist derselbe, gleichzeitig spart man sich Müll und Geld.

Die Sticks eignen sich eher für unterwegs, wenn man eine gesunde beziehungsweise zuckerfreie Alternative für Wasser mit Geschmack haben möchte. Hier erkennen wir an, dass die Einzelverpackungen durchaus praktisch sind. Wer viel reist, muss keine Sorgen haben, dass Gurke oder Minze im Kühlschrank schlecht werden.

Einen großen Mehrwert sehen wir vor allem bei den Kaffeekonzentraten, denn süßer Kaffee lässt sich nicht so leicht herstellen wie Infused Water. Wer gerne etwas Abwechslung möchte, kann seinen Kaffee ohne Zucker oder Süßstoffe mit Toffee oder Schokolade aufpeppen. Wir würden uns hier für Vielnutzer eine Flasche wünschen, um Müll durch die Einzelverpackungen zu sparen.

Letztlich können wir nur sagen: Wer sich mit Leitungswasser schwertut, kann das Oh la laqua-Sortiment bedenkenlos ausprobieren. Die Probiersets sind besonders praktisch, um viele verschiedene Sorten zu testen. Die meisten Mitarbeiter aus der Redaktion bleiben jedoch eher bei frischer Gurke, Minze und Co. im Wasser für zuhause.

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