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Trinkflasche für Kinder Test: Trinkflaschen Alle Essen & Trinken Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Die beste Trinkflasche für Kinder

Aktualisiert:
Letztes Update: 30. Juli 2026

Wir haben neun weitere Trinkflaschen für Kinder getestet. Auch wenn wir keine neue Empfehlung aussprechen können, lohnt sich ein Blick in die Ergebnisse unter „Außerdem getestet“.

19. Februar 2026

Da sie nicht mehr verfügbar ist, haben wir die Lässig Adventure Boys aus den Empfehlungen entfernt.

17. April 2025

Wir haben neun weitere Trinkflaschen für Kinder getestet. Neu in den Empfehlungen als beste Iso-Flasche ist die Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder und ersetzt die bisherige Empfehlung von Camelbak, die Eddy+ Kids vakuumisoliert (350 ml). Ein Blick in „Außerdem getestet“ lohnt sich allerdings, hier haben wir auch viele gute Trinkflaschen für Kinder getestet.

24. März 2023

Wir haben sechs weitere Trinkflaschen getestet. Unser neuer Testsieger ist die Camelbak Eddy+ Kids 400 ml. Die vakuumisolierte Camelbak Eddy+ Kids 350ml, die fast genauso gut ist wie unser Favorit, hat sich auch einen Platz in unseren Empfehlungen ergattert. Unser vorheriger Testsieger, die Lässig Adventure Boys, hat auch nach wie vor einen Platz in unseren Empfehlungen. Die Sigg Kindertrinkflasche rutscht aus den Empfehlungen und ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

29. April 2022

Wir haben acht weitere Trinkflaschen getestet. Eine neue Empfehlung war diesmal nicht dabei.

10. September 2020

Wir haben zehn weitere Trinkflaschen getestet. Die Lässig Adventure Boys ist unser neuer Testsieger. Unser vorheriger Testsieger, die Contigo Swish wurde zu den Empfehlungen hinzugefügt.

Weitere Updates

Wie wurden eigentlich Generationen von Kindern groß, ohne dass ihre Eltern ihnen ständig Getränke in bunten Trinkflaschen parat hielten – ob auf dem Spielplatz, beim Shoppen oder beim Sonntagsspaziergang? Wie kam es, dass wir damals nicht alle kollektiv verdurstet sind? Nun, es gab Alternativen, aber nicht wirklich gute. Wir erinnern uns an Pausendrinks aus undichten, nach Plastik riechenden und schmeckenden Flaschen, aus denen wir maximal kurz nippten, wenn wir beinahe vor dem Verdursten standen. Oder – als Highlight – eine herrlich ungesunde Capri-Sonne. Irgendwann, wir schätzen um die Jahrtausendwende herum, haben sich Trinkflaschen plötzlich still und heimlich vermehrt – und verbessert! Bald hatte fast jedes Kind immer irgendwo eine bunte Flasche in der Hand.

Heute gibt es fast so viele Trinkflaschen auf dem Markt, wie es Nachwuchs gibt. Das ist gut, immerhin sind die Kleinen ganz groß im Verschleißen von Trinkflaschen. Ob sie verloren gehen oder kaputt, undicht, zerkaut werden oder aber nach einiger Zeit unangenehme Gerüche annehmen – eine große Auswahl ist deshalb gut und notwendig. Es macht die Entscheidung aber nicht unbedingt einfacher. Damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt, haben wir 59 Trinkflaschen für Kinder im Alltag getestet. Einige davon haben uns überzeugt, von anderen können wir nur abraten. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht

Testsieger

Camelbak Eddy+ Kids (400 ml)

Leicht, schick und sicher: Diese hochwertige Flasche überzeugt mit edlem Design, erstklassigen Materialien und absoluter Auslaufsicherheit – ganz ohne Schadstoffe.
Test Trinkflasche für Kinder: CAMELBAK Eddy+ Kids 400 ml Flasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Robust
  • Reinigung recht kompliziert

Die Camelbak Eddy+ Kids (400 ml) ist genau das, was alle Eltern und Kinder suchen: Sie ist handlich, leicht, kommt in superniedlichen und abwechslungsreichen Designs, hat eine sehr gute Materialqualität, lässt sich in der Geschirrspülmaschine reinigen, ist vollständig auslauf- und tropfsicher und lässt sich super von kleinen Händen umfassen und mit Freude umhertragen. Das Mundstück lässt sich einfach durch Kippen öffnen und wieder schließen, was selbst kleine Kinder schon spielend leicht hinbekommen. Die Getränke bleiben geschmacksneutral und die Flasche ist frei von jeglichen Schadstoffen. Flüssigkeit kommt durch Draufbeißen auf den Strohhalm aus dem Mundstück, was ein Nuckeln verhindert: Der Zahnarzt wird sich bedanken.

Beste Iso-Flasche

Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder

Stark im Material, schön im Design: Diese Flasche ist auslaufsicher, schadstofffrei und hält Getränke zuverlässig auf Temperatur.
Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Kinderflasche Isolierend
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Isoliert gut
  • Nur eingeschränkt robust

Die Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder überzeugt vor allem durch ihr geringes Gewicht von rund 200 Gramm – ein Spitzenwert unter den isolierenden Kinderflaschen. Trotz ihres schlichten Designs punktet sie mit zuverlässiger Isolierleistung, auslaufsicherem Instantverschluss und einfacher Handhabung, was sie schnell zum täglichen Begleiter im Kindergartenalltag macht.

Die Robuste

Contigo Swish

Plastik, das überzeugt: Die Contigo Swish ist BPA-frei, auslaufsicher, robust und bleibt selbst bei Dauereinsatz geruchsneutral.
Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
  • Hält zuverlässig dicht
  • Sehr leicht
  • Innovatives Trinksystem
  • Sehr gut im Langzeittest
  • Gute Trinkkontrolle möglich
  • Reinigung recht kompliziert

Die besonders stabile Contigo Swish ist ebenfalls eine Empfehlung, weil sie ein hübsches Äußeres mit Auslaufsicherheit, Robustheit, Geruchsneutralität, Handlichkeit und einem bequemen Trinkschlitz vereint. Eltern, die für ihre Kinder einen pflegeleichten und langlebigen Allrounder suchen und die Flasche vielleicht auch mal selbst mit zum Sport nehmen wollen, sind hier richtig.

Die Handliche

Nalgene Everyday OTF Kids

Kompakt und kindgerecht: Die Griffmulde macht die zierliche Flasche perfekt für kleine Hände.
Test Kindertrinkflasche: Nalgene  Everyday OTF Kids
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Überzeugt im Handling
  • Kompliziert im Handling
  • Gibt sehr viel Flüssigkeit ab

Eine praktische und ganz und gar auslaufsichere Trinkflasche ist die kompakte Nalgene Everyday OTF Kids. Sie ist wie unser Testsieger aus Tritan und damit sehr leicht. Sie kann zum Reinigen einfach in die Spülmaschine gesteckt werden und dank der Griffmulden können auch kleine Kinder die Flasche gut halten. Einen Haken gibt es aber: Die Handhabung ist aufgrund des Metallbügels nicht ganz einfach. Unsere Testkinder hatten Probleme, die Trinkflasche alleine aufzubekommen. Dafür hält sie mit dem Verschluss aber sicher dicht.

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Testsieger
Test Trinkflasche für Kinder: CAMELBAK Eddy+ Kids 400 ml Flasche
Camelbak Eddy+ Kids (400 ml)

Beste Iso-Flasche
Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Kinderflasche Isolierend
Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder

Die Robuste
Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
Contigo Swish

Die Handliche
Test Kindertrinkflasche: Nalgene  Everyday OTF Kids
Nalgene Everyday OTF Kids

Test Trinkflasche für Kinder: Alfi Kids Iso Bottle
Alfi Kids Iso Bottle

Test Trinkflasche für Kinder: Super Sparrow Ultralight Standard Mouth
Super Sparrow FlipFlow Ultralight Standard Mouth

Test Trinkflasche für Kinder: CAMELBAK Eddy+ Kids 350ml Flasche
Camelbak Eddy+ Kids thermoisoliert

Test Trinkflasche für Kinder: Yeti Rambler Jr
Yeti Rambler Jr

Test Trinkflasche für Kinder: Trixie Baby Trinkflasche aus Edelstahl
Trixie Mr. Fox Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Satch Trinkflasche Edelstahl
Satch Trinkflasche Edelstahl

Test Trinkflasche für Kinder: Super Sparrow TouchSip Water Bottle
Super Sparrow TouchSip

Test  Trinkflasche: Alfi isoBottlle II
Alfi Kids IsoBottle

Test  Trinkflasche: 720°DGREE uberBottle
720°Dgree SimplBottle

Test  Trinkflasche: ion8 Auslaufsichere Trinkflasche
ion8 Auslaufsichere Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Thermos Kids Funtainer
Thermos Kids Funtainer

Test Trinkflasche für Kinder: Affenzahn  Trinkflasche Edelstahl
Affenzahn Trinkflasche Edelstahl

Test Trinkflasche für Kinder: Affenzahn Trinkflasche
Affenzahn Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: My Vesperbox  Kinder Trinkflasche auslaufsicher
My Vesperbox Minny

Test Trinkflasche für Kinder: SIGG Miracle Kinder Trinkflasche (0.35 L)
Sigg Miracle Kinder Trinkflasche

Test Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The Dark
Sigg Kindertrinkflasche

Trinkflasche für Kinder Test: Bildschirmfoto 2026 07 16 Um 16.14.15
Waterdrop Toddler Bottle Steel

Test Trinkflasche für Kinder: Nuk By Contigo Easy Sip Cup
Nuk by Contigo Easy Sip Cup

Test Trinkflasche für Kinder: Satch XL Trinkflasche
Satch XL Trinkflasche

Test  Trinkflasche für Kinder: Room Copenhagen 4043
Room Copenhagen 4043

Test  Trinkflasche für Kinder: HABA Trinkflasche Dinos Dinos
Haba 305152

Test  Trinkflasche: Emsa Kinder-Trinkflasche
Emsa Kids

Test Trinkflasche für Kinder: schmatzfatz  Trinkflasche Kinder Auslaufsicher - 500ml, Lila
Schmatzfatz Trinkflasche

Test  Trinkflasche für Kinder: NUK Kiddi Cup
NUK Kiddy Cup

Test Trinkflasche für Kinder: 24 Bottles Kids Bottle
24 Bottles Kids Bottle

Test Trinkflasche für Kinder: Ergobag Trinkflasche
Ergobag Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Mepal Flip-Up Campus
Mepal Flip-Up Campus

Test Trinkflasche für Kinder: gutmarkiert  Trinkflasche mit Namen und Motiv
Gutmarkiert Trinkflasche mit Namen und Motiv

Test  Trinkflasche: Emil  die Flasche
Emil Kindertrinkflasche

Test  Trinkflasche für Kinder: Fizzii Transformer
Fizzii Transformer

Test  Trinkflasche: NUK Sports Cup
NUK Sports Cup

Test  Trinkflasche: Sigg Viva One
Sigg Viva One

Test  Trinkflasche: Fizzii  Schmetterling
Fizzii Schmetterling

Testsieger
Camelbak Eddy+ Kids (400 ml)

Test Trinkflasche für Kinder: CAMELBAK Eddy+ Kids 400 ml Flasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Robust
  • Reinigung recht kompliziert
Beste Iso-Flasche
Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder

Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Kinderflasche Isolierend
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Isoliert gut
  • Nur eingeschränkt robust
Die Robuste
Contigo Swish

Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
  • Hält zuverlässig dicht
  • Sehr leicht
  • Innovatives Trinksystem
  • Sehr gut im Langzeittest
  • Gute Trinkkontrolle möglich
  • Reinigung recht kompliziert
Die Handliche
Nalgene Everyday OTF Kids

Test Kindertrinkflasche: Nalgene  Everyday OTF Kids
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Überzeugt im Handling
  • Kompliziert im Handling
  • Gibt sehr viel Flüssigkeit ab
Alfi Kids Iso Bottle

Test Trinkflasche für Kinder: Alfi Kids Iso Bottle
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Schwer
Super Sparrow FlipFlow Ultralight Standard Mouth

Test Trinkflasche für Kinder: Super Sparrow Ultralight Standard Mouth
  • Hält zuverlässig dicht
  • Sehr Leicht
  • Isoliert gut
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Nicht optimal für kleine Hände
  • Schwer
Camelbak Eddy+ Kids thermoisoliert

Test Trinkflasche für Kinder: CAMELBAK Eddy+ Kids 350ml Flasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Isoliert gut
  • Robust
  • Reinigung recht kompliziert
  • Schwer
Yeti Rambler Jr

Test Trinkflasche für Kinder: Yeti Rambler Jr
  • Hält zuverlässig dicht
  • Isoliert gut
  • Robust
  • Mundstück vergleichsweise groß
  • Sehr schwer
Trixie Mr. Fox Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Trixie Baby Trinkflasche aus Edelstahl
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Fassungsvermögen recht gering
  • Nur Handwäsche
Satch Trinkflasche Edelstahl

Test Trinkflasche für Kinder: Satch Trinkflasche Edelstahl
  • Hält zuverlässig dicht
  • Isoliert zuverlässig
  • Robust
  • Groß und unhandlich
  • Handling recht kompliziert
  • Schwer
Super Sparrow TouchSip

Test Trinkflasche für Kinder: Super Sparrow TouchSip Water Bottle
  • Hält zuverlässig dicht
  • Maßangabe auf der Flasche
  • Entgegen Herstellerversprechen nicht optimal für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Nicht optimal für kleine Hände
Alfi Kids IsoBottle

Test  Trinkflasche: Alfi isoBottlle II
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Isoliert gut
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Schwer
720°Dgree SimplBottle

Test  Trinkflasche: 720°DGREE uberBottle
  • Hält zuverlässig dicht
  • Überzeugt im Handling
  • Sehr leicht
  • Siebgitter
  • Langweilige Designs
  • Nur Handwäsche
ion8 Auslaufsichere Trinkflasche

Test  Trinkflasche: ion8 Auslaufsichere Trinkflasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Überzeugt im Handling
  • Sehr leicht
  • Reinigung recht kompliziert
  • Langweilige Designs
Thermos Kids Funtainer

Test Trinkflasche für Kinder: Thermos Kids Funtainer
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Isoliert gut
  • Eigengeschmack beim Trinken
  • Nur eingeschränkt robust
  • Schwer
Affenzahn Trinkflasche Edelstahl

Test Trinkflasche für Kinder: Affenzahn  Trinkflasche Edelstahl
  • Hält zuverlässig dicht
  • Einhändige Bedienung möglich
  • Trinken durch Strohhalm oder Öffnung möglich
  • Robust
  • Sehr leicht
  • Beim Trinken wird leicht Luft mitgezogen
  • Es bleibt ein Rest in der Flasche zurück
Affenzahn Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Affenzahn Trinkflasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Einhändige Bedienung möglich
  • Trinken durch Strohhalm oder Öffnung möglich
  • Robust
  • Sehr leicht
  • Beim Trinken wird leicht Luft mitgezogen
  • Es bleibt ein Rest in der Flasche zurück
  • Neu recht intensiver Geruch
My Vesperbox Minny

Test Trinkflasche für Kinder: My Vesperbox  Kinder Trinkflasche auslaufsicher
  • Hält zuverlässig dicht
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Sehr leicht
  • Nicht optimal für kleine Hände
  • Reinigung kompliziert
Sigg Miracle Kinder Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: SIGG Miracle Kinder Trinkflasche (0.35 L)
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Haptik rutschig
Sigg Kindertrinkflasche

Test Kindertrinkflasche: Sigg White Shark In The Dark
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Sehr leicht
  • Nicht robust
  • Saugstutzen mit der Zeit unschön und nicht mehr dicht
  • Nur Handwäsche
Waterdrop Toddler Bottle Steel

Trinkflasche für Kinder Test: Bildschirmfoto 2026 07 16 Um 16.14.15
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Mundstück recht unangenehm
  • Trotz Empfehlung nicht für heiße Getränke geeignet
  • Nur Handwäsche
Nuk by Contigo Easy Sip Cup

Test Trinkflasche für Kinder: Nuk By Contigo Easy Sip Cup
  • Hält zuverlässig dicht
  • Robust
  • Handling nicht intuitiv
  • Kleckert beim Trinken
  • Mundstück gewöhnungsbedürftig
Satch XL Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Satch XL Trinkflasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Robust
  • Sehr leicht
  • Großes Fassungsvermögen
  • Groß und unhandlich
  • Mundstück leicht hart und scharfkantig
  • Handling recht kompliziert
  • Neu recht intensiver Geruch
Room Copenhagen 4043

Test  Trinkflasche für Kinder: Room Copenhagen 4043
  • Sehr leicht
  • Großes Fassungsvermögen
  • Kompliziert im Handling
  • Halteschlaufe zu klein
Haba 305152

Test  Trinkflasche für Kinder: HABA Trinkflasche Dinos Dinos
  • Sehr leicht
  • Überzeugt im Handling
  • Gibt sehr viel Flüssigkeit ab
  • Eigengeschmack beim Trinken
  • Sicherheitsverschluss am Deckel zu leichtgängig
Emsa Kids

Test  Trinkflasche: Emsa Kinder-Trinkflasche
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Reinigung kompliziert
Schmatzfatz Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: schmatzfatz  Trinkflasche Kinder Auslaufsicher - 500ml, Lila
  • Hält zuverlässig dicht
  • Überzeugt im Handling
  • Sehr leicht
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Gittersieb
  • Gibt sehr viel Flüssigkeit ab
  • Reinigung kompliziert
  • Teuer
NUK Kiddy Cup

Test  Trinkflasche für Kinder: NUK Kiddi Cup
  • Kindgerecht gestaltet
  • Sehr leicht
  • Neu recht intensiver Geruch
  • Mundteil zu groß
24 Bottles Kids Bottle

Test Trinkflasche für Kinder: 24 Bottles Kids Bottle
  • Kindgerechtes Design
  • Sehr leicht
  • Tropft bei kräftigem Schütteln
Ergobag Trinkflasche

Test Trinkflasche für Kinder: Ergobag Trinkflasche
  • Sehr leicht
  • Für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Riecht stark nach Kunststoff
  • Recht kompliziert im Handling
Mepal Flip-Up Campus

Test Trinkflasche für Kinder: Mepal Flip-Up Campus
  • Isoliert zuverlässig
  • Schöne Designs
  • Zieht viel Luft beim Trinken
  • Tropft bei kräftigem Schütteln
  • Entgegen Herstellerversprechen nicht für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Sehr schwer
  • Teuer
Gutmarkiert Trinkflasche mit Namen und Motiv

Test Trinkflasche für Kinder: gutmarkiert  Trinkflasche mit Namen und Motiv
  • Individualisierbares Design
  • Sehr leicht
  • Billig verarbeitet
  • Kompliziert im Handling
  • Reinigung recht kompliziert
Emil Kindertrinkflasche

Test  Trinkflasche: Emil  die Flasche
  • Schadstofffrei, da aus Glas
  • Öffnung sehr klein
  • Kompliziert im Handling
  • Reinigung kompliziert
  • Schwer
Fizzii Transformer

Test  Trinkflasche für Kinder: Fizzii Transformer
  • Sehr leicht
  • Starker Eigengeschmack beim Trinken
  • Kompliziert im Handling
  • Reinigung kompliziert
  • Mundteil zu groß
  • Keine Schutzkappe
NUK Sports Cup

Test  Trinkflasche: NUK Sports Cup
  • Sehr leicht
  • Neu recht intensiver Geruch
  • Kompliziert im Handling
  • Geringe Qualität
Sigg Viva One

Test  Trinkflasche: Sigg Viva One
  • Sehr leicht
  • Entgegen Herstellerversprechen nicht für kohlensäurehaltige Getränke geeignet
  • Unangenehme Haptik
  • Geringe Qualität
Fizzii Schmetterling

Test  Trinkflasche: Fizzii  Schmetterling
  • Sehr leicht
  • Starker Eigengeschmack beim Trinken
  • Kompliziert zu reinigen
Empfohlenes Alter (laut Hersteller)
Ab 3 Jahren
Ab 3 Jahren
Ab 3 Jahren
Keine Angabe
Ab 6 Jahren
Keine Angabe
Ab 3 Jahren
ab 3 Jahre
ab 3 Jahre
Keine Angabe
Keine Angabe
Schulanfänger*innen
Keine Angabe
Keine Angabe
Keine Angabe
keine Angabe
keine Angabe
Keine Angabe
Ab 12 Monate
Ab 4 Jahren
ab 2 Jahre
ab 4 Jahre
keine Angabe
Keine Angabe
Ab 12 Monaten
Ab 4 Jahren
Keine Angabe
Ab 12 Monate
Keine Angabe
Keine Angabe
Keine Angabe
Keine Angabe
Keine Angabe
Keine Angabe
Ab 2 Jahren
Keine Angabe
Keine Angabe
Material
Kunststoff
Rostfreier Stahl, Deckel Polypropylen, Silikon
Tritan
Tritan
Edelstahl, Tritan, Silikon
Edelstahl
Edelstahl, BPA-freies Polypropylen, medizinischer Silikon
Edelstahl
Edelstahl
Edelstahl
Tritan
Edelstahl
Tritan
Tritan
Edelstahl
Edelstahl
Kunststoff (Tritan)
Tritan, Silikon
Tritan, Silikon
Aluminium
Edelstahl
Kunststoff (Tritan)
Kunststoff
Kunstoff, Silikon
Polyester, Polypropylen, Tritan
Tritan
Kunststoff
Polypropylen
18/8 lebensmittelechtes Edelstahl
Tritan
Edelstahl (Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), silicone, Stainless steel)
Silikon, Kunststoff
Glas
Polyethylen
Polypropylen
Polypropylen
HDPE
Isoliert
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nur bis fünf Jahre empfohlen
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Spülmaschinenfest
Anteilig (Deckel und Flasche)
Ja
Anteilig (Deckel und Flasche)
Ja
Ja
Ja
Anteilig (Deckel und Flasche)
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Nicht empfohlen
Nur Kaltwaschgang
Ja
keine Angabe
Ja (bis 65°)
Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Keine Angabe
Ja
Keine Angabe
Ja
Ja
Bis 40°
Keine Angabe
Ja
Ja
Ja
Bis 40°
Füllmenge
400 ml
350 ml
500 ml
350 ml
350 ml
350 ml
350 ml
355 ml
350 ml
500 ml
500 ml
500 ml
350 ml
500 ml
350 ml
430 ml
430 ml
500 ml
350 ml
400 ml
400 ml
420 ml
1.000 ml
740 ml
400 ml
400 ml
500 ml
300 ml
250 ml
550 ml
350 ml
450 ml
300 ml
600 ml
450 ml
500 ml
600 ml
Leergewicht
141 g
ca. 200 g
ca. 180 g
ca. 115 g
ca. 228 g
ca. 220 g
264 g
500 Gramm
Keine Angabe
300 g
ca. 180 g
260 g
115 g
138 g
240 Gramm
179 Gramm
135 Gramm
190 g
115 g
ca. 110 g
150 Gramm
Keine Angabe
175 Gramm
ca. 140 g
ca. 120 g
86 g
160 g
ca. 123 g
ca. 90 g
ca. 65 g
ca. 310 g
138 g
ca. 260 g
ca. 78 g
84 g
130 g
ca. 90 g
Abmessungen
Höhe: 19 cm
Hohe: 17,5 cm
Höhe: 22,5 cm
Durchmesser: 6,5 cm
Höhe: 18,5 cm
Durchmesser: 7 cm
Höhe: 23,9 cm
Höhe: 17,4 cm
Höhe: 19,5 cm
7,6 x 21,5 cm
15,5 x 6,5 cm
7 x 23.5 x 7 cm (B/H/T)
Höhe 19 cm
Höhe: 25 cm
Durchmesser: 7 cm
Höhe: 16,6 cm
Durchmesser: 6,7 cm
Höhe: 23,2 cm
Durchmesser: 6,5 cm
176 x 70 x 70 mm
10.3 x 18.2 x 7 cm (B/H/T)
10.3 x 18.2 x 7 cm (B/H/T)
Höhe: 23 cm
Höhe: 15,5 cm
Höhe: 19,8 cm
Durchmesser: 6,6 cm
Keine Angabe
Keine Angabe
8 x 26 x 8 cm (B/H/T)
Höhe: 27,8 cm
Höhe: 18,5 cm
Höhe: 18,5 cm
Durchmesser: 6,5 cm
Höhe: 24 cm
Höhe: 23,5 cm
Höhe 13,7 cm
Höhe: 20,5 cm
Höhe: 20,2 cm
Höhe: 18,5 cm
Höhe: 18,8 cm
Durchmesser: 9 cm
Höhe: 24,3 cm
Höhe: 21 cm
Durchmesser: 7 cm
Höhe: 25 cm
Durchmesser: 6 cm
Höhe: 24,3 cm
Durchmesser: 7,5 cm
Weitere Größen
Ja: 350 ml
Ja: 600 ml
Nein
Nein
Ja: 350 ml
Ja: 500 / 620 / 750 / 1000 ml
Ja: 400 ml
Nein
Ja: 500 ml
Nein
Ja: 750 / 1000 ml
Ja: 350 ml
Ja: 500 / 650 / 1000 / 1500 ml
Ja: 350 / 750 / 1000 ml
Nein
Nein
Nein
Ja: 350 ml
Ja: 400 / 450 ml
Nein
Nein
Nein
Ja: 0,65 ml
Ja: 500 / 740 ml
Nein
Nein
Ja: 350 ml
Nein
Ja: 500 ml
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein


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Alle Infos zum Thema

Robust und auslaufsicher: Trinkflaschen für Kinder im Test

Auslaufsicher? Und das unter allen Umständen? Eltern wissen: triefende Kindergartentaschen und – noch schlimmer – Schulranzen sind der Supergau im hektischen Familienalltag. Die gute Nachricht: Die meisten Trinkflaschen in unserem Test hielten zumindest während der Testphase dicht.

In der Langzeitbenutzung muss man allerdings vorsichtiger sein: Bei einigen Trinkflaschen leiert nach rund einem Jahr der Kunststoff-Trinkverschluss zum Drehen aus, und es beginnt zu tropfen. Zudem haben die meisten Trinkflaschen aus Metall die Tendenz, zu verbeulen, sodass irgendwann das Gewinde am Flaschenhals nicht mehr hundertprozentig schließt.

 Trinkflasche für Kinder Test: Kindertrinkflasche Gruppenfoto
Einige der getesteten Trinkflaschen: Lässig Adventure Boys, Fizzii, POS, Room Copenhagen, Alfi, HABA, NUK und Jarlson.

Generell sind oft alte oder schlecht verarbeitete Gummidichtungen verantwortlich für undichte Behälter. Auch das falsche Getränk kann die Flasche mit der Zeit anfällig machen. Deswegen raten viele Hersteller davon ab, Trinkflaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken zu befüllen. Bei Glasflaschen ist das aber kein Problem, wenn denn der Deckel mitspielt.

Kleine Materialkunde

Wo wir beim Thema wären: Aus welchem Material sollte die Trinkflasche am besten bestehen? Aus Glas, Edelstahl, Aluminium oder Kunststoff?

Glas gilt als gesundheitlich absolut unbedenklich, ist aber empfindlich. Edelstahl bekommt ebenfalls gute Noten. Trinkflaschen aus diesem Material sind lebensmittelecht, rostfrei und enthalten in der Regel keine ungesunden Stoffe. Ihr größter Vorteil: Sie sind oft nicht so schwer wie Glasflaschen und dabei extrem stabil. Ihr Nachteil: Für Menschen mit Nickelallergie kommen sie nicht infrage, denn Edelstahl enthält etwa zehn Prozent davon.

Aluminiumflaschen ähneln ihren Verwandten aus Edelstahl, stehen jedoch wegen potenzieller Gesundheitsrisiken immer wieder in der Diskussion. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Inhaltsstoffglossar. Dort finden Sie auch wichtige Hintergründe zu Bisphenol A (BPA). Wegen dieses Schadstoffs gerieten Kunststoffflaschen in der Vergangenheit massiv in die Kritik.

Jedes Material hat Vor- und Nachteile

Deswegen verbannten viele Hersteller den Schadstoff aus ihrer Produktion. Unsere getesteten Kunststoffmodelle sind deshalb durch die Bank BPA-frei. Tritan, ein relativ neuer Kunststoff, ist nämlich eine interessante Alternative zu herkömmlichen Plastikflaschen. Er gilt als BPA-frei, geschmacksneutral, wärmebeständig, sehr stabil, leicht und spülmaschinenfest. Aber: Als noch recht junger Kunststoff bleiben Restzweifel, ob all seine Bestandteile tatsächlich harmlos sind.

Deutsche Behörden, wie etwa das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart, prüfen Trinkflaschen regelmäßig auf ihren Schadstoffgehalt und immer wieder gibt es sensorische Auffälligkeiten.

Das ist jedoch nicht in jedem Fall besorgniserregend. Geruchliche oder geschmackliche Auffälligkeiten können nämlich auch durch oxidative Abbauprodukte entstehen, die herstellungsbedingt sind. Diese lassen sich teilweise durch gründliches Ausspülen und Auslüften beseitigen. Allerdings: Sobald der Inhalt deutlich wahrnehmbar beeinträchtigt ist, verstößt die Trinkflasche gegen rechtliche Vorgaben – und wird aus dem Verkehr gezogen.

Aluminium

Aluminium aus Antitranspiranten, Kosmetika oder Kochgeschirr gilt laut aktuellem Forschungsstand als unbedenklich. Sowohl das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als auch das SCCS bewertet die Verwendung aluminiumhaltiger Antitranspiranten heute als gesundheitlich unproblematisch. Zwar kann eine dauerhaft hohe Aufnahme gesundheitliche Folgen wie Nieren- oder Hirnschäden haben, die Werte in Deutschland liegen jedoch weit unter kritischen Schwellen (BfR 2019).

Wer die Aufnahme weiter reduzieren will, sollte salzige oder saure Speisen nicht in unbeschichtetem Aluminium lagern oder erhitzen und Antitranspiranten nicht direkt nach der Rasur auftragen (BfR 2019).

Ein Zusammenhang zwischen Aluminium und Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer konnte bisher nicht belegt werden. Fachgremien wie die WHO, die IARC und die Europäische Chemikalienagentur stufen Aluminium nicht als krebserregend ein und Studien zeigen, dass Brusttumore schon vor dem Einsatz von Antitranspiranten meist im äußeren Brustbereich auftraten, weil dort mehr Gewebe ist. Auch die höheren Aluminiumwerte im Gehirn von Alzheimer-Patienten gelten nach aktuellem Stand eher als Folge der Erkrankung, nicht als deren Ursache. (BfR)

Bisphenol A (BPA)

Bisphenol A ist ein industrieller Grundbaustein für Polycarbonat-Hartkunststoffe (z. B. alte Mehrweg­flaschen, Camping­geschirr) und Epoxidharz-Beschichtungen (innen von Konserven- oder Getränkedosen). Es macht Kunststoffe glasklar und bruchsicher – genau deshalb wurde BPA jahr­zehnte­lang eingesetzt.

BPA kann allerdings an Östrogen- und andere Hormon­rezeptoren binden. Fach­behörden führen es deshalb als endokrin wirksamen Stoff mit möglichen Auswirkungen auf Frucht­barkeit, Stoff­wechsel und Immun­system. Seit 2011 sind Baby­flaschen in der EU BPA-frei; ein Komplett­verbot für neue Lebens­mittel­kontakt­materialien tritt 2025 / 2026 in Kraft. Für Spielzeug, Thermo­papier und Trink­wasser­produkte gelten bereits strenge Grenz­werte.

Neuware aus der EU ist in der Regel BPA-frei oder ­-arm und hält die aktuellen Grenz­werte ein.

Altprodukte aus Polycarbonat (erkennbar oft an „PC“ > 7 im Recycling-Dreieck) können BPA abgeben – besonders bei Hitze, UV-Licht oder starken Reinigern und Importware aus Nicht-EU-Shops unterliegt nicht unbedingt den EU-Grenzwerten.

Wenn das Produkt für heiße Lebensmittel, Babys oder Kleinkinder gedacht ist und kein „BPA-frei“-Hinweis bzw. CE-Kenn­zeichnung trägt, lohnt sich eine kritischere Auswahl oder der Griff zu Alternativen wie Glas, Edelstahl oder BPA-freiem Kunststoff.

Die von uns bereitgestellten Informationen zu Inhaltsstoffen basieren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie den Einschätzungen von Fachbehörden. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Verbraucheraufklärung. Unsere Inhalte ersetzen keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben.

Geschmackssache

Ganz unappetitlich wird’s, wenn Wasser oder Apfelschorle plötzlich nach Versuchslabor stinken. Igitt! Der Geschmack beim Verzehr aus der Trinkflasche muss neutral sein. Punkt. Kunststoffflaschen haftet hier teils immer noch ein schlechter Ruf an – oft zu Unrecht: Denn während die Urmutter der Plastikmodelle noch roch wie ein Chemieunfall, werden heute zig qualitativ hochwertige Plastikflaschen komplett ohne Ekel-Eigengeschmack produziert.

Trotzdem sollte man auch sie vor dem ersten Gebrauch gut ausspülen. Oder am besten sofort in die Spülmaschine stecken, falls der Hersteller das erlaubt. Übrigens machten wir mit den als ach so geruchsneutral gepriesenen Edelstahl- oder Aluminiumflaschen nach längerem Einsatz unangenehme Erfahrungen: Sie begannen trotz regelmäßiger Reinigung meist irgendwann, ungelüftet-metallisch zu muffeln. Anscheinend sind wir mit diesem Eindruck nicht alleine, denn in Internet-Bewertungen der Trinkflaschen taucht diese Kritik ebenfalls auf.

Sauber bleiben

Damit Ihr Kind gerne an der Trinkflasche andockt, wechselt man den Inhalt unbedingt täglich. Und spült das Gefäß ebenso oft gründlich aus. Aus Hygienegründen – aber auch, um länger was von der Flasche zu haben. Besonders sauber kriegen Sie die Behälter – ordentlich in Einzelteile zerlegt – in der Spülmaschine. Vorausgesetzt, die Trinkflasche darf darin gereinigt werden. Allerdings nimmt auf diese Weise auch die Lebensdauer ab. Ohnehin raten die Hersteller der meisten Edelstahl- und Aluminiummodelle vom Einsatz der Spülmaschine ab.

Kontraproduktiv beim Putzen ist zu viel Zubehör. Erstens ist es nervig, jedes Mal alles abzumontieren, und zweitens kriegt man Trinkflaschen-Kleinteile mit Mini-Rillen und vielen Ecken schwerer sauber. Beim ersten Mal Reinigen oder Einfüllen stellt man außerdem schnell fest, wie wichtig eine relativ große Flaschenöffnung ist. Sonst hantiert man ständig mit Trichtern.

Gegen Gerüche helfen Chlorreiniger oder auch Backpulver oder Haushaltsnatron.

Unser Hausfrauen-Tipp: Schaffen Sie sich zur Reinigung eine Flaschenbürste an. Außerdem lassen sich Kunststoffflaschen super mit unparfümiertem Chlorreiniger säubern und desinfizieren. Dann gibt es garantiert keinen Geruch, keinen Schimmel und keine Bakterien mehr. Einfach drei Viertel heißes Wasser und ein Viertel Chlorreiniger einfüllen, kurz einwirken lassen und mehrmals gründlich ausspülen, fertig.

Bei Metallflaschen fragt man besser vorab beim Produzenten nach, damit nicht das Metall angegriffen wird. Wer es aber lieber natürlicher mag, greift zu Backpulver oder Haushaltsnatron. Man streut etwa ein halbes Päckchen ein, füllt seine Flasche danach zu dreiviertel mit warmem Wasser auf – fertig. Manche schwören auch auf Tabletten zur Gebissreinigung.

Darauf sollten Sie achten

Beim Kauf einer Trinkflasche für Kinder gibt es mehrere wichtige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten, um sicherzustellen, dass die Flasche sowohl praktisch als auch sicher ist:

Sicherheit und Material: Achten Sie darauf, dass die Trinkflasche aus BPA-freiem Material besteht. Allen voran in den neuen Produkten ist das schon Standard. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer Kinderflasche aus Glas. Auch Edelstahl erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Erfreulicherweise sind inzwischen jedoch auch die meisten Kinderflaschen aus Kunststoff ebenfalls schadfrei.

Auslaufsicherheit: Eine gute Trinkflasche für Kinder sollte zuverlässig (!) auslaufsicher sein, damit sie in der Schultasche oder im Rucksack problemlos transportiert werden kann, ohne dass Flüssigkeit austritt. Verschiedene Modelle bieten unterschiedliche Verschlussmechanismen, wie beispielsweise Schraubverschlüsse, Klappdeckel oder Drückverschlüsse. Es lohnt sich, auf die Funktionalität und Dichtigkeit des Verschlusses zu achten.

Finden Sie die richtige Flasche für Ihr Kind

Größe und Gewicht: Wählen Sie eine Flasche, die leicht und handlich ist. Sie sollte vom Kind gut gehalten werden können. Hierbei liegt natürlich Kunststoff ganz weit vorne, während Trinkflaschen für Kinder aus Glas meist besonders schwer sind. Achten Sie auch darauf, ob Ihr Kind die Flasche eigenständig bedienen, beispielsweise selbst öffnen und schließen kann.

Trinkmechanismus: Jüngere Kinder benötigen möglicherweise einen Strohhalm oder einen speziellen Mundstückverschluss, den sie leicht bedienen können. Ältere Kinder kommen oft mit einem Drehverschluss oder einer Flasche mit ausziehbarem Trinkstutzen zurecht.

Kapazität: Eine Flasche mit einem Volumen von 300 bis 500 Millilitern ist für die meisten Kinder ideal. Sie ist groß genug, um ausreichend Flüssigkeit für den Tag bereitzustellen, und gleichzeitig nicht zu schwer.

Design und Personalisierung: Kinder bevorzugen oft Flaschen mit ansprechenden Designs oder beliebten Charakteren aus Filmen und Serien. Eine individuell gestaltete Flasche kann zudem verhindern, dass sie in der Schule oder im Sportverein vertauscht wird.

Reinigung: Achten Sie darauf, dass die Flasche einfach zu reinigen ist. Ideal sind Flaschen, die entweder spülmaschinenfest sind oder sich leicht von Hand reinigen lassen. Eine unzureichend gereinigte Flasche kann schnell unangenehm riechen oder gesundheitsschädlich werden.

Unser Favorit

Testsieger

Camelbak Eddy+ Kids (400 ml)

Leicht, schick und sicher: Diese hochwertige Flasche überzeugt mit edlem Design, erstklassigen Materialien und absoluter Auslaufsicherheit – ganz ohne Schadstoffe.
Test Trinkflasche für Kinder: CAMELBAK Eddy+ Kids 400 ml Flasche
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Robust
  • Reinigung recht kompliziert

Die Camelbak Eddy+ Kids wird schon beim Auspacken vom dreijährigen Testkind kreischend in die Höhe gehalten wie ein kostbarer Schatz. »Maiiiiineee« brüllt das Kleinkind total aus dem Häuschen, was auch uns freut, denn die Trinkflasche macht sofort einen tollen Eindruck. Sie ist schön leicht und dabei sehr robust. Das Material ist hochwertig und der Deckelbereich gut verarbeitet. Da ist nichts locker oder scharfkantig. Besonders fällt der super gearbeitete Griff ins Auge, den sich das Kleinkind sofort schnappt und samt Testflasche durch die Wohnung rennt.

Nachdem wir die Camelbak Eddy+ Kids einmal in der Geschirrspülmaschine bei 70 Grad gereinigt haben, geht es an den Praxistest. Das Mundstück ist vollständig aus Silikon und kommt wie auch der Rest der Flasche ohne Schadstoffe aus. Das Mundstück ist schön weich und gibt das Getränk nur frei, wenn das Kind auf das Silikon beißt. Dann öffnet sich der kleine Schlitz und es kommt weder zu wenig noch zu viel Flüssigkeit aus der Trinkflasche. Unser Testkind ist eine große Meisterin des Verschluckens, aber hier läuft alles glatt. Ein klares Zeichen dafür, dass die Trinkmenge gut vom Kind selbst zu regulieren ist.

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Trinkflasche für Kinder Test: Img
Die Camelbak Eddy+ Kids.
Trinkflasche für Kinder Test: Img
Die Camelbak lässt sich ganz einfach öffnen und befüllen.
Trinkflasche für Kinder Test: Img
Auch das Auseinanderbauen der Flasche für die Reinigung gelingt spielend leicht.
Trinkflasche für Kinder Test: Img
Ist das Mundstück hochgeklappt, kann das Kind trinken.
Trinkflasche für Kinder Test: Img
Ist das Mundstück nach hinten geklappt, ist die Trinkflasche komplett dicht.
Trinkflasche für Kinder Test: Img
Die Flasche ist ganz einfach zu bedienen – auch für kleine Kinder.
Trinkflasche für Kinder Test: Camelbak Eddy Kids Trinkflasche
Herumtragen, werfen, runterfallen: Bei dieser Trinkflasche geht nichts daneben.

Das Festhalten gelingt auch super, da die Eddy+ Kids genau die richtige Größe hat, sodass Kinderhände sie gut umfassen können. Die Flasche ist zudem schön leicht, rutschfest und liegt super in der Hand. Auch wir nehmen einen beherzten Schluck, um den Geschmack zu testen: absolut unverfälscht und natürlich. Auch der Geruch ist praktisch inexistent, was man nicht von allen Trinkflaschen für Kinder behaupten kann. Oft riechen die Trinkflaschen nach Weichmachern, nach Plastik oder chemisch.

Leicht, geschmacks- und geruchs­neutral

In die Flasche passen 400 Milliliter, was absolut ausreichend ist für einen Tagesausflug oder einen Spaziergang. Aber auch für den Kindergarten oder für Schulkinder ist diese Menge ausreichend und nachfüllen kann man sie ja auch nach Belieben. Das geht ganz einfach, indem man die Trinkflasche aufdreht und die Flüssigkeit in die große Öffnung schüttet. Da geht garantiert nichts daneben und schnell gelingt das auch, was für Eltern und Kinder ja nicht unwichtig ist. Schließlich möchte weitergespielt werden.

Schön ist auch, dass man durch die Flasche durchschauen kann, um so die Trinkmenge zu kontrollieren. Sie war beeindruckend, denn das Testkind konnte gar nicht genug von der Trinkflasche bekommen. Auch auf dem Spaziergang trug das Testkind die Flasche fröhlich baumelnd durch den Wald und machte alle paar Meter eine Trinkpause.

Außerdem ist es vor allem für Kinder toll, dass man die Camelbak Eddy+ Kids in vielen verschiedenen Designs kaufen kann. Da ist garantiert für jedes Kinderherz etwas dabei. Es gibt vom Hersteller auch immer wieder limitierte Versionen der Trinkflasche, die immer flott ausverkauft sind – so beliebt ist sie bei Eltern und Kindern.

Nachhaltig und durchdacht

Wer gerne Säfte, Saftschorlen oder sonstige zuckerhaltige Getränke in die Flasche füllen möchte, muss sie natürlich besonders gründlich reinigen. Und bei der Reinigung muss man erst einmal herausfinden, wie es geht. Man kann das Silikon-Mundstück von innen mit etwas Kraft aus der Flasche ziehen und dann anschließend mit einer feinen Flaschenbürste oder einem Pfeifenreiniger reinigen. Das ist zugegeben etwas fummelig, aber dafür hält die Trinkflasche auch deutlich dichter als andere, die man noch leichter reinigen kann. Falls das Mundstück stark verunreinigt oder beschädigt ist, kann man es im Zweifel auch einfach nachkaufen und muss nicht gleich die ganze Flasche ersetzen. Die Camelbak-Trinkflasche ist also wirklich nachhaltig.

Immer wieder ein Thema sind Getränke, die Kohlensäure enthalten. Wir würden davon abraten, in die Flasche kohlensäurehaltige Getränke einzufüllen, und wenn, dann die Flasche bitte nicht ganz vollmachen. Dann kann auch nichts auslaufen. Der Hersteller, aber auch die Bewertungen im Internet, sagen allesamt aus, dass die Trinkflasche sehr langlebig ist und ziemlich unkaputtbar sein soll. Das deckt sich mit unserem Eindruck: Wir sind von der Flasche durch und durch begeistert und können sie absolut für alle Kinder ab drei Jahren empfehlen. Vor dem dritten Geburtstag sollte eher noch ein Trinklernbecher verwendet werden.

Nachteile?

Die Camelbak Eddy+ Kids ist für uns und viele andere die beste Trinkflasche für Kinder. Der einzige Nachteil ist, dass sie nicht ganz so leicht zu reinigen ist wie manch andere. Die sind dafür aber meist auch nicht so tropfsicher und auslauffest wie die Camelbak-Trinkflasche. Wenn man den Dreh erst einmal heraus hat, geht auch das Reinigen hier ganz leicht. Sonst haben wir an der Camelbak absolut gar keine Negativpunkte gefunden.

Camelbak Eddy+ Kids im Testspiegel

Während Stiftung Warentest die Camelbak Eddy+ Kids bislang noch nicht getestet hat, wurde sie im Jahrbuch Kinder und Familie für 2025 von Öko-Test berücksichtigt. Getestet wurde die Trinkflasche für Kinder hier im Design »Sloth in Space«. Dabei hat Öko-Test die Flasche mit »sehr gut« bewertet.

Weitere Empfehlungen

Beste Iso-Flasche

Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder

Stark im Material, schön im Design: Diese Flasche ist auslaufsicher, schadstofffrei und hält Getränke zuverlässig auf Temperatur.
Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Kinderflasche Isolierend
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Isoliert gut
  • Nur eingeschränkt robust

Was uns beim Begutachten der Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder direkt aufgefallen ist: Sie ist die leichteste Iso-Flasche in unserem Test. Tatsächlich wiegt die Isolierflasche gerade einmal knapp 200 Gramm – Spitzenergebnis. Klar, es gibt leichtere Trinkflaschen für Kinder im Vergleich, aber die bringen dann wiederum keine Isolierleistung mit sich.

Optisch überzeugt die Flasche unseren kleinen Tester nicht sofort – ein bisschen langweilig. Vermutlich liegt das daran, dass ein Großteil der Quechua einfach edelstahlfarben ist. Ein abgesetzter farblicher Teil und kleine, feine Details bringen noch ein bisschen Verspieltheit ins Design. Wir finden, es ist okay. Entscheidender ist allerdings, dass unser Testkind trotz des recht neutralen ersten Eindrucks die Trinkflasche nach dem ersten Versuch jeden Tag mit in den Kindergarten nehmen möchte. Warum? Nun, das liegt offenbar am Handling.

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Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Isolierflasche Edelstahl
Die Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder ist rundum top.
Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Isolierflasche Edelstahl
Besonders überzeugend: Der Verschluss kann mit einer Hand geöffnet werden.
Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Isolierflasche Edelstahl
Die hält dicht – selbst mit hochgeklappten Deckel!
Trinkflasche für Kinder Test: Quechua Isolierflasche Edelstahl
Gut zu bedienen, angenehm zu trinken – die Quechua überzeugt unser Testkind.

Die Quechua verfügt über einen Instantverschluss. Einfach mit dem Daumen draufdrücken, schon springt der Verschluss auf. Ganz einfach also! Das gefällt. Auch die Trinkvorrichtung kommt an: Ein Sauger mit drei kleinen Öffnungen. Zugegeben: Hier muss auch wirklich gesaugt werden, damit Flüssigkeit abgegeben wird. Manche Kinder möchten es vielleicht einfacher haben … Unser Kind ist happy damit. Und wir sind happy, dass sich die Trinkflasche als absolut auslaufsicher erweist. Dabei waren wir zunächst in Sorge. Denn wenn sich die Verschlusskappe doch so schnell öffnen lässt, passiert das dann nicht vielleicht auch unterwegs, im Rucksack, ganz unbemerkt? Doch, das kann passieren – auch wenn wir es bislang nicht erlebt haben. Wichtiger ist: Das macht nichts. Denn selbst mit offenem Verschluss können wir die Flasche schütteln und rütteln, wie wir wollen – sie tropft nicht.

Als kleines Extra verfügt die Quechua-Isolierflasche über einen kleinen Henkel, an dem die Flasche getragen oder über den sie am Rucksack befestigt werden kann. Natürlich haben wir auch hier die Isolierleistung getestet und waren absolut zufrieden damit. Wie lange genau die Iso-Flasche warm beziehungsweise kalt halten soll, haben wir nicht herausfinden können. Doch in unserem 12- und 24-Stunden-Test liegt alles gut. Nach 12 Stunden war das kochende Wasser noch richtig schön warm, nach 24 Stunden immerhin noch lauwarm.

Übrigens: Wie schon erwähnt, gehört die Quechua Isolierflasche Edelstahl für Kinder inzwischen zur Standardausrüstung unseres Kindergartenkindes. Und sie schlägt sich sehr gut. Obwohl sie jeden Tag durch den Waldkindergarten getragen, geworfen und benutzt wird, zeigt sie ein paar Dellen, aber die sind minimal und stören nicht.

Die Robuste

Contigo Swish

Plastik, das überzeugt: Die Contigo Swish ist BPA-frei, auslaufsicher, robust und bleibt selbst bei Dauereinsatz geruchsneutral.
Test: Kindertrinkflasche – Testsieger Contigo Contigo Swish
  • Hält zuverlässig dicht
  • Sehr leicht
  • Innovatives Trinksystem
  • Sehr gut im Langzeittest
  • Gute Trinkkontrolle möglich
  • Reinigung recht kompliziert

Zugegeben: Die anderen Marken hatten gegenüber der 0,5 Liter fassenden Contigo Swish einen schweren Stand, weil die Testkinder die Flasche seit einem Jahr täglich benutzen und fast wunschlos glücklich damit sind. Nicht zuletzt wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses landet die Contigo unter unseren Empfehlungen.

Bei den jungen Testern war sie im Langzeittest bis jetzt absolut dicht. Tatsächlich sehen die zwei Modelle aus wie neu, obwohl sie schon oft runtergefallen sind: keine Dellen, keine Kalkablagerungen, keine Kratzer. Schimmel bildete sich auch nicht. Allerdings süffeln die Kinder daraus auch nur Leitungswasser. Und: „Die Contigo ist sehr bequem zum Trinken“, so das Lob der Prüfer.

Das dürfte an ihrem besonderen System liegen, das der US-Hersteller – das Label ist in den USA Marktführer bei Trinkflaschen – „Autoseal“ nennt. Hat man Durst, muss man nur einen Knopf drücken. Dann öffnet sich der Trinkschlitz, der perfekt für einen Kindermund geeignet ist. Es geht nichts daneben, und trotzdem trinken die Kleinen viel.

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Trinkflasche für Kinder Test: Contigo Swish
Die Contigo Swish überzeugt mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis.
Trinkflasche für Kinder Test: Contigo Swish
Die Flasche ist dicht, robust und einfach in der Handhabung.
Trinkflasche für Kinder Test: Contigo Swish
Die Form sowie die einfache Bedienung machen die Contigo auch für junge Nutzer geeignet.
Trinkflasche für Kinder Test: Contigo Swish
Das durchsichtige Material nimmt keine Gerüche an und ist äußerst widerstandsfähig.

Die Elfjährige rätselt: „Irgendwie kommt eine Menge raus, ohne dass ich es merke.“ Hat man genug Flüssigkeit intus, lässt man den Knopf einfach los und die Flasche verschließt sich wieder. Tropfgefahr gleich null! Außerdem können selbst Kindergartenkinder den Behälter alleine mit einer Hand bedienen.

Die schlanke Trinkflasche ist für kleinere Finger griffig, weil sie in der Mitte tailliert ist. Und als Kunststoffteil auch noch unschlagbar leicht. Trotz Plastik bemerkten die Kinder in all diesen Monaten nie einen unangenehmen Eigengeruch – weder an der Trinköffnung noch beim Getränk selbst. »Das Wasser schmeckt nicht nach Plastik, sondern eben nach … Wasser. Also gut!«, so die Siebenjährige. Nur Alu- oder Edelstahlflaschen würden Getränke noch ein wenig frischer halten, befand sie.

Positiv aufgefallen ist den Kindern, dass die Flasche transparent ist und sie sehen können, wie viel noch drin ist. Das ist auch ein Vorteil für Eltern: Denn wir wissen sofort, ob unser Nachwuchs nach dem Kindergarten gleich vor Flüssigkeitsmangel umkippen wird.

Ein weiteres Plus: Die Trinkflasche verfärbt sich nicht und nimmt keine Gerüche auf – egal, ob O-Saft oder kalter Kräutertee drin war. Das Design ist ebenfalls schön und zeitlos, sodass es Drei- bis 99-Jährigen, Jungs und Mädchen gleichermaßen gefällt. Wohl auch deshalb, weil es die Flasche in sechs angesagten Farbkombis gibt. Durchdacht ist der rutschfeste Gummiboden, der die qualitativ hochwertig verarbeitete Flasche standfest macht.

Eigentlich ist die Flasche ziemlich perfekt, doch für kohlensäurehaltige oder heiße Getränke ist sie nicht geeignet. Die Contigo Swish besteht aus Tritan, das keine Weichmacher enthält. Eltern, die Kunststoff generell kritisch oder ängstlich gegenüberstehen, finden eine Empfehlung aus Edelstahl aber vielleicht ansprechender. Der Autoseal-Verschluss der Flasche, den man nachkaufen kann, ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits megapraktisch und leicht zu bedienen. Andererseits schwer zu reinigen, übrigens als einziges Teil der Flasche. Trotzdem hatten wir mit zwei Flaschen in einem Jahr nie ein Problem mit Schimmel und Co.

Die Handliche

Nalgene Everyday OTF Kids

Kompakt und kindgerecht: Die Griffmulde macht die zierliche Flasche perfekt für kleine Hände.
Test Kindertrinkflasche: Nalgene  Everyday OTF Kids
  • Hält zuverlässig dicht
  • Kindgerechte Gestaltung
  • Sehr leicht
  • Überzeugt im Handling
  • Kompliziert im Handling
  • Gibt sehr viel Flüssigkeit ab

Die Nalgene Everyday OTF Kids weist Ähnlichkeit zur Contigo auf: Die Flasche ist ein US-Produkt und besteht aus Tritan. Es gibt sie ebenfalls in verschiedenen hübschen Outfits, man kann zwischen mehr als 40 Modellen wählen.

Nur der unförmige Bügeldeckel der Trinkflasche gefiel unseren Testern gar nicht. Gut fanden wir dagegen, dass die Flasche nicht nach Plastik riecht und Getränke daraus okay schmecken. Auch Saftgerüche blieben nach der Reinigung nicht haften.

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Trinkflasche für Kinder Test: Nalgene Everyday Otf Kids
Besonders für zierliche Hände geeignet: die Nalgene Everyday OTF Kids.
Trinkflasche für Kinder Test: Nalgene Everyday Otf Kids
Die Flasche ist besonders griffig und leicht, das Tritan überzeugt als Flaschenmaterial.
Trinkflasche für Kinder Test: Nalgene Everyday Otf Kids
Die Trinköffnung gibt viel Flüssigkeit auf einmal ab. Das ist Geschmack- und Übungssache.
Trinkflasche für Kinder Test: Nalgene Everyday Otf Kids
Praktisch: Die Flasche kann einfach auseinander gebaut und in Einzelteilen in die Geschirrspülmaschine gestellt werden.

Ebenfalls erfreulich: Das stabile, hochwertige Produkt ist mit seinen knapp 100 Gramm ein Leichtgewicht. Seine schlanke, niedrige Form sowie die beiden Griffmulden machen es Minis leicht, die Flasche festzuhalten. Dank ihrer großen Öffnung ist es leicht, sie aufzufüllen – und zu reinigen, zumal alle Teile einfach in die Spülmaschine gesteckt werden können.

Warum die Nalgene Kindertrinkflasche trotzdem nicht das Rennen machte? Weil sie einen Haken hat: den unhandlichen Metallbügel. An sich haben es die Hersteller ja gut gemeint mit dieser OTF-Technik, einem Einhand-Druckverschluss mit zusätzlicher Sicherung mit Metallbügel. Tatsächlich erweist sich das Ding auch als wirklich dicht.

Das Blöde ist nur: Drei- bis Vierjährige kriegen den Deckel meist nicht auf. Zudem besitzt der Trinkschnabel ein relativ großes Loch, sodass der Flascheninhalt teils in einem Riesenschwall nach draußen drängt; so geschehen bei der siebenjährigen Produkttesterin. Ihr fiel die geöffnete Flasche aus Versehen um – und ihre komplette Jacke war nass. Da nützt die beste Abdichtung nichts!

Außerdem getestet

Gutmarkiert Trinkflasche mit Namen und Motiv

Die Gutmarkiert Trinkflasche mit Namen und Motiv kommt gleich im Dreierpack. Das augenscheinlich Besondere an der Trinkflasche für Kinder ist, dass man sie mit verschiedenen Farben und Schriftzügen personalisieren kann. Das ist eine sehr schöne und herzerwärmende Sache, denn so kann man den Kleinen eine ganz besondere Freude machen. Aber auch frisch gebackene Eltern freuen sich ganz sicher über eine speziell angefertigte Trinkflasche für ihren Nachwuchs – auch wenn sie diese erst viel später verwenden können. Kinder im Kleinkindalter freuen sich wie verrückt, wenn ihr Name irgendwo draufsteht, weshalb das auch eine schöne Idee für den Kindergarten oder einen Kindergeburtstag ist. So weit, so gut. Bislang.

Aber zurück zur Flasche: Die Qualität ist leider nicht so gut. Der Kunststoff ist zwar schadstofffrei, doch erkennt man deutlich, dass hier am Material gespart wurde. Man sieht hier und dort eine scharfe Kante, ein Stück Kunststoff steht ab, was beim Fertigungsprozess nicht abgeschliffen wurde – kurzum: Der niedrige Preis für dieses Dreiergespann schlägt sich in der Qualität nieder.

Dennoch ist die Trinkflasche bis 40 Grad spülmaschinengeeignet, was aber natürlich nicht die Keime abtötet. Wer Schimmel und Krankheitserreger gründlich entfernen will, muss auch hier auf die Reinigung mit der Hand zurückgreifen. Auskochen darf man die Flasche allerdings nicht, da sie sich dann verformen würde, so dünn ist der Kunststoff. Auch in die Mikrowelle darf die Flasche auf keinen Fall gegeben werden.

Getrunken wird aus einem Silikonstrohhalm, der durch eine Schutzkappe gesichert ist. Das gesamte Mundstück ist aus Silikon angefertigt und das Testkind hat seine Freude am Trinken und verschluckt sich nicht. Der Clip-Verschluss lässt sich gut öffnen und wieder schließen und schützt das Mundstück so vor Verunreinigungen.

Die Reinigung entpuppt sich als Kraftakt, da man das Mundstück durch eine sehr kleine Öffnung ziehen muss. Mit roher Gewalt klappt das und die Reinigung geht mit einer Flaschenbürste ganz gut. Das Problem ist das Zusammenbauen. Nur mit einer Zange bekommen wir das Mundstück zurück in die Flasche gezogen, so fest und klein ist das Silikonteil. Liest man dann die Beschreibung des Herstellers, wird klar: Den Strohhalm darf man gar nicht entfernen. Das disqualifiziert die niedliche Trinkflasche leider, denn das ist absolut unhygienisch. Leider keine Empfehlung von uns.

My Vesperbox Minny

Die My Vesperbox Minny gibt es in elf unterschiedlichen Farben und in den Größen 350 sowie 500 Milliliter. Wir haben die 500-Milliliter-Version gewählt. Die Materialqualität erscheint ganz solide. Getrunken wird durch eine große Öffnung und nicht durch einen Strohhalm. Der Deckel ist gut verschlossen, lässt sich von kleinen Kindern aber nicht so gut selbstständig öffnen.

Wer nicht aus der Öffnung trinken möchte, für den wird auch noch ein Strohhalm mitgeliefert. Den haben wir aber mit aller Raffinesse nicht installiert bekommen und letztendlich aufgegeben. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind ein Fruchtsieb und eine kleine Spülbürste, die allerdings zu kurz ist, um auch den Boden der Flasche zu reinigen.

Wer will, kann dank des Fruchtsiebes auch frisches Obst, Kräuter oder Ingwer ins Wasser geben und hat so zusätzliche Vitamine und Nährstoffe im Wasser. Allerdings haben wir noch nie ein Kind getroffen, das sich über ein richtig schönes Gurkenwasser gefreut hätte. Diese Funktion ist eher was für die Erwachsenen.

Die Trinkflasche kann mit kohlensäurehaltigen Getränken befüllt werden, insofern nicht der Strohhalm verwendet wird. Laut Herstellerangaben ist die Flasche CO₂-neutral produziert und man unterstützt mit dem Kauf automatisch den Natur- und insbesondere den Meeresschutz. Man kann die Flasche in der Geschirrspülmaschine reinigen, allerdings muss man die Handschlaufe, die an der Flasche befestigt ist, dann mitwaschen, denn man kann sie leider nicht entfernen. Da wurde nicht richtig mitgedacht. Insgesamt eine Trinkflasche, die viel will und nicht ganz so viel kann. Keine Empfehlung.

Schmatzfatz Trinkflasche

Die Schmatzfatz Trinkflasche ist der My Vesperbox Minny recht ähnlich. Auch hier passen 500 Milliliter rein, die Trinköffnung ist recht groß und wird von einem Deckel mit Klickverschluss geschützt. Die Flasche gibt es in zwölf verschiedenen Farben, sie ist auslaufsicher und kann mit kohlensäurehaltigen Getränken befüllt werden. Auch hier gibt es ein Trageband, das man um das Handgelenk legen kann, um die Flasche mit sich herumzutragen.

Leider kann man auch das Band nicht zur Reinigung abmachen, jedenfalls nicht, ohne grobe Gewalt anzuwenden, und muss halt damit leben, dass es nass wird. Das finden wir nicht so schön. Das Design ist zwar farbenfroh, doch kindliche Designs finden wir hier nicht.

Die Flasche ist eher für größere Kinder gedacht. Bedenkt man den recht hohen Preis und die Negativpunkte, raten wir eher zu einer anderen Flasche.

Sigg Miracle Kinder Trinkflasche

Die Sigg Miracle Kinder Trinkflasche gibt es in 15 niedlichen und kindgerechten Designs sowie in drei verschiedenen Größen: in 350, 400 und 450 Millilitern. Unser Testmodell fasst ein Flüssigkeitsvolumen von 350 Millilitern und besteht aus gut verarbeitetem Tritan. Das Mundstück ist aus Silikon gefertigt und kann zur Reinigung ganz einfach entfernt werden. Das Mundstück wird durch einen Deckel mit Klick-Mechanismus (One-Verschluss) geschützt, den man leicht und intuitiv öffnen und wieder schließen kann. Dafür presst man einfach mit dem Finger gegen eine Fläche und der Deckel schnappt auf.

Die Flasche ist gut verarbeitet und liegt gut in der Hand. Das Trinken fällt dem Testkind leicht. Leider ist die Flasche nicht so richtig rutschfest und hat keine Schlaufe oder Griff, um festgehalten oder befestigt zu werden. Das ist ein wenig schade, da haben andere Flaschen in unserem Test der Sigg Miracle Kinder Trinkflasche etwas voraus. Die Flasche ist frei von Schadstoffen und wirkt sehr robust. Die Reinigung klappt ganz einfach und die Trinkflasche ist spülmaschinenfest, dennoch rät der Hersteller zur Handreinigung, da die Lebensdauer der Flasche so verlängert werden kann.

Getränke, die Kohlensäure enthalten, sollten hier nicht eingefüllt werden, da der Hersteller dann die Dichtheit der Flasche nicht mehr garantieren kann. Sonst ist die Trinkflasche völlig auslaufsicher und hat im Test auch nicht getropft. Das Einfüllen der Trinkflüssigkeit klappt gut, da man den gesamten Deckel abschrauben kann und eine schön große Öffnung zum Einfüllen hat. Rundum eine solide Flasche, an der so nicht viel auszusetzen ist, aber für das Geld gibt es Trinkflaschen für Kinder, die noch besser sind.

Sigg Kindertrinkflasche

Die siebenjährige Testerin beurteilt die hochwertig verarbeitete Sigg Kindertrinkflasche aus der Schweiz als „richtig gut“. Bei der Stiftung Warentest konnte ein anderes Flaschenmodell der Marke Sigg sogar den ersten Platz belegen.

Vor allem gefiel der Testerin das hübsche, kindliche Motiv. Auch wenn sie – hätte sie die Wahl gehabt – statt des Hais doch lieber das Einhorn ausprobiert hätte. Nun ja, unter den angebotenen Motiven haben Kinder ja auch die Qual der Wahl. Einen ganzen Fels im Brett hatte die Flasche bei den Testkindern allein schon wegen ihres hellgelben Deckels, der im Dunkeln wie ein Leuchtstern strahlte: „Echt cool.“

Die Sigg ist zudem ein Leichtgewicht. Und das auch mit den rund 400 ml, die man einfüllen kann. Ein weiterer Pluspunkt: „Wegen des kühlen Metalls bleibt das Getränk länger frisch und das Wasser schmeckt lecker“, lobt die Siebenjährige. Auch das schmale, weiße und nachkaufbare Saugstück aus angenehm stabilem Kunststoff ohne BPA empfanden die jungen Prüfer als bequem. Es floss genau die richtige Menge Wasser heraus und nichts roch nach Chemie.

Allerdings hatte die Siebenjährige beim ersten Gebrauch ein Problem, wie sie die Flasche aufbekommen sollte. Mithilfe ihrer Freundin erkannte sie, dass sie nur den Verschluss in Pfeilrichtung drehen musste. Und wieder zurück, damit sie dicht hielt. Das blieb sie während unserer Testphase auch zuverlässig. Sogar kohlensäurehaltige Getränke machen ihr nichts aus.

Aus früherer Erfahrung mit älteren Sigg-Modellen wissen wir aber, dass der Drehverschluss nach häufigem Gebrauch „ausleiern“ kann und so – wenn’s blöd läuft – undicht wird. Auch die Anfälligkeit für Beulen kann dazu führen, dass sich das Gewinde verzieht und der Drehverschluss nicht mehr exakt einrastet. Außerdem zerkauen Kinder das Plastiksaugstück mit der Zeit – was es ebenfalls porös macht und nicht besonders appetitlich ist.

Positiv fiel uns im Test auf, dass Gerüche von Orangensaft oder Apfelschorle nach der Reinigung nicht im Aluminium oder dem Plastik-Trinkhals haften blieben. Leider wissen wir aber auch aus unserer langen Liaison mit Alu- oder Edelstahlflaschen, dass sie nach einigen Monaten im täglichen Gebrauch muffig-metallisch riechen können. Denn – und hier kommt das große Aber – ihre Flaschenöffnung fällt sehr schmal aus.

Man kommt mit Schwamm oder Spültuch nicht rein. Da hilft nur noch die extra angebotene Sigg-Reinigungsbürste und die Einhaltung der Empfehlungen des Schweizer Herstellers, nach jedem Gebrauch alles heiß auszuspülen, offen trocknen zu lassen und sie so auch aufzubewahren.

Unpraktisch ist, dass man die Aluminiumflasche nicht in die Spülmaschine stellen darf, da sich sonst ihre Beschichtung lösen könnte. Übrigens besteht sie aus EcoCare, einem Kunststoff, der resistent gegen Säure und geschmacksneutral sein soll. Bei der Alu-Variante kommt das Getränk also doch wieder mit Plastik in Berührung.

Haba 305152

Die Haba 305152 kommt mit einer kindgerechten Optik: Wir haben uns für das Design mit den fünf großen, bunten Dinos entschieden, die rundherum auf der transparenten Flasche abgebildet sind. Das zehnmonatige Testkind und die erwachsenen Tester waren hellauf, der Elfjährige mäßig begeistert. Eine Verschlusskappe schützt Getränk und Mundstück zuverlässig vor Verschmutzung. Mit einem Druckknopf-Mechanismus lässt sich die BPA-freie Haba-Flasche leicht öffnen und schließen. Ein Schieber über dem Druckknopf verriegelt den Mechanismus und verhindert ein versehentliches Öffnen. Das hat im Test gut geklappt.

Der anfängliche Geschmack nach Plastik ließ glücklicherweise recht schnell nach. Der Geruch der Flasche blieb zu jedem Zeitpunkt im Test immer neutral.

Die Trinköffnung kann leicht abgeschraubt werden. Durch die große Öffnung lässt sich die Kindertrinkflasche besonders leicht befüllen. Eine Reinigung in der Spülmaschine ist praktischerweise möglich.

Die graue Trageschlaufe hat ihren Zweck zu unserer Zufriedenheit erfüllt. Sie besitzt auch für große Hände genug Platz und lässt sich leicht abnehmen.

Die Trinköffnung ist unserer Meinung nach für das vom Hersteller empfohlene Alter ab null Monaten deutlich zu groß geraten. Für den kleinen Mund des zehn Monate alten Babys kam viel zu viel Flüssigkeit aus der Trinkflasche. Der Elfjährige fand die Ausgussmenge gut, aber das Design zu kindlich.

NUK Kiddy Cup

Die Kiddy Cup von NUK ist eine klassische Lerntrinkflasche für Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren. Das Design sprach unser 10 Monate altes Testbaby sofort an. Es streckte beim Anblick der leicht taillierten Flasche sofort die kleinen Finger aus und untersuchte interessiert die Flaschenmotive mit Bienen, Erdbeeren und Zitronen auf dem violetten, transparenten Kunststoff. Einhellige Meinung der Testfamilie: optisch hochwertig und absolut baby- und kleinkindgerecht.

Eine gut sichtbare Messskala bis 300 Millilitern hilft beim Abmessen des richtigen Mischungsverhältnisses. Wir befüllten die Trinkflasche – nach einer ersten Reinigung mit Spülmittel – durch die große Öffnung bequem mit Leitungswasser und nahmen einen Schluck. Ein starker Plastikgeschmack machte sich sofort in unserem Mund breit. Also ab in die Spülmaschine – während des Tests wurde die Flasche mehrmals problemlos in der Maschine gespült sowie mit einem Vaporisator von Philips sterilisiert.

Beim zweiten Anlauf nuckelte und saugte das Baby zufrieden am Trinkaufsatz. Die harte Tülle des Einsatzes ist aus robustem Polypropylen und hielt den kleinen Zähnen gut stand. Wir bemerkten ein paar minimale Kratzer, aber das ist ganz normal. Erfreulich ist, dass die Kiddi Cup mit allen Produkten des »First Choice Systems« von NUK kompatibel ist und so mit dem Kind mitwachsen kann.

Zum Säubern der Kiddy Cup schraubt man das leichtgängige Oberteil mit Schnabelstück und Verschlusskappe ab. Die Tülle in Schnabelform mit integriertem Ventil kann einfach herausgedrückt werden. Das Ventil geht dabei durch eine flexible Steg-Anbindung nicht verloren.

Die Verschlusskappe lässt sich leicht entfernen, so stört sie das Baby nicht beim Trinken. Nach mehrmaligem Entfernen der Kappe hatten wir allerdings den Eindruck, der »On-the-Go«-Clip der Schutzkappe könnte ausleiern. Das Anfangsgefühl wurde im Laufe des Testes dann leider bestätigt. So wurde die Kappe zwar noch am Platz gehalten, aber schon unter leichtestem Zug löste sich das Schutzteil vom Rest der Flasche. Wir können uns vorstellen, dass bei einer spontan auftretenden Hektik eines Familienausfluges die Kappe leicht verloren gehen kann.

Gut gefallen hat uns der integrierte Gürtelclip am Oberteil der Flasche. Er war lang genug und hielt die Flasche in jeder Situation sicher am Bund der Hose. Der kleine Tester ließ die Flasche dutzende Male fallen. Dabei blieb die BPA-freie Flasche immer auslauf- und bruchsicher.

Nicht so gut gefallen hat uns der immer wieder auftretende, eigenartig süßlich-chemische Geruch der Flasche. Nach dem Sterilisieren oder Auskochen verschwand er zwar für kurze Zeit, war bei unserem Modell aber trotzdem ein regelmäßiger Begleiter.

Room Copenhagen 4043

Die Room Copenhagen 4043 hat eine beachtliche Füllmenge. Sie ist in den Farben Blau und Rot sowie in den Größen 500 und 740 Milliliter verfügbar. Wir haben uns für die große Variante mit 740 Millilitern in der Farbe Blau entschieden. Der weltbekannte Lego-Knopf mit dem Schriftzug des Herstellers ziert den Deckel der Flasche. Die 4043 liegt gut in der Hand und erwies sich als sehr rutschfest. Der transparente Kunststoff ließ zu jedem Zeitpunkt den Füllstand der Flasche erkennen und uns für den nötigen Nachschub sorgen, damit auch kein Tester verdursten musste.

Ein angenehmes Trinken wird durch die große Mundöffnung ermöglicht. Die Größe des Mundstücks erinnerte uns dabei ziemlich genau an eine 0,5-Liter-PET-Flasche. Die Flasche lässt sich leicht öffnen und schließen, hatte aber das gleiche Problem wie die Fizzii Transformer. Da das Gewinde des Deckels und des Oberteils dieselbe Schraubrichtung aufweisen, schraubten wir mehrmals versehentlich das Oberteil vom Unterteil. In gefülltem Zustand kann das zu ungewollten Überschwemmungen führen.

Ein kleiner Zettel, der via Band am Flaschenhals angebracht ist, bietet außer zwei Sätzen zur Pflege und kleinen Icons für Spülmaschinenfestigkeit, Lebensmitteleignung und Recycling-Symbolen zum Hartkunststoff Polypropylen keinerlei Informationen. Ein Blick auf die (englischsprachige) Herstellerseite lieferte uns dann die entsprechenden Informationen als Text: Die Flasche ist spülmaschinenfest, ohne Weichmacher, BPA- und phthalatfrei und lebensmittelecht. Da sollte der Hersteller zugunsten der Kundenfreundlichkeit vielleicht nachbessern.

Eine bequeme Reinigung ist durch die große Einfüllöffnung auch per Hand möglich. Die große Öffnung ermöglicht außerdem ein angenehmes Trinken sowie das Befüllen mit zusätzlichen Eiswürfeln oder Früchten, was wir bei den sommerlich heißen Temperaturen mehr als ausgiebig getestet haben.

Das Fassungsvermögen der Room Copenhagen ist sogar größer als angegeben: Satte 840 Milliliter passen in die Trinkflasche. Die ebenfalls blaue, abnehmbare Schlaufe aus Silikon war für unsere Bedürfnisse einfach zu klein. Klar kann man die Flasche die ganze Zeit an einem Finger tragen, bei einem knappen Kilo Gesamtgewicht mit Füllung geht es aber sicher komfortabler.

Fizzii Transformer

Insgesamt hat uns die Fizzii Transformer enttäuscht. Die Flasche aus Kunststoff ist leicht, ohne Schadstoffe, spülmaschinenfest, bruchsicher, BPA-frei, auslaufsicher bei Kohlensäure und besitzt eine Auslaufgarantie von 25 Jahren. Das klingt auf dem Papier erstmal alles sehr gut. Optisch gefällt uns die Abbildung eines Alien-Transformers vor Hochhäusern im Mondlicht nicht so sehr, aber das ist Geschmackssache. Außerdem gibt es die Fizzii in vielen verschiedenen Motivvariationen. Die Dokumentation besteht aus einem deutschsprachigen Beipackzettel, auf dem sich die Fizzii kumpelhaft selbst im Duz-Ton vorstellt.

Es gibt keine Handschlaufe, dafür eine Trage-Einkerbung für Daumen und Zeigefinger. Das System hat im Großen und Ganzen funktioniert, allerdings fanden wir den Umfang der Einkerbung für zarte Kinderhände zu groß. Zu groß ist auch das sehr große Mundstück, welches den Ausguss auch bei kohlensäurehaltigen Getränken sicher verschloss. Die Flasche lässt sich bequem im Geschirrspüler bei 65 Grad reinigen. Das abschraubbare Mundstück lässt sich durch die sehr kleine Öffnung des Ventils allerdings sehr schlecht säubern.

Nicht gefallen hat uns die fehlende Schutzkappe. Sollte die Flasche auf das Mundstück fallen, ist es mit der Hygiene beim Trinken vorbei. Das Aufschrauben des Mundstücks schraubte gleichzeitig – viel zu leichtgängig – den kompletten oberen Teil der Flasche mit ab. Beim Zuschrauben klemmten wir immer wieder die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger mit ein. Autsch!

Getränke aus der Flasche hatten über den kompletten Testzeitraum einen starken Plastik-Beigeschmack.

720°Dgree SimplBottle

Die Simplbottle von 720°Dgree ist gar nicht übermäßig besonders, aber eben auch nicht übertrieben schlecht. Die Flasche erinnert in weiten Zügen an die HoneyHolly Trinkflasche. Kopfteil und Körper sind sehr ähnlich, letzterer muss allerdings auf die zusätzliche Gummierung verzichten. Schön ist, dass sich die Handhabung selbst ohne die zusätzliche Gummierung oder Struktur recht rutschfest gestaltet. Unsere Version ist auch etwa gleich groß wie die HoneyHolly. Auch die bekannte Handschlaufe ist wieder mit von der Partie.

Den Füllstand kann man an der sehr guten Messskala auf der Rückseite ablesen, die auf den halbtransparenten Kunststoff aufgedruckt ist. Sie ist in Schritte von 50 Millilitern unterteilt – das lässt eine ziemlich genaue Kontrolle über das Trinkverhalten zu.

Der Deckel verlässt sich auf bewährte Standardbauteile und ist baugleich zu einigen anderen Modellen, die wir im Test hatten. Einen Innovationspreis gewinnt 720°Dgree damit zwar nicht, das ist aber kein Nachteil, weil der 08/15-Deckel alle Anforderungen ziemlich gut erfüllt: Im Inneren ist kein Schnickschnack, sondern nur klare, leicht erreichbare Formen, was das Reinigen sehr einfach macht und man damit sicher sein kann, dass keine Reste hängen bleiben.

Das Mundstück ist nicht zum Nuckeln, sondern zum Kippen – es ist einfach ein normaler, etwa 7 Millimeter breiter Ausgussstutzen. Etwas weiter hinten befindet sich ein kleines Loch, damit Luft in die Flasche nachziehen kann, während man trinkt – bei großem Durst kann man somit theoretisch die ganze Flasche in einem Zug leeren. Klappt man den Deckel runter, verschließen kleine Gummidichtungen im Deckelinneren die beiden Öffnungen absolut sicher.

Auf geht die Flasche ganz einfach: Ein kurzer Druck auf die Taste an der Vorderseite, schon springt der Deckel auf – einer Feder im Gelenk sei Dank. Damit das nicht unabsichtlich passieren kann, hat die Uberbottle eine kleine Plastikschnalle am Schalter. Klappt man die nach oben, bleibt der Deckel zu und der Rucksack trocken.

ion8 Auslaufsichere Trinkflasche

Die ion8 Trinkflasche mit dem originellen Namen »Auslaufsichere Trinkflasche« ist so gut wie komplett baugleich zur 720°Dgree Simplbottle, weshalb wir die Beschreibung an dieser Stelle kurz halten können: Der komplette Kopfteil samt Mundstück ist exakt der gleiche, die Messskala für den Füllstand ist haargenau gleich und die Handschlaufe ist nicht nur vorhanden, sondern auch auf die gleiche Weise befestigt und sogar das Muster ist das gleiche – hier ist sie allerdings groß genug, dass auch erwachsene Hände durchpassen. Wie schon die Uberbottle hält die ion8 Trinkflasche keine Kohlensäure.

Das Zünglein an der Waage, das der ion8 abgeht, ist das fehlende Sieb, um Eiswürfel und sonstige Feststoffe vom Mundstück fernzuhalten. Außerdem gibt es die Uberbottle in einer Größe mehr als die ion8. Das war’s aber auch schon mit den Unterschieden.

Alfi Kids IsoBottle

Die Alfi Iso Bottle war uns mit seinem knuffigen Motiv auf Anhieb sympathisch – wer will, kann aber aus einer Vielzahl von Designs auswählen. Wir, beispielsweise, haben auch die schlichte Variante im klaren Edelstahl-Silber getestet.

Wie der Name schon vermuten lässt, kann die Iso Bottle isolieren und erinnert dabei an bekannte Isolierflaschen, in denen man sich seit jeher Kaffee und Tee warm hält. Die Flasche ist aus Metall und dementsprechend nicht die allerleichteste. Was die Form angeht, ist sie etwa so breit wie eine Getränkedose, aber deutlich höher. Damit passt sie in übliche Getränkehalter, was praktisch ist, wenn man sie beispielsweise mal mit auf eine Fahrradtour nehmen möchte.

Der Deckel wird aufgeschraubt und hat eine stabile, aufklappbare Kappe als Abdeckung. Die muss man per Hand öffnen, denn gefedert ist sie nicht – ein lässiges Öffnen mit einer Hand ist also nicht möglich. Unter dem Deckel kommt ein Nuckel-Mundstück zum Vorschein, das mit einer leichten Drehung gegen den Uhrzeigersinn geöffnet und in die entgegengesetzte Richtung wieder geschlossen wird. Gut finden wir, dass man den Deckel nicht schließen kann, wenn das Mundstück offen ist. Dadurch merkt man gleich, wenn man mal vergessen hat, alles wieder richtig zuzudrehen. Achtung: Die Flasche haben wir mit altem Verschluss getestet. Mittlerweile ist sie nur noch mit neuem Deckel verfügbar.

Dreht man das Mundstück, wenn es bereits in Trinkposition ist, noch ein Stückchen weiter, kann man es komplett abnehmen, um es zu reinigen. Der Widerstand ist dabei genau richtig, sodass Kinder es nicht aus Versehen abbauen, man aber auch kein Brecheisen braucht, wenn man es mal sauber machen will. Das geht übrigens sehr komfortabel, denn alle Teile sind spülmaschinenfest.

Auch den Test mit kohlensäurehaltigen Getränken hat die Alfi-Flasche mit Bravour gemeistert. Aufgrund der relativ schmalen Öffnung entwich das Gas mit einem sanften »Puff«-Geräusch, ohne überzuschäumen.

Emsa Kids

Die Emsa Kids macht vieles richtig, besonders in Sachen Verarbeitung: Im Gegensatz zur Konkurrenz bei NUK und Sigg ist hier offenbar nicht das ganze Budget in nutzlose Filmlizenzen geflossen, sondern in Material und Druck. Beide sind nämlich tadellos und an Motiven mangelt es auch nicht – da können wir auch wunderbar damit leben, dass auf unserem Modell einfach nur »Pirates« steht und nicht »Fluch der Karibik«.

Oben auf der Flasche sitzt ein Kopfteil aus stabilem Kunststoff, der Körper ist aus Tritan. In Trinkposition wird das Mundstück mit Nuckelnippel gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Rote Pfeile lassen einen auch gleich die Richtung wissen, in die gedreht werden soll. Leider lässt sich das Stück nicht vom Rest lösen, womit wir zu einem Problem kommen:

Wirft man von unten einen Blick ins Kopfteil, kann man vor seinem geistigen Auge schon die Bakterienkulturen wachsen sehen, denn das ganze Ding besteht praktisch nur aus Vertiefungen, Rillen, Löchern, Spalten und Fugen. Das bekommt man nicht mal mit Wattestäbchen und sehr viel Geduld sauber. Will man die Flasche wirklich zuverlässig sauber bekommen, muss sie quasi nach jedem Gebrauch einmal durch die Spülmaschine gejagt werden – nicht optimal.

Emil Kindertrinkflasche

Emil – die Flasche punktet zwar mit schadstofffreiem Glas, begeistert uns ansonsten aber wenig. Der Grund? Sie ist mit über 300 Gramm ein echtes Schwergewicht, und der dick mit Bio-Baumwolle gepolsterte Flaschenbauch lässt sich nur mühsam von kleinen Händen umgreifen.

Den Schraubverschluss kriegen ältere Kinder zwar einigermaßen auf, aber Dreijährige dürften damit ihre Schwierigkeiten haben. Ein weiteres Minus: Emil – die Flasche hat eine minikleine Öffnung. Schlecht für die Reinigung, schlecht fürs Einfüllen der Getränke. Ober nervig, vor allem bei Saft! Also pulten wir von da an jedes Mal die Flasche aus ihrer Hülle und füllten die Flüssigkeit mit einem Trichter ein. Da kommt Freude auf, besonders in der morgendlichen Hektik! Außerdem steigert dies das Bruchrisiko der Glasflasche.

Sigg Viva One

Den positiven Eindruck, den wir von ihrer Metallflasche hatten, hat Sigg mit der Viva One wieder gründlich zunichtegemacht – die Flasche wirkt in jeder Hinsicht billig. Das fängt beim Deckel an, der oft nicht gleich aufgeht, weil der Knopf klemmt. Immerhin kann man ihn sichern, der zuständige Schieber hakt aber ebenfalls gerne. Dass der Ausgussstutzen für eine Kinderflasche zu groß ist, fällt da kaum noch ins Gewicht.

Der schlechte Eindruck setzt sich beim Flaschenkörper fort, denn der ist nicht nur zu breit, sondern fühlt sich auch noch richtig eklig an, denn er ist leicht klebrig. Es kommt einem vor, als wäre die Viva One von einer Art Wachsschicht bedeckt. Wir hatten jedes Mal den Drang, uns die Hände zu waschen, nachdem wir das Ding angefasst hatten. Aufgedruckt waren bei unserem Modell die Fische aus dem Disney-Film »Findet Dorie«. Die Druckqualität ist schlecht und man spürt die Schicht mit dem Motiv deutlich, wenn man über die Oberfläche fährt. Es ist abzusehen, dass es nicht auf eine längere Nutzung samt Reinigung in der Spülmaschine ausgelegt ist. Uns wäre lieber gewesen, wenn Sigg in bessere Materialien bzw. deren Verarbeitung investiert hätte, anstatt das Geld in die Filmlizenz zu stecken.

Schlichtweg eine Frechheit ist die Behauptung des Herstellers, die Viva One wäre kohlensäuresicher. Auf dem Deckel prangte sogar noch prominent ein kleiner Aufkleber, der einen grünen Haken neben den Lettern »CO2« zeigt. Wir haben das ausprobiert und mussten feststellen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht: Schon beim ersten Schütteln schäumte unser Wasser sofort aus allen Seiten der geschlossenen Flasche heraus und wir hatten leichte Bedenken, sie überhaupt nochmal zu öffnen. Zum Glück war es nur Wasser, sonst hätten wir anschließend erstmal gründlich die Küche putzen dürfen.

NUK Sports Cup

Die NUK Sports Cup ist nach der Sigg Viva One schon die zweite Flasche, bei der das Budget nach dem Mieten der Disney-Lizenz offenbar ausgeschöpft war, das Motiv war hier allerdings Minnie Maus. Neu gekauft riecht die Flasche erstmal streng nach Chemielager, was zum Glück nach gründlichem Auswaschen und einigen Tagen Auslüftens aufhörte. Der Plastikdeckel hat eine Art Halterungsclip, bei dem wir nicht verstehen, welchen Zweck er erfüllen soll, aber sei’s drum – immerhin stört er nicht.

Was allerdings stört, ist, dass das Mundstück nur mit einiger Kraft herausgezogen werden kann. Das mag zwar Auslaufen verhindern, ist aber für ein Kind viel zu schwergängig und sorgt dafür, dass Mami und Papi dem Spross für jeden Trinkvorgang erst das Mundstück vorbereiten müssen. Den passenden Abschluss bildet eine dünnwandige Plastikkappe, die an die Schalen aus Überraschungseiern erinnert. Dessen ansteckbares Befestigungsband, das ebenfalls aus dünnem Plastik besteht, wird mit einer Art Druckknopf am Rest des Kopfteils befestigt, hält dabei aber nicht richtig – Verlieren und Verschleiß sind da vorprogrammiert.

Fizzii Schmetterling

Gar nicht infrage kommt für uns die Fizzii Schmetterling aus der Schweiz, auch wenn sie auf Amazon fast nur gute Bewertungen absahnt. Wir fragen uns, warum, denn die Kunststoffflasche ohne Weichmacher riecht sehr stark nach Chemie – selbst nach mehrmaliger Reinigung.

Und zum Saubermachen ist sie wegen ihrer Mini-Öffnung auch nicht der Hit. Da kann sie noch so dicht, spülmaschinenfest, leicht und bruchsicher daherkommen und in deutschen Laboren getestet worden sein. Wenn das Wasser nicht schmeckt, nützt alles nichts.

Mepal Flip-Up Campus

Bei der Mepal Flip-Up Campus gefällt uns insbesondere ein Aspekt sehr gut: Sie isoliert sehr gut! Angegeben ist, dass die Flasche für vier Stunden warm hält. Tatsächlich ist das eingefüllte kochende Wasser nach zwölf Stunden immer noch schön warm, nach 24 Stunden wenigstens noch nicht kalt-kalt. Auch optisch kann die Trinkflasche punkten – es gibt vielfältige Designs, von dezent bis hin zu Looks von Paw Patrol und Elsa, der Eiskönigin. Doch dann ändert sich der Eindruck (leider!).

Zunächst das wohl größte Problem: Bei uns zieht die Flip-Up-Flasche beim Trinken unglaublich viel Luft. Wir verschieben den Strohhalm immer wieder, aber perfekt wird das Ergebnis nie – entweder ziehen wir nur Luft oder Flüssigkeit mit viel Luft. Zudem tropft die Flasche leicht, wenn wir sie kräftig schütteln. Schlimmer wird es, wenn wir ein Getränk mit Kohlensäure einfüllen. Von Herstellerseite soll dies kein Problem sein. Wir machen andere Erfahrungen. Schon kleine Mengen sprudeln beim Schütteln der Flasche aus dem (eigentlich) geschlossenen Mundstück. Schade.

Ergobag Trinkflasche

Mhm, hier stimmt unserer Meinung nach manches nicht. Wir haben die Trinkflasche von Ergobag getestet. Was uns hier direkt aufgefallen ist: Die Flasche riecht stark nach Kunststoff! Dabei möchten wir aber auch anmerken: Öko-Test hat die Flasche im Dezember 2024 unter die Labor-Lupe genommen und keine kritischen Inhaltsstoffe gefunden. Um aus der Flasche trinken zu können, muss sie aufgedreht werden – der Deckel ist dann an einem Band befestigt, damit er nicht verloren geht.

Das ergibt Sinn. Was allerdings weniger Sinn ergibt: Damit die Flasche bei kräftigem Schütteln auch wirklich nicht tropft oder gar ausläuft, muss sie sehr fest zugedreht werden. Nur leider bekommt unser fünfjähriges Testkind die Flasche dann nicht mehr alleine auf. Außerdem wollen wir uns nicht darauf verlassen, dass es unser Kind schafft, die Flasche im Kindergarten selbstständig fest genug zuzudrehen. Trinken lässt sich aus der Flasche gut, und sie ist für kohlensäurehaltige Getränke geeignet. Auch hier hält die Trinkflasche für Kinder dem Druck der Kohlensäure stand. Beim Öffnen des Drehverschlusses zischt es und ein wenig Selter sprudelt heraus.

24 Bottles Kids Bottle

Die Kids Trinkflasche von 24 Bottles eignet sich bereits für ganz kleine Kinder. Dementsprechend gering ist auch das Fassungsvolumen – das Ergebnis ist eine kleine, leichte Flasche. Uns persönlich gefallen die liebevollen Designs, auch wenn das natürlich Geschmackssache ist. Der erste Geruch beim Aufdrehen der Flasche ist leicht muffig, doch das verfliegt. Damit die Flasche wirklich auslaufsicher ist, muss sie sehr fest zugedreht werden. Da das aber im wahrsten Sinne des Wortes in den Händen der Eltern liegt, sollte dies kein Problem sein. Zum Trinken müssen Kinder dann nur das Mundstück nach oben klappen. Wenn wir die Flasche stark schütteln, tropft sie leider ein wenig. Und auch beim Trinken haben wir ein paar Probleme. Wird die Flasche richtig herum gehalten, läuft alles gut. Hält das Kind sie jedoch falsch herum (was recht leicht passieren kann), wird Luft gezogen.

Super Sparrow TouchSip

Die Super Sparrow TouchSip ist optisch schlicht gehalten und zudem vom Umfang her sehr breit und damit nicht perfekt für kleine Kinderhände. Wir empfehlen die Trinkflasche für Kinder im Schulalter. Abgesehen davon ist das Handling angenehm: ein Klick und der Deckel springt auf. Außen auf der Flasche finden wir eine Mengenangabe. Die Flasche ist außerdem durchsichtig, sodass wir das Trinkverhalten unseres Kindes gut im Blick behalten können. Das Trinken klappt gut, die Flasche zeigt sich auslaufsicher … Bis wir es mit Kohlensäure versuchen. Obwohl, wir wollen es genau nehmen: Beim Schütteltest geht nichts daneben. Doch öffnen wir die Flasche danach, zischt es nicht nur, es kommt auch noch jede Menge Selter aus der Flasche, nun, man muss fast sagen, geschossen, im hohen Bogen.

Super Sparrow FlipFlow Ultralight Standard Mouth

An die Super Sparrow FlipFlow Ultralight Standard Mouth mussten wir uns zunächst herantasten. Denn Super Sparrow schreibt sich hier – wie der Name schon verrät – ein sehr leichtes Gewicht auf die Fahne. Dieses Leichtgewicht soll auch der Grund sein, weshalb genau diese Flasche gut für Kinder geeignet ist. Doch auf der Verpackung der regulären Standard Mouth steht, sie würde 227 Gramm wiegen, bei der Ultralight steht, sie würde 244 Gramm wiegen. Hä? Ein Glück haben wir die Waage beim Testen zur Hand und überprüfen das Ganze direkt.

Die Standard wiegt circa 260 Gramm, die Ultralight circa 220 Gramm. Damit ist die Ultralight also tatsächlich leichter. Die Super Sparrow Ultralight ist aber nicht nur leicht, sie isoliert auch. Versprochen sind zwölf Stunden für kalte, sechs für heiße Getränke. Das kommt auch gut hin. Nach unserem obligatorischen 12- und 24-Stunden-Überprüfen haben wir dann entsprechend nur lauwarmes beziehungsweise kaltes Wasser. Aber wie gesagt: Die versprochenen Stunden konnten eingehalten werden. Ansonsten gibt es nicht viel mehr zu berichten – die Ultralight ähnelt sehr der Standardausführung.

Alfi Kids Iso Bottle

Die kennen wir doch. Oder doch nicht? Wir haben die Alfi Kids Iso Bottle in unserem Update noch mal in der neuesten Version getestet. Hier ist vieles gleich, aber ein entscheidender Aspekt ist anders: das Mundstück. Hier haben wir nämlich einfach einen Deckel zum Zudrehen. Darunter kommt ein offenes Mundstück zum Vorschein, das einfach an eine reguläre Flasche erinnert. Zum Trinken aber optimal – besonders für das empfohlene Alter von Schulanfängern und Schulanfängerinnen. Die Kohlensäure kann der Flasche nicht viel anhaben – wir schütteln und schütteln und es zeigen sich lediglich einige Tropfen im Deckel, wo sie gut abgefangen werden. Das Isolieren klappt okay – nicht perfekt, aber absolut in Ordnung. Und pssst: Wir haben in die 350-Milliliter-Trinkflasche locker 420 Milliliter reinbekommen.

Camelbak Eddy+ Kids thermoisoliert

Die Camelbak Eddy+ Kids thermoisoliert erinnert an unseren Testsieger. Jedoch gibt es hier entscheidende Unterschiede. Allen voran das Material – der doppelwandige Edelstahl macht hier eine Isolierung möglich. Auch hier wurde sehr großer Wert auf die Materialqualität gelegt – es gibt zahlreiche fröhliche Designs, aus denen man wählen kann. Nach einer Reinigung in der Geschirrspülmaschine bei 70 Grad geht es an den praktischen Test. Den Deckel bekommt man hier leicht aufgeschraubt, und ebenso easy kann man die Flasche mit Flüssigkeit befüllen. Das Trinken muss von unserem Testkind erst einmal geübt werden, denn hier muss auf das Mundstück gebissen und gleichzeitig gesaugt werden. Tricky, aber lernbar. Die Flasche wird stolz herumgezeigt und immer wird begeistert das Mundstück vor- und zurückgeklappt. So öffnet und schließt man die Flasche, die absolut auslaufsicher ist.

Satch XL Trinkflasche

Die ist so groß, dass wir behaupten möchten, dass sie auf den ersten Blick nicht perfekt für Kinder zu sein scheint. Tatsächlich fasst die Satch XL Trinkflasche einen vollen Liter. Damit gehört sie klar zu den größeren Modellen im Test. Das Material ist als Kunststoff angegeben und der Materialeigengeruch fällt bereits beim Auspacken auf. Nach der Reinigung bleibt er nur noch sehr leicht wahrnehmbar.

In Sachen Verarbeitung macht die Flasche einen guten Eindruck. Der Drehverschluss ist mit einem Band an der Flasche befestigt und lässt sich problemlos öffnen und schließen. Ein versehentliches Aufgehen ist nicht zu befürchten. Eine einhändige Bedienung ist allerdings nicht möglich. Im Test gelang es in keinem Fall, die Flasche mit nur einer Hand gleichzeitig festzuhalten und zu drehen.

Insgesamt zeigt sich die Satch-Flasche in puncto Dichtigkeit zuverlässig. Sie bleibt bei normalem Transport, im Liegen, kopfüber, nach kräftigem Schütteln und auch nach dem Falltest dicht. Selbst kohlensäurehaltiges Wasser ist kein Problem: Beim Öffnen pufft es zwar hörbar, auslaufen oder spritzen konnte im Test aber auch nach intensivem Schütteln nichts. Auch wenn ein Kind den Deckel selbst zudreht, bleibt die Flasche im Schütteltest dicht; und das, obwohl sich der Verschluss mit Erwachsenenkraft noch etwas fester nachziehen lässt.

Die Trinköffnung ist recht groß. Dadurch kommt viel Flüssigkeit auf einmal heraus, was beim Gehen oder im Auto etwas Übung verlangt. Für jüngere Kinder ist das nur eingeschränkt praktisch, zumal die Öffnung nicht immer den ganzen Mund abdeckt. Tatsächlich überzeugt uns das Mundstück im Gesamten nicht vollständig, da die Kanten für empfindliche Kinder als etwas hart oder scharfkantig empfunden werden könnten. Der Deckel kann beim Trinken stören, muss er aber nicht – dafür einfach mit Hilfe des Bandes den Deckel vom Gesicht wegdrehen.

Mit 175 Gramm Leergewicht ist die Flasche nicht besonders schwer, ihre Größe macht sie im Kinderalltag dennoch unhandlich. Für kleine Kinderhände ist sie zu dick und zu groß. Mit beiden Händen lässt sie sich halten, sinnvoll erscheint sie aber frühestens ab dem Schulalter. In einen Kita-Rucksack passt sie nicht (immer). In die Seitentasche eines Schulranzens für Erstklässler passte sie im Test nur äußerst knapp. Für Fahrradhalter oder Getränkehalter ist sie ebenfalls zu groß.

Die Reinigung gelingt grundsätzlich unkompliziert. Die Flasche ist spülmaschinengeeignet, lässt sich aber auch per Hand reinigen. Die große Öffnung erlaubt den Einsatz einer Bürste, die Dichtung ist herausnehmbar und die Einzelteile sind gut erreichbar. Im Inneren des Deckels könnten sich an den Rändern jedoch leichter Rückstände sammeln. Wer nicht regelmäßig die Spülmaschine nutzt, muss hier besonders gründlich reinigen.

Den Falltest übersteht die Flasche ohne Dellen, Risse oder Brüche. Auch der aufgedruckte Schriftzug hält Reiben und intensives Kratzen aus.

Affenzahn Trinkflasche

Die Trinkflasche von Affenzahn fasst etwa 0,43 Liter. Der Flaschenkörper besteht aus Tritan, einem angeblich absolut bruchsicheren Kunststoff. Eine Altersempfehlung gibt der Hersteller nicht an. Da sich die Flasche aber auch über einen Trinkhalm nutzen lässt, wirkt sie aus unserer Sicht bereits für Kindergartenkinder ab etwa drei Jahren geeignet. Ganz schmal ist der Flaschenkörper allerdings nicht, kleinere Kinder greifen daher möglicherweise besser mit beiden Händen zu.

Beim Auspacken riecht die Flasche recht deutlich nach Kunststoff. Auch nach der Reinigung bleibt ein leichter Geruch zurück. Die Verarbeitung macht dagegen einen sehr guten Eindruck. Der Aufdruck zeigte sich im Test widerstandsfähig, auch nach Reiben und Kratzen. Die Motive sind liebevoll gestaltet, im Test lag uns die Variante im Wald-Look vor.

Der Verschluss funktioniert über eine Trinköffnung, die zum Öffnen hoch- und zum Schließen heruntergeklappt wird. Das gelingt leicht, auch mit einer Hand. Kinder können die Flasche also selbstständig bedienen, der Verschluss rastet sicher ein. Ein versehentliches Öffnen ist kaum zu erwarten, dafür müsste schon einiges unglücklich zusammenkommen. Praktisch ist auch der Tragegriff, der für viele Kindertrinkflaschen ja schon zur Standardausrüstung gehört.

In den Dichtigkeitstests überzeugt die Affenzahn-Flasche. Sie bleibt bei normalem Transport, im Liegen, kopfüber, nach kräftigem Schütteln und auch nach dem Falltest dicht. Tropfen, Auslaufen oder Spritzen traten nicht auf. Für kohlensäurehaltiges Wasser gibt es keine klare Angabe. Unsere Empfehlung wäre deshalb, darauf zu verzichten. Wenn nicht explizit angegeben, sind die Flaschen in der Regel nicht darauf ausgelegt, auch Sprudel auslaufsicher in sich zu halten.

Beim Trinken zeigt sich die Flasche vielseitig: Sie kann gekippt oder über den Strohhalm genutzt werden. Gerade unterwegs, beim Gehen oder im Auto, ist die Strohhalmfunktion praktisch. Die Öffnung ist nicht zu groß und liegt angenehm am Mund, und das Trinken gelingt ohne starkes Saugen und ohne Kleckern. Allerdings hatten wir den Eindruck, beim Trinken leicht Luft mitzuziehen – nicht stark, aber spürbar. Ohne Strohhalm bleibt außerdem ein Rest in der Flasche zurück. Ist nur noch etwa ein Fingerbreit Flüssigkeit enthalten, gelangt sie nicht mehr zuverlässig in die Trinkausgabe.

Mit 135 Gramm Leergewicht ist die Flasche nicht schwer. In Kinderhänden liegt sie trotz ihrer etwas dickbäuchigen Form gut. In Kita-Rucksack und Schulranzen-Seitentasche passt sie problemlos, in Fahrradhalter oder Getränkehalter gerade so.
Die Reinigung ist grundsätzlich gut machbar. Die Flasche ist bis 65 Grad spülmaschinengeeignet. Auch per Hand lässt sie sich reinigen, wobei der Deckel – wie bei vielen Trinkflaschen – Ecken und Ritzen mitbringt, in denen man sorgfältiger arbeiten muss. Die Öffnung ist groß genug für eine Bürste, die Dichtung lässt sich herausnehmen, Strohhalm und Ventil sind gut erreichbar.

Affenzahn Trinkflasche Edelstahl

Fast so wie ihr Schwester-Modell, nur aus anderem Material, ist die Trinkflasche Edelstahl von Affenzahn. In Aufbau und Handhabung entspricht sie weitgehend der Kunststoffvariante von Affenzahn. Auch hier lässt sich über die aufklappbare Trinköffnung entweder durch Kippen oder über den Strohhalm trinken. Gerade für Kindergartenkinder ist das praktisch, weil die Flasche unterwegs, beim Gehen oder im Auto gut kontrollierbar bleibt.

Beim Trinken ist die Edelstahlflasche ebenso komfortabel wie die Kunststoffversion. Die Öffnung ist nicht zu groß, das Mundstück angenehm, Kleckern lässt sich gut vermeiden. Über den Strohhalm funktioniert das Trinken besonders einfach. Wie bei der anderen Affenzahn-Flasche fiel allerdings auf, dass beim Trinken leicht Luft mitgezogen werden kann. Ohne Strohhalm bleibt außerdem ein kleiner Rest zurück, wenn nur noch wenig Flüssigkeit in der Flasche ist.

Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck. Der Edelstahlkörper wirkt robuster und hochwertiger als Kunststoff, ist aber nicht völlig unempfindlich. Bei einem normalen Sturz blieb die Flasche unproblematisch. Erst wenn sie sehr stark belastet oder wirklich heftig fallen gelassen wird, können leichte Dellen entstehen. Dafür muss man sie im Test allerdings schon deutlich stärker herausfordern als im üblichen Alltag.

Trixie Mr. Fox Trinkflasche

Die Mr. Fox Trinkflasche von Trixie aus Edelstahl fasst 350 Milliliter. Bei vielen Online-Vertreibern findet sich der Zusatz „Baby“ im Namen. Allerdings widerspricht sich das mit der Altersempfehlung des Herstellers „ab 3 Jahre“. Der Flaschenkörper besteht aus rostfreiem Edelstahl, beim Deckel ist Kunststoff angegeben. Damit wirkt das Modell schon auf den ersten Blick kindgerecht, aber zugleich stabil und hochwertig.

Tatsächlich macht die Verarbeitung auch im weiteren Test einen sehr guten Eindruck. Die Flasche bleibt bei jeder Herausforderung dicht. Und selbst bei stärkerer Belastung zeigten sich keine Dellen, Risse oder Brüche. Auch die Beschichtung beziehungsweise das Motiv hielt im Test stand und kratzte nicht ab.

Die Trinköffnung wird ein- und ausgeklappt. Das Öffnen und Schließen funktioniert leicht, auch mit einer Hand. Kinder können die Flasche grundsätzlich selbstständig bedienen. Beim Auffüllen und Zuschrauben des Deckels würden wir dennoch die Hilfe von Erwachsenen einplanen, weil der Deckel wirklich fest zugedreht werden muss.

Beim Trinken überzeugt die Trixie-Flasche besonders. Die Trinköffnung ist angenehm, die Trinkmenge ausreichend, das Mundstück fühlt sich sehr gut an. Es muss nicht stark gesaugt werden, Kleckern war im Test kein Thema. Auch beim Gehen oder im Auto lässt sich die Flasche gut nutzen. Für Sprudel macht der Hersteller keine Angabe. Unsere Empfehlung wäre deshalb, wie bei solchen Modellen üblich, auf kohlensäurehaltige Getränke zu verzichten.

Für Kinderhände passt das Modell sehr gut. Größe, Gewicht und Design sind perfekt auf kleine Nutzer abgestimmt. Die Flasche liegt gut in der Hand, ist angenehm griffig und rutschfest. Das große Plus: Während viele andere Flaschen schlicht zu sperrig für den Kindergartenrucksack sind, glänzt die Mr. Fox Trinkflasche mit echten Kompaktmaßen. Mit ihren 350 Millilitern passt sie optimal in jeden Kita-Rucksack, die Schulranzen-Seitentasche sowie in gängige Fahrrad- und Getränkehalter. Für den Kindergartenalltag ist das Volumen absolut ausreichend und spart wertvollen Platz – lediglich für lange Tagesausflüge könnte die Füllmenge etwas knapp werden.

Die Reinigung muss per Hand durchgeführt werden, gelingt aber alles in allem gut, auch wenn der Deckel – wie bei vielen Trinkflaschen – die anspruchsvollste Stelle bleibt. Die Dichtung lässt sich herausnehmen. Die Öffnung ist allerdings nicht groß genug für eine gewöhnliche Spülbürste, sondern nur für bestimmte Flaschenbürsten geeignet.

Nuk by Contigo Easy Sip Cup

Der Easy Sip Cup von Nuk by Contigo fasst 420 Milliliter. Der Hersteller empfiehlt die Trinkflasche ab etwa vier Jahren. Nach dem Auspacken verbleibt auch nach der Reinigung ein leichter Kunststoffgeruch an der Tritan-Flasche. Der tatsächliche erste Eindruck wird jedoch von einem ganz anderen Detail dominiert: dem markanten Verschluss.

Die Trinköffnung kann zusätzlich mit einem Deckel geschlossen werden, dicht bleibt der Becher aber auch ohne den Deckel. Dafür sorgt eine Art Kugel in der Trinköffnung. Erst wenn ein Knopf gedrückt wird, schiebt sie sich leicht nach hinten und gibt Flüssigkeit frei. Das ist interessant konstruiert, aber zunächst ungewohnt. Kinder können die Flasche bedienen, wenn sie den Dreh einmal verstanden haben. Gerade kleinere Kinder brauchen dafür aber vermutlich mehrere Anläufe.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen guten Eindruck. Nach dem Falltest zeigten sich keine Dellen, der Aufdruck beziehungsweise das Motiv blieb stabil und blätterte nicht ab.

Im Dichtigkeitstest schneidet der Easy Sip Cup (eigentlich) gut ab. Die Trinkflasche bleibt bei normalem Transport dicht, sogar wenn der Deckel geöffnet ist. Auch im Liegen, kopfüber und nach kräftigem Schütteln läuft nichts aus.

Beim Trinken zeigt sich dagegen die größte Schwäche. Grundsätzlich kommt genug Flüssigkeit heraus, starkes Saugen ist nicht nötig und die einhändige Bedienung funktioniert. Trotzdem kleckert die Flasche im Test: Nach dem Trinken bleibt immer ein kleiner Rest Wasser in der Trinköffnung zurück, der anschließend durchsickert. Für unterwegs, beim Gehen oder im Auto ist der Becher daher nur eingeschränkt praktisch. Eigentlich wäre das Konzept dafür gut geeignet, der Kleckerrest stört aber deutlich.

Auch an das Mundstück konnten wir uns nicht richtig gewöhnen. Die Trinköffnung ist sehr kurz, der Mund liegt eher darauf, als dass er sie angenehm umschließt. Das fühlt sich ungewohnt an und war für uns weniger angenehm als bei klassischen Trinköffnungen oder Strohhalmflaschen.

Doch auch in der Handhabung für kleine Kinder gibt es aber Abzüge: Der Flaschenkörper ist ziemlich dickbäuchig und liegt aus unserer Sicht nicht gut in kleinen Kinderhänden. In eine Schulranzen-Seitentasche passt sie, ein Kita-Rucksack ist mit ihr allerdings schnell recht voll. Die Oberfläche wirkt zudem eher rutschig.

Die Reinigung ist ein weiterer klarer Kritikpunkt. Zwar ist die Flasche spülmaschinengeeignet und die Öffnung groß genug für eine Bürste. Der Deckel lässt sich per Hand aber nur schwer gründlich reinigen. Durch die besondere Konstruktion entstehen viele extra Kanten, Ecken und Ritzen. Genau dort können sich Rückstände sammeln. Wer lieber auf den Einsatz einer Geschirrspülmaschine verzichten möchte, wird hier herausgefordert.

Waterdrop Toddler Bottle Steel

400 Milliliter passen in die Waterdrop Toddler Bottle Steel. Die Trinkflasche mit Strohhalm besteht aus Edelstahl und wird für Kinder ab zwei Jahren empfohlen. Beim Auspacken riecht sie nur ganz leicht nach „neu“, nach der Reinigung bleibt kein Geruch zurück. Mit 150 Gramm Leergewicht ist sie angenehm leicht und wirkt in Größe und Form gut auf kleine Kinderhände abgestimmt.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Nach dem Sturztest zeigten sich keine Dellen, auch die Beschichtung beziehungsweise das Motiv blieb robust und kratzte nicht ab.

Im Alltagstest bleibt die Flasche zuverlässig dicht – der Verschluss sitzt sicher. Er wird auf- und eingeklappt, lässt sich leicht bedienen und rastet sauber ein. Kinder können die Flasche selbstständig öffnen und schließen, auch einhändig funktioniert die Bedienung.

Beim Trinken kleckert und spritzt nichts. Auch das Mundstück fühlt sich grundsätzlich sehr angenehm an. Ein Detail stört jedoch: Am Mundstück steht ein kleiner Kunststoffstift hervor, der beim Schließen in das Ventil gedrückt wird. Beim Trinken stößt genau dieser winzige Vorsprung gegen die Oberlippe, was wir als unangenehm empfunden haben.

Irritierend sind auch die Angaben zur Nutzung mit warmen Getränken. Waterdrop gibt eine Eignung bis 50 Grad an. Online wird die Flasche teils als Isolierflasche bezeichnet, auf der Herstellerseite wird dies aber nicht explizit ausgelobt. Das bestätigt auch der Praxistest. Die Außenwand wurde innerhalb weniger Sekunden sehr heiß, das sehr warme Wasser war nach fünf Stunden vollständig abgekühlt. Als Warmhalteflasche eignet sie sich daher nicht. Für heiße Getränke würden wir sie schon wegen der schnell warm werdenden Außenseite nicht empfehlen.

In den Rucksack passt die Flasche problemlos. Sie findet Platz im Kita-Rucksack, in der Seitentasche eines Schulranzens sowie in Fahrradhalter oder Getränkehalter.

Bei der Reinigung gibt es leichte Einschränkungen. Die Flasche ist nicht spülmaschinengeeignet. Per Hand lässt sie sich grundsätzlich ordentlich säubern, allerdings macht der Deckel – wie bei vielen Trinkflaschen mit Ventil – etwas mehr Arbeit. Außerdem passt nur eine kleine Flaschenbürste durch die Öffnung.

Yeti Rambler Jr

Boah, ist die schwer. Das war unser erster Gedanke, als wir die Yeti Rambler Jr das erste Mal in der Hand hielten. Robust, zuverlässig, schwer – die drei Attribute passen in jedem Fall zu dieser Trinkflasche.

Auch wenn Yeti seine Kindertrinkflaschen ab 3 Jahren empfiehlt, sehen wir dies nur eingeschränkt so. Der Flaschenkörper ist dickbäuchig, dazu kommt das hohe Leergewicht von etwa 0,5 Kilogramm. Ganz kleine Kinder müssen die Flasche in jedem Fall mit beiden Händen halten. Auch der Griff ist auffällig: Er ist groß, eher steif und praktisch und kann daher je nach Statur des Kindes beim Tragen als zu wuchtig und unhandlich empfunden werden.

Der Verschluss besteht aus einer Trinkvorrichtung, die auf- und zugeklappt wird. Das funktioniert leicht, Kinder können die Flasche grundsätzlich selbstständig bedienen. Getrunken werden kann entweder über den Strohhalm oder durch Kippen der Flasche. Das Mundstück ist angenehm, fällt aber – passend zur gesamten Flasche – relativ groß aus.

In den Dichtigkeitstests zeigt sich die Rambler Jr zuverlässig. Auch nach dem „Wir-lassen-die-Flasche-etliche-Male-herunterfallen“-Test sind keine Dellen zu sehen.

Im Alltag passt die Flasche in die Seitentasche eines Schulranzens. In einen Kita-Rucksack jedoch nur eingeschränkt, denn danach bleibt nicht mehr viel Platz für andere Dinge. Auch ist sie für viele Getränkehalter am Fahrrad oder im Auto zu groß.

Für kohlensäurehaltiges Wasser ist die Flasche nicht geeignet. Auch heiße Getränke schließt der Hersteller aus. Ihre Idee: kalte Getränke so richtig schön kalt halten. Das hat bei uns im Test auch zuverlässig geklappt. Dennoch wollten wir mehr wissen und haben die Sache mit dem heißen Wasser trotzdem einmal ausprobiert: Nach sieben Stunden war das nahezu kochend eingefüllte Wasser noch immer angenehm warm. Die Außenwand blieb dabei kalt, lediglich der Deckel wurde recht warm. Nichtsdestotrotz sollte man sich an die Herstellerangabe halten und die Flasche vor allem für kalte Getränke nutzen.

Satch Trinkflasche Edelstahl

Und hier haben wir die nächste Satch im Test, diesmal die Trinkflasche aus Edelstahl. Vieles gleicht dem Schwestermodell aus Kunststoff, denn auch diese Flasche überzeugt mit einer großen Öffnung zum Auf- und Zudrehen, ihrer Robustheit und dem auslaufsicheren, aber dafür auch recht dickbäuchigen Design.

Eine Altersempfehlung gibt der Hersteller nicht an. Durch Größe, Gewicht und Umfang wirkt sie aus unserer Sicht aber eher wie ein Modell für größere Kinder als für den frühen Kindergartenalltag.

Im Alltag schlägt sich die Satch-Flasche auch gut, wenn auch mit kleinen Abstrichen. Sie lässt sich zwar in einem Kita-Rucksack verstauen, nimmt dort aber extrem viel Platz weg. Auch in die Seitentasche eines Schulranzens passt sie nur mit Mühe.

Für heiße Getränke ist die Flasche laut Angabe bis 85 Grad geeignet. Im Test war das Getränk nach sieben Stunden noch leicht warm. Die Außenwand blieb angenehm, nur der Deckel erhitzte sich etwas. Die Isolierfunktion ist auch der größte Unterschied zur Satch-Trinkflasche aus Kunststoff.

Thermos Kids Funtainer

Der Kids Funtainer von Thermos fasst 350 Milliliter und besteht aus Edelstahl. Eine Altersempfehlung gibt der Hersteller nicht an. Beim Auspacken riecht die Flasche nur leicht nach Material, der erste Eindruck ist insgesamt hochwertig. Die Verarbeitung wirkt sehr gut. Das Konzept ist klar auf Kinder ausgelegt: Deckel auf Knopfdruck, Strohhalm hoch, trinken.

In puncto Dichtigkeit zeigt sich die Kids-Funtainer-Flasche zuverlässig. Sie blieb im Test absolut dicht. Auch die Bedienung funktioniert unkompliziert. Der Deckel springt per Knopfdruck auf, geschlossen wird er wieder von Hand. Das gelingt leicht, auch Kindern und auch einhändig. Praktisch ist außerdem der Henkel. Er kann ein- und ausgeklappt werden und eignet sich zum Tragen oder Befestigen am Rucksack, ohne ständig im Weg zu sein.

Beim Trinken spielt die Kids Funtainer ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen aus. Der Strohhalm macht die Nutzung einfach, gerade unterwegs oder für jüngere Kinder. Es muss nicht kompliziert gekippt werden, die Trinkmenge ist gut kontrollierbar. Schade ist allerdings der recht intensive Eigengeruch, der vom Strohhalm beziehungsweise dem Trinksystem ausgeht. Das fällt beim Trinken stärker auf als der leichte Geruch der Flasche selbst.

Heiße Getränke sind laut Hersteller nicht vorgesehen. Wir haben es trotzdem ausprobiert: Kochend heiß eingefülltes Wasser war nach sieben Stunden noch angenehm warm. Die eigentliche Herstellerangabe bezieht sich aber auf kalte Getränke. Thermos verspricht bis zu zwölf Stunden kaltes Wasser – hierfür gibt es von uns einen „Check“.

er Hersteller bewirbt die Flasche als besonders robust und langlebig. Die Praxis zeigt etwas anderes: Im Edelstahl entstanden vergleichsweise schnell kleine Dellen. Funktional war das kein Problem, optisch und mit Blick auf das Herstellerversprechen fällt es dennoch negativ auf.

So haben wir getestet

Für unseren Vergleich wählen wir eine möglichst breite Auswahl an Modellen aus – von Flaschen für Kleinkinder bis hin zu Varianten für ältere Kinder, aus Kunststoff, Edelstahl oder Glas, isolierend oder nicht isolierend. Auch Flaschen, die laut Hersteller für kohlensäurehaltige Getränke geeignet sind, beziehen wir in den Test ein. Der gesamte Praxistest dauerte drei Wochen.

Zu Beginn zählt der erste Eindruck. Direkt nach dem Auspacken prüfen wir jede Flasche auf auffällige Gerüche – etwa nach Kunststoff, Chemikalien oder Weichmachern. Wir begutachten die Verarbeitung: Wir kontrollieren, ob das Material stabil wirkt, ob scharfe Kanten oder wackelige Verschlüsse vorhanden sind und ob es Mängel in der Materialqualität gibt.

Auch das Design fließt in die Bewertung ein. Wir untersuchen, ob die Motive kindgerecht sind, ob es unterschiedliche Varianten für verschiedene Altersgruppen gibt und wie hochwertig die Drucke verarbeitet sind. Besonders bei bedruckten Kunststoffflaschen prüfen wir, ob Farben und Motive auch nach mehrmaligem Spülen gut erhalten bleiben.

Ein weiteres Kriterium ist die Ergonomie. Wir beurteilen, ob sich die Flasche gut greifen lässt, ob sie Griffmulden oder rutschfeste Flächen bietet und wie sie in kleinen Kinderhänden liegt. Das Gewicht und die allgemeine Handhabung – etwa durch Trageschlaufen oder Haltegriffe – fließen ebenfalls in die Bewertung ein.

Im nächsten Schritt überprüfen wir die Herstellerangaben: Ist die Flasche spülmaschinenfest, isolierend oder für kohlensäurehaltige Getränke geeignet? Die Spülmaschinenfestigkeit testen wir bei 65 Grad im oberen Spülkorb. Die Isolierleistung messen wir nach zwölf und 24 Stunden – sowohl mit kalten als auch mit heißen Getränken. Bei Modellen für kohlensäurehaltige Getränke beobachten wir, ob die Flasche Druck standhält, ob sie beim Öffnen zischt und ob sie dauerhaft dicht bleibt.

Auch die Bedienbarkeit spielt eine Rolle. Wir prüfen, wie leicht sich die Flasche öffnen und schließen lässt, ob Kinder die Verschlüsse intuitiv bedienen können und ob das Zusammenspiel von Deckel und Flaschenkörper reibungslos funktioniert.

Ein zentrales Kriterium ist die Auslaufsicherheit. Dazu schütteln wir die Flaschen kräftig, drehen sie auf den Kopf und bewegen sie in alle Richtungen. Danach testen auch Kinder selbst, wie dicht die Flaschen im Alltag bleiben. Nur Modelle, die in allen Situationen zuverlässig dicht halten, erhalten unser Siegel für Auslauf- und Tropfsicherheit.

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Trinkflasche für Kinder Test: Kinder Trinkflaschen Gruppenbild 2026
Trinkflasche für Kinder Test: Gruppenbild Trinklflschen
Trinkflasche für Kinder Test: Img
Trinkflasche für Kinder Test: Trinkflaschen Alle
Trinkflasche für Kinder Test: Kindertrinkflasche Gruppenfoto
Trinkflasche Test: Trinkflaschen Gruppenfotos
Test: Die beste Trinkflasche für Kinder – Trinkflaschen Test 2 1 scaled

Anschließend bewerten wir das Trinkverhalten. Wir untersuchen, wie groß die Trinköffnung ist, ob die Flasche gekippt werden muss, ob gesaugt werden muss oder ein Strohhalm integriert ist. Auch der Trinkfluss wird beurteilt – also ob zu viel oder zu wenig Flüssigkeit auf einmal kommt. Die Eignung für Kinder ergibt sich dabei oft sehr schnell. Auch das Befüllen testen wir: Eine zu enge Öffnung erschwert das Nachfüllen – insbesondere bei Getränken mit Kohlensäure oder Fruchtstücken.

Zum Abschluss begleiten uns die Flaschen im Alltag: auf dem Fahrrad, im Kindergarten oder auf Ausflügen. Wir beobachten, wie kratzfest die Materialien sind, ob sie Stürze überstehen und ob sich der Aufdruck schnell abnutzt. So zeigt sich, wie robust und langlebig ein Modell wirklich ist.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste Trinkflasche für Kinder?

Die beste Trinkflasche für Kinder ist die Camelbak Eddy+ Kids 400 ml Flasche. Sie hat ein kindgerechtes Design, kommt in vielen Varianten, ist komplett dicht und spülmaschinenfest. Zudem ist sie angenehm leicht und bruchfest sowie geruchs- und geschmacksneutral. Das Kind kann die Flasche selber öffnen und wieder verschließen und am sehr handlichen Griff tragen. Doch auch andere Trinkflaschen für Kinder konnten uns im Test überzeugen.

Aus welchem Material sollte eine Trinkflasche sein?

Glas gilt als gesundheitlich absolut unbedenklich, ist aber empfindlich. Trinkflaschen aus Edelstahl oder Aluminium sind lebensmittelecht, rostfrei und enthalten in der Regel keine ungesunden Stoffe. Sie sind oft nicht so schwer wie Glasflaschen und dabei extrem stabil. Kunststoffflaschen sind mittlerweile meist BPA-frei, denn der Bestandteil Bisphenol A (BPA), ein Weich- bzw. Hartmacher, könnte sich vor allem bei höheren Temperaturen aus Plastik lösen und das weibliche Geschlechtshormon Östrogen beeinflussen. Tritan, ein relativ neuer Kunststoff, ist eine interessante Alternative zu herkömmlichen Plastikflaschen. Er gilt als BPA-frei, geschmacksneutral, wärmebeständig, sehr stabil, leicht und spülmaschinenfest.

Wie reinigt man eine Trinkflasche am besten?

Man sollte das Gefäß regelmäßig gründlich ausspülen. Besonders sauber kriegen Sie die Behälter – ordentlich in Einzelteile zerlegt – in der Spülmaschine. Vorausgesetzt, das Produkt darf darin gereinigt werden. Allerdings nimmt auf diese Weise auch die Lebensdauer ab. Hilfreich ist auch eine Flaschenbürste. Gegen Gerüche helfen darüber hinaus Chlorreiniger oder auch Backpulver oder Haushaltsnatron.

Sind Trinkflaschen wirklich dicht?

Generell sind oft alte oder schlecht verarbeitete Gummidichtungen verantwortlich für undichte Behälter. Auch das falsche Getränk kann die Flasche mit der Zeit anfällig machen. Deswegen raten viele Hersteller davon ab, Trinkflaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken zu befüllen. Bei Glasflaschen ist das aber kein Problem, wenn denn der Deckel mitspielt. Zudem haben die meisten Flaschen aus Metall die Tendenz, sich zu verbeulen, sodass irgendwann das Gewinde am Flaschenhals nicht mehr hundertprozentig schließt.

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