Wer möchte nicht den Bratreis daheim genauso geschmackvoll am eigenen Herd zaubern können wie beim Lieblingsrestaurant um die Ecke? Mit der richtigen Wokpfanne und dem passenden Equipment ist es durchaus möglich, daheim den Gerichten das geheimnisvolle Aroma, das unter dem Namen Wok-Hei oder Wok-Aroma bekannt ist, zu verleihen. Spätestens hier beginnt die Suche nach dem passenden Wok. Welche Wokpfanne die richtige für einen ist, hängt vom individuellen Anspruch und Bedarf ab.
Durch ihre energiesparende Form ermöglicht ein Wok eine kurze Garzeit und eignet sich ebenfalls ideal zum Braten, Schmoren, Frittieren und Dämpfen von Fleisch, Fisch und Gemüse. Die besondere Technik des Pfannenrührens muss nicht gelernt werden, sie ergibt sich beim richtigen Nutzen einer Wokpfanne praktisch von allein.
Wir haben 34 Wokpfannen getestet. Dabei haben wir Pfannen aus Gusseisen, aus Kohlenstoffstahl, aus Aluminium und aus Edelstahl berücksichtigt. Unterschiede zeigten sich tatsächlich in den Geschmacksergebnissen, aber mehr noch im Kochverhalten. Wer das besondere »Wok-Aroma« sucht, sollte bei der Wahl des richtigen Woks auf einige Dinge achten, auf die wir im Infoteil näher eingehen.
Kurzübersicht
Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm

- Authentisches Handling
- Flach ansteigender Boden
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Robuste Griffe
- Glasdeckel & Dämpfeinsatz
- Bratgut haftet stärker
- Gebrauchsspuren sichtbar
- Keine perfekte Temperaturstabilität
Der Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm ist unser Testsieger. Er überzeugt vor allem mit seinem authentischen Wok-Handling. Der flach ansteigende Boden und der ergonomische Stilgriff machen ihn wendig und komfortabel beim Schwenken. Er besteht aus unbeschichtetem Edelstahl – Metallwerkzeuge können also bedenkenlos verwendet werden. Mit 4,5 Litern sowie Glasdeckel und Dämpfeinsatz bietet er zudem viel Platz und eine starke Ausstattung.
Scanpan Black Iron Wok 30 cm

- Authentisches Handling
- Sehr schnelles Aufheizen
- Hochwertiger Karbonstahl
- Handliche Griffe
- Relativ schwer
- Keine Gießkante
- Nicht spülmaschinengeeignet
- Geringe Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
Der Scanpan Black Iron Wok 30 cm ist die richtige Wahl für alle, die einen klassischen Karbonstahl-Wok mit authentischem Wok-Gefühl suchen. Der 2,4 Millimeter starke Korpus heizt sich sehr schnell auf und ermöglicht kräftiges Anbraten bei hoher Hitze. Dank dem flach ansteigenden Boden und den ergonomischen Griffen lässt er sich trotz seines hohen Gewichts sehr gut schwenken. Die robuste, vollständig aus Metall gefertigte Konstruktion macht ihn langlebig und backofengeeignet.
Schulte-Ufer Wokpfanne Astral
Die Schulte-Ufer Wokpfanne Astral ist die richtige Wahl für alle, die einen kleinen, wendigen Wok suchen. Mit nur 977 Gramm lässt er sich leicht schwenken und dank dem flach ansteigenden Boden authentisch handhaben. Die Antihaft-Oberfläche funktioniert im Test prima und ist deutlich robuster als klassische Beschichtungen. Gleichzeitig heizt der dünne Sandwichboden schnell auf und sorgt für eine ausgeprägte Temperaturdifferenz zwischen Boden und Rand.
Krustenzauber 36cm Wokpfanne

- Authentisches Handling
- Rustikales Design
- Abstell-Ring inklusive
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Schwer
- Schwenken ohne Auflage schwierig
- Boden steigt steiler an, mit Kante
Die Krustenzauber 36cm Wokpfanne ist die richtige Wahl für alle, die große Portionen auf dem Elektroherd zubereiten möchten. Der breite Karbonstahl-Wok bietet mit seinem großen Garraum viel Platz und vermittelt dabei ein authentisches Wok-Gefühl. Mit seiner 15 Zentimeter großen Auflagefläche steht er sicher auf Ceran- und Induktionsfeldern, während die flach ansteigende Wandung das Gargut zuverlässig am Rand hält. Zum Lieferumfang gehören ein Standring und ein Wok-Spatel.
Yosukata Blauer Karbonstahl Wok

- Hochwertig
- Authentisches Handling
- Rustikales Design
- Flach ansteigender Boden
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hohlwölbung nach außen
- Vorsichtiges Aufheizen nötig
- Schwer
Der Yosukata Blauer Karbonstahl Wok richtet sich an alle, die traditionell wokken möchten. Der robuste Karbonstahl und die flach ansteigende Wandung ermöglichen ein authentisches Arbeiten mit hoher Hitze, beim Schwenken und beim Bewegen des Garguts am Rand. Eine bläuliche Schutz-Oxidschicht schützt den zwei Millimeter starken Stahl vor Rost und verleiht dem Wok zugleich seine charakteristische Optik. Die hochwertige Verarbeitung und das klassische Wok-Design machen ihn zu einer besonders reizvollen Wahl für erfahrene Wok-Fans.
Vergleichstabelle
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- Authentisches Handling
- Flach ansteigender Boden
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Robuste Griffe
- Glasdeckel & Dämpfeinsatz
- Bratgut haftet stärker
- Gebrauchsspuren sichtbar
- Keine perfekte Temperaturstabilität

- Authentisches Handling
- Sehr schnelles Aufheizen
- Hochwertiger Karbonstahl
- Handliche Griffe
- Relativ schwer
- Keine Gießkante
- Nicht spülmaschinengeeignet
- Geringe Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand

- Sehr leicht und wendig
- Sehr gutes Antihaftverhalten
- Flach ansteigender Boden
- Schnelles Aufheizen
- Metallwerkzeuge eingeschränkt nutzbar
- Sehr dünner Korpus
- Kleiner Garraum
- Beschichtung verkratzbar

- Authentisches Handling
- Rustikales Design
- Abstell-Ring inklusive
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Schwer
- Schwenken ohne Auflage schwierig
- Boden steigt steiler an, mit Kante

- Hochwertig
- Authentisches Handling
- Rustikales Design
- Flach ansteigender Boden
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hohlwölbung nach außen
- Vorsichtiges Aufheizen nötig
- Schwer

- Hochwertig
- Einhändig schwenkbar
- Einfache Reinigung
- Flach ansteigender Boden
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Bratgut haftet stärker
- Gebrauchsspuren sichtbar

- Robust
- Moderat ansteigender Boden
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Bratgut haftet stärker
- Gebrauchsspuren sichtbar

- Hochwertig
- Authentisches Handling
- Einhändig schwenkbar
- Flach ansteigender Boden
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hohlwölbung nach außen
- Vorsichtiges Aufheizen nötig

- Hochwertig
- Leicht
- Einhändig schwenkbar
- Mit Schüttrand
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Braucht etwas mehr Öl
- Gebrauchsspuren sichtbar
- Steil ansteigender Boden

- Einhändig schwenkbar
- Gutes Antihaftverhalten
- Steil ansteigender Boden
- Griff etwas schmal

- Einhändig schwenkbar
- Einfache Reinigung
- Mindere Qualität
- Steil ansteigender Boden

- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hochwertig
- Flach ansteigender Boden
- Mit Deckel und Gitterablage
- Mäßig gute Reinigung

- Einhändig schwenkbar
- Einfache Reinigung
- Rand zu niedrig

- Einhändig schwenkbar
- Hitzeindikator
- Handlicher Griff
- Einfache Reinigung
- Steil ansteigender Boden
- Mehr Pfanne als Wok
- Hitzeentwicklung dauert länger

- Einhändig schwenkbar
- Mehr eine klassische Pfanne
- Sehr leicht

- Einhändig schwenkbar
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hochwertig
- Herstellergarantie 5 Jahre
- Schwer
- unhandlicher Griff
- Steil ansteigender Boden
- Tofu zerfetzt in der Wabenstruktur

- Einhändig schwenkbar
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hochwertig
- Mit Deckel und Ablagegitter
- Steil ansteigender Boden

- Robuster Aluminiumguss
- Flach ansteigende Wandung
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Abnehmbarer Griff
- Praktische Tropfkante
- Beschichtung leicht verkratzbar
- Höhere Induktionsstufe nötig

- Sehr großes Fassungsvermögen
- Gute Temperaturstabilität
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Handlicher Griff
- Gutes Antihaftverhalten
- Kein authentisches Handling
- Steil ansteigender Boden
- Beschichtung leicht verkratzbar

- Einhändig schwenkbar
- Leicht
- Geringe Qualität
- Kein authentisches Handling
- Beschichtung ist nicht hitzebeständig

- Leicht
- Einfache Reinigung
- Geringe Qualität
- Steil ansteigender Boden
- Kein authentisches Handling

- Einhändig schwenkbar
- Viel Zubehör
- Abnehmbarer Griff
- Geringe Qualität
- Eher Pfanne mit hohem Rand
- Steil ansteigender Boden

- Einhändig schwenkbar
- Alu-Griff wird kaum heiß
- Einfache Reinigung
- Geringe Qualität
- Eher Pfanne mit hohem Rand
- Steil ansteigender Boden

- Einhändig schwenkbar
- Safe-Spot-Anzeige
- Abnehmbarer Griff
- Mit Deckel
- Einfache Reinigung
- Geringste Qualität
- Eher Pfanne mit hohem Rand
- Steil ansteigender Boden
- Keramikbeschichtung zerkratzt schnell

- Sehr leicht
- Schnelles Aufheizen
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Einfache Reinigung
- Dünner Korpus
- Geringe Wärmespeicherung
- Steil ansteigender Boden
- Kleiner Garraum

- Einhändig schwenkbar
- Flach ansteigender Boden ohne Kante
- Geringste Qualität
- Eher Pfanne mit hohem Rand
- Nicht für Induktion geeignet

- Leicht
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Gutes Antihaftverhalten
- Schnelles Aufheizen
- Griff lockert sich
- Beschichtung leicht verkratzbar
- Keine Gießkante
- Kleiner Garraum
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Mehr als nur Braten: Wokpfannen im Test
Der klassische Wok hat seinen Ursprung in China und bedeutet auf Kantonesisch „Instrument zum Kochen“. In der traditionellen Küche hat der Wok einen kugelförmigen Pfannenboden und eine hohe, nach außen geneigte Wand. Mit Stilgriff oder zwei seitlich angebrachten Schwenk- bzw. Schlaufengriffen ausgestattet, bestanden die klassischen Wokpfannen aus gehämmertem Stahl oder Eisen.

Der Kugelboden kann nur auf Gasherden oder speziellen Brennern verwendet werden. Daher haben die meisten Wokpfannen heute einen kleinen, abgeflachten Boden. Das schränkt die Funktion der Pfanne aber nicht ein. Die immer noch besondere Form ermöglicht das Zubereiten vieler Speisen und die hohen Seitenränder begünstigen das Garen in verschiedenen Hitzestufen innerhalb einer Pfanne. Daher kann der Begriff „Wokpfanne“ als Synonym zum Wok verwendet werden.
Wok, Pfanne oder Wokpfanne?
Der klassische Wok ist aus Gusseisen oder Stahl, halbrund und hat zwei seitliche Griffe, damit er gut transportiert und aufbewahrt werden kann. Wokpfannen haben einen kleinen, flachen Boden, sind insgesamt kleiner im Durchmesser und mit einem Stielgriff ausgestattet, der bei einigen Modellen bei Bedarf abgeschraubt werden kann. Die Handhabung einer Wokpfanne ähnelt der mit einer Bratpfanne. Erstere benötigen deutlich weniger Öl als herkömmliche Pfannen, garen schonender und schneller.
Beim Wok kommt es auf das Material an
Ein entscheidender Unterschied zwischen einer Wokpfanne, mit der authentisch »gewokt« werden kann, und einer üblichen Bratpfanne liegt in dem Material und der physikalischen Beschaffenheit. Je nachdem, ob man den klassischen Halbkugel-Wok nimmt oder den mit abgeflachtem Boden, liegt das Hauptaugenmerk auf dem Material.
Wokpfanne aus Gusseisen, Stahl oder Aluminium?
Es gibt Woks und Wokpfannen aus unterschiedlichen Materialien. Wer traditionell kochen möchte, sollte sich für Gusseisen oder Stahl entscheiden. Wer praktisch orientiert kochen möchte, sollte sich eventuell Modelle aus beschichtetem Aluminium anschauen. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile.
Auch die Reinigung und Pflege können hier Entscheidungskriterien sein. Beschichtete Pfannen sind leicht zu reinigen, Wokpfannen aus Edelstahl dürfen sogar in die Spülmaschine. Die traditionellen Materialien wie Gusseisen oder Karbonstahl sollten schonend gereinigt und stets geölt werden, damit sie nicht rosten und lange halten.
Gusseisen
Wokpfannen aus Gusseisen sind schwer. Sie haben mitunter die beste Wärmeleitfähigkeit und werden sehr heiß. Aufgrund ihres Gewichts stehen sie stabil auf dem Herd. Ein Schwenken ermöglicht wiederum Kraft und Übung. Das Material erlaubt das Kochen auf allen Herdarten. Auch für Outdoor-Küchen und offene Feuerstellen können Pfannen aus Gusseisen perfekt verwendet werden. Ist der Ofen groß genug oder der Stil abschraubbar, kann der Wok auch zum Schmoren und Braten im Ofen verwendet werden.
Die Patina ist eine Schicht aus eingebranntem Fett. Sie schützt die Speisen vor dem Anbrennen und die Pfanne vor Rost. Gleichzeitig soll sie auch zum schmackhaften Aroma der Speisen beitragen. Sie baut sich mit der Zeit immer weiter auf. Ist die Wokpfanne neu, sollte sie unbedingt ein paar Mal eingebrannt werden, bevor sie zum Einsatz kommt.
Bei der Pflege der gusseisernen Pfannen sollte man einige Punkte beachten. Das unbeschichtete Gusseisen baut über die Zeit eine Patina auf, die wie eine Schutzschicht fungiert und das Bratgut vor dem Anbrennen schützt. Einige Köche schwören auch auf das besondere Aroma der Bratschicht.
Gusseiserne Woks sollten außerhalb des Herdes wenig Kontakt mit Wasser haben. Die Reinigung erfolgt über das hohe Erhitzen und anschließende Auswischen der Pfanne. Auf keinen Fall sollte Spülmittel verwendet werden. Bevor man den Wok wegstellt, kann man ihn gern dünn mit etwas Öl einreiben, um Rost zu vermeiden. Wokpfannen aus Gusseisen sehen meistens toll aus und bringen asiatisches Kochflair mit.
Wokpfannen aus unbeschichtetem Gusseisen müssen vor dem ersten Gebrauch eingebrannt werden!
Beim Kauf ist der Wok meistens einmal voreingebrannt, das reicht jedoch nicht aus. Empfohlen wird das mehrmalige Einbrennen vor dem ersten Kochen. Beim Einbrennen wird der Wok dünn mit Öl bestrichen und überhitzt. Das Öl brennt sich ein und bildet eine dunkle Schicht. Das ist die Patina. Der Vorgang sollte vor dem ersten Kocheinsatz der Pfanne mehrmals wiederholt werden. So baut sich eine natürliche Antihaftoberfläche auf.
In unserem Test haben wir einige Wokpfannen eingebrannt. Der Vorgang war aufwendiger, als wir dachten, und man sollte dies bei der Kaufentscheidung mitberücksichtigen. Sollte man die schnelle und gründliche Reinigung bevorzugen, ist eine Wokpfanne aus unbeschichtetem Gusseisen vielleicht nicht die erste Wahl. Nicht einbrennen muss man Woks aus beschichtetem Gusseisen. Auch auf emaillierten Oberflächen kann sich eine Patina aufbauen. Insgesamt ist diese Variante nicht so pflegeintensiv.
Kohlenstoffstahl oder Karbonstahl
Wokpfannen aus Kohlenstoffstahl haben wie die gusseisernen Woks die beste Wärmeleitfähigkeit. Sie sind allerdings leichter und dünner gearbeitet. Unbeschichteter Kohlenstoffstahl, auch Stahlblech oder Karbonstahl genannt, kann sehr stark erhitzt werden und ist perfekt für die asiatische Pfannenrührtechnik geeignet. Auf dem Markt ist die Anzahl dieser Pfannen geringer, da sie aufgrund ihrer dünnen Bauweise dazu neigen, sich auf Induktions- und Cerankochfeldern leichter zu verzeihen.
Es ist sinnvoll, sich die Verarbeitung einer Wokpfanne aus Karbonstahl genau anzusehen: Hat man einen Gasherd, kann man auch klassische halbrunde Woks aus Karbonstahl verwenden. Hier gibt es extra Ringhalterungen, die auf das Gasfeld gesetzt werden können.

Geschmacklich gelten Gerichte, die in Wokpfannen aus Karbonstahl zubereitet werden, als die besten und aromatischsten. In der Pflege gelten die Modelle aus Karbonstahl als pflegeintensiver als die Varianten aus Aluminium oder Edelstahl. Auch Karbonstahl-Woks müssen vor Gebrauch eingebrannt werden, wenn sie nicht beschichtet sind.

Silargan-Woks sind eine weitere Wokpfannenvariante. Hier wird der Stahlwok mit einer Keramikschicht umschlossen, die die Pfanne robuster macht und eine Antihaftversiegelung bildet. Die Silargan-Oberfläche ermöglicht ein schonendes Braten mit wenig Fett. Sie hält hoher Hitze stand und ist leicht zu reinigen. Die Wokpfanne von Silit in unserem Test ist eine Silargan-Wokpfanne.
Aluminium
Wokpfannen aus Aluminium sind in erster Linie praktisch: einfach zu reinigen, leicht und mit einer Beschichtung auch gut zu bekochen. Der größte Nachteil liegt in der geringeren Kochtemperatur. Beschichtete Pfannen sollten nicht über 260 Grad erhitzt werden. Dann nimmt die Beschichtung (meist aus PTFE) Schaden und die Pfanne verformt sich. Die Kochtechnik des Pfannenrührens kann auch in einem Aluminiumwok gelingen. Für das typische Wok-Hei-Aroma eignen sich Wokpfannen aus Aluminium leider nicht.
Auf das typische Wok-Hei-Aroma muss man bei einer Wokpfanne aus Aluminium verzichten.
Edelstahl
Bei Wokpfannen aus Edelstahl kommt es weniger auf das Material selbst als auf die Konstruktion an. Steigt die Wandung flach an, eignet sich auch ein unbeschichteter Edelstahl-Wok prima für die typische Wok-Technik. Denn zwischen dem heißen Boden und der Seitenwand entstehen deutliche Temperaturunterschiede. So können wir bereits angebratenes Gemüse, Fleisch oder Zwiebeln an den Rand schieben und dort bei geringerer Hitze weitergaren, ohne dass sie verbrennen.
Unser Testsieger, der Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm, zeigt deutlich, wie gut dieses Prinzip funktioniert. Ein Nachteil unbeschichteten Edelstahls ist allerdings, dass Bratgut stärker anhaftet, selbst bei Verwendung von reichlich Öl. Deshalb braucht es beim Anbraten immer mehr Öl und Bewegung als bei beschichteten Wokpfannen.
Wie funktioniert eine Wokpfanne?
Je nach Material der Wokpfanne entwickelt sich am Pfannenboden eine hohe Hitze, die sich an den hohen, meist dünnen Seitenwänden nach oben verlaufend reduziert. Die ständige Bewegung der Zutaten ermöglicht ein schnelles Garen. Diese Kochtechnik nennt man Pfannenrühren. Das Kochgut ist ständig in Bewegung und Zutaten mit schnellem Garpunkt können an die kühleren Seitenwände geschoben werden, während andere Zutaten am sehr heißen Wokboden braten. Empfohlen werden Öle mit einem hohen Rauchpunkt. Ideal sind raffinierte Pflanzenöle wie Kokosnuss-, Raps- oder Sonnenblumenöl.

Das Pfannenrühren
Die Kochmethode in einer Wokpfanne ist sehr schonend, da die Speisen schnell zubereitet werden und besonders Gemüse seine Knackigkeit und seinen Vitamingehalt behält. Gleichzeitig ist es auch eine fettarme Speisezubereitung, da aufgrund der hohen Hitze nur wenig Fett verwendet werden muss. Die Hitze verhindert das Ankleben der Speisen am Boden der Wokpfanne. Das geheimnisvolle Aroma – der Wok-Hei – ist das Aroma, das dem Essen verliehen wird, wenn es unter Einfluss der hohen Temperaturen über 200 Grad in einer Wokpfanne zubereitet wird.
Das Pfannenrühren oder Rührbraten lautet im Englischen »Stir-Fry« und ist die deutsche Bezeichnung für die chinesische »Chao-Technik«.
Ständiges Rühren und hohe Hitze in kurzer Zeit verleihen dem Essen eine goldbraune und geschmacksintensive Verfärbung. Chemisch betrachtet sind Prozesse des Karamellisierens und Maillard-Reaktionen für das Wok-Hei verantwortlich. Kohlenhydrate in Form von Zucker, die in zahlreichen Zutaten enthalten sind, können durch hohes Erhitzen karamellisieren und mit dem besonderen Aroma zubereitete Speisen verfeinern.
Anders als mancher denkt, ist die Wokpfanne nicht nur für die Zubereitung asiatischer Speisen geeignet. Sie ist vielseitig einsetzbar und ein Alleskönner auf dem Herd. Dämpfen, Braten, Blanchieren und Frittieren sind mit einer Wokpfanne möglich.
Worauf sollte man beim Kauf einer Wokpfanne achten?
Ob die Wahl auf einen klassischen Wok aus Gusseisen oder einen etwas umfänglicheren Wok aus Edelstahl fällt, hängt von individuellen Ansprüchen ab. Folgende Fragen sollte man sich vor dem Kauf einer Wokpfanne stellen.
Herdart
Die traditionelle Wokform kann aufgrund ihrer halbmondförmigen Rundung nicht auf geraden Herdflächen stehen. Die Wokpfanne sollte eine gerade Auflagefläche haben, um auf Ceran- und Glaskochfeldern stehen zu können. Einige Wokpfannen haben einen kleinen Pfannenboden und innen ist das Material so aufgedichtet, dass es eine nahezu runde Schale ergibt.
Wokpfannen aus Gusseisen sind schwer – auf Elektrokochfeldern muss man mit ihnen vorsichtig hantieren. Wokpfannen aus Edelstahl sind leichter, haben aber auch nicht eine so hohe Standfestigkeit. Wird die Wokpfanne für einen Gasherd angeschafft, kann auch ein runder Wok gekauft werden mit einem entsprechenden Ringaufsatz.
Wokpfannen für Induktionsherde benötigen einen ferromagnetischen Boden. Er muss magnetisch sein. Die Wokpfannen in unserem Test sind alle für Induktionsherde geeignet. Auch die Frage nach der passenden Größe sollte man sich vor dem Kauf stellen – Wokpfannen gibt es in unterschiedlichen Größen zwischen 24 und 32 Zentimetern. Eine gute Durchschnittsgröße für Portionsgrößen für bis zu vier Personen ist ein Durchmesser von 30 Zentimetern.
Handhabung und Griffe
Wie schon erwähnt, ist die Wokpfanne vielseitig einsetzbar. Viele Kochtechniken können perfekt mit einem Wok umgesetzt werden. Relevant bei der Wahl der richtigen Pfanne ist, ob man zwei Schlaufengriffe oder lieber den Pfannenstil bevorzugt. Das Schwenken mit beiden Griffen benötigt auch Kraft und etwas Platz. Hier ist der Stil mitunter praktischer.
Auch das Pfannenrühren hat sich im Test mit den Stilpfannen als vorteilhafter geeignet gezeigt. Idealerweise kann der Stil nach Bedarf abgeschraubt werden, um den Wok zum Braten in den Ofen zu stellen. Bei großen Pfannen mit fest verbauten Stielen ist dies oft nicht möglich.
Zubehör
Wirklich sinnvoll ist ein passender Deckel zu einer Wokpfanne. Er ermöglicht das Schmoren und Dünsten in der Pfanne oder nützt beim Warmhalten der Speisen. Hier sollte darauf geachtet werden, ob der Deckel ebenfalls ofenfest ist. Gegebenenfalls darf er nicht mit der Pfanne in den heißen Ofen gestellt werden.
Ein weiteres nützliches Zubehör ist ein Rost oder ein Dampfgar-Einsatz. Es kann am Rand der Wokpfanne eingehängt werden und ermöglicht das Kochen auf zwei Ebenen. Auf dem Rost bleiben Speisen warm, ohne direkt zu garen.
Reinigung
Je nach Material unterscheidet sich der Reinigungsaufwand von Wokpfannen deutlich. Besonders bei unbeschichteten Edelstahlpfannen haftet beim Braten regelmäßig etwas an, sodass wir den Boden nach dem Braten meist mit warmem Wasser einweichen müssen. Sie dürfen zwar in die Geschirrspülmaschine, hartnäckige Verkrustungen kann diese aber nicht zuverlässig beseitigen.
Bei Wokpfannen aus Gusseisen und Karbonstahl bildet sich dagegen mit der Zeit eine Patina, die wie eine natürliche Schutzschicht wirkt. Auch hier kann gelegentlich etwas anhaften, mit zunehmender Patina wird die Reinigung jedoch einfacher. Eingebrannte Pfannen sollten nach dem Kochen ausgewischt und leicht geölt werden – in den Geschirrspüler dürfen sie nicht. Vor der ersten Nutzung ist außerdem ein sorgfältiges Einbrennen nötig, und Rostbildung sollte unbedingt vermieden werden. Beschichtete Wokpfannen mit Keramik- oder PTFE-Oberfläche sind im Vergleich dazu besonders pflegeleicht.
Unser Favorit
Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm

- Authentisches Handling
- Flach ansteigender Boden
- Große Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
- Robuste Griffe
- Glasdeckel & Dämpfeinsatz
- Bratgut haftet stärker
- Gebrauchsspuren sichtbar
- Keine perfekte Temperaturstabilität
Mit dem Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm von Reishunger haben wir im Test besonders gerne gearbeitet. Mit 1489 Gramm ist er für einen 30-Zentimeter-Wok durchschnittlich schwer und lässt sich dank seiner gelungenen Balance sehr gut handhaben. Der von uns gemessene Durchmesser beträgt 30 Zentimeter, der Boden misst 16 Zentimeter. Mit 4,5 Litern Fassungsvermögen bietet der Wok reichlich Platz für größere Portionen. Der Korpus ist mit 2,6 Millimetern Materialstärke zudem solide ausgeführt.
Der zusätzliche Griff hilft bei großen Mengen
Besonders gelungen finden wir die beiden Griffe. Reishunger befestigt den großen Hilfsgriff und den Stielgriff mit robusten Nieten am Korpus. Beide Griffe sind sauber abgerundet und wirken hochwertig. Der Stielgriff hat im Querschnitt eine leicht ovale, dreieckige Form und liegt dadurch ausgesprochen gut in der Hand. Wir konnten den Wok damit gut führen und auch mit einer oder zwei Händen schwenken. Der ausgeprägte Hilfsgriff hilft beim Arbeiten mit größeren Mengen. Gleichzeitig können wir ihn beim Schwenken greifen, ohne einen Handschutz zu benötigen.

Der Wok heizt zügig auf und bietet im Inneren einen großen Temperaturbereich. Besonders interessant finden wir die deutliche Temperaturdifferenz zwischen Boden und Rand. Während wir in der Mitte und am Boden seitlich rund 99 Grad messen, sind es am Rand nur etwa 50 Grad Celsius. Das lässt sich beim Wok-Garen hervorragend nutzen. Wir können bereits gebratenes Fleisch oder Gemüse an den Rand schieben und in der Mitte weiterbraten. Hähnchen und Rindfleisch gelingen uns mit schöner Bräunung, wenn wir die Temperatur entsprechend hoch wählen.
Die Verarbeitung des Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm ist hochwertig bis sehr hochwertig. Der Korpus verwindet sich kaum. Dazu tragen seine Materialstärke von 2,6 Millimetern und die markante Gießkante bei. Der Wok kommt an den Griffen ohne Kunststoffteile aus und eignet sich deshalb auch für den Backofen. Typisch Edelstahl: Wir können mit Metallwendern und anderen Metallwerkzeugen arbeiten. Auch die Spülmaschine verträgt der Wok, mit 59 Zentimetern Länge nimmt er dort aber sehr viel Platz weg.

Die flach ansteigende Wandung gehört für uns zu den großen Stärken des Reishunger Woks. Zusammen mit dem ergonomischen Stielgriff und dem großen Hilfsgriff entsteht ein authentisches Wok-Bediengefühl. Wir können Gemüse beim Schwenken und Rühren gut bewegen.
Zum Wok gehören ein hochwertiger Glasdeckel und ein Dämpfeinsatz. Wir haben mit dem Deckel Gemüse gedünstet und fanden ihn dafür ausgesprochen praktisch. Der Dämpfeinsatz erweitert die Einsatzmöglichkeiten deutlich und eignet sich zum Dampfgaren von Gemüse, Fisch oder Teigtaschen. Die Hohlgriffe des Dämpfeinsatzes sind allerdings weniger hochwertig als der Wok selbst. Positiv gefällt uns, dass Reishunger den Edelstahl-Korpus zwar bürstet, aber nicht auf Hochglanz poliert. Das wirkt optisch hochwertig und ist im Alltag pflegeleicht: Nach der Reinigung fallen Wasserflecken kaum auf.
Der Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm überzeugt uns mit seiner hochwertigen Verarbeitung, dem sehr guten Handling und der flach ansteigenden Wandung. Besonders der große Hilfsgriff, die solide Griffmontage, die ausladende Gießkante und der ergonomische Stielgriff machen ihn zu einem ausgesprochen gelungenen Wok. Hinzu kommt die vielseitige Ausstattung mit Glasdeckel und Dämpfeinsatz. Unterm Strich ergibt das ein außerordentlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Nachteile
Beim Braten müssen wir mit dem für unbeschichteten Edelstahl typischen Anhaften leben, entsprechend mehr Öl ist nötig, gerade beim scharfen Anbraten. Dadurch ist der Reinigungsaufwand höher und auf der Oberfläche bleiben Gebrauchsspuren und Verfärbungen zurück. Auch die Temperaturstabilität könnte besser sein: Der vergleichsweise dünne, nicht aufgedoppelte Boden verliert beim Zugeben größerer Mengen stark an Temperatur.
Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm im Testspiegel
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests unseres Testsiegers. Auch Stiftung Warentest und Öko-Test haben den Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm bisher nicht getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Testergebnisse hier für Sie nach.
Weitere Empfehlungen
Scanpan Black Iron Wok 30 cm

- Authentisches Handling
- Sehr schnelles Aufheizen
- Hochwertiger Karbonstahl
- Handliche Griffe
- Relativ schwer
- Keine Gießkante
- Nicht spülmaschinengeeignet
- Geringe Temperaturdifferenz zwischen Boden & Rand
Der Scanpan Black Iron Wok 30 cm ist ein echter Hingucker: Der tiefschwarze Korpus aus 2,4 Millimeter starkem, einlagigem Karbonstahl wird mit den polierten, silbrig glänzenden Griffen kontrastiert. Mit 2.089 Gramm ist er zwar vergleichsweise schwer, lässt sich dank der ergonomisch gestalteten Griffe aber sehr gut handhaben. Der von uns gemessene Bodendurchmesser beträgt 13,5 Zentimeter, das Fassungsvermögen liegt bei 3,5 Litern. Damit fällt der Garraum für einen 30-Zentimeter-Wok etwas kleiner aus als bei manchen Konkurrenten.
Handling und Schwenken gehören zu den großen Stärken des Scanpan-Woks. Der Stielgriff besteht aus poliertem Bandstahl und besitzt eine deutliche Wölbung für den Daumen. Dadurch liegt er sehr sicher in der Hand und wir können den Wok auch bei voller Beladung mit beiden Händen gut zum Schwenken greifen. Der Hilfsgriff besitzt ebenfalls eine kleine Vertiefung und bleibt stets angenehm kühl. Zusammen ermöglichen beide Griffe ein kontrolliertes und sicheres Hantieren, auch wenn der Wok komplett gefüllt ist.

Der dünne Karbonstahlboden heizt insbesondere auf einem Induktionsherd sehr schnell auf. Der Wok erreicht rasch hohe Temperaturen und eignet sich damit hervorragend zum scharfen Anbraten. Im Vergleich zu den unbeschichteten Edelstahlmodellen haftet Bratgut weniger stark an, gleichzeitig gelingt uns die gewünschte Bräunung schneller. Weniger ausgeprägt ist allerdings die Temperaturdifferenz zwischen Boden und Wandung: Bei 99 Grad am Boden messen wir am Rand etwa 85 Grad. Mit 15 bis 20 Grad fällt die Temperaturdifferenz damit relativ gering aus, sodass die kühlere Randzone weniger ausgeprägt ist als bei anderen Wokpfannen.
Bei Material und Verarbeitung spielt der Scanpan Black Iron Wok 30 cm auf Top-Niveau. Der 2,4 Millimeter starke Karbonstahlkorpus wirkt ausgesprochen hochwertig und stabil. Metallwender und andere Metallwerkzeuge können zum Einsatz kommen. Nach dem Gebrauch zeigen sich zwar Gebrauchsspuren auf dem Pfannenboden, durch den tiefschwarzen Look fallen diese optisch jedoch kaum auf. Weil die Pfanne ohne Kunststoff-Anbauteile auskommt, können wir sie außerdem im Backofen verwenden.

Authentisches Wok-Handling bietet der Scanpan Black Iron Wok durch seinen sehr flach ansteigenden Boden. Wir können Gemüse beim Schwenken und Wenden gut bewegen und bereits gegarte Zutaten seitlich ablegen. Die geringe Temperaturdifferenz fordert aber ein Abregeln der Temperatur, damit etwa Hähnchen am Rand nicht weiter brät. Auch das Arbeiten mit hoher Hitze macht mit dem Karbonstahl viel Freude. Trotz des hohen Gewichts können wir die Pfanne auf dem Herd gut bewegen und kontrolliert schwenken. Die Kombination aus flacher Wandung, schneller Hitzeentwicklung und ergonomischen Griffen macht sie zu einer gelungenen Wokpfanne für alle, die klassisches Wok-Kochen bevorzugen.
Patina erwünscht
Der Scanpan Black Iron Wok eignet sich für alle Herdarten und bietet mit 3,5 Litern Platz für kleine bis normale Portionen. Die hochwertige Verarbeitung und die vollständig metallische Konstruktion machen ihn vielseitig einsetzbar, auch im Backofen. Im Vergleich zu den unbeschichteten Edelstahl-Woks empfinden wir den Pflegeaufwand als etwas geringer, weil weniger am Karbonstahl anhaftet. Gleichzeitig muss die Wokpfanne wie andere Karbonstahlpfannen entsprechend gepflegt werden und darf auf keinen Fall in die Spülmaschine. Auf der stumpfen, nicht porösen Oberfläche bildet sich mit der Zeit eine Patina, welche die Brateigenschaften mit der Zeit verbessert.
Der größte Nachteil ist der Rand ohne Tropfkante. Flüssigkeiten lassen sich dadurch weniger komfortabel ausgießen beziehungsweise gezielt abtropfen.
Wir empfehlen den Scanpan Black Iron Wok 30 cm allen, die einen hochwertigen Karbonstahl-Wok für scharfes Anbraten von kleinen bis mittleren Portionen suchen.
Schulte-Ufer Wokpfanne Astral
Mit der Astral bringt Schulte-Ufer eine ausgesprochen leichte Wokpfanne auf den Herd. Unser Testmodell wiegt nur 977 Gramm, kommt im Durchmesser auf 28,5 Zentimeter und fasst 3,5 Liter. Der Boden ist mit 13 Zentimetern vergleichsweise klein. Die Astral lässt sich ausgesprochen wendig handhaben. Wir können sie sowohl einhändig als auch mit beiden Händen am langen Stielgriff schwenken und Zutaten darin bewegen. Der flach ansteigende Boden unterstützt das typische Wok-Kochen in Zonen.
Beim Braten heizt der dünne Sandwichboden schnell auf. Bei rund 99 Grad am Boden messen wir am Rand je nach Höhe etwa 50 bis 31 Grad. Damit entsteht eine ausgeprägte Temperaturzone, in der sich bereits angebratenes Gemüse oder Fleisch gut ablegen und weitergaren lässt. Hähnchen braten wir schnell und mit schöner Bräunung an, dabei haftet kaum etwas an. Meist reicht schon ein kurzes Schütteln am Griff, damit sich das Fleisch wieder vom Boden löst. Ganz ohne Öl funktioniert die glatte Oberfläche allerdings nicht.

Beim Material fällt zuerst der mit 0,7 Millimetern sehr dünne Korpus auf. Das ist weniger massiv als die schwereren Modelle von Reishunger oder Scanpan und entsprechend weniger verwindungssteif. Die vom Hersteller als UniverSUS bezeichnete Oberfläche bringt einen guten Antihaft-Effekt. Sie ist robuster als eine klassische PTFE-Beschichtung, hält Metallwerkzeuge aus und soll bis zu 500 Grad Celsius aushalten.
Antihaft-Beschichtung ist nicht unzerstörbar
Unser Kratztest zeigt allerdings, dass sie nicht unzerstörbar ist: Mit Messer oder Gabel lässt sich die Oberfläche beschädigen. Wenn wir sie stark bearbeiten, kommt blankes Metall zum Vorschein. Schulte-Ufer weist darauf hin, dass solche Gebrauchsspuren die Funktion der Oberfläche nicht beeinträchtigen. Wir vermuten zudem, dass sich kleine Kratzer durch entstehende Patina mit der Zeit wieder »zurückbilden«. Von einer solchen »Regeneration« spricht der Hersteller in der Anleitung. Für eine möglichst lange Lebensdauer empfehlen wir vorsichtshalber Holz- oder Kunststoffwerkzeuge.
Im Alltag spielt die Astral ihre Stärken aus. Die Pfanne lässt sich komplett in der Spülmaschine reinigen – was jedoch die Patinabildung konterkariert. Weil nur wenig Bratgut anhaftet, fällt der Reinigungsaufwand gering aus. Praktisch ist die Gießkante für das Ausgießen von Flüssigkeiten. Optisch gefällt uns der Hochglanz-Korpus weniger gut, da Wasserflecken darauf deutlich sichtbar sind.
Wir empfehlen die Schulte-Ufer Wokpfanne Astral allen, die eine besonders leichte und wendige Wokpfanne mit sehr gutem Antihaftverhalten suchen. Besonders die Kombination aus flach ansteigender Wandung und der robusten UniverSUS-Oberfläche macht sie zu einer interessanten und pflegeleichten Alternative zu klassischen Edelstahl- und Karbonstahl-Woks.
Krustenzauber 36cm Wokpfanne

- Authentisches Handling
- Rustikales Design
- Abstell-Ring inklusive
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Schwer
- Schwenken ohne Auflage schwierig
- Boden steigt steiler an, mit Kante
Die Krustenzauber 36cm Wokpfanne erlaubt nicht nur große Portionen, sie macht auch großen Eindruck. Es kommt echtes Wok-Feeling auf, wenn wir mit dem klobigen Griff und dem Henkel mehrere Kilos Inhalt schwenken. Mit zwei Kilogramm ist der Wok dabei gar nicht mal zu schwer.

Wir sehen die Krustenzauber 36cm Wokpfanne als praktisch an, weil sie auf einen schmalen Standfuß verzichtet – zugunsten einer breiten 15-Zentimeter-Auflage. Damit steht die große Wokpfanne sicher auf jedem Ceranfeld und jedem Induktionsherd.
Beim Einbrennen muss sich der Koch aber authentisch einarbeiten. Einfach so loslegen funktioniert nicht, sonst brennen die Nudeln unentwegt am Boden an. Nach entsprechender Vorbereitung und mehrmaliger Nutzung macht die Wokpfanne genau das, was sie soll: Auf dem schwach steigenden Rand liegt fast bis oben das Gemüse an, während Fleisch im Zentrum brät.
Platziert wird die Krustenzauber in einem runden Abstell-Ring. Der Ring und ein großer Wok-Pfannenwender sind inklusive.
Wir empfehlen die Krustenzauber 36cm Wokpfanne allen, die eine Wokpfanne für den heimischen Elektroherd suchen, mit der auch viele Esser satt werden.
Yosukata Blauer Karbonstahl Wok

- Hochwertig
- Authentisches Handling
- Rustikales Design
- Flach ansteigender Boden
- Metallwerkzeuge nutzbar
- Hohlwölbung nach außen
- Vorsichtiges Aufheizen nötig
- Schwer
Der Yosukata Blauer Karbonstahl Wok zeigt, wie eine robuste, langlebige und praktische Wokpfanne aussehen kann. Aus zwei Millimetern Stahlblech gefertigt und mit einer massiv angeschweißten Griffhalterung ist er äußerlich eine Wucht. Das 34-Zentimeter-Modell fasst 5,7 Liter, so viel Volumen haben die wenigsten Wokpfannen. Das Modell ist übrigens blau, weil der Stahl durch Erhitzen eine Schutz-Oxidschicht bekommen hat. Diese Schicht sorgt für mehr Rostschutz – ganz ohne Lack oder Farbe.
Die Oberfläche ist am Pfannenboden glatt, aber an der Wand ist sie wie mit einem Hammerschlag gemustert. So entsteht eine attraktive Optik, die zumindest an den Außenseiten auch so bleibt. Innen muss eine Patina eingebrannt werden, was zwangsläufig zu einer Verfärbung in Richtung Braun-Schwarz führt. Der kohlenstoffreiche Stahl ist nicht rostfrei, die Pfanne sollte stets von innen wie außen einen dünnen Ölfilm bekommen.

Das Handling mit dem dicken, klobigen Holzgriff und dem Gegengriff wirkt authentisch. In der Küchenpraxis bietet die Pfanne ganz viel, allerdings muss man stets Überhitzung vorbeugen. Der dünne Stahlboden heizt sich auf Induktion binnen Sekunden auf und würde bei 350 Grad ausglühen, was Deformierungen und Verfärbungen zur Folge hätte. Das kann durchaus eine Wölbung des Pfannenbodens nach außen sein. So ein konisch gewölbter Boden entsteht bereits beim Erhitzen auf 250 Grad, die Hohlwölbung geht nach unten. Kurz: Der Yosukata Blauer Karbonstahl Wok will langsam aufgeheizt werden. Besondere Vorsicht ist bei Induktion geboten.
Der Pfannenboden erhitzt sich schnell, gibt aber wenig Energie an die flach ansteigende Wandung ab. So kann in diesem Bereich fertiges Gargut abgelegt werden, während es in der Mitte noch heftig brutzelt. Von allen Empfehlungen ist die Steigung bei der Yosukata am geringsten.
Wir empfehlen den Yosukata Blauer Karbonstahl Wok allen, die ein authentisches Wok-Erlebnis suchen.
Außerdem getestet
Rösle Pureelements Wokpfanne 28 cm
Mit 971 Gramm ist die Rösle Pureelements Wokpfanne 28 cm angenehm leicht, bietet mit 3,5 Litern Fassungsvermögen allerdings vergleichsweise wenig Platz. Der 14,5 Zentimeter große Boden fällt ebenfalls eher klein aus. Die Qualität überzeugt uns nicht: Die Wandung ist mit 0,8 Millimetern dünn und der einfache Blech-Hohlraum-Griff ist direkt mit dem Korpus verschweißt. Beides ist passabel verarbeitet, wirkt aber weniger hochwertig und stabil als bei den besser platzierten Modellen.
Der aufgedoppelte Sandwichboden heizt schnell auf, speichert allerdings nur wenig Wärme. Kalte Zutaten lassen die Temperatur deshalb vergleichsweise stark absinken. Gleichzeitig messen wir am Boden 99 Grad und am Rand nur etwa 45 bis 50 Grad – der Temperaturunterschied ist also groß. Für das typische Wok-Prinzip lässt sich dieser Vorteil jedoch kaum nutzen: Der Boden steigt relativ steil an, sodass Zutaten, die wir an den Rand schieben, auf der glatten Oberfläche schnell wieder zur Mitte rutschen.
Die keramische Beschichtung erleichtert zwar die Reinigung und verhindert weitgehend das Anhaften, schränkt das Wok-Handling aber zusätzlich ein. Zusammen mit der steilen Wandung entsteht wenig von dem dynamischen Wok-Gefühl, das wir bei unseren Empfehlungen schätzen. Für kleinere Portionen ist die leichte Pfanne durchaus unkompliziert zu handhaben. Insgesamt bleiben Materialqualität, Wärmespeicherung und die konstruktionsbedingt eingeschränkte Nutzung der Randzone aber deutlich hinter besseren Wokpfannen im Test zurück.
Fissler Adamant Wokpfanne 28 cm
Von der Fissler Adamant Wokpfanne 28 cm hatten wir uns mehr erwartet. Mit 1.142 Gramm ist sie angenehm leicht, fasst allerdings nur drei Liter, was ihrem Durchmesser von 28 Zentimetern entspricht. Eine Gießkante gibt es nicht. Der entscheidende Schwachpunkt zeigt sich jedoch beim Griff: Er ist lediglich mit einer Schraube am Aluminiumkorpus befestigt und lässt sich bereits bei moderater Kraft nach unten drücken. Dadurch wird der Griff locker, bei weiterer Belastung droht die Schraube aus der Wandung auszubrechen. Einen solchen Qualitätsmangel haben wir bereits mehrfach bei dünnwandigen Aluminiumgusspfannen beobachtet – für uns ist die Pfanne damit aus dem Rennen.
Beim Hitzeverhalten kann die Fissler dagegen durchaus überzeugen. Die Temperaturdifferenz zwischen Boden und Wandung ist mit 99 Grad auf der Bratfläche und etwa 50 bis 57 Grad am Rand deutlich ausgeprägt. Angebratenes Gargut lässt sich damit grundsätzlich am Rand ablegen und dort bei geringerer Hitze weitergaren. Die Wandung steigt allerdings relativ steil an, wodurch das typische Wok-Prinzip weniger gut funktioniert als bei den flacher ausgeführten Modellen.
Die beschichtete Aluminiumkonstruktion bringt einige praktische Vorteile mit sich, bleibt bei der Robustheit aber hinter unseren Empfehlungen zurück. Die Beschichtung kann zerkratzen und sollte entsprechend vorsichtig behandelt werden. Zusammen mit dem problematischen Griff ist die Material- und Verarbeitungsqualität für eine Pfanne dieser Preisklasse enttäuschend.
Woll Concept Wok- und Rührpfanne mit Deckel
Mit 1.495 Gramm ist die Woll Concept Wok- und Rührpfanne mit Deckel für ihre Größe moderat schwer und bietet mit fünf Litern außergewöhnlich viel Platz. Der 16,5 Zentimeter große Boden und die breite Gießkrempe geben der nur 0,9 Millimeter starken Wandung die nötige Stabilität. Der breite Kunststoffgriff sitzt fest und lässt sich für einhändiges Schwenken ebenso gut greifen wie der thermisch entkoppelte Hilfsgriff auf der gegenüberliegenden Seite. Wer möchte, kann die Pfanne auch mit beiden Händen sicher führen.
Beim Hitzeverhalten zeigt die Woll Concept eine interessante Kombination: Der dicke Sandwichboden speichert viel Energie, sodass die Temperatur beim Zugeben weiterer Zutaten nur wenig abfällt. Gleichzeitig messen wir bei 99 Grad am Boden am ansteigenden Rand nur etwa 40 bis 50 Grad. Die ausgeprägte Temperaturdifferenz wäre eigentlich ideal, um fertiges Gargut dort warmzuhalten – die relativ steile Wandung schränkt dieses typische Wok-Prinzip allerdings stark ein.
Die beschichtete Edelstahlpfanne punktet im Alltag mit geringem Anhaften und einfacher Reinigung. Die Oberfläche wirkt allerdings etwas stumpf und ist kratzanfällig, weshalb ausschließlich Holz- oder Kunststoffwerkzeuge zum Einsatz kommen sollten. Zusammen mit der steilen Wandung nimmt das der Concept einiges vom authentischen Wok-Handling, auch wenn die große Kapazität und die vielseitigen Griffmöglichkeiten im täglichen Gebrauch praktisch sind.
Woll Eco Logic QXR Guss-Wok 30 cm
Der Woll Eco Logic QXR Guss-Wok 30 cm ist mit 1.273 Gramm für einen 30-Zentimeter-Wok vergleichsweise leicht und bietet mit fünf Litern ordentlich Platz. Der robuste Aluminiumguss ist 2,6 Millimeter stark und arbeitet dank der Metalleinlage im Boden auf allen Herdarten einschließlich Induktion. Besonders gut gefällt uns der massive Griffansatz: Der ansteckbare Universalgriff sitzt an einem breiten, kräftigen Ansatz. Hier besteht nicht die Gefahr, dass der Griff ausbricht. Der universelle Griff ist optional erhältlich, der Wok wird auch ohne ihn angeboten.
Beim Wok-Handling punktet der Woll Eco mit seiner flach ansteigenden Wandung und einer praktischen Tropfkante. Dadurch lässt sich Gargut gut an den Rand schieben und dort bei geringerer Hitze weitergaren. Der Temperaturunterschied ist mit 99 Grad auf der Bratfläche und etwa 60 bis 70 Grad am Rand deutlich ausgeprägt. Auf Induktion müssen wir allerdings eine Stufe höher wählen als bei Edelstahl- oder Karbonstahl-Woks, um vergleichbare Temperaturen zu erreichen.
Die größte Schwäche ist die Diamond-QXR-Beschichtung. Sie sorgt zwar für ein unkompliziertes Braten und Reinigen, bleibt aber eine empfindliche Oberfläche, die nicht mit Metallwerkzeugen bearbeitet werden sollte. Wir müssen deshalb Holz oder Kunststoff verwenden. Auch wenn der robuste Aluminiumguss und der sehr solide Griffansatz überzeugen, nimmt die Beschichtung dem ansonsten gut konstruierten Wok einiges an Vielseitigkeit und Robustheit.
Tefal E49219 Virtuoso
Die Tefal E49219 Virtuoso gehört zu den Modellen, die der Hersteller nicht in Frankreich, sondern in China herstellt. Dennoch ist die Verarbeitung hochwertig, weil sie sauber ausgeführt und mit solidem Material gemacht ist.
Der Griff ist ein Beispiel für die hochwertige Verarbeitung: Er besteht aus einem geschmiedeten Stahl, zu einer Rundung gebogen, die Naht wurde geschweißt und geschliffen/poliert. An die Pfanne wird der Griff unter Zuhilfenahme einer Trägerplatte genietet, mit der der Stiel von innen unsichtbar verschweißt ist. Kurz: Die Produktion hat sich sichtlich Mühe gegeben, das Produkt wirkt langlebig.
Weitere Merkmale sind der aufgedoppelte, dicke Pfannenboden, der eine zügige Erwärmung gewährleistet. Die unbeschichtete, innen polierte Pfanne muss nicht eingebrannt werden, es entstehen im Gebrauch aber die typischen, ungleichmäßigen Verfärbungen.
Die äußere Zone ist wegen des steilen Randes effektiv wenig nutzbar. In der Praxis erweisen sich der Schüttrand, der eher eckige Griff, der sachte ansteigende Rand, das geringe Gewicht und die Unempfindlichkeit des Edelstahls als die wichtigsten Merkmale. Sicher, man braucht etwas mehr Öl und Mehliges wie Kürbis, Kartoffeln oder Teigwaren können in der Mitte schon mal anbrennen. Im Vergleich zu einer unbeschichteten, gusseisernen Pfanne ist die Haft-Verhinderung der Tefal aber komfortabler.
Hundertprozentiges Wok-Garen sollte man von der Tefal E49219 Virtuoso nicht erwarten, dafür ist der Rand zu steil und zu glatt. Gemüse rutscht meistens wieder zur heißen Mitte, Zwei-Zonen-Garen gelingt nur bedingt.
Wir empfehlen die Tefal E49219 Virtuoso allen, die auf eine Beschichtung verzichten können, dafür aber mehr Pfannen-Lebensdauer bei moderatem Ölbedarf wünschen.
Silit Wokpfanne
Die Silit Wokpfanne verbindet die Eigenschaften von Topf und Wok. Die flach ansteigende Wandung bietet Platz zum Ablegen, der Sandwichboden verhindert Überhitzung und die zwei Henkel machen sie platzsparend verstaubar. Die Henkel wurden punktgeschweißt.
Die Wandung der Pfanne ist mit 0,7 Millimetern sehr dünn, daher kommt auch das geringe Gewicht von 1,29 Kilogramm. Verwindungsfest wird der dünne Korpus durch seine breite Krempe, die gleichzeitig eine Gießkante ist. Als Edelstahlmodell darf die Silit auch in die Spülmaschine.
Praktisch bereitete die handliche Silit viel Freude, wir haben sie über einige Wochen gern benutzt. Die sanfte Steigung nimmt fertig gebratenes Gargut auf, während es in der Mitte scharf anbrät. Gereinigt haben wir ausschließlich mit heißem Wasser, etwas Spülmittel und einem Stahlschwamm, der nur ganz sachte aufgedrückt wird.
Reishunger Premium Wok 28 cm
Bei Bratpfannen überzeugen Wabenmuster mit geschützter Beschichtung, warum nicht auch bei Wokpfannen? Der Reishunger Premium Wok 28 cm bringt so etwas mit und dabei gibt er sich optisch viel Mühe: Den Rand zieren kleine Flammen. Jetzt schließt sich ein Vollmetallgriff an, die Schrauben sind geschweißt, es gibt innen keine Nietenköpfe. Optisch ist die Wokpfanne ein Highlight für die Küche.
Der rundliche Edelstahlkorpus geht ohne Kante flach zum Pfannenboden über – auch von außen. Damit kann die Wokpfanne stehend auf einer Herdplatte geneigt und geschwenkt werden – fast ohne Kraft. Aber auch in einer Hand fühlt sich die kompakte Reishunger wohl. Der in Dreiecksform ausgeführte Griff liegt rutschfest in der Hand, wir schwenken nach Lust und Laune.
Der Übergang von Boden zur Wandung steigt flach an, perfekt zum Ablegen von Gargut, das nur langsam garen muss. Die Wabenstruktur ist indes nicht so rau und rutschhemmend wie solche aus Gusseisen, etwas höher abgelegte Stücke rutschen immer wieder nach unten.
Wir haben Fleisch am Boden angebraten und dann am Rand abgelegt. Die zweite Zone ist vorhanden, aber nicht üppig bemessen. Beim Entladen von Speisen und Flüssigkeiten hilft die breite Krempe am Rand, hier kleckert nichts. Zudem gibt die dicke Krempe dem Korpus eine hohe Stabilität gegen Verwindungen. Die kreisrunde Form sollte auch nach einem Sturz intakt sein.
Die Waben schützen die PTFE-Beschichtung vor Kratzern, wir können mit Metallwerkzeugen arbeiten. Die Reinigung ist danach ein Kinderspiel. Nach dem Auswischen kommt lediglich warmes Spülwasser darüber.
Die Wokpfanne ist kein authentischer Wok, dafür müsste ihre Steigung am Rand viel flacher sein. Mit der moderaten Steigung und der rutschigen Oberfläche lassen sich Stücke nur in einem kleinen Umfang am Rand ablegen. So ist das Garen in zwei Zonen nur eingeschränkt möglich.
Der Reishunger Premium Wok 28 cm hat wenig Volumen: Der äußere Durchmesser liegt bei 28 Zentimetern. Der Innere beträgt aber nur 26 Zentimeter, Grund dafür ist die breite Krempe. Insgesamt sind das nur drei Liter Inhalt. Es gibt aber eine Variante mit 30 Zentimetern Durchmesser, was 4,5 Litern entspricht: Der Reishunger Edelstahl Wok 30 cm ist aktuell unser Testsieger.
Yosukata Schwarzer Karbonstahl Wok
Der Yosukata Schwarzer Karbonstahl Wok mit 34 Zentimetern Durchmesser ist das Schwestermodell der Empfehlung Blauer Karbonstahl Wok. Hier ist das Blech mit 1,3 Millimetern dünner, was die Verwindungsfestigkeit merklich geringer werden lässt. Wir können den Korpus ohne viel Kraft zu einem Oval verbiegen.
Bei der Nutzung des Fünf-Liter-Woks – speziell auf Induktion – ist Vorsicht geboten: Der dünne Boden heizt sich in Sekunden stark auf, verformt und verfärbt. Positiv ist die flache Steigung der Wandung, so kann fertiges Gargut in diesem Ring langsam garen.
Tefal Easy Cook & Clean
Die Tefal Easy Cook & Clean besteht aus Aluminium, beschichtet mit PTFE. Die Wokpfanne ist überaus leicht, hat aber eine sehr geringe Qualität. Wir können auf Druck nicht nur die Wandung biegen, sondern auch den Schweißpunkt des Griffs.
Die Pfanne hat keinen Sandwichboden, was eine Stanzung mit einem flach ansteigenden Rand erlaubt. Leider klappt es damit nicht mit Induktionskochfeldern. Die Beschichtung ist für das Wok-Prinzip auch nicht optimal, Gargut rutscht von den Seiten immer wieder zur Mitte. Immerhin hat die Wokpfanne einen Gießrand, der kleckerfreies Abgießen von Flüssigkeit erlaubt.
Kordisen Wokpfanne
Die Kordisen Wokpfanne ist ein beschichtetes Alu-Modell mit stabil angeschraubtem Kunststoffgriff und induktionstauglichem Boden. Die Wandung steigt zu stark an und die PTFE-Beschichtung lässt Speisen zur Mitte rutschen. Ein Ablegen auf dem Rand ist nicht möglich, ein Wok-Kocherlebnis will dabei nicht aufkommen.
Die Kordisen ist mehr Topf als Wok, das wird auch am mitgelieferten Glasdeckel sichtbar. Die Beschichtung ist nicht hitzebeständig, was Temperaturen jenseits von 250 Grad Celsius verbietet. Hinzu kommt die Beschränkung auf Holz- oder Kunststoff-Kochutensilien.
Tefal C38819 Hard Titanium Essential
Die Tefal C38819 Hard Titanium Essential ist ein Einsteigermodell mit üppiger Größe: Innen hat die Pfanne 28 Zentimeter, durch die breite Krempe sind es außen 29 Zentimeter. Der ansteigende Boden ohne Kante ist der richtige Weg, jedoch gleiten Lebensmittel auf der rutschigen PTFE-Beschichtung schnell wieder zur Mitte.
Der Alu-Korpus ist billig gemacht: Er hat keinen Ferritkern und beherrscht damit keine Induktion. Die dünne Wandung würde bei Stürzen sofort verbiegen und der verschraubte Griff wackelt.
Divory DIV-WP-30cm
Die Divory DIV-WP-30cm kommt samt Deckel, Kunststoff-Pfannenwender und Reinigungsschwamm. Mit den Ferritkernen kann sie auf Induktion verwendet werden und der Griff ist abnehmbar – ein Pluspunkt für den Backofen.
Bei der Nutzung versagt die Divory, denn sie ist vielmehr eine Pfanne mit hohem Rand als ein Wok. Der Rand ist hoch, aber zu steil und zu rutschig – hier bleibt gar nichts in der zweiten Zone liegen. Der Boden hat einen Durchmesser von knapp 19 Zentimetern, so viel Hotspot braucht ein Wok nicht.
Tefal Jamie Oliver E30688
Die Tefal Jamie Oliver E30688 hat einen Durchmesser von 31 Zentimetern und wiegt 1.400 Gramm. Der Vorteil ist hier die keramische Beschichtung: Sie macht die Pfanne pflegeleichter und sie benötigt weniger Öl.
Der Rand hat eine Höhe von 8,5 Zentimetern. Das ist im Vergleich zum Durchmesser etwas wenig, finden wir. Insgesamt wirkt die Wokpfanne dadurch etwas mehr wie eine Bratpfanne. Der Stilgriff ist festgenietet. Zusätzlich verfügt die Wokpfanne über einen zusätzlichen Schlaufengriff aus Edelstahl auf der gegenüberliegenden Seite.
Für das perfekte Kocherlebnis punktet die Wokpfanne mit einigen Features. Beschichtet ist die Pfanne aus Edelstahl mit der von Tefal patentierten Titan-Antihaftbeschichtung. Eine zusätzliche Schicht aus extraharter Titan-Hartgrundierung unter der PTFE-Antihaftschicht macht die Pfanne widerstandsfähiger. Tefal gibt auf die Pfanne eine Herstellergarantie von fünf Jahren. Sie ist für alle Herdarten kompatibel und ofenfest bis 210 Grad. Zusätzlich verfügt sie über einen Temperaturanzeiger. Das Thermosignal verfärbt sich einheitlich rot, sobald die Pfanne optimal vorgewärmt und bratbereit ist. Gemessen haben wir bei dieser Anzeige eine Temperatur von 250 Grad.
Im Kochtest punktete die Pfanne mit einer sehr hohen Hitzeentwicklung bis 350 Grad. Durch ihr Gewicht ließ sich die Wokpfanne gut schwenken. Der relativ breite und gummierte Griff sorgte für genügend Grip und Kontrolle über die Pfanne. Hähnchen und Tofu ließen sich mühelos und fettfrei zubereiten. Die hohe Hitze ermöglichte Karamellisierungsprozesse und gab den Gerichten typische Wokaromen. Durch den zusätzlichen Schlaufengriff kann das Gericht wunderbar aus der Pfanne geschüttet werden. Reinigen lässt sich die Tefal-Wokpfanne problemlos, sie darf sogar in die Geschirrspülmaschine.
Im Fazit ist die Jamie Oliver Cook’s Classic eine wirklich gute Wokpfanne. Hier gibt es eine pflegeleichte Beschichtung und einen Thermo-Spot, und einbrennen muss man nichts. Die hochwertig verarbeitete Pfanne liefert technisch einwandfreie Ergebnisse. Geschmacklich finden wir, dass die Pfannen aus Gusseisen besser abschneiden. Das ist aber eine individuelle Einschätzung und kein Testkriterium.
WMF Durado 28 cm
Die WMF Durado ist eine wertig gemachte Wokpfanne mit einer kratzfesten und äußerst glatten Beschichtung. Wer mit wenig Fett braten möchte, der liegt hier richtig. Wok-Feeling kommt aber nicht auf, der steile und rutschige Rand lässt das Gemüse immer wieder zur heißen Mitte zurückgleiten. Im Kern ist die Durado eine gut gemachte, leichte und tiefe Bratpfanne.
Wenco 555517
Die Wenco 555517 ist nicht so hochwertig, wie wir uns wünschen würden. Es sind die Beschichtungen auf Griff (rutschhemmend) und Außenseite (glatt), beide können zerkratzen. Doch auch die Keramikbeschichtung hatte schon nach zweimaliger Nutzung – ohne Metallwerkzeuge – viele schwache Kratzer.
Die Pfanne hat viel Bodenfläche und ist leicht zu reinigen. Dank des Aluminium-Korpus ist sie leicht und der lackierte Alu-Griff erwärmt sich kaum. Wegen des steil ansteigenden Randes ist das Wok-Feeling kaum vorhanden, die Wenco ist mehr eine tiefe Bratpfanne.
Traumleben Wokpfanne 28 cm
Die Traumleben Wokpfanne ist mehr eine tiefe Pfanne als ein Wok, Zwei-Zonen-Garen ist hiermit nicht drin. Das Gargut rutscht in die heiße Zone. Die hübsche Optik basiert auf einer Lackierung auf dem Deckel und dem abnehmbaren Griff. Die kann aber auch leicht zerkratzen, kleine Risse bei der Lackierung erkennen wir gleich am Griffstück.
Apropos Kratzen: Die Keramikbeschichtung hatte schon nach zweimaliger Benutzung viele kleine Kratzer. Besonders hochwertig scheint die Beschichtung nicht zu sein. Natürlich hat die Traumleben auch Vorteile zu bieten: eine Safe-Spot-Anzeige für die richtige Erwärmung, einen Alu-Griff, der kaum heiß wird, und einen dicht abschließenden Deckel (mit Silikonlippe) für energiesparendes Garen.
Amazon Basics KA14002
Die Amazon Basics KA14002 ist mit einem Durchmesser von 28 Zentimetern und einer Randhöhe von 10 Zentimetern eher klein und perfekt für bis zu zwei Personen. Das verwendete Material ist hier 304er-Edelstahl. Die Antihaftversiegelung ist eine zweilagige Whitford-Xylan-Plus-Beschichtung. Der Griff ist ebenfalls aus Edelstahl, hat aber eine zusätzliche Silikonummantelung für einen besseren Halt. Die Pfanne ist bis 175 Grad ofenfest. Da sie so klein ist, hat sie auch mit Stil in unseren Backofen gepasst.
Die Wokpfanne von Amazon ist pflegeleicht. Sie kann auch in die Spülmaschine, empfohlen wird aber auch hier die Handreinigung. Dank der Beschichtung ist ein Ankleben des Bratgutes fast unmöglich. Die Hitzeentwicklung der Pfanne im Bodenbereich war ausreichend. Den Rand hochlaufend, ließ sie auffällig nach. Allerdings ist der Pfannenrand insgesamt sehr steil, sodass ein »Beiseiteschieben« der fertigen Zutaten schwer möglich ist. Auch das erwünschte Wok-Hei-Aroma konnte bei dieser Pfanne nicht so recht aufkommen.
Gräwe Edelstahl Wok 8000.32
Der Edelstahl Wok 8000.32 von Gräwe ist eine Variante aus 18/10-Edelstahl. Mit im Lieferumfang enthalten sind ein Deckel mit Dampfauslass und ein Ablagegitter, das das Garen auf zwei Ebenen innerhalb der Wokpfanne ermöglicht. Ein Thermokapselboden verspricht optimale Hitzeverteilung und macht die Pfanne kompatibel für alle Herdarten inklusive Induktion. Mit einem Durchmesser von 32 Zentimetern ist dieser Wok relativ groß. Er eignet sich für alle Herdarten und ist spülmaschinenfest.
Die pflegeleichte Handhabung wird durch den außen extra polierten, stoßunempfindlichen Edelstahl unterstrichen. Im Test musste viel Fett verwendet werden, damit das Bratgut nicht am Boden anhaftet. Insgesamt funktionierte die Wokpfanne von Gräwe eher wie ein großer Schmortopf. Durch das geringe Gewicht von 920 Gramm machte das Pfannenrühren nicht so richtig Spaß. Der Wok von Gräwe ist hochwertig verarbeitet, aber für uns keine typische Wokpfanne.
Zwilling Plus Wok 1005537
Der Zwilling Plus Wok ist ein Edelstahlwok im klassischen Stil. Ausgerüstet mit zwei Schlaufengriffen misst die Wokpfanne im Durchmesser 32 Zentimeter. Die Randhöhe beträgt neun Zentimeter. Zusammen mit der Pfanne bekommt man ebenfalls einen Glasdeckel mit Dampfauslass und ein Ablagegitter zum Einhängen. Im Test zeigte sich, dass sich durch den dreischichtigen Boden mit Aluminiumkern eine gute Hitzeentwicklung bis 300 Grad entwickelt. Dennoch mussten wir relativ viel Öl verwenden, um das Ankleben insbesondere des Fleisches zu verhindern. Wir konnten eine gleichmäßige und schnelle Wärmeverteilung bis zum Rand und eine ausreichende Wärmespeicherung messen.
Das Design und die Verarbeitung sind sehr schön und hochwertig. Sie besteht aus Edelstahl und kann auch in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Die Anschaffungskosten von rund 90 Euro finden wir angemessen. Die Pfanne ist ein schöner Hingucker und kann gute asiatische Gerichte mit Aroma kochen.
WMF Profi Resist Wokpfanne
Die WMF Profi Resist Wokpfanne ist mit einem Stil und einem gegenüberliegenden Schlaufengriff ausgestattet. Mit einem Durchmesser von 28 Zentimetern und einem Gewicht von 2.280 Gramm liegt sie im Normbereich der getesteten Wokpfannen. Ebenso ist der Rand mit einer Höhe von zehn Zentimetern passend.
Die Wokpfanne besteht aus einem Mehrschichtmaterial. Die Außenseite ist Chromstahl, der Pfannenboden hat einen Aluminiumkern, auf dem wiederum eine Cromargan-Edelstahlschicht liegt. Beschichtet ist die Pfanne innen mit einer PTFE-Antihaftbeschichtung mit kratzfester Wabenstruktur (TransTerm). Optisch ist die Pfanne ein Hingucker und auch innen sieht sie spektakulär aus. Die Bodenkonstruktion vereint optimale Wärmespeicherung und gleichzeitig funktioniert die Pfanne auf allen Herdarten.
Im Testkochen konnte uns die beworbene Wabenstruktur nicht überzeugen. Die Hitzeentwicklung war optimal, aber die Oberflächenstruktur zerfetzte sowohl den Tofu als auch das Hähnchen. Insgesamt bietet die Pfanne allerlei Komfort. Sie ist allherd- sowie spülmaschinengeeignet und WMF gibt fünf Jahre Garantie auf Material, Verarbeitung und Pfannenbeschichtung. In der Praxis sorgte der sehr hochgeschwungene Griff für eine schwierige Handhabung. Auch passte die Pfanne trotz der Ofenbeständigkeit bis 260 Grad nicht in unseren Ofen. Der Anschaffungspreis ist mit knapp 140 Euro zudem noch sehr hoch.
Silit Wuhan Wokpfanne
Die Silit Wuhan Wokpfanne ist eine qualitativ sehr gute Pfanne, bei der wir lediglich die Wokeigenschaften vermissten. Bestehend aus Edelstahl und mit einer keramischen Antihaftbeschichtung (CeraProtect) ausgestattet, ist die knapp ein Kilo schwere Wokpfanne bei einem Durchmesser von 28 Zentimetern sehr leicht. Der hohe Rand und die gute Anatomie der Pfanne machen das Schwenken, Pfannenrühren und Kochen sehr einfach.
Die Silit Wuhan Wokpfanne ist für alle Herdarten geeignet und sogar bis 400 Grad ofenbeständig. Beim Testkochen lief die »Pfanne« so durch. Nichts brannte an, sie wurde gutheiß, aber das richtige Wok-Feeling und das berühmte Wok-Hei wollten nicht so ganz entstehen. Die Reinigung klappte problemlos. Für einen Anschaffungspreis von circa 100 Euro bekommt man eine sehr gute Pfanne. Den Wok konnten wir hier aber nicht so recht finden.
Tefal G25919 Unlimited On
Die Tefal G25919 Unlimited On ist die zweite Tefal-Wokpfanne in unserem Test. Die E30688 Jamie Oliver Cook’s Classic hat es in unsere Empfehlungen geschafft, die Unlimited On war uns insgesamt zu sehr Pfanne als Wokpfanne. Qualitativ sehr gut verarbeitet, ist sie mit einer kratzfesten Titanium-Antihaftbeschichtung ausgestattet. Der Edelstahlkern macht sie für alle Herdarten inklusive Induktion geeignet.
Mit einem Durchmesser von 29 Zentimetern und einem Gewicht von 1.170 Gramm ist sie leicht, dafür aber gut zu handhaben. Die nachhaltige Verpackung der Pfanne kommt ohne Kunststoff aus, allerdings war sie an der Pappe festgeklebt. Die Kleberückstände ließen sich mit wenig Aufwand wegrubbeln.
Der Griff ist breit und liegt gut in der Hand. Extras wie den Hitzeindikator, der anzeigt, wann die richtige Brattemperatur von 200 Grad erreicht ist, erhöhen den Kochkomfort. Im Testkochen erwies sich der acht Zentimeter hohe Rand als zu gering. Beim Rühren einer asiatischen Gemüsepfanne braucht es gut und gern zwei Zentimeter mehr an Höhe. Zum Kochen benötigt man kein Öl, es haftet nichts am Pfannenboden an und die Pfanne erreicht eine hohe Hitze. Geschmacklich konnten wir trotzdem kein besonderes Aroma rauskochen. Diese Pfanne sollte man nur kaufen, wenn man sich eher an europäische Gerichte halten möchte.
So haben wir getestet
Wokpfannen testet man am besten am Anfang des Jahres. Da sind die Vorsätze für eine gesunde Ernährung hoch und Wokgerichte sind schmackhaft, fettarm und gesund. Für den Test berücksichtigen wir Wokpfannen aus Edelstahl, Karbonstahl, Gusseisen und Aluminium.
Handling & Schwenken: Für mehr Gleichberechtigung bewegt sich die Pfannengröße aller Wokpfannen zwischen 28 und 33 Zentimetern. Besonders für die Beurteilung von Gewicht, Balance und Qualität des Handlings ist eine vergleichbare Größe maßgebend. Wir prüfen, wie gut sich die Wokpfannen einhändig anheben, führen, schwenken und mit Zutaten wenden lassen. Auch Griffkomfort und Kraftaufwand während des Kochens fließen in die Bewertung ein.
Bratleistung & Hitzeverhalten: Gekocht werden Gemüsegerichte, Reis- und Bratnudeln. Hähnchen- und Rindfleisch werden ebenfalls in den Wokpfannen gebraten. Wir braten mit und ohne Öl, um das Bratverhalten und die unterschiedlichen Oberflächen vergleichen zu können. Dabei achten wir auf die Aufheizgeschwindigkeit, die Hitzeverteilung, mögliche Hotspots und die Temperaturstabilität beim Zugeben von Zutaten. Entscheidend ist außerdem das Bratergebnis.
Material & Robustheit: Wir prüfen die Verarbeitung, die verwendeten Materialien und die Stabilität der Wokpfannen. Metallwender und Metallzangen kommen im Praxistest zum Einsatz. Anschließend kontrollieren wir die Oberflächen auf sichtbare Gebrauchsspuren und prüfen auch Griffe und Verbindungen. Bei einer vorgebrannten Wokpfanne aus gehämmertem Gusseisen haben wir zusätzlich den Einbrennvorgang zum Aufbau der Patina getestet.
Authentisches Wok-Handling: Für die Beurteilung des wok-typischen Handlings achten wir auf die Form der Pfanne und insbesondere auf den flach ansteigenden Boden. Im Kochvorgang prüfen wir, wie gut sich Zutaten wenden, schieben und bei hoher Hitze bearbeiten lassen. Auch die Beweglichkeit der Pfanne auf dem Herd und das daraus entstehende authentische Wok-Gefühl fließen in die Bewertung ein.
Alltag & Ausstattung: Wir dokumentieren, für welche Herdarten die Wokpfannen geeignet sind, welche Ausstattung und welches Zubehör mitgeliefert werden und ob die Pfannen backofengeeignet sind. Nach dem Kochen prüfen wir außerdem, wie einfach sich die Wokpfannen reinigen und pflegen lassen. Auch Preis, Verpackung, Design und Zubehör werden berücksichtigt. Die Geschmacksbewertung bleibt am Ende individuell und hängt nicht zuletzt von den Fähigkeiten der Köche ab.
Die wichtigsten Fragen
Welche ist die beste Wokpfanne?
Die beste Wokpfanne für die meisten ist die Reishunger Unbeschichteter Edelstahl Wok mit Dämpfeinsatz 30 cm. Sie punktet mit einer hervorragenden Handhabung, einer makellosen Form und tadelloser Verarbeitung. Dazu gibt es einen praktischen Dämpfeinsatz und einen Deckel. Dadurch kann der Wok neben dem Anbraten auch noch zum Dampfgaren von Gemüse, Fisch oder Teigtaschen verwendet werden.
Was ist der Unterschied zwischen Wok und Wokpfanne?
Der traditionelle Wok hat einen runden Boden und seitliche Griffe, damit das Bratgut optimal geschwenkt werden kann. Die meisten modernen Woks haben einen flachen Boden, um auch auf ebenen Flächen stehen zu können. Wok und Wokpfanne sind im Wesentlichen das gleiche Küchenutensil. Wokpfannen mit Stil lassen sich unter Umständen besser handhaben. Manche Modelle verfügen über einen abnehmbaren Stil. Diese Wokpfannen lassen sich dadurch auch problemlos in den Ofen schieben.
Was ist der Unterschied zwischen einer Wokpfanne und einer normalen Bratpfanne?
Eine Wokpfanne hat eine kleine, flache Bratfläche und einen breiten, abgeflachten Rand. So entstehen unterschiedlich heiße Garzonen. Die übliche Bratpfanne hat eine große Bratfläche, um gleichmäßig das Kochgut bei gleicher Hitze zu braten. Durch die Bauart kann das Gericht in einer Wokpfanne sehr gut geschwenkt und „beiseite“ geschoben werden. Durch die nur kleine Bratfläche benötigt man weniger Öl und die Garmethode in einer Wokpfanne ist fettarmer als die Zubereitung in einer herkömmlichen Bratpfanne.
Aus welchem Material sollte eine Wokpfanne sein?
Wokpfannen aus Gusseisen haben die beste Hitzeverteilung. Hobbyköche und Liebhaber der asiatischen Küche erreichen mit diesen Pfannen die besten Ergebnisse. Etwas einfacher im Handling sind Wokpfannen aus Stahl mit Antihaftbeschichtung. Wokpfannen aus Edelstahl sind hingegen mehr Topf als Pfanne.
Was kostet ein guter Wok?
Es gibt Wokpfannen bereits um die 20 Euro. Eine gute Qualität kann bei diesem Preis für eine Wokpfanne nicht erwartet werden. Für eine gute Verarbeitung und hochwertige Materialien sollte man mit einem Anschaffungspreis zwischen 45-100 Euro rechnen. Eine gute Wokpfanne kann dafür bei richtiger Pflege sehr lang halten.
Was ist das Wok-Hei-Aroma?
Wok-Hei beschreibt das Wok-Aroma, das beim Kochen durch den Einfluss hoher Temperaturen über 200 Grad erreicht wird. Der Geschmack wird durch das ständige Rühren des Kochguts bei der besagten Hitze erzeugt. Chemisch betrachtet ist es der Prozess des Karamellisierens.




















































































































