Ob Freibad, Badesee oder Urlaub am Meer, die warmen Monate stehen ganz im Zeichen von Badespaß. Vor allem Kinder lieben die Abkühlung im Wasser. Damit auch Nichtschwimmer sicher planschen können, sind Schwimmhilfen unverzichtbar. Wir haben daher verschiedene Schwimmflügel getestet.
Es gibt sie in unterschiedlichsten Formen und Farben – und sie können im Ernstfall Leben retten. Obwohl Sicherheit selbstverständlich das wichtigste Kriterium ist, sollten Schwimmflügel in weiteren Disziplinen überzeugen. Auch der Tragekomfort spielt (besonders bei Kleinkindern) beispielsweise eine entscheidende Rolle. Auf diese Aspekte haben wir 26 Schwimmflügel im Test überprüft. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.
Kurzübersicht
Pro Swim Flipper Swim Safe
Rund, sicher, gut: die Flipper Swim Safe. Als Erstes springt einem die leuchtende Farbe ins Auge (Neon-Rot oder Orange). Gut so, immerhin garantiert die Knaller-Nuance perfekte Sichtbarkeit. Die runde Form und der Schaumstoffkern im Innern entsprechen zudem neuesten Standards für hohe Sicherheit und Tragekomfort und sorgen zudem für einen besonders guten Auftrieb. Des Weiteren erfüllen die Schwimmlernhilfen alle vorgegebenen Normen, das TÜV-GS-Siegel garantiert eine gute Verarbeitung. Wir finden: Solide Schwimmflügel, mit denen unsere Kinder sicher erste Schwimmerfahrungen sammeln können.
Schlori Schwimmkissen

- Angenehm zu tragen
- Viel Bewegungsfreiheit
- Unterstützt die natürliche Schwimmhaltung
- Nachhaltige Materialien
- Günstig
- Komplizierte Handhabung
Die Schwimmkissen von Schlori fallen auf: Komplett anders im Aufbau konnten sie dennoch überzeugen. Zum einen können die Schwimmkissen für verschiedene Alters- und Erfahrungsklassen genutzt werden. Zum anderen wird hier die natürliche Schwimmhaltung trainiert – optimal für Kids, die nicht nur sicher im Wasser sein wollen, sondern auch das Schwimmen üben möchten.
Nabaiji Schwimmflügel

- Angenehm zu tragen
- Weiches Material, weiche Nähte
- Günstig
- Schwer
- Kein GS-Siegel
So geht bequem! Die Nabaiji Schwimmflügel mit Dschungelmotiv überzeugen mit einem einmalig hohen Tragekomfort. Der textilbezogene Innenring scheuert nicht an kleinen Ärmchen. Das Doppelkammersystem aus zwei Luftkammern sorgt für zuverlässige Unterstützung für alle Kids, die schon über einiges an Körperspannung verfügen.
Beco Oberarm-Schwimmhilfe
Permanent-Schwimmkörper – DAS Argument für die Beco Oberarm-Schwimmhilfe. Schwimmflügel, die nicht mit Luft arbeiten, können folglich auch keine Luft verlieren, was sie zumindest grundsätzlich zu einer sehr sicheren Variante macht. Außerdem sind sie weich und kommen ohne Kanten daher.
Beco Schwimmflügel

- Gute Handhabung
- Günstig
- Leicht
- Scharfe Kanten/Nähte
Klassisch, gut und preiswert: die Schwimmflügel von Beco. Eckig, bekanntes Orange und Doppelkammersystem mit zwei Luftkammern – die Schwimmlernhilfen sind absolute Klassiker in ihrer Machart und garantieren damit eine hohe Sicherheit. Daneben ist ein unschlagbarer Preis positiv. Lediglich im Bereich des Tragekomforts gibt es Punktabzug.
Vergleichstabelle
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- Weiche Innennähte
- Gute Handhabung
- Leicht
- Sehr schmaler Armeinstieg
- Rückschlagventile geben Luft ab

- Angenehm zu tragen
- Viel Bewegungsfreiheit
- Unterstützt die natürliche Schwimmhaltung
- Nachhaltige Materialien
- Günstig
- Komplizierte Handhabung

- Angenehm zu tragen
- Weiches Material, weiche Nähte
- Günstig
- Schwer
- Kein GS-Siegel

- Angenehm zu tragen
- Permanent-Schwimmkörper
- Eng
- Beanspruchen viel Stauraum

- Gute Handhabung
- Günstig
- Leicht
- Scharfe Kanten/Nähte

- Angenehm zu tragen
- Permanent-Schwimmkörper
- Scharfe Kanten/Nähte
- Beanspruchen viel Stauraum
- Kein GS-Siegel

- Angenehm zu tragen
- Weiches Material, weiche Nähte
- Gute Handhabung
- Rückschlagventile geben Luft ab

- Angenehm zu tragen
- Günstig
- Leicht
- Rückschlagventile geben Luft ab

- Weiche Innennähte
- Gute Handhabung
- Leicht
- Rückschlagventile geben Luft ab

- Günstig
- Leicht
- Scharfe Kanten/Nähte
- Rückschlagventile geben Luft ab

- Angenehm zu tragen
- Nachhaltige Materialien
- Leicht
- Luftkammern lassen sich nur schwer befüllen
- Rückschlagventile geben Luft ab
- Beanspruchen viel Stauraum
- Kein GS-Siegel

- Gute Handhabung
- Wenig Bewegungsfreiheit
- Beanspruchen viel Stauraum
- Teuer

- Angenehm zu tragen
- Keine Gefahr durch undichte Luftkammern
- Für Schwimmanfänger und Fortgeschrittene geeignet
- Leicht
- Gehen schnell kaputt
- Beanspruchen viel Stauraum

- Sehr klein
- Günstig
- Leicht
- Scharfe Kanten/Nähte
- Ventile lassen sich schwer verschließen
- Kein GS-Siegel

- Auch für sehr kleine Kinder geeignet
- Gute Handhabung
- Günstig
- Scharfe Kanten/Nähte

- Rückschlagventile schließen gut
- Günstig
- Scharfe Kanten/Nähte
- Kein GS-Siegel

- Angenehm zu tragen
- Ventile lassen sich nicht reindrücken
- Luftkammern lassen sich nur schwer befüllen

- Gute Handhabung
- Rückschlagventile geben Luft ab
- Scharfen Kanten/Nähte
- Deutlicher Gummigeruch
- Eingeschränkte Sichtbarkeit im Wasser

- Günstig
- Scharfe Kanten/Nähte
- Kein GS-Siegel

- Dreifachkammersystem
- Unklare Nutzungsanweisungen
- Rutschig am Arm
- Kein GS-Siegel

- Günstig
- Komplizierte Handhabung
- Material und Verarbeitung minderwertig
- Scharfe Kanten/Nähte
- Kein GS-Siegel
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Sicherer Badespaß: Schwimmflügel im Test
Inzwischen gibt es die unterschiedlichsten Schwimmflügel-Modelle. Gemeinsam haben sie jedoch, dass alle über beide Oberarme des Kindes getragen werden. Sie bestehen aus Kunststoff, Neopren, Gummi mit Schaumstoff oder aus Naturkautschuk. Manche haben aufblasbare Luftkammern, andere bestehen aus auftriebigem Material. Sind die Schwimmhilfen zum Aufpusten, bestehen sie in der Regel aus zwei Kammern. Verliert eine Luft, hält die zweite bestmöglich weiterhin über Wasser. Diese besonders sichere Bauart wird auch Doppelkammersystem genannt.
Wer sollte Schwimmflügel tragen?
Schwimmhilfen unterscheiden sich nach unterschiedlichen Klassen. Klasse A richtet sich an absolut passive Nutzer. Also insbesondere an Babys. Schwimmsitze und Schwimmringe halten das Kleinkind über Wasser, ohne dass es dafür Eigenkraft aufbringen muss. In der Regel können solche Schwimmhilfen von Kindern beziehungsweise Kleinkindern bis zu einem Alter von 36 Monaten oder einem Gewicht von 16 Kilogramm genutzt werden.

Schwimmhilfen der Klasse B sind die, auf die wir uns in unserem Schwimmflügel-Test konzentriert haben. Hierbei handelt es sich um Hilfen, die Kinder ab einem Jahr darin unterstützen, über Wasser zu bleiben. Mit den Schwimmhilfen ist es den Kindern möglich, sich selbst im Wasser fortzubewegen. Es ist zudem Eigenkraft erforderlich, um beispielsweise den Kopf über Wasser zu halten.
Neben den klassischen Schwimmärmeln fallen auch Schwimmscheiben, Schwimmgürtel, Schwimmkissen und Schwimmwesten in die Klasse B.
Klasse C richtet sich an Kinder, die geringe Unterstützung brauchen. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Schwimmbrett oder um eine sogenannte Schwimmnudel.
Übrigens: Auch kleine Kinder, die vermeintlich schon recht gut schwimmen, können von einer Schwimmhilfe profitieren. Besonders in unbekannten Gewässern mit starker Strömung oder Wellengang bietet eine Schwimmhilfe Kindern zusätzliche Sicherheit beim Schwimmen.
Generell gilt jedoch:
- Klasse A: Bis etwa 36 Monate
- Klasse B: Bis etwa 4 Jahre
- Klasse C: Ab 4 bis 5 Jahren
Auf der Verpackung der Schwimmflügel sollten sich stets Angaben befinden, die Ihnen bei der Orientierung helfen. Sie zeigen an, für welches Alter, welches Gewicht und so weiter sich die Schwimmflügel eignen.

Welche Sicherheitsstandards und Normen sollten erfüllt sein?
Damit unsere Kinder völlig sorgenfrei im Wasser planschen können, müssen wir für ihre Sicherheit sorgen. Schwimmhilfen sind daher unerlässlich und müssen zudem bestimmten Sicherheitsvorgaben folgen. So müssen Schwimmflügel und Co. in Form und Beschaffenheit der für sie geltenden DIN-Norm entsprechen. Außerdem sollten Eltern auf CE- und GSZ-Zertifikate achten. Diese garantieren, dass die verwendeten Materialien schadstofffrei sind.
Wenn wir über die Norm sprechen, wird es leider ein wenig kompliziert. Denn: Die Norm EN 13138 gibt die Regeln für sogenannte „Schwimmlernhilfen“ vor. Andere Hilfsmittel werden lediglich als Spielzeug eingestuft und müssen deshalb den Normen nach DIN EN 71 entsprechen. Bedeutet: Sie werden zwar auf schädliche Inhaltsstoffe und generelle Produktsicherheit überprüft, aber nicht auf ihre Verlässlichkeit als Sicherheitselement beim Schwimmen.
Halten Sie deshalb nach einer entsprechenden Markierung auf den Schwimmflügeln Ausschau. Sie verrät Ihnen bereits viel über das Produkt.
Nun aber zurück zu den Schwimmlernhilfen und der Norm EN 13138. Immerhin finden sich hier die wirklich wichtigen Aspekte. Für die notwendige Zertifizierung müssen unter anderem folgende Punkte gegeben sein:
- Fixierungsmöglichkeit möglichst hoch an Brust-, Rücken- oder Schulterbereich
- Keine spitzen oder harten Kanten
- Keine leicht ablösbaren, verschluckbaren Kleinteile
- Sicherheitsventil an aufblasbaren Schwimmhilfen
- Anpassbarkeit auf Größe und Gewicht des Kindes
- Angabe geeignetes Alter und Gewicht
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Norm regelt Aspekte von der Konstruktion und Verarbeitung bis hin zur korrekten Kennzeichnung der Schwimmhilfen.
Geprüfte Sicherheit von Schwimmflügeln
Mit dem GS-Prüfsiegel haben wir ein wichtiges Merkmal für gute Schwimmflügel. Das Siegel wird von unabhängigen Prüfstellen wie dem TÜV an alle Schwimmhilfen vergeben, die allen Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) entsprechen – Materialbeschaffenheit, generelle Sicherheit, Obergrenze für verschiedene Schadstoffe inklusive.
Schadstoffe in Schwimmhilfen für Kinder
Da sich die Schwimmflügel eng am Körper befinden, sollte sich die Ansammlung von Schadstoffen so gering wie möglich halten. Unter anderem hierfür bürgt das GS-Prüfsiegel. Nachfolgend haben wir noch die schwierigsten Inhaltsstoffe für Sie zusammengefasst:
- Phthalate, Weichmacher: Über die Zeit werden sie ausgedünstet oder lösen sich beim Kontakt mit Fetten oder Flüssigkeiten. Folgend nimmt die Haut die Schadstoffe in sich auf.
- Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Beiwerk der Weichmacheröle: können erbgutverändernd wirken
- Zinnorganische Verbindungen, als Stabilisator in PVC-Produkten: können die Fortpflanzung beeinträchtigen
- Blei, versteckt in Kunst- oder Farbstoffen: kann das Nervensystem schädigen
- Formamid, entsteht bei der Verarbeitung von Schaumstoffen: giftig, schädigt unter anderem Leber und Niere
Unangenehme Gerüche können Zeichen für schadstoffe sein
Übrigens: Gehen Sie ruhig nach Ihrer Nase. Verströmt das Produkt unangenehme Gerüche, ist die Konzentration an schädlichen Inhaltsstoffen möglicherweise recht hoch. Auch mit der CE-Kennzeichnung soll garantiert sein, dass das Produkt nach den geltenden Gesetzen und Bestimmungen der Europäischen Union gefertigt wurde und damit alle relevanten Sicherheitsnormen für Kinderprodukte einhält. Allerdings: Ob die Aspekte wirklich erfüllt werden, wird von keinem unabhängigen Institut überprüft.
Noch einmal alle wichtigen Aspekte auf einen Blick. So können Sie schnell erkennen, ob das Produkt Ihrer Wahl auch den Vorgaben entspricht:
- Norm EN 13138
- GS-Siegel
- CE-Kennzeichnung
Testen Sie den Tragekomfort der Schwimmflügel
Zugegeben: Die wenigsten Kinder schlüpfen richtig gerne in ihre Schwimmflügel. Deshalb ist es besonders entscheidend, neben den Sicherheitsqualifikationen, der Qualität und der Verarbeitung auch den Tragekomfort zu berücksichtigen. Deshalb empfehlen wir: Wenn möglich, beziehen Sie Ihr Kind beim Kauf der Schwimmflügel mit ein. Dann können Sie schon beim Anprobieren sehen, welche Schwimmflügel vom Kind angenommen werden und welche nicht.
Dabei gilt: Die Schwimmflügel müssen fest sitzen, sonst gehen sie im Wasser vielleicht verloren. Dennoch sollten sie nicht zu eng sein und außerdem sollten keine Nähte drücken oder piksen. Bei aufblasbaren Schwimmflügeln empfiehlt es sich, die Schwimmhilfen über den Arm zu ziehen und dann erst aufzupusten. Sträubt sich Ihr kleiner Schatz ganz besonders, kann Sonnencreme helfen, damit die Schwimmflügel besser über die Haut rutschen.
Sind die Schwimmflügel im Einsatz, sollten Sie nach einer halben Stunde einmal checken, ob beispielsweise Luft entwichen ist oder ob die Schwimmflügel noch an Ort und Stelle sitzen.
Darauf sollten Sie beim Kauf von Schwimmhilfen achten
Wir haben nun schon viele wichtige Aspekte beleuchtet, doch es gibt noch mehr, was Sie beim Kauf von Schwimmhilfen beachten sollten. Da wäre etwa die Farbe. Bunte, leuchtende Schwimmhilfen in Signalfarben machen nicht nur mehr Spaß, sie sorgen auch für gute Sichtbarkeit und damit für einen weiteren Sicherheitsfaktor.
Signalfarben für gute Sichtbarkeit
Überprüfen Sie unbedingt das angegebene Maximalalter bzw. Höchstgewicht. Es zeigt an, wie viele Kilogramm durch den natürlichen Auftrieb der Schwimmhilfen noch über der Wasseroberfläche getragen werden können. Achtung: Auch innerhalb der Klasse B können sich die Angaben hier von Modell zu Modell unterscheiden.
Abschließend möchten wir noch Tipps zur richtigen Pflege geben. Denn auch wenn Schwimmflügel in der Regel salzwasserbeständig sind, sollten sie doch nach jeder Nutzung (besonders nach einem Bad im Meer) mit klarem Wasser abgespült werden. Des Weiteren sollten Schwimmlernhilfen nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden, weil die intensive Strahlung das Material angreifen und brüchig machen kann.
Unser Favorit
Pro Swim Flipper Swim Safe
Mit den Flipper Swim Safe können Kinder ab einem Jahr erste Schwimmerfahrungen sammeln. Dabei sorgen die runden Luftkammern in Verbindung mit dem Schaumstoffkern für einen guten Auftrieb.
Die Swim Safe Schwimmflügel von Flipper eignen sich für Schwimmanfänger ab einem Jahr und mit einem Maximalgewicht von 30 Kilogramm. Dass die Schwimmlernhilfen ganz leicht nach Kunststoff riechen, ist verzeihlich.
Immerhin garantiert unter anderem das GS-Siegel, dass der erlaubte Mindestwert an Schadstoffen hier nicht überschritten wurde. Dieser Aspekt wird zusätzlich durch die REACH-Verordnung untermauert: Die REACH-Verordnung bewertet und dokumentiert europaweit Gefahren und Risiken von Chemikalien. Die Flipper-Schwimmflügeln entsprechen den Vorgaben und kommen beispielsweise ohne gesundheitsgefährdende Phthalate (Weichmacher) aus.

Die Schwimmlernhilfen lassen sich super aufpusten. Solange die Sicherheitsventile noch auf sind, entweicht ganz leicht Luft über sie – schade, aber nicht problematisch. Zum Anziehen können die Schwimmflügel entweder ohne Luft über den Arm gezogen werden oder leicht aufgepustet. Beides gelingt gut. Jedoch: Der Armeinstieg ist aufgrund des unnachgiebigen Schaumstoffkerns recht schmal. Das garantiert zwar, dass die Schwimmflügel nicht so leicht vom Arm rutschen, aber Kinder mit »zu dicken« Armen passen schlicht nicht durch.
Inzwischen gibt es immer mehr Schwimmflügel wie diese, die statt über eine eckige über eine runde Form verfügen. Das erhöht insbesondere den Tragekomfort. Aber auch der Auftrieb wird dadurch besser. Denn auch unter dem Arm befindet sich – anders als bei den klassischen Modellen – ein Luftkissen. In unserem Test haben die Flipper Swim Safe sehr gut über Wasser gehalten. Der Kopf muss natürlich trotzdem selbstständig über Wasser gehalten werden. Da hier der Armeinstieg eher seitlich angebracht ist, klappt es mit der Bewegungsfreiheit an Land und im Wasser einwandfrei.
Die Nähte am Innenring sind angenehm weich, die äußeren Nähte stufen wir als »einigermaßen« scharf ein. Das Gewicht mit 170 Gramm bewegt sich hier, ebenso wie der Preis von ca. 21 Euro, im soliden Mittelfeld. Alles in allem fühlen sich die Flipper Swim Safe gut und sicher an.
Pro Swim Flipper Swim Safe im Testspiegel
Stiftung Warentest hat im April 2024 Schwimmflügel getestet. Unser Testsieger schnitt dabei mit dem Testurteil »sehr gut« ab. Was Funktion, Sicherheit und Schadstoff-Bilanz der Schwimmflügel betrifft, vergab Stiftung Warentest ebenfalls ein »sehr gut«.
Ein Test von Öko Test hatte bei einem namensgleichen Modell einmal Schadstoffe bemängelt. Der Test ist aber von 2008 und damit alles andere als aktuell.
Weitere Empfehlungen
Schlori Schwimmkissen

- Angenehm zu tragen
- Viel Bewegungsfreiheit
- Unterstützt die natürliche Schwimmhaltung
- Nachhaltige Materialien
- Günstig
- Komplizierte Handhabung
Die Schwimmhilfen von Schlori sind keine gewöhnlichen Flügel, sondern Schwimmkissen. Klar, wir recherchieren die Produkte zuvor und in der Regel versuchen wir, unvoreingenommen in einen Test zu gehen. Aber wir müssen zugeben: Dieses Mal waren wir vom Ersteindruck ein wenig überfordert und wussten nicht so recht, was hier zu tun ist. Spoiler: Am Ende haben uns die Schwimmkissen einfach überzeugt.
Die Schwimmkissen von Schlori sind im Grunde zwei aufpustbare Kissen aus Baumwolle; tatsächlich erinnern die Schwimmkissen uns an schlichte Jutebeutel. Vom nachhaltigen Standpunkt gesehen ist das verwendete Material schon mal eine gute Sache. Alle Eltern, die eine mögliche Schadstoffbelastung, wie sie beispielsweise durch Weichmacher in Kunststoff vorkommen kann, in jedem Fall vermeiden möchten, haben hier ein gutes Modell gefunden.
Doch die große Frage bleibt: Wie funktionieren diese Schwimmhilfen? Und wie bekommt man sie überhaupt erst einmal aufgepustet? Ganz ehrlich: Wir haben es nicht allein herausgefunden. Glücklicherweise finden sich online zahlreiche Erklär-Videos zu den Schlori Schwimmkissen.

Das große Geheimnis: Sie lassen sich nur aufpusten, wenn sie richtig schön nass sind und das Gewebe aufgeweicht ist. Dann „einfach“ in einer Ecke den Stoff nach innen stülpen, sodass eine Kuhle entsteht. Hier wird die Luft mit dem Mund eingeblasen. Das klappt – wenn man den Dreh erst einmal raushat – erstaunlich gut.
Die Luft entweicht auch von allein nicht (wenn, dann nur minimal). Doch durch einfaches Drücken auf das Material wird die Luft wieder abgelassen. Das ist praktischer, als man zuerst vielleicht denken mag. Denn tatsächlich lassen sich so die Schwimmkissen individuell einstellen – je nach eingebrachter Eigenkraft des Kindes.
Apropos: Die Schwimmkissen können sowohl für absolute Anfänger als auch für Kinder verwendet werden, die dabei sind, schwimmen zu lernen. Werden die Schwimmkissen mit dem Band im Bereich des Brustkorbs angebunden, werden die Kinder (nahezu) aufrecht im Wasser gehalten. Werden die Kissen allerdings im Bauchbereich umgebunden, liegen die Kinder im Wasser. Genauso, wie sie es zum richtigen Schwimmenlernen tun müssen. Ideal, finden wir! Insbesondere, weil die Schwimmbewegung so geübt werden kann, während das Kind sicher ist. Je mehr Luft dann herausgelassen wird, desto mehr lässt die Auftriebskraft nach und das Kind muss mehr Eigenkraft und Halt einbringen.
Schön finden wir auch die gebotene Bewegungsfreiheit. Da die Auftriebshilfe wie ein Gürtel um den Bauch oder den Brustkorb gebunden wird, stört hier nichts unter den Armen. Allerdings: Unser Testkind musste sich erst eine Weile an den Gurt um den Körper gewöhnen. Da wurde zunächst viel dran rumgeruckelt und hoch- und runtergeschoben, aber das Problem legte sich schon bald.
Preislich liegen die Schwimmkissen ein wenig über dem Durchschnitt. Aber dafür haben wir hier auch überzeugende Attribute, die keine andere Schwimmhilfe im Test bieten kann. Für uns der wichtigste Aspekt: Die natürliche Schwimmhaltung, die das Schwimmenlernen mit den Schlori Schwimmkissen in jedem Fall erleichtert.
Nabaiji Schwimmflügel

- Angenehm zu tragen
- Weiches Material, weiche Nähte
- Günstig
- Schwer
- Kein GS-Siegel
Mit den Nabaiji Schwimmflügeln aus dem Hause Decathlon haben wir eine der wenigen Schwimmhilfen im Test, bei denen der Hauptfokus scheinbar auf dem Tragekomfort liegt. Textil ist hier das Zauberwort. Denn sowohl der Innenring, der am Arm anliegt, als auch die Nähte sind mit Stoff bezogen. Prädikat: Super bequem!
Die Schwimmflügel von Nabaiji mit zwei Luftkammern eignen sich für Kinder ab zwei Jahren und für ein Maximalgewicht von 30 Kilogramm. Die Ventile der Luftkammern verfügen über Rückschlagklappen und lassen sich ganz okay aufpusten. In jedem sollte noch einmal nachgepustet werden, wenn die Schwimmhilfen final am Arm sitzen.
Das Anziehen ist übrigens dank der Stoffbeschichtung total angenehm umzusetzen. Hier zeigt sich aber: Wenn die Luftkammern nicht wirklich prall aufgefüllt sind, laufen die Schwimmflügel Gefahr, vom Arm zu rutschen. Der Auftrieb ist für das klassische Doppelkammersystem gewohnt gut, wenn es auch einiges an eigener Körperspannung voraussetzt.
Was wir bemängeln, ist das fehlende GS-Siegel – einfach, weil es ein gewisses Maß an Sicherheit mit sich bringt. Doch was hingegen sehr positiv auffällt: Die Schwimmflügel von Nabaiji riechen nahezu gar nicht! Kein Geruch von Kunststoff, was sonst bei Schwimmhilfen fast schon Standard ist.
Im Jahr 2024 erteilte Stiftung Warentest den Schwimmflügeln von Nabaiji Punktabzug, weil laut ihren Ergebnissen mehr Chrom VI freigesetzt worden sei, als die EU-Spielzeugrichtlinie erlaube. Wir haben die Hersteller um eine Stellungnahme bezüglich der von Stiftung Warentest gemessenen Werte gebeten. Laut Decathlon greife die von der Stiftung Warentest angelegte Spielzeugrichtlinie nicht bei Schwimmhilfen. Dennoch seien externe, unabhängige Nachuntersuchungen durchgeführt worden, bei denen jedoch keine Grenzwertüberschreitung festgestellt werden konnte.
Das Design ist kindgerecht. Die Hauptfarbe ist Dunkelblau, kleine Dschungel-Tiger verzieren die Flügel, während Nähte und Innenstoff farblich abgesetzt sind. Die Schwimmflügel gibt es bei Decathlon seit dem Update 05/2025 in anderen Designs.
Unser Fazit: Wenn Ihr Kind schon stabil in seiner Körperhaltung ist, dann sind die Schwimmflügel von Nabaiji eine sehr gute und wirklich sehr bequeme Wahl!
Beco Oberarm-Schwimmhilfe
Wer nach Schwimmflügeln sucht, die bequem sind und nicht aufgepustet werden müssen, hat hier die richtigen gefunden: die Beco Oberarm-Schwimmhilfen. Das entscheidende Argument für Permanent-Schwimmkörper wie solche, die hier verwendet werden: Sie müssen nicht aufgepustet werden, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie nicht mit Luft gefüllt sind und somit auch keine Luft verlieren können. Viele Eltern und Kinder fühlen sich einfach sicherer mit dieser Variante. Extra-Sicherheitsplus: das vorhandene GS-Siegel!
Beco kombiniert in seiner Schwimmhilfe die Sicherheit von Permanent-Schwimmkörpern mit einem hohen Tragekomfort. So ist die Füllung (wir schätzen, es handelt sich hierbei um eine Art Schaumstoff, genauere Angaben konnten wir nicht finden) ummantelt von Neopren – schön weich und angenehm zu tragen. Hier zwickt keine Naht, keine Kante kratzt.
Die Schwimmflügel riechen ganz leicht nach Kunststoff, sie sehen und fühlen sich jedoch hochwertig an. Außerdem sind die Schwimmhilfen sehr unflexibel und eng! Ausgeschrieben sind die Flügel bis zu einem Alter von sechs Jahren. Allerdings glauben wir, dass viele Arme dann schon zu groß sind, um noch bequem in die Flügel zu passen. Sie sollten die Schwimmflügel vor dem Kauf lieber anprobieren. Das Anziehen ist insgesamt auch nicht ideal. Manches Kind wird sich schon an der Enge und dem Stoff stören, der zwar weich ist, aber beim Schieben nicht gerade dafür sorgt, dass die Flügel gut über die Haut gleiten.
Unser Tipp: Die Arme vorher eincremen. Der Auftrieb ist bei der Schwimmhilfe von Beco gut und zuverlässig. Obwohl auch hier zu bedenken gilt: Je größer und schwerer das Kind, desto mehr Eigenleistung muss es aufbringen, um mit dem Kopf gut über Wasser zu bleiben.
Beco Schwimmflügel

- Gute Handhabung
- Günstig
- Leicht
- Scharfe Kanten/Nähte
Mit den Schwimmflügeln von Beco haben wir die ersten Schwimmlernhilfen mit der ganz klassischen, eckigen Form unter unseren Empfehlungen. In die Top Fünf haben es die Schwimmflügel vor allem geschafft, weil sie Sicherheit mit einem sehr niedrigen Preis kombinieren.
Die Schwimmflügel von Beco gehören zu den Klassikern. Sie sind eckig, verfügen über zwei Luftkammern und kommen in einem leuchtenden Orange daher. Sie sind absolut geruchlos, lassen sich super aufpusten und über die offenen Sicherheitsventile geht keine Luft verloren.

Bei den eckigen Schwimmflügeln ließ sich im Wasser definitiv ein Unterschied erkennen. Da sich unter dem Arm keinerlei Luft befindet (hier ist nur ein Steg aus beweglichem Material), kostet es die kleinen Wasserratten scheinbar mehr Kraft, den Kopf über Wasser zu halten. Natürlich sorgen auch die Beco-Schwimmflügel für einen sicheren Auftrieb, aber da die Arme quasi auf dem Wasser aufliegen, ist auch der Kopf der Wasseroberfläche sehr nahe. Deshalb empfehlen wir die Schwimmflügel besonders für ruhige Gewässer ohne Wellengang und für Kinder, die vielleicht schon Erfahrung im Wasser haben beziehungsweise ihren Kopf über eine längere Zeit problemlos selbst oben halten können.
Anziehen lassen sich die Schwimmflügel problemlos. Aufgepustet und auch komplett ohne Luft. Jedoch finden wir die Nähte scharf, was den Tragekomfort natürlich erheblich mindert.
Mit knapp 160 Gramm sind die Schwimmflügel von Beco sehr leicht. Vor allem sind sie mit einem geringen Preis von rund fünf Euro sehr kostengünstig. Wir finden: eine absolut solide Wahl.
Außerdem getestet
Ecofloat Grünflügel
Bei den Ecofloat Grünflügel wurde auf Sicherheit und Tragekomfort geachtet. Zudem bestehen die Luftkammern mit festem Schaumstoffkern aus Biokunststoff.
Die Ecofloat Grünflügel werden ihrem Namen gerecht: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind somit besonders nachhaltig. Da außerdem auf Weichmacher und Schadstoffe verzichtet wurde, fühlen sich die Schwimmflügel gut an – sowohl im übertragenen Sinne als auch wortwörtlich. Denn die Schwimmlernhilfen sind superweich und fühlen sich angenehm an.

Die nahezu geruchlosen Schwimmflügel wiegen nur ca. 130 Gramm. Sie sind rund mit einem mittig gelegenen Armeinstieg. Diese Form hat Vor- und Nachteile, wie unser Praxistest an Land und im Wasser bewies. Zunächst möchten wir auf die Bewegungsfreiheit eingehen. Denn eben die ist dadurch, dass sich auch unter den Armen ein recht großes Luftkissen befindet, ziemlich eingeschränkt. Allen voran kleine Kinder stören sich vermutlich nicht daran. Aber Ältere, die gerne richtig schön plantschen wollen oder aber mit den angezogenen Schwimmflügeln vom Meer an den Strand und wieder ins Meer und wieder zurückflitzen, könnten sich von der mangelnden Bewegungsfreiheit behindert fühlen. Aber eben die Form ist es, die einen besonders guten Auftrieb garantiert. Das Kind schwimmt aufrecht im Wasser, der Kopf befindet sich nicht direkt über der Wasseroberfläche. Ideal für alle, die noch nicht so viel Eigenkraft besitzen, oder für Gewässer mit viel Bewegung.
Es gelingt sehr gut, die Grünflügel anzuziehen (ohne und mit ein wenig Luft). Nur müssen wir in der Handhabung Punkte abziehen. Zunächst einmal, weil die offenen Sicherheitsventile einiges an Luft abgeben. Zum anderen, weil die Schwimmflügel generell sehr schwer voll aufzupusten sind.
Hinzu kommt mit 30 Euro ein sehr hoher Preis. Was wir aber besonders schwierig finden: Die Grünflügel sind zwar vom TÜV geprüft, es fehlt jedoch das GS-Siegel. Klar, diese Zertifizierung ist keine zwingende Voraussetzung, sie hilft jedoch dabei, sich mit der Wahl der Schwimmflügel wirklich sicher fühlen zu können.
Cherek’s Kraulquappen
Cherek’s Kraulquappen sind runde Schwimmflügel mit zusätzlichem Schaumstoffkern für mehr Auftrieb und Sicherheit. Die Schwimmlernhilfen sind nahezu geruchlos und lassen sich gut und problemlos aufpusten. Das Anziehen gelingt ebenfalls gut, sowohl ohne Luft als auch ein bisschen aufgepustet.
Die Nähte am Außenrand sind okay, die Nähte am Innenring hingegen sehr weich und angenehm. Allerdings möchten wir auch hier kurz auf den zentrierten Armeinstieg eingehen. Dieser garantiert besonders guten Auftrieb, schränkt aber die Bewegungsfreiheit ein. Abwägungssache, finden wir. Zudem gibt es einen Punktabzug für den hohen Preis von rund 32 Euro für das Paar Schwimmflügel.
Fashy Delphin Schwimmscheiben
Schade: Die Fashy Delphin Schwimmscheiben konnten in unserem ersten Test eine Empfehlung ergattern. Doch leider konnten die Schwimmscheiben ihr hohes Niveau im Langzeittest nicht halten. Dazu gleich mehr.
Erst einmal möchten wir auf die Vorteile eingehen, denn davon gibt es nach wie vor einige. Bereits auf den ersten Blick ist klar: Die Delphin Schwimmscheiben von Fashy sind anders als die herkömmlichen Schwimmflügel. So setzen die Schwimmlernhilfen auf Scheiben aus festem PE-Schaum. Die Scheiben sollen sowohl einen hohen Auftrieb wie auch einen hohen Tragekomfort garantieren.
Zusätzlich sind die Schwimmhilfen durch ihre flexible Bauart für verschiedene Alters-, Gewichts- und Schwimmfähigkeitsklassen nutzbar. So können die drei Schwimmscheiben nach und nach vom Arm entfernt werden, je sicherer das Kind schwimmt. Das Maximalgewicht für alle drei Scheiben liegt bei unglaublichen 60 Kilogramm. Im Praxistest konnten wir die Schwimmscheiben an Kindern verschiedener Alters- und Gewichtsklassen testen. Und das Prinzip geht auf. Unsere kleinste Testerin (ein Jahr, ca. 11 Kilo) kam mit allen drei Schwimmscheiben gut zurecht. Zugegeben: Die kleinen Ärmchen waren ganz schön vollgepackt, aber der Auftrieb war einwandfrei.
Auch hier gilt, wie bei allen anderen Schwimmlernhilfen der Klasse B: Der Kopf muss selbstständig über Wasser gehalten werden. Unser größter Tester ist sechs Jahre alt und wiegt ca. 24 Kilo. Er brauchte nur noch eine Scheibe, die ihn beim selbstständigen Schwimmen super unterstützt hat. Die Bewegungsfreiheit ist durch den seitlichen Armeinstieg ebenfalls absolut vorhanden.
Neben diesen Aspekten finden wir einen weiteren besonders wichtig: den Tragekomfort. Und der ist hier gegeben. Es gibt keine Nähte, keine Ecken und Kanten und das Einstiegsloch ist mit einer angenehmen, elastischen Innenmanschette ausgekleidet. Das Anziehen gelingt demnach einwandfrei. Nichts tut weh, nichts zwickt oder zwackt.
Recht schnell zeichnete sich jedoch ab, dass die Schwimmscheiben dazu verleiten, auseinandergenommen zu werden. Das gelingt zwar nur sehr schwer, wenn sie am Arm sind, doch sind sie abgezogen, macht es besonders den kleinen Kids viel Spaß, sie fröhlich auseinanderzunehmen – wobei sie nicht selten direkt kaputtgehen.
Als wir für unser Update noch einmal einige Schwimmflügel unter die Lupe genommen haben, mussten wir feststellen: Die Schwimmscheiben überstanden keinen Tag. Alle blauen Verbindungsstücke waren ratzfatz ab – der leichte blaue Stoff war am Arm-Innenring eingerissen. Außerdem wurde in die Scheiben hineingebissen – sehr schnell waren sie unbrauchbar. Klar, man könnte als Elternteil die Schwimmscheiben direkt nach Gebrauch sicher verstauen oder seine Kinder keine Sekunde aus den Augen lassen, aber das ist doch recht müßig.
Wir finden: Bei dem hohen Preis von rund 35 Euro müssten die Schwimmscheiben stabiler sein und mehr Kinderquatsch aushalten können.
Bema Schwimmflügel
Die Schwimmflügel von Bema sind die Klassiker unter den Schwimmlernhilfen. Kein Wunder, immerhin stammen sie von Bernhard Markwitz, der 1964 die ersten Schwimmflügel erfunden hat. Aber das Konzept der Flügel ist das gleiche geblieben. So sorgt die klassische Form leider nach wie vor für scharfe Ecken und Kanten. Der Einstieg in die Schwimmflügel gelingt jedoch gut (ohne Luft und auch leicht aufgepustet).
Ein weiterer Vorteil: Es gibt die Schwimmflügel auch in Größe 00 für die ganz Kleinen mit einem Maximalgewicht von elf Kilogramm. Doch die eckige Form mit beweglichem Steg unter dem Arm sorgt dafür, dass das Kind mit seinem Köpfchen recht nahe der Wasseroberfläche ist. Deshalb unbedingt darauf achten, dass kleine Schwimmer ihren Kopf schon gut selbstständig halten können.
Bei unserem Test ließen sich die Ventile gut verschließen. Keine Luft ist entwichen. Jedoch ist auffällig, dass dieser Punkt vermehrt von Eltern bemängelt wird. Zahlreiche Kundenbewertungen weisen darauf hin, dass sich die Ventile beim Nutzen selbstständig öffnen.
Intex De luxe Schwimmflügel
Auch von den De Luxe Schwimmflügel von Intex können wir Gutes berichten. Zunächst einmal sind sie sehr günstig mit einem Preis von ca. sieben Euro. Auch das leichte Gewicht von rund 130 Gramm überzeugt. Bei der Form und Größe wird es schon schwierig. Die Schwimmflügel sind eckig und sehr klein. Gut für die Bewegungsfreiheit, aber ob damit wirklich ein optimaler Auftrieb für ein Maximalgewicht von 30 Kilogramm garantiert ist, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Vor allem, weil dafür das entsprechende GS-Siegel fehlt.
In unserem Praxistest im Wasser waren wir nur einigermaßen überzeugt. Für unsere kleinste Testerin (ein Jahr alt) war die kleine Form ideal und der Auftrieb in jedem Fall ausreichend. Doch unser Testkind mit vier Jahren und knapp 20 Kilogramm musste sich ganz schön anstrengen, sich trotz der Schwimmflügel über Wasser zu halten. Sie waren einfach zu klein und sorgten so dafür, dass er mit seinem Kinn die Wasseroberfläche berührte.
Die Schwimmflügel riechen recht stark nach Kunststoff. Sie lassen sich gut aufpusten, aber nur schwer verschließen. Bedeutet: Man muss fest zudrücken, während die Schwimmflügel schon am Arm sind. Denn ganz aufgepustet gelingt das Anziehen genauso wenig wie bei allen anderen Vergleichsmodellen.
Abschließend noch ein Plus: die farbenfrohen Motive, die sich mitunter an den Lieblingsserien und -filmen der Kids orientieren.
Wearxi Swim Arm Float
Die Wearxi Swim Arm Float Baby verwirren zunächst. Denn auf der Verpackung und in der Anleitung steht, dass die Schwimmhilfen »für Babys von 1 bis 14 Jahren« geeignet sind. Was genau damit wohl gemeint ist? Da wir leider keine Gewichtsangabe finden konnten, kommen wir an diesem Punkt nicht wirklich weiter. Auch die Amazon-Beschreibung gibt zeitgleich eine Altersempfehlung von »drei bis sechs Jahren« und ab »einem Jahr« an.
Sie sehen: Wir versuchen, eine zuverlässige Aussage aufgrund der Angaben zu treffen – und scheitern dabei grandios! Uns fehlt bei den Wearxi Schwimmhilfen außerdem das GS-Siegel.
Was wir gut finden: das Dreikammersystem, das für einen guten Auftrieb bei der Nutzung sorgt. Es wird auch eine kleine Luftpumpe mitgeliefert – tatsächlich empfinden wir es aber einfacher, die Kammer mit dem Mund aufzupusten. Einfach, weil man mit der Pumpe genau richtig anlegen und parallel den Verschluss des Ventils leicht aufdrücken muss. Der Innenring fühlt sich am Arm gut an, er ist aber auch leicht rutschig.
Bema Neopren
Unser Fazit für die Bema Neopren: richtig, richtig schade! Aber der Reihe nach: Beim Auspacken waren wir sofort begeistert. Kein anderer Schwimmflügel im Test ist so weich! Der Neopren-Stoff, der um zwei Luftkammern liegt, fühlt sich wunderbar zart an, alle Nähte sind so mit Stoff ummantelt, dass auch da nichts wehtut. Wie wäre es schön, wenn die Schwimmflügel rundum überzeugen könnten. Aber genau das können sie eben nicht.
Zunächst einmal ist es sehr schwer, die Luftkammern aufzupusten. Wir bekommen die Ventile nicht richtig zu fassen, sodass wir sie beim Pusten nur schlecht zusammendrücken können. Immer wieder rutschen sie weg, und so dauert es, bis die Kammern mit Luft gefüllt sind. Außerdem braucht es dafür viel Lungenvolumen, denn so einfach wie gewöhnlich pusten sich die Kammern irgendwie nicht auf.
Obwohl Bema sagt, man solle die Ventile reindrücken, ist genau das unmöglich. Glauben Sie uns, wir haben es sehr ausdauernd versucht. Es geht einfach nicht. Das finden wir aus zwei Gründen schwierig. Erstens: Verletzungsgefahr. Gerade beim Spielen und Toben mit anderen Kindern können die herausstehenden Ventile zu Verletzungen führen. Zweitens: So kann es passieren, dass das Kind mit den Ventilen irgendwo hängen bleibt, sie aufgehen und folglich Luft entweicht – wodurch dann natürlich keine Sicherheit im Wasser mehr garantiert ist. Wie gesagt, richtig schade!
Limmys Premium Schwimmflügel
Die Schwimmflügel Premium von Limmy’s sind von der Aufmachung her absoluter Standard. Von der Gesamtqualität liegen sie allerdings deutlich unter dem Durchschnitt. Wir haben hier zwei Luftkammern aus Kunststoff. Die Ventile lassen kurz Luft ab, verschließen dann aber ganz gut. Die Sicherheitsventile, um genau zu sein. Die Ventile selbst schließen nämlich überhaupt nicht gut. Wir haben einige Schwierigkeiten dabei, sie zuzudrücken. Material und Verarbeitung können qualitativ nicht überzeugen.
Speedo Unisex Schwimmflügel
Speedo gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Marken in der Schwimmwelt. Zurecht! Aus diesem Grund waren wir auch recht enttäuscht, als wir die Schwimmflügel in den Händen hielten. Das Prinzip ist das herkömmliche: zwei Luftkammern, Kunststoff. Das Material ist leicht strukturiert und insgesamt weder sonderlich weich noch sonderlich hart. Hart sind dafür die Kanten. Besonders am Steg, der beim Kind unterm Arm liegt, empfinden wir die Ecken und Nähte als sehr unangenehm.
Arena Floating Armband
Auch die Arena Floating Armband sind absolut zufriedenstellend. Die Schwimmflügel sind rund, der Armeinstieg ist seitlich und in den Luftkammern sorgt ein flexibler Schaumstoffkern für mehr Sicherheit. Wie bei den anderen Modellen konnte auch hier die runde Form mit seitlichem Armeinstieg für einen guten Auftrieb und eine gute Beweglichkeit sorgen.
Die Schwimmflügel sind nahezu geruchlos, das verwendete Material besteht aus einem Mix aus Polyvinylchlorid und Polyurethan. Das Aufpusten gelingt sehr gut, allerdings verlieren auch diese Sicherheitsventile leicht Luft, wenn sie nicht fest verschlossen sind. Ob ohne Luft oder leicht aufgepustet, die Schwimmflügel lassen sich problemlos anziehen. Dabei sind am Innenring keine Nähte spürbar, die äußeren sind hingegen einigermaßen scharf.
Weil die Schwimmflügel für Kinder ab zwei Jahren sind, ist die Armöffnung verhältnismäßig groß und für manches zweijährige Kind vielleicht sogar zu groß. Deshalb sollten Eltern in jedem Fall bei den ersten Schwimmausflügen gut überprüfen, ob die Arena Floating Armband wirklich passen und nicht vom Arm rutschen.
Beco SeaLife
Die Beco-Schwimmhilfen sind einfach solide, so unsere Erfahrung im Test. Auch die Sealife macht da keine Ausnahme. Wir haben hier die klassische Variante: auf jeder Seite zwei Luftkammern. Alle nötigen Vorgaben werden (wie von Beco gewohnt) eingehalten – CE- und GS-Siegel sind vorhanden. Getestet wurde nach der Norm EN 13138-1:2014.
Die Rückschlagventile lassen ein wenig Luft ab, wenn die Polster komplett aufgeblasen sind. Nach dem ersten kleinen Schwung schließen sie dann aber zuverlässig. Die Ventile lassen sich reindrücken. Der Kunststoff ist okay weich, die Nähte auch. Allerdings finden wir die Nähte, die unter dem Arm am Brustkorb liegen, ziemlich scharf. Die Schwimmflügel rutschen leicht über den Arm und lassen sich damit gut (zumindest so gut, wie es für klassische Schwimmflügel geht) anziehen.
Reer Schwimmflügel
Auch die Reer My Swimbuddy funktionieren über das klassische Prinzip zweier Luftkammern pro Seite. Dass die Schwimmflügel für Kinder von einem bis sechs Jahren und von 11 bis 30 Kilo geeignet sind, bedeutet, dass die großen Kinder schon einiges an eigener Haltekraft mitbringen müssen. Leider schließen die Rückschlagventile nicht wirklich gut – sie geben viel Luft ab, ehe sie richtig schließen. Man muss also schnell sein, wenn die Luftkammern komplett aufgepustet sein sollen. Die Ventile lassen sich eindrücken und stören so beim Tragen nicht. Apropos Tragen: Den Komfort finden wir sehr gut. Die Nähe und der Innenbereich der Schwimmflügel sind mit Stoff bezogen. Demnach ist alles schön weich!
Bestway Swim Safe ABC Schwimmflügel
Die Swim Safe ABC Schwimmflügel von Bestway sollen die Range von drei bis sechs Jahren abdecken. Wobei sie recht klein sind, also gerade bei größeren, schwereren Kindern braucht es Eigenkraft. Wir haben hier das klassische Zwei-Luftkammern-Prinzip. Dabei lassen sich die Luftkammern gut aufpusten, die Rückschlagventile halten die Luft gut. Mit etwas Gefummel lässt sich das Ventil auch reindrücken.
Weniger gut finden wir allerdings die Nähte. Die sind scharf, insbesondere im Bereich unterm Arm, sodass sie am nackten Oberkörper reiben. Ein GS-Siegel gibt es zwar nicht, doch alle nötigen Vorgaben werden eingehalten.
Edwekin Premium Schwimmflügel mit Schaumkern
Bei den Edwekin Schwimmflügel mit Schaumkern ist vieles sehr positiv, an manchen Punkten haben wir aber unsere Schwierigkeiten. Den Aufbau finden wir tendenziell schon mal sehr gut. Der Schaumstoffkern hält per se schon leicht über dem Wasser, während je eine Luftkammer pro Arm weiteren Support bietet. Weil der Schaumstoffkern nicht zu eng und nicht zu starr ist, lässt sich der Schwimmflügel gut anziehen – insbesondere, weil der verwendete Kunststoff schön glatt ist.
Allerdings gestaltet sich das Handling ein wenig schwierig. Weil wir die Rückschlagventile irgendwann nicht mehr perfekt greifen können, bekommen wir die Luftkammern nur mit einiger Mühe komplett aufgepustet. Zusätzlich wird es schwieriger, weil die Ventile ein wenig Luft abgeben. Außerdem lassen sie sich nicht in die Schwimmflügel drücken – hier also das Ventil nach oben drehen, damit es nicht am Brustkorb reibt. Zusätzlich reiben die Nähte leider schon ein wenig. Unter dem Arm und unter den Achseln sind die Kanten jedoch angenehm.
Swim Essentials Schwimmflügel
Die Schwimmflügel von Swim Essentials setzen auf eine einfache Konstruktion mit jeweils zwei Luftkammern pro Seite und gehören damit zu den klassischen Vertretern dieser Kategorie.
Im Praxistest zeigen sie eine insgesamt funktionale Leistung, offenbaren jedoch deutliche Unterschiede zwischen grundlegender Funktion und Detailqualität. Der Sitz am Oberarm ist nicht herausragend gut, aber zuverlässig. Die Schwimmflügel verrutschen nicht und bleiben auch bei Bewegung an Ort und Stelle.
In Sicherheitsfragen ergibt sich jedoch ein differenziertes Bild. Die Ventile lassen sich gut handhaben und eindrücken, verhindern jedoch das Entweichen von Luft nur eingeschränkt. Wird bei geöffnetem Ventil Druck auf die Luftkammer ausgeübt, entweicht Luft spürbar. Im geschlossenen Zustand bleibt die Luft stabil in der Kammer. Die Zertifizierungen nach CE und EN 13138 sind vorhanden.
Im Wasser bieten die Schwimmflügel einen grundlegenden Auftrieb, der für jüngere Kinder ausreichend ist. Bei älteren Kindern innerhalb der angegebenen Altersspanne von zwei bis sechs Jahren zeigt sich jedoch eine Grenze: Im Test mit einem sechsjährigen Kind ist die Auftriebskraft nur noch knapp ausreichend. Die Fähigkeit, den Kopf eigenständig über Wasser zu halten, ist in jedem Fall erforderlich.
Beim Tragekomfort zeigt sich eine klare Schwäche: Während das Material selbst als okay empfunden wird, fallen die Nähte deutlich negativ auf. Sie reiben auf der Haut und werden insbesondere beim An- und Ausziehen als störend wahrgenommen, ebenso reiben sie seitlich am Brustkorb. Mit eingecremter Haut wird das An- und Ausziehen ein wenig angenehmer, vollständig unproblematisch ist es jedoch nicht.
Material und Verarbeitung wirken insgesamt solide, ohne einen besonders hochwertigen Eindruck zu hinterlassen. Auffällig ist ein vergleichsweise starker Gummigeruch.
In der Handhabung zeigen sich die Schwimmflügel unkompliziert. Das Aufblasen und Entlüften gelingt einfach und ohne großen Aufwand. Praktisch ist der kompakte Zustand im entlüfteten Zustand, der einen einfachen Transport ermöglicht.
Das Design ist auf den ersten Blick auffällig, die Farbgebung in Beige-, Schwarz- und Brauntönen ist im Wasser jedoch nur eingeschränkt sichtbar und bietet damit weniger Orientierung als klassische Signalfarben. Hier bietet Swim Essentials jedoch auch andere Farbgebungen und Optiken.
Aqua Speed Kinder-Schwimmflügel Aqua Premium
Die Kinder-Schwimmflügel Aqua Premium von Aqua Speed folgen einem klassischen Aufbau mit jeweils zwei Luftkammern pro Seite und hinterlassen im Praxistest einen insgesamt ausgewogenen Eindruck. Sie sitzen angenehm am Oberarm, ohne zu drücken, und zugleich ausreichend fest, um auch bei Bewegung nicht zu verrutschen. Dieser stabile, aber nicht einengende Sitz trägt wesentlich zum Sicherheits- und insbesondere zum guten Tragegefühl bei.
Der Innenbereich ist mit Stoff ausgekleidet, die Nähte sind ebenfalls überzogen und entsprechend weich. Dadurch entstehen auch bei längerer Nutzung keine Reibung oder Druckstellen.
Die Rückschlagventile verhindern ein unbeabsichtigtes Entweichen der Luft nur bedingt. Lässt man das Ventil los, entweicht zunächst eine kleine Menge Luft, danach bleiben die Rückschlagventile aber selbst bei Druck zuverlässig geschlossen. Die Kennzeichnungen nach EN 13138 und CE sind vorhanden und entsprechen den gängigen Standards für Schwimmhilfen.
Im Wasser bieten die Schwimmflügel den erwartbaren Auftrieb einer klassischen Schwimmhilfe. Sie halten den Körper zuverlässig über Wasser, ohne die Lage stark zu beeinflussen oder zu korrigieren. Die Haltung bleibt damit weitgehend in der Verantwortung des Kindes. Eine gewisse Eigenstabilität und die Fähigkeit, den Kopf über Wasser zu halten, sind weiterhin erforderlich.
In Bewegung bleiben die Schwimmflügel stabil am Arm, die Bewegungsfreiheit für Schultern und Arme bleibt erhalten. Material und Verarbeitung wirken robust und hochwertig. Die Nähte sind sauber ausgeführt, ein intensiver chemischer Geruch ist nicht festzustellen, lediglich eine leichte Materialnote ist wahrnehmbar.
In der Handhabung überzeugen die Schwimmflügel durch ihre unkomplizierte Nutzung. Das Aufblasen und Entlüften gelingt einfach und ohne größeren Kraftaufwand. Das An- und Ausziehen funktioniert auch im nassen Zustand ordentlich, wobei es sich als praktikabel erweist, zunächst eine Luftkammer vorzubefüllen und die zweite erst am Arm aufzupumpen. Im entlüfteten Zustand lassen sich die Schwimmflügel flach zusammenlegen und gut transportieren.
Die neongrüne Farbgebung sorgt für gute Sichtbarkeit im Wasser, was insbesondere in unübersichtlichen Situationen von Vorteil ist.
So haben wir getestet
Wir testen verschiedene Schwimmlernhilfen, darunter klassische Schwimmflügel ebenso wie alternative Modelle wie Schwimmkissen. Zunächst überprüfen wir, nach welchen Normen die Produkte gefertigt sind. Besonderes Augenmerk gilt der Einhaltung der EN 13138-1, dem CE-Kennzeichen und der GS-TÜV-Zertifizierung. Während das CE-Zeichen bei allen getesteten Produkten vorhanden ist, weisen nur wenige Modelle das GS-Zeichen auf.
Beim Aufblasen achten wir auf die Beschaffenheit und Funktionalität der Ventile. Wir prüfen, ob Rückschlagventile zuverlässig schließen, wie leicht sie sich bedienen lassen und wie komfortabel sich das Ventil nach dem Aufblasen verschließen lässt. Auch die Position und Bauweise der Ventile spielen eine Rolle für die Handhabung. Im Wasser analysieren wir, ob Form und Größe der Schwimmflügel die Bewegungsfreiheit des Kindes einschränken oder ausreichend Raum für natürliche Bewegungen lassen.
Darüber hinaus untersuchen wir den Aufbau der Schwimmhilfen: Bestehen sie aus permanenten Schwimmkörpern oder aus aufblasbaren Kammern? Bei aufblasbaren Modellen prüfen wir, ob eine oder zwei Luftkammern vorhanden sind. Auch die Verarbeitung und Materialqualität fließen in die Bewertung ein. Dabei achten wir insbesondere auf saubere Nähte, weiche Kanten und mögliche Schwachstellen. Modelle mit stoffüberzogenen Rändern schneiden beim Tragekomfort besonders gut ab.
Im Praxistest im Wasser kommen vier Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren mit einem Körpergewicht zwischen etwa 11 und 24 Kilogramm zum Einsatz. Sie testen sämtliche Schwimmhilfen. Dabei bewerten wir den tatsächlichen Auftrieb sowie die Bewegungsfreiheit. Beim Anlegen prüfen wir, wie einfach sich die Schwimmflügel überstreifen lassen und ob dabei die Unterstützung durch Erwachsene erforderlich ist. Auch Passform und Tragekomfort fließen in die Bewertung ein – insbesondere im Bereich empfindlicher Hautpartien wie unter den Armen oder am Hals.
Die wichtigsten Fragen
Welche Schwimmflügel sind die besten?
Für uns sind die Pro Swim Flipper Swim Safe die besten. Sie sind rund, verfügen über eine Luftkammer und einen Schaumstoffkern. Damit garantieren sie optimale Sicherheit. Aber auch andere Modelle können überzeugen, wie unser Test beweist.
Welche Schwimmflügel eignen sich für welches Alter?
Schwimmlernhilfen sind nach Klassen unterteilt. Klasse A ist für Babys bis 36 Monate. Dabei handelt es sich jedoch um Schwimmsitze und ähnliches. Reguläre Schwimmflügel gehören in die Klasse B und eignen sich für Kinder von einem bis vier Jahre.
Welche Schwimmflügel scheuern nicht?
Dazu gibt es zwar unterschiedliche Meinungen, die meisten empfinden jedoch Schwimmflügel mit einer runden Form deutlich angenehmer zu tragen als eckige. Vor allem kommt es jedoch auf die Verarbeitung der Nähte an. Deshalb das Kind unbedingt in die Wahl einbeziehen und die Schwimmlernhilfen gemeinsam anziehen.






























































