TestSport & Outdoor FahrradDamen-Fahrradunterhosen-Test

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Fahrradunterhose für Damen Test: Fahrradunterhose Damen Aufmacher Fahrrad Foto: Giuliano Bianchini / Adobe Stock

Die beste Fahrradunterhose für Damen

Aktualisiert:
Letztes Update: 7. August 2026

Wir haben drei weitere Fahrradunterhosen getestet. Leider konnten sie im Praxistest nicht überzeugen, weshalb die Empfehlungen unverändert bleiben. Die genauen Ergebnisse finden Sie in „Außerdem getestet“.

27. Juli 2026

Die XGC Radunterhose ist nicht erhältlich und wurde daher aus dem Testbericht entfernt.

Weitere Updates

Der erste Fahrradausflug des Jahres ist für die meisten eine schmerzhafte Angelegenheit. Denn wer im Winter seinen Drahtesel zu Hause lässt, hat seinen Hintern über die Monate vom Sattel entwöhnt. Da ist es doch eine gute Idee, die normale Unterhose durch eine zu ersetzen, die speziell für Radfahrer gemacht wurde. Die Auswahl ist riesig und stellt den Laien vor eine unlösbar scheinende Herausforderung. Man fragt sich: Welches Modell nehme ich bloß?

Zum Glück spielt die Optik bei einer Unterhose eine untergeordnete Rolle, sodass man direkt zu den funktionalen Details kommen kann. Ein dickes Polster verursacht sofort ein ungewohntes »Pampers«-Gefühl, während sich bei einem dünnen Einsatz die Frage stellt, ob da überhaupt ein Effekt entsteht. Entscheidend für die Auswahl ist eine Kombination verschiedener Kriterien, die bei verschiedenen Ansprüchen sehr variabel ausfallen kann.

So sind die Art des Fahrrades und die Haltung darauf ebenso wichtig wie die Form des Sattels und die eigene Anatomie. Denn die Fahrradunterhose soll ja die Kontaktpunkte zwischen dem Körper und dem Fahrrad entschärfen. Und die können höchst unterschiedlich ausfallen. Am Ende hilft bei der Fahrradunterhose doch nur das Ausprobieren.

Wir haben 14 Fahrradunterhosen für Damen getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht

Testsieger

Endura Singletrack Innenhose

Die Singletrack ist eine sehr fest sitzende Innenhose mit festem Polster und breiten Bündchen. Dazu kommt eine gute Belüftung durch Mesh-Einsätze.
Test Fahrradunterhose für Damen: Endura SingleTrack Innenhose
  • fester Sitz
  • atmungsaktive Mesh-Einsätze
  • breite und gummierte Bündchen
  • festes, gut geformtes Polster
  • mit Druckknöpfen zum Einknöpfen
  • relativ lange Beine

Die Endura Singletrack Innenhose ist eine sehr angenehm zu tragende und hervorragend sitzende Fahrradunterhose, die man beim Fahren gar nicht spürt. Ihre großzügigen, leichten Mesh-Einsätze machen sie auch bei heißen Temperaturen zu einem angenehmen Begleiter. Praktisch ist, dass man sie mit Druckknöpfen im Inneren von Fahrradhosen desselben Herstellers befestigen kann. Dieses Modell eignet sich besonders für ambitionierte Mountainbiker und alle, die längere Touren auf dem Trekkingbike vorhaben.

Auch gut

Löffler Cycling Shorts Light Hotbond

Eine leichte und sehr gut sitzende Fahrradunterhose mit dickem Polster. Angenehme Mesh-Einsätze an den Hüften sorgen für gute Luftzirkulation.
Test Fahrradunterhose für Damen: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
  • fester Sitz
  • atmungsaktives Material mit Mesh-Einsätzen
  • breite, weiche Bündchen
  • festes, dickes Polster
  • Polster im Schambereich eher schmal

Die Löffler Cycling Shorts Light Hotbond ist aufwändig verarbeitet und verwöhnt mit angenehmem Tragegefühl. Sie sitzt sehr fest und sorgt mit ihren mittellangen Beinen dafür, dass an der Beininnenseite nichts reibt, während sie dezent unter der Überhose im Verborgenen bleibt. Da sie eher für schmale Personen und schmale Sättel gemacht ist, eignet sie sich besonders für sportliche Radlerinnen auf dem Gravelbike oder Rennrad.

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Testsieger
Test Fahrradunterhose für Damen: Endura SingleTrack Innenhose
Endura Singletrack Innenhose
Auch gut
Test Fahrradunterhose für Damen: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Fahrradunterhose für Damen Test: Bildschirmfoto 07 08 Um.41.18 Removebg Preview
GripGrab Women’s Ride Padded Underwear Shorts
Fahrradunterhose für Damen Test: Gonso
Gonso SQlab GO U W
Test Fahrradunterhose für Damen: Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer
Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer
Test Fahrradunterhose für Damen: POC Women's Re-cycle Cycling Boxer
POC Women’s Re-Cycle Cycling Boxer
Fahrradunterhose für Damen Test: Bildschirmfoto 07 08 Um.42.42 Removebg Preview
Rockrider Komfort 500
Test Fahrradunterhose für Damen: SQLab SQ-Shorts ONE10
SQLab SQ-Shorts ONE10
Test : Rockbros Radunterhose 3D
Rockbros Radunterhose 3D
Fahrradunterhose für Damen Test: Sportneer
Sportneer Fahrradunterhose 4D
Test : Homord Radunterhose 4D Sitzpolster
Homord Radunterhose 4D Sitzpolster
Test Fahrradunterhose für Damen: Baleaf Radunterhose
Baleaf Radunterhose
Testsieger
Endura Singletrack Innenhose
Test Fahrradunterhose für Damen: Endura SingleTrack Innenhose
  • fester Sitz
  • atmungsaktive Mesh-Einsätze
  • breite und gummierte Bündchen
  • festes, gut geformtes Polster
  • mit Druckknöpfen zum Einknöpfen
  • relativ lange Beine
Auch gut
Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Test Fahrradunterhose für Damen: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
  • fester Sitz
  • atmungsaktives Material mit Mesh-Einsätzen
  • breite, weiche Bündchen
  • festes, dickes Polster
  • Polster im Schambereich eher schmal
GripGrab Women’s Ride Padded Underwear Shorts
Fahrradunterhose für Damen Test: Bildschirmfoto 07 08 Um.41.18 Removebg Preview
  • fester Sitz
  • festes, dickes Polster
  • kaum spürbar
  • weiches Material
  • Polster trocknet schlecht
  • Beinabschluss nur umgesäumt
Gonso SQlab GO U W
Fahrradunterhose für Damen Test: Gonso
  • fester Sitz
  • dünnes, kaum spürbares Polster
  • breite, feste und gummierte Bündchen
  • Polster trocknet schlecht
  • Bündchen können einschneiden
Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer
Test Fahrradunterhose für Damen: Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer
  • großes, sehr festes Polster
  • fester Sitz
  • weiche, gummierte Bündchen
  • Polster stark spürbar
POC Women’s Re-Cycle Cycling Boxer
Test Fahrradunterhose für Damen: POC Women's Re-cycle Cycling Boxer
  • fester Sitz
  • festes Polster
  • Beine rutschen hoch
  • Polster sehr dick und störend im Schambereich
Rockrider Komfort 500
Fahrradunterhose für Damen Test: Bildschirmfoto 07 08 Um.42.42 Removebg Preview
  • weiches, gelochtes Material
  • fester Sitz
  • Polster stark spürbar
SQLab SQ-Shorts ONE10
Test Fahrradunterhose für Damen: SQLab SQ-Shorts ONE10
  • dünnes, kaum spürbares Polster
  • komplett aus gelochtem Mesh
  • breite Bündchen
  • fällt groß aus
  • verrutscht
Rockbros Radunterhose 3D
Test : Rockbros Radunterhose 3D
  • großes, sehr festes Polster
  • fester Sitz
  • Beinabschlüsse schneiden sehr stark ein
  • sehr kurze Beine
Sportneer Fahrradunterhose 4D
Fahrradunterhose für Damen Test: Sportneer
  • großes, sehr festes Polster
  • günstig
  • sitzt nicht fest
  • Beinabschlüsse schneiden sehr stark ein
Homord Radunterhose 4D Sitzpolster
Test : Homord Radunterhose 4D Sitzpolster
  • günstig
  • ohne Beine
  • Nähte an Gesäß und zwischen den Beinen schneiden ein
  • Nähte im Sitzbereich drücken
Baleaf Radunterhose
Test Fahrradunterhose für Damen: Baleaf Radunterhose
  • günstig
  • ohne Beine
  • Polster stark spürbar
  • Polster sitzt nicht fest
Größe getestet
L
L (40)
L
40
L
L
L
L
L
M
M
L
Material Hose
80 % Polyester, 20 % Elasthan
77 % Polyamid, 18 % Elasthan, 7 % Polyester
80 % Polyamid, 20 % Elasthan
78 % Polyamid, 22 % Elasthan
18% Elasthan, 82% Polyamid
91% Polyester, 9% Elasthan
85 % Polyester, 15 % Elasthan
75 % Nylon, 25 % Elasthan
84 % Nylon, 16 % Elasthan
90 % Polyester, 10 % Spandex
80 % Nylon, 20 % Spandex
80 % Nylon, 20 % Elasthan
Polster
Unterschiedliche Dicken: hinten sehr dick, vorne dünner
dick
mittel
dünn
dick
dick
dick
dünn
dick
dick
dick
dick
Bündchen
5 cm, hinten gummiert
4 cm
hinten Gummi 3 cm, vorn umgesäumt, ca. 5 cm, unten umgesäumt
4,5 cm, gummiert
3,3 cm, unten gummiert
oben 3,5 cm nicht gummiert
umgesäumt, unten kein Gummi, 1,5 cm
4,8 cm, unten gummiert
vorn etwa 6 cm breit, hinten eingenähtes Gummi, 3 cm breit
4,5 cm breit, gummiert
2,5 cm, unten 1,2 cm
3 cm oben, unten 2,3 cm gummiert
4,9 cm, unten kein Bündchen
2,5 cm

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Gut gepolstert im Sattel: Fahrradunterhosen für Damen im Test

Wer mit dem Fahrrad mehr als nur ein paar Meter zum Supermarkt oder ins Freibad fahren will, kommt an spezieller Radbekleidung nicht vorbei. Und dabei geht es nicht nur ums Schwitzen wie bei anderen Sportarten. Vor allem dort, wo der Körper Kontakt zum Sattel hat, kann es auf einer längeren Tour unangenehm werden. Dafür kann man natürlich auf eine klassische gepolsterte Fahrradhose setzen, die nah am Körper sitzt und optisch nicht jedermanns Sache ist. Dezenter ist eine Fahrradunterhose mit Polster, die man wie eine normale Unterhose trägt. Aber Vorsicht: Unter Jeans helfen solche Fahrradunterhosen gar nichts.

Material muss atmen

Denn wie bei anderer atmungsaktiver Kleidung gilt auch hier, dass diese Materialien nur dann funktionieren, wenn sie Feuchtigkeit auch wirklich nach außen transportieren können. Bei Kombination von Funktions- und normaler Kleidung ist die Atmungsaktivität nicht gegeben. Spezielle Sportunterwäsche sollte also nur unter ebenfalls atmungsaktiver Funktionsbekleidung getragen werden. Sonst fühlt sich das Ganze sehr schnell sehr feucht an, weil der Schweiß nicht nach außen abtransportiert wird.

Auch auf die Hose darüber kommt es an

Ideal ist es also, wenn man eine Fahrradunterhose mit einer passenden Überhose kombiniert, am besten ebenfalls mit einer speziell für das Radfahren geschnittenen Hose. Die ist in der Regel so konzipiert, dass sie nicht über der Fahrradunterhose verrutscht. Klar ist auch: Wer eine Fahrradunterhose trägt, hat es immer ein wenig wärmer. Schließlich ist man so mit zwei Schichten unterwegs. Ist es also sehr heiß, kann eine klassische Fahrradhose die vorteilhaftere Lösung sein.

Die Hose, die über der Fahrradunterhose getragen wird, kann lang oder kurz, weit oder eng sein, ganz nach dem eigenen Geschmack. Wichtig ist, dass sie im Sitzbereich und auch an der Beininnenseite möglichst keine oder sehr wenig Nähte hat. Denn genau diese Nähte können ansonsten beim Fahren scheuern oder drücken. Vorteil einer Radunterhose ist, dass man sie sowohl im Sommer als auch im Winter unter der passenden Überbekleidung tragen kann. Auf diese Weise hat man immer das vertraute und vor allem für die eigene Anatomie bewährte Modell an.

Apropos Anatomie. Eine Fahrradunterhose für Damen hat einen anderen Schnitt als eine für Herren. Sie ist besonders an die weibliche Anatomie angepasst. Das gilt sowohl für das Polster als auch für den Schnitt der Hose insgesamt. Gerade im Schambereich unterscheidet sich die weibliche Körperform von der männlichen.

Fahrradhose oder Fahrradunterhose?

Ein bisschen ist der Einsatz einer Fahrradunterhose Geschmackssache, denn eigentlich kann man gut mit einer normalen Fahrradhose auf Tour gehen. Man muss sich aber darauf einstellen, dass so eine wurstpellenartig sitzende und eng anliegende Hose unvorteilhafte Fettpölsterchen besonders gut zur Geltung bringt. Das kann eine Kombination aus Fahrradunter- und -Überhose besser überspielen.

Dazu kommt, dass als Hose über der Innenhose gern so genannte Baggy-Shorts zum Einsatz kommen. Die ermöglichen es, Schlüssel, Kleingeld und Handy in den Taschen verschwinden zu lassen. Für so manche Frau mag es auch ein Entscheidungskriterium sein, dass man über einer Fahrradunterhose theoretisch einen Rock anziehen könnte, was dann zu einem luftigen Sommer-Outfit führt. Die Fahrradunterhose kann also dafür sorgen, dass man sich trotz Fahrradtour irgendwie »angezogener« fühlt.

Im Winter lässt sich die Fahrradunterhose mit jeder gewünschten langen Überhose kombinieren und verwandelt dann unterschiedliche, eher wärmende Beinkleider in eine Fahrradhose. Das macht die Fahrradunterhose zu einem Allrounder rund ums Jahr, der es außerdem ermöglicht, das gewohnte Sitzpolster von Hose zu Hose einfach mitzunehmen.

Auf das Polster kommt es an

Das richtige Polster oder Pad ist beim Einsatz einer Radunterhose der Gamechanger. Es ist unmöglich, ein Polster für alle Menschen und für alle Einsätze zu empfehlen. Zu unterschiedlich sind die Anatomie und die Art, wie man auf dem Sattel sitzt. Auch die Kombination von Haltung und Sattel spielt eine wichtige Rolle. Wer eher sportlich nach vorn gebeugt auf einem schmalen Rennradsattel unterwegs ist, benötigt ein anderes Polster als die Touren-Fahrerin auf dem Trekkingbike oder diejenige, die mit dem MTB auf dem Singletrail fährt.

Polster mit 3D-Struktur

Es gibt also nicht das eine Polster für alle. Allgemein lässt sich sagen, dass es im Sitzbereich auf jeden Fall breit genug und ausreichend gepolstert sein sollte. Dabei ist ein strafferes, dichteres Polster auf die Dauer meist angenehmer als ein weiches, das einfach zu stark nachgibt. Letztere bringen auf lange Sicht keinen Komfort-Vorteil. Je nachdem, wie sportlich nach vorn gebeugt die Sitzhaltung ist, ist auch die Polsterung im vorderen Bereich wichtig. Die meisten Polster haben eine 3D-Struktur, was bedeutet, dass die Polsterung an verschiedenen Stellen unterschiedlich dick und teilweise unterbrochen ist, um sich faltenlos an die Körperform anschmiegen zu können. Nicht jeder dieser Schnitte passt zu jeder Anatomie, was die Auswahl nicht unbedingt erleichtert. Materialien, die für die Polster verwendet werden, sind sehr unterschiedlich: Teilweise kommt ein Gelschaum oder Gel zum Einsatz, teils Kombinationen aus unterschiedlichem Schaumstoff.

In der Regel haben solche 3D-Polster in der Mitte eine mehr oder weniger lange durchgehende Rille, den Entlastungskanal. Er soll für eine besonders gute Anpassung des Polsters sorgen. In vielen Fällen funktioniert das ganz gut. Wichtig ist, dass das Polster möglichst gut zu den eigenen Anforderungen passt. Leider gehört auch zur Wahrheit, dass eine Hose, die der besten Freundin passt, nicht unbedingt für die eigene Anatomie ausgelegt ist.

Trocken bleiben

Wichtig bei einer Fahrradunterhose ist es natürlich auch, dass das Polster sowie die gesamte Hose Feuchtigkeit gut nach außen abführt. Besonders problematisch ist das an den Stellen, auf denen man auf dem Sattel sitzt. Der lässt nämlich keine Feuchtigkeit durch. So kommt es, dass ein Fahrradhosen-Polster nach der Fahrt immer ein wenig feucht sein wird. Entscheidend ist dann, wie gut die Feuchtigkeit im Anschluss abgeführt wird und ob ein nasses Gefühl zurückbleibt. Auch das Gewebe der gesamten Unterhose sollte atmungsaktiv sein, allein schon, um Wundreiben und andere Unannehmlichkeiten zu verhindern.

Fester Sitz

Neben dem Polster ist die Passform der Fahrradunterhose entscheidend für eine Radtour ohne Schmerzen. Hier sollte man nicht auf Bequemlichkeit setzen, sondern eher darauf, dass die Hose möglichst fest sitzt und auch während der Fahrt nicht verrutscht. Ebenso sollten sich keine Falten im Sitzbereich zeigen, denn sowohl Nähte als auch Falten verursachen beim Fahren Reibung. Die Unterhose muss also sitzen wie eine zweite Haut. Im besten Fall hat man sie kurz nach dem Anziehen vergessen. Die beste Fahrradunterhose ist die, die man nicht spürt.

Einen guten Sitz erreichen die Hersteller einerseits durch ein möglichst dehnbares Material. Andererseits versucht man, die Hose am Verrutschen zu hindern. Das kann durch gummierte Innenseiten an den Bündchen passieren oder durch sehr fest sitzende Bündchen. Meistens ist es eher ungünstig, wenn die unteren Bündchen lediglich aus umgenähtem Material bestehen, weil sie dann zum Verrutschen neigen. Dass eine Hose verrutscht, merkt man normalerweise sofort, wenn man anfängt, sich zu bewegen, nicht erst beim Radfahren.

Hosenbeine reduzieren Reibung am Schenkel

Ein weiterer Faktor bei einer Fahrradunterhose ist die Länge des Beins. Es werden einige Modelle angeboten, die mehr oder weniger wie ein klassischer Slip geschnitten sind, also komplett ohne Bein. Solche Fahrradunterhosen sind in den seltensten Fällen wirklich angenehm zu tragen, weil ihre Beinabschlüsse im Leistenbereich liegen und dadurch während der Fahrt zum Scheuern neigen. Das Polster allein hilft normalerweise nicht. Gerade das mehr oder weniger lange Hosenbein hat bei den Unterhosen eine wichtige Funktion, weil es dazu beiträgt, Reibung an der Schenkelinnenseite zu vermeiden oder zu reduzieren.

Manche Fahrradunterhosen haben eher lange Beine. Das kann dazu führen, dass sie unter kürzeren Shorts herausschauen. Wer das nicht möchte, sollte sich nach einem Modell mit kürzeren Beinen umsehen. Längere Beine dagegen sind im Winter unter langen Hosen weder problematisch, noch verursachen sie optische Probleme. Personen mit dickeren Oberschenkeln sollten darauf achten, dass die unteren Bündchen nicht zu sehr einschneiden. Je breiter das Bündchen (auch das obere), desto weniger wird das passieren.

So oder so ist die beste Fahrradunterhose immer die, die man gar nicht spürt.

Unser Favorit

Testsieger

Endura Singletrack Innenhose

Die Singletrack ist eine sehr fest sitzende Innenhose mit festem Polster und breiten Bündchen. Dazu kommt eine gute Belüftung durch Mesh-Einsätze.
Test Fahrradunterhose für Damen: Endura SingleTrack Innenhose
  • fester Sitz
  • atmungsaktive Mesh-Einsätze
  • breite und gummierte Bündchen
  • festes, gut geformtes Polster
  • mit Druckknöpfen zum Einknöpfen
  • relativ lange Beine

Die Endura Singletrack Innenhose ist ein angenehmer Allrounder mit einem gut geschnittenen Polster. Auch wenn sich die Singletrack-Serie des Herstellers zuallererst an Mountainbiker wendet, macht diese Innenhose auch bei Trekking- und Freizeitfahrten eine gute Figur. Sie lässt sich ideal mit so genannten Baggy-Shorts kombinieren, verschwindet aber ebenso klaglos unter der Zip-Off-Trekkinghose.

Sie verrutscht nicht beim Fahren und ist beim Gehen eher unauffällig. Das Material schmiegt sich eng an die Haut an und die sehr großen Mesh-Einsätze sorgen dafür, dass Feuchtigkeit richtig gut nach außen transportiert wird. Außerdem kann die Fahrradunterhose mit weiteren pfiffigen Details glänzen.

1 von 8
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
Die Endura Singletrack Innenhose ist ein angenehmer Allrounder.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose Polster
Das 3D-Polster ist gut geschnitten.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
Kleine Knöpfe zum Befestigen an Endura Hosen.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
Gummierte Bündchen für guten und festen Sitz.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
Luftiger Mesh-Einsatz.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
Kleine Tasche für den Schlüssel oder etwas Kleingeld.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
So sieht die Endura Singletrack Innenhose von hinten aus.
Fahrradunterhose für Damen Test: Endura Singletrack Innenhose
Das ist die Endura Singletrack Innenhose von vorn.

Die straff sitzenden und gummierten Bündchen halten die Hose sehr fest an ihrem Platz. Vor dem Losfahren sollte man darauf achten, dass nicht zu viel Spannung auf den unteren Beinabschlüssen liegt. Sonst können durch den Zug beim Pedalieren fast Blasen entstehen. Hat man die Unterhose richtig an, fühlt sie sich an wie eine zweite Haut. Kleine Details sorgen für noch mehr Komfort: Eine angenähte Tasche kann Schlüssel oder Kleingeld dezent aufnehmen und die Druckknöpfe am oberen Rand lassen sich mit Überhosen des Herstellers Endura fest verbinden.

Beim Fahren tut die Endura Singletrack Innenhose genau das, wofür sie gemacht ist: Sie vermindert Druck an den richtigen Stellen und verhindert Reibung dort, wo es sonst wehtun könnte. Das Polster bleibt dabei angenehm trocken und ist auch ansonsten kaum zu spüren. Die Endura ist eine tolle Begleiterin für ausgedehnte Touren, egal ob auf dem Singletrack oder mit dem Trekking-Bike. Egal ob sportlich ambitionierte Mountainbikerin oder ausdauernde Trekkingfahrerin: Beide sollten mit dieser Hose im wahrsten Sinne des Wortes gut fahren.

Nachteile?

Wer die Endura Singletrack Innenhose unter sehr kurz geschnittenen Shorts tragen möchte, muss sich damit abfinden, dass sie wohl am unteren Rand herausschauen wird. Mit einer Innenbeinlänge von 17 Zentimetern gehört sie wirklich zu den »Langbeinen«. Entweder sieht man das als stylishes Extra oder man muss eines der anderen Modelle wählen – oder eine lange Überhose tragen.

Endura Singletrack im Testspiegel

Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Auch die Stiftung Warentest hat Fahrradunterhosen für Damen bislang nicht getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.

Weitere Empfehlungen

Auch gut

Löffler Cycling Shorts Light Hotbond

Eine leichte und sehr gut sitzende Fahrradunterhose mit dickem Polster. Angenehme Mesh-Einsätze an den Hüften sorgen für gute Luftzirkulation.
Test Fahrradunterhose für Damen: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
  • fester Sitz
  • atmungsaktives Material mit Mesh-Einsätzen
  • breite, weiche Bündchen
  • festes, dickes Polster
  • Polster im Schambereich eher schmal

Die Löffler Cycling Shorts Light Hotbond hat zwar einen komplizierten Namen, erwies sich aber im Test als der Hautschmeichler unter den Fahrradunterhosen. Hat man sie an, vergisst man sie eigentlich sofort. Das liegt zunächst mal an dem sehr raffinierten Schnitt, der für eine Fahrradunterhose vergleichsweise viele Nähte hat. Die sind aber eine Besonderheit, über die schon der Name der Hose eine Auskunft gibt.

1 von 7
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Die Löffler Cycling Shorts Light Hotbond.
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond Polster
Angenehmes 3D-Polster
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Weiches Bündchen unten.
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Mesh-Einsatz für gute Belüftung.
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Die verschweißten Nähte sind besonders flach.
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Löffler Cycling Shorts Light Hotbond von hinten.
Fahrradunterhose für Damen Test: Löffler Cycling Shorts Light Hotbond
Löffler Cycling Shorts Light Hotbond von vorn.

Bei Löffler hat man eine Technik namens Hotbond entwickelt. Dabei verschweißt man die Verbindung mittels Ultraschall zu sehr flachen Nähten, die in der Praxis tatsächlich nicht auftragen. Interessant ist auch, dass man hier das Polster mit der Struktur nach außen eingenäht hat. Das sorgt dafür, dass innen eine vollkommen glatte Stoff-Fläche entsteht, die die Haut an keiner Stelle einquetscht.

Wir haben die Löffler Cycling Shorts Light Hotbond auf einem E-Mountainbike mit einem relativ schmalen Mountainbike-Sattel in moderater Sitzposition getestet. Das Polster ist im vorderen Bereich sehr schmal, sodass es eher für schmalere Sättel und für schlankere Personen geeignet ist. Wer Probleme im Schambereich hat, sollte ein anderes Modell wählen.

Gut platzierte Mesh-Einsätze

Strategisch gut platzierte Mesh-Einsätze fast rund um die Hüfte machen die Hose wiederum sehr luftig. Ohnehin ist das Material federleicht, sodass sie auch bei heißen Temperaturen nicht aufträgt.

Die unteren Bündchen sind sehr weich und nicht gummiert, passen sich aber durch ihren Schnitt so gut an die Körperform an, dass nichts verrutscht. Das gilt auch für die gesamte Fahrradunterhose, die man am liebsten gar nicht mehr auszieht. Die Löffler Cycling Shorts Light Hotbond kann ihre Vorteile besonders auf dem Rennrad oder Gravelbike mit schmalem Sattel ausspielen und sollte vorzugsweise von schmalen Personen mit eher schmalen Sätteln gewählt werden.

Außerdem getestet

Gonso SQlab GO U W

Die Gonso SQlab GO U W hat ein sehr dünnes und festes Polster, das man auch beim Gehen kaum spürt. Trotz allem schafft es beim Fahren spürbare Entlastung und reibt überhaupt nicht. Nach der Fahrt und auch nach dem Waschen ist es etwas feuchter und trocknet schlechter als andere Polster, wahrscheinlich durch seine höhere Dichte.

Die Fahrradunterhose von Gonso sitzt perfekt, sehr straff und verrutscht mit ihren breiten Bündchen überhaupt nicht. Der superglatte Stoff fühlt sich sehr hochwertig an, ist aber etwas rutschig. Wer sie unter sehr kurzen Überhosen tragen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass die Beine der Unterhose zu sehen sind, denn sie sind sehr lang. Insgesamt ist sie mit ihrem extrem angenehmen Polster eine gute Wahl für all diejenigen, die längere Radtouren vor sich haben.

Für die ersten Plätze hat es nicht gereicht, weil das Feuchtigkeitsmanagement nicht ganz optimal ist und die relativ langen Beine den Einsatz unter kurzen Hosen einschränken können.

GripGrab Women’s Ride Padded Underwear Shorts

Die GripGrab Women’s Ride Padded Underwear Shorts hat ein dickes und sehr festes Polster, das überraschenderweise während der Fahrt kaum spürbar ist. Sie sitzt sehr fest und verrutscht nicht. Ihre großen Mesh-Einsätze sorgen für gute Belüftung auch bei heißen Temperaturen. Das trifft leider nicht auf das Polster zu, das sich nach dem Fahren eher feucht anfühlt, aber in der Folge trotzdem schnell trocknet.

Diese Fahrradunterhose mit einem großen und hinten breiten Polster dürfte für all diejenigen eine gute Wahl sein, die mit einem breiteren Sattel oder auf dem Trekking-Bike unterwegs sind. Auch sportlichere Fahrerinnen sollten aber auf ihre Kosten kommen. Problematisch bei dieser Hose ist, dass die unteren Bündchen ziemlich schmal und einfach nur umgenäht sind. Bei Personen mit schmalen Beinen können sie leicht hochrutschen, weil sie darüber hinaus nicht gummiert sind. Das ist der Grund, warum es nicht ganz für eine Empfehlung gereicht hat.

SQLab SQ-Shorts ONE10

Die SQLab SQ-Shorts One10 hat ein sehr dünnes und sehr festes Polster, das im Übrigen auch bei der Gonso SQlab GO U W zum Einsatz kommt. Das trägt sich sehr angenehm und würde auch während der Fahrt sicher einen guten Job machen, wenn die Hose nicht extrem groß ausfallen würde. Dadurch verrutscht sie – wegen der falschen Größe – in unserem Test leider beim Fahren.

Dabei ist sie eigentlich gut ausgestattet. Das fast überall gelochte Material ist sehr luftdurchlässig und trägt sich angenehm auf der Haut. Die gummierten Bündchen würden die Hose sicher an Ort und Stelle halten, wäre sie nicht viel zu groß. Wer sich für dieses Modell entscheidet, sollte unbedingt die richtige Größe wählen.

Wäre die Passform dieser Hose besser gewesen oder die Größenangabe transparenter ausgefallen, hätte sie es sicher zu einer Empfehlung gebracht. Leider hat der Test mit der falschen Größe nicht überzeugt. Auch das eher feuchte Polster hat zur Abwertung geführt.

Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer

Die Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer ist eine sehr gut sitzende Fahrradunterhose mit einem großen und sehr festen Polster, das man beim Fahren aber trotzdem kaum spürt. Unterwegs auf dem Ausflug zu Fuß dagegen wäre sie keine gute Wahl, da sich hier eine Art »Pampers-Gefühl« breitmacht. Mit ihren leicht gummierten Bündchen verrutscht sie nicht und trägt sich auch deswegen auf dem Fahrrad angenehm, weil sie mit breiten Mesh-Einsätzen ausgestattet ist. Das sorgt für angenehme Belüftung.

Eine Radunterhose sollte im besten Fall nicht spürbar sein. Genau das hat die Odlo Explorer Liner Rad-Base Layer, zumindest nicht dauerhaft geschafft. Mit ihrem dicken und starren Polster ist sie beim längeren Tragen etwas unangenehm. Für eine Empfehlung hat es daher nicht ganz gereicht.

Rockrider Komfort 500

Die Rockrider Komfort 500 ist eine einfache Fahrradunterhose, die eher für kürzere Touren gemacht zu sein scheint. Das Polster ist zwar dick, aber so weich, dass es sich an den kritischen Stellen beim Fahren durchdrückt. Weil es so dick ist, stört es extrem beim Gehen. Angenehm ist das gelochte Hosenmaterial, das für gute Belüftung sorgt. Die gummierten breiten Bündchen sind sehr eng geschnitten, sodass sie am Oberschenkel spürbar einschneiden. Die sehr hohe Leibhöhe sorgt dafür, dass man diese Fahrradunterhose gefühlt bis unter die Achseln ziehen muss.

Die schlechte Passform und auch das sehr weiche Polster haben im Test nicht überzeugt und verhindern eine Empfehlung.

POC Women’s Re-Cycle Cycling Boxer

Die POC Women’s Re-Cycle Cycling Boxer sitzt sehr fest und fühlt sich am Anfang auch gut an. Leider ist das ansonsten tadellos geformte Polster im Schambereich sehr dick und störend. Außerdem rutschen die unten einfach umgesäumten, eher kurzen Beine leicht nach oben, was für unangenehme Faltenbildung sorgt. Insgesamt kann diese Fahrradunterhose trotz hervorragender Verarbeitung im Test nicht überzeugen. Für den relativ hohen Preis gibt es im Testfeld bessere Modelle.

Sportneer Fahrradunterhose 4D

Die Sportneer Fahrradunterhose 4D sitzt beim Anziehen vergleichsweise locker auf der Haut. Von Anfang an schneidet der Beinabschluss stark in den Oberschenkel ein, da er sehr eng und schmal ist. Das ist während der gesamten Tragezeit etwas unangenehm. Das Polster ist relativ dick und vor dem Losfahren stark zu spüren, drückt sich aber während der Fahrt gut zusammen und vermindert den Druck spürbar. Beim Fahren bleibt die Hose fest an ihrem Platz. Wären die unteren Bündchen nicht so eng, könnte diese Fahrradunterhose besser abschneiden. Geeignet wäre sie aber für Fahrerinnen mit sehr schmalen Schenkeln, die bei anderen Hosen Probleme mit hochrutschenden Beinen haben.

Rockbros Radunterhose 3D

Die Rockbros Radunterhose 3D macht auf den ersten Blick einen ganz guten Eindruck. Sie sitzt fest an ihrem Platz und schmiegt sich gut an die Haut an. Leider sind die Beine sehr kurz und die Beinabschlüsse sehr schmal und eng. Das sorgt dafür, dass die unteren Bündchen unangenehm am Schenkelansatz einschneiden. Das relativ dicke Polster ist fest und kann beim Fahren Druck deutlich reduzieren. Trotz des angenehmen Polsters überzeugt diese Fahrradunterhose nicht, da sie im Beinbereich zu viele Probleme verursacht. Wer kurze Touren mit Pausen plant, kann auf diese Fahrradunterhose zurückgreifen. Für längere Ausfahrten ist sie jedoch nicht geeignet.

Baleaf Radunterhose

Die Baleaf Radunterhose hat zwar ein dickes Polster, aber da hört es eigentlich schon auf. Weil sie keine Beine hat, bleibt das Polster überhaupt nicht an Ort und Stelle und kann daher seinen Zweck nicht erfüllen. Noch dazu wird es während der Fahrt sehr feucht und trocknet ausgesprochen schlecht, weil es so dick ist. Insgesamt kann diese Fahrradunterhose vielleicht ungeübten Fahrern auf einer sehr kurzen Tour zu mehr Komfort verhelfen. Auf längeren Touren wird sie aber sicher versagen und ist aus diesem Grund aus unserer Sicht ausdrücklich nicht zu empfehlen.

Homord Radunterhose 4D Sitzpolster

Die Homord Radunterhose 4D Sitzpolster ist als Fahrradunterhose kaum zu gebrauchen. Da sie noch nicht einmal ansatzweise mit Beinen ausgestattet ist, finden sich relativ dicke Nähte im Sitzbereich. Diese spürt man zwar noch nicht direkt beim Losfahren, aber spätestens nach einer halben Stunde scheuert es überall dort, wo die Hose zu Ende ist. Dabei sitzt das Polster relativ passabel und fest an seinem Platz. Neben ihren sonstigen Schwächen schafft sie es nicht, Feuchtigkeit gut abzuführen, sodass nach spätestens einer Dreiviertelstunde bei moderaten Außentemperaturen das Pad schon ziemlich durchweicht ist. Geeignet ist sie maximal für ungeübte Fahrerinnen für eine sehr kurze Tour. Gut möglich, dass hier wahrscheinlich auch eine ganz normale Unterhose ausreichen würde.

So haben wir getestet

Wir haben 14 Fahrradunterhosen für Damen getestet. Zunächst waschen wir alle Hosen bei 30 Grad mit Feinwaschmittel. Dann geht es für mindestens eine Stunde auf die Testfahrt, die wir mit einem E-MTB auf einem Mountainbikesattel für Damen von Ergon absolvieren. Die Haltung ist auf dem Mountainbike dabei sportlich bis neutral. Unsere Tour geht sowohl über befestigte Straßen als auch auf unebenen Wegen mitten durch den Wald. Es sind steile Anstiege sowie rasante Abfahrten dabei.

Wir achten genau darauf, ob sich die Unterhose während der Fahrt bewegt und ob oder wo es scheuert, drückt oder zwickt und ob sie sich feucht anfühlt. Nach der Tour behalten wir die Hose für mindestens eine weitere Stunde an, um beurteilen zu können, wie schnell sie nach der Fahrt trocknet.

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Fahrradunterhose für Damen Test: Fahrradunterhose Gruppenbild 2026
Alle Fahrrad-Unterhosen für Damen im Test 07/2026.
Fahrradunterhose für Damen Test: Update Fahrradunterhosen Damen
Fahrradunterhosen für Damen aus dem Test Update 08/2026

Am Ende schauen wir nochmal ganz genau hin: Wie ist die Verarbeitung? Welche Materialien kommen zum Einsatz und wie genau sind die Bündchen ausgeführt? Wir beurteilen die Stärke, den Schnitt und die Festigkeit des Polsters. Wir achten auch auf Besonderheiten wie spezielle Polster oder Befestigungsmöglichkeiten. Am Ende waschen wir die Hosen erneut.

Die wichtigsten Fragen

Welche Fahrradunterhose für Damen ist die beste?

Die beste Fahrradunterhose für Damen ist die Endura Singletrack Innenhose. Sie trägt sich angenehm und sitzt hervorragend. Außerdem ist sie mit leichten Mesh-Einsätzen besonders atmungsaktiv und damit auch für heiße Tage ideal.

Soll man Unterwäsche unter der Radunterhose tragen?

Nein, auf keinen Fall. Die Nähte der Unterwäsche würden den Effekt der Fahrradunterhose zunichte machen. Sie können beim Radfahren Druckstellen verursachen oder scheuern. Eine Fahrradunterhose ersetzt die normale Unterhose.

Wie eng muss eine Radunterhose sitzen?

Eine Fahrradunterhose muss absolut eng und ohne Falten sitzen. Wichtig ist, dass das Polster beim Radfahren nicht verrutscht. Auch wenn man das Polster im Stehen oder beim Gehen spürt, entscheidend ist, dass es während der Fahrt seine Wirkung entfalten kann.

Worauf muss man beim Kauf einer Fahrradunterhose achten?

Die Hose sollte wie eine zweite Haut sitzen und nicht verrutschen. Das Polster sollte groß genug sein und an den Kontaktpunkten zum Sattel Dämpfung bieten. Wichtig ist auch atmungsaktives Material, damit Schweiß gut abtransportiert werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen einer Fahrradhose und einer Fahrradunterhose?

Die Fahrradunterhose wird unter anderer weiterer Bekleidung getragen und fällt deshalb weniger auf als eine klassische eng sitzende Fahrradhose. Beide Hosen haben einen festen Sitz und sind mit einem Sitzpolster ausgestattet.

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