Die Zeiten, in denen Akku-Staubsauger den kabelgebundenen Geräten das Wasser nicht reichen konnten, sind lange vorbei. Die Motoren werden immer besser, arbeiten effektiver, sind leiser und verbessern die Arbeit mit den mobilen Geräten grundlegend.
Auch wenn kabelgebundene Staubsauger meist größere und dadurch kräftigere Motoren verbaut haben, machen das die Akku-Staubsauger durch andere Vorteile wieder wett. So sind rotierende Bürsten eine clevere Technik, die die Reinigung auf Teppichen unterstützt und ein lästiges Festsaugen verhindert.
In mehreren Testrunden haben wir bislang 113 Akku-Staubsauger getestet, von denen aktuell noch 72 Stück erhältlich sind.
Kurzübersicht
Tineco Pure One S70

- HEPA-H13-Filter
- Sehr gute Saugleistung
- Schmutzerkennung
- Knickbares Rohr
- Leise
Es gibt Akku-Staubsauger mit super Ausstattung, mit toller Saugleistung oder mit einem perfekten Handling. Oft sind sie jedoch nur in einem Punkt sehr gut oder der Preis ist zu hoch. Der Tineco Pure One S70 ist anders – er vereint eine sehr gute Saugleistung mit einer angenehmen Lautstärke und ist obendrein top ausgestattet. Das alles gibt es zu einem fairen Preis, was ihn zu unserem Testsieger macht.
Levoit LVAC-300DE

- HEPA-H13-Filter
- Gute Saugleistung
- Für lange Haare geeignet
- Große Staubbox
- Leise
Nicht jeder möchte viel technischen Schnickschnack, sondern einfach nur saugen – und zwar mit einer soliden Saugleistung, einfacher Bedienung sowie angemessener Lautstärke, und Haare sollten sich möglichst auch nicht auf der Bürste aufwickeln. Genau dafür ist der Levoit LVAC-300DE die richtige Wahl. Er ist der Akku-Staubsauger, der einfach und gut ist.
Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily
Weniger ist manchmal mehr – und wenn nicht mehr Leistung erforderlich ist, muss der bürstenlose Motor im Kärcher VC 6 Cordless auch nicht höher drehen. Das schont die Ohren und den Akku. Auch wenn man mitunter das Gefühl hat, dem Akku-Sauger würde die Leistung fehlen oder die Bodenbürste bleibt fast stehen – es reicht aus – und die Auslegware wird nahezu perfekt gereinigt. Bei Bedarf gibt es allerdings auch den Turbo-Modus, bei dem sich der Kärcher aber dennoch mit einer Lautstärke von 72 dB begnügt.
Shark PowerDetect Clean & Empty
Ein Akku-Staubsauger mit Absaugstation ist schon ein besonderer Luxus. Der Shark PowerDetect Clean & Empty kann aber noch viel mehr. Er erkennt selbstständig, wie viel Schmutz eingesaugt wird und passt danach die Saugleistung an. Ebenso erkennt er unterschiedliche Böden und regelt passend dazu die Drehzahl der rotierenden Bürste: kräftig auf Teppichböden und leise auf Hartböden.
Dyson V15 Detect Absolute

- Gute Saugleistung auf Teppich
- Gute Akku-Laufzeit
- Automatische Leistungsanpassung
- Restzeitanzeige
- Perfekt für Haare
- Etwas zu laut
- Staubbox umständlich zu handhaben
Den Dyson V15 Detect Absolute muss man sich leisten können. Aber wenn man ihn sich leistet, bekommt man auch das volle Programm. Die Saugleistung ist für einen Akkusauger enorm, der Umfang der Ausstattung ebenso. Die Saugleistung wird automatisch an die aufzunehmende Staubmenge angepasst – und auf dem Display wird die Menge des aufgesaugten Schmutzes nach Partikelgröße angezeigt.
Das ist zwar ebenso wie die zwar cool aussehende, aber nicht wirklich überzeugende Laser-Ausleuchtung der Hartbodendüse eher eine Spielerei, aber dafür überzeugt die Saugleistung auf ganzer Linie, speziell auch bei langen Haaren, weshalb der Dyson V15 Detect Absolute auch für Haustierbesitzer eine gute Wahl ist.
Vergleichstabelle
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- HEPA-H13-Filter
- Sehr gute Saugleistung
- Schmutzerkennung
- Knickbares Rohr
- Leise

- HEPA-H13-Filter
- Gute Saugleistung
- Für lange Haare geeignet
- Große Staubbox
- Leise

- Sehr gute Saugleistung
- Gute Akkuleistung
- Bürstenloser Motor
- Sehr leise
- Leicht
- Kein HEPA-Filter
- Keine angetriebene Polsterbürste

- Gute Saugleistung
- Autom. Saugkraftregulierung
- Autom. Bürstenregulierung
- mit Absaugstation
- Knickbares Rohr
- Hauptbürste schlecht zu reinigen
- Schwer

- Gute Saugleistung auf Teppich
- Gute Akku-Laufzeit
- Automatische Leistungsanpassung
- Restzeitanzeige
- Perfekt für Haare
- Etwas zu laut
- Staubbox umständlich zu handhaben

- HEPA-H13-Filter
- Gute Saugleistung
- Absaugstation
- Schmutzerkennung
- Für lange Haare geeignet
- Laut
- Poltert auf Hartboden

- Perfekte Saugleistung in Ecken
- Gute Saugleistung auf Teppich
- Angenehme Lautstärke
- Gute Akku-Laufzeit
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Wenig Zubehör
- Qualitativ hochwertig
- Wandhalterung mit Ladestation
- Kann flach saugen
- Sehr gute Beleuchtung
- Leichte Schmutzentleerung
- Steht nicht selbstständig
- Brummt auf Laminat
- Benötigt Hilfsmittel zur Bürstenreinigung

- HEPA H13 Filter
- Viel Zubehör
- Schmutzerkennung
- Für lange Haare geeignet
- Kurze Akku-Laufzeit
- Bürste blockiert

- HEPA H13 Filter
- Sehr viel Zubehör
- Gute Reinigungsleistung
- Leise
- Wickelt Haare auf
- Mäßige Akkuleistung
- Schwer und unhandlich

- Sehr gute Saugleistung
- Sehr gute Akkuleistung
- Schmutzerkennung
- Knickbares Rohr
- Leise
- Keine Filterklassifizierung

- HEPA H13 Filter
- Sehr gute Saugleistung
- Gute Akkuleistung
- Schmutzerkennung
- Leise

- HEPA H13 Filter
- Sehr viel Zubehör
- Gute Reinigungsleistung
- Leise
- Wickelt Haare auf
- Mäßige Akkuleistung

- HEPA-H13-Filter
- Sehr gut in Ecken
- Automatische Saugkraftregulierung
- Mit Absaugstation
- Gut bei langen Haaren
- Geringe Akkuleistung
- Mäßig auf Teppich
- Ziemlich laut

- HEPA-H13-Filter
- Sehr gute Saugleistung
- Automatische Saugkraftregulierung
- Geeignet für lange Haare
- Große Staubbox
- Laut auf Hartböden
- Mäßige Akku-Laufzeit

- Sehr viel Zubehör
- Hohe Saugleistung
- Automatische Saugkraftregulierung
- Leicht zu reinigen
- Keine Ladestation
- Saugt sich auf Teppich fest
- Schiebt Schmutz weg

- Gute Reinigungsleistung
- Gute Navigation
- Wickelt Haare nicht auf
- Mit Absaugstation
- Leise
- Mittlere Akkuleistung
- Manuelle Filterreinigung

- Sehr gute Saugleistung
- Gute Akkuleistung
- Leicht zu reinigen
- Hochwertiger Eindruck
- Mäßig navigierbar
- Sehr lange Ladezeit

- Sehr gute Saugleistung
- Gute Akkuleistung
- Leicht zu reinigen
- Hochwertiger Eindruck
- Mäßig navigierbar
- Lange Ladezeit

- Viel Zubehör
- Sehr gute Akkuleistung
- Autom. Leistungsregulierung
- Gut navigierbar
- Leichte Reinigung
- Mäßige Leistung auf Teppich
- Turbostufe sehr laut

- Mit Absaugstation
- Leicht zu reinigen
- Höhenverstellbar
- Mäßige Reinigungsleistung
- Unter Volllast sehr kurze Akkulaufzeit
- Etwas laut

- EPA E12-Filter
- Automatische Schmutzerkennung
- Schmutzerkennung etwas träge
- Steht nicht selbstständig

- Sehr starke Saugleistung
- Bodenerkennung
- Kurze Ladezeit
- Bürsten leicht zu reinigen
- Angenehm leise
- Zubehör muss nachgekauft werden
- Keine Ladestation in der Grundausstattung
- Sehr teuer
- Ziemlich schwer

- Sehr gute Saugleistung auf Teppichböden
- Automatische Saugkraftregulierung
- Sehr angenehme Lautstärke
- App für volle Kontrolle
- Wandhalterung mit Ladestation
- Hebel für Dauerbetrieb

- Automatische Saugkraftregulierung
- Lange Akkulaufzeit
- Genaue Akku-Anzeige
- Wandhalterung mit Ladestation
- Lange Ladezeit
- Sehr teuer

- Sehr gute Akkuleistung
- Gute Staubbox
- Gut zu navigieren
- Leicht zu reinigen
- Ziemlich laut

- Saugt auf glatten Böden und Teppich gut
- Handteil inkl. Zubehör perfekt fürs Auto
- Saugt auch auf erster Stufe schon sehr gut
- Bei voller Leistung recht geringe Laufzeit
- Grundausstattung dürftig, Unbedingt auf das Zusatzpaket AKIT15 achten!

- Viel Zubehör
- Hohe Saugkraft
- Schmutzerkennung
- Laut
- Saugt Ecken schlecht aus

- HEPA H13 Filter
- Viel Zubehör
- Für lange Haare geeignet
- Teleskoprohr
- Kurze Akku-Laufzeit
- Saugt Ecken schlecht aus

- Viel Zubehör
- Mit Absaugstation
- Laut
- Kurze Akku-Laufzeit
- Saugt Ecken nicht aus

- HEPA-H14-Filter
- Bodenerkennung
- Wickelt Haare auf
- Kurze Akkulaufzeit
- Schwer

- HEPA-H13-Filter
- Gute Akku-Laufzeit
- Für lange Haare geeignet
- Keine Anzeige der Saugstufe
- Keine kontaktlose Reinigung

- Gute Saugleistung
- Bodenerkennung
- Knickbares Rohr
- Keine Filterangabe
- Lange Ladezeit

- HEPA-H14-Filter
- Schmutzerkennung
- Für lange Haare geeignet
- Geringe Akkuleistung

- Absaugstation
- Für lange Haare geeignet
- Leise
- Sehr geringe Akkuleistung

- Gute Saugleistung
- Wickelt Haare auf
- Geringe Akkuleistung
- Unpraktische Staubbox

- HEPA-H13-Filter
- Gute Saugleistung
- Kleine Staubbox
- Mäßige Saugleistung
- Keine Ladestation

- Gute Saugleistung
- Autom. Bürstenregulierung
- Mit Absaugstation
- Knickbares Rohr
- Teleskoprohr
- Keine HEPA-Klassifizierung
- Sehr teuer
- Wickelt Haare auf

- Viel Zubehör
- Autom. Saugkraftregulierung
- Gute Akkuleistung
- Knickbares Rohr
- Geringe Unterfahrhöhe
- Keine HEPA-Klassifizierung
- Poltert auf Hartböden
- Saugt sich fest
- Wickelt Haare auf
- Laut

- HEPA-H13-Filter
- Teleskoprohr
- Angenehm leicht
- Wickelt Haare auf
- Laut
- Mäßige Saugleistung
- Keine Ladestation

- HEPA-H13-Filter
- Automatische Saugkraftregulierung
- Sehr gut in Ecken
- Randerkennung
- Knickrohr
- Geringe Akkuleistung
- Mäßig auf Teppich
- Laut

- Gutes Zubehör
- Sehr gute Saugleistung
- Gut in Ecken
- Nicht für lange Haare
- Geringe Akkuleistung
- Bürste blockiert auf Teppich

- Gutes Zubehör
- Schlechte Saugleistung
- Nicht für lange Haare
- Lange Ladezeit
- Kurze Akku-Laufzeit
- Kleine Staubbox

- Klein und handlich
- Gut zu navigieren
- Nicht für lange Haare
- Keine Filterangabe
- Sehr kleine Staubbox
- Etwas laut

- Leichte Reinigung
- Gut zu navigieren
- Sehr schwer
- Schlechte Saugleistung auf Teppich
- Mäßige Leistung in Ecken
- Sehr laut
- Geringe Akkuleistung

- HEPA-H13-Filter
- Gute Saugleistung
- Sehr viel Zubehör
- Sehr gute zu navigieren
- Hochwertiger Eindruck
- Sehr teuer
- Sehr geringe Akkuleistung
- Umständliche Bedienung

- HEPA-H13-Filter
- Knickbares Saugrohr
- Keine Haaraufwicklung
- Kaum Zubehör
- Sehr schwer
- Schlechte Navigation auf Teppich
- Mäßige Reinigungsleistung

- HEPA-H13-Filter
- Verstellbares Saugrohr
- gut zu navigieren
- Leicht zu reinigen
- Schlechte Saugleistung auf Teppich
- Wickelt Haare auf

- HEPA-H13-Filter
- Umfangreiches Zubehör
- Hohe Saugstärke
- Automatische Leistungsregulierung
- Ziemlich laut
- Umständliche Reinigung

- Lange Laufzeit
- Handteil abnehmbar
- Ladestation
- Mäßige Saugleistung
- Turbo-Modus unangenehm laut

- Freie Akkuwahl
- Sehr leicht
- Sehr laut
- Mäßige Saugleistung

- Schlankes schickes Design
- Effektiv gegen Haare
- Gute Akkulaufzeit
- Wandhalterung mit Ladestation
- Mäßige Leistung auf Teppichböden
- Recht laut
- Unpraktische Handhabung

- Knickbar
- Große Staubbox
- Restzeitanzeige
- Perfekte Eckenreinigung
- Wandhalterung mit Ladestation
- Bürste schaltet im Turbo-Modus ab
- Mäßige Akkulaufzeit
- Sehr schwer beim Saugen

- Knickbares Rohr
- Abnehmbarer Akku
- Viel Zubehör
- Waschbarer Ersatzfilter
- Mäßige Saugleistung auf Teppich
- LED-Beleuchtung nicht brauchbar
- Geringe Akku-Laufzeit

- Akkuanzeige in Prozent
- Knickbares Saugrohr
- Viel Zubehör
- Gute Akkuleistung
- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Sehr laut
- Lange Ladezeit
- Muss in der Wandhalterung geladen werden

- Hohe Saugleistung
- Sehr gut ausgestattet
- Einfachste Bedienung
- Bürste saugt sich am Teppich fest
- In höchster Stufe reicht der Akku keine 10 Minuten

- Sehr gut ausgestattet
- Einfachste Bedienung
- Bürste saugt sich am Teppich fest
- Höchste Stufe reicht für unter 10 Minuten

- Leicht zu navigieren
- Lange Akkulaufzeit
- Schwache Saugleistung
- Saugt Ecken nicht aus
- Kaum Zubehör
- Keine Ladestation

- Bodenerkennung
- Teleskoprohr
- Wickelt Haare auf
- Mittlere Saugleistung
- Kurze Akkulaufzeit

- Schlank und handlich
- Für lange Haare geeignet
- Mäßige Saugleistung
- Kurze Akkulaufzeit
- Schlecht zu führen
- Umständliche Reinigung

- Absaugstation
- Leise
- Keine Filterklasse
- Wickelt Haare auf
- Geringe Akkuleistung

- Leise
- Sehr gute Akkuleistung
- Keine Filterklasse
- Wickelt Haare auf

- HEPA-H13-Filter
- Schmutzerkennung
- Für lange Haare geeignet
- Bodenbürste ständig überlastet
- Sehr laut
- Schlecht zu führen
- Unpraktische Staubbox

- Hochwertiger Eindruck
- Sehr gute Akkuleistung
- Sehr gute Teppichreinigung
- Keine Filterklasse
- Wenig Zubehör
- Schwer
- Mäßig navigierbar
- Extrem lange Ladezeit

- Verstellbares Saugrohr
- Gutes Zubehör
- Mäßige Leistungsregulierung
- Schlechte Saugleistung auf Teppich
- Wickelt Haare auf
- Umständliche Reinigung

- Leichte Reinigung
- Schlechte Haaraufnahme
- Mäßige Leistungsregulierung
- Kurze Akkuleistung

- Gute Akku-Laufzeit
- Knickrohr
- Platzsparende Parkposition
- Mäßige Beleuchtung
- Schlechtes Saugergebnis auf Teppichböden
- Auf Teppich schwer navigierbar

- Knickbares Rohr
- Abnehmbarer Akku
- Viel Zubehör
- Waschbarer Ersatzfilter
- Große Staubbox
- Mäßige Saugleistung auf Teppich
- Turbo-Modus schaltet Bürste aus
- LED-Beleuchtung nicht brauchbar

- Kann platzsparend verstaut werden
- Akku austauschbar
- Kann flach saugen
- Bodenbürste leicht ausbaubar
- Mäßige LED-Beleuchtung
- Keine Akku-Anzeige
- Auf Auslegware schwer zu navigieren

- Abnehmbares Handteil mit zusätzlichen Düsen/Bürsten
- Wechselakku
- Gute Akkulaufzeit und recht kurze Ladezeit
- Keine Ladestandsanzeige
- Recht laut im Betrieb

- Keine Filterklasse
- Sehr laut
- Wickelt Haare auf
- Schlecht zu führen
- Mäßiges Zubehör

- Geringe Unterfahrhöhe
- Angenehm leicht
- Gut zu manövrieren
- Keine HEPA-Klassifizierung
- Wickelt Haare auf
- Umständliche Reinigung
- Schwache Saugleistung
- Keine Ladestation
4000 mAh
3000 mAh
2500 mAh
3750 mAh
3600 mAh
2500 mAh
2500 mAh
3200 mAh
4000 mAh
3900 mAh
4000 mAh
5000 mAh
2500 mAh
2500 mAh
3200 mAh
2900 mAh
2250 mAh
2250 mAh
2750 mAh
2200 mAh
2500 mAh
2100 mAh
2500 mAh
keine Angabe mAh
3850 mAh
2200 mAh
2450 mAh
2500 mAh
3000 mAh
3900 mAh
2500 mAh
2800 mAh
2500 mAh
2500 mAh
4000 mAh
4000 mAh
2200 mAh
2500 mAh
2000 mAh
2000 mAh
2000 mAh
4000 mAh
2400 mAh
2350 mAh
2000 mAh
2500 mAh
2000 mAh
4000 mAh
2500 mAh
2200 mAh
2000 mA
2500 mAh
2200 mAh
4000 mAh
2450 mAh
2500 mAh
4000 mAh
2200 mAh
2500 mAh
2000 mAh
2200 mAh
2450 mAh
2000 mAh
2.000 mAh
2200 mAh
2500 mAh
Saugkraftregulierung
Wanderkennung
Knickrohr
Wechselakku
Saugkraftregulierung
Bürstenregulierung
Absaugstation
Knickrohr
Laser für bessere Staubsichtbarkeit
Restzeitanzeige
Saugkraftregulierung
Absaugstation
Teleskoprohr
Schmutzerkennung
Saugkraftregulierung
Wechselakku
Knickrohr
Bodenerkennung
Schmutzerkennung
Saugkraftregulierung
Knickrohr
Saugkraftregulierung
Knickrohr
Wechselakku
Bodenerkennung
Saugkraftregulierung
Saugkraftregulierung
Saugkraftregulierung
Wechselakku
Wechselakku
Wischaufsatz
Grafikdisplay
Wischaufsatz
Grafikdisplay
Wechselakku
klappbarer Haltegriff
Mit App
Vorrichtung zur Filterreinigung
auswaschbarer Filter
Schmutzerkennung
Saugkraftregulierung
autom. Abschaltung
Motorposition wechselbar
Knickrohr
Saugkraftregulierung
Teleskoprohr
Telekoprohr
Wechselakku
Bürstenregulierung
Knickrohr
Absaugstation
Saugkraftregulierung
Knickrohr«
Saugkraftregulierung
Saugt 5 cm breiter als Düse
Knickrohr
Saugkraftregulierung
aktiver Wischaufsatz
Grafikdisplay
Knickrohr
Anzeige Staubbox
Verstellbares Saugrohr
Wisch-Tank
Wahl der Akku-Größe
Anzeige voller Filter
mag. Wandhalterung mit Ladekontakte
knickbar
abnehmbarer Akku
waschbarer Ersatzfilter
abnehmbarer Akku
Teleskoprohr
Teleskoprohr
Wechselakku
Bodenerkennung
Bodenerkennung
Saugkraftregulierung
Teleskoprohr
Wechselakku
Geknickt platzsparend
Akku abnehmbar
sehr flache elektrische Polsterbürste
abnehmbarer Akku
waschbarer Ersatzfilter
Wechselakku
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Saugen ohne Kabel: Akku-Staubsauger im Test
Akku-Staubsauger sind stark im Kommen, denn mit ihnen hat das lästige Kabel nicht nur als Stolperfalle ausgedient, kabellose Akkusauger sind auch viel schneller einsatzbereit. Gerade bei den sogenannten Stielstaubsaugern bietet sich der Akkubetrieb förmlich an. Sie werden dadurch noch leichter und kompakter und haben mehr effektive Reichweite, weil sie weder durch ein lästiges Kabel noch durch fehlende Steckdosen begrenzt werden.
Rotierende Bürsten statt hoher Saugkraft
Interessant ist die Tatsache, dass so gut wie alle Akkusauger über eine rotierende Bürste verfügen, die bei den verkabelten Saugern mittlerweile zur Rarität geworden ist.
Diese Bürsten sind allerdings auch nötig, denn Akku-Staubsauger verfügen nach wie vor nicht über die gleiche Saugkraft wie Staubsauger, die per Kabel mit Strom versorgt werden. Rotierende Bürsten im Saugkopf rücken dem Dreck mechanisch zu Leibe und können ihre geringere Saugkraft dadurch teilweise wettmachen, nicht nur auf glatten Böden, sondern vor allem auch auf Teppichen.
Beim Aussaugen von Ecken und Kanten helfen die Bürsten aber nicht weiter, denn da kommen sie nicht hin. Hier leisten herkömmliche Bodenstaubsauger mit ihrer hohen Saugkraft nach wie vor bessere Dienste.
Für Teppichböden und vor allem Langflor-Auslegeware sind Akkusauger dennoch nur bedingt zu empfehlen. Es gibt zwar Modelle, die in der Reinigungsleistung mit einigen Kabelgeräten mithalten können, jedoch reduzieren die hohe Saugleistung und das kräftige Bürsten drastisch die Akku-Laufzeit – schon nach 14 Minuten muss das Gerät wieder an die Ladestation. Für den gründlichen Hausputz mit vielen Teppichen ist ein herkömmlicher Kabelstaubsauger da nach wie vor die bessere Wahl.
2 in 1: Mit abnehmbarem Handstaubsauger
Bei einigen der getesteten Akku-Staubsauger lässt sich das Handteil ohne Umbauarbeiten abnehmen, um ihn zum Handstaubsauger umzufunktionieren. So kann man mal zwischendurch die Polster absaugen. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich diese Modelle unter anderem bei Eltern kleiner Kinder: Schnell hat man sich den Handsauger geschnappt und ein paar Krümel weggesaugt. Das Abnehmen des Saugrohres, wie bei einem Stabstaubsauger, entfällt.

Man muss bei solchen 2in1-Saugern allerdings bedenken, dass die gesamte Technik von Akku über Motor und Filter bis zur Staubbox im kleinen Handteil untergebracht werden muss. Es wäre daher unrealistisch, von solchen Geräten die gleiche Leistung wie von größeren Akku-Staubsaugern zu erwarten.
Akku-Angaben nicht immer plausibel
Alle Akkusauger im Test besitzen einen Lithium-Ionen-Akku, der eine konstante Leistung bei sehr geringer Selbstentladung bietet. Leider irritieren hier die verschiedenen Angaben der Voltklassen. Ein Unterschied lässt sich leicht erklären und offenbart, dass eine höher angegebene Spannung gar keine höhere sein muss.
Ein Akkusauger mit 24 Volt muss keine höhere Spannung als ein Modell mit 21,6 Volt haben.
Grund hierfür sind die Anfangs- und die Nominalspannung von Li-Ionen-Zellen. Kurz nach dem Laden besitzt jede Zelle eine Anfangsspannung (auch Ladeschlussspannung genannt) von etwa vier Volt. Schon bald nach der ersten Nutzung pegelt sich diese jedoch auf ihre Nominalspannung (Nennspannung) ein, die etwa 3,6 Volt beträgt.
Welche Spannung der Hersteller bei seinen Akku-Geräten angibt, bleibt ihm überlassen. So kann es beispielsweise sein, dass zwei Geräte mit dem identischen Akku (sieben Zellen) mit 25,2 Volt und mit 28 Volt angegeben werden. Beide Werte stimmen, nur wird einmal mit der Nominalspannung (7 × 3,6 V) und einmal mit der Anfangsspannung (7 × 4 V) gerechnet. Für den Kunden ist das leider irreführend.
Akku-Staubsauger für Allergiker
Heute haben viele Menschen mit Allergien zu kämpfen. Die häufigste ist neben vielen Arten von Heuschnupfen die Hausstauballergie (Hausstaubmilbenallergie). Beim Kauf eines Staubsaugers sollten Allergiker auf den verbauten Luftfilter achten. Die sind eigentlich genormt und leicht zu unterscheiden.
Allergiker sollten auf einen Staubsauger mit HEPA-Filter achten.
Leider benutzen viele Staubsaugerhersteller statt dieser genormten Bezeichnungen lieber werbewirksame Namen wie »Hyper-Allergiefilter« oder was sie sich sonst noch so einfallen lassen. Manchmal kann man im Kleingedruckten oder in den technischen Daten aber auch genauere Hinweise zur Filterklasse finden.
Zur Einschätzung der Qualität des Luftfilters gibt es vier Möglichkeiten: die Filterbezeichnung, die Filterklasse nach EN 1822, die Filtergruppe nach ISO 29463 und eine direkte Angabe der Partikelabscheidung der MPPS (am meisten eindringende Partikelgröße).
Die Hersteller von Staubsaugern beschränken sich meist auf die Kennzeichnung des Filters nach EPA, HEPA oder ULPA, wobei ULPA-Filter eher selten zu finden sind. Mitunter wird auch die Filtration in Prozent angegeben. 99,5 % Filterleistung klingt gut, entspricht aber gerade mal der EPA-Filterklasse E12. Es lohnt sich also, genau hinzusehen. Staubsauger ohne Filterangabe sollten generell gemieden werden.
| Filter | EN 1822 | ISO 29463 | Filterung |
| E10 | – | ≥ 85% | |
| EPA | E11 | ISO 15 E | ≥ 95% |
| ISO 20 E | ≥ 99% | ||
| E12 | ISO 25 E | ≥ 99,5% | |
| ISO 30 E | ≥ 99,90% | ||
| HEPA | H13 | ISO 35 H | ≥ 99,95% |
| ISO 40 H | ≥ 99,99% | ||
| H14 | ISO 45 H | ≥ 99,995% | |
| ISO 50 U | ≥ 99,999% | ||
| ULPA | U15 | ISO 55 U | ≥ 99,999 5% |
| ISO 60 U | ≥ 99,999 9 % | ||
| U16 | ISO 65 U | ≥ 99,999 95% | |
| ISO 70 U | ≥ 99,999 99% | ||
| U17 | ISO 75 U | ≥ 99,999 995% |
Allergiker sollten zu einem Staubsauger greifen, der mindestens einen HEPA-Filter besitzt. Je höher der Wert, desto besser. Gibt ein Hersteller nur »HEPA-Filter« an, ist in der Regel ein H13-Filter gemeint. Mitunter schreiben einige Hersteller auch nur »HEPA«, weil es ein geläufiger Begriff ist. Wird beispielsweise mit einem HEPA-H12-Filter geworben, handelt es sich lediglich um einen EPA-Filter.
Tierhaarstaubsauger
Auch wenn so mancher Hersteller das eine oder andere Modell so anpreist, spezielle Tierhaarstaubsauger gibt es eigentlich nicht. Kurze Tierhaare sind im Grunde nichts anderes als Schmutz und werden von jedem Staubsauger aufgenommen. Und mit längeren Haaren – egal ob von Tier oder Mensch – haben fast alle Staubsauger ihre Probleme.
Ohne Teppich und Polster kann auf eine angetriebene Bürste verzichtet werden.
Werden Akku-Staubsauger als Tierhaarstaubsauger bezeichnet, wird das häufig mit einer angetriebenen Bürste begründet. Und die ist auch wichtig, denn wenn sich Tierhaare in Teppiche oder Polster bohren, bekommt man sie durch Saugen allein meist nicht entfernt. Daher sollte man ebenso darauf achten, dass dem Tierhaarstaubsauger zusätzlich eine Polsterdüse mit angetriebener Bürste beiliegt.
Hat man weder Teppiche noch Polster, die von Tierhaaren befreit werden müssen, sollte man dagegen lieber auf eine angetriebene Bürste verzichten. Die hat nämlich nicht nur Vorteile. Handelt es sich um längere Haare, wickeln die sich gern um die Bürste und landen nicht wie gewünscht in der Staubbox. Das passiert selbst bei Staubsaugern, die vom Hersteller als Tierhaarstaubsauger beworben werden.
Haustierbesitzer sollten sich zudem bereits im Vorfeld für einen Staubsauger ohne Beutel entscheiden. Denn wenn Tierhaare so lange in einem Staubbeutel bleiben, bis der voll ist, kann das beim Saugen zu unangenehmen Gerüchen führen, da die eingesaugte Luft an allen bisher eingesaugten Tierhaaren vorbeiströmt und mit der Abluft ins Haus geblasen wird. Staubboxen eines beutellosen Saugers können nach jedem Saugen ohne Mehrkosten geleert werden und sind daher für Haustierbesitzer die bessere Wahl.

Um herauszufinden, welche Modelle gut mit langen Haaren zurechtkommen, müssen sich alle Akku-Staubsauger in unserem Test mit faserigem Hanf herumschlagen, der vorher in den Teppich gedrückt wird. Nur Staubsauger, die den Schmutz gut von Teppichen aufnehmen und sich dennoch nicht mit Haaren (im Test Hanf) verheddern, schneiden in unserer Bewertung gut ab.
Anzumerken ist dabei, dass Hanf aus sehr langen Fasern besteht. Wenn etwa 50 Prozent eingesaugt werden und 50 Prozent auf der Bürste bleiben, ist das bereits ein sehr gutes Ergebnis.
Unser Favorit
Tineco Pure One S70

- HEPA-H13-Filter
- Sehr gute Saugleistung
- Schmutzerkennung
- Knickbares Rohr
- Leise
Es ist sicher schon aufgefallen, dass es Tineco immer wieder schafft, sich in unseren Empfehlungen zu platzieren. Das liegt sicher daran, dass die automatische Saugkraftregulierung eine der besten ist, aber sicher auch an der Preisgestaltung, die in jeder Preisklasse solide Akku-Staubsauger platziert.
Der Tineco Pure One S70 landet dabei in der mittleren Preisklasse, in der meistens unser Testsieger zu finden ist. Er feiert nicht den enormen und meist auch teuren Luxus, ist aber auch nicht zu billig, womit man meist auf Leistung und Komfort verzichten muss. Er findet das richtige Mittelmaß und leistet sich einfach keine Fehler. Mehr braucht es nicht.

Perfektes Zubehör
Das wohl wichtigste Zubehör zu einem Akku-Staubsauger ist die Ladestation, die gerade bei günstigen Geräten oft nur eine Wandhalterung ist. Der Tineco Pure One S70 bringt dagegen eine selbststehende Station mit, die nicht an die Wand gedübelt werden muss. Das gestaltet den Einsatz deutlich flexibler.
Zusätzlich liegen wie bei fast allen eine Fugendüse und die sehr wichtige Polsterdüse bei, die mit einer rotierenden Bürste ausgestattet ist. Eher selten zu finden sind die Flusendüse und ein flexibler Saugschlauch, der bei einem Akku-Staubsauger vielleicht nicht so viel Sinn macht. Gut gefällt uns, dass das alles an der Ladestation untergebracht werden kann.

Technik, die gefällt
Was muss ein guter Akku-Staubsauger können? In unseren Augen sollte jeder Sauger mit einem Schmutzsensor und der damit verbundenen Saugkraftregulierung ausgestattet sein. Sofern nur feiner Staub rumliegt, säuselt er sanft vor sich hin und wird viel Schmutz entdeckt, erhöht sich automatisch die Saugkraft. So wird keine Energie verschwendet und die Lautstärke reduziert.
Natürlich bringt der Tineco Pure One S70 den iLoop-Sensor mit und passt die Saugleistung der Verschmutzung an. Nach etlichen Testgeräten und einigen automatischen Regulierungen können wir sagen, dass kaum ein Akku-Staubsauger so schnell und präzise auf den erkannten Schmutz reagiert. Tineco hat diese Funktion einfach perfektioniert.

Wer sich nicht auf die automatische Regulierung verlassen möchte, kann alternativ eingreifen und den Eco- oder Max-Modus auswählen. Was dabei nicht so schön ist: Der Max-Modus steht nicht für maximale Leistung. Die Schmutzerkennung bleibt weiterhin aktiv und erhöht die Leistung bei Bedarf. Es gibt also keine Möglichkeit, dauerhaft mit der wirklich größten Leistung zu saugen.
Tineco Pure One S70 im Praxistest
Bevor es an den Schmutz geht, probieren wir aus, wie sich der Tineco Pure One S70 über den Boden führen lässt. Vorteilhaft sind dabei die dick gummierten Räder. Sie erzeugen kaum Rollgeräusche und kleben regelrecht auf dem Boden. Dadurch lenkt er sich ein klein wenig schwerer, nimmt aber jede Lenkbewegung absolut exakt an.
Auf Auslegware verlieren die gummierten Räder etwas ihre Wirkung, wodurch die Haftung abnimmt. Beim Schieben erleichtert das die weiterhin exakt funktionierenden Lenkbewegungen, beim Ziehen und gleichzeitigem Lenken rutscht aber auch der S70 etwas – so wie jeder Akku-Staubsauger.
Den Saugtest meistert der Tineco Pure One S70 sehr solide. Im reinen Auto-Modus lässt er beim ersten Zug ein paar feine Krümel liegen, was sicher daran liegt, dass die rotierende Bürste nicht ganz so aggressiv arbeitet, wie bei manch anderen. Das wiederum schenkt ihm auf Hartböden eine bessere Laufruhe.
Wird auf den Max-Modus gewechselt, ist der Reinigungseffekt bereits beim ersten Zug besser. Alternativ kann man aber auch die Saugkraftregulierung arbeiten lassen und stark verschmutzte Stellen zweimal überfahren. Die Grundreinigung gelingt damit sehr schnell.
Die Saugleistung auf Hartböden zu testen, macht wenig Sinn, da alle Akku-Staubsauger den Schmutz leicht aufnehmen. Also geht es in eine Ecke, in die wir Gries gestreut haben. Vorn und seitlich saugt der Tineco Pure One S70 deutlich weiter, als die Düse groß ist, und kommt so auch unter Möbelstücke – wie es der Hersteller verspricht.
Entleeren und Reinigen
Der Tineco Pure One S70 bringt keine Absaugstation mit, was man für den Preis sicher auch nicht erwarten kann. Aber er lässt sich ziemlich einfach entleeren. Nicht ganz so schön ist dabei, dass sich die Staubbox nicht direkt abnehmen lässt. Sie ist mit dem Saugrohr verbunden, das zuvor abgenommen werden muss. Das hat aber den Vorteil, dass der Weg, den der Schmutz nehmen muss, so kurz wie möglich gehalten wird.
Die Staubbox lässt sich anschließend vom Motorteil lösen, was man aber nicht unbedingt machen muss. Einfacher ist es, die Motoreinheit am Griff zu halten, oben auf ein Knöpfchen zu drücken und schon öffnet sich der untere Deckel, damit der eingesaugte Schmutz im Eimer oder gleich in der Tonne landet.
Die gesamte Staubbox abzunehmen macht erst dann Sinn, wenn der Filter gereinigt werden muss. Dieser lässt sich bei Bedarf von oben mit einem klappbaren Henkel und inklusive dem inneren Aufbau herausziehen. Mit dem Schmutz selbst kommt man also nicht in Berührung, sondern kann alles direkt abspülen.
Ist die Staubbox einmal ab, kann auch gleich nach dem Feinfilter gesehen werden, der sich am Motor befindet. Nach unseren Tests war er aber noch absolut sauber, was bedeutet, dass die Filter davor sehr gut arbeiten.
Gibt es Nachteile?
In unserem Akku-Staubsauger-Test vergeben wir in den einzelnen Testkategorien Schulnoten. Die schlechteste Note, die der Tineco Pure One S70 erreichte, ist eine 2,5 bei der Lautstärke. Damit ist er in allen Punkten besser als der Durchschnitt aller getesteten Akku-Staubsauger. Echte Nachteile gibt es also nicht.
Zubehör
Tineco Pure One S70 im Testspiegel
Über den Tineco Pure One S70 gibt es aktuell keine aussagekräftigen Testberichte. Sollten wir welche finden, werden wir sie hier für Sie nachreichen.
Weitere Empfehlungen
Levoit LVAC-300DE

- HEPA-H13-Filter
- Gute Saugleistung
- Für lange Haare geeignet
- Große Staubbox
- Leise
Die Auszeichnung »Auch gut« trifft es beim Levoit LVAC-300DE nicht ganz, denn im Grunde ist er das völlige Gegenteil von unserem aktuellen Testsieger. Während dieser den eingesaugten Schmutz digital anzeigt und automatisch die Saugleistung anpasst, saugt der Levoit einfach nur.
Er besitzt kein Grafik-Display, auf dem farblich der erkannte Schmutz angezeigt wird, das Saugrohr lässt sich nicht knicken und die Saugleistung passt sich weder dem Untergrund noch der Staubmenge an. Die drei Saugstufen müssen altbewährt manuell eingestellt werden. Als technische Besonderheit bietet er lediglich eine Akku-Zustandsanzeige in Prozent – mehr nicht.
Auch beim Zubehör überschlägt sich der Levoit LVAC-300DE nicht und bringt lediglich das mit, was die meisten wirklich benötigen. Dazu gehören eine angetriebene Polsterbürste, mit der sich die Couch und andere Polstermöbel reinigen lassen, und eine lange Fugendüse für enge Ritzen. An dieser lässt sich zusätzlich eine Bürste nach vorn schieben, um Flächen zu schonen.
Das wichtigste Zubehörteil ist für uns allerdings eine Wandhalterung, und die sollte vor allem eins machen: den Akku-Staubsauger automatisch beim Einhängen laden. Die Möglichkeit ist vorhanden, und schade ist nur, dass nicht auch die beiden Düsen daran befestigt werden können. Der kleine Luxus fehlt uns dann doch.
Keine Kompromisse geht man bei der Saugleistung des Levoit LVAC-300DE ein. Auf Teppichböden reicht bereits die Eco-Stufe aus, um ein wirklich gutes Reinigungsergebnis zu erzielen, und die größte Saugstufe wird selten nötig sein.
Die Bodendüse wurde dabei sehr gut optimiert und erzielt auch in Ecken ein gutes Ergebnis. Seitlich und an der Vorderkante saugt sie deutlich über den Rand der Düse hinaus und zieht nur ein paar größere Krümel mit, die einen zweiten Zug benötigen. Das ist aber bei vielen Akku-Staubsaugern so.
Für große Begeisterung sorgte unser Haar- beziehungsweise Hanf-Test. Ein paar Mal über den Teppich gesaugt und schnell wurden alle »Fäden« aufgenommen, von denen sich einige aufgewickelt hatten und einige sofort eingesaugt wurden. Beim weiteren Saugen lösten sich die aufgewickelten Fäden jedoch restlos von der Bürste und wurden ebenso eingesaugt. Eine manuelle Nacharbeit war nicht nötig.
Nie ohne Nacharbeit bleibt die Entleerung und Reinigung des Akku-Staubsaugers. Das ist beim Levoit LVAC-300DE natürlich nicht anders, aber relativ einfach. Mit einem Angriff ist die Staubbox entnommen und kann mit einem Druck auf die Entriegelung von unten zum Entleeren geöffnet werden. So weit, so gut.
Abzüge gibt es leider in der B-Note, denn wickeln sich Flusen oder Haare um den Vorfilter, muss er von unten entnommen werden. Das heißt, man muss den staubigen Vorfilter an der verschmutzten Seite anfassen, um ihn zu entnehmen. Das könnte man besser lösen. Die Feinfilter liegen wieder oberhalb und können bei Bedarf auch ausgewaschen werden.
Bei der Reinigungsbürste hat Levoit wieder alles richtig gemacht und setzt auf die für uns beste Methode zur Entnahme. Nur die Verriegelungstaste oberhalb drücken, den Seitendeckel der Bodendüse etwas verdrehen und schon kann die Bürste entnommen werden. Eine einfachere Methode ist uns nicht bekannt.
Der Levoit LVAC-300DE ist kein technisches Wunderwerk mit enorm vielen Möglichkeiten und automatischen Funktionen. Er ist ein einfacher, aber sehr gut zu bedienender Akku-Staubsauger, der nahezu perfekte Reinigungsergebnisse erzielt, eine solide Akkuleistung mitbringt und mit einem HEPA-H13-Filter ausgestattet ist. Er ist saugstark und mehr braucht es eigentlich nicht.
Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily
Kärcher ist für viele der Name, wenn es um gute Reinigungsgeräte geht – und auch der Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily überzeugt vor allem durch eine hervorragende Qualität. Er bietet aber auch einiges mehr, unter anderem eine wunderbar leise Geräuschkulisse.
Bereits beim Auspacken zeigt sich, dass der Kärcher einfach auf einem anderen Level spielt. Alles wirkt robuster, und kein Kunststoffteil fühlt sich billig oder spröde an. Der Kärcher macht einfach was her und auch das Zubehör passt.
Es fehlt zwar leider eine angetriebene Polsterbürste, dafür gibt es eine lange Fugendüse, eine Möbelbürste mit abnehmbaren Borsten und eine Filterreinigungsvorrichtung. Ja, die kennen wir bereits vom Tineco Pure One S11, und wem keine Druckluft zur Reinigung zur Verfügung steht, der findet darin sicher seine Vorteile.
Die Art der Bedienung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, und auch die ist vom Tineco bekannt. Für den Kurzbetrieb muss nur der »Abzug« am Pistolengriff betätigt werden. Damit dieser bei längerem Gebrauch nicht dauerhaft gehalten werden muss, kann als Alternative ein Hebel umgelegt werden, der das Drücken übernimmt.
An Leistungsstufen stehen nur zwei zur Verfügung, was aber auch vollkommen ausreicht. Ein Standardbetrieb und bei hartnäckigen Fällen der Boost-Modus. Der wird übrigens mit einer großen Taste über dem Griff aktiviert. Die Taste ist so überdimensional groß, da sich direkt darunter der EPA-E12-Filter befindet.
Die Anzeigen des Kärcher VC 6 Cordless OurFamily beschränken sich auf LEDs. Drei davon informieren über den Akkuzustand und leuchten dauerhaft als Betriebsanzeige. Wird der Turbo aktiviert, leuchtet zusätzlich ein grüner Ring. Eher nicht sehen möchte man die beiden roten LEDs, die eine blockierte Bürste oder ein verstopftes Saugrohr (voller Filter) signalisieren.
Die Reinigung des VC 6 funktioniert super und zeigt nur kleine Schwächen. So ist die Staubbox beispielsweise fest mit der Motoreinheit verbunden und lässt sich nicht abnehmen. Für die Entleerung über den Eimer sollte man daher zumindest das Saugrohr entfernen.
Dann reicht ein kleiner Tastendruck und der untere Deckel öffnet sich. Ebenso schnell kann das gesamte Innenleben entfernt und gereinigt werden. Das geht beim Filter übrigens sogar, ohne die Box zu öffnen oder zu leeren.
Um die Bürste der Bodendüse zu reinigen, kann diese ausgebaut werden. Allerdings wird hierfür ein Hilfsmittel (Schraubendreher, kleiner Löffel, Chip) benötigt. Von Haaren befreit ist sie dann ziemlich schnell, da es deutliche Vertiefungen zwischen den Borsten gibt, wodurch leicht eine Schere oder ein Messer angesetzt werden kann.
Bei der Reinigungsleistung schneidet der Kärcher VC 6 Cordless OurFamily ziemlich gut ab. Es gibt zwar zwei kleine Punkte (die Rollen), die etwas Schmutz vor sich herschieben, aber der restliche Bereich ist bereits nach dem ersten Zug gut sauber. Auch die großflächige Reinigung geht extrem schnell, da sich der VC 6 ausgesprochen gut navigieren lässt.
Das Beste an der Saugleistung ist jedoch, dass dafür der Turbo-Modus nicht benötigt wird. Die Grundstufe ist absolut ausreichend und so angenehm leise. Es klingt fast so, als wäre etwas nicht in Ordnung und der Motor käme nicht auf Touren. Auch bei der Teppichbürste hat man mitunter das Gefühl, dass diese fast stehenbleibt.
Aber nein, es ist alles okay – es wird einfach nicht mehr Leistung geliefert, als nötig ist. So lässt sich die Geräuschkulisse drastisch reduzieren, der Akku schonen und trotzdem wird alles sauber. Weniger ist manchmal eben mehr.
Der Kärcher VC 6 Cordless OurFamily liefert eine besondere Verarbeitungsqualität und sehr gute Reinigungsleistung. Das Besondere an ihm ist aber die sinnvoll eingesetzte Leistung, die für eine sehr angenehme Lautstärke beim Staubsaugen sorgt.
Shark PowerDetect Clean & Empty
Akku-Staubsauger mit Absaugstationen sind teuer, und jede weitere besondere Ausstattung treibt den Preis weiter nach oben – nein! Der Shark PowerDetect Clean & Empty beweist das Gegenteil und dennoch überzeugt er nicht nur aufgrund des verhältnismäßig günstigen Preises. Auch wenn er teurer wäre, hätte er uns überzeugt.
Um den Shark PowerDetect Clean & Empty zu beschreiben, fängt man am besten bei der Ausstattung und dem Zubehör an. Neben der Absaugstation bringt er noch eine Fugendüse mit verstellbarer Bürste, eine Möbel- und Polsterdüse sowie eine angetriebene Polsterbürste mit. Das sind die Grundlagen, mit denen jeder Akku-Staubsauger ausgestattet sein sollte.
Bei den technischen Möglichkeiten geht der Shark aber nicht nur einen Schritt weiter, sondern etliche, und die zeigen, wozu ein Akku-Staubsauger in der Lage sein kann. Das knickbare Saugrohr, mit dem man leichter unter Schränke kommt, ist dabei noch der kleinste Luxus.
Beeindruckender ist da schon die Schmutzerkennung mit automatischer Leistungsregulierung, die dafür sorgt, dass keine Energie verschwendet und die Lärmbelastung reduziert wird. Über die verfügen zwar einige Sauger, aber noch nicht alle.
Eher selten anzutreffen ist die Bodenerkennung. Saugroboter nutzen die schon lange, um die Saugleistung auf Teppichböden zu erhöhen. Warum also nicht auch Akku-Staubsauger? Bei denen hat das nämlich einen ganz besonderen Vorteil, der sich nicht nur auf die bessere Reinigung bezieht.
Oft sind Bodenbürsten ein Kompromiss, denn während sie Teppichböden kräftig ausbürsten, um sie besser zu reinigen, poltern sie auf Hartböden und machen das Staubsaugen unangenehm. Bürsten sie dagegen sanft über Hartböden, werden Teppichböden nur oberflächlich abgesaugt. Der Shark löst das Problem mit seiner Bodenerkennung. Auf Hartböden wird die Drehzahl der Bürste reduziert, was die Lautstärke und auch das Fahrverhalten verbessert. Auf Teppichböden dreht die Bürste dagegen auf Maximum und bürstet den Teppich kräftig aus, was wiederum die Reinigungsleistung verbessert. Einen Kompromiss muss man somit nicht mehr eingehen.
Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist die Eckenerkennung. Wird die Bodendüse seitlich an einer Wand entlang geführt, erhöht sich automatisch die Saugleistung, um wirklich bis zum Rand saugen zu können. Zumindest seitlich können wir die verbesserte Leistung bestätigen.
Der wohl angenehmste Luxus ist die Absaugstation, bei der sich Shark ebenso nicht damit begnügt, dass der Schmutz einfach nur in einen Staubbeutel abgesaugt wird. Auch hier muss noch ein wenig verfeinert werden.
Das beginnt damit, dass der Schmutz nicht in einem Beutel, sondern in einer Box gesammelt wird, die sich leeren und reinigen lässt. Das heißt, auch für die Absaugstation entstehen keine Folgekosten. Es sei denn, man möchte die Sauberkeit auch riechen. Dann lässt sich die Absaugstation mit kleinen Duftpatronen bestücken, die bei jeder Absaugung einen angenehmen Duft verbreiten.
Aber technische Ausstattung ist nicht alles, und ein Staubsauger muss vor allem gut saugen können. Das kann der Shark PowerDetect Clean & Empty – nicht ganz perfekt, aber ziemlich gut. Auf Teppichböden zeigt sich das, selbst wenn nur die Eco-Stufe verwendet wird. Dann bleiben noch einige Krümel liegen. Im automatischen Betrieb werden die Krümel erkannt, wird die Leistung erhöht und dann bleibt wirklich kaum noch etwas liegen.
Nicht ganz so gut schneidet der Shark in Ecken ab. Das doppelte Bürstensystem wird zwar als Verbesserung beworben, hat aber einen entscheidenden Nachteil. Die zweite Bürste liegt vorn dicht auf dem Boden auf und alles davor kann nicht eingesaugt werden. Kanten müssen daher immer seitlich gesaugt werden, da steht mehr als genug Saugleistung zur Verfügung.
Auch bei der Reinigung hat das doppelte Bürstensystem einen Nachteil. Während sich die vordere Bürste noch leicht entnehmen lässt, ist die zweite (große) fest verbaut und kann zur Reinigung nicht entnommen werden. Da ist es natürlich von Vorteil, dass lange Haare nicht erst aufgewickelt, sondern direkt eingesaugt werden. So schnell haben wir das bei noch keinem Akku-Staubsauger gesehen.
Die Staubbox muss aufgrund der Absaugung seltener gereinigt werden, aber wenn, dann geht das leicht von der Hand. Mit einem Druck auf die Entriegelung ist die gesamte Box abnehmbar und dank eines kleinen Henkels können Filter und Vorfilter ohne Schmutzkontakt entnommen werden. Schade ist nur, dass es in der Staubbox nicht die typische Schmutztrennung gibt. Das heißt, viel Feinstaub gelangt bis zum Filter und dieser sollte des Öfteren gereinigt werden.
Mit seiner Schmutz- und Bodenerkennung ist der Shark PowerDetect Clean & Empty schon ein technisches Meisterwerk, das viel Arbeit abnimmt. Getoppt wird das nur noch durch die Absaugstation, die einem das Entleeren der Staubbox erspart. Verbesserungen würden wir uns jedoch an der Bodendüse wünschen, die sich an der Vorderkante selbst im Weg steht.
Dyson V15 Detect Absolute

- Gute Saugleistung auf Teppich
- Gute Akku-Laufzeit
- Automatische Leistungsanpassung
- Restzeitanzeige
- Perfekt für Haare
- Etwas zu laut
- Staubbox umständlich zu handhaben
Dyson ist dafür bekannt, nicht gerade günstig zu sein, und so reißt auch der Dyson V15 Detect ein ordentliches Loch in die Haushaltskasse – aber der V15 ist jeden Cent wert: Er begeistert mit seiner enormen Saugleistung und innovativer Technik. Vor allem gehört er zu den sehr wenigen Akku-Staubsaugern, die tatsächlich kein Problem mit langen Haaren haben.
Auffallend ist bereits beim Auspacken das umfangreiche Zubehör, zu dem gleich drei angetriebene Bürsten gehören. Braucht man wirklich drei? Eigentlich nicht, aber wenn man die Vorzüge kennengelernt hat, möchte man keine davon mehr missen.
Da wäre als Erstes die Bodendüse für Auslegware und Teppich, die den Teppich sehr intensiv aussaugt. Der erzeugte Unterdruck ist so groß, dass die angetriebene Bürste bis zum Stillstand gebremst wird. Allerdings ermöglicht es die Bodendüse, für etwas Nebenluft auf dem Teppich zu sorgen. Dadurch wird der Unterdruck verringert, die hohe Saugleistung geht jedoch nicht verloren.
Die Bürste für Hartböden ist mit einem Laserlicht ausgestattet, das feinste Schmutzpartikel sichtbar machen soll. Uns hat das Laserlicht allerdings nicht so richtig begeistert. Zum einen erzeugte es keine gleichmäßig beleuchtete Fläche, was eher irritiert, zum anderen ist es nur bei der passenden Raumbeleuchtung sinnvoll. In sehr hellen Räumen ist es kaum zu sehen, und in dunkleren Räumen wäre eine LED-Beleuchtung sinnvoller.
Dafür besticht die Hartbodendüse durch ihre Größe. Trotz angetriebener Bürste ist sie kaum größer als die einfachen, breiten Düsen vieler Nasssauger. Damit kommt man wirklich in jede Ecke und noch dazu lässt sie sich ausgesprochen gut navigieren.
Die dritte Düse ist eine Polsterdüse mit angetriebener Bürste. Sie ist speziell für das Entfernen von Tierhaaren gedacht und konnte im praktischen Test absolut überzeugen.
Auch elektronisch hat der Dyson V15 Detect einiges zu bieten: Sensoren erkennen feinste Schmutzpartikel und passen die Saugleistung automatisch daran an. Das funktioniert zwar ganz gut, bleibt aber eine Nasenlänge hinter den Möglichkeiten des Tineco-Akku-Staubsaugers zurück. Dessen Sensoren reagieren noch schneller und deutlicher auf den Schmutz.
Dafür zeigt das Display des V15 an, welche Partikel in welcher Größe eingesaugt wurden. Ganz klar ein technisches Highlight, das auf dem Display toll aussieht – aber interessiert das wirklich? Wer möchte wissen, welcher Staub in welcher Größe eingesaugt wurde? Hauptsache, er wurde eingesaugt. Glücklicherweise geht der Dyson auch da kaum Kompromisse ein.
Der Dyson V15 hat Power ohne Ende
Der Praxistest bestätigt es: Der Dyson V15 hat Power ohne Ende. Da stört es auch nicht, dass er auf Teppichböden ein paar Krümel vor sich herschiebt. Zweimal hin und her und alles ist eingesaugt. Trotz der hohen Saugkraft lässt sich der Dyson gut und vor allem leicht über den Teppich führen. Das schaffen nur sehr wenige. Häufig bekommt man eine hohe Saugkraft mit einer guten Führbarkeit nicht unter einen Hut.
Sein ganzes Potential entfaltet der Dyson, wenn ihm Haare in die Quere kommen. Im ersten Moment wickeln sich die Haare (im Test Hanf) zwar um die Bürste der Teppichdüse – aber hier funktionieren die »Haarabstreifer« des Staubsaugers tatsächlich: Trotz aufgewickelter Haare saugt man einfach weiter. Bald werden sie gelöst und landen nach und nach in der Staubbox. Faszinierend.
Noch genialer ist die Polster- oder Tierhaarbürste. Hier kann man zusehen, wie sich die Haare aufwickeln und langsam den Konus herunterwandern, um dann als aufgedrehter Zopf eingesaugt zu werden. Es macht regelrecht Spaß, dabei zuzusehen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man beim Dyson zum Saugen immer den Powerknopf gedrückt halten muss. Mit 1,9 Kilo liegt der Dyson zudem relativ schwer in der Hand, was bei längeren Saug-Sessions ermüdend ist.
Die Akkulaufzeit hat sich gegenüber den Vorgängern nicht verbessert. Auf der höchsten Stufe ist mit der Hartbodendüse nach rund 16 Minuten Schluss, mit der Universaldüse ist der Akku noch schneller leer. Im Normalmodus gibt Dyson rund 60 Minuten Akkulaufzeit an, was nach unseren Tests auch realistisch erscheint.
Die Reinigung von Bürsten und Staubbox ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Als Erstes muss zum Entleeren der Staubbox das Saugrohr abgenommen werden und auch dann verbleibt die Staubbox weiterhin an der Saugeinheit. Mit einem kleinen Hebel kann die Staubbox geöffnet und etwas nach unten geschoben werden, bevor der Vorfilter abgestreift wird.
Möchte man die Staubbox richtig reinigen, muss eine weitere Sperre entriegelt werden. So ganz lässt sich das Innenleben der Staubbox aber auch dann nicht abnehmen oder zerlegen. Die Staubbox ist zwar schnell entleert, die intensive Reinigung aber doch etwas zu umständlich.
Optional gibt es den V15 Detect übrigens noch mit zusätzlichem Akku und weiterem Zubehör als V15 Detect Absolute Extra.
Außerdem getestet
Dreame V20 Pro
Ein Knickrohr, eine gute Reinigungsleistung, eine praktische Ladestation und dazu auch noch eine gut funktionierende Schmutzerkennung und automatische Saugkraftregulierung. Damit hinterlässt der Dreame V20 Pro einen absolut guten Gesamteindruck und wäre fast eine Empfehlung geworden.
In Anbetracht von Leistung, Ausstattung und Preis ist er durchaus auch zu empfehlen. Womit man sich allerdings abfinden muss, ist die nicht ganz so leise Geräuschkulisse, welche sich vor allem durch die rotierende Bürste bemerkbar macht. Diese sorgt in Kombination mit der Saugleistung von 210 AW auf Auslegware für eine gute Reinigungsleistung, auch wenn die dicht aufliegende Bodendüse einiges wegschiebt.
Mit hoher Saugleistung kann die Bodendüse aber auch zum Problem werden und darum hat es nicht zur Empfehlung gereicht. Diese liegt nämlich so dicht auf, dass die Bürste bei niederfloriger Auslegware so fest aufgepresst wird, dass sie blockiert und sich der Sauger abschaltet. Entweder reduziert man manuell die Leistung oder öffnet die Bodendüse im vorderen Bereich. In beiden Fällen reduziert sich dadurch jedoch die Reinigungsleistung.
Wer jedoch eher Hartböden und dazu flauschige Teppiche hat, der wird davon nie etwas mitbekommen und für denjenigen ist der Dreame V20 Pro absolut eine Empfehlung. Preislich macht man mit ihm in diesem Fall absolut nichts falsch.
Dyson V16 Piston Animal
Löst der Dyson V16 Piston Animal unsere Empfehlung als Luxusklasse ab? Schließlich handelt es sich hier um den Nachfolger und der V15 hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel. Aber nein, das schafft er nicht. Wir möchten damit keinesfalls sagen, dass der Nachfolger sich verschlechtert hat. Er hat sich aber auch nicht gewaltig verbessert, und aktuell sehen wir keinen Grund, zum teureren Nachfolger zu greifen.
Was definitiv verbessert wurde, ist die maximale Saugkraft, die jetzt mit 315 AW (Dyson V15 – 240 AW) beträgt. Das war es dann aber auch. Auf Auslegware ist die Saugkraft nämlich deutlich zu spüren und der V16 schiebt sich unangenehm schwer. Dazu ist er leider nicht leiser geworden und die konische Bürstenwalze kann nicht wirklich überzeugen, da sie nicht in Ecken kommt.
Auch der Umgang mit langen Haaren klingt in der Theorie besser, als es in der Praxis funktioniert. Diese werden aufgewickelt, rutschen an der konischen Bürste herunter und hängen mitunter an der Düse fest, ehe sie eingesaugt werden. Bei vereinzelten Haaren kein Problem, bei mehreren aber lästig.
Fakt ist, der Dyson V16 Piston Animal ist enorm saugstark (vielleicht sogar der Stärkste bisher), aber sauber wird die Auslegware auch mit weniger Saugkraft. Nur für mehr Leistung tiefer in die Tasche zu greifen, erscheint uns wenig sinnvoll.
Samsung Jet 95S
Mit dem Samsung Jet 95S macht man grundlegend nichts verkehrt. Erst recht nicht, wenn man zu seinem Akku-Staubsauger eine schöne Ladestation möchte, die auch Platz für diverses Zubehör bietet.
Gerade beim Zubehör kann man sich auf den Jet 95S verlassen, denn es liegt einiges bei. Eine zweite Bodenbürste, eine angetriebene Polsterbürste, ein Knickgelenk und auch Fugendüse und Möbelbürste dürfen nicht fehlen. Dazu bietet die Steuerung vier verschiedene Leistungsstufen, eine automatische Abschaltung und das Saugrohr ist ausziehbar. Schade nur, dass es für die Ladestation immer wieder eingeschoben werden muss.
Was Akku und Saugleistung betrifft, ist der Samsung eher Mittelmaß. Die Jet Dual+-Bürste schiebt auf Hartböden einiges weg und Auslegware wird erst im Jet-Modus richtig sauber. Dann hält der Akku jedoch nur neun Minuten durch.
Insgesamt liefert der Samsung Jet 95S damit zwar ein etwas durchwachsenes, aber recht solides Ergebnis ab. In Anbetracht des vernünftigen Preises ist er durchaus eine Option.
Dyson V10 Konical Auto-Empty Dok
Der Dyson V10 Konical Auto-Empty Dok ist ein wenig mit der ersten Mercedes-A-Klasse vergleichbar. Ja, es ist ein Mercedes und dafür gar nicht mal so teuer – allerdings kippt er beim Elch-Test um. Das Gefühl macht sich auch beim V10 breit, der für einen Dyson ausgesprochen günstig ausfällt und neben reichlich Zubehör sogar eine Absaugstation mitbringt. Was soll man da erwarten? Richtig, man sollte nicht zu viel erwarten.
Es gibt keine Akku-Anzeige, keine Schmutzerkennung und wir hatten noch keine Absaugstation im Test, die sich unpraktischer nutzen lässt. Auf die meisten Absaugstationen wird der Akku-Staubsauger einfach aufgelegt und dann ausgesaugt. Den Dyson V10 muss man schräg von unten in seine Aufnahme fädeln und dann einklappen. Bei der Entnahme wieder umgedreht. Das ist umständlich und mitunter muss man die Absaugstation dabei noch festhalten, damit sie nicht umkippt. Positiv: Die Absaugstation bietet Platz für Düsen (nicht für alle) und Ersatz-Staubbeutel. Dafür ist sie aber auch enorm groß.
Leider konnte der V10 auch beim Saugtest nicht ganz überzeugen. Die konische Bürstenwalze kommt nicht in Ecken und auf Auslegware wird einiges weggeschoben. Besser wird es mit der maximal einstellbaren Saugkraft, nur ist dann der Akku bereits nach nicht mal sieben Minuten am Limit.
Insgesamt sorgte der Dyson V10 für wenig Begeisterung. Es ist zwar ein Dyson, die bekannte Saugleistung eines Dysons bringt er jedoch nicht mit und dann darf es gern auch eine andere Marke sein, die insgesamt besser abschneidet.
Xiaomi G20 Lite
Es gibt immer einen, der es billiger macht. Nur ist billiger nicht immer besser, wie der Xiaomi G20 Lite beweist. In jedem Staubsauger sollte zumindest ein solider Akku und ein guter Motor stecken, damit er eine halbwegs vernünftige Saugleistung erzielt. Das schafft der Xiaomi leider nicht.
Bereits beim Zusammenbau fällt auf, dass sich der Kunststoff billig anfühlt und man es mit der Passgenauigkeit der Teile nicht so genau genommen hat. Der Akkusauger ist zwar beim Einschalten überraschend leise, allerdings spürt man selbst auf der »Turbo-Stufe« kaum einen Unterschied.
Auch im praktischen Test kann er nicht überzeugen. Er saugt nicht mal so breit wie die Düse ist und reicht auch an der Vorderkante nicht darüber hinaus. Es ist daher gar nicht möglich, Ecken vernünftig auszusaugen. Auch auf Auslegware reicht es lediglich zu einem oberflächlichen Absaugen. Der Schmutz in den Fasern bleibt davon absolut unbeeindruckt.
»Günstig« hat sicher seine Berechtigung und kann in manchen Anwendungsfällen auch ausreichend sein. Der Xiaomi G20 Lite reicht allerdings weder auf Hartböden noch auf Auslegware.
Tineco Pure One Station 5 Plus
Genau genommen hätten wir den Tineco Pure One Station 5 Plus gar nicht testen müssen, denn wir hatten das gleiche Modell bereits ohne Plus im Test und echte Unterschiede scheint es nicht zu geben. Dennoch ist es interessant, das Modell nach über einem Jahr erneut zu testen und die Testergebnisse zu vergleichen.
Tatsächlich gab es feine Unterschiede und der Akku hielt im Belastungstest zwei Minuten länger durch. Die Saugtests waren jedoch nahezu identisch und leider stellte sich ebenso heraus, dass das Poltern der Bodendüse ein Grundproblem des Gerätes ist und kein Einzelfall war. Das fällt so sehr auf, dass dadurch die gesamte Lautstärke negativ beeinflusst wird.
Auf Teppichböden und Auslegware wird der Tineco dann deutlich leiser, allerdings erzielt er auf Hartböden bessere Saugergebnisse und saugt als einer der wenigen die Ecken in Perfektion aus. Auf Teppichböden fehlt ihm dagegen etwas die Leistung und er kommt nicht in die Tiefe.
Insgesamt schneidet der Tineco damit (in Anbetracht des günstigen Preises) immer noch recht gut ab, die einzelnen Testpunkte sind jedoch ziemlich durchwachsen und man muss genau abwägen, ob er wirklich zu den eigenen Ansprüchen passt.
Miele Triflex HX2 CarCare
Ein Akku-Staubsauger mit einem HEPA-H14-Filter – das hat schon was und Allergiker dürften sich freuen. Damit ist der Miele Triflex HX2 CarCare schon eine Besonderheit und die Stiftung Warentest belohnte das im Januar 2026 mit einem Testsieg und der Note 2,1. Anders als die Stiftung Warentest bewerten wir das Gesamtpaket und achten vor allem darauf, ob der Akku-Staubsauger zu möglichst vielen Haushalten passt. Das macht der Miele leider nicht.
Sicher ist der HEPA-H14-Filter toll, und praktisch ist auch, dass sich die Motoreinheit ebenso am unteren Teil des Saugrohres platzieren lässt. Dazu gibt es einiges an Zubehör und die Bodenerkennung passt die Saug- und Bürstenleistung an den Untergrund an. Das waren dann aber auch schon alle hervorzuhebenden Punkte.
Nicht so schön ist nämlich, dass der Akku im Turbo-Gang nur zwölf Minuten durchhält, der Sauger 3,6 Kilogramm wiegt, sich Haare komplett um die Bürste wickeln und die Wandhalterung keine Ladefunktion bietet. Letzteres ist nicht mehr zeitgemäß.
Ein regelrechtes Ausschlusskriterium ist jedoch der Preis, der aus unserer Sicht ziemlich überzogen und nicht alleine mit einem HEPA-H14-Filter zu rechtfertigen ist. Man bekommt mit dem Miele sicher einen guten Akku-Staubsauger, muss jedoch für einen sehr guten bezahlen.
Levoit LVAC-200 Max
Der Levoit LVAC-200 Max ist ein recht solider, günstiger Akku-Staubsauger, der für seinen Preis nicht viel verkehrt macht. Klar sollte natürlich sein, dass er nicht in der Liga der großen Marken mitspielen kann, aber das muss er auch nicht. Schließlich kostet er auch nicht so viel.
Umso erstaunlicher ist es aber, dass der Levoit über einen HEPA-H13-Filter verfügt. Und anders als bei einigen teuren Modellen, bei denen nur behauptet wird, dass es sich um einen HEPA-Filter handelt, gibt Levoit sogar an, dass das nach der entsprechenden Norm geprüft wurde. So hätten wir es gern bei allen Staubsaugern.
Ansonsten bleibt er aber ein günstiger Akku-Staubsauger und das merkt man ihm auch an. Luxus wie eine Schmutz- oder Bodenerkennung sucht man vergebens und auch das Zubehör fällt nicht üppig aus. Beim Akkustand muss man sich auf die drei LEDs am Akku verlassen und mit 3000 mAh ist dieser auch nicht enorm.
Dennoch hält er selbst auf höchster Stufe immerhin 20 Minuten durch. Nur steht die höchste Leistungsstufe eben nicht immer für die beste Saugleistung. Da hat der Levoit auf jeden Fall noch Luft nach oben, denn besonders gründlich werden Teppiche nicht ausgesaugt. In Ecken und auf Hartböden muss er sich aber nicht verstecken, die werden gut sauber.
Einen großen Minuspunkt sammelt der Levoit LVAC-200 Max allerdings bei der Reinigung. Ausgeleert ist er zwar fix, aber soll das Innenteil gereinigt werden, muss man in die Staubbox greifen, es anfassen und herausdrehen. Auch der Schaumstofffilter lässt sich nicht so einfach entnehmen und man muss ihn mit den Fingern herauskellern, um ihn anschließend auszuwaschen. Da bringt auch ein HEPA-Filter nichts, wenn man anschließend den Schmutz anfassen muss.
Rowenta X-Force Flex 14.80 (RH9B36)
Rowenta hat bereits einige Akku-Staubsauger der Serie X-Force Flex auf den Markt gebracht und auch der Rowenta X-Force Flex 14.80 fällt da nicht groß aus der Reihe. Auffallend ist dabei leider immer wieder die etwas ungünstige Gewichtsverteilung, die für einen Druck auf der Hand sorgt und auf Dauer anstrengend wird. Ansonsten gibt es in der Flex-Serie natürlich das knickbare Rohr und die etwas gewöhnungsbedürftige Aktivierung des Turbomodus mittels Zugschalter im Griff.
Insgesamt ist die Bedienung etwas kurios und irgendwie überladen. Ein- und ausgeschaltet wird über den typischen Taster im Pistolengriff. Dann gibt es den Turbo-Zugschalter und oben weitere Tasten. Eine +/–-Taste wechselt zwischen den drei Saugstufen, eine Auto-Taste zwischen dem Auto-Modus und der aktuell eingestellten Stufe und zusätzlich gibt es noch eine Taste für die Akku-Anzeige. Das ist alles ein wenig viel.
Die Reinigungsleistung des Rowenta ist dagegen recht gut, die Bürste hat aber Probleme mit kurzfloriger Auslegware. Schmutz wird mit guter Saugkraft schnell aufgenommen, die Saugkraft presst aber ebenso die rotierende Bürste auf den Teppich. Das führt dazu, dass der Antriebsmotor schnell überlastet ist und die Bürste stehen bleibt.
Insgesamt bleibt der Rowenta X-Force Flex 14.80 damit aber ein guter Akku-Staubsauger, was auch die Stiftung Warentest mit der Note 2,3 bestätigt. Dennoch müssen wir kritisieren, dass es keine richtige Angabe zur Filterleistung gibt. Laut Rowenta heißt es nur, dass »… bis zu 99,9 % aller Staub- und Mikropartikel …« zurückgehalten werden. Eine Angabe, auf welche Partikelgröße sich das bezieht, ist leider nirgends zu finden.
AEG Serie 8000 (AP82UB25SH)
AEG steht für »Aus Erfahrung Gut«, und sicher hat AEG Erfahrungen, was Haushaltsgeräte betrifft. Der Akku-Staubsauger AEG Serie 8000 kommt bei uns jedoch nicht auf ein Gut, was verschiedene Gründe hat.
Der erste Eindruck ist zumindest super. An der Qualität gibt es nichts zu kritisieren, es gibt eine freistehende Ladestation und auch die technischen Daten passen. Immerhin verspricht AEG eine Saugzeit von bis zu 90 Minuten, eine Bodenerkennung, herausragende Saugleistung, eine automatische Bürstenreinigung und maximalen Bedienkomfort. Leider bleibt davon nicht viel übrig.
Die 90 Minuten Saugzeit gelten für die niedrigste Leistungsstufe und ohne Bodendüse. Mit Bodendüse sind es nur noch 50 Minuten und mit höchster Leistung bleiben auch davon nur noch 10 Minuten, was wirklich wenig ist.
Die Bodenerkennung funktioniert, der maximale Bedienkomfort beschränkt sich allerdings auf eine Taste, um den Akku-Staubsauger an- und auszuschalten, und eine weitere Taste, mit der man sich durch die vier Leistungsstufen tippt. Besonders komfortabel ist das nicht.
Die »herausragende Saugleistung« können wir maximal mit „gut“ quittieren, und bei Haaren beschränkt sie sich darauf, alle auf die rotierende Bürste zu wickeln. Da half dann leider auch die automatische Bürstenreinigung nicht, die Bürste musste umständlich ausgebaut und manuell von den Haaren befreit werden.
Im Komplettpaket erreicht der AEG Serie 8000 bei uns damit kein Gut und schneidet somit schlechter ab als Geräte, die zum Teil deutlich günstiger sind.
Dyson PencilVac Fluffycones
Der Dyson PencilVac Fluffycones hat schon was und damit ist nicht nur der niedliche Namensteil »Fluffy« gemeint. Die Griffstange (anders lässt sich die Form des Staubsaugers nicht beschreiben) ist kaum dicker als ein Besenstiel und darin ist tatsächlich ein ganzer Akku-Staubsauger untergebracht.
Ebenso interessant sind auch die rotierenden Bürsten oder besser gesagt fluffigen Walzen, die den Schmutz unter die Saugöffnung schieben. Sie erinnern irgendwie an Wischer von Kärcher, die sich damit ganz leicht über den Boden schieben ließen. Genauso leicht funktioniert das auch beim Dyson, nur sorgt das hier nicht wirklich für Begeisterung. Die Walzen sind deutlich kleiner und noch dazu kegelförmig, was gleichmäßige und vor allem gerade Bewegungen fast unmöglich macht.
Zugegeben, für die tägliche Reinigung des gesamten Wohnraumes und von Teppichböden ist der Dyson ohnehin nicht gedacht, so weit reicht eine Akkuladung auch gar nicht. Vielmehr sind es die Krümel unterm Frühstückstisch oder der heruntergefallene Keks, bei dem der Dyson zum Einsatz kommen kann. Genau dafür ist der kleine Helfer bestens geeignet.
Nur genau darin liegt aber auch der Haken: Er ist ein »kleiner Helfer«, der dennoch weit mehr kostet als viele große Staubsauger, die in Saug- und Akkuleistung deutlich überlegen sind. Dazu ist der Dyson besonders umständlich zu leeren und zu reinigen und kommt nicht in Ecken. Für echte Begeisterung sorgt er damit leider nicht.
Bosch Unlimited 10 BKS1051POW
Der Bosch Unlimited 10 BKS1051POW ist das neue Flaggschiff unter den Akku-Staubsaugern von Bosch, was man sicher auch am Preis merkt. Dafür zeigt Bosch aber auch, was an Technik möglich ist. Ob das allerdings der richtige Weg ist, ist eine andere Frage.
Auffällig ist als Erstes das große farbige TFT-Display, das als Bild unter anderem den erkannten Untergrund anzeigt. Aber braucht man das wirklich? Das erinnert ein wenig an die Dyson-Sauger, die anzeigen, welche Krümel in welcher Größe eingesaugt wurden. Nettes Gimmick, das aber keine echten Vorteile bietet. Indirekt bezahlt man es jedoch mit.
Auch bei der sonstigen Ausstattung finden wir, dass Bosch nicht ganz die richtigen Prioritäten gefunden hat. Die Bodenerkennung mit Anpassung von Saugleistung und Bürstendrehzahl ist sicher sinnvoll, in der Preisklasse hätten wir jedoch eher eine Schmutzerkennung mit Leistungsanpassung erwartet. Das schont den Akku, was der Bosch wirklich gebrauchen könnte.
Sehr gut gefällt uns die Bodenbürste beziehungsweise die gesamte Gestaltung der Bodendüse. Wie Bosch es auch immer macht, Teppiche werden extrem kräftig ausgebürstet und dennoch rumpelt die Bürste auf Hartböden nicht. Ein Konflikt, den nur wenige wirklich gut umsetzen können.
Leider bringt der saugstarke Bosch noch ein etwas unangenehmes Handicap mit. Mit fast vier Kilogramm ist er nicht gerade leicht und das größte Gewicht liegt bei der Motoreinheit, die man die ganze Zeit tragen muss. Da wird der Arm schnell lang.
Dennoch macht es wiederum Spaß, mit dem Bosch Unlimited 10 BKS1051POW zu saugen. Er ist leise, macht gut sauber, poltert nicht über Hartböden und frischt die Teppiche auf. Wenn er nur nicht so schwer wäre und sich die flotte Ladezeit von einer Stunde nur auf die externe Ladestation beziehen würde. In der Wandhalterung dauert es nämlich viel länger, was jedoch nicht angegeben wird.
Tineco Pure One A90S
Fast wäre der Tineco Pure One A90S unsere neue Luxusempfehlung geworden, denn nicht nur die Erscheinung des Akku-Staubsaugers ist echt imposant. Allein die Farbgebung in Anthrazit und Gold schickt den nicht ganz leichten und wuchtigen Tineco optisch nach Dubai, wo alles etwas edler aussieht.
Der nächste Luxus leuchtet beim Einschalten auf, wenn sich die bläuliche Lichtleiste im Fuß einschaltet und mit einem roten Pegel die erkannte Staubmenge signalisiert wird. Es sind nicht nur Krümel, sondern größere Brocken? Dann wird am Griffteil ein Hebel umgelegt, die Bodendüse erweitert an der Vorderseite den Luftkanal und natürlich wird auch das optisch mit der Lichtleiste am Fuß signalisiert.
Dazu kommt der Tineco mit einem knickbaren Rohr, einer freistehenden Ladestation, einigen Düsen als Zubehör, einer Schmutzerkennung mit automatischer Saugkraftregulierung, einer Untergrunderkennung, einer ziemlich guten Saugleistung und einem ausdauernden Akku.
Dass es nicht ganz zur Luxusklasse gereicht hat, liegt an der zwar sehr guten, aber nicht perfekten Saugleistung, der imposanten und dadurch aber auch sehr schweren Erscheinung und daran, dass keine geprüfte Filterklasse angegeben wird. Eine Filterleistung von 99,99 Prozent wird zwar versprochen, es ist jedoch nicht erkennbar, ob Partikel mit einer Größe von 0,1 µm eingesaugt wurden oder Tischtennisbälle.
Vielleicht ist es aber auch etwas zu viel Luxus, der eben auch Gewicht mitbringt und der trotz der wirklich perfekten Manövriermöglichkeiten auf Dauer einfach zur Last und zu anstrengend wird.
Tineco Pure One S50 Pro
Der Tineco Pure One S50 Pro ist ein sehr solider Akku-Staubsauger, den man jedem empfehlen kann, der nicht zu viel Geld ausgeben, aber auch keine Abstriche bei der Qualität oder Leistung machen möchte.
Bei der Reinigungsleistung ist der dem A90S oder dem S70 sehr ähnlich und arbeitet somit sehr gut. Ebenso bringt er das knickbare Saugrohr, die automatische Saugkraftregulierung und eine Ladestation mit. Allerdings wird er auf dieser nicht oberhalb am Motor gehalten, sondern mit dem Fuß in eine Führung gesteckt. Die Konstruktion wirkt ein wenig wackelig.
Ansonsten sind keine Minuspunkte zu finden. Aufgrund des Preises fällt das Zubehör nicht ganz so umfangreich aus und auch wenn sich die Vorderkante der Bodendüse öffnen lässt, geschieht das eben nicht direkt in Griffnähe, sondern man muss sich bücken und den Riegel an der Bodendüse verschieben. Die Funktion ist identisch, nur eben etwas günstiger umgesetzt.
Bei der Akkuleistung muss sich der Tineco Pure One S50 Pro nicht verstecken und hält auf höchster Stufe etwa 20 Minuten durch. Allerdings mogelt auch er etwas, denn Max heißt auch hier nicht maximale Leistung. Die Schmutzerkennung bleibt aktiv, und wird im Max-Modus Schmutz erkannt, erhöht sich selbst dann die Saugleistung nochmal.
Bosch Unlimited Gen2 Serie 8
Es gibt nur sehr wenige Punkte, die gegen den Bosch Unlimited Gen2 Serie 8 sprechen. Die Saugleistung auf Teppichböden und in Ecken ist super. Er erkennt zwar keinen Schmutz, unterscheidet aber zumindest die Bodenbeläge und er bringt ein wirklich reichhaltiges Zubehörpaket mit. Falsch macht man mit ihm von daher nichts.
Insgesamt finden wir den Bosch jedoch etwas teuer. Betrachtet man nur den Akkusauger und seine Saugleistung, kann man sicher mit dem Preis leben. Vergleicht man jedoch, was man in der Preisklasse von anderen Anbietern bekommt, ist der Bosch doch etwas mager ausgestattet.
Vielen wird sicher gefallen, dass der Akku-Staubsauger von Bosch dieselben Akkus wie die Werkzeuge in der Werkstatt nutzt und die Nutzungsdauer dadurch erhöht werden kann. Allerdings gilt das nur, wenn mehrere Akkus zur Verfügung stehen. Der enthaltende 5-Ah-Akku hielt im Test auf höchster Leistung gerade mal 13 Minuten durch. Ein Ersatzakku wird also teuer. Aber zumindest liegt noch ein weiteres (externes) Ladegerät bei.
Mova G70 Complete
Der Dreame-Ableger Mova beeindruckt immer wieder mit frischer und neuer Technik, die preislich dennoch auf dem Boden bleibt. Auch der Akku-Staubsauger Mova G70 Complete kann mit seiner Ausstattung und soliden Saugleistung durchaus als günstig angesehen werden.
Aber gerade im Bereich der Akku-Staubsauger gibt es in jeder Preisklasse enorm viele Modelle und um da herauszustechen, muss man schon etwas Besonderes bieten. Das kann der G70 leider nicht. Er bringt eine gute Saugleistung mit, bietet eine automatische Saugkraftregulierung, eine Höhenverstellung und eine ausgeklügelte (wenn auch schwer zu reinigende) Staubboxentleerung. Dazu kann die rotierende Bürste sehr gut mit langen Haaren umgehen.
All das ist gut, aber nicht herausragend oder neu, und ein paar Abstriche muss man leider auch in Kauf nehmen. So hält der Akku im Turbo-Modus nur zwölf Minuten durch und kommt auf der Normalstufe bereits auf 74 dB. Das ist etwas zu laut.
Dazu ist die Filterangabe etwas dubios. Es wird zwar ein HEPA-H14-Filter versprochen, aber warum schreibt der Hersteller selbst von einer 99,99-prozentigen Filterleistung, wenn das gar nicht für HEPA-H14 reicht? Dazu müssten über 99,995 Prozent der Partikelgröße 0,1 bis 0,3 Mikrometer gefiltert und das auch nach EN 1822-1:2009 geprüft werden. Leider gehen viele Hersteller zu inflationär mit dem Begriff der Hepafilterung um.
Roborock H60 Hub Ultra
Für einen Akku-Staubsauger mit Absaugstation ist der Roborock H60 Hub Ultra relativ günstig und natürlich darf man dafür keine Supertechnik erwarten, wie man sie von einigen Saugrobotern des Herstellers kennt. Der H60 ist eher das Gegenteil, nämlich ausgesprochen schlicht.
Das ist nicht unbedingt schlimm, denn dafür ist er mit 2,8 Kilogramm angenehm leicht und dadurch gut im Handling. Allerdings muss man bei leichten Akku-Staubsaugern und speziell bei sehr leichten Bodendüsen darauf achten, nicht zu scharf zu lenken, denn dann kippeln sie schnell und liegen nicht mehr auf dem Boden auf.
Die Saugleistung des schlanken Roborocks kann als okay bis gut bezeichnet werden. Damit Teppiche sauber werden (zumindest oberflächlich), muss man allerdings auf die höchste Saugstufe setzen und dann ist der Akku bereits nach sieben Minuten leer. Und dabei verspricht der Hersteller bis zu 90 Minuten (ohne rotierende Bürste und auf kleinster Saugstufe). Das ist schon sehr irreführend und irgendwie auch enttäuschend.
Miele Duoflex HX1 Total Care
Der Miele Duoflex HX1 Total Care kommt mit einem wirklich umfangreichen Zubehörpaket und wahrscheinlich ist das auch der Punkt, mit dem er beeindrucken will beziehungsweise muss. Denn abgesehen von einer Bodenerkennung, die die Bürstendrehzahl anpasst, hat er technisch nicht viel zu bieten.
Es gibt keine Schmutzerkennung, kein knickbares Saugrohr, keine Größenanpassung und selbst die LED-Beleuchtung wurde eingespart. Auch die Staubbox wurde schlicht gehalten, lässt sich nicht abnehmen und verzichtet auf eine Zyklonabscheidung. Das rächt sich und die Lamellen bekommen viel Arbeit.
Weniger schön ist allerdings, dass man in die schmutzige Staubbox greifen muss, um den Vorfilter zur Reinigung entnehmen zu können. Dieser Schmutzkontakt sollte vermieden werden und Miele wirbt ausgerechnet mit einer hygienischen Entleerung. Nur reicht das Entleeren nicht immer aus und hin und wieder muss der Vorfilter auch mal gereinigt werden.
Die Saugleistung des Miele ist gut, benötigt auf Auslegware allerdings die höchste Leistungsstufe und diese lässt den Akku ziemlich schnell schrumpfen. Für die Ohren machen die zwei Leistungsstufen allerdings kaum einen Unterschied. Die normale Saugstufe kommt bereits auf laute 76 dB und der Turbo ändert mit 78 dB dann auch nicht mehr viel.
AEG AP72UB21ES
Der praktische Sinn einer Absaugstation wird leider noch immer zu sehr unterschätzt und die Auswahl an Akku-Staubsauger mit Absaugstation ist erschreckend gering. Der AEG 7000 Cordless Cleaner (AP72UB21ES) ist einer dieser Akku-Staubsauger mit Absaugstation. Die Begeisterung über den Sauger hält sich jedoch in Grenzen, was aber keinesfalls an der Station liegt.
Um es auf den Punkt zu bringen – die Absaugstation ist einfach super. Sie ist nicht zu groß, bietet eine Ladestation für einen Ersatzakku, ist drehbar, beherbergt einen Ersatzfilter und einen kleinen Schlauch, der zum Absaugen des Filters an die Absaugstation angeschlossen werden kann. Besser kann man es kaum umsetzen.
Was man hätte besser umsetzen können, ist der Akku-Staubsauger selbst, denn dieser ist eher Mittelmaß und kann nicht so richtig überzeugen. Zwar lässt sich das Saugrohr in der Größe verändern, der Akku wechseln und es gibt auch eine Bodenerkennung, die reagiert jedoch so langsam, dass ein kleiner Läufer dann schon fast fertig gesaugt ist.
Auch die Saugleistung ist nicht berauschend, was jedoch differenziert werden muss. Im Automodus ist sie auf Auslegware ganz klar zu schwach und auch die höchste Stufe reicht nicht ganz, um im Test alle Krümel aufzunehmen. Zu lange darf die Stufe auch nicht genutzt werden, denn nach zehn Minuten ist Schluss damit. Nicht, weil der Akku leer ist (etwa noch zwölf Prozent), sondern weil sich der Akku oder Motor im Test überhitzt hat.
Auch qualitativ sind wir nicht so richtig überzeugt. Das ausziehbare Saugrohr schleift und bereits nach der ersten Anwendung sind daran Kratzer zu sehen. Und schiebt man die Düse über einen harten Untergrund, rattern die Räder, wie man es nur von wirklich billigen Staubsaugern kennt. Für einen nicht ganz so günstigen Preis hätten wir mehr erwartet.
Hoover HF610H
Der Hoover HF6 (HF610H) ist ein ausgesprochen günstiger Akku-Staubsauger, was man ihm (wenn auch nicht optisch) an einigen Punkten leider anmerkt. Das beginnt bei der Filterkennzeichnung, die es nicht gibt, das Zubehör fällt recht sparsam aus und das mit der Anti-Twist-Bürstenrolle funktioniert nicht wirklich.
Technisch klingt er dann wieder ganz gut. Er bringt drei einstellbare Saugstufen mit und bietet eine Bodenerkennung für Hartböden und Teppiche, was er auch mit einer farbigen LED-Beleuchtung signalisiert. Die Akku-Anzeige beschränkt sich zwar auf vier Balken, aber das ist okay.
Beim Einschalten meldet er sich mit 72 dB, was nicht gerade leise, jedoch auch noch nicht zu laut ist. Da er auf höchster Stufe nicht über 77 dB kommt, kann man insgesamt sehr zufrieden sein und ihn als leise bezeichnen.
Zu verdanken hat er die noch angenehme Lautstärke aber sicher seinem etwas schwachen Motor. Im Test reichte die normale Stufe auf Auslegware nicht aus, um alle Krümel einzusammeln. Dafür muss schon die höchste Stufe genutzt und die entsprechende Stelle zweimal überfahren werden.
Von daher stellt man sich am besten gleich auf die höhere Stufe ein, was dann zwar etwas lauter ist, der Akkuleistung aber nicht schadet. Immerhin kann der Teppich so 21 Minuten lang gesaugt werden. In Anbetracht der Saugleistung wäre das für viele andere Sauger allerdings die Normalstellung, sie wären dann leiser und der Akku würde noch länger halten.
Insgesamt fällt der Hoover in Anbetracht des günstigen Preises dennoch ganz gut aus. Man muss sich aber im Klaren sein, dass ein so günstiger Akku-Staubsauger nicht mit anderen hochpreisigen Geräten mithalten kann. In einer kleineren Wohnung mit wenig Auslegware macht man mit ihm nichts verkehrt.
Severin S-Power Olymp Pro
Mit einer automatischen Saugkraftregulierung, einem Teleskoprohr, einem Wechselakku und einer Akkuanzeige in Prozent ist der sehr günstige Severin S-Power Olymp Pro verdammt gut ausgestattet. Das hätte man ganz sicher nicht erwartet.
Doch all das nützt wenig, wenn die Arbeit damit zum Krampf wird. Das beginnt bereits beim einfachen Staubsaugen auf Laminat. Die harten Plastikrollen rutschen über den glatten Boden und das Lenken ist mehr schlecht als recht möglich. Auf Auslegware ist dann so gut wie gar keine Lenkung mehr möglich und man rutscht eher in die gewünschte Richtung.
Vielleicht ist das das erste Zeichen, dass der Severin einfach nicht für Auslegware geeignet ist. So lange man die Düse bewegt, funktioniert es einigermaßen, bewegt man sie jedoch nicht, bleibt die Bürste sofort stehen. Davon drei Wiederholungen und dann quittiert der Sauger mit einer Fehlermeldung ganz den Dienst.
Darum war es uns auch nicht möglich, den Ausdauertest bei höchster Leistungsstufe unter identischen Bedingungen durchzuführen. Von der Auslegware mussten wir auf Laminat ausweichen, was die Belastung verringert und dem Sauger einen Vorteil verschafft. Von den so erreichten 16 Minuten kann man daher sicher zwei Minuten abziehen.
Leider war es das noch nicht mit der Kritik. Trotz mäßiger Saugleistung kommt der S-Power Olymp Pro bereits mit der Normalstufe auf 77 dB, was sich auf Stufe drei noch auf 84 dB erhöht. Dazu kommt eine sehr unpraktische Staubbox, bei der der Vorfilter am Sauger verbleibt, wenn man sie abnimmt. Hängen da größere Flusen, ist vorprogrammiert, dass sie sich auf dem Boden verteilen.
Severin S-Power Olymp
Der Severin Olymp Pro ist schon ein sehr günstiger Staubsauger, der Severin S-Power Olymp ist aber noch einmal eine Stufe günstiger, um nicht zu sagen billiger. Während der Olymp Pro zumindest noch mit einer automatischen Saugkraftregulierung auftrumpfen kann, hat der Olymp nur noch die Längenverstellung des Saugrohres und die Möglichkeit, den Akku zu wechseln.
Er bringt eben so nur eine Wandhalterung ohne Ladefunktion mit, ist mit gemessenen 78 bis 83 dB viel zu laut und manövriert sich ebenso schlecht, weil er mehr rutscht als lenkt. Etwas besser ist er auf Auslegware unterwegs, da die Bürste nicht so schnell überlastet ist und blockiert. Allerdings hat die weichere Bürste den Nachteil, dass sie lange Haare aufwickelt.
Etwas kurios ist die Angabe der Saugleistung. Der Olymp Pro soll einen Unterdruck von unglaubwürdigen 30 kPa erreichen, beim Olymp sind es nur noch 19 kPa. Die Tatsache, dass beide im Test ein nahezu identisches Ergebnis abliefern, lässt ein wenig an den Angaben zweifeln.
Letztendlich ist der Severin S-Power Olymp ein gutes Beispiel dafür, dass Geiz nicht immer geil ist. Auch wenn der Preis lockt, sollte man lieber die Finger davon lassen, sonst ärgert man sich später nur.
Tineco Pure One S11
Man muss nicht alles verstehen und man muss auch nicht immer wissen, wie etwas funktioniert. Aber wenn man die Technik sieht, wirkt das schon sehr futuristisch. Der Tineco Pure One S11 gewährt – wie auch andere Modelle von Tineco – den Einblick ins Innere und stattet seine Akku-Staubsauger mit einem durchsichtigen Gehäuse aus. Einen noch tieferen Einblick gibt es in der App, die sich mit dem Akkusauger verbindet.
Zu viel oder zu wenig Zubehör? Tineco hat für uns genau den richtigen Weg gefunden. Unverzichtbar und immer dabei sein sollten eine Fugendüse für enge Ecken und eine motorisierte Polsterbürste. Die gibt es natürlich. Obendrein liegt noch eine Staubdüse bei, die etwas breiter saugt und mit langen Borsten sanfter zu Holzmöbeln ist. Eine absolut praktische Zusammenstellung.
Damit das Zubehör nicht rumliegt und der Akku-Staubsauger ordentlich geladen werden kann, gibt es natürlich eine Wandhalterung mit integrierter Ladestation. Diese nimmt zwar nur drei der vier aufsteckbaren Zubehörteile auf, aber jeder hat andere Nutzungsgewohnheiten und wird nicht immer alles nutzen.
Die Wandhalterung kann aber noch mehr. Öffnet man oben den Deckel, kann ein weiterer Akku geladen werden. Zwar liegt dem Pure One S11 nur ein Akku bei und dieser kann zum Laden im Akkusauger verbleiben, es gibt jedoch verschiedene Ausstattungsvarianten und Akkus können auch einzeln nachgekauft werden.
Wer kennt das nicht? Irgendwie ist man immer der Meinung, dass die Saugleistung nicht reicht, und man wird verleitet, für eine bessere Reinigung auf höchster Stufe zu saugen. Nur leiden darunter häufig nicht nur die Ohren, auch der Akku ist schnell leer und mehr als 15 Minuten auf höchster Stufe bieten die wenigsten Akku-Staubsauger.
Beim Tineco Pure One S11 braucht man sich darüber keine Gedanken zu machen. Einfach einschalten und saugen, alles andere macht der S11 ganz von alleine. Mit angenehmen 65 dB säuselt er leise vor sich hin und nur wenn wirklich mehr Leistung benötigt wird, dann tourt der Motor auf und saugt mit einer höheren Drehzahl. Aber selbst dann begnügt sich der Tineco mit ruhigen 72 dB. Bei manch anderen ist das die Lautstärke im Sparmodus.
Deutlich bemerkbar macht sich das bei unserem größeren Abtreter hinter der Eingangstür. Die ersten Bahnen werden automatisch in voller Leistung gezogen, deutlich zeigt der rote Ring die hohe Schmutzaufnahme an. Mit jedem weiteren Durchgang wird die rote Anzeige kleiner und der Tineco tourt immer weiter ab. Hier wird also nicht nur der Teppich, sondern tatsächlich die Schmutzmenge erkannt.
Das Saugergebnis auf Teppichböden oder Auslegware ist beeindruckend. Bis auf an zwei kleinen Punkten, an denen die Bodendüse etwas Schmutz vor sich her schiebt, wird bereits beim ersten Durchgang fast alles eingesaugt, was auf den Teppich gestreut wurde. In Ecken funktioniert das leider nicht ganz so gut. An der vorderen Kante saugt die Bodendüse zwar sehr gründlich, seitlich dürfte sie aber gern noch etwas besser arbeiten.
Was reinmuss, muss irgendwie auch wieder raus. Und das möglichst ohne großen Aufwand oder dass man selbst in den Schmutz greift. Da ist es natürlich praktisch, wenn sich der Boden der Staubbox schnell und einfach komplett öffnen lässt. Allerdings bilden beim Tineco Pure One S11 Saugeinheit und Staubbox eine Einheit. Das heißt, möchte man die Staubbox abnehmen, muss vorher das Saugrohr entfernt werden.
Dann geht es aber einfach weiter. Deckel öffnen, Schmutz herausfallen lassen und Deckel wieder verschließen. Haben sich Haare festgesetzt, kann das Innenleben der Staubbox mit einem kleinen Dreh einfach abgenommen und intensiv gereinigt werden.
Der eingebaute Filter kann beim S11 sogar entnommen und gereinigt werden, ohne dass die Staubbox dafür geöffnet wird. Einfach unterhalb rausziehen. Um herausfallenden Schmutz muss man sich dabei wenig Sorgen machen.
Den schmutzigen Filter anschließend durch den Ersatzfilter austauschen und dann kommt der Filterreinigungsaufsatz zum Einsatz. Dieser wird auf den Akku-Staubsauger gesteckt, der verschmutzte Filter eingesetzt und bei laufendem Staubsauger (möglichst im Turbo-Modus) im Einsatz gedreht. Die Reinigungswirkung ist sicher nicht so gut wie mit Druckluft, aber doch beachtlich.
Allerdings ist davon auszugehen, dass viel vom eingesaugten Staub nun wiederum im Ersatzfilter hängt. Für denjenigen, dem keine Druckluft zur Verfügung steht, ist diese Variante aber auf jeden Fall deutlich einfacher, als den Filter jedes Mal auszuwaschen.
Bissell PowerClean FurGuard
Wie man es von Bissell gewohnt ist, bringt auch der PowerClean FurGuard ein solides Gesamtpaket mit, das vor allem durch eine gute bis sehr gute Saugleistung auftrumpfen kann. Ob in Ecken oder auf Teppichböden, schnell ist jede Reinigungsarbeit beendet.
Hilfreich ist dabei sicherlich, dass er selbstständig in der Lage ist, zu stehen, auch wenn man es tunlichst vermeiden sollte, ihn in dieser Position anzurempeln, denn wirklich »standhaft« ist kaum ein Akku-Staubsauger – auch der Bissell nicht.
Ebenso hilfreich sind die drei einstellbaren Saugstufen, die aber gar nicht so viel bewirken. Bereits auf kleinster Stufe ist die Saugleistung ziemlich kräftig, dafür aber auch nicht gerade leise. Mit einer nur geringen Leistungsänderung auf Stufe 2 und 3 wird es dafür aber auch nicht viel lauter, und auf stärkster Stufe kann man ihn gegenüber anderen Modellen wieder als leise bezeichnen.
Leider war es das dann auch schon wieder und von echten Highlights kann man beim Bissell nicht sprechen. Er ist solide, saugt sehr gut und bringt einen HEPA-Filter mit. Er muss zum Laden aber per Kabel angeschlossen werden und eine automatische Leistungsregulierung gibt es nicht.
Samsung Bespoke AI Jet Ultra
Man kann es nicht anders sagen, der Samsung Bespoke AI Jet Ultra beeindruckt schon ordentlich. Das beginnt bereits beim Auspacken, denn irgendwie scheinen die Düsen und Zubehörteile kein Ende finden zu wollen. Dazu kommt natürlich das Extra-Highlight: die Absaugstation.
Ebenso gefallen das ausziehbare Saugrohr und die Bodenerkennung, die entsprechend die Drehzahl der Bürste anpasst. Das sorgt für eine erstklassige Saugleistung auf Teppichen und auf Hartböden für deutlich mehr Laufruhe.
Sehr schade ist allerdings, dass es nur eine automatische Regulierung der Bürste und nicht der Saugleistung gibt. Muss man sie manuell dem Untergrund anpassen. Da auf Hartböden weniger Saugkraft benötigt wird, könnte man parallel auch die Drehzahl der Bürste ändern und die automatische Regulierung verliert ihren Reiz. Insgesamt gesehen ist uns das zu wenig für den mehr als stattlichen Preis des Samsung. Das Zubehör ist top, die Absaugstation gefällt uns, und zumindest auf Teppichböden ist die Saugleistung perfekt. In Ecken und beim Umgang mit langen Haaren kommt er leider sehr schnell an seine Grenzen. Und in der Preisklasse gehört die Schmutzerkennung einfach dazu.
Eta Terier
Würden wir den besten Tierpfleger suchen, wäre der Eta Terier ganz klar unsere Nummer eins. Er bringt nicht nur einen Saugschlauch und einige Tierbürsten mit, sondern auch einen eigenen Ständer, auf dem der Sauger hängen kann, während er mit dem Saugschlauch genutzt wird. Schade ist allerdings, dass das nur funktioniert, wenn das Ladegerät nicht angeschlossen ist.
Wir suchen allerdings keinen reinen Staubsauger für Hundehaare, sondern einen alltagstauglichen Akku-Staubsauger, der sich allerdings zusätzlich als Tierhaarsauger auszeichnen kann. Nur muss er dann auch gut als Haushaltsstaubsauger geeignet sein und da hapert es beim Eta doch an einigen Stellen.
Das fängt auf Hartböden an, wo die kräftige Bürste für ziemliches Poltern sorgt. Findet die Schmutzerkennung dann Krümel und passt die Saugleistung an, was übrigens sehr gut funktioniert, blasen einem über 80 Dezibel um die Ohren. Passiert das auch noch auf einem flachen Teppich oder Abtreter mit Gummiunterlage, wird der so fest angesaugt, dass die Bürste noch mehr poltert oder sich gar überlastet abschaltet.
Trotzdem finden wir, dass man den Eta Terier im Auge behalten sollte. Die Idee mit dem Tierpflegeset ist super und mit dem knickbarem Saugrohr oder der automatischen Saugkraftregulierung bringt der Terier echt gute Punkte mit, die man in der Preisklasse nicht erwartet hätte. Er benötigt aber noch etwas Nacharbeit und hoffentlich bekommen wir irgendwann ein Nachfolgemodell zum Testen in die Hände.
Proscenic P11 Ultra
Proscenic ist hauptsächlich im Bereich der günstigen Akku-Staubsauger anzutreffen, wogegen grundlegend nichts spricht, und in Anbetracht des Preises muss man einfach sagen, dass auch der Proscenic P11 Ultra absolut fair ist. Deswegen sollte Proscenic genau so weitermachen.
Inzwischen haben wir aber bereits 113 Akku-Staubsauger aller Preisklassen getestet, und auch die Konkurrenz schläft nicht. Der Abstand zwischen günstig und richtig gut wird immer kleiner und man sollte sich überlegen, ob man wirklich am richtigen Ende spart oder nicht doch etwas mehr ausgibt. Denn dann bekommt man bereits Akku-Staubsauger, die um Klassen besser sind.
Aber zurück zum P11 Ultra, der uns als Grundpaket recht gut gefällt. Er ist leicht, einfach zu bedienen, wendig, bietet ein verstellbares Saugrohr und ist sogar mit einem HEPA-H13-Filter bestückt. Das kann manch teurer Akku-Staubsauger nicht von sich behaupten.
Aber spätestens beim Einschalten merkt man dann doch den Preis- und damit auch den Klassenunterschied. Bereits auf kleinster Stufe kommt der P11 Ultra auf 76 Dezibel und auf höchster werden daraus über 80, was auf Dauer sehr unangenehm ist.
Leider passt die Saugleistung nicht so ganz dazu und kommt gerade auf Auslegware nur auf ein Mittelmaß. Auch in Ecken ist das Saugergebnis nur durchwachsen: Während an der Vorderkante alles eingesaugt wird, reicht es seitlich leider nicht bis ganz an den Rand.
Hoover HF2Z10H
Der Hoover HF2Z10H glänzt vor allem in einem Punkt: seiner Bauform verbunden mit einem geringen Gewicht. Leider waren das aber auch schon alle Punkte, die uns begeistern konnten. Lautstärke und Akkuleistung sind eher Mittelmaß und auch wenn es eine Wandhalterung dazu gibt, muss das Ladekabel manuell angestöpselt werden.
Auch die vom Hersteller beworbene Ultra-Compact-X3-Technologie zum Verdichten des Staubes in der Staubbox, was eine Verdreifachung des Fassungsvermögens ermöglichen soll, kann uns nur bedingt begeistern. Indem das Gehäuse der Staubbox vor- und zurückgeschoben wird, verdichtet sich der Inhalt und soll mehr Platz schaffen. Das funktioniert jedoch maximal bei lockeren Flusen und der sehr kleine Filter wird dabei nicht gereinigt, was die Saugleistung reduziert.
Dazu kommt, dass sich die Staubbox durch den enthaltenen Mechanismus nicht zum Entleeren abnehmen lässt, und um den Schmutztrenner im Inneren zu reinigen, muss in die schmutzige Staubbox gegriffen werden. Sprichwörtlich keine saubere Sache. Leider trifft das auch auf die Anti-Twist-Funktion der rotierenden Bürste zu, die in unserem Test nicht funktioniert hat. Der zum Test eingesaugte Hanf hat sich vollständig aufgewickelt und musste manuell wieder entfernt werden.
Dreame Z10
Wer sich einen Staubsauger mit Absaugstation wünscht, der muss dafür schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Schließlich kauft man im Prinzip zwei Staubsauger und für einen guten Akku-Staubsauger alleine sollte man schon 200 bis 300 Euro in die Hand nehmen. Dazu kommt der Staubsauger, der den Akku-Staubsauger aussaugt.
Mit dem Dreame Z10 bekommt man eine solche Kombination zu einem relativ günstigen Preis und muss trotzdem nicht befürchten, einen minderwertigen Staubsauger zu bekommen.
Der Aufbau der Absaugstation ist sehr einfach, da sie nur zusammengesteckt werden muss. Alle benötigten Kabelverbindungen sind in Steckerform integriert und man muss sich um nichts kümmern. Nicht mal um den Staubbeutel, denn der ist bereits enthalten und ein zweiter liegt bei.
Kümmern muss man sich allerdings um eine Steckdose in der Nähe, denn das Netzkabel ist nicht wirklich lang. Da ist es schon praktisch, dass selbst bestimmt werden kann, auf welcher Seite das Kabel aus der Station geführt werden soll.
Ebenso einfach ist die Bedienung des Dreame Z10 und hierbei begeistert eine kleine Funktion, die einem die freie Wahl lässt: Mit der Taste oberhalb kann ein Schloss aktiviert oder deaktiviert werden. Leuchtet die LED am Schloss-Symbol, muss der Taster im Griff nur kurz zum Einschalten gedrückt werden. Ein zweiter Druck schaltet den Akku-Staubsauger wieder aus.
Leuchtet die LED dagegen nicht, weil die Schloss-Taste einmal gedrückt wurde, läuft der Sauger nur so lange, wie der Taster im Griff gedrückt gehalten wird. Man hat also die Wahl, ob man den Dauerbetrieb oder Tipp-Betrieb bevorzugt.
Eine weitere Taste – unterhalb des Displays – schaltet die verschiedenen Saugstufen, von denen es drei gibt. Ist das Display aktiv, kann die Saugstufe bereits vor dem Einschalten ausgewählt werden. Ansonsten wird immer mit Stufe 2 gestartet. Schön wäre natürlich eine automatische Regulierung wie beim Dreame R20, aber das ist sicher eine Preisfrage.
Interessant ist eine Einstellmöglichkeit an der Bodendüse, die im vorderen Bereich eine Nebenluftöffnung darstellt. Sicher ist das auch ihre Funktion, damit sich die Düse auf kurzen Teppichen nicht so ansaugt. Wir finden einen weiteren Nutzen aber deutlich interessanter.
Öffnet man diese Nebenluft, konzentriert sich die Saugleistung an diesem Punkt und die Bodendüse saugt ein gutes Stück weiter. Damit kann selbst dann ein Stück weit unter Schränke gesaugt werden, wenn diese nur zwei bis drei Millimeter Luft zum Boden haben, weil sie auf Gleitern stehen. Unter Küchenschränken kann es dann mächtig in der Staubbox rasseln.
Was die Reinigungsleistung betrifft, ist der Dreame Z10 vielleicht nicht das Nonplusultra, aber er schlägt sich richtig gut. Auf Auslegware werden ein paar Krümel weggeschoben, die dann beim zweiten Wisch aber auch weg sind. Die Grundreinigung ist daher zügig erledigt.
In Ecken und auf dem Hartboden gibt es dafür nichts zu bemängeln. Seitlich saugt er sichtbar breiter als die Bodendüse ist und an der Vorderkante wird nur minimal etwas weggeschoben.
Der Test zeigt auch, wie gut das mit der vorderen Öffnung der Bodendüse funktioniert. Auf Hartböden saugt er damit ein bis zwei Zentimeter weiter, und auf Auslegware wird das noch weiter verstärkt, da die Düse besser aufliegt und rundherum abdichtet.
Das Entleeren der Staubbox gestaltet sich dank Absaugstation ausgesprochen einfach. Einfach den Dreame Z10 auf seine Station stellen, Knöpfchen drücken und schon wird er ausgesaugt. Das funktioniert sogar, wenn die Staubbox vom Gerät abgenommen wird.
Worauf man jedoch ein Auge haben sollte, ist der Feinfilter. Dieser sitzt oben auf einer Platte mit kleineren Löchern, wodurch er nicht so kräftig abgesaugt wird. Hier muss also hin und wieder mal nachgeholfen werden.
Tineco Pure One Station 5
Ein Akku-Staubsauger mit Absaugstation und dann auch noch von Tineco? Das könnte eine lohnende Investition sein, zumal die Investition in die Tineco Pure One Station 5 erstaunlich niedrig ausfällt. Aber dennoch konnte sie uns nicht so ganz überzeugen, was hauptsächlich am ersten Saugdurchgang lag.
Sofort nach dem ersten Aufladen ging es mit dem Akku-Staubsauger einmal durch das Haus, über den Abtreter im Flur und den flauschigen Teppich, auf dem die Katze (europäische Langhaar) so gern schläft. Danach auf die Absaugstation, das Absaugen abwarten und anschließend die Staubbox von Hand öffnen, um die eingesaugten Haare, Flusen und Fusseln mit der Hand zu entfernen. Das sollte sicher nicht so sein.
Ansonsten gefällt uns die Pure One Station 5 (dem Preis entsprechend) schon ganz gut. Man bekommt die gewohnte Tineco-Qualität, einen HEPA-H13-Filter und vor allem den sehr gut funktionierenden iLoop-Sensor, der die Saugleistung in Perfektion anpasst. So gut arbeiten andere nicht oder man muss extrem tief in die Tasche greifen.
Technisch gesehen war es das dann allerdings auch schon. Mit 77 bis 80 Dezibel ist der Tineco ziemlich laut und die Akkuleistung ist etwas begrenzt. Der Hersteller verspricht zwar 60 Minuten, jedoch gilt das ohne Bodendüse. Mit angetriebener Bürste und ohne jegliche Belastung im Eco-Modus bleiben davon nur noch 35 Minuten. Im Turbo-Modus sogar nur 11 Minuten. Das ist etwas wenig.
Bei der Reinigungsleistung sieht es etwas besser aus, sofern man größtenteils Hartböden saugt. Hier werden Ecken in Perfektion ausgesaugt. Allerdings trommelt die kräftige Bürste dann ein wenig. Auf Teppichböden ist sie dagegen gut und kämmt ordentlich die Fasern. An Saugleistung fehlt es dann allerdings etwas, denn man muss schon mehrmals über eine Stelle, um auch tiefer liegenden Schmutz zu lösen.
Anders sieht es bei Haaren aus, die lösen sich ganz gut und das auch von der rotierenden Bürste. Ein paar wenige blieben zwar aufgewickelt, aber insgesamt ein ziemlich gutes Ergebnis. Schade, dass der Rest nicht ebenso begeistert.
Tineco Pure One A50S
Der Tineco Pure One A50S unterscheidet sich nicht so sehr vom Akku-Staubsauger der Pure One Station 5 bringt aber trotz der Bezeichnung »Pure« ein paar Besonderheiten mit. Da wäre beispielsweise das knickbare Saugrohr und die automatische Randerkennung.
Ob das ausschlaggebende Kaufargumente sind, muss jeder für sich entscheiden. Wir halten die Randerkennung, die automatisch die Saugleistung erhöht, nicht für zwingend notwendig, da der Tineco eh über eine Schmutzerkennung verfügt und generell breiter als die Bodendüse saugt. Da ist eine extra Leistungserhöhung gar nicht nötig.
Das Saugen über eine größere Fläche als die Bodendüse bringt jedoch einen Nachteil mit sich, der sich negativ auf dichte Teppiche und Auslegware auswirkt. Hier saugt er flächenmäßig zwar gut, es entsteht aber kein richtiger Unterdruck, der den Schmutz auch aus der Tiefe holt.
In dem Fall hilft zwar die kräftige Bürste weiter, Wunder kann sie aber auch nicht vollbringen. Und auch wenn die Bürste sicher gut gemeint ist, erhöht sie deutlich die Lautstärke und gestaltet das Saugen auf harten Untergründen etwas unangenehm.
Insgesamt bringt der Tineco wirklich gute Punkte mit und besonders gefallen wie immer die gut funktionierende Schmutzerkennung und die automatische Saugkraftregulierung. So ganz gefällt uns aber die Zusammenstellung nicht. Die große Saugfläche ist ideal für Hartböden, die gut arbeitende Bürste ist hier aber eher ein Nachteil.
Auf Teppichböden ist die rotierende Bürste wiederum gut, nur fehlt dem Tineco Pure One A50S für Teppichböden etwas die Saugleistung, beziehungsweise ist die Bodendüse eher für Hartböden als für Teppichböden ausgelegt. Das macht es dem Tineco etwas schwer, wirklich zu begeistern, auch wenn er uns im Ganzen gut gefällt.
Rowenta X-Force Flex 13.60 Animal Aerospin RH9AD1
Die Akku-Staubsauger von Rowenta sind vom Design und dem Aufbau her etwas gewöhnungsbedürftig. Die Staubbox und damit auch das Gewicht über den Handgriff zu setzen, erfordert es, dauerhaft Balance zu halten, und die abgerundete Fläche über der Hand drückt dann auch etwas. Schließlich bringt er 3,1 Kilogramm auf die Waage.
Aber das könnte jeder anders empfinden und darum wollen wir darauf auch gar nicht so sehr eingehen. Ansonsten ist der Rowenta X-Force Flex 13.60 Animal Aerospin recht wendig unterwegs und lässt sich gut auf Hartböden navigieren. Auf Auslegware sieht es ein wenig anders aus, da die aggressive Bürste sehr kräftig an den Fasern zieht.
Insgesamt gefällt uns die Aufteilung der Kraft nicht so richtig. Zwar arbeitet die rotierende Bürste sehr kräftig, was auf Auslegware sicher nicht verkehrt ist, auf Hartböden sorgt sie aber für ein Rumpeln. Damit würde sich der Rowenta auf Teppichböden wohler fühlen. Davon zeugt ebenso, dass die Bodendüse auf Hartböden kaum breiter saugt und Ränder somit zur Herausforderung werden.
Allerdings gibt es auch auf Auslegware deutliche Einschränkungen. Entweder ist die Saugkraft zu hoch oder die Bodendüse dichtet an den Rändern zu gut ab. Dadurch saugt sich die Düse zu sehr auf dem Untergrund fest und hält die Bürste an. Auf flauschiger Auslegware passiert das erst bei höchster Saugstufe, auf flachen Abtretern bereits bei geringster Stufe. Diese lassen sich demnach gar nicht saugen.
Unter dieser Voraussetzung kann man ihm zwar eine sehr gute Saugleistung auf Teppichböden nachsagen, aber angenehm ist die Arbeitsweise nicht. Es strengt teilweise schon ziemlich an und das nicht nur den Nutzer. Auch der Akku hat zu kämpfen und ist unter Volllast bereits nach zehn Minuten am Ende.
Philips XC5142/01
Wenn es rein um die Optik geht, wäre der Philips absolut unser Highlight. Ob die schlanke Bauform ohne irgendwelche Schnörkel oder das dezente matte Dunkelblau – der Philips XC5142 wirkt einfach edel. Selbst auf eine sichtbare Anzeige wurde verzichtet und stattdessen leuchten die LEDs durchs Gehäuse. Das hat schon was.
Ebenso schlicht geht es allerdings auch bei der Ausstattung und der Filterbox weiter. Klar, einfache Bauteile sind leicht zu reinigen, allerdings trennen Zyklonen-Staubsauger den Schmutz nur so gut, weil der Aufbau der Filterbox für die benötigten Verwirbelungen sorgt. Beim Philips ist alles sehr einfach gehalten.
Dasselbe gilt für die Saugstufen, von denen es drei gibt. Beim Einschalten wird mit der mittleren Stufe gestartet und man kann manuell in die beiden anderen wechseln. Eine Schmutzerkennung und damit auch eine automatische Saugkraftregulierung gibt es nicht.
Das ist je nach Preislage sicher nicht schlimm und für uns auch nicht das Aus für den Philips. Nein, es liegt einfach an der mangelnden Saugkraft. Auf Hartböden reicht sie gerade so aus, um unter der Düse und keinen Zentimeter breiter zu saugen, auf Teppichböden reicht sie leider gar nicht und es bleibt einfach zu viel liegen. Egal in welchem Arbeitsbereich, der Philips ist einfach zu schwach auf der Brust.
Tineco A30S Plus
Der Tineco A30S Plus beweist, dass ein guter Akku-Staubsauger nicht teuer sein muss. Zwar gibt es Details, die zeigen, dass er nicht zur gehobenen Klasse gehört, jedoch bekommt man mit ihm weit mehr, als wahrscheinlich viele erwarten würden.
Was einem sofort ins Auge sticht, ist der enorm große Akku, der schon etwas billig wirkt. Dazu gibt es auch kein Display, das etwas zur eingestellten Saugstufe oder dem Akkuzustand zeigt. Stattdessen befinden sich auf der Rückseite nur zwei Tasten, die mit dem Power-Symbol beziehungsweise mit »eco«, »auto« und »max« beschriftet sind. Dazwischen ein kleiner LED-Streifen.
Was es mit diesem auf sich hat, zeigt sich erst beim Einschalten. Dann startet der Tineco in der »eco«-Stufe und der LED-Streifen leuchtet blau. Registriert der iLoop-Sensor jedoch Schmutz, verfärbt sich die LED erst lila und dann rot und die Saugleistung wird erhöht. Mit einer automatischen Saugkraftregulierung rechnet wohl niemand in dieser Preisklasse. Sie ist aber da und funktioniert super.
Ebenso super ist die Saugleistung, die vor allem auf Auslegware ihr Potenzial zeigt. Dann werden sämtliche Fasern kräftig ausgebürstet und der Tineco selbst holt aus einem Abtreter wirklich jeden Krümel Schmutz. Ebenso stark, aber nicht ganz so angenehm ist das Saugen auf Hartböden. Dann trommelt die Bürste doch etwas zu sehr.
Die Akkuleistung ist durchwachsen. Der Hersteller verspricht bis zu 60 Minuten, aber das gilt nur ohne rotierende Bürste der Bodendüse. Mit rotierender Bürste sind wir auf bis zu 40 Minuten gekommen. Auf stärkster Stufe reduziert sich die mögliche Arbeitszeit auf schwache 11 Minuten, nur wird die höchste Leistungsstufe kaum benötigt.
Wir hatten im Test den Tineco A30S Plus. Das Plus bezieht sich augenscheinlich nur auf zwei zusätzliche Düsen, die der Tineco A30S nicht beinhaltet. Viele Shops bewerben ihr Angebot zwar bereits als Plus-Variante, man sollte aber genau hinsehen, was wirklich geliefert wird.
Rowenta X-Pert 7.60 RH6A33
Der Rowenta X-Pert 7.60 RH6A33 ist ein günstiger Akku-Staubsauger, fällt aber keinesfalls in die Kategorie der billigen Akku-Staubsauger. Es ist halt alles nur etwas einfacher und kleiner. So muss man sich beispielsweise mit einer sehr kleinen Staubbox von nur 440 Millilitern Fassungsvermögen begnügen und hat auch nur zwei Leistungsstufen.
Aufgrund der schlanken Bauform und des geringen Gewichts von gerade mal zwei Kilogramm darf man sich aber über einen äußerst wendigen und leicht zu navigierenden Akku-Staubsauger freuen. Das gilt auch auf Teppichböden, wo er nur leicht zum Rutschen neigt und sich ansonsten gut führen lässt.
Bei der Saugkraft zeigt sich dann allerdings doch, dass beim Rowenta X-Pert 7.60 RH6A33 alles kleiner und schwächer ist. Die Akkulaufzeit von 27 Minuten (Herstellerangaben) bezieht sich nur auf die kleine Saugstufe, welche auf Teppichböden etwas zu schwach ist. Nutzt man die Turbo-Stufe, hält der Akku nur noch 14 Minuten durch.
Wer jedoch einen kleinen Wohnraum und hauptsächlich Hartböden hat, sollte sich daran nicht stören. Der Rowenta ist genau dafür perfekt abgestimmt. Klein und handlich kommt er in viele Ecken und lässt sich mit seiner Wandhalterung und integrierten Ladestation auch gut verstauen.
Dreame Z30
Wenn es um echte Saugkraft geht, denken viele an die Akku-Staubsauger von Dyson. Das könnte sich mit dem neuen Dreame Z30 ab sofort ändern, denn die angegebenen 310 AirWatt haben wirklich Bums und saugen alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist.
Dazu bringt der Z30 ein enormes Zubehörpaket mit, reagiert in Millisekunden auf den eingesaugten Schmutz und passt die Saugleistung entsprechend an. So erwartet man es von einem Akku-Staubsauger der Oberklasse und das bekommt man auch von Dreames neuem Flaggschiff.
Trotzdem haben wir auch Punkte gefunden, die wir kritisieren müssen. So gibt es zwar eine Bodenplatte, auf der sich der Akku-Staubsauger abstellen lässt und sicher steht, eine Ladefunktion ist jedoch nicht integriert und das Ladekabel muss von Hand angestöpselt werden. Das stellt man sich in der Preisklasse doch etwas anders vor.
Dazu ist die Leistung des Dreame Z30 vielleicht zu viel des Guten oder seine Kombi-Bodendüse sollte noch mal überarbeitet werden. Die Schmutzerkennung peitscht die Leistung so hoch, dass sich die Düse auf kurzflorigem Teppich festsaugt und sich der Sauger abschaltet. Die Düse liegt einfach zu dicht auf dem Untergrund, wodurch auch einiges an Schmutz weggeschoben wird.
Es ist wirklich schade, denn die Basis aus Technik und Saugleistung ist enorm gut. Der Z30 muss nur noch lernen, mit der enormen Kraft umzugehen. Dann könnte er Dyson in puncto Saugkraft vom Thron stoßen.
Black+Decker BHFEA640WG-QW
Wer viel erwartet, kann schwer enttäuscht werden. Und genauso erging es uns beim Black+Decker BHFEA640WG-QW. Der Hersteller verspricht eine Reinigung bis an den Rand, längere Laufzeit und natürlich mehr Leistung.
Dazu passt dann auch der erste Eindruck. Der BHFEA640WG-QW sieht anders als typische Akku-Staubsauger aus und bringt mit 3,6 Kilogramm ein stattliches Gewicht auf die Waage. Da erwartet man einen kräftigen Motor. Dazu gibt es eine Bodendüse mit rotierenden Seitenbürsten – da sollte der Rand aber richtig sauber werden.
Leider konnte der Black+Decker BHFEA640WG-QW in keinem dieser Punkte überzeugen. Es gibt nur zwei Leistungsstufen für Hart- und Weichböden und eine ist lauter als die andere. Gute Saugergebnisse konnten wir damit nicht erzielen.
Auf Teppichböden wird sehr viel weggeschoben und das passiert auch, wenn mehrfach darüber gefahren wird. Dementsprechend lange dauert auch die Grundreinigung. Auf dem Hartboden und in der Ecke zeigt sich ein ähnliches Bild und wieder bleibt einiges vor der Düse. Dazu drücken die seitlichen Bürsten die Düse von der Wand und verhindern die randnahe Reinigung.
Es gibt aber auch positive Punkte. So lässt sich der schwere Akku-Staubsauger erstaunlich gut über harte und weiche Böden führen und auch die Reinigung der Staubbox ist ein Kinderspiel. Dasselbe gilt für die rotierende Bürste, die schnell entnommen ist und auf der sich gar nicht so viele Haare (Hanf) gewickelt haben.
Insgesamt hält sich die Begeisterung aber in Grenzen. In Anbetracht des Gewichts und der Lautstärke fällt die Reinigungsleistung sehr gering aus. Das können viele leichtere und leisere Modelle einfach besser.
Philips XC8055/01
Am Philips XC8055/01 gibt es im Grunde nichts oder zumindest sehr wenig zu kritisieren. Es gibt einiges an Zubehör, der Akku hält gut durch und mit 71 dB ist er auf kleinster Stufe angenehm leise. Dazu kommt eine ausgesprochen gute Saugleistung und nach der Wohnungsreinigung sind auch Bürste und Staubbox fix wieder sauber.
Trotzdem fehlt uns das Highlight, um aus dem Philips einen Sieger zu machen. Er macht vieles richtig, setzt aber vielleicht zu viel auf die Reinigung und geht dabei wenig Kompromisse ein.
Da wäre beispielsweise die PrecisionPower-Smart-Düse, die bis zu null Millimeter an den Rand saugen soll, wofür sich unterhalb viele Gummilippen befinden. Diese sorgen leider dafür, dass sich die Düse schwerer als andere schieben und auch navigieren lässt. Andere Hersteller nutzen keine Gummilippen, lassen sich besser navigieren und die Düsen saugen seitlich trotzdem über ihren Rand hinaus.
Was uns außerdem aufgefallen ist, ist, dass die Bedienung am farbigen Grafikdisplay offenbar nicht so ganz zum Sauger passt. So bietet das Menü zwar an, die rotierende Bürste abzuschalten, die Auswahl zeigt jedoch keine Funktion. Und ob es wirklich sinnvoll ist, die LED-Beleuchtung dimmen zu können? Oder ist das eher Spielerei?
Ein wenig müssen wir da an Dyson denken, die ihre Akku-Staubsauger zwar top ausstatten, wobei sich der Sinn aber nicht immer erschließt, man letztendlich die Funktionen aber bezahlen muss. Stört der Preis nicht, macht man aber weder mit einem Dyson noch mit dem Philips XC8055/01 irgendetwas falsch.
Philips XC7053/01
Worin der technische Unterschied zwischen dem Philips XC7053/01 und dem XC8055/01 besteht, ist nicht so recht nachvollziehbar. Laut Hersteller sind die technischen Daten identisch und auch wir konnten optisch keinen Unterschied feststellen. Geht es hier nur um die Ausstattung? Die fällt beim 8055 deutlich üppiger aus, was sich auch im Preis widerspiegelt.
Aber abgesehen vom Zubehör, fiel uns noch etwas anderes auf, wobei wir uns nicht sicher sind, ob es dafür einen technischen Hintergrund gibt. Die Bodendüsen scheinen identisch zu sein und beide besitzen die Gummilippen, die das Manövrieren erschweren. Beim 7053 ist das auf Auslegware aber noch deutlicher zu spüren, und er lässt sich noch schlechter lenken.
Am Reinigungsergebnis ändert das jedoch nichts und die Saugleistung scheint identisch zu sein. Die ist bei beiden sehr gut und auch wenn ein paar Krümel wegspringen, sind diese anschließend schnell eingesaugt.
Auch das technische Problem ist bei beiden Modellen identisch. Im Menü lässt sich die rotierende Bürste abschalten, in der Praxis bewirkt das jedoch nichts. Vielleicht bedeutet das Symbol auch etwas anderes, nur ist die Bedienungsanleitung nicht wirklich hilfreich.
Trotzdem gilt auch für den Philips XC7053/01, dass er ein sehr solider Akku-Staubsauger ist, an dessen Reinigungsleistung es nichts auszusetzen gibt. Man sollte nur kräftige Arme mitbringen, denn leicht zu navigieren ist er nicht.
Dreame R20
Der Dreame R20 macht von Grund auf alles richtig. Es gibt zwar nur zwei Leistungsstufen, da eine davon die Saugleistung aber automatisch anpasst, braucht es auch nicht mehr. Dazu kommt die Möglichkeit, den Taster im Griff als Taster oder als Ein/Aus-Schalter zu nutzen – wie man es lieber hat.
Dazu ist der R20 mit 2,7 Kilogramm noch nicht zu schwer und lässt sich gut auf Hartböden und auf Auslegware lenken. Je nach eingestellter Stufe hält der Akku 13 bis 90 Minuten durch und nach getaner Arbeit kommt der Sauger einfach in seine Wandhalterung und wird automatisch geladen. Genau so stellt man sich die Arbeit mit einem Akku-Staubsauger vor.
Nicht ganz auftrumpfen kann leider die Saugleistung auf Teppichböden. Die vorderen Rollen der Bodendüse schieben einiges weg, was sich beim Zurückziehen wieder verteilt. Trotzdem gelingt die Grundreinigung ziemlich zügig.
Nicht ganz so schön ist ebenso, dass die Turbostufe die Lautstärke auf 77 dB treibt. Verzichtet man allerdings auf den Turbo, so büßt man gerade auf Auslegware auch einen Großteil der Saugleistung ein.
Insgesamt ist der Dreame R20 schon ein sehr schöner Akku-Staubsauger und das nicht nur optisch. Die Funktionsauswahl ist perfekt und das mitgelieferte Zubehör schon fast zu viel des Guten. Würde man auf einiges verzichten und dafür den Preis attraktiver machen, könnte man auch mit der mäßigen Saugleistung auf Teppichböden leben.
Dyson V12 Detect Slim Total Clean
Ein Dyson bleibt ein Dyson und wer einen Dyson-Staubsauger kauft, macht das meist aus Überzeugung. Klar besticht auch der Dyson V12 Detect Slim mit einer erstklassigen Verarbeitungsqualität und bringt reichlich Zubehör mit. Auch an der Saugleistung auf Teppichböden gibt es absolut nichts auszusetzen.
Mit einem Dyson kauft man aber auch das bunte Display, das einem hinterher zeigt, wie viele Partikel in welcher Größe eingesaugt wurden. Wirklich wissen muss man das nicht, solange der Boden hinterher sauber ist. Im Preis ist diese Anzeige aber inbegriffen und treibt diesen somit auch in die Höhe. Wir würden gern darauf verzichten, wenn das den V12 günstiger macht.
Aber auch die wirklich starke Saugleistung muss man ein wenig kritisch sehen. Nutzt man diese, hat man nur sechs Minuten Zeit, um seinen Teppich zu reinigen. Dann ist der Akku bereits leer. Vielleicht auch praktisch, denn die 78 dB, die dabei entstehen, sind schon etwas unangenehm.
Was man dem Dyson V12 Detect Slim aber wirklich zugutehalten muss, ist seine kompakte Bauform. Er ist schlank, bringt nur 2,3 Kilogramm auf die Waage und lässt sich ausgesprochen gut manövrieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ihn über Hartböden oder Auslegware bewegt. Da achtet Dyson auf die wichtigen Details.
Shark Stratos IZ400DE
Es ist nur schwer nachvollziehbar, warum Shark weiterhin auf die große Bodendüse mit zwei rotierenden Bürsten setzt. Vor über zwei Jahren hatten wir ein älteres Modell von Shark im Test, welches mit derselben Bodendüse ausgestattet war, wie jetzt der Shark Stratos IZ400DE.
Ohne auf die alten Testbewertungen zu achten, sind wir wieder auf dasselbe Ergebnis gekommen: Auf Hartböden lenkt sich die enorm große Bodendüse zwar ungewohnt, aber sehr exakt. Auf Teppichböden ist es dagegen fast schon eine Katastrophe. Beim Schieben lenkt sie sich schlecht und knickt schnell ab und beim Ziehen ist eine Lenkung unmöglich.
Auch am Saugtest hat sich nicht viel geändert. Die Grundreinigung auf Teppichböden geht jetzt zwar schneller und mittig wird sauberer gesaugt, dafür bleiben aber links und rechts deutliche Streifen, wo kaum etwas eingesaugt wird. In Ecken ist das Testergebnis nahezu identisch – seitlich top und an der Vorderkante wird weiterhin einiges weggeschoben.
Nur beim Haar- beziehungsweise Hanf-Test konnte der Shark Stratos IZ400DE dieses Mal auftrumpfen, und alles, was sich aufgewickelt hat, hat sich selbstständig wieder gelöst und wurde eingesaugt.
Die wirklich positiven Punkte am Stratos beschränken sich leider auf einen HEPA-H13-Filter, das knickbare Saugrohr und den bestandenen Haartest. Die Lautstärke ist auf kleinster Stufe mit 70 dB auch recht gut, steigert sich im Turbo-Modus aber auf laute 78 dB.
Black+Decker BHFEV36B2DW-QW
Auch Black+Decker setzt darauf, den Werkzeugakku für den heimischen Akku-Staubsauger zu nutzen. Allerdings statten sie den Black+Decker BHFEV36B2DW-QW mit einem 36-Volt-Akku aus, der auch bei Black+Decker noch nicht so weit verbreitet ist. Es gibt also nicht so viele Werkzeuge in der Akku-Familie.
36 Volt haben aber den Vorteil, dass sie einen kräftigeren Motor bedienen können und das spürt man auch bei der Saugleistung. Auf Teppichböden sieht diese sehr gut aus und dazu hält der Akku selbst auf höchster Stufe satte 22 Minuten durch. Nachteilig ist allerdings, dass der Akku sieben Stunden braucht, um einmal geladen zu werden. Das ist zwar schonend, aber leider auch extrem lange.
Was am Black+Decker BHFEV36B2DW-QW noch mehr stört, ist die enorm wuchtige Bauweise. Die Bodendüse ist sehr groß, das Saugrohr sehr dick und damit kommt der Akku-Staubsauger auf 3,6 Kilogramm, die sich nur schlecht über den Boden navigieren lassen.
Auch die Bedienung wirkt mehr nach robustem Werkzeug als nach komfortablem Haushaltsgerät. Eingeschaltet wird der Akku-Staubsauger oberhalb und zur Leistungsregulierung gibt es einen Schiebeschalter, der sich nur mäßig bedienen lässt.
Proscenic P11 Mopping
Proscenic entwickelt sich immer mehr zu einem Anbieter von guten Mittelklasse-Akkusaugern. Man darf keine High-End-Geräte erwarten, bekommt aber solide Staubsauger zu einem fairen Preis mit unterschiedlichen Ausstattungen. Beim Proscenic P11 Mopping ist die besondere Ausstattung, beispielsweise der ansteckbare Wassertank zum Wischen.
Ob man diese Art des Wischens mag, bei der nur ein Lappen befeuchtet und hinterhergezogen wird, mag, muss jeder für sich entscheiden. Wir können gern darauf verzichten und der P11 Mopping verdient sich keinen Pluspunkt damit.
Pluspunkte kann er eher beim mitgelieferten Zubehör, der guten Handhabung und vor allem auch bei der Reinigung sammeln. Staubbox und auch die Bodenbürste sind leicht zu entnehmen und ebenso schnell zu reinigen.
Die Saugleistung des Proscenic P11 Mopping kann leider nur als mittelmäßig eingestuft werden. Auf Teppichböden bleibt doch einiges liegen und jede Stelle muss mehrmals überfahren werden, ehe alles eingesaugt wird.
Auf Hartböden und in Ecken schlägt er sich dagegen deutlich besser. Seitlich reicht die Saugleistung fast bis an den Rand, und an der Vorderkante wird nur minimal etwas weggeschoben. Das ist guter Durchschnitt.
Der Hanf-Test ging leider völlig in die Hose. Es wird zwar sofort alles eingesammelt, aber nichts von den »Haaren« landet in der Staubbox. Die rotierende Bürste wickelt alles auf, lässt sich anschließend aber recht gut wieder reinigen.
Dyson Gen5detect
Was nützt die laut Hersteller »höchste Saugkraft«, wenn sie nicht richtig eingesetzt werden kann? Fakt ist: Der Dyson Gen5detect ist extrem stark. Kaum ein anderer Staubsauger hat unseren dicken und flauschigen Teppich bisher so tief ausgesaugt.
Fakt ist aber auch, dass er bei dichterer Auslegware nicht so überzeugen kann. Die sehr dicht aufliegende Bodendüse ermöglicht zwar einen großen Unterdruck, der tief in den Teppich gelangt, sie liegt aber eben auch so dicht auf, dass einiges an Schmutz von ihr weggeschoben wird.
Die Hartbodendüse erreicht dagegen genau das Gegenteil. Diese Düse ist an der Vorderkante so weit offen, dass sich sogar Eckleisten polieren lassen. Das hat wiederum den Nachteil, dass es vor der rotierenden Bürste kaum Saugleistung gibt, was sich beim Versuch in der Ecke auch zeigt.
Technisch hat der Dyson Gen5detect einiges zu bieten, von dem man sich sicher sein sollte, dass man es wirklich braucht. Schließlich kostet der Dyson mehr als das Doppelte vieler guter und sehr guter Akku-Staubsauger.
Da wäre beispielsweise die digitale Anzeige zum eingesaugten Schmutz in unterschiedlicher Korngröße. Diese ist im Preis enthalten und lässt sich auch nicht abwählen. Oder die »Slim Fluffy Bodendüse mit Stauberkennung« mit integriertem Laser, der unsichtbaren Staub sichtbar macht. Eine gute Sache, die in hellen Räumen jedoch deutlich an Wirkung verliert.
Was dagegen recht gut funktioniert, ist der Umgang mit Haaren (im Test Hanf). Einiges bleibt zwar dennoch auf der Bürste, aber das Meiste wird gelöst und landet in der Staubbox. Das können nur wenige Akku-Staubsauger.
Severin HV 7155
Der Severin HV 7155 ist günstig, kann im Grunde aber hauptsächlich nur durch sein Zubehör glänzen. Neben Ersatzluftfilter und den üblichen Düsen bringt er auch eine angetriebene Polsterbürste mit, was in der Preisklasse nicht unbedingt üblich ist.
Ansonsten bekommt man in allen Punkten halt das, was man bereit ist auszugeben. In erster Linie leiden darunter meist die Saugleistung und der Akku und so kann er in diesen Punkten nicht so richtig überzeugen.
Als maximale Laufzeit gibt der Hersteller 40 Minuten an. das bezieht sich dann allerdings auf die geringste Saugleistung und am besten noch ohne angetriebene Bürste. Viel erreicht man damit jedoch nicht.
Wir haben unseren Test im Boost-Modus und mit der größeren Bürstendrehzahl durchgeführt und selbst da sieht die Saugleistung eher mau aus. Man muss dieselbe Stelle mehrmals saugen, ehe alles vom Teppich verschwunden ist. Der Akku hält dann jedoch nur noch 16 Minuten durch.
Auf Hartböden geht die Saugleistung in Ordnung und auch Ecken werden gut ausgesaugt. Nur auf Haare sollte die rotierende Bürste nicht treffen, die werden sofort aufgewickelt und schaffen es nicht bis in die Staubbox.
Levoit LVAC-200
Geht es noch günstiger? Ja, mit dem Levoit LVAC-200. Dabei wirkt er auf den ersten Blick gar nicht so günstig und sieht sogar recht hochwertig aus.
Besonders positiv sticht dabei das sehr stabile Saugrohr hervor. Viel Zubehör sollte man jedoch ebenso wenig erwarten wie eine Wandhalterung mit Ladefunktion. Es gibt zwar eine kleine Halterung, das Kabel muss jedoch von Hand angestöpselt werden. Und als Zubehör liegen lediglich eine Fugendüse und eine Möbelbürste bei.
Gut gefällt uns die recht einfache Reinigung der angetriebenen Bürste. Nur eine Taste drücken, den Seitendeckel verdrehen und schon kann die Bürste seitlich herausgezogen werden. Oft wird man das allerdings nicht machen müssen, denn beim Hanf-Test wickelte sich nicht eine einzige Faser auf.
Dennoch gibt es keinen Pluspunkt dafür, denn sämtliche »Haare« blieben einfach auf dem Teppich liegen und wurden gar nicht erst eingesaugt. Schuld daran ist die rotierende Bürste, die eigentlich keine Bürste ist. Sie verfügt lediglich über Gummilippen und nicht über Borsten.
Dafür werden die Krümel jedoch erstaunlich gut aufgenommen und das, obwohl deutlich zu spüren ist, dass die Saugleistung weit hinter anderen Modellen steht. Viel zu ändern ist daran auch nicht, denn der Levoit LVAC-200 kennt nur An/Aus sowie Eco oder Turbo.
Vorwerk Kobold VK7
Vorwerk ist unter den Staubsaugern und Akku-Staubsaugern definitiv eine Klasse für sich, und auch der Vorwerk Kobold VK7 mit Elektrobürste ist eine kleine Meisterleistung. Allerdings sollte man das »klein« nicht wörtlich nehmen. Mit über vier Kilogramm ist der Kobold eher ein ziemlicher Brocken.
Da ist es schon vorteilhaft, dass sich der Griffbügel verdrehen lässt. Aufgeklappt hat man einen klassischen Stabstaubsauger, eingeklappt einen tragbaren Handstaubsauger, der flexibel mit Schlauch und beispielsweise dem Polsterreinigungsset genutzt werden kann.
Ohne die große Bodendüse wird die Saugeinheit dann auch etwas leichter. Das wird sie übrigens auch, wenn die spezielle Hartbodendüse HD7 genutzt wird. Diese ist leichter, wie ein Dreieck geformt und kommt wirklich in jede Ecke.
Damit sind wir aber schon beim Handicap des Vorwerk Kobold VK7: Jede einzelne Düse muss extra dazugekauft werden. Nicht mal eine kleine Fugendüse liegt dem Akku-Staubsauger bei. Benötigtes Zubehör sollte also von vornherein finanziell einkalkuliert werden.
Was am Vorwerk stört, ist neben dem Gewicht auch, dass es keine Ladestation in der Standardausstattung gibt. Das Ladekabel muss daher jedes Mal von Hand angesteckt werden. Es ist allerdings möglich, eine Ladestation und eine kleine Halterung nachzukaufen, in die das Ladekabel gesteckt wird und an der der Akku-Staubsauger dann angehangen werden kann. In der Preisklasse sollte eine solche Halterung jedoch zur Grundausstattung gehören.
Gleiches gilt für die Klassifizierung der Filterleistung. Vorwerk gibt lediglich eine TÜV-Zertifizierung »Für Allergiker geeignet« an, jedoch keine Klassifizierung der Filterklasse.
Leifheit Rotaro PowerVac 2in1 2.0
Akku-Staubsauger mit eingesetztem Handstaubsauger sind schon praktisch. Ruckzuck ist ein kleiner Handstaubsauger zur Hand, mit dem die Krümel vom Tisch gesaugt werden können. Ein zweites Gerät wird nicht benötigt. Eingesetzt wird der Handstaubsauger zum Bodensauger.
Allerdings hat diese Bauform auch einen großen Nachteil. Egal wie groß der zusammengebaute Bodenstaubsauger auch ist, sein Herz besteht lediglich aus einem Handstaubsauger. Das macht sich bei der Größe der Staubbox und auch bei der Saugleistung bemerkbar.
Unter diesen Voraussetzungen schneidet der Leifheit Rotaro PowerVac 2in1 2.0 unter den großen Akku-Staubsaugern aber gar nicht mal so schlecht ab. Die Auslegware wird nicht ganz so tief gereinigt und auch in Ecken wird nicht perfekt randnah gearbeitet, aber für einen Handstaubsauger ist das Ergebnis doch überraschend gut.
Erstaunlich gut ist auch die Akkuleistung, die den Sauger mit rotierender Bürste immerhin 17 Minuten im Turbomodus am Laufen hält. Allerdings entspricht der Turbomodus des Leifheit in etwa dem Leisemodus eines Tinecos oder Dysons.
Insgesamt ist der Rotaro PowerVac kein schlechter Akku-Staubsauger. Die kombinierte Bauweise hat ihre Vorzüge, dafür muss man jedoch deutliche Einschränkungen bei der Saugleistung hinnehmen.
Kärcher VC 7 Cordless YourMax
Dem Kärcher VC 7 Cordless YourMax kann man nicht nachsagen, dass er laut wäre. Mit angenehmen 62 dB im Automatik-Modus säuselt er leise vor sich hin und wird nur lauter, wenn er Schmutz findet.
Ja, der VC 7 besitzt einen Schmutzsensor und passt seine Saugleistung automatisch an. Das schont den Akku und trotzdem muss man nicht auf eine gute Saugleistung verzichten. Und »gute Saugleistung« trifft es auch perfekt. Diese ist nämlich »nur« gut.
Für ein »Sehr gut« reicht es leider nicht, da die Rollen der Bodendüse einiges vor sich herschieben und dann wieder verteilen. Auch in Ecken hapert es ein wenig. An der Vorderkante wird zwar sehr gut gesaugt, seitlich reicht es aber nicht ganz bis an den Rand.
Ansonsten gibt es nur wenige Änderungen zum Vorgänger Kärcher VC 6 Cordless OurFamily. Der Akku ist identisch, hält dank Automatik aber länger durch. Der Aufbau und die Bodendüse sind identisch und dadurch ändert sich auch am Saugverhalten nichts.
Die auffällige Neuerung ist natürlich der Schmutzsensor und die damit verbundene automatische Saugkraftregulierung. Damit ist Kärcher sicher auf dem richtigen Weg, muss aber noch etwas Feintuning vornehmen. Die Regulierung arbeitet ein wenig träge und reagiert mitunter zu spät.
Samsung Bespoke Jet
Auf diesen Test haben wir uns ganz besonders gefreut. Welcher Akku-Staubsauger bringt schon seine eigene Absaugstation mit? Und alleine diese äußerst praktische Absaugstation hätte für den Samsung Bespoke Jet vielleicht zu einer Auszeichnung gereicht.
Aber auch ein Akku-Staubsauger mit Absaugstation muss zum Saugtest auf dem Teppichboden und in Ecken antreten, und da blättert der qualitativ hochwertige Eindruck doch ein wenig. Die Auslegware wird nicht wirklich perfekt gereinigt und an den Seiten ziehen die Rollen die Test-Semmelbrösel wieder mit zurück.
In Ecken wird es noch ein wenig unschöner. Hier schiebt die vorgesetzte Rolle einen großen Teil der Semmelbrösel einfach vor sich her und verteilt ihn beim Zurückziehen wieder. Kein zufriedenstellendes Testergebnis!
Positiv fiel dagegen der Haar- beziehungsweise Hanf-Test aus. Wie bei fast allen Akku-Staubsaugern wird der Hanf zwar im ersten Moment von der rotierenden Bürste aufgewickelt, so nach und nach löst sich ein Großteil aber auch wieder und verschwindet in der Staubbox. Gut gemacht!
Bei der technischen Ausstattung sind wir ein wenig gespalten. Gut gefällt uns natürlich die Akkuanzeige in Prozent und dass sogar die fehlende Staubbox erkannt und gemeldet wird. Aber warum wird bei einem Akku-Staubsauger dieser Preisklasse auf eine automatische Saugkraftregulierung verzichtet?
Eine automatische Anpassung der Saugkraft könnte diese vielleicht verbessern und würde trotzdem den Akku schonen. Auf der höchsten Leistungsstufe hält dieser nämlich nur neun Minuten durch.
Als Paket ist der Samsung Bespoke Jet mit seiner Absaugstation wirklich toll. Die Saugleistung konnte – gerade in der Preisklasse – dagegen nicht zu 100 Prozent überzeugen.
Philips SpeedPro Max Series 8000
Der Philips SpeedPro Max glänzt vor allem mit einer ausgeklügelten Staubbox und einer enorm guten Akku-Leistung. Dass er selbst auf der maximalen Leistungsstufe bis zu 28 Minuten durchhält, könnte aber auch daran liegen, dass seine Saugleistung nicht ganz so gut wie bei manch anderem Modell ist.
Das heißt nicht, dass der Teppich nicht erstklassig sauber wird, man muss nur wenigstens zweimal über die verunreinigte Stelle fahren. »Schuld« daran ist vermutlich die etwas kurios konstruierte Bodendüse mit ihren Gummilippen, die einiges an Schmutz wegschiebt und erst auf dem Rückweg mitnimmt – das dann aber sehr gründlich.
Leider mach sich das Wegschieben aber auch in Ecken und an Absätzen bemerkbar. Was einmal weggeschoben wurde, bleibt an der Vorderkante liegen und kann nicht »überfahren« werden. Das bleibt dann halt liegen. Insgesamt ist das Reinigungsergebnis aber gut.
Sehr gut gefällt uns die Staubbox, die oberhalb des Akkusaugers sitzt. Sie besitzt zwei Kammern und trennt dadurch den groben Schmutz vom Vorfilter. Während sich bei sehr vielen Akku-Staubsaugern der grobe Schmutz und vor allem Haare um den Vorfilter legen, passiert das beim Philips SpeedPro Max nicht. Die Saugleistung bleibt daher konstant.
Miele Triflex HX1 SMUL0
Miele gehört zu den Haushaltsgeräteherstellern, die Wert auf Qualität und eine lange Haltbarkeit legen. Die hohe Fertigungsqualität muss allerdings auch beim Miele Triflex HX1 bezahlt werden. Wer allerdings einmal mit dem Akku-Staubsauger von Miele gearbeitet hat, spürt genau, was er in der Hand hält.
Viel Zubehör gibt es zum Triflex HX1 von Miele nicht: eine Fugen-, eine Polster- und eine Möbelbürste. Aber bis auf eine angetriebene Möbelbürste vermisst man eigentlich auch nichts.
Auf Teppichböden und vor allem in Ecken schlägt sich der Miele Triflex super. Auch wenn beim ersten Zug noch einiges liegen bleibt, reicht beim zweiten Zug selbst die niedrigste Stufe aus, mit der der Akku bis zu 60 Minuten durchhält, um den Boden sauber zu bekommen.
Sehr gut gefällt das Konzept der Staubbox. Auf der befindet sich oberhalb ein drehbarer Ring. Auf der ersten Stufe löst sich die Staubbox vom Gerät. Wird etwas weiter gedreht, öffnet sich darunter angebrachte Deckel und der Schmutz fällt heraus. Wird der Ring noch weiter verdreht, kann das gesamte Innenleben zur Reinigung aus der Staubbox genommen werden. Klasse umgesetzt.
Unterm Strich macht der Miele seine Sache in fast allen Bereichen gut, aber nicht besser als andere, teilweise deutlich günstigere Geräte.
Bissell Icon Pet 25V 2602D
Der Bissell Icon Pet 2602D ist ein solider Akkusauger, der durch einen hohen Bedienkomfort, einer Top-Beleuchtung und einer perfekten Staubbox besticht. Die Reinigungsleistung auf Auslegware ist gut, reicht aber nicht an Bosch oder Rowenta heran. Damit prädestiniert sich der Bissell vor allem für Nutzer mit vielen Hartböden und einigen Teppichen.
Punkten kann der kabellose Bissell Icon Pet mit einer einmaligen Beleuchtung, mit der man tatsächlich auch bei Nacht saugen könnte. Auch das Wechselsystem der Düsen ist, genau wie beim Testsieger von Rowenta, perfekt umgesetzt: Die Verriegelung lässt sich leicht lösen und sitzt dennoch sehr stabil. Auch die Kombination mit allen Düsen am Gerät oder Saugrohr ist optimal umgesetzt.
Nicht ganz so optimal ist die Reinigungsleistung auf Auslegware. Zwar klar besser als viele günstige Geräte, aber dennoch deutlich hinter Rowenta und Bosch. Interessant ist aber, dass bereits die kleinste Saugstufe recht gut abschneidet. Der große Unterschied bei höchster Saugleistung fehlt dann jedoch.
Fazit nach zwei Jahren im Langzeittest: Die positiven Punkte des Bissell Icon Pet 2602D bleiben von Anfang bis Ende. Er lässt sich leicht reinigen und um die rotierende Bürste in der Bodendüse wickeln sich keine Haare. Wirklich nie! Es ist einfach genial, wie Bissell das gelöst hat.
Nicht so genial ist, dass der Langzeittest nach bereits zwei Jahren sein Ende findet. Der Akku ist leer und lädt auch nicht mehr. Dazu kommen einige Alterserscheinungen, die den ansonsten guten Eindruck deutlich trüben können.
Eine kleine Rolle der Bodendüse hat sich in Wohlgefallen aufgelöst, irgendwo hat die Stromverbindung zur Düse einen Wackler und der Schlauch in der Bodendüse wird nur noch durch Panzertape gehalten. Es sind kleine Teile, die man leicht wechseln könnte, Bissel bietet jedoch lediglich die gesamte Bodendüse für 60 Euro als Ersatzteil an. Und auch der Akku ließe sich nur in der Werkstatt mit anfallenden Reparaturkosten wechseln.
Rentabel ist beides nicht und der nächste Weg in den Elektroschrott damit besiegelt.
Dyson V11 Absolute
Der Dyson V11 Absolute ist der Nachfolger des V10, bei dem die Entwickler sich einiger Kritikpunkte, die es am V10 durchaus gab, angenommen haben. Einige davon sind die im Vergleich extrem kurze Akkulaufzeit und die Steuerung der Saugleistung sowie der Bürste, die für ein kabelloses Gerät in der gehobenen Preisklasse wohl etwas zu grob war.
Beides hat man nun definitiv deutlich besser gelöst: Der Akku hält jetzt in der höchsten »Boost«-Einstellung eine Viertelstunde, das ist ein Gewinn von fast 100 Prozent gegenüber den acht Minuten des Vorgängers. In der mittleren Stufe saugt er etwa eine Dreiviertelstunde – etwa, weil er in dieser Stufe neuerdings sensibel auf den Bodenbelag reagiert. Bei tiefem Teppichflor muss er richtig schaffen, während er bei glatten Böden Leistung sparen und damit den Akku schonen kann. Auf der Eco-Stufe arbeitet er dann locker über eine Stunde und saugt dann immerhin so kräftig, dass selbst harter Teppichboden gut abgesaugt wird.
Zur Kontrolle gibt es beim V11 Absolute ein kleines Display, welches einerseits die Arbeitsstufe anzeigt, andererseits aber auch die verbleibende Zeit, die man noch saugen kann, bis er dann wieder geladen werden muss. Bei uns funktionierte diese Restzeit-Anzeige bis auf wenige Minuten genau. So wurden aus den 15 Minuten im Boost-Modus immerhin 14, im MED-Betrieb wurden aus den 45 Minuten immerhin noch 42, sodass man vor einem überraschend leerem Akku weitestgehend gefeit ist. Dann geht es wieder ans Laden. Hier gibt es dann die erste negative Überraschung: Satte vier Stunden braucht der V11 Absolute, bis er wieder zu 100 Prozent aufgeladen ist. Das ist definitiv zu lange. Konsequenter wäre es gewesen, neben dem größeren Akku-Paket auch in eine effektivere Ladeelektronik sowie ein entsprechend potentes Ladegerät zu investieren.
Auf der Habenseite steht die wirklich intelligente Automatik, die sich in weniger als einer Sekunde an den Wechsel des Bodenbelags anpasst. Diese funktioniert sinnvollerweise nur mit der Universalbürste, also die ohne Samtbezug. Bei Teppichen mit tiefem Flor stößt aber auch die Automatik an ihre Grenzen, denn wie viele der anderen Akkusauger auch, saugt er sich schnell fest. Ein weiteres Manko ist sicher die starre Stange, denn der Dyson V11 bietet keine Anpassung an die Körpergröße der saugenden Person – das können andere ebenfalls besser.
Überzeugte der Dyson V11 als Neuerscheinung noch mit sehr guter Saugleistung, haben andere Hersteller inzwischen nachgezogen und bieten höhere Saugkraft für deutlich weniger Geld.
AEG CX7-2-45AN
Vom Konstruktionsprinzip her ähnelt der AEG CX7-2-45AN eher den fast schon altbackenen Stielstaubsaugern à la Vorwerk Kobold, denn der schwere Motor ist hier, anders als bei den avantgardistischen Modellen von Dyson und Dirt Devil, nicht oben am Griff angebracht. Deshalb ist er weniger kopflastig – und das hat Vorteile.
Da haben wir zum Beispiel das simple Abkoppeln der Saugeinheit, die sich mit einem leichten Knopfdruck vom Korpus lösen lässt. So hat man im Handumdrehen einen Handstaubsauger, mit dem eben schnell das Auto ausgesaugt oder das kleine Malheur vom Frühstückstisch beseitigt werden kann.
Der CX7-2-45AN lässt sich zwar nicht werkzeuglos zusammenstecken, dennoch geht der Zusammenbau leicht von der Hand und dank der passgenauen Verarbeitung findet die Befestigungsschraube schnell ihr Gewinde. Auch die mitgelieferte, als Dock ausgelegte Ladestation ist schnell zusammengesetzt und mit dem Ladekabel verbunden. Das lässt sich außerdem weitgehend im Innern des Docks verlegen und damit verstecken. Nun muss man den AEG nur noch einhängen und etwa dreieinhalb Stunden warten. Dann ist er aufgeladen und kann loslegen.
Die rotierende Bürste ist stets zugeschaltet, lässt sich leicht über die unterschiedlichsten Böden schieben und saugt eingetretene Flusen, Haare und andere Ärgernisse ohne Probleme von jeder Bodenart auf. Die beiden Betriebsstufen können oben am Griff eingestellt werden. Leider lässt sich die Bürste nicht abstellen, lediglich in der einrastenden Parkposition bleibt sie stehen, um den Boden beim Rotieren auf der Stelle nicht unnötig zu strapazieren. In keiner der Saugstufen fährt sich die Bürste fest, der Akkusauger ist auf jedem Boden wendig und kontrollierbar, sodass er sich leicht um Möbel und andere Hindernisse herum lenken lässt. Vier LEDs an der Front des Bürstenkopfes sorgen zudem unter den Möbeln für klare Sichtverhältnisse.
Selbst festgetretene Gartenerde auf glatten Böden beseitigt der AEG gut. Schnell sind die gröbsten Klumpen aufgesaugt, wenngleich er, wie viele der Konkurrenten, bei zu großen Klumpen eher dazu neigt, diese zusammenzuschieben. Über Fliesenfugen muss man unter Umständen zweimal saugen, damit auch die letzten Krumen verschwinden. Das funktioniert übrigens bei den Spezialbürsten von Dyson besser, dafür gibt es dort Probleme auf dem Teppich.
Die Bürste des AEG ist da erstmal einfacher gestrickt, verfügt dafür allerdings über ein effektives Reinigungswerkzeug. Jeder kennt das: Oft haben sich schon nach wenigen Bahnen Haare von Mensch oder Tier rund um die Bürste gewickelt und sich zu einem festen Knoten verbunden. Um die zu beseitigen, hat AEG am Bürstenkopf einen Fußschalter angebracht, der beim Betätigen kleine, scharfe Messer zur rotierenden Bürste ausfährt und die Haare oder Flusen in kleine Schnipselchen zerschneidet. So können Sie mühelos aufgesaugt werden und die Bürste ist schnell wieder frei und einsatzbereit, ohne dass man mit den Händen ran muss – eine tolle Detaillösung, die unseres Wissens nach einzigartig ist.
Der AEG lief in unserem Test auf höchster Stufe gute 23 Minuten lang. Deutlich besser waren da nur der Fakir und der Hoover. Auf Normalstufe saugt der AEG stolze 50 Minuten.
Die Grundausstattung des AEG mit Düsen und weiterem Zubehör ist recht dürftig. Entweder erwirbt man das AEG AKIT 360+ oder das AKIT15 direkt dazu oder sucht sich ein Angebot, in dem es enthalten ist.
Etwas mehr noch störte uns, dass man die rotierende Bürste nicht abschalten kann. Mitunter ist der Einsatz der Bürste gar nicht notwendig. Könnte man sie abschalten, würde man Akku sparen und die Bürste schonen.
Einhell TE-SV 18 Li
Die Frage, ob der Einhell TE-SV 18 Li wirklich Sinn ergibt oder eher eine Notlösung darstellt, muss jeder für sich beantworten. Fakt ist auf jeden Fall, dass er nicht mit typischen Akkusaugern aus dem Haushaltsbereich vergleichbar ist. Er besitzt eine kleinere Bodendüse, ist laut und der Akku muss zum Laden auf die extra Ladestation gesteckt werden.
Und obwohl die Bodendüse verhältnismäßig klein ist, reicht die Saugkraft nicht aus, um den Schmutz auf der gesamten Breite aufzunehmen. Mittig wird er gut eingesaugt, wirbelt durch die rotierende Bürste dann in der Bodendüse umher und einiges fällt links und rechts am Rand einfach wieder runter.
Man muss ihm aber zugutehalten, dass er auch kein typischer Haushaltssauger ist. Er gehört zu Einhells Akku-Familie und kann sich den Akku mit anderen Werkzeugen teilen. Das hat natürlich den Vorteil, dass der Akku frei wählbar ist. Bis 6 Ah ist alles möglich, was die maximale Laufzeit auf bis zu 80 Minuten erhöht. Das ist ordentlich.
Getestet haben wir den TE-SV 18 Li mit einem 4-Ah-Akku und da kamen wir im Turbo-Modus bereits auf 22 Minuten Laufzeit. Das schaffen andere Akku-Staubsauger eher nicht. Und man darf auch nicht vergessen, was man ansonsten für Akkusauger mit einem großen Akku auf den Tisch legen muss. Allerdings braucht man mit dem Einhell und seiner kleinen Bodendüse auch etwas länger, denn wirklich toll ist die Reinigungsleistung nicht.
Der Einhell TE-SV 18 Li ist eine Erweiterung der großen Einhell-Akku-Familie und sollte auch so gesehen werden. Wer bereits das Akku-System nutzt und vielleicht ein Wohnmobil oder kleinen Partyraum besitzt, für den ist der Akku-Staubsauger sicher eine Bereicherung. Für den Haushalt gibt es allerdings komfortablere Akkusauger, die leiser sind und effektiver arbeiten.
Roidmi X20
Der Roidmi X20 ist irgendwie ein Widerspruch in sich. Einerseits wirkt er wie ein Billigsauger, was sich vor allem an den beigelegten Düsen zeigt. Andererseits sieht er wieder recht stylisch aus, bringt eine gute Akku-Leistung mit und kommt mit Haaren deutlich besser klar als manch andere teure Akku-Staubsauger, die versprechen, genau dafür entwickelt zu sein.
Interessant ist aber auch die einfach wirkende Wandhalterung, die geschraubt oder geklebt werden kann. Sie ist sehr klein, hält den Akkusauger magnetisch und bietet trotzdem Ladekontakte. Einfacher lässt sich ein Akku-Staubsauger wohl kaum verstauen und gleichzeitig aufladen.
Bei der Saugleistung muss man mit dem X20 aber dann doch deutliche Abstriche machen. Auf Auslegware bleibt im Eco- wie im Turbo-Modus einfach zu viel liegen. In Ecken sieht es dagegen besser. Hier wird nur an den Seitenflächen nicht alles eingesaugt.
Rowenta X-Force Flex 14.60 RH9959
Mit dem X-Force Flex 14.60 gibt es ein weiteres Flaggschiff aus dem Hause Rowenta, und wieder ist man ein wenig hin- und hergerissen. Die Technik ist toll. Es gibt eine (stimmige) Restzeitanzeige für den Akku, vier Leistungsstufen plus Turbo, das bekannte knickbare Rohr und in Ecken ein erstklassiges Saugergebnis. Viele Punkte, die echt toll sind.
Leider ist der X-Force Flex 14.60 wirklich teuer und auch wenn er gar nicht so schwer ist, liegt er durch die Gewichtsverteilung schwer in der Hand. Und dann braucht man auch noch die zweite Hand, um die Leistungsstufen zu verstellen. Auf Auslegware verhilft das allerdings weniger zu einem besseren Ergebnis, erst recht nicht, wenn sich im Turbo-Modus immer wieder die Bürste abschaltet.
Das Abschalten der Bürste geschieht laut Bedienungsanleitung bei einer höheren Belastung und soll den Teppich beziehungsweise die Auslegware schonen. Es ist allerdings sehr schade, dass das bereits bei einer recht niederflorigen Auslegware geschieht. Somit muss man entweder auf den Vorteil der rotierenden Bürste oder die bessere Saugleistung im Turbo-Modus verzichten.
Der X-Force Flex 14.60 hat echt gutes Potential, aber eben auch einige Schwachstellen, die bei dem recht hohen Kaufpreis etwas unschön sind.
Rowenta X-Force Flex 8.60
Etwas kleiner als der 11.60 ist der Rowenta X-Force Flex 8.60. Er besitzt dennoch ähnliche Eigenschaften – die guten wie die schlechten.
Das Knickrohr lässt sich wie bei allen Flex-Saugern von Rowenta super nutzen und erleichtert die Arbeit. Wenn da nicht die etwas wackelige Bodendüse wäre. Diese schwingt so leicht zur Seite, dass sich der 8.60 im geknickten Zustand nicht über Auslegware führen lässt. Alles wabbelt hin und her und der Akkusauger macht, was er will. Ohne das Knickgelenk gleitet er dafür umso besser über Laminat und auch Teppich.
Laut Rowenta besitzt der 8.60 nicht mal halb so viel Saugleistung wie der 11.60. Dennoch ist das Ergebnis in Ecken und auf Auslegware nahezu identisch. Auch der 8.60 saugt Ecken fast perfekt aus, überzeugt jedoch auf Auslegware nicht.
Ein weiteres Manko ist die fehlende Wandhalterung, in der der Rowenta gleichzeitig geladen werden kann. Aber nicht nur das, der Akku muss zum Laden aus dem Akku-Staubsauger entnommen und extra angestöpselt werden. So umständlich war es bisher bei keinem Akku-Staubsauger.
Auf Laminat kann der Rowenta X-Force Flex 8.60 absolut überzeugen. Er lässt sich perfekt führen und saugt Ecken richtig gut aus. Das Knickrohr leistet dabei hervorragende Arbeit. Mit Auslegware und Teppichen ist der kleine Bruder des 11.60 jedoch ebenfalls überfordert.
Jimmy JV85 Pro
Der Jimmy JV85 Pro steigt mit einem ordentlichen »Wow« in den Test ein. Er bringt reichlich Zubehör und Düsen für jede Fläche mit. Besonders gut gefällt uns die flache Düse mit weichen Borsten. Damit lassen sich gut Schränke absaugen, ohne gleich jede Deko umzuwerfen. Nicht ganz so begeistern Fugen- und Polsterdüse mit verstellbarer Bürste. Die rastet mal mehr und mal weniger gut ein und klemmt dennoch irgendwie in jeder Position.
Positiv ist die Akku-Anzeige zu erwähnen, die den Ladezustand in Prozent angibt. So lässt sich besser abschätzen, wie lange der Akku noch hält. Insgesamt ist die Laufleistung als sehr gut zu bezeichnen. Auf kleinster Stufe hält der auswechselbare Akku bis zu 70 Minuten durch. Bei voller Saugkraft schrumpft die Zeit dann jedoch auf maximal 15 Minuten zusammen, wobei man die letzten 20 Prozent aber bereits mit verminderter Saugleistung leben muss. Würde sich die Saugleistung nicht automatisch anpassen, käme man maximal noch auf 13 Minuten.
Zum Laden muss der Jimmy – übrigens eine Tochterfirma von Xiaomi – an die Ladestation. Denn auch wenn der Akku leicht zu entnehmen ist, besitzt er doch keine Ladebuchse und kann tatsächlich nur im Akku-Staubsauger geladen werden. Aber auch der Sauger verfügt nur über Ladekontakte, die mit der an der Wand befestigten Ladestation in Kontakt gebracht werden müssen. Auch wenn man es nicht möchte, man muss die Ladestation an die Wand schrauben.
Auch die Saugkraft begeistert nur bedingt. Sie ist zwar wirklich gut, es gibt aber einige Akkusauger, die das deutlich besser können. Wirft man zusätzlich ein Auge auf den ziemlich hohen Preis und das Lautstärkemessgerät, welches unter Volllast satte 87 Dezibel anzeigt, ist der Jimmy JV85 Pro eher keine Empfehlung, zumindest nicht für diesen Preis. Deutlich günstiger könnte er dagegen einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Kaufpreis entwickelt.
Dyson V10
Die Leistung des Dyson V10 ist beeindruckend, zumal sie sich in drei Stufen dosieren lässt. Auf Stufe 2 hält der Akku immerhin eine halbe Stunde durch. Bei maximaler Saugleistung dreht der Dyson mächtig auf und saugt tatsächlich ähnlich stark wie ein kabelgebundener Bodenstaubsauger – dafür geht ihm dann schon nach acht Minuten die Puste aus.
Der Dyson V10 bringt gleich zwei Bürstenköpfe mit. Die erste ist eine Dyson-Entwicklung mit den üblichen Bürstenborsten, in deren Zwischenräumen eine Art Samt wie von Kleiderbürsten angebracht ist. Glatte, harte Böden werden hiermit sehr gut und vor allem schonend gereinigt. Für Teppiche und Teppichböden mit etwas tieferem Flor empfiehlt sich dagegen die zweite Bürste. Die schiebt sich zwar nicht so leicht über den Teppich, frisst sich aber auch nicht fest.
Der größte Nachteil des Dyson aber ist allerdings sein Preis. Wenn der für Sie kein Problem ist, bekommen Sie mit dem Dyson V10 den Akku-Staubsauger mit einer der stärksten Saugleistungen und einem besonderen, futuristischen Design.
Dyson V7
Der Dyson V7 ist zwar eine ganze Ecke günstiger als der V10, liegt aber dennoch im oberen Bereich des gesamten Testfeldes. Im Unterschied zum V10 ist hier der Staubbehälter nicht axial, sondern radial zum Stiel orientiert und nimmt damit etwas mehr Platz ein. Die Leistung ist ebenfalls geringer, sie wird zudem nur in zwei Stufen dosiert.
In der Ausstattung hat man sich hier ausgerechnet den Bürstenkopf gespart, sodass der V7 für Teppiche weniger geeignet ist. Dafür ist das Gerät dann auch schlicht zu teuer. Auch der V7 wird, wie der V10, mit einem Präsenzschalter eingeschaltet, der sich nicht verriegeln lässt – lässt man los, geht der Akku-Staubsauger aus.
Shark IZ201EUT
Es ist schon etwas schade. Ein knickbares Rohr, um besser unter Schränken saugen zu können, und eine Bodendüse mit zwei rotierenden Rollen zum besseren Navigieren und Saugen machen den Shark IZ201EUT schon interessant. Leider funktioniert nicht alles so gut, wie man es sich erhofft.
Knicken lässt sich der Shark gut und so auch platzsparend verstauen, nur ist eingeknickt die Führung des Staubsaugers ein Krampf, und er lässt sich ganz eingeknickt auch nicht sonderlich gut tragen. Dazu kommt, dass der Ladeanschluss dann unten liegt und schlecht zu erreichen ist. Eine Ladestation oder Wandhalterung gibt es leider nicht.
Auch die Reinigungsleistung ist trotz der beiden Bürsten nicht sonderlich gut. Auf Teppichböden bleibt noch reichlich liegen und die vordere Rolle schiebt auf Hartböden viel Schmutz nur vor sich her. Einzig in der Saugbreite kann die Bodendüse glänzen. Die ist nämlich deutlich breiter als die Düse selbst und seitlich kann absolut randnah gearbeitet werden.
Enttäuschend ist die »Anti Hair Wrap«-Funktion, mit der der Shark beworben wird. So gut wie der gesamte Hanf wickelt sich um die Bürste, obwohl versprochen wird, dass genau das nicht passiert. Von »TruePet«, wie es auf der Homepage des Herstellers heißt, kann leider nicht die Rede sein.
Der Shark IZ201EUT liefert ganz gute, aber bei weitem nicht perfekte Saugergebnisse. Auf Teppichen und Hartböden blieb einiges an Testmaterial liegen. Dafür ist die Handhabung mit einem einfachen Schiebeschalter für zwei Stufen und einem Turbo-Zugschalter (wie bei Rowenta) praktisch, und das Knickrohr ermöglicht eine platzsparende Unterbringung.
Rowenta X-Force Flex 11.60
Der erste Eindruck des Rowenta X-Force Flex 11.60 ist gewaltig und vor allem futuristisch. Aber eben auch schwer, was sicher nicht zuletzt an der enorm großen Staubbox liegt. Bei der Entnahme ist sie allerdings nicht so praktisch, da dazu der Akku-Staubsauger abgestellt werden muss und eine Hand den Sauger hält, während die andere die Staubbox abnimmt. Das geht auch einfacher.
Weniger umständlich ist das Saugen unter Schränken. Er besitzt das typische Knickrohr, das das Saugen erheblich erleichtert. Schnell ist es entriegelt und es kann bequem unter Schränken und Tischen gesaugt werden.
Saugen…. Da kann der Rowenta leider nicht ganz überzeugen. Auf Laminat ist alles super, er lässt sich super führen und saugt Ecken seitlich wie auch an der Vorderkante sehr gut aus. Auf Auslegware versagt er allerdings auf ganzer Linie. Im Eco-Betrieb bleibt einiges an Grieß liegen und die Saugkraft reicht nicht aus, um die Kuchendeko über die Bodendüse hinweg einzusaugen. Die kreiselt nur um die rotierende Bürste und fliegt beim Anheben des Saugers über den Teppich.
Im MAX-Modus saugt der Rowenta etwas besser, aber auch nicht wirklich perfekt, und es bleibt weiterhin viel liegen. Vielleicht ist der Boost-Gang besser? Nein. Im Boost-Modus scheint die Bürste auf dem Teppich überfordert zu sein und schaltet einfach ab. Sie bleibt auch dann aus, wenn der Boost wieder deaktiviert wird. Erst nach dem Aus- und erneutem Einschalten läuft die Bürste wieder mit.
Der Rowenta X-Force Flex 11.60 ist recht groß und schwer, bringt aber ein interessantes Gesamtpaket mit. Er lässt sich gut bedienen und das Knickrohr überzeugt im Einsatz. Es ist schade, dass die schlechte Saugleistung auf Auslegware das ansonsten gute Gesamtpaket wieder vergessen lässt.
Hoover H-Free 500 Compact Connected
Von Hoover erwartet man vor allem eines: eine umfangreiche Ausstattung. Dem wird auch der H-Free 500 gerecht: Neben einer integrierten Bürste am Saugrohr, gibt es eine angetriebene Polsterbürste, eine Bürstenkontrolllampe, einen Beutel fürs Zubehör, zwei verschiedene Bodenbürsten, einen auswechselbaren Akku, eine leicht zu entnehmende Bodenbürste und als einziger Akku-Staubsauger lässt sich der H-Free 500 sehr kompakt verstauen.
Vorteilhaft bei Hoover ist, dass es das Gesamtpaket bereits für recht wenig Geld gibt. Natürlich hat kein Unternehmen etwas zu verschenken, und im Detail wird dann doch häufig der günstige Preis spürbar. So ist die Saugleistung auf Teppichböden nicht ganz überzeugend, der Filter der Staubbox setzt sich schnell zu und die Polsterbürste lässt sich nicht ausbauen und reinigen.
Als Bonus hat Hoover seinem H-Free 500 dafür eine Wifi-Verbindung spendiert, wodurch die passende App den Akku-Zustand, verbrauchte Kalorien beim Saugen oder gereinigte Quadratmeter (sicher nur geschätzt) anzeigt. Wir haben die App installiert, uns bei der Abfrage einiger sensibler Daten aber dazu entschlossen, unserem Staubsauger nicht das WLAN-Passwort zu geben. Die Vorteile der App sind dann doch sehr überschaubar und die Einrichtung aufwändig.
Als Gesamtpaket erhält man mit dem Hoover H-Free 500 Compact Connected ein recht gelungenes Gesamtpaket. Er ist nicht in allen Punkten perfekt, bietet aber sehr viel Staubsauger für wenig Geld.
Leifheit Regulus PowerVac 11925
Der Leifheit 11925 Regulus Powervac ist mit einem praktischen, abnehmbaren Handstaubsauger ausgerüstet. Das erleichtert das kurze Absaugen der Polstermöbel, der Krümel vom Frühstückstisch und das Aussaugen des Autos enorm. Gerade für Letzteres ist der Leifheit gut gerüstet, die 20 Minuten Akkulaufzeit bei höchster Saugstufe dürften für das Aussaugen eines normal verschmutzten Autos locker reichen.
Allerdings kommt das Ende recht abrupt. Der Leifheit verfügt nämlich über keinerlei Anzeige, die über den Ladezustand des Akkus Auskunft gibt, es sei denn, man rechnet das hektische Blinken der Betriebs-LED dazu, das wenige Minuten vor dem Stillstand einsetzt.
Der Akku ist an der Motoreinheit angedockt und lässt sich problemlos austauschen, sei es nun bei einem Defekt oder praktischerweise mit dem aufgeladenen Zweit-Akku. Die Ladezeit ist mit knapp über drei Stunden übrigens erfreulich kurz. Nur wenige Konkurrenten schaffen eine volle Ladung innerhalb von vier Stunden – schon gar nicht zu dem Preis.
Zusammengebaut ist der Regulus Powervac ein wendiger Stiel-Staubsauger in klassischer Bauweise, das heißt, mit niedrigem Schwerpunkt und nicht mit hochgelegter Motoreinheit. Der Arbeitsbereich wird großzügig von sechs LEDs ausgeleuchtet, was zwar hilfreich ist, aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass der Akku-Staubsauger bauartbedingt nicht ganz so weit unter Möbel gefahren werden kann wie die meisten Kandidaten mit oben am Griff befestigtem Saugmotor.
Die Saugleistung ist in zwei Stufen einstellbar, die Bürste rotiert dabei ständig mit fester Geschwindigkeit und lässt sich auch nicht abschalten. Stufe 1 reicht für glatte Böden und Teppiche, beziehungsweise Teppichböden mit niedrigem Flor. In Stufe 2 ist die Saugkraft deutlich höher, trotzdem saugt er sich auch im tiefen Teppich nicht fest.
Auch das anschließende Ausleeren des Staubbehälters stellt niemanden vor große Herausforderungen, der Staubbehälter lässt sich zudem einfach ausspülen. Der Verzicht auf einen klassischen Beutel macht den Leifheit für Allergiker ungeeignet, da beim Umfüllen des Hausstaubes in den Müllbeutel oder die Tonne selten sauber vonstattengeht.
Wer regelmäßig sein Auto aussaugt, für kleines Geld einen gut ausgestatteten Akku-Staubsauger braucht und auf Feinheiten wie eine Akkustandsanzeige oder abschaltbarer Bürste verzichten kann, ist mit dem Leifheit 11925 Regulus Powervac günstig dabei.
So haben wir getestet
Wir haben bisher insgesamt 113 Akku-Staubsauger getestet, von denen 72 aktuell noch verfügbar sind. Das Wichtigste bei einem Akku-Staubsauger ist natürlich, wie lange der Akku hält. Daher müssen in unserem Test alle Akku-Staubsauger auf höchster Stufe und mit eingeschalteter Bürste ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen.
Akkulaufzeit unter Volllast
Bei maximaler Laufzeit und kleinster Saugstufe haben wir uns auf die Herstellerangaben verlassen. Hier fallen zwei bis drei Minuten mehr oder weniger kaum ins Gewicht.

Die benötigte Zeit, um den Akku wieder aufzuladen, wird zwar in die Übersicht aufgenommen, aber nicht explizit bewertet. Man sollte sich dazu die Frage stellen: »Wie oft benötige ich einen Staubsauger?« Wer Haustiere hat, saugt sicher intensiver als manch andere, aber mehr als zweimal täglich werden auch Haustierfreunde nicht zum Staubsauger greifen und dabei jedes Mal den Akku komplett leeren.
Das bedeutet, dass es absolut ausreichend wäre, wenn der Akku zwölf Stunden bräuchte, um einmal komplett zu laden. Das unterbieten alle Geräte und benötigen zwischen drei und maximal sechs Stunden. Wem das nicht reicht, wird mit keinem Akku-Staubsauger glücklich werden und sollte lieber zu einem Kabelgerät greifen.
Zur Beurteilung der Saugleistung saugen wir sowohl auf Teppichböden als auch auf Laminat. Hierzu verteilen wir Grieß und saugen einmal mit der kleinsten und mit der größten Saugstufe.
Anschließend wird bewertet, wie effektiv die Staubsauger den losen Schmutz aufnehmen und wie sehr der Untergrund die Saugleistung beeinflusst. Insbesondere bei Geräten mit guter Teppichleistung wird das Verhalten auf glattem Laminatboden beobachtet und ob es dabei zu unerwünschten Vibrationen oder erschwerter Führung kommt.
Ein möglichst flacher Bürstenkopf ist klar von Vorteil, allerdings sprechen wir hier von minimalen Unterschieden. Interessanter ist das Gelenk als Verbindung zwischen Saugrohr und Bodendüse. Einige Modelle können flach abgelegt werden, während die Bodendüse weiterhin ihre Arbeit verrichtet. Bei anderen Modellen funktioniert das hingegen nur, wenn sie seitlich verdreht werden.

Fast völlig außen vor bleiben die 2in1-Sauger, die einen integrierten Handstaubsauger besitzen. Sie sind mit einem tief liegenden Schwerpunkt zwar leichter zu handhaben, passen aber kaum unter Schränke.
Vorteilhaft ist beim Saugen unter Möbeln zusätzlich eine integrierte Beleuchtung, wobei Hersteller auch unterschiedliche Vorstellungen von einer guten Belichtung haben. Wir bewerten, wie sinnvoll eine verbaute Belichtung ist.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Akku-Staubsauger ist der beste?
Der beste Akku-Staubsauger für die meisten ist der Tineco Pure One S70. Die automatische Saugkraftregulierung arbeitet perfekt und erhöht die Saugleistung nur dann, wenn es auch wirklich nötig ist. Dadurch hält der Akku erheblich länger und die Geräuschkulisse reduziert sich. Aber auch andere Modelle sind empfehlenswert.
Kann ein Akku-Staubsauger einen Bodenstaubsauger ersetzen?
Nur bedingt. Wer ausschließlich auf Hartböden saugt, wird mit der Saugleistung vieler Akku-Staubsauger weitgehend zufrieden sein, doch beim Aussaugen von Ecken und Sockelleisten sind herkömmliche Kabelstaubsauger Akku-Staubsaugern weiterhin überlegen. Auch bei Auslegeware und unterschiedlichen Böden haben Kabelgeräte aufgrund ihrer höheren Saugleistung nach wie vor die Nase vorn. Für Einschränkungen sorgen ebenfalls die begrenzten Akku-Laufzeiten. Ein Akku-Staubsauger ist daher vor allem sinnvoll als Zusatzgerät zum Saugen zwischendurch. Für den gründlichen Hausputz muss meistens nach wie vor der Kabelstaubsauger ran.
Wie lang ist die Akkulaufzeit von Akku-Staubsaugern?
Die Akkulaufzeit von Akku-Staubsaugern hängt maßgeblich von der Saugkraftstufe ab. Bei höchster Leistung halten die meisten Modelle gerade mal 10 bis 15 Minuten durch, manchmal sogar noch weniger. Die höchste Saugstufe ist bei allen Akku-Staubsaugern daher nur für den vorübergehenden Einsatz gedacht. Auf der „normalen“ Stufe halten Akku-Staubsauger meist zwischen 30 und 40 Minuten durch, manche sogar bis zu einer Stunde.
Akku-Staubsauger mit oder ohne angetriebene Bürste?
Auf harten Böden ist eine rotierende Bürste nicht immer sinnvoll, da sie zu Vibrationen beim Saugen führen kann. Auf Auslegware ist sie jedoch unverzichtbar. Ohne Bürste saugt sich die Bodendüse schnell fest und ist nur sehr schwer zu führen.














































































































































































































