Das Kochen mit Gusseisentöpfen hat sich über Jahrhunderte bewährt. Bereits im frühen China ab 500 v. Chr. begannen die Menschen, flüssiges Eisen in Formen zu gießen und als Kochgeschirr zu nutzen. Ab dem späten Mittelalter wurden die robusten Töpfe auch in Europa verwendet.
1925 revolutionierte das französische Unternehmen Le Creuset den altmodischen Eisenbräter. Die Firmengründer emaillierten das Gusseisen farbig und machten die Töpfe zu schicken und funktionalen Küchenaccessoires. Ein Gusseisentopf ist also wirklich ein Küchenklassiker, der in modernen Küchen nach wie vor voll im Trend liegt.
Entsprechend groß ist auch das Angebot. Es gibt die Töpfe in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben, beschichtet und unbeschichtet – und natürlich von günstig bis teuer. Wir haben 12 Gusseisentöpfe getestet. Hier sind unsere Empfehlungen im Überblick.
Kurzübersicht
La Cuisine for Life 2175MB

- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Kein Flüssigkeitsverlust beim Schmoren
- Gut zu greifen
- Mattes Emaille ist etwas pflegeintensiver
Der beste Gusseisentopf ist für uns der La Cuisine for Life 2175MB, da er uns beim Kochen in allen Bereichen überzeugt und mit der guten Handhabung punktet. Denn dank der ergonomischen Griffe lässt sich der Topf mit Ofenhandschuhen super halten.
Ottia LC

- Sehr gute Verarbeitung
- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Gut zu greifen
- Nicht für Grill oder offenes Feuer geeignet
Der Ottia LC brät Fleisch und Gemüse gleichmäßig an und sorgt für ein schmackhaftes Aroma beim Schmoren. Er hat ein klassisches Design und lässt sich leicht reinigen.
Le Creuset LS2501-26716SS
Der Le Creuset LS2501-26716SS ist hochwertig und einwandfrei verarbeitet, sehr hitzebeständig und zudem super zu reinigen. Am meisten punktet er jedoch mit seinen Kocheigenschaften, denn er brät und schmort auf den Punkt, und unser Gericht hat ein exzellentes Aroma. Dafür ist er aber auch sehr teuer.
Vergleichstabelle
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- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Kein Flüssigkeitsverlust beim Schmoren
- Gut zu greifen
- Mattes Emaille ist etwas pflegeintensiver

- Sehr gute Verarbeitung
- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Gut zu greifen
- Nicht für Grill oder offenes Feuer geeignet

- Sehr gute Verarbeitung
- Hochwertig
- Gleichmäßige Röstung beim Braten
- Kein Flüssigkeitsverlust beim Schmoren
- Sehr hitzebeständig
- Teuer

- Sehr gute Verarbeitung
- Hochwertig
- Gleichmäßige Röstung beim Braten
- Kein Flüssigkeitsverlust beim Schmoren
- Teuer

- Gleichmäßige Röstung beim Braten
- Elegantes Design
- Gut zu greifen
- Beim Schmoren muss etwas Flüssigkeit nachgegossen werden

- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Gärkörbchen und Brotrezepte im Lieferumfang
- Viele Farben zur Auswahl
- Beim Schmoren muss etwas Flüssigkeit nachgegossen werden

- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Gut zu greifen
- Bis 300 °C im Ofen erhitzbar
- Beim Schmoren muss etwas Flüssigkeit nachgegossen werden

- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Schönes Zubehör im Lieferumfang
- Gut zu reinigen
- Griffe etwas klein

- Deckel als Grillpfanne verwendbar
- Hoch erhitzbar
- Günstig
- Fleisch wird etwas trocken
- Schwer zu reinigen

- Schlichtes Design aus einem Guss
- Saubere Verarbeitung
- Fleisch wird etwas trocken
- Beim Schmoren muss etwas Flüssigkeit nachgegossen werden
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Kochgeschirr fürs Leben: Gusseisentöpfe im Test
Saftiges Ragout, knusprig gebackenes Brot oder der perfekt gegarte Sonntagsbraten – wer einmal mit einem Gusseisentopf gekocht hat, will ihn nicht mehr hergeben. Und das muss man zum Glück auch nicht. Denn ein guter Bräter aus Gusseisen begleitet einen sein Leben lang.
Was ist ein Gusseisentopf?
Ein Gusseisentopf besteht aus massivem Eisen, so speichert und verteilt er die Wärme optimal. Daher gelingt ein gleichmäßiges Anbraten und beim Schmoren verdampft kaum Flüssigkeit. Zudem spart man durch die Wärmespeicherung Energie beim Kochen. Jedoch ist Kochgeschirr aus Gusseisen auch sehr schwer und bringt einige Kilo Gewicht auf die Waage.
Emaille ist beständig gegen Hitze, Säure und Rost
Der Hauptunterschied der vielen Modelle auf dem Markt liegt in der Oberfläche: Es gibt beschichtete und unbeschichtete Modelle. Gusseisentöpfe ohne Beschichtung sind höher erhitzbar und unempfindlicher. Sie eignen sich daher super für die Outdoor-Küche. Bei jedem Kochen verbessert sich die Patina, eine natürliche Anti-Haft-Schicht, die auch vor Korrosion schützt.
Allerdings sind Kochgefäße ohne Emaillebeschichtung pflegeintensiver. Sie müssen eingebrannt werden und können bei falscher Reinigung rosten. Zudem eignen sie sich weniger für das Kochen mit säurehaltigen Lebensmitteln, da das die Schutzschicht angreift.
Auch der bei Outdoor-Fans beliebte Dutch Oven gehört zu den unbeschichteten Gusseisentöpfen. Er wurde ursprünglich für die Verwendung über dem offenen Feuer entwickelt. Daher ist diese Ausführung in der Regel besonders hitzebeständig und verfügt manchmal über drei Füße am Topfboden.
Bei beschichteten Töpfen wird auf das Gusseisen eine Schutzschicht aus Glaspulver eingebrannt. Diese Emaillebeschichtung schützt vor Korrosion und verträgt in der Regel das Kochen mit säurehaltigen Zutaten wie Tomaten, Essig oder Wein besser als unemailliertes Gusseisen. Auch bei der Reinigung ist eine Beschichtung aus Emaille von Vorteil, da sich Essensreste leicht lösen und mit Spülmittel behandelt werden können.
Dafür sind diese Modelle nicht so robust wie ihre unbeschichteten Kollegen. Die Emaillebeschichtung kann beschädigt werden, wenn der Topf herunterfällt, er extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt wird oder wenn mit spitzen und scheuernden Gegenständen gekocht wird.
Etwas widerstandsfähiger sind Gusseisenbräter mit einer matten Emaillebeschichtung. Die kriegt nicht so leicht Risse oder Sprünge und ist hitzebeständiger. Dafür ist hier der Pflegeaufwand in der Regel wieder etwas größer, da sich eine Patina bildet.
Wofür eignet sich ein Gusseisentopf?
Kochgeschirr aus Gusseisen speichert die Wärme konstant und verteilt sie gleichmäßig. So bekommen die Zutaten von allen Seiten die gleiche Wärme ab. Wer also gerne Schmorgerichte, Gulasch, Braten oder Eintöpfe isst, der sollte unbedingt einen Gusseisentopf im Küchenschrank haben.
Auch zum kräftigen Anbraten sind Gusseisentöpfe super geeignet, da durch die gleichmäßig hohe Hitze eine tolle Röstung entsteht.
Eine große Fangemeinde haben die massiven Eisenbräter mittlerweile unter den Brotbäckern. Und das zu Recht! Die hohe Hitze, die sich von allen Seiten optimal verbreitet, sorgt für eine unglaublich knackige Kruste, die den Broten von so manchem Profibäcker Konkurrenz macht.
Was muss ich beim Kochen beachten?
Egal, ob man seinen Gusseisentopf auf dem Elektro-, Gas- oder Induktionsherd, im Backofen oder auf dem Grill nutzt: Ofenhandschuhe sind Pflicht, da Topf, Griff und Deckel sehr heiß werden. Auch ein hitzebeständiger Untersetzer ist nicht zu vergessen.
Bei Ceranplatten, also Herdflächen aus Glaskeramik, sollte man den Topf nicht hin- und herziehen, damit keine Kratzer auf der Oberfläche entstehen. Zum Kochen empfehlen sich Utensilien aus Holz, Silikon oder Kunststoff. Mit Schabern beispielsweise aus Metall verursacht man schnell mal eine Schramme in der Emaillebeschichtung.
Muss ich meinen Gusseisentopf einbrennen?
Gusseisentöpfe mit einer Emaillebeschichtung müssen nicht eingebrannt werden, da sie ja über eine Schutzschicht verfügen.
Kochgeschirr aus unbeschichtetem Gusseisen sollte man auf jeden Fall vor der ersten Nutzung einbrennen, auch wenn es bei manchen Herstellern schon voreingebrannt ist. Dafür wird der Topf mit einer dünnen Ölschicht eingerieben und über einen längeren Zeitraum erhitzt. Wie das für den jeweiligen Topf genau funktioniert, wird in der Anleitung erklärt.
Durch das Einbrennen entsteht die Patina, eine dünne Schicht aus Fett. Sie schützt vor Rost und ist eine völlig natürliche Antihaftbeschichtung. Die Patina verstärkt sich bei jedem Kochvorgang und sie gibt jedem Topf ihren eigenen Charakter. Man sollte Gusseisentöpfe ohne Beschichtung also auf keinen Fall mit Reinigungsmitteln bearbeiten, da das die Patina entfernt.
Wichtig ist, Essensreste in der Eisenpfanne nicht über einen längeren Zeitraum in Wasser einzuweichen und das Kochgeschirr nach dem Reinigen sofort gründlich abzutrocknen. So entsteht kein Rost. Falls der Gusseisentopf tatsächlich mal zu rosten beginnt, ist das aber kein Grund zur Panik. Man entfernt den Rost mit einer Bürste oder einem Schwamm, reinigt den Topf und brennt ihn erneut ein.
Worauf muss ich beim Kauf eines Gusseisenbräters achten?
Zuerst sollte man sich überlegen, wofür man den Bräter nutzen will. Wer den Topf auch mal über das Feuer und auf den Grill stellen will oder Brot bei sehr hohen Temperaturen backt, der sollte eher zu einem unbeschichteten Topf greifen. Für alle, die Wert auf eine unkomplizierte Pflege legen und die oft mit säurehaltigen Lebensmitteln kochen, eignet sich eher ein Gusseisentopf mit Emaillebeschichtung.
Gusseisentöpfe gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Eine vierköpfige Familie sollte sich für einen Topf mit fünf bis sechs Litern Fassungsvermögen und etwa 26 Zentimetern Durchmesser entscheiden. Wenn häufig Gäste kommen, dann ist ein entsprechend größerer Bräter sinnvoll.
Die meisten Gusseisentöpfe sind für den Backofen und für alle Herdarten, also Elektroherd, Induktion und Gas, geeignet. Dennoch empfiehlt sich ein genauer Blick auf die Herstellerangaben, damit man das passende Produkt wählt.
Feuer, Ofen, Induktion: Gusseisen macht alles mit
Nicht zu vergessen ist, dass Gusseisen sehr schwer ist und die Töpfe ohne Inhalt locker fünf Kilo auf die Waage bringen. Daher sollte man ausprobieren, ob man den Bräter mit Ofenhandschuhen gut und sicher greifen kann. Auch ein genauer Blick auf den Deckel lohnt sich. Der sollte optimal schließen und möglichst innen kleine Noppen oder Rippen haben, damit das kondensierte Wasser gleichmäßig abtropfen kann.
Für welchen Topf man sich entscheidet, ist letztlich auch eine Preisfrage. Günstige Gusseisentöpfe erhält man schon für rund 40 Euro, während man für einen Profitopf mehrere hundert Euro hinblättern muss.
Wie reinige ich meinen Gusseisentopf?
Grundsätzlich sollte man seinen Schmortopf aus Gusseisen immer genau nach den Angaben des Herstellers reinigen und pflegen. Dennoch gibt es einige allgemeine Regeln, damit das Kochgeschirr auch wirklich lange lebt. Wichtig ist, die Töpfe vor der Reinigung immer komplett abkühlen zu lassen.
Unbeschichtete Gusseisentöpfe dürfen nicht in die Spülmaschine oder mit Spülmittel behandelt werden, da das die Patina entfernt. Ebenso sollte man Essensreste in der Pfanne nicht länger in Wasser einweichen und das Kochgeschirr sofort gründlich abtrocknen, um Rostbildung zu vermeiden.
Gusseisentöpfe mit Emaillebeschichtung sind einfacher zu reinigen, man kann in der Regel Spülmittel verwenden. Einige können sogar in die Spülmaschine. Wir empfehlen jedoch, die Bräter immer mit der Hand zu reinigen. In der Spülmaschine ist die Gefahr groß, dass die Emaille Kratzer abbekommt. Zudem sind bei vielen emaillierten Gusseisentöpfen Topf- und Deckelrand unbeschichtet und daher rostanfällig.
Unser Favorit
La Cuisine for Life 2175MB

- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Kein Flüssigkeitsverlust beim Schmoren
- Gut zu greifen
- Mattes Emaille ist etwas pflegeintensiver
Der La Cuisine for Life 2175MB ist in vier Farben erhältlich. Wer bei dem Namen an ein französisches Unternehmen denkt, liegt falsch. Hinter La Cuisine for Life steckt ein irischer Familienbetrieb, der seit über 20 Jahren Kochgeschirr vertreibt.
Der Bräter verfügt innen über eine matte, schwarze Emaillebeschichtung, an der wir keine Unebenheiten entdecken. Im Vergleich zu einer glatten Beschichtung ist die matte Oberfläche etwas widerstandsfähiger gegenüber Kratzern, und der Topf ist sogar bis 380 Grad hitzebeständig. Das finden wir von Vorteil.
Die ergonomischen Griffe gefallen uns besonders gut, allerdings ist hier die Emaille an zwei Stellen nicht ganz gleichmäßig. Der Brattopf lässt sich mit Ofenhandschuhen super heben, und auch der große Metallknopf auf dem Deckel ist optimal zu greifen. Hier besteht keine Gefahr, dass der heiße Gusseisentopf aus der Hand rutscht.
Für unseren Praxistest erhitzen wir den Topf mit Öl bei mittlerer Temperatur auf dem Herd. Wir geben Rindergulasch in den Topf und braten es von allen Seiten an. Das Fleisch löst sich prima vom Topfboden und hat eine schöne, gleichmäßige Bräunung. Auch die Gemüsewürfel werden optimal angebraten.
Mit etwas Brühe und Deckel kommt der Gusseisentopf bei 150 Grad in den vorgeheizten Backofen. Der Deckel ist gewölbt und hat innen eine kreisförmige Rippenstruktur. Dieses Design bewährt sich, denn die kondensierte Flüssigkeit tropft gleichmäßig ab und verdampft nicht. Wir müssen also kein Wasser nachgießen.
Nach zwei Stunden Schmorzeit sieht das Gulasch lecker aus und duftet aromatisch. Wir probieren und sind begeistert. Das Fleisch ist sehr zart, aber es zerfällt nicht, die Zutaten sind schön saftig und es ist wirklich viel Flüssigkeit im Topf. Hier gibt es nichts auszusetzen.
Der La Cuisine for Life 2175MB liefert ein tolles Gesamtergebnis ab und der Preis ist erschwinglich. Daher gibt es von uns eine klare Empfehlung.
Nachteile?
Die matte Gusseisenbeschichtung ist zwar robuster, aber auch etwas pflegeintensiver als eine glatte Emailleoberfläche. Damit sich eine gute Patina entwickelt, empfiehlt der Hersteller, den Bräter zwischendurch mit etwas Öl einzubrennen. Ebenso wenig darf der Gusseisentopf in die Spülmaschine.
Zudem hat die Emaillebeschichtung außen an manchen Stellen kleine »Nasen« und ist nicht ganz gleichmäßig.
La Cuisine for Life 2175MB im Testspiegel
Es gibt noch keinen relevanten Testbericht über unseren Testsieger. Sollte sich das ändern, aktualisieren wir unseren Bericht entsprechend.
Weitere Empfehlungen
Ottia LC

- Sehr gute Verarbeitung
- Gleichmäßige Röstung beim Anbraten
- Gut zu greifen
- Nicht für Grill oder offenes Feuer geeignet
Der Ottia LC hat innen und außen eine dreilagige Emaille-Beschichtung. Die ist schadstofffrei und wird per Hand aufgetragen. Der Bräter ist innen weiß, bei der Außenfarbe hat man sechs Varianten zur Auswahl.
Im Gegensatz zum Vorgängermodell hat der Gusseisentopf einen gewölbten Deckel. Der Schmortopf eignet sich für alle Herdarten und er hält Temperaturen bis 270 Grad aus. Zusätzlich gibt es noch ein E-Book mit Rezeptideen.
Wir erhitzen bei mittlerer Temperatur Öl im Bräter und braten unser Rindergulasch kräftig an. Das Fleisch löst sich schnell vom Boden und erhält eine gleichmäßige, schöne Röstung. Auch unser Gemüse wird von allen Seiten schön gebräunt. Wir gießen etwas Brühe auf, und das Gericht wandert mit Deckel bei 150 Grad in den Backofen.
Nach der Hälfte der Garzeit werfen wir einen Blick in den Bräter. Das klappt ohne Blessuren, da sich Topf und Deckel sehr gut greifen lassen. Das Gericht schmort vor sich hin, und es ist nur wenig Flüssigkeit verdampft. Hier leisten die Aromanoppen an der Deckelinnenseite einen guten Dienst.
Nach zwei Stunden sieht das Gulasch lecker aus, und auch der Geschmack enttäuscht uns nicht: Das Fleisch ist zart und die Soße aromatisch. Die Reinigung geht fix und einfach. Mit etwas Spülmittel und Spüllappen lassen sich die Essensreste einfach lösen.
Der Ottia LC überzeugt uns mit seinen Kocheigenschaften und seinem fairen Preis. Im Gesamtergebnis liegt unser Testsieger allerdings minimal vorn.
Le Creuset LS2501-26716SS
Bei Gusseisenkochgeschirr fällt den meisten ein Name ein: Le Creuset. Die Töpfe und Pfannen des französischen Herstellers sind seit über 100 Jahren ein Verkaufsschlager. Und das zu Recht, wie wir finden, denn der Le Creuset LS2501-26716SS überzeugt uns auf ganzer Linie.
Der Gusseisentopf ist innen weiß und außen bunt emailliert, wobei über 20 Farben zur Auswahl stehen. Die Verarbeitung ist tadellos und wir finden keine Unebenheiten. Der Deckel schließt einwandfrei, und sowohl Topf als auch Deckel lassen sich mit Ofenhandschuhen sicher greifen.
Wir erhitzen bei mittlerer Temperatur Öl im Topf und braten Rindfleischwürfel an. Das Fleisch erhält eine optimale, gleichmäßige Röstung. Ebenso werden die Gemüsewürfel perfekt gebräunt.
Mit etwas Brühe kommt unser Gulasch dann mit Deckel bei 150 Grad in den Backofen. Eine moderate Hitze für den Bräter, der bei der Maximaltemperatur im Ofen keine Obergrenze kennt. Zur Hälfte der Garzeit werfen wir einen Blick in den Gusseisentopf. Die Zutaten schmoren in ausreichend Flüssigkeit vor sich hin.
Nach zwei Stunden verkosten wir unser Gericht. Das Fleisch ist so zart und saftig, dass es sich mit dem Löffel zerteilen lässt. Es befindet sich ausreichend Sud im Topf, und die Sauce hat eine optimale Konsistenz, sodass sie quasi direkt servierfertig ist. Insgesamt ein wirklich leckeres und sehr aromatisches Kochergebnis.
Zudem überprüfen wir die Hitzeverteilung und Wärmespeicherung mit der Wärmebildkamera. Nach 20 Minuten bei Stufe 3 von 9 auf dem Herd erreicht der Bräter eine gleichmäßige Temperatur von knapp 180 Grad. Das ist mehr, als bei den anderen getesteten Modellen. Auch beim Abkühlen zeigt die Kamera, dass dieser Gusseisentopf im Vergleich zu den anderen Testmodellen die Wärme am längsten speichert.
Bei der Reinigung macht es uns Le Creuset leicht. Der Gusseisentopf kann in die Spülmaschine – jedoch wird das nicht empfohlen. Der Maschinenwaschgang ist auch nicht nötig, denn die angeklebten Essensreste lassen sich mit warmem Wasser, ein wenig Spülmittel und einem Tuch ganz einfach entfernen.
Der Le Creuset ist ein hochwertiger Gusseisentopf, der einen sicherlich über Jahrzehnte begleiten wird. Allerdings ist er auch sehr teuer. Ob sich diese Investition lohnt, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.
Außerdem getestet
Staub La Cocotte
Der La Cocotte von Staub gefällt uns auf den ersten Blick. Der Gusseisentopf hat eine mattschwarze Emaillierung, die hitzebeständiger und robuster als eine glatte Emaillebeschichtung ist. Daher kann man den Bräter auch auf dem Grill verwenden. Wir entdecken an der Oberfläche keinerlei Unebenheiten, die Verarbeitung ist tipptopp.
Lobenswert finden wir zudem, dass das französische Unternehmen, das seit 2008 zur Zwilling-Gruppe gehört, alle Modelle in seinem Heimatland produziert. Die meisten anderen Gusseisenbräter werden in China hergestellt.
Der Deckel schließt einwandfrei und er hat einen eleganten Metallknauf, der Temperaturen bis 250 Grad standhält. Super finden wir die breiten, ergonomischen Griffe an der Seite. So lässt sich der Bräter optimal mit Topflappen greifen.
Wir wollen wissen, ob der La Cocotte auch in der Praxis überzeugt. Bei mittlerer Temperatur erhitzen wir Öl und braten erst unsere Rindfleischwürfel, dann unsere Gemüsestücke an. Die Zutaten haben eine optimale Bräune – gleichmäßig verteilt, nicht zu viel und nicht zu wenig. So soll es sein.
Wir gießen Brühe zu und schieben unseren Gusseisentopf mit Deckel bei 150 Grad in den Ofen. Nach der Hälfte der Schmorzeit werfen wir einen Blick in den Topf. Die spezielle Noppenstruktur im Deckel sorgt für eine optimale Zirkulation der Feuchtigkeit. Die Zutaten garen vor sich hin und wir müssen keine Flüssigkeit hinzufügen.
Nach zwei Stunden im Backofen verkosten wir das Gulasch. Es hat ein kräftiges, leckeres Aroma und das Fleisch ist unglaublich saftig und weich. Dafür gibt es von uns Bestnoten.
Beim Säubern fällt uns auf, dass an der einen oder anderen Stelle die Essensreste etwas hartnäckig kleben. Die lassen sich aber ohne Probleme mit etwas Spülmittel entfernen. Der Gusseisentopf ist sogar spülmaschinenfest, jedoch rät der Hersteller von der häufigen Reinigung in der Spülmaschine ab – und wir auch.
Der Staub La Cocotte überzeugt uns durch seine Brat- und Schmoreigenschaften und durch die hochwertige Qualität. Allerdings hat das auch seinen Preis, und der Gusseisentopf gehört zu den teuersten Modellen in unserem Test.
Ikea Vardagen
Den Ikea Vardagen haben wir mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern getestet. Der Topf ist komplett in mattem Schwarz emailliert. Uns gefällt das schlichte Design. Auch dass der Bräter einen ziemlich hohen Rand hat und drei Liter fasst, finden wir praktisch.
Der Deckel hat innen kleine Noppen, an denen die kondensierte Flüssigkeit abtropft. Die Griffe sind passend zur Topfgröße etwas klein, aber man kann den Bräter mit Ofenhandschuhen recht gut seitlich greifen.
Nach der Reinigung geht es direkt los, ein Einbrennen ist nicht erforderlich. Wir erhitzen Öl bei mittlerer Temperatur und braten erst unser Fleisch, dann die Gemüsewürfel an. Die Zutaten lösen sich gut vom Topfboden, und sie erhalten eine recht gleichmäßige, aber nur leichte Bräunung.
Gemeinsam mit etwas Brühe kommt das Gericht bei 150 Grad in den Backofen. Nach der Hälfte der Schmorzeit werfen wir einen Blick in den Topf. Es ist etwas Sud verdampft, daher gießen wir ein bisschen Flüssigkeit nach.
Nach zwei Stunden Schmoren folgt die Verkostung. Optisch erscheint die Sauce leicht wässrig, und sie könnte etwas aromatischer sein. Auch das Fleisch schmeckt ein bisschen trocken. Die Reinigung erfolgt mit der Hand. Das ist soweit kein Problem, da sich festgeklebte Essensreste mit Schwamm und Spülmittel gut entfernen lassen.
Unser Fazit: Beim Kochergebnis punkten andere Gusseisentöpfe mehr als der Ikea Vardagen.
Fissler Moments Collection
Der Fissler Moments Collection ist erst einmal ein Genuss für das Auge. Das schlichte Design mit flachem Deckel und dunkelroter Emaillebeschichtung gefällt uns sehr gut. Der Topf hat einen Durchmesser von 24 Zentimetern und dank der recht hohen Seiten ein Fassungsvermögen von 4,5 Litern.
Die seitlichen Griffe sind breit genug, um sie mit Ofenhandschuhen sicher halten zu können. Insgesamt ist der Topf sauber verarbeitet und uns fallen keine Unregelmäßigkeiten in der Emaille auf.
Ob der Gusseisentopf auch einen Genuss für den Gaumen bringt, testen wir bei der Zubereitung eines Rindergulaschs. Vor dem ersten Gebrauch empfiehlt der Hersteller, den Topf innen einzuölen, zu erwärmen und das überschüssige Öl abzuwischen. Eine Pflegemaßnahme, die man übrigens regelmäßig durchführen sollte. In heißem Öl braten wir unsere Rindfleischwürfel an, wobei sie eine ziemlich gleichmäßige Bräunung erhalten. Das Gleiche gilt für die Gemüsestücke. Mit etwas Flüssigkeit kommt der Topf dann mit Deckel zum Schmoren in den Backofen.
Dabei zirkuliert das Kondenswasser dank der speziellen Rippenstruktur im Deckel gut und wir müssen kaum Flüssigkeit nachgießen. Auch in puncto Geschmack sind wir zufrieden. Der Sud ist aromatisch und das Fleisch ist weich, es könnte jedoch ein bisschen saftiger sein.
Der Fissler Moments Collection ist eine gute Wahl für alle, die nicht so viel Geld für ihren Gusseisentopf ausgeben wollen und die ein modernes Design bevorzugen. Zwar liefert der Bräter ein gutes Kochergebnis, kommt allerdings nicht ganz an unsere Empfehlungen heran.
Flavemotion FM-17
Der Flavemotion FM-17 ist unbeschichtet. Obwohl er bereits voreingebrannt ist, kommt er erst einmal mit einer Ölschicht versehen eine Stunde lang bei 250 Grad in den Backofen. Das empfiehlt der Hersteller für eine gute Patina.
Der Deckel ist flach und hat seitliche Griffe. Das ist etwas unpraktisch, da sich der Deckel so mit Ofenhandschuhen schwierig abnehmen lässt. Dafür kann man ihn mit seiner Rippenstruktur als Grillpfanne nutzen, was wir sehr nützlich finden.
Wir erhitzen bei mittlerer Temperatur langsam Öl und geben unser Rindergulasch in das heiße Fett. Es dauert etwa acht Minuten, bis sich die Fleischwürfel lösen und wenden lassen. An manchen Stellen bleibt die eine oder andere Faser kleben. Das Gulasch hat eine gleichmäßige, aber sehr starke Röstung. Auch das Gemüse wird kräftig geröstet. Während der Schmorzeit im Backofen verdampft einiges von der zugegebenen Flüssigkeit, und wir müssen nochmal etwas Brühe nachgießen.
Geschmacklich gibt es nichts zu beanstanden. Das Gulasch hat ein kräftiges Aroma, allerdings könnte das Fleisch saftiger sein. Essensreste, die im Gusseisenbräter kleben bleiben, können wir ohne Probleme mit warmem Wasser und Schwamm entfernen. Spülmittel ist wie bei jedem unbeschichteten Gusseisen-Kochgeschirr tabu, da sonst die Patina zerstört wird.
Der Flavemotion FM-17 ist sauber verarbeitet und man kann ihn sogar auf dem Grill nutzen. Noch dazu ist er ein echter Preisknaller und gehört mit zu den günstigsten in unserem Test. Allerdings überzeugen uns andere Töpfe mehr mit ihren Schmor- und Bratqualitäten.
Kela Calido
Der Kela Calido ist innen und außen mit mattem, schwarzem Emaille beschichtet. Dennoch empfiehlt der Hersteller, den Topf vor der ersten Benutzung einzubrennen. Wir präparieren den Bräter also entsprechend, bevor wir auf dem Herd bei mittlerer Temperatur Öl erhitzen. Dann geht es für die Rindfleischwürfel ab ins heiße Fett.
Nach etwa fünf Minuten löst sich das Fleisch vom Pfannenboden. Es hat eine schöne, einheitliche Röstung. Auch das Gemüse wird von allen Seiten gut gebräunt. Nach 90 Minuten bei 150 Grad zugedeckt im Backofen ist die zugegebene Brühe etwas verdampft, und wir gießen nochmal ein bisschen Wasser nach. Der Deckel lässt sich gut abnehmen, allerdings hat er im Gegensatz zu vielen anderen Modellen innen keine Noppen oder Rippen, die die kondensierte Flüssigkeit gleichmäßig abtropfen lassen.
Das Gulasch schmeckt sehr aromatisch, allerdings finden wir das Fleisch bei anderen Modellen etwas saftiger. Die Reinigung ist simpel, Essensreste lassen sich ganz einfach mit etwas warmem Spülwasser lösen.
Wer sich für den Kela Calido entscheidet, erhält einen soliden Gusseisenbräter im preislichen Mittelfeld, der Temperaturen bis 300 Grad aushält. Jedoch ist die Zirkulation der Flüssigkeit beim Schmoren bei einigen anderen Töpfen besser.
Krustenzauber DEHM-300-224
Der Krustenzauber DEHM-300-224 ist innen weiß und außen bunt emailliert. Das schwäbische Unternehmen ist auf Utensilien zum Brotbacken spezialisiert und bietet – wie der Name schon verrät – sämtliches Zubehör, um knuspriges Brot zu zaubern. So gibt es im Lieferumfang auch ein Gärkörbchen und ein paar Backrezepte gratis dazu.
Wir testen den Bräter jedoch in puncto Brat- und Schmoreigenschaften. Dafür erhitzen wir bei mittlerer Temperatur Öl und braten Gulasch und Gemüsewürfel nacheinander kräftig an. Die Zutaten bekommen eine gleichmäßige, aber nur leichte Röstung. Wir geben Brühe dazu und lassen das Gericht mit Deckel im Backofen schmoren. Nach etwas zwei Dritteln der Kochzeit ist etwas Soße verkocht, und wir gießen Flüssigkeit nach. Das klappt ohne Verletzungen, da der Gusseisentopf große, runde Griffe hat, die sich mit Topflappen gut greifen lassen.
Das Gulasch schmeckt lecker und intensiv, das Fleisch ist saftig. Die Reinigung geht fix, da sich die Essensreste mit warmem Wasser und etwas Spülmittel einfach entfernen lassen.
Wer sich für den Emaille-Topf von Krustenzauber entscheidet, erhält einen sauber verarbeiteten Gusseisenbräter zu einem fairen Preis. Beim Braten und Schmoren haben unsere Empfehlungen jedoch etwas besser abgeschnitten.
Overmont OM-ECI-01BG
Der Overmont OM-ECI-01BG hat eine Emaillebeschichtung und ist in mehreren Farben erhältlich. Der Gusseisentopf ist sauber verarbeitet, und es gibt beim Kauf Topflappen, ein kleines Kochbuch sowie einen Silikonuntersetzer dazu, was uns gut gefällt. Er ist von Ceranfeld über Induktion bis zum Gasherd auf allen Kochflächen nutzbar und hält im Backofen Temperaturen bis 260 Grad stand.
Im Praxistest liefert der Gusseisentopf ein gutes Ergebnis ab. Die Rindfleischstücke werden gleichmäßig angeröstet, aber das Gulasch verliert etwas Flüssigkeit beim Braten. Der Deckel verfügt über kleine Noppen, wodurch die Flüssigkeit gleichmäßig abtropft. Daher müssen wir beim Schmoren im Backofen zwischendurch kaum Wasser zufügen. Geschmacklich schneidet das Gulasch gut ab. Das Fleisch ist saftig und der Sud aromatisch.
Die runden Griffe am Topf könnten etwas größer sein, da sie sich mit Ofenhandschuhen nicht ganz optimal greifen lassen. Hinsichtlich Reinigung haben wir keinerlei Kritikpunkte. Essensreste lassen sich ganz leicht entfernen.
Der Gusseisentopf von Overmont ist für einen günstigen Preis zu haben, und dafür liefert er ein wirklich gutes Ergebnis. In der Gesamtbilanz überzeugen uns jedoch andere Modelle etwas mehr.
So haben wir getestet
Wir testen 12 Gusseisentöpfe mit und ohne Beschichtung, von günstig bis hochpreisig. Beim Auspacken überprüfen wir die Verarbeitung und schauen, ob es Beschädigungen oder Unebenheiten am Material gibt. Wir behandeln den Topf entsprechend der Herstelleranweisung vor. Das heißt, wir reinigen ihn und brennen ihn, wenn nötig, ein.
Um die Kocheigenschaften zu testen, bereiten wir ein Rindergulasch mit Gemüse zu. Für jeden unserer Töpfe mit 26 Zentimetern Durchmesser verwenden wir die gleiche Menge Fleisch, Gemüse und Flüssigkeit. Bei kleineren oder größeren Brätern passen wir die Zutatenmenge entsprechend an. Wir erhitzen bei mittlerer Temperatur Öl im Topf und braten die Zutaten kräftig an, damit wir die Röstung und Wärmeverteilung prüfen können.
Dann gießen wir Gemüsebrühe dazu und stellen den Topf mit Deckel bei 150 Grad für zwei Stunden zum Schmoren in den Backofen. Zwischendurch schauen wir, ob Flüssigkeit nachgegossen werden muss. Dabei testen wir, ob sich Topf und Deckel mit Ofenhandschuhen gut greifen lassen.
Nach Ende der Schmorzeit probieren wir, wie zart und saftig das Fleisch ist, wie viel Soße im Topf ist und ob unser Rindergulasch geschmacklich überzeugt. Auch die Reinigung spielt bei unserer Bewertung eine Rolle, und wir schauen, wie leicht sich Essensreste vom Bräter entfernen lassen. Zuletzt bewerten wir noch den Preis und eventuelle Extras wie Gärkörbchen oder Untersetzer.
Wir machen zudem Aufnahmen mit der Wärmebildkamera. Dafür erhitzen wir für 20 Minuten bei Stufe 3 von 9 den Topf mit etwas Öl auf dem Herd und überprüfen die Temperatur des Topfes sowie die Wärmeverteilung. Dann lassen wir den Topf 45 Minuten lang auf dem ausgeschalteten Herd abkühlen und schauen, wie lange der Gusseisentopf die Temperatur speichert.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Gusseisentopf ist der beste?
In unserem Test schnitt der La Cuisine for Life 2175MB am besten ab. Er liefert sowohl beim Anbraten als auch beim Schmoren super Ergebnisse.
Kann ich meinen Gusseisentopf auf allen Herdarten nutzen?
Die meisten Modelle kann man auf jedem Herd, also Elektro-, Induktions- oder Gasherd, verwenden. Auf jeden Fall sollte man aber vor dem Kauf die Herstellerangaben genau anschauen.
Warum ist Kochgeschirr aus Gusseisen so teuer?
Gusseisentöpfe sind dickwandiger als Edelstahltöpfe und werden aus massivem Eisen gegossen, daher wiegen sie auch locker fünf bis sechs Kilo. Auch hochwertige Emaille ist teuer. Daher entstehen höhere Material- und Herstellungskosten, die Töpfe sind aber sehr langlebig.
Kann Kochgeschirr aus Gusseisen in die Spülmaschine?
Manche emaillierten Gusseisentöpfe sind spülmaschinengeeignet. Genaue Angaben dazu findet man in den Herstellerangaben. Wir raten jedoch von einer Reinigung in der Spülmaschine ab, da so die Emaillebeschichtung beschädigt werden kann.

























































