Hundeboxen gibt es für zuhause und für den Transport des geliebten Vierbeiners im Auto. Beide Anwendungsszenarien haben ihre speziellen Anforderungen: So soll eine Stoffbox dem Hund vor allem einen Platz im Haus schaffen, wo er sich wohl und sicher fühlt und sich zurückziehen kann. Im Auto bietet sie dagegen weder Fahrer noch Hund ausreichend Sicherheit. Das kann nur eine Hundetransportbox aus Metall. Sie garantiert, dass der Hund während der Fahrt und bei einem Unfall im Kofferraum bleibt und letzteres möglicherweise heil übersteht.
Wir haben uns mehrere Boxen aus diesen beiden Kategorien angesehen, zusammengebaut, auf Robustheit und Klappern im Auto überprüft und getestet, wie gut sie sich im Alltag bedienen lassen.
Kurzübersicht
Thule Allax S

- Sehr robust
- Tiefe verstellbar
- Leichtgängige, abschließbare Tür
- Fluchttür
- TÜV-Crash-Test
- Sehr teuer
- Sehr schwer
- Aufbau aufwändig
Die Thule Allax S bringt alles mit, was wir uns von einer guten Hundebox fürs Auto wünschen. Sie ist sehr robust, macht beim Fahren keinerlei Geräusche. Ihre Tür lässt sich einhändig leicht öffnen und schließen. Dazu ist die Box abschließbar, besitzt hinten eine Fluchttür und ist vom TÜV auf Unfallsicherheit geprüft.
Kleinmetall Alustar

- Sehr robust, aber leicht
- Kommt fertig aufgebaut
- Viele Größenvarianten
- Tür und Schloss leichtgängig
- Box und Versand sehr teuer
- Keine Fluchttür in Basisversion
- Anleitung fehlt
Die Kleinmetall Alustar ist die richtige Wahl, wenn man eine robuste und leichte Box haben will, die man nicht erst aufwendig aufbauen muss. Sie lässt sich mit nur einer Hand gut öffnen und wieder schließen und macht beim Fahren keinerlei Geräusche. Der Hersteller bietet die Box in sehr vielen Größenvarianten an – demnach für jedes Auto und für jeden Hund.
4pets Pro Noir 2 M

- Sehr robust
- Leichtgängige, abschließbare Tür
- TÜV-Crash-Test
- Sehr teuer
- Schwer
- aufwändiger Aufbau
- Keine Fluchttür
Die 4pets Pro Noir 2 M bringt mit ihrer schwarzen Lackierung nicht nur einen coolen Look mit. Dazu ist sie noch super stabil, leise beim Fahren, wurde vom TÜV auf Unfallsicherheit geprüft und erfreut ihren Besitzer mit einem einhändig zu bedienenden Drehschloss, das abschließbar ist.
Hunter Faltbare Hundebox mit Aluminium-Gestell S

- Schicker, robuster Stoff
- Steht sehr stabil
- Leicht
- Tragetasche
- Waschbare Liegematte
- Nicht fürs Auto geeignet
- Fensteranordnung etwas eigenwillig
- Anleitung fehlt
Die Hunter Faltbare Hundebox mit Aluminium-Gestell ist eine klassische Hundebox aus Stoff für zu Hause. Sie ist mit zwei Handgriffen in Sekunden fertig aufgebaut. Der integrierte Rahmen ist robust konstruiert, sodass die Box nach dem Aufbau nicht wackelt. Sie ist leicht und besitzt ausreichend Fenster, eine große Tasche für Utensilien sowie eine stabile Tragetasche für unterwegs.
Eugad Hundetransportbox Alu in M

- Günstig
- Stabil
- Klappert nur wenig
- Leicht
- Keine Fluchttür
Die Eugad Hundetransportbox Alu in M ist eine preiswerte Basislösung, wenn eine teure Box nicht drin ist oder man nur gelegentlich den Hund im Auto auf kurzen Strecken mitnimmt. Sie ist ausreichend stabil und nicht allzu schwer, zeigte aber im Crashtest Schwächen. Durch die einfachere Konstruktion kann es zudem passieren, dass das Schloss nicht immer gleich einhakt und die Box während der Fahrt etwas klappert, aber das bleibt im Rahmen.
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- Sehr robust
- Tiefe verstellbar
- Leichtgängige, abschließbare Tür
- Fluchttür
- TÜV-Crash-Test
- Sehr teuer
- Sehr schwer
- Aufbau aufwändig

- Sehr robust, aber leicht
- Kommt fertig aufgebaut
- Viele Größenvarianten
- Tür und Schloss leichtgängig
- Box und Versand sehr teuer
- Keine Fluchttür in Basisversion
- Anleitung fehlt

- Sehr robust
- Leichtgängige, abschließbare Tür
- TÜV-Crash-Test
- Sehr teuer
- Schwer
- aufwändiger Aufbau
- Keine Fluchttür

- Schicker, robuster Stoff
- Steht sehr stabil
- Leicht
- Tragetasche
- Waschbare Liegematte
- Nicht fürs Auto geeignet
- Fensteranordnung etwas eigenwillig
- Anleitung fehlt

- Günstig
- Stabil
- Klappert nur wenig
- Leicht
- Keine Fluchttür

- Günstig
- Schicker, robuster Stoff
- Leicht
- Zwei Taschen für Accessoires
- Waschbare Liegematte
- Nicht fürs Auto geeignet
- Rahmen könnte stabiler sein

- Schicker, robuster Stoff
- Waschbare Liegematte
- Kälteschutz von unten
- Alle Fenster mit Netz und verdunkelbar
- Keine Taschen
- Nicht fürs Auto geeignet
- Rahmen könnte stabiler sein

- Schicker, robuster Stoff
- Waschbare Liegematte
- Nicht fürs Auto geeignet
- unstabiler Rahmen
- Keine Tasche für Accessoires

- Günstig
- Vier Größen wählbar
- Wenig robust
- Keine Fluchttür
- Klappert
- Umständliches Klappschloss
- Schwer

- Stabiles Hartplastik
- Nicht optimal fürs Auto geeignet
- Keine Fluchttür
- Gitter und Schloss nicht robust genug
- Platzangebot für Hund unausgewogen
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Alle Infos zum Thema
Glücklich eingesperrt: Hundeboxen im Test
Seinen Hund in eine Box zu stecken, das sorgt bei vielen Frauchen und Herrchen für ein schlechtes Gewissen. Tatsächlich ist aber eine Hundebox für einen Hund wie ein natürlicher, seit Jahrtausenden geprägter Rückzugsort. Denn seine Vorfahren, die Wölfe, bevorzugten schon immer Umgebungen mit nur einem Eingang, über den sie die Umgebung im Blick haben, und alle anderen Seiten herum sind geschützt. Wölfe zogen in solchen Höhlenumgebungen ihre Welpen auf.
Die Liebe zur Höhle stammt noch vom Wolf
Und diese Deckung bevorzugen Hunde heute immer noch. Hinzu kommt, dass der Vierbeiner durch eine eher eng anliegende Box die eigene Körperwärme gut hält und die begrenzenden Wände ihm Orientierung geben. Das alles stresst das Tier weniger – und damit auch den Besitzer. Hundeboxen gibt es für zuhause und fürs Auto.
Wir haben uns Hundeboxen für beide Einsatzzwecke angesehen. Wichtig zu wissen: Eine Hundebox für zuhause eignet sich keinesfalls für das Auto. Und eine Transportbox fürs Auto ist nicht gerade ein schickes Möbelstück für die Wohnung. Im Zweifelsfall muss sich der Hundebesitzer also für beide Zwecke eine eigene Box zulegen.
Die richtige Größe
Wichtig beim Kauf ist die richtige Größe der Box. Weniger problematisch ist es bei einer Stoffbox für zuhause. Trotzdem sollte man sich an den Bedürfnissen des Hundes orientieren. Und der fühlt sich in einer zu großen Box tatsächlich nicht wirklich wohl. Zu empfehlen ist daher immer eine Box, in der der Hund gut stehen, sich drehen und liegen kann. Herumhüpfen oder Springen ist nicht erwünscht und braucht das Tier auch nicht in seiner »Höhle«.
Dazu misst man zuhause am besten die Länge des Hundes, wie er sich normalerweise hinlegt, und gibt 10–15 Zentimeter Spielraum obendrauf. Das Gleiche gilt für die Breite. Bei der Stehhöhe misst man die Schulterhöhe und gibt auch hier 10–15 Zentimeter zu. Die meisten Hersteller bieten ihre Hundeboxen in mehreren Größen an. Das maximale Hundegewicht ist nur wirklich interessant, wenn man die Box inklusive Hund herumtragen will.

Im Auto dagegen sind die korrekte Größe der Box und das Einhalten des Hundemaximalgewichts sicherheitsrelevant. Denn hier kann das Tier durch die Trägheitskraft bei einem Unfall in einer zu großen Box viel mehr Beschleunigung aufbauen und mit hoher Geschwindigkeit gegen die Boxenwände prallen. Das kann die Integrität der Box überfordern, den Hund aus der Box herauskatapultieren und in den Fahrerraum schleudern. Eine gefährliche Situation, in der sich letztendlich auch der Hund verletzt.
Hundebox für zuhause
Eine Hundebox für zuhause ist relativ unkompliziert. Sie besteht meist aus stabilem Oxfordstoff, der sich mit einem feuchten Lappen auch schnell mal punktuell reinigen lässt. Aufgebaut ist so eine Hundebox schnell, denn der Rahmen aus Alu- oder Metallstreben ist bereits integriert. Die Box kommt zusammengefaltet. In der Regel müssen nur noch die beiden Streben an den Stirnseiten in die Längsstreben eingeklickt werden, und die Box steht.
Je nach Hersteller sind zwei, drei oder alle Seiten plus das Dach mit einem Netzgewebe (auch Mesh genannt) geschlossen. Manche Fenster lassen sich mit einem Reißverschluss öffnen, sodass der Hund sie als Eingang nutzen kann. Andere lassen sich auch durch eine Art Stoffrollo verdunkeln. Hier muss man sich letztendlich auf sein Gefühl verlassen, auf welche Fensterausstattung der eigene Hund eher steht: Gut verdunkelbar oder doch lieber hell und mit Rundumsicht?
Praktisch ist so eine Box aber auch, um Welpen an die neue Umgebung zu gewöhnen und stubenrein zu erziehen. Eine Hundebox für zuhause lässt sich trotzdem auch gut auf Reisen mitnehmen: Dafür wird sie einfach wieder mit zwei Handgriffen zusammengeklappt und mit dem integrierten Handgriff getragen und im Hotel wieder aufgebaut. So hat der Hund zumindest etwas von seiner gewohnten Umgebung dabei.
Hundetransport im Auto
Andere Regeln gelten dagegen, wenn die Hundebox zum Transport des Hundes im Auto dient. Hunde gelten laut Straßenverkehrsordnung als Ladung und müssen daher so gesichert werden, dass sie weder den Fahrer noch andere Insassen gefährden können. Das bedeutet: Der Hund muss so transportiert werden, dass er nicht frei im Auto herumlaufen kann. Dazu sollte das Tier bei einem Bremsmanöver oder Unfall nicht durch den Innenraum geschleudert werden können.
Diese Anforderungen muss daher eine Hundebox fürs Auto erfüllen. Crashtests der Stiftung Warentest mit Hundeboxen zeigen eindrücklich, dass eine Box aus Stoff dem Gewicht eines Hundes schon bei einem Unfall mit nur 50 km/h nicht standhält. Der Hund fliegt durch das Netz bzw. den Stoff und schleudert durch das Wageninnere. Das kann für den Fahrer und für den Hund verheerende Folgen haben.
Im Auto eignet sich Alu oder Metall besser als Stoff
Einige Hersteller von Stoffboxen (auch in diesem Test vertretene) empfehlen ihr Produkt trotzdem für den Transport im Auto. Entweder im Kofferraum festgezurrt oder auf der hinteren Sitzreihe mit den Sicherheitsgurten befestigt. Keine dieser Boxen hat in einem Crashtest bislang nachgewiesen, dass sie im Falle eines Unfalls sicher ist. So lange raten wir von einer Nutzung von Stoffboxen im Auto ab. Nicht viel besser sieht es bei Boxen aus Hartkunststoff aus: Sie können beim Unfall zersplittern.

Mit Abstand als sicherste Lösung gehen spezielle Hundetransportboxen aus Alu oder Metall aus diversen Crashtests hervor. Sie verziehen sich allenfalls oder werden gestaucht, aber der Hund wird nicht aus der Box geschleudert und hat selbst eine Chance, unverletzt zu bleiben. Bei billigen Boxen können jedoch die Holzwände durch den Druck zerbersten. Wer häufig und lange mit seinem Hund im Auto fährt, sollte besser in eine robuste und leicht zu bedienende Box investieren.
Eine Fluchttür kann Leben retten
Ein sinnvolles Zusatzfeature ist dabei eine hinten in die Box integrierte Fluchttür. Denn ist die Box nach einem Unfall verzogen, lässt sich die Haupttür oft nicht mehr öffnen. Manchmal ist auch der Kofferraum blockiert. Die Fluchttür sitzt hinten in der Box und entlässt den Hund über die nach vorn geklappte Rücksitzbank ins Wageninnere und er kann evakuiert werden. Allerdings bieten dieses Feature nur wenige Hundeboxen.
Nicht unwichtig: Die meisten Transportboxen haben einen glatten Boden. Das ist nicht nur unbequem für den Hund. Selbst das Hineinlegen einer Decke ändert nichts daran, dass der Hund bei jeder Kurve, beim Bremsen und erst recht beim Unfall hin- und herrutscht. Hier ist eine rutschhemmende Unterlage oder ein Körbchen mit Stoppern auf der Unterseite eine gute Wahl.
Der richtige Transportort ist zudem nicht die Rücksitzbank. Hier wirken noch größere Kräfte bei einem Unfall und die Sicherung mit den Anschnallgurten ist nicht geprüft. Außerdem ist eine klassische Hundebox mit ihrem Eingang nicht zur Seite, sondern nach vorn hin ausgerichtet und für die meisten Rücksitze zudem zu tief bzw. zu breit. Sie belegen zudem fast alle Sitzplätze.
Sicherer und praktischer ist die Position im Kofferraum direkt hinter den Rücksitzen. Hier muss die Box mit Spanngurten an den Zurrösen des Autos fest montiert sein und darf kein Spiel haben.
Praktische Zusatzfeatures für eine Hundebox im Auto: Die Tür sollte sich auch mit einer Hand öffnen und schließen lassen, da man mit der zweiten den Hund oder die Hundeleine hält. Zudem sollte die Tür an sich leichtgängig sein und gut von selbst schließen. Eine abschließbare Box ist zudem von Vorteil, damit nicht Kinder oder Fremde auf dem Rastplatz die Box unbemerkt öffnen und den Hund herausholen können.
Aufbau
Hundeboxen für zuhause sind mit zwei Handgriffen aufgebaut, denn es müssen lediglich die seitlichen Streben in die länglichen eingeklickt werden. Genauso schnell geht der Zusammenbau, um die Hundebox mitzunehmen. Allerdings sind manche Hundeboxen von der Konstruktion her eher stabil und wackeln gar nicht, während andere in die Längs- oder Seitwärtsrichtung bei Bewegung leicht einknicken.
Der Aufbau einer Hundebox fürs Auto ist dagegen in der Regel viel aufwendiger. Mit Ausnahme der Box von Kleinmetall, die per Spedition fertig aufgebaut geliefert wird, müssen alle anderen Boxen im Test erst zusammengebaut werden. Je nachdem, welche Vorarbeit der Hersteller bereits erledigt hat, kann die Aufbauzeit zwischen 15 und 45 Minuten liegen. Die Zahl der zu montierenden Teile variiert stark. Boxen, bei denen der Hersteller bereits die großen Teile vormontiert hat, sind in der Regel robuster, weil sie genietet und gut verschraubt sind. Ein sorgfältiger Aufbau ist in jedem Fall nötig, damit die Box später im Auto sicher ist und nicht klappert.
Reinigung
Dreck und Flecken bleiben bei einem Hund nicht aus. Bei Stoffboxen besser nur per Hand mit Wasser manuell putzen, dabei nicht zu sehr rubbeln, sonst geht eventuell Farbe ab. Liegematten lassen sich abziehen und waschen. Metallboxen sind mit einem feuchten Lappen gut zu reinigen. Hersteller raten jedoch davon ab, sie mit einem Wasserstrahl abzusprühen.
Unser Favorit
Thule Allax S

- Sehr robust
- Tiefe verstellbar
- Leichtgängige, abschließbare Tür
- Fluchttür
- TÜV-Crash-Test
- Sehr teuer
- Sehr schwer
- Aufbau aufwändig
Die Thule Allax S ist die vielseitigste und schickste Box in unserem Test, zudem sehr robust und TÜV‑zertifiziert. Das lässt sich der bekannte schwedische Hersteller allerdings auch anständig bezahlen.
Die Allax kommt in einem recht großen Karton in Einzelteilen geliefert. Der Aufbau ist zwar in der Anleitung vorbildlich beschrieben, aber sehr aufwendig. Wir haben 45 Minuten und einige Verrenkungen dafür benötigt. Dach, Rückseite und Boden sind aus robustem Metall, die Streben aus dickem Aluminium. Eine gute Belüftung ist durch die Tür und die offenen Seiten gewährleistet. Alle Oberflächen lassen sich mit einem feuchten Tuch gut reinigen, scharfe Kanten zeigten sich keine. Der Boden ist nicht wasserdicht, es braucht also eine zusätzliche Unterlage. Die Vorder- und Rückseiten sind leicht abgeschrägt, um besser in den Kofferraum zu passen. Nach dem Zusammenbau gab es während der Testfahrt keinerlei Klappergeräusche.
Die Allax gibt es in zehn verschiedenen Größen und als Doppelbox für zwei Hunde. Alle Modelle lassen sich zudem mehrere Zentimeter in der Tiefe verstellen und sich optimal an die Größe des Hundes anpassen. Die Tür ist leichtgängig, über eine Klinke bequem einhändig zu öffnen, besitzt ein abschließbares Schloss und eine Gasdruckfeder zum sanften Öffnen und Schließen. Für den Notfall lässt sich aus der Rückseite der Box eine Fluchtklappe herausnehmen, über die der Hund ins Wageninnere gelassen werden kann. Die Klappe erscheint uns allerdings für große Hunde ein wenig klein.
Thule hat seine Hundebox vom TÜV SÜD in Crashtests auf Unfallsicherheit für den Hund bei Frontal- und Auffahrkollisionen sowie auf Überschlagsunfälle prüfen lassen. Durch ihre verstellbare Tiefe entsteht dadurch quasi eine Knautschzone, durch die sich die Box bei einem Unfall zusammendrücken und so den Aufprall absorbieren kann. Allerdings geht die Robustheit und Sicherheit stark auf das Gewicht: Die Box ist für eine Person eigentlich fast schon zu schwer zum Tragen.
Zum Lieferumfang gehören vier Spanngurte, um die Box an den Zurrösen im Kofferraum zu befestigen. Als weiteres Zubehör bietet Thule eine rutschfeste Silikonmatte für die Hundebox zum Zurechtschneiden, einen Leinenhaken zum Einhängen in die Boxtür und einen Ladekantenschutz an, der die Stoßstange vor Kratzern durch die Hundekrallen beim Ein- und Aussteigen oder Anlegen der Hunderampe schützt.
Nachteile?
Die Nachteile der Allax kommen allesamt zum Tragen, bevor die Box im Auto steht: Sie ist teuer, sie ist schwer und aufwendig zusammenzubauen. Danach sorgt sie bei Besitzer und Hund für Sicherheit und Spaß. In manchen Tests wurden die Gasfeder an der Tür und die innere Türblende als Verletzungsrisiko für Pfote und Krallen bemängelt.
Die Thule Allax im Testspiegel
Auch andere seriöse Tests bestätigen die gute Bewertung unseres Testsiegers von Thule. Beim Test des Touring Club Schweiz (TCS) im Jahr 2025 von Hundetransportboxen erhielt die Thule Allax M das Urteil „Sehr empfehlenswert«. Bei Auto Bild wurde die Thule Allax XS im Jahr 2026 Testsieger mit der Note 1,6.
Weitere Empfehlungen
Kleinmetall Alustar

- Sehr robust, aber leicht
- Kommt fertig aufgebaut
- Viele Größenvarianten
- Tür und Schloss leichtgängig
- Box und Versand sehr teuer
- Keine Fluchttür in Basisversion
- Anleitung fehlt
Die Kleinmetall Alustar ist die richtige Wahl, wenn man eine gute Hundebox aus Metall sucht und bereit ist, dafür etwas mehr auszugeben. Denn mit über 500 Euro liegt diese Hundebox im oberen Preissegment. Da gehört sie allerdings auch qualitativ hin. Stiftung Warentest beurteilte sie 2018 mit dem Testurteil »sehr gut«.
Die Besonderheit: Die Alustar benötigt keinen Aufbau, sondern kommt komplett verschraubt und vernietet beim Kunden via Spedition an. Das macht sich positiv bemerkbar: Beim Fahrtest klapperte absolut nichts, alles sitzt fest. Alle Bauteile sind zudem qualitativ gründlich gearbeitet. Scharfe Kanten haben wir nicht bemerkt. Obwohl die Box geräumig ist, ist sie unerwartet leicht und einfach zu tragen. Dieser Vorteil hat allerdings auch seinen Preis: Der Versand der fertig aufgebauten Hundebox per Spedition kostet 120 Euro.
Das Design entspricht einer klassischen Hundebox mit Alustreben. Um eine optimale Raumausnutzung im Kofferraum zu gewährleisten, sind die Vorder- und Rückseiten leicht abgeschrägt. Hinten und an den beiden Seiten ist die Hundebox zu 2/3 der Höhe mit ausreichend stabilem, braun beschichtetem Leimholz umbaut, das sich mit einem feuchten Lappen bei Bedarf abputzen lässt. Gleiches gilt für das Dach der Box. Das verschafft dem Hund eine höhlenartige Umgebung, in der er sich geschützt und sicher fühlt und trotzdem noch eine ausreichende Belüftung bekommt. Der Boden der Box besteht ebenso aus Leimholz, ist daher für den Hund nicht ausreichend rutschfest und nicht wasserdicht. Der Hund benötigt also eine rutschfeste Decke oder ein Körbchen.
Das Schloss an der leichtgängigen Tür ist ein Schnappschloss, das sich gut mit einer Hand öffnen und auch schließen lässt. Ein abschließbares Fallenschloss kostet 68 Euro Aufpreis. Eine Fluchttür auf der Rückseite der Box, über die der Hund im Falle eines Unfalls in den Fahrgastraum geholt werden kann, gehört beim Modell Alustar nicht zur Grundausstattung. Wer darauf Wert legt, muss die Fluchttür gleich bei der Bestellung zu einem Aufpreis von 128 Euro dazubestellen. Eine bereits eingebaute Fluchttür hat das (vom TÜV in Crashtests auf Unfallsicherheit geprüfte) Modell VarioCage von Kleinmetall. Es verwendet Metallstreben und besitzt eine Deformationszone. Dadurch erhält auch der Hund zusätzlichen Schutz bei einem Unfall.
Da Kleinmetall seine Hundeboxen komplett im hessischen Erlensee selbst produziert, bietet der Hersteller sie in zahlreichen Größen an. Die Höhe ist immer 58 Zentimeter, aber es gibt zahlreiche Variationen. In der Tiefe gibt es sie in 63, 73, 83 und 93 Zentimetern und in der Breite (abhängig von der Tiefe) zwischen 50 und 85 Zentimetern in Schritten von fünf Zentimetern. Bei dieser Auswahl dürften jeder Hund und jedes Auto die richtige Box bekommen. Außerdem gibt es auch Varianten als Doppelbox für zwei Hunde.
Die Box wird im Auto mit Spanngurten zwischen den Alustreben an den Verzurrösen im Kofferraum befestigt. Die Spanngurte sind nicht im Lieferumfang dabei. Leider fehlt auch eine Bedienungsanleitung mit Informationen zur Reinigung, Wartung und zur richtigen Befestigung der Box im Auto.
4pets Pro Noir 2 M

- Sehr robust
- Leichtgängige, abschließbare Tür
- TÜV-Crash-Test
- Sehr teuer
- Schwer
- aufwändiger Aufbau
- Keine Fluchttür
Die 4pets Pro Noir 2 M bewegt sich eindeutig in der gehobeneren Preisklasse und ihre schwarze Farbe kündigt bereits einen imposanten Auftritt an. Der Aufbau gestaltet sich aber zunächst doch aufwendiger als vermutet: Die Anleitung ist zwar verständlich und es sind überschaubar viele Einzelteile zusammenzusetzen, aber wir brauchten trotzdem rund 45 Minuten dafür. Danach steht die Box aber satt da, nichts klappert, alles hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Das liegt auch mit daran, dass die großen Bauteile aus Aluminium und glasfaserverstärktem Kunststoff bereits fertig vernietet und verschraubt angeliefert werden.
Die Vorder- und Rückseiten der Box sind wie gewohnt leicht abgeschrägt, um im Kofferraum besser hinter die Rücksitze zu passen. Die Box ist zudem im Gegensatz zu den anderen Boxen im Test hinten, oben und an den Seiten bis auf zehn Zentimeter fast ganz mit beschichtetem HDF-Holz oder der Rückwand aus Kunststoff geschlossen. Nur die Tür ist durch massive Streben quasi offen. Die Belüftung ist dadurch gewährleistet und die Box bietet ihrem temporären Bewohner einen idealen Höhlencharakter. Aber der Hund hat dadurch nur nach vorn Sicht. Möglicherweise passt dieses Ambiente nicht jedem Hund.
Alle Oberflächen lassen sich mit einem feuchten Tuch gut reinigen, scharfe Kanten haben wir keine gefunden. Der Boden besteht aus einer wasserdichten und urinbeständigen Kunststoffwanne mit etwa einem Zentimeter erhöhtem Rand. Rundherum verläuft ein Klettband, das eine rutschhemmende Liegematte aus Weichplastik festhält. Trotzdem würden wir zusätzlich noch ein weiches Kissen für den Hund als Unterlage empfehlen.
Als Türschloss hat sich 4pets ungewöhnlicherweise für einen Drehverschluss entschieden. Der ist nicht nur leichtgängig, sondern lässt sich auch einwandfrei mit nur einer Hand öffnen. Zum Schließen reicht ein kleiner Schubs, und das Gitter fällt satt ins Schloss. Zwei Schlüssel liegen bei, um die Tür abzuschließen.
Die tolle Ausstattung macht sich allerdings auch im Gewicht bemerkbar. Zwar sind links und rechts zwei Griffmulden im Holz ausgelassen, die das Tragen erleichtern sollen. Aber die 4pets ist schon in der von uns getesteten Größe M mit 16,3 Kilogramm ziemlich schwer. Für den hohen Preis hätten wir allerdings eine Fluchttür erwartet. 4pets legt vier Spanngurte mit Anleitung dazu, wie man damit die Box im Kofferraum sicher befestigt.
Die Pro Noir 2 ist eine der wenigen Hundeboxen, die vom TÜV in einem Crashtest darauf getestet wurde, dass bei einem Unfall nicht nur der Fahrer vor dem Hund, sondern dass auch der Hund selbst in der Box vor Verletzungen geschützt ist. Dazu dient zum einen die Zusatzfunktion, die das Schloss nach einem Unfall zusätzlich sichert, sodass der Hund nicht durch eine durch den Aufprall geöffnete Tür weglaufen kann. Zum anderen soll das Rückenteil aus geblasenem Kunststoff der Box mehr Stabilität verleihen und gleichzeitig einen Aufprall des Hundes abfedern, um ihn so vor Verletzungen zu schützen.
Hunter Faltbare Hundebox mit Aluminium-Gestell S

- Schicker, robuster Stoff
- Steht sehr stabil
- Leicht
- Tragetasche
- Waschbare Liegematte
- Nicht fürs Auto geeignet
- Fensteranordnung etwas eigenwillig
- Anleitung fehlt
Die Hunter Faltbare Hundebox mit Aluminium-Gestell ist eine klassische Hundebox aus Stoff für zu Hause. Da das Gestell aus Aluminium gefertigt ist und Hunter einen leichten Stoff verwendet, wirkt die Box beim Hochheben sehr leicht. Dazu lässt sie sich mit den beiden seitlichen Griffen am oberen Rand bequem auch auf kürzeren Strecken im aufgebauten Zustand tragen. Auch optisch verleiht der hellgraue Stoff mit den orangefarbenen Streifen der Box einen freundlichen Eindruck. Es gibt sie in vier Größen.
Insgesamt ist die Box sehr stabil: Die Ecken sind verstärkt abgenäht und die Konstruktion ist so gut gelungen und robust, dass sich das Gestell der Box weder beim Rütteln noch im Hundealltag nach vorn oder zur Seite hin wegbiegt. Die zusammengelegte Hundebox kommt dabei in einer eigenen Tragetasche mit Trageriemen daher, die aus dem gleichen Stoff wie die Box gefertigt ist. Das ist praktisch und schützt die Box auf Reisen. Außerdem legt Hunter noch vier Heringe dazu, wenn man die Box mal beim Zelten mitnehmen und im Boden verankern will. Die Leinen fehlen indes.
Zum Verstauen häufig benötigter Accessoires wie Leckerlis, Gassibeuteln oder dem Impfpass gibt es an einer Stirnseite der Box eine mittelgroße Tasche. Ausgelegt ist die Hundebox mit einer weißen, wasserdichten Liegematte in Lammfelloptik, deren Bezug abziehbar und waschbar ist.
Der Hund hat bei der Hunter-Box sicherlich ausreichend Fenster zum Betrachten der Umgebung und zur Belüftung, keine Frage. Bei der Anordnung der Fenster und Öffnungen verfolgt Hunter jedoch ein etwas eigenwilliges Design: Eine große Öffnung zur länglichen Seite hin ist nur als Fenster ohne Netz ausgelegt und bleibt entweder vollständig offen oder komplett sichtdicht geschlossen. Leider lässt sich der Fensterstoff nicht außen nach oben rollen und dort befestigen, wie üblich. Stattdessen wird er unpraktisch lose unter die Hundebox gelegt. Die Seite mit der Tasche ist gar nicht zu öffnen. Mit einem Netz versehen, das man nach oben wegrollen kann, ist lediglich eine seitliche Öffnung und ein Fenster nach vorn. Das Dach der Box lässt sich entweder mit dem Netz oder ganz verschließen.
Hunter weist auf seiner Website löblicherweise ausdrücklich darauf hin, dass die Hundebox nicht für den Einsatz im Auto gedacht ist. Tatsächlich hätten weder das Netz noch die Stoffwand dem Gewicht des Hundes bei einem Unfall etwas entgegenzusetzen, und er würde nach vorn in Richtung Fahrer geschleudert. Ein Schutz für Fahrer und Hund ist daher mit dieser Box, wie übrigens bei allen anderen Stoffboxen im Test auch, nicht gegeben.
Leider legt Hunter seiner Hundebox keine Anleitung bei, was insbesondere zum Thema Reinigung und Unterbringung im Auto von Vorteil wäre.
Eugad Hundetransportbox Alu in M

- Günstig
- Stabil
- Klappert nur wenig
- Leicht
- Keine Fluchttür
Die Eugad Hundetransportbox Alu in M verwendet fast identische Profile und Alustreben wie die Juskys hier im Test, die uns nicht überzeugt hat. Eine wirklich robuste Box ist daher auch die Eugad nicht. Doch für den kleinen Aufpreis macht sie dafür einiges deutlich besser und katapultiert sich bei Amazon glatt auf den ersten Platz bei Hundetransportboxen. Insgesamt gibt es die Box in sechs verschiedenen Größen.
So liefert Eugad einige Teile der Box schon mit vormontierten Holzverkleidungen. Das erleichtert den Aufbau ungemein und war auch dank der guten Anleitung in 15 Minuten erledigt. Scheinbar gewinnt dadurch auch die gesamte Box an Stabilität, das ist zumindest unser Eindruck. Auch klappert die Box beim Fahrtest nur gelegentlich. Das Schnappschloss an der Tür ist zudem nur einfach vorhanden und lässt sich daher auch einhändig öffnen. Allerdings ist es aus Kunststoff und daher wahrscheinlich auf Dauer anfälliger als eines aus Metall. Seitenteile, Dach und Boden sind zwar auch aus MDF-Holz, aber die Box ist insgesamt deutlich leichter als die Juskys. Durch die dünnen Streben schneidet sie allerdings beim Tragen in die Hände ein. Auch sind manche Bauteile beim Montieren recht spitz.
Da die Holzverkleidung nur etwa die Hälfte der Höhe belegt und die Tür durchgängig vergittert ist, ist die Belüftung in der Box gut. Auch sind die Vorder- und Rückseite klassisch leicht abgeschrägt, damit die Box gut hinter die Rücksitze im Kofferraum passt. Die Box besteht ebenso aus MDF-Holz – ist also nicht wasserdicht und braucht eine rutschfeste Decke oder Hundematte. Die Tür ist an sich leichtgängig und schließt gut, allerdings sind die Scharniere alles andere als stabil. So muss man die Tür gelegentlich in die richtige Höhe ziehen. Wie lange die Scharniere das mitmachen, ist fraglich.
Insgesamt ist die Eugad unser Preistipp: Sie kostet nur rund ein Fünftel unseres sehr robusten Testsiegers. Ehrlicherweise ist sie aber auch nur ein Fünftel so stabil. Wem das reicht und nicht täglich dreimal seinen kräftigen Hund mit der Box ausführt, kann daran eine Weile seinen Spaß haben. Sicher ist für uns aber, dass ihre Lebensdauer mit hoher Wahrscheinlichkeit auch fünfmal geringer ist als die unserer Testsieger. Wer die Box also intensiv nutzt, sollte besser zu einem robusteren Modell greifen. Zumal auch der Eugad eine Fluchttür fehlt. In einem Test des Magazins Kassensturz im Schweizer Fernsehen fiel die baugleiche Hundebox von Cadoca wegen Sicherheitsmängeln beim Unfall durch.
Außerdem getestet
Trendpet TPX-Pro
Die Trendpet TPX-Pro ist an sich eine interessante Hundebox aus Stoff. Der Hersteller verwendet robustes Oxford-Material, die Ecken sind noch zusätzlich gegen Abscheuern gut abgenäht. Zusammengebaut ist die Box schnell mit zwei Handgriffen und lässt sich ebenso schnell zum Transport flach zusammenlegen und mit einem Handgriff tragen. Was uns weniger gefallen hat: Der Alurahmen dürfte stabiler sein, denn zur kurzen Seite hin lässt er sich ohne große Mühe einknicken. Das dürfte mit der Zeit nicht stabiler werden. Leider verfügt die Hundebox auch über keine Tasche, in der man Accessoires unterbringen könnte.
Sehr vielseitig dagegen die Fenster: Alle vier Seiten sind mit Netz ausgestattet und lassen sich alle wahlweise verdunkeln. Diese Vielseitigkeit bietet sonst keine andere Stoffbox im Test. Zwei Fenster auf der Front und der Seite lassen sich mit Reißverschluss auch komplett öffnen und dienen dem Hund als Zugang. Ausgelegt ist die Box mit einer schwarzen, abzieh- und waschbaren Hundematte. Zusätzlich hat Trendpet in den Boden noch eine Kunststoffplatte mit Hohlkammern zum Schutz vor Bodenkälte eingelegt. Die TPX-Pro gibt es in fünf verschiedenen Größen und wahlweise in Schwarz oder Braun. Der Hersteller bewirbt die Möglichkeit, die Box auch im Auto transportieren zu können, und legt dazu auch ein Fixierseil bei. Wir raten davon ab.
AniOne Kofferraumbox
Die AniOne Kofferraumbox ist die einzige Hartplastikbox im Test. Der verwendete Kunststoff macht an sich einen robusten Eindruck. Insgesamt konnte uns die Box aber nicht überzeugen. Schon beim Aufbau mit der nur groben Anleitung zerbrach einer der mitgelieferten Clips, die die großen Ober- und Unterteile der Box zusammenhalten sollen. Das Stahlgitter vor dem Zugang und seine Einhängung am Oberteil hinterlassen nicht den stabilsten Eindruck, ebensowenig die Mechanik des Schlosses. Für den täglichen Gebrauch sind Gitter und Verschluss für uns nicht überzeugend. Den Boden hat AniOne mit einer gelocherten, wasserdurchlässigen Weichplastikmatte ausgelegt. Das Unterteil selbst ist wasserdicht.
Zum Tragen sind im Oberteil zwei stabile Haltegriffe integriert. Sind sie eingeklappt, verschließen sie zwei kleinere Fächer für Utensilien. Klappt man sie aber aus, sind diese offen und der Inhalt kann herausfallen. Da die große Box unhandlich zum Tragen ist, wären Rollen unter zwei der vier Füße eine gute Wahl gewesen. AniOne bewirkt seine Box für den Einsatz im Kofferraum. Davon raten wir ab. Die Box ist nicht crashgetestet. In Untersuchungen der Stiftung Warentest mit einer ähnlichen Hartplastikbox ist der Kunststoff bei einem Unfall gesplittert und kann den Hund ernsthaft verletzen. Auch das Gitter kann bei einem Aufprall dem Gewicht des Hundes nichts entgegensetzen.
Juskys Alu Hundetransportbox M
Die Juskys Alu Hundetransportbox M ist die günstigste klassische Hundebox im Test und besteht aus Alu und MDF‑Holz. Der Preis hinterlässt, wie zu erwarten, deutliche Spuren. Zwar ist die Box recht schwer. Aber das liegt nicht an den Alustreben, denn die sind recht dünn und bieten nicht wirklich viel Widerstand. Tatsächlich sind die Holzverkleidungen das Stabilste an der Box und das Schwerste. Die Box zu tragen, braucht schon Kraft, und gut greifen lässt sie sich wegen der dünneren Streben auch nicht.
Die Box wird zerlegt geliefert. Die nur grobe Anleitung macht den Aufbau nicht leicht. Er dauert dadurch locker 30 Minuten, auch wenn nur ein paar Schrauben eingedreht werden müssen. Die Vorder- und Rückseiten sind leicht abgeschrägt, die Seiten teilweise mit MDF-Holz verkleidet. Die Belüftung ist dadurch gut. Aber die Verkleidung ist seitlich recht niedrig, was zwar den Ausblick verbessert, aber ein richtiges Höhlengefühl kommt so beim Hund wahrscheinlich nicht auf. Scharfe Kanten haben wir keine gefunden, aber spitze Enden bei den Verbindungsstreben. Der Boden der Box besteht ebenso aus MDF-Holz und lässt sich gut abwischen. Rutschfest und wasserdicht ist er allerdings nicht, es braucht also ein separates Körbchen oder eine Decke. Zwei Schnappschlösser aus Kunststoff verschließen die Tür. Die ist allerdings nicht höhenstabil, man muss sie also manchmal anheben, damit das Schloss richtig einrastet. Außerdem benötigt man zwei Hände, um die Tür zu öffnen. Das ist im Alltag unnötig umständlich. Eine Fluchttür fehlt.
Im Endeffekt bietet die Box im Hinblick auf Robustheit und Sicherheit nur das Mindestmaß. Im Fahrtest klapperte es wegen der doch recht einfachen Verschraubung zudem reichlich. Das macht auf längeren Strecken keinen Spaß. In einem Test des Magazins Kassensturz im Schweizer Fernsehen fiel die baugleiche Hundebox von Cadoca wegen Sicherheitsmängeln beim Unfall durch.
Trixie Mobilhaus Easy
Die Trixie Mobilhaus Easy ist eine tragbare Hundebox aus Stoff aus dem Hause des bekannten Herstellers von Heimtierzubehör. Sie gehört zweifelsohne zu den günstigeren Vertretern ihrer Gattung. Allerdings merkt man das auch. Aufgebaut ist die Box rasch mit zwei Handgriffen, die Ecken sind gut geschützt, extra abgesteppt, und ein Tragegriff erlaubt die schnelle Mitnahme der zusammengeklappten Box unterwegs. Was uns nicht überzeugt hat: Die Konstruktion des Rahmens ist nicht wirklich stabil. Wackelt man nur ein wenig an der Box, lässt sie sich an der langen Seite zu einfach wegbiegen. Außerdem bringt sie keinerlei Taschen mit, in denen man häufig benötigte Hundeaccessoires unterbringen könnte.
Ausgelegt ist die Box mit einer flauschigen, dunkelgrauen Liegematte. Sie ist abzieh- und waschbar. Bei den Fenstern geht Trixie, wie jeder Hersteller, seinen eigenen Weg: Das Dach ist mit einem Netz bespannt, das sich öffnen lässt, aber nicht verdunkelt. Zwei Seiten sind gar nicht zu öffnen und damit immer verdunkelt. Und zwei Seiten sind mit zu öffnendem Netz bespannt, haben aber keinerlei Verdunklungsmöglichkeit. Trixie bewirbt die Hundebox damit, dass man sie auch im Kofferraum unterbringen könne. Das empfehlen wir nicht. Die ähnliche Hundebox Trixie Vario erhielt 2018 von der Stiftung Warentest das Urteil »Mangelhaft« im Crashtest. Die Box gibt es in drei Größen.
Lionto Hundetransportbox S
Die Lionto Hundetransportbox ist sicherlich eine der besseren Hundeboxen aus Stoff in unserem Test. Der Stoff macht einen wertigen Eindruck, die Ecken sind extra stabil abgenäht. Mit zwei Handgriffen ist die Box aufgebaut und lässt sich auch zusammengeklappt gut transportieren, denn sie ist leicht und handlich. Ist der Hund nicht allzu schwer, lässt er sich über kurze Strecken auch in der Box transportieren. Die ist nämlich zusätzlich am Dach mit längeren Tragegriffen ausgestattet. Und auch eine große, einhängbare Tasche mit Reißverschluss und eine kleinere Tasche am Dach geben viel Raum zum Unterbringen von Utensilien.
Zu allen vier Seiten hin sind Fenster mit Netz ausgekleidet, von denen sich zwei heraufrollen lassen. Eine Verdunkelungsmöglichkeit der Fenster ist dagegen nicht vorgesehen. Was uns nicht so gut gefallen hat: Lionto hätte der Stabilität des Rahmens etwas mehr Aufmerksamkeit widmen sollen, denn bei Bewegungen zur Seite hin kippt der Rahmen leicht mit. Ausgelegt ist die Hundebox mit einer hellen, flauschigen Liegematte, die abzieh- und waschbar ist. Es gibt die Box in sechs verschiedenen Größen und jeweils in fünf verschiedenen Farben. Die Nutzung der Box im Auto würden wir nicht empfehlen.
So haben wir getestet
Nach dem Auspacken der Hundeboxen prüfen wir, wie hochwertig das verarbeitete Material und die Verarbeitung der Boxen sind. Gibt es spitze Kanten? Falls erforderlich, folgt danach der Aufbau der Hundebox. Hierbei notieren wir die dafür benötigte Zeit, den Aufwand und wie gut die Anleitung dabei unterstützt.
Nach dem Aufbau geht es daran, die Robustheit der Hundebox zu beurteilen. Dafür rütteln wir von jeder Richtung heftig an der Box. Die Empfehlungen unter den Transportboxen fahren wir zudem korrekt verzurrt im Auto durch die Gegend, um eventuelle Klappergeräusche zu hören. Einen Crashtest haben wir nicht durchgeführt. Allerdings prüfen wir, ob es ein TÜV-Zertifikat gibt.

Daneben beurteilen wir die Belüftung innerhalb der Box und betrachten den Boden im Inneren genauer, wie er mit einem Malheur des Zellenbewohners umgeht. Bei Transportboxen schauen wir zudem nach, ob es eine Fluchttür für den Hund im Falle eines Unfalls gibt, ob die Tür einhändig zu öffnen ist und schließlich, wie gut man die Box reinigen kann. Die Türen bzw. Reißverschlüsse werden auf Leichtgängigkeit geprüft und darauf, wie robust sie konstruiert sind.
Die wichtigsten Fragen
Welche ist die beste Hundebox?
Für den Transport im Auto ist die Thule Allax S die beste. Sie ist sehr robust und vom TÜV-Crashtest geprüft. Bei einem Unfall schützt sie Fahrer und Hund, ist in der Tiefe verstellbar und bringt eine Fluchttür mit. Um dem Hund zuhause oder auf Reisen im Hotel einen Unterschlupf zu bieten, empfehlen wir dagegen die Hunter Faltbare Hundebox mit Aluminium-Gestell. Sie ist schnell zusammengebaut, besteht aus stabilem Stoff und ist robust konstruiert. Dazu kann sie in der mitgelieferten Tragetasche mitgenommen werden.
Welche Hundeboxen eignen sich für den Transport im Auto?
Um einen Hund im Auto zu transportieren, empfehlen wir unbedingt, nur eine dafür geeignete Hundebox zu verwenden. Auch wenn diese deutlich teurer sind. Solche Transportboxen aus Alu oder Metall schützen bei einem Unfall Fahrer und Hund und sind teilweise sogar Crashtest-geprüft. Solche Boxen lassen sich im Kofferraum gut festzurren. Außerdem bieten sie dem Hund ausreichend Platz zum Hinlegen und Stehen, aber nicht zum Herumwandern. Das verringert das Risiko, dass das Tier bei einem Unfall durch Herumschleudern in der Box verletzt wird.
Wie finde ich die richtige Grösse für eine Hundebox?
Das hängt vom Einsatzzweck ab. In einer Transportbox soll der Hund nur liegen und stehen können, sonst ist das Verletzungsrisiko bei einem Unfall zu hoch. Diese Maße können Sie leicht selbst an Ihrem Tier abmessen und dann eine entsprechende Box danach bestellen. Zuhause ist die Größe der Box nicht entscheidend, aber Hunde lieben eher engere als zu große Boxen.



































































