Babys erstes Bad ist für die meisten frischgebackenen Eltern ein ganz besonderer Moment. Gleichzeitig wirft es viele Fragen auf: Wann badet man das Baby zum ersten Mal? Wie hält man es am besten? Was ist die richtige Temperatur? Und vor allem: Worin badet man ein Neugeborenes?
Für viele Familien lautet die Antwort: eine Babybadewanne. Im Vergleich zur großen Badewanne bietet sie dem Baby eine sichere und komfortable Badeumgebung. Zudem können auch Eltern ihr Neugeborenes in einer Babybadewanne besser halten und waschen.
Wir haben 7 verschiedene Arten von Babybadewannen ausgewählt und im Praxistest mit Baby getestet. Dabei haben wir unter anderem auf Sicherheit, Verarbeitung, Komfort für Baby und Eltern, Platzbedarf sowie die Alltagstauglichkeit geachtet.
Kurzübersicht
Kikka Boo Willy

- Faltbar & platzsparend
- Lange Nutzungsdauer
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Viel Platz
- Inklusive weiches Badekissen
- Integriertes Thermometer misst ungenau
Unser Testsieger, die Babybadewanne Kikka Boo Willy, überzeugt mit einem durchdachten Gesamtkonzept und einer hohen Alltagstauglichkeit. Die faltbare Babybadewanne lässt sich kompakt verstauen, bietet viel Platz für das Baby und punktet zusätzlich mit sicherheitsrelevanten Aspekten und praktischem Zubehör für Neugeborene. Lediglich die integrierte Temperaturanzeige weist kleine Schwächen auf.
Babykajo Babybadewanne mit Gestell

- Rückenschonendes Baden
- Rutschfester Stand
- Auch ohne Gestell nutzbar
- In verschiedenen Sets erhältlich
- Schneller Aufbau
- Benötigt viel Platz
- Ohne rutschhemmende Elemente im Innenbereich
Die Babykajo Babybadewanne mit Gestell ist unsere Empfehlung für Eltern, die ihr Baby in angenehmer Höhe und rückenschonender Position baden möchten. Das stabile Gestell, die große Babybadewanne und der mitgelieferte Babywannensitz erleichtern den Alltag, insbesondere in den ersten Monaten. Für kleine Badezimmer ist dieses Modell weniger gut geeignet, dafür fällt der Preis für das Komplettset mehr als fair aus.
Ikea Lättsam
Die Ikea Lättsam Babybadewanne ist unsere Empfehlung für preisbewusste Eltern. Trotz ihres günstigen Preises bietet sie alles, was eine klassische Babybadewanne im Alltag benötigt: Sie ist solide verarbeitet, erfüllt sicherheitsrelevante Aspekte und überzeugt mit einer hohen Standfestigkeit. Zudem bietet sie viel Platz fürs Baby über das erste Jahr hinaus. Wer auf Zubehör verzichten kann, etwa ein Gestell oder einen Neugeboreneneinsatz, erhält hier ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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- Faltbar & platzsparend
- Lange Nutzungsdauer
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Viel Platz
- Inklusive weiches Badekissen
- Integriertes Thermometer misst ungenau

- Rückenschonendes Baden
- Rutschfester Stand
- Auch ohne Gestell nutzbar
- In verschiedenen Sets erhältlich
- Schneller Aufbau
- Benötigt viel Platz
- Ohne rutschhemmende Elemente im Innenbereich

- Günstig
- Rutschfester Stand
- Viel Platz
- Ohne Ablaufstopfen
- Ohne Zubehör

- Sehr gute Qualität
- Ergonomische Form
- Platzsparend
- Stabiler Stand
- Kurze Nutzungsdauer

- Faltbar & platzsparend
- Lange Nutzungsdauer
- Weiches Badekissen inklusive
- Integriertes Thermometer misst ungenau

- Hochwertiges Gestell
- Rückenschonendes Baden
- Rutschfester Stand
- Auch ohne Gestell nutzbar
- Teuer
- Benötigt viel Platz
- Schwer

- Rückenschonendes Baden
- Auch ohne Gestell nutzbar
- Benötigt viel Platz
- Ohne rutschhemmende Elemente im Innenbereich
- Schwer
Babybadewanne: 86 cm x 28 cm x 46 cm
Babybadewanne: 64 cm x 34 cm x 24 cm
Wanne:
Wanne: 65,5 cm x 21 cm x 45 cm
Badekissen: Polyester mit Schaumstofffüllung
Babybadewanne: Polypropylen
Soft-Touch-Sitzfläche: Thermoplastisches Elastomer
Badekissen: Polyester mit Schaumstofffüllung
Babybadewanne: Polypropylen und Thermoplastisches Elastomer
Wanne: Kunststoff und Gummi
Badekissen: Polyester
ohne Gestell: bis 48 Monate
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Babybadewannen im Test: Babys erstes Bad
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, das Neugeborene anfangs im Waschbecken zu baden. Auf Dauer erweist sich das jedoch häufig als weniger komfortabel und bietet dem Baby zudem weniger Halt. Eine Babybadewanne ist dagegen meist die praktischere und komfortablere Lösung: Sie ist speziell auf die Größe und Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern zugeschnitten, in der Regel ergonomisch geformt und gibt dem Baby insgesamt mehr Sicherheit.
Beim ersten Bad müssen Eltern nicht alles alleine meistern. Oft begleitet die Nachsorge-Hebamme diesen besonderen Moment und steht unterstützend zur Seite. Sie kann die wichtigsten Handgriffe zeigen und offene Fragen beantworten. Vor allem frischgebackenen Eltern bietet diese Unterstützung zusätzliche Sicherheit.
Verschiedene Arten von Babybadewannen
Vor dem Kauf einer Babybadewanne lohnt sich ein Blick auf die unterschiedlichen Arten. Welche Babybadewanne die richtige ist, hängt vor allem von den Platzverhältnissen und den eigenen Bedürfnissen ab. Während klassische Babywannen besonders robust sind, lassen sich faltbare Varianten platzsparend verstauen. Daneben gibt es noch Komplettsets mit Gestell und auch Modelle mit zusätzlichem Zubehör. Anbei die verschiedenen Arten von Babybadewannen:
Klassische Babybadewanne: Die klassische Babybadewanne besteht in der Regel aus Kunststoff, gehört zu den am häufigsten genutzten Modellen und bietet dem Baby in den ersten Lebensmonaten ausreichend viel Platz. Viele Modelle sind ergonomisch geformt und können zusätzlich mit praktischem Zubehör wie etwa einem Neugeborenen-Einsatz oder einem Untergestell ergänzt werden. Einige verfügen zudem über eine Aufhängeöffnung und lassen sich so nach dem Baden platzsparend an einem Haken verstauen.
Faltbare Babybadewanne: Eine faltbare Babybadewanne eignet sich besonders für Familien mit kleinem Badezimmer und begrenztem Platz. Im Gegensatz zu den klassischen Babybadewannen aus robustem Kunststoff bestehen sie aus einer Kombination aus flexiblem Silikon und Kunststoff. Dadurch lassen sie sich nach dem Baden ganz einfach zusammenfalten und platzsparend verstauen.
Babybadewanne mit Gestell: Eine Babybadewanne mit Gestell ermöglicht das Baden in einer angenehmen Höhe und schont dadurch den Rücken der Eltern. Eine stabile und kippsichere Konstruktion ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Allerdings benötigen Babybadewannen mit Gestell mehr Platz und sind in der Regel teurer als klassische Modelle. Die meisten Gestelle lassen sich nach dem Baden zwar zusammenklappen, nehmen jedoch weiterhin zusätzlichen Stauraum in Anspruch.
Badeeimer: Der Badeeimer ist die kompakte Alternative zur klassischen Babybadewanne und eignet sich vor allem für Neugeborene und Babys in den ersten Lebensmonaten. Durch die aufrechte und leicht zusammengerollte Haltung fühlen sich viele Babys darin besonders geborgen, da die Position an die Zeit im Mutterleib erinnert. Mit zunehmendem Alter wird der Babyeimer jedoch schnell zu klein, sodass Eltern dann auf eine Alternative umsteigen müssen.
Badering: Für ältere Babys, die bereits selbstständig sitzen können, bietet sich ein Badering an. Dieser kann in der Dusche oder einer größeren Badewanne genutzt werden und ermöglicht eine sichere Sitzposition, ohne dass das Baby dauerhaft gehalten werden muss. Aufgrund der kurzen Nutzungsdauer eignet sich der Badering grundsätzlich als ergänzende Badehilfe oder Übergangslösung.
Babys und Kleinkinder dürfen während des Badens niemals unbeaufsichtigt bleiben. Selbst bei geringer Wassermenge besteht Ertrinkungsgefahr.
Die richtige Badewassertemperatur
Die richtige Badewassertemperatur gehört zu den wichtigsten Fragen frischgebackener Eltern. Das Wasser soll weder zu warm noch zu kalt sein, damit sich das Baby wohlfühlt und nicht auskühlt oder überhitzt. Die ideale Wassertemperatur liegt bei etwa 37 Grad Celsius, die der Körpertemperatur entspricht. Am einfachsten lässt sie sich mit einem Badethermometer messen.
Für das Baden genügt anfangs meist klares Wasser. Wer möchte, kann einige Tropfen Muttermilch oder ein mildes Babyöl ins Wasser geben. In den ersten Lebenswochen sollten Eltern möglichst auf parfümierte Badezusätze verzichten, da sie die empfindliche Babyhaut reizen können.
Sicher baden: Diese Merkmale sind wichtig
Eine Babybadewanne sollte in erster Linie eines bieten: Sicherheit. Praktische Extras, wie ein Gestell oder ein Neugeboreneneinsatz, können das Baden im Alltag erleichtern – entscheidend sind jedoch eine sichere und stabile Konstruktion sowie schadstofffreie Materialien.
Material: Eine gute Babybadewanne sollte aus hochwertigen und schadstofffreien Materialien bestehen. Am besten geeignet sind Kunststoffe ohne BPA, PVC oder Phthalate, da sie direkt mit der empfindlichen Babyhaut in Kontakt kommen.
Geringe Wassertiefe: Für ein Babybad reichen bereits wenige Zentimeter Wasser vollkommen aus. Einige Babybadewannen geben als Hilfestellung eine Wasserstandsanzeige an.
Abgerundete Kanten: Alle Ecken und Ränder sollten sauber verarbeitet, abgerundet und frei von scharfen Kanten sein. Dadurch sinkt das Verletzungsrisiko beim Hineinsetzen und Herausheben des Babys sowie während des Badens.
Stabiler Stand: Eine Babybadewanne muss jederzeit sicher stehen und darf keinesfalls verrutschen oder kippen. Rutschfeste Standfüße oder Gummielemente an der Unterseite sorgen für zusätzliche Stabilität.
Rutschhemmender Innenbereich: Im Innenbereich der Wanne geben rutschhemmende Elemente dem Baby zusätzlichen Halt. Besonders bei älteren Babys, die sich mehr bewegen, sorgen diese für erhöhte Sicherheit.
Warnhinweise: Gut sichtbare Warnhinweise gehören bei vielen Babybadewannen zur vorgeschriebenen Sicherheitskennzeichnung. Sie erinnern daran, das Baby niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
Geprüfte Sicherheit: Eltern sollten möglichst auf Prüfzeichen wie das GS-Zeichen oder die Einhaltung der europäischen Sicherheitsnormen achten. Solche Prüfungen geben zusätzliche Sicherheit in Bezug auf Material und Konstruktion.
Unser Favorit
Kikka Boo Willy

- Faltbar & platzsparend
- Lange Nutzungsdauer
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Viel Platz
- Inklusive weiches Badekissen
- Integriertes Thermometer misst ungenau
Sicher, komfortabel und alltagstauglich – unser Testsieger vereint die wichtigsten Eigenschaften, die eine gute Babybadewanne ausmachen. Wir testen die Kikka Boo Willy in einem dezenten Rosaton und sind bereits beim Auspacken positiv gestimmt. Die Babybadewanne ist hervorragend verarbeitet und kommt bereits kompakt zusammengefaltet bei uns an. So zeigt sich auch gleich einer ihrer größten Vorteile: Zusammengefaltet lässt sie sich äußerst platzsparend verstauen und eignet sich damit gleichermaßen für kleine wie große Badezimmer. Die Kikka Boo Willy lässt sich mit wenigen Handgriffen aufklappen. Sie besteht aus BPA-freiem Kunststoff und ist mit gut sichtbaren Warnhinweisen sowie einer Wasserstandsanzeige ausgestattet.
Besonders gut gefällt uns das mitgelieferte Badekissen, welches sich als praktisches Zubehör für unser drei Monate altes Testbaby erweist. Es ist angenehm weich und erleichtert das Baden in den ersten Monaten. Schön wäre es hier gewesen, wenn sich das Badekissen individuell an die Größe des Babys anpassen ließe. Das ist allerdings nicht tragisch, denn es gefällt uns auch so ausgesprochen gut. Nicht vollständig überzeugen kann die integrierte Temperaturanzeige, die in unserem Test nicht immer zuverlässige Messwerte liefert. Sicherheitshalber kontrollieren wir die Wassertemperatur zusätzlich mit einem separaten Badethermometer.
Bietet viel Platz
In unserem Praxistest mit zwei Babys überzeugt die Kikka Boo Willy auf ganzer Linie. Unser jüngeres Testbaby liegt bequem im Badekissen, sodass wir alle Körperstellen problemlos erreichen können. Der elf Monate alte Wonneproppen nutzt die Babybadewanne anschließend ohne Einsatz. Besonders gut gefallen uns die großzügigen Abmessungen sowie die große, walförmige Antirutschfläche im Wannenboden, die dem Baby zusätzlichen Halt gibt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Laut Hersteller eignet sich die Babybadewanne bis zu einem Alter von drei Jahren. Das halten wir dank der Größe der Wanne für durchaus realistisch.
Im direkten Vergleich mit ähnlichen Modellen in unserem Test fällt die Willy Babybadewanne preislich günstiger aus, ohne Abstriche bei Qualität, Komfort und Ausstattung machen zu müssen. Unser Testsieger leistet sich insgesamt keine nennenswerten Schwächen und überzeugt mit einem gelungenen Gesamtkonzept.
Kikka Boo Willy im Testspiegel
Bisher gibt es keine durch relevante Portale wie etwa die Stiftung Warentest oder Ökotest durchgeführten Babybadewannen-Tests. Sollte sich dies ändern und sollte unser Testsieger unter den Kandidaten sein, tragen wir die Ergebnisse der Kikka Boo Willy hier für sie nach.
Weitere Empfehlungen
Babykajo Babybadewanne mit Gestell

- Rückenschonendes Baden
- Rutschfester Stand
- Auch ohne Gestell nutzbar
- In verschiedenen Sets erhältlich
- Schneller Aufbau
- Benötigt viel Platz
- Ohne rutschhemmende Elemente im Innenbereich
Wer gezielt eine Babybadewanne mit Gestell sucht, kann mit der Babybadewanne von Babykajo eine sehr gute Wahl treffen. Der große Vorteil hierbei liegt in der erhöhten Position, sodass der Rücken spürbar entlastet wird. Das wissen insbesondere Mütter im Wochenbett oder nach einem Kaiserschnitt sehr zu schätzen.
Wir haben das Modell im 4er-Set mit Gestell, großer Babybadewanne, Badewannensitz und Ablaufstopfen getestet. Der Aufbau gelingt schnell und unkompliziert, da das Gestell lediglich aufgeklappt werden muss und die Babybadewanne anschließend direkt aufgesetzt werden kann. Wir prüfen, ob eine zusätzliche Befestigung notwendig ist, was nicht der Fall zu sein scheint. Die Babybadewanne liegt passgenau auf und sitzt sicher. Zusätzlich legen wir den Badewannensitz in die große Wanne und können danach direkt die Baby-Badesaison starten.
Bevor wir unsere beiden Testbabys jedoch in die jeweiligen Wannen setzen, testen wir die Standfestigkeit, die eines der wichtigsten Sicherheitskriterien bei Babybadewannen ist. Wir rütteln am Gestell und separat auch an der Babybadewanne. Das Ergebnis: mehr als zufriedenstellend. Das Gestell überzeugt mit einer stabilen Standfestigkeit. Sehr gut! Auch der Badewannensitz steht rutschfest in der großen Babybadewanne. Hierfür wurden die Standfüße mit rutschfesten Noppen ausgestattet. Zudem sind sämtliche Kanten abgerundet, und auch die Anleitung weist ausführlich auf mögliche Risiken beim Baden hin.
Der hohe Komfort, den eine Babybadewanne mit Gestell bietet, zeigt sich besonders in den ersten Lebensmonaten. In unserem Fall beim Baden des drei Monate alten Babys. Das Baden gelingt deutlich entspannter als in gebückter Haltung. Das Baby kann besser gehalten werden und verrutscht nicht, da der Badewannensitz zusätzlichen Halt gibt. Allerdings ist in der Praxis ein großes Badezimmer notwendig, wenn zudem zwei Erwachsene das Baby baden. Für kleine Badezimmer ist die Babykajo mit Gestell weniger gut geeignet. Sie kann natürlich auch separat genutzt werden, etwa dann, wenn nur die große Babybadewanne zum Einsatz kommt.
Ohne Gestell nuztbar
Aus unserer Sicht lohnt sich die Investition vor allem dann, wenn in den ersten Monaten das Gestell und später ausschließlich die Babybadewanne genutzt werden. Diese fällt mit einer Länge von 86 Zentimetern recht groß aus. Sie bietet ausreichend Platz zum Sitzen und Plantschen. Wünschenswert wären hier jedoch rutschhemmende Elemente im Innenbereich.
Einen Kritikpunkt gibt es außerdem beim Ablaufstopfen: Beim Herausklappen hat sich der Griff unbeabsichtigt von der Verschlussklappe gelöst. Die Funktion bleibt zwar erhalten, dennoch entsteht so ein Kleinteil, das außerhalb der Reichweite von Kindern unter drei aufbewahrt werden sollte.
Ikea Lättsam
Eine Babybadewanne muss nicht viel Geld kosten. Die Ikea Lättsam ist sehr günstig erhältlich und zeigt, dass eine einfache Wanne aus Kunststoff für viele Familien vollkommen ausreichen kann. Sie ist sehr schlicht gehalten, aber solide verarbeitet. Dafür verzichtet sie auf zusätzliches Zubehör.
Die Lättsam gehört zu den klassischen Babybadewannen, besteht aus robustem Kunststoff und ist mit rutschhemmenden Elementen im Innenbereich und an der Unterseite ausgestattet. Zusätzlich sind sämtliche Kanten abgerundet, und seitlich befindet sich ein gut sichtbarer Aufkleber mit den vorgeschriebenen Warnhinweisen. Mit einer Länge von knapp 70 Zentimetern bietet die Babybadewanne ausreichend Platz und kann so auch noch über das erste Babyjahr hinweg genutzt werden. Besonders praktisch finden wir zudem die Aufhängeöffnung, sodass sich die Wanne platzsparend an einem Haken aufhängen lässt. Einziger Kritikpunkt ist der fehlende Ablaufstopfen.
Wir haben die Ikea Lättsam sowohl mit einem drei Monate alten als auch mit einem elf Monate alten Baby getestet, wobei sich bereits hier Unterschiede bemerkbar gemacht haben. Beim jüngeren Baby bietet die Babybadewanne zwar ausreichende Bewegungsfreiheit, gleichzeitig muss das Baby jederzeit sicher gehalten werden. Hier empfiehlt es sich, das Baden gemeinsam zu zweit durchzuführen.
Simpel und überzeugend
Bei dem elf Monate alten Baby kann die Babybadewanne von Ikea deutlich punkten: Der kleine Zwerg kann selbstständig aufrecht sitzen, hat ausreichend viel Platz und kann ausgiebig planschen. Die rutschhemmenden Elemente in Form von Wellen verhindern das Ausrutschen, und auch sonst steht die Wanne sicher und stabil. Wir haben sie direkt in der großen Badewanne benutzt, da sie sich so leichter befüllen lässt. Ohne Gestell müssen wir uns beim Baden allerdings etwas bücken. Da ein Babybad nur wenige Minuten dauert, hat uns das nicht gestört. Insgesamt überzeugt die Lättsam als eine einfache, klassische Babybadewanne ohne Extras, die ihren Zweck zuverlässig erfüllt.
Außerdem getestet
Stokke Flexi Bath
Die Stokke Flexi Bath mit Gestell ist eine gute Wahl für Eltern, die viel Wert auf eine rückenschonende Badeposition legen. Wir haben die Babybadewanne sowohl separat als auch im Set mit dem passenden Gestell im Alltag mit zwei Babys getestet. Das Gestell ist schnell aufgebaut und überzeugt mit einer sehr guten Qualität und einer stabilen Konstruktion. Zudem wird hier zu unserer Freude ein hohes Maß an Sicherheit gelegt: rutschfeste Standfüße, gut sichtbare Warnhinweise und ein roter Sicherheitsindikator weisen darauf hin.
Die Babywanne selbst, die Stokke »Flexi Bath« nennt, fällt deutlich schlichter aus. Hier fallen uns eine praktische Wasserstandsanzeige sowie der Anschluss für den mitgelieferten Ablaufschlauch auf. Wir haben die Flexi Bath in der Standardgröße getestet. Ansonsten ist sie auch als XL-Variante erhältlich. Sie kann ohne Gestell genutzt werden, ist faltbar und daher auch für unterwegs eine gute Lösung. Nach dem Baden lässt sich das Set zusammenklappen und platzsparend verstauen. Aufgebaut benötigt es jedoch viel Platz und eignet sich daher nur bedingt für kleine Badezimmer.
Für die ersten Wochen nach der Geburt kann das Baden in aufrechter Haltung für viele Eltern, vor allem Mütter im Wochenbett, eine angenehme Erleichterung bedeuten. Mit unserem drei Monate alten Baby gelingt das Baden deutlich entspannter als mit einer Babybadewanne auf dem Boden oder in der großen Badewanne. Bei allen Modellen mit Gestell legen wir zudem ein besonderes Augenmerk auf die Standfestigkeit, die uns hier überzeugen kann: Selbst bei kräftigem Rütteln ohne Baby wackelt das Gestell minimal und vermittelt insgesamt einen sicheren Eindruck.
Obwohl ein Ablaufschlauch vorhanden ist, fließt das Wasser aufgrund des flexiblen Wannenbodens nicht vollständig ab. In den Ecken und an den Seiten bleibt Restwasser zurück, sodass die Babybadewanne zum vollständigen Entleeren vom Gestell genommen werden muss. Zudem benötigt das Set im aufgebauten Zustand vergleichsweise viel Platz und fällt zusammengefaltet deutlich schwerer aus, als wir zunächst vermuten. Hinzu kommt der hohe Preis, den wir angesichts der einfach wirkenden Babybadewanne als zu hoch empfinden.
Angelcare Ergonomischer Badering
Der Angelcare Badering verfolgt ein anderes Konzept als klassische Babybadewannen. Statt das Baby liegend zu baden, sitzt es aufrecht in einem ergonomisch geformten Badering. Hierfür muss das Baby selbstverständlich bereits sitzen können, was bei den meisten etwa ab dem sechsten Monat der Fall ist. Das Prinzip gefällt uns insgesamt sehr gut, auch wenn die vergleichsweise kurze Nutzungsdauer den positiven Gesamteindruck schmälert. Laut dem Hersteller ist der Badering ab sechs Monaten bis zehn Monaten (elf Kilogramm) geeignet.
Der Badering ist leicht, kompakt und hochwertig verarbeitet. Er besteht aus robustem Kunststoff, ist BPA-, PVC- und phthalatfrei. Die Sitzfläche für das Baby ist weich und Öffnungen an der Unterseite sorgen dafür, dass das Wasser problemlos abfließen kann. Wie bei allen Modellen ist die Standfestigkeit eines der wichtigsten Kriterien. Die Saugnäpfe an der Unterseite müssen vor jedem Gebrauch fest auf den Wannen- oder Duschboden gedrückt werden. Zur Prüfung der Standfestigkeit drücken wir den Badering kräftig in verschiedene Richtungen. Erst wenn sich die Saugnäpfe sicher mit dem Wannenboden verbunden haben und der Ring fest sitzt, haben wir unser Baby in den Badering hineingesetzt.
Der elf Monate alte Wonneproppen passt optimal in den Badering und erfreut sich an der sitzenden Badeposition, die für ihn recht neu ist. Das Badeerlebnis gestaltet sich sowohl für uns Eltern als auch für das Testbaby als sehr angenehm, da wir das Baby nicht dauerhaft halten müssen und auch das Waschen, insbesondere im Kopfbereich, einfacher gelingt.
Der größte Nachteil ist für uns die vergleichsweise kurze Nutzungsdauer. Der Badering kommt nur für einen begrenzten Zeitraum infrage, sodass man nach kurzer Zeit auf eine Alternative umsteigen muss. Wenn anschließend jedoch direkt in der großen Badewanne gebadet werden soll, kann der Badering eine gute Übergangslösung für sitzende Babys sein.
Superbe Bebe Faltbare Babybadewanne
Die Super Bebe Faltbare Babybadewanne erinnert auf den ersten Blick stark an unseren Testsieger. Bauweise und Ausstattung sind nahezu identisch: Auch dieses Modell lässt sich in Windeseile zusammenklappen, wird mit einem weichen Badekissen geliefert und verfügt über ein integriertes Badethermometer. Im direkten Vergleich fällt die Babybadewanne jedoch etwas schwerer und kleiner aus als die Kikka Boo Willy.
In unseren Testdurchläufen mit zwei kleinen Babys gefällt uns auch diesmal das Badekissen sehr gut. Die Halterungen sind hier etwas kürzer, wodurch unser Testbaby beim Badevorgang aufrechter liegt. Das empfinden wir insgesamt als angenehmer. Weniger überzeugen kann das integrierte Badethermometer, dessen Werte auch hier nicht immer zuverlässig sind. Wir finden: Insgesamt handelt es sich um eine gelungene Babybadewanne, die im direkten Vergleich mit unserem Testsieger etwas teurer ausfällt, ohne einen erkennbaren Mehrwert zu bieten.
Moovkee Babybadewanne mit Gestell
Eine weitere Babybadewanne mit Gestell ist die von Moovkee. Sie richtet sich ebenfalls an Eltern, die ihr Baby in angenehmer Höhe baden möchten. Das Gestell ist rasch aufgebaut und die Babybadewanne schnell aufgesetzt. Positiv fallen uns die sauber verarbeiteten, abgerundeten Kanten sowie der integrierte Ablaufschlauch auf. Die Babybadewanne ist zudem in verschiedenen Farben erhältlich und kann für den späteren Einsatz auch ohne Gestell genutzt werden.
Laut Hersteller eignet sie sich bis zu einem Alter von rund drei Jahren beziehungsweise 30 Kilogramm. Im aufgebauten Zustand benötigt das Set jedoch viel Platz und ist auch recht schwer. Der Wannenboden kommt zudem ohne Antirutschelemente, die dem Baby zusätzlichen Halt geben können. Die integrierte Temperaturanzeige misst meist ungenau, und auch der Preis liegt im direkten Vergleich mit ähnlichen Modellen, etwa unserer »Mit Gestell«-Empfehlung, der Babybadewanne von Babykajo, deutlich höher.
So haben wir getestet
Für unseren Test wählen wir Babybadewannen aus unterschiedlichen Preisklassen und Kategorien aus. Neben klassischen Babybadewannen berücksichtigen wir faltbare Modelle, Komplettsets mit Gestell sowie alternative Badehilfen wie einen Badering. So können verschiedene Bedürfnisse und Wohnsituationen abgedeckt werden.
Bei der Bewertung steht die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb prüfen wir jedes Modell zunächst auf eine stabile Konstruktion und eine hohe Standfestigkeit. Wichtig sind hierbei rutschhemmende Elemente, abgerundete Kanten sowie gut sichtbare Warnhinweise. Wir testen dies, indem wir die Babybadewannen mit einem Baby-Dummy mehrfach in verschiedene Richtungen drücken und rütteln und ihre Standfestigkeit auf glattem Untergrund überprüfen. Wir prüfen ebenfalls, ob sämtliche Kanten sauber verarbeitet und ausreichend abgerundet sind.
Darüber hinaus beurteilen wir Materialqualität und Verarbeitung. Hierbei achten wir auf eine saubere Verarbeitung, die Stabilität der einzelnen Bauteile sowie auf die Herstellerangaben. Eine Laborprüfung auf mögliche Schadstoffe führen wir im Rahmen unseres Praxistests nicht durch. Bei der Beurteilung der verwendeten Materialien orientieren wir uns daher an den Herstellerangaben.
Zusätzlich fließt in unsere Bewertung mit ein, wie leicht sich die einzelnen Babybadewannen befüllen und entleeren lassen. Dazu füllen wir jede einzelne Babybadewanne mehrfach mit Wasser und prüfen anschließend, wie zuverlässig Ablaufstopfen oder Ablaufschläuche funktionieren und ob sich das Wasser vollständig entleeren lässt.
Ebenfalls bewerten wir, wie viel Platz sie im Alltag benötigen, wie einfach Auf- und Abbau ausfallen und ob sie sich platzsparend zusammenfalten oder verstauen lassen.
Im Praxistest kommen zwei Babys im Alter von drei und elf Monaten zum Einsatz. So können wir beurteilen, wie gut sich die einzelnen Modelle sowohl für Neugeborene als auch für ältere Babys eignen. Während wir bei Neugeborenen und kleinen Babys insbesondere auf Komfort und Unterstützung beim Halten achten, bewerten wir bei älteren Babys unter anderem Platzangebot, Bewegungsfreiheit und Halt beim Sitzen.
Die wichtigsten Fragen
Welche ist die beste Babybadewanne?
Die beste Babybadewanne für die meisten ist die Kikka Boo Willy. Es handelt sich um eine faltbare Babybadewanne, die platzsparend verstaut werden kann und daher sowohl für kleine als auch für große Badezimmer sehr gut geeignet ist. Zudem erfüllt sie alle sicherheitsrelevanten Voraussetzungen, enthält praktische Extras und ist zu einem fairen Preis erhältlich.
Wann wird ein Baby zum ersten Mal gebadet?
Das erste Bad fürs Baby kann erfolgen, sobald der Nabel trocken und gut verheilt ist. Viele Familien besprechen den richtigen Zeitpunkt mit ihrer Hebamme.
Wie häufig sollten Babys gebadet werden?
Neugeborene müssen in den ersten Lebensmonaten nicht täglich gebadet werden. Ein- bis zweimal pro Woche reicht in der Regel aus, da die empfindliche Babyhaut sonst austrocknen kann.
Was ist die richtige Badetemperatur?
Die ideale Badewassertemperatur für Neugeborene liegt bei etwa 37 Grad Celsius. Am besten lässt sich das mit einem Badethermometer messen. Alternativ kann auch der Ellenbogen zum Testen verwendet werden.
Wie wird das Baby beim Baden richtig gehalten?
Das Baby sollte mit einer Hand sicher an Nacken und Schulter gehalten werden, während der restliche Körper im Wasser liegt. Wichtig ist es, das Baby niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Auch nicht bei einer geringen Wassermenge, da sonst Ertrinkungsgefahr besteht.














































