Ein Wischmopp kommt nicht um ein grundlegendes Problem herum: Er muss manuell gereinigt werden – spätestens beim zweiten Eintauchen in den Eimer spült man ihn im Schmutzwasser aus, das man wieder auf dem Boden verteilt. Doch es gibt eine Alternative: Nass-Trocken-Sauger sollen schmutziges Wasser aufnehmen.
Wir haben 51 Nass-Trocken-Sauger getestet, die unterschiedlich arbeiten. Davon sind 35 noch erhältlich. Es gibt die »echten« Nass-Trocken-Sauger, die feucht wischen und das Schmutzwasser einsaugen. Daneben gibt es Kombigeräte wie Dampfsauger sowie Staubsauger mit Wischfunktion: Sie saugen nur trocken und der Wischlappen muss von Hand ausgewaschen werden.
Kurzübersicht
Mova M50 Ultra
Testsieger oder Luxusklasse? Auf den Mova M50 Ultra trifft eigentlich beides zu. Er ist nicht ganz günstig, dafür aber auch der perfekte Nass-Trocken-Sauger und damit unser Testsieger. Kein anderer ist so gut ausgestattet und putzt so streifenfrei bis zum Rand.
Tineco Floor One Switch S7
Einen Nass-Trocken-Sauger, den man weder schieben noch ziehen muss? Ja, das gibt es. Der Tineco Floor One Switch S7 zieht sich selbstständig mit seiner rotierenden Bürste nach vorn. Spürt er etwas Gegendruck, weil er nach hinten gezogen wird, legt er den Rückwärtsgang ein und erleichtert die Bewegung. Wem das in der Luxusklasse nicht reicht, der nimmt einfach den Motorblock ab und nutzt ihn für den dazugehörigen Staubsauger.
Tineco Floor One S7 Fold Elite
Der Tineco Floor One S7 Fold Elite ist neu und das darf man gern wörtlich nehmen. Er ist anders als die anderen, extrem schlank, revolutioniert die Anzeigen am Gerät und liefert eine erstklassige Arbeit. So stellt man sich einen handlichen Nass-Trocken-Sauger vor.
Medion Life H20

- Günstig
- Wendig
- Einfache Handhabung
- Mäßige Akkuleistung
- Mäßige Selbstreinigung
Günstig muss nicht billig sein, wie der Medion Life H20 beweist. Er ist solide verarbeitet und macht seine Arbeit gut. Auf jeglichen Luxus muss man zwar verzichten, dafür ist er leicht, wendig und vor allem günstig. Preis und Leistung passen daher zusammen.
Vergleichstabelle
Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.




































- Intelligentes Antriebssystem
- Reinigungsmitteldosierung
- Heißwasser
- Bürstentrocknung
- automatische Lippensenkung
- Schwer

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Perfekte Selbstreinigung
- Sehr leicht zu führen
- Gutes Fassungsvermögen
- Mit Staubsauger kombinierbar
- Ziemlich schwer

- Gute Reinigungsleistung
- Heißlufttrocknung
- Schmutzerkennung
- Streifenfreie Reinigung
- Knickgelenk

- Günstig
- Wendig
- Einfache Handhabung
- Mäßige Akkuleistung
- Mäßige Selbstreinigung

- Sehr leise
- Arbeitet randnah
- Gleitet sehr leicht über den Boden
- Gute Schmutzaufnahme
- Anzeigen für alle Wasserstände
- Aufwändig zu reinigen

- Heißlufttrocknung
- Bürste umkehrbar
- Mit Dampf
- Sehr gute Reinigungsleistung
- Fahrunterstützung
- Sehr schwer

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Leise
- Gute Akkulaufzeit
- Fahrunterstützung
- Automatische Nachfüllung
- Groß und schwer
- Teuer

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Perfekte Selbstreinigung
- Leise
- Gute Akkulaufzeit
- Mit Trocknung

- Gute Reinigungsleistung
- Heißwasser
- Bürstentrocknung
- Gute Akkuleistung
- Schwer
- Etwas schwer zu navigieren

- Sehr gute Nassreinigung
- Gute Selbstreinigung
- Leise
- Gutes Fassungsvermögen
- Autom. Saugkraftregulierung
- Sehr schwer

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Top ausgestattet
- Integrierter Handsauger
- Mäßige Selbstreinigung
- Etwas schwer

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Leise
- Gute Akkuleistung
- Große Wasserbehälter
- Etwas teuer
- Mäßige Selbstreinigung

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Perfekte Selbstreinigung
- Mit Trocknung
- Mittlere Akkulaufzeit

- Sehr gute Reinigungsleistung
- Sehr gute Akkulaufzeit
- Intelligentes Antriebssystem
- Reinigungsmitteldosierung
- Mit Trocknung
- Schwer

- Intelligentes Antriebssystem
- Reinigungsmitteldosierung
- Heißwasser
- Bürstentrocknung
- Mäßige Selbstreinigung
- Schaltet stehend nicht ab

- Sehr gute Selbstreinigung
- Leise
- Große Wasserspeicher
- Geringe Saugleistung
- Aufwändige Reinigung
- Umständlich zu befüllen

- Sehr gute Wischleistung
- Gute Saugleistung
- Perfekte Selbstreinigung
- Sehr laut
- Extrem schwer
- Schlecht zu navigieren

- Leichte Bedienung
- Steht selbstständig
- Hohe Akkuleistung
- Zieht Flächen sehr trocken ab
- Sehr schwer
- Mäßige Selbstreinigung

- Leise
- Gute Akkulaufzeit
- Mit Trocknung
- Schlechte Selbstreinigung
- Geringes Fassungsvermögen

- Leise
- Gute Akkulaufzeit
- Mit Trocknung
- Geringes Fassungsvermögen

- Gute Selbstreinigung
- Mit Dampf
- Mittlere Akkulaufzeit
- Schaltet stehend nicht ab

- Leicht und wendig
- Einfache Handhabung
- Laute und schlechte Selbstreinigung
- Laut
- Mäßige Akkuleistung

- Angenehm leicht
- Gut zu führen
- Einfache Handhabung
- Gute Wischfunktion
- Kaum Selbstreinigung
- Schaltet aufgerichtet nicht ab
- Fährt ungewollt selbstständig los
- Kein Zubehör

- Durch Dampf gute Reinigungsleistung
- Sehr gleichmäßige Befeuchtung
- Saugfunktion sehr laut
- Recht schwer
- Keine Schmutztrennung

- Gute Saugleistung
- Leicht zu reinigen
- Tropfschale mit Bürstenhalterung
- Wenig effektive Selbstreinigung
- Geringe Akkulaufzeit
- Keine Anzeige zum Wassertank
- Keine Anzeige zum Schmutzwassertank

- Sehr gute Saugleistung
- Tanks leicht zu entnehmen und zu befüllen bzw. zu entleeren
- Reinigungsprogramm
- Wasser separat schaltbar
- Schwer zu navigieren
- Befeuchtung nicht ganz gleichmäßig
- Reinigungsprogramm arbeitet nicht sauber

- Sehr laut
- Schwer

- Top als Akkusauger
- Umfangreiches Zubehör
- Angenehm leicht
- Leise (beim Wischen)
- Wischfunktion mangelhaft
- Keine Selbstreinigung
- Saugt und wischt nicht gleichzeitig
- Umständliche Reinigung

- Sehr gleichmäßige Befeuchtung
- Durch Dampf gute Reinigungsleistung
- Keine Schmutztrennung
- Saugfunktion extrem laut
- Recht schwer

- Einfach gegen Saug-Fuß austauschbar
- Arbeitet seitlich randnah
- Keine Schmutztrennung
- Steht nicht selbstständig
- Wassertank schlecht zu füllen
- Schlechte Saugleistung

- Umfangreiches Zubehör
- Angenehm leicht
- Wassertank hält magnetisch
- Keine Schmutztrennung
- Wassertank schlecht zu füllen
- Saugleistung mit Wischfunktion mäßig
- Mit Wischfunktion schwer zu navigieren

- Arbeitet randnah
- Tropfschale/Ständer mit Bürstenhalterung
- Wischt sehr gleichmäßig
- Reinigungsprogramm
- Schwer zu führen
- Steht nicht selbstständig
- Wassertank schwer abnehmbar

- Sehr leicht
- Arbeitet randnah
- Tropfschale/Ständer mit Bürstenhalterung
- Wischt sehr gleichmäßig
- Schwer zu führen
- Steht nicht selbstständig
- Umständlich zu reinigen
- Keine Saugfunktion
- Kleiner Schmutzwassertank

- Sehr gute Akkulaufzeit
- Randnahe Reinigung
- Keine echte Selbstreinigung
- Schlechte Reinigungsleistung
- Umständliche Reinigung

- Sehr gute Akkulaufzeit
- Keine Selbstreinigung
- Schlechte Reinigungsleistung
- Umständliche Reinigung
- Geringes Fassungsvermögen
Lade/Laufzeit: 240 / 40 min
3900 mAh
Lade/Laufzeit: 300 / 40 min
Lade/Laufzeit: 300 / 70 min
2600 mAh
Lade/Laufzeit: 180 / 30 min
Lade/Laufzeit: 240 / 45 min
Lade/Laufzeit: 300 / 60 min«
6250 mAh
Lade/Laufzeit: / 90 min
3900 mAh
Lade/Laufzeit: 300 / 50 min
5000 mAh
Lade/Laufzeit: – / 45 min
4900 mAh
Lade/Laufzeit: 240 / 40 min
Lade/Laufzeit: 300 / 35 min
4000 mAh
Lade/Laufzeit: 300 / 35 min
4000 mAh
Lade/Laufzeit: 300 / 40 min
4000 mAh
Lade/Laufzeit: k. A. / 60 min
4000 mAh
Lade/Laufzeit: – / 40 min
2350 mAh
Lade/Laufzeit: 300 / 35 min
1300 Watt
Kabellänge: 8 m
2500 mAh
Lade/Laufzeit: 240 / 30 min
3000 mAh
Lade/Laufzeit: 210 / 50 min
4000 mAh
Lade/Laufzeit: 270 / 45 min
4000 mAh
Lade/Laufzeit: k. A. / 35 min
2500 mAh
Lade/Laufzeit: 180 / 30 min
2600 mAh
Lade/Laufzeit: 240 / 30 min
1500 Watt
Kabellänge: 8 m
2500 mAh
Lade/Laufzeit: 240 / 25 min
Lade/Laufzeit: 180 / 22 min
Lade/Laufzeit: 270 / 40 min
3600 mAh
Lade/Laufzeit: 210 / 60 min
1600 Watt
Kabellänge: 8 m
2000 mAh
Lade/Laufzeit: 180 / 45 min
2200 mAh
Lade/Laufzeit: 180 / 50 min
Lade/Laufzeit: 240 / 20 min
Lade/Laufzeit: 240 / 20 min
Lade/Laufzeit: 270 / 70 min
Lade/Laufzeit: 270 / 70 min
Handsauger normal/turbo
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Praktische Ergänzung im Haushalt: Nass-Trocken-Sauger im Test
Nass-Trocken-Sauger können eine große Arbeitserleichterung sein. Denn eine Wohnung oder ein ganzes Haus per Hand durchzuwischen, ist eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Das gilt umso mehr, wenn nicht glatte Böden, sondern z. B. geölte Holzböden gewischt werden müssen.
So verlockend es klingt, mit einem Gerät Staub zu saugen und gleichzeitig zu wischen – eine eierlegende Wollmilchsau ist der Nass-Trocken-Sauger leider nicht. Er hat ganz klar seine Vor- und Nachteile und je nach Bauart auch einige Einschränkungen. So kann zum Beispiel nicht jedes Modell auf allen Böden sinnvoll eingesetzt werden.

Nass-Trocken-Sauger sind vor allem für die regelmäßige Grundreinigung gedacht. Um hin und wieder ein Malheur aufzuwischen oder in der Küche nachzuwischen, sind sie weniger geeignet. Denn man muss zuerst Wasser in den Tank füllen und anschließend eine Selbstreinigung durchführen und gegebenenfalls den Schmutzwassertank leeren. Da ist man mit dem Wischmopp schneller.
Einige Nass-Trocken-Sauger saugen gut, ersetzen aber nicht den Staubsauger
Und auch wenn viele Nass-Trocken-Sauger auch trocken saugen können, einen Staubsauger ersetzen sie im Haushalt nicht. Führt man sich vor Augen, dass ein Wischsauger nicht größer als ein Staubsauger ist, aber zwei Funktionen in einem erfüllt, kann er natürlich nicht so gut sein wie ein Staubsauger, der sich auf die eine Funktion beschränkt.
Im Test konnten wir zwar feststellen, dass ein Nass-Trocken-Sauger besser saugt als so mancher Staubsauger. Das ist aber längst nicht bei jedem Gerät so. Bei vielen lässt sich auch die Wassermenge nicht regulieren oder komplett deaktivieren.
Außerdem kommt man mit den meisten Nass-Trocken-Saugern nicht gut in die Ecken, es bleibt immer ein Rand, an dem nicht gewischt oder gesaugt wird. Gerade zum Aussaugen von Ecken und Kanten, wo sich meist besonders viel Schmutz sammelt, braucht man nach wie vor einen Staubsauger.
Hartbodenreiniger, die mit Dampf arbeiten oder die Bürste nicht absaugen, sondern abstreifen, sind als Staubsauger gänzlich ungeeignet.
Waschsauger, Saugwischer oder Nass-Trocken-Sauger?
Waschsauger und Saugwischer zu unterscheiden, ist im Grunde gar nicht so schwer. In der Bezeichnung Waschsauger steckt der Begriff waschen und gewaschen werden Stoffe beziehungsweise Fasern.
Als Waschsauger bezeichnet man daher Geräte, die Teppiche, Auslegware und Polster reinigen. Sie sprühen das Wasser auf, man kann reinigen und anschließend wird das Wasser mit einer breiten Düse und mit einem hohen Unterdruck wieder ausgesaugt.
Saugwischer kombinieren hingegen das Saugen und Wischen in einem Gerät. Ein mechanisch bewegter Lappen oder eine rotierende Bürste wischt den Boden, während sie mit Frischwasser versorgt wird.
Saugwischer heißen jetzt Nass-Trocken-Sauger
Gleichzeitig befreit die Saugfunktion die rotierende Bürste wieder vom Schmutzwasser und hebt in den meisten Fällen auch den Schmutz vom Boden.
Jetzt kommen noch die Nass-Trocken-Sauger, die im Grunde nur den Begriff der Saugwischer ersetzen. Viele denken bei einem Nass-Trocken-Sauger vielleicht noch an ihren Werkstattsauger, der auch Flüssigkeiten saugen kann.
Die Umstellung von Saugwischer zu Nass-Trocken-Sauger wird einigen vielleicht schwerfallen aber viele Hersteller nennen ihre Saugwischer bereits Nass-Trocken-Sauger, sodass auch wir uns anpassen müssen.
Reinigungsmittel
Die meisten Hersteller von Hartbodenreinigern raten vom Einsatz von Reinigungsmitteln ab. Das liegt an der Schaumbildung und daran, dass Reinigungsmittel nicht rückstandsfrei im Gerät trocknen. Viele hinterlassen einen Schmierfilm, der mit der Zeit die Förderpumpe und die dünnen Leitungen verkleben kann. Extrem davon betroffen sind Hartbodenreiniger mit Dampffunktion. Hier darf niemals Reinigungsmittel eingefüllt werden.
Es gibt aber auch Ausnahmen. So legen einige Hersteller ihren Nass-Trocken-Saugern sogar extra ein spezielles Reinigungsmittel bei, das nicht schäumt. Diese Reinigungsmittel dürfen in Nass-Trocken-Saugern eingesetzt werden.
Nur nicht schäumende Reinigungsmittel verwenden. Bei Dampfreinigern generell auf Zusätze verzichten.
Auch auf ölige und nachfettende Zusätze für die Pflege von geöltem oder gewachstem Parkett sollte man bei allen Nass-Trocken-Saugern, die das Wasser von der Bürste absaugen, verzichten. Möglich ist der Einsatz dieser Pflegemittel aber bei Hartbodenreinigern, die die Bürste nur abstreifen, wie z. B. die Modelle von Kärcher. Sie vertragen oft auch normales Reinigungsmittel.
Hier muss man gegebenenfalls etwas ausprobieren: Je nach Drehzahl der Bürste kann Schaum entstehen, der die Füllstandsanzeige des Schmutzwasserbehälters »verwirrt«. Hält sich die Schaumbildung in Grenzen, kann auch hier typischer Wischzusatz verwendet werden.

Anders sieht es bei Staubsaugern mit optionaler Wischfunktion aus. Also solchen Geräten, die lediglich ein Tuch befeuchten und keinen Schmutzwassertank besitzen. Hier entsteht kein Schaum und es gibt keine Pumpe, die verkleben kann. Der übliche Wischzusatz kann also weiterhin verwendet werden.
Reinigung und Pflege
Viele Hartbodenreiniger oder Nass-Trocken-Sauger besitzen eine Selbstreinigungsfunktion, die mehr oder weniger gut funktioniert. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen und an einigen Punkten nachhelfen. Es ist beispielsweise ratsam, nach jedem Wischdurchgang einen Blick unter den Fuß zu werfen. Gibt es irgendwo verklebte Ecken, müssen die gereinigt werden. Auch das kurze Ausspülen und Trocknen der Bürste sollte immer dazugehören.
Ganz wichtig ist es, den Schmutzwasserbehälter zu leeren und auszuspülen. Vor allem dann, wenn er durchsichtig ist. Abgesehen vom Geruch, den eventuell aufgenommene Lebensmittelreste mit der Zeit verbreiten, kann das Schmutzwasser durch Sonnenlicht auch modrig werden. Dann riecht es wie ein alter Tümpel und Kunststoffe nehmen diesen Geruch sogar an. Daher den Schmutzwasserbehälter stets entleeren, kurz ausspülen und trocknen lassen.
Wie Nass-Trocken-Sauger arbeiten
Das Prinzip der Nass-Trocken-Sauger ist recht einfach und schnell erklärt. Eine oder mehrere Bürstenrollen werden oberhalb befeuchtet, putzen rotierend den Boden und gleichzeitig wird das verschmutzte Wasser wieder abgenommen, um es in einem extra Behälter zu sammeln.
Die Umsetzung des Vorgangs kann jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Das betrifft das Anfeuchten ebenso wie die Schmutzwassertrennung. Die meisten kommen zwar zum selben Ziel, unterscheiden sich jedoch deutlich in der Lautstärke, den Zusatzfunktionen und nicht zuletzt in der anschließenden Reinigung des Gerätes.
Abstreifer oder Sauger?
Prinzipiell kann die Arbeitsweise in zwei Kategorien eingeteilt werden: die Abstreifer und die Absauger.
Abstreifer sind leiser, arbeiten aber nur selten sauberer.
Abstreifer besitzen lediglich eine Kante, an der die nasse, verschmutzte Bürste abgestreift und so vom Schmutz und Schmutzwasser befreit wird. Im Test der Nass-Trocken-Saugern setzte lediglich Kärcher auf diese Variante. Nachteile bei der Wischleistung konnten hierbei nicht festgestellt werden und die Lautstärke profitiert sogar davon, da lediglich die Rollen angetrieben werden und es keinen extra Motor zum Saugen gibt. Deutlich ist das beim Kärcher FC7 Cordless zu hören – beziehungsweise kaum zu hören.
Abstreifer haben aber auch ihre Nachteile. Ohne Saugfunktion sind sie schwerlich als Sauger einzusetzen, da sie gröberen Schmutz nur schlecht aufnehmen können. Und auch die Reinigung ist etwas aufwendiger. Schmutz, der nur abgestreift wird, läuft an Kanten entlang in den Auffangbehälter, was nie so sauber sein kann wie abgesaugter Schmutz.

Sauger sind aufgrund des zusätzlichen Saugmotors meist deutlich lauter, dafür saugt der Motor aber den Schmutz ab, was zum einen die Rollen besser reinigt und zum anderen auch den Staubsauger ersetzen kann. Der Erfolg ist hierbei jedoch stark vom Aufbau des Fußes abhängig. Die Kärcher FC3 Cordless, FC5 und FC5 Cordless verzichten auf einen richtigen Fuß, was sie besonders schmal macht. Dafür dient die Saugfunktion lediglich der Absaugung der Rolle und der Hartbodenreiniger kann nicht als Bodensauger genutzt werden. Ob das als Vor- oder Nachteil zu sehen ist, muss jeder für sich entscheiden.
Eine oder zwei Bürsten?
Wie man es auch dreht und wendet, die rotierenden Bürsten müssen gehalten und angetrieben werden. Das bringt einen Nachteil mit sich: Der Fuß ist immer breiter als die Arbeitsbreite der Bürste. Dennoch gibt es hier einen enormen Unterschied und unserer Meinung nach hat Kärcher mit zwei Rollen die Nase vorn.
Während alle anderen Hersteller ihre Bürste links und rechts lagern, wodurch der Fuß breiter ist und nicht randnah gearbeitet werden kann, setzt Kärcher auf zwei Rollen, die mittig gehalten werden und breiter als der Fuß sind. So lässt es sich selbst in Ecken wischen. Durch die mittlere Halterung der Rollen bleibt natürlich auch hier ein Streifen, der nicht bearbeitet wird. Mit einem zweiten Zug lässt sich das aber nachholen. Reichen die Bürsten nicht an den Rand, kann man noch so oft die Fläche abfahren, man erreicht den Rand nicht.

Im Schnitt ist der Fuß bei der Konkurrenz etwa 55 Millimeter breiter, somit bleiben links und rechts rund zwei Zentimeter schmutzig. Der Vileda JetClean bringt es sogar auf einen Unterschied von 65 Millimetern und ist damit der negative Spitzenreiter.
Unser Favorit
Mova M50 Ultra
In den meisten Fällen küren wir einen Testsieger, der perfekt arbeitet und bezahlbar ist, sowie eine Luxusklasse, die mehr bietet, dafür aber auch teurer ist. Beim Mova M50 Ultra fiel es uns jedoch schwer, beides zu trennen. Klar, er ist nicht gerade günstig, bietet dafür aber auch das beste Reinigungserlebnis. Daher kommen wir nicht drumherum, ihn trotz des höheren Preises zum Testsieger zu küren.

Beim Auspacken des Mova M50 Ultra fällt vor allem eines auf – er ist schwer. Und mit knapp 6 kg meinen wir richtig schwer. Ist das ein Nachteil? Das kommt darauf an, denn wer richtig schrubben will, der muss auch in der Lage sein, ordentlich Druck ausüben zu können. Das funktioniert nicht, wenn der Nass-Trocken-Sauger sehr leicht ist. In dieser Hinsicht ist das hohe Gewicht ein klarer Vorteil.
Nachteilig wird es, wenn das Gewicht den Nass-Trocken-Sauger unhandlich macht und er sich schlecht navigieren lässt. Aber bereits der Trockenversuch zeigt, dass er gut rollt und sich auch gut lenken lässt.
Mit einem Fingerschnipp flachgelegt
Damit sind wir auch gleich bei einer Besonderheit, die Mova groß bewirbt: »Der weltweit erste Sauger mit klappbarem und ausziehbarem Griff …« Tatsächlich besitzt auch der neu getestete Roborock F25 XT einen klappbaren Griff, allerdings ist dieser nicht ausziehbar, und ob das wirklich sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
Der klappbare Griff, wie man ihn bereits von einigen Akku-Staubsaugern kennt, ist allerdings von Vorteil. Nur die wenigsten Nass-Trocken-Sauger ermöglichen es, auch unter Schränken, Regalen oder Betten zu wischen, weil sie sich gar nicht so weit neigen lassen. Der Mova lässt sich komplett flach hinlegen und besitzt dafür sogar eine extra Rolle auf der Rückseite, um ihn liegend bewegen zu können.
Ebenso neu ist die Unterbringung des Frischwassertanks, der sich im beziehungsweise oberhalb des Fußes befindet. Wir finden das sinnvoll, da so der Nass-Trocken-Sauger schlanker wird und sich das Gewicht mehr auf den Fuß konzentriert. Es ist davon auszugehen, dass weitere Hersteller darauf setzen werden beziehungsweise es bereits haben.
Am Schmutzwasserbehälter gibt es nicht so viel Neues. Der ist typisch zweiteilig aufgebaut, wobei der obere Teil den Filter beinhaltet und ein Sieb für Grobes direkt verbunden ist. Gut gefällt der klappbare Griff, der beim Aufklappen das Oberteil ein wenig aus dem Behälter drückt. Das erleichtert das Entleeren erheblich.
Beim Wischen zeigt der Mova M50 Ultra so richtig, was er draufhat. Wird er leicht geschoben, erkennt die Automatik das und das Antriebsrad unterstützt die Bewegung. Auch der Wechsel auf die Rückwärtsbewegung wird sofort erkannt und der Antrieb kehrt um. Das Gefühl, ihn hin- und herzubewegen, ist einfach super. Fast schon zu super und könnte gern etwas weniger sein.
Kaum weniger sein könnte der seitliche Abstand zum Rand. Gerade mal 7 mm bleiben links und rechts zwischen rotierender Bürste und dem äußeren Rand des Fußes. Da muss man sich fragen, wie das noch funktioniert, denn irgendwo muss die Bürste schließlich auch angetrieben werden. Aber egal, es funktioniert und das sogar super.
Noch besser funktioniert aber die senkbare Lippe an der Vorderkante. Die meisten Nass-Trocken-Sauger haben nämlich das Problem, dass sie beim Schieben (dank der Lippe hinter der rotierenden Bürste) einen fast trockenen Boden hinterlassen. Zieht man den Nass-Trocken-Sauger jedoch zurück, entfernt nichts die Feuchtigkeit, die mit der Bürste aufgetragen wird.
Dabei ist die Lösung so einfach wie genial. Wird der Mova vorwärts bewegt, arbeitet er wie alle anderen Nass-Trocken-Sauger. Erkennt er jedoch den Wechsel auf die Rückwärtsbewegung, senkt sich vor der Bürste eine Lippe. Diese zieht das Wasser auf dem Boden ab und verstärkt dadurch auch die Saugwirkung. Übrig bleibt eine fast trockene und vor allem streifenfreie Oberfläche.
Nach getaner Arbeit geht es für den Mova M50 Ultra auf seine Ladestation, wo er gereinigt und anschließend auch getrocknet wird. Aber genau genommen muss gar nicht viel gereinigt werden, denn wenn die Bürste so breit wie der Fuß ist, nimmt sie den gesamten Schutz auf, und von unserem Test-Ketchup ist am Fuß nichts zu sehen.
Trotzdem lassen wir die Reinigung laufen und dann ist auch an der Bürste nichts mehr vom Ketchup zu riechen. Anschließend dreht sich die Bürste langsam weiter, während sie vom Heißluftgebläse sanft getrocknet wird. Das ist zwar deutlich zu hören, hält sich aber in Grenzen, und in wenigen Minuten ist die Bürste trocken.
Oft haben wir uns schon gefragt, warum es zu einem Akku-Staubsauger oder Akku-Nass-Trocken-Sauger eine App gibt. Klar, es gibt Updates, aber niemand käme auf die Idee, die Reinigung in der App anstatt am Gerät zu aktivieren. Genau mit dieser Einstellung haben wir die App installiert und den Mova M50 Ultra verbunden. Wie erwartet meldete sich sofort ein Update.
Doch dann wurde es interessant, denn die App bietet deutlich mehr Einstellungen, als am Gerät selbst möglich sind. Hier lässt sich einstellen, welcher Wischmodus automatisch aktiviert wird, ob Wäsche und Trocknung automatisch starten und ob die Selbstreinigung intelligent oder intensiv erfolgen soll. Und dann war da doch der Punkt, dass uns der Eigenantrieb etwas zu kräftig reagiert hat – auch hier kann man zwischen sanft, ausgeglichen und stark wählen.
Absolut sinnfrei ist dagegen die Funktion, den M50 per Fernbedienung zu fahren. Dazu muss er eingeschaltet und flach auf den Boden gelegt werden. Mit dem Smartphone kann er dann vor- und zurückgefahren werden, allerdings auch nur vor und zurück.

Der Mova M50 Ultra ist sicher kein Schnapper, aber mit den Funktionen, die er bietet, und so genial, wie er seine Arbeit meistert, passt in unseren Augen das Preis-Leistungs-Verhältnis. Bisher konnte uns kein anderer Nass-Trocken-Sauger dermaßen überzeugen.
Mova M50 Ultra im Testspiegel
Über den Mova M50 Ultra gibt es aktuell keine aussagekräftigen Testberichte. Sollten wir welche finden, werden wir sie hier für Sie nachreichen.
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Tineco Floor One Switch S7
Um eine Auszeichnung als Luxusklasse zu erhalten, muss ein Nass-Trocken-Sauger schon das gewisse Etwas bieten. Das macht der Tineco Floor One Switch S7 sogar gleich zweimal, indem er einen ganz besonderen Fahrkomfort bietet und in Kombination mit einem Staubsauger kommt.
Ansonsten sieht man ihm seine Besonderheiten kaum an und vieles erinnert an den typischen Aufbau der Nass-Trocken-Sauger von Tineco. Der Frischwassertank ist hinten angebracht und bringt eine lange, schlanke Form mit. Das Fassungsvermögen ist gut, die lange Form benötigt jedoch einen Wasserhahn, der deutlich höher als der Rand des Waschbeckens ist.
Auch der Schmutzwassertank unterscheidet sich kaum und kommt mit einem kleinen Luftfiltereinsatz. Der typische Aufbau hat sich inzwischen bei vielen Herstellern umgesetzt, und das ganz sicher nicht grundlos. An der Stelle sei auch angemerkt, dass ein Ersatzfilter bereits beiliegt. So kann einer trocknen, während sich der andere bereits wieder im Gerät befindet.
An der Bedienung hat sich im Vergleich zu anderen Nass-Trocken-Saugern von Tineco nichts geändert – und das muss es auch nicht. Eine Taste zum Einschalten, eine für die Moduswahl und oben auf dem Griff die Taste zur Selbstreinigung. Das dazugehörige Display informiert farbig über die eingestellte Stufe, erkannten Schmutz und zeigt den Akku-Ladestand in Prozent an. Dafür braucht man inzwischen keine Bedienungsanleitung mehr.
Wer diese doch braucht, kann sie sich alternativ über die App ansehen. Diese zeigt ebenso die Reinigungsverläufe, lädt Updates und gestattet es, die Sprache auf Deutsch einzustellen. Ansonsten machen Apps oder smarte Anbindung handgeführter Geräte in unseren Augen wenig Sinn.
Interessant ist die Variante, den Saugwischer mit einem Staubsauger zu kombinieren. Das heißt, eigentlich bringt ja der Floor One S7 bereits eine reine Saugfunktion mit, aber mitunter möchte man eventuell doch einen reinen Sauger mit Fugendüse oder angetriebener Möbelbürste nutzen.
Dann kann die Einheit aus Akku und Motor vom Nass-Trocken-Sauger gelöst und auf den Staubsauger gesteckt werden, der ebenso seinen Platz an der Ladestation findet. Schade ist allerdings, dass die Ladefunktion nur im Nass-Trocken-Sauger funktioniert. Die meisten werden wohl eher saugen als wischen und müssen die Einheit dann immer umstecken.
Zu erkennen ist die Kombination aus Saugwischer und Staubsauger am »Switch« im Namen Tineco Floor One Switch S7. Wir beschränken uns im Test jedoch auf den Nass-Trocken-Sauger und betrachten den Staubsauger als Bonus.
Im Praxistest schlägt sich der Tineco Floor One Switch S7 absolut perfekt und passt seine Saugleistung automatisch dem erkannten Schmutz an. Auch seine große Besonderheit, das SmoothPower-System, ist eine tolle Erfindung, die das Hantieren deutlich erleichtert.
Um eine gute Reinigungsleistung zu erzielen, muss die rotierende Bürste mit etwas Druck auf dem Boden aufliegen. Das hat jedoch den Nachteil, dass der Nass-Trocken-Sauger stetig nach vorn gezogen wird und Rückwärtsbewegung anstrengend ist. Verzichtet man auf den Auflagedruck, führt sich das Gerät zwar leichter, die Reinigungsleistung wird jedoch beeinträchtigt.
Hier greift das SmoothPower-System ein. In der Vorwärtsbewegung sind die Räder freilaufend und der Tineco darf in Arbeitsrichtung ziehen. Zieht man ihn jedoch etwas zurück, aktivieren sich die Räder und unterstützen die Bewegungsrichtung. Daher benötigt es nur einen kurzen Schub oder Zug und dann keine weitere Kraft, um ihn zu führen.
Ebenso für eine Arbeitserleichterung sorgt die sehr breite Bürste, die wirklich sehr randnahes Reinigen ermöglicht. Da bleiben nur ein paar Millimeter links und rechts. Das Erreichen sonst nur geteilte Bürsten, die dafür mittig einen Streifen ungewischt lassen.
Auf die Selbstreinigung legt Tineco besonderen Wert und wirbt vor allem damit, dass die Bürste mit 70 Grad heißem Wasser ausgewaschen und anschließend auch heiß getrocknet wird. So haben Keime keine Chance. Gut, bisher wird auch niemand gestorben sein, weil sein Nass-Trocken-Sauger kalt reinigt. Aber wenn es dabei ist, nimmt man es natürlich mit und fühlt sich sicherer.
Wir haben allerdings festgestellt, dass eine so intensive Reinigung der Bürste gar nicht nötig ist. Der Aufbau der Wischeinheit wurde offenbar sehr gut durchdacht und selbst nach unserem Ketchup-Test sieht die Bodeneinheit des Tineco Floor One Switch S7 noch richtig sauber aus. Lediglich im Saugkanal sind Ketchup und Fusseln auszumachen.
Also wird die Selbstreinigung gestartet, die leider nicht zu überhören ist und ihre Zeit beansprucht. Dafür ist die Bürste dann aber auch wirklich sauber, riecht nicht mehr nach Ketchup und auch die letzten Schmutzpartikel im Saugkanal sind weg. Besser geht es nicht!
Zugegeben, der Tineco Floor One Switch S7 ist nicht gerade günstig, dafür kombiniert er aber auch einen Nass-Trocken-Sauger mit einem Staubsauger und bringt ein ausgeklügeltes System zur Erleichterung der Fahrbewegung mit. Damit macht das Wischen wirklich Spaß.
Tineco Floor One S7 Fold Elite
Wir hatten überlegt, dem Tineco Floor One S7 Fold Elite eine Auszeichnung für das neuartige Design zu geben, was ihm aber nicht gerecht werden würde. Ja, das Design gefällt und ist besonders, das ist aber nicht das Einzige, was den Tineco auszeichnet.

Aber beginnen wir mit dem Design, da dieses als Erstes ins Auge sticht. Der S7 Fold Elite ist schlank – sehr schlank! Und das gefällt, denn das macht ihn handlich und es ist kaum zu erkennen, dass es sich um einen Nass-Trocken-Sauger handelt.
Dazu kommt die lange Beleuchtung, die sich über einen großen Teil der Front zieht und neben dem erkannten Schmutz auch bei Wasserproblemen unterschiedlich farbig leuchtet. Wird der Griff eingeknickt, wechselt die Anzeige in den unteren Bereich und ist weiterhin gut zu sehen.
Zurück zu den technischen Details, denn auch hier hat der Tineco Floor One S7 Fold Elite einiges zu bieten. Er verfügt über die bei Tineco fast schon übliche Schmutzerkennung, die bei kaum einem anderen Anbieter so gut funktioniert.
Dazu ist er flach legbar, kann aber auch seinen Griff abknicken, was das Wischen unter Möbeln erheblich erleichtert. Die Ladestation ermöglicht ein schnelles Trocknen mit 85 °C heißer Luft oder auch ein leises, aber längeres Trocknen.
Bei der Fahrhilfe sind wir uns nicht ganz sicher, ob er diese besitzt oder nicht. Fakt ist, wird der S7 Fold Elite nicht bewegt, bleibt er auf der Stelle stehen. Wird er sanft nach vorne gedrückt, zieht es ihn auch nach vorne.
Es ist aber nicht zu erkennen, ob die hinteren gummierten Räder angetrieben sind oder im Stand einfach gebremst werden und die rotierende Walze den eigentlichen Zug bei der Vorwärtsbewegung übernimmt.
Nach hinten geht es jedenfalls schwerer, was aber dennoch begeistert. Schließlich wird er durch eine absenkbare Lippe an der Vorderkante gebremst, die den Boden streifenfrei abzieht.
Bei der Reinigungsleistung gibt es am Tineco Floor One S7 Fold Elite wenig zu kritisieren. Trocken nimmt er Schmutz gut auf und beim Wischen zeigt er sich extrem schnell einsatzbereit. In wenigen Sekunden ist die Walze gut durchfeuchtet und sorgt für ein gleichmäßiges Wischbild.
Gut gefällt, dass der ganze Fuß gerade mal 18 mm breiter als die Walze ist und der Abstand zum Rand auf einer Seite nur 5 mm beträgt. Insgesamt ist der Fuß aber nicht groß und die Arbeitsbreite reicht nur 225 mm.
Auf diesen 225 mm arbeitet der Tineco aber sehr gut und nimmt alles von unserem Ketchup im Test sofort auf. Es macht richtig Spaß, mit dem wendigen Nass-Trocken-Sauger zu arbeiten.
Die anschließende Reinigung des Gerätes muss man ein wenig differenzierter betrachten. Die Selbstreinigung funktioniert sehr gut, der Fuß ist sauber und auch die Bürstenwalze riecht kaum noch nach Ketchup. Bei keinen unserer Tests verwenden wir übrigens Reinigungsmittel!
Der Schmutzwasserbehälter muss allerdings (wie bei allen Geräten) von Hand entleert und gereinigt werden. Das ist aufgrund der schlanken Bauform des Tineco Floor One S7 Fold Elite nicht ganz so einfach, da auch der Behälter sehr schlank ist. Eine entsprechende Bürste liegt allerdings bei.
Insgesamt kann der Tineco Floor One S7 Fold Elite absolut überzeugen. Er sieht nicht nur verdammt gut aus, er bringt auch eine sehr gute Ausstattung mit und liefert perfekte Reinigungsergebnisse.
Medion Life H20

- Günstig
- Wendig
- Einfache Handhabung
- Mäßige Akkuleistung
- Mäßige Selbstreinigung
Wer nicht viel in seinen neuen Nass-Trocken-Sauger investieren möchte, der muss auch damit leben können, dass er auf jeglichen Komfort verzichten muss. Vielen ist das aber völlig egal, und sie möchten einfach nur wischen. Genau darum hat auch der Medion Life H20 seine Berechtigung und unter den günstigen Modellen gefiel er uns besonders gut.
Grundlegend sind gerade die günstigen Nass-Trocken-Sauger nahezu identisch aufgebaut. Meist auf der Rückseite befindet sich der Frischwassertank, der sich mit einem Klick leicht entnehmen lässt. Im Falle des Medion Life H20 fällt dieser besonders lang und schlank aus, was aber nicht stört, da er flach liegend gefüllt wird. Das macht sich sogar ausgesprochen gut.

An der Vorderseite befindet sich der Schmutzwassertank, welchen wir in dieser Form schon zigmal gesehen haben. Das Oberteil lässt sich nach oben abziehen und beinhaltet den kleinen rechteckigen Luftfilter, den in dieser Form viele Nass-Trocken-Sauger nutzen.
Gut gefällt uns der Aufbau des Fußes oder der Wischeinheit. Oberhalb sind deutlich zwei Verriegelungen zu sehen, die man nur mit Daumen und Zeigefinger zusammendrücken muss und mit demselben Griff gleich die Abdeckung abnehmen kann. Mit einem seitlichen Hebel ist dann auch die Bürste entnommen und alles kann gereinigt und getrocknet werden.
Die Grundreinigung erfolgt in der Basisstation, die gleichzeitig auch als Ladestation dient. Es muss also kein Kabel manuell angestöpselt werden. Gut gefällt auch, dass die Ladestation eine passende Senkung bietet, in die die Bürste zum Trocknen gesteckt werden kann. Schade ist allerdings, dass es für den Filter keinen entsprechenden Platz gibt.
Im praktischen Test zeigt sich, dass der Medion Life H20 eher zu den günstigen Geräten gehört. Die Bedienung erfolgt über zwei Tasten (an/aus und Betriebsart) und bietet lediglich die Auswahl zwischen den Stufen Eco, Max und saugen. Mehr kann man in der Preisklasse eben nicht erwarten.
Etwas komfortabler ist da schon die Anzeige, die über den Zustand des Nass-Trocken-Saugers informiert. Neben dem eingestellten Modus informiert sie über eine blockierte Rolle und den leeren Frischwasser- oder vollen Schmutzwassertank. Obendrein zeigt sie den Akkuzustand in Prozent an, was die Einschätzung der noch möglichen Nutzungsdauer erleichtert.
Von der Saugleistung sollte man allerdings nicht zu viel erwarten und sie eher als Absaugung des Schmutzwassers verstehen. Wird der Medion als reiner Staubsauger genutzt, wird zwar auch Schmutz aufgenommen, es bleibt aber auch viel auf dem Boden liegen.
Deutlich besser funktioniert da das Wischen, was man bereits daran merkt, dass der Medion spürbar nach vorn zieht. Das ist ein klares Indiz für eine Bürste, die kräftig auf den Boden drückt. Trotzdem lässt sich der Life H20 ganz gut führen und passt mit seinem schlanken Fuß auch noch unter so manchen Schrank.
Ebenso positiv ist die Aufnahme der Bürste. Diese ist einseitig, was zumindest auf einer Seite eine Reinigung bis fast an den Rand gestattet. Auch an der Vorderkante ist nichts im Weg und es bleiben nur wenige Millimeter ungewischt.
Nach dem Wischvorgang geht es wieder in die Ladestation und dort wird mit einem Tastendruck die Selbstreinigung gestartet. Zweimal wird die Bürste mit frischem Wasser gewaschen und anschließend ausgesaugt, was relativ fix geht.

Wer möchte, kann den Vorgang zweimal starten und die Bürste noch intensiver auswaschen. Aber bereits nach dem ersten Durchlauf ist zumindest an der Bürste nichts mehr vom Ketchup aus dem Test zu riechen. Zu sehen ist allerdings noch etwas an der Seite des Antriebes und auch im Bereich der Absaugung. Also ganz so gut arbeitet die Selbstreinigung nicht, und man sollte manuell nachputzen.
Der Medion Life H20 ist keinesfalls perfekt und mit ihm muss man auf jeglichen Komfort verzichten. Aber das weiß man vorher und entscheidet sich aufgrund des günstigen Preises dafür. Daran ist absolut nichts auszusetzen und wer seinen Fokus auf den reinen Wischvorgang legt, macht mit ihm auch absolut nichts falsch.
Außerdem getestet
Dyson V16 Piston Animal Submarine
Den Dyson V16 Piston Animal haben wir bereits als Akku-Staubsauger getestet und dort konnte er mit einem soliden Ergebnis aufgrund seiner guten Saugleistung abschließen.
Mit der zusätzlichen Wischdüse heißt er Dyson V16 Piston Animal Submarine und mit Frisch- und Schmutzwassertank können wir ihn daher bei Nass-Trocken-Saugern einstufen.
Man kommt aber nicht drumherum, ihn als Akku-Staubsauger mit optionaler Wischdüse zu sehen. Und so schneidet er leider auch ab. Die »Submarine« Wischdüse ist und bleibt nur eine Option und als solche sollte man sie auch sehen.
Eine Waschstation gibt es daher nicht und die Wischleistung ist doch ziemlich begrenzt. Wie beim Clean+Wash berührt die rotierende Bürste den Boden kaum und erzielt damit wenig Reinigungsleistung. Dazu ist der Schmutzaufang sehr klein und kann nur schlecht gereinigt werden.
Wer den Dyson V16 Piston Animal bereits ins Auge gefasst hat, kann sich auch für die etwa 100 Euro teurere Submarine-Variante entscheiden. Von einem Nachkauf der Submarine Bürstenwalze raten wir jedoch ab, da diese einzeln bereits teurer als ein günstiger Nass-Trocken-Sauger ist, der seine Arbeit deutlich besser macht.
Dyson Clean+Wash Hygiene
Gäbe es einen Preis für das beste Design, hätte der Dyson Clean+Wash Hygiene diesen vielleicht gewonnen. In allen anderen Punkten würde er dagegen weit hinten landen.
Kärcher hat es vorgemacht und das System eines Waschsaugers mit Abstreiffunktion und Auffangschale (ohne Saugfunktion) kann gut funktionieren. Die Variante von Dyson kann dagegen nicht sonderlich begeistern.
Statt auf Design hätte man wahrscheinlich mehr auf Funktionalität setzen sollen. Alles sieht gut aus und beansprucht wenig Platz. Die Variante des Abstreifers braucht aber Platz und das wird dem Dyson zum Verhängnis.
Die Auffangschale für den groben Schmutz ist so klein gehalten, dass man beim Entleeren schnell etwas von der darin gesammelten Flüssigkeit verliert. Dazu kommt, dass das aufgesammelte Schmutzwasser in einem extra Behälter landet. Dieser lässt sich nur ausschütten, aber nicht manuell reinigen.
Eine Selbstreinigung steht zwar zur Verfügung, nur nimmt diese nicht wirklich etwas ab. Bevor sie gestartet werden kann, müssen sämtliche Schmutzbehälter geleert und damit auch gereinigt werden. Die Selbstreinigung wäscht somit lediglich noch die Bürste aus.
Auch beim Wischen kann der Dyson nicht überzeugen. Seine rotierende Bürste berührt den Boden gerade so, dass kleinste Höhenunterschiede auf dem gefliesten Boden ausreichen, um trockene Stellen zu hinterlassen. Selbst der frisch ausgeschüttete und nicht angetrocknete Ketchup wird nicht sofort aufgenommen.
Auch wenn es sich hierbei um einen Dyson handelt, der gut aussieht und sicher hochwertig ist, würden wir ihn nicht empfehlen.
AEG 8000 2-in1 Wet&Dry AW82U1DB
AEG ist unter Haushaltsgeräten schon ein imposanter Name. So sehr wie sein Name, konnte der AEG Wet&Dry jedoch nicht beeindrucken.
In sehr vielen Punkten ist er baugleich oder ähnlich zum Jimmy PW11 Pro und hätte nicht AEG, sondern Jimmy am Gerät gestanden, hätte man es sicher auch hingenommen.
Der AEG-Sauger macht zwar seine Arbeit, aber in keinem Punkt überdurchschnittlich gut. Positiv ist zwar, dass er als Saugwischer und einzeln auch als Handstaubsauger genutzt werden kann, aber das bringt nicht nur Vorteile mit sich.
Einem kleineren Handstaubsauger fehlt natürlich die Saugleistung, was sich letztendlich auf das gesamte Gerät auswirkt. Dazu beanspruchen die Steckverbindung und die zusätzliche Staubbox Platz, die an andere Stelle fehlt.
Der Schmutzwassertank wurde dadurch so schlank und lang gestaltet, dass er nur sehr schlecht zu reinigen ist. Dazu muss man in den Behälter hineingreifen, um das Innenteil zu entnehmen.
In seiner Wischfunktion können wir ihm dagegen nichts Schlechtes nachsagen. Die rotierenden Walzen sind schnell gleichmäßig durchgefeuchtet und unser Test-Ketchup wurde gut aufgenommen. Er ist dabei nur etwas laut.
Tineco Floor One S9 Artist Boost Steam
Den Nass-Trocken-Sauger Tineco Floor One S9 Artist Boost Steam hatten wir in einem Einzeltest und wie bei fast allen Geräten von Tineco, können wir ihm eine komfortable und erstklassige Reinigung nicht absprechen.
Dazu kommt er mit einer gehobenen Ausstattung, die Schmutz erkennt, Vor- und Rückwärtsbewegungen unterstützt, eine perfekte Selbstreinigung bietet und natürlich kommt er liegend unter viele Schränke.
Seine besonderen Highlights sind aber die umkehrbare Bürste, die angetrockneten Schmutz besser löst und seine Dampffunktion, die Schmutz noch leichter aufweichen soll.
So ganz vertrauen wir der Dampffunktion jedoch nicht, da der Dampf nicht sonderlich heiß auf den Boden trifft. Ohne diese Funktion wäre er sicher leichter und günstiger und könnte noch mehr beeindrucken.
Kärcher FC 7 Cordless (Premium)
Neben dem Einsteigermodell FC3 Cordless und den gehobeneren Hartbodenreinigern FC5 sowie FC5 Cordless hat Kärcher auch ein richtiges Flaggschiff im Programm: den Kärcher FC 7 Cordless, der auffallend anders als alle anderen Testkandidaten arbeitet.
Eine sich drehende Rolle, die auf dem Boden liegt, übt wie ein Antriebsrad eine Kraft aus und möchte sich vorwärts bewegen. Laufen aber zwei Rollen entgegengesetzt, hebt sich diese Kraft auf und durch die drehende Bewegung gleitet der FC 7 Cordless wie auf Eis. Er lässt sich so leicht über den Boden bewegen, als würde man Air-Hockey damit spielen.
Doch der FC7 Cordless kann noch mehr und wartet mit einer Ausstattung auf, die andere nicht bieten. Ist der Wassertank leer, meldet sich eine Anzeige. Ist der Schmutzwassertank voll, meldet sich eine Anzeige. Ist der Akku leer – darauf kann man lange warten. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 45 Minuten ist der FC7 Cordless unter den Akku-Geräten wirklich top. Wer es in der Zeit nicht schafft, seine 120-Quadratmeter-Wohnung zu wischen, macht vermutlich etwas falsch.
Spitzenreiter ist der FC7 Cordless ebenso bei der Lautstärke. Zu verdanken hat das der Kärcher dem Verzicht auf die Saugfunktion. Der Kärcher arbeitet nach dem Abstreif-Prinzip und macht das richtig gut. So gut, dass er auch als »Nicht-Sauger« den Sauger-Test besteht. Bis auf ein paar größere Stücke werden sämtliche Verunreinigungen aufgenommen.
Bei der Selbstreinigung und anschließenden manuellen Reinigung kann der Kärcher FC7 Cordless leider nicht so auftrumpfen. Die Idee und das System sind zwar gut durchdacht, haben durch die Bauweise als Abstreifer aber auch ihre Grenzen. Das beginnt bereits beim Schmutzwassertank, der sich im Fuß zwischen den Rollen befindet.
Da das Schmutzwasser nicht abgesaugt wird, darf der Behälter nicht höher als die Rollen sein und muss auch zwischen die beiden Rollenpaare passen. Das Volumen ist mit 200 Millilitern daher recht bescheiden. Auch das Abstreifen selbst ermöglicht lediglich das Reinigen der Bürsten. Schmutz, der irgendwo im Bürstenbereich am Gehäuse landet, bleibt auch dort und muss manuell entfernt werden.
Positiv muss dennoch erwähnt werden, dass die Möglichkeiten des Abstreifers bestmöglich ausgenutzt wurden. Ein leichter Tritt auf die Entriegelung und der FC7 Cordless kann angehoben werden, während der Tank einfach in der Tropfschale liegen bleibt. Derselbe Druck auf die gegenüberliegende Sperre öffnet die Bürstenabdeckungen, die aufgefangene Haare wirklich gut von den Bürsten fernhalten.
Der Kärcher FC7 Cordless benötigt zwar öfter eine Entleerung als die meisten anderen getesteten Hartbodenreiniger und auch die Nachreinigung fällt etwas intensiver aus, dafür bietet er den besten Komfort und die einfachste Handhabung. Selbst am ausgestreckten Arm lässt er sich noch ohne Anstrengung über den Boden führen und nimmt dabei jeglichen Schmutz auf.
Tineco Floor One Station S9 Artist
Man kann es nicht anders sagen: Der Tineco Floor One Station S9 Artist ist mit seinen Funktionen und seiner Ausstattung schon beeindruckend. Seine Station speichert fünf Liter Wasser und kann dieses mit bis zu 85 °C in den Saugwischer pumpen. Der reinigt damit etwa 65 Quadratmeter Wohnfläche, kann nochmal befüllt werden und nochmal und nochmal. Um die Akku-Leistung muss man sich keine Sorgen machen.
Sehr gut gefällt bei der Reinigung, dass die Fahrbewegung unterstützt wird, auch wenn der »Rückwärtsgang« etwas gewöhnungsbedürftig ist. Aber gerade dieser sorgt mit einer sich automatisch absenkenden Gummilippe für einen streifenfreien Glanz. Eine Funktion, über die jeder Saugwischer verfügen sollte.
Der Tineco reinigt aber nicht nur lange, sondern ebenso besonders gründlich. Mit seiner Trockensaugfunktion nimmt er bereits viel Schmutz auf und beim Wischen überzeugt er mit einer randnahen Arbeitsweise. Sollen angetrocknete Flecken beseitigt werden, kann die integrierte Sprühfunktion genutzt werden, um die Flecken einzuweichen.
Aber auch wenn er sehr gründlich und lange reinigt, passt er nicht in jeden Haushalt. Allein der hohe Preis könnte einige Interessenten abschrecken. Dazu benötigen all die Funktionen natürlich Platz und die Technik bringt Gewicht mit. Das macht den Tineco ziemlich schwer, und der Fuß mit integriertem Wassertank passt nur unter wenige Schränke.
Der Tineco Floor One Station S9 Artist ist schon ein echtes Highlight, das zu überzeugen versteht. Man sollte für die große Ladestation jedoch möglichst einen Hauswirtschaftsraum haben und über große Räume mit wenigen Möbeln verfügen. Denn dort entfaltet er sein volles Potenzial.
Tineco Floor One S7 Stretch
Am Tineco Floor One S7 Stretch gibt es nichts auszusetzen, wie man es bei vielen Reinigungsgeräten von Tineco eben gewohnt ist. Im Grunde hatten wir das Modell auch bereits im Test, nur mit mehr Zubehör. In dieser Variante empfehlen wir es als Multitalent.
Viel müsste man daher zum S7 Stretch auch gar nicht sagen. Er macht als Saugwischer einen wirklich tollen Job, nimmt jeden Schmutz auf und bleibt dabei angenehm leise. Etwas lauter geht es bei der Selbstreinigung und vor allem bei der anschließenden Trocknung zu, nur wird beides mit einer Temperatur von 85 Grad durchgeführt und hinterlässt weder Schmutz noch Keime.
Ansonsten wurde allerdings wenig auf Luxus oder Komfort gesetzt und das differenziert ihn (trotz ähnlichem Preis) doch klar von unserem Testsieger. Es gibt keine Fahrhilfe, keine automatische Dosierung für Reinigungsmittel und auch keine automatische Senkung des Abziehers, der für absolut streifenfreien Glanz sorgt.
Der Tineco Floor One S7 Stretch konzentriert sich darauf, perfekt zu reinigen. Das macht er auf dem Boden ebenso wie hinterher an sich selbst. Genau dafür ist er super.
Tineco Floor One Switch S6 Stretch Plus
Den Tineco Floor One Switch S6 Stretch Plus kennen wir bereits. Oder zumindest so ähnlich. Auch in ihm spiegelt sich unsere Multitalent-Empfehlung wieder, jetzt sogar mit fast identischem Zubehör.
Switch steht hierbei für die Kombination beziehungsweise den Wechsel zwischen Saugwischer und reinem Staubsauger. Stretch bedeutet, dass es sich um ein Modell handelt, welches auch flach liegend arbeiten kann. Das Plus dürfte sich auf das Zubehör in Form von beiliegendem Reiniger beziehen und S6 auf die Leistungsklasse. Das heißt, wir haben hier unser Multitalent mit etwas weniger Leistung.
Beim Wischen ist davon nichts zu spüren und auch die Selbstreinigung funktioniert (fast) genauso gut. Beim trockenen Saugen konnten wir dann aber doch einen kleinen Unterschied feststellen, da einige Krümel liegen blieben. Aber genau dafür steht ja das »Switch« und es gibt zusätzlich ein Staubsauger-Modul.
An der Aufgabe als Saugwischer gibt es beim Tineco Floor One Switch S6 Stretch Plus jedenfalls nichts auszusetzen, und wem die Kombination von Staubsauger und Saugwischer gefällt, der macht weder mit dem S7 noch mit dem S6 etwas falsch.
Roborock F25 ACE Pro
Die Frage, was uns am Roborock F25 ACE Pro am besten gefällt, würden wir ganz klar mit der Fahrunterstützung beantworten. SlideTech 2.0 nennt sich die tolle Technik, die sowohl bei der Vorwärts- als auch bei der Rückwärtsbewegung unterstützend eingreift. Und nicht nur das, auch Lenkbewegungen werden dank der unabhängig gesteuerten Räder vereinfacht. Ein wirklich tolles Handling.
Leider ist das der einzige Punkt, in dem der Roborock zu 100 Prozent begeistert. Bei allen anderen schleichen sich kleine Häkchen ein, die nicht unbedingt gegen ihn sprechen, aber ihn auch nicht mehr so perfekt erscheinen lassen.
Das wäre beispielsweise der Wischvorgang, der wirklich perfekt ausgeführt wird. Allerdings ist dieser bereits im Auto-Modus mit 72 Dezibel deutlich zu hören. Auch die anschließende Selbstreinigung mit 95 Grad heißem Wasser und der anschließenden Trocknung scheint perfekt, ist sie aber leider nicht, denn die Bürste wird nicht bis zum Rand gereinigt. Das können andere besser.
Der Roborock F25 ACE Pro ist schon ein schöner Saugwischer, der vor allem den Wischvorgang erleichtert. Er ist aber leider nicht ganz perfekt und dafür vielleicht ein wenig zu teuer.
Rowenta X-Clean 7 GZ5736
Ist der Rowenta X-Clean 7 GZ5736 ein Sauger mit Wischfunktion? Nein, auch hierbei handelt es sich natürlich um einen Saugwischer. Allerdings trumpft er eher bei den Saugeigenschaften auf. Mit 65 Dezibel im Auto- und 72 Dezibel im Max-Modus bleibt er ausgesprochen leise und liefert dennoch im Saugtest sehr gute Ergebnisse. Egal ob Grieß oder harte Erbsen, ein kurzes Poltern und alles ist eingesaugt.
Nicht ganz so schön sieht es beim anschließenden Wischtest aus. Beim ersten Befeuchten der Bürste zeigt sich, dass sie wohl nicht vollflächig aufliegt. Nasse Spuren sind auf dem Boden erst rechts, dann mittig, aber nicht ganz links zu sehen. Nur ganz langsam und nach vielen Wischbewegungen scheint sich die Feuchtigkeit langsam zu verteilen.
Beim anschließenden Putztest fällt das nicht mehr ganz so deutlich auf. Die rotierende Bürste nimmt den Ketchup in voller Breite gut auf, sitzt aber sehr einseitig unter dem Fuß, wodurch nur auf einer Seite ein randnahes Wischen möglich ist. Das bedeutet leider auch, dass auf der anderen Seite der Fuß den Ketchup aufnimmt und nicht die Bürste.
Daran ändert auch die anschließende Selbstreinigung nichts, die weder den Fuß noch den Saugkanal richtig vom Ketchup befreit, oder die Bürste. Die erinnert anschließend farblich und vom Geruch her an die letzten Fritten mit Ketchup. Jetzt noch die automatische Trocknung laufen lassen und aus dem restlichen Ketchup wird eine feste Kruste, die an der Silikonlippe klebt. Das braucht man wirklich nicht.
Sicher wischt man nicht immer einen dickflüssigen Brei auf, und wer nur regelmäßig seine Wohnung durchwischen möchte, wird von diesen Problemen wahrscheinlich nie etwas mitbekommen. Für denjenigen ist der Rowenta X-Clean 7 GZ5736 ein recht guter, allerdings nur durchschnittlicher Saugwischer mit etwas zu hohem Preis.
Kärcher FCV 4 Dry
Der Kärcher FCV 4 Dry lässt sich gut als netter Saugwischer mit Schmutzerkennung bezeichnen. Wobei die Schmutzerkennung beim Saugwischen bei Weitem nicht so praktisch wie beim Staubsaugen ist. In den meisten Fällen wird ohne besondere Verschmutzungen »feucht durchgewischt« und die Leistung muss nicht angepasst werden. Dafür wird sich bildender Schaum gern als Schmutz erkannt und die Leistung grundlos erhöht.
Dennoch muss man sagen, dass die Schmutzerkennung beim Kärcher wirklich gut funktioniert. Oft reagiert sie bei unserem Ketchup-Test gar nicht, weil dieser mit dem Wasser vermischt und nicht erkannt wird. Beim Kärcher ist das anders, hier ist die Leistungsanpassung deutlich zu hören.
An der Lautstärke ändert sich dabei dennoch nicht viel und er bleibt mit maximal 73 Dezibel relativ leise. Allerdings liegt auch der Auto-Modus bereits bei 71 dB, was wiederum nicht als leise bezeichnet werden kann.
Bei der Reinigungsleistung unterscheidet sich der Kärcher kaum von all den anderen Saugwischern – wie auch? Die meisten arbeiten ähnlich. Allerdings sitzt die Reinigungsbürste versetzt, was dazu führt, dass ein Teil des Ketchups im Test vom Fuß und nicht von der Bürste aufgenommen wird.
Dieser bleibt dort auch nach der Selbstreinigung kleben und trocknet an. Insgesamt begeistert die Selbstreinigung nicht so sehr, denn auch die Bürste bleibt verfärbt und riecht weiterhin nach Ketchup. Das macht aus dem Kärcher FCV 4 Dry eher einen mittelmäßigen Saugwischer.
Polti RollySteam WD30C Cordless
Einen Saugwischer mit Dampf hatten wir bereits und die Kombination ist auch nicht schlecht gedacht. Feuchtigkeit fördert Keime, und was liegt näher, als diese gleichzeitig mit Dampf zu bekämpfen? Genau das macht der Polti RollySteam WD30C Cordless, begeistert damit aber leider nicht.
Beim Wischvorgang ist vom Dampf kaum etwas zu sehen und man muss den Fuß schon anheben, um wirklich eine Dampfwirkung wahrzunehmen. Stattdessen sieht man viel (zu viel) Wasser von der Bürste tropfen. Dazu ist die Geräuschkulisse im Standardmodus mit 74 Dezibel zu laut und wirklich nervig ist, dass sich die Bürste beim Aufrichten nicht abschaltet. Dann saust der Polti von ganz alleine durch das Wohnzimmer.
Die Reinigungsleistung beim Wischen ist in Ordnung, auch wenn im Test ein wenig vom Ketchup weggeschoben wurde. Auch die Selbstreinigung klappt und nur an den äußeren Rändern der Bürste klebt hinterher immer noch etwas Ketchup.
Insgesamt liefert der Polti RollySteam WD30C Cordless damit ein ziemlich durchwachsenes Testergebnis ab, echte Begeisterung kann aber bei keinem Testkriterium aufkommen.
Mova X4 Pro
Wir haben lange überlegt, ob uns der Mova X4 Pro besser gefällt oder der M50 Ultra. Beide machen einen sehr guten Job, sind aber dennoch unterschiedlich ausgestattet. So unterschiedlich, dass es schwerfällt, sich für einen zu entscheiden.
Das Highlight des X4 Pro ist seine Sprühdüse, mit der sich grobe Verschmutzungen einweichen lassen. Oder ist es die Reinigung des Bodens mit heißem Wasser? Oder die Möglichkeit, die Lautstärke beim Trockenvorgang zu drosseln? Die etwas bessere Akkulaufzeit? Oder die LED-Beleuchtung? Nein, die sicher nicht – das Licht in Streifen braucht wirklich niemand.
Verzichtet wurde dafür auf die App, den knick- und ausziehbaren Griff, den smarten Fahrantrieb und leider auch auf die vordere senkbare Lippe. Und gerade die letzten beiden Punkte waren der Grund dafür, dass der M50 Ultra Testsieger geworden ist und nicht der X4 Pro.
Aber auch ohne diese Auszeichnung kann der Mova X4 Pro absolut überzeugen und liefert ein tolles Reinigungsergebnis. Der Verzicht auf ein paar besondere Extras hat schließlich auch einen preislichen Vorteil.
Roborock F25 XT
Der Roborock F25 XT ist dem Mova M50 Ultra in vielen Punkten sehr ähnlich – fast schon kurios ähnlich. Der neue M50 von Mova bietet einen knickbaren Griff und kann flach auf dem Boden liegend genutzt werden – der Roborock auch. Die Frischwasserbox ist im Fuß untergebracht – beim Roborock auch. Die Schmutzwasserbox ist mit einer Hebelhilfe leicht zu öffnen – beim Roborock auch. Der M50 kann per App über den Boden fahren – der Roborock auch.
Manches ist beim Roborock sogar besser umgesetzt. Wie die smarte Fahrunterstützung, die spürbar gefühlvoller reagiert. Oder wer seinen Saugwischer wirklich flach liegend mit dem Smartphone durchs Wohnzimmer fahren möchte, kann beim Roborock sogar in den Flur abbiegen. Sofern dieser wirklich auf die Befehle aus der App reagiert und man darin auch tatsächlich einen Sinn sieht.
Aber leider kann der Roborock nicht in allen Punkten mithalten. So bietet die App nicht so viele Einstellungen und arbeitet die Selbstreinigung nicht ebenso sauber. Kaum zu fassen ist der Verzicht auf die automatische Abschaltung. Jeder kennt es vom Akkustaubsauger: Stellt man ihn senkrecht auf, schaltet er sich ab.
Nicht so der Roborock, der schaltet sich nicht ab und fährt dank seiner Fahrunterstützung dann völlig planlos und vor allem unkontrolliert durch die Wohnung. Soll das tatsächlich Absicht sein oder liegt hier ein Defekt vor?
Aber abgesehen von diesem Fehlverhalten macht der Roborock F25 XT einen wirklich guten Job. Er wischt bis zum Rand, die Fahrhilfe arbeitet sehr angenehm und selbstverständlich wird die Bürste nach der Reinigung auch getrocknet. Was allerdings nicht gerade leise vonstattengeht.
Vileda PureClean S5
Einfacher Aufbau, kleine Wasserbehälter, mäßige Saugleistung, keine Bürstentrocknung … Der Vileda PureClean S5 ist eben ein typischer und günstiger Saugwischer. Das könnte man zumindest meinen, nur ist er leider gar nicht so günstig. Zumindest nicht in Anbetracht der Tatsache, dass er technisch nicht besser als ein Medion oder Fakir ist. Bezahlt man hier etwa den Namen mit?
Grundlegend möchten wir aber nicht oder zumindest nicht so viel an ihm kritisieren. Weder Akku noch Wasserbehälter sind für große Flächen ausgelegt, er ist ziemlich laut, arbeitet nur einseitig bis zum Rand und die Selbstreinigung kann nicht überzeugen.
Das klingt zwar alles ziemlich dramatisch, aber blickt man zwei bis drei Jahre zurück, ist das genau der Stand, mit dem man damals mehr als zufrieden war, und diese Saugwischer haben auch ihren Job gemacht. Selbst unser Preistipp unterscheidet sich gar nicht so sehr. Von daher spricht im Grunde nichts dagegen.
Das Einzige, das dabei stört, ist der Preis des Vileda. Den finden wir zu hoch angesetzt und es gibt deutlich günstigere Alternativen, die technisch trotzdem auf demselben Niveau sind.
Dreame H13 Pro
Wer hat sich hier bei wem was abgeguckt? Vergleicht man den Dreame H13 Pro mit der S7-Reihe von Tineco, sind die Ähnlichkeiten schon mehr als auffällig. Aber schlimm ist das nicht, denn warum soll man nicht von anderen lernen? Letztendlich profitiert der Anwender davon, der die Wahl hat, zu welchem Hersteller er greift.
Mit dem H13 Pro von Dreame macht der Anwender auf jeden Fall nichts falsch, es sei denn, er investiert mehr, als er vorher wollte. Der Dreame ist schließlich nicht ganz günstig und die mitgebrachten Vorzüge müssen einem schon ein paar Taler wert sein.
Einer der besten Vorzüge ist das GlideWheel Power System. Das muss man einfach mal ausprobiert haben, um es zu verstehen. Die rotierende Bürste zieht jeden Saugwischer nach vorn, was die Vorwärtsbewegung erleichtert, aber den Rückwärtsgang erschwert.
Hier greifen die angetriebenen Räder ein. Befindet man sich in der Vorwärtsbewegung, deaktivieren sie sich und die rotierende Bürste unterstützt. Zieht man den Dreame aber leicht nach hinten, aktivieren sich die Antriebsräder und unterstützen die Rückwärtsbewegung. Dadurch werden beide Bewegungsrichtungen zum Kinderspiel.
Aber der Dreame H13 Pro kann noch mehr. Er reinigt seine Bürste beispielsweise mit 60 Grad heißem Wasser und trocknet sie anschließend ebenso. Für unsere Ohren war der Vorgang nach der Selbstreinigung allerdings etwas zu laut und nervend. Aber diese Möglichkeit muss man ja nicht nutzen.
Bei seiner Reinigungsaufgabe geht der Dreame jedenfalls keine Kompromisse ein, nimmt den Schmutz sofort auf, erkennt ihn, zeigt ihn auch an und erhöht passend dazu die Saugleistung. Das funktioniert super und steht der bisher besten Schmutzerkennung von Tineco in nichts nach.
Dyson WashG1
Um es vorwegzunehmen: Vom Dyson WashG1 waren wir schon ein wenig enttäuscht. Er ist keinesfalls schlecht und hat auch einige Vorzüge – in Anbetracht des Preises, des tollen Designs und einiger besonderer Ideen hätten wir jedoch ein wenig mehr erwartet.
Eine neue Idee ist beispielsweise die Überarbeitung des Grundsystems von Kärcher. Auch beim WashG1 arbeiten vorn und hinten je eine Rolle, die gegenläufig drehen. Dadurch gleitet der Saugwischer angenehm leicht über den Boden. Das funktioniert beim WashG1 allerdings erst, wenn die Rollen gut durchfeuchtet sind. Vorher bremst es irgendwie und er zieht extrem nach rechts.
Überarbeitet wurde die Art der Schmutztrennung. Während beim Kärcher Schmutz und Wasser von den Rollen abgestreift werden, werden diese bei Dyson abgebürstet und gleichzeitig wird das Wasser abgesaugt. Der grobe Schmutz landet im Fuß und das Schmutzwasser in einem separaten Auffangbehälter.
Damit sind wir auch beim ersten Negativpunkt. Frisch- und Schmutzwasserbehälter bilden eine Einheit, die komplett abgenommen werden muss. Um einen Behälter zu füllen oder zu leeren, muss dieser wiederum von der Einheit abgenommen und anschließend aufgeschraubt werden.
Danach wieder zuschrauben und dabei darauf achten, dass der Deckel in die richtige Richtung zeigt. Dann kann der Behälter wieder in die Einheit der beiden Behälter geklickt werden und diese anschließend an den Saugwischer. Das ist schon sehr umständlich.
Ebenso umständlich ist auch die anschließende Reinigung, zu der erst der Auffangbehälter aus dem Fuß entnommen, geleert und bestenfalls gereinigt werden muss. Dann kommt dieser wieder rein und die Selbstreinigung kann gestartet werden. Nach der Selbstreinigung kommen das übliche Entleeren und Reinigen des Schmutzwasserbehälters, wozu wieder die genannten Schritte nötig sind.
Am Wischen selbst gibt es dagegen nichts zu kritisieren. Der Dyson WashG1 führt sich angenehm leicht und reinigt rundherum fast bis zum Rand. Insgesamt ist er dennoch ein wenig unpraktisch und dafür auch zu kostspielig.
Bissell CrossWave Hydrosteam Pet
Übers Ziel hinausgeschossen? Unter den Saugwischern schlägt sich Bissell enorm gut, kann meist auch mit einer guten Selbstreinigung beeindrucken. Bissell selbst legt die Latte damit ziemlich hoch.
Beim Bissell CrossWave Hydrosteam Pet kommt nun noch eine Dampffunktion dazu, und man muss sich fragen, ob das wirklich nötig ist. Muss ein einzelnes Gerät saugen, wischen und dampfreinigen können, oder wäre es nicht doch besser, auf einen extra Dampfreiniger zu setzen?
Als Saugwischer schlägt sich der Hydrosteam Pet richtig gut. Im Trockenmodus wird problemlos jeder Schmutz aufgenommen und auch der Ketchup-Test wird super gemeistert. Ein wenig was schiebt sich zwar weg, der zweite Wisch sorgt dann aber für perfekte Reinheit.
Schade ist dabei allerdings, dass man an ein Stromkabel gebunden ist, einem sehr laute 85 Dezibel um die Ohren schallen und die Dampffunktion offensichtlich für ein paar Nachteile sorgt. Wie ist es sonst zu erklären, dass der CrossWave X7 trotz extra Akku um ein Kilogramm leichter und besser zu führen ist? Der Hydrosteam ist schwerfällig, träge, und das Lenken strengt auf Dauer an.
Dazu wurde offenbar (auch zugunsten der Dampffunktion) auf mehrere Leistungsstufen verzichtet. Es gibt nur noch die Auswahl zwischen Hartböden, Teppich und Dampf, und mit dem Taster im Griff lassen sich Wasser und Dampf anpassen. Die Saugleistung ist gut und dürfte sich gern etwas drosseln lassen, was sicher angenehmer in den Ohren wäre.
Absolut top schlägt sich der Bissell CrossWave Hydrosteam Pet bei der Selbstreinigung. Wobei die Frage berechtigt ist, was gereinigt werden muss. Selbst ohne Reinigungsprogramm ist die Düse unterhalb sauber. Nach der Selbstreinigung riecht dann aber auch die Bürste nicht mehr nach Ketchup und ist erstaunlich trocken. Das schaffte bisher keiner.
Als Saugwischer beeindruckt der Bissell CrossWave Hydrosteam Pet mit einer tollen Reinigungsleistung. Allerdings ist er sehr laut, schwer und nur träge zu lenken. Vielleicht doch lieber auf den Dampf verzichten? Das spart Gewicht und ermöglicht vielleicht eine Leistungsregulierung beim Saugen.
Jonr ED12
Der Jonr ED12 passt in die Kategorie »Günstig, aber macht seinen Job«. Er bringt keinen großen Funktionsumfang mit und verfügt nur über zwei Saugstufen. Automatik und Turbo. Wobei wir im Test nicht herausfinden konnten, was an der Automatik-Stufe wirklich automatisch sein soll.
In puncto Saugleistung schneidet er okay ab. Solange die Bodendüse gut auf dem Boden aufliegt, wird auch alles aufgenommen. Sobald aber größere Stücke dabei sind, werden diese zwar aufgenommen, dafür bleibt dann einiges vom feinen Schmutz liegen. Wahrscheinlich, weil die »Brocken« die Bodendüse etwas anheben und die Saugkraft zu gering ist.
Die etwas schwache Saugleistung hat allerdings auch einen Vorteil: Der Jonr ED12 ist mit 75 Dezibel recht leise. Selbst der Dyson V15s Detect Submarine kommt auf 71 Dezibel, wobei er aber nur wischt und gar nicht saugt.
Beim Wischen schlägt sich der ED12 deutlich besser. Fix ist die Bürste feucht, verteilt diese Feuchtigkeit sehr gleichmäßig und nimmt den Ketchup im Test fast vollständig auf. Ein bisschen wird zwar erst noch weggeschoben, aber beim zweiten Wisch ist alles sauber. Das reicht, um gut als Wischer abzuschneiden.
Leider nicht so sauber arbeitet die Selbstreinigung. Die Abdeckung sitzt so hoch, dass sie kaum gereinigt werden kann. Allerdings wird sie so auch kaum schmutzig. Etwas anders sieht es bei der Unterseite aus. Hier verteilt sich der Ketchup und lässt sich auch von der Selbstreinigung nicht beeindrucken. Ohne Handarbeit geht hier nichts.
Wer einen günstigen Saugwischer sucht und dabei seinen Fokus auf das Wischen legt, der kann ruhig zum Jonr ED12 greifen. Er ist leise und wischt gut. Nur mit der eigenen Hygiene nimmt er es nicht so genau und braucht einiges an Hilfe.
Dyson V15s Detect Submarine
Wir definieren einen Saugwischer in der Funktion eines Staubsaugers, der auch wischen kann und über einen Schmutzwassertank verfügt, in dem das Schmutzwasser gesammelt wird. All das kann der Dyson V15s Detect Submarine und doch ist es kein richtiger Saugwischer. Es ist ein Akku-Staubsauger, der mit einer anderen Bodendüse wischen kann und das Schmutzwasser sammelt, dabei aber nicht saugt.
Prinzipiell ist das kein Problem, denn auch einige Kärcher saugen nicht und reinigen die nasse Bürste, indem sie den Schmutz abstreifen und auffangen. Da funktioniert das auch super, beim Dyson leider nicht.
Trockener Schmutz wird gar nicht aufgenommen und beim Ketchup-Test bleibt nicht nur eine deutliche Ketchup-Spur zu sehen, der aufgenommene Ketchup wird auch noch weiter verteilt. Das kann jeder günstige Saugwischer für einen Bruchteil des Preises besser. Der bringt dann auch noch eine halbwegs funktionierende Selbstreinigung mit, über die der Dyson nicht verfügt.
Man muss es leider auf den Punkt bringen: Die Submarine-Bürstenwalze hat im Test versagt. Und dafür kostet der Dyson V15s Detect Submarine auch noch ein kleines Vermögen.
Dabei darf man aber nicht vergessen, dass in ihm ein Dyson V15 Detect steckt, der ein super Akku-Staubsauger ist und dafür in unserem Test der Akku-Staubsauger auch ausgezeichnet wurde. Er bringt enorm viel Zubehör mit und verfügt über eine Top-Saugleistung. Die Submarine-Variante bringt leider keinen echten Vorteil.
Dreame M12
Wer etwas mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt mit dem Dreame M12 auch richtig was geboten – so viel, dass es fast für die Auszeichnung »Luxusklasse« gereicht hätte. Geschlagen musste sich der Dreame nur geben, weil die Selbstreinigung nicht ganz so gut ausfällt.
Ansonsten sind kaum Kritikpunkte am M12 zu finden. Er saugt perfekt, er wischt perfekt und bringt vor allem große Frisch- und Schmutzwassertanks mit. Ganz besonders gefällt uns aber die Position der Bürste. Die ist etwas einseitig gelagert, sodass selbst seitlich fast bis an den Rand gewischt werden kann. An der Vorderkante funktioniert das bei fast allen.
Ein ganz besonderes Highlight ist aber sicher der integrierte Handstaubsauger. Dazu wird mit einem Klick die Motoreinheit vom Saugwischer abgenommen und stattdessen auf eine Staubbox gesetzt. Zur Verfügung stehen dann zwei unterschiedliche Saugstufen.
Zwei Stufen gibt es übrigens auch bei der Funktion als Saugwischer. Allerdings schaltet die Zweite lediglich das Wasser ab. Mehr Stufen sind aber auch gar nicht nötig, denn im Automatik-Modus erkennt der Dreame M12 selbstständig den Schmutz und passt die Saugleistung automatisch an, zumindest wenn der Schmutz grob genug ist. Kleine Krümel werden leider nicht erkannt.
Tineco Floor One S5
Der Tineco Floor One S5 ist der größere Bruder des Tineco Floor One S3 und unterscheidet sich auch kaum. Alle Vorzüge und leider auch Nachteile können eins zu eins übernommen werden.
Er verfügt über die gleiche gute Reinigungsleistung, ist ebenso komfortabel zu bedienen und passt die Saugleistung automatisch an. Leider ist die Selbstreinigung ebenso identisch und kann nicht ganz begeistern. Zwar wird die Bürste gut ausgewaschen, die Bürstenabdeckung und das weitere Umfeld der Bürste bleiben von der Selbstreinigung jedoch »verschont«. Dafür lassen sich Bürste und Abdeckung jetzt einfacher abnehmen.
Der einzige deutliche Unterschied ist das Fassungsvermögen vom Frisch- und Schmutzwassertank. Jeweils 200 Milliliter passen beim Tineco S5 mehr rein. Dafür muss man aber nochmal tiefer in die Tasche greifen. Ob man da nicht doch lieber beim S3 bleibt?
Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry
Der Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry ist ein echter Saugwischer mit Saugfunktion, einem Frisch- und einem Schmutzwassertank. Dafür ist er recht günstig, bietet aber auch nicht allzu viel. Es gibt lediglich zwei Stufen und einen extra Taster für das Wischwasser.
Die Saugleistung auf trockenen Böden ist ganz gut, nur größere Stücke werden schnell mal im Raum verteilt. Beim Ketchup-Test sieht es dagegen besser aus, nur ist die Bürste deutlich kleiner als der Fuß selbst. So bleibt einiges an Ketchup in den Rollen der Düse hängen, welche anschließend manuell gereinigt werden müssen.
Zwar gibt es ein Reinigungsprogramm, dieses ist jedoch nicht sehr gründlich. Die Bürste wird befeuchtet und wieder abgesaugt, wodurch sie optisch sauber ist. Dennoch riecht sie weiterhin nach Ketchup und weitere Bereiche im Fuß sehen nach der Selbstreinigung aus wie vorher.
Der Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry ist günstig und leistet dennoch gute Arbeit. Bei der Saugleistung und vor allem dem Reinigungsprogramm muss man dafür aber Abstriche hinnehmen.
Bissell Vac & Steam 1977N
Auch der Bissell Vac & Steam ist ein saugender Dampfreiniger und zeigt, dass die Kombination nicht so richtig harmoniert. Als Dampfreiniger bietet er zu wenig Druck und als Sauger ist er mit 86 Dezibel mächtig laut. Dafür ist die Saugleistung aber recht gut.
Wie von Bissell gewohnt, gibt es einige Raffinessen, die man so nicht von anderen Geräten kennt. Beispielsweise besitzt der Schmutzfilter einen mechanischen Abstreifer, der die Reinigung erleichtert, und der Messbecher kann am Stiel des Gerätes befestigt werden. Auch die Entnahme der Schmutzbox ist etwas anders und benötigt das Umlegen einer Spannvorrichtung. Dafür sitzt sie extrem sicher und absolut dicht.
Mit der sehr geringen Dampfabgabe kann der Bissell auch auf Laminat eingesetzt und als Saugwischer genutzt werden. Angenehm ist die Arbeit damit allerdings nicht. Als einziges Gerät besitzt er keine Lenkung. Das Hauptteil kann zwar hoch- und runtergeklappt werden, lässt sich aber nicht drehen. So ist der Vac & Steam sehr steif und extrem schwer zu navigieren.
Bissell bietet durchdachte Reinigungsgeräte, die kein großes Loch in den Geldbeutel reißen. Auch der Vac & Steam macht seine Arbeit als Saugwischer recht ordentlich, hat aber einige Mankos. Es gibt nur eine (sehr laute) Saugstufe und der steife Fuß macht das Navigieren über den Boden sehr umständlich.
Rowenta Clean & Steam Revolution RY7757
Mit dem Rowenta Clean & Steam Revolution geht der erste Dampfreiniger in den Test. Er saugt und wischt mit Dampf, was den typischen Saugwischern sehr ähnlich ist. Der Dampf sorgt jedoch zusätzlich dafür, dass der Boden auch desinfiziert wird.
Auf Laminat sollte man damit sehr vorsichtig sein, da Dampf in die Fugen eindringen und das Laminat ruinieren kann. Da ist es schon etwas vorteilhaft, dass die Dampf-Sauger-Kombinationen im Test der Dampfreiniger eher mittelmäßig abschneiden. Sie bietet nämlich deutlich weniger Dampf als echte Dampfreiniger. So können sie auf kleinster Stufe sogar für Laminat genutzt werden.
Ob die Kombination dann allerdings noch Sinn macht, ist fraglich. Letztendlich bleibt es nur noch ein Saugwischer, der saugt und mit einem warmen Lappen durchwischt. Dafür muss man beim Saugen Abstriche machen und ist an ein Kabel sowie eine hohe Leistungsaufnahme gebunden. Sinnvoller wäre es da, auf einen günstigen Wischsauger und einen Dampfreiniger zu setzen. Die Kombination aus beiden Geräten ist nicht das Gelbe vom Ei.
Rowenta bietet mit dem Clean & Steam Revolution einen Dampfreiniger, der gleichzeitig auch saugt. An der Qualität und technischen Umsetzung gibt es kaum etwas zu bemängeln, lediglich die Saugfunktion ist recht laut und bietet dennoch eine eingeschränkte Leistung. Die beigelegten Duft-Pads blieben im Test der Saugwischer ohne Wirkung.
Bissell CrossWave Cordless Max
Der Bissell CrossWave Cordless Max soll mit dem Anhang »Max« der Nachfolger beziehungsweise das verbesserte Modell unseres ehemaligen Testsiegers sein. Sieht man sich die technischen Daten und Funktionen an, kommt das auf den ersten Blick auch hin. Alles wirkt technisch ausgereift und bei einem satten Gewicht von über fünf Kilogramm ist auch eine gute Qualität zu erwarten.
Das zeigt sich bereits beim Zusammenbau: keine Kabel, die sich verheddern oder zusammengesteckt werden müssen. Und nach dem Aufbau ist nicht mal mehr zu erkennen, dass etwas zusammengebaut wurde.
Richtig gut schlägt sich der Max aber beim Saugen und Wischen. Auf Laminat sowie Teppich kann er so manchem reinen Staubsauger durchaus das Wasser reichen und beim Wischen wird die Fläche sehr trocken abgezogen. Das genutzte Reinigungswasser lässt sich manuell zuschalten, und so kann die gewischte Fläche ohne Wasser gleich noch aufpoliert werden. Von Feuchtigkeit ist auf dem Boden dann nichts mehr zu sehen.
Dass der Bissell CrossWave Cordless Max dennoch nicht besser als unsere Empfehlungen ist, liegt an der Selbstreinigung, die nicht ganz überzeugen kann. Zwar funktioniert sie sehr einfach und auch die Bürste wird ordentlich gereinigt, der Fuß selbst bleibt davon wenig beeindruckt. Egal, ob nach dem Härtetest mit Mayo und Ketchup oder dem Dauertest mit 30 Minuten bei normalen Verunreinigungen: Der Fuß muss auch nach der Selbstreinigung noch manuell geputzt werden.
Leifheit Regulus Aqua PowerVac
Der Leifheit Regulus Aqua PowerVac bietet ein schönes Gesamtpaket, an dem es wenig auszusetzen gibt. Wasser- und Schmutzwassertank sind leicht zu entnehmen und einfach zu befüllen beziehungsweise zu entleeren. Beim Trocken- wie beim Ketchup-Test schlägt sich der Leifheit super und da kann man es sogar verzeihen, dass die Fläche beim Wischen nicht so gleichmäßig befeuchtet wird und die gummierten Rollen beim Lenken wie eine Bremse wirken.
Nicht so schön ist allerdings der mäßige Erfolg des Reinigungsprogramms. Hier bleibt doch noch reichlich Ketchup an der Bürstenabdeckung hängen, der dann auch die Bürste wieder verunreinigt. Einem günstigen Saugwischer würde man das ganz sicher verzeihen, nur ist der Regulus Aqua PowerVac nicht wirklich günstig und für den aktuellen Preis würde man einfach bessere Ergebnisse erwarten. Sollte der Preis entsprechend angepasst werden, ist der Leifheit auf jeden Fall eine Überlegung wert.
Rowenta X-Force Flex 11.60 & Aqua Head ZR009600
Rowenta bietet mit dem X-Force Flex 11.60 einen Akku-Staubsauger mit einer ordentlichen Ausstattung. Zusätzlich gibt es ihn aber auch mit dem Aqua Head ZR009600. Dieser Wischaufsatz wird gegen den normalen Saugfuß ausgetauscht und soll aus dem Akku-Sauger einen Saugwischer machen.
Die Umsetzung sieht auf den ersten Blick sehr gut und vor allem hochwertig aus. Sie hat aber auch ihre Tücken. Die Saugleistung mit dem Aqua Head ist eher mäßig und nicht wirklich zum Saugen gedacht. Die Problematik liegt wahrscheinlich in der Aufteilung der Saugkraft vor und hinter dem Wischtuch. Für einen Saugwischer ist das sicher sinnvoll, halbiert aber an beiden Düsen auch die Saugkraft.
Wie der Proscenic P11 hat auch der Aqua Head einige Probleme mit der Wasseraufteilung. Zwei »Tanks« sind mit einem tieferliegenden Übergang verbunden. Will man den Wischfuß komplett füllen, muss eine Seite aufgefüllt, dann verschlossen und der ganze Tank auf die Seite gedreht werden. Ist das Wasser auf die andere Seite gelaufen, kann weiter nachgefüllt werden.
Der Aqua Head ZR009600 ist etwas umständlich zu füllen, arbeitet als Wischer aber recht gut. Praktisch ist vor allem, dass man die Wasserzugabe stoppen beziehungsweise unterbrechen kann. Gesaugt wird vor und hinter dem Wischtuch, was zwar sehr sinnvoll ist, die Saugkraft aber deutlich reduziert.
Proscenic P11
Der Proscenic P11 ist eigentlich ein Akku-Staubsauger. Er bringt aber zusätzlich einen kleinen Wassertank mit, wodurch man mit ihm auch wischen kann. Die Idee ist nicht neu, die Befestigung schon. Dazu ist nämlich ein Magnet integriert, sodass der Sauger nur auf den Wischtank aufgesetzt werden muss und sofort hält. Der Wischtank selbst kann allerdings wenig überzeugen. Das fängt bereits beim Befüllen an, da es zwischen linker und rechter Seite einen Engpass im Durchfluss gibt. Füllt man rechts an der Öffnung Wasser ein, fließt es nur sehr langsam und durch Hin- und Herschwenken auf die andere Seite.
Auch die Wasserabgabe gefällt nicht. Dafür gibt es ganz kleine Löcher und zusätzlich zwei Gummibälge. Werden die beim Aufsetzen gedrückt, sollen sie das Wasser aus den Düsen drücken. Das dauert beim ersten Befeuchten eine gefühlte Ewigkeit und liefert bei der Reinigung auch kein gleichmäßiges Wischbild.
Der Proscenic P11 ist ein günstiger Akku-Staubsauger und konnte bereits im Akku-Sauger-Test nur mäßig überzeugen. Der kleine magnetische Wassertank, der aus dem Sauger einen Wischsauger machen soll, verbessert den Eindruck nicht wirklich.
Kärcher FC5 Cordless (Premium)
Der Kärcher FC5 Cordless ist ein stabiles und schlankes Gerät mit 25-Volt-Akku und ansonsten baugleich mit dem (nicht mehr verfügbaren) Kabelgerät FC5. Bedienung, Bestückung und Reinigung sind angenehm unkompliziert – auch im Ketchup-Test zeigt das Gerät keine Schwächen. Auf eine klassische Sauger-Funktion muss man allerdings verzichten: Zwar arbeitet der FC5 Cordless mit einer Absaugung, diese ist jedoch ausschließlich für die Bürsten zuständig. Genau dort funktioniert sie dafür so überzeugend, dass es am Reinigungsprogramm wenig auszusetzen gibt.
Die Bauform, bei der die Auflagefläche im Wesentlichen nur aus den Rollen besteht, bringt klare Vorteile bei der Flexibilität. Beim Wischen hat das aber auch eine Kehrseite: Die Bürsten ziehen das Gerät spürbar über den Boden, es ist schwer zu navigieren, und auf Dauer kann das ganz schön in die Arme gehen. Wer jedoch genau diese schmale Bürstenauflage sucht und mit der dadurch anstrengenderen Arbeitsweise leben kann, findet insgesamt nur wenig Anlass zur Kritik.
Kärcher FC 3 Cordless (Premium)
Der Kärcher FC3 Cordless ist das Fliegengewicht unter den Hartbodenreinigern, und mit seinem kleinen Fuß, der nur mit den zwei Bürsten aufliegt, erreicht man auch enge Zwischenräume. Dass er nicht selbst stehen kann und stattdessen nur in seiner Halterung abgestellt werden kann, ist funktionsbedingt, und damit muss man leben, wenn man diese Bauform bevorzugt.
Steht er auf seinem Standfuß, lassen sich leicht die Bürsten abnehmen und der Schmutzwassertank reinigen. Hier sollte man sich auf einiges gefasst machen, denn Abstreifer saugen den Schmutz nicht weg. Dieser gleitet über den Rand und muss von Hand abgewaschen werden.
Preislich schlägt sich der Kärcher gut, sofern man bei der gelben Standardausführung bleibt. Das getestete weiße Premium-Gerät ist seltener in Online-Shops zu finden und daher meist deutlich teurer. Technisch gesehen gibt es keine Unterschiede, lediglich das Zubehör ist beim Premium-Gerät etwas umfangreicher.
So haben wir getestet
Wir prüfen alle Nass-Trocken-Sauger sowohl beim Trocken- als auch beim Nasssaugen. Dazu gehören zwei Praxistests: Zum einen müssen die Geräte Ketchup vom Boden aufnehmen, zum anderen Grieß und Kuchendeko – stellvertretend für typische Missgeschicke in der Küche. Zusätzlich messen wir, wie lange ein Gerät benötigt, bis die Bürste vollständig durchfeuchtet ist und ein gleichmäßiges Wischbild entsteht. Dabei bewerten wir die Gleichmäßigkeit der Wasserabgabe und das Reinigungsergebnis.
Sauger mit optionaler Wischfunktion können keinen Schmutz trennen. Daher machen wir mit ihnen keinen Ketchup-Test. Eingesaugte Flüssigkeiten könnten den Staubsauger beschädigen.

Ein weiteres Kriterium ist die Handhabung. Manche Modelle ziehen sich durch ihre rotierende Bürste selbstständig in Laufrichtung, was die Führung erschwert. Die Lautstärke erfassen wir mit einem Schallpegelmessgerät. Bei einigen Geräten lässt sich das Wasser manuell zuschalten, sodass sie flexibel als Staubsauger oder Wischer nutzbar sind. Die Art der Stromversorgung bewerten wir nicht, da Akku- und Kabelgeräte in der Leistung vergleichbar sind.

Neben klassischen Nass-Trocken-Saugern testen wir auch Staubsauger mit Wischaufsatz und Dampfkombigeräte. Diese Varianten können den Schmutz jedoch meist nicht zuverlässig aufnehmen, da er im Lappen verbleibt. Auch die Regulierung der Wassermenge oder der Dampfintensität ist oft eingeschränkt. Schließlich prüfen wir die Lautstärkeentwicklung und die Praxistauglichkeit der Kombifunktionen. Gerade bei Geräten, die mehrere Funktionen vereinen, müssen Nutzer häufig Abstriche machen – etwa bei Handhabung, Reinigungsqualität oder Betriebsgeräusch.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Nass-Trocken-Sauger ist der beste?
Der beste Nass-Trocken-Sauger ist für uns der Mova M50 Ultra. Er bietet eine exzellente Saugleistung und eine perfekte Ausstattung, die die Arbeit erleichtert, sowie für streifenfreien Glanz sorgt. Ob man allerdings alle Features wirklich benötigt und dazu bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, muss jeder für sich entscheiden. Dafür empfehlen wir auch günstige Alternativen.
Kann man mit Nass-Trocken-Saugern Parkett wischen?
Versiegelte Holzböden kann man mit allen Wischsaugern reinigen. Anders sieht es bei geölten oder gewachsten Holzböden aus. Denn die benötigen zur Pflege ein nachfettendes Reinigungsmittel oder eine Bodenseife. Viele Saugwischer darf man aber nicht oder nur mit spezieller Reinigungsflüssigkeit verwenden.
Was ist der Unterschied zwischen Saugwischern oder Waschsaugern?
Eine feste Definition für die Begriffe gibt es nicht, aber ein Buchstabe kann die Bedeutung schon deutlich ändern. Saugwischer wischen Hartböden (daher auch Hartbodenreiniger genannt) und befreien sie als Sauger gleichzeitig von Staub und groben Schmutz. Waschsauger sind dagegen für Teppiche und Auslegware gedacht. Sie waschen die Fasern und saugen anschließend das Wasser wieder aus. So wird der Teppich zwar nass gereinigt, ist hinterher jedoch nur noch feucht.
Warum ein Nass-Trocken-Sauger und kein elektrischer Wischmopp?
Ein elektrischer Wischmopp hat den Vorteil, dass sich die Bürsten drehen oder sich der Wischlappen bewegt und so auch grobe Verschmutzungen gelöst werden. Der Wischlappen wird jedoch nicht ausgespült. Möchte man die ganze Wohnung wischen, sollte der Lappen aber mehrfach ausgespült werden. Saugwischer verwenden dagegen immer sauberes Wasser und saugen gleichzeitig das Schmutzwasser ab. Dadurch kann ohne Unterbrechung gewischt werden.
Nass-Trocken-Sauger mit Akku oder Kabel?
Das Saugen erfordert natürlich eine höhere Leistung, aber auch Akku-Sauger bieten heute genügend Leistungsreserven für einen ausdauernden Reinigungsdurchgang. Da man mit einem Saugwischer sehr flexibel arbeiten kann, sollte man auch bei der Spannungsversorgung auf Akkus setzen. Sie stehen Kabelgeräten in nichts nach.
















































































































































