Weiche und strahlende Haut im Handumdrehen gewünscht? Ein Gesichtspeeling kann Abhilfe schaffen. Wörtlich übersetzt „schält“ ein solches Treatment die abgestoßenen Schüppchen von der obersten Hautschicht ab und hinterlässt einen glatten Untergrund. Das Gesicht fühlt sich infolgedessen streichelzart an, der Teint erhält einen ebenmäßigen Glow und anschließend aufgetragene Pflege- und Wirkstoffe werden besser absorbiert.
Doch Vorsicht: Jede Schicht abgestorbener Hautzellen ist Teil der Hautbarriere und trägt zum Schutz vor Umwelteinflüssen bei. Etwas zu kräftig gerubbelt oder zu sauer gepeelt und die Wirkung schlägt ins Negative um. Wichtig ist es daher, ein Peeling nicht nur basierend auf den gewünschten Resultaten auszuwählen, sondern auch danach, ob es zum Hauttyp und ihrem aktuellen Zustand passt.
Unter den 11 von uns getesteten Gesichtspeelings haben wir mechanische, enzymatische sowie chemische Peelings berücksichtigt, darunter welche mit Alpha-, Beta- und Polyhydroxysäuren. Ob Leave-on-Produkte oder Gele, Cremes oder sogar Pulver zum Abwaschen – alles ist in der riesigen und vielfältigen Auswahl an Peeling-Konzepten möglich.
Kurzübersicht
Dermalogica Daily Microfoliant

- Sanftes enzymatisches und mechanisches Pulver-Peeling
- Enthält Antioxidantien und beruhigende Zusätze
- Ergiebig, kleine Menge genügt
- Soforteffekt
- Etwas austrocknend (mengenabhängig)
- Enthält ätherische Öle und deklarationspflichtige Duftstoffe
- Teuer
Möchte man ein klassisches Peeling für direkt weichere, strahlende Haut nutzen, ist das Dermalogica Daily Microfoliant eine vergleichsweise sanfte und effektive Option. Es kombiniert den enzymatischen Effekt von Papain mit einem oberflächlichen Peeling aus Stärken, Magnesiumoxid und Zellulose. Es sind keine groben, aggressiven Partikel enthalten. Stattdessen wird aus dem trockenen Pulver eine Paste mit Wasser frisch angemischt und auf die Gesichtshaut massiert. Verhornungen werden leicht aufgeweicht, mit den weichen Partikeln wegpoliert und unter leichter Schaumbildung abgewaschen. In sparsamer Dosis ist es sicherlich auch täglich anwendbar, tendenziell genügen jedoch etwa zwei Anwendungen pro Woche.
Paula’s Choice Skin Perfecting 2 % BHA Liquid Exfoliant

- Potentes BHA-Peeling
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Ergiebig (mit Fingern ohne Wattepad)
- Bei öliger & unreiner Haut
- Mit Antioxidantien
- Etwas schmierige Textur
- Brennt etwas auf irritierter, verletzter Haut
- Teuer
Bei öliger Haut, die zu Pickeln, Mitessern und groben Poren tendiert, ist der Paula’s Choice Skin Perfecting 2 % BHA Liquid Exfoliant ein äußerst populäres flüssiges Mittel. Keinesfalls handelt es sich nur um ein erfrischendes Gesichtswasser, sondern um eine Wirkstofflotion, die man eher als dünnflüssiges Treatment oder Serum verstehen sollte. Zwei Prozent Salicylsäure mit einem vergleichsweise sauren pH-Wert beugen verstopften Poren vor und damit der Ursache für Unreinheiten. BHA reduziert zudem Entzündungen und wirkt leicht antibakteriell. Daher ist es bei jedem Hauttyp auch ideal als punktuelle Anwendung bei sich anbahnenden Pickeln.
Nø Cosmetics Pure Tøday AHA/PHA Peeling Cleanser

- Sanftes AHA- & PHA-Peeling
- Zugleich mildes Reinigungsgel
- Für Einsteiger und empfindliche Haut
- Täglich anwendbar
- Günstig
- Einwirkzeit erforderlich
Zum ersten, vorsichtigen Schnuppern eignet sich der Nø Cosmetics Pure Tøday AHA/PHA Peeling Cleanser mit ganz leichter chemischer Peeling-Wirkung. Aber selbst die erzielt man nur, wenn man das Reinigungsgel ein Weilchen auf der Haut einwirken lässt, bevor man es wie gewohnt abwäscht. Die Konzentration der Peelingsäuren ist mit 2,8 % gering und ein recht hoher pH-Wert puffert den Effekt noch einmal deutlich. Selbst mit empfindlicher Haut ist das Risiko einer Irritation sehr gering. Bei robuster Haut kann man den Reiniger durchaus täglich einsetzen und die Intensität über die Einwirkzeit justieren. Die hat allerdings Grenzen: Stärker verhornte Partien packt er nicht.
Neutrogena Anti-Pickel+ Liquid Exfoliant mit 7 % AHA & Panthenol

- Moderates AHA-Peeling
- Für Erfahrene oder bei robuster Haut
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Ergiebig (mit Fingern ohne Wattepad)
- Günstig
- Vorsichtiges Herantasten empfohlen, stark
- Brennt auf irritierter, verletzter Haut
Der Neutrogena Anti-Pickel+ Liquid Exfoliant mit 7 % AHA & Panthenol ist ein simples, aber effektiv formuliertes, günstiges Glycolsäure-Peeling mit wässriger Textur zum Träufeln. Sicherlich profitiert man von der Vorarbeit anderer Hersteller, die den Kunden mit derart wässrigen Peelings vertraut gemacht haben, gibt aber diese Ersparnis auch weiter. Das AHA-Peeling verschafft mit einer moderaten Konzentration und wirksamem, vergleichsweise niedrigem pH-Wert weiche Haut ohne Schnickschnack. Aber es ist auch mit Vorsicht zu genießen.
Vergleichstabelle
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- Sanftes enzymatisches und mechanisches Pulver-Peeling
- Enthält Antioxidantien und beruhigende Zusätze
- Ergiebig, kleine Menge genügt
- Soforteffekt
- Etwas austrocknend (mengenabhängig)
- Enthält ätherische Öle und deklarationspflichtige Duftstoffe
- Teuer

- Potentes BHA-Peeling
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Ergiebig (mit Fingern ohne Wattepad)
- Bei öliger & unreiner Haut
- Mit Antioxidantien
- Etwas schmierige Textur
- Brennt etwas auf irritierter, verletzter Haut
- Teuer

- Sanftes AHA- & PHA-Peeling
- Zugleich mildes Reinigungsgel
- Für Einsteiger und empfindliche Haut
- Täglich anwendbar
- Günstig
- Einwirkzeit erforderlich

- Moderates AHA-Peeling
- Für Erfahrene oder bei robuster Haut
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Ergiebig (mit Fingern ohne Wattepad)
- Günstig
- Vorsichtiges Herantasten empfohlen, stark
- Brennt auf irritierter, verletzter Haut

- Moderates AHA- und BHA-Peeling
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Für normale bis ölige und eher robuste Haut
- pH-Bereich sehr breit angegeben (3.4-4.4), Wirkungspotenzial stark schwankend
- Brennt auf irritierter, verletzter Haut
- Teuer

- Intensives AHA- und BHA-Peeling
- Treatment mit Serum-Textur
- Für Erfahrene mit robuster Haut oder für den Körper
- Soforteffekt
- Potenziell kollagenstimulierend
- Hohes Risiko für Irritationen
- Muss abgewaschen werden
- Brennt stark auf irritierter, verletzter Haut
- Pipette

- Moderates mechanisches Pulver-Peeling aus Salz und Reisstärke
- Kleine Menge genügt
- Salz nicht ideal (Mikroverletzungen)
- Einwirkzeit erforderlich
- Enzymatische Peeling-Wirkung untergeordnet

- Sanftes mechanisches Creme-Peeling mit Zellulose
- Enthält beruhigende und antioxidative Zusätze
- Leichter Soforteffekt
- Zellulose-»Fetzen« weniger elegant
- Auch als Maske nutzbar, jedoch wenig Mehrwert

- Sanftes mechanisches Creme-Peeling aus Zellulose
- Schwacher Effekt
- Kationisches Quaternium-60 v.a. für unreine Haut nicht ideal
- Parfümiert

- Sanftes Peeling aus Heidelbeerextrakt
- Treatment mit Gel-Textur
- Muss abgewaschen werden
- Peeling-Effekt unklar
- Enthält deklarationspflichtige Duftstoffe
- Brennt etwas auf irritierter, verletzter Haut
- Teuer

- Intensives mechanisches Creme-Peeling aus Bimsstein
- Für sehr robuste Haut oder den Körper
- Soforteffekt
- Zu aggressiv für Gesichtshaut
- Hohes Irritationsrisiko, schmerzhaft
- Enthält deklarationspflichtige Duftstoffe und Parfum
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Feinschliff für die Haut: Gesichtspeeling im Test
Ein regelmäßiges Peeling, um die oberste Schicht abgestorbener Schüppchen abzutragen, ist sicherlich nicht so essenziell wie milde Reinigung oder nährende Feuchtigkeitspflege. Dennoch kann ein regelmäßiges Gesichtspeeling, etwa ein- bis zweimal pro Woche, einen nicht vernachlässigbaren Mehrwert für die Hautpflegeroutine darstellen.
Dass sich die Haut weich und glatt anfühlen soll, steht im Fokus jeder Peeling-Anwendung. Die Vorteile für die Haut gehen jedoch darüber hinaus. Optisch ist mit mehr Glow zu rechnen, also einem ebenmäßigeren, strahlenderen Hautrelief. Indem man die sich langsam ablösenden, nicht mehr ebenmäßig angeordneten Schüppchen regelmäßig entfernt, wirkt man dem Verstopfen von Poren und infolgedessen Unterlagerungen und Pickeln entgegen. Ebenso haben nachrückende Zellen die Möglichkeit, sich ebenmäßiger anzuordnen und somit eine stabilere Barriere zu bilden. Zudem steht eine Schicht weniger der Absorption von Wirk- und Pflegestoffen im Wege. Besonders im Wechsel mit Retinoiden sind sanfte Peelings sinnvoll, weil diese Wirkstoffgruppe den Zellerneuerungszyklus beschleunigt und für unerwünschte Schüppchen sorgen kann.

Peelings wird ebenfalls ein Anti-Aging-Effekt nachgesagt, zumindest denen mit chemischem Wirkmechanismus. Dies bezieht sich jedoch primär auf professionelle Anwendungen im Kosmetikstudio. Denn die Stimulation von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure in der Haut setzt eine kontrollierte, durchaus intensive Irritation voraus. Das können die wenigsten Produkte im Einzelhandel leisten, und das ist auch gut so. Ihr Schwerpunkt liegt eher auf einer Balance aus exfolierendem Effekt und Verträglichkeit.
Mechanisches Peeling
Wenn man an das Entfernen abgestorbener, rauer Hautschüppchen denkt, kommen einem Peelings mit Partikeln (auch „Scrubs“ genannt) vermutlich als allererstes in den Sinn. Feine Körnchen in Kombination mit möglichst sanften, kreisenden Bewegungen rubbeln Unebenheiten von der obersten Hautschicht einfach weg. Nach der Anwendung ist die Haut weich, glatt und rosig, aufgrund der angeregten Durchblutung. Scrubs sind Rinse-off-Produkte, denn schließlich müssen mindestens die Schleifpartikel abgespült werden.
Mechanische Gesichtspeelings kann man in zwei Kategorien unterteilen: die auflösbaren sowie die unlöslichen. Lösliche Partikel kennt man in Form von unter anderem Salz und Zucker. Moderner und wesentlich sanfter sind wiederum abgerundete, weiche Jojoba-Perlen.
Unter den unlöslichen Schleifpartikeln kennt man meist gemahlene Kerne, Kaffeesatz, Gestein (Lava, Sand etc.) oder auch vor dem Mikroplastikverbot kleine Kunststoffkügelchen. Diese Kategorie ist für das Gesicht in der Regel ungeeignet, da die Teilchen ungleichmäßig und scharfkantig bleiben. Selbst bei sehr vorsichtigem Umgang können Mikroverletzungen entstehen und einen Teil der intakten Hautbarriere abtragen.

Sanfter sind einige Pulver wie Tonerden, Mineraloxide und häufiger Stärken (z. B. Reismehl). Die Partikel sind sehr fein, weniger bis gar nicht scharfkantig und quellen teils bei Wasserzugabe auf und werden so runder und nachgiebiger. Ein Gesichtspeeling mit Erden kann sich ein wenig wie eine Politur und weniger wie Rubbeln anfühlen. Ähnlich funktionieren auch Gommage-Peelings mit Zellulose, die in Verbindung mit Wasser zu sanften Peeling-Fasern zusammenrollen. Das ist etwas ungewohnt und man sollte bei der Anwendung nicht annehmen, es handele sich um abgestorbene Hautzellen.
Mechanische Peelings sind ein Klassiker und selbst bei Anwendung einer anderen Peeling-Form zumindest gelegentlich eine angenehme Ergänzung – vorausgesetzt, man setzt auf sanfte Partikel. Ein Peeling aus natürlichen Rohstoffen, gar Speiseresten wie Kaffeesatz, ist nicht automatisch sanft zur Haut. Viele Varianten sind selbst für den Körper zu aggressiv und bieten Allergiepotenzial. Für wen der Umweltaspekt eine Priorität darstellt, findet in einem feinen Peelinghandschuh ein langfristig verwendbares Tool.
Interessanterweise stellt eine Nassrasur bereits ein recht effektives Peeling dar, ebenso Dermaplaning, also die Entfernung des feinen Gesichtsflaums. Weniger effektiv sind allerdings Gesichtsreinigungsbürsten. Sicherlich entfernen sie auch das ein oder andere Schüppchen, jedoch kaum bis gar nicht über die bereits abgelösten hinaus. Bei wenig verhorntem Hauttyp reicht dies oft aus.
Enzympeeling
Enzyme, wie etwa Papain aus Papaya oder Bromelain aus Ananas, können in wenigen Minuten Einwirkzeit die Proteine abgestorbener Hautschüppchen leicht aufweichen. In Kombination mit sanften Schleifkörpern werden sie in einem Zug beseitigt und die Haut weich poliert. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass unterschiedliche Peeling-Konzepte nicht konkurrieren, sondern sich wunderbar ergänzen können.
Enzyme sind in wasserhaltigen Produkten instabil, sodass man entsprechende Peelings häufig in trockener Pulverform vorfindet. Sie werden mit Wasser portionsweise frisch angerührt und aktiviert. Für mehr Substanz kommen ergänzende Trägerstoffe wie Zellulose zum Einsatz, die den Peeling-Effekt ebenfalls unterstützen. Bei wasserhaltigen, fertig angemischten Enzympeelings sollte man mit keinem nennenswerten Zusatzeffekt rechnen. Meist erledigen hier Schleifkörper den eigentlichen Job.
Enzymatische Peelings wirken oberflächlich und gelten daher als vergleichsweise sanft. Sie werden häufig als Option für empfindliche Haut empfohlen, vorausgesetzt, die übrigen Zutaten sind ebenfalls sanft. Man kann den exfolierenden Effekt durch Menge und Anwendungsdauer anpassen und auch spürbare Verhornungen lassen sich reduzieren. Damit sind Enzympeelings für alle Hauttypen interessant, besonders im Wechsel mit chemischen Exfoliants.
Chemisches Peeling
Lange Zeit waren chemische Peelings vor allem in professionellen Kosmetiksalons üblich. Längst sind jedoch zahlreiche, deutlich schwächere Produkte für die Heimanwendung erhältlich, und das sowohl als Rinse-off-Produkte zum Abwaschen als auch als Leave-ons ohne einen zusätzlichen Anwendungsschritt. Sie ermöglichen es, die Vorteile von etwa Fruchtsäure- oder Salicylsäure-Peelings in die wöchentliche Routine einzubauen. Der Mehraufwand kann sich auszahlen: Chemische Peelings bringen Vorteile mit, die mechanische und enzymatische Peelings nicht bieten.
Anders als Enzyme weichen chemische Peelings nicht die Hautpartikel auf, sondern lösen den „Kitt“, der sie zusammenhält. Dieser keratolytische Effekt ist nicht nur von der Konzentration der jeweiligen Säure abhängig, sondern auch ganz wesentlich vom pH-Wert. Je saurer ein chemisches Gesichtspeeling ist, desto tiefer dringt es in die Haut ein. Für professionelle Anwendungen werden oft sehr saure, tiefenwirksame Peelings eingesetzt, wie etwa TCA-Peelings (Trichloressigsäure), die mitunter neutralisiert werden müssen. Solche Treatments können durchaus einige Tage Erholung erfordern. Belohnt werden die Strapazen jedoch mit der Anregung verjüngender hauteigener Reparaturmechanismen.
pH-Wert: so entscheidend wie die Konzentration
Chemische Peelings für zuhause sind deutlich weniger invasiv, indem man den pH-Wert höher hält (meist 3,5–4,5). Es gibt zwar Produkte, die zeitnah abgewaschen werden müssen, neutralisieren muss man die Säuren aus Drogerie und Parfüm jedoch nicht. Daher ist es ratsam, darauf zu achten, ob ein Hersteller den pH-Wert eines chemischen Peelings kommuniziert. Für einen spürbaren Effekt sollte dieser bei einem Produkt unter 4,0 liegen. Chemische Peelings mit einem pH-Wert unter 3,0 wiederum sollten mit einer umfassenden, individuellen Beratung einhergehen.
Um das Risiko für Irritationen gering zu halten, sollte man chemische Peelings langsam integrieren: Zunächst ein Produkt geringer Säurekonzentration und höherem pH-Wert wählen, es idealerweise zunächst an einer kleinen Stelle ausprobieren und vorerst nicht häufiger als wöchentlich anwenden.
Wichtig zu wissen ist, dass die für Peelings eingesetzten Säuren auch häufig zur Regulierung des pH-Wertes eines Produktes zum Einsatz kommen. Nur weil ein Produkt „Lactic Acid“ enthält, heißt das nicht automatisch, dass es peelend wirkt. Dafür müssten die Rahmenbedingungen stimmen.
AHA – PHA – Fruchtsäuren
Alphahydroxysäuren (AHAs) sind wasserlösliche chemische Peelings und sorgen in erster Linie für seidenglatte, weiche Haut, unabhängig vom Hauttyp. Sie können zudem die Feuchtigkeitsversorgung der Haut verbessern und unter bestimmten Bedingungen auch die Kollagenproduktion anregen. Dabei sind sie nicht so effektiv wie etwa Retinol oder Vitamin C, dennoch können sie eine Anti-Aging-Hautpflegeroutine auch in dieser Hinsicht unterstützen.
Fruchtsäurepeelings sind eine Unterkategorie der AHAs, zu denen Säuren aus etwa Trauben (Tartaric Acid), Äpfeln (Malic Acid) oder die sehr verbreitete Glycolsäure aus Zuckerrohr (Glycolic Acid) zählen. Weiterhin gibt es unter anderem die Milchsäure (Lactic Acid), die Teil des Natürlichen Feuchthaltefaktors (NMF) innerhalb der Hautbarriere ist.
Weiche Haut – ebenmäßiger Glow
Die meisten der Säuren unterscheiden sich durch ihre Molekulargröße und wie tief sie in die Haut eindringen können. Je kleiner das Molekül, desto tiefer und intensiver kann es peelen. Gleichzeitig steigt auch das Irritationspotenzial, insbesondere bei niedrigem pH-Wert. Man sollte daher mit einer sanften, „größeren“ Säure starten, wie Mandelsäure (Mandelic Acid) oder PHAs, den Polyhydroxyacids.
PHAs zählen nicht zu den AHAs, sind strukturell und in ihrer Wirkungsweise aber ähnlich. Sie sind weniger intensiv schälend, zugleich jedoch sanfter und wirken bei etwas höherem pH-Wert. Man erkennt sie in der Inhaltsstoffliste als Gluconolactone, Galactose oder Lactobionic Acid. Sie werden häufig mit AHAs kombiniert.
Alpha Hydroxy Acids findet man in Produkten für Endverbraucher in seltenen Fällen bis zu einer Konzentration von 30 %, dann jedoch meist mit einem höheren pH-Wert zur besseren Verträglichkeit. Üblicher sind jedoch Konzentrationen von 5 bis 10 % in Form von Liquids, Gelen oder Lotionen. Dabei ist Glycolic Acid die „kleinste“, somit stärkste Variante und sollte nur bei eingewöhnter, robuster und gesunder Haut zweistellig zum Einsatz kommen.
BHA – LHA – Salicylsäure
Anders als bei AHAs ist die Anzahl von BHA-Peelings überschaubar und beschränkt sich beim Großteil der erhältlichen Produkte auf Salicylsäure (Salicylic Acid). LHA (Capryloyl Salicylic Acid) ist ein sanfteres und dennoch effektives Derivat, das von L’Oréal entwickelt und patentiert wurde. Mittlerweile findet man es jedoch auch vereinzelt in Gesichtspeelings anderer Hersteller.
Beide Säuren sind anders als AHAs fettlöslich und können so innerhalb der Talgdrüsen peelen. Dadurch sind sie ideal für ölige Haut, indem sie innerhalb der Pore wirken. Die Entfernung überschüssiger Schüppchen kann dem Verstopfen der Poren entgegenwirken und so die Entstehung von Pickeln verringern. Zugleich wirken sie leicht antibakteriell und antioxidativ und verringern Entzündungen, Rötungen sowie die dunkle Färbung von Mitessern und Folikelfilamenten (den kleinen Punkten auf der Nase).
Bewährt gegen Unreinheiten und Glanz
BHA-Peeling allein macht die Haut nicht so weich wie AHAs und kann zudem auf trockener Haut etwas austrocknend sein. Wiederum kann es nach einer Eingewöhnungsphase auf zu Pickeln neigenden Partien sogar täglich angewendet werden. Die Einsatzkonzentration für Gesichtspeelings ist per EU-Kosmetikverordnung auf 2 % beschränkt (3 % in abspülbaren Produkten). Obwohl dies im Vergleich zu AHAs gering klingt, wirken aufgrund der lipophilen Natur bereits Peelings mit 0,5 % nachweislich.
Es gibt zahlreiche Produkte, die AHA und BHA kombinieren, doch sind sie meist für eine wöchentliche Anwendung konzipiert. Bei öliger und zu Unreinheiten neigender Haut holt man so nicht das Meiste aus der Wirkung der Beta Hydroxy Acid heraus. Eine hier besonders geeignete Kombi-AHA ist Mandelsäure (Mandelic Acid), weil sie ebenfalls leicht antibakteriell wirksam und relativ sanft ist.
Bei Allergie gegen Acetylsalicylsäure (ASS, »Asprin-Allergie«) kann auch Salicylsäure Reaktionen auslösen, daher stets vorsichtig testen.
Peelings richtig anwenden
Bis auf BHAs, die bei Bedarf und Verträglichkeit auch täglich zum Einsatz kommen können, ist eine Anwendungsfrequenz von ein- bis zweimal pro Woche für die meisten Peelings realistisch. Eher einmal pro Woche bei empfindlicher, trockener, bereits recht weicher oder dünner Haut, etwa bei Anwendung von Retinol oder Retinal. Zweimal pro Woche, wenn die Haut robust, eher ölig oder zur Verhornung tendiert. Zu berücksichtigen bleiben darüber hinaus die Intensität des Peelings sowie die Anweisungen der Hersteller.
Mechanische Peelings wirken sofort: Partikel rubbeln abgestorbene Hautschüppchen weg, und man spürt direkt, ob die Intensität passt. Chemische Peelings hingegen zeigen ihre Wirkung verzögert. Solange die Haut im sauren pH-Bereich bleibt, wirken die Säuren nach, meist in etwa einer Viertel- bis halben Stunde. Erst wenn sich der pH auf etwa 5,5 eingependelt hat, ist die Peeling-Reaktion weitgehend abgeschlossen. Die Hautschüppchen lösen sich anschließend allmählich, etwa durch Reibung auf dem Kopfkissen oder beim Schminken.
War das Peeling zu intensiv, kann sich das zwar zeitnah in Form von Spannungsgefühl, Brennen oder Berührungsempfindlichkeit äußern, realistisch sind durchaus subtilere und verzögerte Folgen eines „Überpeelings“. Eine geschädigte Barriere kann sich ebenso in Symptomen einer trockenen Haut äußern wie in verstärkter Talgproduktion. Nicht selten ist man versucht, mit stärkeren Peelings oder anderen Wirkstoffen dagegen anzugehen, obwohl genau dann sanfte Unterstützung bei der Regeneration gefragt ist.
Idealerweise verzichtet man nach einem Peeling für einen, eventuell sogar zwei Tage auf reizende Zusätze und Wirkstoffe. Kein Retinol, kein Vitamin C, keine stark parfümierten Produkte. Stattdessen eignet sich eine milde, aufbauende Gesichtscreme, idealerweise mit Ceramiden und Fettsäuren und viel Feuchtigkeit.
Wann ist Peeling ungeeignet?
Mehr als bei anderen Produkten sollte man sich bei Peelings die Wirkungsweise und Anwendungsanleitung der Hersteller durchlesen, darunter, in welchen Fällen von einer Anwendung abgeraten wird. Im Vergleich zu einer einfachen Hautcreme können die Ausnahmen durchaus zahlreich sein. So sollte in jedem Fall die sensible Haut der Augen- und Mundpartie ausgespart werden. Die Haut am Hals ist ebenfalls für stärkere Peelings zu dünn und empfindlich.
Es gibt sanfte Produkte, die durchaus mit sensibler Haut vereinbar sind. Dabei ist jedoch zu klären, weswegen die Haut empfindlich reagiert. Liegt die Ursache etwa in einer geschädigten Hautbarriere, sind schälende Anwendungen kontraproduktiv.
Exfoliants eignen sich nicht bei entzündlichen Hautzuständen wie Couperose und Rosazea, aktiver Akne sowie bei diversen Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis). Natürlich sollte verletzte oder geschädigte Haut nicht gepeelt werden, etwa bei Sonnenbrand. Auch sollte man stets den Beipackzettel von Medikamenten auf eine Sensibilisierung der Haut hin studieren und dann Peeling-Treatments aussetzen.
UV-Schutz und Peelings gehen Hand in Hand
Sonnenschutz ist bei regelmäßigen chemischen Peelings unerlässlich, insbesondere wenn man darüber hinaus auch Retinoide in seiner Routine berücksichtigt. Durch die Exfoliation dünnerer Hornschichten können UV-Strahlen einfacher ins Gewebe eindringen und Sonnenbrand, Pigmentflecken, Falten oder Entzündungen begünstigen und nicht zuletzt auch das Krebsrisiko erhöhen.
Unser Favorit
Dermalogica Daily Microfoliant

- Sanftes enzymatisches und mechanisches Pulver-Peeling
- Enthält Antioxidantien und beruhigende Zusätze
- Ergiebig, kleine Menge genügt
- Soforteffekt
- Etwas austrocknend (mengenabhängig)
- Enthält ätherische Öle und deklarationspflichtige Duftstoffe
- Teuer
Der populäre Dermalogica Daily Microfoliant ist ein Kombiprodukt aus enzymatischem und mechanischem Peeling. Es ist ein trockenes, feines Pulver, das erst durch Zugabe von Wasser in der Handfläche aktiviert wird. Der milchige Brei wird anschließend auf die Gesichtshaut einmassiert. Der Hersteller empfiehlt eine Minute Anwendungsdauer, man kann jedoch herumprobieren, ob der enzymatische Peeling-Effekt einem bei einer Minute längerer Einwirkzeit mehr zusagt. Reisstärke, Magnesiumoxid sowie zu einem kleinen Teil auch die Zellulose entfernen dabei die gelösten Hautschüppchen und polieren die Hautoberfläche.
Zugleich schäumt das im Produkt enthaltene Tensid leicht auf und kann morgens den Reiniger ersetzen, wenn man keine nennenswerten Verschmutzungen oder Make-up lösen muss. Je nach Dosierung kann dies trockene Partien anschließend ein wenig spannen lassen. Grundsätzlich handelt es sich jedoch um ein anionisches, somit vergleichsweise mildes Tensid. Man hat recht schnell den Dreh raus, auf welchen Partien man das Peeling sparsamer dosiert.

Nachdem man das Peeling sorgfältig abgespült hat, ist die Haut sehr weich und glatt, aber nicht gereizt wie nach der Anwendung harter Peeling-Partikel oder potenter AHA-Produkte. Sicherlich kann man es auch mit dem Pulver übertreiben, jedoch nicht durch Mikroverletzungen, sondern eher durch zu viel des Tensids. Dafür sind beruhigende und antioxidative Zusätze enthalten, die sicherlich auch von der wasserlosen Zusammensetzung in puncto Stabilität profitieren.
Etwas verwirrend ist die Bezeichnung „daily“, wenn zugleich eine Anwendung alle zwei bis drei Tage empfohlen wird. Wir halten je nach Hautzustand und Dosierung beides für realistisch, empfinden jedoch selbst bei einer zu Verhornungen tendierenden Haut unserer Testerin eine Reinigung alle drei bis vier Tage für vollkommen ausreichend. Bei feiner Haut genügt sicherlich auch eine wöchentliche Massage.
Die Empfehlung, einen ganzen Teelöffel zu verwenden, empfinden wir ebenso als etwas übertrieben und unnötig verschwenderisch. Auch hier kann man sich individuell herantasten und kommt bestenfalls auf einen Verbrauch, der den recht hohen Preis spürbar relativiert. Selbst die Menge auf unserem Foto ordnen wir als eher großzügig ein.
Äußerst bedauerlich finden wir, dass der Dermalogica Daily Microfoliant ätherische Öle enthält. Die Menge wird sehr gering ausfallen, weil der zitrische Duft sehr subtil ist. Das wird allergischer und sehr sensibler Haut dennoch egal sein.
Dermalogica Daily Microfoliant im Testspiegel
Bislang gibt es zu unserem Testsieger keine offiziellen Testberichte. Sollte sich das ändern, tragen wir sie hier nach.
Weitere Empfehlungen
Paula’s Choice Skin Perfecting 2 % BHA Liquid Exfoliant

- Potentes BHA-Peeling
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Ergiebig (mit Fingern ohne Wattepad)
- Bei öliger & unreiner Haut
- Mit Antioxidantien
- Etwas schmierige Textur
- Brennt etwas auf irritierter, verletzter Haut
- Teuer
Mittlerweile kann man den Paula’s Choice Skin Perfecting 2 % BHA Liquid Exfoliant gewiss als Kultprodukt bezeichnen. Die Marke hat viel Aufklärungsarbeit über Wirkstoffe in Kosmetik betrieben, insbesondere in puncto chemische Peelings und Salicylsäure. Gewiss galt der Wirkstoff schon lange als bewährtes Mittel bei öliger und unreiner Haut, wurde jedoch selten beim Namen genannt und so in den Fokus gestellt wie bei diesem Fluid.
Der Liquid Exfoliant ist eine von drei Treatment-Formulierungen im Sortiment der Marke mit schwarzer Verpackung. Man sollte daher stets zweimal hinsehen, ob es sich auch wirklich um die anvisierte Wirkstofflotion handelt oder nicht doch um das flüssigere Liquid oder das gehaltvollere Gel. Alle drei setzen auf 2 % Salicylic Acid, sodass man mit keinem völlig danebenliegt (je nach Hauttyp eventuell auch besser). Das geschmeidige Liquid auf Propylenglycol-Basis ist jedoch das populärste. Es sorgt für eine etwas geschmeidigere Textur als nur Wasser, fühlt sich zugleich etwas schmierig an und hinterlässt auch nach dem Trocknen einen leichten Film auf der Haut.

Keinesfalls sollte man hinter der flüssigen Textur nur ein simples Gesichtswasser vermuten und das nicht gerade günstige Produkt verschwenden, indem man ein Wattepad verwendet. Wenige Tropfen direkt auf die Fingerspitzen träufeln und auf betroffene Stellen einmassieren ist effizienter und lässt sich auch viel besser kontrollieren. Man kann es auf dem gesamten Gesicht anwenden oder etwa nur auf der T-Zone oder akuten Pickeln.
Die Salicylsäure wirkt in Kombination mit einem sauren pH-Wert innerhalb der Poren exfolierend und reduziert so das Risiko, dass sie verstopfen und sich weiten. Gleichzeitig ist es leicht entzündungshemmend und antibakteriell, ideal gegen Pickel und Mitesser. Diese profitieren zudem von der antioxidativen Wirkung, die offene Komedonen schwarz werden lässt.
Man sollte die Wirkung von BHA zunächst testen und einige Tage abwarten. Eine Anwendung alle zwei bis drei Tage kann bei leicht öliger Haut ausreichen, bei hartnäckigen Unreinheiten kann man sie zeitweise auf täglich steigern, akut eventuell auch auf zweimal täglich. Bei hartnäckigen Problemen sollte man jedoch in Absprache mit einem Dermatologen klären, ob andere Wirkstoffe oder Medikamente sich besser eignen.
Die Träufelflasche ist zweckmäßig und hält bei beschriebener Anwendungsmethode sehr lange. Wer das Liquid nur partiell oder nicht regelmäßig einsetzt, wird mit der kleinen Reisegröße lange auskommen. Es ist nicht parfümiert, duftet jedoch süßlich nach den Rohstoffen.
Nø Cosmetics Pure Tøday AHA/PHA Peeling Cleanser

- Sanftes AHA- & PHA-Peeling
- Zugleich mildes Reinigungsgel
- Für Einsteiger und empfindliche Haut
- Täglich anwendbar
- Günstig
- Einwirkzeit erforderlich
Wem bei Gedanken an einen Einstieg in chemische Peelings noch nicht ganz wohl ist, kann zunächst mit dem Nø Cosmetics Pure Tøday AHA/PHA Peeling Cleanser starten und beobachten, wie die Haut reagiert. Die Gesamtkonzentration ist mit 2,8 % sehr gering und basiert auf sanftem Gluconolactone (PHA) und Milchsäure. Ein pH-Wert von 4,5 sorgt für so wenige aktive Säuren, dass man auch mit sensibler Haut nicht um die Hautbarriere fürchten muss. Final justiert man den Effekt über die Einwirkdauer, die man langsam steigern kann. Als recht praktikabel erweist sich der Zeitraum, den man für die Mundhygiene aufwendet.

Der Peeling-Effekt ist auch nach längerer Einwirkzeit recht schwach und ist eher als eine Ergänzung im Alltag zu einem wöchentlich eingesetzten potenten Peeling denkbar. Die Haut wird weicher, stärkere Verhornungen werden jedoch nicht gelöst.
Das Reinigungsgel an sich ist auf Basis nichtionischer und amphoterer Tenside (mehr zum Thema im Gesichtsreinigertest) sehr mild formuliert und eignet sich für alle Hauttypen. Die Reinigungsleistung ist für Alltagsverschmutzungen ausreichend, nicht jedoch zum Abschminken oder bei sehr öliger Haut. Das Produkt enthält keine Duftstoffe und hat nur einen ganz dezenten Eigengeruch.
Neutrogena Anti-Pickel+ Liquid Exfoliant mit 7 % AHA & Panthenol

- Moderates AHA-Peeling
- Für Erfahrene oder bei robuster Haut
- Flüssige Textur zum Träufeln
- Ergiebig (mit Fingern ohne Wattepad)
- Günstig
- Vorsichtiges Herantasten empfohlen, stark
- Brennt auf irritierter, verletzter Haut
Die Peeling-Wirkung des Neutrogena Anti-Pickel+ Liquid Exfoliants mit 7 % AHA & Panthenol basiert auf 7 % Glycolsäure bei einem für die Drogerie überraschend niedrigen pH-Wert von 3,2, dem sauersten in unserem Test, was unsere Indikatorstreifen bestätigten. Das riskieren Hersteller von Produkten ohne Beratungspersonal eher selten. Dass man es dennoch wagt, liegt sicherlich auch mitunter an der guten Vorarbeit und Aufklärung von Marken wie Paula’s Choice oder The Ordinary. Optimistisch hoffen wir daher, dass nur aufgeklärte Kunden zu diesem Wässerchen greifen und es entsprechend der Anleitung vorsichtig anwenden.

Wir empfehlen, ähnlich wie beim Paula’s Choice Liquid Exfoliant, auf ein Wattepad zu verzichten und es direkt auf die Hand zu träufeln und die kleine Menge auf das gesamte Gesicht zu tupfen. Auf Stellen mit stärkerer Verhornung kann man partiell eine zweite Runde spendieren. Die Lochöffnung ist nicht allzu komfortabel, funktioniert aber auch bei der sehr wässrigen Textur grundsätzlich gut. Es kann schon mal etwas daneben gehen, den Dreh hat man jedoch schnell raus.
Für einen günstigen Preis erhält man ein geradliniges, potentes Peeling ohne Schnickschnack. Weichere, strahlendere Haut über Nacht sowie auf Dauer potenziell auch eine leichte Verbesserung der Feuchtigkeitsversorgung, insofern man es nicht übertreibt, sind ebenso gegeben. Mit Glycolsäure setzt man auf eine recht starke Säure, die tief in die Haut eindringt und somit für etwas empfindliche oder trockene Haut zu reizend sein kann und beim Auftrag brennen könnte. Eine etwas sanftere Mischung wäre bei der Positionierung etwas stimmiger.
Außerdem getestet
The Ordinary AHA 30% + BHA 2% Peeling Solution
Die intensiv rote Farbe der The Ordinary AHA 30% + BHA 2% Peeling Solution sorgt nicht nur für hohen Wiedererkennungswert des Treatment-Gels, sondern wurde aufgrund der hohen Popularität zur Vorlage für zahlreiche Nachahmerprodukte. Das Original ist allerdings bekannt wie berüchtigt für die nicht zu verachtenden potenziellen Risiken, die eine solch starke Säure birgt.
Ein Anteil von 30 % Alphahydroxysäuren ist in keinem Fall harmlos und sollte nur auf an Peeling-Säuren gewöhnte, robuste und gegenwärtig gesunde Hautpartien aufgetragen werden. Die empfohlene Einwirkzeit von zehn Minuten sollte eingehalten, anfangs besser wesentlich kürzer gehalten werden, bevor man es gründlich abwäscht. Sollte die Haut während der Anwendung brennen, warm werden oder anders reagieren, ebenfalls unverzüglich abspülen. Bei problematischer Haut, etwa bei Rosazea oder aktiver Akne, sollte man auf das Produkt verzichten.

Der Lösung wurden einige beruhigende Zusätze spendiert, auf deren Effekt man sich nicht allein verlassen sollte. Nach einer Anwendung sollte die Hautbarriere mit milder und aufbauender Pflege unterstützt werden. Auf aktive Wirkstoffe sollte mindestens am selben, wenn nicht auch am nächsten Tag verzichtet werden. Hier sind individuelles Fingerspitzengefühl und das Beobachten der Haut gefragt.
Ohne zugleich das Produkt zu verharmlosen, lässt sich anmerken, dass das Gesichtspeeling trotz der hohen Konzentration nicht mit professionellen Peelings aus dem Kosmetiksalon vergleichbar ist, die teils neutralisiert werden müssen. Das liegt sicherlich auch an dem moderaten pH-Wert von 3,6. So hat auch unsere Testerin (mit Tendenz zur Verhornung) das Peeling als nicht wesentlich potenter als manch 12- bis 15%-iges Produkt aus früheren Anwendungen empfunden.
Die Glasflasche mit Pipette entspricht dem sehr günstigen Preis und ist zweckmäßig, jedoch nicht praktisch. Die Anwendung als abwaschbares Treatment sollte man ebenfalls schätzen. Anderenfalls gibt es praktischere Leave-on-Alternativen mit ähnlich intensivem Effekt. Eine kollagenanregende Wirkung wird trotz hoher AHA-Konzentration vom Hersteller nicht versprochen, was bei dem höheren pH-Wert realistisch erscheint.
Eine wöchentliche Anwendung genügt für normale und Mischhaut, kann bei sehr öliger und verhornter Haut aber auch zweimal pro Woche erfolgen. Für trockene und empfindliche Haut ist das Produkt vermutlich zu stark.
Annemarie Börlind Fruchtsäure-Peeling
Anders als die anderen chemischen Gesichtspeelings in unserem Test enthält das Fruchtsäure-Peeling von Annemarie Börlind keine isolierten exfolierenden Säuren wie etwa Glycolsäure oder Apfelsäure, sondern setzt auf antioxidative Pflanzenextrakte mit natürlicher Peeling-Wirkung, wie etwa aus Heidelbeeren, Zuckerrohr und Zitrusfrüchten. Das Gel wird wöchentlich für fünf bis zehn Minuten auf die trockene Haut aufgetragen und anschließend abgewaschen.

Man wird sicherlich kein Produkt lanciert haben, dessen Wirkung man nicht erprobt hat. Wir haben jedoch keine weichere Haut nach den Testanwendungen feststellen können. Das mag an der Gewohnheit an deutlichere Effekte sein oder an der stärker verhornten Haut liegen. Wir sind vielmehr skeptisch, dass man mit Extrakten allein einen gleichbleibenden, kontrollierbaren Effekt erzielen kann, wie wir ihn von einem chemischen Peeling kennen und erwarten. Ein pH-Wert wird nicht kommuniziert. Unsere Indikatorstreifen zeigen einen deutlich höheren Wert als bei den anderen chemischen Peelings im Test, etwa um 4,5. Die schwache Wirkung, der ungewisse Mechanismus und zudem der Mehraufwand einer Einwirkzeit mit Abwaschen, und das bei einem gehobenen Preis, sind wenig überzeugend.
Sanft und somit für empfindliche Haut geeigneter ist das Produkt aufgrund der Duftstoffe ebenfalls nicht. Die vielen Extrakte sind für sehr sensible und allergische Haut ebenso nicht ohne Reaktionsrisiko. Das Gel an sich versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und wirkt temporär leicht straffend. Einen leichten Glow-Effekt nach der Anwendung schreiben wir dieser Textur zu. Beim Verreiben wird das rosane Gel übrigens cremig-weiß.
Der Airless-Pumpspender ist praktisch und passt zur Textur. Er gab jedoch mitten im Test auf. Wir mussten eine ganze Weile pumpen, bis wieder Gel dosiert wurde. Danach wurde jedoch das Produkt nicht mehr ebenmäßig dosiert.
e.l.f. Cosmetics Holy Hydration! Gentle Peeling Exfoliant
Das e.l.f. Cosmetics Holy Hydration! Gentle Peeling Exfoliant wird seiner Bezeichnung mehr als gerecht und bietet mit einer überschaubaren Menge an Zellulosefasern ein sehr sanftes Peeling. Es ist so sanft, dass wir leider auch wenig Effekt feststellen können. Im Vergleich zum ähnlich konzipierten Peeling von Beauty of Joseon enthält es nicht nur weniger Partikel, sondern auch weniger Pflegezusätze. Bei empfindlicher Haut kann diese Konstellation durchaus ein Vorteil sein, weil man weniger potenziellen Allergenen oder Irritanzien ausgesetzt wird. Allerdings ist das enthaltene Parfum dann fehl am Platz. Der erwähnte Papaya-Extrakt deutet auf ein enzymatisches Peeling hin, ist in dieser Form jedoch nicht nennenswert als solches wirksam.

Die kationische Verbindung Quaternium-60, die zur Verklumpung der Zellulose beiträgt, wird insbesondere von zu Pickeln neigender Haut nicht immer gut vertragen. Insgesamt erscheint uns der Mehrwert für den Preis zu gering.
Sante Naturkosmetik Moisture Fresh 3in1 Creme Peeling
Der im Sante Naturkosmetik Moisture Fresh 3in1 Creme Peeling enthaltene verriebene Bimsstein klingt als „Lavagestein“ bezeichnet natürlich ein wenig romantischer, bleibt dennoch ein unlösliches, scharfkantiges, hartes Medium. Vor allem für die Gesichtshaut ist es ungeeignet und bietet mehr Risiken als Nutzen. Natürlich peelen die Körnchen raue Stellen weg, darüber hinaus aber auch einen Teil der Hautbarriere, wenn man nicht sehr vorsichtig kreist. Rosige, berührungsempfindliche Wangen sind nicht etwa als „gut durchblutet“ zu verbuchen, sondern als gereizt oder sogar verletzt. Es gibt sanftere, anwendungsfreundlichere und nicht zuletzt ökologischere mechanische Optionen, wie einen Peeling-Handschuh.

Erschreckend ist allerdings, dass Sante empfiehlt, das Produkt täglich zu verwenden. Wir haben es höchstens einmal pro Monat während der Testphase gewagt – und das mit robuster Haut. Es erklärt allerdings auch die riesige Tube bei einer Haltbarkeit von nur drei Monaten nach Anbruch. Bei Naturkosmetik sollte man diese Zeitspanne auch nicht nur als groben Richtwert interpretieren. Denn die Cremetextur scheint nur mit einer kleinen Menge Alkohol und deklarationspflichtigen Duftstoffen die mikrobielle Ausbreitung einzudämmen.
Als 3-in-1 wird das Produkt bezeichnet, weil es als Reinigung (täglich), Peeling (ein- bis zweimal wöchentlich) oder pflegende Maske (zwei- bis dreimal wöchentlich) verwendet werden kann. Bei allen drei Methoden wird kreisender Auftrag angeleitet, einzig mit dem Unterschied, dass er als Maske auf trockener Haut aufgetragen und erst nach einigen Minuten abgewaschen wird. Davon raten wir aufgrund der Duftstoffe und des Ethylalkohols ab. Sante versäumt es leider zu erklären, mit welchem Mehrwert man in dieser Form rechnen könne. Die cremige Basis enthält keine aktiven Wirkstoffe, einzig gute Pflanzenöle. Die kann man aber auch in Form einer simplen Gesichtscreme verwenden.
Daytox Enzyme Peeling
Das wasserlose Daytox Enzyme Peeling erinnert mit seiner weißen Pudertextur zwar an unseren Testsieger von Dermalogica, als Trägerstoff hat man jedoch fein gemahlenes Meersalz statt Zellulose gewählt. Das ist nicht ideal. Wenn die feinen Kristalle nicht vorab sorgfältig in Wasser gelöst werden, können sie kleine Mikroverletzungen zurücklassen. Dafür ist das Produkt deutlich günstiger.

Für die enzymatische Wirkung wird ein fermentierter Extrakt aus Papaya eingesetzt. Der wirkt sich zwar positiv auf das Mikrobiom aus, die Peeling-Wirkung fällt jedoch unscheinbarer aus als bei reinem Papain . Den Löwenteil der Peeling-Wirkung erzielt man mithilfe der enthaltenen Reisstärke.
Die Anwendung ist jedoch identisch und das über ein kleines Loch herausrieselnde Pulver wird frisch mit Wasser angerührt und anschließend auf die Haut massiert. Der Hersteller empfiehlt, die üppige Menge eines halben Teelöffels im Deckel anzumischen. Das erscheint umständlich. Auch dieses Peeling-Pulver enthält ein Tensid, schäumt bei Reibung auf und wirkt bei größeren Mengen leicht austrocknend, hinterlässt die Haut jedoch sauber und griffig.
Beauty of Joseon Apricot Blossom Peeling Gel
Das Beauty of Joseon Apricot Blossom Peeling Gel setzt auf Zellulosefasern zum sanften Entfernen loser Hautschüppchen. Das Gel hat eine sehr nasse, auf der Haut schnell auflösende Geltextur und lässt sich sehr einfach einmassieren. Die Peeling-Partikel sind zahlreich, doch bedauerlicherweise schwierig zu kontrollieren. Man hat kaum die Möglichkeit, spürbar verhornte Stellen länger zu reiben. Die Fasern oder bei kreisenden Bewegungen entstehenden Kügelchen flutschen direkt weiter. Der Schäleffekt ist so schwach wie sanft und eignet sich daher primär zur Erhaltung einer bereits weichen Haut.

Es ist bedauerlich, dass die Partikelbildung nicht gelungen ist, denn die Zusammensetzung des Gels ist ansonsten sanft und enthält antioxidative, beruhigende Extrakte, wie man es von typischen K-Beauty-Produkten kennt. Für empfindliche Haut ist das nicht zwangsläufig ein Problem, für Allergiker eignen sich minimalistische Zutaten eher.
Colibri Cosmetics Exfoliate Booster
Der Colibri Cosmetics Exfoliate Booster hätte als ein moderat starkes Multi-Säuren-Peeling eigentlich hervorragend unsere Empfehlungen ergänzt. Leider empfinden wir die Kommunikation zur Zusammensetzung als misslungen. Ausgerechnet bei einem erklärungsbedürftigen Produkt wie einem Peeling, bei dem es auf die Details ankommt, klappt es bei der sonst sehr transparent auftretenden Marke nicht. Auch wenn der Erfolg von Colibri primär auf Social Media basiert und im Fall dieses Produktes auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Skincare-Influencer xskincare, sollte man Details nicht nur auf Instagram zusammenkratzen müssen.
Weiterhin werden unterschiedliche pH-Werte kommuniziert. Das sollte bei einem Produkt in diesem Preissegment nicht passieren. Der auf der Website angegebene pH-Bereich von 3,4 bis 4,4 ist viel zu breit und würde bedeuten, dass man je nach Charge ein moderates oder nur schwaches Peeling bekommen könnte. Auf dem Karton selbst sind jedoch 3,2 bis 3,8 angegeben. Das erscheint uns realistischer und als chemisches Peeling ernstzunehmender, sorgt aber auch für ein entsprechend kräftiges Brennen auf kleinen Wunden wie offenen Pickelchen oder gereizten Partien.

Herzstück des gänzlich wässrigen Fluids sind 8 % Alpha-Hydroxy-Säuren, davon 5 % Milchsäure und 3 % Glykolsäure. In Kombination mit einem pH-Wert unter 4 ist das ein nicht zu starkes, aber spürbar effektives Peeling für nicht empfindliche Haut. Am Morgen nach der Anwendung sollten die meisten mit spürbar weicherer Haut aufwachen. Der beworbene Säurekomplex enthält eine Reihe weiterer AHAs sowie Salicylsäure, die bei öliger, unreiner Haut hilft. Allerdings sind die Konzentration und somit das Wirkpotenzial nicht bekannt. Da dieses Treatment jedoch ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz kommt, ersetzt es bei zu Pickeln neigender Haut selbst bei einer Maximalkonzentration von 2 % kein eigenständiges BHA-Produkt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (01/2026) wird das Produkt auf der Website als nur noch für kurze Zeit verfügbar geführt. Die Kollaboration wird offenbar auslaufen. Aufgrund dieser war die blau kodierte Produktreihe auch nie auf Amazon erhältlich gewesen. Ebenfalls deswegen hat die Marke ihre Umstellung auf Kunststoffverpackungen nicht auf diese Linie ausgeweitet, sondern es in lackierten Glasflaschen mit Pumpspendern belassen. Letztere sind vielleicht nicht vollkommen ungeeignet für eine solch dünne Textur, bieten aber im Vergleich zu einer einfachen Träufelöffnung keinen nennenswerten Mehrwert, hinterlassen jedoch umso mehr Abfall. Nachfülloptionen wurden nie angeboten.
So haben wir getestet
Wir haben 11 Gesichtspeelings getestet. Im Test fokussieren wir uns auf bekannte Marken beziehungsweise Produkte, dabei berücksichtigen wir jedoch möglichst unterschiedliche Peeling-Konzepte. Das resultiert teils in nicht direkt miteinander vergleichbaren Produkten. Bei folgenden Updates bauen wir den Gesichtspeeling-Test aus und ergänzen mehr Alternativen in jeder Exfoliant-Kategorie.

Wir bewerten primär die Peeling-Leistung und wie sich die Haut nach der Anwendung anfühlt, mit der Ausnahme von BHA-Peelings, deren Effekt sich erst längerfristig am Hautbild zeigt. In diesem Fall werten wir nicht ab. Zusätzlich sind kosmetische Effekte, entweder aus sinnvoll formulierten chemischen Peelings oder anderen pflegenden Zusätzen, sehr willkommen.
Bei chemischen Exfoliants setzen wir die des pH-Wertes voraus, ebenso wie ein saures Milieu, um die Peeling-Wirkung sicherzustellen. Wir prüfen mit einfachen Indikatorstreifen gegen. Auch sollte mindestens die Gesamtkonzentration, idealerweise die einzelner Säuren, angegeben sein. Ätherische Öle und Duftstoffe sind in Kombination mit Peelings für uns nicht nachvollziehbar, ebenso größere Mengen austrocknenden Alkohols. Über kleine, kaum wahrnehmbare Mengen Parfum können wir hinwegsehen. Eine stimmige Verpackung, die eine sinnvolle Dosierung ermöglicht, setzen wir ebenfalls voraus.
Jedes Produkt wird mindestens in zwei Durchgängen laut Anleitung getestet (außer bei Empfehlung eines Wattepads), Empfehlungsanwärter häufiger. Ähnliche Produkte werden anschließend halbseitig im Vergleich angewendet. Dazwischen wurde mindestens eine Woche lang auf Peelings verzichtet, sodass einige Partien leicht verhornen konnten. Aussagekräftige Langzeittests sind leider nicht realisierbar, zumal unsere Testerin andere Wirkstoffprodukte verwendet und so sichtbare Veränderungen nicht eindeutig zuzuordnen wären.
Unsere Testerin ist Anfang 40, hat leichte Mischhaut mit Tendenz zu Unreinheiten und Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut), die sich auch im Gesicht bemerkbar macht. Die Kinnpartie und um die Ohren lassen sich Peelings aussagekräftig testen. Auf den eher feuchtigkeitsarmen, gelegentlich empfindlichen Wangen wurden aggressive Produkte ausgelassen.
Die wichtigsten Fragen
Was ist das beste Gesichtspeeling?
Der Dermalogica Daily Microfoliant ist unser Peeling-Testsieger, wenn man sich nicht mit Säuren und pH-Werten beschäftigen, sondern auf sanfte Weise weiche Haut erzielen möchte. Bei öliger Haut kann ein chemisches BHA-Peeling wie der Paula’s Choice Skin Perfecting 2% BHA Liquid Exfoliant eine große Bereicherung für die Routine sein.
Kann man ein Peeling selbermachen?
Schrubbende Peelings (Scrubs) lassen sich sehr einfach mit Hausmitteln zusammenrühren. Allerdings sind die meisten Zutaten dafür insbesondere für das Gesicht viel zu grob und können auf der Haut Mikroverletzungen hinterlassen oder die Hautbarriere schädigen. Hat man jedoch Freude am Mixen, kann man ein DIY-Peeling für die Beine kreieren.
Welche Arten von Peelings gibt es?
Für das Gesicht gibt es Peelings mit mechanischem, enzymatischem und chemischem Wirkmechanismus. Alle haben Vor- und Nachteile und es gibt in allen Kategorien sanfte und weniger gelungene Produkte. Welches das beste ist, richtet sich nach Hauttyp und -zustand sowie danach, welche Vorlieben man bei der Anwendung hat.
Worauf sollte man bei chemischem Peeling achten?
BHAs sind vorteilhaft bei öliger Haut. AHA- und PHA-Peelings sind je nach Zusammensetzung für alle Hauttypen nützlich, indem sie für weiche, strahlende Haut sorgen. Für ihre Wirkung sind sowohl die Art der Säure als auch die Konzentration und der pH-Wert entscheidend.
Muss man chemisches Peeling neutralisieren?
Chemische Gesichtspeelings aus dem Einzelhandel müssen nicht neutralisiert werden, wie es im Kosmetiksalon üblich ist. Freiverkäufliche Exfoliants haben in der Regel einen höheren, verträglicheren pH-Wert als professionelle Produkte. Bei Reaktionen genügt es üblicherweise, ein zu starkes Produkt einfach abzuwaschen.
Welches Gesichtspeeling bei empfindlicher Haut?
Viele mechanische wie auch chemische Gesichtspeelings sind zu aggressiv für sensible Haut. Dennoch gibt es sehr sanfte Formulierungen, wie etwa Stärken in Pulverform oder Peeling-Säuren mit Mandelsäure beziehungsweise PHAs, die in kleiner Dosierung und gegebenenfalls verkürzter Einwirkzeit einen sanften Effekt ermöglichen.






































