Durch die Masse an Menschen, die täglich ins Fitnessstudio pilgern, nutzen sich Griffflächen an Geräten und Hanteln unaufhörlich ab. Unter verschlissenen und rutschigen Griffen leiden Grip und Griffkraft besonders, und dadurch folglich auch die Sicherheit beim Training – das Verletzungsrisiko steigt. Eine Lösung, neben Flüssigkreide: Trainingshandschuhe.
Beim Kauf sollte jedoch nicht nur auf das Design, sondern auch auf Passgenauigkeit, Material, eine gute Polsterung und Bewegungsfreiheit geachtet werden. Wer sich nach entsprechenden Produkten umschaut, wird von der Vielfalt überrumpelt. Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir 17 Fitnesshandschuhe zwischen circa sechs und 25 Euro getestet.
Kurzübersicht
Grebarley FGD-196

- Guter Grip
- Handgelenkbandage integriert
- Hochwertige Materialien
- Feingefühl leidet sehr
- Daumenöffnung nicht elastisch
Die Grebarley Trainingshandschuhe bieten einen guten Kompromiss zwischen Schutz und Griffgefühl, da ihre dünnere und gezielt platzierte Polsterung die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Zusätzlich stabilisieren integrierte Bandagen die Handgelenke und schützen vor Überstreckungen und Verletzungen. Die atmungsaktiven Mikrofasern der Handschuhe sorgen zudem für einen guten Grip und eine effektive Schweißaufnahme.
Pullup & Dip Trainingshandschuhe

- Fingerlaschen vorhanden
- Gummierte Polster
- Handseite verstärkt
- Handgelenkbandage integriert
- Feingefühl leidet sehr
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Schwer
Die Pullup & Dip Trainingshandschuhe bieten durch gut positionierte Polster und wabenförmige Gummierung hervorragenden Grip. Verstärkungen und spezielle Polsteranordnungen schützen vor Schwielen und Blasen und ermöglichen problemloses Ballen einer Faust. Handgelenkbandagen mit einem breiten Klettverschluss unterstützen beim Heben schwerer Gewichte. Fingerlaschen erleichtern das Ausziehen, während der atmungsaktive Stoff für eine angenehme Belüftung sorgt.
Adidas Essential Trainingshandschuhe

- Gut verarbeitet
- Fingerlaschen vorhanden
- Sehr atmungsaktiv
- Leicht
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
Als klassischen Trainingshandschuh zum Schonen der Handflächen empfehlen wir den Adidas Essential Trainingshandschuh. Die Polster schützen stark beanspruchte Stellen, etwa vor Schwielen und Blasen. Das Material ist sowohl an den Handrücken als auch an den Handflächen atmungsaktiv und liegt angenehm auf der Haut. Der Fokus der Essentials liegt eindeutig auf dem Schutz der Hände, nicht auf einem verbesserten Grip.
Vergleichstabelle
Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.

















- Guter Grip
- Handgelenkbandage integriert
- Hochwertige Materialien
- Feingefühl leidet sehr
- Daumenöffnung nicht elastisch

- Fingerlaschen vorhanden
- Gummierte Polster
- Handseite verstärkt
- Handgelenkbandage integriert
- Feingefühl leidet sehr
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Schwer

- Gut verarbeitet
- Fingerlaschen vorhanden
- Sehr atmungsaktiv
- Leicht
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch

- Fingerlaschen vorhanden
- Gummierte Polster
- Belüftungslöcher in der Handfläche
- Feingefühl leidet sehr
- keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch

- Fingerlaschen vorhanden
- Atmungsaktiv
- Leicht
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Keine Polster

- Gut verarbeitet
- Alle Fingeröffnungen elastisch
- Leicht
- Keine Handgelenkbandagen
- Nur in zwei Größen erhältlich
- Hoher Preis

- Gummierte Polster
- Handgelenkbandage integriert
- Sehr atmungsaktiv
- Feingefühl leidet
- Dünne Polster
- Schlechter Sitz

- Gummierte Polster
- Belüftungslöcher in der Handfläche
- Leicht
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Mittelmäßige Materialqualität
- Dünne Polster

- Gummierte Polster
- Sehr günstig
- Sehr atmungsaktiv
- Leicht
- Nachlässige Verarbeitung
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Mittelmäßige Materialqualität
- Dünne Polster und Stoff

- Gummierte Polster
- Belüftungslöcher in der Handfläche
- Feingefühl leidet
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Schwer

- Gummierte Polster
- Handgelenkbandage integriert
- Sehr atmungsaktiv
- Feingefühl leidet
- Dünne Polster
- Schlechter Sitz

- Fingerlaschen vorhanden
- Gummierte Polster
- Belüftungslöcher in der Handfläche
- Nachlässige Verarbeitung
- Feingefühl leidet
- Mittelmäßige Materialqualität
- keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch

- Gut verarbeitet
- Feingefühl leidet sehr
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Schlechter Sitz

- Gummierte Polster
- Belüftungslöcher in der Handfläche
- Nachlässige Verarbeitung
- Feingefühl leidet
- Dünne Polster
- Nicht strapazierfähig

- Gut verarbeitet
- Feingefühl leidet
- keine Handgelenkbandagen
- Dünne Polster und Stoff
- Hoher Preis

- Leicht
- Nachlässige Verarbeitung
- Keine Polster
- Viel zu klein
- Nicht strapazierfähig
Handrücken: 80,8% Nylon, 19,2% Elasthan
Handrücken: 17% Elasthan; 83% Polyester
Innenfutter: 100% Polyester
Einsatz: 13% Elasthan, 87% Polyester
Beschichtung: 100% Polyurethan
Handrücken: 80,8% Nylon, 19,2% Elasthan
Auch interessant
Alle Infos zum Thema
Alles im Griff: Trainingshandschuhe im Test
Trainingshandschuhe unterstützen Hände und Handgelenke beim Sport. Dazu gehört der Schutz vor Blasen und Hornhaut, die durch wiederholten Kontakt mit Trainingsgeräten wie Hanteln, Langhanteln oder Klimmzugstangen entstehen können. Die Polsterung verringert den Druck und die Reibung auf die Handflächen, wodurch die Bildung von Hautirritationen minimiert wird.
Ein weiterer Aspekt ist der verbesserte Griff, auch bei schwitzigen Händen. Die Innenflächen von Fitnesshandschuhen sind oft mit rutschfestem Material ausgestattet, das schafft einen sicheren Halt am Sportgerät. Das trägt nicht nur zur Sicherheit des Trainierenden bei, sondern ermöglicht auch eine effizientere Kraftübertragung auf die Geräte. Die Folge: ein effektiveres Training.
Ferner bieten Trainingshandschuhe Schutz vor äußeren Einflüssen wie Schmutz und Bakterien, die sich auf gemeinsam genutzten Geräten in Fitnessstudios befinden können, und fördern damit die allgemeine Hygiene.
Neben den Handflächen unterstützen Fitnesshandschuhe mit Bandage auch die Handgelenke. Viele Modelle verfügen über integrierte Handgelenkbandagen, die zusätzliche Stabilität bieten und das Risiko von Verletzungen wie Verstauchungen oder Zerrungen minimieren.
Was sollten gute Trainingshandschuhe mitbringen?
Gute Trainingshandschuhe zeichnen sich sowohl durch Tragekomfort als auch durch Funktionalität und Langlebigkeit aus. Hochwertige Fitnesshandschuhe bestehen oft aus robusten und atmungsaktiven Materialien wie Leder, Neopren oder speziellen synthetischen Stoffen. Diese Materialien bieten nicht nur eine gute Haltbarkeit, sondern ermöglichen auch eine effektive Belüftung, wodurch übermäßiges Schwitzen und unangenehme Gerüche reduziert werden.
Ebenfalls wichtig: die Polsterung. Gute Fitnesshandschuhe verfügen über Polsterungen, die die Hände vor Blasen und Druckstellen schützen, und bestehen aus stoßdämpfenden Materialien wie Gel oder Schaumstoff. Dadurch wird der Komfort beim Heben von Gewichten oder bei anderen intensiven Übungen deutlich erhöht.
Ein guter Grip minimiert das Risiko von Verletzungen
Der Grip, also die Griffigkeit, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Trainingshandschuhe sollten eine rutschfeste Oberfläche bieten, um einen sicheren Halt an Hanteln, Stangen oder anderen Fitnessgeräten zu gewährleisten. Das wird oft durch die Verwendung von speziellen Gummi- oder Silikoneinsätzen erreicht. Ein sicherer Griff ist wichtig, um das Risiko von Verletzungen zu minimieren und eine optimale Kraftübertragung zu ermöglichen.
Gute Trainingshandschuhe sollten eng anliegen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Größen und verstellbare Klettverschlüsse an. Eine gute Passform sorgt dafür, dass die Handschuhe während des Trainings nicht verrutschen und somit ihren Schutz- und Komfortfunktionen zuverlässig nachkommen können.
Zusätzlich achten viele Sportler auf spezifische Funktionen wie Belüftungssysteme, die eine bessere Luftzirkulation ermöglichen. Integrierte Handgelenkstützen bieten zusätzlichen Schutz und Stabilität beim Gewichtheben.
Welche Nachteile haben Trainingshandschuhe?
Ein Nachteil von Fitnesshandschuhen: Das natürliche Griffgefühl wird beeinträchtigt. Ohne Handschuhe können die Hände direkten Kontakt mit den Trainingsgeräten herstellen, was eine bessere Kontrolle und ein genaueres Feedback ermöglicht. Mit Handschuhen wird dieses natürliche Gefühl reduziert, was insbesondere bei Übungen, die eine hohe Präzision und Koordination erfordern, hinderlich sein kann.
Ein weiterer Nachteil ist die mögliche Verringerung der Griffkraft. Handschuhe können das Gefühl vermitteln, dass man sicherer greift, was dazu führen kann, dass die Muskulatur in den Händen und Unterarmen weniger intensiv beansprucht wird. Dies kann langfristig dazu führen, dass sich die Griffkraft langsamer entwickelt oder sogar abnimmt, was hauptsächlich für Kraftsportler, die auf eine starke Griffkraft angewiesen sind, nachteilig ist.
Hygiene ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Fitnesshandschuhe können Schweiß und Bakterien absorbieren, was bei mangelnder Reinigung zu unangenehmen Gerüchen und sogar Hautirritationen oder Infektionen führen kann. Da Handschuhe oft aus Materialien bestehen, die schwer zu reinigen sind, kann dies ein dauerhaftes Problem darstellen.
Unser Favorit
Grebarley FGD-196

- Guter Grip
- Handgelenkbandage integriert
- Hochwertige Materialien
- Feingefühl leidet sehr
- Daumenöffnung nicht elastisch
Die Grebarley FGD-196 schaffen den Spagat zwischen Schutz, Grip und Griffgefühl. Der Handflächenschutz ist dünner als bei Konkurrenzprodukten und nur partiell gepolstert. Was zuerst nach einem Nachteil klingt, entpuppt sich jedoch als Nutzen. Andere Handschuhe schränken die Bewegungsfreiheit durch dicke und schlecht platzierte Polsterkissen ein, gerade beim Ballen einer Faust, ist das ein Problem. Durch das Training besonders beanspruchte Regionen der Hand, wie die Daumenwurzel oder die obere Mittelhand sind zusätzlich gepolstert. Weniger beanspruchte Regionen verzichten auf dickere Kissen. Dadurch wird einerseits die Hand beim Training unterstützt und das Feingefühl möglichst wenig eingeschränkt.
Apropos Unterstützung: Die Grebarley schützen nicht nur die Handflächen. Die integrierten Bandagen stabilisieren die Handgelenke beim Training – perfekt für Bankdrücken, Kreuzheben und andere Push-Übungen. Gerade beim Bewegen von schweren Gewichten knickt die Hand schnell nach hinten ab und wird überstreckt. Durch die zusätzliche Belastung kann es schnell zu Verletzungen kommen. Eine Bandage schützt davor. Beim Grebarley werden diese einmal ums Handgelenk gewickelt und mit einem Klettverschluss gesichert. Dabei ist der Wickel breit genug, um Gelenk und Handwurzel optimal zu schützen. Das merkt man auch beim Training. Die Handschuhe haben einen guten Grip an Metall-, Plastik- und Schaumstoffgriffen. Die verwendeten Mikrofasern sind außerdem atmungsaktiv und saugen Schweiß gut auf.
Zudem sind die Trainingshandschuhe gut verarbeitet. Alle Nähte sitzen, ohne dass Fäden abstehen oder sich Elemente lösen. Der Klettverschluss bei der integrierten Bandage ist großflächig und bietet somit guten Halt – auch beim Bewegen schwerer Gewichte. Für unter 20 Euro sind die Grebarley eine hervorragende Trainingsunterstützung, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Nachteile?
Das Manko der Trainingshandschuhe sind einige Fingeröffnungen – und damit stehen die Grebarley FGD-196 nicht alleine da. Auch bei anderen Produkten ist der Stoff von Zeigefinger bis kleinen Finger dehnbar, jedoch nicht am Daumen. Dadurch kann es, gerade bei dickeren Daumen, oft schwer werden, richtig in die Handschuhe zu rutschen und diese wieder auszuziehen. Daher empfiehlt es sich, die Handschuhe eine Nummer größer zu kaufen.
Grebarley FGD-196 im Testspiegel
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Testberichte zum Grebarley FGD-196. Auch die Stiftung Warentest hat bislang keine Trainingshandschuhe getestet. Sollten weitere Testberichte erscheinen, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.
Weitere Empfehlungen
Pullup & Dip Trainingshandschuhe

- Fingerlaschen vorhanden
- Gummierte Polster
- Handseite verstärkt
- Handgelenkbandage integriert
- Feingefühl leidet sehr
- Daumenöffnung nicht elastisch
- Schwer
Die Pullup & Dip Trainingshandschuhe sind mit gut positionierten Polstern ausgestattet, die durch eine zusätzliche wabenförmige Gummierung den besten Grip im Test bieten. Hinzu kommen einige ausgeklügelte Gimmicks, wodurch die Handschuhe zu einem super Trainingsgadget auch beim Gewichtheben werden.
Einerseits ist die Handseite verstärkt. Dadurch wird Schwielen und Blasen entgegengewirkt, die durch Hanteln oder Seile, die im Hammergriff oder in neutraler Stellung gegriffen werden, entstehen. Die Polster in der Handfläche sind so angeordnet, dass problemlos eine Faust geballt werden kann.
Andererseits verfügen die Pullup & Dip Trainingshandschuhe über Handgelenkbandagen, die beim Stemmen schwerer Gewichte unterstützen. Der Riemen ist dabei lang und breit genug, um das Handgelenk einmal zu umwickeln. Für den Halt sorgt der breite Klettverschluss. Besonderes Augenmerk liegt auf den Fingerlaschen, die als Ausziehhilfe dienen. Der atmungsaktive Stoff auf dem Handrücken sorgt für eine ausreichende Belüftung, sodass übermäßigem Schwitzen vorgebeugt wird. Die Fingeröffnungen sind, bis auf den Daumen, elastisch: der erste Nachteil der Handschuhe – und der zweite folgt zugleich.
Durch den hervorragenden Grip und die damit verbundenen dickeren Polster leidet das Feingefühl. Das Empfinden, Hanteln in den Händen zu halten, wird stark gedämpft. Ein großer Minuspunkt für die sonst sehr überzeugenden Pullup & Dip Trainingshandschuhe. Aber mit Gefühlen verhält es sich wie mit Geschmack: Was der eine mag, missfällt dem anderen.
Adidas Essential Trainingshandschuhe

- Gut verarbeitet
- Fingerlaschen vorhanden
- Sehr atmungsaktiv
- Leicht
- Keine Handgelenkbandagen
- Daumenöffnung nicht elastisch
Regelmäßiges Krafttraining führt bei vielen Sportlern zu Blasen, Schwielen und Hornhaut an den Handflächen. Der Adidas Essential Trainingshandschuh schützt die Hände effektiv vor Hautirritationen und verzichtet auf Extras wie Handgelenkbandage oder gummierte Polsterung. Damit ist der Adidas ein Klassiker unter den Trainingshandschuhen, der uns in nahezu allen Kategorien überzeugt.
Kommt es nur auf den Schutz der Handflächen an, empfehlen wir den Trainingshandschuh des Sportgiganten Adidas. Der Handschuh ist atmungsaktiv und leicht gepolstert. Die dezente Polsterung ist clever an den stark beanspruchten Stellen, Handballen und Fingeransatz, angebracht. So bleibt das Feingefühl während des Trainings voll erhalten, die Polsterung stört zu keinem Zeitpunkt.
Der Essential ist gut verarbeitet, eine verlängerte Lasche am Handgelenk hilft beim Anziehen, zwei Fingerlaschen beim Ausziehen. Die Daumenöffnung ist, wie bei den meisten Trainingshandschuhen, nicht elastisch. Dennoch überzeugt der Handschuh beim Tragekomfort. Die Passform ist trotz Ausmessen des Handumfangs eng – wir empfehlen, im Zweifel eine Nummer größer zu wählen.
Wer sich von seinen Trainingshandschuhen einen verbesserten Grip erhofft, der greift besser auf ein Modell mit gummierten Polstern zurück. Die Handinnenseite des Adidas besteht aus Stoff, die Griffigkeit beim Training mit Stahlgriffen leidet darunter etwas. An gummierten Griffen, wie sie an geführten Geräten im Fitnessstudio üblich sind, ist der Grip mit Handschuh ebenso gut wie ohne. Am Daumen ist weiches Frotteematerial zum Abwischen von Schweiß eingearbeitet, in die Waschmaschine darf der Essential aber nicht.
Der Adidas Essential Trainingshandschuh ist in den Größen XS bis XL erhältlich. Es stehen sechs Farboptionen zur Auswahl, die sich aber lediglich in der Farbe des Adidas-Logos auf dem Handrücken unterscheiden. Die Handflächen werden ideal geschützt, das Feingefühl bleibt erhalten: Ein einfacher, aber einwandfreier Trainingshandschuh, der verdientermaßen die Auszeichnung als echter Klassiker erhält.
Außerdem getestet
Puma Essential
Der Puma Essential ist ein dünn gepolsterter, einfacher Trainingshandschuh. Er punktet mit Komfort – alle Fingeröffnungen sind elastisch, die Passform eher locker. Das Material ist während des Trainings etwas schwitzig, die Öffnung am Handrücken sorgt aber für ausreichend Luftzirkulation.
Für ausreichend Schutz sorgt die dünne Polsterung, die genau an den richtigen Stellen angebracht ist. Fingerlaschen hat der Essential nicht, die Fingeröffnungen an Mittel- und Ringfinger sind jedoch etwas verlängert. Das hilft beim Ausziehen der Handschuhe.
Das Training an Hanteln mit Stahlgriff wird mit dem Puma etwas erschwert, die Griffigkeit leidet unter dem rutschigen Material an der Handfläche. Leider ist der Handschuh nur in den Größen M und L erhältlich. Größe M war für die Testerin etwas zu groß, wer kleine Hände hat, sollte also zu einem anderen Modell greifen.
C.P. Sports Iron-Handschuh
Der C.P. Sports Trainingshandschuh macht einen sehr guten ersten Eindruck. Kaum ein Modell im Test ist so sauber verarbeitet wie der Iron-Handschuh. Das Material wirkt hochwertig, ist aber recht dick. Dadurch ist der Trainingshandschuh nicht so atmungsaktiv wie seine Konkurrenz.
Die Polsterung erstreckt sich über die gesamte Handfläche. Das empfinden wir als gewöhnungsbedürftig, das Feingefühl geht verloren. Extra Grip verleihen die C.P.-Sports-Handschuhe nicht, die Innenseite aus Stoff ist besonders an Hanteln mit Stahlgriff rutschig. Der Handschuh sitzt komfortabel, nicht zu locker oder eng, und kommt ohne Fingerlaschen aus.
Der Iron-Handschuh ist ein großzügig gepolsterter Trainingshandschuh, der mit sehr guter Verarbeitung punktet. Wir empfinden den Handschuh jedoch als zu klobig. Der Handschuh ist in den Größen S bis XXL verfügbar.
Corenght Trainingshandschuhe
Ein schicker Trainingshandschuh, der auf Anhieb gut gefällt, ist der Corenght Trainingshandschuh von Decathlon. Der Handschuh ist maschinenwaschbar, in drei verschiedenen Farbvarianten und in den Größen 2XS bis 3XL erhältlich. Auffällig ist die Polsterung oder besser gesagt: der Mangel an Polsterung.
Die Innenfläche des Handschuhs ist beschichtet und verstärkt und schützt so die strapazierten Druckstellen. Auf Schaumstoff- oder Gelpolster wird verzichtet. So bleibt das Feingefühl wunderbar erhalten, Schutz vor Schwielen ist jedoch nur bedingt gegeben. Schmerzen während des Trainings die Druckstellen an Ihren Handflächen, raten wir zu einem Modell mit besserer Polsterung. Wer den Handschuh nur aus Hygienegründen trägt, wird von einer hervorragenden Passform und einem angenehmen Material überzeugt.
Der Corenght Trainingshandschuh ist gut verarbeitet. Er kommt mit einer Lasche am Handgelenk zum Anziehen und Fingerlaschen zum Ausziehen. Die Atmungsaktivität ist zufriedenstellend, wobei es an der Handfläche aufgrund der Beschichtung etwas warm werden kann. Wegen der fehlenden Gummierung sind die Trainingshandschuhe nicht besonders griffig.
Wer sich für sein Training möglichst wenig Polsterung und möglichst viel Feingefühl wünscht, ist mit dem Corenght gut beraten. Ein klassischer Trainingshandschuh ist er jedoch nicht.
Yasdyri Fitness Handschuhe
Die Yasdyri Fitness Handschuhe sind eine der günstigsten Trainingshandschuhe im Test. Die Handschuhe sitzen locker, die Daumenöffnung ist nicht flexibel. Dank der gummierten Polsterung bietet der Yasdyri sehr guten Grip, auch zu Hanteln mit Stahlgriff. Besagte Polster sind über fast die gesamte Handfläche verteilt, am Handballen vermissen wir jedoch eines. Die Polsterung ist sehr dünn, der Trainingshandschuh schützt nur bedingt vor Schwielen, dafür bleibt das Feingefühl erhalten.
Aufgrund zahlreicher Belüftungslöcher am Handrücken ist der Yasdyri sehr atmungsaktiv. Die Verarbeitung lässt jedoch zu wünschen übrig, an einer Stelle ist die Polsterfüllung sichtbar. Das Material wirkt billig, wir zweifeln an der Langlebigkeit der Trainingshandschuhe. Trainierende wählen zwischen drei Farbvarianten und den Größen S, M und L.
Cofit Ventilated Workout Gloves
Wer sich mehr Grip wünscht, Polsterung als zweitrangig empfindet und nicht zu viel Geld ausgeben möchte, sollte sich die Cofit Ventilated Training Gloves näher ansehen. Für wenig Geld bekommt man einen simplen, soliden Trainingshandschuh.
Die Verarbeitung ist sehr gut, hier gibt es nichts auszusetzen. Die Polsterung ist dünn, aber gummiert und ermöglicht so sehr gute Griffigkeit zu Trainingsgeräten aller Art. Sie ist großflächig angebracht und bedeckt einen Gutteil der Handfläche. Das Feingefühl geht dennoch nicht verloren.
Die Passform überzeugt, das Material ist flexibel, komfortabel und, auch dank Belüftungslöchern an der Handfläche, atmungsaktiv. Der Cofit ist in zwei Farben und in den Größen S bis XL erhältlich.
Atercel Trainingshandschuhe
Zwei Dinge springen bei den Atercel Trainingshandschuhen sofort ins Auge: die Fingerlaschen und die gummierten Polster. Ersteres ist leider recht simpel gehalten und erinnert auf den ersten Blick an ein Mini-Autogurt. Die Polster hingegen wirken hochwertig und machen auch beim Training eine gute Figur. Dabei sind diese nicht so dick, dass das Feingefühl extrem eingeschränkt wird, aber voluminös genug, um vor Schwielen und Blasen zu schützen. Auch beim Grip bleiben keine Wünsche offen.
Anders sieht es da bei den Handgelenkbandagen aus. Diese sind bedauerlicherweise nicht vorhanden. Zudem sind die Daumenöffnungen unelastisch und fallen sehr klein aus. Träger mit dicken Fingern haben es schwer in die Handschuhe zu kommen.
Flintronic LEU-2805830
Die Flintronic LEU-2805830 sind die günstigsten Trainingshandschuhe im Test und können leider dennoch nicht überzeugen. Die Polster bestehen aus billig vernähter Watte, die teilweise unter dem Stoff hervorguckt. Der komplette Handrücken ist aus dünnem, netzartigem Stoff, der weder robust genug, noch sicher wirkt, um schwere Gewichte zu bewegen.
Die Handfläche der Trainingshandschuhe ist dutzendfach mit dem „Sport“ beklebt, die Handschuhe sind für das Training im Fitnessstudio oder schweres Gewichtheben jedoch komplett ungeeignet.
Beast Rage Fitness-Handschuhe
Die Beast Rage Fitness-Handschuhe sind sehr günstige Trainingshandschuhe. Mit Fingerlaschen und gut gepolsterten sowie gummierten Innenseiten machen die Handschuhe einen guten ersten Eindruck. Bei genauerem Hinschauen fallen jedoch ein paar Qualitätsmängel auf. Zwar haben die Handflächen sogar Lüftungslöcher, damit das Schwitzen minimiert wird, jedoch befinden sich an dem rechten Exemplar acht Aussparungen, am linken vier. Der Grund: Die untere Hälfte des linken Handschuhs wurde schief vernäht.
Im Großen und Ganzen wirkt der verwendete Stoff eher einfach, was jedoch Grip und Strapazierfähigkeit beim Training nicht schmälert. Die Handschuhe machen beim Sport eine solide Figur, dabei muss aber auch erwähnt werden, dass es sich um Momentaufnahmen handelt. Wie langlebig die Handschuhe sind, ist fraglich.
Fitgriff Trainingshandschuhe
Die Fitgriff Trainingshandschuhe kommen in Camouflage-Optik daher und wirken schon auf den ersten Blick nicht besonders robust. Dieser Eindruck bestätigt sich, sobald die Handschuhe angezogen sind. Der Stoff am Handrücken ist so dünn, dass dieser durchsichtig wird, wenn die Hand geballt wird. Die Qualität der Handfläche ist etwas besser. Zwar bestehen die Polster lediglich aus mit Stoff vernähter Watte ohne Separierung, die Verarbeitung der Nähte ist jedoch gut. Positiv zu werten, sind ebenfalls die Gummierung auf den Polstern und die einfachen Fingerlaschen, die jedoch sehr klein sind, und kaum deren Zweck erfüllen. Am Daumenballen befinden sich Luftlöcher.
Beim Training sind die Handschuhe nur anteilig zu gebrauchen. Der Grip ist gut, jedoch sind die Handschuhe nur für leichtes Training oder zum Radfahren gedacht. Für höhere Belastung sind sie ungeeignet. In der Preisklasse gibt es weitaus besser verarbeitete Modelle.
Mava Sports Fingerlose Trainingshandschuhe
Auf den ersten Blick sind die Mava Sports Fingerlose Trainingshandschuhe etwas Besonderes. Diese offenen Handschuhe bestehen lediglich aus einer Seite, die mit Ösen für die Finger besetzt und am unteren Ende mit einer Handgelenkbandage bestückt ist. Die Gummierung an der Handfläche erinnert an die Noppen von Anti-Rutsch-Socken. Die Polster bestehen aus dünner Watte.
Vorteil dieser offenen Handschuhe ist die gute Atmungsaktivität. Ohne umschließenden Stoff ist die Schweißbildung gering. Auch die Bandage ist sehr stabil und stützt sehr gut. Leider ist der Sitz der Handschuhe nicht optimal. Beim Ballen der Faust faltet sich der Stoff. Dadurch verliert man das Feingefühl in der Hand. Für die gelieferte Leistung sind die Mava Sports recht teuer.
Bear Grip Offene Trainingshandschuhe
Die Trainingshandschuhe von Bear Grip sind offen und bestehen somit nur aus einer Stofflage an der Handfläche. Diese ist mit Ösen für die Finger besetzt und am unteren Ende mit einer Handgelenkbandage bestückt. Die Gummierung ist netzförmig. Die Polster bestehen aus dünner Watte. Vorteil dieser offenen Handschuhe ist die Belüftung.
Ohne umschließenden Stoff ist die Schweißbildung gering. Auch die Bandage ist sehr stabil und stützt sehr gut. Leider ist die Passform der Handschuhe nicht optimal. Beim Ballen der Faust faltet sich der Stoff. Dadurch verliert man das Feingefühl in der Hand. Für uns stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.
Nike Elemental Fitness Gloves
Die Nike Elemental Fitness Gloves sind eine der teuersten Trainingshandschuhe im Test – hier bezahlt man den Markennamen mit. Positiv anzumerken ist die gute Verarbeitung. Als Fitnessgadget sind die Handschuhe nur anteilig zu gebrauchen. Für mittleren und schweren Kraftsport ist der Stoff der Handschuhe zu dünn und nicht robust genug. Gerade bei ziehenden Bewegungen rutschen die Handschuhe Richtung Fingerspitzen. Für leichtes Training an Maschinen oder Cardio-Workouts an Fahrrädern sind die Nike Elemental Fitness Gloves durchaus geeignet.
RDX WGA-W1HB
Die RDX WGA-W1HB unterscheiden sich kaum von den Handschuhen von Fitgriff. Lediglich die Verarbeitung ist einen Hauch besser. Der Stoff am Handrücken ist so dünn, dass dieser durchsichtig wird, wenn die Hand geballt wird. Die Qualität der Handfläche ist etwas besser. Zwar bestehen die Polster lediglich aus mit Stoff vernähter Watte, ohne Separierung, die Verarbeitung der Nähte ist jedoch gut. Positiv zu werten, sind ebenfalls die Gummierung auf den Polstern und die einfachen Fingerlaschen, die jedoch sehr klein sind, und kaum deren Zweck erfüllen. Am Daumenballen befinden sich Luftlöcher.
So haben wir getestet
Um eine breite Produktpalette abzubilden, haben wir 17 Trainingshandschuhe führender Marken in verschiedenen Preisklassen getestet. Dabei testen wir nicht nur klassische Handschuhe, sondern auch solche mit Handgelenkbandage.
Zu Beginn des Tests stehen Verarbeitung und Qualität des Materials auf dem Prüfstand. Dabei beurteilen wir nicht nur die Qualität der Nähte, auch die Atmungsaktivität des Materials ist ausschlaggebend. Staut sich die Hitze auf Handrücken oder -fläche bewerten wir das negativ.
Ein wichtiges Bewertungskriterium ist auch der Tragekomfort. Sind die Fingeröffnungen elastisch? Wie verhält sich die Polsterung während des Trainings? Wie ist die Passform?
Auch die Polsterung selbst ist ein zentrales Kriterium des Tests. Dabei bewerten wir die Dicke der Polster und inwieweit das Feingefühl der Hände eingeschränkt ist. Außerdem betrachten wir die Platzierung der Polster: Sind die stark beanspruchten Stellen, wie Handballen und Fingeransatz, ausreichend geschützt?
Handschuhe mit gummierten Polstern beeinflussen die Griffigkeit zum Trainingsgerät meist positiv. Das testen wir an unterschiedlichen Griffen. In der ersten Trainingsrunde trainieren wir an geführten Geräten im Fitnessstudio, welche meist mit einem gummierten Griff ausgestattet sind. In einem zweiten Testdurchgang trainieren wir mit Kurzhanteln mit Stahlgriffen. Hier lässt sich der Grip am besten bewerten.
Sind die Handschuhe mit speziellen Laschen ausgestattet, um das An- und Ausziehen der Handschuhe zu vereinfachen, bewerten wir das positiv. Solche und weitere Extras, wie Handgelenkbandagen, prüfen wir auf ihre jeweilige Funktion.
Zuletzt bewerten wir folgende Aspekte: In wie vielen Größen ist der Handschuh erhältlich? Darf der Handschuh in der Waschmaschine gewaschen werden? Ist der Preis angemessen?
Trainingshandschuhe gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Vor dem Treffen einer Kaufentscheidung sollte man sich über die eigenen Bedürfnisse bewusst sein. Wer häufig mit Freihanteln und hohen Gewichten trainiert, profitiert von einer Handgelenkbandage, die zusätzliche Stabilität bietet. Geht es Ihnen nur um den Schutz der Handflächen, wird ein klassischer, leichter Trainingshandschuh den Zweck erfüllen. Ist Ihnen der Erhalt des Feingefühls wichtig, achten Sie darauf, einen Handschuh zu wählen, der nicht zu dick gepolstert ist. Liegt Ihr Fokus auf der Verbesserung der Griffigkeit, empfehlen wir die Wahl eines Trainingshandschuhs mit gummierter Polsterung.
Die wichtigsten Fragen
Welche Trainingshandschuhe sind die besten?
Die besten Fitnesshandschuhe sind die Grebarley Trainingshandschuhe. Sie überzeugen durch einen guten Sitz, eine hochwertige Verarbeitung, einer angenehmen Polsterung und integrierten Handgelenkbandagen.
Welche Marken stellen Trainingshandschuhe her?
Marken, die sich im Test bewährt haben, sind unter anderem Grebarley, C.P.Sport, Pullup & Dip, Adidas und Puma.
Was macht gute Trainingshandschuhe aus?
Gute Fitnesshandschuhe sind robust, haben eine gute Polsterung und schränken die Beweglichkeit der Hand nicht stark ein. Die Handschuhe sollten weiterhin atmungsaktiv sein. Falls gewünscht, stabilisieren zusätzliche Bandagen die Handgelenke.










































