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LED-Maske: Anti-Aging auf Knopfdruck? Test: Beste Led Lichttherapie Maske Test 2025 Gesichtspflege Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Die beste LED-Maske

Aktualisiert:
Letztes Update: 11. September 2026

Wir haben acht weitere LED-Masken fürs Gesicht getestet. Unser Favorit aus dem vorhergegangenen Quickcheck bleibt bestehen: Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske: 2. Generation bietet präzise Technik auf dem neuesten Stand und widmet sich explizit auch den zu Fältchen neigenden Partien um Augen und Mund. Die Shark CyroGlow ist unsere „Multitasking“-Empfehlung, da sie Licht und Kälte in einer Maske vereint. Die Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske wird mit hohem Tragekomfort und evidenzbasierter Technik unsere Empfehlung der Luxusklasse.

LED-Gesichtsmasken sind eine spannende Ergänzung für eine ambitionierte Anti-Aging-Routine. Ein Ersatz für potente Wirkstoffe und zuverlässigen Schutz vor Umwelteinflüssen stellen sie bedauerlicherweise nicht dar. Wer sich jedoch leidenschaftlich um die Gesundheit der Haut und das Erscheinungsbild des Teints kümmert, kann sich die Vorteile eines solchen Beauty-Tools durchaus zunutze machen.

Bei stimmig ausgestatteten LED-Masken kommen vor allem rote und infrarote Dioden mit möglichst präzise emittierenden Wellenlängen zum Einsatz. Die Qualität der Bauteile ist dabei keinesfalls beliebig. Die Lichtstärke, der Abstrahlwinkel und die Dichte sind wichtige Merkmale, die nicht jeder Hersteller berücksichtigt. Wir haben 13 LED-Masken fürs Gesicht auf ihre technischen Eigenschaften hin untersucht und im Alltag getestet.

Kurzübersicht

Testsieger

Currentbody Skin LED Licht­therapie Maske: 2. Generation

Drei nachweislich wirksame Wellenlängen helfen gegen Falten. Zusätzlich sorgt sie für mehr Elastizität in optimaler Intensität an den richtigen Stellen.
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: Currentbody LED Lichttherapie Maske: 2. Generation
  • Rot + 2× Nahinfrarot (830 + 1072 nm)
  • Ideale, präzise Werte
  • Minimaler Abstand zur Haut
  • Durchdachte Konstruktion
  • Extrem hell, blendet trotz optionaler Silikoneinsätze
  • Passform gut, aber nicht ideal
  • Keine Timer-Anzeige
  • Teuer

In zweiter Generation hat Currentbody mit der Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske: 2. Generation ausgebessert, was an der in die Jahre gekommenen ersten Variante etwas beliebig geworden war. Die LEDs sind hochwertiger und spitzen die Präzision der roten und nahinfraroten Dioden auf eine maximale Abweichung von zwei Nanometern zu. Um die Augen und Lippen werden zudem innovative 1072-nm-LEDs spendiert, die noch tiefer in der Haut wirken können. Es ist keine vollständig vorgeformte Maske, aber so weit angepasst und hautnah, dass es den Preis nicht sprengt. Leider sitzt sie unterhalb der Nase etwas straff.

Multitasking

Shark CryoGlow

Die Maske kombiniert gleich zwei effektive Features: evidenzbasierte LED-Lichttherapie und Cryo. Eine gute Wahl bei einer geschwollenen Augenpartie.
Test : Shark CryoGlow
  • Rot + Nahinfrarot + Blau
  • Aktive Kühlpads (sehr intensiv)
  • Hochwertige Verarbeitung + optionales Zubehör verfügbar
  • Große Partien ohne LED-Behandlung (Augen + Wangen)
  • Abdrücke nach der Anwendung
  • Schwer, klobig und laut (Cryo-Lüfter)

Fans von Beauty-Gadgets, die gern mehr als nur eine Funktion an einem Gerät schätzen, werden die futuristische Shark CryoGlow LED-Maske mit Cryo-Funktion spannend finden. Dafür spricht auch ein moderater Preis für eine sehr hochwertig und modern verarbeitete LED-Maske. Trotz fast idealer technischer Parameter sollte man allerdings einkalkulieren, dass für die abschwellend wirksamen Kühlpads und großen Augenpolster Dioden weichen müssen. Gerade diese zu Fältchen neigende Partie erhält somit keine Behandlung. Entsprechend dem Funktionsumfang ist die Maske riesig und schwer. Die Cryo-Funktion ist optional zuschaltbar und geht mit einem lauten Lüftergeräusch einher. Der kühlende Effekt ist allerdings erstaunlich intensiv.

Luxusklasse

Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske

Bis auf den hohen Preis gibt diese Maske uns keinen Grund zu Tadel: evidenzbasierte Technik kombiniert mit hohem Tragekomfort.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske
  • Rot + Nahinfrarot
  • Ideale, präzise Werte
  • Minimaler Abstand, viele Dioden + 90° Abstrahlwinkel
  • Bequeme Passform
  • Starker Akku
  • Reinigung friemelig
  • Sehr teuer

Eine Schippe drauf legt die Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske. Eine komfortablere Form, die sich an die Gesichtskonturen schmiegt, ohne zu drücken. Dazu ein fest verbauter Gurt für schnelles Aufsetzen. Zahlreiche, dicht sitzende Dioden mit engem Abstrahlwinkel, die sich auf die wesentlichen Anti-Aging-Wellenlängen fokussieren: 633 und 830 nm auf zwei Nanometer genau. Diese präzise, vorbildliche Bauweise hat bedauerlicherweise einen entsprechend hohen Preis.

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Testsieger
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: Currentbody LED Lichttherapie Maske: 2. Generation
Currentbody Skin LED Licht­therapie Maske: 2. Generation
Multitasking
Test : Shark CryoGlow
Shark CryoGlow
Luxusklasse
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske
Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Therabody Theraface Mask Glo
Therabody TheraFace Mask Glo
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Heilys Facemask 2 0
Heilys FaceMask 2.0
Test : Therabody TheraFace Mask
Therabody TheraFace Mask
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: MZ Skin LED 2.0 LightMAX Supercharged
MZ Skin LightMax Supercharged LED Mask 2.0
Test : Nanoleaf LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske
Nanoleaf LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Rosental Organics Led Face Mask
Rosental Organics LED Face Mask
Test : FAQ 202
FAQ 202
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: Silk'n LED Face Mask 100
Silk’n LED Face Mask 100
Testsieger
Currentbody Skin LED Licht­therapie Maske: 2. Generation
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: Currentbody LED Lichttherapie Maske: 2. Generation
  • Rot + 2× Nahinfrarot (830 + 1072 nm)
  • Ideale, präzise Werte
  • Minimaler Abstand zur Haut
  • Durchdachte Konstruktion
  • Extrem hell, blendet trotz optionaler Silikoneinsätze
  • Passform gut, aber nicht ideal
  • Keine Timer-Anzeige
  • Teuer
Multitasking
Shark CryoGlow
Test : Shark CryoGlow
  • Rot + Nahinfrarot + Blau
  • Aktive Kühlpads (sehr intensiv)
  • Hochwertige Verarbeitung + optionales Zubehör verfügbar
  • Große Partien ohne LED-Behandlung (Augen + Wangen)
  • Abdrücke nach der Anwendung
  • Schwer, klobig und laut (Cryo-Lüfter)
Luxusklasse
Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske
  • Rot + Nahinfrarot
  • Ideale, präzise Werte
  • Minimaler Abstand, viele Dioden + 90° Abstrahlwinkel
  • Bequeme Passform
  • Starker Akku
  • Reinigung friemelig
  • Sehr teuer
Therabody TheraFace Mask Glo
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Therabody Theraface Mask Glo
  • Rot + Nahinfrarot + Blau
  • 3 Vibrations­massagen im Gurt (6 Spots)
  • Akku in Maske verbaut (kein Handstück und Kabel)
  • Einige Partien mit großem Abstand zur Haut
  • Mehrwert der Massage fraglich, ggf. unangenehm
  • Schwer und klobig
  • Reinigung friemelig
Heilys FaceMask 2.0
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Heilys Facemask 2 0
  • Rot + Nahinfrarot
  • Blau zur punktuellen Anwendung separat im Handstück
  • Wellenlänge roter Dioden nicht ideal
  • Auf höchster Stufe spürbar warm
  • Passform zu locker
Therabody TheraFace Mask
Test : Therabody TheraFace Mask
  • Rot + Nahinfrarot
  • 3 Vibrations­massagen in Maske und Gurt (17 Spots)
  • Akku in Maske verbaut (kein Handstück und Kabel) + Ständer
  • Kurze Sessions mit wenig Fluenz
  • Einige Partien mit großem Abstand zur Haut
  • Mehrwert der Massage fraglich, ggf. unangenehm
  • Schwer und klobig
  • Friemelige Reinigung
MZ Skin LightMax Supercharged LED Mask 2.0
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: MZ Skin LED 2.0 LightMAX Supercharged
  • Rot + Nahinfrarot + Blau
  • Minimaler Abstand zur Haut
  • Bequeme Passform
  • Vgl. wenige Dioden pro Farbe
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr teuer
Nanoleaf LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske
Test : Nanoleaf LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske
  • Rot + Nahinfrarot + Blau (+ Gelb, Grün, Violett, Weiß)
  • Flach auch auf Dekolleté anwendbar
  • Günstig
  • Wellenlängen nicht ideal
  • Milchige Silikonfolie streut Licht
  • Sehr viele Modi, unnötig kompliziert
  • Maske steht am Kinn ab
Rosental Organics LED Face Mask
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Rosental Organics Led Face Mask
  • Rot + Nahinfrarot + Blau (+ Gelb)
  • Flach auch auf Dekolleté anwendbar
  • Wellenlängen nicht ideal
  • Vgl. wenige Dioden pro Farbe
  • Maske steht am Kinn ab
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
FAQ 202
Test : FAQ 202
  • Rot + Nahinfrarot + Blau
  • Dichte Bestrahlung
  • Sehr leicht, dünn und transparent
  • Akku in Maske verbaut (kein Handstück und Kabel)
  • Wellenlängen nicht ideal
  • Große Partie ohne Behandlung
  • Indirekte Beleuchtung ineffizient (LED-Rahmen wird sehr warm)
  • App-Zwang und schwacher Akku
  • Sehr teuer
Silk’n LED Face Mask 100
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: Silk'n LED Face Mask 100
  • Rot + Blau (+ Gelb)
  • Flach auch auf Dekolleté anwendbar
  • Günstig
  • Kein Infrarot
  • Vgl. wenige Dioden pro Farbe
  • Maske steht am Kinn ab
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
UVP
449,99 €
379,99 €
699,00 €
299,00 €
299,99 €
629,00 €
855,00 €
149,99 €
299,99 €
839,00 €
160,00 €
LEDs
236 LEDs:
633 nm x 110 (± 2nm)
830 nm x 110 (± 2,5nm)
1072 nm x 16 (± 8nm)
270 (90) LEDs:
633 nm x 90
830 nm x 90
415 nm x 90
600 LEDs:
633 nm x 300 (± 2nm)
830 nm x 300 (± 2nm)
504 LEDs:
633 nm x 168
830 nm x 168
415 nm x 168
316 LEDs:
630 nm x 158
830 nm x 158
Controller
415 nm x 19
830 nm x 19
648 LEDs:
633 nm x 216
830 nm x 216
415 nm x 216
140 LEDs:
633 nm x 42 / 28 (± 10nm)
830 nm x 42 (± 17,5nm)
415 nm x 28
432 LEDs:
640 nm x 108
850 nm x 108
460 nm x 108
520 nm x 108
192 LEDs:
660 nm x 48
850 nm x 48
410 nm x 48
590 nm x 48
50 LEDs + indirekte Beleuchtung über 600/623/634 Löcher (widersprüchliche Angaben): 650, 850, 420, 450, 463, 519, 570, 590 nm
100 LEDs:
463 nm x 30
633 nm x 30
592 nm x 20
Modi
1 Modus: 10 Minuten Rot + NIR
3 Modi: 6 Minuten Rot & NIR / Rot / Blau
+ optionale Kühlung in 3 Intensitäten
1 Modus: 10 Minuten Rot + NIR
4 Modi: 4-Minuten-Expressmodi (Rot / Rot+NIR / Blau) oder 12 Minuten nacheinander
4 Modi: 5, 10, 15 oder 20 Minuten Rot + NIR in angepasster Intensität
Blau: 10 Minuten
4 Modi: 3-Minuten-Expressmodi (Rot / Rot + NIR / Blau) oder 9 Minuten nacheinander
2 Modi: je 10 Minuten Rot + NIR / Rot + Blau
1 Modus bis 30 Minuten x 7 Farbmodi x 5 Intensitätsstufen
3 x 3 Modi: in 10, 15 oder 20 Minuten je Rot / Blau / Gelborange
NIR optional
3 vorprogrammierte + individuelle Modi in App
NIR optional zu jeder Farbe:
Rot, Blau, Cyan, Violett, Grün, Gelb und Orange
5 Modi: je Farbe 10 Minuten
+ alle nacheinander für 15 Minuten
Lichtintensität / Fluenz
30 mW/cm²
18 J/cm² (10 Minuten)
128 mW/cm² (je Kombi)
1. 46,1 J/cm²
2. 61,4 J/cm²
3. 30,7 J/cm²
58 bis 77 mW/cm² je nach Programm
50 mW/cm²
30 J/cm² (10 Minuten)
55 – 87 mW/cm²
13 – 17 J/cm² je 4-Minuten-Programm
30 mW/cm²
18 J/cm² (10 Minuten)
18 mW/cm² (Controller)
55 – 87 mW/cm²
10 – 13 J/cm² je 3-Minuten-Programm
30 mW/cm²
18 J/cm² (10 Minuten)
78,4 – 103,1 mW/cm²
23,5 – 61,8 J/cm² (5 bis 10 Minuten)
30 – 45 mW/cm²
18 J/cm² (10 Minuten)
30 mW/cm²
27 J/cm² (15 Minuten)
Rot: 36,4 mW/cm²
15,54 J/cm² (10 Minuten)
23,31 J/cm² (15 Minuten)
Blau: 74,9 mW/cm²
Gelb: 13,5 mW/cm²
Angabe auf Instagram: 25,9 mW/cm²
Akku
2.600 mAh / USB-C
2.500 mAh
5.200 mAh
keine Angabe
3.000 mAh
keine Angabe
2.200 mAh / USB-C
2.500 mAh
2.050 mAh
680 mAh
1.500 mAh / USB-A
Material
Silikon, vorgeformt
y-Klettgurt + Kopfriemen
Augenschutz (Silkon, herausnehmbar)
PC- & ABS-Hartschale, vorgeformt
Gurte
Augenpolster(Silikon, fix)
Kühlpads (Alu, fix)
Padadapter (abnehmbar)
Beutel
Silikon, vorgeformt
Gurt fix
Augenschutz (Silikon, herausnehmbar)
PC- & ABS-Hartschale, vorgeformt
Gepolsterte Gurte
Augenschutz (Silikon, herausnehmbar)
Silikon, flach
Neopren-Y-Gurte + Streifen
Augenschutz (Silikon, herausnehmbar)
Beutel
PC- & ABS-Hartschale, vorgeformt
Gepolsterte Gurte
Augenschutz (Silikon, herausnehmbar)
Silikon, vorgeformt
Neopren-Y-Gurte
Augenschutz (Silikon, fix)
Silikon, flach
Neopren-Y-Gurte
Augenschutz (Silikon, herausnehmbar)
Silikon, flach
Neopren-Y-Gurte + Kopfgurte
Augenschutz (Silikon, herausnehmbar)
Beutel
Silikon, transparent und vorgeformt
Silikongurte
Silikon, flach
einfacher Klettgurt + Kopfriemen
Augenschutz (Silikon, fix)
Gewicht (Maske + Controller)
320 g + 130 g
502 g + 233 g
350 g
549 g
360 g
606 g
340 g + 85 g
188 g + 106 g
186 g + 87 g
170 g
235 g + 60 g

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Alle Infos zum Thema

Anti-Aging auf Knopfdruck: LED-Masken im Test

Die Popularität von LED-Gesichtsmasken wächst kontinuierlich und mit ihr auch die Qual der Wahl. In nur zehn Minuten täglich soll man sich die Haut straffer, ebenmäßiger und gesünder leuchtend machen können – ganz entspannt auf dem Sofa.

Wirkungsweise von LED-Gesichtsmasken

LED-Masken sind eine Form der Photobiomodulation, also einer sanften Lichttherapie zur Beeinflussung biologischer Prozesse. Im medizinischen Kontext fällt die Anwendung unter den Bereich der Low-Level Light Therapy (LLLT), bei der kalte Laser oder LEDs zur Schmerz- und Wundbehandlung eingesetzt werden. Der kosmetische Nutzen ist also keinesfalls nur an den Haaren herbeigezogen, sondern hat einen wissenschaftlich fundierten Hintergrund. Der bekannteste ist die Stimulation der ATP-Synthese in den Mitochondrien, also mehr Energie für die Zellen.

Die durchblutungsfördernde, regenerationsanregende und antientzündliche Wirkung von Rot- und Infrarotlicht auf unter anderem Muskeln und Gelenke ist seit Langem bewährt und kann auch der Haut im Gesicht zugutekommen. Allerdings wird man es bei einer LED-Maske vermutlich auf eine Faltenreduktion und Straffung der Haut abgesehen haben. Erste Studien belegen eine Anregung der Kollagensynthese. Diese wurden jedoch nicht mit kommerziellen Masken durchgeführt.

Die von Maskenherstellern in Auftrag gegebenen Tests wiederum umfassen meist wenige Probanden und sind nicht randomisiert, vergleichen nicht mit Placebo oder anderen Modellen. Allerdings ist weniger die Frage, ob eine Wirkung erzielt wird, sondern eher, wie gravierend die Unterschiede unter alltäglichen Bedingungen tatsächlich sind. Die Ergebnisse aller untermauern in Summe dennoch, dass es sich nicht um reine Wellness-Tools handelt.

Je nach Hersteller und Konstruktion kommen LEDs (Leuchtdioden) unterschiedlicher Bauart zum Einsatz. Meist emittiert ein Chip mehrere Farben, etwa Rot, Infrarot, Blau oder alle gleichzeitig. Die Herstellerangabe über die Anzahl der LEDs bezieht sich üblicherweise auf die Anzahl der Dioden und nicht der Chips. Bedauerlicherweise lassen sich diese bei Defekten nicht mal eben austauschen. Es ist daher sinnvoll, Auffälligkeiten noch während der Gewährleistungszeit zu melden.

Ergänzt wird die eigentliche Maske durch ein Bedienelement mit Akku, sodass man sich während einer Anwendung frei bewegen kann. Insofern keine zusätzlichen, stromhungrigen Features verbaut sind, denn sonst sind LEDs natürlich äußerst effizient und ein Ladezyklus genügt bei empfohlener Anwendungsdauer und -frequenz für mindestens eine, meist zwei Wochen oder gar mehr. Je höher die Kapazität, umso schwerer natürlich das Bedienelement. Die meisten Hersteller setzten auf zwei bis drei Amperestunden (2000 – 3000 mAh). Ersatzteile werden in der Regel nicht angeboten.

Einige Geräte sind sogar kabellos und die Stromversorgung wird innerhalb der Maske verbaut. Das macht sie entsprechend schwerer und die Ladekapazität oftmals geringer.

LED-Maske statt Skincare?

Das Wirkpotenzial einer LED-Maske steht und fällt mit einer sinnvollen, hochwertigen Konstruktion sowie konsistenter Anwendung. An die Resultate von professionellen Behandlungen wie Microneedling oder gar Botox kommt man mit LED-Lichttherapie nicht heran. Auch Hautpflege mit Retinoiden sollte man für eine Maske nicht voreilig aufgeben. Allerdings sind Effekte auf dem Niveau schwächerer Anti-Aging-Wirkstoffe realistisch.

Voraussetzung: regelmäßige Anwendung und Geduld

Im Idealfall kombiniert man beides: regelmäßige Sitzungen mit der LED-Maske und anschließend aktive Anti-Aging-Wirkstoffe in Kosmetik. Hat man allerdings wenig Interesse an Cremes und Seren oder möchte aufgrund von Allergien und Unverträglichkeiten darauf verzichten, kann die Lichttherapie eine interessante Alternative zu Wirkstoffkosmetik sein. Die kosmetischen Schäden durch UV-Strahlung, die einem ohne täglichen Sonnenschutz blühen, kann eine Maske aber nicht aufwiegen.

Als Ersatz zu beispielsweise Retinoiden während der Schwangerschaft oder Stillzeit eignen sich LED-Masken bedauerlicherweise nicht, weil sie an dieser Zielgruppe nicht getestet wurden. Die Hersteller raten daher von einer Verwendung ab. Auch bei Epilepsie, aktiver Krebserkrankung und bei Einnahme von lichtsensibilisierenden Medikamenten ist von Lichttherapie abzusehen.

Bauarten von LED-Masken

Die meisten Geräte in dieser Kategorie bestehen aus flexiblem, leichtem und hautverträglichem Silikon. Besonders verbreitet sind LED-Masken in flacher Ausführung, die sich unabhängig von Kopfgröße und Gesichtsform anpassen und auch flach am Körper angewendet werden können, etwa am Dekolleté. Sie sind leicht beim Tragen, reisefreundlich und vergleichsweise günstig.

Ihre universelle Form sorgt allerdings auch nicht immer für den wünschenswerten Hautkontakt und Lichteinfallswinkel. Das Gurtkonstrukt ist oft nicht zu Ende gedacht, sodass die Masken oft rutschen und abstehen. Besonders in dieser Sparte gibt es Geräte von Herstellern, denen wir die notwendige Sorgfalt und Expertise bei der Auswahl der LEDs nicht zutrauen.

LED-Maske Test: Silk N Led Face Mask 100 Gurte
Silikonmaske mit flacher Bauweise.

Eher höherpreisig sind Silikonmasken mit an die Gesichtskonturen angepasster Form. Diese Bauweise sorgt für besseren Sitz und geringen Abstand zur Haut, was den erwünschten Anti-Aging-Effekt begünstigt.

Da die Anfertigung der Schale und das umständliche Auskleiden mit LED-Chips bereits einen kostspieligen Mehraufwand bedeuten, geben sich die Hersteller erfahrungsgemäß auch bei der Auswahl der Bauteile mehr Mühe und setzen etwa auf präzise Wellenlängen und verzichten eher auf „Spielkram“.

Nicht nur der Preis ist hierbei ein Nachteil, sondern auch die schwierige Aufbewahrung. Sie bedürfen mehr Stauraum und sollten möglichst staubgeschützt aufbewahrt werden, denn die Reinigung der vielen Mulden ist nennenswert aufwendiger als bei flachen oder starren Masken.

LED-Maske Test: Mz Skin Led 2 0 Lightmax Supercharged Maske Set
Silikonmaske mit Gesichtsform.

Ferner gibt es LED-Masken mit einer harten Schale aus ABS-Kunststoff. Sie sind an die groben Gesichtskonturen angepasst, sitzen dank raffinierten Gurtkonstruktionen sicher auf dem Kopf und bieten oft Raum für zusätzliche technische Features, wie etwa Massagen oder einen verbauten Akku.

Sie sind allerdings auch schwerer, klobiger und fordern Kompromisse zum Ungunsten der eigentlichen LED-Behandlung ein, etwa weil Partien durch Bauteile verdeckt werden. Wer sich in beengten Räumen unwohl fühlt, wird den Tunnelblick der Konstruktion vermutlich ebenfalls weniger schätzen.

Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Therabody Theraface Mask Led Innen
Harte Schale – meist Feature im Kern.

Innen sind solche Masken entweder mit transparentem Kunststoff oder ebenfalls Silikon ausgekleidet, manchmal einer Kombination. Oftmals fehlen Löcher für Nase und Mund. Es ist daher wichtig, darauf zu achten, dass anderweitig für Luftzirkulation gesorgt wird, anderenfalls sammelt sich schnell Kondenswasser. Der Kompromiss ist oft Abstand, den man bei einer LED-Behandlung eigentlich vermeiden möchte.

LED-Masken: Darauf kommt es wirklich an

Auf den ersten Blick wundert man sich unter Umständen, welch riesige Preisunterschiede es zwischen den Beauty-Gadgets geben kann. Schließlich haben sie alle viele kleine Dioden, die intensiv leuchten. Doch der Teufel steckt im Detail und wenn man genauer hinsieht, unterscheiden sich LED-Masken oft deutlich. Die gute Nachricht vorweg: Auch mit suboptimalen Werten können Erfolge erzielt werden. Die Prioritäten setzt man entsprechend individuell.

Wellenlängen für Anti-Aging

In modernen LED-Masken wird ein enges Lichtspektrum eingesetzt: sichtbares rotes Licht mit Wellenlängen im Bereich von 630 bis 660 Nanometern. 633 nm gelten als ideal für die Gesichtspartie. Höhere Werte wie 660 nm sind für die dickere Haut am restlichen Körper etabliert. Zusätzlich kommt mittlerweile standardmäßig unsichtbare, regenerationsfördernde Nah-Infrarotstrahlung um 830 nm zum Einsatz.

Nicht nur Rot: 633 nm sollen es sein!

Ziel der Behandlung ist es, kollagen- und elastinbildende Fibroblasten zu aktivieren, indem deren zelluläre „Kraftwerke“ – die Mitochondrien – gezielt mit Photonen stimuliert werden. Die Regeneration der Zellen wird begünstigt, was im Idealfall für gesündere und straffere Haut sorgen kann.

Die Studienlage zur Anti-Aging-Wirkung ist bislang noch begrenzt und umfasst meist kleine Probandengruppen. Die zugrunde liegende Theorie ist jedoch plausibel, und erste Ergebnisse wirken vielversprechend und dokumentieren Verbesserungen bei Fältchen und Spannkraft.

Intensität

Das zweite Standbein einer wirksamen Lichttherapie fürs Gesicht ist die Lichtstärke der verarbeiteten Dioden, die in Milliwatt pro Quadratzentimeter Haut angegeben wird (mW/cm²). Eine Intensität von 25 bis 30 mW/cm² gilt als ideal im Sinne von Wirkung und Verträglichkeit im Gesicht. Von mehr als 50 mW/cm² wird im Heimgebrauch abgeraten, weil die damit einhergehende Wärmeentwicklung zu oxidativem Stress (Pro-Aging/Hyperpigmentierung) führen kann. Meist findet man derart hohe Werte ebenfalls in Ganzkörper-LED-Panels, die mit Abstand zur Haut angewendet werden. Bei Maskenkonstruktionen, die teilweise also einen Abstand zum Gesicht wahren, sind höhere Werte daher auch weniger problematisch. Zudem ist der stimulierende Effekt gedeckelt.

1 von 2
LED-Maske Test: Currentbody Led Maske V1 Dioden
LED-Chip und Diode bei Currentbody Gen. 1
LED-Maske Test: Currentbody Led Maske V2 Dioden
… und bei Gen. 2.

In Kombination mit der von den Maskenherstellern vorprogrammierten beziehungsweise empfohlenen Anwendungsdauer pro Sitzung (meist zehn Minuten) spricht man von der Fluenz. Dieser Parameter gibt letztlich an, wie viel Energie in Joule pro Quadratzentimeter Haut zugeführt wird. Während zehn bis 20 J/cm² bei rotem Licht als Sweetspot gelten, sind Werte von fünf bis 30 J/cm² im Rahmen. In Kombination mit Nahinfrarot werden 15 bis 30 J/cm² anvisiert. Da sich die Werte in der Regel, wenn nicht anders kommuniziert, auf eine Messung direkt an der LED beziehen, erreichen bei spärlich bestückten Masken einige Bereiche deutlich weniger Energie.

Dioden: Anzahl und Qualität

Die Diodenanzahl ist demnach nicht unwichtig. Mindestens 100 Dioden pro Farbe sollte man bei einer flächendeckenden Maske vorfinden, besser noch 150. Bei Premiumgeräten dürfen es je nach Preis gern 200 oder mehr sein. Je mehr LEDs verbaut sind, umso dichter sitzen sie auf der Maske und versorgen den Teint gleichmäßiger mit Energie. Man kann zwar mit einem größeren Abstrahlwinkel eine größere Fläche abdecken, darunter leiden wiederum die Leistung, das Streuverhalten und wie viel Energie die einzelnen Zellen abbekommen.

Bei einer Laser-Therapie etwa würde die Lichtenergie gebündelt mit einem geringen Abstrahlwinkel auf die Haut treffen, etwa 0°. Das ist bei Masken für den Heimgebrauch wenig realistisch. Die meisten Hersteller setzen auf 120° als Standard-SMD-LED-Winkel, was bei Konstruktionen mit teilweise Abstand zur Haut zu Verlusten führt. Bei hochwertigen Geräten kommen vereinzelt durchaus Dioden mit einem kleineren Beam Angle zum Einsatz, etwa 90°. Nicht jeder Hersteller kommuniziert diesen Wert.

Zusätzlich hinderlich sind entsprechend trübe Silikonschichten zwischen Chips und Haut, die die Lichtenergie streuen. Ähnlich verhält es sich mit einem Abstand zwischen Maske und Haut.

Bei der Verteilung der LEDs sollte man darauf achten, ob und auf welche Weise eventuelle „Problemzonen“ bedacht werden. Insbesondere um die Oberlippe oder auch dicht am Auge fehlen häufig Dioden, die gegen Plisséefalten und Krähenfüße wirken könnten. Die Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske: 2. Generation ist hier sogar mit tiefenwirksamen 1072-nm-Dioden bestückt, die potenziell auch gegen Augenschatten wirken sollen.

Gesichtsreinigungsbürste Test: Misiki Gesichtsreinigungsbürste Rotes Licht
Bei der Gesichtsreinigung einfach Falten wegwischen? Schön wärs.

Bei einer sehr hoch angepriesenen LED-Anzahl zweimal hinsehen: Je mehr Farben eine Maske emittieren kann, umso mehr LEDs sind verbaut. Sie kommen jedoch nicht zeitgleich zum Einsatz und bieten eher strittigen Mehrwert.

Es erklärt sich schlussfolgernd von selbst, dass man von kleinen Handgeräten mit wenigen LEDs mit keiner ernstzunehmenden Anti-Aging-Wirkung rechnen kann. Außer, man ist bereit, den ganzen Tag lang mit einem solchen Massagegerät oder einer Gesichtsreinigungsbürste über das Gesicht zu fahren. Sicherlich schadet es nicht, sein Budget sollte man dafür aber nicht aufstocken.

Passform – mehr als nur Komfort

Ein weiterer sekundärer Aspekt bei der Auswahl einer LED-Maske ist die Passform, und das nicht nur in puncto Komfort. Wie viele Photonen am Ende in der Haut ankommen und die Fibroblasten erfolgreich zur Kollagensynthese stimulieren, hängt nämlich auch davon ab, wie wenige von der Hautoberfläche weg reflektiert werden. Je weiter eine Maske vom Gesicht entfernt ist, umso mehr Lichtwellen haben die Gelegenheit, umgelenkt zu werden. Es ist daher von Vorteil, vorgeformte Masken flachen Modellen vorzuziehen, insofern sie sich den individuellen Konturen gut anschmiegen.

Auch die Gurtkonstruktion kann den Sitz beeinflussen. Zwei Riemen statt einem sorgen dafür, dass eine Maske dichter an der unteren Gesichtshälfte anliegt. Ein zusätzlicher Streifen am Oberkopf verhindert das Rutschen, beispielsweise bei der Anwendung während aktiver Tätigkeiten.

LED-Maske Test: Mz Skin Led 2 0 Lightmax Supercharged Maske Gurte
Verzweigte und verstellbare Neoprengurte sind besonders angenehm.

Transparente Masken

Die Streuung des Therapielichts senkt die Effektivität. Bei durchsichtigen Masken werden die Strahlen der Lichtquelle zwar gezielt wie ein Prisma auf die Haut umgelenkt, dennoch geht dabei unnötig Energie verloren. Auch wenn bei der Konstruktion Verluste einkalkuliert wurden, ist die Herangehensweise verschwenderisch.

Sind teure LED-Masken besser?

Mittlerweile muss man keinen vierstelligen Betrag mehr für eine wirksame LED-Maske ausgeben, zumindest nicht basierend auf den technischen Parametern. Dennoch sind die Qualitätsunterschiede der verarbeiteten Materialien nicht vernachlässigbar. Da Erfolge mit relativ präzisen Wellenbereichen einhergehen, müssen hochwertige Dioden verarbeitet werden.

Ein nicht unwesentlicher Kostenfaktor sind Wirksamkeitsbelege des jeweiligen Modells. Eine aussagekräftige Galerie von Vorher-Nachher-Fotos für die Website ist dabei nur ein Aspekt. Auch für Zulassungen und Zertifizierungen – etwa durch eine benannte Stelle innerhalb der EU (gemäß den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung) oder die FDA (Food and Drug Administration) in den USA – müssen umfangreiche klinische Daten vorgelegt werden. Besonders die Zulassung als ein medizinisches Gerät, wie z. B. Dermalux Flex MD, erfordert Investments mindestens im sechsstelligen Bereich, um die Wirkung gegen spezifische Hautprobleme oder -krankheiten ausloben zu dürfen. Wie auch bei Wirkstoffen in Kosmetik sollte man daher ganz genau darauf achten, ob von Erfolgen der Lichttherapie allgemein die Rede ist oder von Resultaten, die vom expliziten Gerät erzielt wurden.

Dass stets Verbesserungsbedarf abseits der Schlüsselparameter besteht, zeigt sich an zahlreichen LED-Masken etablierter Hersteller in zweiter Generation. Die Unterschiede zu Vorgängern sind teils enorm und bieten deutliche Verbesserungen. Eine von ihnen ist die Ergänzung von 1072-nm-Nahinfrarot für tiefere Hautschichten. Auch individuelle, an die Gesichtsform angepasste Maskenformen oder optimierte Bedienelemente mit höherer Ladekapazität erweisen sich als eine Bereicherung.

Da die Effektivität allerdings gedeckelt ist, orientieren sich vor allem Lifestyle-Marken eher in die Richtung, Masken um Wellness-Features zu ergänzen. Das können zusätzliche Farbzonen, Massagen oder Cooling-Zonen sein. Multifunktionsgeräte dieser Art erfreuen Gadget-Fans gewiss. Wer sich jedoch primär für die Anti-Aging-Wirkung interessiert, büßt meist LED-Wirkung in kritischen Arealen ein, etwa der Augenpartie oder der Zornesfalte.

LEDs in Regenbogenfarben

Es wird aufgefallen sein, dass wir bis hierher nur von rotem Licht und Infrarot als Antifaltenbehandlung gesprochen haben, ohne auf die Vorzüge der anderen Farben einzugehen. Gelb, grün, lila, weiß – da bekommt man doch mehr für sein Geld, oder?

Es leuchtet blau – gegen Pickel

Der einzige Wellenbereich neben Rot und Infrarot, für den es überzeugende Gründe und Belege gibt, ist blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich um 415 nm. In diesem Spektrum kann Licht Stoffwechselprodukte von Akne-Bakterien (C. acnes) aktivieren und so deren Absterben auslösen. LED-Masken mit blauem Licht sind daher für all jene interessant, die regelmäßig und großflächig von entzündlichen Eiterpickeln geplagt werden. Bei gelegentlichen, vereinzelten Pickeln ist ein punktuelles, günstigeres Handgerät mit blauen Dioden eventuell die bessere Wahl. Auf Mitesser oder Unterlagerungen (schwarze und weiße Komedonen) hat das Licht allerdings keinen Effekt.

Wirkt gegen Pickel, nicht bei Mitesser

Blaues Licht hat leider den Nachteil, dass es Hyperpigmentierung verstärken kann. Es liegt auf dem elektromagnetischen Spektrum schließlich dicht neben UVA-Strahlung. Insbesondere bei dunkleren Hauttypen können Pigmentflecken stärker sichtbar werden – das Gegenteil von Anti-Aging.

Bei zu Pickeln neigender Haut ist die entzündungshemmende Wirkung von Infrarotstrahlung und rotem Licht auch ohne blaues Licht eine Wohltat und kann Rötungen sichtbar reduzieren. Entscheidet man sich jedoch für ein Gerät mit beiden Farben, gibt es üblicherweise eine „violette“ Session, die beide kombiniert.

Tipp: keine blaue Therapiesitzung vor dem Schlafengehen. Es kann die (Ein-)Schlafqualität stören.

Grün, gelb, weiß sind alle meine LED-Farben …

Für jede zusätzliche Farbe, die eine LED-Maske bietet, muss man im Alltag mit etwa zehn weiteren Minuten Behandlungszeit rechnen. Für das Regenbogenspektrum würde man also täglich rund eine Stunde aufwenden müssen, wenn man jede Farbe einsetzen möchte. Dazu gibt es allerdings keinen Anlass. Bis auf Rot und Blau kann man getrost andere LED-Farben in Masken als Spielerei verbuchen und lieber einen Spaziergang an der frischen Luft bei Tageslicht unternehmen. Viel eher ist ein solches Konzept ein Grund, die Expertise und Seriosität des Herstellers infragezustellen. Ein Hinweis darauf ist, dass es nur drei gemeinsame Nenner gibt und die Wellenlängen der anderen Farben scheinbar willkürlich ausgewählt werden.

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LED-Maske Test: Silkn Led Maske Dioden
Für jede Farbe eine Diode: Bei Silk’n sind es drei.
LED-Maske Test: Mz Skin Led Maske Dioden
Bei MZ Skin sind es zwei, jedoch nicht flächendeckend.

Grünem (525–550 nm) und gelbem (570–590 nm, auch gelegentlich „Amber“ bezeichnet) Licht wird zwar eine leicht beruhigende Wirkung nachgesagt, wissenschaftlich kann das praxisnah jedoch ebenso wenig belegt werden wie ein gelegentlich beworbener Effekt gegen Hyperpigmentierung. Da diese eher kurzwelligen Farben nicht tief in die Haut eindringen können und zur Streuung tendieren, ist das Wirkpotenzial nicht annähernd mit dem von längerwelligem, rotem Licht zu vergleichen.

Alle Farben gleichzeitig zu verwenden, ist technisch nicht vorgesehen. Die LEDs sind in der Regel nur einzeln oder in kleinen Gruppen steuerbar. Man könnte einen solchen Modus bereits unter „Tageslichttherapie“ und als stimmungsaufhellend kennen. Die Summe aller sichtbaren Farben ist schließlich weiß. Einige Farbspektren können einander in ihrer Wirkung beeinflussen oder sogar abschwächen. Eine zeitgleiche Anwendung wäre demnach im Hinblick auf die Haut kontraproduktiv.

Hautpflegeroutine mit LED-Maske

Die Haut sollte zunächst einmal an die Anwendung einer Maske gewöhnt und anfangs nur zwei- bis dreimal die Woche verwendet werden. Bei guter Verträglichkeit steigert man die Häufigkeit. Die meisten Hersteller empfehlen als Ziel etwa vier bis fünf Sitzungen pro Woche.

Eine Anwendung mit rotem Licht bietet sich abends an, bevor man Wirkstoffe verwendet, deren Absorption man begünstigen möchte. Oftmals lässt sich zu der Zeit auch eine feste Routine integrieren, sodass man kontinuierlich am Ball bleibt. Es gibt zudem Indizien, dass rotes Licht das Einschlafen fördert. Blaues Licht hingegen verwendet man besser morgens oder im Laufe des Tages, weil es ähnlich wie bei Bildschirmen eher wach halten kann.

Auf gereinigter Haut ohne Produkte anwenden

Eine LED-Lichttherapiemaske sollte stets auf gereinigter, trockener Haut angewendet werden. Pflegeprodukte werden erst nach der Sitzung aufgetragen. Einerseits kann eine Produktschicht die Lichtstrahlen am Penetrieren hindern, andererseits könnte das Irritationspotenzial einiger Inhaltsstoffe verstärkt werden. Sicherlich wird ein antioxidatives Gesichtswasser nicht zum Problem. Von Seren und Cremes sei auf jeden Fall abgeraten.

Nicht zuletzt spricht für eine Anwendung auf sauberer Haut ein geringerer Aufwand bei der Reinigung der LED-Maske. So genügt im Alltag feuchtes Abwischen mit einem feuchten Tuch oder gegebenenfalls mit verdünntem (Gesichts-)Reiniger. Etwa einmal pro Woche kann man mit einem Tuch mit etwas Isopropanol darüberfahren, gegebenenfalls bei Akne häufiger. Ungeeignet wiederum sind Baby- oder Gesichtsreinigungstücher, weil sie einen Film auf dem Silikon hinterlassen.

Unser Favorit

Testsieger

Currentbody Skin LED Licht­therapie Maske: 2. Generation

Drei nachweislich wirksame Wellenlängen helfen gegen Falten. Zusätzlich sorgt sie für mehr Elastizität in optimaler Intensität an den richtigen Stellen.
Test LED-Masken: Anti-Aging auf Knopfdruck?: Currentbody LED Lichttherapie Maske: 2. Generation
  • Rot + 2× Nahinfrarot (830 + 1072 nm)
  • Ideale, präzise Werte
  • Minimaler Abstand zur Haut
  • Durchdachte Konstruktion
  • Extrem hell, blendet trotz optionaler Silikoneinsätze
  • Passform gut, aber nicht ideal
  • Keine Timer-Anzeige
  • Teuer

Bei der Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske: 2. Generation hat die auf Beauty-Tools spezialisierte Marke Details gegenüber der ersten Version verbessert, die man erst als suboptimal empfindet, wenn man sich mit der neuen Variante vertraut gemacht hat – und sie lässt die meisten Mitbewerber blass aussehen.

Die Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske hat eine 3. Generation bekommen. Wir testen sie schnellstmöglich nach.

Insgesamt 236 Dioden sorgen für eine gleichmäßige Verteilung auf der vorgeformten Silikonmaske bis unter das Kinn. Davon emittieren je 110 im roten Lichtspektrum mit 633 nm und Nah-Infrarot mit 830 nm nicht nur in idealen Anti-Aging-Bereichen, sondern sind mit maximal zwei Nanometern Abweichung unschlagbar präzise. Ergänzt werden sie durch 16 Infrarot-LEDs mit 1072 nm unterhalb der Augenpartie und um den Mund.

Alle drei Wellenlängen werden zeitgleich verwendet, es gibt demnach nur einen blau hinterleuchteten Anschaltknopf. Nach zehn Minuten ist die Behandlung abgeschlossen und die Maske schaltet sich begleitet von einem Piep selbstständig aus. Bedauerlicherweise gibt es keinen Timer, der die verbleibende Zeit einer Behandlung anzeigen würde.

LED-Maske: Anti-Aging auf Knopfdruck? Test: Currentbody Skin Led Lichttherapie Mask 2 Generation Box
Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske: 2. Generation im Karton.

Die Maske strahlt vergleichsweise sehr hell, obwohl ihre Lichtintensität von 30 mW/cm² gängig ist. Trotz herausnehmbarer, schwarzer Augenschoner sind die ersten Sekunden nahezu überwältigend. Nach einigen Sekunden gewöhnen sich die Augen und man kann die Umgebung wieder sehen. An dieser Stelle sei gesagt, dass unsere Testerin mit grau-blauen Augen in der Hinsicht etwas empfindlicher ist.

Fixiert wird sie mit je einem Doppelgurt auf beiden Seiten, je oberhalb und unterhalb der Ohren, die am Hinterkopf mit einem großen, runden Klettverschluss auf Neopren fixiert werden. Ein optimaler Gurt für den Oberkopf kann zusätzlichen Halt bieten. Diese Konstruktion ist eine wesentliche Verbesserung zur ersten Version, nicht jedoch so angenehm wie bei MZ Skin. Auch wenn man alle Verschlüsse optimal justiert hat, sitzt die Maske zumindest bei unserer Testerin nicht ideal und drückt an einigen Stellen. Insbesondere wird die Nase mangels mittigem Schlitz, wie ihn einige Geräte bieten, etwas heruntergedrückt und das Atmen geringfügig erschwert.

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LED-Maske Test: Currentbody Skin Led Lichttherapie Mask 2 Generation
Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske: 2. Generation aus Silikon, vorgeformt.
LED-Maske Test: Currentbody Skin Led Maske Getragen
Sitzt ganz dicht an der Haut.
LED-Maske Test: Currentbody Skin Led Maske Komplett
Mit abnehmbarem Augenschutz.
LED-Maske Test: Currentbody Skin Led Maske Rot Nir
Rotes Licht + Nahinfrarot.
LED-Maske Test: Currentbody Skin Led Marke Gurte
Verstellbare Y-Gurte mit optionalem Kopfriemen.

Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau, da der suboptimale Sitz ohne direkten Vergleich zu etwa der MZ‑Skin-Maske vermutlich gar nicht aufgefallen wäre. Im Umkehrschluss sitzen die LEDs sehr dicht am Gesicht und man kann sich bedenkenlos frei mit ihr bewegen. Dafür sorgt auch ein Clip am Bedienelement. Das fällt recht groß, jedoch nicht allzu schwer aus. Der verbaute Akku mit 2.600 mAh Kapazität hält gute zwei Wochen und hat einen USB-C-Anschluss.

Das Sortiment von Currentbody umfasst unter anderem auch einen zusätzlichen Aufsatz für Hals und Dekolleté.

Currentbody Skin LED Lichttherapie Maske in 2. Generation im Testspiegel

Bislang gibt es zu unserem Favoriten noch keine seriösen Testberichte. Sollte sich das ändern, tragen wir sie hier nach. Sie wird allerdings häufig in Artikeln von Beauty- und Tech-Magazinen besprochen und empfohlen, etwa beim Stern Kaufkosmos oder der Vogue. Die empfohlene Shark CryoGlow wird bei den Kollegen vom Bild Kaufberater umfassend vorgestellt.

Weitere Empfehlungen

Multitasking

Shark CryoGlow

Die Maske kombiniert gleich zwei effektive Features: evidenzbasierte LED-Lichttherapie und Cryo. Eine gute Wahl bei einer geschwollenen Augenpartie.
Test : Shark CryoGlow
  • Rot + Nahinfrarot + Blau
  • Aktive Kühlpads (sehr intensiv)
  • Hochwertige Verarbeitung + optionales Zubehör verfügbar
  • Große Partien ohne LED-Behandlung (Augen + Wangen)
  • Abdrücke nach der Anwendung
  • Schwer, klobig und laut (Cryo-Lüfter)

Die Shark CryoGlow ist eine spannende Wahl für Gadget-Fans, denen ein Multifunktions-Beauty-Tool wichtiger ist als eine möglichst lückenlose Anti-Aging-Wirkung. Denn für das beeindruckend coole Cryo-Feature und die Augenpolster müssen leider LEDs im Augen- und Wangenbereich weichen. Die Kühlpads sind allerdings abnehmbar.

Zugegeben lässt Shark viele unserer Testkandidaten blass aussehen, was zu einem solchen Preis an Technik möglich ist. Die Maske ist außen wie innen hochwertig zusammengestellt. Das Bedienelement ist mit einem mehrfarbigen, animierten Display ausgestattet und die InstaChill‑Kühltechnologie ist beeindruckend leistungsstark.

Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask
Shark CryoGlow ist in vier Schalenfarben erhältlich.

Diese Features sollen nicht etwa vom Wesentlichen ablenken: Je 90 Dioden emittieren Licht in fast idealen Wellenlängen, 630, 830 und 415 Nanometern. Mit einer Intensität von 128 mW/cm² im Kombiprogramm ist die hohe Ausbeute nicht für jeden Hauttyp geeignet. Im sechsminütigen Rot- und NIR-Modus erzielt man eine Gesamtfluenz von rund 46 J/cm², jedoch relativiert sich der Wert geringfügig durch den Abstand zur Haut. Bei zu Rötungen neigender Haut sollte man die Haut beobachten und bei unerwünschten Reaktionen von der Rücknahmegarantie Gebrauch machen.

Die Blaulichtbehandlung gegen Pickel dauert 8 Minuten, umfasst auch Rot und NIR sowie in Summe 60 J/cm² Fluenz. Das dritte, vierminütige Programm mit rund 30 J/cm² soll nach beruhigter Haut zum Einsatz kommen. Davon raten wir ohne Bedarf jedoch ab.

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Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Set
Lieferumfang der Shark CryoGlow.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Getragen
Ein gigantisches Konstrukt mit ordentlich Gewicht.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Innen
Alu-Kühlflächen sind fest verbaut und optional zuschaltbar.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Maske Detais
Sehr aufwendige Konstruktion, ohne das Konto zu sprengen.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Optionale Cryo Aufsaetze
Optionale Cryo-Adapter für kleine Gesichter.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Controller
Controller mit buntem, animiertem Display und Dial Button.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Red
Rotes Licht mit Nahinfrarot.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Blue
Blaues Licht mit Nahinfrarot.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Shark Cryoglo Led Mask Red Blue
Rotes und blaues Licht mit Nahinfrarot.

Die Kältefunktion kann in drei Stufen zusätzlich eingebucht werden, gegebenenfalls auch erst gegen Ende einer Sitzung, sodass man nicht durchgehend „friert“ oder sogar gänzlich ohne LED-Behandlung auskommt. Bereits auf kleinster Stufe haben es die Alupanele unterhalb der Augenaussparungen in sich. Der aktiv kühlende Effekt kann auf sensibler Haut zunächst sogar leicht schmerzen. Die Technik dahinter muss mit einem Gebläse abgekühlt werden. Sobald man diese Funktion dazuschaltet, muss ein gewisser Geräuschpegel in Kauf genommen werden. Für kleine Gesichtsformen liegen der Packung zudem Alu-Aufsätze bei, damit die Maske nicht zu tief sitzt.

Unsere Testerin hat keine nennenswert geschwollene Augenpartie, sodass wir den Effekt nicht sinnvoll dokumentieren können. Ein leichter Depuffing-Effekt ist durchaus wahrnehmbar: direkt über einem Abdruck, den die Pads vermutlich wegen des hohen Eigengewichts der Maske auf der Wange hinterlassen. Wie gewonnen, so zerronnen. Allein wegen des wachmachenden Effekts hat sie es dennoch gern verwendet. Die LED-Wirkung in der Partie würde sie allerdings dafür nicht eintauschen.

Die Shark CryoGlow ist in vier Farben erhältlich und man kann separat eine Ladestation erwerben.

Luxusklasse

Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske

Bis auf den hohen Preis gibt diese Maske uns keinen Grund zu Tadel: evidenzbasierte Technik kombiniert mit hohem Tragekomfort.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske
  • Rot + Nahinfrarot
  • Ideale, präzise Werte
  • Minimaler Abstand, viele Dioden + 90° Abstrahlwinkel
  • Bequeme Passform
  • Starker Akku
  • Reinigung friemelig
  • Sehr teuer

Sicherlich muss es keine preislich gehobene Maske wie die Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske sein, um Erfolge mit einer Lichttherapie zu erzielen. Legt man jedoch Wert auf präzise, evidenzbasierte Technik sowie hohen Anwendungskomfort mit möglichst wenigen Abstrichen, ist man bei dem französischen Hersteller an der richtigen Adresse.

Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske

Auch Nooance setzt präzise LEDs mit maximal zwei Nanometern Abweichung zu den idealen Wellenlängen 633 und 830 ein. Anders als beim Testsieger gibt es keine dritte Wellenlänge, dafür wesentlich mehr Dioden, die für eine dichte Versorgung mit einem kleinen Abstrahlwinkel von 90° sorgen. In der vorprogrammierten 10-Minuten-Sitzung werden sogar 30 J/cm² serviert und das bei geringstmöglicher Distanz zur Haut. Das vorgeformte, flexible Silikon macht es möglich.

Das komplette Gesicht inklusive Augenpartie, Lippen und Kinn wird mit Photonen versorgt. Dabei sitzt die Maske eng, ist aber nicht unbequem. Der Hauptgurt ist Teil der Silikonmaske und wird mit einem Klettverschluss variabel geschlossen. Bei Bedarf sind zwei optionale Neoprengurte im Lieferumfang enthalten, um einen dichten Sitz an der unteren Gesichtshälfte zu gewährleisten. Im Test war das jedoch absolut nicht notwendig. Die dünnen Augenschoner sind optional und lassen sich auch zur Reinigung einfach herausnehmen.

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Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske Getragen
Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske getragen, sitzt ganz dicht an der Haut.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Led Mask
Hauptgurt ist fest verbaut – optional können unten Neoprengurte ergänzt werden.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske Innen
Nicht gerade einfach zu reinigen.
Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Nooance Elite X600 Led Gesichtsmaske Red
Dicht angeordnete rote und nahinfrarote Dioden.

Das Bedienelement ist fast aufs Wesentliche reduziert. Wir finden zwar, dass ein Knopf genügt hätte, denn es gibt nur den einen Modus von zehn Minuten bei gleichbleibender Intensität und bewährter Spektrenkombination. Der kleine Umstand zweier Klicks ist allerdings das einzige Manko bei der Nooance Elite X600 LED-Gesichtsmaske. Ein simpler Timer und ein großzügiger Akku entschädigen sofort. Das Kabel ist fest verbaut und auf der Rückseite der Steuerung befindet sich ein Clip.

Außerdem getestet

MZ Skin LightMax Supercharged LED Mask 2.0

Die rosafarbene Prestige-Maske MZ Skin LightMAX Supercharged LED Mask 2.0 – ebenfalls ein Gerät zweiter Generation – ist durch ihre flexible Silikonform und an je zwei Positionen befestigten, weichen Neopren-Gurte äußerst bequem. Anders als viele andere Masken ist die Nasenform erhaben und fix, dabei allerdings relativ schmal. Mit einer breiten Nase werden die Flügel leicht zusammengedrückt, sodass man eventuell unbewusst auf Mundatmung wechselt.

Sie bestrahlt die Haut entsprechend dicht anliegend mit rotem Licht (633 nm), wahlweise kombiniert mit blauem Licht (415 nm) gegen Pickel oder als Anti-Aging-Behandlung zusammen mit Nahinfrarot (830 nm). Beide Sessions dauern zehn Minuten, ein LCD-Timer zeigt die Restzeit am Bedienelement an. Hier befinden sich auch die beiden kleinen Knöpfe, ein Power-Button sowie einer zum Wechseln zwischen beiden Modi. Der integrierte Akku hält bis zu zwei Wochen bei einer Kapazität von 2.200 mAh und wird per USB-C geladen.

Auch wenn die Fluenz mit 18 J/cm² pro 10-Minuten-Sitzung innerhalb des empfohlenen Rahmens liegt, ist bei einer Anzahl von 42 Lichtpunkten (blau sogar nur 28) der Abstand zwischen den LEDs vergleichsweise groß und erfordert einen großen Abstrahlwinkel, um alle Bereiche des Gesichts abzudecken. Das Risiko, dass die Photonen eher abgelenkt werden, als in die Haut zu dringen, steigt somit.

Obwohl die einheitliche Farbe aller Elemente sehr edel aussieht, wirkt das Steuermodul für die Preisklasse relativ billig. Hochwertigere Digitalknöpfe wären angemessener, zwei separate Programm-Buttons weniger nervig, wenn man sich „verdrückt“. Obwohl die Werte und die Passform stimmen, fehlen überzeugende Gründe für den (sehr) gehobenen Preis. Es mangelt an einem individuellen oder innovativen Feature. Es passt allerdings zum Preisniveau der Marke.

Silk’n LED Face Mask 100

Die Silk’n LED Face Mask 100 aus flachem Silikon erscheint zunächst budgetfreundlich und ist insbesondere rabattiert eine der günstigsten Optionen in unserem LED-Masken-Test. Für den günstigeren Preis muss man allerdings auch suboptimale technische Werte in Kauf nehmen und auf Infrarot verzichten. Wir finden den Kompromiss zu einschneidend.

Der Umgang der Marke mit Werten und Belegen hinterlässt zudem einen gleichgültigen, wenig vertrauenerweckenden Eindruck. Auf der Website befanden sich falsche Angaben, die erst infolge unseres Artikels korrigiert wurden. Weiterhin findet man Angaben zur Lichtintensität nur in einer Grafik in der Galerie, allerdings auch nur einen Von-bis-Wert. Auf Nachfrage hin teilte man uns die genauen Lichtstärken mit und die müssen sich gar nicht verstecken. Mit über 36 mW/cm² ist das Rot grundsätzlich stark, das Blau noch intensiver. Die Angabe von 25,9 mW/cm² in ihrem Instagram-Post bliebe noch zu erläutern.

Im manuellen Modus, bei dem man aus vier Farbmodi wählen kann, dauert eine Sitzung zehn Minuten. Basierend auf der Lichtintensität erzielt die LED-Maske währenddessen eine Fluenz von 15,54 J/cm². Negativ fällt auf, dass die Schicht zwischen Dioden und Haut trüb ist und so theoretisch das Licht zusätzlich unvorteilhaft streut. Das könnte der Grund für den geringeren Wert sein. Wir konnten zudem eine leichte Gelbfärbung des Films im Wangenbereich beobachten.

Für den Anti-Ageing-Modus wird das Gesicht mit dem optimalen Bereich von 633 nm bestrahlt. Infrarot-Dioden sind bedauerlicherweise nicht verbaut. Auch beim Blau hat man 463 statt der üblichen, effektiver antibakteriellen 415 nm gewählt, beschreibt diesen Modus jedoch als wirksam gegen pickelbedingte Rötungen und nicht wie üblich gegen Akne-Bakterien. Dafür sieht Silk’n den violetten Modus vor, für den beide Farben kombiniert werden, jedoch kein Licht im belegten Wirkbereich um 415 nm emittieren. Eine „Gelbphase“ soll angeblich gegen Hyperpigmentierung wirken. Im automatischen Modus werden alle Farben binnen 15 Minuten nacheinander durchgespielt.

Mit 1.500 mA ist der Akku vergleichsweise klein, dafür ist das Bedienelement leicht und kompakt. Es wird mit der Maske mit einem Micro-USB-Stecker verbunden, geladen wird per „altbackenem“ USB-A-Stecker. Ein spontanes Zweckentfremden eines Netzteils von etwa einem Smartphone ist so nicht möglich. Am anderen Ende des Kabels befindet sich ein gerätespezifischer Hohlstecker (zylindrisch) und kann somit nicht mal eben ersetzt werden.

Für den Hals ist ein zusätzliches Modul separat erhältlich, deckt jedoch anders als beim Currentbody-Add-on nicht das Dekolleté ab.

Nanoleaf LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske

Gern hätten wir die Nanoleaf LED-Lichttherapie-Gesichtsmaske zum Preistipp unter unseren Empfehlungen gekürt. Schaut man jedoch genauer hin, muss man zugunsten des Preises auch gravierende technische Abstriche hinnehmen. Ein Behandlungserfolg ist zwar nicht ausgeschlossen, wird dennoch ärgerlicherweise geschmälert.

Zwar bietet die flexible Silikonmaske rotes und blaues Licht, denen man je optional Nahinfrarot zuschalten kann. Die Wellenlängen weichen jedoch von den als wirksam belegten Werten teilweise stark ab. Wenn man bedenkt, dass sich renommierte Hersteller auf Abweichungen von maximal zwei Nanometer fokussieren, wirken 640 nm, 850 nm und 460 nm etwas beliebig. Die zusätzlichen gelben Dioden trösten darüber nicht wirklich hinweg, auch wenn sie in Kombination Spaßfarben wie Cyan, Violett oder Weiß ermöglichen.

Die vielen Farben machen die Bedienung zudem unnötig verwirrend. Erschwerend kommt hinzu, dass man je zwischen fünf Intensitäten wählen und zwischen einer und 30 Minuten umschalten kann. Wehe, man verklickt sich mal. Immerhin startet es bei bewährten 10 Minuten mit aktivem NIR im Rotlichtmodus. Mehr braucht es doch eigentlich gar nicht.

Die Spielereien ergeben insofern Sinn, als Nanoleaf vor allem für seine modularen Deko-LED-Panels bekannt geworden ist.

Letztlich scheitert eine Empfehlung mitunter daran, dass man eine trübe Silikonfolie zwischen Panel und Haut verbaut hat. Zwar wird so eine flächendeckendere Bestrahlung erzielt, das Licht jedoch gestreut, statt möglichst senkrecht in die Haut geleitet zu werden. Man scheint dem mit erhöhter Lichtintensität entgegenwirken zu wollen, denn die Fluenz ist schlussendlich in Ordnung, die Herangehensweise hinterlässt jedoch keinen vertrauenserweckenden Eindruck.

Die flache Bauweise passt sich vielen Gesichtsformen an, ist sehr leicht, verrutscht aber auch schnell. Sie steht jedoch am Kinn eher ab, was die Streuung noch einmal begünstigt. Sind Pickel am Kinn ein primäres Ziel, ist diese Maske auch deswegen nicht ideal, weil gerade in diesem Bereich nur wenige Dioden verbaut wurden.

Rosental Organics LED Face Mask

Die Rosental Organics LED Face Mask ist eine flache Silikonmaske mit zwei Gurtösen und einer verbreiteten Kombination aus rotem, nahinfrarotem und blauem Licht. Allerdings hat man sich hierbei nicht für die nachweislich wirksamen Wellenlängen im Gesicht entschieden, sondern für leicht abweichende Werte von 660, 850 und 410 nm, die üblicher bei Geräten für den Einsatz auf dickerer Körperhaut sind.

Mit 48 Dioden pro Farbe (192 insgesamt) sitzen die Lichtpunkte vergleichsweise weit auseinander. Die Fluenz von 18 J/cm² ist zwar stimmig, es ist jedoch zu bezweifeln, dass es sich um einen Mittelwert verschiedener Bereiche handelt. Wahrscheinlicher ist, dass es der Peak direkt unterhalb einer LED ist.

Mit dem Controller lassen sich alle drei Farben für zehn, 15 oder 20 Minuten starten und zu jeder optional NIR hinzuschalten. Sie ist schlank, leicht und bietet mit 2.050 mAh eine Akkukapazität eher im unteren Schnitt. Ein schwarzer Samtbeutel liegt dem Lieferumfang bei, ebenso wie die herausnehmbaren Augenschoner.

Die Bauweise setzt sich für unser Ermessen nicht ausreichend von wesentlich günstigeren Modellen ab, bietet weder den Tragekomfort noch die Werte, die wir in dieser Preisklasse erwarten. Schließlich muss man bei der Konstruktion hinnehmen, dass sie im Kinnbereich absteht, wo sich gerade die blaue Option gegen Pickel bewähren könnte. Wir hätten es zudem als eleganter empfunden, hätte man auf den aufdringlichen Logoprint verzichtet.

Heilys FaceMask 2.0

Für einen Preistipp unter unseren Empfehlungen ist die Heilys FaceMask 2.0 für unser Empfinden derzeit nicht günstig genug. Wir schätzen viele Details an der Maske, doch die flache Bauweise bietet für unser Ermessen nicht den Tragekomfort, den wir in dieser Preisklasse erwarten.

Es kommen zwei Paare von Gurten zum Einsatz, ein doppeltes oben und ein einzelnes unten. Sie sind recht schmal, dehnbar und irgendwie nicht ideal positioniert. Das Anlegen ist friemelig und die Maske verrutscht leicht. In der Regel sitzt man während einer Behandlung ruhig und selbst ein schiefer Sitz behindert die Anwendung nicht.

Dass die LED-Maske ohne zweiten Gurt am Kinn etwas vorsteht, ist insofern nicht tragisch, weil die Anti-Pickel-Behandlung mit blauem Licht und NIR (415 + 830 nm) ins Bedienelement „outgesourct“ wurde. Bei großflächiger, entzündlicher Akne ist es demnach nicht das passende Modell. Häufiger jedoch genügt eine partielle Behandlung bei vereinzelt auftretenden Pusteln. Da blaues Licht bei dunklen Hauttypen durchaus Pigmentflecken begünstigen kann, bestrahlt man nicht unnötig gesunde Areale. Dafür muss man das Handstück aber selbst halten.

Angenehm finden wir zudem, dass sich das USB-C-Kabel sowohl vom Controller als auch von der Maske selbst lösen lässt und mit Stoff ummantelt ist. Die Bedienung selbst ist nicht gänzlich intuitiv. Man muss einzelne Knöpfe stets lang drücken, damit die Maske startet oder von Anti-Aging zu Anti-Pickel wechselt. Zudem sind Zeit und Intensität aneinander gekoppelt: Fünf, zehn oder 20 Minuten können eingestellt werden. Je länger die Behandlung gewählt wird, umso mehr wird die Leuchtkraft gedimmt.

Ein wenig ärgerlich ist es, dass man für die roten Dioden nur 630‑nm-Wellenlänge einsetzt statt der bewährten 633. Das ist eine kleine Abweichung. Da man aber andere Toleranzen nicht kommuniziert, ist sie in der Praxis womöglich noch größer.

Therabody TheraFace Mask Glo

Die Therabody TheraFace Mask Glo ist die deutlich günstigere von zwei LED-Masken der Marke. Auch wenn die Schale aus ABS-Kunststoff zunächst baugleich wirkt, unterscheiden sich die Geräte in der Anzahl der LEDs, dem Umfang der Vibrationsmassage und einem minimalistischen Ständer. Bei diesem Gerät ist es nicht dabei und auch das Handbuch fällt hier etwas simpler aus.

Die technische Ausstattung für die LED-Therapie mit 504 Dioden (pro Farbe 168) muss sich jedoch keinesfalls verstecken. In drei nacheinander schaltbaren Modi kann man rotes Licht mit optimalen 633 nm Wellenlänge aktivieren, im zweiten zusätzlich mit 830 nm Nahinfrarot und zuletzt blaues Licht mit 415 nm gegen Pickel. Leider lässt sich NIR im blauen Modus nicht optional zuschalten. Beim Starten der Maske über einen Kopf auf Höhe der rechten Schläfe schaltet man das Gerät an mit aktivierter Kopfmassage und wechselt mit jedem Drücken zwischen den Farben. Auf der linken Seite wiederum kann man den Rhythmus der Vibrationsmassage im Gurt verändern oder abschalten.

Der große Vorteil der Therabody-Masken ist, dass man kein Bedienelement benötigt und somit während der Anwendung auch kein lästiges Kabel berücksichtigen muss. Der Akku ist in die zugegeben recht klobige Maske im Augenbereich verbaut. Entsprechend wiegt die Maske auch wesentlich mehr als die üblichen Silikonmasken.

Ein Nachteil der Konstruktion ist, dass jenseits der Augenpartie, die mit Silikon ummantelt ist, die Bereiche um Wangen und Stirn (Kunststoff) einige Zentimeter von der Haut entfernt sind. Das Licht kann somit eher reflektiert werden, bevor es die Mitochondrien erreicht und stimuliert. Allerdings wurde dies offenbar bedacht und die Leistung entsprechend erhöht. Die Dichte und Flächenabdeckung ist bei diesem Modell ansonsten gelungen.

Der Abstand ist notwendig, weil in der Maske nur zwei Aussparungen für die Augen verbaut sind und keine für Nase und Mund. Würde es näher sitzen, würde es entsprechend warm und nass werden. Damit hatten wir selbst im Sommer keine Probleme. Allerdings ist der „Tunnelblick“ durch den dicken Augenbereich nicht für jeden geeignet. Es ist nicht unbequem, der Komfort vorgeformter Silikonmasken wird jedoch bei Weitem nicht erreicht.

Entscheidend ist, ob man bereit ist, zugunsten einer kabellosen Bedienung viel Raum und Gewicht hinzunehmen. Die Vibration finden wir leider eher nervig als überzeugend und hätten uns gewünscht, man würde sie hinzu- und nicht erst ausschalten können. Sicherlich ist es Geschmackssache, aber ein vollwertiges Wellness-Feeling kommt bei je drei Punkten an den Seitengurten nicht wirklich auf.

Therabody TheraFace Mask

Die Therabody TheraFace Mask ohne „Glo“ im Namen ist die Premium-Variante des Herstellers. Zu einem deutlichen Aufpreis gegenüber dem Modell mit blauem Gurt erhält man einen praktischen Ständer, eine komplexere, umfangreichere Massagefunktion über die Gurte hinaus sowie mit 648 LEDs (pro Farbe 216) einige Lichtpunkte mehr.

Die äußere Konstruktion ist bei beiden Geräten augenscheinlich gleich und bietet den besonderen Vorteil, kein separates, kabelgebundenes Bedienelement zu benötigen. Der Akku ist im Augenbereich der Maske verbaut und sie wird über zwei Knöpfe auf Schläfenhöhe bedient. Rechts schaltet man an, aus und wechselt zwischen den Farbmodi – links wechselt man zwischen den Massagen oder schaltet sie ab. Ein unauffälliger Unterschied ist jedoch die biegsame Nut in der Mitte, sodass sich die Maske ein wenig näher an das Gesicht schmiegen kann.

Anders als beim günstigen Modell sind hier Massagepunkte um die Augenpartie verbaut sowie zusätzliche Spots in allen drei Gurten. Die Vibrationen sind hier nicht nur rhythmisch unterschiedlich, sondern auch in ihrer Intensität, sodass je nach Programm eine zarte Stimulation von Mitte nach außen und zurück zu verlaufen scheint. Das ist subtiler und angenehmer als beim günstigen Modell. Der Effekt ist für einige sicherlich entspannend, leicht durchblutungsfördernd, trägt jedoch nicht zur eigentlichen Lichttherapie bei. Vielmehr müssen dafür einige Spots in der kritischen Partie um die Augen herum weichen. Diesen Kompromiss muss man zusätzlich zum gehobenen Preis eingehen.

Die Haut wird für je 3 Minuten wahlweise mit 633-nm-Rotlicht, einer Kombination mit 830-nm-Nahinfrarot oder 415-nm-Blaulicht und somit 10 bis 15 J/cm² je Session bestrahlt. Das ist in etwa die Hälfte dessen, was pro Sitzung empfohlen wird. Wir würden langfristig zu zwei Durchgängen raten und dabei auch darauf achten, dass man stets in den zweiten Modus wechselt. Denn erst dann schaltet man zum Rot auch NIR hinzu. Blau und NIR lassen sich bedauerlicherweise nicht kombinieren, dafür aber alle drei Modi nacheinander abspielen.

Möchte man zugleich die Vibrationsmassage ausschalten oder ändern, ist man ganz schön lange am Tippen. Wenn man bereits im Entspannungsmodus ist und sich nicht konzentriert, klickt man versehentlich einmal zu viel und muss dann wieder von Neuem durchspielen. Das war bedauerlicherweise unsere Erfahrung mit der Maske. Am Ende der Testwoche war klar, dass eine „Fernbedienung“, insbesondere mit einfacher, intuitiver Anordnung, kein Nachteil sein muss. Ein Timer ist bei derart kurzen Sessions nicht notwendig.

Auch wenn die technische Umsetzung hier imposant ist, ist der Mehrwert insbesondere in Relation zum Aufpreis gegenüber dem günstigeren Modell für uns schwach und richtet sich an eine enger gefasste Zielgruppe.

FAQ 202

Die FAQ 202 aus der Beauty-Tool-Familie von Foreo ist eine Besonderheit in unserem LED-Masken-Test. Es ist die einzige transparente Maske und kommt zudem ohne ein kabelgebundenes Steuerungselement aus. Die Gesamtkonstruktion ist entsprechend relativ unauffällig und leicht zu tragen. Sie besteht aus einem glasklaren, aber durchaus dicken Silikon und umspielt die Gesichtskonturen, ohne zu drücken. Ein schmaler Silikongurt hält die Maske stufenlos und zuverlässig an Ort und Stelle – ohne Klett. Form, Halt und Lichtemission erfolgen über eine Art Brillengestell.

In puncto Tragekomfort kommt kein anderes Gerät an diese Maske heran und sie eignet sich besonders für alle, die sich in blickdichten, gar starren Modellen eingeengt fühlen. Die minimalistische Verpackung enthält ein Display, das nach einem Knick wunderbar zur Aufbewahrung weitergenutzt werden kann. Zum Aufsetzen des Deckels ist dennoch geraten, weil das Silikon ein Staubmagnet ist.

Bedauerlicherweise war es das auch schon an Vorzügen. Der größte Nachteil des Konzeptes ist, dass die Photonen die Haut auf indirektem Wege erreichen müssen. Es sind nicht etwa 600 Dioden, die auf dem Silikon angeordnet sind, sondern Löcher und Hubbel mit präzise ausgerichtetem Winkel, an dem das Licht aus dem Gestell in Richtung Haut gelenkt wird. Die Angabe, wie viele es genau sind, variiert je nach Abschnitt der Website. Zur Beleuchtung kommen unserer Zählung nach 50 LEDs zum Einsatz, um die Punkte zu beleuchten: je 16 pro Seite nach unten hin und je neun nach oben.

Mittels dieser Methode geht ein großer Teil der Energie verloren. Das wird zwar laut Leistungsdaten teils berücksichtigt, denen nach starke LEDs zum Einsatz kommen. Effizient wirkt diese Methode nicht. Zudem wird das Metallgestell spürbar warm und könnte gerade im für Rötungen anfälligen Wangenbereich Entzündungen fördern. Man verweist auf teils beeindruckende Erfolge einer klinischen Studie, nennt aber keinerlei Details zum Verfahren, zu den Probanden oder zeigt gar authentische Fotografien.

Auch wenn letztlich genug Energie die Zellen erreichen sollte, weil die Maske sehr dicht an der Haut sitzt, ist das Aussparen für Fältchen relevanter Bereiche für uns der größere Haken. Die komplette Augenpartie sowie die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen werden gar nicht erst behandelt, weil sich hier keine Dioden befinden. Das Bedienelement sitzt genau zwischen den Augenbrauen, ist immerhin leicht und klein, beherbergt allerdings einen entsprechend schwachen Akku.

Als Krönung der Ineffizienz setzt man zudem auf vom Ideal abweichende Wellenlängen, weit über eine in dem Preissegment entschuldbare Toleranzgrenze hinweg. Da verwundert es auch nicht, dass man neben den seriösen Farbmodi aus Rot (hier 650 nm), Nahinfrarot (850 nm) und Blau (420 nm) auch noch Spielereien in Gelb, Orange, Grün, Cyan und Violett anbietet. Immerhin weist man auf der Website darauf hin, dass sie keinen medizinischen Mehrwert bieten. Allein die Zeit, die man zur Anwendung jeder einzelnen aufwenden müsste, lässt erahnen, wie praxisfern dieses Gerät konzipiert wurde.

Nicht zuletzt nervt der App-Zwang. Zwar kann das Gerät im Alltag einfach per Druck auf das Bedienelement auf der Stirn gestartet und zwischen Schnellprogrammen gewählt werden, zur initialen Inbetriebnahme sowie zum Individualisieren der Programme muss man sich in der App mit E-Mail-Adresse registrieren und sie stets zur Hand nehmen. Zur Begrüßung gibt es jedes Mal einige Sekunden Werbung, die nicht weggeklickt werden kann. Selbstverständlich kann man allerlei Ergänzungen und weitere Geräte direkt darüber bestellen sowie ein Feature-Abo abschließen. Das kennen wir bereits von den Foreo-Gesichtsreinigungsbürsten.

Der Komfort ist verlockend. Doch selbst zu einem zweistelligen Preis wäre uns die Zeit zu schade, um nur das „halbe Gesicht“ behandelt zu bekommen.

So haben wir getestet

Wir haben 13 LED-Masken fürs Gesicht getestet. Dafür wählen wir unterschiedliche Preisklassen und Bauformen aus.

Wir achten insbesondere darauf, ob die technischen Spezifikationen sich mit den Empfehlungen basierend auf seriösen Studien decken. Die Einhaltung idealer Wellenlängen und Leistungswerte ist daher Voraussetzung für eine Empfehlung.

Anti-Aging auf Knopfdruck? LED-Masken im Test Test: Beste Led Maske Test 2026
LED-Maske: Anti-Aging auf Knopfdruck? Test: Beste Led Maske Test 2025

Im Praxistest stellen wir den Anwendungskomfort und eine logische, bequeme Bedienbarkeit auf die Probe. Zudem sollte das emittierte Licht möglichst direkt und ungehindert in die Haut gelangen und kritische Bereiche, die zu Fältchen neigen, behandelt werden und nicht etwa anderen Features weichen. Zusätzliche Farben und Funktionen sind willkommen, insofern sie den eigentlichen Mehrwert einer LED-Gesichtsmaske nicht einschränken.

Wir verwenden jedes Testmodell mindestens eine Woche lang abends auf sauberer, trockener Haut auf höchster verfügbarer Stufe im Anti-Aging-Modus (rot + NIR) im Hauptprogramm oder für zehn Minuten bei manueller Einstellung. Im Anschluss an die Anwendung kommen übliche Wirkstoffprodukte im Wechsel sowie eine Nachtcreme zum Einsatz. Zusätzlich testen wir alle anderen Einstellungen und Zusatzfunktionen einmal kurz durch.

Eine aussagekräftige Wirksamkeitsstudie ist weder im Zeitrahmen möglich, noch stehen uns präzise Messgeräte zur Verfügung. Auch ließen sich Erfolge nicht scharf voneinander und von Effekten anderer Einflüsse messen. Wir vertrauen daher auf die Werte der Hersteller und weisen darauf hin, wenn uns potenzielle Unstimmigkeiten auffallen, die die versprochene Wirkung relativieren.

Unsere Testerin ist Anfang 40, hat sehr helle, zu Unreinheiten neigende Haut mit vergleichsweise wenigen Anzeichen vorzeitiger Hautalterung. Das ist mitunter der Anwendung von aktiven Wirkstoffen und dem Schutz vor UV-Strahlung zu verdanken. Dadurch ist ihre an den Wangen zu Rötungen tendierende Haut minimal empfindlicher. Bisher hatte keine Maske in puncto Verträglichkeit oder zusätzlichen Erythemen Probleme bereitet.

Sie nutzt LED-Masken (633 + 830 nm) seit mehreren Jahren ergänzend. Einen Blaulicht-Pen nutzt sie bei Bedarf ergänzend. Ihre Gesichtsform ist vergleichsweise prall und rund, sodass die Testgeräte bei ihr tendenziell hautnah aufliegen.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste LED-Maske?

Die beste LED-Maske ist die Currentbody LED Lichttherapie Maske: 2. Generation. Sie kombiniert ideale technische Werte mit einer flexiblen Passform und spendiert einige 1072-Nanometer-Dioden für tief wirksames Infrarot um den Mund und die Augen herum.

Was bringt eine LED-Lichttherapie-Maske?

Unter idealen Bedingungen kann eine LED-Maske mit rotem Licht im nachweislich wirksamen Wellenbereich und ausreichender Lichtintensität in Kombination mit Nahinfrarot-Dioden Falten und Fältchen reduzieren, die Spannkraft verbessern und Rötungen reduzieren.

Welche Farben sollte eine LED-Maske haben?

Eine LED-Lichttherapie-Maske sollte rotes Licht mit 633 nm Wellenlänge sowie Infrarot mit 830 nm für eine Anti-Aging-Wirkung ermöglichen. Bei starker, großflächiger, entzündlicher Akne ist blaues Licht ergänzend eine Option. Auf Farben wie Gelb, Grün oder Orange kann man bedenkenlos verzichten.

Wie häufig muss man eine LED-Maske anwenden?

Für langfristig sichtbare Erfolge sollte man eine sinnvoll konstruierte LED-Maske mehrmals wöchentlich für je 10 Minuten auf sauberer Haut vor der Skincare-Routine verwenden. Fünfmal pro Woche sind ein guter Richtwert.

LED-Maske vor oder nach dem Serum?

Damit die Lichtwellen der Maske möglichst ungehindert in die Haut vordringen können, sollte sie sauber und frei von Produkten sein. Auch ein dünnes Serum oder eine Creme kann die Wellen unnötig streuen.

Ist eine LED-Maske aus Silikon oder Kunststoff besser?

Für die bestmöglichen Resultate sollten LEDs so dicht und rechtwinklig zur Haut positioniert sein. Das gelingt mit vorgeformten Silikonmasken derzeit am besten.

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