Gesichtsöle punkten als vielseitige Pflege-Allrounder: Sie schließen Feuchtigkeit in der Haut ein, schützen vor Umwelteinflüssen und stärken die Hautbarriere mit konzentrierten Inhaltsstoffen wie ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Antioxidantien. Meist reichen bereits wenige Tropfen aus. Deshalb sind Gesichtsöle tendenziell hochpreisiger als Cremes, reichen dafür aber auch deutlich länger. Je nach Hauttyp eignen sie sich als alleinige Tages- und Nachtpflege oder können mit Seren oder Cremes ergänzt werden. Richtig angewendet hinterlassen sie nicht, wie von vielen befürchtet, einen glänzenden Film im Gesicht, sondern sorgen für ein samtiges Hautgefühl und einen schönen Glow.
Wir haben 18 Gesichtsöle getestet. Einige Öle überzeugen durch vielseitigere Wirkstoff-Kombinationen und eine luxuriösere Textur, andere pflegen gut. Im Test finden wir heraus, welches Gesichtsöl im Gesamtpaket überzeugt.
Kurzübersicht
Nø Cosmetics Glow Today 24K Gold-Infused Beauty Oil

- Weiches, pralles Hautgefühl
- Frischer, strahlender Look
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Ohne Duftstoffe
- Etwas unangenehmer Geruch, der jedoch schnell verfliegt
Das duftstofffreie, vegane Glow Today 24K Gold Infused Beauty Oil von Nø Cosmetics konzentriert sich auf einen strahlenden Look und ein ebenmäßiges Hautbild und stellt damit eine tolle Tagespflege für verschiedenste Hauttypen dar. Die Zusammensetzung aus vier Pflanzenölen, beruhigenden Extrakten und Vitamin E sorgt für ein sehr weiches, gepflegtes Hautgefühl. Goldpartikel verleihen zudem einen subtilen Glow. Das alles gibt’s zum fairen Preis.
Melumé Skinscience Skinsational Retinol Oil

- Angenehmes Hautgefühl mit trockenem Finish
- Leistungsstarke Anti-Aging- Wirkstoffe
- Enthält 5 % THD
- Ohne Duftstoffe
- Blickdichte Glasflasche
- Teuer
Mit zwei Prozent granaktivem Retinoid (HPR), fünf Prozent Tetrahexyldecyl Ascorbate (Vitamin-C-Derivat) sowie Bakuchiol steckt im Melumé Skinscience Skinsational Retinol Oil eine geballte Ladung Anti-Aging-Power, von der nicht nur reife, sondern auch ölige, fahle und Mischhaut profitiert. Die Formulierung mit zwölf Pflanzenölen duftet nach nichts, versorgt mit vielen Pflegestoffen und hinterlässt ein trockenes Finish. Eine hochpreisige, aber schöne Nachtpflege, die so manches Serum ersetzt.
Pai Skincare Carbon Star Face Oil
Um Unreinheiten sanft zu beseitigen, setzt das vegane, nicht-komedogene Pai Skincare Carbon Star Face Oil auf zwei Hauptwirkstoffe: Schwarzkümmelöl und Aktivkohle, die dem Gesichtsöl eine schwarze Farbe verleihen. Die reduzierte Formulierung mit nur drei weiteren Pflanzenölen hemmt Entzündungen, reguliert überschüssiges Sebum und sorgt für ein reineres Hautbild bei öliger und pickelanfälliger Haut, ohne sie unnötig durch Duft- oder andere Reizstoffe zu belasten.
Ruhi Rituals The Adaptogen Vitamin C Oil Serum

- Angenehmes Hautgefühl
- Mit 15 % Vitamin-C-Tetra und weiteren potenten Antioxidantien
- Für alle Hauttypen geeignet
- Ohne Duftstoffe
- Teuer
Mit 15 Prozent Vitamin-C-Tetra, einer hohen Konzentration, die mit vielen Vitamin-C-Seren konkurrieren kann, sowie Astaxanthin, einem der stärksten bekannten Antioxidantien, schützt das Ruhi Rituals The Adaptogen Vitamin C Oil Serum vor zahlreichen Umwelteinflüssen und freien Radikalen, reduziert Pigmentflecken und fördert die Kollagensynthese. Eine leichte Squalan-Basis, diverse nährende Pflanzenöle in Bio-Qualität und beruhigendes Centella Asiatica machen sensible bis trockene Haut schön weich und schenken einen sanften Glow. Wer es sich leisten möchte, bekommt mit diesem veganen Gesichtsöl einen fantastischen Skincare-Helfer.
Vergleichstabelle
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- Weiches, pralles Hautgefühl
- Frischer, strahlender Look
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Ohne Duftstoffe
- Etwas unangenehmer Geruch, der jedoch schnell verfliegt

- Angenehmes Hautgefühl mit trockenem Finish
- Leistungsstarke Anti-Aging- Wirkstoffe
- Enthält 5 % THD
- Ohne Duftstoffe
- Blickdichte Glasflasche
- Teuer

- Aktiv gegen Unreinheiten mit Schwarzkümmelöl und Aktivkohle
- Reduzierte Formulierung mit wenig Reizpotenzial für gestresste Haut
- Ohne Duftstoffe
- Teuer

- Angenehmes Hautgefühl
- Mit 15 % Vitamin-C-Tetra und weiteren potenten Antioxidantien
- Für alle Hauttypen geeignet
- Ohne Duftstoffe
- Teuer

- Angenehmes Hautgefühl
- Vielseitige Komposition aus 18 Pflanzenölen und -extrakten
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Recyclingflasche
- Enthält deklarierungspflichtige Duftstoffe

- Sehr weiches, pralles Hautgefühl
- Nährt auch reife Haut intensiv
- Blickdichte Glasflasche
- Enthält Parfum
- Teuer

- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Enthält Peptidkomplex (0,5 % Kupferpeptid und 0,8 % Peptidkomplex)
- Enthält 1 % Bakuchiol
- Enthält deklarierungspflichtige Duftstoffe

- Leichte Konsistenz, die gut einzieht
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Enthält deklarierungspflichtige Duftstoffe
- Teuer

- Zartes Hautgefühl
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Günstig
- Ohne Duftstoffe
- Getönte Glasflasche
- Enthält wenig Wirkstoffe

- Leichte Konistenz
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Enthält deklarierungspflichtige Duftstoffe & Parfum
- Duft
- Plastikflasche

- Angenehmes Hautgefühl
- Ohne Duftstoffe
- Günstig
- Getönte Glasflasche
- Sehr schlecht dosierbar

- Leichte Konsistenz, die rückstandslos einzieht
- Einfach zu verteilen
- Gut gegen Unreinheiten und erste Fältchen
- Ohne Duftstoffe
- Blickdichte Glasflasche
- Entwickelt einen unangenehmen Geruch auf der Haut

- Trockenes, leichtes Öl
- Enthält Parfum und deklarierungspflichtige Duftstoffe
- Starker Duft
- Teuer

- Angenehm als Körperöl
- Enthält Parfum und deklarierungspflichtige Duftstoffe
- Enthält Benzophenone-3
- Sprühkopf unangenehm für die Anwendung im Gesicht
- Duft erinnert an Spülmittel

- Intensiv pflegend
- Ölige Konsistenz: schwer zu verteilen und steht auf der Haut
- Ungeeignet für unreine Haut
- Irreführend: Öl beworben als »Clarifying«
- Enthält viele deklarierungspflichtige Duftstoffe
- Starker Duft

- Wirkungsvoll gegen Unreinheiten mit 2 % Salicylsäure und Teebaumöl
- Reizpotenzial für sensible Haut
- Enthält deklarierungspflichtige Duftstoffe
- Extrem unangenehmer Geruch
- Enthält Alkohol
*aus kontrolliert biologischem Anbau/ certified organic
**aus 100% Zuckerrohr aus kontrolliert biologischem Anbau/ made from 100% certified organic Sugarcane
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Glow aus der Flasche: Gesichtsöle im Test
Gesichtsöle sind wahre Multitalente in der Hautpflege. Sie schließen Feuchtigkeit in der Haut ein, schützen sie vor äußeren Einflüssen und verleihen ihr ein gesundes Strahlen. Die enthaltenen Pflanzenöle stecken voller wertvoller Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine und helfen, die natürliche Hautbarriere zu stärken, feine Linien zu glätten und eine gesunde Hautstruktur zu fördern. Bestimmte Öle regulieren die Talgproduktion bei fettiger Haut und lindern Entzündungen. Damit eignen sich Gesichtsöle grundsätzlich für alle Hauttypen, selbst bei Unreinheiten.
Gesichtsöle eignen sich für alle Hauttypen
Im Gegensatz zu Cremes enthalten die meisten Gesichtsöle kein Wasser und hauptsächlich aktive Wirkstoffe. Das macht sie ergiebiger: Wenige Tropfen reichen für Hals und Gesicht. So lohnt sich ein vergleichsweise hoher Preis, da das Produkt locker monatelang hält. Zudem enthalten die meisten Gesichtsöle weniger Füllstoffe, Konservierungsstoffe oder künstliche Zusatzstoffe als andere Gesichtspflegeprodukte. Ob Gesichtsöl als alleinige Pflege ausreicht, hängt vom Hauttyp ab.
Bei fettiger Haut kann ein leichtes Öl genügen, das die vorhandene Feuchtigkeit in der Haut einschließt, ohne zu beschweren. Das richtige Öl signalisiert den Talgdrüsen ein Überangebot an Fett und hilft so, die Produktion zu reduzieren. Weitere Pflege ist nicht nötig.
Hingegen bei trockener und reifer Haut reicht Gesichtsöl allein meist nicht aus. Hydratisierende Cremes oder Seren als Basis sind hier empfehlenswert, um die Feuchtigkeitsspeicher zu füllen.
Mischhaut kann ebenfalls von einer Kombination aus Feuchtigkeitscreme oder -serum und Öl profitieren, um trockene Stellen zu pflegen, ohne fettige Partien zu überladen. Hier gilt wie so oft: Ausprobieren, was am besten funktioniert.
Für sensible Haut heißt es: Vorsicht bei ätherischen Ölen. Während sich Pflanzenöle, wie beispielsweise Mandelöl, prima für die Pflege empfindlicher Haut eignen und auch zur Entfernung von Augen-Make-up verwendet werden können, setzen manche Hersteller auf die Zugabe ätherischer Öle. Diese können empfindliche Hauttypen oder auch die Augenpartie reizen.
Die richtige Anwendung
Um das Beste aus einem Gesichtsöl herauszuholen, sollte man es auf leicht feuchter Haut anwenden. So zieht es besser ein und hinterlässt keinen fettigen Film. Eine gute Basis bietet auch ein Gesichtswasser zum Aufsprühen. Eine kleine Menge von zwei bis drei Tropfen reicht bereits aus, weshalb die meisten Hersteller Gesichtsöle in praktischen Pipettenfläschchen verpacken. Zum Auftragen das Öl zwischen den Handflächen anwärmen, sanft auf Gesicht und Hals verteilen und einklopfen. So wird es optimal aufgenommen.
Gesichtsöle eignen sich sowohl als schützende Tages- als auch als nährende Nachtpflege und bilden immer den letzten Schritt der Pflegeroutine – nach der Creme/dem Serum, aber vor dem Sonnenschutz.
Gesichtsöle schützen vor Feuchtigkeitsverlust
Der Grund: Öle haben größere Moleküle als Seren oder Cremes und dringen nicht tief in die Hautschichten ein, sondern schützen die Oberfläche. So schließen sie die Feuchtigkeit optimal ein und bewahren vor schädlichen äußeren Einflüssen. Trägt man das Öl vor wässrigen Produkten auf, können die leichteren Pflegeprodukte nicht mehr gut einziehen. Die optimale Reihenfolge für die Skin-Care-Routine mit Gesichtsöl sieht wie folgt aus:
- Reinigung: Entfernt Schmutz und bereitet die Haut vor.
- Toner/Gesichtswasser: Versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, verfeinert die Poren, gleicht den pH-Wert aus
- Serum (optional je nach Hauttyp): Liefert konzentrierte Wirkstoffe.
- Feuchtigkeitscreme (optional je nach Hauttyp): Durchfeuchtet die Haut und schützt vor dem Austrocknen.
- Gesichtsöl: Versiegelt die Feuchtigkeit und pflegt intensiv.
- Sonnenschutz (morgens): Schützt vor UV-Strahlung und vorzeitiger Hautalterung.
Alternativ können einzelne Tropfen Gesichtsöl auch als „Booster“ in anderen Pflegeprodukten wirkungsvoll kombiniert werden. Aufgrund der sparsamen Dosierung sind Gesichtsöle extrem ergiebig, schon 30 Milliliter reichen meist für ein halbes Jahr aus. Zu lange sollte man offene Gesichtsöle nicht verwenden, da die Haltbarkeit je nach Zusammensetzung auf etwa sechs bis 12 Monate begrenzt ist. Für genaue Angaben schauen Sie auf das Tigelsymbol der Verpackung. Länger frisch bleiben Öle bei einer kühlen, dunklen und luftdichten Lagerung. Sollte das Öl ranzig riechen, Farbe oder Konsistenz verändern, nicht mehr verwenden.
Welches Öl für welchen Hauttyp?
Viele Pflanzenöle sind äußerst vielseitig einsetzbar und eignen sich für alle Hauttypen. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Entscheidend ist unter anderem die Komedogenität. Die sagt aus, wie wahrscheinlich ein Inhaltsstoff vor allem bei fettiger, zu Unreinheiten neigender Haut die Poren verstopft und damit Mitesser (Komedonen), Pickel oder Akne verursachen kann. Öle mit niedriger Komedogenität (0–2) sind besonders gut verträglich für ölige Hauttypen. Gute Beispiele dafür sind Jojobaöl, Squalan, Traubenkernöl, Arganöl. Sie regulieren die Talgproduktion, ohne die Poren zu verstopfen, und können bedenkenlos bei unreiner und Mischhaut verwendet werden. Wie stark die eigene Haut auf welches Öl reagiert, bleibt dennoch individuell – ein Öl mit Wert 2 kann bei manchen wunderbar funktionieren, bei anderen aber Unreinheiten verursachen.
| Öl | Komedogenität | Eigenschaften |
| Arganöl | 0 | Leicht, ausgleichend, entzündungshemmend, für alle Hauttypen |
| Traubenkernöl | 0–1 | Leicht, Anti-Falten-Pflege, adstringierend, auch für Mischhaut und unreine Haut |
| Distelöl | 0–1 | Leicht, reich an Linolsäure, alle Hauttypen |
| Sonnenblumenöl | 0–2 | Leicht, reich an Linolsäure, gut bei fettiger Haut und Mischhaut |
| Hagebuttenöl | 1 | alle Hauttypen, regenerierend bei Pigmentflecken und Narben |
| Wildrosenöl | 1 | alle Hauttypen, regenerierend bei Pigmentflecken und Narben |
| Squalan | 1 | Sehr leicht, nicht fettend, alle Hauttypen |
| Jojobaöl | 1–2 | Sehr hautähnlich, reguliert Talgproduktion, alle Hauttypen |
| Mandelöl | 2 | Nährend, gut für sensible Haut |
| Olivenöl | 2–3 | Reichhaltig, sehr trockene Haut |
| Aprikosenkernöl | 2–3 | Regenerierend, beruhigend |
| Avocadoöl | 3 | Barrierestärkend, beruhigend |
| Kokosöl | 4 | Antibakteriell, aber stark porenverstopfend |
| Kakaobutter | 4 | reich an gesättigten Fettsäuren, schützend, trockene Haut |
| Weizenkeimöl | 5 | sehr reichhaltig, Anti-Aging, nicht pur verwendbar |
Öle mit hoher Komedogenität (4–5) sind deshalb nicht schlecht. Sie eignen sich für sehr trockene, anspruchsvolle Haut, sollten allerdings nur bedingt pur verwendet werden. Sensible Haut profitiert von entzündungshemmenden und beruhigenden Eigenschaften in Hagebutten-, Kamillen- und Nachtkerzenöl, reife Haut freut sich über Granatapfelkernöl, Wildrosenöl oder Marulaöl, die die Zellerneuerung unterstützen und feine Linien glätten.
Bei fettiger Haut auf die Komedogenität achten
Während viele Pflanzenöle auch einzeln als Mono-Produkt eine vielseitige Pflegewirkung bieten, kombinieren die meisten Hersteller mehrere Pflanzenöle, damit sich ihre Eigenschaften bestmöglich ergänzen. So kann ein besonders ausgewogenes Fettsäureprofil entstehen oder Anforderungen für mehrere Hautbedürfnisse kombiniert werden. Mischt man schnell oxidierende Öle, beispielsweise Leinöl, mit stabileren Ölen, wie etwa Squalan, verlängert sich die Haltbarkeit. Auch Sensorik und Konsistenz können durch eine geschickte Zusammenstellung optimiert werden: Ein reichhaltiger Bestandteil sorgt für ein Maximum an Pflege, ein leichter Gegenspieler dafür, dass sich das Gesichtsöl dennoch gut verteilen lässt. Kurz gesagt: Eine Mischung aus verschiedenen Ölen bietet ein höheres Maß an maßgeschneiderter Pflege, optimiert die Wirkung und fühlt sich oft schöner an.
Häufige Wirkstoffe zur Ergänzung von Gesichtsölen
Natürliche Pflanzenöle werden oft mit weiteren hochwertigen Inhaltsstoffen kombiniert, um ihre Pflegewirkung zu verstärken.
Etwa Antioxidantien schützen die Haut vor freien Radikalen und Umwelteinflüssen. Obwohl in Pflanzenölen von Haus aus wertvolle Antioxidantien stecken, werden für eine intensivere Wirkung oft Klassiker wie Vitamin C oder E zugesetzt. Letzteres kann auch die Haltbarkeit des Öls verlängern.
Retinol (Vitamin A) und seine Derivate stimulieren die Kollagenproduktion und helfen beispielsweise bei unreiner sowie reifer Haut (Anti-Aging-Effekt). Entscheidend für die Wirkung ist, welches Retinol in welcher Konzentration enthalten ist und dass die Pflege konsequent aufgetragen wird. Wer mehr wissen will, findet hilfreiche Infos dazu in unserem Test zum besten Retinol-Serum.
Bakuchiol wird oft als pflanzliches Retinol beworben, da beide die Zellerneuerung und Kollagenproduktion unterstützen, ist aber kein Retinoid im eigentlichen Sinne. Dennoch erzielt das teilweise wirkungsähnliche Antioxidans messbare Effekte und wird gerne als »natürliche« Alternative oder für doppelte Power in Kombination mit Retinoiden eingesetzt.
Hyaluronsäure hydratisiert und sorgt für ein pralles Hautbild. Manche Hersteller verwenden alternativ auch Glycerin, das ähnlich wirkt. Niacinamid (Vitamin B3) hemmt Entzündungen, reduziert Rötungen und verfeinert das Hautbild. Coenzym Q10 fördert die Zellerneuerung und wirkt gegen erste Anzeichen der Hautalterung. Ceramide stärken und reparieren die Hautbarriere, speichern Feuchtigkeit, unterstützen die Zellerneuerung.
Peptide stimulieren die Kollagensynthese und können die Hautstruktur verbessern. Deshalb versprechen sie Erfolge im Kampf gegen Fältchen & Co. Die Faktenlage dazu ist aktuell jedoch noch überschaubar. Das größte Problem: Da die Eiweißbausteine relativ groß sind, schaffen sie es oft nicht durch die Haut. Sie kommen also gar nicht dort an, wo sie wirken sollen, was die Einschätzung ihrer tatsächlichen Wirksamkeit erschwert. Zudem ist Peptid nicht gleich Peptid. Eine Kombi aus verschiedenen Bausteinen erhöht einen eventuellen Nutzen.
Pflanzenextrakte wie Kamille, Calendula oder Centella Asiatica können verschiedenste Pflegeboni mitbringen. Wie viel davon enthalten ist, bleibt jedoch in den meisten Produkten unklar.
Kritische Inhaltsstoffe
Auch in Gesichtsölen kommen immer wieder Inhaltsstoffe vor, die immer wieder heiß diskutiert werden. Im Folgenden fassen wir Ihnen alles Wichtige zusammen.
Benzophenone-1
Benzophenon-1 ist ein UV-Absorber und Lichtstabilisator, der vor allem dazu dient, Inhaltsstoffe wie Duftstoffe oder Farbstoffe vor dem Abbau durch Sonnenlicht zu schützen. Eingesetzt wurde er daher eher in Produkten wie Parfüm, Seifen oder Cremes zum Produktschutz und nicht als eigentlicher Sonnenschutz für die Haut. Aktuelle Bewertungen von EU-Expert:innen sehen jedoch ein mögliches Risiko, unter anderem wegen Hinweisen auf hormonähnliche Effekte und mögliche Veränderungen im Erbgut. Eine sichere Verwendung in Kosmetika konnte bisher nicht eindeutig belegt werden. Wenn „Benzophenon-1“ in der INCI-Liste auftaucht, ist es sinnvoll, auf Alternativen auszuweichen. Wichtig ist aber auch: Verunsicherung über einzelne Stoffe sollte nicht dazu führen, ganz auf Sonnenschutz zu verzichten.
Duftstoffe
Natürliche und synthetische Duftstoffe sind allgegenwärtig in Parfüms, Kosmetika, Reinigern, Raumdüften und Wäschezusätzen. „Natürlich“ ist nicht automatisch milder, „synthetisch“ nicht automatisch kritischer; sie können je nach Stoff, Dosis, Kontaktzeit und Hautzustand häufig Allergien auslösen und bei empfindlichen Personen Hautausschläge, Juckreiz oder Atemwegsreizungen hervorrufen.
Zu den bekannten allergenen Substanzen zählen sowohl natürliche Inhaltsstoffe (z. B. Zitronenöl-Komponenten wie Citral oder Limonen, Lavendel-Inhaltsstoffe wie Linalool sowie Eugenol aus Nelkenöl) als auch synthetische Duftstoffe (z.B. bestimmte Moschusverbindungen). Eine ausführliche Liste der deklarierungspflichtigen Duftstoffe gibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit heraus.
Auch für die Umwelt sind Duftstoffe und ätherische Öle in Kosmetika, Putzmitteln oder Raumdüften eine Belastung, da viele davon persistent sind und sich sowohl in der Luft als auch in den Gewässern anreichern und Wasserorganismen schaden können. Zudem können Raum- und Wäscheparfüms mit mikroverkapselten Düften zusätzlichen Partikeleinsatz bedeuten.
Im Alltag lässt sich das Gesundheitsrisiko mindern, indem man parfümfreie oder duftstoffarme Produkte wählt. Dies gilt vor allem für Kinder, Allergiker oder Asthmatiker sowie Menschen mit empfindlicher oder vorbelasteter Haut. Produktreste gehören in den Hausmüll, nicht in den Ausguss.
Unsere Devise in Bezug auf Duftstoffe lautet: so viel wie nötig, so wenig wie möglich – und da Duftstoffe in vielen Produkten schlicht unnötig sind, bevorzugen wir Produkte ohne Duftstoffe.
Die von uns bereitgestellten Informationen zu Inhaltsstoffen basieren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie den Einschätzungen von Fachbehörden. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Verbraucheraufklärung. Unsere Inhalte ersetzen keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben.
Unser Favorit
Nø Cosmetics Glow Today 24K Gold-Infused Beauty Oil

- Weiches, pralles Hautgefühl
- Frischer, strahlender Look
- Für die meisten Hauttypen geeignet
- Ohne Duftstoffe
- Etwas unangenehmer Geruch, der jedoch schnell verfliegt
Viele Produkte unterscheiden sich in den individuellen (Haut-)Bedürfnissen. Da wir in unseren Tests versuchen, das beste Produkt für die meisten zu finden, überzeugt uns das Glow Today 24K Gold Infused Beauty Oil. Das Gesichtsöl von Nø Cosmetics bietet für uns ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich für die meisten Hauttypen. Das hübsche Glasfläschchen mit praktischem Pipettenspender hat mit 20 Millilitern eine kleinere Füllmenge als die meisten anderen im Test, ist damit günstiger und freut alle Einsteiger, die Gesichtsöle zunächst ausprobieren möchten.
Normale, trockene und anspruchsvolle Haut profitiert vom enthaltenen Hagebutten- und Aprikosenkernöl mit wertvollen zellregenerativen und heilenden Eigenschaften. Beide Öle bewirken sofort nach dem Auftragen ein sehr weiches Hautgefühl, machen die Textur aber auch etwas reichhaltiger. Sonnenblumenöl fungiert als leichter Gegenspieler. Ergänzt wird die Zusammensetzung von Johannisbeersamenöl, das besonders reich an Hamma-Linolensäure, Omega-Fettsäuren und Antioxidantien ist und die Haut wirkungsvoll vor Umwelteinflüssen schützt. Beruhigende, entzündungshemmende Extrakte aus Ballonrebe, Calendula (Ringelblume) und Rosmarin runden die Wirkstoff-Komposition ab.
Bereits bei der ersten Anwendung spüren wir einen merklichen Weichmacher-Effekt. Die Haut fühlt sich praller und streichelzart an, wirkt intensiv gepflegt. Auch die empfindliche Augenpartie stört sich nicht am Öl und kann problemlos mitbehandelt werden. Einziger Nachteil: Das Öl riecht unserer Meinung nach etwas unangenehm, der Geruch verfliegt aber auf der Haut nach Sekunden.
Die dezente goldgelbe Färbung verleiht zudem einen Hauch Frische. Für einen schönen Glow und ein ebenmäßig erscheinendes Hautbild setzt der Hersteller Goldpartikel und mineralische Stoffe zu, die das Licht reflektieren und die Haut strahlen lassen sollen. Keine Angst: Der Effekt ist sehr, sehr subtil, die Haut schimmert oder glitzert nicht auffällig. Für eine stärkere optische Wirkung kann das Glow Today 24K Gold Infused Beauty Oil auch nur gezielt auf einzelne Stellen aufgetragen oder als Booster anderen Beauty-Produkten eingesetzt werden.
Das Gesichtsöl eignet sich in unseren Augen für die meisten Hauttypen. Sensible Haut freut sich über das Fehlen jeglicher Duftstoffe oder ätherischer Öle. Für sehr fettige, zu Unreinheiten neigende Haut könnte die Formulierung für den Tag eventuell zu reichhaltig sein. In dem Fall haben wir noch weitere, leichtere Empfehlungen als Alternative.
Nø Cosmetics Glow Today 24K Gold Infused Beauty Oil im Testspiegel
Bisher gibt es keine weiteren seriösen Testberichte über unseren Favoriten. Sobald sich das ändert, tragen wir die Infos hier nach.
Weitere Empfehlungen
Melumé Skinscience Skinsational Retinol Oil

- Angenehmes Hautgefühl mit trockenem Finish
- Leistungsstarke Anti-Aging- Wirkstoffe
- Enthält 5 % THD
- Ohne Duftstoffe
- Blickdichte Glasflasche
- Teuer
Gesichtspflege mit Retinol ist ein Skincare-Commitment. Denn die positive Wirkung tritt nur ein und hält auch nur an, solange man die Pflege konsequent und durchdacht anwendet. Wen das nicht stört, dem können wir das Melumé Skinscience Skinsational Retinol Oil empfehlen, denn das vegane Gesichtsöl bietet gleich dreifache Power für verschiedenste Haut-„Problemchen“.
Die Rezeptur enthält zwei Prozent Hydroxypinacolone Retinoate (HPR), ein Retinsäure-Derivat, das als nahezu irritationsfrei gilt und für eine sanfte Hauterneuerung sorgt, ohne die Haut zu reizen. Die Wirkungsweisen von Retinol sind divers: Es regt die Kollagenproduktion an, reduziert Falten und feine Linien, verbessert die Hautstruktur, mindert Poren und Unreinheiten, verfeinert das Hautbild, hellt Pigmentflecken auf, hilft bei der Regulierung der Talgproduktion und bei verstopften Poren.
HPR ist ein mildes Retinoid – also ein Wirkstoff aus der Vitamin-A-Familie – und gilt als eine der fortschrittlichsten und hautfreundlichsten Formen von Retinol. Im Gegensatz zu klassischem Retinol muss HPR nicht erst durch Umwandlungen in der Haut aktiviert werden. Es kann direkt an die Retinoid-Rezeptoren in der Haut andocken und so seine Wirkung entfalten – ähnlich wie verschreibungspflichtige Retinsäure (Tretinoin), aber ohne deren aggressive Nebenwirkungen. Damit eignet es sich als sanftes, einsteigerfreundliches Anti-Aging-Produkt, allerdings auch mit einer geringeren Wirkung als beispielsweise ein klassisches Retinolserum.
Noch mehr für die Zellen bieten Bakuchiol sowie fünf Prozent Tetrahexyldecyl Ascorbate (THD), ein hochstabiles, öllösliches Vitamin-C-Derivat, das tief in die Haut eindringt, die Kollagenbildung anregt, Pigmentflecken aufhellt und dabei deutlich sanfter und verträglicher als reines Vitamin C ist. Die Konzentrationen von zwei Prozent HPR und fünf Prozent THD sind beide hoch, hier steckt also ordentlich Power drin. Als Bonus agieren zahlreiche Pflanzenextrakte wie Pflaumenkern, Steinklee, Hefe, Glycerin. Duftstoffe oder Parfum sind nicht enthalten.
Die Ölmischung des Skinsational Retinol Oil kombiniert leicht mit intensiv: Emollients, Mandelöl, Sonnenblumen-, Jojoba-, Traubenkern-, Aprikosenkern-, Hagebutten-, Macadamia-, Sanddorn- und Nachtkerzenöl, bis hin zu einer sehr geringen Menge Weizenkeim- und Avocadoöl funktionieren prima als Retinol-Gegenspieler und bewahren vor dem Austrocknen.
Um den Inhalt vor UV-Strahlung zu schützen, steckt das Skinsational Retinol Oil in einer blickdichten Glasflasche mit Pipette, mit der gut dosiert werden kann. Die Konsistenz fühlt sich beim Auftragen sehr angenehm an. Das Öl zieht schnell ein, ist sehr leicht und flüssig mit einem trockenen Finish. Obwohl auch eine kleine Menge komedogenes Weizenkeimöl enthalten ist, hat unsere Testerin mit öliger Haut das Produkt problemlos vertragen. Wir benutzen es nachts, da es hier seine bestmögliche Wirkung entfalten kann. Wer noch nie Retinol-Pflege verwendet hat, sollte sich an die Anwendung herantasten und das Öl zunächst nur alle drei Nächte benutzen, dann die Frequenz langsam steigern.
Das Skinsational Retinol Oil ist zwar sehr teuer, aber auch vollgepackt mit Wirkstoffen, die zusätzliche Seren und Pflegeprodukte weitgehend ersetzen. Wichtig: Da Retinol die Haut lichtempfindlicher werden lässt, tagsüber unbedingt immer (!) Sonnenschutz mit LSF 50 auftragen.
Pai Skincare Carbon Star Face Oil
Wer eine beruhigende Nachtpflege für unreine und ölige Haut möchte, kann seine Suche beenden. Das nonkomedogene, vegane und auch für sensible Haut geeignete Pai Skincare Carbon Star Face Oil bekämpft Pickel, Mitesser und Entzündungen mit einem potenten Duo: Schwarzkümmelöl und Aktivkohle.
Die Zielgruppe des außergewöhnlichen, rabenschwarzen Gesichtsöls ist klar: zu Unreinheiten neigende Haut. Der Fokus liegt auf beruhigen, regulieren und stärken.
Dafür setzt der Hersteller auf exotische Pflanzenöle, wie antimikrobielles Schwarzkümmelöl, Copaiba-Balsam und Andirobaöl. Bei allen drei Pflanzenölen ist eine stark entzündungshemmende, aber dabei reizarme, nicht austrocknende Wirkung gut belegt. Das antioxidative Acaiöl, das viele aus der Müsli-Bowl kennen, ergänzt die Mischung gemeinsam mit stabilisierendem Vitamin E. Damit das Öl schön leicht bleibt, dient ein Neutralöl als Trägerstoff. Um gestresste Haut nicht zu überfordern, war das bereits die gesamte Formulierung.
Der Hersteller empfiehlt die Anwendung am Abend. Drei Tropfen aus dem gläsernen Pipettenfläschchen entnehmen und einmassieren. Der Duft ist bei der Anwendung völlig neutral, da man auf potenziell reizende Duftstoffe oder Parfum konsequent verzichtet. Die schwarze Färbung des Carbon Star Face Oil ist auf der Haut nicht mehr wahrnehmbar, das Gefühl angenehm – kein Vergleich mit anderen, oft aggressiven Pflegeprodukten für ölige Haut. Eine klare Empfehlung für alle, die regelmäßig mit Unreinheiten kämpfen.
Ruhi Rituals The Adaptogen Vitamin C Oil Serum

- Angenehmes Hautgefühl
- Mit 15 % Vitamin-C-Tetra und weiteren potenten Antioxidantien
- Für alle Hauttypen geeignet
- Ohne Duftstoffe
- Teuer
Das Ruhi Rituals The Adaptogen Vitamin C Oil Serum ist eines der teuersten im Test, aber man bekommt auch einiges. Als Basis dienen leichte, nicht komedogene Öle wie Squalane, Pflaume, Sonnenblume und Distel. Daneben setzt die Formulierung auf 15 Prozent Ascorbyl Tetraisopalmitate, ein modernes, fettlösliches Vitamin-C-Derivat, das besonders stabil ist und tief in die Haut eindringen kann. Dort regt es die Kollagenproduktion an, schützt vor freien Radikalen und mindert Pigmentflecken sowie Hyperpigmentierung. Selbst in der sehr hohen Konzentration von 15 Prozent gilt es als sehr sanft und eignet sich hervorragend auch für empfindliche Haut, die reines Vitamin C nicht verträgt.
Ergänzt wird die Vitamin-C-Wirkung durch Astaxanthin, einen Pflanzenstoff, der von Mikroalgen produziert wird und als eines der stärksten bekannten Antioxidantien gilt, sowie zwei in der Korean-Skincare sehr beliebte Stoffe: Centella Asiatica (Gotu Kola) mit beruhigender, entzündungshemmender Wirkung und Ginkgo-Biloba-Extrakt.
Trotz der Kombination vieler leichter Öle fühlt sich die Konsistenz beim Auftragen recht reichhaltig an. Zwei Tropfen auf die angefeuchtete Haut reichen völlig aus, vier bis fünf Tropfen versorgen auch noch Hals und Dekolleté. Aufgrund seiner schützenden Funktion vor Umwelteinflüssen, UV- und Blaulicht entfaltet die Formulierung ihr höchstes Potenzial als Tagespflege und sollte morgens aufgetragen werden.
Beim Einmassieren zieht das Gesichtsöl gut ein und sorgt für weiche, strahlende Haut, ist aber nicht ganz so »rückstandslos« wie andere. Keine Duftstoffe, kein Parfum, also auch kein Duft. Wenn man sehr genau schnuppert, riecht das Öl minimal fruchtig, auf keinen Fall schlecht. Wer sich eine Pflege mit mehr Benefits wünscht und bereit ist, dafür mehr auszugeben, wird von dem in Deutschland produzierten Adaptogen Vitamin C Oil Serum nicht enttäuscht werden.
Außerdem getestet
Clarins Huile Orchidée Bleue
Das Huile Orchidée Bleue von Clarins ist eins der teuersten im Test und besteht aus Haselnuss-, Patchouli- und Sonnenblumenöl, Orchideenextrakt sowie Vitamin E. Clarins empfiehlt das Öl für feuchtigkeitsarme Haut, wir empfinden das relativ trockene Öl aber selbst bei unserer tendenziell fettigen Haut als weniger pflegend im Vergleich zur Konkurrenz. Das Gesichtsöl duftet sehr stark, was wir im Tagesverlauf als ziemlich anstrengend empfinden, da uns das Aroma aus ätherischen Ölen und Parfum immer wieder in die Nase steigt. Für Sensibelchen und bei Unverträglichkeiten könnten die vielen deklarierungspflichtigen Duftstoffe problematisch werden, auch die Augenpartie sollte besser ausgespart werden.
The Ordinary 100% Organic Cold-Pressed Rose Hip Seed Oil
Ein gutes und günstiges Mono-Öl gibt es in der stylish-modernen Pipettenflasche von The Ordinary. Das 100 % Organic Cold-Pressed Rose Hip Seed Oil besteht aus reinem kaltgepresstem Hagebuttenöl ohne jegliche Zusätze – typisch für den Hersteller, der oft auf einzelwirkstoffbasierte Produkte setzt. Damit ist das Gesichtsöl nicht ganz so vielseitig wie andere, hinterlässt aber dennoch einen fühlbar schönen Pflegeeffekt.
Hagebuttenöl eignet sich grundsätzlich für alle Hauttypen, wird gegen Pigmentflecken eingesetzt und kann auch gut zur Narbenpflege verwendet werden. Uns hat das gelbliche, weitgehend duftneutrale Gesichtsöl vor allem für die Nacht gefallen, da die Textur in Richtung reichhaltig geht. Die Haut wird nach dem Einklopfen sofort butterweich, aber je nach Hauttyp auch leicht „ölig“. Verwendet man das Produkt nachts, stört das wenig und man wacht morgens mit babyzarter Haut auf.
Weleda Sensitiv Multi-Effekt Gesichtsöl Mandel
Das Weleda Sensitiv Multi-Effekt Gesichtsöl Mandel besteht aus drei Wirkstoffen: Mandelöl, Pflaumenkernöl und Schlehenblütenextrakt. Unser erster Eindruck allerdings: schlecht zu dosieren! Als eine der wenigen Ausnahmen im Test gibt es hier keine Pipette zur Entnahme, das Öl wird stattdessen einfach aus der Flasche geschüttet. Die Menge ist dadurch selbst bei größter Vorsicht in unseren Augen entschieden zu viel – verwendet man alles, glänzt man viel zu sehr oder muss den Oberkörper auch noch einölen. Die Rezeptur selbst setzt aufgrund der minimalistischen Inhaltsstoffe hauptsächlich auf die positiven Eigenschaften reiner Naturöle und eignet sich für die meisten Hauttypen. Das Naturkosmetiköl riecht neutral und fühlt sich – richtig dosiert – angenehm auf der Haut an.
Rituals The Rituals of Namasté Glow Pure Radiance Face Oil
Wer sich eine Hautpflege mit dezentem Duft wünscht, für den könnte das goldgelbe Rituals of Namasté Glow Pure Radiance Face Oil von Rituals eine gute Wahl sein. Das angenehm leichte Öl lässt sich sehr einfach verteilen, zieht fantastisch ein und steht nicht auf der Haut. Den Duft des Gesichtsöls würden wir als dezent, feminin und blumig beschreiben. Die Entnahme aus der Glasflasche gelingt dank Pipette einfach und exakt.
In der Pflegeformel von Rituals stecken Öle von Süßmandel, Aprikose, Jojoba, Sonnenblume, Teesamen, Sesam und Olive. So entsteht eine mäßig komedogene Mischung. Daneben punktet die Rezeptur mit antioxidativen Extrakten aus Johanniskraut, Lotusblatt, Karottenwurzel, Algen und Safran sowie Vitamin E. Sehr sensiblen Hauttypen empfehlen wir das Öl aufgrund der enthaltenen deklarierungspflichtigen Duftstoffe nicht.
Elisabeth Arden Eight Hour Cream All-Over Miracle Oil
Das Elisabeth Arden Eight Hour Cream All-Over Miracle Oil für Gesicht, Körper und Haar kommt als einziges Gesichtsöl im aktuellen Test in einer Sprühflasche aus Plastik. Das ist praktisch zum Auftragen für Körper und Haare, fürs Gesicht aber nur bedingt angenehm, zumal die Augenpartie unter anderem aufgrund der deklarierungspflichtigen Duftstoffe und des Parfums besser ausgespart werden sollte. Der Duft des Öls ist zitronig und erinnert uns unangenehm an Spülmittel. Das bleibt, wie immer, aber natürlich Geschmackssache.
Das Öl enthält Reiskleie-, Kamelien-, Traubenkern-, Aprikosenkern-, Oliven-, Avocado-, Sonnenblumen-, Rizinus- und Patschuliöl sowie verschiedene durchblutungsfördernde Pflanzenextrakte. Die Formulierung enthält einige Weichmacher sowie mehrere UV-Filter, darunter auch den aufgrund seiner möglichen hormonellen Wirkung umstrittenen Stoff Benzophenone-3. Einige Inhaltsstoffe weisen einen hohen Komedogenitätsgrad auf, weshalb sich für Unreinheiten anfällige, ebenso wie sensible und zu Allergien neigende Hauttypen für ein anderes Pflegeöl entscheiden sollten.
Dr. Hauschka Clarifying Day Oil
Das goldgelbe Clarifying Day Oil von Dr. Hauschka überzeugt uns nicht vollends. Obwohl vom Hersteller als regulierende Tagespflege konzipiert, die unreine Haut ins Gleichgewicht bringen soll, ist die Textur eine der dickflüssigsten im Test. Das Gesichtsöl lässt sich nur schwer verteilen, zieht nicht gut ein und »steht« in unserem Praxistest lange wie eine Maske auf der Haut.
Die Rezeptur scheint eher kontraproduktiv für ölige Haut: Neben beruhigenden, entzündungshemmenden Auszügen aus Wundklee, Johanniskraut, Ringelblume, Neemblättern und Karotte enthält die Zusammensetzung Aprikosenkernöl, Mandelöl, Sonnenblumenöl, Jojobaöl – sowie drei hoch komedogene Bestandteile: Erdnussöl, Weizenkeimöl und Kakaobutter. Damit ist das Clarifying Day Oil eines der reichhaltigsten, okklusivsten im ganzen Test, mit hohem Potenzial, bei fettiger Haut die Poren zu verstopfen – und das fühlen wir auch.
Ätherische Öle sind verantwortlich für einen starken Duft, der sich lange auf der Haut hält – sie können empfindliche, irritierte Haut zusätzlich reizen. Das Naturkosmetik-Gesichtsöl ist neben der Standardgröße mit Pipette auch als Miniatur mit fünf Millilitern zum Testen erhältlich.
e.l.f. Cosmetics Youth Boosting Blue-ty Sleep Night Oil
Das e.l.f. Cosmetics Youth Boosting Blue-ty Sleep Night Oil ist eine milde Retinol-Pflege für Einsteiger. Die Rezeptur enthält 1 Prozent Hydroxypinacolone Retinoate, ein mildes Retinoid, das als eine der hautfreundlichsten Formen von Retinol gilt. Um das sehr lichtempfindliche Retinol vor UV-Strahlung zu schützen, steckt das Gesichtsöl in einer blickdichten Glasflasche mit Pipette, dank der der Inhalt gut dosiert werden kann. Überraschung: Auch die Flüssigkeit ist blau. Für die ölige Konsistenz sorgen leichtes Traubenkern-, Sonnenblumen- und Jojobaöl, die dabei helfen, den Talghaushalt zu regulieren. Wiesenschaumkrautöl wirkt barrierestärkend, Borretschöl ist reich an Linolensäure und wirkt hautregenerierend und entzündungshemmend, Avocadoöl pflegt intensiv. Vitamin E und Heidelbeerextrakt schützen vor freien Radikalen, Kamille und Süßholzwurzel-Derivat beruhigen irritierte Haut, Glycerin spendet Feuchtigkeit.
Beim Auftragen fühlt sich das Youth Boosting Blue-ty Sleep Night Oil seidig-weich an, zieht in Sekundenschnelle vollständig ein und hinterlässt überhaupt keinen Film auf der Haut – weniger als manche Creme. Wir empfanden das Erlebnis als sehr angenehm. Auch das Hautgefühl ist samtig und keineswegs schmierig – fast schon ungewöhnlich auch im Vergleich zu den anderen Gesichtsölen im Test. Duftstoffe enthält die Rezeptur keine, das Öl riecht im ersten Moment neutral. Sobald das Öl einige Wochen geöffnet ist, entwickelt es auf der Haut bei unserer Testerin allerdings einen unangenehmen Geruch. Woran genau das liegt, können wir nicht mit Sicherheit sagen, allerdings scheint es kein Einzelfall zu sein.
Nip + Fab Peptide Fix Finishing Oil 2%
Sehr interessant fanden wir das Nip + Fab Peptide Fix Finishing Oil 2 %, das in der Formulierung ein gewisses Anti-Aging-Potenzial bietet, sich aber grundsätzlich für jeden Hauttyp eignet. Das Öl besteht aus zwei Phasen. Die Wasserphase besteht aus drei Prozent feuchtigkeitsspendendem Glycerin und 0,5 Prozent Kupferpeptid, die Ölphase enthält nochmals 0,8 Prozent Peptidkomplex (Acetylhexapeptid-8, Palmitoyltripeptid-1) und ein Prozent Bakuchiol. Die Basis bilden Öle aus Traubenkern, Sonnenblume, Passionsfrucht, Brassica Campestris, Babassu, Mandel, Aprikose, Pfirsich, Baobab und Kürbis. Pflanzenextrakte aus Süßholz, Meeresfenchel, Eibisch und Reiskleie gibts als Bonus obendrauf.
Schüttelt man das Öl, ergibt sich eine eher dickflüssige Textur, die hellblau gefärbt aus der Pipette läuft. Der erste Eindruck beim Auftragen zeigt: Wir brauchen ein paar Tropfen mehr als bei anderen Ölen und die Konsistenz ist ein bisschen schmieriger. Dieses Gefühl verschwindet nach wenigen Minuten, dann ist das Öl komplett eingezogen und fühlt sich sehr angenehm an, ohne Fettfilm. Trotz enthaltener Duftstoffe (Limonene, Linalool) aus Mandarinenschalenöl riecht das Öl sehr dezent, quasi nach gar nichts. Wir fanden das Gesichtsöl eine gute Sache zum fairen Preis.
e.l.f. Cosmetics PLZ Clarify Facial Oil
Überhaupt nicht klargekommen sind wir mit dem grün gefärbten e.l.f. Cosmetics PLZ Clarify Facial Oil für die Nacht. Das liegt an seinem wirklich polarisierenden »Duft«, der teils dem enthaltenen Teebaumöl geschuldet sein dürfte. Nur riecht das Öl unserer Meinung nicht nach gewöhnlichem Teebaumöl, sondern wie eine stechende, künstliche, verbranntes-Plastik-Version davon, die wir als so extrem unangenehm empfunden haben, dass wir das Öl nach einer halben Stunde wieder vom Gesicht waschen mussten und den Test abgebrochen haben. Zur praktischen Wirkung können wir also nur begrenzte Aussagen treffen. Für uns ist das Öl einfach nicht verwendbar, auch wenn es sich grundsätzlich gut verteilen ließ und schnell eingezogen ist. Zusätzlicher Kurzeindruck: Die Haut fühlte sich wenige Minuten nach dem Einmassieren etwas wärmer und stärker durchblutet an.
Die Zielgruppe des Öls ist ölige, zu Pickeln und Mitessern neigende Haut, die mit zwei Prozent Salicylsäure sowie Teebaumöl wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll. Beide Wirkstoffe sind dafür ideal, bringen allerdings in Kombination bei sensibler Haut auch ein gewisses Reizpotenzial mit sich – ebenso wie die enthaltenen deklarierungspflichtigen Duftstoffe und ein relativ hoher Alkoholgehalt. Den Ölanteil machen Caprylic/Capric Triglyceride sowie Sonnenblumen-, Soja-, Jojoba- und Wiesenschaumkrautsamenöl aus. Extrakte von Aloe Vera, Neem, Alge sowie Beta-Carotine und beruhigendes Bisabolol bieten zusätzliche Benefits.
Freiöl Gesichtsöl
Das Freiöl Gesichtsöl kombiniert gut verträgliche synthetische Emollients und Esteröle mit Basis-Pflanzenölen wie Sonnenblume und Jojoba. Als Bonus enthält es Vitamin E, beruhigendes Bisabolol, Aloe-Vera- und Himbeerblattextrakt. Das Ergebnis ist ein ziemlich flüssiges, leichtes Öl, das gut einzieht. Wir empfinden das Hautgefühl allerdings als etwas „künstlich“ und nicht so angenehm wie bei anderen Ölen – das ist aber letztlich individuell, ebenso wie die Wahrnehmung des dezent parfümierten Dufts. Etwas billig – aber dafür bruchsicher – wirkt die durchsichtige Plastikflasche mit Pipette.
Argand’Or Premium Gesichtsöl
Eine Extraportion Pflege für normale, trockene und reife Haut gibt es mit dem Premium Gesichtsöl der Naturkosmetikmarke Argan d’Or. Die Kombination aus leichtem Jojoba-, Sonnenblumen- und Arganöl sowie nährendem Sesam- und Aprikosenkernöl zaubert samtige, pralle Haut. Granatapfelextrakt kurbelt zudem die Zellerneuerung an. Wir empfinden die Pflegewirkung als reichhaltig, aber nicht beschwerend. Die Entnahme gelingt dank der Pipette einfach und schnell. Das blickdichte Fläschchen sorgt dafür, dass das Öl auch außerhalb des Badezimmerschranks vor UV-Strahlung verschont bleibt und länger hält.
Auf tendenziell fettiger Haut bleibt tagsüber in unserem Praxistest ein leichter Film, der nicht vollständig einzieht – bei trockener, reifer, aber auch normaler Haut können wir uns das Öl umso besser vorstellen. Nachts stört das Ganze weniger und wir wachen mit extrem weicher, praller Haut auf, die sich rundum gepflegt anfühlt. Für alle, die sich Kosmetik mit ein wenig Duft wünschen, enthält die Formulierung Parfum, dessen Note wir mit einem »Wohlfühlschaumbad« verbinden, jedoch ohne deklarierungspflichtige Duftstoffe.
nkm Naturkosmetik München Intensivöl
Das Intensivöl der Naturkosmetik-Marke nkm Naturkosmetik München spricht eine breite Palette von Hauttypen und -problemen an und vereint eine Vielzahl verschiedener Pflanzenöle und Extrakte zu einer ausgewogenen Mischung. Dabei pflegt es intensiv und eignet sich als reichhaltige Nachtpflege.
Leichtes Distel-, Traubenkern- und Sonnenblumen- und Rapsöl bilden die Basis. Glättendes Brokkolisamenöl und Himbeersamenöl verbessern die Hautstruktur, Hanfsamenöl ist besonders reich an Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren und trägt zur Hautregeneration bei. Pflaumenkernöl regeneriert und reguliert, Holunder-, Sanddorn- und Johannisbeersamenöl hemmen Entzündungen. Gurkensamenöl fördert die Hautelastizität und fettet nicht, Hagebuttenöl unterstützt bei der Zellregeneration und Pigmentflecken. Holunder nährt reife Haut, Sanddornöl beugt Hautalterung vor. Daneben enthält das Öl Extrakte aus Schminkwurz, Rosmarin, Kamille und Karotte, beruhigendes Bisabolol sowie Vitamin E.
Damaskusrosenöl hat ebenfalls eine antioxidative Wirkung, enthält aber natürlicherweise auch die beiden deklarierungspflichtigen Duftstoffe Citronellol und Geraniol, die empfindliche Haut reizen können. Sehr sensible Haut sollte das Intensivöl deshalb vorsichtig testen oder zu einer unserer Empfehlungen ohne deklarierungspflichtige Duftstoffe greifen.
Das Öl selbst riecht leicht nussig, etwas »öko«, aber insgesamt nur sehr dezent, sodass das Aroma wenige Sekunden nach dem Einmassieren schon verflogen ist. Die Konsistenz des Intensivöls ist geschmeidig und lässt sich gut in die Haut einarbeiten, zwei Tropfen genügen locker. Nachhaltigkeits-Pluspunkt: Das Pipettenfläschchen kann beim Hersteller zur Wiederaufbereitung zurückgegeben werden.
So haben wir getestet
Wir haben 18 Gesichtsöle getestet. Dafür wählen wir aus unterschiedlichen Preissegmenten, Drogeriemärkten und Online-Shops die aus, die uns besonders relevant und interessant erscheinen. Auch auf interessante Trendmarken haben wir dabei einen Blick.
In einem Praxistest trägt unsere Testerin jedes Öl ca. fünf Tage lang tagsüber und/oder nachts – gemäß den Anwendungsempfehlungen des Herstellers – auf. Bei retinolhaltigen Produkten planen wir ölfreie Zwischentage ein. Im Fokus unseres Tests stehen die Pflegewirkung und das subjektive Hautgefühl jedes Produkts. Wir bewerten, wie gut das Gesichtsöl bei der Anwendung dosiert werden kann, wie gut es sich verteilen lässt und wie schnell es einzieht. Wenn ein Öl auffällig schlecht einzieht, unangenehm riecht oder einen sehr fettigen Film auf der Haut hinterlässt, fließt es in die Bewertung mit ein.
Im Bestfall fühlt sich die Haut nach dem Auftragen sofort weich und gepflegt an, ohne speckigen Glanz. Bei Produkten, die nachts verwendet werden (können), beachten wir das Hautgefühl am nächsten Morgen. Unsere Testerin hat eine sehr empfindliche, tendenziell fettige Haut, die gelegentlich zu Unreinheiten neigt.
Außerdem bewerten wir die Inhaltsstoffe im Hinblick auf Duft- und andere Zusatzstoffe sowie die generelle Kombination der Öle. Ausgehend davon prüfen wir, für welchen Hauttyp und welche Ansprüche sich das entsprechende Produkt besonders eignet. Abschließend berücksichtigen wir den Preis sowie die Verpackung. Bei letzterem vor allem das Fläschchen.
Die wichtigsten Fragen
Welches ist das beste Gesichtsöl?
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Glow Today 24K Gold Infused Beauty Oil von Nø Cosmetics. Es fördert einen gesunden Glow, pflegt überzeugend, eignet sich für die meisten Hauttypen und kostet dabei nicht allzu viel.
Eignet sich Gesichtsöl als alleinige Pflege?
Bei fettiger und Mischhaut kann ein Öl zur Gesichtspflege genügen. Sensible und trockene Hauttypen sollten zusätzlich eine Feuchtigkeitspflege oder ein Serum verwenden.
Kann man auch mit unreiner oder Mischhaut Gesichtsöl verwenden?
Ja! Gesichtsöl kann dabei helfen, eine übermäßige Talgproduktion zu verhindern, und eignet sich damit gut zur Pflege öliger, zu Unreinheiten neigender Haut. Wichtig ist nur, ein nicht komedogenes Öl zu verwenden, das die Poren nicht verstopft.
Wie sollte man Gesichtsöl verwenden?
Gesichtsöl trägt man am besten auf die leicht angefeuchtete Haut als letzten Pflegeschritt vor dem Sonnenschutz auf.


























































