Durchschnittlich läuft man 7.500 Schritte beziehungsweise rund sechs Kilometer pro Tag. Vor allem, wenn man berufsbedingt den ganzen Tag auf den Beinen ist, bietet sich eine Fußmassage zur Entspannung an. Eine Massage der Fußreflexzonen soll das Immunsystem stärken, die Selbstheilungskräfte anregen und sich auf das gesamte Wohlbefinden auswirken.
Dabei können elektrische Fußmassagegeräte helfen: Sie lockern die Muskulatur, lösen Verspannungen und regen die Durchblutung an. Manche Modelle verfügen zusätzlich über eine Wärmefunktion, die Verspannungen entgegenwirkt.
Wir haben bisher 20 Fußmassagegeräte getestet, darunter Massageplatten und Iglu-Massagegeräte. Modelle mit Wasserbad wurden in diesem Test nicht berücksichtigt. Von den getesteten Fußmassagegeräten sind derzeit 19 Stück noch erhältlich.
Kurzübersicht
Medisana FM 900
Unser Testsieger Medisana FM 900 verwöhnt die Füße ganzheitlich. Sie werden per Akupressur oder Luftdruck angenehm druckvoll von allen Seiten massiert und fühlen sich danach tiefenentspannt an. Die Akupressurmassage hat dabei insgesamt zwei, die Luftdruckmassage drei Intensitätsstufen. Ansonsten werden vor allem die Fußreflexzonen von den Massageköpfen behandelt, was zu einer Förderung der Selbstheilungskräfte führen soll.
Newgen Medicals NX-4879-675

- Sehr angenehme, druckvolle Massage
- Füße werden von allen Seiten massiert
- Timer
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Lautes Piepen beim Umschalten
Das Newgen Medicals NX-4879-675 ist ebenfalls eine hervorragende Wahl, da es die Füße ganzheitlich mit einer kraftvollen, aber angenehmen Massage auflockert. Die Fußsohlen werden mit Massageköpfen bearbeitet, während der restliche Fuß durch die Luftdruckmassage der Schlinge massiert wird. Diese Massage kann in drei Intensitäten erfolgen, während die Geschwindigkeit der Massage der Fußsohlen in zwei Stufen gewählt werden kann. Eine Wärmefunktion ist ebenfalls mit dabei.
Medisana LM 100
Das Medisana LM 100 ist eine Mischung aus Fußmassagegerät und Vibrationsplatte. Es behandelt die Fußsohlen mit Shiatsu und die Beine mit einer Vibrationsmassage. Dabei wirkt das Fußmassagegerät auflockernd und entspannend, aber auf keinen Fall zu stark. Die Beine fühlen sich danach belebt an und die Füße gelockert. Auf einen waschbaren Bezug müssen Sie dafür verzichten.
Beurer FM 70
Die beste Massageplatte im Testfeld ist die Beurer FM 70. Praktisch: Man kann sie nicht nur für die Füße, sondern auch für den Rücken verwenden. Die Rotationsrichtung der Massageköpfe kann dabei geändert werden und es gibt insgesamt drei einstellbare Intensitätsstufen. Die Füße fühlen sich nach einer Massageeinheit sehr entspannt an und ein praktischer, waschbarer Hygienebezug wird ebenfalls mitgeliefert.
Comfier CF-5310-EU

- Fußmassage von allen Seiten
- Inklusive Fernbedienung und Timer
- Waschbarer Bezug
- Massage kann man pausieren und Töne stummschalten
- Angenehmer Massagedruck und spürbare Wärme
- Teuer
- Shiatsu vor allem mittig und an den Fersen
- Vibration vor allem an den Zehen
Wohlige Wärme von allen Seiten: Das Comfier CF-5310-EU punktet nicht nur mit seiner Wärmefunktion, sondern auch mit seiner praktischen Fernbedienung und seinem großen Funktionsumfang. Neben Shiatsu und Luftkompression ist auch eine Vibrationsmassage an Bord. Obendrein können Massagen und die automatische Abschaltfunktion jederzeit pausiert beziehungsweise deaktiviert werden. Wer hingegen keine Lust auf die Pieptöne beim Einstellen hat, kann das Iglu-Massagegerät mit einem Klick stummschalten.
Vergleichstabelle
Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.




















- Sehr angenehme, druckvolle Fußreflexzonenmassage
- Fußmassage von allen Seiten
- Timer
- Teuer
- Wärmefunktion nur an Zehen spürbar
- Höchste Luftdruckstufe eventuell leicht unangenehm

- Sehr angenehme, druckvolle Massage
- Füße werden von allen Seiten massiert
- Timer
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Lautes Piepen beim Umschalten

- Sehr angenehme, entspannende Massage
- Für Füße und Beine geeignet
- Intuitive Bedienung
- Wärme in der höheren Stufe angenehm
- Timer
- Teuer
- Kein waschbarer Bezug

- Sehr angenehme, entspannende Massage
- Waschbarer Bezug
- Intuitive Bedienung
- Auch für den Rücken
- Timer
- Wärmefunktion kaum spürbar
- Wenige Modi

- Fußmassage von allen Seiten
- Inklusive Fernbedienung und Timer
- Waschbarer Bezug
- Massage kann man pausieren und Töne stummschalten
- Angenehmer Massagedruck und spürbare Wärme
- Teuer
- Shiatsu vor allem mittig und an den Fersen
- Vibration vor allem an den Zehen

- Fußmassage von allen Seiten
- Angenehmer Massagedruck und spürbare Wärme
- Inklusive Fernbedienung
- Waschbarer Bezug
- Timer
- Teuer
- Shiatsu vor allem mittig und an den Fersen

- Fußmassage von allen Seiten
- Timer
- Waschbarer Bezug
- Angenehmer Massagedruck
- Wärme in der höheren Stufe angenehm
- Shiatsu vor allem mittig und an den Fersen
- Vibration vor allem an den Zehen
- Geräusch des Luftablasses könnte stören

- Fußmassage von allen Seiten
- Timer
- Waschbarer Bezug
- Angenehmer Massagedruck
- Wärmefunktion kaum spürbar

- Angenehme, lockernde Massage
- Wärme nach 7 – 10 Min. angenehm spürbar
- Waschbarer Bezug
- Höhenverstellbar
- Timer
- Nur ein Modus
- Massage könnte in der langsamen Stufe intensiver sein

- Fußmassage von allen Seiten
- Angenehmer Massagedruck
- Intuitive Bedienung
- Waschbarer Bezug
- Timer
- Teuer
- Wärmefunktion kaum spürbar

- Fußmassage von allen Seiten
- Inklusive Fernbedienung
- Waschbarer Bezug
- Timer
- Teuer
- Wärmefunktion kaum spürbar
- Höchste Intensität schmerzt an Zehen

- Für Füße, Beine und Rücken
- Inklusive magnetischer Fernbedienung
- Waschbarer Bezug
- Massiert vor allem Beine
- Wärmefunktion kaum spürbar
- Kein Timer

- Wärme angenehm leicht spürbar
- Intuitive Bedienung
- Timer
- Waschbarer Bezug
- Massage könnte noch ein klein wenig angenehmer sein

- Für Füße, Beine und Rücken geeignet
- Inklusive Übungsheft
- Displays mit Restzeit und gewählter Geschwindigkeit
- Bedienung auch per Fernbedienung möglich
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Programme zunächst etwas verwirrend
- Lautes Surren während des Betriebs
- Batterien für Fernbedienung nicht enthalten
- Kein Timer

- Fußmassage von allen Seiten
- Inklusive Fernbedienung
- Waschbarer Bezug
- Timer
- Teuer
- Schmerzhafte Kompressionsmassage
- Wärmefunktion kaum spürbar

- Angenehmer Massagedruck
- Intuitive Bedienung
- Waschbarer Bezug
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Wenige Modi
- Kein Timer

- Ganzheitliche Massage
- Waschbarer Bezug
- Praktische Kabelaufwicklung
- Teuer
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Luftdruckmassage nur vorne am Fuß
- Shiatsu etwas schwach
- Kein Timer

- Ganzheitliche Massage
- Waschbarer Bezug
- Verschiedene Intensitäten und Modi
- Timer
- Teuer
- Luftdruckmassage an der Ferse unangenehm
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Shiatsu etwas schwach

- Timer
- Günstig
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Vibration zu schwach für wirkliche Massage
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Alle Infos zum Thema
Genussvoller Druck: Fußmassagegeräte im Test
Elektrische Fußmassagegeräte gibt es hauptsächlich in drei Formen: als Massagegerät mit Wasserbad, als Massageplatte oder als Iglu-Massagegerät. Modelle mit Wasserbad werden in diesem Test nicht berücksichtigt, Sie finden sie in unserem Fußbad-Test.
Der überwiegende Teil der getesteten Fußmassagegeräte arbeitet mit der Shiatsu-Massage, die auf der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) basiert. Hier üben rund zwölf bis 18 Massageköpfe Druck auf die Akupressurpunkte an den Fußsohlen aus und aktivieren diese. Laut der TCM sind diese Reflexpunkte über Energieleitbahnen, in denen die Lebensenergie Qi fließt, mit den Organen und Gelenken im Körper verbunden. Staut sich die Energie, kann es zu körperlichen Beschwerden kommen. Werden Reflexpunkte aktiviert, sollen die Leitbahnen den Impuls an das zum Punkt gehörende Organ oder Gelenk weiterleiten, Energiestaus lösen und so den Selbstheilungsprozess in Gang setzen.
Bei der Shiatsu-Massage werden die Massagerollen oder -köpfe in kreisende Bewegungen versetzt, die meisten Fußmassagegeräte bieten hierfür unterschiedliche Intensitäts- oder Geschwindigkeitsstufen an. So kann man sich zunächst mit der Massage vertraut machen und die Intensität an die eigenen Vorlieben anpassen, bevor man eventuell weitere Funktionen wie Wärme hinzuschaltet.
15 bis 30 Minuten sollte eine Massage dauern
Viele Fußmassagegeräte verfügen auch über einen Timer oder eine automatische Abschaltfunktion, sodass man die empfohlene Massagedauer von 15 bis 30 Minuten nicht überschreitet. Praktisch ist es, wenn man sich für die Bedienung des Fußmassagegeräts nicht herunterbücken muss, sondern die Bedientasten ganz bequem mit den Zehen betätigen kann. Hersteller von Iglu-Massagegeräten liefern dafür häufig auch Fernbedienungen mit.
Aus hygienischen Gründen verfügen viele Fußmassagegeräte auch über einen abnehm- und waschbaren Bezug. Je nach Modell stellt man die Füße auf eine Platte oder in das Fußmassagegerät selbst.
Massageplatten
Bei diesen Fußmassagegeräten werden die Füße einfach auf die Platte gestellt, die Massage erfolgt dann von unten. Dementsprechend werden hier nur die Fußsohlen und nicht der ganze Fuß von allen Seiten massiert.

Die Platten lassen sich bequem mit den Zehen bedienen. Auf der Platte gibt es zwei Zonen mit Massagerollen beziehungsweise -köpfen, auf die die Füße gestellt werden. Zu Beginn kann das Kribbeln unter den Fußsohlen für manche unangenehm oder schmerzhaft sein, die Intensität lässt sich hier verringern, indem die Füße mit weniger Druck auf die Platte gestellt werden.
Iglu-Massagegeräte
Bei den sogenannten Iglu-Massagegeräten handelt es sich um geschlossene Modelle mit zwei separaten Öffnungen für die Füße. In der kalten Jahreszeit ist die Wärme dieser Fußmassagegeräte angenehm, im Sommer kann es allerdings schnell zu viel werden. Die Füße werden hier nicht nur von unten, sondern von allen Seiten massiert. Häufig bieten diese Fußmassagegeräte auch mehrere Massagearten wie Roll-, Shiatsu- und Luftdruckmassage. Manche Iglu-Massagegeräte kommen mit einer Fernbedienung, sodass man sich zur Bedienung nicht herunterbücken muss. Zudem bieten diese Modelle meist mehr Modi und Stufenregulierungen als die Massageplatten.

Bei den getesteten Modellen kam zur Shiatsu-Massage an den Fußsohlen noch die Luftdruckmassage hinzu. Hier erzeugen dynamische Luftpolster im Fußmassagegerät sanfte Luftdruckwellen, die die Füße massieren. Sie schwellen in Intervallen an und ab und üben so einen sanften Druck aus. Dadurch wird die Durchblutung gefördert und verhärtetes Gewebe gelockert. Die Intensität lässt sich hier meist stufenweise regulieren.
Unser Favorit
Medisana FM 900
Das Medisana FM 900 behandelt die Füße von allen Seiten dank einer Schlaufe. Von unten werden die Fußreflexzonen mit Akupressur behandelt, während die Schlinge sich per Luftdruck um den Rest der Füße kümmert.
Die wohltuende Fußreflexzonenmassage soll gesundheitsfördernd sein, die Selbstheilungskräfte anregen und damit das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Die Schlaufe zieht sich dabei immer wieder angenehm druckvoll um die Füße herum zusammen, sodass auch die Seiten, Zehen sowie die gesamte obere Seite der Füße massiert werden.
Nach 15 Minuten schaltet sich das Fußmassagegerät automatisch ab und man kann es auf Wunsch gerne noch einmal eine Viertelstunde lang nutzen. Die Massage ist allerdings so entspannend, dass sich die Füße bereits nach ein paar Minuten schon deutlich besser anfühlen.
Bedient wird das Fußmassagegerät entweder mit den Fingern oder intuitiv mit den Zehen, dafür muss man die Füße jedoch jedes Mal aus der Schlinge herausziehen. Die Bedientasten befinden sich oben auf der Schlinge und sind einfach zu verstehen. Von oben nach unten gibt es den Ein- und Ausschalter, die Taste für die Wärmefunktion und die beiden Knöpfe für die Intensitätsstufen der Fußsohlen- und Luftdruckmassage.
Apropos Intensitätsstufen: Es gibt insgesamt zwei für die Akupressur von unten und drei für die Kompressionsmassage der Schlaufe. Die Massage ist stets druckvoll, jedoch angenehm, und der Unterschied zwischen den Intensitäten ist deutlich spürbar. Beide Akupressurstufen fühlen sich sehr gut an, die höchste Luftdruckstufe empfanden wir als leicht unangenehm – das ist jedoch Geschmackssache.
Im Lieferumfang sind ein langes Ladekabel und einige faltbare Anleitungen in verschiedenen Sprachen dabei. Diese erklären die einzelnen Bestandteile und die Bedienung, geben Sicherheitshinweise und listen die technischen Daten auf.
Das Medisana FM 900 versorgt die Füße ganzheitlich mit einer kraftvollen, entspannenden Massage. Sowohl die Akupressur- sowie die Luftdruckmassage haben uns im Fußmassagegeräte-Test vollständig überzeugt und unsere Füße ganzheitlich entspannt. Sie fühlten sich danach aufgelockert und erfrischt an.
Nachteile?
Die Wärmefunktion des Fußmassagegeräts war im Test leider nur an den Zehen zu spüren, der Rest der Füße wird nicht gewärmt. Wärmefunktionen sind jedoch bei den meisten Modellen enttäuschend und kaum wahrnehmbar. Außerdem ist das Fußmassagegerät kein Schnäppchen.
Und wie bereits erwähnt, könnte die stärkste Luftdruckstufe für die ein oder andere Person zu stark sein. Das ist jedoch Geschmacksache, eine unserer Testpersonen empfand sie als besonders druckvoll, aber immer noch angenehm.
Medisana FM 900 im Testspiegel
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Testberichte zum Medisana FM 900. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.
Weitere Empfehlungen
Newgen Medicals NX-4879-675

- Sehr angenehme, druckvolle Massage
- Füße werden von allen Seiten massiert
- Timer
- Wärme nicht wirklich zu spüren
- Lautes Piepen beim Umschalten
Das Newgen Medicals NX-4879-675 kommt mit einer im Testfeld beinahe einzigartigen Form daher: Die Massageplatte ist mit einer Schlaufe versehen, die dazu dienen soll, die Füße mit einer Luftdruckmassage zu behandeln. Der Massagedruck ist dabei immer angenehm und die Füße werden nicht nur von unten, sondern ganzheitlich massiert.
Das Bedienfeld befindet sich mittig auf der Schlaufe, hier kann das Fußmassagegerät an- und ausgeschaltet, die Wärme eingestellt sowie die Stufen für die Geschwindigkeit und für die Intensität der Luftdruckmassage gewählt werden. Unter den Tasten befinden sich kleine LEDs, die anzeigen, was gerade eingestellt ist: Ist die Wärme eingeschaltet, leuchtet die LED unter der entsprechenden Taste. Unter der Geschwindigkeitstaste sind zwei, unter der Intensitätstaste für den Luftdruck drei LEDs angebracht. Auch diese leuchten entsprechend der eingestellten Stufe auf.
Von unten werden die Füße durch Shiatsu-Massageköpfe im Fußbett massiert, der Luftdruck kommt durch die Schlinge zustande, der Druck auf den restlichen Fuß ausübt. So werden die Füße von allen Seiten massiert. Der Massagedruck ist dabei kraftvoll, aber angenehm – die Füße werden gut durchgeknetet. Die Unterschiede zwischen Intensitätsstufe 1, 2 und 3 sind dabei auch deutlich zu spüren. Die Massage der Fußsohlen kann in zwei Geschwindigkeitsstufen erfolgen. Nach 15 Minuten im Betrieb schaltet sich das Newgen Medicals automatisch aus.
Einzig die Wärmefunktion ist leider nicht wirklich zu spüren. Zudem ertönt bei jedem Druck auf die Tasten ein recht lauter Piepton, das könnte auf Dauer etwas nervig werden. Nichtsdestotrotz bietet das Newgen Medicals NX-4879-675 insgesamt eine angenehme und kraftvolle Massage für die gesamten Füße und ist dabei auch einfach und intuitiv zu bedienen.
Medisana LM 100
Medisana konnte uns erneut mit einem Fußmassagegerät überzeugen. Das 60 Watt starke LM 100 ist ein 2-in-1-Gerät, das die Fußsohlen mit Shiatsu und die Fersen sowie Beine mit Vibrationen verwöhnt. Dafür sorgen vier Massagerollen mit insgesamt zwölf Köpfen, die sich in verschiedene Richtungen drehen. Die oberen beiden Rollen bewegen sich zum Rand hin, die unteren beiden zur Mitte.
Die Vibrationsmassage stammt von den beiden Feldern auf Fersenhöhe, die die Beine in Schwung bringen. Im Praxistest waren wir positiv überrascht, denn unsere Beine fühlten sich danach tatsächlich aufgeweckter an. Viele Vibrationsplatten für die Beine sind ein wenig zu stark oder vernachlässigen die Füße. Beim LM 100 ist das nicht der Fall. Unsere Fußsohlen wurden von der Shiatsu-Massage bearbeitet und Verspannungen angenehm gelockert.
Das Gerät soll dabei laut Hersteller myofaszial wirken, also eventuell verklebte Myofaszien lösen und lockern. Das sind besonders feine, zähe Häute, die aus Bindegewebe bestehen. Bei Verklebungen entstehen Verspannungen und Muskelschmerzen. Das ist super für die Beine, für den Rücken ist das Massagegerät allerdings nicht geeignet.
Die Shiatsu-Massage hat übrigens eine Intensitätsstufe, die Vibrationsmassage zwei. Die höhere Intensität ist recht kräftig, aber nicht zu intensiv. Bedient wird das Fußmassagegerät intuitiv mit den Zehen, die Tasten sind dafür groß genug und liegen mittig am Gerät. Die Ein-/Aus-Taste leuchtet bei Inbetriebnahme blau, die Wärme-Taste erst rot und dann lila. Die Farben geben die derzeit verwendete Stufe an. Die erste Wärmeintensität ist leider kaum wahrnehmbar, die zweite dafür recht angenehm.
Der unterste der drei Knöpfe, mit der Aufschrift »P«, steht für den Modus. Im ersten Modus ist lediglich das Shiatsu aktiv, die Massagerollen bewegen sich und lockern die Fußsohlen. Im zweiten Modus wird die Vibrationsmassage auf einer etwa mittleren Stärke hinzugeschaltet. Im dritten Modus wird die Vibration verstärkt, wobei sie die Waden nun ordentlich ins Wackeln bringt. Die Shiatsu-Massage ist stets an und kann nicht abgeschaltet werden, was wir allerdings nicht als negativ empfanden.
Das Medisana LM 100 ist dabei erfreulich leise: Im Sitzen kam bei uns nur eine Geräuschkulisse von etwa 50 Dezibel an. Das ist vollkommen aushaltbar und führt nicht zu Stress. Es gibt zwar streng genommen keinen einstellbaren Timer, aber eine automatische Abschaltfunktion, die wie ein fünfzehnminütiger Timer arbeitet. So können Sie sich zurücklehnen und entspannen, ohne auf die Uhr schauen zu müssen.
Das Fußmassagegerät eignet sich bis zu Schuhgröße 46, unsere Testerin mit Größe 39 fühlte sich darauf pudelwohl. Die Verarbeitung ist dazu einwandfrei, und das relativ lange Kabel kann nach der Benutzung auf der Unterseite aufgerollt werden. So liegt es beim Verstauen nicht im Weg.
Einzige Mankos: Der Bezug ist fest, kann also nicht abgenommen und gewaschen werden. Ein externer Überzug wird nicht mitgeliefert. Wir empfehlen, das Massagegerät mit Socken zu benutzen, um es möglichst hygienisch zu halten. Der Preis ist außerdem auch kein Schnäppchen, 160 Euro muss man schon ausgeben wollen (Stand 10/2024). Alles in allem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber gut.
Beurer FM 70
Die Beurer FM 70 kann sowohl die Füße als auch den Rücken mit einer Shiatsu-Massage verwöhnen. Daneben ist sie intuitiv mit den Zehen bedienbar und wiegt weniger als zwei Kilogramm.
Die Drehrichtung der Massageköpfe kann auf Knopfdruck geändert werden, mehr Modi gibt es allerdings nicht. Dafür sind aber drei Intensitätsstufen vorhanden, die sich alle sehr gut anfühlen – der Druck passt, die Geschwindigkeit ebenso. Eine LED-Hintergrundbeleuchtung zeigt dabei an, in welcher Intensität sich das Fußmassagegerät befindet: Sie leuchtet grün für schwach, blau für mittelstark und rot für stark.
Nach dem Anschalten läuft insgesamt 15 Minuten lang ein unsichtbarer Timer ab, danach schaltet sich das Fußmassagegerät selbstständig aus. Je nach Vorlieben kann man sich noch einmal eine Viertelstunde lang massieren lassen, danach sollte man aber eine Pause einlegen, um mögliche Schmerzen zu vermeiden.
Im Lieferumfang sind ein langes Ladekabel, ein waschbarer Hygienebezug sowie eine dicke, mehrsprachige Anleitung enthalten. Darin wird alles vom Lieferumfang über die Einstellungsmöglichkeiten bis hin zur Reinigung ausführlich erklärt. Der Hygienebezug darf übrigens auch in die Waschmaschine bei 30 Grad.
Die Bedienung per Drucktasten ist insgesamt simpel. Mit dem Ein- und Ausschalter beginnt beziehungsweise stoppt das Fußmassagegerät zu arbeiten, die Richtungstaste ändert die Drehrichtung der Massageköpfe und die Intensitätstaste sorgt für den Wechsel zwischen den drei Intensitäten. Zuletzt gibt es noch den Knopf für die Wärmefunktion, die allerdings im Test eher enttäuschte. Man konnte die Wärme kaum spüren, das ist jedoch bei den meisten Fußmassagegeräten der Fall.
Die Beurer FM 70 ist insgesamt die Massageplatte mit dem besten Massagegefühl an den Fußsohlen im Testfeld. Die Fußmassage fühlt sich sehr entspannend und angenehm druckvoll an. Unsere Fußsohlen waren danach entspannt und wir verspürten den Drang, den Timer noch einmal herunterlaufen zu lassen.
Wir empfehlen die Beurer FM 70 allen, die nach einer Massageplatte zur regelmäßigen Fußmassage suchen.
Comfier CF-5310-EU

- Fußmassage von allen Seiten
- Inklusive Fernbedienung und Timer
- Waschbarer Bezug
- Massage kann man pausieren und Töne stummschalten
- Angenehmer Massagedruck und spürbare Wärme
- Teuer
- Shiatsu vor allem mittig und an den Fersen
- Vibration vor allem an den Zehen
Das Comfier CF-5310-EU ist unser aktueller Liebling unter den Iglu-Fußmassagegeräten. Kein Wunder, denn der Funktionsumfang ist breit gefächert: Mit an Bord sind Shiatsu, Luftkompression und Vibrationen. Letztere verwöhnen vor allem die Zehen, wodurch sie die Lücke der Shiatsu-Massage schließen, die lediglich die Sohlen und Fersen durchknetet.
Alle drei Massagearten haben je drei Intensitätsstufen, die auf dem Bedienfeld mit »L«, »M« und »H« gekennzeichnet sind. Gleiches gilt für die Wärmefunktion: In der ersten Intensität ist sie bereits angenehm spürbar, auf mittlerer sowie hoher Stufe wird sie jeweils nochmal intensiver, allerdings keineswegs zu heiß. Die Shiatsu-Köpfe drehen sich in der niedrigsten und mittleren Stufe in jeweils entgegengesetzte Richtungen, auf »H« werden sie dann schneller.
Die Kompressionsmassage wird von Stufe zu Stufe spürbar stärker, in der höchsten ist sie recht druckvoll, allerdings noch nicht schmerzhaft – wobei der Druck bei empfindlichen Füßen vor allem in Kombination mit Shiatsu stechend schmerzen kann. Wir haben es im Test gut aushalten können, doch falls es Ihnen zu stark wird, können Sie jederzeit eine niedrigere Intensität wählen oder die Knetmassage abschalten. Alle Funktionen lassen sich glücklicherweise einzeln zuschalten.
Die Vibrationsfunktion des CF-5310-EU empfanden wir als entspannend und auflockernd. Sie vibriert nicht durchgehend, sondern erinnert etwas an einen unruhigen Herzschlag, der von Stufe zu Stufe schneller und kräftiger wird. Die Wärmefunktion sowie Massagemodi und -intensitätsstufen können sowohl am Fußmassagegerät als auch an der mitgelieferten Fernbedienung eingestellt werden.
Die Fernbedienung hat außerdem zwei zusätzliche Knöpfe: Der erste pausiert alle Funktionen des Geräts, der zweite schaltet jegliche Signaltöne stumm. Das finden wir super, denn die meisten Menschen empfinden eine durchgehende, angenehme Ruhe als entspannend. Damit die Fußmassage nicht zu lange andauert, greift die automatische Abschaltfunktion nach 15 Minuten ein. Ein »richtiger«, einstellbarer Timer gehört nicht zum Funktionsumfang des Comfier-Massagegeräts.
Die Verarbeitung ist übrigens makellos, der Bezug abnehmbar und die Lautstärke während der Massage im Rahmen. Wir empfanden keines der Massagegeräusche als störend, aus einem Meter Abstand haben wir passable 51,1 Dezibel gemessen. Das Fußmassagegerät bringt rund drei Kilo auf die Waage und lässt sich problemlos von einer Steckdose zur nächsten tragen. Das Stromkabel ist auch ausreichend lang.
Meckern können wir eigentlich nur am Preis: Zum Testzeitpunkt 12/2025 kostet das Comfier CF-5310-EU rund 115 Euro. Angesichts des breitgefächerten Funktionsumfangs, der spürbaren Wärmefunktion und der praktischen Bedienung lohnt es sich trotzdem zuzuschlagen. Die Massagefunktionen haben uns in allen drei Intensitätsstufen vollends überzeugt – und unsere Füße nicht nur verwöhnt, sondern auch deren verspannte Muskulatur gelockert.
Außerdem getestet
Bob and Brad Lite Fußmassagegerät 827-R
Vom Bob and Brad 827-R können sich einige Fußmassagegeräte eine Scheibe abschneiden, zumindest von der Wärmefunktion. Sie ist bereits in der niedrigen Intensität rundum spürbar, in der höheren Stufe werden die Füße ziemlich warm. Beide Intensitäten sind wohltuend und weder zu schwach noch zu intensiv – so stellt man sich eine Wärmefunktion vor!
Ansonsten kommt das Massagegerät zwar ohne einstellbaren Timer, dafür aber mit einer automatischen Abschaltfunktion. Es schaltet sich nach 15 Minuten von allein aus, sodass man sich gedankenlos zurücklehnen und entspannen kann. Falls Sie eine längere Massageeinheit benötigen, können Sie das Gerät noch einmal einschalten. Länger als 30 Minuten sollte man sich allerdings nicht am Stück massieren lassen.
In puncto Massage sind Shiatsu und Luftdruck vertreten. Ersteres knetet die Fußsohlen durch, während sich die Kompressionsmassage um den Rest der Füße kümmert. Die beiden Massagearten sind in je drei Intensitäten vertreten: leicht, mittel und hart.
Das Shiatsu ist in der niedrigsten Stufe recht sanft, aber entspannend, in der mittleren weiterhin angenehm und etwas rasanter, in der höchsten dann am schnellsten und wohltuendsten. Es wird hauptsächlich die Geschwindigkeit der Massageköpfe erhöht, die Intensität steigert sich kaum. Die Shiatsu-Massage ist zwar nicht zu schwach, allerdings fokussiert sie sich auf die Mitte der Fußsohle sowie die Fersen. Unsere Zehen wurden außen vor gelassen, und das bei Schuhgröße 39.
Die Kompressionsmassage ist allerdings großflächig und schön druckvoll. Wir waren überrascht, da selbst die höchste Stufe nicht schmerzhaft ist, sondern recht intensiv, aber entspannend. Die niedrigste Intensität ist hingegen auch nicht zu schwach, und wir konnten einen deutlichen Unterschied zwischen den drei Stufen spüren. Man kann die beiden Massagetypen einzeln oder kombiniert anschalten, wir empfehlen die Kompression als Ergänzung zur Shiatsu-Massage.
Ein großer Pluspunkt des Bob and Brad 827-R ist die Bedienung. Der Hersteller legt eine Fernbedienung inklusive eingesetzter Batterien bei. Während der Fußmassage muss man sich also nicht bücken, um die Tasten am Gerät zu bedienen, oder die Füße aus den warmen Löchern ziehen.
Es gibt an der Fernbedienung einen Ein-/Ausschalter, einen Knopf für die Kompressions- sowie einen für die Shiatsu-Intensität. Zuletzt ist noch ein Knopf für die Wärmefunktion vertreten. Die Beschriftung der Tasten ist komplett auf Englisch, allerdings sind auch Symbole vertreten und die Bedienung ist recht intuitiv.
Ansonsten ist der Bezug abnehmbar sowie waschbar, die Verarbeitung einwandfrei und das Gewicht nicht zu schwer. Die drei Kilo erlauben es, das Fußmassagegerät bequem von einem Raum zum nächsten zu tragen. Beim Drücken der Tasten ertönt stets ein angenehmer Signalton, der nicht zu laut ist. Während der Fußmassage ist das Gerät selbst auch angenehm leise, so wie man es sich wünscht.
Insgesamt sind wir mit dem Bob and Brad Lite 827-R zufrieden, auch wenn die Shiatsu-Massage etwas großflächiger ausfallen könnte. Man muss aber dazu bereit sein, den hohen Preis zu zahlen.
Renpho FM-059
Das Iglu-Fußmassagegerät Renpho FM-059 ist intuitiv und leicht bedienbar, verfügt über einen Timer und verschiedene Modi und massiert die Füße dank Shiatsu und Luftdruck von allen Seiten intensiv.
Das Fußmassagegerät besteht aus ABS-Kunststoff, der waschbare Bezug der Aussparungen ist aus Lycra. Das Gerät ist nicht nur in Schwarz, sondern auch in Rot und Weiß erhältlich. Mitgeliefert werden ein Netzteil und die mehrsprachige Anleitung. Das Renpho kann bis Schuhgröße 46 genutzt werden.
Das Touch-Bedienfeld ist oberhalb der beiden Aussparungen für die Füße angebracht, da es leicht angeschrägt ist, kann man es sehr gut ablesen und bequem mit den Zehen bedienen. Die einzelnen Tasten sind allerdings nur auf Englisch beschriftet. Unter ihnen sind kleine LEDs angebracht, die den ausgewählten Modus und die eingestellte Intensität anzeigen.
Es lässt sich ein Timer für 15 oder 30 Minuten einstellen sowie die Wärme zu- oder ausschalten. Die Intensität der Shiatsu- und der Luftdruckmassage lässt sich auf niedrig, mittel und hoch einstellen. Die Bedienung ist recht intuitiv und einfach, beim Betätigen der Tasten ist jedes Mal ein leiser Piepton zu hören.
Die Wärmefunktion ist – wie bei vielen Fußmassagegeräten – nur ganz leicht zu spüren. Die Shiatsu-Massage ist bei diesem Gerät auch nicht ganz so stark. Zudem wird auf den höheren Intensitätsstufen eher die Geschwindigkeit der Shiatsu-Massage erhöht – und nicht die Intensität.
Wählt man den Modus mit Shiatsu und Luftdruck, kneten die Massagerollen sehr langsam. Der Massagedruck ist angenehm. Auf Stufe zwei ist die Shiatsu-Massage etwas schneller, aber nicht zu intensiv. Auch die Luftkompression ist deutlicher zu spüren, aber noch wohltuend und angenehm. Der Fuß wird von allen Seiten massiert. Auf der höchsten Stufe ist die Geschwindigkeit wieder etwas höher, der Massagedruck der Shiatsu-Massage dürfte aber gerne noch etwas stärker ausfallen. Im Vergleich dazu ist der Luftdruck auf dieser Stufe recht stark und somit teils etwas unangenehm am Fuß.
Die Füße werden bei diesem Iglu-Fußmassagegerät von allen Seiten mit einem angenehmen Druck massiert, die Bedienung ist intuitiv sowie bequem mit den Zehen möglich. Allerdings ist das Fußmassagegerät auch eines der teuersten im Testfeld.
Mediashop VibroLegs
Die Mediashop VibroLegs massiert nicht nur die Fußsohlen, sondern durch Oszillation auch die gesamten Beine von den Waden bis zu den Oberschenkeln und sogar den unteren Rücken. Im Lieferumfang ist daher auch ein Heftchen mit zehn kleinen Übungen für die jeweiligen Bereiche enthalten.
Das Testmodell kommt in einem auffälligen Giftgrün daher, die beiden Zonen für die Füße haben eine kleine Aussparung in der Mitte, hier befinden sich die Massageköpfe. Drumherum sind die Zonen mit vielen kleinen Noppen versehen. Im Lieferumfang ist zudem eine kleine Fernbedienung enthalten sowie eine bebilderte Kurz- und eine etwas ausführlichere Anleitung.
Oben am Fußmassagegerät befindet sich das Touch-Bedienfeld. Hier gibt es die Power-Taste, separate Schalter für »Start« und »Stop« und die Taste zum Auswählen des Programms. Zusätzlich kann über die »Plus«- und die »Minus«-Taste die Geschwindigkeit und die Massagedauer erhöht oder verringert werden. Über dem Bedienfeld sind zudem zwei Displays angebracht: Auf dem einen wird die eingestellte Geschwindigkeit, auf dem anderen abwechselnd die Restzeit und das ausgewählte Programm angezeigt.
Es stehen insgesamt vier Programme zur Verfügung: zwei manuelle und zwei Automatik-Programme. Bei den beiden manuellen Programmen (P1 und P4) kann man die Massagedauer und die Geschwindigkeit selbst festlegen. Im P1 wird nur mit Vibration gearbeitet, im P4 dann mit Vibration und Akupressur gleichzeitig. Das heißt, die Beine werden dank der Vibration »durchgeschüttelt«, während die Fußsohlen durch die Massagerollen bearbeitet werden.
Im Automatik-Programm P3 sind dann Zeit und Geschwindigkeit voreingestellt, die Geschwindigkeit geht sekündlich eine Stufe höher, bis sie schließlich die höchste erreicht hat, nach einer Minute verringert sie sich dann wieder auf die niedrigste Stufe. In der ersten Minute wird nur mit Vibration massiert, in der zweiten Minute kommt dann die Akupressur hinzu. So wechseln sich beide Modi ab, bis die Zeit abgelaufen ist. Im P3 ist es genau das Gleiche, nur dass hier alle zwei Minuten gewechselt wird. Es braucht ein wenig, bis man sich in diese Programmvielfalt eingearbeitet hat.
Die Zeit und die Geschwindigkeit können von ein bis zehn Minuten beziehungsweise Stufe eins bis zehn festgelegt werden. Die Massagezonen sind auch für größere Füße geeignet. Die Massagerollen sind recht stark und somit teils etwas unangenehm, die Geschwindigkeit ist schon auf der Stufe fünf recht schnell, sodass die Beine gut durchgeschüttelt werden. Das laute Surren während der Behandlung ist ein wenig nervig, und jedes Mal, wenn man die Stopp-Taste betätigt, ertönt ein lautes, mehrfaches Piepen. Die beiden benötigten AAA-Batterien für die Fernbedienung werden nicht mitgeliefert.
Möchte man nicht nur die Füße, sondern auch die Beine und den unteren Rücken behandeln, ist die VibroLegs eine gute sowie relativ preiswerte Wahl.
Renpho RF-FM062
Beim Renpho RF-FM062 handelt es sich um eine Massageplatte. Sie bietet so einige praktische Extras. Darunter ein fest verbauter Ständer für die verwinkelte Höheneinstellung und ein Stoffbezug, der per Reißverschluss befestigt ist – man kann ihn also ganz einfach abnehmen und waschen. Ein langes Ladekabel, eine mehrsprachige Anleitung und ein kleiner Quick Guide auf Englisch werden auch mitgeliefert.
Das Fußmassagegerät verfügt außerdem über einen Überhitzungsschutz, der es abschaltet, sobald es zu heiß wird oder man zu viel Druck auf die Massageelemente ausübt. Beim Testen kam dieser Sicherheitsmechanismus nicht zum Einsatz, wir können also nicht garantieren, dass er funktioniert. Der Hersteller gibt auch an, dass man sich nicht länger als 30 Minuten massieren lassen soll, da sonst leichte Schmerzen entstehen können.
Gleich ein Pluspunkt vorweg: Das RF-FM062 ist bisher das einzige Fußmassagegerät im Testfeld, bei dem man die Wärmefunktion nach ca. sieben bis zehn Minuten spürt – wirklich lobenswert. Ansonsten lässt sich die Massageplatte intuitiv mit den Zehen bedienen und die Fußmassage an sich lockert die Füße und sorgt für ein lang anhaltendes Entspannungsgefühl.
Leider gibt es lediglich einen Massagemodus, nämlich die Shiatsu-Massage. Eine oszillierende Fußmassage oder gar eine Kompressionsmassage per Luftkompression sind nicht vorhanden. Die mittleren beiden Massageköpfe rotieren dabei in die jeweils andere Richtung der oberen und unteren. Geschwindigkeitsstufen gibt es zwei, wobei die langsamere von beiden auf jeden Fall intensiver sein könnte. Die schnellere Stufe ist gut. Ansonsten ist das Fußmassagegerät auch für große Füße gut geeignet.
Mediashop Belena Active Pro
Beim Mediashop Belena Active Pro handelt es sich um eine Massageplatte, die auf insgesamt vier rutschfesten Gummifüßen steht. Zwei weitere Gummifüße werden mitgeliefert, für den Fall, dass mal einer verloren gehen sollte. Ferner schickt Mediashop auch eine mehrsprachige Gebrauchsanleitung, eine waschbare Hygieneabdeckung sowie ein langes Ladekabel mit. Laut Hersteller sollte man die Hygieneabdeckung bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen. Zusätzlich schaltet sich das Fußmassagegerät nach 15 Minuten ab, um das Ende einer Massageeinheit zu signalisieren. Diese Abschaltautomatik ist praktisch, da man so nicht auf die Uhr schauen muss und sich vollkommen entspannen kann.
Das Fußmassagegerät verwöhnt die Füße mit einem oszillierenden sowie einem Shiatsu-Massagemodus inklusive einer zweistufigen Wärmefunktion. Die Wärme war dabei zwar nur leicht spürbar, jedoch angenehm entspannend. Bedient wird das Fußmassagegerät intuitiv mit den Zehen bedient, und die besonders großen Knöpfe lassen das auch super zu.
Ein- und Ausschalten sowie ein Wechsel zwischen den beiden Massagemodi funktioniert über die An/Aus-Taste. Beim einmaligen Drücken leuchtet die LED-Hintergrundbeleuchtung der Taste gelb und das Fußmassagegerät beginnt im Auto-Modus zu arbeiten. Dabei drehen sich die Massageelemente und ändern immer mal wieder automatisch die Richtung. Beim wiederholten Betätigen des Einschalters wechselt das Fußmassagegerät in den Shiatsu-Modus. Drückt man dann noch einmal, ändert sich die Richtung der Rollen. Falls man ein viertes Mal drückt, schaltet sich das Belena Active Pro ab.
Die Geschwindigkeitstaste des Fußmassagegeräts sorgt für den Wechsel zwischen den vorhandenen Geschwindigkeitsstufen: niedrig, mittel und hoch. Die LED-Hintergrundbeleuchtung leuchtet auch dementsprechend grün, gelb oder rot auf. Ein Unterschied war zwischen den drei Stufen auch auf jeden Fall spürbar. Der letzte vorhandene Knopf kümmert sich um die Wärmefunktion. Bei niedriger Stufe leuchtet die Taste rosa und bei hoher Stufe rot auf.
Insgesamt war die Fußmassage des Fußmassagegeräts zwar entspannend und wohltuend, sie hätte aber noch ein klein wenig angenehmer sein können. Die rotierenden Massageelemente stehen nämlich etwas weit hervor, was sich auf Dauer leicht unangenehm anfühlt. Die anderen Massageplatten im Update 01/2023 hatten dieses Problem nicht – schade!
Snailax SL-593
Das Snailax SL-593 arbeitet mit 18 Massageköpfen und gibt den Fußsohlen eine Shiatsu-Massage. Diese kann mit oder gegen den Uhrzeigersinn und in drei Geschwindigkeiten laufen. Eine Wärmefunktion gibt es ebenfalls. Das Fußmassagegerät ist zudem mit einem schwarzen Bezug aus Stoff versehen, der sich abnehmen und waschen lässt.
Unter den beiden Massagezonen für die Füße befindet sich das Bedienfeld. Das besteht aus dem An-/Aus-Schalter, der Taste für die Geschwindigkeitsstufen und einem Schalter für die Wärmefunktion. Die Bedienung ist bequem mit den Zehen möglich, sodass man sich nicht herunterbücken muss. Über die Power-Taste lässt sich auch der Modus verstellen: Beim ersten Betätigen ist die Platte eingeschaltet, drückt man sie ein zweites Mal, drehen sich die Massageköpfe im Uhrzeigersinn. Beim dritten Drücken geht die Shiatsu-Massage dann gegen den Uhrzeigersinn. Dabei ändert sich die Farbe des Power-Knopfs von Gelb über Grün zu Rot.
Über die Speed-Taste lässt sich die Geschwindigkeit der Massage erhöhen, hierfür gibt es insgesamt drei Stufen: Auf niedrig leuchtet die Taste grün, bei mittlerer Geschwindigkeit gelb und bei hoher dann schließlich rot. Die Massage mit den Massageköpfen ist auf allen Geschwindigkeitsstufen druckvoll, aber angenehm. Die Wärme lässt sich auf hoch oder niedrig einstellen, allerdings ist die Wärme auch auf der hohen Stufe nur leicht zu spüren.
Das Fußmassagegerät Snailax SL-593 massiert die Fußsohlen mit einer druckvollen, aber angenehmen Shiatsu-Massage und lässt sich zudem bequem und intuitiv bedienen. Mit ihrer Größe passt sie auch gut unter den Schreibtisch.
Snailax SL-522V
Das Snailax SL-522V ist gewissermaßen eine Massageplatte, die mit einem waschbaren Plüschüberzug versehen ist. Das Bedienfeld ist an der Seite angebracht, zur Bedienung muss man sich herunterbücken. Eine Anzeige gibt es nicht, Bedienelemente stehen für das Ein-/Ausschalten, die Wahl der Vibrationsstufe und die Wärmefunktion zur Verfügung. Die Wärme kann in zwei Stufen eingestellt werden, sie ist allerdings nicht wirklich zu spüren. Das Snailax hat einen Timer, sodass es sich nach 30 Minuten von selbst ausschaltet.
Das Fußmassagegerät beziehungsweise die Massageplatte massiert die Fußsohlen mit Vibration in fünf verschiedenen Modi. Die Vibrationen werden dabei in Wellen abgegeben, mit kurzen Pausen dazwischen. Die Pausen werden von Stufe zu Stufe kürzer, bis die Vibration schließlich auf Stufe fünf durchgehend läuft. Trotz der Iglu-ähnlichen Form des Fußmassagegeräts werden die Füße nur von unten und nicht von allen Seiten massiert. Die Vibration ist zudem auch nicht wirklich kraftvoll, vor allem verglichen mit der Shiatsu-Massage anderer Fußmassagegeräte, bei denen die Füße dank der Rollen tatsächlich richtig durchgeknetet werden.
Beurer FM 90
Das Iglu-Fußmassagegerät Beurer FM 90 kommt mit einer dicken, mehrsprachigen Anleitung und einem sehr langen Kabel. Die Bedienelemente sind zwischen den beiden Fuß-Aussparungen angebracht. Hier lassen sich die Intensität, der Modus und die Wärme der Heizfunktion einstellen sowie die Fußmassage stoppen. Der Bezug der Aussparungen kann abgenommen und gewaschen werden. Es stehen drei Modi zur Verfügung: Massage nur mit Luftkompression, nur mit Shiatsu oder beides zusammen. Für die Luftkompressionsmassage lassen sich zudem drei Intensitäten einstellen, die Heizfunktion kann hinzu- oder ausgeschaltet werden.
Die Shiatsu-Massage des Fußmassagegeräts ist etwas schwach und wird nur dadurch verstärkt, dass die Füße durch den Luftdruck stärker auf die Massagerollen gedrückt werden. Die Luftkompression ist derweil schon auf der ersten Stufe recht stark, in Stufe zwei und drei wird sie dann teils etwas unangenehm. Das liegt vor allem daran, dass sich die Kompressionsmassage überwiegend auf die Ferse und weniger auf den Rest des Fußes auswirkt, die Ferse wird teils stark umklammert. Die Wärme der integrierten Heizfunktion ist dagegen nicht wirklich zu spüren. Zudem sind die verschiedenen Modi und Intensitäten nicht direkt verständlich, die Anbringung der Leuchten unter der jeweiligen Taste trägt ebenfalls zur Verwirrung bei, da nicht immer auf den ersten Blick klar ist, welcher Modus beziehungsweise welche Intensität gerade eingestellt ist.
Medisana FM 888
Das weiß-graue Design des Medisana FM 888 wirkt modern, das Bedienfeld ist zwischen den beiden Aussparungen angebracht. Hier lässt sich die Heizfunktion an- und ausschalten, die Shiatsu-Massage dauerhaft oder im Intervall einstellen und die Intensität der Luftkompression auf niedrig oder hoch festlegen. Die Bezüge sind waschbar, das Fußmassagegerät kann bis zur Schuhgröße 46 genutzt werden und auf der Unterseite gibt es eine praktische Kabelaufwicklung.
Die Shiatsu-Massage des Fußmassagegeräts dürfte gerne noch etwas intensiver ausfallen, eine Erhöhung der Intensität ist hier leider nicht möglich. Da die Füße nicht vollständig im Fußmassagegerät verschwinden, wirkt sich die Luftkompressionsmassage vor allem im Zehenbereich und am Vorderfuß aus, nicht aber an den Seiten oder an der Ferse. Somit werden die Füße nicht vollständig von allen Seiten massiert. Die Heizfunktion ist nicht wirklich zu spüren, über einen Timer beziehungsweise eine Abschaltautomatik verfügt das Medisana ebenfalls nicht.
Mountrax FM-001
Das Mountrax FM-001 ist ein Iglu-Massagegerät, das man wahlweise in Blau, Grau oder Schwarz kaufen kann. Es kommt mit einer Fernbedienung, einem waschbaren Bezug und verschiedenen Funktionen. Die Fußsohlen werden mit Shiatsu verwöhnt, der Rest des Fußes mit Luftdruck. Sowohl das Shiatsu als auch die Kompressionsmassage haben je drei Intensitätsstufen: leicht, mittel und hart. Beim Timer haben Sie die Wahl zwischen 15 und 30 Minuten.
Während die Füße ganzheitlich massiert werden, kann man auf Wunsch die einstufige Wärmefunktion hinzuschalten. Sie ist zwar angenehm, allerdings kaum spürbar. Wir würden die Funktion als maximal lauwarm beschreiben. Ansonsten fanden wir die höchste Kompressionsintensität schmerzhaft an den Zehen, alle anderen Stufen sind allerdings angenehm druckvoll. Das Fußmassagegerät kostet zum Testzeitpunkt 10/2024 rund 140 Euro.
Im Update 12/2025 hatten wir das Fußmassagegerät noch einmal in Schwarz mit der Bezeichnung FM-002 im Test. Wir können die Aussagen der ersten Testrunde weiterhin bestätigen. Das Gerät ist nun allerdings für etwa 100 Euro erhältlich.
Snailax SL-591
Das Snailax SL-591 ist eher eine Vibrationsplatte als ein traditionelles Fußmassagegerät. Es massiert wahlweise die Fußsohlen, die Waden oder den Rücken und man kann sich auch darauf stellen. Es hält bis zu 90 Kilogramm Körpergewicht aus. Die Fernbedienung hat uns besonders gut gefallen, sie ist magnetisch und lässt sich in einer Mulde am Gerät festmachen. So verliert man sie nicht – praktisch! Ebenso positiv ist der zusätzliche, waschbare Bezug.
Das Fußmassagegerät eignet sich für große und kleine Füße, die Vibrationsmassage ist großflächig. Dazu kommen viele Noppen auf der Oberfläche, die die Durchblutung der Fußsohlen ankurbeln. Auf einen Timer muss man allerdings verzichten und die Wärmefunktion ist kaum spürbar.
Im Praxistest ist uns zudem aufgefallen, dass vor allem die Waden von der Vibration behandelt werden. Unsere Fußsohlen haben sich ein wenig vernachlässigt gefühlt, wir bevorzugen eine Kombination aus Shiatsu für die Sohlen und Vibrationen für die Beine.
Orthomechanik OrthoHands OM-F-02
Das Orthomechanik OrthoHands OM-F-02 ist ein relativ großes Fußmassagegerät mit praktischem Tragehenkel und deutscher Beschriftung. Während unsere Füße ganzheitlich massiert wurden, konnten wir uns mit der beigelegten Fernbedienung durch die Programme fuchsen. Es gibt stolze fünf Modi und neun Intensitäten. Außerdem können Shiatsu, Luftdruck und Vibrationen wahlweise kombiniert oder einzeln angeschaltet werden. Ein Timer kann ebenso eingestellt werden, und der schwarze Bezug ist waschbar.
Im Test waren wir von der Wärmefunktion enttäuscht, sie hätte ruhig ein wenig intensiver sein können. Außerdem ist die Kompressionsmassage seitlich recht schmerzhaft, sodass wir den Praxistest zeitnah beendeten. Laut Hersteller passt sich das hochpreisige Fußmassagegerät an die Schuhgröße an, uns ist allerdings aufgefallen, dass die Massage an den Zehen und der Ferse schwächer ausfällt als am Rest der Fußsohle.
Snailax 52A2
Von Snailax haben wir nun auch das Iglu-Massagegerät 52A2 getestet. Es verwöhnt die Füße ganzheitlich und kommt mit einer automatischen Abschaltfunktion nach 15 Minuten sowie einem abnehmbaren Bezug, der in die Waschmaschine darf. Die zweistufige Wärmefunktion ist in der höheren Intensität angenehm warm, in der niedrigen allerdings fast gar nicht spürbar.
Die Massagemodi Shiatsu, Vibration und Luftkompression lassen sich einzeln zuschalten und kommen in je drei Intensitäten. Wir fanden die Fußmassage in allen Stufen besonders entspannend, auflockernd und wohltuend – auf Wunsch auch druckvoll, ohne schmerzhaft zu sein. Die Kompressionsmassage ist allerdings beim Lockerlassen hörbar, was uns zwar nicht sonderlich gestört hat, manche allerdings aus entspannenden Momenten reißen könnte. Konkret haben wir aus einem Meter Abstand maximal 55 Dezibel gemessen.
Das Shiatsu ist überwiegend an den Fersen und der Sohlenmitte spürbar, dafür verwöhnt die Vibrationsfunktion vor allem die Zehen und gleicht die Shiatsu-Lücke dort aus. Die Vibrationsmodi punkten außerdem mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Mustern, das Shiatsu mit steigernder Geschwindigkeit und die Kompressionsmassage mit kurzzeitigem Innehalten des Drucks.
Einen Nachteil müssen wir uns auch bei der Bedienung notieren: Das Fußmassagegerät hat keine Fernbedienung in petto, was das Komfortlevel gerade bei Iglu-Geräten beeinträchtigt. Man muss sich nämlich jedes Mal Richtung Bedienfeld bücken oder die Füße aus den warmen Massagelöchern ziehen.
Medcursor MDFM400
Das Medcursor MDFM400 mit Couch-Optik-Polster macht einiges richtig, ist aber insgesamt keine Besonderheit. Gut gefallen haben uns die geringe Lautstärke von gerade einmal 44,1 Dezibel aus einem Meter Abstand sowie die praktischen Saugnäpfe an der Unterseite und die Kabelschlaufe am Massagegerät. Für vollständigen Bedienkomfort fehlt allerdings eine Fernbedienung – bei einem Iglu-Massagegerät ist es nicht angenehm, die Füße zum Wechseln der Modi immer wieder aus den gepolsterten Löchern ziehen zu müssen. Alternativ kann man sich gen Bedienfeld bücken, was auf Dauer aber auch nervt.
Zum Funktionsumfang gehören eine einstufige Wärmefunktion, drei Shiatsu-Modi und eine zweistufige Kompressionsmassage. Letztere ist in der ersten Intensität angenehm sanft, in der höheren Stufe schön druckvoll, wobei sie echten Druckliebhabern noch etwas zu schwach sein könnte. Die Wärmefunktion ist nur leicht spürbar – für unseren Geschmack könnte sie durchaus mehr einheizen. Obendrein ist zwar kein einstellbarer Timer an Bord, dafür aber eine automatische Abschaltfunktion, die nach einer Viertelstunde eingreift.
So haben wir getestet
Bei der Bewertung der Fußmassagegeräte ist der Funktionsumfang ein wichtiges Kriterium: Manche Modelle im Test haben mehrere Massagearten, -modi, Intensitäts- oder Geschwindigkeitsstufen zu bieten, bei anderen sind die Funktionen dagegen nicht ganz so zahlreich.
Die meisten Fußmassagegeräte sind zudem mit einem einstellbaren Timer oder einer automatischen Abschaltfunktion sowie einer Wärmefunktion ausgestattet. Letztere ist allerdings bei vielen Fußmassagegeräten nicht wirklich zu spüren, wobei ein paar Kandidaten ihre Aufgabe auch gut erfüllen.
Daneben ist auch die Massage selbst ein wichtiges Kriterium: Im Test befinden sich Modelle mit Shiatsu- beziehungsweise Akupressur-, Luftdruck- und Vibrationsmassagen. Dabei bewerten wir, wie intensiv der Massagedruck ausfällt und ob sich die Füße durch die Fußmassage tatsächlich weniger verspannt und gelockert anfühlen. Hier können die meisten Fußmassagegeräte punkten, auch wenn bei manchen die Shiatsu-Massage etwas schwach und bei anderen wiederum die Luftdruckmassage zu stark ausfiel. Falls ein Gerät gar schmerzhaft ist, gibt es einen deutlichen Punktabzug.
Außerdem bewerten wir die Lautstärke der Fußmassagegeräte subjektiv während der Massage. Die meisten Geräte sind nicht allzu laut, falls eins jedoch aus dem Raster fällt oder gar störende Geräusche von sich gibt, vermerken wir das als Manko. Bei einer Massage möchte man sich entspannen, Lärm ist hier kontraproduktiv.
Letztlich ist auch die Bedienung der einzelnen Fußmassagegeräte wichtig: Wie intuitiv lässt sich das Gerät handhaben? Muss man vorher lange die Anleitung studieren oder erschließen sich die einzelnen Tasten von selbst? Praktisch ist es, wenn die Bedienung bequem mit den Zehen erfolgen kann, sodass man sich nicht zum Fußmassagegerät herunterbücken muss. Einige Modelle im Test kommen sogar mit einer Fernbedienung.
Positive Merkmale wie ein waschbarer Bezug oder eine ganzheitliche Fußmassage von allen Seiten werden ebenso vermerkt. Einige der Fußmassagegeräte sind zusätzlich für die Beine und den Rücken geeignet. Das notieren wir uns zwar, es spielt bei der Bewertung aber keine allzu große Rolle.
Die wichtigsten Fragen
Welches Fußmassagegerät ist das beste?
Das beste Fußmassagegerät ist für uns das Medisana FM 900. Hier werden die Fußsohlen mit einer Akupressur-Massage gelockert, während der restliche Fuß durch die Luftdruckmassage massiert wird. Der Massagedruck ist dabei sehr angenehm, eine Wärmefunktion und ein Timer sind ebenfalls mit dabei. Andere Modelle konnten uns im Test jedoch auch überzeugen.
Was bringt ein Fußmassagegerät?
Es lockert die Muskulatur, löst Verspannungen und regt die Durchblutung an. Modelle, die mit der Shiatsu-Massage arbeiten, sollen zudem den Energiefluss im Körper und dadurch die Selbstheilungskräfte anregen. Die Luftdruckmassage eignet sich dagegen vor allem, um die Durchblutung zu fördern und verhärtetes Gewebe zu lockern.
Welche Arten von Fußmassagegeräten gibt es?
Bei den elektrischen Fußmassagegeräten unterscheidet man vor allem zwischen Massageplatten und Iglu-Massagegeräten: Entweder werden die Füße auf die Platte oder in das Gerät selbst gestellt. Die Iglu-Massagegeräte bieten zudem eine ganzheitliche Massage des Fußes und nicht nur der Fußsohlen an – meist mithilfe der Luftdruckmassage. Sie haben darüber hinaus mehr Stufenregulierungen und Massagemodi zu bieten. Daneben gibt es noch Fußmassagegeräte mit Wasserbad, die in diesem Test allerdings nicht berücksichtigt wurden.































































































