Die tägliche oder zumindest regelmäßige Rasur gehört für Männer zum Alltag. Wer dabei besonders viel Wert auf Gründlichkeit legt, setzt in der Regel auf die Nassrasur. Das warme Wasser weicht die Barthaare auf und lässt sie ein kleines Stück weiter aus dem Follikel hervortreten. So können sie noch näher an der Wurzel gekappt werden – für ein möglichst langanhaltendes, glattes Ergebnis.
Um die Haut dabei bestmöglich zu schützen und eine flüssige Rasur zu ermöglichen, braucht es ein hochwertiges Rasierprodukt. Viele Männer greifen zu Rasierschaum, weil man so wertvolle Zeit spart. Denn während Rasiercreme, -gel oder -seife für einen optimalen Hautschutz erst noch aufgeschäumt werden müssen, ist das Produkt aus der Dose sofort einsatzbereit.
Wir haben 11 Rasierschäume für Herren im Hinblick auf ihre Nutzerfreundlichkeit, Schaumqualität und Inhaltsstoffe überprüft. Während fast alle Produkte eine flüssige und saubere Rasur ermöglichen, gibt es sowohl in Bezug auf die Preise als auch die Hautverträglichkeit große Unterschiede. Einen ersten Eindruck unserer Favoriten erhalten Sie in der Kurzübersicht.
Kurzübersicht
Speick Men Rasierschaum
Der Speick Men Rasierschaum schneidet in unserem Test am besten ab. Verantwortlich dafür ist in erster Linie die vergleichsweise sanfte Formulierung, die eine hohe Rasierleistung mit pflegenden Inhaltsstoffen kombiniert. Preislich bewegt sich unser Testsieger im unteren Mittelfeld.
Wilkinson Sword Sensitive Shave Foam

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Feinporiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Günstig
- Parfum
Der Wilkinson Sword Sensitive Shave Foam steht unserem Testsieger um nur wenig nach. Er gehört zu den günstigeren Produkten unseres Testfeldes, ist vergleichsweise sanft formuliert und pflegt intensiv. Mit dem etwas feinporigeren Schaum gelingt eine gründliche Rasur.
Helan Vetiver & Rum Schiuma da Barba

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Sehr cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Milde Tenside
- Parfum und nicht deklarationspflichtige Duftstoffe
- Menthol
- Sehr teuer
Der Helan Vetiver & Rum Schiuma da Barba ist die richtige Wahl für alle, die die tägliche Rasur mit einem besonderen Produkt zelebrieren möchten. Der herbe Duft wirkt belebend und bleibt auch nach der Rasur auf der Haut zurück, die sich dank der vielen pflegenden Inhaltsstoffe besonders geschmeidig anfühlt. Empfindliche Hauttypen sollten jedoch zu einer sanfteren Formulierung greifen.
Balea Men Ultra Sensitive Rasierschaum

- Frei von Parfum und Duftstoffen
- Cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Sehr günstig
- Wenige pflegende Inhaltsstoffe
Der Balea Men Ultra Sensitive Rasierschaum bietet in unseren Augen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Obwohl es sich um den günstigsten Rasierschaum unseres Tests handelt, kann er sowohl in der Theorie als auch in der Praxis punkten. Die Formulierung fällt jedoch deutlich schlanker als bei den meisten anderen Testkandidaten aus, was Vor- und Nachteile birgt.
Vergleichstabelle
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- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Feinporiger, stabiler Schaum
- Sehr angenehmes Hautgefühl
- Milde Tenside
- Parfum und ein deklarationspflichtiger Duftstoff

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Feinporiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Günstig
- Parfum

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Sehr cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Milde Tenside
- Parfum und nicht deklarationspflichtige Duftstoffe
- Menthol
- Sehr teuer

- Frei von Parfum und Duftstoffen
- Cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Sehr günstig
- Wenige pflegende Inhaltsstoffe

- Pflegende Inhaltsstoffe
- Sehr cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Parfum

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Sehr cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Eher milde Tenside
- Parfum und viele deklarationspflichtige Duftstoffe
- Menthol

- Cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Wenige pflegende Inhaltsstoffe
- Sehr teuer

- Pflegende Inhaltsstoffe
- Cremiger, stabiler Schaum
- Parfum und ein deklarationspflichtiger Duftstoff
- Sodium Lauryl Sulfate (SLS)
- Lässt sich nicht ganz sauber dosieren
- Teuer

- Cremiger, stabiler Schaum
- Wenige pflegende Inhaltsstoffe
- Parfum und zwei deklarationspflichtige Duftstoffe
- Synthetische Polymere (PEG-12)
- Sodium Lauryl Sulfate (SLS)

- Cremiger, stabiler Schaum
- Keine pflegenden Inhaltsstoffe
- Parfum und nicht deklarationspflichtige Duftstoffe
- Sodium Lauryl Sulfate (SLS)
- Leicht klebrige Textur
- Leicht ausgetrocknetes Hautgefühl

- Kaum pflegende Inhaltsstoffe
- Parfum und viele deklarationspflichtige Duftstoffe
- Sodium Laureth Sulfate (SLES)
- Spannendes Hautgefühl
- Teuer
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Schaum auf Knopfdruck: Rasierschaum im Test
Die Auswahl an Rasierprodukten ist groß. Welches man wählt, sollte neben persönlichen Präferenzen für die Konsistenz auch vom eigenen Hauttyp abhängig gemacht werden. Doch auch innerhalb der Kategorien Schaum, Creme, Gel und Seife gibt es große Unterschiede. Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Rasierschaum oder Rasiergel?
Ob Rasierschaum oder Rasiergel die bessere Wahl ist, hängt von verschiedenen Faktoren und nicht zuletzt von individuellen Bedürfnissen ab. Während Rasierschaum aus der Dose sofort einsatzbereit ist und Zeit spart, muss Gel im Gesicht erst noch aufgeschäumt werden. Dieser Mehraufwand macht sich jedoch mit einem noch besseren Schutz- und Gleitfilm auf der Haut bezahlt. Wer nicht das gesamte Gesicht rasieren, sondern nur Konturen schärfen möchte, kann auf ein transparentes Rasiergel setzen. So behält man auch während der Rasur stets den Durchblick.
Unterschiede zwischen Rasierschaum, -creme und -seife
Auch im direkten Vergleich mit Rasiercreme und -seife ist Rasierschaum die unkomplizierteste Option. Ein guter Rasierschaum soll mindestens einen zuverlässigen Schutz- und Gleitfilm auf der Haut bilden, eine flüssige Rasur ermöglichen und kein negatives Hautgefühl hinterlassen.
Rasiercreme produziert, wie der Name vermuten lässt, einen besonders cremigen Schaum, der häufig auch intensiver pflegt als Rasierschaum. Rasierseife ist die wohl traditionellste Variante, Schaum zu erzeugen, und wird heute vor allem für ihre Ergiebigkeit und als nachhaltigste Variante unter den Rasierprodukten geschätzt. Obwohl diese Gegenüberstellung bereits grundlegende Unterschiede aufzeigt, sollte die Wahl am Ende vor allem von den Inhaltsstoffen abhängig gemacht werden.
Bedenkliche Inhaltsstoffe, die es (wenn möglich) zu vermeiden gilt
Einige Inhaltsstoffe in Rasierschäumen können die Haut reizen oder der Umwelt schaden. Deshalb lohnt es sich, bei der Wahl Ihres Rasierschaums auf die sogenannte INCI-Liste, das Verzeichnis aller enthaltenen Inhaltsstoffe, zu achten. Die Reihenfolge der genannten Stoffe richtet sich dabei nach der im Produkt enthaltenen Menge.
Gerade Männer mit empfindlicher Haut sollten Duftstoffe aller Art möglichst vermeiden. Es ist recht einfach zu erkennen, ob ein Produkt Parfum enthält. Doch neben diesen können auch weitere natürliche oder synthetische Duftstoffe enthalten sein. Deshalb geben wir in unserer Analyse detailliert an, ob Produkte Parfum oder deklarationspflichtige Duftstoffe enthalten, die Allergien auslösen oder Hautreizungen verursachen können.
Unsere Einschätzung und detaillierte Beschreibungen vieler Inhaltsstoffe finden Sie anbei.
Duftstoffe
Natürliche und synthetische Duftstoffe sind allgegenwärtig in Parfüms, Kosmetika, Reinigern, Raumdüften und Wäschezusätzen. „Natürlich“ ist nicht automatisch milder, „synthetisch“ nicht automatisch kritischer; sie können je nach Stoff, Dosis, Kontaktzeit und Hautzustand häufig Allergien auslösen und bei empfindlichen Personen Hautausschläge, Juckreiz oder Atemwegsreizungen hervorrufen.
Zu den bekannten allergenen Substanzen zählen sowohl natürliche Inhaltsstoffe (z. B. Zitronenöl-Komponenten wie Citral oder Limonen, Lavendel-Inhaltsstoffe wie Linalool sowie Eugenol aus Nelkenöl) als auch synthetische Duftstoffe (z.B. bestimmte Moschusverbindungen). Eine ausführliche Liste der deklarierungspflichtigen Duftstoffe gibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit heraus.
Auch für die Umwelt sind Duftstoffe und ätherische Öle in Kosmetika, Putzmitteln oder Raumdüften eine Belastung, da viele davon persistent sind und sich sowohl in der Luft als auch in den Gewässern anreichern und Wasserorganismen schaden können. Zudem können Raum- und Wäscheparfüms mit mikroverkapselten Düften zusätzlichen Partikeleinsatz bedeuten.
Im Alltag lässt sich das Gesundheitsrisiko mindern, indem man parfümfreie oder duftstoffarme Produkte wählt. Dies gilt vor allem für Kinder, Allergiker oder Asthmatiker sowie Menschen mit empfindlicher oder vorbelasteter Haut. Produktreste gehören in den Hausmüll, nicht in den Ausguss.
Unsere Devise in Bezug auf Duftstoffe lautet: so viel wie nötig, so wenig wie möglich – und da Duftstoffe in vielen Produkten schlicht unnötig sind, bevorzugen wir Produkte ohne Duftstoffe.
Mineralöle (Paraffine, Petrolatum, Vaseline)
Mineralöl – verarbeitet in Creme, Lippenbalsam, Babyöl und in Lebensmittelverpackungen. Einige Alltagsprodukte enthalten Öl aus dem Erdreich. In der Kritik stehen dabei zwei kritische Stoffgruppen: MOSH (gesättigte Kohlenwasserstoffe), die sich im Körper anreichern können, und MOAH (aromatische Kohlenwasserstoffe), unter denen krebserregende Verbindungen vermutet werden. Behörden geben meist Entwarnung für hochgereinigte Öle in Kosmetika – doch Vorsicht ist geboten bei Aufnahme über den Mund.
Auch in Lebensmitteln ist Mineralöl ein Thema – weniger als Zutat, sondern durch Migration aus Verpackungen: Besonders fettreiche, trockene Produkte wie Schokolade oder Müsli sind anfällig für Übertragungen aus Recyclingkarton oder Druckfarben. Die Belastungen wurden deutlich reduziert, doch bei MOAH werden schon geringste Mengen kritisch diskutiert. Bio-Produkte und Verpackungen mit Barrierefolien bieten hier besseren Schutz.
Parabene
Parabene sind gängige Konservierungsstoffe in Kosmetika, die wegen möglicher gesundheitlicher Risiken und Umweltbelastungen in der Kritik stehen. In Tierversuchen zeigen einige Parabene, bei Injektion oder oraler Einnahme, eine hormonähnliche (östrogenartige) Wirkung auf das Hormonsystem.
2004 wurden Parabene in einer viel beachteten Studie in Brusttumoren nachgewiesen, diese Studie wies aber eine Reihe von Schwächen auf. So konnte weder nachgewiesen werden, dass die Parabene die Ursache für die Tumoren waren, noch wurde überprüft, ob sich die Stoffe auch in gesundem Gewebe wiederfinden. Aktuell sieht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keinen Beleg für ein Krebsrisiko. Direkt gesundheitsschädigende Effekte beim Menschen wurden nicht nachgewiesen. Auch Aufsichtsbehörden wie die US-amerikanische FDA stufen Parabene in den geringen verwendeten Mengen als unbedenklich ein.
Vor allem die meist verwendeten Parabene (Methyl- und Ethylparaben) gelten als unbedenklich. Längerkettige Parabene wurden jedoch vorsorglich als endokrine Disruptoren eingestuft – die EU hat z.B. 2020 Butylparaben wegen seiner möglichen hormonellen Wirkung als besonders besorgniserregenden Stoff gelistet.
Parabene sind in der Umwelt messbar, denn sie gelangen über das Abwaschen kosmetischer Produkte ins Abwasser, da nur 90% der Parabene rausgefiltert werden. Weltweit wurden geringe Konzentrationen nachgewiesen, Parabene sind jedoch biologisch abbaubar und reichern sich auch nicht in Lebewesen an. Auch die Reaktionsprodukte aus Chlor und Parabenen werden biologisch abgebaut, wenngleich auch langsamer. In Meereslebewesen zeigen die Parabene, bei Konzentrationen wie sie in der Umwelt messbar sind, keine negativen Effekte.
Tenside / Sulfate
Tenside sind die reinigenden Stoffe in Shampoo, Duschgel, Spülmittel und Waschmittel. Sulfate wie SLS oder SLES gehören zu dieser Gruppe. Für die meisten Menschen sind sie im Alltag kein großes Gesundheitsproblem, können aber Haut, Augen oder Schleimhäute reizen – besonders bei empfindlicher Haut oder sehr häufiger Anwendung. Wer trockene, juckende oder schnell gereizte Haut hat, mit Rosazea oder Neurodermitis kämpft oder oft Aphthen bekommt, kann von milderen oder sulfatfreien Produkten profitieren. Im Haushalt sind außerdem Handschuhe beim Putzen, wenig Sprühprodukte und kindersichere Aufbewahrung konzentrierter Reiniger wichtiger als pauschale „sulfatfrei“-Versprechen.
Der größte Verbraucherfehler wäre, sich am Wort „Sulfat“ festzubeißen und dabei die praktisch wichtigeren Punkte zu übersehen: Duftstoffe, unnötige Sprays, zu häufiges Waschen, fehlende Handschuhe beim Putzen und zu aggressive Produkte bei empfindlicher Haut. Für uns gilt daher: nicht pauschal meiden, aber bei Beschwerden auf mildere Produkte umsteigen.
Mikroplastik
Mikroplastik ist nahezu überall zu finden – vom Tiefseeboden bis in arktisches Eis – und reichert sich in Lebewesen und Nahrungsketten an. Tiere leiden unter verschlucktem Plastik, das zu inneren Verletzungen und Verhungern führen kann, und Organismen zeigen verringerte Wachstums- und Fortpflanzungsraten sowie Zellschäden durch Mikroplastik.
Auch im menschlichen Körper wurden Mikroplastikpartikel nachgewiesen. Bislang gibt es allerdings keine belastbaren Belege für akute Gesundheitsschäden durch Mikroplastik beim Menschen, was auch Gesundheitsorganisationen wie die WHO und das Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigen. In Kosmetika ist Mikroplastik nach heutigem Wissensstand unbedenklich, da es über intakte Haut praktisch nicht vom Körper aufgenommen werden kann.
In Zellkultur- und Tierstudien wurden zwar durch Mikroplastik-Exposition verschiedene gesundheitliche Effekte beobachtet, diese Studien beruhen jedoch überwiegend auf Modellorganismen und hohen Testdosen. Bisher gibt es keine epidemiologischen Studien, die Mikroplastikbelastung direkt mit Erkrankungen in Verbindung bringen. Die WHO betont allerdings die bislang unzureichende Datenlage und fordert weitere Forschung, da offen ist, in welchem Maß Mikroplastik im Körper als Träger für Schadstoffe wie Weichmacher, Bisphenol A oder PFAS wirkt.
Polyethylenglykol (PEG)
Polyethylenglykol (PEG) ist ein vielseitiges synthetisches Polymer, das in Kosmetik, Medizin und anderen Produkten breite Verwendung findet. Akute Gesundheitsgefahren für Verbraucher gelten als gering, doch können PEG-Verbindungen in bestimmen Größenordnungen (ca. 20 EO Einheiten) die Hautbarriere schwächen und so die Aufnahme anderer Stoffe erleichtern. Die in Kosmetika eingesetzten PEGs stehen nicht im Zusammenhang mit schweren allergischen Reaktionen – diese wurden nach Injektionen von PEG-haltigen Arzneimitteln beobachtet. Für sehr sensible Haut kann es im Alltag einfacher sein, pauschal auf PEGs zu verzichten, auch wenn dies wissenschaftlich nicht zwingend notwendig ist, da die unterschiedlichen PEG-Typen über die INCI schwer auseinanderzuhalten sind.
Auch für die Umwelt sind PEGs unterschiedlich einzustufen. Als wasserlösliche synthetische Polymere gelangen sie in großen Mengen ins Abwasser, da Kläranlagen diese Stoffe nicht komplett zurückhalten können. Kosmetische PEG-Emulgatoren gelten nach standardisierten Tests meist als biologisch abbaubar, während hochmolekulare reine PEGs aus Industrie und Pharmazie deutlich langsamer abgebaut werden.
Phenoxyethanol
Phenoxyethanol ist einer der am besten untersuchten Konservierungsstoffe in Kosmetika. Wasserhaltige Produkte wie Shampoos, Cremes, Seren oder Feuchttücher werden durch Phenoxyethanol effektiv vor Bakterien, Hefen und Schimmel geschützt – bereits bei niedriger Einsatzkonzentration.
In der EU ist Phenoxyethanol bis 1 % zugelassen. Dieser Grenzwert wurde durch den SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety), der wissenschaftliche Ausschuss der EU-Kommission für Verbrauchersicherheit, 2016 nach besonders gründlicher Prüfung erneut bestätigt. Somit ist Phenoxyethanol sicher für alle Altersgruppen, ausdrücklich einschließlich Kleinkinder. Selbst bei täglicher Nutzung mehrerer Phenoxyethanol-haltiger Produkte bräuchte es mehrere Dutzend Tiegel Creme, um die als unbedenklich geltende Menge zu überschreiten.
Eine strengere französische Vorsichtsmaßnahme für den Windelbereich wurde 2022 vom Europäischen Gerichtshof aufgehoben, da sie fachlich nicht haltbar war. Trotzdem blieb u. a. dadurch ein schlechter Ruf hängen und viele Marken bewerben ihre Produkte mit dem Zusatz „ohne Phenoxyethanol« als vermeintlichem Qualitätsmerkmal. Für Verbraucher:innen bedeutet das aber nicht automatisch ein sichereres Produkt. Im Gegenteil: Oft stecken in Produkten ohne Phenoxyethanol mehrere schwächere, weniger gut untersuchte Konservierungsstoffe in höherer Menge.
Phenoxyethanol ist weder hautsensibilisierend noch krebserregend oder hormonell wirksam. Was jedoch, wie bei praktisch jedem Inhaltsstoff, vereinzelt vorkommen kann: Leichte Reizungen bei sehr empfindlicher oder vorgeschädigter Haut. Das hat aber weniger mit Phenoxyethanol an sich zu tun, sondern mit der Tatsache, dass bei empfindlicher oder vorgeschädigter Haut die Hautbarriere durchlässiger für Stoffe ist und so diese Stoffe in sensible Bereiche vordringen können, die sonst nicht erreichbar sind.
Die von uns bereitgestellten Informationen zu Inhaltsstoffen basieren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie den Einschätzungen von Fachbehörden. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Verbraucheraufklärung. Unsere Inhalte ersetzen keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben.
In den Produktdetails unterhalb der Vergleichstabelle haben wir die Inhaltsstoffe der einzelnen Produkte aufgelistet.
Richtig rasieren: Worauf es neben einem guten Rasierprodukt noch ankommt
Damit bei der Nassrasur alles glatt geht, sollte man sich gut vorbereiten: Zunächst ist es ratsam, sich vor der Rasur das Gesicht zu waschen. Das lauwarme bis warme Wasser reinigt die Haut und weicht die Barthaare auf. Hin und wieder kann es außerdem sinnvoll sein, ein Peeling durchzuführen, um die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien. Dieses sollte jedoch mit etwas Abstand zur Rasur stattfinden, da beide Anwendungen die Haut leicht reizen können. Ebenso wichtig für eine flüssige Rasur sind scharfe Klingen. Diese sollten je nach Rasierhäufigkeit, Dicke des Barthaars und Qualität der Klingen alle ein bis drei Wochen gewechselt werden. Spätestens, wenn die Klinge an den Haaren zieht oder zupft, ist es höchste Zeit, die Klinge zu wechseln.
Unser Favorit
Speick Men Rasierschaum
Der Speick Men Rasierschaum liegt preislich im unteren Mittelfeld aller Testkandidaten, bietet jedoch das beste Gesamtpaket aus Rasier- und Pflegeleistung. Damit eignet er sich perfekt für die tägliche Anwendung.
Eine hohe Konzentration an Glycerin und Aloe vera sorgt in Kombination mit beruhigendem Allantoin und mehreren rückfettenden Inhaltsstoffen für ein sehr angenehmes Hautgefühl während und nach der Rasur. Außerdem setzt die vegane Formulierung auf vergleichsweise milde Tenside, was die Haut zusätzlich schont.
Der feinporige Schaum lässt sich gut dosieren und einfach auf dem Gesicht verteilen. Dort bleibt er stabil und bildet einen zuverlässigen Gleit- und Schutzfilm, der eine sanfte Rasur ermöglicht. Zurück bleibt ein seidig-glattes Hautgefühl und ein dezenter, botanisch-frischer Duft, zu dem auch der Extrakt der hochalpinen Speick-Pflanze, die der Naturkosmetikmarke ihren Namen gibt, beiträgt.
Kleinere Minuspunkte gibt es trotzdem: Bei sehr empfindlichen Hauttypen könnte die Kombination aus Parfum und dem deklarationspflichtigen Duftstoff Linalool zu Reizungen führen. Unser Tester, der selbst eher empfindliche Haut hat, verträgt das Produkt auch bei mehrmaliger Anwendung allerdings problemlos. Außerdem sei gesagt (auch wenn wir dies nicht abwerten): Es werden für die Verpackung des Speick Men Rasierschaums keine Recyclingmaterialien verwendet. Gerade bei Naturkosmetik im mittleren Preissegment dürften einige Konsumenten dies jedoch als selbstverständlich voraussetzen.
Speick Men Rasierschaum im Testspiegel
Öko-Test hat den Speick Men Rasierschaum zuletzt 2022 getestet und für sehr gut befunden. Es ist jedoch nicht ersichtlich, ob die Formulierung seitdem verändert wurde. Stiftung Warentest hat Rasierschäume für Männer zuletzt 2004 getestet, weshalb wir die Ergebnisse als nicht mehr aktuell erachten. Ansonsten gibt es keine seriösen Tests von unserem Testsieger. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle für Sie nach.
Weitere Empfehlungen
Wilkinson Sword Sensitive Shave Foam

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Feinporiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Günstig
- Parfum
Der Wilkinson Sword Sensitive Shave Foam gehört zu den günstigeren Testkandidaten, überzeugt bei der Rasur und ist obendrein recht gut verträglich. Dafür sorgen unter anderem die vielen pflegenden Inhaltsstoffe: Glycerin und Sorbitol durchfeuchten die Haut, während Panthenol beruhigt und Süßmandelöl rückfettend wirkt. Das vegane Produkt ist dank Tocopheryl Acetate und Sonnenblumenöl reich an Vitamin E, was die Pflegeleistung stärkt und Rötungen sowie Rasurbrand vorbeugt.
Den einzigen Minuspunkt in Sachen Hautverträglichkeit sehen wir in dem enthaltenen Parfum. Abgesehen davon kommt das Produkt jedoch ohne deklarationspflichtige Duftstoffe oder aggressive Tenside aus, die die Haut stärker reizen könnten. Unser Tester, der eher empfindliche Haut hat, hat den Rasierschaum sehr gut vertragen.
Der Schaum ist etwas feinporiger als bei den meisten anderen Testkandidaten. Auf der Haut erweist er sich dennoch als stabil und bildet einen soliden Gleit- und Schutzfilm.
Der Wilkinson Sword Sensitive Shave Foam ermöglicht eine gründliche Rasur und lässt sich einfach abwaschen. Zurück bleibt nur ein angenehmes, gepflegtes Hautgefühl.
Helan Vetiver & Rum Schiuma da Barba

- Sehr viele pflegende Inhaltsstoffe
- Sehr cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Milde Tenside
- Parfum und nicht deklarationspflichtige Duftstoffe
- Menthol
- Sehr teuer
Ein intensiv herb duftender Rasierschaum wie der Vetiver & Rum Schiuma da Barba von Helan kann die tägliche Rasur in ein belebendes Ritual verwandeln. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass man keine sensible Haut hat. Denn neben Parfum enthält dieser Rasierschaum auch zahlreiche deklarationspflichtige und nicht deklarationspflichtige Duftstoffe, die die Haut reizen können. Das enthaltene Menthol wirkt zwar angenehm kühlend, verstärkt aber auch das Risiko von Hautreizungen. Unser Tester hat eher empfindliche Haut, aber kann das Produkt problemlos nutzen, solange er es anschließend gründlich abwäscht. Bei weniger gründlichem Abwaschen nach der Rasur juckt seine Haut leicht.
Gleichwohl bietet die Formulierung auch viel Positives: Zu den zahlreichen pflegenden Inhaltsstoffen gehören unter anderem Glycerin, Jojoba-, Mandel- und Sonnenblumenöl sowie beruhigendes Bisabolol.
Auch in der Praxis kann der Helan Vetiver & Rum Schiuma da Barba überzeugen: Das Produkt lässt sich einfach dosieren und auftragen, fühlt sich besonders cremig an und bleibt auf der Haut stabil. Der Schaum ermöglicht eine flüssige und gründliche Rasur. Durch die vielen enthaltenen Öle sorgt der Rasierschaum für ein geschmeidiges Hautgefühl.
Die positive Rasier- und Pflegeleistung allein erklärt den sehr teuren Preis jedoch nicht. Deshalb empfehlen wir diesen Rasierschaum bewusst Duftliebhabern mit unempfindlicher Haut, die bereit sind, für ein etwas ausgefalleneres Produkt mehr zu bezahlen.
Balea Men Ultra Sensitive Rasierschaum

- Frei von Parfum und Duftstoffen
- Cremiger, stabiler Schaum
- Angenehmes Hautgefühl
- Sehr günstig
- Wenige pflegende Inhaltsstoffe
Der Balea Men Ultra Sensitive Rasierschaum ist der günstigste Schaum unseres Tests. Dafür kann sich seine Leistung durchaus sehen lassen: Der cremige Rasierschaum lässt sich gut dosieren und einfach verteilen. Auf der Haut fühlt er sich angenehm an und erweist sich als stabil.
Der Rasierschaum bildet einen zuverlässigen Gleit- und Schutzfilm auf der Haut, sodass der Rasierer problemlos darüber gleiten kann. Das Produkt lässt sich zwischendurch ganz einfach von den Klingen abwaschen, ohne zu verkleben. So ermöglicht es eine schnelle und gründliche Rasur.
Die Haut fühlt sich nach der Rasur angenehm an. Glycerin und Aloe vera versorgen die Haut mit ausreichend viel Feuchtigkeit. Abgesehen davon ist die Formulierung schlank und funktional. Das bedeutet einerseits, dass keinerlei Duftstoffe oder andere potenziell reizende Substanzen vorkommen, und andererseits, dass keine weiteren pflegenden Inhaltsstoffe enthalten sind.
Insgesamt ist der Balea Men Ultra Sensitive Rasierschaum ideal für Männer, die einen günstigen und gut verträglichen Rasierschaum suchen, der seine Funktion erfüllt. Wichtig ist nur, dass man anschließend direkt Pflegeprodukte nutzt, die die Haut beruhigen und mit Feuchtigkeit versorgen.
Außerdem getestet
Nivea Men Sensitive Rasierschaum
Die pflegenden Inhaltsstoffe des Nivea Men Sensitive Rasierschaum können sich mit Glycerin, beruhigendem Panthenol, entzündungshemmendem Kamillenblütenextrakt und dem Vitamin-E-Derivat Tocopheryl Acetate sehen lassen. Der Schaum lässt sich einfach dosieren, bleibt auf der Haut stabil und verhilft so zu einer flüssigen Rasur. Obwohl sich die Haut insgesamt angenehm anfühlt, hat unser Tester nach der Rasur das Verlangen, sich anschließend direkt einzucremen.
Einen kleineren Minuspunkt gibt es auch für das enthaltene Parfum, auf das wir bei Produkten für sensible Haut am liebsten ganz verzichten würden.
Proraso Shaving Foam Sensitive Skin
Beim Proraso Shaving Foam Sensitive Skin haben wir gemischte Gefühle. Positiv ist die intensive Pflegebasis aus Glycerin, beruhigendem Haferextrakt, rückfettender Sheabutter und mehreren antioxidativ wirkenden Stoffen. Der Schaum lässt sich gut dosieren, hat eine sehr cremige Konsistenz, bleibt auf der Haut stabil und ermöglicht eine flüssige Rasur.
Kritisch sehen wir die Kombination aus Parfum, Menthol und mehreren deklarationspflichtigen Duftallergenen, die Hautreizungen verursachen könnten. Unser Tester, der eher empfindliche Haut hat, verträgt das Produkt, solange er es nach der Anwendung gründlich abwäscht. Er berichtet von einem geschmeidigen Hautgefühl.
Vichy Homme Sensi Shave Anti-Irritation Shaving Foam
Beim Vichy Homme Sensi Shave rechtfertigt die Leistung allein den Preis nicht. Der Rasierschaum gehört zu den teuersten in unserem Test, bietet aber keinen besonderen Mehrwert. Der Schaum lässt sich einfach dosieren, hat eine angenehme Textur und trägt mit einem durchgängigen Schutz- und Gleitfilm zu einer flüssigen Rasur bei. Von der Pflegeleistung hätten wir mehr erwartet: Der Rasierschaum enthält lediglich Glycerin und das antioxidative Vitamin-C-Derivat Ascorbyl Glucoside. Dem gegenüber stehen potenziell reizende Inhaltsstoffe wie Parfum und das Tensid Cocamide MEA.
Unser Tester berichtet von einem neutralen, angenehmen Hautgefühl nach der Verwendung. Insgesamt handelt es sich beim Vichy Homme Sensi Shave zwar um einen soliden Rasierschaum – doch es bleibt der Eindruck, dass man für den Markennamen unnötig draufzahlt.
Men’s Master Professional Shaving Foam
Der Men’s Master Professional Shaving Foam ruft einen stolzen Preis auf, aber schneidet in unserem Test eher mittelmäßig ab. Zunächst das Positive: Der Schaum ist cremig, stabil und ermöglicht eine flüssige Rasur. Außerdem enthält er mit Glycerin, Aloe vera, antioxidativem Grünteeextrakt und Propylene Glycol gleich mehrere pflegende Inhaltsstoffe.
Allerdings liest sich die INCI-Liste nicht durchweg positiv: Parfum, ein deklarationspflichtiger Duftstoff, und Sodium Lauryl Sulfate (SLS) machen das Produkt eher ungeeignet für empfindliche Haut. Hinzu kommt, dass sich der Schaum über die Spenderöffnung, die anders als bei allen anderen Testkandidaten nicht hervorsteht, nicht sauber dosieren lässt. Das Hautgefühl beschreibt unser Tester als neutral – also weder angenehm gepflegt noch unangenehm juckend oder spannend.
Palmolive Men Classic Rasierschaum
Der Palmolive Men Classic Rasierschaum wirkt auf den ersten Blick vielversprechend. Der Rasierschaum lässt sich gut dosieren, hat eine cremige Konsistenz, bleibt auf der Haut stabil und ermöglicht eine gründliche Rasur.
Bei genauerer Betrachtung ergibt sich jedoch ein eher gemischtes Bild: Die Formulierung enthält wenige pflegende Inhaltsstoffe, dafür Parfum, zwei deklarationspflichtige Duftstoffe, Sodium Lauryl Sulfate (SLS) und als einziges Produkt unseres Tests mit PEG-12 eine Kunststoffverbindung. In Kombination können diese Stoffe bei täglicher Anwendung oder empfindlichen Hauttypen Reizungen verursachen.
Tabac Original Rasierschaum
Der Tabac Original Rasierschaum gehört zu den teureren Produkten im Testfeld, schneidet aber mit am schlechtesten ab. Er ermöglicht zwar eine gründliche Rasur, doch die Nachteile überwiegen: Die Formulierung enthält abgesehen von Glycerin keine pflegenden Inhaltsstoffe, aber zahlreiche potenziell reizende Substanzen. Dazu zählen neben Parfum und etlichen deklarationspflichtigen Duftstoffen auch Sodium Laureth Sulfate (SLES).
Der Schaum hat zunächst eine cremige Konsistenz, fällt auf der Haut aber schneller zusammen als die meisten anderen Testkandidaten. Außerdem spannt die Haut unseres Testers nach der Anwendung leicht. Der Duft ist auch nach mehreren Stunden noch wahrnehmbar.
Gillette Shave Foam
Den Gillette Shave Foam können wir nicht uneingeschränkt empfehlen. Er enthält keine nennenswerten pflegenden Inhaltsstoffe, dafür Parfum, weitere Duftstoffe und Sodium Lauryl Sulfate (SLS). Der Schaum ist zwar stabil, hat jedoch eine leicht klebrige Textur.
Mit einem angenehmen Hautgefühl nach der Rasur kann der Gillette ebenfalls nicht punkten: Unser Tester berichtet, dass sich seine Haut nach der Anwendung leicht ausgetrocknet anfühlt. Dieses Gefühl dürfte sich bei einer täglichen Rasur auf Dauer sogar noch verstärken, wenn man nicht mit intensiver Pflege gegensteuert.
So haben wir getestet
Die Produktauswahl reicht von Drogerieprodukten über Naturkosmetik bis hin zu Markenartikeln. Alle Testkandidaten richten sich speziell an Männer und sind für die Bartrasur optimiert. In der Regel spricht jedoch nichts dagegen, sie auch für die Körperrasur zu verwenden.
Im theoretischen Teil begutachten wir zunächst die Verpackung – sowohl im Hinblick auf die verwendeten Materialien als auch auf die Nutzerfreundlichkeit. Hier ist uns insbesondere wichtig, dass sich der Schaum gut dosieren lässt. Anschließend analysieren wir die Inhaltsstoffe: Welche funktionalen und pflegenden Stoffe sind enthalten? Und ebenso wichtig: Ist die Formulierung unbedenklich?

Positiv bewerten wir Inhaltsstoffe wie Allantoin, Aloe vera, Glycerin oder Panthenol, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen oder beruhigend wirken. Negativ bewerten wir bedenkliche Tenside wie Sodium Lauryl Sulfate (SLS) oder Sodium Laureth Sulfate (SLES), die die Barrierefunktion der Haut schwächen können.
Falls ein Produkt weitere umstrittene Stoffe wie synthetische Polymere, das Antioxidans Butylhydroxytoluol (BHT), Paraffinöl oder Petrolatum enthält, weisen wir ebenfalls darauf hin. Als unbedenklich gelten das Tensid Potassium Stearate oder der Emulgator Glyceryl Oleate. Alle getesteten Produkte enthalten Treibgase wie Butan, Isobutan oder Propan. Da sie sich schon kurz nach dem Auftragen größtenteils verflüchtigen, sind sie für die Hautverträglichkeit der Produkte unbedenklich.
Da es sich bei dem Duft eines Rasierschaums um ein eher subjektives Kaufkriterium handelt, fließt er nicht direkt in die Bewertung ein. Wir erwähnen allerdings besondere Ausreißer, positiv und negativ. Die Hautverträglichkeit der verwendeten Duftstoffe wird jedoch begutachtet. Selbstverständlich weisen wir dabei nicht nur auf Parfum, sondern auch auf deklarationspflichtige Allergene und andere Duftstoffe hin.
Im praktischen Teil wird jeder Rasierschaum für die Nassrasur im Gesicht verwendet. Vorab wird das Gesicht mit lauwarmem Wasser gewaschen, um die Haut zu reinigen und die Barthaare leicht aufzuweichen. Zur Rasur wird ein Gillette Mach3-Rasierer verwendet. Neben der Dosierbarkeit bewerten wir auch die Konsistenz, die Verteilbarkeit und die Haltbarkeit des Schaums auf der Haut. Außerdem wird überprüft, ob das jeweilige Produkt einen durchgängigen Gleit- und Schutzfilm auf der Haut bildet und eine flüssige Rasur ermöglicht. Das Hautgefühl nach der Anwendung berücksichtigen wir bei unserer Bewertung ebenfalls.
Zwischen den jeweiligen Rasuren liegt stets ein Tag, um möglichst vergleichbare Schlüsse zu ziehen. Jedes Produkt wird zweimal verwendet, um zu überprüfen, ob sich die Ergebnisse des ersten Tests bei der zweiten Anwendung bestätigen lassen. Sollte das nicht der Fall sein, vermerken wir es entsprechend. Unser Tester hat eher empfindliche Haut.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Rasierschaum ist der beste?
Der beste Rasierschaum für die meisten ist der Speick Men Rasierschaum. Er ermöglicht eine flüssige Rasur und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl.
Welcher Rasierschaum für empfindliche Haut?
Der Wilkinson Sword Sensitive Shave Foam ist vergleichsweise sanft formuliert. Er enthält viele pflegende Inhaltsstoffe und überzeugt auch in der Praxis.
Kann man Rasierschaum auch für den Körper verwenden?
Rasierschaum kann auch für die Körperrasur genutzt werden. Gerade bei der Anwendung im Intimbereich sollte man allerdings auf eine sanfte Formulierung achten.













































