TestKüche & Haushalt Staubsauger & Co.Industriestaubsauger-Test

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Nass-Trockensauger Test: Aufmacher Nass Trocken Sauger Staubsauger & Co. Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Der beste Industrie­staubsauger

Aktualisiert:
Letztes Update: 27. Juli 2026

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

13. Februar 2026

Wir haben drei weitere Industriestaubsauger getestet. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Weitere Updates

10 Liter auf ex – das ist einer der Härtetests, den die Sauger in unserem Testablauf bewältigen müssen. Im Normalfall hat man nie so viel viel Flüssigkeit im Haus, die man aufsaugen muss, außer im Worst Case einer Kellerüberflutung nach dem Abpumpen. Das geht nur mit Industriestaubsaugern, vielen Heimwerkern auch als Werkstattsauger oder Nass-Trockensauger bekannt.

Die Geräte saugen trockenen Schmutz, Flüssigkeiten und auch die Mischung aus beidem. Damit bringen sie schnell wieder Ordnung in Haus, Garage und Werkstatt. Je nach Modell kommen Extras wie Gebläsefunktion oder ein Geräteanschluss für die Staubabsaugung direkt am Elektrowerkzeug hinzu. Wir haben uns 14 Industriestaubsauger genau angesehen und mit praxisnahen Aufgaben getestet. Alle haben gut gesaugt, aber vier Geräte können wir ohne Bedenken empfehlen.

Kurzübersicht

Testsieger

Bosch AdvancedVac 20

Der Bosch AdvancedVac 20 ist die eierlegende Wollmilchsau und überzeugt mit Saugkraft und Filterleistung zu einem fairen Preis.
industriestaubsauger Test: Bosch Advancedvac 20
  • Gute Saug- und Filterleistung
  • Sehr wendig
  • Gute Zubehör­befestigung am Gerät
  • Gebläse­funktion
  • Keine automatische Filter­reinigung

Der Bosch AdvancedVac 20 ist der beste Allrounder. Man bekommt einen ausgereiften und leistungsstarken Industriestaubsauger in mittlerer Größe mit vielen Funktionen und gutem Zubehör. Die Saugkraft sowie die Filterleistung waren im Test überzeugend. Nasser Boden wird bereits im ersten Durchgang gründlich abgesaugt, die Ablassschraube erleichtert das Entleeren von Wasser. Die Anschlüsse für Schlauch und Düsen sind leichtgängig und schließen perfekt dicht ab.

Großes Volumen

Kärcher WD 6

Der WD 6 ist ein stabiler Sauger und mit seinem großen Behältervolumen für ein breites Arbeitsspektrum geeignet.
industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 6
  • Großer Edelstahl­behälter
  • Saugkraft regulierbar
  • Langes Kabel
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Gebläse­funktion
  • Kurzer Saugschlauch
  • Hohe Bauweise

Sowohl nass als auch trocken saugt der Kärcher WD 6 wirklich gut. Nasser Boden wird in der höchsten Saugstufe nahezu trocken abgezogen. Er ist unsere Empfehlung für größere Mengen Staub oder Wasser. Uns gefiel im Test besonders, dass man den Filter so schnell und einfach entnehmen kann und dass dieser auch beim Aufsaugen von Wasser durch seine hohe Einbauposition nicht nass wird.

Für die Werkstatt

Metabo ASA 20 L PC

Der kompakte Metabo-Sauger fügt sich praktisch in jede Werkstatt ein, bietet einen großen Aktionsradius und bläst nur wenig Staub in die Umgebung.
Test industriestaubsauger: Metabo AS 20 L PC
  • Gute Saug- und Filterleistung
  • Langes Kabel, langer Saugschlauch
  • Gute Zubehör­befestigung am Gerät
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Saugkraft nicht regulierbar
  • Keine Gebläsefunktion
  • Starrer Schlauch

Der Metabo ASA 20 L PC ist ein toller Sauger für die Werkstatt oder für die allgemeine Reinigung von Außenbereichen oder bei Bauprojekten. Die Saugleistung ist kräftig und die Filterleistung hervorragend. Wasser und sehr feuchten Dreck kann er aufnehmen, wenn man aber oft und viel Wasser aufsaugen möchte, ist er nicht die beste Wahl. Der große Filter ragt tief in den Behälter hinab. Die integrierte Zubehör-Box erwies sich als extrem praktisch und es können Metabo-Werkzeugcontainer aufgesattelt werden.

Kleiner Autosauger

Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner

Der Nulfisk Buddy II ist kompakt, bietet eine gute Saugkraft, einen großen Arbeitsradius und kommt mit einigen Zusatzdüsen.
Test Nass-Trockensauger: Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner
  • Viel Zubehör
  • Gute Saugkraft
  • Saugkraft regulierbar
  • Gebläse­funktion
  • Papier-Staubbeutel nutzt nicht das gesamte Volumen
  • Laut
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung

Der kleine Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner bietet einen großen Arbeitsradius und eine anständige Saugkraft. Von den vielen Zusatzdüsen sind einige speziell für die Autoinnenreinigung ausgelegt, aber nasse Böden meistert er ebenfalls souverän. Wer die besonderen Autodüsen nicht braucht, greift zum baugleichen, aber günstigeren Modell Nilfisk Buddy II 12.

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Testsieger
industriestaubsauger Test: Bosch Advancedvac 20
Bosch AdvancedVac 20

Großes Volumen
industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 6
Kärcher WD 6

Für die Werkstatt
Test industriestaubsauger: Metabo AS 20 L PC
Metabo ASA 20 L PC

Kleiner Autosauger
Test Nass-Trockensauger: Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner
Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner

Test Nass-Trockensauger: Kärcher WD 4 P S V-20/5/22
Kärcher WD 4 P S V-20/5/22

Industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 3 V 15 4 20 Industriestaubsauger
Kärcher WD 3 V-15/4/20

Industriestaubsauger Test: Nilfisk Multi Ii T Inox Vsc
Nilfisk Multi II 30 T INOX VSC

Test Industriestaubsauger: Bosch GAS 20 L SFC
Bosch GAS 20 L SFC

Test Nass-Trockensauger: Stanley SXVC15PE
Stanley SXVC15PE

Test Industriestaubsauger: Starmix eCraft PL 1422 EWR
Starmix eCraft PL 1422 EWR

Test Nass-Trockensauger: Einhell TC-VC 1812 S
Einhell TC-VC 1812 S

Industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 2 Plus
Kärcher WD 2 Plus

Industriestaubsauger Test: Parkside Pwd 20
Parkside PWD 20

Test Industriestaubsauger: Einhell TE-VC 36/25
Einhell TE-VC 36/25

Testsieger
Bosch AdvancedVac 20

industriestaubsauger Test: Bosch Advancedvac 20
  • Gute Saug- und Filterleistung
  • Sehr wendig
  • Gute Zubehör­befestigung am Gerät
  • Gebläse­funktion
  • Keine automatische Filter­reinigung
Großes Volumen
Kärcher WD 6

industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 6
  • Großer Edelstahl­behälter
  • Saugkraft regulierbar
  • Langes Kabel
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Gebläse­funktion
  • Kurzer Saugschlauch
  • Hohe Bauweise
Für die Werkstatt
Metabo ASA 20 L PC

Test industriestaubsauger: Metabo AS 20 L PC
  • Gute Saug- und Filterleistung
  • Langes Kabel, langer Saugschlauch
  • Gute Zubehör­befestigung am Gerät
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Saugkraft nicht regulierbar
  • Keine Gebläsefunktion
  • Starrer Schlauch
Kleiner Autosauger
Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner

Test Nass-Trockensauger: Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner
  • Viel Zubehör
  • Gute Saugkraft
  • Saugkraft regulierbar
  • Gebläse­funktion
  • Papier-Staubbeutel nutzt nicht das gesamte Volumen
  • Laut
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung
Kärcher WD 4 P S V-20/5/22

Test Nass-Trockensauger: Kärcher WD 4 P S V-20/5/22
  • Viel Zubehör
  • Gute Saugkraft
  • Langes Kabel
  • Gebläse­funktion
  • Saugkraft nicht regulierbar
  • Keine automatische Filter­reinigung
Kärcher WD 3 V-15/4/20

Industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 3 V 15 4 20 Industriestaubsauger
  • Sehr mobil und wendig auf glatten Boden
  • Gute Saugkraft
  • Gebläse­funktion
  • Kurzer Schlauch
  • Wenig Zubehör
  • Rollt schlecht auf unebenem Boden
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung
Nilfisk Multi II 30 T INOX VSC

Industriestaubsauger Test: Nilfisk Multi Ii T Inox Vsc
  • Viel Zubehör
  • Großer Arbeitsradius
  • Stabile Saugrohre
  • Gute halbauto­matische Filterreinigung
  • Leise
  • Sperrig beim Verstauen
  • Geringe Leistungs­aufnahme der Steckdose
  • Staubbeutel-Anschluss billig aus Pappe
Bosch GAS 20 L SFC

Test Industriestaubsauger: Bosch GAS 20 L SFC
  • Sehr gute Staubfilter-Leistung
  • Langes Kabel, langer Saugschlauch
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Leise
  • Zu wenig Zubehör­halterungen
  • Keine Gebläse­funktion
  • Gedrosselte Saug­leistung, wenn Geräte mit wenig Leistung angeschlossen sind
  • Keine Bodendüse
Stanley SXVC15PE

Test Nass-Trockensauger: Stanley SXVC15PE
  • Viel Zubehör
  • Gebläse­funktion
  • Schlechte Zubehör­befestigung am Gerät
  • Deckelabnahme schwierig
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung
Starmix eCraft PL 1422 EWR

Test Industriestaubsauger: Starmix eCraft PL 1422 EWR
  • Saugkraft
  • Stabil gebaut
  • Staubbeutel einlegen und entfernen
  • Filterreingung
  • Kurzer Schlauch
  • Keine Gebläse­funktion
  • Laut
  • Keine Steckdose
Einhell TC-VC 1812 S

Test Nass-Trockensauger: Einhell TC-VC 1812 S
  • Gebläse­funktion
  • Günstig
  • Blechkörper anfällig für Dellen
  • Kurzer Schlauch
  • Schlechte Zubehör­befestigung am Gerät
  • Keine Steckdose
  • geringes Be­hältervolumen
Kärcher WD 2 Plus

Industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 2 Plus
  • Saugkraft
  • Mobil, wendig und kompakt
  • Gebläse­funktion
  • Kurzer Schlauch
  • geringes Be­hälter­volumen
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung
Parkside PWD 20

Industriestaubsauger Test: Parkside Pwd 20
  • Saugkraft
  • Günstig
  • Gebläse­funktion
  • Sicherer Stand, wendig
  • Kein echter Filter
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung
Einhell TE-VC 36/25

Test Industriestaubsauger: Einhell TE-VC 36/25
  • Saugleistung 2-stufig regulierbar
  • Mobil ohne Kabel
  • Leise
  • Gebläse­funktion
  • Kurze Laufzeit (9 Min mit 2 × 3-Ah-Akkus)
  • Saugkraft schwach
  • Saugschlauch unflexibel
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung
Aufnahmeleistung
1.200 W
1.300 W
1.200 W
1.200 W
1.100 W
1.000 W
1.200 W
1.200 W
1.000 W
1.200 W
1.250 W
1.000 W
1.300 W
Akkubetrieb 36 V (2x 18 V)
Gewicht inkl. Zubehör gewogen
8,5 kg
10 kg
10 kg
5,9 kg
8,1 kg
6,6 kg
9,9 kg
7,2 kg
5,2 kg
7,9 kg
3,5 kg
4,9 kg
4,6 kg
7,9 kg (inkl. 2 Akkus, 3 Ah)
Länge Saugschlauch, Durchmesser
2,2 m; Ø 35 mm
2,0 m; Ø 35 mm
3,2 m; Ø 32 mm
1,9 m; Ø 36 mm
2,2 m; Ø 35 mm
2,0 m; Ø 35 mm
4,0 m; Ø 36 mm
3,0 m; Ø 38 mm
1,8 m; Ø 35 mm
2,4 m; Ø 35 mm
1,5 m; Ø 36 mm
1,8 m; Ø 35 mm
2,0 m
2,5 m; Ø 36 mm
Länge Stromkabel
3,9 m
5,8 m
5,5 m
4,1 m
5,0 m
4,0 m
5,0 m
5,0 m
2,5 mm
5,2 m
2,5 m
4,0 m
4,0 m
–
Behältergröße
ca. 20 L
30 L
20 L
12 L
20 L
17 L
30 L
15 L
15 l
22 L
12 L
12 L
ca. 19,8 L
25 L
Lautstärke, gemessen in 1 m Abstand
84 dB
82 dB
82 dB
88 dB
81 dB
83 dB
79 dB
78 dB
80 dB
88 dB
85 dB
85 dB
84 dB
–
10 L Wasser aufsaugen, Dauer
8 s
10 s
10 s
6 s für 7,5 L (mehr war nicht möglich)
5 s
8 s für 9 L (mehr war nicht möglich)
10 s
12 s für 9,5 L (mehr war nicht möglich)
4,6 s für 4,6 L (mehr war nicht möglich)
7,5 s
5,3 s für 7,2 L (mehr war nicht möglich)
6 s für 7,5 L (mehr war nicht möglich)
9 s
9 s
Saugkraft in Liter pro Sekunde (l/s)
70 l/s
68 l/s
70 l/s
60 l/s
55 l/s
68 l/s
60 l/s
62 l/s
30 l/s
71 l/s
Keine Angabe
68 l/s
60 l/s
Keine Angabe
Unterdruck
260 mbar
210 mbar
225 mbar
200 mbar
240 mbar
210 mbar
200 mbar
215 mbar
150 mbar
255 mbar
180 mbar
210 mbar
225 mbar
150 mbar
Steckdose intergriert
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Automatische Filterreinigung
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Wasserauslass
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Gebläsefunktion
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Staubklasse
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
L
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
L
Nicht klassifiziert
L
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
Nicht klassifiziert
Zubehör im Lieferumfang
2 Saugrohre (je 50 cm), Fugendüse, Bodendüse mit Bürste/ Gummilippe, Universal-Schlauchadapter, 1 Papierfilterbeutel
2 Saugrohre (je 50 cm), Nass-/Trockensaugdüse, Fugendüse, Universal-Schlauchadapter,
1 Vliesfilterbeutel, 1 Flachfaltenfilter in Filterkassette
Anschlussmuffe, 3 Kunststoff-Saugrohre (je 33 cm), Faltenfilter, Staubsaugerbeutel, Universal-Schlauchadapter,
Bodendüse 30 cm ohne Gummilippe, Saugdüse,
Fugendüse
Saugrohr, Bodendüse mit Gummilippe, Flachdüse, 1 Faltenfilter rund, 1 Filtersack
2 Saugrohre, Boden-Düse, Flachfaltenfilter, Vliesfilterbeutel, Werkzeugadapter, Fugendüse
2 Saugrohre (je 50 cm), Bodendüse, Fugendüse, 1 Vliesfilterbeutel, 1 Patronenfilter in Filterkassette
2 Saugrohre (je 50 cm), Flachdüse, Bodendüse, Universal-Schlauchadapter, 1 Faltenfilter, 1 Vlies-Filtersack, Saugadapter zum Bohren, Saugglocke, Adapter zum Aufblasen von Luftmatratzen
2 Saugrohre (je 50 cm), Flachdüse, Polsterdüse, Handsaugrohr, Universal-Schlauchadapter, 1 Faltenfilter, 1 Filtersack
3 Saugrohre, Saugschlauch, Bodendüse, Fugendüse, Filter
2 Saugrohre (je 50 cm), Fugendüse, Bodendüse mit Gummilippe, 1 Vlies-Staubbeutel, 1 Faltenfilter
3-teiliges Saugrohr, Saugdüse, Schaumstofffilter, Zwischenstück, Fugendüse, Einwegbeutel
2 Saugrohre (je 50 cm), Nass-/Trockensaugdüse, Fugendüse, 1 Vliesfilterbeutel, 1 Faltenfilter
3 Saugrohre, Bodendüse, Fugendüse, 1 Vliesfilterbeutel, 1 Papierfilterbeutel, 1 Schaumstoffilter
3 Saugrohre, Bodendüse mit Gummilippe, Fugendüse, Polsterdüse, 1 Faltenfilter, 1 Papierfilterbeutel, 1 Schaumstoffilter


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Alle Infos zum Thema

Einfach alles einsaugen: Industriestaubsauger im Test

Industriestaubsauger sind robuste und langlebige Staubsauger fürs Grobe. Alles, was einen normalen Staubsauger in kurzer Zeit ruinieren würde, ist ein Job für den Industriestaubsauger. Mit diesen kann man beispielsweise feinen Mauerstaub, groben Schutt, feuchten Schmutz oder ausgelaufene Flüssigkeiten einsaugen – sogar literweise! Das macht den Nass-Trockensauger zum universellen Reinigungsgerät rund um Haus, Garten und Garage. Für das Sauberhalten von Baustellen eignen sich die Allzweckgeräte ebenfalls hervorragend.

Unterschiedliche Bezeichnungen

Die Sauger werden auch Mehrzwecksauger, Werkstattsauger oder Nass-Trockensauger genannt. Wobei genau genommen auch »Industreistaubsauger« für alle Sauger mit kleineren Tanks als 100 Liter nicht mehr ganz richtig ist. Klassische Industriestaubsauger sind mit Tanks bis 200 Litern und speziellen Staubfiltern ausgestattet. Damit lassen sich auch Gefahrstoffe wie Asbest oder andere Chemikalien einsaugen. Das sollte mit Saugern für den Heimgebrauch nicht gemacht werden, da ohne entsprechende Filter zu viele gesundheitsschädliche Partikel in die Raumluft abgegeben und eingeatmet werden können. Trotzdem hat sich der Begriff »Industriestaubsauger« auch für die NassNass-Trockensager im Privatbereich durchgesetzt.

Funktionen und Einsatzbereiche

Alle Industriestaubsauger für den Heimgebrauch zeichnen sich also durch eine robuste und langlebige Bauart aus, sie verfügen über eine hohe Saugkraft und einen großen Sammelbehälter. Das macht die Nass-Trockensauger zu hervorragenden, universell einsetzbaren Reinigungsgeräten. Sie können damit alles im Haus und rundherum ohne Nachdenken einsaugen: Kehricht von Wegen und Terrasse, Erde, Holz- und Metallspäne oder sämtlicher Schmutz, der sich in Ecken und Spalten angesammelt hat. Man kann Hausmeister beobachten, die Lichtschächte und Einfahrten mit den Mehrzwecksaugern reinigen oder Hausbesitzer, die damit den Frühjahrsputz in Keller oder Dachboden erledigen.

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Nass-Trockensauger Test: Nass Trockensauger Test Kaercher Wd 300003
Feuchten Kehricht aufsaugen? Kein Problem mit einem Industriestaubsauger.
Nass-Trockensauger Test: Nass Trockensauger Test Kaercher Wd 300002
Die Universalsauger eignen sich auch zur Staubabsaugung beim Heimwerken. Hier im Bild: Kärcher WD 3.

Wenn Feuchtigkeit mit im Spiel ist, kommt man mit normalen Saugern nicht weiter. Der Kellerboden steht ein paar Zentimeter unter Wasser? Eine Getränkeflasche samt Inhalt ist zerbrochen? Stehendes Schmutzwasser muss aus einem Abfluss geholt werden, um ihn freizumachen? Alles kein Problem für einen Industriestaubsauger. Damit lässt sich sogar das Wasser aus durchnässten Teppichen heraussaugen. Eine Kollegin aus dem FAZ-Kaufkompass-Team hat beispielsweise nach einer lokalen Überschwemmung das letzte Wasser aus dem Keller abgesaugt, das sich nicht mehr abpumpen oder abschöpfen ließ.

Viele der Sauger sind darüber hinaus perfekt für die Autopflege geeignet. Denn die robusten Geräte können ohne Probleme in die Einfahrt oder in die Garage gerollt werden, was man mit dem normalen Bodensauger vielleicht nicht unbedingt machen würde. Polster, Fußraum und Kofferraum lassen sich mit Industriestaubsauger aber genauso gut absaugen.

Gebläse­funktion nur mit sauberem Sauger

Viele Industriestaubsauger verfügen über eine Blasfunktion. Dabei wird der Luftstrom umgekehrt und die Luft wird nicht mehr über den Schlauch eingesaugt, sondern ausgeblasen. Das kann durchaus praktisch sein, um Schmutz aus Ritzen und Ecken zu pusten. Wenn die Saugkraft zu hoch ist, um Blätter oder losen Schmutz von Kiesflächen abzusaugen, ohne dass Steinchen mit eingesaugt werden, kann man einfach umschalten und alles auf einen festen Untergrund befördern. Es handelt sich dabei aber um einen eher schwachen Luftstrom, nicht vergleichbar mit einem Laubbläser. Sehr wichtig bei der Nutzung dieser Funktion: Der Sauger muss dafür unbedingt innen sauber sein, und zwar sowohl der Staubbehälter als auch der Schlauch. Ansonsten wird der noch vorhandene Staub herausgeblasen.

Mit Steckdose oder ohne?

Genau genommen gibt es zwei Typen von Geräten, die unter die Kategorie Industriestaubsauger für den Privatbereich fallen: Einmal sind das reine Nass-Trockensauger, die wie normale Bodenstaubsauger für jegliche Art von Schmutz oder Flüssigkeiten verwendet werden. Der zweite Typ sind Werkstattsauger mit eingebauter Maschinensteckdose, die anspringen, sobald ein angeschlossenes Gerät gestartet wird. So wird anfallender Säge- oder Schleifstaub direkt über den angeschlossenen Saugschlauch aufgesaugt. Die Sauger können aber genauso als normale Bodensauger für groben Schmutz und Flüssigkeiten verwendet werden.

Nur bedingt zur Absaugung beim Schleifen und Sägen geeignet

Fast alle Geräte, ob mit oder ohne Steckdose, kommen mit einem Universaladapter, mit dem der Saugschlauch auf den Absaugstutzen von Elektrowerkzeugen gesteckt werden kann. So wird ein Großteil des Staubs, der beim Arbeiten mit Schleifgeräten, Sägen oder Hobeln entsteht, direkt am Gerät eingesaugt. Für den dauerhaften Betrieb als Staub-Absauganlage in der Hobbywerkstatt eignen sich Industriestaubsauger aufgrund der eher groben Staubfilterung jedoch nur teilweise. Das gilt auch, obwohl im Privatbereich keine strengen Arbeitssicherheitsvorschriften wie etwa in der Schreinerei oder auf dem Bau gelten. Wer viel Holz bearbeitet und damit viel Schleifstaub oder feine Sägespäne in geschlossenen Räumen produziert, sollte sich einen Industriestaubsauger bzw. Werkstattsauger mit einem Filter mit der Staubklasse M zulegen. Die hier getesteten Sauger können maximal die niedrigere Staubschutzklasse L vorweisen oder besitzen keine offizielle Staubschutzklasse.

Staubklasse L
leicht gefährliche Stäube
Einfache und unbedenkliche Stäube wie Hausstaub, Erde und Kalk.
Maximaler Durchlassgrad: weniger als 1 Prozent.
Staubklasse M
mittelgefährliche Stäube
Holz- und Metallstaub, Staub von Zement, Fliesenkleber, Spachtelmasse sowie Lackpartikel
Maximaler Durchlassgrad: weniger als 0,1 Prozent.
Staubklasse H
hochgefährliche Stäube, einschl. krebserregender Stäube und Krankheitserreger
Asbest, Schimmelsporen, Mineralfasern, Blei- oder Mehlstaub.
Maximaler Durchlassgrad: weniger als 0,005 Prozent.

Quellen: Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), EN 60335-2-69 und IEC 60335-2-69 Annex AA, EN 60335-2-69 und IEC 60335-2-69 Annex CC.

Wer nur gelegentlich etwas sägt, kann auch einen Sauger mit einer niedrigeren Staubklasse zur Staubabsaugung nutzen. In halb offenen Räumen wie in einer Garage oder einer Gartenlaube ist die Staubabsaugung mittels Industriestaubsauger hingegen unbedenklich. Oder natürlich auch draußen, wenn die Späne nicht auf der gesamten Terrasse oder in der Einfahrt verteilt werden sollen.

Ausstattung und Handhabung

Für Heimwerker, die Wert auf Bewegungsfreiheit legen und nicht schwer tragen wollen, sind kleine Industriestaubsauger oder Werkstattsauger mit einem Behältervolumen von 20 bis 50 Litern die beste Wahl. Kompakt genug, um sie manövrieren und verstauen zu können, und groß genug, um sie nach einem Häufchen Sägespäne nicht sofort ausleeren zu müssen. Meist sind die Behälter aus Edelstahl, es gibt jedoch auch Modelle mit Kunststoffbehälter. Die Stahleimer sind mit ihrer glatten Oberfläche oftmals besser zu reinigen.

Wichtig: Nach dem Aufsaugen von Flüssigkeiten den Behälter und den Motorfilter unbedingt trocknen lassen, bevor wieder Staub gesaugt wird.

Flüssigkeiten werden meist über eine Wasserablassschraube ausgeleert. Nach jedem Einsatz mit Flüssigkeiten sollte der Behälter gründlich ausgewaschen und der Sauger erst nach vollständigem Trocknen wieder zusammengebaut werden. Ansonsten kann es schnell zu Schimmelbildung im Inneren kommen und die Filter setzen sich sofort mit Staub zu, wenn sie in feuchtem Zustand zum Staubsaugen verwendet werden.

Industriestaubsauger funktionieren grundsätzlich beutellos. Für feuchten Schmutz und Flüssigkeiten muss ein Schaumstofffilter über den Motorfilter gezogen werden, damit Wasser nur in den Behälter und nicht in die Turbine bzw. den Motor eingesaugt wird. Zum Saugen von trockenem Staub und Schmutz sollte immer ein Filterbeutel eingesetzt werden, so bleibt der Sauger selbst innen sauber und der Schutt kann im Beutel mit einem Handgriff entsorgt werden.

1 von 2
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die meisten Sauger sind mit einem runden Patronen-Faltenfilter ausgestattet. Beim Bosch AdvancedVac kann zusätzlich ein Filtersack übergestülpt werden.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Staub und Schmutz werden mit einem Filterbeutel eingesaugt. Wenn Flüssigkeiten eingesaugt werden, natürlich ohne Beutel. Danach muss der Sauger wieder trocknen.

Als Zubehör gibt es je nach Modell verschiedene Düsen und Aufsätze. Je nach Ausstattung werden verschiedene Aufsätze mitgeliefert. Eine Bodendüse und eine flache Fugendüse gehören zur Grundausstattung. Ein kleines, aber sehr hilfreiches Detail ist eine Gummilippe in der Bodendüse, die das Abziehen und Aufsaugen von Flüssigkeiten erleichtert. Bei vielen Bodendüsen ist ein solcher Gummiabzieher direkt integriert oder einsteckbar. Spezielle Bodendüsen, Polsterdüsen oder Kombidüsen gibt es oft auch noch dazu. Der Nilfisk Buddy II 12 wird sogar mit einer Polsterdüse für Sofas und Autositze geliefert.

Viele Industriestaubsauger sind mit einer Filter-Reinigungsfunktion ausgestattet. Bei den meisten günstigen Modellen handelt es sich dabei um eine halbautomatische Reinigung. Sobald die Saugkraft nachlässt, wird per Knopfdruck der Luftstrom umgekehrt und so der Filter frei geblasen. Bei Geräten mit automatischer Reinigungsfunktion wird der Filter zusätzlich noch gerüttelt und so noch besser vom Staub befreit. Wenn sich der Filter jedoch stark mit feinem Staub zugesetzt hat, stößt auch die automatische Filterreinigung an ihre Grenzen und man muss händisch ran.

Faltenfilter oder in seltenen Fällen Stofffilter zum Überstülpen: Die Filter werden über der Ansaugöffnung platziert und schützen den Motor vor Verunreinigungen und halten den Staub im Behälter.

Papierbeutel für den Auffangbehälter funktionieren genau wie normale Staubsaugerbeutel. Der Industriestaubsauger bleibt mit Beuteln stets leistungsfähig und sauber. Die wesentlich robusteren Vliesbeutel sind meist deutlich einfacher in der Handhabung, da sie nicht einreißen.

Schaumstofffilter werden zum Nasssaugen benötigt. Sie werden über den Filterkorb mit dem Faltenfilter gestülpt und schützen den Motor vor Feuchtigkeit. Die Schaumstofffilter werden bei starker Verschmutzung ausgewechselt.

Düsen‐Set: Neben den mitgelieferten Düsen gibt es oft noch die Möglichkeit, weitere Aufsätze vom Hersteller des Saugers zu kaufen, wie etwa spezielle Autoreinigungs‐Düsen von Nilfisk. Falls sich beim Hersteller nichts Passendes findet, kann man auf Universaldüsen zurückgreifen. Hier muss man nur darauf achten, dass die Durchmesser von Saugrohr und Universalaufsatz zusammenpassen.

Akkusauger

Wie bei fast allen Haushaltsgeräten oder Elektrowerkzeugen gibt es inzwischen auch Nass-Trockensauger mit Akku. Hersteller sind hauptsächlich die großen Elektrowerkzeug-Hersteller wie Einhell, Bosch oder Kärcher. Anders als bei Haushaltsstaubsaugern ist der Akku bei diesen Geräten nicht integriert, sondern ein Standard-Wechselakku aus der Werkzeuglinie des jeweiligen Herstellers. Die Laufzeit ist natürlich durch die Akkuladung begrenzt und die Akkusauger haben meistens eine schwächere Saugkraft als kabelgebundene Sauger.

Bei einem Vergleich der technischen Daten von Akkusaugern und 230-V-Geräten kann man den Unterschied gut sehen: Alle Kabelgeräte erzeugen mindestens 200 mbar Unterdruck, der Testsieger Bosch AdvancedVac 20 sogar 210 mbar. Der Akkusauger TE-VC 36/25 von Einhell schafft dagegen nur 150 mbar, also gute 25 Prozent weniger, und die Laufzeit betrug mit zwei Akkus (18 V, 3 Ah) gerade einmal neun Minuten. Weit kommt man damit nicht, bevor die Akkus gewechselt werden müssen.

Unser Favorit

Testsieger

Bosch AdvancedVac 20

Der Bosch AdvancedVac 20 ist die eierlegende Wollmilchsau und überzeugt mit Saugkraft und Filterleistung zu einem fairen Preis.
industriestaubsauger Test: Bosch Advancedvac 20
  • Gute Saug- und Filterleistung
  • Sehr wendig
  • Gute Zubehör­befestigung am Gerät
  • Gebläse­funktion
  • Keine automatische Filter­reinigung

Der Bosch AdvancedVac 20 ist ein echter Allrounder. Für einen guten Preis bekommt man ein ausgereiftes Gerät mit sehr vielen Funktionen und Zubehör. Die Saugkraft sowie die Filterleistung sind überzeugend. Alle, die einen Sauger suchen, der möglichst alle Einsatzbereiche abdeckt und dabei eine gute Figur macht, finden im Bosch Advanced eine gute Wahl.

Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Der Advanced Vac 20 von Bosch saugt hervorragend und ist mit allen Funktionen und Zubehörteilen ausgestattet, die man braucht.

Leistung satt und gute Ausstattung

Der Motor hat eine Leistung von 1.200 Watt und läuft mit einer festen Geschwindigkeit. Dabei schafft der AdvancedVac 20 eine Saugkraft von 70 Litern pro Sekunde (l/s), ein hoher Wert, den ansonsten nur der Metabo ASA 20 L vorweisen kann. Die Turbine erzeugt einen Unterdruck von 260 mbar (Millibar), der bisher höchste Wert im Test. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an Bosch-Sauger aus der grünen Heimwerker-Linie, die dann auch weitgehend erfüllt wurden.

Schlauch­adapter passt auf viele Elektro­werkzeuge

Bei Schlauch und Kabel wurde erfreulicherweise nicht gespart. Das dicke Stromkabel ist vier Meter lang, der antistatische Saugschlauch misst 2,30 Meter. Das garantiert einen angenehm großen Bewegungsspielraum beim Saugen. Zwei Aufsätze werden mitgeliefert: eine leicht gebogene Grobschmutzdüse und ein Universaladapter aus Gummi für die Staubabsaugung bei Elektrowerkzeugen. Der Gummi-Adapter schließt luftdicht ab und passt auf viele Absaugstutzen, nicht nur von Bosch-Elektrogeräten.

Ebenfalls an Bord ist eine Automatiksteckdose mit einer maximalen Ausgangsleistung von 2.000 Watt. Beim Starten von angeschlossenen Werkzeugen springt der Sauger also immer automatisch mit an.

Für die Bodendüse gibt es zwei Einsätze, einen mit Gummilippe für nasse Böden und einen mit Bürsten für Staub und Schmutz. Eine extra Hand-Saugdüse oder eine flache Düse zum Ritzen-Aussaugen gibt es nicht, hier muss man sich mit dem leicht gebogenen Handrohr am Schlauch begnügen. Aufgrund der hohen Saugleistung kommt man auch gut mit dem größeren Rohr klar und kann damit auch Zwischenräume aussaugen, solange das Rohr noch hineinpasst.

Die Geräuschkulisse, die der Bosch AdvancedVac 20 in höchster Stufe entwickelt, liegt mit ca. 84 dB in einem Meter Entfernung im oberen Mittelfeld: Schon eher laut, aber es gibt lautere Sauger mit unangenehmeren Betriebsgeräuschen.

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Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
An der Rückseite befinden sich die Halterungen für Rohre und Düsen. Der Saugschlauch kann noch um das Gerät gewickelt werden und wird dann mit den Gummizügen fixiert.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Mit dem 2,20 m langen Schlauch und dem 4 m langen Stromkabel hat man einen guten Aktionsradius.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die Aufsätze werden mit einem Bajonettverschluss am Schlauch befestigt: aufstecken, drehen, fest.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Ein Universaladapter für die Staubabsaugung an Elektrowerkzeugen wird mitgeliefert.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Der Adapter ist biegsam und passt auf viele Geräte, nicht nur von Bosch.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Der Ein- und Ausschalter ist unter der dicken Staubabdeckung schwer zu drücken.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die Automatiksteckdose kann bis zu 2.000 Watt ausgeben, andere liefern hier nur 1.500 Watt.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Unter einer Klappe ist der Anschluss für die Blasfunktion versteckt.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die Bodendüse läuft auf Rollen.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Mit den Gummilippen werden nasse Böden abgezogen.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Es kann auch ein Bürsteneinsatz eingelegt werden.

Vorbildliche Handhabung

Der Bosch ist äußerst wendig und rollt dank zwei großer, feststehender Rollen hinten nicht unkontrollierbar durch die Gegend. Die beiden kleinen Lenkrollen haben sogar eine Feststellbremse, das können nur wenige vorweisen. Besonders auf glatten Böden rollt der Multisauger schön präzise und leise.

Eine Wasserablassschraube ist immer praktisch, wenn der Behälter voll mit (Schmutz-)Wasser ist. So lässt sich der 20-Liter-Behälter bequem ausleeren. Staubbeutel werden bei abgenommenem Gerätekopf eingelegt. Das geht ohne Probleme und auch relativ schnell. Bosch hat einen runden Patronenfilter verbaut, mit einem Durchmesser von 14 cm, groß genug für eine gute Filterleistung. Das Filtermaterial verträgt auch Nässe, der Filter muss also nicht gewechselt oder zusätzlich mit einem Schaumstoffüberzug geschützt werden, so wie es bei vielen anderen Saugern gemacht wird, wenn man Wasser saugt oder sehr nasse Böden absaugen will. Allerdings muss man bedenken, dass es einen Tag lang dauern kann, bis der Filter wieder getrocknet ist und man den Sauger wieder für trockenen Staub verwenden kann.

Mit einem nassen Filter auf keinen Fall gleich wieder Staub aufsaugen, da sich der Filter dann komplett zusetzt. Hier können wir nur den Tipp geben, einen zweiten Wechselfilter zu kaufen.

Zusätzlich gibt es noch einen zweiten Filter-Überzug für den Patronen-Faltenfilter. Dieser schützt den Faltenfilter vor schneller Verstopfung und filtert zusätzlich feinen Staub. Er kann den Hauptfilter auch kurzzeitig vor Nässe schützen. Der Bosch Advanced VAC 20 hat keine halbautomatische Filterreinigung verbaut. Mit der Zeit reicht diese aber nicht mehr aus und die Saugkraft wird nachlassen. Dann muss man den Patronenfilter ausbauen und ausklopfen – nicht besonders kompliziert beim Bosch, aber notwendig.

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Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die Papiersäcke verfügen über eine Dichtung und werden innen über den Stutzen gesteckt.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Advanced Vac 20 mit eingelegtem Staubbeutel.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Mit der Ablassschraube wird das Ausleeren von Flüssigkeiten erleichtert, da man nicht den gesamten Behälter umkippen muss.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die Innenseite des Behälters: glatt und leicht zu reinigen.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Der Patronen-Faltenfilter schützt den Motor.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Befestigt wird der Filter mit einer großen und leicht zu bedienenden Flügelschraube.
Nass-Trockensauger Test: Bosch Nass Trocken Sauger
Die meisten Sauger sind mit einem runden Patronen-Faltenfilter ausgestattet. Beim Bosch AdvancedVac kann zusätzlich ein Filtersack übergestülpt werden.

Der Sauger lässt sich übrigens auch als Gebläse verwenden. Hierfür ist auf der Hinterseite hinter einer Klappe ein Anschluss für den Schlauch versteckt. Die Zubehörteile sitzen perfekt und sicher auf den Halterungen am Sauger. Es wackelt nichts und nichts fällt heraus, wenn man ihn normal bewegt.

Nasser Boden wird nahezu trocken gesaugt

Es macht tatsächlich Spaß, mit dem AdvancedVac zu arbeiten. Alles, was man an dem Gerät anfasst, macht einen durchdachten Eindruck und funktioniert tadellos – nur der Hauptschalter tanzt ein wenig aus der Reihe und ist aufgrund des dicken Staubschutzes schwierig zu bedienen. Beim Arbeiten geht er schon fast ein wenig stürmisch ans Werk. Die 10 Liter Wasser saugte er in einer Rekordzeit von acht Sekunden ein. Die Späne und der Staub im nächsten Testdurchgang wurden in einem Zug aufgesaugt, nicht einmal in der vertieften Nut bleibt etwas liegen. Mit dem Gummilippen-Einsatz wird auch der nasse Boden ohne Probleme nahezu trocken abgesaugt.

Der Bosch-Allzwecksauger wirbelt kaum Staub auf, da die Luft hinten am Gerät nicht als starker Strahl hinausgeblasen wird, sondern als relativ weicher Strom.

Der Bajonettverschluss am Saugschlauch ist vorbildlich umgesetzt. Mit einer Viertelumdrehung löst oder sichert man den Schlauch am Gerät. Der Verschluss sitzt perfekt und ist dicht. Auch das Stecksystem mit Dichtung am vorderen Schlauchende wurde sehr anwenderfreundlich konstruiert. Die verschiedenen Aufsätze lassen sich leichtgängig wechseln. Der 2,20-Meter-Schlauch könnte in der Werkstatt gern noch ein wenig länger sein, beim Bodensaugen kommt man aber gut zurecht.

Nachteile?

Das Einzige, was wir vermissen, wären ein paar Komfortfunktionen wie eine regulierbare Saugleistung oder eine automatische Filterreinigung. Auch der Schlauch könnte ein wenig länger sein, wobei er mit 2,20 Metern schon länger ist als bei manchen Modellen mit 1,80 oder 2 Metern.

Bosch AdvancedVac 20 im Testspiegel

Auto Bild hat den Bosch-Sauger in der Ausgabe 36/2022 getestet, mit dem Ergebnis 2,1 (»gut«). Laut den Testern »handelt es sich beim Bosch-Sauger um einen handlichen, kompakten Sauger, der ideal für Keller und/oder Garage ist.«

Die Kollegen mit dem Fokus auf die Autoreinigung loben die ordentliche Verarbeitung, die leichte Bedienung und die gute Funktionalität. Beim Aufnehmen von Flüssigkeiten gibt es laut Auto-Bild-Testern noch Verbesserungspotenzial. Weitere Tests von Stiftung Warentest oder Ökotest gab es bisher nicht.

Weitere Empfehlungen

Großes Volumen

Kärcher WD 6

Der WD 6 ist ein stabiler Sauger und mit seinem großen Behältervolumen für ein breites Arbeitsspektrum geeignet.
industriestaubsauger Test: Kärcher Wd 6
  • Großer Edelstahl­behälter
  • Saugkraft regulierbar
  • Langes Kabel
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Gebläse­funktion
  • Kurzer Saugschlauch
  • Hohe Bauweise

Der Kärcher WD 6 ist für uns ein Wasserprofi. Die Bauweise des Behälters ist dafür bestens geeignet und auch die Größe ist brauchbar, um auch größere Mengen an Flüssigkeit aufzunehmen. Durch die hohe Einbauposition des Filters ganz oben im Gerät wird dieser beim Aufsaugen von Wasser nicht nass. Das Beste ist jedoch, dass man zum Aufsaugen von Flüssigkeit keinen Schutzfilter über den eigentlichen Filter ziehen muss wie bei vielen anderen Modellen. Eine weitere Besonderheit ist die Filterklappe, mit der man den Faltenfilter entnehmen kann, ohne das Gerät ganz öffnen zu müssen.

Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Der Kärcher WD 6 bietet einen großen Behälter und war super beim Wasser-Einsaugen.

Mit seinem Behältervolumen von 30 Litern brutto wird der Korpus des WD 6 mit 70 Zentimetern schon relativ hoch. Auf fünf beweglichen Rollen lässt er sich auf ebenem Boden aber gut manövrieren. Auf unebenem Boden sind die kleinen Lenkrollen in Kombination mit der hohen Bauform nicht ideal. Und wenn man ihn am Schlauch hinter sich herzieht, vermisst man manchmal ein wenig die Spurtreue von Saugern mit feststehenden Laufrollen, wie etwa bei unserem Testsieger Bosch AdvancedVac 20.

Der Kärcher-Industriesauger macht einen wertigen Eindruck, die Kunststoffe sind sauber verarbeitet und solide. Mit seinem dickwandigen Edelstahlbehälter bringt er 10,8 kg auf die Waage. Wenn der Sauger gerollt wird, fällt das kaum auf, aber beim Tragen über mehrere Stockwerke wird er schon schwer. Der Saugschlauch ist mit einer nutzbaren Länge von etwa 2 Metern eher kurz, dafür lässt er sich schnell am Sauger verstauen: einmal um den Sauger wickeln und mit einem kleinen Haken am Gerät einhängen. Als Schlaucherweiterung wird ein 1-Meter-langer, dünnerer Flexschlauch zur Staubabsaugung an Elektrowerkzeugen mitgeliefert. Damit hat man mehr Bewegungsfreiheit beim Sägen oder Schleifen und angeschlossener Staubabsaugung. Die Saugkraft ist über einen Drehschalter einstellbar. Das ist sehr angenehm, wenn man nicht durchgängig auf voller Power arbeiten muss, sondern bei leichten Aufgaben auch mit weniger Leistung und damit Lautstärke und Abluft arbeiten kann.

Die Maschinensteckdose kann Elektrowerkzeuge mit bis zu 2.100 Watt Aufnahmeleistung versorgen. Die Saugleistung kann über einen Drehschalter reguliert werden. Der WD 6 entwickelt in der höchsten Stufe eine Saugkraft von 68 l/s, im Vergleich zu 60 l/s bei manchen kleinen Modellen ein hoher Wert.

Komfortabel und durchdacht

Der Kärcher WD 6 hat praktische Lösungen an Bord. Um den Gerätekopf abzunehmen, wenn man den Behälter leeren möchte oder den Staubbeutel wechselt, drückt man einfach den Haltegriff ganz nach vorn und schon lässt sich der Kopf hochheben. Eine Filter-Reinigungsfunktion gibt es ebenfalls, der Filter wird auf Knopfdruck im Gerät freigepustet. Wenn sich der Flach-Faltenfilter einmal mit Staub zugesetzt hat, kann man ihn komfortabel von außen über eine Art Schubfach entnehmen und ausklopfen – das ist sehr benutzerfreundlich gelöst. Die Bodendüse verfügt über ausklappbare Gummilippen, mit denen sich nasse Böden sauber in einem Zug abziehen und absaugen lassen.

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Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Alles aufgeräumt: Der relativ kurze Schlauch wird einfach einmal um das Gerät gewickelt.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Es gibt sogar kleine Halterungen für den Schlauch.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Wenn die Filterreinigung mittels umgekehrtem Luftstrom nicht mehr funktioniert, muss der Filter ausgeklopft werden. Dazu einfach Knopf drücken und Kassette ausfahren …
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
… und der Filter kann einfach herausgenommen werden.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Wenn der Filter stark mit feinem Staub zugesetzt hat, muss er manuell ausgeklopft werden. Hier hilft die Reinigungsfunktion nichts mehr.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Mit Steckdose wird der Kärcher zum Absaug-Mobil.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Die Saugkraft kann eingestellt werden, kein Standard bei Industriestaubsauger.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
An eine praktische Ablassschraube wurde gedacht. Auf den viel Lenkrollen läuft der Sauger manchmal ein wenig aus der Spur.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Der Schlauchanschluss rastet fest im Gehäuse ein.
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Zum Entleeren muss der Motorkopf abgenommen werden.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Die Staubsäcke sind mit einer stabilen Anschlussplatte ausgestattet.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Blick ins Innere des Edelstahl-Sammelbehälters.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Die aufgesteckten Düsen rasten fest im Schlauchanschluss ein.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Die kleinen Führungsrollen lassen die Düse über den Boden gleiten.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Groß Nass Trocken Sauger
Mit den Bürsten wird trocken gesaugt, Gummilippen können zum Nassaugen ausgeklappt werden.

Die Saug-Tests verliefen mit dem WD 6 alle sehr positiv. Zehn Liter Wasser wurden in nur zehn Sekunden komplett eingesaugt. Der Filter bleibt dabei trocken, da dieser gut geschützt hoch oben im Gerät sitzt. Die Bodendüse funktionierte ebenfalls sehr gut. Sie gleitet mit ihren Bürsten leicht über den Boden und saugt Sägespäne gründlich ein. Mit den ausgefahrenen Gummilippen saugt sich die Düse regelrecht am Boden fest. Einen Liter Wasser, verschüttet auf Parkett, saugt der WD 6 praktisch restlos ein, der Boden ist praktisch trocken abgezogen.

Ein kleines, aber nicht ganz unwichtiges Detail zum Schluss: Das Stromkabel fällt mit 5,8 Metern schön lang aus und bietet auch ohne Verlängerungskabel einen ausreichenden Arbeitsradius.

Aufgrund der vielen Pluspunkte, die der Kärcher WD 6 mitbringt, wie etwa die regulierbare Saugleistung und die komfortable Bedienung samt Filtertausch, und der hervorragenden Saugleistungen ist der Kärcher WD 6 eine klare Empfehlung unter den Industriestaubsaugern. Vor allem für alle, die einen größeren Mehrzwecksauger suchen, oder die oft Flüssigkeiten einsaugen.

Für die Werkstatt

Metabo ASA 20 L PC

Der kompakte Metabo-Sauger fügt sich praktisch in jede Werkstatt ein, bietet einen großen Aktionsradius und bläst nur wenig Staub in die Umgebung.
Test industriestaubsauger: Metabo AS 20 L PC
  • Gute Saug- und Filterleistung
  • Langes Kabel, langer Saugschlauch
  • Gute Zubehör­befestigung am Gerät
  • Halbautomatische Filter­reinigung
  • Saugkraft nicht regulierbar
  • Keine Gebläsefunktion
  • Starrer Schlauch

Mit dem Metabo ASA 20 L PC bekommt man einen guten Werkstattsauger, der hervorragend saugt, trotz kompakter Maße hohe Saugkraft bietet und der auf der Oberseite eine praktische Abstellfläche bereithält. Zudem bietet er einen großen Arbeitsradius und ist mit der Staubschutzklasse L ausgestattet. Das macht den Metabo vielseitig einsetzbar. Zudem überzeugte die allgemeine Qualität und eine halbautomatische Filterreinigung bringt der Sauger ebenfalls mit.

Er war unser Favorit beim Arbeiten mit angeschlossenen Elektrowerkzeugen zur Staubabsaugung. Ein Grund dafür: Die Steckdose, für Elektrowerkzeuge, über die der Staubsauger automatisch ein- und ausschaltet, liefert bis zu 2300 Watt. Hier können sogar starke Geräte, die eine hohe Aufnahmeleistung benötigen, angeschlossen werden, wie etwa leistungsstarke Winkelschleifer. Bei manchen Saugern lassen sich maximal 1.500-W-Geräte anschließen.

Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Der Metabo ist fast würfelförmig und war unser Favorit für die Werkstatt und rund ums Haus. Wasser haben wir damit nicht ganz so gern gesaugt.

Damit keine Sägespäne im Saugschlauch liegen bleiben und bei der nächsten Bewegung des Schlauchs herausrieseln, gibt es eine clevere Funktion: Nach dem Ausschalten des angeschlossenen Elektrowerkzeugs läuft der Sauger noch drei Sekunden lang weiter und schaltet sich erst dann aus, um den restlichen Staub aus dem Schlauch abzusaugen.

Die Saugkraft ist auch bei diesem Modell nicht regulierbar, der Werkstattsauger läuft wie die meisten Modelle nur auf einer Stufe. Dabei erzeugt der 1200-Watt-Motor einen ordentlichen Unterdruck, aber auch eine ordentliche Lautstärke: 82 dB haben wir in einem Meter Entfernung gemessen, ein Wert im Mittelfeld unseres Tests. Eine Gebläsefunktion gibt es beim Metabo ASA 20 L PC nicht.

Der Anschluss-Adapter vorn am Schlauch ist massiv und groß gearbeitet. Das liegt an dem Klicksystem, bei dem die verschiedenen Aufsätze fest einrasten. Das System funktioniert schnell und sauber, für enge Stellen wird die Schlauchspitze aber einfach zu dick.

Beste Beutel­halterung

Die Staubbeutel bestehen aus Papier oder robusterem Vlies, mit einer stabilen Adapterplatte aus Plastik, die in die Halterung im Sauger eingesteckt wird. So halten die Beutel sicher und beim Schließen des Deckels taucht ein Stutzen in die Öffnung des Staubbeutels ein. Das Metabo-System funktioniert perfekt – es ist überhaupt kein Problem, den Staubsack beliebig oft zu entfernen und wieder einzusetzen, ohne die Aufnahme am Staubbeutel zu beschädigen. Bei anderen Beuteln besteht diese aus Pappe und man verknickt sie leicht, wenn der Beutel zum Nasssaugen herausgenommen wird.

Um den Hauptfilter frei von Staub zu halten, gibt es eine halbautomatische Filterreinigung, die ganz akzeptabel funktioniert. Auf Dauer muss der Filter aber zwischendurch manuell gereinigt werden.

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Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Sieht ein wenig wild aus aber hält: Das Zubehör wird fest und sicher am Gerät untergebracht.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Der Metabo-Sauger ist fast würfelförmig. Die Rollen stehen nicht über das Gehäuse hinaus.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Die kleinen Lenkrollen vorne sind sogar mit Feststellbremsen ausgestattet.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Der Schlauchanschluss ist hervorragend: leicht konisch geformt und mit Gummi abgedichtet.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Mit an Bord ist eine starke Steckdose für Elektrowerkzeuge mit einer Leistung bis zu 2300 Watt.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Der Hauptschalter – ein dreistufiger Kippschalter – ist perfekt zu bedienen.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Die Gummizüge an den Ecken halten den aufgewickelten Schlauch zuverlässig am Gerät.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Automatische Filterreinigung auf Knopfdruck. Der Griff am Motorkopf ist stabil und einklappbar.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Die Klappe für Kleinteile ist extrem praktisch.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Die Filterbeutel kommen mit Deckel und einer Aufnahmeplatte aus Plastik.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Mit der Platte können die Säcke immer perfekt eingelegt werden und es knickt oder reißt nichts.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Im Innern des Behälters gibt es einige Ecken und Kanten. Andere sind innen glatter und einfacher zu reinigen.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Zum Entnehmen des Patronenfilters muss ein Deckel abgeschraubt werden.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Der Anschluss des Filters ist abgedichtet.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Die Saugdüse ist mit Bürstenleisten ausgestattet, leider fehlen die Gummilippen zum sauberen Abziehen von feuchten Böden.
Nass-Trockensauger Test: Metabo Nass Trocken Sauger
Die Aufsätze werden mit einem Bajonettverschluss sicher und fest mit Click-Verbindung zusammengesteckt.

Die Saugleistung des Metabo ASA 20 L PC ist kräftig und die Filterleistung hervorragend. Wasser und feuchten Schmutz kann er ohne Probleme in großen Mengen aufnehmen. Wenn man aber oft und viel Wasser aufsaugen möchte, ist er nicht die beste Wahl. Der große Patronen-Faltenfilter ragt tief in den Staubbehälter hinein und kann schnell feucht werden. Der Filter ist zwar wasserfest, aber man muss ihn danach dann recht lange trocknen lassen, bevor man wieder Staub aufsaugen kann. Der Bodendüse fehlt leider eine kleine Gummilippe, mit der Metabo-Düse lässt sich ein glatter Boden nicht komplett trocken abziehen.

Neben den guten Saugleistungen hat uns vor allem die gut durchdachte Lösung zum Unterbringen des Zubehörs begeistert. An dem Gerät gibt es außerdem noch die Möglichkeit, Kleinteile in einem kleinen Fach von ca. 20 × 12 × 10 cm Größe zu verstauen. Einen solchen Stauraum für kleine Aufsatzdüsen, Kleinwerkzeug oder Lappen und Bürste gibt es sonst an keinem Sauger. Die Düsen und Saugrohre können alle in Halterungen am Gerät eingesteckt werden. Der Saugschlauch wird mithilfe von stabilen Gummizügen an den Ecken am Sauger befestigt. Optional kann man sogar noch eine größere Multifunktionshalterung an der Rückseite anbringen, die das Zubehör und das Kabel aufnehmen kann. Auf der planen Oberseite kann man wunderbar Werkzeuge abstellen oder eine Metabox befestigen, so heißen die universell nutzbaren Werkzeugboxen von Metabo.

Kleiner Autosauger

Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner

Der Nulfisk Buddy II ist kompakt, bietet eine gute Saugkraft, einen großen Arbeitsradius und kommt mit einigen Zusatzdüsen.
Test Nass-Trockensauger: Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner
  • Viel Zubehör
  • Gute Saugkraft
  • Saugkraft regulierbar
  • Gebläse­funktion
  • Papier-Staubbeutel nutzt nicht das gesamte Volumen
  • Laut
  • Keine Steckdose
  • Keine automatische Filter­reinigung

Der Nilfisk Buddy II 12 Car Cleaner ist im Grunde nichts anderes als der baugleiche Industriestaubsauger Nilfisk Buddy II 12 zusammen mit dem Zubehör-Paket Premium Auto-Set, das vier spezielle Düsen zum Aussaugen des Autos umfasst. Bereits ohne diese Auto-Düsen hat der kompakte Sauger schon einen guten Eindruck hinterlassen. Wer also auf die speziellen Polsterdüsen verzichten kann, ist mit der rund 50 Euro günstigeren Basisversion Buddy II 12 wirklich gut beraten. Die Düsen lässt sich Nilfisk für unseren Geschmack schon fast etwas zu teuer bezahlen. Das war es dann aber auch schon fast mit negativer Kritik.Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger

Die Saugkraft, die der Buddy II mit seinem 1.200-W-Motor entwickelt, reicht für die üblichen Aufgaben für einen Industriestaubsauger in jedem Fall aus. Es gibt nur eine Stufe, regulieren lässt sich die Saugkraft nicht. Trockener Schmutz war überhaupt kein Problem, Sägespäne und Schutt wurden mühelos eingesaugt. Bei Flüssigkeiten ist man nur durch die Behältergröße limitiert: Mit seinem 15-Liter-Behälter konnte der Nilfisk im Test etwa 7,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen, bevor ein Schwimmer den Saugvorgang stoppte.

Der Motor erzeugt zwar eine gute Leistung, aber auch eine laute Geräuschkulisse: In einem Meter Entfernung haben wir 88 dB gemessen. Damit gehört er eindeutig zu den lautesten Modellen im Test, obwohl andere Sauger teilweise mit 100 oder 200 Watt mehr Leistung laufen.

Vier Düsen für die Auto­reinigung

Wie der Namenszusatz »Car Cleaning« bereits verrät, wird der Nilfisk-Industriestaubsauger hauptsächlich als Autosauger beworben. Mit den vier Düsenaufsätzen gelingt die Auto- und Polsterreinigung tatsächlich sehr gut und vollständig. Mit der langen, gebogenen Fugendüse erreicht man jede Ritze im Auto. Die Turbodüse ist mit einer rotierenden Bürstenwalze ausgestattet, die groben Schmutz aus Teppichen oder Polstern herausbürstet, wie man es von großen Bodenstaubsaugern kennt. Mit der Polsterdüse werden die Oberflächen sauber abgesaugt und mit der Saugbürste lassen sich unebene Flächen wie beispielsweise das Armaturenbrett absaugen. Besser geht es nur mit einem Waschsauger, aber diese sind auf Autopolstern nur bedingt einsetzbar.

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Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Der Nilfisk hat eine gute Saugleistung und bleibt dabei kompakt und leicht.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Alle Düsen können in die dafür vorgesehenen Halterungen am Gerät gesteckt werden.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Die Räder ragen nicht heraus und bleiben nicht so leicht hängen.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Der Hauptschalter ist staubgeschützt.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Ein Kabelhaken am Gerät ist immer praktisch.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Die Bürsten für die Bodendüse sind herausnehmbar.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Drei Düsen zum Aufstecken werden mitgeliefert.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Mit der biegsamen Fugendüse kommt man in jede Ritze.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Der Polster-Saugkopf im Mini-Format bürstet auch Verschmutzungen heraus.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Den Nilfisk Buddy II gibt es auch ohne Autoreinigungs-Düsen für etwa 50 Euro weniger.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Der runde Faltenfilter wird aufgeschraubt.
Nass-Trockensauger Test: Nilfisk Nass Trocken Sauger
Der Filtersack wird in den Anschluss im Motorkopf fest eingehängt.

Nach dem Reinigungseinsatz werden das in zwei Teile zerlegte Saugrohr und die Düsen praktischerweise direkt an die dafür vorgesehenen Halterungen am Gerät eingesteckt. Für das Kabel gibt es einen großen und stabilen Plastikhaken außen am Gehäuse, so hat alles seinen Platz.

Wendig und gut manövrier­bar

Die beiden großen Laufräder an der Rückseite sind feststehend und sorgen dafür, dass der Sauger in der Spur bleibt. An der Vorderseite gibt es zwei kleine, gut bewegliche Lenkräder. So lässt sich das Gerät mit einem leichten Zug am Schlauch gut bewegen. Was uns gut gefallen hat: Die kleinen Lenkrollen ragen nicht über den Gerätekorpus hinaus und werden von kleinen »Kotflügeln« geschützt. So bleiben die Rollen nicht an jeder Ecke hängen und der Industriestaubsauger lässt sich einfacher bewegen. Zusätzlich gibt es oben mittig einen großen Tragegriff.

Der Nilfisk Buddy II 12 verfügt über eine Gebläsefunktion. Wie bei fast allen Industriestaubsauger muss hierfür der Schlauch an den Luftauslass an der Rückseite angeschlossen werden. Das funktioniert über eine konische Steckverbindung sicher und stabil. Das Handling des Patronenfaltenfilters unterscheidet sich auch nicht grundlegend von anderen guten Modellen, nur ist alles eine Nummer kleiner. Der Faltenfilter wird von einer Kunststoffplatte und einer Kunststoffschraube in Position gehalten. Einzig das Einlegen der relativ dünnen Papierfiltersäcke ist etwas umständlich, da man sie direkt am Motorkopf anbringen muss.

Außerdem getestet

Kärcher WD 3 V-15/4/20

Der Kärcher WD 3 V-15/4/20 ist einfach in der Bedienung, kompakt und besitzt eine gute Saugkraft. Er kann auch als Gebläse genutzt werden. Das macht ihn zu einem guten Allround-Sauger für kleine Einsätze im Haushalt. Denn für große Mengen Flüssigkeit oder Schmutz ist der 15-Liter-Behälter nicht ausgelegt. Dafür lässt sich der WD 3 mit seiner Grundfläche von 34 x 35 Zentimetern und 46 Zentimetern Höhe fast überall unproblematisch verstauen.

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Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Der kompakte WD 3 von Kärcher lässt sich unproblematisch verstauen, das Saugrohr wird an das Gehäuse gesteckt.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Der Saugschlauch rastet fest ein.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Multi-Bodendüse mit kleinen Führungsrollen, Bürstenleiste und Gummilippe.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Schlauch und Düsen gehen eine stabile Verbindung ein.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Kleiner Sauger, kleiner Filter zum Aufstecken.
Nass-Trockensauger Test: Kärcher Klein Nass Trocken Sauger
Staub und Schmutz werden mit einem Filterbeutel eingesaugt. Wenn Flüssigkeiten eingesaugt werden, natürlich ohne Beutel. Danach muss der Sauger wieder trocknen.

Beim Kärcher WD 3 ist die Ausstattung mit Zubehör sehr spärlich. Es gibt eine Flachdüse und eine Bodendüse mit Gummilippen, mehr nicht. Dazu passt auch der kurze Saugschlauch. Obwohl die Länge mit zwei Metern angegeben wird, lassen sich effektiv nur ca. 1,60 Meter nutzen, zusammen mit der gebogenen Handdüse kommt man auf knapp 1,80 Meter. Der Motor kennt nur »on« oder »off«, verschiedene Saugstufen gibt es nicht. Insgesamt ist der Kärcher WD 3 V-15/4/20 eben ein guter Industriestaubsauger mit ordentlichen Basisfunktionen – nicht mehr und nicht weniger.

Für eine Empfehlung hat es aber nicht ganz gereicht, denn der Nilfisk Buddy II Car Cleaner ist ähnlich kompakt, saugt genauso gut, kommt aber mit mehr Zubehör, unter anderem für die Reinigung von Fahrzeuginnenräumen. In der Variante Buddy II 12 ohne die speziellen Düsen ist er sogar noch einmal deutlich günstiger und wäre die bessere Wahl als der Kärcher.

Bosch GAS 20 L SFC

Der Bosch GAS 20 L SFC hat im Grunde alle Erwartungen erfüllt, die wir an den Industriestaubsauger der Profimarke von Bosch hatten: Ein gutes Mehrzweckgerät mit integrierter Steckdose in einer tollen Verarbeitungsqualität. Sogar die Lautstärke bleibt angenehm beim Saugen, mit gemessenen 78 dB in einem Meter Entfernung war er der leiseste Sauger im Test. Außerdem kann er eine Staubschutzklasse vorweisen, wenn auch nur die niedrigste Stufe »L«.

Allerdings fanden wir den Preis im Vergleich zu anderen Industriestaubsauger in dieser Klasse etwas zu hoch. Zumal Bosch mit dem Heimwerker-Gerät den Testsieg einheimsen kann: Der AdvancedVac von Bosch ist günstiger und bietet sogar noch eine etwas stärkere Saugleistung.

Optisch erinnert der Bosch GAS 20 L stark an einen bekannten Droiden aus der Kinoreihe Star Wars. Er ist mit einer Steckdose ausgestattet, an der Elektrowerkzeuge mit bis zu 2000 Watt Leistung angeschlossen werden können. Das ist ein guter Wert, manche Sauger ermöglichen nur den Betrieb von Geräten bis 1.500 Watt.

Mit einem drei Meter langen Schlauch und einem fünf Meter langen Stromkabel wird ein großer Bewegungsradius ermöglicht. Warum Bosch bei diesem Nass-Trockensauger keine Bodendüse beilegt, war für uns unverständlich. Außerdem gibt es nur wenige Steckmöglichkeiten, um das Zubehör fest am Gerät unterzubringen, das machen andere besser. Eine Halterung für den langen Schlauch fehlt ebenfalls an diesem Staubsauger. Eine Gebläsefunktion ist auch nicht vorhanden, obwohl es an der Rückseite einen passenden Anschluss dafür geben würde. Insgesamt ist der Bosch GAS 20 L SFC ein ordentlicher Industriestaubsauger, aber in Summe keine Empfehlung mehr.

Nilfisk Multi II 30 T INOX VSC

Der Nilfisk Multi II 30 T INOX VSC wiegt mit Zubehör knapp zehn Kilo und liegt bereits komplett vormontiert im Karton. Einerseits positiv, weil man nach dem Kauf keinen Montageaufwand spart, andererseits offensichtlich eine Problemquelle, denn eine kleine Lenkrolle vorn am Sauger hat den Transport nicht überlebt und war gebrochen. Für unseren Test spielte der Lieferschaden jedoch keine Rolle.

Aber wer hätte gedacht, dass ein Saugschlauch zu lang sein kann? Der 4-Meter-Schlauch, den Nilfisk dem Multi II spendiert hat, ermöglicht einen großen Arbeitsradius, ist aber manchmal auch unpraktisch und sperrig. Ein Kürzen des Schlauchs wäre aber möglich. Das lange Schlauchpaket und das Stromkabel werden an zwei zusätzlichen Kunststoffhaken, die man im Gerät einhängen kann, festgemacht. Bei dem langen Schlauch ist das nicht so einfach, aber man hat wenigstens alles zusammen, wenn der Sauger verstaut wird.

Um Elektrowerkzeuge mit dem Schlauch zu verbinden, nutzt man einen Gummiadapter mit verschiedenen Querschnitten. Allerdings hat man dann immer das recht lange, leicht gebogene Handrohr mit am Gerät dranhängen, das ist nicht optimal gelöst und stört beim Arbeiten.

Nach dem Einschalten des 1.200 Watt starken Motors fällt sofort auf, dass der Multi II für einen Staubsauger relativ leise läuft: In einem Meter Abstand haben wir ca. 79 dB gemessen. Andere waren durchaus zehn Prozent lauter, das klingt nach wenig, ist aber ein deutlich hörbarer Unterschied. Dabei entwickelt er eine Saugkraft von 60 l/s (Liter pro Sekunde) und einen Unterdruck von 200 Millibar (mbar).

Der Multi II erledigt alle Saug-Aufgaben in unserem Test problemlos und bringt praktische Zubehör-Düsen mit: eine Flachdüse für enge Stellen und eine Bodendüse mit Gummilippe zum Absaugen von Flüssigkeiten. Mit einem weiteren Aufsatz wird beim Bohren in Wände der anfallende Staub direkt an der Bohrstelle abgesaugt. Mit dem Saugglocken-Aufsatz lassen sich Verstopfungen in Waschbecken, Rohren oder Siphons beseitigen. Luftmatratzen oder Schlauchboote können mit einem weiteren Adapter aufgeblasen werden.

Eine kleine rote Leuchte signalisiert, wenn der integrierte Faltenfilter verstopft ist und gereinigt werden sollte. Dazu kann man per Knopfdruck die automatische Filterreinigung aktivieren, die den Luftstrom im Inneren umkehrt und so den Filter freipustet. Zusätzlich wird der Filter durch ein Rütteln und Klopfen gesäubert.

Der Nilfisk Multi II 30 T INOX VSC ist kein schlechter Industriestaubsauger, bietet eine Vielzahl von Funktionen und hat einige praktische Zusatzdüsen mit dabei. Trotzdem gibt es für den Preis auch andere Geräte, die ähnlich viel bieten, aber ein wenig ausgereifter daherkommen.

Starmix eCraft PL 1422 EWR

Den Starmix eCraft PL 1422 EWR würden wir als einfachen Sauger mit guter Leistung beschreiben. Mit einer Aufnahmeleistung von 1.400 Watt läuft er in nur einer Saugstufe und entwickelt einen Luftsog von 71 Litern pro Sekunde (l/s), ein guter Wert, der eine hohe Saugkraft verspricht. Das wurde in der Praxis bestätigt: Der Starmix saugt alles blitzschnell auf, egal ob einen Eimer voll Wasser oder einen Haufen Sägespäne. Die Wasserstandserkennung sorgt dafür, dass der Behälter nicht übervoll gemacht werden kann und der Motor trocken bleibt.

Der Faltenfilter ist im Vergleich zu den anderen Geräten eher klein und wir waren von der ungewöhnlichen Fixierung etwas überrascht. Es bleibt immer ein Spalt, den wir zuerst für eine Undichtigkeit hielten, der Hersteller hat uns jedoch bestätigt, dass der Filter korrekt eingebaut war. Es gab auch keine Undichtigkeiten und der Filter funktioniert so, wie er soll. Die Staubbeutel sind leicht einzulegen und zu entnehmen, das haben wir bei anderen Industriestaubsaugern schon deutlich schlechter gesehen.

Als Absaugung für Sägen oder Schleifgeräte in der Hobbywerkstatt ist er ungeeignet, da ihm eine Steckdose für externe elektrische Werkzeuge fehlt. Leider kann man den Sauger auch nicht als Gebläse benutzen.

An der Rückseite gibt es vier Steckplätze für die Düsen und Saugrohre. An einem stabilen Gummizug lassen sich Schlauch und Stromkabel am Sauger fixieren. Der 2,40 Meter lange Schlauch wird mit einem Bajonettverschluss am Gerät gehalten. Das rote Stromkabel ist mit 5,20 Metern schön lang, wenn auch ein wenig steif.

Insgesamt ist der Starmix eCraft PL 1422 EWR ein sehr einfaches, leistungsstarkes und robustes Gerät, alltagstauglich, aber ohne besondere Highlights.

Kärcher WD 2 Plus

Der Kärcher WD 2 Plus ist kompakt und leicht, wirkt aber trotzdem robust. Das Kabel ist mit 3,90 Metern noch annehmbar lang, der Saugschlauch mit nur 1,60 Metern ist dagegen schon arg kurz. Warum ein kleiner Sauger einen kurzen Schlauch braucht, erschließt sich uns überhaupt nicht.

Der Industriestaubsauger besitzt eine gute Saugkraft, und auf den leicht laufenden Rollen ist er sehr wendig. In den 12-Liter-Behälter passen ungefähr 7,5 Liter Flüssigkeit, mehr nicht.

Der WD 2 von Kärcher ist bestens geeignet, wenn Mobilität gefragt ist. Für ihn findet man überall ein Plätzchen, an dem er sich verstauen lässt. Er hat trotz seiner geringen Größe eine sehr gute Saugkraft. Natürlich kann man mit ihm nur kleine Aufgaben bewältigen. Das Handling und die Qualität sind überzeugend, die Gebläse-Funktion macht ihn noch vielseitiger. Der kurze Schlauch war sehr störend und nervig, da der Arbeitsradius dadurch stark eingeschränkt war.

Parkside PWD 20

Der Industriesauger Parkside PWD 20 wirkt beim Auspacken zwar klein, werden dann allerdings die außen liegenden Rollen montiert, ist er letztendlich gar nicht so klein. 40 × 40 cm misst er in der Grundfläche und mit einer Höhe von 45 cm ist er auch nicht niedriger als die anderen kleinen Sauger mit Volumen bis 20 Litern in unserem Test. Der Motor hat eine hohe Saugkraft von 225 l/s – ein respektabler Wert für so einen günstigen Winzling. Die Saugkraft ist nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität sehr gut. Der Edelstahlbehälter ließ sich zudem optimal reinigen, da er innen ganz glatt ist.

Der Preis von rund 50 Euro für den Sauger ist fast unschlagbar. Die Filtersäcke von Parkside sind aber eine Enttäuschung: Sie bestehen aus Papier und reißen schnell. Außerdem fehlt ein anständiger Grundfilter, es gibt lediglich ein sehr grobes Filtergitter, über das der Schaumstoff-Filter zum Flüssigkeitensaugen gezogen wird. Oder ein dünner Sack aus Vliesmaterial wird beim normalen Saugen über die Ansaugvorrichtung gestülpt. Diese Konstruktion ist nicht dicht und hält mit Sicherheit keinen Feinstaub zurück. Außerdem setzt sich der Sack schnell mit Staub zu. Dann muss das Gerät geöffnet werden, um den Vliessack auszuschütteln – nichts für Allergiker.

Feuchte Böden absaugen, kurz zwischendurch Dreck aufsaugen oder Laub aus dem Traufstreifen blasen – das geht alles ohne Probleme. Die Staubbeutel aus Papier sind sehr fragil, man kann jedoch auch stabilere Vliesbeutel von Drittanbietern einsetzen. Parkside selbst bietet diese nicht an.

Die fehlende Steckdose und die Tatsache, dass es keinen fest installierten Filter vor der Turbine gibt, machen ihn für ausdauernde Arbeiten oder als Staubabsaugung für Schleifgeräte oder Sägen untauglich. Er pustet einfach zu viel Feinstaub in die Umgebungsluft. Für ein paar Euro mehr gibt es Hersteller, die ähnlich kleine Sauger mit einem Faltenfilter ausstatten.

Einhell TE-VC 36/25

Der Akku-Industriestaubsauger Einhell TE-VC 36/25 bietet zwar die kabellose Freiheit beim Saugen, allerdings ist die Saugkraft auch merklich schwächer als bei den Saugern mit Kabel. Außerdem bezahlt man den unendlichen Arbeitsradius mit einer stark limitierten Arbeitszeit und einer schwächeren Saugleistung. Mit zwei 3-Ah-Akkus konnten wir nur neun Minuten in der stärkeren der zwei Stufen saugen. Man bräuchte eigentlich mindestens vier Akkus mit 4-Ah-Kapazität, um in den Ladepausen weiterarbeiten zu können. Das ist nur eingeschränkt praxistauglich, zumal die niedrigere Stufe kaum zum Saugen zu gebrauchen ist.

In der stärkeren »Boost«-Stufe kann man in der kurzen Zeit, die die Akkus hergeben, ganz ordentlich saugen. Der 10-Liter-Wassereimer war nach neun Sekunden leergesaugt. Staub und Späne saugt er brav auf, dafür reichen die 150 mbar (Millibar) locker aus. Im Vergleich zu kabelgebundenen Geräten ist die Saugkraft jedoch schwach. Die geringere Saugkraft merkt man erst beim Aufsaugen von grobem Kehricht oder feuchtem Schmutz. Alle anderen Sauger im Test weisen eine Saugkraft von 200 bis 260 mbar auf.

Trotzdem kann man mit dem TE-VC 36/25 saugen, der Luftsog, den der Motor erzeugt, reicht für die vielen leichten Arbeiten aus, für eine Empfehlung reicht es aber noch lange nicht.

Einhell TC-VC 1812 S

Im Lieferumfang des Einhell TC-VC 1812 S befinden sich Anleitung, Saugschlauch und ‑rohr, zwei Düsen, vier Laufrollen, zwei Filter, Fangsack, der Gerätekopf und der Blechkörper. Bis die erste Delle an der glänzenden Oberfläche entstand, brauchten wir das Gerät nur auszupacken. Wir merken: Der Blechtank ist empfindlich. Die Erstmontage ist einfach. Dazu müssen nur die Rollen an das Gehäuse gesteckt, der passende Filterüberzug über den Filterkorb gestülpt, der Gerätekopf montiert und der Schlauch angeschlossen werden. Hier merken wir den günstigen Preis. Alle Teile stecken ordentlich an ihrem Platz, doch sie fühlen sich beim Umgang billig an. Das leichte Gewicht von 3,5 kg (mit Zubehör) trägt ebenfalls nicht zu einem wertigen Gefühl bei. Die Länge des Schlauchs beträgt 1,5 und die des Kabels 2,5 Meter. Die Länge ist für viele Arbeiten knapp bemessen, im Test hat sie gereicht.

Bei unserem 10-Liter-Saugtest schaffte der Einhell nur 7,2 Liter Wasser einzusaugen, dafür brauchte er 5,3 Sekunden. Die Zeit ist gut, doch das Ausleeren wird zur Sauerei. Dafür muss der Gerätekopf abgenommen und irgendwo gelagert werden, ohne dass er den Boden volltropft. Das konnten wir nicht vermeiden. Zum Glück ist es ein Industriestaubsauger der das Wasser wieder aufsaugen kann. Eine Ein-Liter-Wasserlache auf einem Vinylboden stellte keine Herausforderung für ihn dar. Nach etwa 30 Sekunden war die Flüssigkeit weggesaugt und die Restfeuchtigkeit nach fünf weiteren Minuten verdunstet. Beim Saugen von Staub und Spänen machte er ebenso eine gute Figur. Dafür sorgt der Unterdruck von 180 Millibar.

Schließt man den Schlauch statt am Saugschlauchanschluss an den Blasanschluss, aktiviert sich automatisch die Gebläsefunktion. Selbst mit Staub im Fangsack bläst er weitestgehend saubere Luft hinaus. Nicht zu finden sind Zusatzfeatures wie eine automatische Filterreinigung, ein Wasserauslass und eine integrierte Steckdose. Das mitgelieferte Zubehör kann an den Steckplätzen am Sauger angebracht werden. Stabil hält es nicht, beim Saugen fällt es herunter.

Er saugt Wasser, er bläst Luft und er ist günstig. Wer bei der Verarbeitung Abstriche akzeptiert und nur gelegentlich einen Industriestaubsauger benötigt, kann den Einhell TC-VC 1812 S kaufen. Wer den Sauger mehr als dreimal im Jahr benutzen wird, greift besser zu unseren Empfehlungen.

Stanley SXVC15PE

Wer den Stanley SXVC15PE mit der mitgelieferten Anleitung aufbauen möchte, braucht eine gute Übersicht. Die Gebrauchsanweisung ist nicht für eine, sondern für acht Geräte gleichzeitig. Viel schlauer wurden wir mit ihr nicht, deshalb verließen wir uns auf unseren Verstand und bauten die Teile zusammen. Das funktionierte gut. Schwieriger ist die Abnahme des Motorkopfes. Um diesen vom Fangbehälter zu lösen, benötigt man viel Kraft in den Fingern. Menschen mit zarten Händen können wir den Sauger jetzt schon ausreden, denn um Wasser und Staub aus dem Behälter zu leeren, muss der Deckel gelöst werden.

Im Lieferumfang befinden sich drei Saugrohre, eine Bodendüse, eine Fugendüse, ein Filter und ein 1,8 Meter langer Saugschlauch. Zusammen mit dem 2,5-Meter-Kabel ergibt sich ein kleiner Arbeitsradius. Sind alle Teile angeschlossen, bleibt Zubehör übrig. Das gehört an die vorgesehenen Steckplätze am Gerät. Bei großen Bewegungen des Saugers purzeln sie herunter. Hier wünschen wir uns mehr Qualität.

Beim Saugen konnte uns der Stanley überzeugen. Er schluckte zwar nur 4,6 Liter Wasser, doch dafür benötigte er 4,6 Sekunden. Leider gibt es keinen Wasserauslass, weshalb der Gerätekopf abgenommen werden muss. Dabei tropft Wasser, egal wie man ihn handhabt. Zum Glück kann er das Wasser direkt vom Boden ohne Probleme einsaugen. Um nach dem Wassereinsatz feste Partikel zu saugen, sollte der Filter vorher getrocknet werden. Das kann mehrere Stunden dauern. Auch das Einsaugen von Spänen und Staub schafft der Stanley. Dabei ist er ungefähr 80 Dezibel laut. Das ist unserer Erfahrung nach für mehrere Minuten auszuhalten. Die eingebaute Gebläsefunktion kann durch Umstecken des Schlauchs aktiviert werden und funktioniert tadellos. Wir testeten sie mit Staub im Behälter, dabei flog etwas Schmutz wieder heraus.

Der Stanley SXVC15PE saugt trotz seines geringen Luftdurchsatzes von 30 Litern pro Sekunde alles weg, was er vor die Düse bekommt. Allerdings hat er ein geringes Fassungsvermögen, einen kleinen Arbeitsradius, keine integrierte Steckdose, keinen Wasserauslass und Mängel an der Benutzerfreundlichkeit. Aus diesen Gründen reicht es nicht für eine Empfehlung.

Kärcher WD 4 P S V-20/5/22

Die Verarbeitungsqualität aller Teile des Kärcher WD 4 P S V-20/5/22 ist top und die Erstmontage auch ohne Anleitung einfach zu verstehen. Uns gefällt das Klicksystem des Schlauches, das das versehentliche Lösen verhindert. Mitgeliefert im Karton werden ein Saugschlauch, zwei Saugrohre, eine Bodendüse, eine Fugendüse, ein Flachfaltenfilter, Vliesfilterbeutel und ein Werkzeugadapter. Das nicht gebrauchte Zubehör kann an der Rückseite des Saugers aufbewahrt werden. Selbst bei ruckartigen Manövern bleibt alles an seinem Platz. Das fünf Meter lange Kabel sorgt für einen großen Arbeitsradius und kann sauber aufgewickelt und an das Gerät gehängt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, den 2,2 Meter langen Schlauch für die Lagerung zu befestigen. Damit ist alles griffbereit und sicher am Sauger verstaut.

Zehn Liter Wasser atmet der Sauger in fünf Sekunden weg. Leider gibt es keinen Wasserauslass, um die Flüssigkeit ohne Mühe zu entfernen. Deshalb muss dafür der Gerätekopf abgenommen werden. Eine Wasserlache auf Vinylboden ist in wenigen Augenblicken verschwunden. Dabei trat mit der Bodendüse ein heller, unangenehmer Pfeifton auf. Der Ton verschwand, als wir die Düse anhoben. Das muss kein Defekt sein, sondern kann jedem Industriestaubsauger beim Saugen von Flüssigkeiten auf glattem Boden passieren. Das Saugen von Spänen und Staub gelang ebenso wie die anschließende Reinigung simpel und schnell.

Praktisch ist die Gebläsefunktion. Für eine Hofeinfahrt im Herbst reicht die Kraft nicht, für den Einsatz in der Werkstatt schon. Passend dazu ist die integrierte Steckdose, an der sich Elektrowerkzeuge anschließen lassen. Der Schlauch kann dank Adapter mit Werkzeug verbunden werden, um bei der Arbeit beispielsweise Späne vom Werkstück zu saugen. Werkzeug und Sauger können gleichzeitig mit einem Handgriff gestartet werden.

Der Kärcher WD 4 P S V-20/5/22 ist ein sehr guter Sauger mit einer hochwertigen Verarbeitung, einer guten Saugleistung und vielen Features. Die einzigen Nachteile sind der fehlende Wasserauslass und die fehlende automatische Filterreinigung. Der Filter lässt sich allerdings einfach aus der Filterkassette entnehmen und manuell reinigen. Schlussendlich scheitert der Sauger nicht an sich selbst, sondern an der starken Konkurrenz, die noch besser ist. Wer ein gutes Angebot des Kärcher entdeckt, kann zuschlagen.

So haben wir getestet

Wie bei allen unseren Tests müssen auch die Industriestaubsauger praktische Tests durchlaufen, die sehr alltagsnah gestaltet sind. Dazu gehören das Aufsaugen von Staub und Spänen auf ebenem und unebenem Boden. Die Menge an Spänen ist für alle Geräte gleich und sie werden von derselben Stelle aufgesaugt, um eine gute Vergleichbarkeit zu erreichen.

Alle Nass-Trockensauger müssen 10 Liter Wasser einsaugen. Die kleineren Geräte mit bis zu 15 Liter Behältervolumen können keine 10 Liter aufnehmen, damit saugen wir so viel ein, bis das Gerät automatisch stoppt.

Im dritten Teil der praktischen Tests wird eine Pfütze simuliert, etwa von einer ausgelaufenen Waschmaschine: Ein Liter Wasser wird auf Vinylboden mit Holzstruktur verteilt und mit der Bodendüse aufgesaugt.

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Nass-Trockensauger Test: Nass Trockensauger Gruppenbild 2026
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Nass-Trockensauger Test: Gruppenbild Nass Trocken Sauger
Industriestaubsauger im Test: Insgesamt elf Geräte, darunter Sauger von bekannten Marken wie Kärcher, Nilfisk oder Bosch und ein Discounter-Modell von Lidl, mussten unterschiedliche Testaufgaben bewältigen.

Das ist nicht alles, denn in der Praxis spielen Details oft eine größere Rolle, als man denkt: Wichtig sind dichte Verschlüsse, ein durchdachtes System für die Zubehöraufbewahrung oder ein einfacher Filterwechsel. Manche Sauger punkten mit besonderen Funktionen. Daher haben wir die wichtigen Stellen wie Schlauchanschlüsse, Verbindungsstellen und Filtersysteme während des Tests genau geprüft. Dabei können wir schnell die Stärken und Schwächen der Sauger identifizieren.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Industriestaubsauger ist der beste?

Nach unserem Test von 14 Nass-Trockensaugern hat sich der Bosch AdvancedVac 20 als der beste herausgestellt. Er ist ein echter Allrounder mit vielen Funktionen und praktischem Zubehör. Die Saugkraft sowie die Filterleistung sind überzeugend. Alle, die einen Sauger suchen, der möglichst alle Einsatzbereiche abdeckt – nass und trocken saugen, Verwendung als Staubabsaugung bei Elektrowerkzeugen – ist der Bosch Advanced eine gute Wahl.

Sind Industriestaubsauger und Nass-Trockensauger das gleiche?

Grundsätzlich können alle Industriestaubsauger auch Wasser aufsaugen. Genau genommen sind Industriestaubsauger eine eigene Kategorie innerhalb der Nass-Trockensauger mit noch feineren Filtern. Der Begriff „Industriestaubsauger“ hat sich aber mittlerweile im Sprachgebrauch stärker durchgesetzt und daher nennen wir den Test der Einfachheit halber auch  „Industreistaubsauger-Test“ obwohl einige Sauger laut Definition eher Nass-Trockensauger sind.

Industriestaubsauger als Werkstattsauger?

Ein Industriestaubsauger bzw. Nass-Trockensauger mit einer Automatiksteckdose eignet sich grundsätzlich sehr gut als Werkstattsauger. Die Absaugung springt automatisch an, sobald das angeschlossene Gerät gestartet wird, und geht auch wieder mit dem Werkzeug aus. Allerdings sollte man für einen dauerhaften und intensiven Einsatz als Staubabsaugung zu einem Sauger mit Staubklasse „M“ greifen.

Industriestaubsauger mit Akku oder Kabel?

Mittlerweile gibt es einige Nass-Trockensauger mit Akkubetrieb, etwa von Bosch, Einhell oder Kärcher. Mit Akkusaugern kann man ganz ohne einschränkendes Kabel arbeiten, allerdings ist die Laufzeit stark begrenzt und die Leistung ist deutlich schwächer, kaum vergleichbar mit Elektrosaugern mit 1.500 Watt oder mehr.

Haben Industriestaubsauger eine Blasfunktion?

Bei Industriestaubsaugern mit Blasfunktion kann der Luftstrom umgekehrt werden, sodass die Luft durch den Schlauch nicht eingesaugt, sondern ausgeblasen wird. Das ist bei jedem Modell entsprechend angegeben: z. B. als Gebläse- oder, Blasfunktion, Nutzung als Gebläse möglich etc. In unserer Tabelle, in der Sie auch Produkte vergleichen können, ist diese Funktion aufgeführt.

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