Heiße Sommertage stellen für viele Hunde eine Herausforderung dar. Nicht wenige leiden sehr unter den hohen Temperaturen – vor allem, wenn sie ein dichtes Fell haben. Eine Hundekühlmatte kann helfen, dass sich Vierbeiner auch bei großer Hitze entspannen.
Wir haben 22 Hundekühlmatten zwischen zehn und 50 Euro getestet. Dabei haben wir den Fokus auf selbstkühlende Matten gelegt, die weder Strom noch eine vorherige Kühlung brauchen. Worum es sich hierbei handelt und wie sie funktionieren, lesen Sie hier.
Kurzübersicht
Pets Perfect PP-CM

- Hoher Komfort
- Lässt sich gut reinigen
- In vielen Größen erhältlich
- Anti-Rutsch-Noppen
- Schwer
Nicht nur ihre Verarbeitung lässt uns staunen: Die Pets Perfect PP-MC überzeugt uns (vor allem aber unsere Fellnase) mit optimaler Kühlleistung. Sie verfügt über acht Kacheln, lässt sich somit mehrfach zusammenfalten und insgesamt einfacher transportieren. Ihr Außenmaterial ist hochwertig und pflegeleicht. Dafür hat die Matte aber auch einen gewissen Preis.
Trixie Soft

- Lässt sich gut reinigen
- Angegebene Sicherheits- und Nutzungshinweise
- Hoher Komfort
- In vielen Größen erhältlich
- Schwer
Die Kühlmatte Soft von Trixie ist besonders dick gepolstert. Demnach ist sie auf jeden Fall etwas für Hunde, die es lieber weich mögen. Allerdings ist sie deshalb auch besonders schwer. Wir empfehlen, sie insbesondere für Einsätze zu Hause zu verwenden.
Rywell PE-PM-0007

- Hoher Komfort
- Leicht
- Bei ansteigender Temperatur Farbwechsel
- Geignet für die Waschmaschine
- Dunkle Flecken etwas schwer zu reinigen
Dass es auch ohne Gelfüllung geht, das beweist die Rywell PE-PM-0007 – und noch mehr. Dank innovativer Arc-Chill-Technologie bleibt die leichte Matte angenehm kühl. Sobald sie Wärme aufgenommen hat, verändert sich zudem die Farbe der Oberfläche. So lässt sich auf einen Blick erkennen, wann sich die Matte wieder regeneriert hat. Wer will, kann die Kühlmatte im Winter einfach umdrehen und weiternutzen, denn die weiche Rückseite bietet viel Wärme und Komfort.
Trixie Kühlmatte
Die Kühlmatte von Trixie bietet gute Qualität, zuverlässige Kühlleistung und eine saubere Verarbeitung – und das zu einem sehr günstigen Preis. Sie ist pflegeleicht, wasserabweisend und in mehreren Größen erhältlich. Für uns der klare Preistipp im Test.
Vergleichstabelle
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- Hoher Komfort
- Lässt sich gut reinigen
- In vielen Größen erhältlich
- Anti-Rutsch-Noppen
- Schwer

- Lässt sich gut reinigen
- Angegebene Sicherheits- und Nutzungshinweise
- Hoher Komfort
- In vielen Größen erhältlich
- Schwer

- Hoher Komfort
- Leicht
- Bei ansteigender Temperatur Farbwechsel
- Geignet für die Waschmaschine
- Dunkle Flecken etwas schwer zu reinigen

- Kann in Reisedecke für mehr Komfort gesteckt werden
- In vielen verschiedenen Größen erhältlich
- Angegebene Sicherheits- und Nutzungshinweise
- Leicht
- Günstig
- Kühlt in Reisedecke weniger stark

- Lässt sich gut reinigen
- Raue Oberfläche sorgt für Griffigkeit
- Leicht
- In vielen Größen erhältlich
- Hoher Komfort
- Teurer

- Geeignet für die Waschmaschine
- Anti-Rutsch-Noppen
- Günstig
- In vielen verschiedenen Größen erhältlich
- Hoher Komfort
- Starker, künstlicher Geruch nach dem Auspacken
- Kühlwirkung nicht so ergiebig wie bei Matten mit Gelfüllung

- Lässt sich gut reinigen
- Günstig
- In vielen Größen erhältlich
- Keine Sicherheits- oder Nutzungshinweise
- Keine ausreichende Information zur Gelfüllung

- Günstig
- In vielen Größen erhältlich
- Hoher Komfort
- Dunkle Flecken etwas schwer zu reinigen
- Keine ausreichende Information zur Gelfüllung

- Angegebene Sicherheits- und Nutzungshinweise
- Leicht
- Verarbeitung könnte besser sein, Kratzer im Testmuster
- Teuer
- Keine ausreichende Information zur Gelfüllung

- Lässt sich gut reinigen
- Günstig (für Größe der Matte)
- Krallen hinterlassen auf der Matte Spuren
- Nur eine Größe verfügbar
- Gel nicht gleichmäßig in Matte verteilt
- Schwer

- Hoher Komfort
- In vielen Größen erhältlich
- Raue Oberfläche sorgt für Griffigkeit
- Lässt sich gut reinigen
- Testmuster färbt ab
- Teuer

- Leicht
- Lässt sich zusammenrollen und -legen
- Geeignet für die Waschmaschine
- Kühlwirkung nicht so ergiebig wie bei Matten mit Gelfüllung
- Dunkle Flecken etwas schwer zu reinigen
- Hundehaare haken sich im Material fest

- Leicht
- Lässt sich zusammenrollen und -legen
- Geeignet für die Waschmaschine
- Kühlwirkung nicht so ergiebig wie bei Matten mit Gelfüllung
- Fäden lösen sich nach Waschgang
- Hundehaare haken sich im Material fest

- Hoher Komfort
- Dunkle Flecken etwas schwer zu reinigen
- Keine ausreichende Information zur Gelfüllung

- Lässt sich gut reinigen
- Wenig robust
- Krallen hinterlassen auf der Matte Spuren
- Schwer
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Abkühlung für Vierbeiner: Kühlmatten für Hunde und Katzen im Test
Im Sommer kann es ziemlich heiß werden. Der Körper hat sich dafür ein ganz besonderes System überlegt: Wenn wir durch Sport von innen oder durch sommerliche Temperaturen von außen überhitzen, sorgt der Schweiß dafür, dass wir abkühlen. Wir werden Wärme los, indem die Flüssigkeit auf der Haut verdunstet.
Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde nur bedingt schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur vorwiegend übers Hecheln. Ab einer gewissen Temperatur reicht das allerdings nicht mehr aus. Oft legen sich Hunde dann in den Schatten oder auf kalten Stein, um sich Abkühlung zu verschaffen.
Eine Hundekühlmatte oder Kühldecke ist eine praktische und recht preiswerte Möglichkeit, um dem Hund zu Hause, im Garten, im Auto oder unterwegs Abkühlung anzubieten. Gerade wenn kein Pool, Teich oder Fliesenboden zur Verfügung steht.
Wie funktionieren Kühlmatten?
Die gängigste Art von Kühlmatten arbeitet mit einem Gelkern im Inneren. Sie benötigen weder Strom noch Wasser, müssen nicht vorgekühlt werden und eignen sich somit auch für unterwegs. Zudem sind sie recht preiswert.
Das Prinzip dahinter? Ein druckaktiviertes Kühlsystem
Die Matte kühlt, sobald Druck durch (beispielsweise) das Körpergewicht des Hundes auf sie einwirkt. Es entsteht ein Temperaturaustausch: Die Matte nimmt die Körperwärme des Hundes auf und leitet die Wärme zurück an die Umgebung ab. Der Kühleffekt ist moderat und nicht schädlich für den Hund. Je nach Hersteller kühlt die Matte auf drei bis acht Grad Celsius unter der Körpertemperatur herunter.
Verlässt der Vierbeiner die Matte, stoppt der Kühleffekt automatisch. Viele Hersteller geben an, dass die Matte nach circa 15 Minuten wieder verwendet werden kann. Wenn ein Hund sehr lange – ohne Unterbrechung – auf der Kühlmatte liegt, reduziert das allerdings den Kühleffekt (je nachdem, wie groß die Matte ist und welche Temperatur der Untergrund hat). Denn nach einiger Zeit passt sich das Gel der Temperatur des Hundes an und benötigt anschließend eine bestimmte Ruhezeit, um wieder voll funktionsfähig zu sein. Der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, hängt von der Umgebungstemperatur und der Körpertemperatur des Hundes ab. In der Regel kühlt eine Matte jedoch mehrere Stunden lang.
Werden solche Kühlmatten oder Kühldecken jedoch einer zu großen Hitze ausgesetzt (zum Beispiel im Auto oder in der prallen Sonne), kann sich die Funktion sogar ins Gegenteil wandeln: Sie wird dann bei Kontakt heiß, das Gel verflüssigt sich und die Kühlfunktion ist nicht gegeben.
Es gibt auch Matten, die mit Wasser befüllt werden. Sie funktionieren ähnlich wie ein Wasserbett. Nachteil daran ist, dass kühles Wasser zur Verfügung stehen muss, was unterwegs nicht immer der Fall ist. Außerdem muss man bei diesen Kühlmatten besonders auf die Reinigung achten, da sich leicht Schimmel bilden kann.
Vereinzelt gibt es auch Kühlmatten, die durch Strom aktiv gekühlt werden. Hierbei wird Kühlwasser durch das Kissen gepumpt. Vorteil: Durch die permanente Stromzufuhr steigt die Temperatur der Matte auch nach stundenlanger Benutzung nicht an. Nachteil: Sie ist nicht besonders flexibel einsetzbar.
Darauf ist beim Kauf einer Hundekühlmatte zu achten
- Größe: Die meisten Kühlmatten sind in mehreren Abmessungen verfügbar. Klar ist: Ein Chihuahua benötigt keine Matte, die 100 x 70 Zentimeter groß ist, während ein Deutscher Schäferhund mit einer 50 x 40 Zentimeter großen Kühlfläche auch nicht viel anfangen kann. Denn ist sie zu riesig, ist sie weniger effizient. Ist sie zu klein, kühlt der Vierbeiner nicht genug ab. Hier kann man sich gut an der Größe des Hundebetts orientieren. Anders sieht es aus, wenn die Kühlmatte in einen Zwinger oder in eine Box kommen soll: Hier sollte die Matte kleiner als die Fläche der Box sein, damit der Hund nicht zwingend auf der Matte liegen muss!
- Komfort: Manche Hunde mögen Kühlmatten lieber als andere. Einige bevorzugen glatte, harte Oberflächen, andere wiederum mögen es weich und gepolstert. Diese Vorlieben sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man eine kühlende Hundematte kaufen will. Verbringt der Hund viel Zeit auf der Matte, sollte die Matte bequem sein. Einige Hersteller bieten eine zusätzliche Polsterung und weiches Außenmaterial an. Zudem sollte die Oberfläche griffig und nicht rutschig sein. Wenn der Hund auf der Matte sitzt, sollten seine Pfoten dabei nicht wegrutschen. In dieser Hinsicht haben uns ein paar Matten aus dem Test nicht überzeugen können.
- Füllung: Der Gelkern sollte zwar bequem sein, aber dennoch eher fest. Zudem sollte ausreichend Füllung in der Matte sein, damit der Hund diese nicht durchliegt und dadurch das Gel nicht ausreichend kühlen kann.
- Material: Die Verarbeitung ist selbstverständlich wichtig. Die Kanten der Matten sollten nicht scharf oder spitz sein. Zudem sollte die Matte aus Materialien bestehen, die nicht giftig sind. Nylon beispielsweise wird oft in der Hundeausstattung verwendet: Es ist sehr robust und zudem atmungsaktiv. Sie sollten sauber verarbeitet sein, sodass Wasser oder Gel nicht austreten können.
- Haltbarkeit: Kühlmatten nehmen viel Haar, Schmutz und Staub auf, daher sollten sie leicht zu reinigen sein. Die Kühlmatte sollte auf jeden Fall mit einem feuchten Tuch und einem leichten Reinigungsmittel einfach abzuwischen sein. Aufgrund des Innenmaterials gibt es keine Matten, die für die Waschmaschine geeignet sind. Soll die Matte vor allem draußen verwendet werden oder geht der Vierbeiner gerne einmal ruppig mit Gegenständen um, sollte sie besonders robust und widerstandsfähig sein.
- Transportmöglichkeit: Je nach Verwendungszweck sollte eine Kühlmatte auch leicht zu transportieren sein. Wenn sie für den mobilen Einsatz gedacht ist, darf sie also nicht zu schwer sein und muss sich leicht auf- und abbauen lassen.
Wie lange kann der Hund auf der Matte liegen?
Hunde können eigentlich ganz gut selbst einschätzen, wie lange sie auf einer Kühlmatte liegen wollen. Manche stehen nach einigen Minuten wieder auf, andere liegen gerne länger drauf. Testhündin Kira legt sich beispielsweise gerne in die pralle Sonne. Wird ihr nach einer Weile zu warm, kühlt sie sich für ein paar Minuten auf der Matte ab und geht anschließend wieder in die Sonne.
Natürlich sollte der Vierbeiner nicht Stunden auf der Matte verweilen, auch Hunde können sich erkälten. Achten Sie darauf, wie lange der Hund auf der Matte liegt, und überprüfen Sie gegebenenfalls, ob sich der Körper des Hundes kälter anfühlt. Dann wäre es ratsam, die Matte zeitweise wegzuräumen.
Den Zeitraum auf der Matte sollte der Hund selbst wählen dürfen
Insbesondere bei der Verwendung in einer Hundebox oder einem Zwinger sollte man darauf achten, dass der Hund eine ausreichend große Liegefläche neben der Kühlmatte zur Verfügung hat. Denn viele Hunde wollen sich nur ein paar Minuten abkühlen und legen sich dann woanders hin. Der Hund sollte also nicht zwangsweise auf der Kühlmatte liegen müssen. Manche Hunde liegen auch gerne nur teilweise auf der Matte, beispielsweise nur mit dem Lendenbereich.
Ist eine Kühlmatte mit Gel giftig?
Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Füllung als ungiftig für Hunde gekennzeichnet ist. Die meisten selbstkühlenden Matten bestehen aus Carboxymethylcellulose (CMC). Dieser Stoff ist in der Lage, leicht zähflüssige Substanzen bis zu festen Gelen zu bilden. Es ist ein Polysaccharid (Mehrfachzucker), das in der Lebensmittelindustrie als Verdickungsmittel (in Eiscreme oder Fruchtzubereitungen) und in der Tiernahrung eingesetzt wird. CMC ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 466 zugelassen. Alle zugelassenen Zusatzstoffe gelten zunächst als gesundheitlich unbedenklich.
Mehrere Studien – wie die DAZ.online schreibt – zeigten allerdings, dass künstliche Süßstoffe und Polysaccharide die Entstehung von Entzündungen fördern können. Aus Untersuchungen an Mäusen geht beispielsweise hervor, dass unter anderem Carboxymethylcellulose die Entstehung von entzündlichen Darmerkrankungen begünstigen kann.
Der Gelkern wird zwar nicht konsumiert, aber: Auch wenn die Kühlmatten mit CMC-Füllung als unbedenklich gelten, sollte man den Hund bei der Nutzung der Matte im Auge behalten, damit er die Matte nicht zerkratzt oder zerstört, wodurch das Gel auslaufen könnte.
Sollten Sie einen Hund haben, der gerne Kissen zerkaut, so greifen Sie dennoch lieber auf Matten oder Decken ohne Gelfüllung zurück. Manche lassen sich mit Wasser befüllen, was für einen Kühleffekt sorgt. Andere werden eben mit Strom betrieben oder können einfach ins Kühlfach gelegt werden.
Wichtig!
Auch wenn es einige Hersteller selbst betonen, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass eine Hundekühlmatte keinesfalls vor Überhitzung im Auto schützt. Der Vierbeiner sollte auch mit Kühlmatte bei sommerlichen Temperaturen nie im Auto gelassen werden. Hier kann sogar das Gegenteil passieren: Die Matte wird bei Kontakt heiß, das Gel verflüssigt sich und die Matte kühlt überhaupt nicht. Einige Hersteller geben an, dass das bereits ab einer Temperatur von 45 Grad Celsius passieren kann.
Kühlmatten für Katzen
Katzen haben weniger effiziente Mechanismen als Hunde, um sich abzukühlen, daher sind Kühlmatten in der Sommerhitze auch für Katzen eine Wohltat. Die meisten der Kühlmatten im Test eignen sich auch für Katzen. Für unseren Praxistest mit Haustieren stand Hündin Kira (und in einem weiteren Update Seniorin Luna) bereit, unsere Testergebnisse mit Wärmflasche und Verschmutzung gelten aber natürlich auch für Katzen.
Die Funktion der Kühlmatten ist bei Katzen dieselbe, es gelten außerdem dieselben Sicherheitshinweise für Ihre Haustiere. Bei Katzen ist ein strapazierfähiges und kratzfestes Material besonders wichtig, da die Lieblinge gerne mal ihre Krallen ausfahren.
Gerade in den ersten Tagen sollten Sie Ihre Katze aufmerksam beobachten und sicherstellen, dass die Katze nicht zu lange auf der Kühlmatte liegt. Grundsätzlich merken die Haustiere aber selbst, wenn sie sich genug abgekühlt haben.
Unser Favorit
Pets Perfect PP-CM

- Hoher Komfort
- Lässt sich gut reinigen
- In vielen Größen erhältlich
- Anti-Rutsch-Noppen
- Schwer
Ob zuhause oder unterwegs – die Pets Perfect PP-CM überzeugt mit guter Kühlleistung und lässt sich platzsparend zusammenfalten. Sie ist in vier Größen von XS bis XL erhältlich. Unser Testmodell in XL misst 120 x 75 Zentimeter und bietet damit mehr als genug Platz für unsere Schäferhund-Husky-Dame Luna.
Unsere Seniorin Luna schläft am liebsten auf dem kalten Laminat oder den Fliesen (vor allem im Sommer) und ist generell wählerisch bei Kissen, Polstern oder Matten. Daher waren wir durchaus überrascht, als sie ganz von selbst einen längeren Zeitraum auf der Pets Perfect PP-CM verbracht hat.
Bequem, allem voran aber angenehm kühlend – das scheint die Matte für Luna gewesen zu sein. Denn beim Verweilen auf der Pets Perfect stellte Luna nach einer Weile das Hecheln ein und wirkte äußerst entspannt. Der Hersteller setzt hier auf selbstkühlendes, druckaktivierendes Thermoschutzgel, das sich nach einer Ruhephase wieder selbst regeneriert.
Das Gel verteilt sich auf insgesamt acht Kammern. Dadurch bleibt die Füllung gleichmäßig in der Matte und verrutscht nicht so leicht. Dazu besitzt die Pets Perfect eine Anti-Rutsch-Rückseite mit einem fein strukturierten Noppenraster. Bei erhöhter Reibung auf Untergründen wie etwa Fliesen, Laminat oder Parkett bleibt die Matte (samt Hund) also an Ort und Stelle.
Laut Hersteller ist das Gel im Inneren wasserbasiert und enthält einen Anteil Natrium-Carboxymethylcellulose. Diese Substanz dient als Verdickungs- und Stabilisierungsmittel und wird unter anderem auch in Lebensmitteln, Tierfutter, Arzneimitteln und Kosmetik verwendet.
An dieser Stelle auch erwähnenswert: Der Hersteller verspricht, dass die komplette Matte durch ein Labor auf relevante regulierte Schadstoffe geprüft wurde und alle Tests bestanden hat. Für den Hund sind daher sowohl die Oberfläche als auch das Innenmaterial ungiftig. Da jeder Hund jedoch unterschiedlich auf Materialien reagiert, sollte Ihr Vierbeiner das Gel, sollte es einmal austreten, nicht fressen.
Im Praxistest mussten wir diese Erfahrung allerdings nicht machen! Denn auch die Verarbeitung der Pets Perfect ist gelungen. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und wirken robust. Daneben macht auch das äußere Material (sowohl Vorder- als auch Hinterseite) einen stabilen Eindruck, kühlt trotzdem hervorragend und ist dazu noch sehr pflegeleicht.
Staub oder starker Schmutz? Einfach abwischen genügt
Denn dank der glatten Polyesteroberfläche lassen sich Staub, Hundehaare, aber auch größere Verschmutzungen einfach abwischen. Besonders im Härtetest mit feuchter Erde hat die Pets Perfect vollkommen überzeugt. Nachdem wir die Oberfläche damit stark eingerieben hatten, ließen wir die Erde einige Minuten einziehen. Die anschließende Reinigung dauerte nur wenige Sekunden, was für den ein oder anderen Hundebesitzer mit Sicherheit eine Alltagsentlastung ist.
Die Pets Perfect PP-CM hat uns also in vielerlei Hinsicht überzeugt: tolle Kühlleistung, viele Größen, solide Stau- und Transportmöglichkeit, ungiftiges Material, starke Qualität und unkomplizierte Reinigung. Somit hat die Matte den Testsieg absolut verdient und ist eine gute Wahl für alle, die eine unkomplizierte und effektive Kühlmatte für Hunde (oder Katzen) suchen.
Nachteile?
Mit ihrem Gesamtgewicht von 4,2 Kilogramm ist die Pets Perfect PP-CM doch etwas schwer. Beim Auspacken und Auslegen haben wir das auch gemerkt. Da so manche Konkurrenz aber noch mehr Muskelkraft abverlangt, können wir von diesem Punkt absehen.
Pets Perfect PP-CM im Testspiegel
Bislang gibt es noch keinen seriösen Test zu unserem Testsieger, der Pets Perfect PP-CM. Weder die Stiftung Warentest noch Öko-Test haben bisher Hundekühlmatten getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier nach.
Weitere Empfehlungen
Trixie Soft

- Lässt sich gut reinigen
- Angegebene Sicherheits- und Nutzungshinweise
- Hoher Komfort
- In vielen Größen erhältlich
- Schwer
Im Vergleich zu den anderen Hundekühlmatten im Test sind uns bei der Trixie Kühlmatte Soft zwei Dinge besonders aufgefallen: Sie ist dick und (wie der Name verrät) eher weich. Daher ist sie unsere Empfehlung für Hunde, die gerne gepolstert liegen.
Wir haben die Matte in der Größe XL (90 x 60 Zentimeter) getestet. Es gibt sie zusätzlich noch in den Größen 50 x 40, 65 x 50 und 110 x 70 Zentimeter. Hersteller Trixie bietet die Matte für jede Hundegröße an. Preislich liegt die Matte (je nach Größe) zwischen 13 und 40 Euro. Das finden wir in Ordnung. Mit 5,1 Kilogramm ist die Matte eine der schwersten im Test, allerdings ist sie auch mit eine der größten. Für unterwegs ist diese Matte daher eher weniger geeignet. Für zu Hause oder im Garten macht sie aber auf jeden Fall einen guten Job. Wasserdicht und pflegeleicht ist die Kühlmatte Soft ebenfalls, unseren Erde-Fleck konnten wir ohne viel Aufwand wieder gut aus dem Gewebe lösen. Dafür gibt es von uns einen Daumen hoch.
Uns fällt sofort die äußerst dicke Füllung auf. Diese fällt mit zwei Zentimetern Höhe im Vergleich zu anderen Kühlmatten besonders üppig aus. Der Bezug hat eine Nylon-Haptik und besteht aus Polyester. Daher ist die Oberflächenbeschaffenheit etwas rauer, der Hund hat einen besseren Halt. Gut finden wir auch, dass der Hersteller angibt, wie die Gelfüllung zusammengesetzt ist. Diese besteht zu 96,8 Prozent aus Wasser, drei Prozent CMC und 0,2 Prozent Konservierungsstoffe.
Die Verarbeitung der Matte, die in drei Kammern unterteilt ist, ist gut, die Kanten sind nicht scharf, wir erkennen keine Löcher. Aufgrund der Dicke ist die Matte besonders komfortabel. Lediglich mit dem Muster der Matte können wir uns weniger anfreunden, es wirkt etwas altmodisch. Allerdings müssen die Matten ja auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sie sollen dem Hund effektiv Kühlung verschaffen. Da die Optik immer auch Geschmackssache ist, haben wir das Wasser-Muster in Grau nicht in die Bewertung aufgenommen.
Positiv ist auch, dass der Hersteller Sicherheitshinweise gibt. Es wird betont, dass die Matte nicht vor Überhitzung im Auto schützt. Solche Hinweise finden wir wichtig und gut. Zusätzlich ist die Matte sogar nach österreichischem Standard als tierschutzkonform ausgezeichnet. Dieses Tierschutz-Kennzeichen ist ein offizielles Kennzeichen für Produkte, die dem österreichischen Tierschutzgesetz entsprechen. Es wird durch die Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (FTT), eine vom Gesetzgeber eingerichtete unabhängige Stelle, vergeben und garantiert die Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorgaben. Tierschutz-Vorgaben entsprechen oftmals eher dem Minimum, allerdings kann dieses Kennzeichen zu etwas mehr Sicherheit beim Kauf beitragen. Es wird damit garantiert, dass das Produkt auch tatsächlich überprüft wurde. Das ist ein positiver Aspekt für uns.
Laut Hersteller kühlt die Matte auf zwei Grad Celsius unter der Körpertemperatur des Hundes herunter. Der kühlende Effekt hält über mehrere Stunden an, bevor eine kurze Pause eingelegt werden sollte, damit sich das Gel regenerieren kann. Danach kann die Matte erneut angenehme Kühle spenden. Eine kühlende Wirkung konnten auch wir feststellen. Unser Testhund (der ab und zu gerne etwas bequemer liegt) nutzte die Matte an warmen Bürotagen gerne.
Für Hunde, die gerne weicher liegen, können wir die Kühlmatte von Trixie daher empfehlen. Allerdings sollten Sie beachten, dass die Matte aufgrund der dicken Füllung auch ein beachtliches Gewicht mit sich bringt.
Rywell PE-PM-0007

- Hoher Komfort
- Leicht
- Bei ansteigender Temperatur Farbwechsel
- Geignet für die Waschmaschine
- Dunkle Flecken etwas schwer zu reinigen
Die Rywell PE-PM-0007 überzeugt im Test, da sie einerseits angenehm kühlt und andererseits einen hohen Liegekomfort bietet. Sie ist in drei Größen von M bis XL erhältlich. Unser Testmodell in der Größe L misst 107 × 78 Zentimeter und lässt sich platzsparend zusammenrollen. Mit 900 Gramm ist sie unter den Kühlmatten eher ein leichteres Modell. Die Matte kann man demnach auch problemlos auf Reisen mitnehmen. Einmal zusammengefaltet bleibt die Kühlmatte dank zweier Knopfverschlüsse dauerhaft verschlossen. Ein Tragegriff auf der Rückseite macht den Transport noch angenehmer.
Die Rückseite fiel uns im Übrigen besonders positiv auf: Sie ist weich und samtig. Ziemlich clever ist hier auch, dass die Matte im Winter weitergenutzt werden kann. Der graue, weiche Boden wird dann nämlich zur Liegefläche. Die Matte also einfach umdrehen und voilà – der Vierbeiner hat es warm.
Hunde, die Polster und Kissen bevorzugen, werden sich auf der Rywell PE-PM-0007 wohlfühlen. Diese ist nämlich gut gepolstert, trotzdem flexibel genug, um zusammengerollt oder -gefaltet zu werden. Einen Nachteil hat das Ganze jedoch: Auf glatten Böden bietet die Kühlmatte weniger Halt als Modelle mit einer klassischen Anti-Rutsch-Beschichtung.
Trotzdem: Obwohl unsere Testhündin Luna lieber auf dem Boden ruht, nahm sie die Decke schnell und gerne an. Verantwortlich dafür ist die Liegefläche. Das Material hier ist glatt und kühl. Der Hersteller setzt hier auf die sogenannte Arc-Chill-Technologie, beziehungsweise ein spezielles Kühlgewebe aus Japan. Ein besonderes Highlight: Bei Temperaturanstieg färbt sich der Stoff. In unserem Fall veränderten sich die Stellen, auf denen Körperwärme reagierte, von Blau zu Weiß. So lässt sich im Übrigen leicht erkennen, welche Bereiche bereits erwärmt wurden und wann sich die Matte wieder vollständig regeneriert hat.
Auch beim Thema Reinigung überzeugt die Matte. Staub oder Hundehaare lassen sich schnell und einfach entfernen. Bei hartnäckigem Dreck reicht die Handwäsche jedoch nicht mehr aus. Bei unserem Test mit feuchter Erde blieben leichte Flecken zurück. Dafür darf die Matte von Rywell bei einem Schonprogramm von 30 Grad in die Waschmaschine, ohne dass die Arc-Chill-Technologie beschädigt wird. Nach dem Waschgang war auch wieder alles fleckenfrei.
Der Hersteller empfiehlt allerdings, die Matte anschließend lufttrocknen zu lassen, und das möglichst im Schatten oder drinnen. Direkte Sonneneinstrahlung oder der Trockner sollten vermieden werden. Beim Test haben wir die Anweisungen befolgt und die Matte wurde bei der Maschinenreinigung auch nicht beschädigt.
Insgesamt können wir die Rywell PE-PM-0007 allen empfehlen, die auf der Suche nach einer leichten, transportfähigen, flexiblen, dennoch hochwertigen Kühlmatte sind, die am Ende des Tages komfortabel in der Waschmaschine gewaschen werden darf.
Trixie Kühlmatte
Die Kühlmatte von Trixie ist in drei verschiedenen Farben sowie sechs Größen erhältlich (40 x 30, 50 x 40, 65 x 50, 90 x 50, 100 x 60 und 110 x 70 Zentimeter). Je nach Ausführung liegt der Preis zwischen sechs und 25 Euro. Damit gehört sie zu den preislich attraktivsten Modellen in unserem Test – und verdient sich zu Recht eine Empfehlung als Preistipp. Die Matte überzeugt durch gute Verarbeitung, solide Qualität und eine zuverlässige Kühlleistung für Hund oder Katze.
In unserem Test kam die Variante mit den Maßen 65 × 50 Zentimeter zum Einsatz. Die Verarbeitung hinterließ einen sehr guten Eindruck: Die Schnitte sind präzise, es zeigen sich weder Risse noch Kratzer, und die Ränder sind sauber abgerundet. Das integrierte Kühlgel ist gleichmäßig auf vier Kammern verteilt, was für eine konstante Kühlung sorgt. Mit einem Gewicht von 0,46 Kilogramm ist die Matte außerdem angenehm leicht und lässt sich problemlos transportieren.
Darüber hinaus ist die Trixie Kühlmatte wasserabweisend und pflegeleicht – Dreck und Erde ließen sich im Test mühelos entfernen. Damit eignet sich die Matte auch ideal für den Einsatz im Freien. Ein weiterer Pluspunkt: Die beiliegenden Sicherheits- und Nutzungshinweise sind klar und hilfreich.
Die Kühlmatte ist lediglich drei Millimeter dünn, bietet aber dennoch ausreichend Komfort für das Tier. Auch zur Zusammensetzung der Kühlflüssigkeit macht der Hersteller transparente Angaben: Sie besteht zu 96,8 Prozent aus Wasser, zu drei Prozent aus Carboxymethylcellulose und enthält 0,2 Prozent Konservierungsstoffe.
Laut Hersteller sinkt die Temperatur der Matte auf etwa zwei Grad Celsius unter der Körpertemperatur des Hundes. Der kühlende Effekt hält mehrere Stunden an, bevor eine Regenerationsphase nötig ist – danach ist die Matte wieder einsatzbereit. Auch im Praxistest konnten wir eine spürbare Kühlwirkung feststellen: Unsere Testhündin suchte an heißen Tagen regelmäßig den Wechsel zwischen der Matte und dem kühlen Boden.
Trixie Reisedecke Samoa
Ein praktisches Zubehör möchten wir ebenfalls erwähnen: Trixie bietet die passende Reisedecke Samoa an, in die sich die Kühlmatte einlegen lässt. Ein Reißverschluss sorgt dafür, dass die Matte sicher verstaut bleibt, und dank elastischer Bänder kann die Decke platzsparend zusammengerollt werden. Das Modell Samoa besteht aus Polyester und ist bei 40 Grad in der Maschine waschbar. Auch diese Decke haben wir getestet – Testhündin Kira, die gerne weich liegt, hat sie regelmäßig genutzt. Ein wirklich durchdachtes Zusatzprodukt, das die Kühlmatte sinnvoll ergänzt.
Außerdem getestet
Nosli Kühlmatte für Hunde und Katzen
Die Kühlmatte Hunde und Katzen von Nosli gibt es in zwei Farben (»Sea Blue« und »Ice Blue«) und in vier unterschiedlichen Größen (S 50 x 40 Zentimeter, M 65 x 50 Zentimeter, L 90 x 50 Zentimeter, und XL 103 x 76 Zentimeter). Die Auswahl finden wir gut, so ist für die meisten Hundegrößen auf jeden Fall etwas dabei. Wir haben uns für den Test für Größe M in »Sea Blue« entschieden.
Die Matte besteht aus strapazierfähigem 0,4 Millimeter dickem PVC-Gewebe und einem vom Hersteller sogenannten »CMC-Spezialgel«. Wie die Zusammensetzung der CMC-Füllung genau ist, wird allerdings – im Gegensatz zu ein paar anderen Matten im Test – nicht weiter vertieft. Carboxymethylcellulose ist aber unbedenklich und so wissen Sie auf jeden Fall, um welche Gelfüllung es sich bei der Nosli-Matte handelt. Zwischen Füllung und Außenmaterial befinden sich noch eine Schwammschicht und eine wasserdichte PVC-Folie.
Was wir im Vergleich zu den anderen Kühlmatten besser finden: Die Oberfläche der Nosli-Matte ist etwas rauer und nicht glatt. Generell fühlt sich das Oberflächenmaterial der Matte eher wie ein Stoff-Gewebe an. Im Sitzen rutschen die Pfoten unseres Testhunds deshalb überhaupt nicht weg! Auch wenn Hunde auf den Matten eher liegen als sitzen, war das für uns ein Punkt, den wir berücksichtigen wollten. Die rauere Oberfläche gibt dem Hund beim Betreten der Matte doch etwas mehr Sicherheit. Zumindest wussten unsere Testhunde das zu schätzen.
Was die Verarbeitung betrifft, haben wir wirklich nichts zu meckern. Das Gel ist gleichmäßig in den zwei Kammern der Matte verteilt, die Kanten sind abgerundet und nicht scharf, wir finden keine Löcher oder unsaubere Verklebungen, aus denen Gel austreten kann. Die Matte ist wasserdicht. Eine Verwendung draußen ist also kein Problem. Trotz ihrer rauen Oberfläche ist die Nosli-Kühlmatte sehr leicht zu reinigen. Das hat uns auch etwas überrascht! In unserem Test ließ sich ein Erde-Fleck mit leichtem Schrubben gut entfernen, es blieben keine Rückstände zurück.
Mit ihren 1,5 Kilogramm lässt sich die Matte auch noch ganz gut auf Ausflüge mitnehmen. Dafür gibt es von uns einen weiteren Pluspunkt! Dieses Gewicht gilt allerdings nur für die Größe M. Je größer die Matte, desto schwerer wird sie.
Kommen wir nun zum wichtigsten Kriterium der Matte: der Kühl-Funktion. Laut Hersteller kühlt die Matte fünf bis zehn Grad unter der Umgebungstemperatur. Da wir unseren eifrigen Testhund nicht fragen können, wie sich die Matte anfühlt, haben wir selbst hergehalten und mit unserer Hand Druck auf die Matte ausgeübt. Zunächst wirkt die Matte aufgrund ihrer eher raueren Oberfläche nicht ganz so kühl wie andere Matten im Test mit glatter Oberfläche, allerdings spürt man nach kurzer Zeit eine dezent angenehme, kühlende Wirkung, die auch nach längerer Zeit noch anhält. An warmen Bürotagen lag unsere Testhündin auch gerne für ein paar Minuten zur Abkühlung auf der Matte. Sie wurde auf jeden Fall gerne genutzt.
Größtes Manko: Die Kühlmatte von Nosli hat ihren Preis. Der Preis fängt bei gut 20 Euro für Größe S an und geht bis 47 Euro für Größe XL. Hier sind andere von uns getestete Hundekühlmatten günstiger.
Nibesser Kühlmatte
Wir geben offen zu: Nach dem Lesen der Produktbeschreibung auf Amazon waren wir zunächst skeptisch gegenüber der Nibesser Kühlmatte – die holprige Übersetzung weckt nicht unbedingt Vertrauen. Im Praxistest konnte uns das Produkt jedoch durchaus überzeugen.
Die Nibesser Kühlmatte ist in sechs verschiedenen Größen erhältlich (40 x 30, 50 x 40, 60 x 50, 70 x 55, 100 x 70 und 150 x 100 Zentimeter) sowie in acht Farbvarianten. Außerdem lässt sie sich personalisieren – ein Alleinstellungsmerkmal, das kein anderes Modell im Test bietet. Insgesamt gehört die Auswahl an Größen und Farben bei Nibesser zu den größten im Vergleich.
Die Matte ist sauber verarbeitet und besteht laut Hersteller aus sogenannter Eisseide sowie nicht näher spezifizierten „Kühlfasern“. Bei Eisseide handelt es sich allerdings nicht um echte Seide, sondern um einen Marketingbegriff für synthetische Gewebe, die ein kühlendes oder besonders angenehmes Hautgefühl vermitteln sollen. Eine verbindliche Definition oder einheitliche Standards existieren dafür nicht. In der Regel ist Eisseide ein Mischgewebe, das aus Materialien wie Viskose, Polyester, Nylon, Modal, Baumwolle oder Elasthan bestehen kann.
Positiv hervorzuheben sind die Gumminoppen auf der Unterseite der Matte, die für guten Halt sorgen und ein Verrutschen auf glatten Böden verhindern. Zudem lässt sich die Matte unkompliziert bei 30 Grad Celsius in der Waschmaschine reinigen.
Unsere Testhündin, die weiche Unterlagen bevorzugt, nahm die Matte sofort an und nutzte sie über mehrere Stunden hinweg. Das Material fühlt sich auf der Haut angenehm kühl an – der kühlende Effekt ist also spürbar. Allerdings nimmt der Stoff mit der Zeit die Körperwärme auf, sodass der Hund sich regelmäßig umlegen müsste, um dauerhaft von der kühlenden Wirkung zu profitieren.
Klar ist: Die Nibesser Kühlmatte kann in puncto Kühlleistung nicht mit einer Gel-Matte mithalten – das liegt in der Natur des Materials. Dennoch ist sie deutlich angenehmer als eine gewöhnliche Decke und stellt gerade für Hunde (oder Katzen), die gern auf Dingen herumkauen oder etwas »zerstörungswütig« sind, eine sinnvolle und sichere Alternative zur Gel-Variante dar.
Karlie Kühlkissen Fresk
Mit etwa 20 Euro für die Karlie Fresk mit einer Größe von 100 x 60 Zentimeter, in diesem Format haben wir sie getestet, ist das richtig preiswert. Die kleinste Größe der Matte gibt es schon für deutlich unter zehn Euro. Die Karlie Fresk gibt es auch noch in den Größen 90 x 50 und 50 x 40 Zentimeter.
Die Oberfläche besteht aus Nylon. Nylon ist generell sehr robust, strapazierfähig und pflegeleicht. Es ist also ein geeignetes Material für Hunde-Kühlmatten. Die Karlie Fresk ist wasserdicht und Schmutz lässt sich mit einem feuchten Tuch leicht und schnell entfernen. Daher ist die Matte auch gut für Draußen-Einsätze geeignet. Der Erde-Fleck aus unserem Test ließ sich ohne Probleme einfach und schnell beseitigen – dafür schon mal einen Daumen hoch von uns!
Um was für ein Gel es sich handelt, können wir nicht zu hundert Prozent sagen. Auf der Verpackung konnten wir keine Informationen dazu erkennen. Das finden wir schade, denn solche Produktdetails bieten dem Verbraucher mehr Sicherheit, Information und Transparenz. Allerdings haben wir in einem Online-Shop gelesen, dass ein Bestandteil des Gels Propylenglykol ist. Dieser ist als Lebensmittelzusatzstoff in der EU zugelassen (E 1520). In kleinen Mengen soll es ungiftig sein und ist sogar nach europäischer Gesetzgebung – unter Einhaltung bestimmter Grenzwerte – in der Verwendung in Hundenahrung erlaubt. Dennoch: Sollten Sie einen Hund haben, der gerne Kissen zerkaut, überlegen Sie den Kauf einer Matte mit Gelfüllung gut.
Sicherheitshinweise zur richtigen Nutzung der Matte finden wir auch nicht. Zudem stolpern wir über die Aussage, dass die Matte zur Verwendung im Auto geeignet ist. Selbstverständlich lässt sich die Karlie Fresk im Auto nutzen. Dies könnte allerdings auch fehlinterpretiert werden. Es bedeutet nämlich nicht, dass man den Hund im heißen Auto »parken« kann. Kühlmatten schützen nicht vor Überhitzung!
Die Karlie Fresk besteht aus drei Kammern und ist gut verarbeitet, die Kanten sind nicht scharf, wir finden keine Löcher, durch die das Gel entweichen kann. Die Oberfläche ist eher glatt, unser Testhund rutscht leicht im Sitzen mit den Pfoten, aber allgemein liegt unser Vierbeiner gern auf der eher flacheren Matte, und das von Anfang an. Eine Eingewöhnungszeit haben wir nicht gebraucht.
Es kann allerdings sein, dass der glatte Untergrund nicht jedem Hund zusagt. Für ältere Hunde, die nicht mehr so trittsicher auf den Beinen sind, könnte die Matte zu rutschig sein. Das haben wir auch in einigen Bewertungen zu der Karlie Fresk gelesen. Ein Tipp: Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an die Matte (vielleicht auch mit ein paar Leckerlis) und legen Sie gegebenenfalls ein dünnes Tuch über die Matte. Der Untergrund wird dadurch etwas griffiger, die Kühlleistung allerdings auch geschmälert.
Mit 2,6 Kilogramm ist diese Matte schon etwas schwerer, da es sich aber auch um eine der größten Matten im Test handelt, ist das Gewicht noch vertretbar. Ob man 2,6 Kilogramm für unterwegs mitnehmen möchte (zum See oder zum Strand), muss aber jeder für sich selbst herausfinden.
Das Gel verteilt sich gleichmäßig in den Kammern der Matte, sodass eine zuverlässige Kühlung gewährleistet wird. Unser Testhund lag an den warmen Bürotagen gerne auf der Matte. Und auch unser Test mit der Hand hat gezeigt, dass die Matte auch für längere Zeit eine leichte, angenehme Kühlung aufweist.
Uns stört aber, dass der Hersteller keine detaillierten Angaben zur Gelfüllung macht und manchen Hunden könnte die Oberfläche etwas zu glatt sein. Die Kühlwirkung und das Preis-Leistungs-Verhältnis sind allerdings top – daher gibt es für die Karlie Fresk eine klare Kaufempfehlung. Für unsere Empfehlungen hat es aber nicht gereicht.
Relaxdays Kühlmatte Hund
Die Relaxdays Kühlmatte gibt es in vier unterschiedlichen Größen (S, 35 x 20 Zentimeter, M, 50 x 40 Zentimeter, L, 90 x 50 Zentimeter, XL, 100 x 60 Zentimeter) und zwei Farben (Blau und Grau). Für unseren Test haben wir uns für L in Grau entschieden. Für circa 10 Euro ist die Matte sehr preiswert. Die Matte besteht aus Polyester mit einer Gelfüllung. Der Hersteller gibt allerdings nicht an, um was für eine Gelfüllung es sich handelt. Sicherheitshinweise zur Nutzung finden wir bei dieser Hundekühlmatte auch nicht.
Die Matte hat drei Kammern und eine eher glatte Oberfläche. Die Verarbeitung ist gut, die Kanten sind nicht scharf und keine Löcher zu finden. Der Hersteller gibt zusätzlich noch an, dass bei hohen Temperaturen die Matte für ungefähr eine Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden kann. Sie soll allerdings auf keinen Fall ins Gefrierfach oder die Gefriertruhe, da dies zu Materialschäden führen könnte.
Das Gel verteilt sich gleichmäßig in den drei Kammern, wodurch auch ein gleichmäßiger Kühleffekt gewährleistet wird. Sie kühlt wirksam, allerdings sollte man die Matte vorzugsweise drinnen verwenden. Der Erde-Fleck ließ sich in unserem Test zwar entfernen, leichte Rückstände waren aber erkennbar. Die Matte macht ihren Job ansonsten gut. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte und die Matte vorwiegend im Haus oder in der Wohnung verwendet, kann mit der Relaxdays Kühlmatte an und für sich nichts falsch machen.
Dobar 60421 Kühlmatte
Die Dobar Kühlmatte ist für ihre Größe sehr preiswert. Für rund 20 Euro ist die 99,5 x 70 Zentimeter große Matte im Handel erhältlich. Dabei wundert es nicht, dass sie eine der schwersten im Test ist. 4,4 Kilo bringt die Kühlmatte auf die Waage! Für unterwegs ist sie also weniger geeignet, es sei denn, Sie haben Lust auf eine zusätzliche Trainingseinheit.
Was uns wundert: Der Hersteller gibt in der Beschreibung an, dass die Matte »besonders für kleine und mittelgroße Hunde, sowie Katzen« geeignet ist. Unsere zwölf Kilogramm schwere Testhündin mit einer Schulterhöhe von 44 Zentimetern würde allerdings zweimal auf die Matte passen. Die Dobar Matte ist also eher für größere Hunde geeignet, auch wenn der Hersteller das anders sieht.
Über das Obermaterial können wir aufgrund fehlender Herstellerangaben leider wenig sagen. Wir gehen davon aus, dass es sich wie bei den anderen Matten vermutlich um Polyester handelt. Die Oberfläche ist allerdings nicht besonders robust. Nach ein paar Malen nutzen, bemerkten wir, dass leichte Kratzspuren auf der Oberfläche sichtbar waren. Dabei hat sich unsere Testhündin lediglich einige Male auf die Matte gelegt. Gekratzt oder gebuddelt hat sie keineswegs. Zudem ist die Oberfläche recht glatt.
Der Hersteller gibt an, dass es sich bei dem Gel um Caboxymethylcellulose handelt. Im welchem Verhältnis dieses verwendet wurde, finden wir aber nicht heraus. Sicherheitshinweise gibt der Hersteller auch nicht an.
Die Verarbeitung ist gut, die Kanten sind nicht scharf, wir finden keine Löcher. Das Gel verteilt sich aber sehr ungleichmäßig in den zwölf Kammern, sodass keine gleichmäßige Kühlung stattfinden kann.
Zwar ist die Kühlmatte von Dobar recht preiswert für die Größe, allerdings gibt es sie nur in einer Größe und sie ist recht schwer. Da haben uns andere Hundekühlmatten mehr überzeugt.
Navaris Kühlmatte Hund
Die Navaris Kühlmatte haben wir in 90 × 50 Zentimeter getestet. Es gibt sie auch noch in 50 x 40 Zentimeter und 96 x 81 Zentimeter. Für einen Preis von etwas über 20 Euro ist sie im mittleren Preissektor in unserem Test.
Die Matte besteht aus Nylon und PVC-Beschichtung. Der Hersteller gibt an, dass es sich um ein Kühlgel handelt. Um was für ein Gel es sich handelt, wird nicht beschrieben. Eine zusätzliche Schaumstoffeinlage sorgt für die gleichmäßige Verteilung des Gels, so Navaris.
Wir packen die Matte aus und bemerken keinen unangenehmen, chemischen Geruch. Die Matte besteht aus drei Kammern, das Gel verteilt sich gleichmäßig. Die Verarbeitung ist gut, die Kanten sind nicht scharf und wir finden keine Löcher. Die Oberfläche ist eher glatt, unser Testhund rutscht leicht im Sitzen. Mit 1,7 Kilogramm Eigengewicht lässt sich die Matte gut für unterwegs mitnehmen.
Wir haben nicht viel zu meckern, allerdings haben uns andere Matten im Test mehr überzeugt (sei es preislich oder in Hinblick auf die Verarbeitung). Hinzu kommt, dass bei unserem »Schmutz-Test« ein leichter Dreck-Schatten trotz Schrubben auf der Matte zurückgeblieben ist. Daher ist sie eher für drinnen geeignet.
TrendPet Arctic Comfort
Die Arctic Comfort von TrendPet gibt es gleich in fünf Größen (50 x 35, 60 x 45, 75 x 55, 90 x 65 sowie 110 x 70 Zentimeter). Die große Auswahl an Kühlmatten finden wir auf jeden Fall gut. Wir haben uns für 60 x 45 Zentimeter entschieden. Genauso wie die Trixie Soft ist die Arctic Comfort sehr dick (ungefähr zwei Zentimeter), was zusätzlichen Komfort bietet.
Das Obermaterial besteht aus Dacron. Dieser Stoff wird auch im Segelsport verwendet. Er besteht aus dicht gewebtem Polyester, ist besonders fest und widerstandsfähig. Die Arctic Comfort hat eine integrierte Schaumstoffeinlage, welche das Kühlgel wie einen Schwamm aufsaugt, so der Hersteller. Diese Einlage soll für einen erhöhten Liegekomfort sorgen und gewähren, dass das Kühlgel gleichmäßig verteilt ist. Wir stellen fest: Das funktioniert auch in der Praxis sehr gut. Um was für ein Kühlgel es sich genau handelt beziehungsweise wie die Zusammensetzung ist, finden wir allerdings nicht heraus.
Was uns beim Auspacken der Hundekühlmatte aufgefallen ist: Die Arctic Comfort färbt etwas ab. Zumindest hat sie die Innenseite der Verpackung deutlich verfärbt. Dass das Obermaterial scheinbar (zumindest bei unserem Testmuster) abfärbt, finden wir nicht so gut.
Die Verarbeitung ist aber gut, die Kanten sind nicht scharf. Die Oberfläche ist etwas rauer als bei den anderen Matten. Daher rutscht unser Testhund im Sitzen auch nicht gleich mit den Pfoten weg. Die Matte ist für Hunde griffiger. Mit 2,5 Kilo ist die Matte trotz der kleinen Größe recht schwer. Allerdings muss man die zusätzliche Dicke der Füllung hier einbeziehen.
Für eine Empfehlung reicht es leider nicht, da sie eher im höherpreisigen Bereich angesiedelt ist und – so zumindest unser Testmuster – abfärbt.
Napfgeflüster Nala
Die Napfgeflüster Nala konnte uns im Test nur bedingt überzeugen. Sie ist lediglich in zwei Größen erhältlich – 65 x 50 Zentimeter (Größe S) und 96 x 81 Zentimeter (Größe M). Preislich bewegt sich die Matte im oberen Segment: Für Größe S werden rund 35 Euro fällig, für Größe M etwa 47 Euro. Angesichts dieses Preises enttäuschte uns die Verarbeitungsqualität unseres Testmusters. Auf der Oberfläche fanden wir einen Kratzer, zudem waren die Schnittkanten leicht ausgefranst – ein klarer Mangel.
Die Kühlmatte besteht aus einem PVC-beschichteten Polyestergewebe, einem acht Millimeter dicken Schaumstoffkern und einem Gel, das laut Hersteller frei von Schadstoffen ist. Eine genaue Zusammensetzung des Gels wird jedoch nicht angegeben. Die Matte ist in zwei Kammern unterteilt, wobei das Gel gleichmäßig verteilt bleibt – auch bei höherem Druck durch das Körpergewicht des Hundes.
Die Oberfläche der Matte ist glatt, was bei unserem Testhund zu leichtem Wegrutschen im Sitzen führte. Mit einem Gewicht von 1,5 Kilogramm ist die Matte dennoch gut transportierbar und damit auch für unterwegs geeignet.
Insgesamt erfüllt die Nala-Matte ihren Zweck, doch aufgrund des hohen Preises und der Verarbeitungsmängel unseres Testexemplars können wir keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.
Rywell PE-PM-0004
Beim Auspacken der Rywell PE-PM-0004 waren wir positiv gestimmt: Sie lässt sich super zusammenrollen oder -legen und wiegt lediglich 520 Gramm. Damit ist sie eine Kühlunterlage, die sich ideal im Auto mitnehmen oder einfach transportieren lässt. Dank Anti-Rutsch-Rückseite bleibt die Matte selbst auf glatten Böden sicher liegen.
Sie ist in den Abmessungen 90 x 70, 110 x 80 und 150 x 102 Zentimetern erhältlich. Unser Testmodell in der Größe XL misst 110 x 80 Zentimeter und bietet ausreichend Platz für unsere Schäferhund-Husky-Dame Luna.
Neugierig nahm Luna die Matte an. Das atmungsaktive 4D-Mesh-Gewebe erzeugte eine angenehm kühle Liegefläche. Nach einer Weile findet hier nicht nur ein Temperaturwechsel, sondern sogar ein Farbwechsel statt. Alle Stellen, die von Lunas Körper bedeckt waren, färbten sich weiß. Bei genauerer Betrachtung stellten wir außerdem fest, dass hier auch alles sauber vernäht wurde.
Leichte Verschmutzungen können wir einfach abwischen, allerdings reicht das bei größeren Flecken nicht mehr. Dazu haken sich Hundehaare deutlich sichtbar im Material fest, ganz besonders auch an der Rückseite. Die Farbe Weiß ist hier etwas ungünstig. Das Modell von Rywell darf zwar ganz bequem in der Waschmaschine gewaschen werden (hier sollten 30 Grad und Schonprogramm nicht überschritten werden). Trotzdem haben wir einen besonders intensiven Fleck nicht aus dem Testmuster herausbekommen. Anschließend haben wir die Decke – wie vom Hersteller empfohlen – im Schatten lufttrocknen lassen. Das Kühlprinzip wurde insgesamt nicht beschädigt.
Insgesamt erfüllt die Decke ihren Zweck, ist aber nicht so bequem wie die ein oder andere Konkurrenz und auch die Kühlleistung könnte immer noch deutlich besser sein. Für eine Empfehlung hat es leider nicht gereicht.
Rywell PE-PM-0013
Wer auf der Suche nach einer leichten und flexiblen Kühlunterlage ist, für den könnte die Rywell PE-PM-0013 interessant sein. Sie ist in den Abmessungen 90 x 70, 110 x 80 und 150 x 102 Zentimetern verfügbar und lässt sich dank des geschmeidigen Materials leicht zusammenrollen oder -legen. Hier würden wir daher auch eher von einer Kühldecke, nicht von einer Kühlmatte sprechen. Insgesamt ist das Modell somit platzsparend und wiegt auch nur komfortable 520 Gramm.
Da das Modell aus Stoff gefertigt wurde, war für uns natürlich die Verarbeitung von großem Interesse. Hier können wir nicht klagen. Beim Auspacken fiel uns auf, dass alle Nähte sauber verarbeitet sind und zunächst einen wertigen Eindruck vermitteln. Dank der rutschfesten Unterseite bleibt die Matte auch auf glatten Böden zuverlässig am Platz.
Das bringt aber nicht nur Vorteile mit sich. Zwar konnten wir Staub oder leichte Flecken von der glatten Stoffoberfläche einfach wegwischen, bei stärkerer Verschmutzung wie etwa Erde ist die Reinigung, besonders auf der weißen Unterseite, eher schwierig. Auch bleiben hier schnell einmal Hundehaare hängen, was insgesamt eher ungepflegt wirkt.
Das Modell von Rywell darf jedoch in die Waschmaschine (30 Grad, Schonprogramm). Hier konnte auch ein besonders hartnäckiger Fleck entfernt werden. Dafür haben sich allerdings mehrere Fäden von der Decke gelöst. Das spricht leider gegen die Qualität des Materials.
Dennoch: Im Test nahm unsere Luna die Matte sofort an und lag entspannt darauf. Dank Arc-Chill-Technologie absorbiert die Oberfläche der Kühldecke Lunas Körperwärme und senkt die Temperatur – allerdings konnten wir mit der Wärmebildkamera nur eine leichte Abkühlung feststellen. Das kann so manche Konkurrenz etwas besser. Für eine Empfehlung hat es insgesamt leider nicht gereicht.
Veddelholzer Hunde Kühlmatte
Unser erster Eindruck? Die Veddelholzer Hunde Kühlmatte wirkt solide. Auffällig ist vorerst nur ihr Gewicht. Ihre 4,5 Kilogramm können wir beim Herausheben aus dem Paket deutlich spüren. Die Matte ist in den Abmessungen 65 x 50 cm, 90 x 50 cm und 120 x 80 cm erhältlich. Bei unserem Testmuster haben wir uns für die größte Variante entschieden. Groß genug für unsere Hündin Luna – einen Schäferhund-Husky-Mischling.
Die Matte ist mit einem Kühlgel gefüllt, das sich auf vier Kammern verteilt. Die Liegefläche wird davon gleichmäßig gekühlt und auch im Test fühlt sich die Oberfläche wirklich sehr kühl an. Für unsere Hündin Luna mit dicker Unterwolle war die Matte ein echter Genuss. So schlief sie nach einiger Zeit sogar darauf ein. Nach dem Aufstehen regeneriert sich die Kühlwirkung innerhalb von etwa 15 Minuten automatisch, sodass die Matte schnell wieder einsatzbereit ist.
Bei der Verarbeitung sammelt die Matte von Veddelholzer Punkte: Sie ist ordentlich verarbeitet und die glatte Oberfläche lässt sich einfach abwischen. Flecken bleiben keine zurück. Zudem verrutscht sie auch auf glatten Böden wie Fliesen oder Laminat nicht.
Trotz des insgesamt stabilen Eindrucks entstand während des Tests ein kleiner Schnitt im Material, aus dem Kühlgel austrat. Ganz sicher sind wir uns nicht, wie das passiert ist, vermuten aber, dass die Oberfläche entweder bei der Reinigung oder durch Lunas Hundekrallen beschädigt wurde. Wer also einen Hund zuhause hat, der sich gerne seinen Platz zurecht »gräbt«, dem empfehlen wir dieses Modell nicht.
So haben wir getestet
Wir testen alle 22 Kühlmatten für Hunde und Katzen anhand klar definierter Kriterien. Dabei berücksichtigen wir zum einen den Preis sowie die Anzahl verfügbarer Größen. Eine gute Kühlmatte sollte in verschiedenen Formaten erhältlich sein, damit sowohl kleine als auch große Hunde sowie Katzen ein passendes Modell finden.
Ein weiterer zentraler Aspekt unserer Bewertung ist die Verarbeitungsqualität. Scharfe Kanten, unsaubere Nähte oder andere potenzielle Schwachstellen dürfen nicht auftreten – insbesondere bei Produkten, die regelmäßigem Kontakt mit Tieren standhalten müssen. Zudem prüfen wir, ob die Hersteller transparente Angaben zu den verwendeten Materialien machen und ob Sicherheitshinweise vorhanden sind, insbesondere zur Zusammensetzung des enthaltenen Kühlgels.
Für den Praxistest simulieren wir typische Alltagssituationen. Um die Eignung für den Einsatz im Außenbereich zu bewerten, führen wir einen Schmutztest durch: Wir verteilen und verreiben Erde auf der Oberfläche der Matte und überprüfen anschließend, wie einfach sich die Verschmutzung entfernen lässt und ob Rückstände zurückbleiben.

Messung der Kühlleistung
Die Bewertung der Kühlleistung stellt im Test die größte Herausforderung dar – zugleich ist sie eines der zentralen Kriterien. Schnell zeigte sich: Alle getesteten Matten kühlen spürbar. Doch wir wollten eigentlich ermitteln, welche Modelle den stärksten und nachhaltigsten Kühleffekt bieten.
Zunächst messen wir mit einem Infrarot-Thermometer die Temperatur der Matten vor der Nutzung und direkt nach dem Aufstehen unserer Testhündin. Die Annahme: Je größer die Temperaturdifferenz, desto stärker die Wärmeaufnahme – und damit die Kühlwirkung. Ergänzend analysieren wir per Wärmebild die Verteilung der Körperwärme. In der Praxis erwiesen sich diese Werte jedoch als schwer reproduzierbar – zu viele externe Faktoren wie Raumtemperatur oder Liegeposition beeinflussten das Ergebnis. Verlässliche Aussagen zur Kühlleistung lassen sich so nicht treffen.
Daher entwickeln wir ein alternatives Verfahren: Eine Wärmflasche mit exakt 40 Grad Celsius warmem Wasser liegt zwei Minuten auf jeder Matte. Danach messen wir die Temperaturdifferenz auf der Mattenoberfläche. In einem weiteren Schritt prüfen wir, ob sich auch die Wassertemperatur nach 20 Minuten Kontakt mit der Matte verringert.

Alle von uns getesteten Kühlmatten kühlen spür- und messbar, wenn man sie belastet. Die Unterschiede der Kühlleistung der verschiedenen Modelle sind allerdings marginal.
Ein Großteil wurde mit Hündin Kira getestet. Sie bevorzugt weiche Matten und ihr reichen Unterlagen in der Abmessung zwischen 60 x 50 cm bis 110 x 60 cm aus. Das Update 08/2026 übernahm Schäferhund-Husky-Mischling Luna. Sie braucht etwas mehr Platz und schläft am liebsten auf härterem Untergrund. Wir haben uns deswegen (wenn möglich) für Matten in den Abmessungen 120 x 80 cm entschieden.
Die wichtigsten Fragen
Welche Hunde-Kühlmatte ist die beste?
Die beste für die meisten ist die Pets Perfect PP-CM. Eine hochwertige Matte, die mit ordentlicher Verarbeitung glänzt und im Sommer auch Hunden mit dicker Unterwolle viel kühlen Komfort bietet. Ganze acht Kacheln sorgen dafür, dass sich das Modell mehrfach zusammenfalten lässt und einfach verstaut und transportiert werden kann.
Wie funktioniert eine Kühlmatte für Hunde?
Hunde-Kühlmatten funktionieren an und für sich ganz unterschiedlich. Am weitesten verbreitet sind aber selbstkühlende Matten mit einem sogenannten Cooling Gel. Durch Druck (zum Beispiel durch Gewicht des Hundes) nimmt die Hunde-Kühlmatte die Wärme des Hundes auf und sorgt für einen Kühleffekt beim Hund.
Wie lang kann die Kühlmatte den Hund kühlen?
Das ist ganz unterschiedlich und hängt einerseits von der Matte ab (Größe, Anzahl der Kammern, Dicke des Gels) sowie von der Umgebungstemperatur ab. Die meisten Hunde-Kühlmatten können den Hund einige Stunden kühlen. Die Kühlwirkung nimmt bei Dauerbenutzung ab.
Ist eine Hunde-Kühlmatte mit Gel giftig?
Ein klares „Nein“ lässt sich hier nicht sagen. Jeder Hund ist unterschiedlich und hat verschiedene Vorgeschichten oder Allergien. Viele Hersteller nutzen für ihre Kühlmatten Carboxymethylcellulose (CMC). Dieser Mehrfachzucker ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und wird in der Lebensmittelindustrie als Verdickungsmittel und in der Tiernahrung eingesetzt. Er gilt als gesundheitlich unbedenklich. Allerdings sollten Sie Ihren Hund mit der Matte nicht unbeobachtet lassen. Insbesondere, wenn er dazu neigt, auf Dingen herumzukauen. Sollten Sie sich unsicher sein, sprechen Sie sich gerne mit Ihrem Tierarzt ab.





























































