Ob Krümel in der Küche, Tierhaare auf den Polstern oder Schmutzrückstände auf dem Teppich – wegen solcher Kleinigkeiten lohnt es sich selten, den sperrigen Bodenstaubsauger hervorzuholen. Handstaubsauger bieten sich hier als schnelle Alternative an. Doch überzeugen die kompakten Geräte tatsächlich? Oder fehlt ihnen für die alltäglichen Herausforderungen letztlich die nötige Saugkraft?
Um diese Fragen zu beantworten, haben wir bisher eine Auswahl von 64 Handstaubsaugern getestet. Davon sind noch 33 Modelle aktuell erhältlich.
Die Preisspanne reicht von günstigen 20 bis hin zu stattlichen 280 Euro. Doch die eigentliche Frage ist: Erweisen sich Handstaubsauger als echter Gewinn für den Haushalt oder investiert man das Geld besser nicht, weil Handfeger und Kehrschaufel ein ebenso effektives Ergebnis liefern?
Kurzübersicht
Einhell TE-HV 18/06 Li
Die anfänglich als Werkstattsauger gedachten Handstaubsauger ziehen in immer mehr Haushalte ein, und der Einhell TE-HV 18/06 Li zeigt, warum das so ist. Er bringt eine außerordentliche Saugleistung mit, ist ausdauernd und kann sogar als Bodenstaubsauger genutzt werden. Praktisch ist ebenso seine Wandhalterung, die den Sauger und sein gesamtes Zubehör aufnimmt.
Bosch UniversalVac 18
Wer viele Werkzeuge von Bosch nutzt, möchte vielleicht auch beim Handstaubsauger auf dasselbe Akkusystem setzen. Mit dem Bosch UniversalVac 18 entscheidet man sich für einen saugstarken Handstaubsauger, der zusätzlich Verlängerungen mitbringt, die aus ihm einen Bodenstaubsauger machen.
Severin HV 7146
Der Severin HV 7146 beeindruckt durch ein tolles Gesamtpaket aus Akkulaufzeit, Saugleistung und angenehmer Lautstärke. Der etwas größere Handstaubsauger hat aber noch mehr zu bieten. Er bringt nämlich eine angetriebene Polsterbürste mit, die so manchem großen Staubsauger das Wasser reichen kann. Qualitativ spielt Severin vielleicht nicht ganz oben mit, aber echte Beanstandungen waren am HV7146 nicht zu finden.
Severin HV 7144
Designpreise gewinnt der günstige Severin HV 7144 kaum – trotzdem ist er eine Empfehlung. Denn der Sauger lieferte gute Saugergebnisse. Sogar Flüssigkeiten waren ohne Rückstände sofort beseitigt. Was das gute Bild des Severin ein wenig trübt, ist allerdings die etwas klapprige Verarbeitung des Staubsaugers. Dafür belastet er den Geldbeutel nicht so stark und ist damit unser Preistipp.
Vergleichstabelle
Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.


































- Sehr gute Saugleistung
- Als Bodensauger nutzbar
- Mit Wandhalterung
- Einhell-Akkusystem
- Sehr gutes Zubehör
- Etwas laut
- Keine Ladestation

- Sehr gute Saugleistung
- Als Bodensauger nutzbar
- Bosch-Akkusystem
- Sehr gutes Zubehör
- Laut
- Keine Ladestation
- Filter nicht auswaschbar

- Gute Saugleistung
- Angenehm leise
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Angetriebene Polsterbürste
- Mit Ladestation

- Sehr gute Saugergebnisse, nass und trocken
- Gute Akkulaufzeit
- Günstig
- Einfache Handhabung
- Teilweise schlecht zu reinigen
- Mäßige Verarbeitung

- Sehr flexibel einsetzbar
- Kann kompakt zusammengeklappt werden
- Schnell aufgeladen
- Gute Verarbeitung
- Relativ laut
- Mäßige Akkulaufzeit
- Handhabung erfordert etwas Übung

- Leise
- Praktische Entleerung
- Schickes Design
- Schlechte Saugleistung
- Kurze Laufzeit
- Lange Ladezeit
- Kleine Staubbox

- Gute Saugleistung
- Leise
- Mit Ladestation
- Gutes Zubehör
- Sehr kurze Laufzeit
- Geringer Luftstrom

- Sehr gute Saugleistung
- Als Bodensauger nutzbar
- Angenehme Lautstärke
- Lange Akkulaufzeit
- Sehr groß/schwer
- Umständliche Reinigung
- Zubehör: mäßige Qualität

- Gute Saugleistung
- Zwei Saugstufen
- Einfach zu leeren
- Sehr gute Verarbeitung
- Tolles Design
- 2. Stufe unangenehm laut
- Sehr kleine Staubbox

- Beste Saugleistung
- Sehr gute Akkulaufzeit
- Einhell-Akkusystem
- Sehr kurze Ladezeit
- Mit Rohr und Bodendüse
- Recht laut
- Schwer

- Sehr gute Saugleistung
- Lange Akkulaufzeit
- Mehrstufige Akkuanzeige
- Einfaches Entleeren
- Ausziehbare Fugendüse
- Recht laut
- Keine Ladestation

- Sehr gute Saugleistung im Turbo-Modus
- Sehr leise in der kleinen Stufe
- Große Staubbox
- Sehr kurze Laufzeit
- Lange Ladezeit
- Keine Ladestation

- Gute Saugleistung
- Sehr leise
- Keine Ladestation
- Umständliches Laden
- Geringer Luftstrom

- Gute Saugleistung
- 2 Saugstufen
- Einfach zu leeren
- Sehr gute Verarbeitung
- Tolles Design
- Mittlere Saugleistung
- Kurze Akkulaufzeit
- Kleine Staubbox

- Gute Saugleistung
- Lange Akkulaufzeit
- Viel Zubehör
- Unangenehm laut
- Umständliche Entleerung
- Sehr groß & schwer
- Kein Vorfilter

- Angenehme Lautstärke
- 2 Saugstufen
- Sehr gute Verarbeitung
- Mäßige Saugleistung
- Mäßige Laufzeit
- Kleine Staubbox

- Gute Saugleistung
- Zwei Saugstufen
- Mit angetriebener Polsterbürste
- Sehr teuer
- Lange Ladezeit
- Unpraktisch zu reinigen

- Gute Saugleistung
- Angenehme Lautstärke
- Mit Ladestation
- Mäßige Akkulaufzeit
- Filter schwer zu entnehmen
- Schmutz fällt in den Sauger
- Kleine Staubbox

- Sehr gute Saugeistung
- Milbensauger
- UV-Licht
- Mit angetriebener Bürste
- Einsatzbereich beschränkt
- Laut
- Mit Kabel

- Gute Saugleistung
- Lange Akkulaufzeit
- Große Staubbox
- Sehr laut
- Sehr groß
- Lange Ladezeit

- Sehr leise
- Schlechte Saugleistung
- Lange Ladezeit
- Keine Ladestation

- Mit Blasfunktion
- Schlechte Saugleistung
- Schwache Akkuleistung
- Lange Ladezeit
- Keine Ladestation
- Filter nicht auswaschbar

- Sehr leise
- Viele Funktionen
- Sehr schlechte Saugleistung
- Schwache Akkuleistung
- Lange Ladezeit
- Keine Ladestation

- Leise
- Praktische Entleerung
- Hochwertiger Eindruck
- Kurze Laufzeit
- Ladestation nur optional
- Staubbox nicht sichtbar
- Filter nicht auswaschbar
- Kein Zubehör

- Ladestation/Wandhalterung
- Angetriebene Polsterbürste
- Hochwertiger Eindruck
- Gutes Zubehör
- Zwei Saugstufen
- Schlechte Saugleistung
- Sehr unangenehmer Pfeifton
- Keine Akku-Anzeige

- Sehr gute Saugleistung
- Wechselakku
- Große Staubbox
- Hochwertiger Eindruck
- Keine Akku-Anzeige
- Keine Ladestation

- Zwei Saugstufen
- Wechselakku
- Mittlere Saugleistung
- Kurze Akkulaufzeit
- Keine Akku-Anzeige
- Verschraubungen mit Rost

- Angenehme Lautstärke
- Elektrische Polsterbürste
- Große Staubbox
- Sehr schwer
- Sehr geringe Laufzeit
- Lange Ladedauer

- Angenehme Lautstärke
- Wandhalterung mit Ladestation
- Mäßige Saugleistung
- Kurze Laufzeit
- Sehr lange Ladezeit
- Kein Li-Ionen-Akku

- Mit Blasfunktion
- Gute Akkuanzeige
- Unangenehm laut
- Schwache Akkuleistung
- Lange Ladezeit
- Keine Ladestation
- Filter nicht auswaschbar

- Aus Recycling-Material
- Mittlere Saugleistung
- Keine Akkuanzeige
- Mäßige Verarbeitung
- Keine Ladestation
- Kein Zubehör

- Günstig
- Schlechte Saugleistung
- Laut
- Kurze Laufzeit
- Keine Akkuanzeige
- Keine Ladestation

- Sehr gute Saugleistung
- Mit Trageriemen
- Saugschlauch
- Extrem laut
- Schlechte Verarbeitung
2500 mAh
2200 mAh
2200 mAh
2200 mAh
2200 mAh
3000 mAh
2000 mAh
2415 mAh
2000 mAh
2000 mAh
2200 mAh
2000 mAh
2500 mAh
–
2000 mAh
2000 mAh
2000 mAh
2100 mAh
2000 mAh
1500 mAh
2000 mAh
2000 mAh
1500 mAh
4000 mAh
Auch interessant
Alle Infos zum Thema
Schnell sauber machen: Handstaubsauger im Test
Ein Handsauger wird meist aus dem Schrank geholt, wenn man mit den Schuhen ein wenig Dreck auf den Teppich getragen hat, einem in der Küche die Reiskörner um die Ohren fliegen, weil der Beutel mal wieder nicht richtig aufging, oder wenn ein Glas umgeschüttet wurde – also zum Entfernen von kleineren Mengen Schmutz, bei denen es sich nicht lohnt, den Staubsauger aus der Kammer zu holen.
Handstaubsauger sind praktisch, aber kein Muss im Haushalt
Wirklich nötig sind sie demnach nicht, denn diese Aufgaben kann man oft auch mit Handbesen und Kehrblech erledigen. Handstaubsauger ersetzen auch keinesfalls einen Bodenstaubsauger. Aber sie sind klein, handlich, schnell einsatzbereit und somit enorm praktisch. Vor allem kann man mit ihnen auch gut Polster absaugen und Schmutz aus den Ritzen holen, und auch zum Reinigen des Autos sind sie praktisch.
Handstaubsauger sind also kein Muss im Haushalt: Ob man einen braucht oder nicht, ist im Wesentlichen Geschmackssache. Das Gute ist: Sie sind klein, nehmen wenig Platz weg – und kosten in der Regel nicht viel.

Handstaubsauger sind allerdings lauter als große Bodenstaubsauger und geben oft auch einen unangenehmen Pfeifton von sich. Schuld daran ist ihre kompakte Bauform. Sie bietet keinen Platz für eine Geräuschdämmung und kleine Motoren müssen ihre Saugleistung mit hohen Drehzahlen erarbeiten. Auffallend große Unterschiede sind bei der Lärmbelästigung daher auch kaum zu erwarten. Und wenn, dann steigt und sinkt die Lautstärke häufig auch mit der Saugleistung.
Es gibt Sauger, die protzen mit großer Leistungsangabe in Watt, mit undefinierbaren »Air Watts« (AW) oder mit einem erzeugten Unterdruck (Pa). Wirklich hilfreich ist letztendlich keine dieser Angaben.
Die Angabe der Saugleistung ist fast immer irrelevant
Wird bei einem Staubsauger (egal ob Netz oder Akku) nur die Leistung in Watt angegeben, so ist damit die Leistung des Motors beziehungsweise die Leistungsaufnahme des Staubsaugers gemeint. Die sagt jedoch letztlich nichts darüber aus, welche Saugstärke der Motor entwickelt. Das fällt vor allem bei Bodenstaubsaugern auf, die vor Jahren noch mindestens 1.300 Watt haben mussten, um ein gutes Saugergebnis zu versprechen. Heute reichen weit unter 1.000 Watt vollkommen aus und die Saugperformance hat sich dennoch deutlich verbessert.
Interessanter sind da schon die Air Watts, die versuchen, das Saugvolumen und die Saugleistung ins Verhältnis zu setzen. Eine gute Idee, allerdings handelt es sich hierbei um keine genormte Einheit und durch unterschiedliche Saugöffnungen oder Messstellen ergeben sich schnell auch unterschiedliche Werte. Vergleichbar sind sie daher nur bedingt – und nur sehr wenige Hersteller nutzen diese Angabe.
Bei der Angabe des erzeugten Unterdrucks in Pa handelt es sich zwar um eine genormte Einheit, jedoch wird nicht angegeben, unter welchen Bedingungen dieser Wert gemessen wurde. Das kann bei großer, kleiner oder verschlossener Saugöffnung erfolgen. Des Weiteren sagt der erzeugte Unterdruck auch nichts über die Saugleistung aus. Denn hier spielt neben dem Unterdruck auch der Luftstrom eine große Rolle.

Wer bei Amazon und anderen Verkaufsportalen nach Handstaubsaugern sucht, wird von der Markenvielfalt geradezu erschlagen. Doch so vielfältig sind die Sauger gar nicht, und auch wir waren erstaunt, als wir manche unserer Testkandidaten auspackten. So kann es vorkommen, dass man ein und dasselbe Modell von verschiedenen Herstellern bekommt oder dass sich die Namen beim Produkt auf der Verkaufsseite und dem, das man letztendlich bekommt, unterscheiden. So tauchte beispielsweise auf einem Karton der Name »Rundong« auf, nur hatten wir von diesem Hersteller gar keinen Sauger bestellt. Auf dem Handsauger selbst befanden sich keine Angaben zum Hersteller oder irgendwelche technischen Daten. Lediglich eine Kurzanleitung verriet uns, dass das wohl ein Sauger von Tabiger war.
Unser Favorit
Einhell TE-HV 18/06 Li
Optisch können die angedachten Werkstattsauger mit Wechselakku den schlanken Handstaubsaugern mit ihrer Ladestation nicht das Wasser reichen. Das steht fest und daran wird sich wahrscheinlich auch nichts ändern. Mit dem Einhell TE-HV 18/06 Li gelingt jedoch langsam der Übergang und er vereint Vorzüge von beiden Seiten.

Umfangreiches Zubehör für jeden Einsatz
Mit immer besserer Saug- und Akku-Leistung sind Handstaubsauger schon lange nicht mehr nur zum Einsaugen von ein paar Krümeln gedacht. Sie saugen den Staub von Möbeln und Tastaturen, gelangen in Ecken, die nur schwer erreichbar sind, kümmern sich um Spinnweben an der Decke und mit einigen lässt sich sogar der Boden saugen.
Der Einhell TE-HV 18/06 Li ist dafür bestens ausgestattet. Er bringt eine Fugendüse mit, eine Möbelbürste, zwei Rohrverlängerungen mit einer nutzbaren Länge von je 32 cm, eine breite Düse für den Boden oder große Flächen, und mittels einer Klemmhalterung lassen sich die Düsen auch am Saugrohr befestigen.
Was ihn aber besonders auszeichnet, ist seine Wandhalterung. Für Handstaubsauger mit Wechselakku ist es schwer, eine Ablage oder Ladestation zu schaffen, erst recht, wenn sie so viel und großes Zubehör mitbringen wie der Einhell.
Viel Zubehör und eine praktische Wandhalterung
Die beste Lösung ist daher eine Wandhalterung. Sie nimmt den Handstaubsauger auf, der damit schnell griffbereit ist, und sorgt für Ordnung beim Zubehör. Sämtliche Düsen und Verlängerungen finden daran ihren Platz.
Was sie jedoch nicht ermöglicht, ist ein automatisches Nachladen des Akkus. Ein Nachteil, mit dem bisher fast alle Handstaubsauger der großen Werkzeughersteller wie Bosch, Einhell oder Stihl leben müssen. Zumindest, wenn sie das Akku-System des Herstellers nutzen.
Allerdings bringen die Wechselakkus auch eine Kapazität von vier Amperestunden und mehr mit und müssen nicht nach jeder Nutzung nachgeladen werden. Des Weiteren können sie mit einem Handgriff gewechselt werden und wer ein solches Akkusystem nutzt, verfügt meistens über mehrere Akkus. Falls doch nicht: Auch die Ladestation lässt sich an die Wand hängen.
Einfach zu bedienen – gut zu leeren
Handstaubsauger sind keine komplizierten Erfindungen und begnügen sich meist mit einem An-/Aus-Schalter und maximal einer zweiten Saugstufe. Mehr bringt auch der Einhell TE-HV 18/06 Li nicht mit – mehr ist auch nicht nötig.
Getestet haben wir ihn mit einem 4-Amperestunden-Akku, der bei Einhell mit 588 Gramm angenehm leicht und klein ausfällt. Wir würden auch genau diesen oder einen kleineren Akku empfehlen, da so das Gewicht des Handstaubsaugers sehr ausgewogen ist. Mit einem größeren Akku wäre der Handstaubsauger hinten zu schwer.
Beim Entleeren muss man zum Glück nicht aufpassen, ob man den Einhell TE-HV 18/06 Li schräg nach vorn oder nach hinten hält. Der Filter verschließt bei der Abnahme die Box, und zu diesem Zeitpunkt kann auch kein Krümel herausfallen. Erst wenn die Filtereinheit entnommen wird, kann der Schmutz ausgeschüttet werden.
Die Filtereinheit selbst besteht aus vier Teilen: einem Metall-Vorfilter, einem Filtersack, einem Kunststoffkorb, der den Filtersack in Form hält, und der Abdeckung, die den Filter hält. Alle Teile sind natürlich auswaschbar.
Nicht ganz leise, aber stark
Leistung ist bei einem Staubsauger immer ein Kompromiss zur Lautstärke. Erst recht, wenn es um Handstaubsauger geht, denn eine massive Dämmung würde zu Lasten der Größe und des Gewichtes gehen. Das will natürlich niemand, und Handstaubsauger sind auch nicht für längere Einsätze gedacht.
Die Kraft ist hörbar
Daher lässt sich sicher damit leben, dass der Einhell TE-HV 18/06 Li bereits in der ersten Saugstufe auf 80 Dezibel kommt (Messabstand: 40 cm). Dafür bringt er bereits auf dieser Stufe eine solide Saugleistung mit und saugt im Abstand von 13 Millimetern feinen Staub und Krümel ein. Für größeren Schmutz (im Test mit Erbsen) wird allerdings die zweite Stufe benötigt.

Im zweiten Test und mit einem Abstand von sieben Millimetern reicht dann bereits die erste Stufe aus, um alles einzusagen, und das sogar breiter, als die Saugöffnung selbst ist. Mehr kann man von einem Handstaubsauger kaum erwarten.
Einhell TE-HV 18/06 Li im Testspiegel
Über den Einhell TE-HV 18/06 Li gibt es aktuell keine weiteren aussagekräftigen Testberichte. Sollten wir welche finden, werden wir die Ergebnisse hier für Sie nachreichen.
Weitere Empfehlungen
Bosch UniversalVac 18
Der Bosch UniversalVac 18 ist unserem Testsieger in vielen Punkten sehr ähnlich und das nicht nur auf den ersten Blick. Das ist aber auch logisch, denn die Physik gibt vor, welcher Aufbau effizient ist, und das Zubehör sollte praktisch, leicht und sinnvoll sein. Da ist es nicht überraschend, dass sich die Geräte und ihr Zubehör immer ähnlicher werden.
Wer also auf das Akkusystem von Bosch setzt, macht auch mit dem Bosch UniversalVac 18 keinesfalls etwas falsch. Er muss sich unserem Testsieger nur in kleinen Punkten geschlagen geben, die ihn nicht wirklich schlechter machen.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es beispielsweise beim Zubehör. Wobei man eher sagen muss, dass der Einhell einen Pluspunkt bekommen hat. Der Bosch UniversalVac 18 ist nämlich solide ausgestattet und bringt ebenso eine Fugendüse, Möbelbürste und Bodendüse mit Rohrverlängerungen mit. Auch der Clip, um die Düsen am Saugrohr zu befestigen, fehlt nicht.
Wo der Bosch zurückstecken muss, ist bei der Wandhalterung. Die bietet er nicht, und darüber, wo oder wie man das Zubehör lagert, muss man sich selbst Gedanken machen. Das ist natürlich nicht so schön, aber leider bei den meisten so. Daher ist es eher ein Pluspunkt, wenn es Halterungen gibt, und kein Minuspunkt, wenn diese nicht vorhanden ist.
Bei der Saugleistung sind sich beide wieder einig und liefern ein identisches Ergebnis. Mit voller Leistung wird bereits im Abstand von 13 mm alles eingesaugt, was vor die Düse kommt. Kompromisse muss man da nicht eingehen.
Der feine Unterschied kommt bei der Lautstärke. Das soll nicht heißen, dass der Bosch UniversalVac 18 lauter ist, beide erreichen bis zu 84 Dezibel. Nur bietet der Einhell zwei Stufen und kann somit gedrosselt werden. Bosch setzt dagegen dauerhaft auf volle Leistung.

Auch bei der Staubbox liegt der Bosch UniversalVac 18 minimal zurück. So muss man beim Öffnen aufpassen, dass der Schmutz in der Box bleibt, denn diese ist nicht extra verschlossen. Und darüber, ob der Filter auswaschbar ist, schweigt sich Bosch lieber aus. Daher ist davon auszugehen, dass diese Möglichkeit nicht besteht.
Dafür ist die Oberfläche des Lamellenfilters sehr groß, was länger für eine konstant hohe Saugkraft sorgt. Da kann der Bosch wieder auftrumpfen.
Auch wenn der Bosch UniversalVac 18 in einigen Punkten nicht mit unserem Testsieger mithalten kann, sind es relativ feine Unterschiede, die sich im Gebrauch nur bedingt bemerkbar machen. Wer auf das Bosch-Akkusystem setzt, sollte auch auf den UniversalVac setzen und liegt damit richtig.
Severin HV 7146
Der Severin HV 7146 ist ein echtes Multitalent. Er saugt trockenen Schmutz ebenso wie Flüssigkeiten, und selbst Polstermöbel und Teppiche bekommt er mit seiner angetriebenen Polsterbürste richtig sauber. Das Beste ist aber, dabei kann man sich richtig Zeit lassen. Denn selbst in der höheren Saugstufe hält der Akku über 30 Minuten durch.
Zugegeben, der HV 7146 ist schon etwas klobig und sieht auch nicht besonders toll aus. Das richtig »hochwertige Gefühl« will bei dem Design einfach nicht rüberkommen. Aber okay, dafür ist er auch günstiger als viele andere Handstaubsauger.
Mit etwas über einem Kilogramm ist der Severin nicht gerade leicht, lässt sich durch seinen großen Griff aber dennoch gut halten. Und schließlich ist ein Handstaubsauger eher für den kurzen Einsatz gedacht. Anschließend wird er auf der Ladestation geparkt und lädt dort bis zum nächsten Einsatz.
Glücklicherweise bringt der Severin eine Ladestation mit. Diese lässt sich sogar an der Wand befestigen und damit etwas verdeckt neben einem Regal oder Schrank anbringen. Allerdings muss man beim Einsetzen des Saugers ein wenig aufpassen – nicht immer rutscht die kleine Nase in die Führung.
Die Ladezeit des Akkus ist mit fünf Stunden recht hoch angegeben. Allerdings relativiert sich das etwas, da der voll geladene Akku satte 30 Minuten auf hoher Saugstufe durchhält. Das ist schon enorm und es dürfte nicht so häufig vorkommen, dass er wirklich restlos geleert wird.
Im praktischen Test schlägt sich der Severin HV 7146 richtig super. Bereits beim Testabstand von 13 Millimetern wird etliches eingesaugt und nur einige schwere Maiskörner bleiben liegen. Beim Abstand von 7 Millimetern reicht bereits die kleine Saugstufe aus, um alles restlos einzusaugen.
Etwas nachteilig wirkt sich dabei allerdings der sehr grobe Vorfilter (Kunststoffbecher mit Bohrungen) aus. Viele der kleinen Krümel wandern direkt durch und hängen dann im Feinfilter. Zum Glück ist dieser auswaschbar.
Noch besser zeigt sich die Saugleistung auf Polstern und Teppichböden. Bereits mit der Standard-Saugöffnung wird der Abtreter im Test gut sauber. Wird die angetriebene Bürste aufgesteckt, lockert sich selbst tief sitzender Schmutz. Und obwohl der Abtreter zuvor mit einem Akku-Staubsauger abgesaugt wurde, landet noch einiges in der Staubbox des Severin.
Neben Staub ist der Severin HV 7146 auch in der Lage, Flüssigkeiten einzusaugen. Ob das bei einem Fassungsvermögen von 150 Millilitern wirklich Sinn macht, ist eine andere Frage. Die Küchenrolle ist sicher ebenso effektiv und muss hinterher nicht geputzt werden.
Trotzdem wurde das Saugen von Flüssigkeiten ebenso getestet und die dafür vorgesehene Gummidüse aufgesetzt. Zum Test musste Wasser aus den Rillen der Geschirrablage gesaugt werden, was sich bei der guten Saugleistung als wenig problematisch erwies.
Ob diese Fähigkeit ein Kaufgrund ist, muss jeder für sich entscheiden. Es gibt sicher hin und wieder Situationen, in denen Flüssigkeiten schnell aus unzugänglichen Ecken gesaugt werden müssen. Dann ist es natürlich praktisch, einen Handstaubsauger zu haben, der das kann.
Der Severin HV 7146 ist kein technisches und sicher auch kein qualitatives Wunderwerk. Er ist aber ein Top-Handstaubsauger, der eine richtig gute Saugleistung mitbringt, die mit dem eingebauten Akku auch eine ganze Weile anhält. Eine besondere Hilfe ist die elektrische Polsterbürste, die auch tief sitzenden Schmutz lockert.
Severin HV 7144
Einer der günstigsten Handstaubsauger im Test ist der Severin HV 7144. Und dabei kann er noch mit einer guten Nass- und Trockensaugleistung aufwarten. Teuer ist also nicht immer gleich besser. Obwohl er nicht so viel Leistung hat wie manch ein Konkurrent, zog er sämtlichen Schmutz problemlos ein. Selbst unsere Test-Flüssigkeit verschwand mit nur einem Saugvorgang komplett im Gerät und hinterließ dabei keinerlei Schlieren oder Wasserflecke.
Auch die Akkulaufzeit überzeugt: Der Severin wurde erst nach 21 Minuten müde und schaltete sich ab. Davor ließ die Akkuleistung nicht spürbar nach. Sobald der Akku schwächer wird, zeigt das Gerät das mit einer blinkenden LED an.
Damit hätte der Severin eigentlich mehr Achtung verdient – wenn er nur etwas besser verarbeitet wäre. Doch der verwendete Kunststoff macht einen nicht allzu robusten Eindruck, er ist dünn und wirkt nicht stabil genug für einen jahrelangen Einsatz. Auch beim Filter wurde gespart. Insgesamt macht der Staubsauger einen wenig hochwertigen Eindruck.
Trotzdem bleibt der Severin HV 7144 ein guter Handsauger für wenig Geld und ist die beste Wahl für alle, die nicht viel ausgeben wollen.
Außerdem getestet
Tineco Go Mini Plus
Ganz so mini, wie der Name vermuten lässt, ist der Tineco Go Mini Plus zwar nicht, aber in seiner Station, die auch die Fugendüse mit verschiebbarer Bürste aufnimmt, ist er durchaus kompakt aufgehoben. So kann er in der Küche oder auf einem Schrank stehen und ist jederzeit griffbereit. Aus dieser Sicht macht der Tineco alles richtig.
Auch wenn man ihn einschaltet, fühlt sich noch alles richtig an, denn die 72 bis 76 Dezibel (je nach Saugstufe) empfinden wir als relativ angenehm. Zumindest im Verhältnis zu manch anderen Handstaubsaugern im Test.
Leider hört es dann auch schon mit den wirklich guten Punkten auf. Die Saugleistung muss man leider als begrenzt bezeichnen und mit der großen Saugöffnung werden im Abstand von 13 Millimetern lediglich ein paar Brösel aufgenommen. Verringert man mit der Fugendüse die Saugöffnung, werden dann auch ein paar Erbsen aufgenommen, aber Begeisterung löst die Leistung nicht aus.
Noch weniger Begeisterung erzeugt die Station nach getaner Arbeit. Bereits nach zwölf Minuten (bei Stufe 2) ist der Akku leer und stellt man den Go Mini Plus auf die Ladestation, muss man feststellen, dass es gar keine Ladestation ist. Also oberhalb die fummelige Gummi-Abdeckung öffnen und das Ladekabel anstöpseln. Das sieht nicht nur unschön aus, ist auch unpraktisch und dauert über fünf Stunden für eine Ladung.
Severin S-Power DuoBoost
Der Severin S-Power DuoBoost ist dem Sichler BHS-745.ak sehr ähnlich, bringt dieselben Funktionen und fast identisches Zubehör mit. Leider sind sich beide auch in der Leistung ähnlich und der imposant klingende Name »S-Power DuoBoost« verspricht mehr, als er halten kann.
Der Severin bringt zwar den Vorteil mit, dass der Griff knickbar ist, viel Vertrauen schenken wir dem etwas labbrigen Knickgelenk jedoch nicht. Mehr überzeugt uns dagegen die Blasfunktion, die durchaus gut zu nutzen ist. Hier hat der Sichler aber leicht die Nase vorn und erzeugt etwas mehr Druck.
Offenbar hat der Severin einen etwas schwächeren Motor verbaut, wofür die geringer angegebene Saugleistung und die ein wenig angenehmere Geräuschkulisse sprechen. Da allerdings schon der Sichler in puncto Saugleistung schwächelt, kann man beim Severin mit noch weniger Leistung auch kein besseres Ergebnis erwarten.
Im Test saugt er im Abstand von 13 Millimetern gerade so ein paar Brösel ein und ignoriert die Erbsen komplett. Da hilft auch die höchste Saugstufe nicht, mit der dann wenigstens einige Brösel aufgenommen werden. Für die Erbsen fehlt auch dann noch die Kraft oder besser der Luftstrom, denn Druck macht der Motor eigentlich. Das hilft jedoch nur bei der Blasfunktion. Als Handstaubsauger versagt er leider.
Mova H10
Der Mova H10 ist ein echtes Multitalent. Es besitzt eine integrierte Taschenlampe, kann mit einem aufgesetzten Teil stundenlang ein rotes Blinklicht erzeugen, bietet eine Blasfunktion, hilft beim Zertrümmern einer Autoscheibe und kann auch noch staubsaugen. Der ideale Begleiter im Auto.
Ganz so ist es leider nicht, denn auch wenn der Mova nützliche Funktionen mitbringt, sollte er als Handstaubsauger wenigstens einigermaßen gut saugen können, und das kann er leider nicht. Hier wurde zu viel Wert auf die anderen Punkte gelegt und die Saugleistung völlig vernachlässigt.
Es ist zwar schön, wenn ein Handstaubsauger angenehm leise läuft, aber in diesem Fall ist schon zu hören, dass er zu wenig Leistung hat. Das zeigt sich dann auch in unserem Saugtest und in einem Abstand von 13 Millimetern werden selbst auf erhöhter Saugstufe nicht einmal die Brösel aufgenommen. Das ist einfach unzureichend.
Wer sich eine Taschenlampe mit Notlicht ins Auto legen möchte, kann durchaus zum Mova greifen, die Saugfunktion sollte man jedoch außen vorlassen. Sinnvoller wäre es sicher gewesen, wenn man das Multitalent stattdessen mit einem kleinen Kompressor ausgestattet hätte. Damit hätte er definitiv besser punkten können.
Sichler BHS-745.ak
Ein Handstaubsauger mit HEPA-Filter für Allergiker, 6.000 mAh und 25 kPa? Das verspricht der Hersteller zumindest für den Sichler BHS-745.ak, ist letztendlich aber völlig falsch. Sieht man nämlich genau hin, liest man, dass lediglich 85 Prozent des Feinstaubes gefiltert werden. Das ist nicht annähernd ein HEPA-Filter und absolut nicht für Allergiker geeignet.
Auch die 6.000 mAh sind nur »schöngerechnet«. Verbaut sind drei Li-Ion-Zellen mit jeweils 3,7 Volt und 2.000 mAh. Gemeinsam ergeben sie 11,1 Volt mit 2000 mAh. Anders wäre es, wenn die drei Zellen parallel geschaltet wären. Dann ergäbe das tatsächlich 6.000 mAh, allerdings bei nur 3,7 Volt. Also ist auch diese Angabe falsch.
Positiv am Sichler ist sicher die Blasfunktion, mit der sich Wasserspielzeug und Ähnliches aufblasen lässt. Dafür macht er gut Druck und somit wollen wir die 25 kPa mal nicht anzweifeln. Nur möchte man mit einem kleinen Gerät einen hohen Druck erzeugen. Das geht zu Lasten des Luftvolumens und da versagt der Sichler dann auch.
Das zeigt sich beim Saugtest. Hält man die Saugöffnung zu, spürt man gut den erzeugten Unterdruck. Bewegt man sich aber auch nur einen Zentimeter von der Saugöffnung weg, ist davon kaum noch etwas zu spüren. Es fehlt der Luftstrom, der kleine Krümel und anderen Schmutz mitnimmt. Sinnvoller wäre es daher, die Saugfunktion zu ignorieren und den BHS-745.ak als reines Gebläse zu betrachten. Da funktioniert er nämlich ziemlich gut.
Lebenlang LBL2305-N
Der Lebenlang LBL2305-N kommt mit einer Ladestation, zeigt den Akkustand in Prozent an, sieht gut aus und bringt eine Staubbox mit, die sich am Gerät öffnen, aber ebenso komplett abnehmen lässt. Das ist schon eine gute Basis und so mancher wird gewillt sein, den nicht gerade günstigen Preis zu bezahlen.
Grundlegend macht man damit auch nichts verkehrt, in puncto Saugleistung sollte man jedoch nicht zu viel erwarten. In unserem Test hat er mit der ersten Saugstufe im Abstand von 13 Millimetern lediglich ein paar Semmelbrösel angehoben. Etwas besser wurde es mit der zweiten Stufe und zumindest die Brösel wurden eingesaugt. Mit Erbsen war aber auch diese Stufe überfordert.
Dabei verspricht der Hersteller mit 17 kPa einen wirklich enormen Unterdruck, der auch zu stimmen scheint. Hält man nämlich die Saugöffnung zu, werden die Finger kräftig von der Düse angezogen. Nur leider bringt das nicht viel, wenn der Luftstrom fehlt, der die Krümel mitreißt. Dadurch wirkt die gute Saugleistung nur, wenn sich der Schmutz unmittelbar vor der Düse befindet.
Von daher ist der Lebenlang zwar ein schöner, aber nicht allzu praktischer Handstaubsauger. Möchte man damit die Krümel vom Frühstückstisch saugen, muss man wirklich jeden Quadratzentimeter berücksichtigen und dann könnten die zwölf Minuten Akkuleistung auf zweiter Stufe schon knapp werden. Fix nachladen ist keine Option, denn der Akku braucht fast fünf Stunden, um wieder auf 100 Prozent zu kommen.
Dyson Car+Boat
Bei den meisten Akku-Staubsaugern lässt sich das Saugrohr abnehmen, durch eine Düse ersetzen und schon hat man einen Handstaubsauger. Das hat sich wohl auch Dyson so gedacht, den Dyson V8 genommen, Saugrohr, Bodendüse und auch Ladestation weggelassen und nennt ihn jetzt Dyson Car+Boat. Und da der Name toll klingt, wird er trotz weniger Zubehör etwas teurer.
Gut, wir beziehen uns beim Preis auf aktuelle Angebote, welche sich sicherlich ändern können, aber grundlegend bleibt die Problematik bestehen: Der Car+Boat ist im Grunde ein ganz normaler Akku-Staubsauger ohne Saugrohr, Bodendüse und Ladestation. Wirklich Sinn macht das nicht.
Auch im praktischen Test kann er nur bedingt beziehungsweise mit Kompromissen begeistern. Saugstufe eins ist mit 72 dB wirklich sehr leise, nur zieht der Dyson damit wörtlich keinen Krümel vom Teller. Saugstufe zwei ist dagegen absolut kraftvoll, lärmt dann jedoch mit 80 dB und bereits nach sechs Minuten ist der Akku leer. Wie man damit sein Auto oder Boot saugen soll, ist fraglich.
Wer sich einen Dyson-Handstaubsauger zulegen möchte, macht das in den meisten Fällen aus Überzeugung und hat bereits einen Dyson-Akku-Staubsauger. Bei diesem kann man dann auch bleiben: einfach das Saugrohr abnehmen und schon hat man einen Dyson-Handstaubsauger. Einen zweiten Sauger als Handgerät zu kaufen, macht wenig Sinn. Umgedreht kann man statt des Car+Boat auch gleich einen Dyson-Akku-Staubsauger kaufen und hat mehr Zubehör.
Vorwerk Kobold VM7
Optisch und von der Bedienung her ist der Vorwerk Kobold VM7 auf jeden Fall ein Hingucker. Zweimal hingucken sollte man allerdings auch beim Preis, denn der ist gepfeffert. Und wenn man beim Auspacken dann sieht, was man dafür bekommt, wird sich bei einigen Enttäuschung breitmachen. Für aktuell knapp 200 Euro gibt es lediglich den Handstaubsauger und rein gar nichts dazu.
Viele werden sich denken: »Wenn ich den VM7 jetzt kaufe, dann kann ich auch Wandhalterung, USB-C-Kabel und Netzteil dazunehmen.« Und lag man vorher noch knapp unter 200 Euro, sind es jetzt 30 Euro mehr. Also, wer den VM7 inklusive Ladestation (nur für die Wand) möchte, muss dafür rund 230 Euro auf den Tisch legen. Das ist schon sehr viel.
Das ist auch dann zu viel, wenn man die sehr gute Verarbeitungsqualität, die manuell ausklappbare Düse oder die interessante Staubbox berücksichtigt. Denn im praktischen Test begeistert der Vorwerk nicht wirklich.
Beim Einschalten ist er mit 76 dB zumindest relativ leise und klingt auch nicht aufdringlich. Allerdings ist die Saugleistung im Verhältnis zur Größe eher schwach. Hält man den Taster gedrückt und aktiviert damit die Stufe zwei, steigt die Lautstärke sanft auf 80 dB, die Saugleistung allerdings auch nur sanft, und es fehlt noch einiges, um zu begeistern.
Insgesamt löst der Vorwerk Kobold VM7 wenig Begeisterung aus. Der erste Eindruck ist super, im Einsatz schwächelt er jedoch und erscheint damit ziemlich überteuert.
Rowenta AC9736 X-Touch
Wenn es um das Design geht, haben die typischen schlanken Handstaubsauger mit ihrer Ladestation ganz klar die Nase vorn. Und auch vom Rowenta X-Touch AC9736 darf man zurecht behaupten, dass er hübsch aussieht. Obendrein bringt er eine Ladestation mit, die auch noch das Zubehör aufnimmt.
Dennoch ist es leider so, dass die schlanke Bauform wenig Platz für große Akkus bietet und die kleine Saugeinheit ihre Leistung nur durch eine hohe Drehzahl erreicht, was zwar oft nicht so laut ist, aber dennoch eine unangenehme Tonlage nach sich zieht. Das gilt auch für den Rowenta, der mit 77 Dezibel zwar recht leise ist, aber einen pfeifenden Ton abgibt.
Dass er nicht so laut ist, liegt aber sicher auch daran, dass er keinen sehr großen Luftstrom erzeugt. Der Unterdruck ist kräftig und alles direkt vor seiner Nase wird eingesaugt, aber sowie der Abstand etwas größer wird, ist von der Luftbewegung kaum noch etwas zu spüren.
Schlussendlich bleibt der Rowenta X-Touch AC9736 dennoch ein guter Handstaubsauger. Er ist leise, sieht gut aus, ist einfach zu leeren und auf kurzer Distanz saugt er auch gut. Leistungstechnisch bleibt er jedoch deutlich hinter den »dickeren« Handstaubsaugern mit Wechselakku und ist mit gerade mal zehn Minuten Saugleistung auch nicht so ausdauernd.
KitchenAid Go
Mitunter wird man den Verdacht nicht los, dass man den Namen mitbezahlen muss. So zum Beispiel beim Handstaubsauger KitchenAid Go. Dieser fällt preislich schon in die Kategorie der großen Akkustaubsauger mit angetriebener Teppichbürste. Wo der hohe Preis herkommt, ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Optik und Verarbeitungsqualität passen und auf kurzer Distanz ist auch die Saugleistung gut. Mit etwas Abstand ergeht es dem KitchenAid aber wie allen schlanken Handstaubsaugern und von der Saugleistung ist nicht mehr viel zu spüren. Da hilft auch die zweite Saugstufe nicht, für die man dauerhaft eine Taste drücken muss.
Als positiv könnte der abnehmbare Akku gesehen werden, nur hängt der ziemlich klobig am sonst schlanken Sauger und muss zum Laden abgenommen sowie an ein USB-Kabel gestöpselt werden. Eine Ladestation gibt es optional zwar auch für den Akku, nur treibt die den Preis noch weiter in die Höhe.
Da bleibt als Highlight leider nur noch die Lautstärke, die sich im normalen Modus mit 71 Dezibel begnügt und im Turbo auch nur auf 73 Dezibel ansteigt.
Sichler Haushaltsgeräte BHS-510
Ja, auch günstige Produkte haben durchaus ihre Berechtigung. Bei Staubsaugern und speziell bei kleinen Handstaubsaugern sollte man sich aber gut überlegen, ob das wirklich Sinn macht. Um mit einem schlanken Handstaubsauger eine gute und dennoch leise Leistung zu erzielen, benötigt es nun mal gute Technik, die man nicht geschenkt bekommt.
Der Sichler BHS-510 ist ein solch günstiger Handstaubsauger und aufgrund des wirklich günstigen Preises sollte man vielleicht gar nicht so viel meckern. Im direkten Vergleich mit anderen nicht ganz so günstigen Handstaubsaugern fällt das allerdings schwer, weil man einfach bei allen Punkten Abstriche machen muss.
So ist der Sichler beispielsweise nicht sonderlich saugstark und lässt im Test selbst bei einem Abstand von 8 Millimetern noch die Erbsen liegen. Trotzdem pfeifen einem stattliche 81 Dezibel um die Ohren und der Akku ist bereits nach 14 Minuten leer. An der höheren Leistungsaufnahme der Turbostufe liegt es allerdings nicht, denn die gibt es nicht.
Kurz gesagt: Mit dem BHS-510 tut man sich keinen Gefallen und sollte bereit sein, etwas mehr zu investieren. Wenn es ein Sichler sein soll, vielleicht der Sichler BLS-50? Der verzichtet auf die schlanke Form und kann dadurch aus der günstigen Technik mehr Leistung holen.
Einhell TE-VC 18 Li-Solo
Das Design des Einhell TE-VC 18 Li-Solo ist recht schlicht und erinnert uns ein wenig an den ersten handlichen Werkstattsauger von Bosch – den PAS 18 LI. Aber warum nicht, schließlich hat er sich bewährt und ist bei vielen beliebt.
Was den Einhell in erster Linie auszeichnet, ist ein ordentliches Zubehörpaket, das sogar ein Verlängerungsrohr und eine Bodendüse beinhaltet. Und er kann es sich leisten, denn er bringt genug Power mit, um auch mal Treppen oder den Boden in kleinen Räumen zu saugen.
Die ordentliche Leistung hat natürlich ihren Preis und den bezahlt man mit der Lautstärke. 88 dB sind schon eine Hausnummer, die sich der Einhell mit den Billig-Modellen teilt.
Beim Preis des Einhell darf man sich auch nicht täuschen lassen. Auf den ersten Blick wirkt er extrem preiswert, hierbei handelt es sich aber nur um den Sauger ohne Akku oder Ladegerät. Dennoch ist er nicht wirklich teuer, denn in Kombination mit Ladegerät und einem 3-Ah-Akku muss man auch nicht mehr als 80 Euro auf den Tisch legen.
Die Staubbox des Einhell-Handsaugers unterscheidet sich im Aufbau kaum von denen anderer Modelle. Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied: Während die meisten Handstaubsauger im Test auf Papierfilter oder gar Metall setzen, nutzt der Einhell einen Stoffsack, wie er bei vielen Werkstattsaugern üblich ist. Der setzt sich zwar schneller mit Staub zu, da er eine geringere Oberfläche als gefaltete Papierfilter besitzt, lässt sich aber auch besser reinigen, weil er gut ausgeklopft oder gewaschen werden kann. Hierbei ist es ebenso vorteilhaft, dass der Filtersack kein steifes Innenleben besitzt und sich daher wie eine Socke waschen und auswringen lässt.
Der Einhell TE-VC 18 Li-Solo ist eher der typische Werkstattsauger. Er ist lauter als viele andere Modelle und besitzt ein Akku-Wechselsystem. Dafür ist der Einhell aber auch deutlich kräftiger und steckt bei der Saugperformance die Konkurrenz locker in die Tasche. Ein weiterer Vorteil ist sein Zubehör, mit dem er auch auf Treppen und Fußböden eingesetzt werden kann.
Black+Decker Dustbuster BHHV520JF
Er ist anders als die anderen – der Black+Decker Dustbuster. Aber anders muss ja nicht gleich schlecht sein. Ganz im Gegenteil. Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig ist er schon und wirklich hübsch kann man den Dustbuster auch nicht nennen. Aber er bietet viel und vereint genau das, was einen guten Handstaubsauger ausmacht.
Der Dustbuster saugt kräftig und muss sich in diesem Punkt nur sehr wenigen geschlagen geben. Er lässt sich auch spielend einfach ausleeren. Wer nicht ständig volle Leistung benötigt, erreicht bereits mit der ersten Saugstufe bessere Ergebnisse als viele andere Sauger im Test, und wird es mal kritisch, gibt es noch Stufe zwei, bei der man dann aber mit etwas lauteren Tönen leben muss.
Wer die größere Saugleistung möchte, muss beim Dustbuster lediglich die Power-Taste ein zweites Mal betätigen und aktiviert damit die Turbo-Stufe. Jetzt muss man zwar mit 90 dB leben, dafür wird aber auch alles restlos eingesaugt.
Ein Handsauger ist für kurze Einsätze gedacht. Das Gerät bietet immerhin eine Akkulaufzeit von 22 Minuten. So kann man es ziemlich oft benutzen, bis es wieder an den Strom muss. Hat die Staubbox ihr Limit erreicht, wird das durch eine Kontroll-LED signalisiert. Das bietet kein anderer Sauger in der Testreihe.
Der Dustbuster von Black+Decker hat für einen Handsauger eine untypische Form. Diese ermöglicht es aber, dass sich die Staubbox mit einem einzigen Knopfdruck öffnet und der Schmutz einfach ausgeschüttet werden kann. Bei allen anderen aktuellen Testkandidaten befindet sich die Staubbox vorne am Gerät, wodurch sie zum Entleeren abgenommen werden muss. So handhaben es fast alle Handstaubsauger.
Beim Dustbuster geht der Luftstrom durch das Gerät hindurch und der Schmutz wird im hinteren Teil in der Staubbox abgelegt. Hierdurch entsteht die etwas ungewöhnliche Form, ermöglicht es aber eben auch, die Staubbox zu öffnen, ohne sie abzunehmen. Nicht ganz auf dem besten Stand ist das Ladekabel, das jedes Mal von Hand angesteckt werden muss.
Hoogo H5 / HH502
Der erste Anblick des Hoogo H5 erzeugte ein regelrechtes Feuerwerk der Gefühle. Diese reichten von Verwunderung über das ungewöhnliche Design, Begeisterung für das tolle Zubehör und Faszination, weil die Kombination aus Tischladestation und Wandhalterung eine tolle Sache ist.
Ganz besonders gefiel aber die solide Ausstattung, die neben einer Kombination aus einer Fugendüse mit Möbelbürste sogar eine angetriebene Polsterbürste beinhaltete. Das hat man wirklich selten. Schade ist allerdings, dass die ansonsten praktische Ladestation wirklich nur den Handsauger aufnimmt und die Düsen separat untergebracht werden müssen.
Leider gesellten sich im praktischen Test weitere Gefühle hinzu, die nicht für Begeisterung sorgten. Das erste war Hoffnung. Die Geräuschkulisse im Eco- und im Powermodus war annehmbar, nur beim Wechsel der Stufen gab es ein unangenehmes Pfeifen. Hoffnung, dass das so bleibt, mussten wir begraben. Der Pfeifton war nach einer Weile dauerhaft im Turbo-Modus zu hören.
Das letzte Gefühl, das sich letztes breit machte, war Enttäuschung. Im praktischen Saugtest zog der Hoogo H5 leider nichts vom Teller – beziehungsweise keinen Mais vom Tisch. Erst im zweiten Durchlauf mit einem Abstand von 7 mm zum Tisch wurden ein paar der schweren Körner eingesammelt. Das ist einfach zu wenig. Auf Teppichböden zeigte er sich dagegen effektiver.
Black+Decker Dustbuster Powerconnect BCHV001C1
Der Black+Decker Dustbuster Powerconnect sollte der Nachfolger des Black+Decker Dustbusters sein und sich damit noch besser auszeichnen. Dass er das nicht geschafft hat, liegt keinesfalls an der Saugleistung, die ist zweifelsfrei sehr gut und sogar noch etwas besser. Er saugt wirklich alles ein, was ihm vor die Saugöffnung kommt.
In der Werkstatt ist er damit der perfekte Helfer, wofür ihn auch das Wechselakku-System auszeichnet, mit dem er sich mit den Werkzeugen von Black+Decker den Akku teilen kann. Dazu passt auch die 500 Milliliter fassende Staubbox, die auch reichlich Späne aufnehmen kann.
Als Handsauger im Wohnbereich fehlen ihm dagegen ein paar Kleinigkeiten. Da wäre zum Beispiel eine Akkuanzeige, die deutlich angibt, wann der Akku geladen werden muss. Auch eine zweite Saugstufe sucht man vergebens und muss dauerhaft mit nicht gerade leisen 82 dB leben.
Das Laden fällt etwas umständlicher aus, da es keine Ladestation gibt. Der Akku muss abgenommen und am separaten Ladegerät geladen werden. In der Werkstatt mit mehreren Akkus sicher kein Problem, im Wohnbereich eher nicht so sinnvoll.
Black+Decker Dustbuster Slim DVC320BRG
Design oder Leistung? Leider geht der Trend immer mehr dahin, dass technische Geräte so aussehen müssen, dass man sie auch als Deko auf den Schreibtisch stellen könnte. Wie beim Black+Decker Dustbuster Slim. Schön schlank und futuristisch gestylt macht der echt was her.
Gerade bei Staubsaugern hat das schlanke Design aber einen ganz großen Nachteil: Auch die Motoren und Gebläse müssen schlank sein. Da kleine Lüfterräder aber weniger Luft fördern, brauchen sie deutlich mehr Drehzahl, um auf Leistung zu kommen. Das erzeugt dann den unschönen pfeifenden Ton und oft bleibt die Saugkraft trotzdem auf der Strecke.
Beim Dustbuster Slim wurde auf den ersten Blick alles richtig gemacht. Er sieht gut aus, man muss ihn nicht verstecken, er bringt eine Ladestation mit und auf ihr finden sogar Fugendüse und Möbelbürste ihren Platz. Alles perfekt für einen Handstaubsauger?
Fast. Wie eingangs erwähnt, ziehen schlanke Bauformen eine unschöne Geräuschkulisse nach sich. Im Schongang sind 78 dB noch erträglich, im Turbo klettert die Anzeige vom Messgerät dann aber auf 83 dB. Da sind viele Bodenstaubsauger leiser.
Dazu fehlt dem Black+Decker Dustbuster Slim trotzdem noch die Saugleistung und man kommt kaum ohne den Turbo-Gang aus. So macht die Arbeit keinen Spaß und das tolle Design ist nur noch zweitrangig.
Black+Decker Reviva REVHV8C
Etwas für unsere Umwelt zu tun, kommt immer gut an. Dazu werden mit dem Black+Decker Reviva REVHV8C-QW auf jeden Fall die richtigen Zeichen gesetzt und Black+Decker wirbt damit, dass bei seinen Reviva-Modellen das Gehäuse zu 50 Prozent aus Recycling-Material besteht. Nur reicht das alleine leider nicht aus. Auch das Produkt muss überzeugen.
Black+Decker kann gute Handstaubsauger bauen, das sieht man auch an einigen Modellen im Test. Bei den Reviva-Modellen hat man aber das Gefühl, dass sie auswärts produziert werden oder stiefmütterlich behandelt werden. Da sind Kanten unsauber verarbeitet, hier und da gibt es mal einen Grat. Man kann sicher nicht von schlechter Qualität reden, aber es ist doch ein Unterschied erkennbar.
Optisch spricht auf den ersten Blick nichts gegen den Reviva und das schwarz-weiße Design mit mintgrünen Akzenten wirkt richtig frisch. Gerade das wirklich Tiefschwarze gefällt. Der Reviva ist definitiv kein Einheitsbrei.
Nicht so schön ist dagegen, dass es rein gar kein Zubehör gibt. An der Saugöffnung lässt sich zwar eine Bürste ausklappen, aber das war es dann auch schon. Es gibt weder eine Fugendüse noch eine Ladestation oder irgendeine andere Aufbewahrungsmöglichkeit. Der Handsauger wird auf den Schrank gelegt und das Ladekabel muss von Hand angestöpselt werden.
Ebenso wenig begeistert die Saugleistung. Zwar bleibt der Reviva mit 76 dB angenehm leise, nur wenig Saugleistung macht eben auch kaum Lärm. Was auf den ersten Blick gut gewirkt hat, entpuppt sich technisch leider als Reinfall.
Sichler BLS-50
Wer hätte das gedacht? Äußerlich sieht der Sichler BLS-50 aus wie viele »günstige« Handstaubsauger, die unter verschiedenen Namen im Netz erhältlich sind. Dazu gibt es dann noch zwei einfache Kunststoffrohre als Verlängerung und eine Bodendüse. Mit der Leistung eines Handstaubsaugers soll also der Boden gesaugt werden …
Umso erstaunlicher verlief der Test. In den Punkten der Größe, Ladezeit und Reinigung konnte der BLS-50 zwar nicht punkten, dafür aber bei der Saugleistung. Trotz der relativ geringen Lautstärke von nur 72 dB hat er ordentlich Power.
Bereits im ersten Test mit einem Abstand von 13 Millimetern wurden nicht nur die leichten Krümel eingesammelt, sondern bis auf ein paar auch die schweren Maiskörner. Damit konnte der Test mit einem Abstand von sieben Millimetern übersprungen werden.
Dann folgt der Test auf Auslegware, der nur mit dem Sauger und auch mit Verlängerungen und Bodendüse durchgeführt wurde. Ohne Aufsatz war das Ergebnis gut. Der Handstaubsauger ist vorn halt recht groß und muss passend aufgesetzt werden.
Mit der Bodendüse war die Fläche sauber. Und das sogar auf der gesamten Breite. Jetzt könnte man meinen, dass der Akku das bei der Saugleistung nicht lange durchhält, aber weit gefehlt. Im Leerlauf kommt der Sauger auf satte 20 Minuten. Das überbieten selbst einige große Akkustaubsauger nicht.
Insgesamt begeistert der Sichler BLS-50 mit einer kräftigen und vor allem leisen Saugleistung. Das sogar in seiner Funktion als Bodensauger. Nicht so schön ist dagegen die etwas lange Ladezeit von fünf Stunden und die umständliche Reinigung, bei der man gezwungen ist, in die Staubbox zu greifen.
Eziclean Blaster F130
Optisch ist der Eziclean Blaster F130 auf jeden Fall ein Leckerbissen und macht auch mit seiner Ladestation eine echt gute Figur. Dazu überzeugt er mit seinem umfangreichen und vor allem hochwertigen Zubehör. Welchem Handstaubsauger liegt schon eine Verlängerung zum Bodenstaubsauger aus Aluminium bei? Einen solchen Luxus bieten die wenigsten.
Ganz anders dazu eine zweite Verlängerung, die einfach nur die Reichweite erhöhen soll. Diese ist flexibel, gibt etwas unter Druck nach und hinterlässt auf Schränken ganz sicher keine Kratzer. Damit kann auch die Bürstendüse genutzt werden, die mit abnehmbaren Borsten auch auf Polstermöbeln ihre Dienste leistet.
Praktisch ist die einfache Öffnung des Staubbehälters. Ein leichter Druck auf die Verriegelung am vorderen Ende reicht und der Deckel öffnet sich. Zur intensiven Reinigung lässt sich die Staubbox aber auch ganz abnehmen. Mit gerade mal 100 ml fällt sie allerdings extrem klein aus.
Die Saugleistung des Eziclean Blaster F130 darf als gut bezeichnet werden. Im Abstand von 13 mm wurden zumindest einige der schweren Maiskönner aufgenommen. Nicht ganz so gut fiel der Test mit der Verlängerung und Bodendüse aus. Auf Hartböden mit leichtem Staub mag das noch funktionieren, auf Teppichböden ist der F130 leider überfordert.
Fakir AS 1110 LT
Auch der Fakir AS 1110 LT ist ein optisches Highlight. Schlank und mit einer Ladestation, die gleichzeitig die beigelegten Düsen aufnimmt, sieht er wirklich klasse aus. So darf er sogar auf dem Schreibtisch stehen.
Gut gefällt auch die einfache Entleerung, zu der die Düse vorn abgezogen und die Staubbox einfach ausgeschüttet wird. Mit einer weiteren Entriegelung lässt sich die gesamte Staubbox abnehmen und auswaschen. Bei gerade mal 150 Millilitern ist sie allerdings nicht sehr groß und muss etwas öfter entleert werden.
Nicht ganz so gut fällt leider der Saugtest aus. Im ersten Test und mit einem Abstand von 13 mm werden lediglich die leichten Semmelbrösel eingesaugt. Für den schweren Mais reicht die Leistung nicht aus. Erst mit einem geringeren Abstand ist dann alles weg – wenn auch etwas zögerlich.
Auf Auslegware schlägt sich die Polsterdüse dafür sehr gut und saugt auf einem breiten Streifen alles ein. Der 79 dB laute und hohe Ton des Motors ist dabei noch recht angenehm. Bei einem geringeren Leistungsbedarf ist die erste Saugstufe mit 73 dB aber deutlich wohltuender.
JAP S3
Unter dem Namen JAP S3 wird ein Handstaubsauger verkauft, den es zumindest äußerlich von verschiedenen Anbietern gibt. In ihm schlägt aber ein anderes Herz als beispielsweise im Sichler BLS-50, der auf den ersten Blick identisch aussieht.
Im JAP steckt mit 22,2 Volt ein etwas größerer Akku und damit auch ein kräftigerer Motor. Nur mehr Leistung bringt er kurioserweise nicht. Er ist mit 83 dB deutlich lauter, saugt im Testabstand von 13 Millimetern aber lediglich die feinen Krümel ein. Der schwere Mais bleibt liegen. Erst bei einem Abstand von 7 Millimetern ist dann alles weg.
Interessant oder eher kurios sind auch die Herstellerangaben. Versprochen wird ein HEPA-Filter, eine genaue Spezifikation fehlt jedoch. Ebenso verspricht der Hersteller eine Ladezeit von 3 Stunden, was bei einem Netzteil mit 500 mA und einem Akku mit 2200 mAh nicht funktioniert. Es dürften wohl eher 5 Stunden sein.
Dafür hält der Akku aber auch 21 Minuten im Dauerbetrieb durch und somit geht auch die Saugleistung in Ordnung. Dass der JAP S3 auch Flüssigkeiten saugen kann, darf getrost vernachlässigt werden. Bei 200 Millilitern ist Schluss und die sind mit einem Lappen schneller aufgewischt als die Staubbox hinterher geputzt und getrocknet.
Kärcher CVH 2 Premium
Nicht überall, wo Premium draufsteht, steckt auch Premium drin. Zumindest hat der Kärcher CVH 2 Premium schon etwas enttäuscht.
Positiv fällt auf jeden Fall die typische Verarbeitungsqualität von Kärcher auf und prinzipiell leistet sich der CVH 2 auch keine großen Patzer. Er kann allerdings auch nicht besonders glänzen. Lediglich die Lautstärke darf mit 72 dB in der ersten Saugstufe und 75 dB in der zweiten als angenehm bezeichnet werden.
Allerdings passt die Lautstärke auch zur Saugleistung, und die ist eher mittelmäßig. Im Abstand von 13 mm wurde in unserem Test kaum etwas eingesaugt. Bei 7 mm lief es mit der zweiten Saugstufe besser, nur hält damit der Akku lediglich 11 Minuten durch.
Insgesamt ist der Kärcher CVH 2 Premium schon ein guter Handstaubsauger. Er bringt seine Ladestation und eine Fugendüse mit und die Qualität passt auch. Unter dem Namen Kärcher und für den relativ hohen Preis hätte man aber doch mehr Highlights erwartet.
Black+Decker PV1820L
Ob einem der Black+Decker PV1820L gefällt, darüber kann man streiten. Fakt ist aber, dass er der am flexibelsten einsetzbare Handsauger im gesamten Testfeld ist. Er hat nämlich eine Saugdüse, die man in alle Richtungen drehen kann. So kommt man auch in den unzugänglichsten Winkel. Das hat außerdem einen weiteren Vorteil: Das Modell lässt sich sehr kompakt zusammenfalten und verbraucht somit wenig Stauraum. Er schaffte unseren Test-Teppich voller Reis, Grieß, Kaffeebohnen und Haaren ohne Probleme. Nur bei Flüssigkeiten muss er passen, wie die meisten anderen Handsauger.
Auch bei der Laufzeit des Akkus schneidet er nicht besonders gut ab. Nach 12 Minuten ist Schluss und der Staubsauger geht aus. Auch hier zeigt eine LED an der Seite den Stand des Akkus an und macht darauf aufmerksam, wenn die Ladung zur Neige geht.
Der Staubbehälter lässt sich einfach entleeren, wenn man erstmal verstanden hat, wie man den Behälter vom Sauger löst. Hat man es einmal raus, ist es kein Problem mehr. Gefühlt nahmen wir den Geräuschpegel des Black+Decker als sehr laut wahr. Doch wirklich leise war kein Handsauger.
Auch bei diesem Akkusauger stellt sich die Frage, ob man den Premium-Preis für einen Handstaubsauger bezahlen will. Wer viele versteckte Staubecken hat oder sich nicht mehr gut bücken kann, für den ist er aber das passende Gerät.
Eufy HomeVac H30
Bereits beim Auspacken hat man einen Gedanken – edel! Allerdings sind die edlen Einzelteile auch in reichlich Kunststoff verpackt, was einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Die Haupteigenschaft sollte aber die Saugleistung sein und da muss sich der Eufy HomeVac H30 nichts nachsagen lassen.
Im »Gittertest« konnte bereits bei einem Abstand von 13 Millimetern alles eingesaugt werden – auf Saugstufe zwei. Beim Abstand von 7 Millimetern reichte dann sogar die erste Stufe. Auf Polstern und Teppichen sollte man auf jeden Fall zur elektrisch angetriebenen Teppichbürste greifen, diese ist sehr effektiv.
Aber der Eufy hat leider auch einige Nachteile. Da wäre beispielsweise die sehr lange Ladezeit oder der Abstreifer, der den Vorfilter bereits bei der Abnahme der Staubbox von Schmutz befreit. Im Grunde eine gute Idee, allerdings ist der Abstreifer beim Entleeren der Box etwas hinderlich. Ebenso ist es nicht so schön, dass der schmutzige Vorfilter zum Reinigen abgedreht, also fest mit den Fingern umfasst werden muss.
Positiv sticht dagegen die Ladestation hervor, in die der Handstaubsauger zum Laden einfach abgestellt werden kann. Diese nimmt sogar das Zubehör auf, jedoch wurde offenbar der Lieferumfang geändert. Statt einer zweiten Düse gibt es hier die angetriebene Polsterbürste, und diese passt durch die Stromanschlüsse nicht in die vorgesehene Aufnahme der Ladestation.
Der Eufy HomeVac H30 bietet ein wirklich gutes Gesamtpaket, das obendrein auch noch gut aussieht. An die kleinen Macken und den etwas pfeifenden Ton kann man sich sicher gewöhnen, aber ob das auch auf den sehr hohen Preis zutrifft?
Hoover MBC500V
Eher zufällig ist uns ein Milbensauger in den Handstaubsauger geraten. Aber wenn der Hoover MBC500V einmal hier ist, wird er auch ausprobiert. Erstes Ergebnis – so ein Milbensauger, und erst recht der Hoover, ist eine Überlegung wert.
Viele Menschen haben ein Problem mit Milben beziehungsweise mit deren Abfällen. Die setzen sich als feiner Staub in die Matratze und verursachen häufig allergische Reaktionen. Der Milbensauger von Hoover ist speziell darauf ausgelegt, Milben und deren Hinterlassenschaften zu beseitigen. Dafür besitzt er eine hohe Saugleistung, eine harte rotierende Bürste und zusätzlich UV-Licht, welches Milben abtötet.
Die Kombination ist gut gelungen, der Hoover ist relativ klein und erfüllt dennoch sehr gut seinen Zweck. Nach einem kurzen Versuch und einem Blick in die Staubbox haben wir beschlossen, mal wieder alle Matratzenbezüge zu waschen. Es ist erschreckend, was sich da so an feinen Stäuben ansammelt. Selbst nach der Wäsche hat der Hoover noch immer Flusen und feine Stoffe ausgesaugt.
Zum gefährlichen UV-Licht sei gesagt, dass dieses nur dann funktioniert, wenn der Staubsauger vollständig auf dem Untergrund aufliegt. Dazu besitzt er drei Sensoren, die ständig den Abstand zum Untergrund prüfen. Das funktioniert wie die Absturzsicherung für Saugroboter.
Nicht so schön gelöst ist dagegen die Bürstenentnahme trotz vierfacher Verriegelung der Bürstenabdeckung: Es muss zusätzlich auch noch eine Schraube entfernt werden. Das kann man wirklich besser lösen.
Bosch BHN16L
Der Bosch BHN16L gibt sich als typischer Handstaubsauger und wirkt dabei recht klobig und groß. Die Saugleistung ist gut und dennoch reicht der Saft für eine ziemlich lange Akkulaufzeit.
Echte Highlights hat der Handstaubsauger von Bosch allerdings nicht zu bieten. Mit 82 dB ist er nicht wirklich leise und für die gute Akkulaufzeit von knapp 20 Minuten muss er vorher 5 Stunden ans Ladekabel. Eine Ladestation gibt es leider nicht.
Dafür besitzt der Handsauger eine mit 400 Millilitern gut dimensionierte Staubbox, die einiges aufnimmt. Der eingesetzte Filter besteht aus drei Teilen, die sich komplett mit einem Henkel entnehmen lassen. Das sieht man nicht so oft. Der Filter ist dagegen mit Vorfilter, Schaumstoffeinlage und Filtersack eher altbacken. Da gibt es inzwischen bessere Lösungen.
Der Bosch BHN16L ist eine solide Lösung für den Alltag. Nicht hübsch, aber praktisch und läuft ganz sicher die nächsten Jahre.
Bissell 1987N Pet Hair
Der Bissell 1987N Pet Hair ist nicht ganz günstig und auch schon ein wenig ins Alter gekommen. Das zeigt sich in erster Linie an seinem NiMH-Akku, der mit einer fünfstündigen Ladezeit und einer Saugdauer von gerade mal 12 Minuten nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. Dafür bietet es als einziger Handsauger im Test eine Polsterdüse mit elektrisch angetriebener Bürste. Auf Teppichböden verbessert sie die Reinigungsleistung erheblich. Trotz doppelter Reinigungsbreite ist das Ergebnis nahezu perfekt.
Ohne Bürste sieht es nicht mehr ganz so rosig aus und mit einem Abstand von 13 Millimetern bleibt doch einiges liegen. Dafür ist der Bissell mit 85 dB ein recht leiser und angenehmer Begleiter, auf den man sich dank bester Qualität lange verlassen kann.
Shark WV200EU
Ein optischer Leckerbissen ist der Shark WV200EU auf jeden Fall, und auch die Saugleistung ist gut. Obendrein gibt es sogar eine Ladestation, in der auch Polster- und Fugendüse ihren Platz finden. Mit 80 dB gehört der Shark zwar nicht zu den leisesten Handstaubsaugern, dafür ist der Ton nicht zu aufdringlich. Das kann sich mit der Zeit und den ersten Abnutzungserscheinungen aber ändern.
Was nicht ganz so gut gefällt, sind Einschalter und Staubboxauswurf direkt übereinander. Schnell verdrückt man sich mal und da die Staubbox nach unten öffnet, hat man den Salat auf den Füßen. Das ist im Test des Handstaubsaugers allerdings auch passiert, als die Box absichtlich und in der richtigen Haltung geöffnet wurde. Eine Bürste soll den Vorfilter reinigen, aber irgendwie hingen die eingesaugten Semmelbrösel danach überall und der Shark brauchte eine gründliche Reinigung.
Der Shark WV200EU trumpft vor allem mit einem tollen Design und seiner Ladestation auf. Aber auch die Saugleistung ist nicht zu verachten. Etwas unschön sind dagegen die schwere Entnahme des Filters und dass sich im Test der eingesaugte Schmutz deutlich am Sauger verteilt hat.
Rowenta Extenso AC4461
Der Rowenta Extenso beamt uns ein paar Jahre zurück in die Zeit von NiMH-Akkus, die nach fünfzehnstündigem Aufladen bereit und bereits nach 15 Minuten wieder leer sind. Trotzdem ist der Rowenta kein schlechter Akkusauger. Optisch passt er in jede Küche, er ist angenehm leise und bringt eine Wandhalterung mit Ladestation mit. Die Saugleistung ist nicht top, aber ausreichend. Er ist eben ein einfaches, gutes Gerät – nichts Besonderes, aber deutlich besser und qualitativ hochwertiger als irgendwelche Billiggeräte.
Etwas schade ist allerdings, dass der Rowenta gegenüber anderen Testkandidaten recht teuer ist. Für über 50 Euro bekommt man einen guten und soliden Handstaubsauger, der nicht sonderlich auffällt.
Clatronic HS 2631
Wem die Akku-Handstaubsauger zu schwach auf der Brust sind, der greift vielleicht lieber zur stärkeren Variante mit Kabel. Zumindest in puncto Leistung kann der Clatronic HS2631 alle anderen Mitstreiter in die Tasche stecken. Leider trifft das auch auf die Lautstärke zu, die mit fast 98 dB schon extrem laut ist.
Wer sich für einen Kabel-Handstaubsauger entscheidet, sollte dafür lieber etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Clatronic HS2631 beweist zwar, dass diese Geräte mehr Leistung bringen, der günstige Preis zeigt sich aber in allen Details. Die Düsen haben einen schlechten Sitz, der Saugschlauch ist extrem steif und schaltet man den Handstaubsauger aus, fällt der eingesaugte Schmutz wieder aus der Düse.
Eine Empfehlung können wir dem Clatronic damit auf keinen Fall aussprechen. Handstaubsauger mit Kabel können für den einen oder anderen aber durchaus eine saugstarke Alternative sein.
So haben wir getestet
Wie immer bei unseren Tests recherchieren wir zuerst einmal ausführlich. Dabei schauen wir uns etliche Handsauger genauer an und lassen uns die aktuell interessantesten zukommen. Dabei ist uns wichtig, das gesamte Preisspektrum abzudecken, denn wir wollten wissen: Sind teure wirklich besser als günstige Geräte?
In erster Linie spielen natürlich die technischen Daten eine entscheidende Rolle. Die holen wir uns – sofern möglich – vom Hersteller. Bei der Geräuschentwicklung, dem Gewicht und der Ausdauer verlassen wir uns aber doch lieber auf eigene Messungen und erhalten mitunter doch starke Abweichungen gegenüber den Herstellerangaben.
Der wichtigste Punkt ist wohl die Saugkraft. Wie anfänglich bereits erwähnt, gibt es keine einheitliche Möglichkeit, diese zu messen. Daher haben wir uns für einen praktischen Test entschieden, der den üblichen Einsatz simuliert.
Dazu werden auf dem Küchentisch Zutaten unterschiedlicher Größe verteilt: Grieß (fein und sehr leicht), Reis (etwas größer) und Erbsen (größer und schwerer). Um den Handsauger nicht direkt mit der Nase in unser Streugut zu tauchen (dann hätte jeder den Test bestanden), machen wir es etwas schwerer und legen ein Backofenrost darüber.
Im ersten Versuch mit einem Abstand von 13 Millimetern und für die schwächeren Kandidaten anschließend erneut mit einem Abstand von sieben Millimetern.

Inzwischen haben wir auch Handstaubsauger mit angetriebener Bürste im Test. Daher erweitern wir die Praxistests und saugen jetzt auch Grieß von einem Abtreter.
Interessanterweise spiegelt sich hier dann doch der häufig angegebene Unterdruck (Pa) wider. Handsauger, die einen sehr hohen Unterdruck (12.000 Pa) erzeugen, können dabei glänzen. Je höher der erzeugte Unterdruck ist, desto mehr Luft wird auch dann noch eingesaugt, wenn die Saugöffnung vollflächig auf dem Teppich aufliegt. Ein hoher Unterdruck reicht aber nicht aus, es wird ebenso ein großer Luftstrom benötigt.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Handstaubsauger ist der beste?
Der beste Handstaubsauger ist für uns der Einhell TE-HV 18/06 Li. Er ist enorm saugstark und sehr flexibel einsetzbar. Aber Handstaubsauger sind sehr verschieden. Der eine legt Wert auf eine gute Saugleistung, der andere möchte einen stylischen Handstaubsauger auf dem Schreibtisch. Daher haben wir noch vier weitere Empfehlungen für Sie.
Warum sind Handstaubsauger so laut wie große Staubsauger?
Auch Handstaubsauger müssen eine hohe Saugleistung aufbringen, bieten jedoch nur Platz für kleine Motoren. Die müssen den Platzmangel durch eine hohe Drehzahl ausgleichen, was häufig einen unangenehmen Pfeifton verursacht.
Wie wichtig ist der Akku bei einem Handstaubsauger?
In den meisten Fällen ist der Handstaubsauger die schnelle „Notlösung“ und wird nicht länger als ein paar Minuten benötigt. Daher sind Saugleistungen von 20 Minuten und länger nicht das Maß der Dinge. Man sollte dabei jedoch darauf achten, wie der Handstaubsauger geladen wird. Besitzt der Handstaubsauger eine Ladestation, in der er dauerhaft parkt, darf die Saugdauer durchaus kürzer ausfallen, als wenn man nach jedem Einsatz das Kabel anstecken muss.
Wie sollte der Filter eine Handstaubsaugers aufgebaut sein?
Handstaubsauger sind nicht für Allergiker geeignet, da sie selten einen entsprechenden Filter besitzen. Müssen sie auch nicht, da in den meisten Fällen Krümel und Küchenunfälle eingesaugt werden. Der Filter sollte aber dennoch zweiteilig sein und aus einem Vor- und einem Feinfilter bestehen. Ohne Vorfilter setzt sich der meist kleine Filter sehr schnell zu, was die Saugleistung reduziert. Praktisch ist auch, wenn der Feinfilter ausgewaschen werden kann.


















































































































