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Dyson V15 Detect Absolute im Test – ist der Premium-Akku-Staubsauger sein Geld wert? Test: Akkusauger Dyson V15 Detect Staubsauger & Co. Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Dyson V15 Detect Absolute im Test: Ist das Premium-Gerät sein Geld wert?

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Staubsauger sind wohl die am häufigsten verwendeten Reinigungsgeräte und in praktisch jedem Haushalt gibt es einen. An ihrer Grundfunktion hat sich seit ihrer Erfindung Ende des 19. Jahrhunderts praktisch nichts verändert. Kein allzu großer Raum für Innovationen also, von stärkerer Saugleistung und mehr Effizienz einmal abgesehen?

Falsch gedacht! Anders als klassische Sauger benötigen Akku-Staubsauger keine nervigen Kabel und kommen ohne Staubbeutel aus. Wie praktisch das im Alltag ist, verstehen vermutlich alle, die schon einmal das letzte Eck aufgrund eines zu kurzen Kabels nicht mehr erreicht haben und dann genervt die Steckdose wechseln mussten.

Häufig bleiben Akku-Staubsauger bei der Saugkraft hinter den kabelbetriebenen Geräten zurück. Der Dyson V15 Detect Absolute hat uns aber mit seiner Leistung überzeugt – er reinigt mit seinen vielen Aufsätzen zuverlässig auf jedem Untergrund.

Dyson V15 Detect Absolute im Test

Dyson V15 Detect Absolute

Der Dyson beeindruckt mit einem riesigen Zubehörpaket und einer imposanten Saugleistung. Wie er mit Haaren umgeht, ist faszinierend.
Test Einzeltest Dyson V15 Detect Absolute: Dyson V15 Detect Absolute
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Automatische Leistungs­anpassung
  • Restzeitanzeige
  • Perfekt für Haare
  • Gute Saugleistung auf Teppich
  • Etwas zu laut
  • Staubbox umständlich zu handhaben

Kann der Dyson V15 Detect Absolute im Test seinen Preis rechtfertigen?

Dyson ist dafür bekannt, nicht gerade günstig zu sein, und so reißt auch der Dyson V15 Detect Absolute ein ordentliches Loch in die Haushaltskasse – aber der V15 ist jeden Cent wert: Er begeistert mit seiner enormen Saugleistung und innovativer Technik. Vor allem gehört er zu den sehr wenigen Akku-Staubsaugern, die tatsächlich kein Problem mit langen Haaren haben.

Auffallend ist bereits beim Auspacken das umfangreiche Zubehör, zu dem gleich drei angetriebene Bürsten gehören. Braucht man wirklich drei? Eigentlich nicht, aber wenn man die Vorzüge kennengelernt hat, möchte man keine davon mehr missen.

Da wäre als erstes die Bodendüse für Auslegware und Teppich, die Letztere sehr intensiv aussaugt. Der erzeugte Unterdruck ist so enorm, dass die angetriebene Bürste bis zum Stillstand gebremst wird. Allerdings ermöglicht es die Bodendüse, für etwas Nebenluft auf dem Teppich zu sorgen. Dadurch wird der Unterdruck verringert, die hohe Saugleistung geht jedoch nicht verloren.

Die Bürste für Hartböden ist mit einem Laserlicht ausgestattet, das feinste Schmutzpartikel sichtbar machen soll. Uns hat das Laserlicht allerdings nicht so richtig begeistert. Zum einen erzeugte es keine gleichmäßig beleuchtete Fläche, was eher irritiert, zum anderen ist es nur bei der passenden Raumbeleuchtung sinnvoll. In sehr hellen Räumen ist es kaum zu sehen, und in dunkleren Räumen wäre eine LED-Beleuchtung sinnvoller.

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Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Dyson V15 Detect 01
Der Dyson bringt reichlich Zubehör und vor allem drei angetriebene Bürsten mit.
Akku-Staubsauger Test: Test Akkusauger Dyson V15 Detect 04
Eine Düse für Teppiche, eine für Hartböden und eine für die Polstermöbel.
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An der Wandhalterung lassen sich allerdings nur zwei Düsen unterbringen.
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Mit zwei verstellbaren Öffnungen lässt sich der Unterdruck auf Teppichböden anpassen.
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Zwei Düsen können für den schnellen Einsatz am Saugrohr untergebracht werden.
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Das Display gibt Auskunft über den eingesaugten Schmutz. Wichtig oder Spielerei?
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Keine Spielerei die Akkuanzeige. Beim Laden in Prozent und beim Saugen mit der Restlaufzeit.

Dafür besticht die Hartbodendüse durch ihre Größe. Trotz angetriebener Bürste ist sie kaum größer als die einfachen, breiten Düsen vieler Nasssauger. Damit kommt man wirklich in jede Ecke und noch dazu lässt sie sich ausgesprochen gut navigieren.

Die dritte Düse ist eine Polsterdüse mit angetriebener Bürste. Sie ist speziell für das Entfernen von Tierhaaren gedacht und konnte im praktischen Test absolut überzeugen.

Auch elektronisch hat der Dyson V15 Detect Absolute einiges zu bieten: Sensoren erkennen feinste Schmutzpartikel und passen die Saugleistung automatisch daran an. Das funktioniert zwar ganz gut, etwas Luft nach oben gibt es aber: Die Sensoren könnten noch schneller und deutlicher auf unterschiedlichen Schmutz reagieren.

Dafür zeigt das Display des V15 an, welche Partikel in welcher Größe eingesaugt wurden. Ganz klar ein technisches Highlight, das auf dem Display toll aussieht – aber interessiert das wirklich? Wer möchte wissen, welcher Staub in welcher Größe eingesaugt wurde? Hauptsache, er wurde eingesaugt. Glücklicherweise geht der Dyson auch da kaum Kompromisse ein.

Der Dyson V15 hat Power ohne Ende

Der Praxistest bestätigt es: Der Dyson V15 hat Power ohne Ende. Da stört es auch nicht, dass er auf Teppichböden ein paar Krümel vor sich herschiebt. Zweimal hin und her und alles ist eingesaugt. Trotz der hohen Saugkraft lässt sich der Dyson gut und vor allem leicht über den Teppich führen. Das schaffen nur sehr wenige Akku-Staubsauger. Häufig bekommt man eine hohe Saugkraft mit einer guten Führbarkeit nicht unter einen Hut.

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Das Laserlicht bringt in hellen Räumen leider nicht sehr viel.
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In dunklen Räumen ist eine LED-Beleuchtung sinnvoller.
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Ein paar Krümel werden zwar weggeschoben, aber ansonsten porentiefe Reinheit.
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Auch in Ecken überzeugend. Nur an der Vorderkante wird wieder etwas weggeschoben.
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Haare werden zwar aufgewickelt, aber ebenso selbstständig wieder gelöst.
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Die Polsterdüse dreht aus Haaren einen Zopf und saugt ihn dann einfach weg.
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Auch nach etlichen Versuchen landete der gesamte Hanf in der Staubbox und blieb nicht an der Bürste.

Sein ganzes Potential entfaltet der Dyson, wenn ihm Haare in die Quere kommen. Im ersten Moment wickeln sich die Haare (im Test Hanf) zwar um die Bürste der Teppichdüse – aber hier funktionieren die »Haarabstreifer« des Staubsaugers tatsächlich: Trotz aufgewickelter Haare saugt man einfach weiter, bald werden sie gelöst und landen nach und nach in der Staubbox. Faszinierend.

Noch genialer ist die Polster- oder Tierhaarbürste. Hier kann man zusehen, wie sich die Haare aufwickeln und langsam den Konus herunterwandern, um dann als aufgedrehter Zopf eingesaugt zu werden. Es macht regelrecht Spaß, dabei zuzusehen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man beim Dyson zum Saugen immer den Powerknopf gedrückt halten muss. Mit 1,9 Kilo liegt der Dyson zudem relativ schwer in der Hand, was bei längeren Saug-Sessions ermüdet.

Die Akkulaufzeit hat sich gegenüber den Vorgängern nicht verbessert: Auf der höchsten Stufe ist mit der Hartbodendüse nach rund 16 Minuten Schluss, mit der Universaldüse ist der Akku noch schneller leer. Im Normalmodus gibt Dyson rund 60 Minuten Akkulaufzeit an, was nach unseren Tests auch realistisch erscheint.

Die Reinigung von Bürsten und Staubbox ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Als Erstes muss zum Entleeren der Staubbox das Saugrohr abgenommen werden und auch dann verbleibt sie weiterhin an der Saugeinheit. Mit einem kleinen Hebel kann die Staubbox geöffnet und etwas nach unten geschoben werden, bevor der Vorfilter abgestreift wird.

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Um die Bürste der Teppichdüse abzunehmen, wird leider ein Hilfsmittel (Münze oder kleiner Löffel) benötigt.
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Die Hartbodenbürste kann dagegen sehr einfach entnommen werden.
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Leicht zu zerlegen ist die Polsterdüse, der Zusammenbau dafür etwas hakelig.
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Mit einem kleinen Hebel wird die Staubbox nach vorn geschoben.
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Dabei öffnet sie sich und der Schmutz fällt heraus.
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Erst nach einer zweiten Entriegelung kann sie ganz abgenommen werden.
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Der Luftfilter steckt hinten und wird von der Elektronik überwacht.

Möchte man die Staubbox richtig reinigen, muss eine weitere Sperre entriegelt werden. So ganz lässt sich das Innenleben der Staubbox aber auch dann nicht abnehmen oder zerlegen. Die Staubbox ist zwar schnell entleert, die intensive Reinigung aber doch etwas zu umständlich.

Fazit

Unter den vielen Akku-Staubsaugern auf dem Markt sticht der Dyson V15 Detect Absolute nicht nur dank seiner charakteristischen Optik hervor, auch der Preis ist deutlich höher als bei den meisten Mitbewerbern. Dafür wird Käufern aber auch einiges geboten: von den vielen Aufsätzen für unterschiedliche Oberflächen über die tolle Saugkraft bis hin zur automatischen Leistungsanpassung.

Der V15 Detect Absolute hat uns im Test überzeugt. Extras wie das Laserlicht an der Hartbodenbürste oder die Anzeige der Partikelgröße des eingesaugten Staubs sind dagegen nette Spielereien, die man nicht unbedingt braucht.

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