Mountainbike-Griffe sollen dem Fahrer den optimalen Halt bieten und keine Schmerzen an der Hand verursachen. Wer sich die passenden Griffe für seine Vorstellungen und das Fahrrad heraussucht, erhält ein gesteigertes Fahrgefühl.
Auf der Suche nach einem neuen Griff für sein Mountainbike stellt sich vielleicht die Frage, ob die Neuen klassisch rund oder doch ergonomisch sein sollen, sowie aus welchem Material. Runde Griffe bieten maximale Kontrolle über das Bike, wohingegen ergonomische Griffe in der Regel hauptsächlich auf ausgedehnten oder sogar mehrtägigen Touren komfortabler sind. Wir haben 28 MTB-Griffe ausgiebig getestet und Empfehlungen für jeden Einsatzbereich.
Kurzübersicht
Ergon GA3
Die Ergon GA3 haben es zum Testsieger geschafft. Durch die Flügelform, die Verarbeitung und dank des guten Grips auch bei feuchten Händen sind sie nicht nur für lange Touren ideal, sondern auch All-Mountain-Biker kommen mit dem Griff auf ihre Kosten. Trotz der Flügelform hat der Biker immer volle Kontrolle und die Dämpfung der GA3 ist so gewählt, dass sie weder zu hart noch schwammig ist.
RaceFace Chester
Die Lock-on-Griffe RaceFace Chester sind leicht konisch und bieten somit eine ergonomische Form. Dank der weichen, parallel zur Fahrtrichtung verlaufenden Lamellen und einer gewissen Dämpfung bieten die Chester auch auf langen Touren Komfort. Die Chester-Griffe haben einen guten Grip und wirken trotz Komfort nicht schwammig. Somit vermitteln sie ein direktes Fahrgefühl und eignen sich für nahezu jede Mountainbike-Disziplin. Lediglich bei schwitzigen Handflächen sind die Griffe etwas rutschig.
Ergon GP3
Die Ergon GP3 sind die komfortabelsten MTB-Griffe im Test. Durch die verwendeten Materialien, die breite Auflagefläche und die in der Neigung unabhängig vom Griff verstellbaren Barends sind die GP3 besonders für lange Touren geeignet. Leider sind die Griffe relativ teuer und nicht unbedingt für alle Disziplinen, wie zum Beispiel für All-Mountain, geeignet.
Vergleichstabelle
Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.



























- Guter Grip
- Hoher Komfort
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Für All-Mountain geeignet

- Hoher Komfort für runden Griff
- Guter Grip
- Leicht ergonomisch
- Großer Einsatzbereich
- Rutschig bei feuchten Händen

- Guter Grip
- Hoher Komfort
- Mit Barends
- Teuer

- Guter Grip
- Gute Verarbeitung
- Doppelklemmung
- Günstig
- Unkomfortabel
- Begrenzter Einsatzbereich

- Auch mit feuchten Händen griffig
- Großer Einsatzbereich
- Leicht schwammig

- Guter Grip
- Gute Verarbeitung
- Doppelklemmung
- Hinterlässt klebrige Rückstände

- Guter Grip
- Gute Verarbeitung
- Unkomfortabel

- Guter Grip
- Hoher Komfort
- Gute Verarbeitung
- Leicht schwammig mit Handschuhen

- Günstig
- Lang
- Mit Handschuhen guter Griff
- Leicht rutschig
- Schwammig

- Guter Grip
- Einfache Montage
- Schwammig

- Guter Grip
- Leicht
- Hoher Komfort
- Empfindliche Oberfläche
- Umständliche Montage

- Guter Grip
- Leicht
- Günstig
- Empfindliche Oberfläche
- Passt nicht zu jeder Hand

- Griffig mit Handschuhen
- Gute Verarbeitung
- In vielen Farben erhältlich
- Leicht rutschig bei Nässe
- Unkomfortabel ohne Handschuhe

- Großer Einsatzbereich
- Hoher Komfort
- Leicht rutschig bei Nässe

- Breite Auflagefläche
- Rutschig
- Passt nicht zu jeder Hand

- Guter Grip
- Leicht
- Hoher Preis
- Hart

- Guter Grip
- Unkomfortabel
- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis

- Leichte Montage
- Rutschig mit feuchten Händen
- Unkomfortabel
- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis

- Guter Grip
- Unkomfortabel

- Doppelklemmung
- Unkomfortabel
- Begrenzter Einsatzbereich

- Griffig mit Handschuhen
- Günstig
- Rutschig bei Nässe
- Unkomfortabel

- Günstig
- Rutschig
- Hart
- Kurz

- Günstig
- Rutschig
- Hart
- Schlechte Verarbeitung
- Nicht für Carbonlenker geeignet
- Fehlerhafte Anleitung

- Günstig
- Rutschig
- Hart
- Schlechte Verarbeitung
- Nicht für Carbonlenker geeignet
- Keine Angabe zum Drehmoment

- Leicht rutschig bei Nässe

- Rutschig
- Hart
- Keine Angabe zum Drehmoment
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MTB-Griffe im Test: Rund oder ergonomisch?
Die Frage, ob man lieber klassisch runde oder ergonomische MTB-Griffe kaufen sollte, kann mit einem klaren, »es kommt darauf an“ beantwortet werden.
Je nachdem, welche Mountainbike-Disziplin man bevorzugt, macht der ein oder andere Griff mal mehr, mal weniger Sinn. Sportliche Cross-Country-Racer bevorzugen meist einen leichten und runden Griff aus Moosgummi. Auch bei den Disziplinen Enduro oder Downhill finden meist runde Griffe mit guter Klemmung Anwendung. Diese können ganz umgriffen werden und sorgen so für maximalen Grip und Kontrolle auf dem Trail und im Gelände.
Bei ausgedehnten All-Mountain- oder Trail-Touren, Marathons oder auch beim Bikepacking, also bei all jenen Disziplinen, bei denen man viele Stunden im Sattel sitzt, macht ein ergonomischer Griff Sinn. Diese vergrößern um bis zu ca. 30 Prozent die Handauflagefläche, was das Handgelenk stützt und den Karpaltunnel und den Ulnarnerv entlastet. Die Ergonomie sollte daher bei Bedarf beachtet werden.
Auch sollte die Gummimischung nicht außer Acht gelassen werden. Gerade an der Oberseite der Griffe kann eine gut dämpfende Auflagefläche auftretende Vibrationen dämpfen, was für mehr Komfort und längeren Fahrspaß sorgt.
Dazu kann der Biker zwischen leicht ergonomisch geformten MTB-Griffen wie dem Ergon GA3 oder auch stark ergonomischen Griffen wie dem SQlab 710 wählen. Teilweise gibt es eine Kombination aus Griff und Barend, umgangssprachlich auch Lenkerhörnchen genannt, wie die Ergon GP3. Gerade auf langen Touren hat der Biker so die Möglichkeit, auch mal die Barends zu greifen, was sehr angenehm sein kann.
Es sei aber gesagt, dass ergonomische MTB-Griffe nur entlastend wirken. Sollte die Hand schon nach wenigen Kilometern taub werden oder kribbeln, dann kann das nicht nur an den Griffen liegen, sondern auch an einer falschen Sitzposition oder gar an einer komplett falschen Rahmengröße. Hier sollte man spätestens das Radgeschäft seines Vertrauens aufsuchen, um die Sitzposition vermessen zu lassen.
Gerade Griffe aus Gummi weisen meist eine strukturierte Oberfläche auf, welche für Komfort und Grip sorgen soll. Mit der Zeit nutzen diese sich ab und ist der Verschleiß zu weit fortgeschritten, also die Struktur nicht mehr erkennbar, sollten die Griffe spätestens erneuert werden.
Die richtige Montage
Bei der Montage der Griffe kann so manches schiefgehen. Deshalb sollte man eine gewisse Sorgfalt walten lassen, damit die Griffe nicht ständig am Lenker verrutschen oder diesen gar beschädigen. Ergonomische MTB-Griffe erfordern zudem etwas Geduld beim Einstellen der richtigen Neigung. Das Mitführen von Werkzeug während der ersten Runden kann notwendig sein, damit die Neigung der Griffe final eingestellt werden kann.
Vor dem Anbringen den Lenker reinigen
Bevor die neuen Griffe aufgezogen werden können, sollte der Lenker sauber sein. Einfache Griffe aus Gummi lassen sich mit einem Spritzer Isopropanol oder Bremsreiniger gut über den Lenker ziehen. Der Vorteil: Die flüchtige Flüssigkeit verdampft innerhalb von wenigen Sekunden und die Griffe sitzen unmittelbar fest am Lenker. Von dem Tipp, Seifenwasser zu verwenden, würden wir abraten. Ein dünner Seifenfilm bleibt dann zwischen Lenker und Griff zurück, und wenn es regnet, kann Wasser dank des Kapillareffekts eindringen. Die Griffe können sich so leichter wieder lösen bzw. verrutschen, was während der Fahrt störend ist und auch gefährlich werden kann.
Bei MTB-Griffen aus Moosgummi kann es zudem vorkommen, dass diese mit einem meist beiliegenden doppelseitigen Klebeband am Lenker fixiert werden müssen, um ein Rutschen zu verhindern.
Bei Lock-On-Griffen ist es wichtig zu beachten, dass diese vollständig auf den Lenker gesteckt werden müssen, bevor man sie mit dem richtigen Drehmoment anzieht. Bei Carbonlenkern sollte vorher geprüft werden, ob die Lock-On-Griffe dafür geeignet sind. Zwischen der Metallschelle und dem Lenker muss ein Plastikschutz vorhanden sein. Dies ist in der Regel bei allen namhaften Herstellern der Fall. Günstige No-Name-Griffe sollten hier genau geprüft werden. Uns ist aufgefallen, dass teilweise kein ausreichender Schutz vorhanden war und die Schellen scharfe Kanten aufwiesen. Einmal am Lenker angezogen, kann der Lenker beziehungsweise die Carbonfaser Schaden nehmen, was im schlimmsten Fall zu einem Lenkerbruch während der Fahrt führen kann. Auch zu fest angezogene Griffe können die Carbonfaser beschädigen.
Unser Favorit
Ergon GA3
Die Flügelgriffe Ergon GA3 haben es in unserem Test zum Testsieger geschafft. Da sie eine flügelförmige Auflage haben und auch bei feuchten Händen guten Halt bieten, sind sie für lange Touren gemacht und bieten All-Mountain-Bikern hohen Komfort.
Im Lieferumfang sind neben den beiden MTB-Griffen noch jeweils eine Lenkerendkappe sowie eine kurze Anleitung enthalten. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet. Hier gibt es weder unschöne Überbleibsel am Gummi durch die Herstellung noch scharfe Kanten an den beiden innenliegenden Metallschellen. Im Übrigen verwendet Ergon nur Materialien für ihre MTB-Griffe, die vollkommen unbedenklich sind für den Biker.
Die Montage ist sehr einfach. Den Griff auf den zuvor geputzten Lenker stecken, die gewünschte Neigung einstellen und die Schraube mit dem entsprechenden, auf der Schelle abgebildeten Drehmoment anziehen. Am Ende noch die Lenkerendkappe aufstecken, sollte diese beim Aufstecken herausgefallen sein, und fertig. Wir würden empfehlen, bei der ersten Ausfahrt ein entsprechendes Werkzeug mitzunehmen, um die Neigung der Griffe noch optimal einstellen zu können, falls nötig.
Fahrgefühl
Das Schöne bei dem GA3 ist, dass nicht nur der äußere Handballen aufliegt, sondern auch die Handmitte. So verteilt sich das Gewicht auf einen breiten Bereich, wodurch ein punktuell starker Druck auf die Hand vermieden wird. Somit ist, dank der im Vergleich zu anderen MTB-Griffen im Test eher schlanken Flügelform, kein unangenehmes Gefühl zu spüren und das auch bei langen Touren. Aufgrund der Form liegt der Griff gut in der Hand, wodurch die Kontrolle erhöht wird, und er vermittelt selbst bei technischen oder schnellen Abfahrten ein sicheres Gefühl. Somit ist der Ergon GA3 auch für Enduro-Biker interessant.
Die Dämpfung des Griffes ist ebenfalls hervorragend. Er ist weder zu weich und schwammig noch zu hart. Hier hat Ergon einen guten Kompromiss gefunden.
Auch der Grip ist gut. Mit Handschuh ist kein Verrutschen zu spüren, aber auch ohne Handschuh liegt der GA3 fest in der Hand und das sowohl bei Nässe als auch nach einem anstrengenden Uphill und schwitzigen Händen. Alles in allem können wir den Ergon GA3 wirklich jedem Biker empfehlen, egal ob Tourenfahrer, Racer oder All-Mountain-Biker. Denn er bietet Komfort, Grip und eine gute Verarbeitung – und das sogar für nicht zu viel Geld.
Im Test hatten wir den Griff in der Größe L, also den Ergon GA3-L.
Ergon GA3 im Testspiegel
Die Ergon GA3 wurden von E-MTB-News (03/2022) ebenfalls getestet und fanden dort viel Lob für das angenehme Fahrgefühl.
»Die Hände waren entspannter, weniger ermüdet und – ein eher überraschender Nebeneffekt – auch das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle auf dem Trail wurde durch die neuen Griffe verstärkt, womit tatsächlich auch Verspannungen im Schulter-Nackenbereich verringert und das allgemeine Wohlbefinden auf und nach der Tour nicht unerheblich verbessert wurden!«
Stiftung Warentest hat bisher keine MTB-Griffe getestet. Sobald ein weiterer Test zu den Ergon GA3 erscheint, nehmen wir ihn in unseren Testspiegel auf.
Weitere Empfehlungen
RaceFace Chester
Die RaceFace Chester sind klassische Lock-on-Griffe, die besonders mit Handschuhen ordentlich Grip und ein Minimum an Komfort liefern. Ohne Handschuhe werden die Griffe jedoch schnell rutschig. Im Lieferumfang ist neben den beiden Griffen mit den notwendigen Aluminiumschellen nichts weiter enthalten, die Verarbeitung der Einzelteile ist sehr gut.
Die Montage ist sehr simpel. Die Griffe werden auf den zuvor gesäuberten Lenker bis zum Anschlag aufgesteckt und die Schraube in der Schelle mit zwei Newtonmeter angezogen. Die Endkappen sind bereits an den Griffen integriert. Eine Montage an einem Carbon-Lenker ist möglich.
Die RaceFace Chester sind leicht konisch geformt und weisen somit eine leicht ergonomische Form auf. Im Daumenbereich ist der Durchmesser des Griffkörpers etwas kleiner und vergrößert sich um zwei Millimeter bis zum Lenkerende. Im Daumenbereich sind außerdem die Lamellen leicht erhöht. Durch die daraus resultierende leicht ergonomische Form bietet der Griff nicht nur guten Komfort, sondern auch eine für diese Griff-Klasse recht gute Dämpfung. Trotz des hohen Komforts ist der RaceFace Chester nicht schwammig und vermittelt ein direktes Fahrgefühl und dadurch gute Kontrolle über das Bike.
Hier hat die kanadische Firma einen guten Kompromiss gefunden. Während der Testfahrten sind der Komfort und das Fahrgefühl spürbar, und der Chester ist für einen klassisch runden Griff recht komfortabel und macht Spaß. Wir fuhren die 31-Millimeter-Variante, den Griff gibt es aber auch mit einem Durchmesser von 34 Millimetern.
Laut RaceFace soll die parallel in Fahrtrichtung verlaufende Lamellenstruktur für guten Grip sorgen. Bei trockenen Fingern oder mit Handschuhen ist der Grip sehr gut, bei feuchten Händen werden die Lamellen schnell rutschig. Genau dies soll laut Hersteller die Lamellenstruktur jedoch verhindern, da sie die Feuchtigkeit ableiten soll. Daher würden wir empfehlen, den Griff mit dünnen Handschuhen zu fahren.
Mit den RaceFace Chester bekommt man sehr gute und klassische Griffe. Sie bieten erstaunlich viel Komfort, ein direktes Fahrgefühl und sind recht griffig, zumindest bei Trockenheit. Auch die Verarbeitung stimmt. Die Griffe sind unserer Meinung nach gut für alle Mountainbike-Disziplinen geeignet, egal ob im Bikepark oder auf einer ausgedehnten Allmountain-Tour. Außerdem ist der Chester in diversen Farben erhältlich.
Ergon GP3
Der Ergon GP3 ist sehr angenehm zu greifen. Die Auflagefläche ist breit und aus hochwertigem Material gefertigt und somit besonders bei langen Ausfahrten die richtige Wahl. Die Barends lassen sich unabhängig vom Griff verstellen und bieten eine zusätzliche bequeme Möglichkeit zum Griffwechsel. Abzüge in der B-Note gibt es, weil er nicht für alle Disziplinen wie zum Beispiel für All-Mountain geeignet ist.
Im Lieferumfang sind die Griffe, die Barends, die Lenkerendkappen und eine kurze Anleitung enthalten. Die Verarbeitung ist wie auch bei unserem Testsieger ausgezeichnet, und es gab nichts zu beanstanden.
Die Montage ist einfach, aber von allen MTB-Griffen im Test am langwierigsten. Auf den zuvor gereinigten Lenker werden die Griffe einschließlich der Barends gesteckt und die gewünschte Neigung eingestellt. Das Schöne an den GP3 ist, dass die Neigung der Barends unabhängig eingestellt werden kann. Ist alles in Position, können die Schrauben mit dem abgebildeten Drehmoment angezogen und die Endkappen aufgesteckt werden. Wichtig bei den MTB-Griffen ist, dass unbedingt sichergestellt werden muss, dass diese komplett aufgesteckt werden.
Weiter kann es sein, dass Schalt- und Bremshebel etwas nach innen geschoben werden müssen, da die Barends etwas Platz am Lenker wegnehmen.
Durch die große Auflagefläche sind die MTB-Griffe auch nach langer Fahrt sehr angenehm, und von einem tauben Gefühl oder Schmerzen fehlt jede Spur. Dank der Barends kann die Handposition am Lenker geändert werden, was einem Ermüden der Handmuskulatur weiter entgegenwirkt. Allerdings sind die breiten GP3 für All-Mountain- oder Enduro-Biker eher ungeeignet, da sie eben aufgrund der breiten Bauform nicht mit den ganzen Händen umschlossen werden können. Das ist wichtig, um maximale Kontrolle über das Bike zu besitzen, auch in brenzligen Situationen. Liegen die Hände zum größten Teil auf dem Griff auf, ist das zwar angenehm, die Hände können aber so bei plötzlichen Schlägen oder Verdrehen des Lenkers leichter von den Griffen rutschen.
Die GP3 bieten zu jeder Zeit eine griffige Auflagefläche. Weder bei Nässe noch bei schwitzigen Händen sind die Griffe rutschig. Gleiches gilt beim Tragen von Radhandschuhen.
Letztlich sind die Ergon GP3 sehr komfortabel und gerade bei sehr langen oder mehrtägigen Tour zu empfehlen, kosten aber ihren Preis. Wer es sportlicher mag oder auch gerne den ein oder anderen Trail mitnehmen möchte, der sollte lieber zu den GA3 greifen.
Im Test fuhren wir den Griff in der Größe L, also den Ergon GP3-L.
Außerdem getestet
Lizard Skins DSP Grip
Die Lizard Skins DSP Grip sind die einzigen MTB-Griffe aus einem Polymer im Test. Genauer gesagt bestehen die Griffe aus dem Dura-Soft-Polymer und haben nur zwei kleine Schwächen, sind aber dennoch die besten einfachen Griffe im Test.
Im Lieferumfang befinden sich die Griffe selbst sowie zwei Kunststoffendkappen. Auch eine kurze, aber völlig ausreichende Montageanleitung sowie die zur Montage notwendigen doppelseitigen Klebebänder sind enthalten. Es sind zwar nur einfache MTB-Griffe, aber an der Verarbeitung der Griffe gibt es nichts zu beanstanden.
Die Montage ist sehr einfach und geht schnell. Den Lenker reinigen und entfetten, nach Anleitung das doppelseitige Klebeband auf den Lenker kleben und die MTB-Griffe überziehen. Zum Schluss noch die Endkappen in den Lenker stecken und fertig. Wir würden empfehlen, nicht gleich nach der Montage eine Tour zu beginnen, sondern lieber noch eine Nacht zu warten, sodass der Kleber bzw. die Griffe besser halten.
Auf Tour machen die Lizard Skins DSP Grip einen guten Eindruck. Sowohl mit als auch ohne Handschuh hat man stets einen guten Grip, auch wenn es mal regnet oder die Hände nach einem anstrengenden Uphill feucht sind. Hier saugt das Material die Feuchtigkeit ein Stück weit auf, und ein Verrutschen der Hände war nie ein Thema. Ein weiterer Vorteil des Materials ist, dass Griffe aus Moosgummi, wie sie umgangssprachlich gerne genannt werden, leichter sind als ihre Kollegen aus Gummi: Somit sind solche Griffe, und speziell auch die Lizard Skins DSP, für Grammjäger interessant.
Generell sind die Griffe auch bei längeren Touren bequem, doch auf schnellen und längeren Schotterfahrten verspürt man am Ende ein leichtes Kribbeln in den Händen. Aber auch nur dann, wenn man ohne Handschuh unterwegs ist. Ein nur minimal weicheres Material wäre hier bestimmt hilfreich.
Der für einfache MTB-Griffe etwas höhere Preis gibt kleine Abzüge. Da solche Griffe sehr haltbar sind, kann der Preis aber verschmerzt werden.
Mit den Lizard Skins DSP Grip kann man wenig falsch machen und sie sind für jede Art von Fahrrad geeignet, egal ob City- oder Mountainbike. Lediglich der etwas hohe Preis und das in unseren Augen etwas zu harte Material sind zu bemängeln.
SQlab 711
Die SQlab 711 sind Lock-On-Griffe mit leicht ergonomischer Form, aber irgendwie nicht ganz stimmig.
Im Lieferumfang sind die Griffe, die Endkappen und eine kurze Montageanleitung enthalten. Die MTB-Griffe sind durchaus gut verarbeitet. Hier gab es von uns nichts zu bemängeln. Die grundsätzliche Montage ist sehr einfach. Schraube an der Schelle leicht öffnen, Griff über den vorbereiteten Lenker schieben, in die gewünschte Position bringen und mit dem auf den Griffen angegebenen Drehmoment anziehen.
Wie bei jedem ergonomischen Griff empfiehlt es sich, zu Beginn ein Werkzeug mitzunehmen, um bei der ersten Ausfahrt die Neigung der Griffe noch etwas verändern zu können. Die 711 werden an den Enden etwas dicker und zeigen zum Fahrer. So wird die Auflagefläche vergrößert, was den Druck in der Hand auf eine größere Fläche verteilen bzw. minimieren soll. Allerdings ist es uns nie ganz gelungen, die Neigung perfekt einzustellen. Das dickere Ende drückte stets mehr oder weniger unangenehm in den Handballen, während die mittlere Handfläche nicht ganz auf dem Griff auflag. Erst als wir den Griff so verdreht hatten, dass die Verdickung nach unten zeigte, war der Druck auf die Hand besser.
Auch ist der Griff, in der richtigen Position montiert, an der Handauflagefläche mäßig gedämpft, aber an den restlichen Stellen, wie zum Beispiel an den Fingerspitzen, stärker. Dies wirkt unsinnig und führt zu einem insgesamt etwas schwammigen Eindruck, was sich gerade auf einem technischen Trail unschön anfühlt.
Davon abgesehen ist der Halt auf den Griffen ordentlich. Mit oder ohne Handschuhe verrutscht die Hand nicht und das auch bei Nässe oder schwitzigen Händen.
Insgesamt ist der SQlab ein solider Griff mit leicht ergonomischer Form, der aber hier und da seine Schwächen hat und nicht unbedingt unter jede Hand passt. Wer den SQlab 711 in Betracht zieht, sollte diesen zuvor austesten. Auch fühlt sich der 711 eher auf gemütlichen Runden und weniger auf schnellen und technischen Trails zuhause.
SQlab 710
Die SQlab 710 sind die zweiten MTB-Griffe von SQlab im Test. Im Vergleich zu den 711ern besitzen die 710er eine deutlich ergonomischere Form.
Im Lieferumfang sind eine kurze Montageanleitung und die Griffe enthalten. Die Verarbeitung geht in Ordnung, im direkten Vergleich zu den 711ern ist diese aber hier und da nicht ganz perfekt.
Die Montage ist sehr einfach. Einfach über den vorbereiteten Lenker stecken und in gewünschter Position festschrauben. Damit der rechte und der linke Griff nicht falsch montiert werden können, sind die 710 entsprechend gekennzeichnet.
Während der Fahrt wirken die Griffe zunächst sehr angenehm. Am äußeren Ende sind sie deutlich ausgeprägter, damit der äußere Handballen großflächig aufliegen kann. Nach einiger Zeit verspürten wir aber ein leichtes Kribbeln im kleinen Finger, sodass wir die Griffe deutlich verdrehen mussten und der Handballen fast nicht mehr auflag. Bei den 710 lastet der Druck hauptsächlich punktuell auf den äußeren Handballen und zwischen Zeigefinger und Daumen, was zu einem Taubheitsgefühl und Schmerzen führen kann, so wie bei uns.
Auch werden die MTB-Griffe mit schwitzigen Händen rutschig. Bei einer stärkeren Bremsung kann dann die Hand auf den Griffen verrutschen, was uns nicht gefallen hat. Hier waren die 711 oder die Ergon GP3 deutlich griffiger. Beim Tragen von normalen Handschuhen sind die 710 dennoch griffig und mit gepolsterten Handschuhen verspürten wir auch keinerlei Kribbeln.
Insgesamt können wir die 710 von SQlab nur bedingt empfehlen. Wer die Griffe in Betracht zieht, sollte sie vorher ausgiebig testen, denn auch hier passt nicht jede Hand zu jedem Griff, was sich erst nach einiger Zeit bemerkbar macht.
ODI Longneck
Die ODI Longneck sind klassische und einfache Gummigriffe, welche mit 166 Millimetern besonders lang sind. Neben den einfachen Gummigriffen sind noch die entsprechenden Lenkerendkappen im Lieferumfang enthalten. Bei der Verarbeitung gibt es von uns nichts zu bemängeln.
Das Aufziehen der MTB-Griffe mit etwas Isopropanol oder Bremsreiniger ist schnell und einfach durchgeführt und die Endkappen sind schnell in den Lenker gesteckt. Möchte man die kompletten Griffe aufziehen, müssen gegebenenfalls die Schalt- und Bremshebel nach innen geschoben werden. Wer das nicht möchte oder aufgrund eines stark gekröpften Lenkers nicht kann, der kann die Griffe mit einem scharfen Messer an der gewünschten Stelle kürzen.
Unter der Fahrt sind die Griffe sehr komfortabel, wirken aber aufgrund der Lamellenstruktur etwas schwammig, was gerade auf einem schnellen oder technischen Trail unangenehm sein kann. Bei feuchten Händen oder bei Nässe bieten sie einen guten Grip, wobei ein leichtes Rutschen ohne Handschuhe zu bemerken war. Mit Handschuhen gibt es hier nichts zu bemängeln.
Insgesamt sind die ODI Longneck gute und einfache MTB-Griffe und alles zu einem fairen Preis. Auch wer auf der Suche nach besonders langen Griffen ist, wird hier bestimmt fündig.
Aaron Fit Fahrradgriffe
Die Aaron Fit Fahrradgriffe sehen ähnlich wie die Ergon GA3 aus und lassen sich dadurch gut miteinander vergleichen. Im direkten Vergleich würden wir aber eher zu den GA3 raten, da beide MTB-Griffe preislich nahezu identisch sind. Im Lieferumfang ist neben den Griffen noch eine kurze Montageanleitung enthalten. Die Verarbeitung ist vernünftig. Beim Öffnen der Verpackung kam uns aber erst einmal ein eher unangenehmer Gummigeruch entgegen, der aber nach wenigen Tagen verflogen ist.
Die Montage ist schnell und einfach, jedoch ist weder bei den MTB-Griffen noch in der Anleitung eine Angabe über das Drehmoment der Schrauben zu finden. In der Regel liegt bei solchen Griffen das Drehmoment bei 3 – 5 Nm. Dennoch rutschen die Aaron bei solch einem Drehmoment noch leicht durch.
Auch während der Fahrt überzeugen die MTB-Griffe nicht wirklich. Insgesamt ist der Gummi recht hart und auch die Form der breiteren Auflagefläche ist nicht optimal. Am breitesten Stück der Griffe laufen sie spitz zu, was bei längerer Fahrt und in Verbindung mit dem etwas härteren Gummi unangenehm in der Mitte der Handfläche drückt. Bei Nässe oder schwitzigen Händen sind sie zudem recht rutschig. Bei der Verwendung mit Handschuhen ist der Grip aber ordentlich.
Letztlich würden wir eher zu dem Ergon GA3 raten, da dieser in allen Bereichen durchdachter ist und preislich in der gleichen Liga spielt oder teilweise sogar günstiger ist.
Hasagei Fahrradgriffe
Die Hasagei Fahrradgriffe sind die günstigsten MTB-Griffe im Test und in vielen Farben erhältlich. Das war es am Ende aber auch schon.
Der Lieferumfang beinhaltet nur die Gummi-Griffe. Eine Endkappe ist nicht enthalten, da die MTB-Griffe selbst am Ende geschlossen sind.
Die Griffe sind schnell mit etwas Isopropanol als Gleitmittel über den Lenker gezogen. Die Verarbeitung entspricht dem Preis, sie ist also recht günstig.
Obwohl Hasagei mit einem rutschfesten und weichen Gummi wirbt, sind die MTB-Griffe gerade bei schwitzigen Händen rutschig und fühlen sich unangenehm an. Die Griffe sind recht hart, was gerade bei längerer Ausfahrt oder auf einer schnellen Schotterabfahrt schnell unangenehm wird. Auch sind die Griffe mit zwölf Zentimetern relativ kurz und gerade bei größeren Händen nicht geeignet.
Alles in allem sind die MTB-Griffe sehr günstig, was sich in der Verarbeitung und dem Fahrkomfort bemerkbar macht. Dadurch können wir sie fürs Mountainbiken nicht empfehlen. Für den Preis, die Größe und die Tatsache, dass sie in vielen Farben erhältlich sind, sind die Hasagei Fahrradgriffe jedoch für das ein oder andere Kinderfahrrad interessant.
Lycaon Double Lock Fahrradgriffe
Zwar sind die Lycaon Double Lock Fahrradgriffe mit die günstigsten Lock-On-Griffe im Test, dennoch würden wir davon abraten, die Griffe zu verwenden, besonders in Verbindung mit Carbon-Lenkern.
Im Lieferumfang sind neben den MTB-Griffen selbst mit jeweils zwei Aluminiumschellen, die Lenkerendkappen aus Kunststoff und ein Innensechskantschlüssel enthalten. Die Montage am Lenker ist recht schnell gemacht. Einfach die Griffe über den Lenker ziehen und mit dem beiliegenden Innensechskantschlüssel anziehen und die Endkappen in den Lenker drücken. Leider ist hier nicht ersichtlich, mit welchem Drehmoment angezogen werden muss. Die Verarbeitung ist eher schlecht. So weisen die Aluminiumschellen scharfe Kanten im Inneren auf und auch sonst wirkt der Plastikgriff mit seinem dünnen Gummiüberzug sowie den kleinen Noppen nicht unbedingt hochwertig und haltbar.
Im ersten Moment liegen die MTB-Griffe mit und ohne Handschuh gut in der Hand, doch nach kurzer Zeit werden die kleinen und harten Noppen in der nackten Hand immer unangenehmer. Bei Nässe oder bei schwitzigen Händen während des Uphills werden die Griffe deutlich rutschig und müssen fest umgriffen werden, um ein ständiges Verrutschen zu verhindern. Das wird aber schnell ermüdend. Befindet man sich nach dem Aufstieg auf einem rasanten Trail bergab, wirken die rutschigen Griffe dadurch wenig vertraulich.

Während der Testfahrt ist der Gummigriff unter der Schelle verrutscht, was beinahe zu einem Sturz geführt hat. So konnten wir aber erkennen, dass die Schellen nicht den Gummi an den Lenker drücken, sondern sich selbst. Die scharfen Kanten haben letztlich deutliche Spuren im Carbon-Lenker hinterlassen. Dies ist zwar auf den ersten Blick nur unschön, dadurch können jedoch die Carbonfasern des Lenkers Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall kann das zu einem Bruch an der so durch das Anziehen der Schellen entstandenen Beschädigung führen.
Mit Handschuhen ist der Griff zwar nicht rutschig, wer aber ohne fahren möchte, der sollte lieber zu einem anderen Griff greifen. Vor allem dann, wenn am Bike ein teurer Carbon-Lenker verbaut ist.
Topcabin Lenkergriffe
Die Topcabin Lenkergriffe sind nahezu identisch zu den zuvor getesteten Lycaon Double Lock Fahrradgriffen.
Der Lieferumfang unterscheidet sich jedoch in den Endkappen. Wo bei den Lycaon-Griffen eine Gummiendkappe enthalten war, hat Topcabin eine Endkappe aus Aluminium beigefügt. Dies soll zwar hochwertiger aussehen, einen Nutzen erfüllt es jedoch nicht. Zudem muss für die Montage zuvor eine Kralle mit Gewinde in den Lenker gesteckt werden. In diese kann im Anschluss dann die Endkappe geschraubt werden. Letztlich sieht aber alles sehr günstig aus und auch der Farbton zwischen Endkappe und Schelle unterscheidet sich leicht.
Auf der Packungsrückseite findet man eine kurze Anleitung zur Montage, die aber nicht unbedingt ernst genommen werden kann und falsche Tipps aufweist.
Sonst ist kein Unterschied zu den Lycaon MTB-Griffen zu erkennen oder während der Fahrt zu fühlen. Hier hielt jedoch während der Testfahrt der Griff am Lenker, ohne zu verrutschen.
Generell würden wir zu einem anderen Griff raten. Wer diesen aber unbedingt haben möchte, sollte je nach Preis die Lycaon oder die Topcabin kaufen.
ODI Vans Lock-on
Die ODI Vans Lock-on bieten herausragenden Grip vor allem in Verbindung mit dünnen Handschuhen, und sind daher vor allem für den Gravity-Bereich interessant und zu empfehlen. Die geringfügige Dämpfung macht die Griffe sehr direkt, für normale Touren sind sie deswegen aber eher ungeeignet, da sie wenig komfortabel sind.
Im Lieferumfang befinden sich neben den Doppel-Lock-on-Griffen noch zwei Endkappen. Wie schon bei den ODI Reflex V2.1 sucht man auch hier vergebens nach einer kurzen Anleitung, wo zum Beispiel das Drehmoment der Schrauben oder insgesamt für Aluminium-Klemmschellen zu entnehmen ist. Die Verarbeitung der Griffe ist ausgezeichnet und von uns gibt es nichts zu bemängeln.
Die Montage ist sehr einfach. Die Griffe werden einfach über den Lenker gezogen, die Endkappen aufgesteckt und die insgesamt vier Schrauben festgezogen, typischerweise mit einem Drehmoment von zwei bis drei Newtonmeter.
Wie der Name schon sagt, besitzen die Griffflächen der Vans Lock-on ein identisches waffelförmiges Design wie die bekannten Schuhe und vermitteln schon jetzt einen ordentlichen Grip. Wer die Schuhe kennt, weiß, dass die Sohle einen soliden Grip hat und deshalb gerne von Skatern oder BMXern getragen wird. Der Laufkomfort ist aber im Vergleich zu anderen Schuhen eher verbesserungswürdig. Ähnlich ist es auch bei den Griffen. Mit trockenen Händen sind die Griffe sehr griffig, bei Nässe oder schwitzigen Händen neigen sie jedoch leicht zum Rutschen. Ganz anders sieht es mit vor allen dünnen und ungepolsterten Handschuhen aus. Egal, ob nass oder trocken, in dieser Kombination sind es die bis jetzt griffigsten Griffe im Test und vermitteln so ein stets sicheres Fahrgefühl auch auf schwierigen Trails. Der Grip und das direkte Fahrgefühl gehen aber auf Kosten des Komforts. Die Dämpfung der ODI Vans Lock-on ist eher gering und macht daher auf ausgedehnten Touren weniger Spaß, taube Handgelenke verspürten wir jedoch nicht.
Wer also nach Griffen mit maximalem Grip in Kombination mit Handschuhen für den Gravity-Bereich sucht, wird mit den ODI Vans Lock-on bestimmt fündig. Wer jedoch komfortable Griffe für ausgedehnte Touren sucht, wird mit diesen ODI nicht ganz glücklich werden. Hier würden wir eher zu unserem Testsieger oder zu den ODI Reflex V2.1 raten, wenn es Griffe aus gleichem Hause sein sollen.
Aaron MTB Fahrradgriffe
Die Aaron MTB Fahrradgriffe sind einfache Doppel-Lock-on-Griffe mit einer dünnen Gel-Auflagefläche, welche bei kurzen und mittellangen Touren für ausreichend Fahrkomfort sorgt. Ohne Handschuh sind die Griffe jedoch etwas rutschig.
In der Verpackung sind nicht nur die Griffe mit jeweils zwei farbigen Aluminiumschellen zu finden, auch zwei Endkappen und eine detaillierte Montageanleitung sind dort enthalten. Die Verarbeitung ist ordentlich, hier und da sind aber unschöne Kanten zu finden.
Die Montage ist mit der Anleitung sehr einfach. Die Griffe einfach mit der Gelfläche nach oben über den Lenker schieben, die Schrauben der Schellen mit einem Drehmoment von drei Newtonmeter anziehen und die Endkappen in den Lenker drücken – fertig.
Die Auflage- oder Gelfläche der Griffe ist leicht perforiert, an den Seiten und an der Unterseite befinden sich kleine, pyramidenförmige Noppen. Die Bereiche mit den Noppen sind kaum gedämpft.
Der Komfort steht hier an erster Stelle, und tatsächlich erfüllt das verwendete Gel seinen Zweck, nämlich kleine Stöße von unten und den Druck durch den Fahrer von oben gut zu verteilen. So bietet der Griff einen guten Komfort auf kurzen bis mittellangen All-Mountain- oder Cross-Country-Touren. Probleme mit schmerzenden Händen oder Taubheit hatten wir nie. Dennoch wäre es schön, wenn die Gel-Auflagefläche etwas größer wäre, damit auch größere Hände auf den Griffen Platz finden. Der Grip ohne Handschuhe ist in Ordnung, nur bei Feuchtigkeit oder schwitzigen Händen könnte er etwas besser sein. Hier ist ein leichtes Verrutschen der Hände zu spüren. In Verbindung mit Handschuhen bieten die Griffe jedoch einen guten Grip und vermitteln so stets Kontrolle über das Bike auch auf etwas anspruchsvolleren Trails.
Letztlich bekommt man mit den Aaron MTB Fahrradgriffen recht komfortable Griffe, welche einen großen Einsatzbereich besitzen. Wer also einen nicht ergonomischen Griff mit ausreichend Komfort sucht, egal ob auf schnellen CC-Runden oder auf mittellangen Enduro-Touren nach Feierabend, wird mit den Griffen bestimmt glücklich werden.
Sixpack Racing S-Trix AL
Die Sixpack Racing S-Trix AL sind normale Lock-on-Griffe und bieten viel Grip in Verbindung mit Handschuhen und sind eher für den Gravity-Bereich geeignet. Bei schweißtreibenden Uphills während einer All-Mountain-Tour sind sie jedoch etwas rutschig.
Im Lieferumfang sind neben den beiden Griffen noch die entsprechenden Endkappen enthalten. Die Griffe sind sehr gut verarbeitet und sowohl die Aluminiumschelle wie auch der Griff selbst sehen sehr hochwertig aus.
Die Montage ist sehr einfach. Die Griffe werden über den sauberen Lenker bis auf Anschlag gesteckt und die Schraube der Aluminiumschelle mit einem Drehmoment von drei Newtonmeter angezogen. Damit die Seite nicht aus Versehen verwechselt wird, befindet sich auf der Innenseite der Griffe ein kleiner Aufkleber, auf dem die Montageseite angegeben ist.
Die Grifffläche verfügt über ein relativ starkes Profil mit leicht schräg laufenden Längsrillen, obwohl der Griff ansonsten dünn und nur leicht gedämpft ist. Durch das Profil gibt der Griff bei trockenen Händen sehr viel Grip. Bei schwitzigen Händen wird der Gummi jedoch rutschig, was gerade bei steilen Uphills störend ist, wenn die Hand permanent am Griff verrutscht. Mit Handschuh ist der Grip stets sehr gut und so vermittelt der Griff auch auf schweren Trails ein sicheres Gefühl. Aufgrund der nur schwachen Dämpfung ist der Griff eher weniger für ausgedehnte Touren geeignet.
Wie der Name es jedoch vermuten lässt, fühlt sich der Griff vor allem im Gravity-Bereich sehr wohl und passt ideal an ein Dirt-Jump- oder sogar an ein Downhill-Bike wenn man gerne einen dünneren Griff bevorzugt.
Letztlich ist der Sixpack Racing S-Trix für ausgedehnte All-Mountain-Touren eher ungeeignet. Im Gravity-Bereich macht er jedoch eine gute Figur, und in Kombination mit Handschuhen vermittelt er stets Kontrolle über das Bike.
Renthal Lock-on Grip Ultratacky
Die Renthal Lock-on Grip Ultratacky sind im positiven Sinne besondere Griffe und, wie der Name schon sagt, sind sie ultraklebrig – das ist tatsächlich wörtlich zu verstehen. Sie bieten bei jeder Bedingung erstaunlich viel Grip sowie ein Minimum an Komfort. Dennoch sind sie vorrangig für den Gravity-Bereich zu empfehlen. Der ein oder andere wird das Griffgefühl nicht mögen, andere Biker werden es jedoch lieben.
Im Lieferumfang sind lediglich die Griffe enthalten. Die insgesamt vier Klemmschellen sowie die Lenkerendkappen sind bereits im Griff integriert. Vor der Montage müssen nur die vier kleinen Innensechskantschrauben eingedreht werden. Am Bike sind die Griffe sehr schnell montiert. Sie werden auf den zuvor gereinigten Lenker bis zum Anschlag aufgesteckt und die insgesamt vier Schrauben mit Gefühl angezogen. Eine Drehmomentangabe ist nicht zu finden.
Fraglich ist, ob die Griffe an Carbon-Lenkern verbaut werden können. Eine Angabe dazu konnten wir nicht finden. Da jedoch die Aluminiumschellen direkt auf dem Lenker aufliegen, wären wir hier eher vorsichtig, da ansonsten die Kohlefaser Schaden nehmen könnte.
Die Grifffläche ist am gesamten Griff gleich und besteht aus einer nur leicht profilierten pyramidenförmigen Struktur. Tatsächlich ist aber nicht die Gestaltung der Grifffläche der ausschlaggebende Punkt für einen guten Grip, sondern das verwendete Material. Renthal verwendet bei den Griffen das Ultra-Tack-Material, der Name ist wirklich Programm. Nimmt man die Griffe das erste Mal in die Hände, bleiben die Griffe schon fast an der Handfläche kleben und das ist es, was den Lock-on Grip Ultratacky besonders macht. Egal, ob mit oder ohne Handschuh, bei Trockenheit oder nass geschwitzten Händen, der Grip ist jederzeit erstaunlich gut.
Nach diversen Testrunden können wir behaupten, dass die Griffe den bislang besten Grip in unserem Test haben. Das weiche Material hat zudem ein Minimum an Dämpfung, was für etwas Komfort auf längeren Touren sorgt. Fraglich ist an diesem Punkt die Haltbarkeit, aber darüber können wir an dieser Stelle nur mutmaßen. Sicherlich verschließt der Griff schneller als anderen MTB-Griffe im Test.
Der große Nachteil: Auf der Hand bleibt ein klebriges Gefühl zurück, nach einer Fahrt ist erst einmal Hände waschen angesagt. Da dieses klebrige Gefühl nicht allen Fahrern gefallen wird, haben wir uns gegen eine Empfehlung entschieden. Im Gravity-Bereich, zum Beispiel auf dem Downhillbike oder auf dem Pump-Track, kann man den Griff sicherlich mal ausprobieren. Für Cross-Country-Racer oder Allmountain-Tourer eignet sich der Griff eher weniger.
Marin Grizzly Locking Grip
Die Marin Grizzly Locking Grip sind klassisch runde Lock-on-Griffe, die recht guten Halt und ein wenig Komfort zu einem fairen Preis liefern. Die Griffe eignen sich vorwiegend für technische Mountainbike-Disziplinen, aber auch auf ausgedehnteren Allmountain-Touren machen sie noch Spaß.
Neben den beiden Griffen und den jeweils dazugehörigen Klemmschellen ist nichts weiter in der Verpackung zu finden. Die Lenkerendkappen sind bereits Teil der Griffe.
Um die Griffe zu montieren, werden sie zunächst über den gesäuberten Lenker bis zum Anschlag aufgeschoben und die Schrauben der Schellen angezogen. Hier bedarf es etwas Gefühl, da ein zu verwendendes Anzugsmoment nicht aufgeführt wird. Ansonsten ist die Montage simpel und die Verarbeitung der Grizzlys gut.
Ob die Griffe auf einem Carbonlenker gefahren werden können, ist fraglich, da ein Teil der Aluminiumschellen direkten Kontakt zum Lenker hat und diesen dort unter Umständen beschädigen kann.
Die Grifffläche besitzt am Handballen viele kleine und schräg verlaufende Lamellen; im Fingerbereich sind quer zur Fahrtrichtung laufende Lamellen zu finden. Die circa zwei Millimeter hohen Lamellen bieten auch mit schwitzigen Händen noch guten Grip und etwas Komfort. Ansonsten besitzen die Marin Grizzly keine Dämpfung. Während der Testfahrten waren sie aber ausreichend bequem und Schmerzen oder gar Taubheitsgefühle konnten wir nicht verspüren. Dennoch würden wir die Grizzlys mit leicht gepolsterte Handschuhen empfehlen, so sind sie komfortabler.
Die recht hohen Lamellen besitzen jedoch einen kleinen Nachteil: Die Griffe fühlen sich leicht schwammig an und vermitteln ein nicht ganz so direktes Fahrgefühl. Je nach Vorliebe und Disziplin kann dies als störend empfunden werden.
Am Ende bekommt man mit den Marin Grizzly Locking Grip vernünftige Vertreter ihrer Art. Sie besitzen etwas Komfort, liefern guten Grip auch mit schwitzigen Händen, das Fahrgefühl ist jedoch etwas schwammig. Grundsätzlich passen die Griffe auf nahezu jedes Mountainbike und zu jeder Disziplin.
DMR Deathgrip
Die DMR Deathgrip sind klassisch runde sowie altbekannte Lock-On-Griffe und bieten in Kombination mit Handschuhen einen sehr guten Grip. Ohne Handschuhe sind sie bei Feuchte schnell rutschig und nicht besonders komfortabel. Der Einsatzbereich liegt hier klar im Gravity-Bereich.
Im Lieferumfang ist neben den beiden Griffen mit den entsprechenden Klemmschellen nichts weiter enthalten. Die Lenkerendkappen sind bereits am Griff integriert, und die Verarbeitung ist ausgezeichnet.
Die Montage ist sehr einfach. Die Griffe werden über den sauberen Lenker bis auf Anschlag gesteckt und die Schraube der Aluminiumschelle mit einem Drehmoment von zwei Newtonmeter angezogen.
Wem schwarze Griffe zu langweilig sind, der wird sich über die Deathgrip freuen. Die sind in zahlreichen Farben und in zwei verschiedenen Dicken erhältlich. Wir haben die 31,5-Millimeter-Variante getestet.
Der Fokus bei diesen Griffen liegt klar auf dem Grip. Die Hauptkontaktfläche ist mit einer feinen pyramidenförmigen und spitzen Struktur versehen, die für Halt am Lenker sorgen soll. Bei trockenen Händen sind die Griffe tatsächlich sehr griffig, bei schwitzigen Händen werden die Griffe dennoch schnell rutschig. In Kombination mit dünnen Handschuhen bieten die Deathgrip starken Halt und haben uns so während der Testfahrten mit am besten gefallen.
Im Daumenbereich sind die Griffe mit einer weicheren Lamellenstruktur versehen, wodurch sie einen Hauch von Komfort bieten. Ansonsten sind die Griffe wenig bequem und eine Dämpfung ist nahezu nicht vorhanden. Der Fairness halber sei gesagt, dass die Griffe dafür auch nicht ausgelegt sind. Wer sie aber dennoch für längere Touren fahren möchte, dem empfehlen wir die Verwendung von gepolsterten Handschuhen, da ansonsten die Handgelenke schmerzen können. Sie bieten aber dadurch gerade im Gravity-Bereich ein direktes Fahrgefühl und hier steht der Komfort erst an zweiter Stelle.
Die DMR Deathgrip sind für den Gravity-Bereich geeignet, da sie in Kombination mit dünnen Handschuhen viel Grip und ein direktes Fahrgefühl bieten, was zulasten des Komforts geht. Wer aber genau darauf aus ist, wird mit den Deathgrip nicht enttäuscht sein. Eine Alternative für den Gravity-Bereich mit mehr Komfort sind die Race Face Chester.
Funn Hilt Mountainbike Griffe
Die Funn Hilt Mountainbike Griffe sind klassisch runde Lock-On-Griffe, die mit einem Griffdurchmesser von 30 Millimeter eher etwas für kleinere Hände sind. In Kombination mit gepolsterten Handschuhen sind sie fahrbar, ohne sind sie gerade bei Nässe oder feuchten Händen rutschig und besitzen zudem keinerlei Dämpfung.
Im Lieferumfang sind lediglich die beiden Griffe mit den entsprechenden Klemmschellen enthalten. Die Lenkerendkappen sind bereits am Griff integriert, die Verarbeitung ist optisch einwandfrei und die Montage simpel. Die Griffe werden über den zuvor gesäuberten Lenker bis auf Anschlag gesteckt und die Schraube der Aluminiumschelle vorsichtig angezogen. Eine Drehmomentangabe ist nicht zu finden.
Ob die Griffe auf einem Carbon-Lenker gefahren werden können, ist fraglich, da die Aluminiumschellen direkten Kontakt zu der Kohlefaser haben und diese unter Umständen beschädigen können.
Die Funn-Griffe besitzen auf einer Seite eine parallel in Fahrtrichtung verlaufende Lamellenstruktur sowie eine etwas unregelmäßige Struktur mit Vertiefungen auf der anderen Seite. Egal, welche Seite man letztlich als Auflagefläche verwenden möchte, eigentlich sollte der Handballen auf den Lamellen aufliegen, bei Nässe und feuchten Händen sind beide rutschig.
Die Struktur hat nur eine geringfügige Dämpfung, ansonsten sind die Griffe ohne gepolsterte Handschuhe sehr unkomfortabel. So hatten wir bereits nach kurzer Zeit schmerzende Handgelenke während der Ausfahrten. Daher empfehlen wir die Funn-Griffe nur in Kombination mit gepolsterten Handschuhen zu fahren.
Letztlich sind die Funn Hilt Mountainbike Griffe nur bedingt geeignet, und wenn, dann für Fahrer, die einen möglichst direkten Griff ohne Dämpfung bevorzugen und stets mit Handschuhen fahren. Für Kinderräder sind die Griffe geeignet, da hier der Druck zwischen Hand und Lenker nicht sonderlich hoch ist und sie in diversen Farben erhältlich sind.
Fifty-Fifty Dual Lock-on Griffe
Die Fifty-Fifty Dual Lock-on sind einfache Griffe mit Doppelklemmung, die hauptsächlich auf Dirtbikes im Park oder auf einem Pumptrack Sinn ergeben. Sie bieten jedoch wenig Komfort und sind mit einem Durchmesser von 18 Millimeter im Griffbereich eher dünn und eignen sich nicht für lange Ausfahrten.
Im Lieferumfang befinden sich neben den Doppel-Lock-on-Griffen noch zwei Endkappen. Die Verarbeitung ist bis auf die gruseligen Endkappen gut und zumindest optisch gibt es nichts zu bemängeln.
Laut Hersteller sind die Fifty-Fifty „Carbon-friendly“, also geeignet für Carbon-Lenker, das würden wir jedoch nicht empfehlen. Die Schellen ragen jeweils an zwei Punkten über den inneren Kunststoffschutz hinaus, wodurch die Aluminiumschellen direkt an dem Carbon aufliegen und es so zu Druckpunkten kommen kann. Somit könnte es zu einer Beschädigung der Fasern kommen. Ansonsten ist die Montage sehr einfach. Die Griffe werden auf den Lenker geschoben und die Endkappen aufgesteckt. Danach werden die insgesamt vier Schrauben mit zwei Newtonmeter angezogen.
Wie bereits erwähnt, sind die Griffe im Vergleich recht dünn. So machen Sie vorwiegend im Gravity-Bereich Sinn, wenn man tendenziell schmale Griffe bevorzugt. Aufgrund fehlender Dämpfung bieten die Griffe kaum einen Komfort, wodurch sie für längere Mountainbike-Touren nicht geeignet sind. Der Druck, den die Griffe auf die Handfläche ausüben, ist recht hoch und Schmerzen oder taube Handgelenke sind ohne gepolsterte Handschuhe wahrscheinlich. Wir haben das schon während der Testfahrten deutlich gespürt.
Wer am Ende auf der Suche nach dünnen Griffen für sein Dirtbike ist, der könnte mit dem Fifty-Fifty Dual Lock-on fündig werden. Sie bieten recht viel Grip, aber ohne gepolsterte Handschuhe keinen Komfort, wodurch der Einsatzbereich begrenzt bleibt. Für ausgedehnte Touren empfehlen wir sie nicht.
ODI Reflex V2.1
Die ODI Reflex V2.1 sind leicht ergonomische Lock-on-Griffe für einen breiten Einsatzbereich. Sie punkten mit gutem Grip und Dämpfungseigenschaften und das vor allem ohne Handschuh. Die etwas breiteren Griffe sind vor allem für größere Hände geeignet.
Im Lieferumfang sind lediglich die beiden Griffe mit integrierter Aluminiumschelle beinhaltet. Eine kurze Montageanleitung, wo das Anzugs- bzw. Drehmoment der beiden Schrauben zu entnehmen ist, findet man hier leider nicht.
Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und auch bei genauer Betrachtung gibt es von unserer Seite aus nichts zu bemängeln.
Die Montage gelingt sehr einfach und schnell. Die Griffe werden über den sauberen Lenker bis auf Anschlag geschoben, danach wird die Schraube der Aluminiumschelle angezogen. Wie schon erwähnt lässt sich keine Angabe über das notwendige Drehmoment finden, typischerweise liegt dieses jedoch zwischen zwei und drei Newtonmeter. Die Griffe können auch auf einen Carbon-Lenker montiert werden. Da die Griffe an den Außenseiten bereits verschlossen sind, sind keine Endkappen notwendig. Für eine richtige Montage ist an den Seiten die entsprechende Seite mit einem R und einem L markiert.
Die Grifffläche beträgt 135 Millimeter und ist in verschiedene Zonen aufgeteilt. Direkt an der Auflagefläche sind mehrere kleine Vierecke mit kurzen Lamellen angeordnet, die vor allem guten Grip und eine gute Dämpfung bieten sollen. An den Daumen sind weitere langgezogene Lamellen angeordnet, an der Unterseite sind viereckige Vertiefungen mit kleinen Noppen zu finden, die sich der Form der Finger anpassen sollen, wodurch die Griffe leicht ergonomisch sind. Die Griffe sind auch in einer XL-Version verfügbar. Die Länge bleibt gleich, der Durchmesser ist aber mit 34,5 mm etwas größer.
Dank der speziellen Grifffläche ist der Grip der ODI Reflex V 2.1 auch ohne Handschuh ausgezeichnet. Selbst während langer Anstiege und bei schwitzigen Fingern verrutscht die Hand nicht am Griff. Dies vermittelt auch auf langen Touren und technisch anspruchsvollen Trails ein sicheres und gutes Gefühl. Durch die Lamellenstruktur und das verwendete Gummi bieten die Reflex V2.1 auch eine gute Dämpfung und einen hohen Komfort. So hatten wir auch während ausführlicher Touren keine Probleme mit Schmerzen oder gar tauben Fingern und Handgelenken.
Dadurch fühlen sich die Griffe in jeder MTB-Disziplin wohl, egal ob sportliche Cross-Country-Runde oder ausgedehnte Enduro-Tour in den Bergen: Komfort und Grip stimmen. Lediglich in Verbindung mit gepolsterten Handschuhen ist ein etwas schwammiges Gefühl spürbar, es hält sich jedoch in Grenzen. Bei diesem Griff würden wir zu dünnen Handschuhen raten, da hier der Grip nochmals etwas besser ist und der ODI Reflex V2.1 auch auf einem Downhill-Bike eine gute Figur macht.
Letztlich ist der ODI Reflex V2.1 eine gute Wahl für jeden, der nur einen leicht ergonomischen Griff sucht, ganz gleich für welche Disziplin. Egal, ob mit oder ohne Handschuh, der Griff fährt sich sehr komfortabel und wenn nötig, bietet er stets sehr guten Grip und macht auf jeder Runde einfach nur Spaß.
Unleazed MTB Griffe G1
Die Unleazed G1 sind einfache Lock-on-Griffe mit sehr gutem Grip an der Handfläche. Eine fehlende Dämpfung macht die Griffe sehr direkt, aber wenig komfortabel. Daher würden wir die Griffe vor allem für den Gravity-Bereich empfehlen und weniger für lange Ausfahrten mit dem Mountainbike.
Der Lieferumfang beinhaltet nur die G1-Griffe. Endkappen sind nicht enthalten, da die Griffe selbst am Ende geschlossen sind. Ein Vorteil dieser Bauweise ist, dass die Endkappen unterwegs nicht verloren gehen können.
Die Montage ist sehr simpel. Die Griffe werden auf den zuvor gesäuberten Lenker aufgesteckt und die außen liegende Aluminiumschelle festgezogen. Eine Angabe des notwendigen Anzugs- oder Drehmoments findet man auf den Griffen nicht, dies lässt sich aber auf den Produktspezifikationen auf der Herstellerseite entnehmen. Entsprechend dürfen die Griffe mit maximal 5 Nm angezogen werden.
Im Handballenbereich verfügen die Griffe über leicht nach außen geschwungene Lamellen. Diese sind nicht sehr hoch, aber sehr weich. Im Fingerbereich ist eine in kleine Vierecke unterteilte Struktur zu erkennen, die Unleazed als Grip-Zone bezeichnet.
Die Lamellen fühlen sich recht klebrig an und egal ob mit oder ohne Handschuh, dort sind die G1 sehr griffig. Gleiches gilt mit schwitzigen Handinnenflächen. Im Fingerbereich, also genau in der Unleazhed Grip-Zone sieht es etwas anders aus. Hier sagt der Hersteller, sollten die Fingerkuppen auch bei feuchten Händen guten Halt finden. Bei trockenen Fingern mag das stimmen, bei feuchten Fingern konnten wir das auf unseren Testfahrten nicht bestätigen. Hier neigen die Finger leicht zu rutschen. Mit dünnen Handschuhen entledigt man sich aber dieser Problematik.
Eine Dämpfung haben die G1 nicht. Lediglich die weichen Lamellen sorgen für minimalen Komfort. Wer die Griffe auch auf längeren Ausfahrten verwenden möchte, dem seien gut gepolsterte Randhandschuhe empfohlen.
Letztlich bekommt man mit den Unleazhed G1 griffige Lock-on-Griffe und das auch mit schwitzigen Händen, Komfort sucht man aber vergebens. In Disziplinen, wo es hauptsächlich auf einen guten Grip und Kontrolle über das Bike ankommt, spielen die Griffe ihre Vorteile aus, vor allem in Verbindung mit dünnen Radhandschuhen. Hier wird man einen Kauf nicht bereuen.
All Mountain Style Berm Grip
Die All Mountain Style Berm Grip besitzen einen sehr eingegrenzten Anwendungsbereich, wo sie wirklich gut performen. Ansonsten sind sie auf langen Touren recht unkomfortabel und bei schwitzigen Händen durchaus rutschig.
Im Lieferumfang sind lediglich die Griffe enthalten. Endkappen sind nicht notwendig, da diese an den Enden schon verschlossen sind. Die Verarbeitung der Lock-on-Griffe ist sehr gut.
Die Montage ist sehr einfach. Die Berm Grips werden über den vorbereiteten Lenker gesteckt und in gewünschter Position festgeschraubt. Das notwendige Drehmoment von 3 Nm ist entsprechend auf den Aluminiumschellen zu finden.
An der Handauflagefläche befindet sich ein feines, pyramidenförmiges Muster, welches für Halt sorgen soll. Im Bereich der Finger befindet sich eine in Vierecke unterteilte Struktur, in deren Vertiefungen ebenfalls das pyramidenförmige Muster zu erkennen ist.
Die Griffe sind dabei leicht konisch gearbeitet. So sind Sie am Ende um etwa 4 Millimeter im Durchmesser dicker als im Bereich der Zeigefinger, was ein zu starkes Abknicken der Handgelenke vorbeugen soll. Auffällig ist, dass die Griffe kaum eine Dämpfung haben und die feine Struktur sehr weich ist.
So kommt es auch, dass die Berm Grips wenig Komfort bieten und schon bei nicht allzu langen Ausfahrten verspürten wir ein schnelleres Ermüden der Hand. Hier würden wir gepolsterte Handschuhe empfehlen. Zudem bieten die Griffe bei schwitzigen Händen recht wenig Grip, was nicht unbedingt für ein sicheres Gefühl sorgt. Mit Handschuhen funktionieren die Griffe jedoch sehr gut und durch die geringe Dämpfung bekommt man ein gutes und direktes Feedback vom Lenker. So sehen wir vor allem den Einsatzbereich im Gravity-Bereich oder auf technischen Trails, für lange Allmountain- oder schnelle CC-Touren sind sie jedoch weniger geeignet.
Letztlich bieten die All Mountain Style Berm Grips in Kombination mit dünnen Handschuhen einen sehr guten Halt und direktes Feedback vom Bike, komfortabel kann man sie aber nicht nennen. Hier hatten wir deutlich komfortablere Kandidaten im Test, und ohne Handschuhe werden sie schnell rutschig.
CNC Mountainbike Fahrradgriffe
Die CNC Fahrradgriffe sind klassische Vertreter ihrer Art und bieten neben der Doppelklemmung einen noch vernünftigen Grip. Komfortabel sind sie aber nicht.
Der Lieferumfang beinhaltet neben den beiden Griffen mit jeweils zwei Aluminiumschellen noch die entsprechenden Kunststoffendkappen. Die Montage ist denkbar einfach. Die Griffe werden vollständig auf den Lenker gezogen und anschließend durch Festziehen der Klemmschellen fixiert. Danach werden noch die Endkappen aufgesteckt. Eine Angabe über ein notwendiges Anzugsmoment ist nirgendwo zu finden.
Die CNC Fahrradgriffe verfügen über dünne, aber weiche umlaufende Lamellen, die für guten Grip sorgen sollen. In Kombination mit Radhandschuhen sind die Griffe tatsächlich sehr griffig, fährt man sie aber ohne Handschuh und mit schwitzigen Händen, werden sie leicht rutschig. Das Wegrutschen hält sich dank der sehr weichen Lamellen noch in Grenzen. Fraglich ist aber, wie schnell sich ebendiese Lamellen abnutzen und sich dadurch der Grip und der Komfort mit der Zeit verschlechtern.
Die Lamellen sind zudem auch das Einzige, das zum mangelnden Komfort noch minimal beiträgt. Über eine Dämpfung verfügen die Griffe ansonsten nicht. Auf kurzen Runden geht das in Ordnung, auf ausgedehnten Touren würden wir die Griffe ansonsten nur mit gepolsterten Handschuhen empfehlen. Während der Testfahrten verspürten wir jedoch kein taubes oder kribbelndes Handgelenk.
Durch die nicht vorhandene Dämpfung sind die CNC-Griffe jedoch sehr direkt und mit ungepolsterten Handschuhen auch sehr griffig. Final würden wir die CNC Fahrradgriffe vor allem für technische Bikedisziplinen in Kombination mit Handschuhen empfehlen und nicht für ausgedehnte Allmountain-Touren. Hier punkten sie noch mit einem guten Grip und einem sicheren Halt am Lenker.
Sram MTB Locking Grips
Die Sram MTB Locking Grips sind einfache Lock-on-Griffe mit einer leicht ergonomischen Form und einer Auflagefläche aus Schaumstoff. Das macht den Griff recht komfortabel und auch mit schwitzigen Händen griffig. Dennoch besitzt der SRAM-Griff ein paar Nachteile, und gerade Personen mit kleinen Händen könnten die Form als störend empfinden.
Neben den Griffen selbst sind noch die entsprechenden Lenkerendkappen im Lieferumfang enthalten. Bei der Verarbeitung gibt es von uns nichts zu bemängeln. Die Montage ist schnell und einfach. Die Griffe werden auf den gesäuberten Lenker geschoben und die Aluminiumschelle festgeschraubt. Die Griffe besitzen keine Vorzugsausrichtung.
Leider ist weder auf den Griffen noch auf der Verpackung eine Angabe über das Drehmoment der Schrauben in den Schellen zu finden. Standardmäßig liegt bei solchen Griffen das Drehmoment bei 3 bis 5 Nm.
Eine speziell designte Oberfläche beziehungsweise Struktur besitzen die Griffe aus Schaumstoff nicht. So ist es auch bei diesen Kandidaten. Im Bereich der Handmitte besitzen die Griffe eine Verdickung, welche dafür sorgen soll, dass die gesamte Handfläche, also von den Ballen über die Handmitte, auf den Griffen aufsitzt. So besitzen die Sram an der dünnsten Stelle im Bereich der Handballen einen Durchmesser von knapp 31,5 Millimeter, an der dicksten Stelle besitzen sie einen Durchmesser von 34,0 mm. Bei einer Handschuhgröße von 10,0 fühlten sich die Griffe auch auf langen Fahrten sehr gut an. Hier verspürten wir keinerlei Probleme und obwohl die Dämpfung im Bereich der Handballen minimal ist, sorgt die vergrößerte Auflagefläche doch für guten Komfort, auch ohne gepolsterte Handschuhe. Wir können uns aber vorstellen, dass kleinere Hände die Kontur der Griffe als störend empfinden können, da die Verdickung im Bereich der Handmitte dann einen Hauptdruckpunkt erzeugt, der zu einer zu schnellen Ermüdung in der Hand führen könnte.
Der Grip ist dank des Schaumgummis auch bei schwitzigen Händen sehr gut. Hier nimmt das Material die Feuchtigkeit gut auf. Ein Nachteil ist, dass die bunten Griffe durch den Schweiß recht schnell verdrecken. Die Farbe Schwarz ist hier am praktischsten.
Am Ende bekommt man mit den Sram Locking Grips leicht ergonomische Griffe, die vor allem während schneller und langen Touren an warmen Tagen ihre Vorteile ausspielen. Sie sind recht komfortabel und haben einen guten Grip. Für technisch anspruchsvollere Touren oder Bikedisziplinen sind sie jedoch etwas zu schwammig.
ESI Chunky MTB Grip
Die ESI Chunky MTB Grip sind klassische Schaumstoff- oder Moosgummi-Griffe, die besonders leicht sind und auch mit schwitzigen Händen einen vernünftigen Grip und Komfort liefern. Daher sind sie perfekt geeignet für schnelle Cross-Country-Rennen oder für Gramm-Jäger. Im Lieferumfang sind neben den beiden Griffen die notwendigen Lenkerendkappen enthalten.
Die Montage der Chunky Grip gestaltet sich mühsam und ohne eine Druckluftpistole mit Kompressor kaum zu meistern. Isopropanol oder Wasser reichen als Schmiermittel nicht wirklich aus und nur mit Mühe, Kraft und Geduld bekommt man sie so auf den Lenker. Mit einer Druckluftpistole sind sie jedoch schnell montiert. Der Vorteil ist aber, dass die Griffe später wirklich sicher auf dem Lenker sitzen. Selbst während einer Regenrunde sind sie nicht komplett verrutscht, aber dennoch haben sie sich geringfügig verdreht. Je länger die Chunky Grips am Lenker sind, umso fester sitzen sie später. Das ist ein genereller Nachteil solcher Griffe.
Die ESI Chunky Griffe besitzen keine spezielle Struktur, um für Grip zu sorgen. Das übernimmt das verwendete Material. Moosgummi nimmt den Handschweiß gut auf, sodass selbst bei anstrengenden Uphills die Hände stets trocken sind. Auch ist die Dämpfung generell recht ordentlich, und selbst auf langen Testrunden verspürten wir keine Ermüdungserscheinungen in der Hand oder gar schmerzende Handgelenke durch Vibrationen. Ein Nachteil des Materials ist, dass es recht empfindlich ist und sich durch den Handschweiß schnell verfärbt, sollten die Griffe nicht schwarz sein.
Letztlich sind die ESI Chunky MTB Grip gerade auf schnellen CC-Rennern optimal. Sie sind leicht und bieten auch ohne Handschuhe guten Halt und etwas Komfort. Auf technisch anspruchsvollen Trails oder auf Enduro-Bikes sind sie jedoch etwas zu wenig. Hier würden wir stets Lock-On-Griffe empfehlen.
Nextcover Fahrradgriffe Sport
Die Nextcover Fahrradgriffe Sport sind klassische Lock-On-Fahrradgriffe und bieten einen vernünftigen Grip auch mit feuchten Händen, der Komfort begeistert aber nicht. Im Lieferumfang sind neben den beiden Griffen noch die notwendigen Lenkerendkappen, sowie ein für die Montage notwendiger Innensechskantschlüssel sowie eine kurze Anleitung enthalten.
Die Montage ist sehr simpel. Hier werden die Griffe auf den zuvor gesäuberten Lenker geschoben und in der gewünschten Position festgeschraubt. Das notwendige Anzugsmoment von 3 Nm ist auf den Aluminium-Klemmschellen vermerkt.
Im Bereich der Handballen besitzen die Griffe ungefähr 1,8 mm hohe und eng stehende Lamellen, im Bereich der Finger sind die Griffe mit einem rautenförmigen Muster versehen. Unter dem Zeigefinger ist zudem eine leicht gerillte Struktur zu erkennen.
Die Lamellen sollen sowohl für Grip unter der Hand als auch für Komfort sorgen. Tatsächlich bieten sie hier einen noch vernünftigen Grip und das auch bei feuchten Händen. Eine Dämpfung besitzt der Nextcover Sport nicht, und lediglich das Herunterdrücken der Lamellen sorgt für Dämpfung beim Biken. Zudem wirkt der Griff dadurch sehr schwammig. Während längerer Touren ermüden die Hände sehr schnell. Damit man die Griffe auch auf längeren Touren verwenden kann, empfehlen wir, gepolsterte Handschuhe zu verwenden. Dies macht die Griffe aber zusätzlich indirekter. Auf technisch anspruchsvollen Touren machen sie entsprechend wenig Spaß.
Nichtsdestotrotz bieten die Nextcover-Fahrradgriffe einen vernünftigen Grip auch mit feuchten Händen und eine gute Verarbeitung. Der mangelnde Komfort und das schwammige Gefühl am Lenker stören gerade auf langen und technischen Bike-Ausflügen und Trails sehr.
So haben wir getestet
Für unseren Test haben wir insgesamt 28 MTB-Griffe getestet. Zunächst erfolgt eine Prüfung der Verarbeitung und Materialqualität, insbesondere im Hinblick auf mögliche scharfe Kanten, die den Fahrer verletzen könnten. Anschließend wird die Montage bewertet, wobei zwischen klassischen und ergonomischen MTB-Griffen unterschieden wird. Ergonomische Modelle erfordern in der Regel eine präzisere Einstellung der Neigung und somit etwas mehr Zeit und Geduld bei der Montage.
In Praxistests werden alle MTB-Griffe bei Testfahrten unter verschiedenen Bedingungen erprobt. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, dass die Griffe auch bei Nässe oder schwitzigen Händen nicht rutschig werden. Getestet wird mit kaum gepolsterten Handschuhen, stärker gepolsterten Handschuhen und ohne Handschuhe.
Darüber hinaus wird der Komfort auf längeren Strecken sowie bei schnellen und schottrigen Abfahrten bewertet. Entscheidend ist, dass die Griffe nicht unangenehm drücken oder die Handgelenke belasten. Bei ergonomischen Modellen liegt der Fokus besonders auf der Unterstützung der natürlichen Handhaltung. Abschließend wird beurteilt, ob die MTB-Griffe für den Einsatz im Mountainbiking geeignet sind und welche Modelle sich für unterschiedliche Disziplinen wie Cross-Country- oder All-Mountain-Touren am besten eignen.
Die wichtigsten Fragen
Welche Mountainbike-Griffe sind die besten?
Die Flügelgriffe Ergon GA3 sind die besten Mountainbike-Griffe für die meisten. Sie sind gut verarbeitet, bieten viel Grip und damit auch viel Kontrolle. Die Dämpfung ist weder zu schwammig, noch zu hart. Aber es gibt auch andere empfehlenswerte Modelle.
Passen alle Griffe auf alle Mountainbike-Lenker?
Ja, der Lenkerdurchmesser an den Enden ist genormt auf 22,2 Millimeter.
Wie helfen ergonomische Mountainbike-Griffe?
Ergonomische Griffe besitzen eine größere Auflagefläche, wodurch sich das Gewicht besser verteilt, und verhindern außerdem das Abknicken der Handgelenke.
Schmerzen trotz ergonomischer Mountainbike-Griffe?
Ein ergonomischer Griff muss optimal eingestellt und die richtige Größe gewählt werden. Dennoch passt nicht jede Hand auf jeden Griff. Auch eine falsche Rahmengröße kann Schmerzen verursachen und ist durch einen ergonomischen Griff nicht zu kompensieren.















































































