TestKüche & Haushalt KüchengeräteAllesschneider-Test

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef Master 12 Küchengeräte Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Der beste Allesschneider

Aktualisiert:
Letztes Update: 24. Juni 2026

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

22. Oktober 2025

Wir haben sechs weitere Allesschneider getestet. An unseren aktuellen Empfehlungen ändert sich jedoch nichts.

23. August 2024

Wir haben drei weitere Allesschneider getestet, die uns durchweg gut gefallen haben. Eine extra Auszeichnung als Schinkenschneider hat der Berkel Home Line 200 Plus verdient, der fast geräuschlos hauchdünne Scheiben schneidet.

20. April 2023

Wir haben fünf weitere Allesschneider getestet und mit dem Graef G52 einen neuen Testsieger gefunden. Endlich gibt es die Profi-Liga auch für die Haushaltskasse. Unser ehemaliger Favorit Ritter E16 ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

8. April 2022

Wir haben weitere sechs Allesschneider getestet und die Schneidleistung war durchweg sehr gut. Ein Auszeichnung konnte sich jedoch nur der Ritter E 18 für Linkshänder holen.

Weitere Updates

Man kennt sie meist eher unter dem Namen Brotmaschine, da besonders Brot mit normalen Messern eher lästig zu schneiden ist. Der Allesschneider kann aber mehr als nur gleichmäßige Brotscheiben. Während die früher hauptsächlich handbetriebenen Maschinen zwar tatsächlich mehr zum Schneiden von Brot gedacht waren, schneiden viele Allesschneider inzwischen elektrisch und vor allem viel feiner. Dadurch sind sie auch für dünne Wurstscheiben und mehr geeignet.

Wir haben 30 Allesschneider mit Preisen zwischen 30 und fast 300 Euro getestet. So viel muss man aber nicht für einen guten Universalschneider ausgeben. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht

Testsieger

Graef G52

Der G52 ist ein Allesschneider aus dem Hause Graef mit hervorragenden Schnitteigenschaften, extrem scharfen Messern und einem sehr geringen Energiebedarf.
Test Allesschneider: Graef G52
  • Perfekte Schnittergebnisse
  • Leise
  • Geringer Energiebedarf
  • Dauerbetrieb
  • Extrem scharfe Messer
  • Kein Null­spannungs­schalter

Der Profi für die Haushaltskasse! Mit einer Leistungsaufnahme von rund 55 Watt ist der Graef G52 der absolute Energiesparer. Dennoch reicht die Leistung bequem aus, um hartes Krustenbrot ebenso perfekt zu schneiden wie weichen Käse. Das funktioniert nur mit einem stabilen Aufbau und perfekt geschliffenen Messern.

Für Linkshänder

Ritter E 18

Ritter setzt beim Allesschneider E 18 den Schiebeschlitten nach links und möchte damit die Linkshänder ansprechen. Aber auch als Rechtshänder macht man mit dem E 18 nichts falsch.
Test Allesschneider: Ritter E 18
  • Sicherheitsschalter
  • Dauerfunktion
  • Für Linkshänder
  • Metallausführung
  • Kein Null­spannungs­schalter
  • Geringe Schnittweite

Auch wenn sich beim Ritter E 18 der Schlitten auf der linken Seite befindet und damit für Linkshänder gedacht ist, lässt sich der Allesschneider auch von Rechtshändern sehr gut bedienen. Das liegt vor allem an einer sehr gut einstellbaren Schnittbreite und dem Dauerbetrieb, der durch einen Sicherheitsschalter aktiviert wird. Lediglich die Motorleistung könnte etwas besser sein.

Für Schinken

Berkel Home Line 200 Plus

Der Berkel Home Line 200 Plus hat seinen Preis, dafür kann er aber auch perfekt dünne Schinkenscheiben schneiden.
Test Allesschneider: Berkel HL-200P-R-FHB
  • Schneidet hauchdünn
  • Leise
  • Massive Ausführung
  • Freitragend
  • Sehr teuer
  • Kein Sicherheits­schalter
  • Hohe Leistungs­aufnahme
  • Mäßige Schnittbreite
  • Nur glattes Messer

Um den Berkel Home Line 200 Plus zu mögen, muss man schon einen Faible für Schinken und Käse haben, denn genau dafür ist er gemacht und eher nicht der typische Allesschneider. Dafür schneidet er mit seinem extrem scharfen Messer aber auch extrem dünne Scheiben und ist bei der Arbeit kaum zu hören.

Luxusklasse

Graef C20EU Classic

Der Graef C20EU nennt sich zwar Classic, darf aber durchaus zu den Profi-Geräten gezählt werden.
Test Allesschneider: Graef C20EU Classic
  • Sehr gute Schnittleistung
  • Sehr leise
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Fein einstellbar
  • Schieber für Wurst und Gemüse
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Sicherheits­schalter

Wer eine Profi-Aufschnittmaschine sucht und bereit ist, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, kommt am Graef C20EU Classic aus Edelstahl nicht vorbei. Kein Gerät arbeitet so leise, kein anderer Allesschneider lässt sich so exakt einstellen. Selbst hauchdünne Salamischeiben sind ruckzuck geschnitten. Klasse.

Preistipp

Domo MS171

Der Domo MS171 schneidet Brot und Wurst gut. Bei großen Broten muss man jedoch ohne Schiebeschlitten arbeiten.
Test Allesschneider: Domo MS171
  • Sehr gute Schnitt­ergebnisse
  • Günstig
  • Scharfes Messer
  • Abnehmbare Schnittbreiten­einstellung
  • Schieber macht einen spröden Eindruck
  • Saugfüße bremsen nicht gut

Der Domo MS171 kostet nur halb so viel wie unser Testsieger, ist aber aus Kunststoff und somit auch nicht so stabil. Dafür lässt er sich platzsparend zusammenklappen und gut verstauen. Bei keinem anderen Modell lassen sich der Anschlag so einfach abdrehen und der Hohlraum dahinter reinigen.

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Vergleichstabelle

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Testsieger
Test Allesschneider: Graef G52
Graef G52

Für Linkshänder
Test Allesschneider: Ritter E 18
Ritter E 18

Für Schinken
Test Allesschneider: Berkel HL-200P-R-FHB
Berkel Home Line 200 Plus

Luxusklasse
Test Allesschneider: Graef C20EU Classic
Graef C20EU Classic

Preistipp
Test Allesschneider: Domo MS171
Domo MS171

Test Allesschneider: Ritter tondo 13
Ritter Tondo 13

Test Allesschneider: Ritter serano 8
Ritter Serano 8

Test Allesschneider: Graef Master M90 EU
Graef Master M90 EU

Test Allesschneider: Steba AS200
Steba AS 200

Test Allesschneider: Graef Sliced Kitchen S11000
Graef Sliced Kitchen S11000

Test Allesschneider: Graef M20EU Master
Graef M20EU Master

Test Allesschneider: Ritter E16
Ritter E 16

Test Allesschneider: Ritter amano 5
Ritter Amano 5

Test Allesschneider: Graef MYtiny
Graef MYtiny

Test Allesschneider: Graef H9
Graef H9

Test Allesschneider: Ritter Icaro 7
Ritter Icaro 7

Test Allesschneider: Emerio MS-125000
Emerio MS-125000

Test Allesschneider: Ritter Contura 3
Ritter Contura 3

Test Allesschneider: Ostba SL518
Ostba SL518

Test Allesschneider: Ritter Compact 1
Ritter Compact 1

Test Allesschneider: Ritter Markant 05
Ritter Markant 05

Test Allesschneider: Twinzee Allesschneider
Twinzee Allesschneider

Test Allesschneider: Severin AS 3912
Severin AS 3912

Test Allesschneider: Rosenstein & Söhne ASM-100
Rosenstein & Söhne ASM-100

Test Allesschneider: Severin AS 3915
Severin AS 3915

Test Allesschneider: Bomann Ma 451 CB
Bomann Ma 451 CB

Test Allesschneider: Clatronic AS 2958
Clatronic AS 2958

Testsieger
Graef G52

Test Allesschneider: Graef G52
  • Perfekte Schnittergebnisse
  • Leise
  • Geringer Energiebedarf
  • Dauerbetrieb
  • Extrem scharfe Messer
  • Kein Null­spannungs­schalter
Für Linkshänder
Ritter E 18

Test Allesschneider: Ritter E 18
  • Sicherheitsschalter
  • Dauerfunktion
  • Für Linkshänder
  • Metallausführung
  • Kein Null­spannungs­schalter
  • Geringe Schnittweite
Für Schinken
Berkel Home Line 200 Plus

Test Allesschneider: Berkel HL-200P-R-FHB
  • Schneidet hauchdünn
  • Leise
  • Massive Ausführung
  • Freitragend
  • Sehr teuer
  • Kein Sicherheits­schalter
  • Hohe Leistungs­aufnahme
  • Mäßige Schnittbreite
  • Nur glattes Messer
Luxusklasse
Graef C20EU Classic

Test Allesschneider: Graef C20EU Classic
  • Sehr gute Schnittleistung
  • Sehr leise
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Fein einstellbar
  • Schieber für Wurst und Gemüse
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Sicherheits­schalter
Preistipp
Domo MS171

Test Allesschneider: Domo MS171
  • Sehr gute Schnitt­ergebnisse
  • Günstig
  • Scharfes Messer
  • Abnehmbare Schnittbreiten­einstellung
  • Schieber macht einen spröden Eindruck
  • Saugfüße bremsen nicht gut
Ritter Tondo 13

Test Allesschneider: Ritter tondo 13
  • Sehr gute Schnittleistung
  • Sehr leise
  • Gute Schnittbreite
  • Gute Schnittweite
  • Metallausführung
  • Kein Null­spannungs­schalter
  • Kein Sicherheitsschalter
Ritter Serano 8

Test Allesschneider: Ritter serano 8
  • Sehr gute Schnittleistung
  • Gute Schnittweite
  • Gute Schnittbreite
  • Dauerbetrieb
  • Metallausführung
  • Kein Null­spannungs­schalter
  • Kein Sicherheitsschalter
Graef Master M90 EU

Test Allesschneider: Graef Master M90 EU
  • Sehr leise
  • Große Schnittweite
  • Metallausführung
  • Freitragend
  • Mit Sicherheitsschalter
  • Mäßig für Brot geeignet
  • Umständliche Reinigung
  • Kein Null­spannungs­schalter
Steba AS 200

Test Allesschneider: Steba AS200
  • Sehr gute Schnitt­ergebnisse
  • Gute Schnittleistung
  • Gute Einstellbarkeit
  • Metallausführung
  • Sicherheitsschalter
  • Relativ laut
  • Keine Dauerfunktion
Graef Sliced Kitchen S11000

Test Allesschneider: Graef Sliced Kitchen S11000
  • Gute Schnittleistung
  • Große Schnittweite
  • Metallausführung
  • Freitragend
  • Dauerfunktion
  • Ziemlich laut
  • Umständliche Reinigung
  • Kein Sicherheits­schalter
Graef M20EU Master

Test Allesschneider: Graef M20EU Master
  • Gute Schnittleistung
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Fein einstellbar
  • Schieber für Wurst und Gemüse
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Sicherheitsschalter
  • Zu teuer
Ritter E 16

Test Allesschneider: Ritter E16
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Sehr scharfes Messer
  • Große Schnittweite
  • Metallausführung
  • Geringe Leistungs­aufnahme
  • Maßangabe zur Schnittbreite stimmt nicht
  • Kein Sicherheitsschalter
Ritter Amano 5

Test Allesschneider: Ritter amano 5
  • Gute Schnittleistung
  • Gute Schnittbreite
  • Metallausführung
  • Mäßige Qualität
Graef MYtiny

Test Allesschneider: Graef MYtiny
  • Platzsparend verstaubar
  • Metallausführung
  • Teuer
  • Sehr geringe Schnittweite
  • Kein Nullspannungsschalter
  • Kein Sicherheitsschalter
Graef H9

Test Allesschneider: Graef H9
  • Perfekte Schnittergebnisse
  • Geräuschlos
  • Ohne Strom
  • Extrem scharfes Messer
  • Metallausführung
  • Geringe Schnittweite
  • Mühsame Schnitt­breiten­einstellung
Ritter Icaro 7

Test Allesschneider: Ritter Icaro 7
  • Leise
  • Platzsparend verstaubar
  • Dauerfunktion
  • Integriertes Tablett
  • Metallaufbau
  • Kein Nullspannungsschalter
Emerio MS-125000

Test Allesschneider: Emerio MS-125000
  • Sehr gute Schnittergebnisse
  • Durchzugsstark
  • Klappbar
  • Sicherheitsschalter
  • Geringe Schnittweite
  • Mäßige Bedienbarkeit
Ritter Contura 3

Test Allesschneider: Ritter Contura 3
  • Große Schnittweite
  • Dauerfunktion
  • Metallausführung
  • Gute Bedienbarkeit
  • Kein Sicherheitsschalter
  • Ziemlich laut
  • Mäßige Schnittergebnisse
Ostba SL518

Test Allesschneider: Ostba SL518
  • Gute Schnittleistung
  • Dauerfunktion
  • Metallausführung
  • Geringe Schnittbreite
  • Geringe Schnittweite
  • Kein Nullspannungsschalter
  • Laut
  • Mäßige Qualität
Ritter Compact 1

Test Allesschneider: Ritter Compact 1
  • Sparsam
  • Gute Schnittbreite
  • Metallausführung
  • Kein Nullspannungsschalter
  • Laut
  • Mäßige Leistung
Ritter Markant 05

Test Allesschneider: Ritter Markant 05
  • Zwei Drehzahlstufen
  • Klappbar
  • Sicherheitsschalter
  • Labile Anlage
  • Motor reicht unangenehm
Twinzee Allesschneider

Test Allesschneider: Twinzee Allesschneider
  • Dauerfunktion
  • Metallausführung
  • Laut
  • Geringe Schnittbreite
  • Geringe Schnittweite
  • Kein Nullspannungsschalter
  • Mäßige Qualität
Severin AS 3912

Test Allesschneider: Severin AS 3912
  • Klappbar
  • Sehr geringe Schnittweite
  • Mäßige Qualität
Rosenstein & Söhne ASM-100

Test Allesschneider: Rosenstein & Söhne ASM-100
  • Dauerfunktion
  • Metallaufbau
  • Mäßige Schnittweite
  • Mäßige Schnittbreite
  • Umständliche Reinigung
  • Kein Nullspannungsschalter
Severin AS 3915

Test Allesschneider: Severin AS 3915
  • Gut ablesbare Skala
  • Stabile Anlage
  • Kippbarer Schlitten
  • Schwacher Motor
  • Schlitten hakt und schiebt sich schwer
  • Nicht für große Brote geeignet
Bomann Ma 451 CB

Test Allesschneider: Bomann Ma 451 CB
  • Saubere und gleichmäßige Schnittleistung
  • Kräftiger Motor
  • Metallausführung
  • Sehr stumpfe Messer
  • Nicht für große Brote geeignet
  • Viele Lücken im Gehäuse
Clatronic AS 2958

Test Allesschneider: Clatronic AS 2958
  • Klappbar
  • Zusammengeklappt sehr kompakt
  • Labil
  • Schneidet schwer
  • Schiefe Schnitte bei Wurst und Käse
  • Viele Lücken im Gehäuse
Leistungsaufnahme
45 Watt
65 Watt
190 Watt
170 Watt
120 Watt
170 Watt
130 Watt
170 Watt
110 Watt
45 Watt
170 Watt
65 Watt
–
45 Watt
–
65 Watt
110 Watt
65 Watt
150 Watt
65 Watt
65 Watt
150 Watt
100 Watt
150 Watt
180 Watt
150 Watt
180 Watt
Ausführung
Kunststoff
Metall
Metall
Metall
Kunststoff
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Metall
Kunststoff
Metall
Metall
Metall
Kunststoff
Metall
Kunststoff
Metall
Metall
Metall
Kunststoff
freitragend
nein
nein
ja
ja
nein
nein
nein
ja
nein
ja
ja
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
klappbar
nein
nein
nein
nein
ja
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
nein
ja
nein
ja
ja
nein
nein
nein
ja
nein
ja
nein
nein
nein
ja
Dauerfunktion
ja
ja
ja
ja
nein
ja
ja
ja
nein
ja
ja
ja
–
ja
–
ja
nein
ja
ja
ja
ja
ja
nein
ja
ja
ja
nein
max. Schnittbreite
21 mm
14 mm
17 mm
0 – 20 mm
0 – 15 mm
21 mm
22 mm
20 mm
14,5 mm
20 mm
0 – 20 mm
0 – 20 mm
20 mm
14 mm
21 mm
15 mm
15 mm
22 mm
14 mm
20 mm
0 – 14 mm
13 mm
18 mm
13 mm
0 – 15 mm
0 – 15 mm
0 – 17 mm
max. Schnittweite
225 mm
155 mm
200 mm
220 mm
150 mm
255 mm
240 mm
225 mm
195 mm
225 mm
220 mm
180 mm
200 mm
226 mm
143 mm
203 – 350 mm
165 mm
247 mm
180 mm
178 mm
190 mm
180 mm
170 mm
180 mm
165 mm
165 mm
155 mm
Lautstärke
72 dB
71 dB
48 dB
62 dB
79 dB
61 dB
72 dB
59 dB
72 dB
77 dB
63 dB
80 dB
–
68 dB
–
71 dB
71 dB
77 dB
78 dB
75 dB
79 dB
79 dB
74 dB
78 dB
82 dB
89 dB
89 dB
Maße (H x B x T)
240 x 230 x 330 mm
205 x 190 x 330 mm
290 x 325 x 500 mm
242 x 305 x 372 mm
200 x 275 x 320 mm
363 x 315 x 415 mm
240 x 308 x 368 mm
270 x 310 x 380 mm
237 x 30 x 333 mm
255 x 235 x 345 mm
242 x 310 x 372
230 x 225 x 330 mm
260 x 340 x 370 mm
182 x 232 x 340 mm
240 x 360 x 360 mm
200 x 240 x 340 mm
198 x 255 x 330 mm
230 x 300 x 380 mm
270 x 240 x 380 mm
231 x 185 x 327 mm
210 x 260 x 430 mm
270 x 240 x 380 mm
200 x 265 x 338 mm
280 x 250 x 378 mm
273 x 245 x 385 mm
272 x 230 x 365 mm
235 x 285 x 330 mm
Gewicht
2370 g
3000 g
12,5 kg
7930 g
1932 g
6520 g
4800 g
7400 g
2015 g
3058 g
8500 g
2890 g
4400 g
3350 g
2680 g
3500 g
1554 g
4400 g
3700 g
2500 g
1700 g
3800 g
1930 g
3500 g
4300 g
3670 g
2250 g


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Alle Infos zum Thema

Mühelos schneiden: Allesschneider im Test

In erster Linie unterscheidet man die Nachfolger der Brotschneidemaschine in freitragende Allesschneider und nicht freitragende Allesschneider. Freitragend bedeutet in diesem Fall, dass zwischen der Grundplatte – dem Standfuß – und der Schneideinheit ein Freiraum ist. Dieser ist für ein Tablett oder einen Teller gedacht, mit dem die geschnittenen Scheiben und auch Krümel aufgefangen werden können. Freitragende Allesschneider müssen ein stabiles Gehäuse besitzen und sind daher schwerer und auch teurer. Die Vorteile liegen jedoch klar auf der Hand.

Bei freitragenden Allesschneidern fällt das Schnittgut direkt auf den Teller oder das Tablett.

Nicht freitragende Allesschneider sind der klassischen Brotmaschine mit Handkurbel sehr ähnlich. Das gesamte Gerät bildet eine Einheit und das Schnittgut fällt seitlich heraus. Es gibt auch Modelle, die hier Platz für ein unterschiebbares Tablett bieten.

Die meisten der nicht freitragenden Allesschneider sind klappbare Geräte. Hier kann die seitliche Auflage hochgeklappt und der Allesschneider besser verstaut werden. Dieser Knickpunkt bringt jedoch nicht selten etwas Instabilität mit.

Sicherheit

Keines der Testgeräte mit einer Dauerfunktion verfügt über einen Wiederanlaufschutz.

Ein wenig hat uns der Allesschneider-Test schon erstaunt. Geht man von Sägen in der Werkstatt aus, dürfen diese entweder keinen Dauerbetrieb haben oder müssen über einen Wiederanlaufschutz verfügen. Werden sie also über einen Taster oder Kippschalter eingeschaltet, vom Strom getrennt und wieder mit dem Strom verbunden, dürfen sie nicht anlaufen. Das darf erst möglich sein, wenn sie erneut eingeschaltet werden.

Bei Allesschneidern ist es offenbar etwas anderes. Hier gibt es tatsächlich einige Modelle, die über eine Dauerfunktion verfügen – was überaus praktisch ist – aber selbst nach einer Netztrennung wieder selbstständig starten. Das kann böse Folgen haben. Gibt es einen Stromausfall und man vergisst die Maschine auszuschalten, beginnt das Messer von alleine zu drehen, sobald es wieder Strom gibt.

Allesschneider Test: Test Allesschneider 08
Wird im Dauerbetrieb der Stecker gezogen und wieder eingesteckt, sollte die Maschine nicht anlaufen. Diese Sicherheit bietet jedoch kein einziges Modell im Test.

Andere Universalschneider übertreiben es dagegen mit der Sicherheit. Sie verzichten komplett auf einen Dauerbetrieb, und zusätzlich müssen zwei Taster gleichzeitig gedrückt werden. Oder sie besitzen einen Schalter mit Verriegelung, der so schwer zu betätigen ist, dass einem bereits nach zwei Schnitten die Kraft verlässt.

Welches ist das richtige Messer?

Gezahnte Messer haben den Vorteil, dass sie gut in härtere Materialien eindringen. Dabei gilt: Je kantiger die Zähne hervorstehen, desto besser arbeiten sie sich auch in harte Brotkruste. Dafür ist es jedoch nicht möglich, weiche Lebensmittel, wie Käse oder Schinken sauber zu schneiden.

Glattes Messer oder Wellenschliff?

Glatt geschliffene Rundesser arbeiten mit weniger Kraft an der Schnittkante, können dafür auch weiche Dinge sehr sauber schneiden. Am harten Brot beißen sie sich jedoch wörtlich ihre nicht vorhandenen Zähne aus.

Ein Kompromiss zwischen beiden Varianten ist der Wellenschliff. Die angedeuteten Zähne beim Wellenschliffmesser kombinieren beide Schnittmöglichkeiten und sind für den universellen Einsatz gedacht. Bis auf den Severin AS3915, dem zwei Rundmesser beiliegen (Wellenschliff und glatt), sind die Messer aller Schneidemaschinen mit einem Wellenschliff ausgestattet.

Allesschneider Test: Test Allesschneider
Gezahnte Messer sind gut für harte Brotkruste. Weicher Käse sollte mit einem glatten Messer geschnitten werden.

Fast schon Standard ist ein Durchmesser von 170 Millimetern. Einige sind jedoch etwas größer und die Bomann MA451 CB sowie die Severin AS 3915 nutzen ein Rundmesser mit einem Durchmesser von 190 Millimetern.

Wie groß muss das Messer sein?

Je größer der Durchmesser des Messers ist, desto größer ist auch die Schnittgeschwindigkeit, mit der die Klinge durch das Material fährt. Das ist prinzipiell zwar gut, jedoch benötigt eine höhere Schnittgeschwindigkeit auch mehr Kraft, die der Motor bereitstellen muss.

Letztendlich lässt sich nicht sagen, welcher Durchmesser besser ist. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Durchmesser und Kraft des Motors. Ein kleineres Messer mit einer höheren Drehzahl kann dieselbe Schnittgeschwindigkeit erreichen, wie ein langsameres, aber größeres Messer.

Klappbar oder nicht?

Fakt ist, klappbare Allesschneider lassen sich besser verstauen. Der Klappmechanismus sorgt aber auch dafür, dass das Gerät labiler wird. So muss die aufgeklappte Grundplatte des Clatronic AS 2958 beispielsweise mit zwei Riegeln gesichert werden und ist dennoch nicht so stabil wie nicht klappbare Allesschneider.

Lässt sich ein Universalschneider zusammenklappen, bleibt dennoch der Schiebeschlitten übrig, der zusätzlich verstaut werden muss.

Hinzu kommt, dass bei allen Geräten Schieber und Handschutz abgenommen werden müssen, die dann einzeln rumliegen. Lediglich beim Ritter Markant 05 gibt es die Möglichkeit, abgenommenes Zubehör an der zusammengeklappten Maschine zu »befestigen«. Dann beansprucht sie tatsächlich sehr wenig Platz. Das funktioniert jedoch nicht wirklich und bei jeder kleinen Bewegung fallen die Einzelteile ab. Obendrein muss der Schieber dazu stets auseinandergebaut werden, was aufgrund der spröden Kunststoffteile auf Dauer sicher nicht gut ist.

Klappbare Aufschnittmaschinen machen sich im Schrank sicher kleiner als Standgeräte, aber Wunder darf man dabei nicht erwarten.

Unser Favorit

Testsieger

Graef G52

Der G52 ist ein Allesschneider aus dem Hause Graef mit hervorragenden Schnitteigenschaften, extrem scharfen Messern und einem sehr geringen Energiebedarf.
Test Allesschneider: Graef G52
  • Perfekte Schnittergebnisse
  • Leise
  • Geringer Energiebedarf
  • Dauerbetrieb
  • Extrem scharfe Messer
  • Kein Null­spannungs­schalter

Endlich! Graef ist ganz klar der Mercedes unter den Allesschneidern und passt leider selten in das Budget eines privaten Haushalts. Jetzt hatten wir den Graef G52 mit Metallgehäuse im Test und das Blatt hat sich damit gewendet – Profiqualität für die ganz normale Haushaltskasse.

Auf den ersten Blick sieht der Graef G52 aus wie viele Allesschneider im nicht ganz günstigen, aber bezahlbaren Preissegment. Was jedoch direkt ins Auge sticht, ist die Messerabdeckung, die stehen bleibt und sich nicht mit dem Messer dreht. Ein Vorzug, der für mehr Sicherheit und bessere Schnittergebnisse gerade bei Käse sorgt.

Aber ehe es an die Schnittproben geht, werden die Funktionen unter die Lupe genommen. Und zumindest bei der Schnittbreiteneinstellung wird die besagte Lupe nicht benötigt. Kaum ein Allesschneider bietet eine solch perfekte Beschriftung der Schnitteinstellung, die dann auch noch exakt stimmt.

1 von 6
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Unser Favorit im Test.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Dauerbetrieb ist zwar toll, aber ohne Sicherheit auch etwas gefährlich.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Besser als bei Graef kann eine Schnittbreiteneinstellung kaum umgesetzt werden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Die feste Abdeckung des Messers sorgt für Sicherheit und bessere Schnittergebnisse bei Käse.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Dazu benötigt es scharfe Messer, wovon gleich zwei beiliegen.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
In der hintersten Position lässt sich der Schlitten fixieren und deckt das Messer ab.

Gut, aber auch nicht ganz so gut ist die Inbetriebnahme des G52. Ein kleiner Kippschalter ermöglicht es, den Dauerbetrieb zu aktivieren und wieder zu beenden. Irgendeine Sicherheit beim Einschalten gibt es leider nicht und nach einer Stromunterbrechung bleibt der Schalter auch aktiviert. Allerdings besitzen nur sehr wenige Allesschneider im Test einen Nullspannungsschalter, was sehr schade ist.

Mit Dauerbetrieb, aber leider ohne Nullspannungsschalter!

Gut gefällt uns dagegen, dass es zwei Messer gibt. Neben dem typischen Wellenschliff gibt es noch ein weiteres, das glatt und wirklich scharf wie eine Rasierklinge geschliffen ist. Wenn dann auch noch der Name Solingen draufsteht, kann man kaum etwas verkehrt machen.

Gegen ein versehentliches Berühren sollte die Schnittbreite nach Gebrauch immer auf Null gestellt werden. Zusätzlich bietet der Graef G52 die Möglichkeit, den Schlitten ganz nach hinten zu schieben und dort zu verriegeln. So deckt er die Klinge vorderhalb ab. Leider steht dann auch der Schiebeschlitten über und benötigt mehr Platz.

Ob hart oder weich – perfekte Schnittergebnisse

Angegeben ist der Graef G52 mit einer Leistungsaufnahme von 40 Watt. Das heißt, mit einem Eco-Power-Motion-Motor sollten es 40 bis 170 Watt sein. Dieser arbeitet ohne Belastung mit 40 Watt, und nur wenn wirklich der Bedarf besteht, kommen die Leistungsreserven dazu. Das testen wir mit einem Messgerät und sehen uns die Werte nach den Schnittproben an.

Los geht es mit einer Bauernkruste, die frisch gekauft auch über eine wirklich harte Kruste verfügt. Den Graef G52 beeindruckt das nicht wirklich. Es ist zwar zu hören, dass der Motor mehr zu leisten hat, aber die Drehzahl bleibt konstant und nichts klingt auch nur annähernd nach Leistungslimit.

Scheiben so dünn, dass man durchsehen kann

Weiter geht es mit der Salami, die diesmal leider noch etwas frisch und gar nicht so hart war. Daher wurde versucht, so dünn wie nur möglich zu schneiden. Und tatsächlich hätte man durch die Salamischeibe noch die Zeitung lesen können. Nur etwas waren leichte Unterschiede je nach Druck zu sehen.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Ob hartes Krustenbrot oder weicher Käse, alles wurde perfekt geschnitten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
So dünne Salamischeiben konnte bisher keiner.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Für Käse sollte man aber bei beim Wellenschliff bleiben. Das glatte Messer klebt zu sehr.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Leistungstest und das restliche Krustenbrot wurde aufgeschnitten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Trotzdem wurden nicht mehr als 56,4 Watt benötigt.

Der Test mit weichem Edamer zeigte das Gleiche und er ließ sich wirklich hauchdünn schneiden. Dank der festen Messerabdeckung klebte auch nichts und es konnte sehr gleichmäßig geschnitten werden.

Im Grunde machen diese Schnittergebnisse mit dem Wellenschliff-Messer den Test des glatten Messers schon überflüssig – und tatsächlich sollte man bei Käse auch beim Wellenschliff bleiben. Am glatten Messer bleibt der Käse kleben und es sind keine hauchdünnen Scheiben mehr möglich. Bei Schinken macht das glatte Messer sicher mehr Sinn.

Sparsam und gut zu reinigen

Nach dem Schnitttest und ehe es an die Reinigung geht, erfolgt ein Blick auf das Messgerät. Angegeben sind 40 bis maximal 170 Watt. Sollte der Graef G52 auch Knochen schneiden können? Trotz des wirklich harten Krustenbrotes zeigt unser Messgerät eine maximale Leistungsaufnahme von lediglich 56,4 Watt an.

Und dabei wurden nicht nur zwei Scheiben geschnitten, denn mitunter zeigt sich intuitiv, welcher der beste Allesschneider ist. Zu welchem Gerät greift man anschließend, um nach dem Test das restliche Brot, die Wurst oder den Käse zu schneiden? In dem Fall war es, ohne zu zögern, der Graef G52.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Zur Reinigung lassen sich Abdeckung und Messer ohne Werkzeug abnehmen.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef G52
Auch der Schlitten kann mit einer Entriegelung abgezogen werden.

Die Reinigung ging trotz Schiebeschlitten und Messerabdeckung erstaunlich gut von der Hand. Die Abdeckung lässt sich ohne Werkzeug abnehmen und gleiches gilt auch für das Wellenschliffmesser. Und mit einer kleinen Verriegelung kann selbst der Schlitten nach hinten abgezogen werden.

Schnell ist alles abgewischt und kann wieder zusammengebaut werden. Natürlich gibt es auch Allesschneider mit einem einfacheren Aufbau, die noch leichter zu reinigen sind, aber es gibt auch Gehäuse aus Kunststoff, bei denen es noch mehr Ecken und Ritzen gibt.

Graef G52 im Testspiegel

Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Auch Stiftung Warentest und Ökotest haben den Graef G52 noch nicht getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Testergebnisse hier für Sie nach.

Weitere Empfehlungen

Der Graef G52 ist eine sehr gute Wahl, aber nicht das Ende der Fahnenstange. Mit einer höheren Investition darf man mit einem anderen Allesschneider von Graef, dem C20EU Classic in der absoluten Profi-Liga spielen. Aber auch der überwiegend für Linkshänder geeignete Ritter E 18 sowie der günstige Domo MS171 sind gute Alternativen.

Luxusklasse

Graef C20EU Classic

Der Graef C20EU nennt sich zwar Classic, darf aber durchaus zu den Profi-Geräten gezählt werden.
Test Allesschneider: Graef C20EU Classic
  • Sehr gute Schnittleistung
  • Sehr leise
  • Tipp- und Dauerbetrieb
  • Fein einstellbar
  • Schieber für Wurst und Gemüse
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Sicherheits­schalter

Universalschneider von Graef haben ihren Preis, sie sind aber auch eine Klasse für sich. Mit dem Graef C20EU Classic sollen die Profi-Geräte auch im privaten Haushalt Einzug halten und der Auftritt gelingt perfekt.

Bereits der erste Eindruck überzeugt. Eine dicke Glasplatte bildet die Basis und darüber befindet sich freitragend der Allesschneider aus Edelstahl. Ins Auge sticht sofort die Schnittbreitenverstellung, auf der nicht nur die Millimeter von 0 bis 20 markiert sind, sondern auch die halben Millimeter und von 0 bis 2 Millimeter sogar in 0,25er-Schritten. Ein paarmal hin- und hergedreht, und man merkt deutlich, dass sich die Verstellung tatsächlich so exakt einrichten lässt.

Ein leiser, aber dennoch sehr kräftiger Motor

Wie viele Allesschneider verzichtet auch der Graef auf einen Sicherheitsschalter und setzt stattdessen auf die Möglichkeit, einen Dauer- oder Tipp-Betrieb zu nutzen. Nur die Umsetzung ist anders. Seitlich befindet sich ein kleiner Knauf, der nicht direkt mit dem Schalter verbunden ist, sondern auf eine Platte drückt, die den eigentlichen Taster auslöst. So verriegelt schaltet der Graef in den Dauerbetrieb. Zum Tipp-Betrieb greift man einfach in den Schiebeschlitten und drückt mit den Fingern die Schaltplatte nach vorn. Einfach und genial gelöst.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Die Allesschneider von Graef spielen in einer anderen Liga, haben aber auch ihren Preis.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Die Schnittbreiteneinstellung arbeitet absolut exakt.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Zum Einschalten gibt es einen Knauf, der gegen die Schaltplatte drückt und den Dauerbetrieb ermöglicht.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Alternativ kann zum Kurzbetrieb die Schaltplatte mit den Fingern betätigt werden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Unterhalb gibt es einen kleinen Knebel als Kindersicherung.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Mit dem lösen der sperre kann der schlitten abgenommen werden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Eine Justierschraube ermöglicht das Einstellen des Spiels der schnittbreitenverstellung.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Dank der massiven Ausführung ist die Schnittbreitenverstellung sehr exakt.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Zum Wechseln des Messers wird Werkzeug benötigt.

Ebenso genial ist die kleine, versteckte Kindersicherung, die sich unter dem Schalter befindet. Wird diese zur Seite geschoben, sperrt sie den Dauer- und auch den Tipp-Betrieb. Wer die Sperre nicht kennt, wird sie vermutlich auch nicht finden, was den Allesschneider um einiges sicherer macht.

Das Beste ist aber die Geräuschkulisse: Während es kein anderer Allesschneider im Test unter 79 Dezibel schaffte, pendelt sich der Graef bei 62 Dezibel ein. Dabei surrt der Motor lediglich und klingt in keiner Weise gequält. Selbst dann nicht, wenn Krustenbrot oder harte Salami mit dem Wellenschliffmesser geschnitten wird. Dabei lassen sich die Scheiben so dünn schneiden, dass man durch die Scheiben noch Zeitung lesen könnte.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Der Graef arbeitet extrem leise.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Durch den spitzen Winkel werden auch dickere Brotscheiben nicht geknickt.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Nur Gräf bietet eine extra Aufnahme für Wurst.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Graef C20eu Classic
Hauchdünne Scheiben sind kein Problem.

Sind einem die Scheiben zu klein, kann der normale Restehalter gegen einen speziellen Wurst- und Gemüsehalter ausgetauscht werden. Durch die Schrägstellung werden die Scheiben entsprechend größer und das Reststück rutscht automatisch nach – ganz wie beim Profi.

Der Graef C20EU Classic bringt es auf den Punkt. Beste Qualität in Kombination mit einem kräftigen, aber leisen Motor und ausgereifter Technik. Der Universalschneider ist jeden Cent wert.

Für Linkshänder

Ritter E 18

Ritter setzt beim Allesschneider E 18 den Schiebeschlitten nach links und möchte damit die Linkshänder ansprechen. Aber auch als Rechtshänder macht man mit dem E 18 nichts falsch.
Test Allesschneider: Ritter E 18
  • Sicherheitsschalter
  • Dauerfunktion
  • Für Linkshänder
  • Metallausführung
  • Kein Null­spannungs­schalter
  • Geringe Schnittweite

Eigentlich gibt es keine Regelung, auf welcher Seite sich der Schiebeschlitten zu befinden hat und ob der Allesschneider nun für Links- oder Rechtshänder gedacht und geeignet ist. Trotzdem fällt es auf, wenn beim Ritter E 18 aus Edelstahl der Schlitten auf einmal auf der »falschen« Seite ist.

Die Frage, auf welcher Seite sich der Schlitten für einen Rechtshänder befinden muss, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Schließlich ist das Vor- und Zurückschieben des Schlittens keine besondere Beanspruchung, und das lässt sich durchaus »mit links« erledigen. Die andere Hand fängt bei Bedarf das Schnittgut auf und legt es zur Seite. Sie hat also eine etwas aufwändigere Arbeit.

Dennoch hat es sich eingebürgert, den Schlitten rechts neben das Wellenschliffmesser zu setzen und links das Schnittgut aufzufangen. Beim Ritter E 18 ist das jedoch andersherum und damit ist er wohl für Linkshänder gedacht. Aber ehrlich – auch als Rechtshänder bedient sich der Ritter ohne irgendwelche Überlegungen, was welche Hand zu tun hat. Also auf den »Linkshänder« sollte man sich nicht zu sehr versteifen.

Auch ohne diese Besonderheit und damit auch für Rechtshänder macht der Ritter E 18 eine gute Figur. Auf den ersten Blick wirkt er zwar etwas unscheinbar, aber der einfache Kastenaufbau erleichtert auch das Putzen hinterher.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 01
Eigentlich fällt es gar nicht auf, dass der Ritter E 18 spiegelverkehrt ist.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 02
Aber mit dem Schlitten auf der linken Seite ist er schon eine Ausnahme.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 06
Zu langes Kabel kann unterhalb aufgewickelt werden.

Den ersten positiven Eindruck hinterlässt bereits das Einschalten. In den meisten Fällen hat man höchste Sicherheit mit zwei Tastern und nur Tippbetrieb oder Dauerbetrieb ganz ohne Sicherheitsvorkehrungen. Beim Ritter E 18 gibt es dagegen den Dauerbetrieb mit einem Sicherheitsschalter, der erst gedrückt und dann geschoben werden muss. Wenn es sich jetzt noch um einen Nullspannungsschalter handeln würde, wäre es perfekt.

Gut gefällt uns auch die Schnittbreiteneinstellung, für die es ein großes Drehrad gibt. Wie beim Ritter E 16 stimmt aber auch hier der Aufdruck nicht ganz mit der Schnittbreite überein. Auf Null steht der Anschlag im Minus und auf Stellung 1 ist er bei Null. Das heißt, die Schnittbreite ist immer einen Millimeter kleiner als der angezeigte Wert. Da man aber sein Brot oder seine Wurst nicht in Millimetern schneidet, sondern in einer gewohnten Einstellung, spielt das keine große Rolle.

Ist der Wert einmal eingestellt, gelingen alle Schnitte mit einer sehr hohen Genauigkeit. Der Anschlag ist aus Metall, sehr stabil und wird an zwei Punkten geführt. Da verschiebt sich nichts und drückt sich auch nichts weg.

Allerdings dürfte der Motor mit seinen 65 Watt gern etwas kräftiger sein. Egal, was geschnitten wird, man hört doch deutlich, wie er ein wenig abtourt. Trotzdem wurden aber alle Testmaterialien gut und vor allem sehr gleichmäßig geschnitten.

Zu verdanken ist die perfekte Schnittstärke sicher auch dem sehr gut geschliffenen Messer. Dieses kommt übrigens (wie die meisten im Update 04/2022) aus Solingen. Es handelt sich also um eine deutsche Produktion – wie auch alles andere. Denn das Ritterwerk produziert seit über 100 Jahren in Deutschland.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 03
Die Schnittbreiteneinstellung bietet eine exakte Angabe – aber nicht in Millimeter.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 04
Praktisch ist das unterschiebbare Tablett.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 05
Als eine der wenigen Aufschnittmaschinen bietet das Gerät von Ritter einen Dauerbetrieb mit Sicherheitsschalter.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Ritter E18 07
Der Motor ist nicht sehr kräftig, liefert aber sehr gute Schnittergebnisse.

Der Allesschneider Ritter E 18 ist für Linkshänder ausgelegt, lässt sich aber auch bequem von Rechtshändern bedienen. Er ist nicht sehr groß und bietet auch keine große Schnittweite, arbeitet aber sehr exakt und ist mit seiner leicht verstellbaren Anlage aus Metall äußerst stabil. Mit einem unterschiebbaren Tablett ist er eine echte Empfehlung für Links- und Rechtshänder.

Für Schinken

Berkel Home Line 200 Plus

Der Berkel Home Line 200 Plus hat seinen Preis, dafür kann er aber auch perfekt dünne Schinkenscheiben schneiden.
Test Allesschneider: Berkel HL-200P-R-FHB
  • Schneidet hauchdünn
  • Leise
  • Massive Ausführung
  • Freitragend
  • Sehr teuer
  • Kein Sicherheits­schalter
  • Hohe Leistungs­aufnahme
  • Mäßige Schnittbreite
  • Nur glattes Messer

Das Auspacken des Berkel Home Line 200 Plus ist nicht ganz so leicht, denn über zwölf Kilogramm müssen erst einmal aus dem Karton gewuchtet werden. Damit sollte auch klar sein: Einen Berkel stellt man nicht mal schnell in den Schrank, er bleibt an seinem Platz und will und darf gesehen werden.

Das große Gewicht kommt aber nicht von ungefähr, der Allesschneider besteht komplett aus Metall und zeigt sich in einer ausgesprochen hohen Verarbeitungsqualität. Nichts klappert, nichts wackelt, und der Schlitten lässt sich spielend leicht schieben.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Man sieht es dem Berkel kaum an, aber er kommt auf satte 12 Kilogramm.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Grund dafür ist die schwere Metallausführung.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Praktisch ist der integrierte Restehalter, der richtig »zugreift«.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Zur Reinigung lässt sich der Schlitten abklappen.

Nicht ganz so leicht ist dagegen die Messerentnahme, was aber auch wichtig ist. Mit einer drehenden Bewegung muss als Erstes die Abdeckung abgenommen werden. Darunter verbirgt sich das Messer, das ohne Werkzeug nicht von seinem Platz zu bewegen ist.

Das erforderliche Werkzeug liegt jedoch bei und ist gleichzeitig eine Halterung, um das Messer sicher zu transportieren. Um es aber erst einmal zu demontieren, werden die zwei Rändelschrauben des Halters in das Messer gedreht und anschließend kann der mittlere Knauf mit einem Sechskantschlüssel das Messer abschrauben.

Das Messer verbleibt am Halter und kann so sicher transportiert werden. Das ist wichtig, denn es ist nicht nur glatt und poliert, sondern auch extrem scharf.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Das Messer wird durch eine Abdeckung geschützt, die abgenommen werden muss.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Zur Messerentnahme wird das mitgelieferte Werkzeug benötigt.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Ist dieses am Messer befestigt, kann es abgeschraubt werden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
So lässt es sich leicht und ohne Verletzungen transportieren.

Bei der Inbetriebnahme zeigen sich Plus-, aber auch Minuspunkte. Gut gefällt, dass es kein festes Kabel gibt, sondern ein sogenannter Kaltgerätestecker verwendet wird. Somit kann das Kabel jederzeit getauscht und durch ein längeres oder kürzeres ersetzt werden. Ebenso ist es auch möglich, die Stromzufuhr zu unterbrechen.

Das ist leider auch sinnvoll, denn einen Schalter gibt es dafür nicht. Wird das Kabel eingesteckt, leuchtet die LED. Der Berkel Home Line 200 Plus befindet sich im Standby und verbraucht dauerhaft 0,4 Watt.

Weder ist der dauerhafte Energiebedarf schön, noch die Tatsache, dass dann ein Tastendruck an der Vorderseite ausreicht, um das Messer in Bewegung zu setzen. Aufgrund der Position wäre das auch für ein Kind möglich, das gerade so an den Küchenschrank reicht. Aus diesen Gründen sollte das Kabel bei Nichtgebrauch immer abgezogen werden.

Mit dem Einschalten zeigt sich aber auch ein sehr positiver Punkt, der gar nicht so einfach nachzuweisen war. Mit gerade mal 48,5 Dezibel säuselt der Motor so leise, dass wir beim Messen auf den Punkt warten mussten, an dem gerade kein Auto vor dem Haus vorbeifuhr. Aber kein Pluspunkt ohne Haken: Das Energiekostenmessgerät zeigt bereits im Leerlauf fast 100 Watt an.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Langes oder kurzes Kabel? Man kann frei entscheiden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Mit Kabel steht der Berkel leider immer unter Strom. Einen extra Schalter gibt es nicht.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Nicht zu unterschätzen ist der Energiebedarf dabei.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Eingeschaltet ist der Allesschneider mit unter 50 dB kaum zu hören.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Er benötigt aber bereits im Leerlauf fast 100 Watt.

Im praktischen Test ist die hohe Leistungsaufnahme schnell wieder vergessen, denn es macht einfach Spaß, still und leise den Schinken oder Käse in hauchdünne Scheibchen zu schneiden. Das Baguette oder auch das Krustenbrot müssen beim Messer ohne Wellenschliff zwar etwas gedrückt werden, aber darin liegt eben nicht die Priorität des Berkel Home Line 200 Plus. Dünne Scheiben lassen sich dennoch schneiden.

Nicht ganz passend finden wir die Einstellung der Schnittbreite, die durch einen Hebel an der Vorderseite erfolgt. Dieser bewegt sich etwas schwerer – er muss seine Position ja auch halten – und damit auch ruckartig. Es braucht schon etwas Fingerspitzengefühl, um die gewünschte Schnittbreite einzustellen. Das typische Drehrad wäre die bessere Wahl gewesen.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Die Einstellung der Schnittbreite ist gewöhnungsbedürftig und erfordert Fingerspitzengefühl.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Richtig eingestellt lassen sich aber hauchdünne Scheiben schneiden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Das Schinkenstück wird durch den Restehalter absolut sicher gehalten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Auch Käse lässt sich sehr dünn und ohne zu verkleben schneiden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Brot mit Kruste ist ohne Wellenschliff nicht so einfach, funktioniert mit Gefühl aber auch.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Berkel Home Line 200 Plus
Mit dem Berkel lässt sich alles in dünne und ansprechende Scheiben schneiden.

Der Berkel Home Line 200 Plus ist alles andere als günstig, sehr schwer und verbraucht enorm viel Energie. Käse- und Schinkenliebhaber werden ihn aber lieben, wenn er fast geräuschlos die Köstlichkeiten in hauchdünne Scheiben schneidet.

Preistipp

Domo MS171

Der Domo MS171 schneidet Brot und Wurst gut. Bei großen Broten muss man jedoch ohne Schiebeschlitten arbeiten.
Test Allesschneider: Domo MS171
  • Sehr gute Schnitt­ergebnisse
  • Günstig
  • Scharfes Messer
  • Abnehmbare Schnittbreiten­einstellung
  • Schieber macht einen spröden Eindruck
  • Saugfüße bremsen nicht gut

Günstige Allesschneider gibt es wie Sand am Meer und der Test der Allesschneider hat gezeigt, dass man hierbei nicht am falschen Ende sparen sollte. Der Domo MS171 gehört ebenfalls zu den günstigen Geräten, hebt sich aber doch in einigen Punkten von der Masse ab.

Optisch sticht der Allesschneider von Domo kaum ins Auge. Er ist schlicht in Weiß gehalten, klappbar und besitzt den typischen Schiebeschlitten mit Restehalter. Schade ist auf den ersten Blick, dass der Griff zur Schnittweitenverstellung keine Maßangabe besitzt. Sieht man aber genauer hin, gibt es oberhalb ein kleines Sichtfenster mit Millimeterangaben. Die Schnittbreite lässt sich also recht genau einstellen.

Beim Verstauen hat der Domo allerdings das gleiche Problem wie alle klappbaren Allesschneider: Wohin mit den Einzelteilen des Schiebeschlittens? An der Unterseite gibt es zwar Nasen, in denen offenbar etwas fixiert werden kann, nur passt der Schlitten dort nicht dazwischen. Da es am Auswurf unterhalb eine Aussparung gibt, in die ein kleines Tablett passt, liegt die Vermutung nahe, dass es offenbar eine Auffangschale dazu gab, die zwischen die Klemmen passte. Dem aktuellen Modell liegt allerdings keine bei.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Der Domo MS171 ist schlicht in Weiß gehalten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Schieber und Restehalter machen leider einen etwas spröden Eindruck.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Geklappt beansprucht der Domo wenig Platz. Schlitten und Restehalter bleiben jedoch extra.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Unterhalb gibt es eine Halterung für den Schiebeschlitten, der passt dort jedoch nicht rein.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Die Schnittbreiteneinstellung ist sehr gut ablesbar.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Zur Sicherheit müssen beim Einschalten zwei Tasten betätigt werden.

Sieht man sich die Angebote im Netz etwas genauer an, fällt auf, dass es offenbar zwei verschiedene Varianten des Domo MS171 gibt. Eine weitere mit derselben Bezeichnung besitzt einen weißen statt einen durchsichtigen Schieber und zusätzlich auch die passende Auffangschale. Preislich unterscheiden sich beide Modellversionen kaum. Beim Kauf also genau darauf achten.

Im praktischen Test schlägt sich der Domo wacker und vor allem recht leise. Abgesehen von den beiden Graef-Allesschneidern, ist er der leiseste unter den restlichen Testkandidaten. Die Motorisierung ist mit 120 Watt ausgewogen und schneidet das Krustenbrot ebenso gut wie die harte Salami oder den weichen Käse. Auffällig ist dabei, dass die Anlagefläche deutlich stabiler als bei anderen Allesschneidern aus Kunststoff ist.

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Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Das Blatt wird mit einer einfachen Verschraubung gelöst.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Mit knapp 80 Dezibel gehört der Domo zu den leiseren Geräten.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Möchte man größere Brote schneiden, muss der Schiebeschlitten abgenommen werden.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Dafür sind auch sehr dünne Scheiben kein Problem.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Domo Ms171
Auch Wurst und Käse werden exakt geschnitten.

Auch bei der Reinigung zeigt die Schnittbreitenverstellung ihre Vorzüge. Dreht man das Einstellrad nach der Nullstellung einfach weiter, lässt sich die gesamte Anlagefläche abnehmen und der Hohlraum dahinter reinigen. Das funktioniert bei keinem anderen Gerät, obwohl viele ähnlich aufgebaut sind.

Zu keiner anderen Aufschnittmaschine passt die Auszeichnung »Preistipp« besser als zum Domo MS171. Der Preis ist kaum zu unterbieten, und dennoch erhält man einen Allesschneider, der sich deutlich vom restlichen günstigen Segment abhebt.

Außerdem getestet

Ritter Tondo 13

Der Ritter Tondo 13 definiert sich statt als Allesschneider eher als Feinschneider und verwendet ausschließlich ein glattes Messer. Diese Messer sind eigentlich für weiche Lebensmittel ohne Kruste gedacht. Der Hersteller selbst sagt aber dazu: »… der Ritter Feinschneider [schneidet] alles von hauchdünnen Schinkenscheiben bis zu perfekt gleichmäßigem Brot.«

Und der Hersteller hat Recht. Der Anschnitt der harten Kruste benötigt zwar etwas mehr Druck, aber dann wird das Brot so perfekt wie von einem sehr guten Allesschneider geschnitten. Hilfreich ist dabei sicher auch das gut und vor allem scharf geschliffene Messer.

Dieses lieferte beim Schneiden von harter Salami und weichem Käse ebenso gute Ergebnisse, und besonders gut gefiel dabei die angenehme Geräuschkulisse von gemessenen 61 dB. Etwas schade ist allerdings, dass die Skala der Schnittbreite nur einen Schätzwert zulässt. Gerade das sollte bei der Definition als Feinschneider wirklich exakt möglich sein.

Abgesehen davon und der Tatsache, dass es weder einen Sicherheits- noch einen Nullspannungsschalter gibt, spielt der Ritter Tondo 13 mit seiner Qualität schon sehr weit oben mit. Aus unserer Sicht jedoch nicht so weit, dass der ziemlich hohe Preis gerechtfertigt wäre. Selbst unsere Luxusklasse von Graef kostet weniger und bietet mehr Komfort sowie mehr Sicherheit.

Ritter Serano 8

Günstige und dennoch vernünftige Allesschneider gibt es bereits ab 50 Euro. Für rund 100 Euro bekommt man schon richtig gute Allesschneider, wie auch unseren aktuellen Testsieger. Bei etwa 200 Euro bewegen wir uns bereits im professionellen Bereich oder für den Privatanwender in der von uns so benannten Luxusklasse.

In diese Preisklasse fällt auch der Ritter Serano 8, und unser Test bestätigt, dass er wirklich erstklassige Schnittergebnisse erzielt. Luxuriös wirkt dazu auch, dass ein Echtholz-Brett beiliegt, welches unter den Allesschneider passt und die geschnittenen Scheiben auffängt.

Fast noch besser gefällt uns die integrierte Kabelaufwicklung. Diese ist zwar extrem fummelig, sie gestattet es aber, eine feste Kabellänge von 50 bis 130 Zentimetern einzustellen. Wer eine Steckdose unter der Arbeitsplatte nutzt, wickelt das Kabel voll ab, und bei einer Steckdose oberhalb verschwindet es einfach dauerhaft im Gehäuse.

Der Stecker sollte aber dennoch abgezogen werden, denn es gibt weder einen Sicherheits- noch einen Nullspannungsschalter. Im Haushalt mit Kindern ist das nicht zu empfehlen.

Aber auch wenn es ansonsten keinen Grund für Kritik gibt, reicht uns das nicht aus, um den Serano 8 in die Luxusklasse einzuordnen, in die er preislich fällt. Dazu müsste er freitragend sein, sicherer sein und mehr Komfort mitbringen. Von daher passt für uns das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach nicht.

Ritter Amano 5

Die Allesschneider von Ritter bieten alle einen ziemlich guten Qualitätsstandard und haben uns fast durchgängig überzeugt. Der einzige Knackpunkt ist leider sehr oft der Preis. Die Allesschneider sind wirklich gut, aber meist nicht so gut (oder luxuriös), wie es der Preis vermuten lässt.

So richtig unverständlich ist für uns der Preis des Ritter Amano 5. Vielleicht liegt es daran, dass er mit einer Kurbel bedient wird und auf einen elektrischen Antrieb verzichtet. Das ist nicht mehr so gefragt, und mit geringerer Stückzahl steigen natürlich die Produktionskosten. Dennoch passt für uns das Verhältnis nicht.

Am Schnittergebnis gibt es generell nichts auszusetzen und weicher Käse lässt sich ebenso schneiden wie Krustenbrot. Da dieses aber nicht gleichmäßig hart ist, wird automatisch auch die Drehbewegung der Kurbel ruckartig, was dazu führen kann, dass sich der Allesschneider auf dem Tisch verschiebt. Damit lässt sich aber leben.

Ebenso kann man damit leben, dass sich die Kurbel trotz der Übersetzung etwas schwer dreht. Lockert man die Verschraubung ein wenig, wird es leichter. Selbst das leicht schleifende Gefühl des Schiebeschlittens ist nicht dramatisch und kennt man von vielen Allesschneidern, nur liegen die meisten nicht in dieser Preisklasse.

In Anbetracht des Preises erwartet man einfach, dass der Schiebeschlitten gleitet und nicht schlürft, und dass sich die Kurbel angenehm leicht drehen lässt, ohne zu klappern. Das bietet der Amano 5 aber leider nicht und nimmt die Freude daran, sich einen hochwertigen Allesschneider gekauft zu haben, für den man einiges auf den Tisch gelegt hat.

Ostba SL518

Ganz offensichtlich gehört Ostba zu den Unternehmen, die ihre Produkte irgendwo (meist in Fernost) produzieren lassen, ihren Firmennamen aufstempeln und dann als eigene Produkte verkaufen. Ungünstig ist nur, wenn der Hersteller das mit verschiedenen Unternehmen macht und es dasselbe Produkt unter mehreren Namen gibt.

So ist es auch beim Ostba SL518, den wir bereits als Rosenstein & Söhne ASM-100 kennen und den wir in dieser Testrunde noch ein weiteres Mal dabei haben. Es gibt allerdings eine kleine Verbesserung, wodurch jetzt ein Sicherheitsschalter mit Einschaltsperre vorhanden ist.

So ganz begeistert dieser allerdings nicht, denn auch wenn er funktioniert, ist er schlecht zu händeln und wirkt nicht sehr stabil. Momentan verrichtet er aber seinen Dienst, was am 78 dB lauten Motor gut zu hören ist.

Am Schnittergebnis gibt es dagegen nicht wirklich etwas zu kritisieren. Mit dem Krustenbrot kämpft der Motor zwar ein wenig, zieht aber dennoch gut durch, und auch weicher Käse oder harte Salami sind kein Problem. Wer mit der Lautstärke kein Problem hat, kann also durchaus zu einem der vielen identischen Allesschneider greifen, egal ob sie Ostba, Rosenstein & Söhne oder Twinzee heißen.

Twinzee Allesschneider

Auch wenn offensichtlich drei unserer getesteten Allesschneider aus ein und demselben Werk kommen und nur unterschiedliche Namen haben, sind nicht automatisch alle identisch. Einerseits zeigt sich das in aktuellen Verbesserungen, wie dem jetzt vorhandenen Sicherheitsschalter, andererseits aber auch mal in der Farbe, und der Twinzee Allesschneider sieht in Schwarz irgendwie besser aus.

Die Optik ist aber nicht alles und wer billig kauft, kauft bekanntlich zweimal. Ganz so schlimm ist es zwar nicht, der Twinzee funktioniert und auch ein baugleiches Modell leistet bei uns schon länger seinen Dienst. Bei solchen Geräten muss man aber damit leben, dass man auch mal Pech haben kann, weil die Qualitätskontrolle nicht an oberster Stelle steht.

Beim Twinzee zeigt sich das darin, dass die Anlagefläche für das Schnittgut schief ist und offensichtlich auch irgendetwas nicht richtig befestigt wurde. Dadurch verdreht sie sich und es wird schwierig, Schinken oder Käse in gleichmäßig dünne Scheiben zu schneiden.

Ansonsten unterscheiden sich die baugleichen Modelle nicht. Sie sind laut, benötigen viel Energie und Schnittbreite sowie Schnittweite sind eher begrenzt. Identisch ist aber ebenso der kippbare Führungsschlitten, der zur besseren Reinigung sogar ganz abgenommen werden kann. Das gefällt und ist praktisch.

Einen kleinen Unterschied gibt es aber doch noch in der Ausstattung, und während der Ostba mit nur einem Messer kommt, liegt dem Twinzee noch ein glattes Messer für Feinschnitte bei. Ob das den Preisunterschied rechtfertigt und wirklich nötig ist, bleibt eine andere Frage.

Severin AS 3912

Der Severin AS 3912 ist günstig – sehr günstig. Aber auch wenn der Preis für einen klappbaren Allesschneider sicher reizt, sollte man nicht am falschen Ende sparen. Wir reden hier schließlich über eine Schneidemaschine mit einem rotierenden Messer.

Positiv ist da sicher zu erwähnen, dass der Severin mit einem Sicherheitsschalter ausgestattet ist und sich nur einschaltet, wenn erst die eine und dann die andere Taste gedrückt wird. Dadurch gibt es zwar keine Dauerfunktion, es wird aber auch kein Nullspannungsschalter benötigt. Zumindest aus der Sicht darf der Severin als sicher bezeichnet werden.

Als nicht so sicher sehen wir den labilen Aufbau. Selbst aufgeklappt kippelt der Allesschneider und es gibt keine Verriegelung, die ein ungewolltes Zusammenklappen verhindert. Das kann sogar passieren, während sich das Messer dreht.

Ebenso labil ist die Anlagefläche, die sich oberhalb um zwei bis drei Millimeter wegdrücken lässt. Also, auch wenn die Einstellung der Schnittstärke gut funktioniert, ist es nicht so einfach, gleichmäßig dünne Scheiben zu schneiden.

Graef MYtiny

Betrachtet man den Graef Mytiny, ist er wirklich super. Metallausführung, ein perfekt geschliffenes Messer aus Solingen und extrem platzsparend zu verstauen. Dazu gibt es eine Einschaltsperre, die den Betrieb erst gestattet, wenn eine Schnittstärke eingestellt wurde, die auf Null nochmal extra gesichert ist. Das gefällt sehr gut.

Nicht so ganz gefällt dagegen die Bedienung, denn um das flache Zusammenklappen zu ermöglichen, ist auch das Stellrad der Schnittstärke sehr flach und mit großen Händen nur schwer zu greifen. Aber das muss man dann wohl in Kauf nehmen.

Weiterhin in Kauf nehmen muss man, die maximale Schnittbreite, die auf 14 Millimeter beschränkt ist. Der Hersteller gibt zwar 15 Millimeter an, aber wir wollen nicht kleinlich sein. Unschöner dagegen ist, dass am Gerät eine Leistungsaufnahme von nur 45 Watt angegeben ist. Tatsächlich kann sich diese (laut Hersteller) aber bis auf 170 Watt belaufen. An der angenehmen Lautstärke ändert das allerdings nichts.

Etwas (aber nur minimal) lauter wird es beim Schneiden von Brot und harter Salami. Der Leistungsbedarf schnellt aber trotzdem nicht nach oben (maximal 55 Watt), es ist aber leicht zu hören, wie der Motor etwas mehr zu arbeiten hat. Die Schnittqualität leidet jedoch in keinster Weise darunter.

Auch wenn uns der Graef Mytiny als Paket richtig gut gefällt, passt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. In der Preisklasse spielen Geräte, wie der Graef Master M90 EU oder der Graef C20EU Classic und der Vergleich fällt schon sehr schwer.

Ritter Compact 1

Nach mehreren Tests von Allesschneidern des Herstellers Ritter können wir mit ruhigem Gewissen sagen, dass sie Allesschneider für die sogenannte »breite Masse« herstellen. Es gibt durchaus gehobene Modelle, aber ebenso günstige, die noch weit weg davon sind, in die Kategorie der billigen zu fallen.

Das gilt auch für den Ritter Compact 1. Er ist nicht unbedingt ein Schnäppchen, aber auch keinesfalls zu teuer, und die Verkaufszahlen bestätigen die gute Preisgestaltung. Der Compact 1 passt einfach in viele Haushalte und ist dort auch gut aufgehoben.

Insgesamt glänzt der Allesschneider von Ritter größtenteils mit guten Werten. Die maximale Schnittbreite ist mit 20 Millimeter gut, und 178 Millimeter als größte Schnittweite eignen sich auch für etwas größere Brote.

Dazu bringt er einen Sicherheitsschalter mit, bietet eine Tast- und Dauerfunktion, am Anschliff des Messers gibt es nichts zu kritisieren, er ist stabil und die Schnittbreite lässt sich sehr gut einstellen. Kritisieren müssen wir allerdings die Lautstärke und den Dauerbetrieb, der auch nach dem Stromausfall erhalten bleibt und sich nicht deaktiviert.

Das Schneiden von Brot und Salami läuft wieder ziemlich gut, auch wenn deutlich zu hören ist, dass der Motor gegen die harte Kruste kämpfen muss. Dann steigt auch die Leistungsaufnahme auf 75 Watt und damit über die Herstellerangabe hinaus. Sauber geschnitten wird dennoch.

Ähnlich gut verläuft es beim weichen Käse und es können durchaus dünne Scheiben geschnitten werden. Man merkt allerdings, wie der Käse am Messer klebt und regelrecht hineingezogen wird. Da muss schon vorsichtig gearbeitet werden.

Graef H9

Den Graef H9 muss man mögen. Das heißt, man sollte schon ein Fan von manuell bedienten Allesschneidern sein. Ansonsten wäre man vermutlich auch nicht bereit, mehr dafür zu bezahlen als für unseren Testsieger, der ebenfalls von Graef kommt und über einen sparsamen elektrischen Antrieb verfügt.

Aber eigentlich macht der H9 auch richtig was her. Er ist enorm massiv, funkelt und glänzt modern und sieht dabei dennoch klassisch aus. Wer seine Küche in diesem Stil einrichten möchte, kommt am Graef H9 nicht vorbei.

Nachteile gibt es gegenüber den elektrischen Allesschneidern eigentlich nicht, zumindest nicht in puncto Schnittleistung. Egal ob hartes Krustenbrot oder hauchdünner, weicher Käse, es wird alles perfekt geschnitten.

Etwas unschön ist dabei allerdings die Schnittbreitenverstellung, die über ein einfaches Schraubengewinde erfolgt. Aufgrund der feinen Steigung geht das zwar recht genau, braucht bei größeren Verstellungen aber auch seine Zeit.

Ritter Icaro 7

Genial gelöst! Anders lässt sich das Verstauen des Ritter Icaro7 nicht bezeichnen. Klappbar sind viele, aber bei allen anderen bleiben die Einzelteile, wie Schieber und Restehalter, übrig. Die landen dann lose im Schrank.

Ritter hat das perfekt gelöst. Die Anlagefläche vom Schiebeschlitten lässt sich abnehmen und hält seitlich mit zwei Magneten. Der Restehalter lässt sich passgenau darüber platzieren. Damit bleibt am Ende wirklich nur ein Paket von 20 x 30 x 10 Zentimeter übrig und es gibt keine weiteren Einzelteile, die separat verstaut werden müssen.

Nicht ganz so perfekt ist die Schnittbreiteneinstellung. Die befindet sich am Gehäuse und es gibt keine exakte Anzeige. Gilt die linke Seite des Anschlags über der Skala oder die rechte? Aber eigentlich egal, wirklich stimmig sind beide nicht.

Wieder besser ist dagegen das Schnittergebnis. Man merkt dem Ritter Icaro7 zwar an, dass er sich mit 65 Watt begnügt und der Motor hat mit dem harten Krustenbrot ziemlich zu kämpfen hat, geschnitten wird es aber ebenso gut wie die Salami.

Beim Käse läuft es nicht ganz so gut. Dieser klebt am Messer und zieht sich selbst vorwärts, als gäbe es einen automatischen Vorschub. Dünne Scheiben lassen sich so leider nicht schneiden und sie verklumpen am Messer.

Rosenstein & Söhne ASM-100

Der Rosenstein & Söhne ASM-100 fällt in die Kategorie »günstig und kann man machen«. Zumindest gibt es keine Punkte, bei denen man sagen könnte, dass es gar nicht funktioniert. Alles ist etwa im Mittelmaß.

Es liegen zwei Messer (Glatt- und Wellenschliff) bei, die ganz gut geschliffen sind. Mit 78 Dezibel ist der ASM-100 nicht zu laut, aber auch nicht gerade leise, und auch Schnittbreite und Schnittweite liegen im unteren Mittelfeld. Positiv ist natürlich zu erwähnen, dass es sich um ein Metallgehäuse mit guter Stabilität handelt.

Auch die Schnittproben verliefen recht gut. Mit dem Krustenbrot hatte der Antrieb mit seiner Leistungsaufnahme von 150 Watt zwar zu kämpfen, das Ergebnis war aber gut. Selbst der Käse klebte nicht und ließ sich in dünne Scheiben schneiden. Das glatte Messer sollte man jedoch maximal für Schinken rausholen und lieber keinen Käse damit schneiden.

Insgesamt wäre der ASM-100 ein einfacher und solider Allesschneider, der seinen Job macht – wenn es da nicht einen Haken gäbe. »Günstig und kann man machen« stimmt nämlich nicht ganz. Der Rosenstein & Söhne ASM-100 kostet mehr als unser Testsieger von Graef und damit sollte mehr als klar sein, zu welchem Gerät man lieber greifen sollte.

Ritter E 16

Der Ritter E 16 wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar und unterscheidet sich kaum von anderen günstigen Universalschneidern. Jedoch wurde er nicht nur silbern lackiert, um nach Metall auszusehen, er ist tatsächlich aus Metall und bringt dadurch eine sehr gute Stabilität mit. Diese sieht man vor allem bei der Schnittbreiteneinstellung, die auf massiven Rundstäben läuft. Da wackelt wirklich nichts.

Anders als bei vielen Modellen ist auch die Umsetzung des Schlittens. Die meisten werden nur aufgelegt und bewegen sich dann ziemlich klapprig. Der Schiebeschlitten des Ritter 16 ist zwar ebenfalls »nur« aus Kunststoff, rastet jedoch in einer runden Nut ein und wird so sicher gehalten. Schieben lässt er sich dennoch leicht und vor allem gleichmäßig.

Einen kleinen Abstrich, aber auch Pluspunkt gibt es für den Schalter, der zwei Schaltpositionen besitzt. Die Beschriftung lässt zwei verschiedene Geschwindigkeiten vermuten, dem ist jedoch nicht so. Auf Position 1 rastet der Schalter ein und ermöglicht einen Dauerbetrieb. Die zweite Position rastet nicht ein und ermöglicht einen Tippbetrieb. Da es sich hierbei nicht um einen Sicherheitsschalter handelt, hätte man auf die Dauerfunktion verzichten und sich auf den Tippbetrieb beschränken sollen. Ansonsten gefällt es uns natürlich, dass es beide Möglichkeiten gibt.

Interessant ist die Motorenwahl mit einer Leistungsaufnahme von gerade mal 65 Watt. Während die Konkurrenz mitunter selbst mit 180 Watt an ihre Grenzen stößt, reichen dem Ritter E 16 die 65 Watt aus, um selbst frisches Brot mit harter Kruste zu schneiden. Einfach erstaunlich, wie das funktioniert. Eine große Rolle spielt da sicher das sehr scharfe Messer.

Nicht ganz so einfach war es dagegen, dünne Wurst- und Käsescheiben zu schneiden, was aber keinesfalls an der Schneidleistung lag. Die Schnittbreite lässt sich zwar sehr gut justieren, jedoch stimmt die Nullstellung nicht zu einhundert Prozent. Erst auf Stellung 1 ist tatsächlich die Nullstellung erreicht. Ob das ein Einzelfall ist, wissen wir nicht, aber damit kann man sicher leben. Hat man sich so an die gewünschte Schnittstärke herangetastet, wird jedes Scheibchen gleich stark geschnitten und es macht Spaß, mit der Ritter E16 zu arbeiten.

Das Schnittgut fällt durch die Schrägstellung sehr gut vom Messer und landet auf dem Tablett neben der Maschine. Der Ritter E16 ist zwar nicht freitragend, bietet aber die gleichen Vorteile. Der Platz unter der Maschine ist groß genug, um auch einen Teller als Auffangschale zu nutzen.

Aber auch die Nacharbeit geht gut von der Hand. Es gibt viele glatte Flächen, die einfach abgewischt werden können, und dank der guten Verarbeitungsqualität gibt es kaum Lücken, durch die Krümel ins Gehäuse gelangen. Da können sich einige Allesschneider eine Scheibe abschneiden.

Graef Master M90 EU

Ein Allesschneider von Graef ist ein Allesschneider von Graef, und da geht man kaum Kompromisse ein. Erst recht nicht, wenn dieser sogar eine Schärfvorrichtung für das Messer mitbringt. Das ist schon ein wenig genial.

Dazu kommen die erstklassige Verarbeitung des Graef Master M90 EU, ein extrem leiser Motor und die Möglichkeit, wirklich perfekte und extrem dünne Käsescheiben zu schneiden. Das funktioniert allerdings nur, weil das verbaute Messer eine glatte Schneide und keinen Wellenschliff hat. Es ist also speziell auf weiche Materialien wie Käse oder Wurst ausgelegt.

Genau darin liegt für den privaten Anwender aber der Haken. Ein Allesschneider soll schließlich alles schneiden. Das hat im Test natürlich schon mit dem Krustenbrot funktioniert und die Scheiben wurden exakt geschnitten. Allerdings war auch spürbar, dass an der Kruste mehr gedrückt werden musste. Bei richtig frischem und vielleicht noch warmem Brot kommt das glatte Messer vermutlich an seine Grenzen.

Der Graef Master M90 EU ist die perfekte Wurst- und Käseschneidmaschine und im professionellen Bereich sicher bestens aufgehoben. Hier kann sie (leise) viel leisten, und sollte das Messer stumpf werden, kann es in der Maschine nachgeschliffen werden. Im Privathaushalt macht sich allerdings der fehlende Wellenschliff des Messers bemerkbar. Glatte Messer sind nicht gerade für frisches Brot mit harter Kruste geeignet.

Steba AS 200

Der Steba AS 200 ist für seine Größe und Ausstattung nicht gerade günstig. Man sieht ihm auf den ersten Blick aber auch nicht an, was in ihm steckt.

Der Aufbau der Aufschnittmaschine ist teilweise aus Metall und daher ausgesprochen stabil. Auch die Schnittbreiteneinstellung arbeitet exakt und ermöglicht sehr gleichmäßige Schnitte. Der Motor ist mit 110 Watt etwas kräftiger ausgelegt als bei den meisten Allesschneidern, dafür lässt er sich aber auch nicht vom Krustenbrot beeindrucken.

Insgesamt sind am Steba AS 200 keine echten Kritikpunkte zu finden. Die Schnittweite ist mit 195 Zentimeter nicht übermäßig, aber doch recht großzügig, und 72 dB als Betriebsgeräusch sind zwar nicht sehr leise, aber bei weitem auch nicht so laut wie bei manch anderen Allesschneidern. Und praktischerweise lässt sich auch ein Tablett zum Auffangen der geschnittenen Lebensmittel unter den Schneider schieben.

Vergibt man für jeden Testpunkt Noten von 1 bis 5, ergattert der Steba AS 200 viele Einsen, Zweien und ein paar Dreien. Sämtliche Tests fallen also gut bis sehr gut aus. Ein echtes Manko ist nicht zu finden. Dennoch zählt er deswegen noch nicht zur gehobenen Klasse und dafür ist er dann doch etwas zu teuer.

Graef Sliced Kitchen S11000

Der Profi-Hersteller Graef kann auch Allesschneider in günstig und bietet mit dem Graef Sliced Kitchen S11000 (die letzte Null entspricht der Farbe) einen Allesschneider im mittleren Preissegment an.

Abgesehen von der Lautstärke, die mit 77 dB schon sehr kräftig ist, gibt es qualitativ auch kaum Unterschiede zu den ansonsten recht hochpreisigen Geräten. Der Motor ist mit gerade mal 45 Watt extrem durchzugsstark und die Schnittbreitenverstellung arbeitet sehr genau.

Abzüge gibt es jedoch bei der Sicherheit. Ein einfacher Kippschalter schaltet den Dauerbetrieb ein, und das ändert sich auch nicht, wenn der Strom mal unterbrochen wird. Liegt der wieder an, dreht sich auch das Messer unkontrolliert weiter.

Die Schnittergebnisse sind allesamt gut, allerdings klebt der Käse etwas am Messer und auch das knusprige Brot schiebt sich etwas ruckelig. Trotzdem werden alle Scheiben glatt und gleichmäßig.

Mit dem Graef Sliced Kitchen S11000 bietet Graef einen etwas günstigeren Allesschneider an, bei dem man trotzdem nicht auf die gewohnte Qualität verzichten muss. Bei der Lautstärke und vor allem der Sicherheit muss man dann aber doch Kompromisse eingehen und das Schnittgut gleitet nicht mit gewohnter Leichtigkeit durch das Messer.

Emerio MS-125000

Der Emerio MS-125000 zählt zu den sehr günstigen Allesschneidern und in den Punkten der Stabilität oder Schnittbreiteneinstellung ist das auch deutlich zu spüren. Es gibt zwar eine Anzeige zur Schnittbreite, die Zahlen dienen jedoch nur als Anhaltspunkt und haben nichts mit dem richtigen Maß zu tun.

Dazu kommt eine begrenzte Größe, die vor allem die Schnittweite negativ beeinflusst. Brote ab einer Breite von 165 Millimeter lassen sich nur noch ohne Schiebeschlitten schneiden.

Damit sind aber auch schon alle negativen Punkte aufgezählt. Der Emerio MS-125000 lässt sich zusammenklappen und damit platzsparend verstauen. Dazu gibt es ein Schneidmesser aus Solingen und einen Sicherheitstaster zum Einschalten.

Besonders positiv fiel jedoch der kräftige Motor auf, der gut mit dem sehr gut geschliffenen Messer arbeitet. Egal ob Krustenbrot, Käse oder Salami – alles wird perfekt in gleichmäßige Scheiben geschnitten. Für den günstigen Preis darf man echt begeistert sein. Man darf natürlich keine stabile Metallausführung erwarten, aber das Schnittergebnis ist echt super.

Ritter Contura 3

Nach einigen sehr guten Allesschneidern von Ritter begeistert der Ritter Contura 3 beim Schneiden der Lebensmittel nicht ganz so deutlich. An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen. Die meisten Teile sind aus Metall, sehr massiv und bringen daher auch ihr Gewicht mit. Der schräge Aufbau ist vorteilhaft, da so die geschnittenen Scheiben besser vom Messer weg und in das unterschiebbare Tablett fallen. Allerdings macht der Aufbau den Allesschneider auch sehr groß und unhandlich.

Die Einstellung der Schnittbreite arbeitet sehr präzise, ist aber etwas kurios umgesetzt. Eingestellt werden können Breiten bis 22 Millimeter, eine Radumdrehung entspricht aber 12 Millimeter, und dann fängt die Skala wieder mit 1 an. Für alle Größen ab 12 Millimeter muss man also weiterzählen oder zum angezeigten Wert 12 addieren.

Was uns am Ritter Contura 3 nicht gefällt, ist der Motor. Mit 77 dB ist er schon ziemlich laut, bringt aber dennoch nicht die gewünschte Leistung. Es braucht schon seine Zeit, ehe die endgültige Drehzahl erreicht ist, und dann tourt sie bei leichten Belastungen wieder deutlich ab. Sauber werden die Schnitte aufgrund des guten Messers aber trotzdem.

Der Ritter Contura 3 ist recht groß und schwer, bringt dafür aber auch eine ordentliche Schnittweite und die dazugehörige Stabilität mit. Der Motor läuft dagegen nicht ganz so stabil. Er ist laut und tourt unter Belastung schnell ab. Bei dem doch recht hohen Preis sollte man etwas mehr erwarten können.

Graef M20EU Master

Mit dem Graef M20EU Master geht man beim Schneiden der Lebensmittel keine Kompromisse ein – außer vielleicht mit seinem Finanzminister, denn Qualität kann schon einen ordentlichen Preis haben. Für den Privatgebrauch schießt die Profi-Version des Graef C20EU Classic da etwas übers Ziel hinaus. Aber der Allesschneider nennt sich ja nicht grundlos »Master«.

Der M20EU schnurrt wie ein Kätzchen und schneidet sämtliche Lebensmittel in perfekte und hauchdünne Scheiben. Vorteilhaft ist dabei die Messerabdeckung, von der man sich anfangs vielleicht noch fragt, welchen Sinn diese hat. Beim Schneiden von etwas schmierigen Sachen wie Käse oder weicher Salami wird das schnell klar. Ist der Käse halb geschnitten und liegt im hinteren Teil am sich drehenden Messer an, zieht dieses den Käse mit und führt den restlichen Schnitt fast selbstständig durch. Unter Kontrolle hat man das Schnittgut dann kaum noch. Genau das verhindert die Messerabdeckung. Bei Brot wird sie kaum benötigt, bei Wurst und Käse ist sie dagegen sehr sinnvoll.

Ansonsten unterscheidet sich die Master- in der Anwendung kaum von der Classic-Version, und für den privaten Gebrauch macht es daher wenig Sinn, zur deutlich teureren Variante zu greifen.

Ritter Markant 05

Es ist schon etwas kurios, dass ein Allesschneider von Ritter eine Empfehlung wird, während der Ritter Markant 05 nicht viel weniger kostet und trotzdem nur bedingt empfehlenswert ist.

Auf den ersten Blick wirkt der Markant 05 top. Er lässt sich zusammenklappen und der zerlegte Schlitten lässt sich sogar am Gehäuse befestigen. Das bietet kein anderes Gerät im Test. Es gibt einen gut funktionierenden Sicherheitsschalter und die Schnittbreiteneinstellung ist leicht abzulesen. Selbst Lebensmittel wie große Brote lassen sich schneiden, ohne den Schlitten abzunehmen.

Schaut man jedoch ins Detail, so gibt es einen erheblichen Qualitätsunterschied zum Testsieger. Die angesteckten Zubehörteile fallen bei jeder kleinen Bewegung wieder ab, die Anlage der Schnittbreiteneinstellung ist labil, und ist das Brot größer als die Auflage des Schlittens, wird es vorne nach unten gedrückt und gequetscht.

Dennoch kann man mit den Schnittergebnissen zufrieden sein. Der Motor hat zwar nur 65 Watt und klingt irgendwie immer gequält, schneidet sich aber erstaunlich gut durch das Krustenbrot und die harte Salami. Unschön ist nur der Geruch, der aus dem Gehäuse entweicht. Vielleicht hätte man den Motor doch etwas größer dimensionieren oder das Messer besser schärfen sollen.

Bomann Ma 451 CB

Schräggestellte Allesschneider wie der Bomann MA 451 CB haben ihre Vorteile. Sie sind zwar nicht freitragend, das Schnittgut fällt aber dennoch besser heraus, und besitzt der Allesschneider hohe Füße, kann auch ein flaches Tablett druntergeschoben werden. Der klappbare Schlitten erleichtert zusätzlich das Reinigen.

Der MA 451 CB überzeugt in seiner Metallausführung vor allem durch Stabilität und ist in der Lage, Wurst und Käse in dünne Scheibchen zu schneiden. Zu erwarten war das eher nicht, denn der Anschliff des Messers sieht alles andere als qualitativ aus. Dafür ist der Motor kräftig und auch das Krustenbrot stellt kein Problem dar. Sofern es sich um ein kleines Brot handelt. Ab einer Breite von 165 Millimeter passt es nicht mehr zwischen Messer und Schieber und muss schräg eingeführt werden.

Clatronic AS 2958

Der AS 2958 von Clatronic besteht nicht aus Edelstahl. Er gehört zu den günstigsten Modellen und kann trotz des niedrigen Preises nicht empfohlen werden.

Bis auf die sehr kompakte Form im zusammengeklappten Zustand gibt es wenig, was im Test überzeugen konnte. Das fängt bereits bei der sehr labilen Konstruktion an, die aufgeklappt verriegelt werden muss, um sicher zu stehen. Aber auch damit verbiegt sich das Gelenk bei leichtem Druck noch. Auch die Schnittproben konnten nicht überzeugen. Trotz einer Leistungsaufnahme von 180 Watt ruckelt und wackelt alles beim Schneiden von Brot. Hier scheint die ganze Mechanik einfach überlastet zu sein. Sollen Wurst und Käse geschnitten werden, müssen sie seitlich regelrecht gegen das Messer gedrückt werden, um halbwegs gerade Schnitte zu ermöglichen.

Severin AS 3915

Der Severin AS 3915 ist dem Bomann MA 451 CB optisch sehr ähnlich und bietet aufgrund der identischen Bauform auch dieselben Vorzüge und Nachteile. Man könnte fast meinen, dass sie aus einem Haus kommen.

Wie beim Bomann ist die maximale Schnittweite auf 165 Millimeter begrenzt und nicht für große Brote geeignet. Wird das Brot schräg eingeschoben und trotzdem geschnitten, scheint der Motor zwar um Hilfe zu rufen, schneidet aber recht gut.

Der Vorteil, dass Severin ein zweites (glattes) Messer beilegt, kommt leider nicht so wirklich zum Tragen. Zum Schneiden von Wurst und Käse wurde es extra gewechselt, schnitt aber leider nicht so gut wie erhofft. Die weiche Salami drückt sich weg und wird schief, und mit der harten Salami war das Messer offenbar überfordert. Zumindest klang der Motor danach. Das obwohl eine Leistungsaufnahme von 180 Watt angegeben wird. Zum Vergleich: Der Ritter E 16 begnügt sich mit 65 Watt und schneidet deutlich leichter.

Der große Minuspunkt des Severin ist aber die Führung des Schlittens. Die hat sehr viel Spiel, schiebt sich schwer vor und klemmt auf dem Rückweg regelrecht. So macht die Arbeit damit keinen Spaß.

So haben wir getestet

Der Test der Allesschneider besteht aus vier verschiedenen Testbereichen. Der erste beinhaltet eine Begutachtung des Modell. Wie ist es aufgebaut? Steht es sicher? Welches Zubehör ist verfügbar und wie lässt sich der Universalschneider verstauen?

1 von 4
Allesschneider Test: Test Allesschneider Update
Update 10/2025: Severin, Twinzee, Ostba und 3x Ritter.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Update
Test 02/2021: 2x Ritter, 2x Graef, Domo, Bomann, Severin, MPM, Clatronic und Jata.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Update
Update 04/2023: Rostenstein & Sühne, DMS, Ritter und 2x Graef.
Allesschneider Test: Test Allesschneider Update
Update 08/2024: Ritter, Graef und Berkel.

Auch die Schnittstärkenverstellung wird hierbei unter die Lupe genommen und während einige Modelle begeistern, fallen andere bereits hier durch. So manche verstellbare Anlagefläche ist so labil, dass sie sich in alle Richtungen verbiegen lässt. Kann so harte Salami gleichmäßig geschnitten werden?

Allesschneider Test: Test Allesschneider
So mancher Anschlag ist sehr labil und drückt sich leicht weg.

Im zweiten Teil testen wir die klassische Aufgabe: Brot. Und um es nicht zu leicht zu machen, gibt es frisches Krustenbrot mit einer harten Rinde und sehr weichem Teig.

In der dritten Aufgabe geht es wörtlich um die Wurst. Harte und weiche Salami müssen in hauchdünne Scheiben geschnitten werden. Und weil es besser schmeckt, gehört auch noch ein dünnes Scheibchen Käse dazu.

Allesschneider Test: Test Allesschneider
Abendessen ist gesichert, es muss nur noch in feine Scheiben geschnitten werden.

Nach der Arbeit gehört es dazu, die Maschine zu reinigen. Gerade bei den günstigen Modellen gibt es viele Schlitze und Öffnungen, durch die Krümel ins Gehäuse gelangen, aber kaum zu entfernen sind. Die Modelle aus Kunststoff sind da klar im Nachteil, da der bewegliche Anschlag zwar Platz für Lebensmittelreste bietet, sich aber selten zur Reinigung abnehmen lässt.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Allesschneider ist der beste?

Der beste Allesschneider ist der Graef G52. Zu einem fairen Preis erhält man eine sehr gute Qualität und einen Allesschneider, der harte Salami ebenso gut schneidet, wie frisches Brot oder weichen Käse. Aber auch andere Modelle konnten im Test überzeugen.

Sind Allesschneider mit scharfen Zähnen oder glattem Messer besser?

Ein Sägeblatt mit scharfen Zähnen beißt sich auch durch harte Materialien. Das gilt auch für das Messer eines Allesschneiders. Mit stark ausgeprägten Zähne wird harte Brotkruste kinderleicht geschnitten. Weicher Käse schneidet sich jedoch mit einem glatten Messer besser und vor allem sauberer. Daher heißt der Kompromiss Wellenschliff. Dieser ist eine Mischung aus einem Sägeblatt und einem glatten Messer.

Ist ein klappbarer Allesschneider praktischer?

Wer seinen Allesschneider selten benutzt und die meiste Zeit im Schrank verstaut, kann durchaus zu einem klappbaren Modell greifen. Die Ablage wird hochgeklappt und somit der Platzbedarf etwas reduziert. Allerdings sind klappbare Modelle deutlich labiler und es gibt sie nicht in freitragender Bauform.

Was sind freitragende Allesschneider?

Als freitragende Allesschneider werden Geräte bezeichnet, bei denen die Schnitteinheit mit etwas Abstand über dem Standfuß „schwebt“. Das hat den Vorteil, dass ein Teller oder Tablett darunter platziert werden kann, welche Krümel und Schnittgut auffangen.

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