Heißluftfritteusen gehören inzwischen zur Standardausstattung vieler Haushalte: Schätzungen zufolge steht in mehr als 40 Prozent der deutschen Küchen ein Airfryer – besonders häufig bei jungen Erwachsenen und Familien. Im oft durchgetakteten Alltag zwischen Beruf, Schule und Freizeit bleibt fürs Kochen selten viel Zeit, weshalb diese praktischen Küchengeräte immer häufiger zum Einsatz kommen.
Eine Weiterentwicklung klassischer Modelle sind Heißluftfritteusen mit zwei Garkammern. Sie erlauben die parallele Zubereitung unterschiedlicher Speisen mit jeweils eigenen Garzeiten und Temperaturen – und arbeiten dabei meist effizienter als ein Backofen. Zudem entstehen deutlich weniger Gerüche als bei herkömmlichen Fritteusen mit Öl.
Insgesamt haben wir bislang 14 Doppelkammer-Heißluftfritteusen getestet, von denen derzeit noch 13 Stück erhältlich sind. Im Fokus des Tests stehen vor allem der Nutzen der Automatikprogramme, das Garergebnis in Bezug auf Knusprigkeit und Saftigkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit von Bedienfeldern und Menüs. Auch typische Funktionen wie Match und Sync-Finish werden dabei berücksichtigt.
Kurzübersicht
Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket

- Hohe Leistung
- Einfache Bedienung
- Einfache Reinigung
- Beleuchtete Sichtfenster
- Kompakt
- Teuer
Klarer Testsieger: Die Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket ist eine vertikale Heißluftfritteuse, die satte zehn Liter fasst. Obendrein punktet sie mit leckeren Ergebnissen, kommt mit praktischen, beleuchteten Sichtfenstern daher und hat in Hinblick auf ihre Handhabung die Nase vorn. Die Reinigung ist zudem erfreulich einfach!
Cosori Turbo Tower Pro Smart

- Hohe Leistung
- Verschieden große Kammern
- Tolle Ergebnisse
- Einfache Reinigung
- Kompakt
- Schwer
- Teuer
Die Alternative mit App: Die Cosori Turbo Tower Pro Smart bietet unten Platz für üppige Speisen, während oben kleinere Gerichte geröstet werden. On top haben die Hersteller beim Erstellen des Designs mitgedacht, denn die vertikale Bauweise nimmt bei Weitem nicht so viel Platz auf der Arbeitsfläche ein wie ein klassisches Doppelkammer-Modell.
Ninja Foodi Max Dual Zone AF451EU
Grillsonde mit passendem Fach in petto, eine Verpackung ohne Kunststoff und gute Ergebnisse im Praxistest: Die Ninja Foodi Max Dual Zone AF451EU glänzt in einigen Punkten. Dafür ist sie allerdings doppelkammer-typisch breit sowie teuer – und kommt mit einem Signalton, der zwar gut hörbar ist, aber nicht unbedingt angenehm klingt.
MasterPro Rocket Duo 900

- Lauter Signalton
- Gute Ergebnisse
- Günstig
- Breit
- Fingerabdrücke schnell sichtbar
- Nicht spülmaschinengeeignet
Günstiger geht’s kaum, zumindest bei einer Doppelkammer-Heißluftfritteuse – die MasterPro Rocket Duo 900 kostet wenig, punktet mit guten Ergebnissen und hat einen klaren Signalton, der nicht zu schrill ist. Dafür sind die Einzelteile leider nicht spülmaschinengeeignet und Fingerabdrücke zeigen sich auf dem Hochglanzmaterial innerhalb weniger Sekunden.
Vergleichstabelle
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- Hohe Leistung
- Einfache Bedienung
- Einfache Reinigung
- Beleuchtete Sichtfenster
- Kompakt
- Teuer

- Hohe Leistung
- Verschieden große Kammern
- Tolle Ergebnisse
- Einfache Reinigung
- Kompakt
- Schwer
- Teuer

- Plastikfreie Verpackung
- Inklusive Grillsonde mit Fach
- Tolle Ergebnisse
- Breit
- Lauter, unangenehmer Signalton

- Lauter Signalton
- Gute Ergebnisse
- Günstig
- Breit
- Fingerabdrücke schnell sichtbar
- Nicht spülmaschinengeeignet

- Verschieden große Kammern
- Mit Wassertank
- Umfangreiche App
- Dampfreinigung
- Schüttelerinnerung
- Breit
- Durchwachsene Ergebnisse

- Hohe Leistung
- XXL-Frittierkorb inklusive Trennwand
- Inklusive Zange
- Rezepte-App
- Ungleichmäßige Ergebnisse
- Sehr breit und schwer
- Entnahme nur mit Zange möglich

- Einfache Bedienung
- Sehr gute Verarbeitung
- XXL-Frittierkorb inklusive Trennwand
- Viele Funktionen
- Leicht
- Breit
- als Doppelkammer-Modell eher unpraktisch

- Hohe Leistung
- Einfache Bedienung
- Viele Funktionen
- Einfache Reinigung
- Kompakt
- Keine Schüttelerinnerung
- Teuer

- Hohe Leistung
- Grill-Funktion
- Verschieden große Kammern
- Gute Ergebnisse
- Große Zubehörauswahl
- Breit
- Umständliche Bedienung
- Eher laut

- Hohe Leistung
- Lauter Signalton
- Teils sehr gute Ergebnisse
- Teils ungleichmäßige Ergebnisse
- Breit

- Hohe Leistung
- Beleuchtete Sichtfenster
- Angenehmer Signalton
- Mäßige Ergebnisse
- Breit

- Extra-Gitter im Zubehör
- Beleuchtete Sichtfenster
- Schüttelerinnerung
- Durchwachsene Ergebnisse
- Breit
- Sync-Finish-Funktion funktionierte im Test nicht

- Doublestack-Technologie
- Kühlfunktion
- Crispy Tiefkühlpommes, …
- … aber ansonsten ungleichmäßige Ergebnisse
- Kontraproduktives Design
- Unangenehmer Signalton
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Alle Infos zum Thema
Duales Garen: Heißluftfritteusen mit Doppelkammer im Test
Eine Heißluftfritteuse findet man mittlerweile in den meisten Küchen – kein Wunder, denn sie hat auch einiges auf dem Kasten. Mit wenig bis gar keinem Öl lässt sich in der Regel backen, dörren und grillen, seltener auch dampfgaren – und natürlich heißluftfrittieren. Obendrein entgeht man mit Airfryern Fettbränden, der Öl-Entsorgung einer Standard-Fritteuse und langen Geduldsproben beim Vorheizen von Backöfen.
Heißluftfritteusen sind dabei meist kompakt, riechen nicht zu stark und können so ziemlich alles zubereiten, was man sonst in den Backofen stecken würde: von Pommes und Gemüse über Muffins und Pizza bis hin zu Steak und Fisch!
Detaillierte Informationen zu Heißluftfritteusen, Apps und Features sowie individuellen Kaufkriterien und Garzeiten finden Sie in unserem Hauptartikel zu Heißluftfritteusen. In diesem Test dreht sich alles um Heißluftfritteusen mit zwei Kammern oder individuell einteilbarem XL-Garraum.
Die Vorteile
Mit Doppelkammer-Airfryern lassen sich zwei Speisen in unterschiedlichen Größen oder mit verschiedenen Garzeiten und -temperaturen gleichzeitig zubereiten. So werden die Pommes nicht kalt, während man auf die Hähnchenfiletstücke wartet.
Nützliche Funktionen sind dabei Sync-Finish und Match-Brackets. Ersteres stellt die Timer so ein, dass sie gleichzeitig enden, letzteres synchronisiert die Temperatur- und Zeiteinstellungen der beiden Garräume. Bei Fritteusen mit einteilbarem Garraum kann man vorher auswählen, ob man gerade die ganze Fläche, nur einen Teil oder beide Hälften nutzt. Ansonsten sind alle Funktionen einer Standard-Heißluftfritteuse vertreten, etwa voreingestellte Programme zu Gemüse, Pommes und Co., Aufwärmen und Warmhalten.
Energiesparender als Backöfen
On top sind Doppelkammer-Heißluftfritteusen energiesparender als Backöfen mit zwei oder mehr Einlegerosten. Das liegt vor allem daran, dass die Garräume mit rund drei bis acht Litern pro Kammer deutlich kleiner sind und somit eine kürzere Aufheizzeit für die geringeren Heizflächen brauchen.
Die Garzeiten und benötigten Temperaturen sind auch geringer als im großen Backofen – und Heißluftfritteusen arbeiten gleichzeitig mit besonders starken, kompakten Heizelementen und schnellem Umluftstrom. Dazu kommt, dass Backofentüren beim Öffnen deutlich mehr Wärme verlieren als Heißluftfritteusen, die meist einwandfrei isoliert sind und den Zugang zum Innenraum weniger weit öffnen. Moderne Airfryer haben auch Sichtfenster in petto – teils sogar mit Beleuchtung.
Die Nachteile
Doppelkammer-Heißluftfritteusen haben auch Schattenseiten: Sie sind groß, schwer und oftmals teurer als ihre Einzelkammer-Geschwister. Gewichte zwischen acht und elf Kilo sind Standard, was regelmäßiges Tragen von A nach B erschwert. Wir empfehlen einen festen Standort auf der Küchenzeile, sofern es der Platz zulässt.
Bei den meisten Modellen liegen die zwei Kammern nebeneinander, was sie zusätzlich breit macht. Unser Testsieger Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket löst das Problem geschickt, indem sich die zwei Garräume übereinander befinden. Gestapelte Kammern beweisen, dass geräumig nicht unbedingt für breit und wuchtig stehen muss.
Täuschende Volumenangaben
Der wohl größte Nachteil ist aber, dass die einzelnen Volumen der beiden Kammern oft kleiner ausfallen als bei einer Heißluftfritteuse mit nur einem Garraum – zumindest, wenn das Gesamtvolumen in der Mitte geteilt wird. Zehn Liter hören sich nach viel Platz an, zweimal fünf Liter weniger. Wenige Modelle teilen das Volumen in eine Mini- und eine Maxi-Kammer auf, die kleinere ist dann allerdings nur für Beilagen in geringer Menge sinnvoll.
Zum Thema Lautstärke: Der Geräuschpegel kann höher sein, muss aber nicht – es kommt auf das Modell und die Bauart an. Die Garraumkammern sind viel kleiner als der Innenraum eines Backofens und haben normalerweise je einen Heizlüfter. Insgesamt entsteht also schon ein gewisser Lärmpegel, der sich allerdings im Normalfall in Grenzen hält.
Wie gefährlich sind Acrylamid, PTFE und Co.?
Airfryer kommen im Vergleich mit klassischen Fritteusen mit deutlich weniger Öl aus. Automatisch gesund ist das Essen dadurch leider trotzdem nicht. So ist beispielsweise auch hier Acrylamid ein Thema – eine Verbindung, die das Krebsrisiko erhöhen kann. Aber keine Sorge: Betroffen sind nur kohlenhydrathaltige Lebensmittel, also zum Beispiel Kartoffelprodukte und Backwaren. Außerdem kann Acrylamid erst ab 120 Grad entstehen. Ab 170 bis 180 Grad ist ein sprunghafter Anstieg möglich.
Ein Problem beim Braten oder Frittieren ist außerdem der niedrige Wasseranteil. Der Stoff bildet sich nämlich bei der sogenannten Bräunungsreaktion. Je dunkler die Pommes also werden, desto größer ist auch das Risiko. Wir raten daher, nur so lange wie nötig und so niedrig wie möglich zu erhitzen.
Hersteller machen oft keine genauen Angaben zu den konkreten Materialien der Beschichtungen. Häufig liest man nur von Antihaftbeschichtungen, ohne zu erfahren, ob etwa PTFE oder Keramik drinsteckt.
Darüber hinaus achten wir auf die Beschichtung von Garkorb und Frittierplatte. Die meisten Hersteller setzen hierbei wohl auf Teflon beziehungsweise PTFE. Zwar handelt es sich um eine stabile Kunststoffvariante, die Studien zufolge bei korrekter Nutzung gesundheitlich unbedenklich ist. Allerdings verträgt sie hohe Temperaturen weiterhin eher mittelmäßig, denn das Material altert dann sehr schnell. Außerdem ist Teflon kaum biologisch abbaubar. Die umstrittene Substanz PFOA ist mittlerweile sogar verboten. Der gute Antihafteffekt kann die Nachteile aus unserer Sicht jedenfalls nicht wettmachen.
Die immer beliebtere Alternative: Keramik. Diese Beschichtung ist nicht nur kratzfester und umweltfreundlicher, sondern trotzt auch hohen Temperaturen. Die keramische Antihaftwirkung reicht bloß theoretisch nicht ganz an die der kunststoffbeschichteten Varianten heran – Unterschiede dürfte man allerdings nur im Labor feststellen können.
Deutlich größere Abstriche sind in der Hinsicht bei herkömmlichen Edelstahlgittern notwendig. Dafür sind sie extrem langlebig und gesundheitlich absolut unbedenklich. Beide Eigenschaften kann mit Einschränkungen auch Emaille vorweisen. Da ihre Antihaftwirkung allerdings nicht ganz mit PTFE und Keramik mithalten kann, kommt sie eher an der Korbaußenfläche zum Einsatz.
Darauf sollte man beim Kauf achten
Das Volumen und die Aufteilung der Garkammern haben beim Kauf die höchste Relevanz – immerhin müssen sie zu den eigenen Kochgewohnheiten und dem damit verbundenen Platzbedarf passen. In puncto Leistung nehmen sich die Modelle nicht viel: Der Großteil bringt mindestens 2.400 Watt mit, und die Obergrenze wird im Test aktuell mit 2.850 Watt erreicht. Dabei hatten wir im Test bei Modellen mit höheren und niedrigeren Wattzahlen teils hervorragende und teils ungleichmäßige Ergebnisse.
Die meisten Heißluftfritteusen haben Touch-Bedienfelder mit recht übersichtlichen Menüs voller Programme, es gibt aber auch noch einzelne Geräte, die mit Knöpfen oder Drehreglern arbeiten. Falls Sie auf eine spezielle Art der Bedienung Wert legen, lohnt es sich, beim Kauf genauer hinzuschauen. Die unterschiedlichen Bedienarten nehmen sich nicht viel, wir fanden Touchfelder allerdings bei der anschließenden Reinigung am angenehmsten.
Apropos Reinigung: Es lohnt sich, wenn die Einlegeroste und Garkörbe spülmaschinengeeignet sind – was oft auch der Fall ist. Keiner freut sich darüber, fettige Garkörbe per Hand zu schrubben. Auf die Spülmaschinentauglichkeit zu achten, kann sich also lohnen. Obendrein sollte man auf passendes Zubehör für die Wunschgerichte achten. Trennwände, Extra-Einlegeroste oder in Einzelfällen auch ofenartige Bleche können sich je nach Lieblingsgericht durchaus auszahlen.
Zu guter Letzt spielt bei allen Käufen auch der Preis eine Rolle. Die wenigsten brauchen im Alltag eine Premium-Heißluftfritteuse, die über 300 Euro kostet. Falls man nur alle paar Wochen mal ein, zwei Brötchen aufbackt, lohnt sich womöglich schon ein günstiges Modell unter 100 Euro. Für regelmäßiges Heißluftfrittieren bei nicht allzu viel Platz können sich Airfryer wie unser Testsieger oder unsere »Auch gut«-Empfehlung lohnen, die zwar rund 250 Euro kosten, allerdings wenig Platz in Anspruch nehmen, einfach zu bedienen und zu reinigen sind – und mit ausreichend großen Garräumen ausgestattet sind.
Anwendungs- und Pflegetipps
Da Heißluftfritteusen längst keine neuen Küchengeräte mehr sind, wissen die meisten schon, wie man sie benutzt. Kurz gesagt: anstecken, einschalten, Schublade auf, Essen rein, Schublade zu, das passende Programm wählen und auf »Start« drücken. Danach kümmert sich der Airfryer um den Rest. Die Bedienfelder sind dabei häufig schön übersichtlich und Standard-Programme für Pommes, Fisch, Fleisch, Kartoffelgerichte, Muffins, Pizza und Co. gibt es fast immer.
Unser Anfängertipp lautet also: Probieren Sie sich ruhig erst einmal durch die vorgefertigten Zeit- und Temperatureinstellungen der Programme. In der Regel erledigen sie ihre Aufgabe bei durchschnittlich großen Portionen zuverlässig. Erst wenn die Pommes angeblich 30 bis 40 Minuten brauchen, sollte man an den Einstellungen feilen.
Denken Sie auch daran, das Frittiergut immer mal wieder durchzuschütteln, sodass Brokkoli und Co. von allen Seiten gleichmäßig geröstet werden. Viele Heißluftfritteusen kommen dafür mit Schüttelerinnerungen, wenige sogar mit Rührarmen, die das Durchmischen übernehmen. Obendrein haben viele Airfryer deutlich hörbare Signaltöne.
Ansonsten empfehlen wir, die Kammern nicht zu überfüllen und genügend Abstand für eine gleichmäßige Luftzirkulation zu lassen. So werden Speisen gleichmäßig gebräunt und schön knusprig. Anschließend raten wir dazu, die Garkörbe nach jeder Anwendung zu spülen, da sich gehäuftes, festgesessenes Fett deutlich schwieriger wegschrubben lässt als kleine, frische Verschmutzungen – und die meisten Körbe dürfen ohnehin in die Spülmaschine. Mit der richtigen Pflege wird aus einer kleinen Investition vielleicht ein Küchenbegleiter fürs nächste Jahrzehnt.
Unser Favorit
Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket

- Hohe Leistung
- Einfache Bedienung
- Einfache Reinigung
- Beleuchtete Sichtfenster
- Kompakt
- Teuer
Das Design der Philips 4000 Series Stacked Dual Basket sticht beim Auspacken direkt ins Auge: abgerundete Kanten, keine physischen Tasten und eine makellose Front in Hochglanz-Optik. Die Heißluftfritteuse könnte glatt aus der Zukunft stammen und markiert Philips‘ Eintritt in die Welt der vertikalen Airfryer.
Im Testverlauf vergessen wir diesen Fakt schnell, denn viel Luft (nach) oben gibt es hier nur buchstäblich – in der höherliegenden Kammer. Die fasst, genauso wie die untere, fünf Liter. Damit spricht der Airfryer auch größere Familienhaushalte an.
Das Highlight ist allerdings nicht das Volumen, sondern die geräumigen, beleuchteten Sichtfenster. Sie stellen ein Feature dar, auf das man später nicht mehr verzichten möchte. Damit kann man seine Gerichte nämlich stets während des Heißluftfrittierens im Auge behalten, ohne alle drei Minuten die Körbe öffnen zu müssen. Das wird nur noch zum Schütteln fällig und stellt keinerlei Probleme dar. Das ist einerseits den optionalen Schüttelerinnerungen und andererseits der hervorragenden Verarbeitung zu verdanken. Letztere betrifft übrigens auch die ergonomischen, goldfarbenen Griffe, die einwandfrei in der Hand liegen und schon bei relativ geringem Kraftaufwand reagieren.
Besonders hilfreich ist die Späh-Funktion für Einsteiger. Da die sechs vorinstallierten Programme für Gemüse, Fleisch und Co. bei weitem nicht alle möglichen Speisen abdecken, können wir wärmstens empfehlen, etwas mit den Temperaturen und Zeiten zu experimentieren. Mit ein paar Grad beziehungsweise Minuten mehr oder weniger wird jeder Hobbykoch glücklich.
In unserem Test musste etwa der Blumenkohl noch zwei Minuten »nachsitzen« und die selbstgemachten Fritten hätten ruhig etwas gebräunter ausfallen dürfen. Je nach Menge könnte die Voreinstellung für die tiefgekühlten Pommes ein guter Richtwert sein, während ebendiese schon vorzeitig auf den Teller dürften. Vielleicht brauchen die Lebensmittel aufgrund der Korbgröße tendenziell minimal länger, wobei uns das lieber ist als verbranntes Essen.
Deutlich wichtiger finden wir gleichmäßige Ergebnisse – und in der Hinsicht lässt die Fritteuse ihre Muskeln spielen. Egal, ob oben oder unten: Sogar Pommes – die üblichen Verdächtigen für ungleichmäßige Ergebnisse – hätten jeweils ähnlicher kaum ausfallen können. Wir vermuten, dass die wabenförmigen Gitter an den Rückwänden der Garkammern dafür verantwortlich sind. So kann der Ventilator nämlich sein ganzes Potenzial entfalten. Sorgen um überlaufendes Öl beim Schütteln muss man sich auch nicht machen.
Schick ist die Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket ohnehin, doch ging das mit Kompromissen bei Bedienung oder Reinigung einher? Die Antwort ist ein klares Nein. Tatsächlich entspricht das Gegenteil der Realität, denn das User Interface nimmt den Benutzer beim Einstellen förmlich an die Hand und die ausführliche Anleitung darf im Karton bleiben.
Zwar wechseln sich Temperatur- und Zeitanzeige wegen der kleineren Fläche auf dem Display ab, aber durcheinander kommt man nicht. Grund dafür sind etwa die praktischen Timer- und Copy-Funktionen, die die Einstellungen auf die andere Kammer übertragen beziehungsweise aufeinander abstimmen. Trotz dessen kann man die Einstellungen auch manuell anpassen, Helligkeit und Blinken unterstützen bei der Orientierung.
Große Menschen wissen obendrein die Display-Position zu schätzen: Sowohl die Höhe als auch die Neigungswinkel haben uns im Test begeistert – bequemer wird es nicht. Das gilt auch für die anschließende Reinigung. Nicht nur die Bodenplatten, sondern auch die gesamten Garkörbe dürfen in die Spülmaschine. Per Hand klappt es zwar auch, einzig von kratzenden Schwämmen sollte man die Finger lassen.
Die Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket bringt also alle Voraussetzungen mit, um bei sämtlichen Heißluft-Kochideen zur Seite zu stehen. Unter anderem die PFAS-freie Keramikbeschichtung stimmt optimistisch, dass das auch langfristig und gesundheitsschonend möglich sein wird.
Nachteile?
Neben dem aktuell erhöhten Preis können wir nur Mankos nennen, die wir mit Meckern auf hohem Niveau gleichsetzen. Es fehlen etwa Premium-Features à la WLAN-Konnektivität, für ideale Ergebnisse ist teils ein wenig Geduld gefragt und eine Pizza oder Ähnliches passt nicht in den Garkorb.
Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket im Testspiegel
Bisher hat kein weiteres seriöses Testportal unseren Favoriten von Philips getestet. Sobald wir weitere Testberichte finden, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.
Weitere Empfehlungen
Cosori Turbo Tower Pro Smart

- Hohe Leistung
- Verschieden große Kammern
- Tolle Ergebnisse
- Einfache Reinigung
- Kompakt
- Schwer
- Teuer
Cosori schickt mit seinem Turbo Tower Pro Smart eine ausgezeichnete Heißluftfritteuse ins Rennen, die mit der Konkurrenz locker mithält. Von Vorteil ist unter anderem die Größenaufteilung der Frittierbehälter: Unten ist Platz für üppige Speisen, während oben kleinere Gerichte geröstet werden. On top haben die Hersteller beim Erstellen des Designs mitgedacht, denn die vertikale Bauweise nimmt bei Weitem nicht so viel Platz auf der Arbeitsfläche ein wie ein klassisches Doppelkammer-Modell.
Ansonsten punkten die hohe Leistung von 2.630 Watt, die einfache Reinigung und die Sync-Finish-Funktion, mit der sich die Timer beider Behälter aufeinander abstimmen. Das Einlegegitter darf in die Spülmaschine, ist aber auch problemlos per Hand abzuspülen. Cosori setzt anstelle von Teflon auf eine Keramikbeschichtung, die mit ihren Antihaft- und kratzresistenten Eigenschaften glänzt – und weniger in der Kritik steht als PFAS.
Unser Test-Team aus hungrigen Genießern war mit den Ergebnissen aus dem Turbo Tower Pro Smart vollends zufrieden. Nach der zehnminütigen Aufheizzeit, die vom Hersteller empfohlen wird, durften unsere Tiefkühlfritten zehn Minuten lang bei 195 Grad sonnenbaden. Anschließend signalisierte ein vergleichsweise angenehmes Piepen das Ende des Frittiervorgangs. Das Ergebnis: Besonders gleichmäßig gebräunte, schön knusprige Pommes, die innen trotzdem noch perfekt waren.
Auch die hausgemachten Fritten konnten sich im Test sehen lassen: Sie waren nach rund elf Minuten bei 200 Grad gleichmäßig gebräunt, innen fluffig und außen relativ knusprig. Das ein oder andere Mitglied des Verzehrteams hätte sich noch einen Tick mehr Krossheit gewünscht, insgesamt waren aber alle zufrieden. Der Blumenkohl war hingegen nach zehn Minuten bei 160 Grad recht ungleichmäßig: teils recht braun, an anderen Stellen aber noch sehr hell. Das Ergebnis war aber kein Totalausfall.
Deutlich fiel uns jedoch das hohe Gewicht des Airfryers auf: Er bringt fast zwölf Kilogramm auf die Waage, allzu oft sollte man ihn nicht von der Küche in den Vorratsraum schleppen. Ansonsten können wir nur über den hohen Preis meckern: 250 Euro sind viel für eine Heißluftfritteuse, selbst wenn sie WLAN-fähig ist und mit dazugehöriger App kommt.
Ninja Foodi Max Dual Zone AF451EU
Die breite Ninja Foodi Max Dual Zone AF451EU hat uns direkt positiv überrascht. Ihre Verpackung verzichtet nämlich vollends auf Plastik. Neben den beiden Garkammern hat sie zusätzlich eine Grillsonde in petto, die im passenden Fach verstaut wird. Dadurch kann sie nicht verloren gehen – super! Und Sauerbraten-, Hähnchen- und Steak-Liebhaber können sie zum punktgenauen Garen ihrer Lieblingsgerichte hernehmen.
Ebenso positiv: Ninja verzichtet bei diesem Airfryer auf Hochglanzmaterial, das ohnehin nur direkt nach dem Auspacken gut aussieht. Nachdem man das Gerät nur einmal genutzt oder sich an den Einstellungen ausprobiert hat, haben sich Fingerabdrücke auf allen Ecken und Außenwänden breitgemacht. Freunde der Sauberkeit stört sowas sehr.
Doch nicht nur das Äußere, sondern auch die Ergebnisse im Praxistest konnten überzeugen. Unsere Tiefkühl-Pommes waren nach 20 Minuten zwar sehr knusprig, aber keineswegs trocken. Der Blumenkohl war wunderschön gebräunt, knackig und nur an vereinzelten, kleinen Stellen verbrannt – unsere Empfehlung: rund fünf Minuten Frittierzeit abziehen. Die hausgemachten Fritten stellten im Test ein absolutes Highlight dar: nicht roh, auch nicht zu trocken, sondern genau richtig.
Leider hat die Foodi Max auch ihre Schattenseiten: Zum einen ist sie horizontal aufgebaut und daher deutlich in der Breite ausgedehnt. Letztlich hat uns aber vor allem der unangenehme, laute Signalton gestört, der zwar noch nicht in den Ohren schmerzt, aber auch nicht unbedingt gern gehört wird. Andererseits macht sich die Doppelkammer-Heißluftfritteuse nach dem Frittieren gut bemerkbar, sodass man die Küche zwischendurch auch mal verlassen kann.
MasterPro Rocket Duo 900

- Lauter Signalton
- Gute Ergebnisse
- Günstig
- Breit
- Fingerabdrücke schnell sichtbar
- Nicht spülmaschinengeeignet
Ein Name wie ein Raumschiff – es handelt sich aber um eine besonders günstige Doppelkammer-Heißluftfritteuse: Der MasterPro Rocket Duo 900 lohnt sich für alle Hobbyköche, die nur gelegentlich zwei Gerichte gleichzeitig heißluftfrittieren möchten und es nicht einsehen, dafür über 200 Euro auf den Tisch zu legen.
Im Test hat uns unter anderem die Sync-Finish-Funktion überzeugt, die dafür sorgt, dass die Timer beider Garräume gleichzeitig enden. Dadurch muss man sich keine zwei Wecker auf dem Smartphone stellen und kann entspannt auf nur einen Signalton warten. Der ist übrigens gut hörbar, selbst im Nebenraum der Küche. On top ist es möglich, für den linken Garraum eine bestimmte Einstellung auszuwählen und anschließend auf „Sync Brackets“ zu drücken, was das gleiche Heißluftprogramm bei der rechten Kammer einstellt. So spart man immerhin ein wenig Zeit für doppeltes Einstellen der Programme oder Wunschtemperaturen.
Die Speisen konnten sich außerdem in der Praxis sehen lassen! Unsere tiefgekühlten Fritten waren schön knusprig, aber auf keinen Fall trocken. Nur vereinzelte Pommes erschienen uns etwas labbrig. Der Blumenkohl war ebenso gut durch – er hätte laut unserem Test-Team nur noch ein wenig gebräunter sein können. Dafür waren selbst die hausgemachten Pommes lecker: innen weich und außen kross. Wir hatten sie allerdings zunächst „nur“ 20 Minuten lang in der Doppelkammer-Heißluftfritteuse, anstelle der voreingestellten halben Stunde. Nach 30 Minuten waren sie nämlich recht trocken, obgleich auch schön gebräunt und nicht verbrannt.
Beim Design des Rocket Duo 900 ist uns nach kurzer Benutzung bereits ins Auge gestochen, dass sämtliche Fingerabdrücke auf dem Hochglanzmaterial sichtbar werden. Dazu kommt, dass die Einzelteile nicht in die Spülmaschine dürfen, was vor allem regelmäßige Heißluftköche stören dürfte. Lästiges Schrubben und anschließendes Abtrocknen per Hand ist wohl der Traum von so ziemlich niemandem.
Außerdem getestet
Cosori Turbo Tower Compact
Cosori nimmt mit der Turbo Tower Compact all diejenigen ins Visier, die zwar auf zwei Kammern zurückgreifen, aber sich gleichzeitig kein Airfryer-Monstrum in die Küche stellen wollen. Die Zahlen sprechen für sich: Trotz vertikaler Bauweise ist das Modell mit knapp 43 Zentimetern kaum höher als unzählige Konkurrenten mit nur einem Korb. In der Breite misst es sogar unglaubliche 27,5 Zentimeter. Im Praxistest wird schnell klar, dass Cosori damit die Ordnung in der Heißluftfritteusen-Hierarchie durcheinanderbringen könnte. Größere Abstriche muss man für diesen Formfaktor aus unserer Sicht nämlich nicht machen.
Ja, das Äußere lässt uns zugegebenermaßen nicht in Euphorie verfallen. Das Gehäuse besteht de facto vollständig aus Kunststoff und auch die Bedienfläche haben wir schon eleganter gesehen. Die Entscheidungen rund um das Produktdesign ergeben aber absolut Sinn. Die abgerundeten Griffe liegen fantastisch in der Hand und ermöglichen eine komfortable Entnahme mit einer Hand. Eine dezente Zahl an der Unterseite verrät zudem, welcher Korb oben und welcher unten Platz nimmt. Falschherum geht es allerdings sowieso nicht.
Der Blick fällt ziemlich zügig auf das Kontrollzentrum. Das ist zum einen mit seiner geneigten und somit sehr angenehmen Positionierung sowie mit der unmissverständlichen Beschriftung zu erklären. Zum Einsatz kommt anstelle einer schlichten Touch-Lösung eine vermeintlich minderwertige Folientastatur. Wir finden: Wer kein Problem mit der Optik hat, darf sich dafür auf einen soliden Druckpunkt, gute Lesbarkeit in heller Umgebung und eine ganze Reihe spannender Funktionen freuen.
So müssen wir weder auf die Möglichkeit zum Kopieren (Sync) und gleichzeitigen Abschließen (Match) noch auf übersichtliche Einstellungsmöglichkeiten für Korb 1 und 2 verzichten. Ein lästiges Hin- und Herschalten zwischen Temperatur und Zeit fällt wiederum dank zweier Pfeilpaare weg. Das Display in der Mitte gibt später Auskunft über beide Angaben gleichzeitig – zumindest solange nur eine Kammer in Betrieb ist. Die Zeit gibt es bis auf die Sekunde genau jedenfalls durchgehend. Auch separate An-/Aus- sowie Start-/Stopp-Tasten, die zu jedem Zeitpunkt schnell und zuverlässig reagieren, sind an Bord. Nur eine Schüttelerinnerung suchen wir vergeblich, doch bei diesem Modell können wir das verschmerzen.
Entscheidend ist nämlich eher das Innenleben und hier hat sich der noch junge Hersteller ordentlich Mühe gegeben. Die Heizelemente oben sorgen dafür, dass die Speisen schön gleichmäßig garen. Gelegentlich nach Gefühl zu schütteln, empfehlen wir trotzdem, um erstens kein Risiko einzugehen und das Essen zweitens nicht unnötig lange zu garen – obwohl die Angaben in der Kochtabelle, die zusätzlich als stattlicher Sticker zum Lieferumfang gehört, erstaunlich häufig hingehauen haben. Profis können natürlich auch einfach die sechs oben verschwiegenen Modus-Tasten für Heißluftfrittieren, Rösten, Backen, Grillen, Aufwärmen und Dörren bemühen.
Besonders toll finden wir dabei, dass sich deren Einstellungen problemlos umprogrammieren lassen – einfach die gewünschte Taste für ein paar Sekunden gedrückt halten. Zur Verfügung steht dann das beachtliche Temperaturspektrum von 35 bis 230 Grad. Das Gerät merkt sich Ihre Präferenz übrigens auch, wenn es später vom Strom getrennt wird. Die Lüftergeschwindigkeit ist hingegen ans gewählte Programm gekoppelt. So werkelt der Ventilator beim Dörren auf Stufe 1, zum Beispiel beim Frittieren kommt wiederum die dritte zum Einsatz.
In puncto Volumen verpasst Cosori seinem Neuzugang zweimal je 4,3 Liter und damit erstaunlicherweise mehr als genug für unsere Aufgaben. Brezen, Mozzarella-Sticks und Co. sollten schließlich ohnehin nicht aufeinander liegen. Kompromisse bei der Reinigung sind wegen der flachen Korbform auch nicht notwendig. Tatsächlich ist es andersherum: Die keramikbeschichteten Schubladen bereiten im Spülbecken sogar weniger Probleme. In der Spülmaschine nehmen sie logischerweise auch weniger Platz ein.
Die Cosori Turbo Tower Compact ist kein Highend-Produkt, kann aber alles vorweisen, was der Durchschnittsnutzer braucht – wenn nicht mehr. Zudem macht es Doppelkammer-Modelle endgültig massentauglich. Ohne Sichtfenster und Schüttelerinnerung sind bloß besonders am Anfang ein paar Experiment-Sessions essenziell. Das goldene Rezept lässt sich auf Wunsch einfach speichern. Dann wird Sie, anders als uns beim ersten Versuch, auch stets ein saftiges Hähnchen erwarten. Die restlichen Durchgänge haben nämlich unter Beweis gestellt, dass das Produkt alle Voraussetzungen für leckere Ergebnisse im Gepäck hat.
NutriBullet Twin Drawer Air Fryer
Der NutriBullet Twin Drawer Air Fryer macht seinem Namen alle Ehre: Er kommt mit zwei Heißluftbehältern inklusive synchronisierter Finish-Funktion. Die Bedienung erfolgt per Touch, ist leicht verständlich und am Ende des Frittiervorgangs ertönt ein gut hörbarer Signalton.
Im Test haben wir gleichzeitig Pommes und Blumenkohl heißluftfrittiert. Nach 20 Minuten bei 200 Grad waren die Tiefkühlpommes einwandfrei. Die Konsistenz war super, die Fritten waren leicht gebräunt und schön durch, aber nicht zu dunkel.
Der Blumenkohl war nach 25 Minuten bei 155 Grad schön kross und gebräunt, allerdings mit wenigen schwarzen Stellen. Geschmacklich war er in Ordnung, Fans von krossem Gemüse gefällt der Twin Drawer Air Fryer bestimmt gut. Unsere selbstgemachten Fritten waren hingegen nicht überzeugend: ungleichmäßig gebräunt, entweder sehr dunkel oder noch roh und weich. Außerdem braucht man den nötigen Platz auf der Küchenzeile, da zweitürige Heißluftfritteusen meist recht breit sind.
Ninja SL300EU
Die Ninja SL300EU ist mit zwei Frittierkörben ausgestattet, die allerdings nicht nebeneinander, sondern übereinander platziert sind. Dadurch ist die Heißluftfritteuse eigentlich schön schlank – eigentlich, denn das seitliche Bedienfeld ruiniert das schmale Design.
Die Fritteuse kommt mit praktischen Extras wie einer Timer-Synchronisierung, einer Abkühlfunktion und der sogenannten Doublestack-Technologie. Mit letzterer können zwei Gerichte in einem Frittierkorb heißluftfrittiert werden. Dazu legt Ninja dem Airfryer Einlegeroste bei, die sich innerhalb weniger Sekunden einsetzen lassen.
Unsere tiefgefrorenen Fritten waren nach 22 Minuten bei 180 Grad im Programm »Airfry« schön gebräunt, crispy und lecker. Zwar auch ein klein wenig ungleichmäßig, allerdings nicht allzu sehr. Die Blumenkohlröschen waren nach 13 Minuten bei 200 Grad ungleichmäßig gebräunt, teils verbrannt und teils recht hell. Die dunklen Stellen schmeckten bitter.
Die selbstgemachten Pommes waren nach zehn Minuten bei 240 Grad im »Max Crisp«-Programm noch roh mit minimalen braunen Stellen. Unter »Max Crisp« verstehen wir etwas anderes. Außerdem ist der Signalton beim Starten des Frittiervorgangs schmerzhaft in den Ohren und alles andere als angenehm.
Cosori R901 Dual Basket
Die Cosori R901 Dual Basket ist super, wenn man zwei verschiedene Speisen gleichzeitig zubereiten möchte. Dazu sind beide Behälter mit einem beleuchteten Sichtfenster ausgestattet, um die Lebensmittel beim Kochen beobachten zu können. Im Zubehör sind zwei Standard-Frittiereinsätze sowie zwei stapelbare Gitter enthalten. Auch diese Fritteuse kommt mit einer Schüttel-Erinnerung, die sich wahlweise ausschalten lässt.
Leider ist der Airfryer mit etwa 165 Euro kein Schnäppchen und nimmt eine Menge Platz auf der Küchenzeile ein. Die synchronisierte Finish-Funktion hat in unserem Test auch nicht funktioniert und die Ergebnisse waren durchwachsen. Die tiefgefrorenen Pommes waren ziemlich hell und überhaupt nicht knusprig, gleiches gilt für den Blumenkohl. Falls man seinen Blumenkohl zwar nicht roh, aber recht „gemüsig“ möchte, ist das erfreulich. Für unsere Geschmäcker hätte er noch etwas knuspriger und gebräunter sein dürfen. Die Kartoffelpommes gingen in die ganz andere Richtung: Sie waren verkohlt, bitter und schlecht.
Lauben DualZone Air Fryer 8000BC
Beim Lauben DualZone Air Fryer 8000BC können Sie Ihren Pommes links und Ihrem Blumenkohl rechts beim Brutzeln zusehen, dafür hat Lauben dem Airfryer zwei Sichtfenster spendiert. Zusätzlich hat uns der angenehme Signalton im Test gefallen, der keinesfalls in den Ohren schmerzt.
Weniger erfreulich waren die Ergebnisse im Praxistest. Unser Blumenkohl war zwar lecker und auch die selbstgemachten Pommes waren in Ordnung, die Tiefkühlpommes allerdings zu trocken. Falls Sie sich für den Lauben-Airfryer entscheiden, empfehlen wir, ein paar Minuten weniger einzustellen und zur Not die Fritten noch einmal hineinzugeben. Wie alle anderen dualen Heißluftfritteusen beansprucht auch die Lauben viel Platz auf der Küchenzeile.
Philips Airfryer Flexible Basket 1000 Series
Kräuterbaguette-Fans aufgepasst: Die Philips Airfryer Flexible Basket 1000 Series könnte den Ofen endlich überflüssig machen. Anstelle zweier separater Körbe kommt nämlich eine längliche XXL-Variante zum Einsatz. Diese bietet etwa auch für eine halbe Pizza genug Platz, lässt sich bei Bedarf mithilfe einer mitgelieferten Trennwand aber in zwei Zonen à 3,55 Liter aufteilen. Sogar verschiedene Temperatur- und Zeiteinstellungen in beiden Hälften sind möglich – so wie bei klassischen Doppelkammer-Modellen. Um einen vollwertigen Ersatz für eine parallele Zubereitung, etwa von Fleisch und Beilage, handelt es sich trotzdem nicht.
Zum Beispiel führt leider kein Weg am beidhändigen Öffnen und Schließen in Schubladenmanier vorbei. Das bedeutet auch, dass stets der Inhalt beider Seiten geschüttelt werden muss – manche Essenskombinationen fallen also weg. Bei einigen anderen entweicht dabei unnötigerweise warme Luft aus der zweiten Kammer.
Die 50:50-Aufteilung empfinden wir übrigens ebenfalls als eher unpraktisch. Für zwei Tiefkühlbrezen muss etwa der ganze Korb in Betrieb sein, Fischstäbchen wären wiederum mit einem schmaleren Bereich ausgekommen. Apropos Größe: Kleinere Körbe sind am Spülbecken per se schon handlicher als der große. Es war nur eine Seite in Gebrauch? Eine »halbe Reinigung« halten wir für kaum sinnvoll, eine vollständige fühlt sich hingegen ineffizient an.
In puncto Bedienung weiß die Philips dafür auf ganzer Linie zu überzeugen. Die Touch-Flächen erscheinen auf der leicht geneigten Oberseite, sodass sich auch große Menschen nicht bücken müssen, um Einstellungen vorzunehmen. Alle gängigen Features sind an Bord, lassen sich aber problemlos überblicken und sind weitestgehend selbsterklärend – der Balanceakt zwischen beachtlichem Funktionsumfang und Übersichtlichkeit ist gelungen.
Dank verständlicher Piktogramme finden Sie etwa die Tasten für die Korbauswahl, die Timer-Funktion für synchronisiertes Frittieren, Schüttelerinnerungen oder das Übertragen der Einstellungen auf die andere Kammer im Handumdrehen. Besonders angenehm macht das alles die Tatsache, dass Temperatur und (verbleibende) Zeit für beide Zonen parallel angezeigt werden. In der letzten Minute weiß man sogar auf die Sekunde genau, wann das Essen fertig ist.
Nicht selbstverständlich ist darüber hinaus der zuverlässige Pause-Button. Bei Betätigung wird der Frittiervorgang umgehend unterbrochen. Ob davor oder mittendrin: Mittels Blinken verrät das Produkt, welche Kammer gerade ausgewählt ist. Im Betrieb bedeutet das regelmäßige Aufleuchten hingegen, dass die entsprechende Seite noch auf ihren Einsatz wartet, bis die andere zeittechnisch gleichzieht.
Das einzige Manko: Bei unmittelbar aufeinanderfolgenden Klicks kommt das Gerät nicht immer sofort hinterher. Im Alltag dürfte sich das aber kaum bemerkbar machen. Auch an der Verarbeitung haben wir nichts auszusetzen. Höchstens die gummierten Ecken der Bodenplatten hätten einen noch robusteren Look vertragen.
Im wahrsten Sinne des Wortes nichts anbrennen lässt das Modell natürlich beim eigentlichen Frittieren. Ultra-knusprige Pommes im Handumdrehen dürfen Sie zwar nicht erwarten, aber für die ideale Bräune warten wir lieber ein paar Minuten länger – ganz nach dem Motto »Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht«. Zwar vermissen wir in der Bedienungsanleitung eine Kochtabelle, aber man bekommt ohnehin schnell ein gutes Gefühl für die richtige Einstellung. Bei Aufbackbrötchen und Muffins war sogar keine Verlängerung notwendig.
Zu Beginn stimmte uns noch die Lücke zwischen beiden Bodenplatten skeptisch, doch diese erwies sich als unproblematisch, da der XXL-Modus ohnehin für größere Stücke gedacht ist. Mit Trennwand ist das Thema endgültig vom Tisch. Im Test haben es zum Beispiel nur zwei Tiefkühlpommes durch die Bodenplatte hindurch nach unten geschafft.
Geschafft hat es gewissermaßen auch die Flexible Basket 1000 Series, denn einer Zielgruppe können wir das Modell empfehlen: Personen beziehungsweise Haushalten, die häufig große Lebensmittel zubereiten wollen und kein Problem mit der mangelhaften Zwei-Zonen-Lösung haben. Für rund 100 Euro gibt es dann eine mehr als solide Heißluftfritteuse aus dem Hause Philips – inklusive der erstklassigen Bedienung und hochwertigen Verarbeitung.
Tefal EY90JDE1
In Zusammenarbeit mit Jamie Oliver soll die Tefal EY90JDE1 entstanden sein. Doch ob der Starkoch nicht selbst lieber zur Konkurrenz greifen würde? Unser Test wird für den fast acht Kilogramm schweren und rund 40 Zentimeter hohen Doppelkammer-Koloss zur Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen.
Nachholbedarf besteht zum Beispiel bei der Bedienung. Manche Entscheidungen können wir nicht ganz nachvollziehen: Warum ist etwa standardmäßig Korb 1 ausgewählt? Soll nur der zweite laufen, braucht es alleine dafür drei Klicks. Außerdem kann ein Frittiervorgang zwar mittels langen Haltens abgebrochen werden, der Ventilator kommt aber erst nach rund 20 Sekunden zum Stillstand. Danach müssen die Körbe noch kurz entnommen werden, um dem Piepsen ein Ende zu setzen.
Die Copy-Funktion, die eine Einstellung auf die andere Kammer übertragen würde, vermissen wir ebenfalls. Hinter »Sync« verbirgt sich wenigstens die Option für die gleichzeitige Fertigstellung zweier Gerichte, die die wartende Seite vorübergehend mit »Hold« kennzeichnet. Bei der Programmierung der Standardgarzeiten wollte Tefal anscheinend wiederum auf Nummer sicher gehen. Ganz abgesehen davon, dass wir separate Piktogramme für Pommes und Wedges mit gleicher Temperatur und Dauer für kaum sinnvoll halten, fallen die Zeiten in der Regel zu großzügig aus.
Zudem sind hier hausgemachte Fritten gemeint, doch selbst die dürfen ruhig schon nach 22 und nicht erst 30 Minuten auf den Tisch. Kurios: Die Aufbackbrötchen blieben dafür vergleichsweise recht blass. Hier müssen sich Mensch und Heißluftfritteuse für konstante Ergebnisse etwas einspielen. Vielleicht hat man sich aus diesem Grund dafür entschieden, die verbleibende Zeit auf die Sekunde genau dauerhaft anzuzeigen – und die ausgewählte Temperatur dafür leider gar nicht.
Ganz idiotensicher ist das Modell also nicht. Ein halbes Auge können wir allerdings zudrücken, weil man im Zweifelsfall auf die kompakte und farbige Schritt-für-Schritt-Anleitung mit zwei Rezepten zurückgreifen kann. Online gibt es sie noch in ausführlich – inklusive einer umfangreichen Kochtabelle. Sogar Steak-Garstufen sind dabei. Apropos: Besprochen wird in beiden Versionen natürlich auch der Grill-Modus.
Die EY90JDE1 wäre nämlich kein Tefal-Produkt ohne eine Grill-Funktion. Hier kommt das massive Rost im großen Korb zum Tragen. Nach 10-minütigem Vorheizen darf das Fleisch oder Gemüse in die Kammer. Unsere Hähnchenbrust braucht schließlich länger als acht Minuten, aber das ist bei der Dicke keine Überraschung. Die Geduld zahlt sich jedenfalls aus: Die Filets aus beiden Körben gehören in unserem Testkreis mit Sicherheit zu den saftigeren. Die typischen Streifen bescheren Tefal zusätzliches Lob.
Die Kehrseite der Medaille sind die großen Zwischenräume im Rost. Insbesondere dünne Lebensmittel gleiten daher gekonnt hindurch und eignen sich nach dem Frittieren manchmal nur noch für die Tonne. Die Verarbeitung ist zwar solide, das Produktdesign jedoch auch an manchen anderen Stellen etwas ausbaufähig. So fallen etwa die schärferen Kanten rund um die Griffe, das ungewöhnliche Fiepen im Betrieb und die kratzeranfällige Abstellfläche oben negativ auf. Generell dürfte das allgegenwärtige, gebürstete Aluminium nicht allen zusagen.
Fast schon ein Alleinstellungsmerkmal, wenn auch ein positives, ist in dem Umfang auch die Zubehör-Palette. Ob Gitter, Frittiereinsätze oder gar Standfüße – praktisch jedes Einzelteil können Sie einzeln und zum fairen Preis (nach-)kaufen. Noch spannender ist das Set um Kuchenform, Pizzaschale, Spieß-Rack und Metallhalter. Wer sich jetzt allerdings plötzlich Hoffnungen auf Festmahle macht, wird enttäuscht: Wir sprechen hier trotz 5,3-Liter-Korb eher über Gerichte im Mini-Format.
Zusammenfassend stellen wir fest, dass die Tefal EY90JDE1 ihrem Markennamen noch nicht ganz gerecht wird. Potenzial können wir der Heißluftfritteuse aufgrund der gleichmäßigen Ergebnisse, der Grill-Funktion für Fleisch in Streifen-Optik und der großen Zubehör-Auswahl dennoch attestieren. Schon im Testverlauf kamen wir immer besser zurecht, sodass das Gerät für eine nischige Zielgruppe eine spannende Option sein könnte – vor allem zu dem Preis.
Cosori Dual Blaze Twinfry
Die hochpreisige Cosori Dual Blaze Twinfry ist eine Doppelkammer-Heißluftfritteuse, die mit stolzen 2.800 Watt arbeitet. Beim Garraum handelt es sich eigentlich um einen besonders großen, den man mit der mitgelieferten Trennwand trennen kann – so kann man selbst einteilen, wie voluminös die einzelnen Abschnitte sein sollen. Für exakt gleich große Abschnitte liegen zwei Einlegegitter mit Antihaftbeschichtung bei. Zum genauen Beschichtungsmaterial macht der Hersteller keine Angaben.
Die Fritteuse ist mit der Dual-Blaze-Technologie ausgestattet, die mit vier anstelle von zwei Heizelementen für eine gleichmäßigere Bräunung in der XL-Kammer sorgen soll. Im Test waren die Ergebnisse leider überwiegend ungleichmäßig. Außerdem ist die Entnahme der Gerichte nur mit der beigelegten Zange möglich, da die Kammer der schweren Heißluftfritteuse viel zu groß ist, um sie mal eben anzuheben und kopfüber auszuschütteln.
Cosori bietet eine App mit Rezepten an, und es gibt die Möglichkeit, die beiden Kammern zu synchronisieren und die Timer gleichzeitig enden zu lassen. Die Kapazität liegt außerdem bei stolzen zehn Litern, dafür wiegt die Heißluftfritteuse allerdings auch neun Kilogramm.
Philips Steam Airfryer 5000 Series Dual Basket
Der Philips Steam Airfryer 5000 Series Dual Basket kommt mit zwei verschieden großen Garräumen und einem Wassertank. Damit kann man auf Wunsch dampfgaren, mit zugeschaltetem Dampf heißluftfrittieren oder nach dem Kochvorgang die Dampfreinigung anschalten. Reines Heißluftfrittieren ohne Wasserdampf ist allerdings auch kein Problem, die Symbole auf dem Touch-Display überlassen dem Hobbykoch bei jedem Neustart die Entscheidung.
Die Bedienung der teuren Fritteuse ist dank der übersichtlichen Symbole einfach, die Timer-Funktion stimmt auf Wunsch die Garzeiten in Kammer 1 und 2 aufeinander ab, sodass die Gerichte gleichzeitig fertig werden – praktisch! Außerdem lässt sich eine Schüttelerinnerung zuschalten, die wir im Test stets als sinnvoll empfinden.
Die Leistung der Doppelkammer-Heißluftfritteuse ist mit 2.750 Watt erfreulich hoch und die Einlegegitter sind spülmaschinengeeignet. Die Kapazität beträgt insgesamt neun Liter, wobei die kleinere Kammer drei und die größere sechs Liter fasst.
Der Steam Airfryer arbeitet mit der sogenannten RapidAir-Plus-Technologie, die für eine optimale Luftzirkulation und Wärmeverteilung in den Garräumen sorgt. Obendrein trägt der Dampf dazu bei, dass Speisen innen saftig bleiben und außen gleichmäßig kross werden – so zumindest die Theorie. Unsere selbstgemachten Fritten waren nämlich recht klebrig und schmeckten gleichzeitig bitter. Auch die Blumenkohlröschen waren an den Stielen zu weich, an den eigentlichen Röschen allerdings verbrannt und bitter im Geschmack. Die Tiefkühlpommes kamen jedoch gleichmäßig, außen knusprig und innen weich, aus dem großen Frittierkorb.
Für App-Fans: Die Doppelkammer-Heißluftfritteuse lässt sich auch mit der umfangreichen HomeID-App verbinden und steuern.
So haben wir getestet
Egal, ob mit Solo- oder Doppelkammer: Heißluftfritteusen sind echte Alleskönner, deswegen bereiten wir mit allen Modellen gleich sechs verschiedene Gerichte zu. Dabei dürfen Pommes natürlich nicht fehlen – das ist wohl das Erste, an das man denkt, wenn man das Wort »Fritteuse« hört. Wir verwenden sowohl selbstgemachte als auch tiefgefrorene Pommes für den Test. Außerdem frittieren wir marinierten Blumenkohl.
Mit dem Update 11/2025 haben wir unser Testverfahren um drei Gerichte erweitert: Mit Hähnchenbrustfilets, Aufbackbrötchen und Blaubeermuffins wollen wir die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch Heißluftfritteusen ergeben, noch besser auf die Probe stellen.
Sowohl in die selbstgemachten Pommes als auch in das Gemüse geben wir verschiedene Gewürze und je einen Esslöffel Öl, so wie es die meisten Gebrauchsanleitungen vorgeben. Die geschnittenen Kartoffeln legen wir vor dem Würzen mindestens eine Stunde lang in Wasser, sodass sich die Stärke aus den Pommes löst. So sollen sie knuspriger werden.

Beilagen sind in der Welt der Heißluftfritteusen allerdings längst nicht mehr das Höchste der Gefühle. Ein saftiges Hähnchenbrustfilet sollten gute Produkte zum Beispiel auch hinbekommen. Dieses marinieren wir zuvor in Olivenöl sowie Paprika- und Knoblauchpulver. Ein vermeintlicher Selbstläufer sind hingegen die beliebten Aufbackbrötchen. Trotzdem sind Patzer hier nicht ausgeschlossen – ein steinharter Eiskern oder eine labbrige Oberfläche sind No-Gos.
Zum Nachtisch gibt es schließlich Blaubeermuffins. Auch hier können nämlich viele Modelle mit Öfen mithalten und es müssen nicht gleich 30 Küchlein her, damit sich das Aufheizen lohnt. Dank herkömmlicher Silikonförmchen fällt im Optimalfall zudem das lästige Reinigen weg. Außen leicht gebräunt, innen schön fluffig: Welche Geräte bekommen es am besten hin?
Ein voreingestelltes Programm für Pommes hat fast jedes, auch die angegebenen Temperaturen und Garzeiten sind bei den meisten Geräten ähnlich. Falls es keine Voreinstellung gibt, frittieren wir die Pommes bei 200 Grad für 15 Minuten und das Gemüse bei 160 Grad für 10 Minuten mit Heißluft. Ansonsten bedienen wir uns an den Programmen der Heißluftfritteusen, so wie es auch die meisten Personen zu Hause machen.
Außerdem machen wir uns Notizen zu den Schwierigkeitsgraden der Bedienfelder und Menüs, besonderen Technologien, Zusatzfunktionen sowie der Leistung und der Lautstärke der Frittiervorgänge sowie Signaltöne. Letztere bewerten wir subjektiv beim Kochen.
Umfangreiche, sinnvolle Apps mit Rezeptideen verdienen zudem einen Pluspunkt. In puncto Reinigung spülen wir alle Heißluftfritteusen per Hand. Spülmaschinentauglichkeit bewerten wir allerdings positiv, da man im Alltag nicht immer Zeit oder Nerven hat, die Einzelteile abzuspülen.
Die wichtigsten Fragen
Welche Heißluftfritteuse mit Doppelkammer ist die beste?
Wir haben Heißluftfritteusen mit zwei Kammern getestet. Die beste ist die Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket. Sie ist hochwertig verarbeitet, vergleichsweise kompakt und glänzt mit beleuchteten Sichtfenstern, die einen dauerhaften Einblick in die Frittierkammern erlauben. Wir haben aber auch interessante Alternativen in den Empfehlungen.
Sind Gerichte aus einer Doppel-Heißluftfritteuse gesünder als aus der Öl-Fritteuse?
Generell schon, denn bei einer Heißluftfritteuse wird sehr wenig bis gar kein Öl benötigt. Dadurch saugen die Speisen auch viel weniger Kalorien und Öl auf, was wiederum gesünder ist.
Wie vielseitig sind die Programme einer Doppelkammer-Heißluftfritteuse und welche Gerichte kann man damit zubereiten?
Die Programme sind generell genauso vielseitig wie die von Heißluftfritteusen mit Einzelkammer: heißluftrittieren, backen und dörren sind eigentlich immer an Bord. Es lassen sich auch alle denkbaren Gerichte von Fleisch über Pommes, Gemüse und Muffins zubereiten.

























































