Kabelloses Saugen Test: Akku Staubsauger

Akku-Staubsauger im Test : Kabelloses Saugen

Update 20.02.2023

Stielstaubsauger gibt es entweder mit Kabel oder Akku, wobei der Akku die häufigere Variante ist. Neben Staubsauger-Tests mit anderen Staubsauger-Arten haben wir uns hier speziell Stielstaubsauger mit Akku angesehen und insgesamt 46 Modelle getestet.

Update 20. Februar 2023

Wir haben weitere Akku-Staubsauger getestet. Der Tineco Pure One S15 Pro sowie der Levoit VortexlQ 40 Flex sind unsere neusten Empfehlungen.

23. November 2022

Wir haben weitere Akku-Staubsauger getestet und können den Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily empfehlen.

17. Januar 2022

Wir haben zehn neue Akku-Staubsauger getestet. Von ihnen haben es der Tineco Pure One S11 und der Dyson V15 Detect neu in unsere Empfehlungen geschafft.

16. Juni 2021

Wir haben vier weitere Akku-Sauger getestet. Der Tineco S12 PRO EX verdrängt den Vorwerk Kobold VB 100, den wir erneut getestet haben, aus den Empfehlungen.

6. Oktober 2020

Wir haben gleich elf neue Akku-Staubsauger getestet, darunter auch drei neue Empfehlungen: Der Rowenta Air Force Flex 460, der Bissell Icon Pet 25V 2602D und der Bosch Zoo’o ProAnimal BCH6Zooo.

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Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und langjähriger Testredakteur. Er testet Produkte rund um Heimwerken, Haushalt und Technik.

Akku-Staubsauger eignen sich vor allem für kleinere Wohnungen oder allen Orte, an denen man nicht unbedingt eine Steckdose in der Nähe hat.

Will man damit aber ein Haus saugen, dürfte es schwierig werden, denn so viel schafft der Akku meist nicht. Da er kein Kabel hat, muss der Staubsauger auch irgendwie geladen werden. Wir haben verschiedene Modelle getestet und können einige davon durchaus empfehlen. Auch Tipps zu Kaufkriterien finden Sie im Test.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Hervorragender BedienkomfortHaar-SpezialistRegulierte SaugkraftTop-Saugleistung zum kleinen PreisAuf Samtpfoten
Test: Tineco Pure One S11Test: Dyson V15 Detect AbsolluteTest: Tineco Pure One S15 ProTest: Levoit Vortexiq 40 FlexTest: Kärcher Vc 6 Cordless Premium OurfamilyTest: Miele Triflex Hx1 Smul0Test: Tineco S12 Pro ExTest: Tineco S11 Tango ExTest: Bissel Icon Pet 2602dTest: Samsung Bespoke JetKabelloses Saugen Test: 0Kabelloses Saugen Test: 01Kabelloses Saugen Test: 011Test: Shark Iz251eutTest: Tineco A11 MasterTest: Dyson V11 Absolute Extra ProTest: Bosch Zoo O ProanimalTest  Akku-Staubsauger: Dyson V11Akku-Staubsauger Test: UnknownTest  Akku-Staubsauger: Philips SpeedPro Max FC6823/01Test  Akku-Staubsauger: AEG FX9Akku-Staubsauger Test: 1349330 Herodpi (jpg)Test  Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45ANKabelloses Saugen Test: 0111Test: Leifheit Rotaro Powervac 2in1 2.0Test  Kabelloses Saugen: Proscenic I10Test: Einhell Te Sv 18 LiTest: Roidmi X20Test  Kabelloses Saugen: Rowenta X-Force Flex 14.60 RH9959Test  Kabelloses Saugen: Rowenta X-Force Flex 8.60Test: Jimmy V85 ProTest: Aeg Qx8 1 45cr 2in1Test  Akku-Staubsauger: Dyson V10Test  Akku-Staubsauger: Dyson V7Test Handstaubsauger mit Akku: Hoover Athen EVO ATV324LDTest: Shark Iz201eutTest: Rowenta X Force Flex 11.6 Rh9878 Animal CareTest: Aeg Qx9 1 Anim 2in1Test: Proscenic P10Test: Hoover H Free 500 Compact ConnectedTest  Akku-Staubsauger: Leifheit 11925Test: Roidmi S1eTest: Eufy Homevac S11 InfinityTest: Thomas Quick Stick Boost
Modell Tineco Pure One S11 Dyson V15 Detect Absolute Tineco Pure One S15 Pro Levoit VortexIQ 40 Flex Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily Miele Triflex HX1 SMUL0 Tineco S12 Pro EX Tineco S11 Tango EX Bissell Icon Pet 25V 2602D Samsung Bespoke Jet Kärcher VC 7 Cordless YourMax Vorwerk Kobold VK7 Proscenic P11 Smart Shark IZ251EUT Tineco A11 Master Dyson V11 Absolute Extra Pro Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO Dyson V11 Absolute Vorwerk Kobold VB100 Philips SpeedPro Max Series 8000 AEG FX9 1 IBM Kärcher VC 5 Cordless Premium AEG CX7-2-45AN Redroad V17 Leifheit Rotaro PowerVac 2in1 2.0 Proscenic I10 Einhell TE-SV 18 Li Roidmi X20 Rowenta X-Force Flex 14.60 RH9959 Rowenta X-Force Flex 8.60 Jimmy JV85 Pro AEG Ergorapido QX8-1-45CR Dyson V10 Dyson V7 Hoover Athen EVO ATV 324 LD Shark IZ201EUT Rowenta X-Force Flex 11.60 AEG QX9-1-ANIM Proscenic P10 Hoover H-FREE 500 Compact Connected Leifheit Regulus PowerVac 11925 Roidmi S1E Eufy HomeVac S11 Infinity Thomas Quick Stick Boost
Pro
  • Sehr gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Sehr angenehme Lautstärke
  • Automatische Saugkraftregulierung
  • App für volle Kontrolle
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Automatische Leistungsanpassung
  • Restzeitanzeige
  • Perfekt für Haare
  • Gute Saugleistung auf Teppich
  • Sehr gute Saugleistung
  • Sehr gut zu navigieren
  • Automatische Leistungsregulierung
  • Haarfreie Bürste
  • Mit Ladestation
  • Autom. Saugkraftregulierung
  • Sehr gute Saugleistung
  • Leicht zu navigieren
  • HEPA H13-Filter
  • Knickbares Saugrohr
  • Sehr leise
  • Sehr gute Saugleistung
  • Gute Akkuleistung
  • Leicht
  • Bürstenloser Motor
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Hohe Verarbeitungsqualität
  • Perfekte Saugleistung in Ecken
  • Gute Saugleistung auf Teppich
  • Angenehme Lautstärke
  • Zwei Bodendüsen
  • Passt Saugleistung dem Schmutz an
  • Leise
  • Sehr gute Saugleistung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Zwei Akkus
  • Zwei Bodendüsen
  • Leise
  • Sehr gute Saug­leistung
  • Qualitativ hochwertig
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Kann flach saugen
  • Sehr gute Beleuchtung
  • Leichte Schmutz­entleerung
  • Mit Absaugstation
  • Leicht zu reinigen
  • Höhenverstellbar
  • Automatische Schmutzerkennung
  • EPA E12 Filter
  • Sehr starke Saugleistung
  • Kurze Ladezeit
  • Angenehm leise
  • Bürsten leicht zu reinigen
  • Bodenerkennung
  • HEPA H13-Filter
  • Brushless Motor
  • Komfortable Bedienung
  • Angetriebene Polsterbürste
  • Sehr gute Akku-Laufzeit
  • Angenehme Lautstärke
  • Umweltgerechte Verpackung
  • Ersatzakku
  • Zwei Akkus
  • Sehr viel Zubehör
  • Zwei Bodendüsen für harte/weiche Böden
  • Wandhalterung mit doppelter Ladestation
  • Sehr gute Saugleistung auf Teppich
  • Zwei Akkus und Ladegeräte
  • Automatische Saugkraftregulierung
  • Zwei Bodendüsen für harte/weiche Böden
  • Wandhalterung und Ständer mit Lade­station
  • Grafikdisplay mit Akkuanzeige
  • Sehr gute Bürsten­leistung
  • Mit Tragegurt und Schlauch
  • Kann flach saugen
  • Bürste sehr leicht abnehmbar
  • Akku-Zustands­anzeige
  • Automatische Saugkraftregulierung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Genaue Akku-Anzeige
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Durchzugsstarke Bürste in zwei Stufen einstellbar
  • Lange Akkulaufzeit
  • Federnd gelagerte Bürste
  • Gute Saugleistung in Ecken
  • Sehr gute Akkuleistung
  • Gute Staubbox
  • Gut zu navigieren
  • Leicht zu reinigen
  • Zwei Betriebsarten: Motoreinheit lässt sich rauf- und runter­schieben
  • Schlauch herausziehbar für Polster etc.
  • Gute Saugleistung auch auf Teppich
  • Mit Ladedock
  • Kommt direkt einsatzfähig aus dem Karton
  • Flexible Höhen­verstellung
  • Gute Ausstattung
  • Saugt auf glatten Böden und Teppich gut
  • Handteil inkl. Zubehör perfekt fürs Auto
  • Saugt auch auf erster Stufe schon sehr gut
  • Dauer oder Tastbetrieb
  • Viel Zubehör
  • Praktische Wandhalterung
  • HEPA H13 Filter
  • Lange Laufzeit
  • Handteil abnehmbar
  • Ladestation
  • Gute Saugleistung
  • HEPE H13 Filter
  • Freie Akkuwahl
  • Sehr leicht
  • Schlankes schickes Design
  • Effektiv gegen Haare
  • Gute Akkulaufzeit
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Knickbar
  • Große Staubbox
  • Restzeitanzeige
  • Perfekte Eckenreinigung
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Knickbares Rohr
  • Abnehmbarer Akku
  • Viel Zubehör
  • Waschbarer Ersatzfilter
  • Akkuanzeige in Prozent
  • Knickbares Saugrohr
  • Viel Zubehör
  • Gute Akkuleistung
  • Gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Schnell als Handgerät nutzbar
  • Hohe Saugleistung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Einfachste Bedienung
  • Gute Akkuleistung
  • Gute Einstellungsmöglichkeiten
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Knickrohr
  • Platzsparende Parkposition
  • Knickbares Rohr
  • Abnehmbarer Akku
  • Viel Zubehör
  • Waschbarer Ersatzfilter
  • Große Staubbox
  • Ladestation mit magnetischer Halterung
  • Sehr lange Fugendüse
  • Bürstenreinigungsfunktion
  • Akku-Anzeige
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Leise Bodenbürste
  • Leichter Bürstenwechsel
  • Kann platzsparend verstaut werden
  • Akku austauschbar
  • Kann flach saugen
  • Bodenbürste leicht ausbaubar
  • Abnehmbares Handteil mit zusätzlichen Düsen/Bürsten
  • Wechselakku
  • Gute Akkulaufzeit und recht kurze Ladezeit
  • Schlankes schickes Design
  • Gute Saugleistung auf Teppichböden
  • Zwei Akkus
  • Akku-Anzeige
  • Austauschbare Bürste
  • Leichter Bürstenwechsel
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Gute LED-Beleuchtung
Contra
  • Hebel für Dauerbetrieb
  • Etwas zu laut
  • Staubbox umständlich zu handhaben
  • Im Turbo kurze Akku-Laufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Etwas laut
  • Schmutzsensor etwas träge
  • Kein HEPA-Filter
  • Keine angetr. Polsterbürste
  • Wenig Zubehör
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Arbeitet nicht ganz randnah
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Arbeitet nicht ganz randnah
  • Steht nicht selbst­ständig
  • Brummt auf Laminat
  • Benötigt Hilfsmittel zur Bürstenreinigung
  • Mäßige Reinigungsleistung
  • Unter Volllast sehr kurze Akkulaufzeit
  • Etwas laut
  • Schmutzerkennung etwas träge
  • Steht nicht selbstständig
  • Zubehör muss nachgekauft werden
  • Keine Ladestation in der Grundausstattung
  • Sehr teuer
  • Ziemlich schwer
  • Mäßige Saugleistung
  • Recht laut
  • Anti-Hair-Wrap nicht effektiv
  • Mäßige Leistung auf Teppichböden
  • Teppichbürste nicht ausbaubar
  • Kurze Akku-Laufzeit
  • Kleine Staubbox
  • Mäßige Saugleistung auf Teppich- und Hartböden
  • Sehr teuer
  • Keine Ladestation oder Wandhalterung
  • Brummt auf Laminat
  • Lange Ladezeit
  • Sehr teuer
  • Keine Ladestation
  • Keine LED-Beleuchtung
  • Sehr hoher Preis
  • Ziemlich Laut
  • Kein abnehmbares Handteil
  • Zum Laden muss der Motor unten eingerastet sein
  • Leider ohne Bürste
  • Akku reicht in höchster Stufe nur für 15 Minuten
  • Bei voller Leistung recht geringe Lauf­zeit
  • Grundausstattung dürftig, Unbedingt auf das Zusatzpaket AKIT15 achten!
  • Schlecht zu manövrieren
  • Steht nicht selbstständig
  • Mäßige Saugleistung
  • Turbo-Modus unangenehm laut
  • Sehr laut
  • Teppicherkennung funktioniert kaum
  • Ungenaue Akkuanzeige
  • Sehr laut
  • Mäßige Saugleistung
  • Mäßige Leistung auf Teppichböden
  • Recht laut
  • Unpraktische Handhabung
  • Bürste schaltet im Turbo-Modus ab
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Sehr schwer beim Saugen
  • Mäßige Saugleistung auf Teppich
  • LED-Beleuchtung nicht brauchbar
  • Geringe Akku-Laufzeit
  • Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr laut
  • Lange Ladezeit
  • Muss in der Wandhalterung geladen werden
  • Kleine Staubbox
  • Auf Teppichen schwer zu navigieren
  • Macht sich auf Auslegware selbstständig
  • Passt nicht unter Schränke
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • In höchster Stufe reicht der Akku keine 10 Minuten
  • Bürste saugt sich am Teppich fest
  • Höchste Stufe reicht für unter 10 Minuten
  • Schwergängige Bürste
  • Handling könnte einfacher sein
  • Mäßige Beleuchtung
  • Schlechtes Saugergebnis auf Teppichböden
  • Auf Teppich schwer navigierbar
  • Mäßige Saugleistung auf Teppich
  • Turbo-Modus schaltet Bürste aus
  • LED-Beleuchtung nicht brauchbar
  • Handteil nicht sicher befestigt
  • Schwache Saugleistung
  • Bodenbürste sehr laut
  • Kleine Staubbox
  • Mäßige Saugleistung auf Teppichböden
  • Schwache LED-Beleuchtung
  • Steht nicht selbstständig
  • Mäßige LED-Beleuchtung
  • Keine Akku-Anzeige
  • Auf Auslegware schwer zu navigieren
  • Keine Ladestandsanzeige
  • Recht laut im Betrieb
  • Schlechte Saugleistung in Ecken
  • Umständliche Staubbox
  • Mäßige Akkuleistung
  • Auf höchster Stufe kurze Laufzeit
  • Umständliche Bedienung
  • Kein Dauerbetrieb möglich
  • Geringe Saugleistung
  • Kunststoffteile nicht hochwertig
  • Teppichbürste sehr laut
  • Keine Akku-Anzeige
  • Bürstenwechsel nur mit Hilfsmittel
Bester Preis

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Hervorragender Bedienkomfort: Tineco Pure One S11

Hervorragender Bedienkomfort

Tineco Pure One S11

Test: Tineco Pure One S11
Die automatische Saugkraftregulierung passt sich der Verschmutzung an. Das schont den Akku und die Ohren.

Man kommt in der Regel auch durch den Tag, ohne bei allem durchzublicken und die Funktionsweisen von allen Dingen zu kennen. Beim Anblick dieser Technik bekommt man jedoch den Eindruck, in der Zukunft gelandet zu sein. Denn wie bei anderen Modellen von Tineco ist auch beim Pure One S11 sein Innenleben von außen sichtbar, da Tineco seine Akku-Staubsauger mit transparenten Aussenwänden ausstattet. Sogar noch mehr Einsicht bietet die App nach Verknüpfung mit dem Staubsauger.

Für uns trifft Tineco exakt die goldene Mitte zwischen zu wenig und zu viel Zubehör. Absolut notwendig sind eine motorbetriebene Polsterbürste und eine Fugendüse für schwer erreichbare Orte. Beides ist selbstverständlich dabei. Darüber hinaus wird auch eine Staubdüse beigelegt, welche nicht nur breiter, sondern dank ihrer langen Borsten auch schonender für Holzmöbel ist. Eine rundum überzeugende Kollektion. Im ersten Moment komisch wirkt ein zusätzlicher Aufsatz, in dem man den Luftfilter reinigen kann. Wir kehren später dazu zurück.

Eine Wandhalterung mit eingebauter Ladestation vermeidet, dass das Zubehör für Unordnung sorgt, und ermöglicht einfaches Aufladen des Akku-Staubsaugers. Zwar können nur drei von den insgesamt vier Zubehörteilen daran angebracht werden, doch nutzt man in der Regel auch nicht alles zu jeder Zeit.

Die Wandhalterung verfügt sogar über noch mehr Funktionen. Wenn man den Deckel oben öffnet, kann noch ein zusätzlicher Akku aufgeladen werden. Obwohl beim Pure One S11 ein einzelner Akku miteingeschlossen ist, der im Staubsauger selbst geladen werden kann, sind ein paar Ausstattungsvarianten verfügbar und Akkus kann man auch separat kaufen.

Ein bekanntes Problem: Oft hat man den Eindruck, die Saugkraft sei nicht stark genug, und stellt dann den Akkusauger auf die höchste Stufe. Das ist nicht nur Gift für die Ohren, sondern auch für den Akku – die allermeisten Akku-Staubsauger halten das keine 15 Minuten durch.

Zu solchen Szenarien lässt es der Tineco gar nicht erst kommen. Der S11 übernimmt alle Einstellungen selbstständig, nur einschalten und durch den Raum führen muss man ihn noch. Bei normaler Leistung beträgt seine Lautstärke 65 dB. Ist mehr Leistung nötig, erhöht sich die Drehzahl des Motors automatisch. Sogar dann erreicht der Akkusauger gerade einmal 72 dB, was man bei einigen anderen Geräten nur im Sparmodus misst.

Besonders auffällig ist dieses Verhalten bei unserer größeren Fussmatte im Eingangsbereich. Durch den roten Ring ist erkennbar, dass die ersten Züge mit voller Motorleistung unterstützt werden. Mit steigender Wiederholungszahl sinkt die Leistung fortlaufend. Folglich berücksichtigt der Tineco nicht nur den Untergrund allein, sondern auch die vorhandene Schmutzmenge.

Insgesamt überzeugt das Saugresultat auf Teppich und Auslegware komplett; allein an zwei Punkten wird Schmutz mit der Düse hergeschoben, anderswo wird aber bei einmaligem Rüberfahren bereits fast alles Gestreute aufgenommen. Nur in den Ecken leistet sich die Bodendüse kleine Schwächen: Zwar reinigt sie vorne sehr gründlich, an den seitlichen Enden lässt das Ergebnis aber noch zu wünschen übrig.

Einmal eingesogen muss der Schmutz natürlich auch wieder aus dem Auffangbehälter raus – am besten ohne dass die Hand dreckig wird. Besonders erfreulich ist es deshalb, dass der Boden des Behälters sich in einem Stück simpel entfernen lässt. Jedoch gehören Staubbox und Saugeinheit beim Tineco zusammen, weshalb das Rohr des Akku-Staubsaugers herausgenommen werden muss, wenn man den Auffangbehälter abnehmen möchte.

Der Rest ist aber denkbar einfach: Man öffnet den Deckel, lässt den Schmutz heraus gleiten und verschliesst den Behälter wieder. Bleiben hartnäckige Haare zurück, entfernt man die Staubbox, indem man sie ein wenig dreht, und putzt dann den Behälter.

Bim S11 ist es sogar möglich, den Staubfilter zu reinigen, ohne den Auffangbehälter öffnen zu müssen. Dazu entfernt man den Filter bei diesem Akkusauger einfach unterhalb; an herausfallenden Staub muss man also keine Gedanken verschwenden. Der verschmutzte Filter wird daraufhin durch den Ersatzfilter ausgewechselt, und auf dem Akku-Staubsauger wird der Filterreinigungsaufsatz angebracht. In diesem kann der dreckige Filter platziert werden.

Nun stellt man den Staubsauger am besten in den Turbo-Modus und dreht den Filter im Aufsatz herum. Das Reinigungsprinzip ist zwar nicht perfekt, aber trotzdem bemerkenswert. Höchst wahrscheinlich landet aber ein grosser Teil des Staubs im Ersatzfilter. Nichtsdestotrotz ist diese Art der Reinigung viel praktischer, als wenn man den Filter durch Auswaschen putzt.

Obwohl eine App für den Staubsauger zuerst einmal unsinnig erscheint, sollte man ihr durchaus Beachtung schenken. Man kann dort nicht nur die Saugstärke einstellen, sondern auch Informationen zum Saugverhalten einsehen: Wie viel Schmutz wurde aufgesammelt? Wie viel Energie steckt noch im Akku drin? Wie lange geht es noch, bis der Akku komplett geladen ist?

Bei Problemen in der Handhabung steht einem die App besonders hilfreich zur Seite, da man mit ihr FAQs durchforsten, direkt den Support erreichen oder auf Social Media Dienste zugreifen kann. Zusätzlich lässt sich eine Erinnerung an den Filterwechsel speichern.

Der einzige Nachteil beim Pure One S11 bleibt die Tatsache, dass lange Haare aufgewickelt werden – wobei dieses Problem bei fast allen Akku-Staubsaugern auftritt.

Haar-Spezialist: Dyson V15 Detect

Haar-Spezialist

Dyson V15 Detect Absolute

Test: Dyson V15 Detect Absollute
Der Dyson beindruckt mit einem riesen Zubehörpaket und einer imposanten Saugleistung. Wie er mit Haaren umgeht, ist faszinierend.

Dyson ist wohl eine Marke, um die Sparfüchse in der Regel einen weiten Bogen spannen. Doch für seinen Preis bietet der Dyson V15 Detect -Bodenstaubsauger auch enorm viel, denn er hat eine leichte Handhabung, verfügt über eine beeindruckende Saugleistung und revolutionäre Technologie. Hervorzuheben ist, dass er mit einem gängigen Problem von Akku-Staubsaugern sehr gut fertig wird: lange Haare.

Besonders ins Auge sticht das umfangreiche Zubehör – unter anderem werden drei motorbetriebene Bürsten mitgeliefert. Das klingt zuerst vielleicht übertrieben, aber jede Bürste hat ihren spezifischen Anwendungsbereich, für den sie perfekt geeignet ist.

Beispielsweise gibt es eine Bodendüse, welche bei Teppichen sowie Auslegware eingesetzt wird. Mithilfe immensen Unterdrucks bremst die Bürste, bis sie am Teppich festklebt. Die Bodendüse kann jedoch für Nebenluft sorgen, wodurch die Saugleistung nicht beeinträchtigt wird, obwohl der Unterdruck gesenkt wird. Zusätzlich gibt es eine Hartbodenbürste mit eingebautem Laserlicht, welche das Erkennen von Schmutzteilchen vereinfachen soll. Leider hält diese Funktion nicht, was sie verspricht. Das Laserlicht wird nicht ebenmäßig verteilt und ausserdem ist das Licht sowieso nur schwer sichtbar. Ein klarer Pluspunkt der Hartbodendüse ist aber ihre Größe, denn sie ist vergleichsweise klein, obwohl die Bürste angetrieben wird. Damit kommt man an alle Orte und das Steuern gestaltet sich sehr einfach. Die Polsterbürste schneidet sehr gut ab und entfernt Tierhaare zuverlässig.

Mit modernster Technik ist der Dyson auf jeden Fall ausgestattet. Sensoren messen eingesaugte Schmutzpartikel sehr genau und verändern die Saugleistung je nach Bedarf. Minimal besser schneidet hier nur der Tineco Akku-Staubsauger ab, der die Einstellungen nicht nur schneller, sondern auch genauer anpasst.

Der Dyson V15 wartet mit ausgezeichneter Saugkraft auf. Dabei lässt er hier und da auf Teppichböden kleine Partikel liegen, aber nach einer Wiederholung ist alles weg. Gerade auf Teppichböden wird die leichte Fortbewegung durch die Saugkraft nicht beeinträchtigt, was durchaus die wenigsten Akku-Staubsauger schaffen.

Besonders beeindruckend geht der Dyson mit Haaren um. Zuerst wickelt er sie um eine Bürste in der Teppichdüse, dann entfernen die »Haarabstreifer« die Haare schliesslich. Saugt man also wie gewohnt weiter, kommen die Haare nach kurzer Zeit im Auffangbehälter an. Sogar noch faszinierender läuft dieser Vorgang bei der Polster- und der Tierhaarbürste ab. Dort kann man das Aufwickeln und Abstreifen nämlich mit eigenem Auge beobachten, was sogar richtig unterhaltsam ist.

Ein wenig eigenartig ist beim Dyson, dass beim Benutzen das Drücken des Einschaltknopfes notwendig ist. Zudem ist der Dyson 1.9 Kilo schwer, und das sorgt gerade bei längerem Saugen für eine müde Hand. Bezüglich Akkulaufzeit gibt Dyson im Normalmodus 60 Minuten Laufzeit an – das deckt sich mit unseren Ergebnissen. Bei Höchstleistung mit Hartbodendüse reicht der Akku aber nur 16 Minuten, verwendet man die Universaldüse, läuft der Saft noch schneller aus.

Auch das Säubern der Bürsten und des Auffangbehälters gestaltet sich etwas umständlich. Zum einen muss das Saugrohr herausgenommen werden, wobei der Behälter am Gerät bleibt. Zum anderen verbirgt sich der Auffangbehälter hinter mehreren Riegeln. Zuerst kann man mit einem kleinen Hebel der Vorfilter abgenommen werden. Darauf gibt es eine letzte Sperre, bevor man den Behälter richtig putzen kann. Das Leeren geht beim V15 Detect zwar einfach, aber eine gründliche Reinigung ist sehr kompliziert.

Regulierte Saugkraft: Tineco Pure One S15 Pro

Regulierte Saugkraft

Tineco Pure One S15 Pro

Test: Tineco Pure One S15 Pro
Der Tineco Pure One S15 Pro ist eine Klasse für sich, die mit dem Nutzer spricht und in Videosequenzen zeigt, wie sie funktioniert. Die Saugleistung reguliert sich automatisch oder manuell in sechs Stufen.

Das Zubehör des Tineco Pure One S15 Pro beschränkt sich auf zwei zusätzliche Düsen sowie eine angetriebene Polarbürste. Dafür ist die Ausstattung Hightech pur.

Von einer weiblichen Stimme werden auf Englisch die Funktionen des Akku-Staubsaugers erläutert, sobald man ihn einschaltet und das Display aufleuchtet. Dort wird angezeigt, wie stark der Akku noch ist und unter anderem auch, welche der sechs verfügbaren Leistungsstufen gerade aktiviert ist.

Leistungsstufen gibt es sechs, diese sind entweder manuell oder automatisch einstellbar. Im automatischen Modus wird vom Staubsauger selbst erkannt, welche Stufe am passendsten ist – und das macht er auch ziemlich gut! Selbst die kleinsten Krümel wurden im Test vom Tineco Pure erkannt und die Saugleistung daraufhin passend erhöht und anschließend wieder gesenkt.

Das gute Ergebnis konnten wir deutlich am Testteppich feststellen: Bei besonders viel Schmutz benötigt es schon mal zwei Züge, dann ist aber auch wirklich kein Dreck mehr zu sehen, selbst in den Ecken. Ein weiterer Pluspunkt: Die Abstreifer befreien die Bürste vollständig von Haaren – das bekommen nur wenige Akku-Staubsauger hin!

Darüber hinaus ist die Lautstärke mit 71-74 Dezibel moderat. Die automatische Einstellung zur Saugkraft sorgt dabei für einen deutlich ruhigeren Motor. Trotzdem ist uns aufgefallen, dass die Bodendüse bzw. die Bürste darin lauter ist als die eigentlichen Sauggeräusche und der Motor selbst.

Die Reinigung des Tineco-Staubsaugers verläuft etwas anders als bei anderen Modellen – das hat uns im Test aber gut gefallen! Genauso wie bei anderen Akku-Staubsaugern ist auch hier die Staubbox fest mit der Motoreinheit verbunden. Ansonsten gibt es allerdings einige Neuerungen: Beispielsweise ist ein Hebel vorhanden, der den Abstreifer am Vorfilter ganz leicht von Schmutz, Fusseln und Haaren befreit. Der Schmutz wird nämlich ganz praktisch nach unten geschoben. Man sollte den Hebel jedoch nicht zu fest drücken, da sich sonst die Staubbox öffnet.

Die Reinigung der Bürste geht auch blitzschnell. Man zieht lediglich eine kleinere Verriegelung ab und verdreht anschließend den seitlichen Teil der Bodendüse. Die Bürste lässt sich daraufhin vollständig abnehmen. Das funktioniert auch bei der Polsterbürste.

Es gibt zudem eine App zum Staubsauger, Apps sind allerdings bei einem Staubsauger nur für Updates sinnvoll. Ansonsten sehen wir keinen Grund dafür, eine App zu verwenden – auch wenn diese sich wirklich sehr gut koppeln ließ. Der Akkustand ist in der App einsehbar und die Sprache der Sprachausgabe lässt sich einstellen. Das Update wollte in unserem Test leider überhaupt nicht laden.

Der Akku-Staubsauger Tineco Pure One S15 Pro ist technisch auf einem wirklich hohen Niveau – und sieht dabei auch noch gut aus. Die Saugleistung ist sehr gut und den Standfuß fanden wir auch sehr praktisch. Lediglich die App ist enttäuschend.

Top-Saugleistung zum kleinen Preis: Levoit VortexlQ 40 Flex

Top-Saugleistung zum kleinen Preis

Levoit VortexIQ 40 Flex

Test: Levoit Vortexiq 40 Flex
Der Levoit VortexIQ 40 Flex ist der Beweis, dass ein guter Staubsauger nicht teuer sein muss. Ob ein HEPA H13-Filter oder eine automatische Saugkraftregulierung – er bietet mehr als manch teures Modell.

Preistipps sind meistens günstig, lassen allerdings in der Leistungskategorie etwas Freiraum nach oben. Beim Levoit VortexlQ ist das nicht der Fall! Der Akku-Staubsauger ist nicht nur günstig, sondern bringt auch noch gute Leistung auf den Tisch.

Doch zunächst einmal zum Thema Ausstattung: Im Lieferumfang sind natürlich der Staubsauger sowie ein knickbares Saugrohr enthalten. Darüber hinaus wird auch eine Wandhalterung mitgeschickt, die gleichzeitig als Ladestation fungiert. Eine Möbelbürste, eine Polsterbürste, eine Fügendüse (ausziehbar) sowie einen Erstazfilter legt Levoit ebenso bei. Das ist auf jeden Fall genug Zubehör.

Die Fugendüse gefällt uns besonders, da sie ausziehbar ist. Schmutz in Ecken sowie Spinnweben an den Wänden und der Decke lassen sich damit einsaugen – und das um einiges schwerere Saugrohr muss nicht aufgesteckt werden.

Zum Starten des Staubsaugers betätigt man einmal kurz die An/Aus-Taste und schon kann es losgehen. Der Levoit startet stets im automatischen Modus. Falls mehr bzw. weniger Saugkraft benötigt wird, kann man die Leistung mit der +/-Taste anpassen. Insgesamt gibt es fünf Saugstufen.

Der Akkustand wird durch drei LEDs direkt am Akku angezeigt. Es ist etwas schwierig, diese im Auge zu behalten, und sie zeigt manchmal fälschlicherweise an, dass der Akku schwach wird, obwohl noch genügend Saft drin ist.

Die Akkuleistung wird davon jedoch nicht beeinflusst. Die höchste Saugstufe kann man zwölf Minuten lang nutzen, der automatische Modus hält ganze 40 Minuten lang durch. Da ginge wahrscheinlich sogar noch mehr, jedoch benötigt man höchstwahrscheinlich kaum mehr als 40 Minuten, um die Wohnung durchzusaugen.

Die Reinigungsleistung ist sehr gut. Unser mit Krümeln beschmutzter Testteppich war nach einem Zug fast, nach dem zweiten Zug komplett sauber. Das Ganze dauerte also nicht lange. Der Akku-Staubsauger erkennt zudem Schmutz und passt die Saugleistung automatisch an. Das Display signalisiert diesen Vorgang außerdem über eine Pegelanzeige in rot.

Der Levoit-Staubsauger kann in puncto Schmutzerkennung zwar nicht ganz mit dem Tineco Pure One, dafür aber mit dem Kärcher VC 6 problemlos mithalten.

Wie bei fast allen Akku-Staubsaugern bilden auch hier der Motor und die Staubbox eine feste Einheit. Alle anderen Teile sind jedoch abnehmbar. Somit ist die Entleerung der Staubbox doch relativ einfach.

Die Bodendüse lässt sich dafür sehr gut säubern. Man betätigt kurz den Knopf für die Entriegelung, zieht die Bürste raus und schiebt die aufgewickelten Haare seitlich runter – wirklich sehr einfach.

Insgesamt ist der Levoit-Staubsauger ein günstiger und dennoch Leistungsstarker Akku-Staubsauger. Kritisieren können wir nur die Akkuanzeige.

Auf Samtpfoten: Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily

Jeder, dem der Name Kärcher geläufig ist, weiß bereits, dass diese Marke vorn im Rennen ist, sobald es um ausgezeichnete Reinigungsgeräte geht. Das Modell Kärcher VC6 Cordless Premium ourFamily ist vor allem wegen seiner hohen Qualität gut dabei, da es vor allem etwas Essentielles zusätzlich bietet: eine angenehm leise Geräuschkulisse.

Auf Samtpfoten

Kärcher VC 6 Cordless Premium OurFamily

Test: Kärcher Vc 6 Cordless Premium Ourfamily
In bekannter Kärcher-Qualität überzeugt der VC 6 vor allem mit einer sehr angenehmen Lautstärke und einer ordentlichen Saugleistung.

Schon während des Auspackens kann man feststellen, dass der Kärcher in einer anderen Liga spielt. Er macht einen robusten Eindruck und vor allem gibt es kein Kunststoffteil, das sich spröde oder gar billig anfühlt. Der Kärcher ist schön anzusehen und das mitgelieferte Zubehör ist erstklassig.

Dabei ist leider keine angetriebene Polsterbürste, allerdings wurde dafür eine längere Fugenbürste beigefügt, ebenso wie eine Möbelbürste mit Borsten, die abnehmbar sind, sowie eine Filterreinigungsvorrichtung, die schon vom Tineco Pure One S11 bekannt ist. Wer keine Druckluft zum Reinigen zur Verfügung stehen hat, kann darin einen Vorteil sehen.

An die Bedienungsart muss man sich erst mal gewöhnen, aber auch die kennt man schon vom Tineco. Um den Kurzbetrieb einzustellen, muss man bloß den Pistolen-»Abzug« drücken. Um ein lästiges, dauerhaftes Halten zu vermeiden, kann man alternativ den Hebel umlegen, der Ihnen dafür das Drücken abnimmt.

Leistungsstufen gibt es nur zwei, die aber völlig ausreichend sind. Es steht der Standardbetrieb zur Verfügung sowie für hartnäckige Fälle der sogenannte Boost-Modus. Dieser kann mit der großen Taste direkt überm Griff aktiviert werden. Die zu betätigende Taste ist deshalb so übermäßig groß, weil darunter gleich der EPA E12 Filter angebracht ist.

Mit LEDs werden Anzeigen des Kärchers geschaltet. Drei dieser LEDs liefern den Zustand des Akkus und dienen dauerhaft leuchtend als Betriebsanzeige. Wenn der Turbo angestellt wird, kommt ein weiterer grüner Ring dazu. Sollten aber zwei rote LEDs ausleuchten, ist entweder eine Bürste blockiert oder ein Saugrohr verstopft.

Das Reinigen des Modells läuft problemlos ab und es gibt bloß kaum bedeutende Schwächen. Beispielsweise ist die Staubbox fest mit dem Motor verknüpft und kann nicht abgenommen werden. Deshalb sollte für das Entleeren über den Eimer das Saugrohr entfernt werden.

Anschließend drückt man die Taste und der unten angebrachte Deckel springt auf. Genauso schnell kann man das komplette Innenleben entfernen und reinigen. BeimFilter funktioniert das auch, ohne dabei die Box öffnen oder leeren zu müssen.

Wenn man die Bodendüsen-Bürste reinigen möchte, kann sie ohne Umschweife ausgebaut werden. Dafür bracht man aber ein Hilfsmittel wie etwa einen Chip, einen kleinen Löffel oder einen Schraubendreher. Von Haaren kann man sie ganz flott befreien wegen der Vertiefungen, die sich zwischen den Borsten befinden. Dort kann ein Messer oder auch eine Schere angesetzt werden.

In Sachen Reinigungsleistung punktet dieses Kärcher-Gerät ordentlich. An lediglich zwei Punkten, den Rollen, die den Schmutz ein wenig vor sich her schieben, gibt es etwas auszusetzen, doch sonst ist der übrige Bereich schon nach dem ersten Durchlauf sauber. Die großflächige Reinigung ist flott passiert wegen der sehr guten Navigation.

Das Besondere bei der Saugleistung ist allerdings, dass man dafür nicht den Turbo-Modus anstellen muss, da die Grundstufe vollkommen ausreicht und zudem noch angenehm leise ist. Man könnte schon beinahe eine Fehlfunktion vermuten.

Es wird jedoch nur an Leistung geboten, was eben gerade notwendig ist. Auf diese Weise kann die Geräuschkulisse stark reduziert werden. Dazu schont es den Akku und trotzdem wird alles blitzblank sauber.

Der VC6 Cordless ourFamily von Kärcher liefert eine gute Verarbeitungsqualität sowie eine zufriedenstellende Reinigungsleistung. Jedoch ist das Besondere an diesem Modell, dass die zur Verfügung stehende Leistung sinnvoll eingesetzt wird, was wiederum für eine angenehm leise Lautstärke sorgt, die sich durchaus aushalten lässt.

Was gibt es sonst noch?

Bosch Zoo'o ProAnimal BCH6ZOOO

Der ProAnimal von Bosch bietet eine Filterkontrolle und eine LED-Anzeige gibt Auskunft über den Zustand des Akkus. Eine Wandhalterung oder Ladestation ist nicht vorhanden, der Akku-Sauger muss von Hand geladen werden. Einschalten und Regulierung erfolgt über einen Schiebeschalter. So kann man direkt die passende Saugleistung auswählen.

Über einen Tragegurt kann man den Akku-Staubsauger auch mobil einsetzen. Dafür tauscht man das Griffstück mit einem kleineren mit Riemenhalterung, die Bodendüse mit einem Schlauch aus. Allerdings ist der Riemen nicht gepolstert und verrutscht leicht. Treppen, Teppichböden oder Polstermöbel können so aber vom Bodenstaubsauger trotzdem gut gereinigt werden.

Die voluminöse Bauart des Saugers ist etwas hinderlich, unter Schränken kann man mit ihm nicht saugen und man kann das Gerät auch nicht flach ablegen. Für Leute, die vor allem Teppiche saugen wollen, ist der ProAnimal dennoch zu empfehlen. Er bietet eine gute Bürstenleistung kombiniert mit einer beträchtlichen Saugkraft und somit eine beeindruckende Reinigungsleistung. Auf harten Bodenbelägen vibriert der Staubsauger auch in der kleinsten Stufe recht stark.

Der Bosch Zoo’o ProAnimal steht selbstständig, sodass die Staubbox einhändig entnommen werden kann. Die Box weist ein Volumen von 900 Millilitern auf. Um die Box zu leeren, müssen nur die beiden Filter entnommen werden. Alle Teile lassen sich auch auswaschen.

Tineco S12 Pro EX

Tineco gehört nicht gerade zu den bekannten Marken, doch der S12 PRO EX hat allerhand zu bieten, vor allem in Sachen Zubehör. Besonders positiv hervorzuheben sind die Bodendüsen für weiche und harte Böden. Die Düse für Hartböden ist offener, damit ein möglichst großer Luftstrom ermöglicht wird, die Düse für Teppiche ist geschlossen, sodass auf Teppichen ein höherer Unterdruck erzeugt wird.

Um den Staubsauger einzuschalten, muss der Taster auf Dauer gedrückt oder der kleine Hebel umgelegt werden, sodass er den Taster gedrückt hält. Nach dem Einschalten saugt das Gerät im Automatik-Modus. Hierbei handelt es sich um eine automatische Leistungsregulierung, welche den Luftstrom gleichmäßig hält, sowie bei höherem Widerstand die Motor-Drehzahl erhöht. Der S12 passt zudem die Saugleistung an den Schmutz an. In Ecken ist das Modell aber nicht ganz so gründlich. Die Vorderkante wird nahezu perfekt sauber, seitlich bleibt allerdings ein kleiner Streifen ungereinigt. Auf Teppichen ist der Akku-Staubsauger dagegen super und reinigt sehr gründlich. Die Saugleistung lässt sich auch manuell verstellen.

In der Staubbox befindet sich ein zusätzlicher Filter, der mit einem extra Aufsatz ausgesaugt werden kann. Der Filter wird in den Aufsatz gesteckt und dann der Sauger eingeschaltet. Der Filter wird so im Aufsatz gesaugt und währenddessen automatisch gedreht. Dabei wechselt die Drehrichtung, sodass die eingebauten Bürsten beidseitig arbeiten. Weniger überzeugend bei diesem Bodenstaubsauger ist die Staubbox-Entnahme: Es muss zunächst das Saugrohr abgenommen werden, außerdem ist die Verriegelung ein wenig am Griff versteckt. Die Staubbox lässt sich auch direkt öffnen und entleeren, dann muss man aber den ganzen Staubsauger samt Staubbehälter zum Eimer tragen oder den Eimer unter den Sauger halten.

Miele Triflex HX1 SMUL0

Miele ist bekannt für Qualität und lange Haltbarkeit. Der Triflex HX1 hat eine hohe Fertigungsqualität, was man auch am Preis sehen kann. Mitgeliefert werden lediglich eine Polster-, eine Fugen- sowie eine Möbelbürste. Mehr braucht man allerdings auch nicht unbedingt. Vor allem für Teppichböden und Ecken ist der Staubsauger geeignet. Zwar bleibt nach dem ersten Zug noch etwas liegen, doch nach dem zweiten Drübergehen auf der niedrigsten Stufe, auf der der Akku knappe 60 Minuten durchhalten kann, ist der Boden sauber. Auf der Staubbox ist oben auf ein drehbarer Ring angebracht. Bei der ersten Stufe wird die Staubbox vom Staubsauger gelöst. Dreht man weiter, wird der unten angebrachte Deckel geöffnet und daraufhin fällt der Schmutz heraus. Dreht man noch etwas weiter, kann man problemlos das Innenleben zum Reinigen entnehmen.

Tineco S11 Tango EX

Der Tineco S11 Tango EX bietet wie sein Vorgänger eine ähnlich gute Saugleistung. Die an der Seite angebrachten Bodendüsen arbeiten zwar nicht bis zum Rand, dafür wird aber an der vorderen Kante eine nahezu perfekte Reinigungsleistung geboten. Teppichböden nimmt er ohne Probleme in Angriff und auf dem eingestellten Automatik-Betrieb werden sie blitzsauber. Wenn man den Turbo-Modus einstellt, sucht man nach Staub und Krümeln im Anschluss erfolglos. Die beigelegte Ausstattung ist sehr umfangreich und mit dabei sind eine ausziehbare, flexible Fugendüse sowie ein Aufsatz zur Filterreinigung. Nur muss man den Filter manuell drehen. Mitgeliefert werden außerdem zwei Bodendüsen, einen für weiche und einen für harte Böden. Also werden statt der Bürsten die gesamte Bodendüse gewechselt. Zudem kann man den Akku austauschen, ein zweiter ist gleich dabei. Die beiden Akkus können die Saugleistung verdoppeln, sogar bis zu einer ganzen Stunde. Dieser Staubsauger hat tolle Eigenschaften und eine umfangreiche Ausstattung sowie eine beeindruckende Saugleistung. Seine Lautstärke hat ein angenehmes Niveau und die Auslegware wird vollkommen zufriedenstellend gereinigt.

Bissell Icon Pet 25V 2602D

Der Bissell Icon Pet 25V 2602D bietet eine einzigartige Beleuchtung, was ihn von der Konkurrenz absetzt. Mit ihr werden auch Staubartikel in den dunkelsten Ecken sichtbar. Darüber hinaus ist seine Staubbox sehr gut. Man kann sie entleeren, ohne mit dem Inhalt in Berührung zu kommen. Die Düsen auszutauschen funktioniert sehr einfach, wobei die Aufsätze trotzdem bombenfest sitzen. Am besten geeignet ist der Bissell für Hartboden.

Shark IZ201EUT

Der Shark IZ201EUT ist hinsichtlich von Ausstattung und Akkuleistung eine Stufe besser als sein Vorgänger, denn jetzt gibt es einen zweiten Akku extra, der, obwohl die Kapazität geringer ausfällt, sogar länger saugen kann. Auch bei ganzer Leistung und den beiden angetriebenen Bürsten kann er 17 Minuten lang durchhalten. Die Saugleistung-Verteilung sowie die versprochene Anti-Hair-Wrap-Funktion überzeugen eher weniger.

Tineco A11 Master

Der Tineco A11 Master bekommt jede Menge Zubehör mitgeliefert, sodass man schon beinahe überfordert ist. Es gibt zwei verschieden aufgebaute Bodenbürsten für jeweils weiche und harte Böden sowie eine Vorrichtung, die für die Reinigung des Luftfilters gedacht ist. Die Saugleistung auf Teppichböden ist mehr als zufriedenstellend. Lediglich die Ecken werden außen vor gelassen, weil die Saugbreite leider nicht über die ganze Düsenbreite reicht. Dabei ist außerdem eine Wandhalterung, die es ermöglicht, dass der im Sauger befindliche Akku und der zweite Akku auf der Halterung gemeinsam geladen werden. Die Elektronik kann automatisch erkennen, ob der Sauger in der Lagestation ist und setzt zuerst die Ladung des Akkus im Sauger und anschließend dann den zweiten, der auf der Halterung sitzt. Dank des reichlichen Zubehörs, des guten Saugergebnisses und des zweiten Akkus macht man mit diesem Tineco-Modell nichts falsch.

Dyson V11 Absolute

Mit dem Dyson V11 Absolute bekommt man das Nachfolgermodell des V10. Beim neuen Modell ist vieles besser, in der höchsten Einstellung hält der Akku nun 15 Minuten. Außerdem gibt es bei diesem Handstaubsauger eine Eco-Stufe, mit der hält er mindestens eine Stunde durch. Damit man alles besser im Blick hat, gibt es bei diesem Handstaubsauger ein Display, das die Arbeitsstufe und die restliche Akku-Zeit anzeigt. Bis zur vollen Akku-Ladung braucht der Staubsauger vier Stunden.

AEG CX7-2-45AN

Test  Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
Der CX7 hat in 2. Generation nochmal draufgelegt und konnte sich damit den Testsieg sichern.

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Der AEG CX7-2-45AN ist ähnlich konstruiert wie der Kobold von Vorwerk, denn bei beiden Modellen befindet sich der Motor nicht im Griff. Hier lässt sich etwa die Saugeinheit per Knopfdruck leicht vom Korpus lösen, damit bekommt man schnell einen Handstaubsauger und kann damit z. B. das Auto saugen. Mit dabei ist eine Ladestation als Dock: Staubsauger einhängen, dreieinhalb Stunden laden lassen und es kann losgehen. Am Griff lassen sich die zwei Betriebsstufen einstellen. Es gibt ein per Fußschalter zuschaltbares Messer. Damit werden störende Haare, Tierhaare und Flusen einfach zerschnitten.

Leifheit Regulus PowerVac 11925

Beim Leifheit 11925 Regulus PowerVac gibt es ein abnehmbares Handteil und einen austauschbaren Akku. Vor allem fürs Auto ist dieser Staubsauger praktisch, denn der Akku hält bei diesem Handstaubsauger auf höchster Stufe 20 Minuten. Der an der Motoreinheit angedockte Akku kann leicht ausgetauscht werden. Etwas über drei Stunden muss der Handstaubsauger insgesamt geladen werden. Sechs LEDs leuchten den zu saugenden Bereich aus, durch die Bauart kann der Handstaubsauger aber dennoch nicht unter alle Möbel. Zwei Stufen können eingestellt werden, wobei die Bürste mit konstanter Geschwindigkeit rotiert und nicht abgeschaltet werden kann.

Wissenswertes über Akku-Staubsauger

Akku-Staubsauger unterscheiden sich von ihren Kollegen durch das fehlende Kabel, vor allem bei Stielstaubsaugern ist das sehr sinnvoll, denn es macht sie kompakter und leichter. Vor allem hat man so aber mehr Reichweite und ist nicht auf eine Steckdose in der Nähe oder auf die Kabellänge angewiesen.

Auch das Kabel als Stolperfalle fällt weg und der aufgeladene Staubsauger ist sehr schnell einsatzbereit. Außerdem gibt es bei Akku-Geräten sehr häufig eine rotierende Bürste, Geräte mit Kabel haben die fast nicht mehr.

Bei manchen unserer Testgeräte kann man das Handteil abnehmen, so lassen sich auch Polster zwischendurch saugen. Das Ganze nennt sich 2-in-1-Staubsauger. Vor allem Autobesitzer dürften sich darüber freuen. Im Test haben wir uns daher auch die kleinen Handsauger angesehen und ihre Power getestet. Ein guter Handsauger erspart einem die Fahrt zur Tankstelle.

So haben wir getestet

Wir haben uns bei allen Testgeräten angesehen, wie lange die Akkulaufzeit ist. Dazu haben wir bei allen Saugern gemessen, sie lange sie auf höchster Stufe mit Bürste saugen können.

Vier der neu getesteten Sauger sollen ohne Max- oder Boost-Stufe auskommen, hier haben wir die Akku-Angaben hinzugefügt und auch hier die Saugleistung miteinander verglichen. Als Erstes haben wir die Mindestlaufzeit ermittelt und uns auch die Ladezeit angesehen.