Trotz der mitunter klirrenden Kälte hat der Winter auch seine schönen Seiten. Sonnige Hänge, frischer Pulverschnee und perfekt präparierte Abfahrten – jeder, der Wintersport betreibt, weiß, was für ein Freiheitsgefühl man auf der Piste empfindet.
Damit dem Fahrgefühl nichts im Wege steht, braucht man eine gute Ausrüstung. Neben einem Helm ist eine gute Skibrille unverzichtbar. Eine Skibrille, die drückt, beschlägt oder rutscht, kann einem schließlich schnell den Spaß verderben. Eine gute Skibrille hingegen passt sich der Gesichtsform an, schützt vor Blendung und verdeutlicht Konturen im Schnee.
Damit Sie keinen Fehlkauf tätigen, haben wir 28 Skibrillen bei unzähligen Abfahrten, Skitouren und bei jedem Wetter getestet und auf Herz und Nieren geprüft. Dabei haben sich fünf Modelle herauskristallisiert, die wir besonders empfehlen – egal ob für Sparfüchse oder Style-Liebhaber.
Kurzübersicht
Naked Optics Troop Evo

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Nachhaltiges Material
- Einfacher Scheibenwechsel
- Großes Sichtfeld
Wer Wert auf viel Style bei gleichzeitig viel Komfort legt, liegt mit der Naked Optics Troop Evo genau richtig. Durch den magnetischen Scheibenwechsel kann das Glas in Windeseile an das Wetter angepasst werden. Mit den unterschiedlichen Brillenbändern, der Farbe des Rahmens und den unterschiedlichen Gläsern findet jeder seinen Style. Ein Extra-Modell für Brillenträger ist zum gleichen Preis erhältlich.
Oakley Line Miner L Rene Rinnekangas Signature Series
Die Oakley Line Miner L Rene Rinnekangas Signature Series ist eine sehr gute Skibrille und wurde vom gleichnamigen finnischen Star-Snowboarder mitentwickelt. Sie zeichnet sich durch ihren hervorragenden Tragekomfort sowie ihre hochwertige Verarbeitung aus.
Vallon Freebirds

- Hoher Tragekomfort
- Gute Belüftung
- Guter Halt am Helm
- Leicht eingeschränktes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel
- Schlechte Sicht mit Standardglas bei schlechten Wetterverhältnissen
Die Vallon Freebirds ist unser Design-Tipp. Sie eignet sich für alle, die Wert auf Style und Funktionalität legen. Das Band der Freebirds ist im Retro-Look gestaltet und definitiv ein Hingucker. Die Brille sieht gut aus und empfiehlt sich darüber hinaus dank ihres guten Tragekomforts.
Oakley Line Miner Pro L
Die Oakley Line Miner Pro L ist unsere Empfehlung für alle, die keinerlei Abstriche im Hinblick auf ihre Skibrille machen wollen. Die Line Miner Pro L bietet ein kristallklares Sichtfeld, eine ausgezeichnete Kontrastverstärkung und dank hauseigener Switchlock-Technologie einen schnellen Scheibenwechsel auf der Piste. Für den hohen Preis werden ein zusätzliches Glas und eine hochwertige Transporttasche mitgeliefert.
OutdoorMaster Skibrille Pro

- Sehr günstig
- Hoher Tragekomfort
- Vielfältige Linsenoptionen
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Beschichtung
- Materialqualität
Die OutdoorMaster Skibrille Pro ist der Geheimtipp für preisbewusste Pistenfans, die auf nichts verzichten wollen: Ein flexibles, magnetisches Linsenwechselsystem, OTG-Kompatibilität für Brillenträger und ein breites Sichtfeld machen sie zu unserem Preistipp. Ideal für alle, die hochwertige Features und Komfort zu einem erschwinglichen Preis suchen.
Vergleichstabelle
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- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Nachhaltiges Material
- Einfacher Scheibenwechsel
- Großes Sichtfeld

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Gute Verarbeitung
- Leicht eingeschränktes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Hoher Tragekomfort
- Gute Belüftung
- Guter Halt am Helm
- Leicht eingeschränktes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel
- Schlechte Sicht mit Standardglas bei schlechten Wetterverhältnissen

- Sehr gute Kontrastverstärkung
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Nachhaltiges Material
- Einfacher Scheibenwechsel
- Zwei Scheiben im Lieferumfang
- Teuer

- Sehr günstig
- Hoher Tragekomfort
- Vielfältige Linsenoptionen
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Beschichtung
- Materialqualität

- Sehr gute Passform
- Kontrastreiche, klare Sicht
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Einfacher Scheibenwechsel
- Zwei Scheiben im Lieferumfang
- Teuer

- Hoher Tragekomfort
- Sehr gute Kontrastverstärkung
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Einfacher Scheibenwechsel
- Teuer

- Hoher Tragekomfort
- Sehr gute Anti-Fog-Beschichtung
- Sehr gute Kontrastverstärkung
- Jochbeinschutz
- Großes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Einfacher Scheibenwechsel
- Nachhaltiges Material
- Leicht eingeschränktes Sichtfeld

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Sehr gute Kontrastverstärkung
- Großes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Gute Kontrastverstärkung
- Großes Sichtfeld
- Guter Halt am Helm
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Gute Kontrastverstärkung
- Großes Sichtfeld
- Robuster Rahmen
- Nachhaltiges Material
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Hoher Tragekomfort
- Robuster Rahmen
- Guter Halt am Helm
- Nachhaltige Materialien
- Flaches Sichtfeld

- Hoher Tragekomfort
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Kleines Sichtfeld

- Hoher Tragekomfort
- Gute-Anti-Fog-Beschichtung
- Robuster Rahmen
- Photochrome Scheibe
- Enge Nasenpartie

- Hoher Tragekomfort
- Großes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Geringer Tragekomfort
- Kleines Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Robuster Rahmen
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Kleines Sichtfeld
- Schlechte Sicht mit Standardglas bei schlechten Wetterverhältnissen

- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Gute Kontrastverstärkung
- Großes Sichtfeld
- Photochrome Scheibe
- Einfacher Scheibenwechsel
- Teuer
- Band lässt sich sich schwer verstellen
- Glas wirkt nicht sonderlich robust

- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Gute Belüftung
- Kleines Sichtfeld
- Brille rutscht auch bei engem Band

- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Großes Sichtfeld
- Geringer Tragekomfort
- Instabiler Magnetismus
- Glas verkratzt schnell

- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Gute Kontrastverstärkung
- Geringer Tragekomfort
- Enge Nasenpartie
- Leicht eingeschränktes Sichtfeld

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Kein Schnellscheibenwechsel
- Schlechte Verarbeitung
- Schlechte Sicht bei schlechten Wetterverhältnissen

- Günstig
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Gute Kontrastverstärkung
- Komfortabel
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Materialqualität
- Wirkt insgesamt etwas billig
- Keine Scheibenwechselfunktion
- Rahmen knackt sehr laut

- Großes Sichtfeld
- Robuster Rahmen
- Gute Kontrastverstärkung
- Gute Belüftung
- Drückt an der Schläfe

- Sehr gute Anti-Fog-Beschichtung
- Sehr gute Kontrastverstärkung
- Gute Belüftung
- Teuer
- Kleine Passform
- Kleines Sichtfeld

- Günstig
- Hoher Tragekomfort
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Knacken des Rahmens
- Wirkt insgesamt etwas billig
- Kein Wechseln der Gläser möglich
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Mit guter Sicht durch den Schnee: Skibrillen im Test
Die Brille verbessert die Sicht, die Sonnenbrille schützt die Augen vor der Sonne, die Skibrille bzw. Snowboardbrille schützt unsere Augen vor der Sonne und verbessert die Kontraste im Schnee. Durch die Skibrille können Unebenheiten früher erkannt und somit Stürze verhindert werden.
Um die Sicht bei allen Witterungsbedingungen sicherzustellen und die Kontraste in dem sonst sehr farblosen, weißen Schnee zu verbessern, entwickeln die Hersteller von Skibrillen immer wieder neue Technologien. Doch nicht nur die Sicht spielt eine große Rolle bei der Skibrille: Da wir diese meist den gesamten Skitag tragen, ist auch der Tragekomfort eine wichtige Komponente.
Der Aufbau von Skibrillen
Der Aufbau von Ski- und Snowboardbrillen folgt nahezu immer dem gleichen Prinzip: eine Scheibe bzw. Linse aus Kunststoff, meistens mit doppelter Verglasung, gefasst in einem Rahmen, der mit einer weichen Schaumstoffschicht am Gesicht abschließt. Getragen wird die Brille nicht mit Bügeln, sondern mit einem umlaufenden Brillenband, das entweder unter oder über dem Helm getragen werden kann.
Das Glas einer Skibrille ist meistens gewölbt, jedoch setzen mittlerweile viele Hersteller auch wieder auf gerade Brillen. Man spricht hier von sphärischen und zylindrischen Scheiben. Die sphärischen Scheiben ahmen die Form des Auges nach und sollen die Sicht weniger verzerren. Die zylindrischen Scheiben sind flach, können mittlerweile aber ebenfalls eine verzerrungsfreie Sicht besitzen.
Neben der Form der Gläser wird auch zwischen Wechselscheibenbrillen und klassischen Skibrillen ohne die Möglichkeit, die Scheiben zu wechseln, unterschieden. Bei den Wechselscheibenbrillen lässt sich, wie der Name auch schon vermuten lässt, die Scheibe wechseln. Für Wetteränderungen müsste also bei den Nicht-Wechselscheibenbrillen eine komplett neue Brille her, bei den Brillen mit Wechselsystem kann ein zusätzliches Glas erworben werden.
Darauf sollten Sie beim Skibrillenkauf achten
Damit die Skibrille optimalen Schutz bietet und lange getragen werden kann, sollte die Passform an oberster Stelle stehen. Es empfiehlt sich, verschiedene Brillen in einem Fachgeschäft anzuprobieren, da sich die Köpfe und Gesichtsformen von Mensch zu Mensch unterscheiden.
Auch die Größe von Skibrillen kann sich stark unterscheiden. Für manch einen mag die Brille ein wenig zu klein sein, dann drückt sie unangenehm auf die Augen. Für andere ist sie zu groß, dann bilden sich Öffnungen zwischen dem Schaumstoff und dem Gesicht, wo der Fahrtwind hineinziehen kann.
Außerdem sollte das Glas für die Witterungsbedingungen passen. In diesem Zusammenhang liest man oft von VLT (visible light transmission). Der VLT-Wert beschreibt die prozentuale Lichtmenge, die durch das Brillenglas fällt. Je höher der VLT-Wert, desto heller ist das Glas und desto eher ist es für bewölkte Tage geeignet.
Die Gläser werden in vier Kategorien unterteilt:
| Schutzkategorie | VLT-Wert | Lichtverhältnisse |
| 1 | 43-80% | wechselnde Lichtverhältnisse, stark bewölkt, regnerisch, Dämmerung |
| 2 | 18-43% | sonnige, teils bewölkte Tage mit leichter Sonneneinstrahlung |
| 3 | 8-18% | überwiegend Sonnenschein mit leichten Wolken |
| 4 | 3-8% | sehr starke Sonneneinstrahlung, Gletscher |
Viele Skibrillen bieten die Möglichkeit des Scheibenwechsels, der auf unterschiedliche Arten funktionieren kann. Bei den meisten Brillen wird dafür der Rahmen etwas auseinandergezogen und das Glas springt aus der Halterung. Diese Technologie ist zwar am weitesten verbreitet, lässt sich allerdings mit Handschuhen oft nur schwer bewältigen. Leichter ist es, wenn die Brille über eine Scheibenhalterung mit Magneten verfügt. Dann kann das Glas einfach abgezogen und das neue aufgesetzt werden.
Photochrome Gläser passen sich je nach UV-Strahlung dem Wetter an. Eine chemische Reaktion des Glases sorgt dafür, dass die Skibrille sich bei viel Sonneneinstrahlung abdunkelt und bei schlechterem Wetter wieder aufklart. Die Gläser sollten immer 100 % der UV-Strahlen absorbieren, um die Augen gut zu schützen.
Für Brillenträger war die Suche nach einer geeigneten Skibrille früher eine Mammutaufgabe. Hier gibt es mittlerweile jedoch viele Hersteller, die speziell dafür geeignete Skibrillen herausbringen. Meistens sind diese mit dem Kürzel OTG (over the glasses) gekennzeichnet. Der Rahmen dieser Brillen ist etwas größer und dicker. Außerdem verfügen viele dieser Skibrillen über kleine Aussparungen für die Bügel der optischen Sehhilfe, damit der Komfort uneingeschränkt hoch bleibt.
Eine Anti-Fog-Beschichtung ist wichtig
Damit eine klare Sicht bei schweißtreibenden Skirunden gewährleistet werden kann, besitzen mittlerweile nahezu alle Skibrillen eine gute Anti-Fog-Beschichtung. Diese verhindert, dass sich Kondenswasser auf der Scheibeninnenseite bildet. Damit diese Beschichtung bestehen bleibt, sollte die Innenseite des Glases niemals abgewischt werden. Gegen das Bilden von Kondenswasser ist auch auf eine gute Belüftung der Brille zu achten. Durch diese Belüftung kann die durch Schweiß entstandene Luftfeuchtigkeit entweichen.
Bei der Kontrastverstärkung besitzen viele Hersteller ihre eigenen Technologien, die sich durchaus unterscheiden. Ein Blick auf eine Landschaft mit Schnee sollte eine gute Orientierung geben, wie der Kontrast verstärkt wird. Hier liegt auch gleichzeitig eine große Schwierigkeit. Hersteller werben oft mit Bildern, die eine Schneelandschaft mit und ohne die Skibrille zeigen. Oft sind dies nachbearbeitete Bilder, die nicht die Realität widerspiegeln. Man sollte sich also selbst einen Eindruck von der Technologie verschaffen und die Brille aufsetzen.
Da die Skibrille einen großen Teil des Gesichts abdeckt, spielt sie auch für das Aussehen eine große Rolle. Stilbewusste Skifahrer sollten deshalb auch den Style der Brille beim Kauf beachten. Moderne Brillen besitzen oft eine sehr große und verspiegelte Scheibe.
Unser Favorit
Naked Optics Troop Evo

- Hoher Tragekomfort
- Gute Anti-Fog-Beschichtung
- Nachhaltiges Material
- Einfacher Scheibenwechsel
- Großes Sichtfeld
Die Naked Optics Troop Evo besticht schon auf den ersten Blick durch ein superstylisches Äußeres, das sich durch die große Scheibe, das rahmenlose Design und das bunte Brillenband zeigt. Doch nicht nur optisch ist die Skibrille ein echter Hingucker. Auch der leichte Mechanismus zum Scheibenwechseln ist ein gelungenes Schmankerl.
Die Troop Evo gibt es in zwei Varianten, für unseren Test hatten wir die klassische Variante, für Brillenträger gibt es die OTG-Variante (over the glasses) zum selben Preis. Das Kopfband und die Gläser gibt es in vielen unterschiedlichen Farben und Kategorien, sodass hier jeder die passende Brille für seinen Style findet.
Mit den Kategorie-2-Gläsern verstärkt die Skibrille gut die Kontraste auf der Piste bei wolkigem Wetter. Werden die Lichtverhältnisse schlechter, sollte das Glas gewechselt werden. Bei besserem Wetter schützt das Kategorie-2-Glas die Augen noch vor gefährlichen UV- und Infrarotstrahlen. Dennoch wird auch hier empfohlen, ein Glas einer höheren Kategorie zu nutzen.
Die Anti-Fog-Beschichtung funktioniert super. Egal ob im Aufstieg oder bei schnellen Abfahrten – es bildet sich kein Kondenswasser an der Scheibeninnenseite. Durch die Belüftung kann die Luftfeuchtigkeit schnell entweichen und die Sicht stets klar bleiben.

Die Troop Evo ist superkomfortabel. Schon beim ersten Anziehen ohne Helm merkt man, wie sich der flexible Rahmen der Gesichtsform anpasst. Der Schaumstoff mit Mikrofaserschicht liegt angenehm auf dem Gesicht auf und verhindert Druckstellen. Die Skibrille schließt überall gut mit dem Gesicht ab und verhindert das Eindringen von Zugluft.
Höchst komfortabel ist auch das Wechseln der Scheibe. Der Rahmen sowie das Glas verfügen über Magnete, über die die Scheibe mit dem Rahmen verbunden wird. Mit einem leichten Handgriff kann die Scheibe vom Rahmen getrennt werden und die neue Scheibe leicht aufgesetzt werden. Durch die durchdachte Positionierung der Magnete ist ein falsches Anbringen der Scheibe unmöglich. So schnell lässt sich die Scheibe bei keiner anderen Skibrille im Test wechseln.
Wenn man eine Skibrille für kleines Geld sucht, die auch noch extrem stylisch und modern ist und sich darüber hinaus leicht bedienen lässt, liegt man mit der Naked Optics Troop Evo genau richtig. Die Skibrille kann auch im Set mit einem Wechselglas erworben werden.
Naked Optics Troop Evo im Testspiegel
Bisher gibt es keine weiteren seriösen Testberichte zur Naked Optics Troop Evo. Auch die Stiftung Warentest führt keinen aktuellen Test zum Thema Skibrillen. Sollten interessante Testberichte erscheinen, tragen wir die Ergebnisse hier nach.
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Oakley Line Miner L Rene Rinnekangas Signature Series
Die Oakley Line Miner L Rene Rinnekangas Signature Series ist eine richtig gute Skibrille. Entwickelt wurde sie von dem gleichnamigen finnischen Snowboarder, der vor allem für seine spektakulären Stunts bekannt ist. Passend dazu ist das Band mit stylischen Flammen bedruckt. Wem das zu ausgefallen ist, kann auf die klassischen und schlicht gehaltenen Line-Miner-Modelle zurückgreifen.
Die Skibrille passt sich optimal der Gesichtsform an und sitzt stabil, ohne Druck auszuüben. Auch in Sachen Verarbeitung schneidet die Brille gut ab. Rahmen, Band und Glas wirken robust und hochwertig. Die Anti-Fog-Beschichtung funktioniert hervorragend. Wir haben die Brille während einer anspruchsvollen Abfahrt getestet, bei der sich gezeigt hat, dass sie trotz Schweißbildung nicht beschlägt. Einziges Manko hier ist, dass sich der dreilagige Schaumstoff beim Schwitzen etwas unangenehm auf der Haut anfühlt.
Die Skibrille von Oakley eignet sich auch für Brillenträger. Am Rahmen befinden sich Einkerbungen, die dafür sorgen, dass die meisten Korrektionsbrillen unter die Skibrille passen. Im Band befinden sich drei Silikonstreifen, dank deren die Brille stabil am Helm haftet. Die Oakley-Skibrille hat im Test einen Sturz überstanden, ohne sich vom Helm zu lösen.
Im Vergleich zu anderen Skibrillen ist das Sichtfeld der Oakley Line Miner L Rene Rinnekangas Signature Series leider etwas eingeschränkt. Zudem hat die Brille keine Schwellwechselfunktion für Gläser, was aber nichts ausmacht. Bei hellen Lichtverhältnissen funktioniert die Kontrastverstärkung hervorragend und auch bei Wolken sind Konturen im Schnee ausreichend zu erkennen.
Vallon Freebirds

- Hoher Tragekomfort
- Gute Belüftung
- Guter Halt am Helm
- Leicht eingeschränktes Sichtfeld
- Kein Schnellscheibenwechsel
- Schlechte Sicht mit Standardglas bei schlechten Wetterverhältnissen
Die Vallon Freebirds ist ein stylischer Hingucker im Retro-Look. Sie eignet sich für alle, die ihr Ski-Outfit aufpeppen möchten und dabei nicht auf einen hervorragenden Tragekomfort verzichten möchten. Die Brille passt sich der Gesichtsform an und drückt nicht. Bei schweißtreibenden Abfahrten glänzt die Skibrille mit ihrem Belüftungssystem, sodass sich der Schaumstoff auch hier angenehm auf der Haut anfühlt.
Wenn die Brille mal drückt oder rutscht, lässt sich das Band auffallend einfach auch mit Handschuhen verstellen. Die Vallon Freebirds ist insgesamt hochwertig verarbeitet. Das Glas wirkt robust und kratzfest und wurde gemeinsam mit dem Unternehmen Carl Zeiss entwickelt. Negativ fällt auf, dass das Glas anfällig für Fingerabdrücke ist, was die Sicht stark beeinträchtigen kann. Ohne Wasser oder Reinigungstuch lässt sich die Brille dabei nur schwer reinigen.
Bei Bewölkung und Schnee gerät das Standardglas der Brille zudem leicht an seine Grenzen. Konturen im Schnee konnten wir hier nur noch schwer erkennen. Für diffuse Lichtverhältnisse empfiehlt sich ein Wechselglas, das man separat dazubestellen kann. Die Vallon Freebirds verfügt allerdings über keine Schnellwechselfunktion.
Oakley Line Miner Pro L
Die Oakley Line Miner Pro L ist zwar sehr teuer, punktet aber in allen anderen Kategorien. Im Hinblick auf Sichtfeld, Komfort, Kontrastverstärkung und Nachhaltigkeit spielt sie ganz vorn im Test mit.
Die Line Miner Pro L wird mit zwei Gläsern in einem schicken Schutzetui geliefert, damit Brille und Gläser im Gepäck unversehrt bleiben. Das Einschicht-Glas bietet eine hervorragende Sicht ohne Verzerrungen und reduziert Lichtreflexe. Von den Gläsern sind wir im Praxistest auf Anhieb überzeugt: Auch bei Wolken und Nebel gibt es eine hervorragende Kontrastverstärkung. Um eine beschlagene Brille muss man sich bei der Line Miner Pro L auch nicht sorgen.
Bei Wetterveränderungen kann man mithilfe der Switchlock-Technologie von Oakley die Scheiben schnell und einfach wechseln. Dafür löst man zunächst die mechanische Verriegelung und drückt dann die Magnete auseinander. Bei einem Sturz kann sich das Brillenglas dank doppelter Verriegelung nicht lösen.
Letzteres haben wir im Praxistest am eigenen Leib erfahren, als wir auf der Skipiste gestürzt sind. Immerhin können wir so die Robustheit der Line Miner Pro L absolut bestätigen. Das Gestell ist sehr stabil und dennoch absolut komfortabel.

Apropos Komfort: Der Gesichtsschaum fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, der Druck wird auf der gesamten Auflagefläche schön verteilt. Dank des flachen Rahmendesigns kann man die Line Miner Pro L ohne Probleme mit den meisten Helmen kombinieren. Das Brillenband enthält drei Gummis, welche ein Verrutschen auf dem Helm verhindern. Ferner kann man die Größe des Bands mühelos anpassen. Anders als bei anderen Skibrillen im Test kommt es nie zu einem Verhaken der Größenverstellung.
Umweltbewusste Wintersportler werden sich freuen: Der Rahmen besteht aus Bio-Harz, das Band sowie die Aufbewahrungstasche aus recyceltem Polyester. Oakley hat auch an alle Brillenträger gedacht: Einkerbungen an den Bügeln der Skibrille sorgen dafür, dass man die Korrekturbrille anlassen kann.
Wer keinerlei Abstriche in Hinblick auf Design und Ausstattung machen möchte, für den ist die Oakley Line Miner Pro L die perfekte Wahl. Dafür muss man tief in die Tasche greifen.
OutdoorMaster Skibrille Pro

- Sehr günstig
- Hoher Tragekomfort
- Vielfältige Linsenoptionen
- OTG – für Brillenträger geeignet
- Beschichtung
- Materialqualität
Die OutdoorMaster Skibrille Pro beweist, dass hochwertige Ausrüstung nicht teuer sein muss. Mit ihrem stylischen, rahmenlosen Design und dem flexiblen Wechselsystem der Linsen bietet sie eine beeindruckende Kombination aus Funktionalität und Komfort – perfekt für Hobbysportler, die das Beste aus jedem Pistentag herausholen möchten.
Mit 18 verfügbaren Varianten (laut Hersteller 20) lässt die OutdoorMaster-Skibrille kaum Wünsche offen. Das rahmenlose Design sorgt nicht nur für eine moderne Optik, sondern auch für ein breites Sichtfeld. Egal ob Sonnenschein oder Schneefall, hier findet jeder die passende Linse.
Besonders hervorzuheben ist das OTG-Design, das Brillenträgern das Leben leichter macht. Die 100 Prozent UV400-Schutz bietenden Linsen sind zudem anti-Beschlag-beschichtet. Das magnetische Linsenwechselsystem ermöglicht schnelle Anpassungen an wechselnde Wetterbedingungen. Dieses Feature gefällt uns bei dieser günstigen Brille am besten. Die Gläser lassen sich blitzschnell tauschen.
Im Direktvergleich mit anderen Brillen fällt hier nur auf, dass der weichere Rahmen hier ein minimales Hindernis darstellt. Aber auf ein paar Sekunden mehr beim Wechseln kommt es nun auch nicht an. Die Passform ist sehr angenehm und passt sich gut der Gesichtsform an. Der dreilagige Schaumstoff liegt dabei weich auf der Haut und schließt perfekt ab, um keine Zugluft ins Innere zu lassen.
Die OutdoorMaster-Skibrille hat ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Linsenwechsel konnte uns zwar nicht ganz so überzeugen wie bei Premium-Modellen von Naked Optics oder Uvex, dennoch bietet sie für ihren Preis beeindruckende Features. Der Tragekomfort und das breite Sichtfeld überzeugen, während die Anti-Fog-Beschichtung gut funktioniert, aber ihre Grenzen hat. Einige Online-Rezensionen bemängeln die Langlebigkeit der Beschichtung und wünschen sich mehr Kratzfestigkeit der Linsen. Während unseres Tests konnten wir hier allerdings noch keine großen Mängel erkennen. Die OutdoorMaster Skibrille Pro ist also ein echter Geheimtipp für Hobbysportler.
Außerdem getestet
Head Contex Skibrille
Die Head Contex ist als eine der wenigen Skibrillen im Test in mehreren Größen erhältlich. Mit der richtigen Größe gibt es so keinen unangenehmen Druck auf Nase oder Wangen. Weiter bietet sie ein großes Sichtfeld ohne Verzerrung, eine verspiegelte Scheibe und eine Anti-Fog-Beschichtung. Letztere schlägt sich relativ gut bei Abfahrten bei schönem Wetter.
Den Härtetest bei einem Skitouren-Aufstieg meisterte die Contex nicht so gut: Bei Lauf- und Aufstiegspassagen tendierte die Brille schneller zum Beschlagen als andere Skibrillen in derselben Preisklasse. Die Kontrastverstärkung ist im Vergleich zu anderen Modellen in der Preisklasse ebenfalls ausbaufähig. Ein schneller Scheibenwechsel auf der Piste ist nicht möglich, allerdings gibt es viele unterschiedliche Scheibentöne, die man einzeln auf der Website nachkaufen und daheim austauschen kann.
Für einen Verkaufspreis von rund 80 Euro ist die Head Contex eine solide Skibrille für schnelle Abfahrten. Aufgrund von kleineren Optimierungsmöglichkeiten bezüglich Kontrastverstärkung und Scheibenbeschlag hat es jedoch nicht für eine Empfehlung gereicht.
Uvex Gravity FM
Die Uvex Gravity FM ist eine All-Mountain-Skibrille im mittleren Preissegment. Uvex verspricht ein großes Sichtfeld sowie eine kristallklare und beschlagfreie Sicht dank hauseigener Supravision-Scheibentechnologie.
Beim Probetragen merken wir gleich, dass die Gravity FM nicht die komfortabelste Skibrille ist. Obwohl wir das Band sehr eng ziehen, liegt die Brille nicht sicher auf dem Gesicht auf und verrutscht beim Fahren. Andere Hersteller haben dies besser gelöst, sodass auch bei einem leicht gespannten Band die Brille nicht verrutscht.
Bei der Abfahrt sind wir ziemlich zufrieden mit der Skibrille: Selbst bei schlechtesten Wetterverhältnissen beschlägt das Glas nicht. Lediglich bei der Kontrastverstärkung im Nebel ist ein wenig Luft nach oben. Das Sichtfeld ist zudem bei anderen Skibrillen größer, etwa bei der Head Contex aus demselben Update 12/2024. Dank Over-the-Glasses-Konstruktion (OTG) eignet sich die Gravity FM auch für alle, die beim Skifahren oder Snowboarden ihre Korrekturbrille tragen müssen.
Zusammengefasst ist die Uvex Gravity FM eine solide Skibrille, die man für einen fairen Preis bekommt. Insgesamt sind wir zufrieden, jedoch haben uns ein paar Kleinigkeiten wie der Komfort, die Kontrastverstärkung und das Sichtfeld bei anderen Skibrillen in derselben Preisklasse besser gefallen.
Uvex Downhill 2100 CV Planet
Mit einer Scheibe aus biologischem Material und recycelten Materialien im Brillenband und Rahmen konnte die Uvex Downhill 2100 CV Planet in unserem Test begeistern. Die Skibrille bietet neben der hohen Nachhaltigkeit auch noch ein großes Sichtfeld und eine superklare Sicht.
Die Uvex Downhill 2100 CV Planet setzt auf eine gebogene Scheibe aus biologischem Material – das bedeutet, der für die Scheibe verwendete Kunststoff baut auf einem biologisch abbaubaren und erneuerbaren Material auf. Zudem werden der Rahmen und das Brillenband mit recyceltem Material hergestellt, was Ressourcen schont. Das Brillenband lässt sich leicht in der Größe verstellen und passt gut über wie unter den Helm. Zwei Silikonstreifen auf der Innenseite verhindern ein Rutschen der Skibrille.
Die Sicht mit der Downhill 2100 CV Planet ist durchweg gut. Kleine Unebenheiten können schnell erkannt werden. Bei unserem Test ist die Skibrille nicht einmal beschlagen. Die Uvex-eigenen Technologien leisten hier also sehr gute Arbeit und man kann sich voll auf das Skifahren konzentrieren. Auch in Sachen Komfort lässt die nachhaltige Skibrille einige andere Skibrillen im Test hinter sich. Das weiche Schaumstoffpolster mit Mikrofaserfinish und der flexible Rahmen lassen die Brille formschlüssig auf dem Gesicht aufliegen. Ein Eindringen von Zugluft konnte während des Tests nicht bemerkt werden.

Der flexible Rahmen nimmt außerdem Stöße gut auf und absorbiert die Energie. Der Schutz der Brille ist dadurch echt gut. Doch wie auch bei der POC-Brille handelt es sich bei der Uvex um eine Brille mit festem Glas. Für wetterbedingte Änderungen der Sichtverhältnisse muss somit eine zweite Skibrille gekauft werden.
Wer also viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, ist bei der Uvex Downhill 2100 CV Planet genau richtig. Die Sicht ist sehr gut und auch am Tragekomfort gibt es nichts auszusetzen.
Uvex Evidnt Attract
Die Uvex Evidnt Attract ist ein echtes Highlight für alle Wintersportbegeisterten, die Wert auf höchste Qualität, Funktionalität und Stil legen. Mit ihrem innovativen Design und den fortschrittlichen Technologien gesellt sie sich zu den Must-haves auf der Piste.
Schon beim ersten Blick auf die Uvex Evidnt Attract wird klar: Hier trifft sportliche Eleganz auf funktionales Design. Die Brille präsentiert sich in einem modernen, rahmenlosen Look, der nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch ein weites Sichtfeld ermöglicht. Verfügbar in sechs Farbvarianten, bietet sie für jeden Geschmack und jede Wetterlage die passende Option. Unser Testmodell in »black matt – red« sticht besonders hervor und verleiht jedem Look einen Hauch von Dynamik.
Die Brille besticht durch ihre High-End-Features, die sie zum perfekten Begleiter auf der Piste machen. Dank der Uvex Contrastview-Technologie liefert die zylindrische Scheibe brillante Kontraste und ein klares Seherlebnis unter allen Bedingungen. Die innovative Magnetwechselscheiben-Technologie ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Scheiben, was besonders bei wechselnden Wetterverhältnissen auf der Piste praktisch ist.
Hoher Tragekomfort wird durch den dreilagigen Gesichtsschaum gewährleistet, der sich ohne Druckstellen an das Gesicht anpasst. Für Brillenträger bietet die Skibrille dank OTG-Kompatibilität genügend Raum, um eine Sehhilfe darunter zu tragen – und das ohne Abstriche, was den so wichtigen Komfort angeht.
Mit den zwei mitgelieferten Scheiben – eine für sonnige und eine für schlechte Lichtverhältnisse – ist man für alle Wetterlagen gerüstet. Die magnetischen Doppelscheiben mit Anti-Fog-Beschichtung bieten eine klare und kontrastreiche Sicht, die in unserem Test auch bei anstrengenden Aufstiegen nicht beschlagen ist. Der hundertprozentige UV-Schutz ist selbstverständlich und schützt die Augen vor schädlicher Strahlung.
Die Uvex Evidnt Attract hat uns im Test vollständig überzeugt. Besonders beeindruckend fanden wir die einfache Handhabung der Magnetwechselscheiben, die es ermöglicht, innerhalb von Sekunden auf wechselnde Lichtverhältnisse zu reagieren. Die Passform ist exzellent und bietet auch Brillenträgern einen hohen Tragekomfort. Optisch ist die Brille ein echter Hingucker und wertet jedes Skioutfit auf.
Naked Optics The Nova
Die Naked Optics The Nova – im Test hatten wir die Variante Steep mit einem blauen Glas (Kategorie 2) – kombiniert ansprechendes Design mit fortschrittlichen Funktionen und legt einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit.
Optisch begeistert die Nova mit ihrem rahmenlosen Design und einem weiten Sichtfeld. Das verspiegelte Glas und das mit Bergprint versehene Brillenband verleihen ihr einen stylischen Look. Die Auswahl aus sechs Farben und acht Glasvarianten bietet für jeden Geschmack etwas.
Das herausragende Merkmal der Nova ist – genau wie bei der Troop Evo – das Snaptech-Magnetsystem, das den Wechsel der Gläser äußerst einfach macht. Selbst mit dicken Handschuhen lässt sich das Glas durch leichtes Zusammendrücken der Brille mühelos von den Magneten lösen. Die Handhabung ist intuitiv und bedarf nur weniger Handgriffe, was besonders auf der Piste von großem Vorteil ist. Das Einsetzen des neuen Glases ist genauso unkompliziert: Einfach über die Magnete halten, und es rastet sicher und fest ein, ohne zu verrutschen oder sich ungewollt zu lösen. Der dreilagige Schaumstoff ergänzt diese Funktionalität durch hohen Tragekomfort und eine Passform, die auch nach Stunden auf der Piste nicht drückt.
Die Anti-Fog-Beschichtung und das große Sichtfeld sorgen für klare Sicht unter verschiedenen Bedingungen. Die Belüftungsaussparungen im Rahmen unterstützen die Luftzirkulation und verhindern das Beschlagen der Gläser.
Die Nova überzeugt durch ihr einfaches Wechselsystem und die robuste Verarbeitung. Im direkten Vergleich zur Troop fehlt es ihr allerdings an OTG-Kompatibilität bzw. der Option einer OTG-Variante dieses Modells, was sie für Brillenträger weniger geeignet macht. Obwohl das Sichtfeld groß ist, bieten einzelne Brillen im Test ein noch etwas weiteres Feld. Der Tragekomfort ist hoch, wenngleich das Material des Schaumstoffs bei anderen Modellen noch angenehmer sein könnte.
Fazit: Die Nova stellt eine sehr gute Wahl für umweltbewusste Skifahrer dar, die Wert auf Stil und Funktionalität legen. Im Vergleich zu Modellen wie der Naked Optics Troop Evo oder der Uvex Evidnt Attract bietet sie ein ähnliches Level an Komfort und Technologie, allerdings mit Einschränkungen für Brillenträger und einem etwas kleineren Sichtfeld. Ihre Stärken liegen in der einfachen Handhabung, dem nachhaltigen Material und dem Design.
Findway Skibrille
Die Findway Skibrille ist ein preisgünstiges Modell für Wintersportler, das speziell für Brillenträger mit OTG-Design konzipiert wurde. Mit einem Preis von rund 25 Euro ist sie eine kostengünstige Lösung für Schnäppchenjäger.
Optisch macht die Findway Skibrille mit 16 verschiedenen Ausführungen auf Amazon einen guten Eindruck. Besonders das OTG-Design für Brillenträger und die verspiegelten Gläser stechen hervor. Das Design ist funktional, auch wenn der Rahmen etwas billig wirkt.
Die Brille sitzt dank des weichen TPU-Rahmens und dem dreilagigen Schaumstoff, der gut am Gesicht anliegt, ziemlich bequem. Die Materialqualität erreicht allerdings nicht das Niveau teurerer Skibrillen. Ein Knacken und Knarzen des Rahmens beim Einstellen mindert den Gesamteindruck. Die Anti-Fog-Beschichtung funktioniert bis zu einem gewissen Grad gut, stößt jedoch bei extremen Bedingungen an ihre Grenzen. Das Sichtfeld ist ausreichend, wenngleich rahmenlose Modelle einen noch besseren Durchblick bieten.
Die OTG-Kompatibilität und die einfache Handhabung überzeugen, allerdings lässt die Verarbeitungsqualität Raum nach oben. Der Tragekomfort ist für den Preis angemessen, doch bei längerem Einsatz zeigen sich Schwächen im Material und in der Belüftung.
Fazit: Im Vergleich zu anderen Modellen, die in höheren Preisklassen spielen, bietet die Findway Skibrille ein solides Basispaket für Einsteiger und Hobbysportler. Der größte Vorteil liegt im Preis und in der OTG-Kompatibilität. Jedoch kann sie in puncto Materialqualität, Verarbeitung und langfristigem Tragekomfort nicht mit höherpreisigen Skibrillen mithalten. Für Sportler, die eine dauerhafte und hochwertige Lösung suchen, empfiehlt es sich, in ein teureres Modell zu investieren.
Burton Anon Sync Goggles
Die Anon Sync Goggles legt in puncto Style gut vor. Auch die verbauten Technologien sind auf höchstem Standard. Doch die Skibrille hat ihren Preis.
Äußerlich setzt die Anon Sync Goggles auf ein nahezu rahmenloses Design mit einem kleinen Farbklecks an der einen Glasseite. Dieser Farbklecks hat aber auch noch eine Funktion, auf die wir später zu sprechen kommen. Die Skibrille wird direkt mit einem Wechselglas geliefert, um bei allen Witterungsbedingungen beste Sicht zu gewährleisten.
Die Kontrastverstärkung der Anon Sync Goggle ist richtig gut, es bleibt kaum eine Unebenheit im Boden verborgen, auf die man dann frühzeitig reagieren kann. Auch in puncto Anti-Fog ist die Skibrille super. Die gute Belüftung und die Anti-Fog-Beschichtung sorgen für eine klare Sicht.
Auch der Tragekomfort ist richtig hoch. Der weiche Schaumstoff ist mit einer Mikrofaserschicht zum Gesicht hin abgedeckt und liegt angenehm und gut abschließend auf der Haut. Die Zugluft hat durch den weichen Rahmen und den Schaumstoff keine Chance, in das Brilleninnere zu gelangen. Der weiche Rahmen passt sich der Gesichtsform an. Die Skibrille passt auch über eine optische Sehhilfe und ist somit für Brillenträger geeignet.
Der Scheibenwechsel erfolgt durch einfaches Abnehmen der Scheibe. Die Scheibe ist mit Magneten mit dem Rahmen verbunden. Ein kleiner, farblich abgesetzter Verschluss sichert das Glas zusätzlich. Dies ist der oben angesprochene Farbklecks, der der Skibrille einen unverkennbaren Look verschafft.
Wer also eine stylische Skibrille mit viel Komfort und einem leichten Scheibenwechsel haben möchte, der kann problemlos auf die Anon Sync Goggles setzen.
Wedze G 900 PH
Die Wedze 900 G PH ist für den Preis eine super ausgestattete Skibrille. Ein photochromes Glas bietet viele Einsatzmöglichkeiten und der komplizierte Scheibentausch wird hier zur Nebensache. Die Passform der Brille war jedoch nicht besonders komfortabel. Die eng geschnittene Nasenpartie drückte und es bildeten sich Öffnungen zwischen Gesicht und der Brille. Durch diese Öffnungen zieht in der Regel Zugluft ein, was sich unangenehm auf die Augen auswirkt.
Salomon Radium Pro Sigma
Die Salomon Radium Pro Sigma besitzt richtig gute Eigenschaften. Der Kontrast wird super verstärkt und ein Beschlagen der Skibrille ist ebenfalls nahezu unmöglich, weshalb man immer gute und klare Sicht hat. Der Preis für diese Skibrille ist jedoch sehr hoch und der Scheibenwechsel kompliziert, weshalb diese Brille keinen der vorderen Plätze in unserem Test erhält.
Atomic Savor
Die Atomic Savor gehört zu den komfortabelsten Skibrillen des Tests. Der flexible Rahmen, der weiche Schaumstoff und die Mikrofaserabdeckung schaffen viel Komfort. Das Sichtfeld der Brille ist allerdings sehr klein, obwohl die Brille OTG-kompatibel ist und daher mit einer optischen Sehhilfe getragen werden kann.
Alpina Granby QV
Die Alpina Granby QV besitzt eine hervorragende Kontrastverstärkung. Leichte Farbunterschiede fallen extrem ins Auge und schaffen eine gute Sicht. Der kleine Rahmen sorgt aber für ein unangenehmes Tragegefühl der Brille. Bei größeren Köpfen drückt der Rahmen um die Augen und schafft ein unangenehmes Gefühl.
Alpina Double Jack Planet Q-lite
Die Alpina Double Jack Planet Q-lite hat ein durchdachtes Bandsystem, womit die Skibrille gut über Helmen getragen werden kann. Der Tragekomfort ist dadurch ebenfalls sehr hoch. Zu bemängeln bei der Brille ist das zwar weite, aber nicht hohe Sichtfeld. Außerdem ist beim Fahren unter der Brille ein Luftzug zu spüren, der die Augen austrocknen lässt. Die Brille ist nicht mit allen Gesichtsformen kompatibel.
Oakley Flight Deck
Die Oakley Flight Deck mit Prizm-Glas ist eine richtig gute Skibrille. Die Kontrastverstärkung ist hervorragend und auch das Sichtfeld groß genug. Bei der Brille handelt es sich nicht unbedingt um eine Wechselglasbrille, dennoch bietet Oakley den Service die Scheiben zu tauschen. Doch das Einsetzen des neuen Glases ist sehr kompliziert und kann zu Frustration führen. Wer hier keinen Nerv drauf verwenden will, sollte sich eine zweite Brille mit einem anderen Glas zulegen.
Bollé Torus
Die Bollé Torus ist stylisch und schafft ein richtig großes Sichtfeld. Leider ist der Rahmen der Skibrille so geschnitten, dass sie an der Schläfe drücken kann und sich ein unangenehmes Tragegefühl einstellt. Grade wenn man die Brille länger trägt, führt dieser Druck auf der Schläfe zu Kopfschmerzen und verringerter Konzentration. Außerdem zählt die Brille zu den schwersten im Test.
POC Nexal Clarity
Eine unschlagbar gute Sicht bietet die POC Nexal Clarity. Die Skibrille besticht durch einen durchdachten Aufbau und eine ausgezeichnete Kontrastverstärkung. Der Jochbeinschutz hält das Gesicht warm und bietet Schutz vor eisiger Zugluft.
Auch die POC Nexal Clarity setzt auf eine große, flache Scheibe mit riesigem Sichtfeld und ein sehr stylisches Äußeres. Der Rahmen unter der Scheibe ist jedoch etwas anders als bei vielen anderen Brillen im Test. Eine fensterförmige Erweiterung des Rahmens steht zu beiden Seiten ab. An dieser Erweiterung ist das Brillenband fixiert und somit etwas ausgelagert.
Durch diesen besonderen Aufbau werden ein enorm hoher Tragekomfort und ein super enger Sitz am Kopf gewährleistet. Die Rahmenerweiterung lagert das Brillenband so weit aus, dass es bequem um den Helm passt. Der hohe Tragekomfort wird außerdem über das dreilagige Schaumstoffpolster und den Jochbeinschutz gefördert. Der etwas breitere Aufbau am Jochbein schützt vor Kälte und zugiger Luft. Außerdem wird durch die breitere Auflagefläche der Druck verringert, weshalb ein super angenehmes Tragegefühl entsteht. Der Schaumstoff ist an dieser Stelle auch mit einigen Luftlöchern versehen, um Feuchtigkeit schnell abführen zu können.
Durch die Clarity-Gläser von POC bietet die Skibrille stets klare Sicht und ein Beschlagen des Glases ist nahezu unmöglich. Auch die Kontrastverstärkung der Brille ist sensationell. Bei wolkigem Wetter kann man mit dem Kategorie-2-Glas jede kleine Unebenheit im Boden frühzeitig erkennen und auf sie reagieren. Außerdem ist das Glas mit einer Anti-Kratz-Beschichtung versehen, wodurch es äußerst beständig sein sollte.
Ein kleines Manko der Brille ist jedoch, dass die Scheibe nicht gewechselt werden kann. So muss im Falle einer Wetteränderung eine zweite Brille her, beziehungsweise müssen die Lichtverhältnisse genau zum Glas passen. Somit wird das teure Stück direkt noch ein bisschen teurer.
Head OTG 5K
Die Head OTG 5K bietet einen hervorragenden Tragekomfort. Die Brille sitzt stabil und der Schaumstoff passt sich gut der Gesichtsform an. Die Anti-Fog-Beschichtung funktioniert hervorragend und keine Tröpfchen bilden sich innerhalb von Sekunden zurück, sodass man stets eine gute Sicht hat. Auch die Schnellwechselfunktion der Scheiben funktioniert ausgesprochen gut. Das Glas lässt sich selbst mit Handschuhen schnell raus- und wieder reindrücken. Zudem haftet die Brille zuverlässig am Helm – auch bei Stürzen, wie wir bei unserem Test festgestellt haben. Ebenfalls überzeugen konnte das Band, das sich auffällig einfach verstellen lässt.
Das große Manko dieser Brille ist das eingeschränkte Sichtfeld. Zudem könnte die Kontrastverstärkung etwas besser sein. Bei Sonnenschein sind Konturen im Schnee zwar klar zu erkennen, aber sobald sich die Lichtverhältnisse verschlechtern, empfiehlt sich die 5K-Rot-Scheibe, die speziell für bewölkte Bedingungen entwickelt wurde. Diese kann man online bestellen, wurde in unserem Test allerdings nicht getestet.
Alpina Venet Q-Lite
Die Alpina Venet Q-Lite sitzt so bequem, dass man sie am liebsten gar nicht mehr abnehmen möchte. Am Schaumstoff befinden sich mehrere Aussparungen. Diese sorgen dafür, dass sich die Brille der Gesichtsform anpasst, und gewährleisten bei Schweißbildung eine gute Belüftung. Dank zwei Silikonstreifen haftet die Brille ohne zu verrutschen am Helm.
Die Venet Q-Lite scheint auf den ersten Blick gut verarbeitet zu sein, und der Rahmen wirkt angenehm flexibel. Obwohl die Brille kein spezifisches Schnellwechselsystem für einen spontanen Glastausch hat, kann die Scheibe bei Bedarf – zum Beispiel im Falle von Kratzern – durch vorsichtiges Dehnen des Rahmens entfernt werden. Das gestaltet sich überraschend einfach. Für die Detailverarbeitung gibt es jedoch ein Punktabzug: Am Rand des Glases konnten wir Klebstoffrückstände feststellen. Das Einsetzen der Scheibe geht wiederum positiv hervor, denn sie lässt sich ohne großes Gefummel wieder im Rahmen platzieren.
Wir haben das Glas für sonnige Bedingungen getestet, dementsprechend wurde die Sicht schlechter, als die Sonne verschwand. Kleinere Konturen im Schnee waren so nicht mehr zu erkennen.
Zabert OTG
Die Zabert OTG gehört zu den günstigsten Modellen unseres Tests und ist für gerade einmal 30 Euro erhältlich. In Sachen Komfort, Kontrastverstärkung und Sichtfeld kann sie aber locker mit teureren Modellen mithalten. Der Hersteller scheint zudem viel Wert darauf zu legen, dass die Brille zuverlässig am Helm haftet. Im Band befinden sich drei breite Silikonstreifen, die einen guten Job machen. Wer eine einfache Skibrille für ein Wochenende oder einen Kurzurlaub sucht, aber Geld sparen möchte, ist mit der Zabert OTG gut beraten.
Luft nach oben gibt es allerdings im Punkt Verarbeitung. Die Brille ist etwas starr und nicht sonderlich robust. Der Rahmen aus Plastik wirkt insgesamt nicht sehr hochwertig und damit nicht langlebig.
Bliz G001
Die Bliz G001 wird in einem auffallend hochwertigen Aufbewahrungsbeutel geliefert. Dieser ist mit weichem Schaumstoff gefüllt, sodass die Brille nach ihrem Einsatz stets gut verpackt ist. Die Anti-Fog-Beschichtung funktioniert hier bemerkenswert gut, zudem überzeugt die Brille mit einem großen Sichtfeld.
Der Scheibenwechsel gelingt auffallend schnell. Hierfür muss man die Brille lediglich etwas biegen, damit sich das Glas vom Rahmen löst. Der schnelle Scheibenwechsel ist grundsätzlich praktisch, allerdings wirkt der Magnetmechanismus dadurch auch nicht sonderlich stark. Beim Auf- und Absetzen der Brille muss man darauf achten, dass man sie nicht zu sehr zusammendrückt, weil das Glas so gerne mal aus dem Rahmen springen kann. Zudem ist das Glas anfällig für Kratzer. Auch in Sachen Tragekomfort gibt es Luft nach oben. Die Brille fühlt sich insbesondere auf der Nase etwas schwer an.
Sweet Protection Boondock RIG
Die Sweet Protection Boondock RIG kann vor allem mit ihrer Anti-Fog-Beschichtung punkten. Wir haben die Brille bei Schneefall getestet und hatten trotzdem eine hervorragende Sicht. Die Brille bietet sowohl bei Sonne als auch bei Schnee eine gute Kontrastverstärkung. Zudem ist sie robust verarbeitet, auch wenn sie dadurch nicht ganz so flexibel wie andere Modelle ist.
Die Scheibenwechselfunktion kann bei dieser Skibrille allerdings schnell zur Geduldsprobe werden. Das Glas lässt sich zwar leicht aus dem Rahmen drücken, aber dafür nur umständlich wieder einsetzen. Während unseres Tests mussten wir mehrfach am Rahmen ziehen und drücken, bis das Glas wieder eingerastet ist. Anfangs sitzt die Sweet Protection Boondock RIG bequem, aber nach mehreren Abfahrten haben wir vermehrt Druck auf der Nase wahrgenommen. Zudem könnte das Sichtfeld etwas größer sein.
POC Fovea
Die POC Fovea fühlt sich auch bei anstrengenden Abfahrten, auf denen man ins Schwitzen gerät, dank mehrerer Belüftungsschlitze angenehm an. Leider sitzt die Brille etwas locker. Auch nachdem wir das Band enger gestellt hatten, rutschte sie während unseres Tests immer wieder am Gesicht. Auf den ersten Blick wirkt die Brille recht solide verarbeitet, dennoch ist der Rahmen anfällig für Kratzer. Die POC Fovea verfügt über eine Schnellwechselfunktion. Um das Glas zu wechseln, muss man allerdings etwas Kraft anwenden.
Rudy Project Spincut
Die Rudy Project Spincut gehört zu den teuersten Modellen unseres Tests. Dank ihres großen Sichtfelds hat man die Piste stets gut im Blick. Das photochrome Glas sorgt für eine gute Kontrastverstärkung, sodass man Unebenheiten im Schnee schnell erkennen kann. Die Schnellwechselfunktion der Scheibe ist sehr durchdacht. Links und rechts vom Rahmen befinden sich zwei Clips, die man einfach lösen kann. Danach lässt sich die Scheibe kinderleicht austauschen.
Die Rudy Project Spincut ist eine hochwertige Skibrille, die ihren Preis wert ist. Leider lässt sich das Band der Brille nur schwer verstellen. Das Logo des Herstellers ist derart dick aufgedruckt, dass die Verstellschnallen hängen bleiben. Der Rahmen und das Glas sind überaus flexibel. Grund dafür ist unter anderem das extrem dünne Glas, das nicht sonderlich robust wirkt.
So haben wir getestet
Alle Skibrillen testen wir bei mehreren Abfahrten. Den Anti-Fog-Schutz prüfen wir bei Aufstiegs- und Laufpassagen auf Skitouren. Für eine Empfehlung ist entscheidend, dass die Skibrillen eine gute Kontrastverstärkung, ein großes Sichtfeld, einen zuverlässigen Anti-Fog-Schutz und einen hohen Tragekomfort bieten. Da Letzteres auch vom Skihelm abhängt, haben wir die Brillen mit mehreren Helmen getestet.
So können wir auch den Sitz am Skihelm bewerten und darauf eingehen, wie gut sich die Brillenbänder verstellen lassen. Pluspunkte gibt es außerdem, wenn Skibrillen mit einem Ersatzglas geliefert werden und über einen Schnellscheibenwechsel verfügen. Umgekehrt ist es aber auch kein Nachteil, wenn die Brille ohne dies auskommt, weil die Gläser bei jedem Wetter überzeugen.
Nicht zuletzt muss auch die Optik der Skibrille passen, weshalb wir in unseren Empfehlungen auf unterschiedliche Designs für jeden Geschmack achten.
Die wichtigsten Fragen
Welche Skibrille ist die beste?
In unserem Test hat uns die Naked Optics Troop Evo am meisten überzeugt. Sie bietet nicht nur eine klare Sicht, sondern sitzt dabei auch sehr bequem und schaut stylisch aus. Sehr gut gefallen hat uns auch das innovative Scheibenwechselsystem. Aber es gibt auch andere empfehlenswerte Modelle.
Welche Skibrille ist bei schlechter Sicht am besten?
Die Gläser von Skibrillen sind in Kategorien eingeteilt. 1 steht für schlechteste Sicht, 4 für beste Sicht. Mit einem Glas der Kategorie 1 sollte man also bei schlechtem Wetter die beste Sicht haben. Mit einem Glas der Kategorie 4 ist man an einem sonnigen Tag auf dem Gletscher gut geschützt. Achtung: Mit Gläsern der Kategorie 4 ist das Autofahren verboten.
Was bedeutet Photochrome bei Skibrillen?
Photochrome beschreibt Gläser, die sich an die Lichtverhältnisse anpassen. Meist werden dafür chemische Reaktionen genutzt, die bei Einfall von UV-Strahlen die Scheibe abdunkeln.
Warum gibt es bei Skibrillen gerade und gewölbte Scheiben?
Bei geraden oder gewölbten Scheiben spricht man auch von zylindrischen oder sphärischen Scheiben. Die sphärischen, also gewölbten Scheiben, bieten eine natürliche Nachbildung des Auges und sollen so ein größeres Sichtfeld und eine verzerrungsfreie Sicht gewährleisten. Mittlerweile sind aber auch gerade Scheiben verzerrungsfrei und bieten ein großes Sichtfeld, etwa durch minimalistische Rahmenkonstruktionen.
Sind Skibrillen mit einer normalen Brille kompatibel?
Nicht alle Skibrillen sind mit einer normalen Brille kompatibel. Meist ist dies in der Produktbeschreibung angegeben. Die Skibrillen, die mit einer normalen Brille kompatibel sind, tragen oft den Zusatz OTG (Over the Glasses). Ihre Rahmen sind etwas ausladender und größer gestaltet, damit die optische Sehhilfe unter der Brille genügend Platz hat. Manchmal besitzt der Rahmen sogar kleine Aussparungen für die Bügel.
Warum ist eine Skibrille einer Sonnenbrille beim Skifahren vorzuziehen?
Eine Skibrille ist extra auf das Skifahren ausgelegt. Sie schützt die Augen vor gefährlichen UV- und Infrarotstrahlen. Zusätzlich schirmt der Rahmen der Skibrille die Augenpartie vor eindringender Luft ab, sodass die Augen keiner Zugluft ausgesetzt sind. Die Zugluft kann den Augen schaden und sie austrocknen. Außerdem können bei einer normalen Sonnenbrille kleinste Flugkörper und Schneepartikel in das Auge geweht werden. Durch den Rundumschutz der Skibrille sind die Augen vor kleinen Luftpartikeln und zugiger Luft geschützt.





























































































