TestSport & Outdoor FahrradFahrrad-Trinkflasche-Test

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Fahrrad-Trinkflasche Test: Fahhradtrinkflasche Aufmacher Grün Fahrrad Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Die beste Fahrrad-Trinkflasche

Aktualisiert:
Letztes Update: 3. Juli 2026

Wir haben fünf weitere Trinkflaschen getestet, unsere Empfehlungen sind jedoch unverändert.

18. Juli 2025

Wir haben sechs weitere Trinkflaschen fürs Fahrrad getestet. Eine neue Empfehlung ist die nachhaltige Hilo Sports Natur Bottle 750. Die Aaron Eco Trinkflasche wurde aus den Empfehlungen verdrängt und steht nun unter „Außerdem getestet“.

Weitere Updates

Es gibt einen Gegenstand, auf den man bei einer Radtour nicht verzichten kann: die Trinkflasche. Ob bei einer sommerlichen Fahrradtour durchs Grüne oder einem ambitionierten Training auf dem Rennrad – die richtige Hydration ist für jeden Radfahrer wichtig.

Um während der Fahrt einen Schluck zu trinken, ist die Fahrrad-Trinkflasche stets griffbereit am Rahmen platziert. Aber auch das Öffnen und Schließen muss einfach, schnell und unkompliziert funktionieren. Am besten gelingt das mit nur einer Hand, sodass die andere immer am Lenker bleiben kann.

Wir haben 25 Fahrrad-Trinkflaschen getestet und können mehrere Modelle empfehlen. Für Tourenfahrer, Rennradler oder Mountainbiker ist die passende Trinkflasche dabei. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht

Testsieger

Zéfal Sense Soft 80

Die leichte Zéfal-Trinkflasche hat ein Silikon-Mundstück und hohen Durchfluss.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Sense Soft
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Ersatzteile verfügbar
  • Recycelbar
  • Silikon-Mundstück

Die Zéfal Sense Soft 80 bringt alles mit, was man von einer Fahrrad-Trinkflasche erwartet: angefangen vom hohen Wasserdurchfluss über das Mundstück aus Silikon bis zu erhältlichen Ersatzteilen und Recyclingfähigkeit. Die Kunststoffflasche hat ein Fassungsvermögen von 800 Millilitern, ist leicht und auch nicht teuer. Sie eignet sich für Rennradfahrer, Touren- und Freizeitradler. In der No-Mud-Version mit Schutzkappe eignet sie sich auch für Mountainbiker.

Auch gut

Sigg Pulsar

Die Sigg Pulsar hat einen hohen Durchfluss und ein weiches Mundstück.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg  Pulsar
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Ersatzteile verfügbar
  • Zerlegbar zum Reinigen
  • Selbstdichtendes Ventil (SureSnap)
  • Push-Pull-Verschluss etwas schwer­gängig

Die Sigg Pulsar ist eine gute Alternative zu unserem Testsieger. Die Kunststoffflasche hat ein selbstdichtendes Ventil und bietet ebenfalls einen hohen Durchfluss. Einziger Wermutstropfen: Der Push-Pull-Verschluss ist etwas schwergängig. Aber dank dem auslaufsicheren Ventil kann man diesen Punkt auf dem Rad weitestgehend vernachlässigen. Die Trinkflasche eignet sich zum Rennradfahren sowie für Freizeit- und Tourenradler.

Leichtgewicht

Elite Fly MTB

Wer noch ein paar Gramm mehr sparen möchte, greift zur leichten Fly MTB mit sehr hohem Wasserdurchfluss und Schutzkappe.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Elite Fly MTB
  • Ultraleicht
  • Sehr hoher Durchfluss
  • Mit optionaler Schutz­kappe
  • Für MTB
  • Handhabung des Deckels braucht etwas Übung

Mit einem Gewicht von gerade mal 63 Gramm (samt Schutzkappe) ist die Elite Fly MTB eine der leichtesten Fahrrad-Trinkflaschen im Test. Sie überzeugt mit sehr hohem Wasserdurchfluss und fasst 500 Milliliter. Dank der Schutzkappe gelangt kein Schlamm oder Dreck an den Verschluss, weshalb sich die Flasche perfekt für Mountainbiker eignet.

Nachhaltig

Hilo Sports Nature Bottle 750

Die leichte und gut quetschbare Fahrrad-Trinkflasche ist aus biologisch abbaubarem Zuckerrohr gefertigt.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Hilo Sports Nature Bottle 750
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Auslaufsicher
  • Hoher Durchfluss
  • Hartes Mundstück

Aus dem Rohmaterial Zuckerrohr ist die Hilo Sports Nature Bottle 750 hergestellt. Die Flasche fasst 750 Milliliter und wiegt unter 80 Gramm. Das Material lässt sich gut quetschen, der Durchfluss ist hoch. Einziger Nachteil: Das Mundstück ist recht hart und zum Teil auch schwergängig. Durch den zweistufigen Verschluss kommt man auf dem Rad dennoch gut zurecht.

Magnetisch

Fidlock Twist Bottle + Bike Base

Die antibakterielle Trinkflasche kommt mit einem magnetischen Halterungssystem.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Fidlock Twist bottle + bike base
  • Antibakterielle Technologie
  • Weiches Mundstück
  • Selbstdichtendes Ventil
  • Mit Schutzkappe
  • Ersatzteile verfügbar
  • Eigenes System
  • Gewöhnungsbedürftig
  • Teuer

Anstelle eines sperrigen Käfigs bietet Fidlock mit der Twist Bottle + Bike Base eine magnetische und puristische Halterung für die Trinkflasche. Die antibakterielle Flasche aus unserem Test ist auslaufsicher und hat zusätzlich eine Schutzkappe. Die Fidlock-Flasche eignet sich besonders gut zum Mountainbiken, da sie fest mit dem Halter verbunden ist und kein Schmutz an den Verschluss gelangt.

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Vergleichstabelle

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Testsieger
Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Sense Soft
Zéfal Sense Soft 80

Auch gut
Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg  Pulsar
Sigg Pulsar

Leichtgewicht
Test Fahrrad-Trinkflasche: Elite Fly MTB
Elite Fly MTB

Nachhaltig
Test Fahrrad-Trinkflasche: Hilo Sports Nature Bottle 750
Hilo Sports Nature Bottle 750

Magnetisch
Test Fahrrad-Trinkflasche: Fidlock Twist bottle + bike base
Fidlock Twist Bottle + Bike Base

Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Sense Pro 80
Zéfal Sense Pro 80

Fahrrad-Trinkflasche Test: Rose Fahrrad Trinkflasche
Rose Road & Mountainbike Softtouch

Test Fahrrad-Trinkflasche: Aaron Eco Trinkflasche
Aaron Eco Trinkflasche

Cube Acid Flow 750
Cube Acid Flow 750

Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Magnum Pro
Zefal Magnum Pro

Test Fahrrad-Trinkflasche: Camelbak Podium
Camelbak Podium

Test Fahrrad-Trinkflasche: Elite Jet Green
Elite Jet Green

Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg  Pulsar Therm
Sigg Pulsar Therm

Test Fahrrad-Trinkflasche: Keego Trinkflasche
Keego Trinkflasche

Fahrrad-Trinkflasche Test: Trinkflasche Radsport Fastflow L 800 Ml Van Rysel Decathlon 07 18 2025 Pm
Van Rysel FastFlow L

Test Fahrrad-Trinkflasche: Science in Sport Trinkflasche
Science in Sport Trinkflasche

Test Fahrrad-Trinkflasche: Cube Icon
Cube Icon

Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg Move MyPlanet
Sigg Move MyPlanet

Fahrrad-Trinkflasche Test: Rose Keego Cycle Titan 5.0
Rose Keego Cycle Titan 5.0

Test Fahrrad-Trinkflasche: Hilo Sports Steel 600 Iso
Hilo Sports Steel 600 Iso

Test Fahrrad-Trinkflasche: Camelbak Podium Steel
Camelbak Podium Steel

Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Move MyPlanet
Sigg Move MyPlanet

Test Fahrrad-Trinkflasche: Scott G7 Corporate
Scott G7 Corporate

Test Fahrrad-Trinkflasche: Polisport R550
Polisport R550

Testsieger
Zéfal Sense Soft 80

Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Sense Soft
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Ersatzteile verfügbar
  • Recycelbar
  • Silikon-Mundstück
Auch gut
Sigg Pulsar

Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg  Pulsar
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Ersatzteile verfügbar
  • Zerlegbar zum Reinigen
  • Selbstdichtendes Ventil (SureSnap)
  • Push-Pull-Verschluss etwas schwer­gängig
Leichtgewicht
Elite Fly MTB

Test Fahrrad-Trinkflasche: Elite Fly MTB
  • Ultraleicht
  • Sehr hoher Durchfluss
  • Mit optionaler Schutz­kappe
  • Für MTB
  • Handhabung des Deckels braucht etwas Übung
Nachhaltig
Hilo Sports Nature Bottle 750

Test Fahrrad-Trinkflasche: Hilo Sports Nature Bottle 750
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Auslaufsicher
  • Hoher Durchfluss
  • Hartes Mundstück
Magnetisch
Fidlock Twist Bottle + Bike Base

Test Fahrrad-Trinkflasche: Fidlock Twist bottle + bike base
  • Antibakterielle Technologie
  • Weiches Mundstück
  • Selbstdichtendes Ventil
  • Mit Schutzkappe
  • Ersatzteile verfügbar
  • Eigenes System
  • Gewöhnungsbedürftig
  • Teuer
Zéfal Sense Pro 80

Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Sense Pro 80
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Silikon-Mundstück
  • Ersatzteile verfügbar
  • Recycelbar
Rose Road & Mountainbike Softtouch

Fahrrad-Trinkflasche Test: Rose Fahrrad Trinkflasche
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Auslaufsicher
  • Hoher Durchfluss
  • Ohne Schutzkappe
Aaron Eco Trinkflasche

Test Fahrrad-Trinkflasche: Aaron Eco Trinkflasche
  • Leicht
  • Quetschbar
  • Nachhaltig produziert
  • Biologisch abbaubar
  • Vor Gebrauch gut reinigen
  • Glatte Oberfläche mit nassen Händen rutschig
Cube Acid Flow 750

Cube Acid Flow 750
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Günstig
  • Push-Pull-Verschluss schwer­gängig
Zefal Magnum Pro

Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Magnum Pro
  • Leicht
  • Silikon-Mundstück
  • Auslaufsicher
  • Hoher Durchfluss
  • Hohes Fassungs­vermögen
Camelbak Podium

Test Fahrrad-Trinkflasche: Camelbak Podium
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Zerlegbar zum Reinigen
  • Selbstdichtender Verschluss
  • Lebenslange Hersteller­garantie
  • Glatte Oberfläche
  • Mit nassen Händen rutschig
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
Elite Jet Green

Test Fahrrad-Trinkflasche: Elite Jet Green
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Hoher Wasserdurchfluss
  • Mit Schutzkappe
  • Biologisch abbaubar
  • Push-Pull zu leichtgängig – verschließt sich manchmal unbeabsichtigt
  • Schutzkappe gewöhnungs­bedürftig
Sigg Pulsar Therm

Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg  Pulsar Therm
  • Doppelwandig
  • Zerlegbar zum Reinigen
  • Selbstdichtendes Ventil (SureSnap)
  • Ersatzteile verfügbar
  • Nicht gut quetschbar
  • Temperatur wird nur kurzfristig kühl gehalten
  • Push-Pull-Verschluss etwas schwer­gängig
Keego Trinkflasche

Test Fahrrad-Trinkflasche: Keego Trinkflasche
  • Leicht
  • Auslaufsicher
  • Selbstschließende Membran beim Mundstück
  • Mäßiger Durchfluss
  • Reinigung ohne Bürsten oder Schwämme
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
  • Teuer
Van Rysel FastFlow L

Fahrrad-Trinkflasche Test: Trinkflasche Radsport Fastflow L 800 Ml Van Rysel Decathlon 07 18 2025 Pm
  • Weiches Mundstück
  • Skala zum Mischen
  • Schlecht quetschbar
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
Science in Sport Trinkflasche

Test Fahrrad-Trinkflasche: Science in Sport Trinkflasche
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Hoher Durchfluss
  • Mit Skala zum Mischen
  • Push-Pull sehr schwer­gängig
  • Breites Mundstück
  • Deckel schwer zu packen beim Drehen
Cube Icon

Test Fahrrad-Trinkflasche: Cube Icon
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Günstig
  • Breites Mundstück
  • Schmale Griffmulde
Sigg Move MyPlanet

Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg Move MyPlanet
  • Zerlegbar zum Reinigen
  • Mundstück aus Silikon
  • Aus recyceltem Aluminium
  • Kleine Flaschenhalsöffnung
  • Nicht quetschbar
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
Rose Keego Cycle Titan 5.0

Fahrrad-Trinkflasche Test: Rose Keego Cycle Titan 5.0
  • Leicht
  • Auslaufsicher
  • Selbstdichtende Membran
  • Geschmacks- und geruchsneutral
  • Zerlegbares Mundstück zum Reinigen
  • Nicht gut quetschbar
  • Sehr niedriger Durch­fluss
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
  • Teuer
Hilo Sports Steel 600 Iso

Test Fahrrad-Trinkflasche: Hilo Sports Steel 600 Iso
  • Kaltgetränke länger kühl
  • Geschmacksneutral
  • Schwer
  • Glatte Oberfläche
  • Nicht quetschbar
  • Niedriger Durchfluss
Camelbak Podium Steel

Test Fahrrad-Trinkflasche: Camelbak Podium Steel
  • Kaltgetränke länger kühl
  • Lebenslange Hersteller­garantie
  • Schwer
  • Glatte Oberfläche
  • Nicht quetschbar
  • Geringer Durchfluss
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
Sigg Move MyPlanet

Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Move MyPlanet
  • Silikon-Mundstück
  • Zerlegbares Mundstück zum Reinigen
  • Nicht quetschbar
  • Nicht auslaufsicher
  • Nicht spülmaschinen­geeignet
Scott G7 Corporate

Test Fahrrad-Trinkflasche: Scott G7 Corporate
  • Leicht
  • Sehr hoher Durchfluss
  • Nicht auslaufsicher
  • Push-Pull extrem schwergängig
  • Hartes Mundstück
Polisport R550

Test Fahrrad-Trinkflasche: Polisport R550
  • Ultraleicht
  • Sehr hoher Durchfluss
  • Nicht auslaufsicher
  • Push-Pull extrem schwergängig
  • Hartes Mundstück
Material
Polypropylen, BPA-frei
Polypropylen, BPA-frei
Kusntstoff, BPA-frei
Zuckerrohr
Polyethylen, BPA-frei
Polypropylen, BPA-frei
PPA Kunststoff
Bio-Kunststoff, BPA-frei
LDPE-Kunststoff, BPA-frei
Polypropylen, BPA-frei
Polypropylen, BPA-frei
Bio-Kunststoff, BPA-frei
Polypropylen, BPA-frei
Titan
Polypropylen, BPA-frei
Kunststoff, BPA-frei
Polyethylen, BPA-frei
Recyceltes Aluminium, BPA-frei
Titan
Edelstahl
18/8-Edelstahl, BPA-frei
recyceltes Aluminium
Polypropylen, BPA-frei
Polypropylen, BPA-frei
Verschluss
Push-Pull
Push-Pull/Selbstdichtendes Ventil
Push-Pull
Push-Pull
Selbstdichtendes Ventil
Push-Pull/Selbstdichtendes Ventil
Push-Pull
Push-Pull
Push-Pull
Push-Pull
Selbstdichtender Verschluss
Push-Pull
Push-Pull/Selbstdichtendes Ventil
Selbstdichtendes Ventil
Push-Pull/Selbstdichtendes Ventil
Push-Pull
Push-Pull
Push-Pull
Selbsdichtende Membran
Push-Pull
Drehhebel
Push-Pull
Push-Pull
Push-Pull
Gewicht
79 g
91 g
63 g
78 g
128 g
88 g
74 g
75 g
89 g
96 g
82 g
90 g
125 g
82 g
109 g
87 g
75 g
126 g
87 Gramm
314 g
356 g
128 g
80 g
60 g
Höhe (Fassungsvermögen)
25 cm (800 ml)
23,8 cm (750 ml)
19 cm (550 ml)
24 cm (750 ml)
21 cm (590 ml)
24,5 cm (800 ml)
24 cm (750 ml)
20,4 cm (500 ml)
23,8 cm (750 ml)
27,7 cm (975 ml)
22,8 cm (710 ml)
21 cm (550 ml)
25,6 cm (650 ml)
24 cm (750 ml)
26,5 cm (800 ml)
24,9 cm (800 ml)
23,8 cm (750 ml)
24,5 cm (750 ml)
24 cm (750 ml=
27,2 cm (600 ml)
27,8 cm (650 ml)
24,7 cm (750 ml)
23 cm (750 ml)
18 cm (550 ml)
Spülmaschinenfest
ja
ja
k. A.
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Flasche nein, Deckel ja
k. A.
ja
nein
nein
ja
k. A.
nein
nein
ja
nein
nein
ja bis 50 °C
ja bis 50 °C


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Alle Infos zum Thema

Radtouren ohne Durststrecken: Fahrrad-Trinkflaschen im Test

Schon oft gesehen: eine Plastik- oder Glasflasche aus dem Supermarkt, die einfach an die Halterung am Rad angebracht wird. Fertig. Doch wer länger auf dem Rad sitzt, erkennt schnell die Vorteile einer Fahrrad-Trinkflasche. Sie ist in der Regel ergonomisch geformt, sodass sie gut in der Hand liegt und leicht zu greifen ist. Außerdem passt sie perfekt in einen Fahrradflaschenhalter, der meist am Rahmen des Fahrrads montiert ist. Denn schließlich will man schon während der Fahrt etwas trinken, wenn der Mund trocken ist, und nicht erst, wenn eine Sitzbank im Grünen zu einer Pause einlädt. Daher sollte man die Flasche während der Fahrt einhändig greifen und bedienen können.

Relevante Kaufkriterien

Wie zuvor erwähnt, spielt die ergonomische Form bei einer Fahrrad-Trinkflasche eine wichtige Rolle. Trinkflaschen sollten idealerweise über eine Mulde verfügen, sodass sie während der Fahrt sicher einhändig gegriffen und gehalten werden können. Ein zusätzlicher Grip an der Flasche verbessert ebenfalls den Halt, um ein Abrutschen der Flasche zu verhindern – das ist besonders wichtig, wenn die Hände durch Schweiß oder Regen feucht sind.

Der Verschluss­ entscheidet über den Wasserfluss

Ein weiteres wichtiges Merkmal: der Verschlussmechanismus. Während herkömmliche Flaschen oft nur auf- und zugeschraubt werden können, verfügen Fahrrad-Trinkflaschen über praktische Verschlüsse, die ein schnelles und vor allem einhändiges Trinken ermöglichen. Viele Trinkflaschen sind einfach mit den Lippen bzw. den Zähnen zu öffnen wie bei einem Push-Pull-Verschluss oder einem Beißventil.

Trinkflaschen für Fahrradfahrer gibt es in verschiedenen Größen. Gängig sind 500 Milliliter, 750 Milliliter und ein Liter. Die Wahl der Größe hängt von der Dauer der Strecke ab. Für Touren mit einer Dauer von ein bis zwei Stunden sind beispielsweise 750-Milliliter-Flaschen ideal.

Unterschiedliche Mundstücke

Das Mundstück sollte angenehm im Mund liegen und einen konstanten Wasserfluss ermöglichen, ohne dass man stark saugen muss.

Am bekanntesten ist wohl der Push-Pull-Verschluss oder auch Sportverschluss genannt. Hierbei wird der Aufsatz einfach mit den Lippen oder den Zähnen herausgezogen. Zum Verschließen drückt man den Aufsatz einfach wieder rein. Der Vorteil liegt in der einfachen Hand- bzw. Mund-Habung. Allerdings können diese Mundstücke mit der Zeit undicht werden oder unschöne Beißspuren aufweisen.

Das Beißventil (Bite Valve) öffnet sich, wenn man mit den Zähnen draufbeißt. Ansonsten ist es verschlossen und dicht. Es ist somit auslaufsicher, jedoch muss man sich an die Handhabung gewöhnen.

Eine Weiterentwicklung stellt das selbstverschließende Ventil (Self-Sealing Valve, SureSnap bei Sigg) dar. Es ist verschlossen, solange man nicht daran saugt. Auch hier liegt der Vorteil in dem Auslaufschutz, allerdings sind diese Verschlüsse oft teuer und schwierig zu reinigen.

Materialien und Umweltaspekte

Die meisten Trinkflaschen sind aus Kunststoff. Das hat den Vorteil, dass die Trinkflaschen leicht, widerstandsfähig, flexibel und kostengünstig sind. Man sollte beim Kauf auf jeden Fall darauf achten, dass die Flaschen frei von Weichmachern bzw. BPA sind. Bisphenol A (BPA) ist eine chemische Substanz, die im Verdacht steht, krebsfördernd zu sein. EU-weit ist BPA mittlerweile in Babyflaschen verboten. Die von uns getesteten Trinkflaschen sind alle BPA-frei.

Bisphenol A (BPA)

Bisphenol A ist ein industrieller Grundbaustein für Polycarbonat-Hartkunststoffe (z. B. alte Mehrweg­flaschen, Camping­geschirr) und Epoxidharz-Beschichtungen (innen von Konserven- oder Getränkedosen). Es macht Kunststoffe glasklar und bruchsicher – genau deshalb wurde BPA jahr­zehnte­lang eingesetzt.

BPA kann allerdings an Östrogen- und andere Hormon­rezeptoren binden. Fach­behörden führen es deshalb als endokrin wirksamen Stoff mit möglichen Auswirkungen auf Frucht­barkeit, Stoff­wechsel und Immun­system. Seit 2011 sind Baby­flaschen in der EU BPA-frei; ein Komplett­verbot für neue Lebens­mittel­kontakt­materialien tritt 2025 / 2026 in Kraft. Für Spielzeug, Thermo­papier und Trink­wasser­produkte gelten bereits strenge Grenz­werte.

Neuware aus der EU ist in der Regel BPA-frei oder ­-arm und hält die aktuellen Grenz­werte ein.

Altprodukte aus Polycarbonat (erkennbar oft an „PC“ > 7 im Recycling-Dreieck) können BPA abgeben – besonders bei Hitze, UV-Licht oder starken Reinigern und Importware aus Nicht-EU-Shops unterliegt nicht unbedingt den EU-Grenzwerten.

Wenn das Produkt für heiße Lebensmittel, Babys oder Kleinkinder gedacht ist und kein „BPA-frei“-Hinweis bzw. CE-Kenn­zeichnung trägt, lohnt sich eine kritischere Auswahl oder der Griff zu Alternativen wie Glas, Edelstahl oder BPA-freiem Kunststoff.

Die von uns bereitgestellten Informationen zu Inhaltsstoffen basieren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie den Einschätzungen von Fachbehörden. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Verbraucheraufklärung. Unsere Inhalte ersetzen keine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben.

Einige Hersteller verwenden Plastik aus umweltfreundlicheren Materialien wie Zuckerrohr. Ferner gibt es auch Fahrrad-Trinkflaschen aus Aluminium. Sie sind langlebig und frei von schädlichen Chemikalien, allerdings sind sie in der Herstellung sehr energieintensiv. Es gibt des Weiteren auch Flaschen aus Edelstahl. Diese sind allerdings recht schwer, aber auch langlebig. Zwar ist die Produktion energieintensiver als die von Kunststoffflaschen, aber ihre Nutzungsdauer und die Recyclingfähigkeit machen das wieder wett.

Auf die Halterung kommt es an

Das Tolle am Flaschenhalter ist, dass die Erfrischung immer griffbereit ist. An den meisten Fahrrädern gibt es am Unter- oder Sattelrohr eine Befestigungsmöglichkeit für den Trinkflaschenhalter. Der Abstand der Flaschenhalterschrauben am Rohr ist genormt, so passt jeder Flaschenhalter. Der Klassiker ist der Alu-Käfig, es gibt aber auch Halterungen aus Carbon oder Titan und magnetische Halterungen. Wer den Halter woanders platzieren möchte, kann auf Adapter zurückgreifen, mit denen die Halterung am Sattel oder am Lenker befestigt werden kann.

Fahrrad-Trinkflasche Test: Alu Käfig
Ein klassischer Alu-Käfig.

Hinweise zur Reinigung

Trinkflaschen sollten regelmäßig gereinigt werden, um zu verhindern, dass sich Bakterien bilden und unangenehme Gerüche entstehen. Einige Modelle lassen sich leicht auseinandernehmen, das macht die Reinigung effektiver. Viele Modelle sind spülmaschinengeeignet. Alternativ können Sie auf warmes Seifenwasser und eine Bürste zurückgreifen.

Regelmäßig reinigen bedeutet: am besten nach jeder Benutzung ausspülen. Denn schon nach wenigen Tagen kann in ungespülten Flaschen ein Biofilm entstehen, den Sie mit bloßem Auge nicht sehen können.

Wenn die Flasche riecht, ist es zu spät. Sie sollten in dem Fall die Trinkflasche aussortieren und eine neue kaufen. Das gilt auch für Flaschen aus Plastik, die Risse haben.

Unser Favorit

Testsieger

Zéfal Sense Soft 80

Die leichte Zéfal-Trinkflasche hat ein Silikon-Mundstück und hohen Durchfluss.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Zefal Sense Soft
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Ersatzteile verfügbar
  • Recycelbar
  • Silikon-Mundstück

So schlicht und unscheinbar, so gut und empfehlenswert: Die Zéfal Sense Soft 80 hat uns in Summe am meisten überzeugt. Hier kommen viele Eigenschaften zusammen, die für den Preis von unter zehn Euro nicht zu toppen sind. Die Trinkflasche eignet sich für Rennradfahrer, Touren- und Freizeitradler. In der No-Mud-Version eignet sie sich auch für Mountainbiker.

800 Milliliter Fassungsvermögen – das ist uns als Erstes positiv aufgefallen. Wir haben immer lieber einen Schluck Wasser zu viel dabei als zu wenig. Dazu kommt, dass die Flasche selbst kaum ins Gewicht fällt. In der Höhe fällt sie unter den getesteten Flaschen auch nicht besonders auf, sondern entspricht den Standardmaßen.

Der Deckel verfügt über drei kleine Mulden für die Finger, die das Öffnen und Schließen erleichtern. Die Öffnung des Flaschenkörpers ist durchschnittlich breit. In der Hand liegt die Zéfal Sense Soft ebenfalls sehr angenehm: Die taillierte Flasche verfügt über kleine Einkerbungen, die für einen guten Grip sorgen. Der untere Teil der Flasche ist darüber hinaus mit Textur versehen.

1 von 7
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Unser Testsieger: Die Zefal Sense Soft sitzt sicher im Alu-Käfig.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Die Flasche fasst 800 Milliliter.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Ausgestattet ist die Sense Soft mit einem Silikon-Mundstück, das im Mund sehr angenehm ist.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Die Kunststoffflasche ist gut quetschbar. Auch der Wasserdurchfluss ist super!
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Zum Reinigen kann das Mundstück abgenommen werden. Es ist auch als Ersatzteil verfügbar.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Mit einer Bürste lässt sich die Flasche einfach von Hand reinigen – oder sie kommt in die Spülmaschine.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Zefal Sense Soft 80
Der Deckel liegt beim Auf- und Zudrehen gut in der Hand.

Der Push-Pull-Verschluss lässt sich hervorragend mit den Lippen bzw. dem Mund öffnen. Das Mundstück selbst ist im Durchmesser schmaler als die meisten anderen Fahrrad-Trinkflaschen im Test. Wir fanden das beim Trinken ganz angenehm. Ausgezeichnet gefallen hat uns, dass das Mundstück selbst aus lebensmittelechtem, weichem Silikon ist.

Das Material der Zéfal Sense Soft lässt sich während des Trinkens leicht zusammendrücken, der Durchfluss ist sehr gut. Optional ist auch eine Schutzkappe zum Mountainbiken erhältlich. Für die Trinkflasche gibt es außerdem auch Ersatzteile für das Mundstück. Und wenn man die Flasche dann doch mal entsorgen muss: Laut Hersteller sind der Flaschenkörper und der Deckel zu hundert Prozent recycelbar.

Zum Reinigen kann die Flasche auch in die Spülmaschine gestellt werden. Der Hersteller empfiehlt als reguläre Reinigung, Wasser zu verwenden. Mit einer Bürste kann die Flasche gut von innen gereinigt werden, das Mundstück kann abgezogen und separat gereinigt werden. Erhältlich ist die Zéfal Sense Soft 80 in Schwarz, Weiß, Olivgrün und Transparent.

Zéfal Sense Soft 80 im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Praxistests zu unserem Favoriten. Auch die Stiftung Warentest hat bisher keine Fahrrad-Trinkflaschen getestet. Sobald sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.

Weitere Empfehlungen

Auch gut

Sigg Pulsar

Die Sigg Pulsar hat einen hohen Durchfluss und ein weiches Mundstück.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Sigg  Pulsar
  • Leicht
  • Hoher Durchfluss
  • Ersatzteile verfügbar
  • Zerlegbar zum Reinigen
  • Selbstdichtendes Ventil (SureSnap)
  • Push-Pull-Verschluss etwas schwer­gängig

Eine gute, wenn auch ein wenig teurere Alternative zu unserem Testsieger ist die Sigg Pulsar (bei uns: Transparent Yellow) mit ihrem auslaufsicheren Sure-Snap-Ventil. Erst, wenn man an dem Mundstück saugt oder die Flasche zusammendrückt, kommt Wasser aus dem Trinkventil. Die Trinkflasche eignet sich zum Rennradfahren sowie für Freizeit- und Tourenradler.

Das Fassungsvermögen unserer Test-Flasche liegt bei 750 Millilitern. Von der Höhe und Dicke passt die Trinkflasche perfekt in einen Standard-Alu-Halter. Der Deckel lässt sich leicht abdrehen. Die Flaschenöffnung ist angenehm groß – das erleichtert sowohl die Reinigung als auch das Befüllen mit Eiswürfeln.

Die Sigg Pulsar verfügt über zwei ergonomische Griffmulden, sodass die Flasche fest in der Hand liegt. Der untere Teil der Flasche ist texturiert. Auch mit nassen Händen lässt sich die Flasche gut halten.

1 von 7
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Eine gute Alternative: die Sigg Pulsar.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Die Pulsar gibt es in verschiedenen Farben.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Das Mundstück ist weich. Das Ventil ist selbstdichtend.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Die Kunststoffflasche lässt sich gut quetschen.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Die breite Öffnung ermöglicht ein schnelles Säubern mit der Bürste.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Das Mundstück kann zum Reinigen abmontiert werden – praktisch!
Fahrrad-Trinkflasche Test: Sigg Pulsar
Der Deckel ist halbrund.

Zum Trinken zieht man zunächst den Push-Pull-Verschluss raus, das ist leider etwas schwergängig. Hier mussten wir im Vergleich zu anderen Verschlüssen im Test etwas kräftiger ziehen. Der Wasserdurchfluss ist ordentlich, hier kommt viel Wasser heraus.

Die Pulsar ist also perfekt, wenn man zwischenzeitlich etwas mehr Wasser zum Erfrischen benötigt. Durch den schwergängigen Verschluss bleibt aber leider immer ein letzter Schluck Wasser in der Flasche. Im Test war es nicht möglich, die Flasche komplett zu leeren.

Da das Trinkventil auslaufsicher ist, haben wir nach dem ersten Schluck Wasser den Verschluss erst gar nicht wieder hineingedrückt. So erspart man sich für den Rest der Tour das etwas anstrengende Herausziehen des Mundstücks. Gefallen hat uns ebenfalls, dass die Kanten des Mundstücks abgerundet sind.

Für den Deckel und das Mundstück bietet der Hersteller auch Ersatzteile an. Die Sigg Pulsar ist spülmaschinenfest und kann für die Reinigung in drei Einzelteile zerlegt werden, indem man den Mundstutzen herauszieht. Die Sigg Pulsar wurde übrigens zusammen mit dem Schweizer Radsport-Nationalteam entwickelt. Die Flasche ist in sechs Farben erhältlich, unter anderem auch in Transparent.

Leichtgewicht

Elite Fly MTB

Wer noch ein paar Gramm mehr sparen möchte, greift zur leichten Fly MTB mit sehr hohem Wasserdurchfluss und Schutzkappe.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Elite Fly MTB
  • Ultraleicht
  • Sehr hoher Durchfluss
  • Mit optionaler Schutz­kappe
  • Für MTB
  • Handhabung des Deckels braucht etwas Übung

Die Elite Fly MTB mit 550 Millilitern Fassungsvermögen ist eine der leichtesten Fahrrad-Trinkflaschen im Test. Gerade mal 63 Gramm bringt die Flasche samt Schutzkappe auf die Waage. Die Flasche verfügt über eine Kappe, die Schlamm und Dreck vom Mundstück fernhält. Daher empfehlen wir die Flasche besonders Mountainbikern.

Der italienische Hersteller Elite hat eine eigene Herstellungsweise entwickelt, die es ermöglicht, die Materialmenge zu verringern. Während der Boden und der Hals stabil und fest sind, ist der Flaschenkörper sehr flexibel. So kann man die Flasche mit einer Hand einfach zusammendrücken. Das hat den Vorteil, dass beim Trinken richtig viel Wasser aus dem Mundstück herauskommt.

Beim Zudrehen des Deckels mit integriertem Mundstück hat uns zunächst die Schutzkappe irritiert, da sie sich selbstständig mitdreht. Hier findet man jedoch schnell heraus, wie viel Druck man ausüben muss, damit der Verschluss dicht ist. Wer möchte, kann die Schutzkappe auch weglassen oder nur bei Bedarf verwenden.

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Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Die Elite Fly MTB ist klein und kompakt.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Wir haben die Flasche mit einer Schutzkappe gegen Schlamm und Dreck getestet.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Die Kappe lässt sich mit einer Hand gut abmachen.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Nicht nur leicht, sondern auch super quetschbar! Der Durchfluss ist enorm.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Der Push-Pull-Verschluss ist leichtgängig.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Sobald man die Schutzkappe wieder draufmacht, verschließt sich der Verschluss automatisch.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Elite Fly Mtb
Bei Bedarf kann man die Schutzkappe auch weglassen.

Die Elite Fly MTB passt in die gängigen Flaschenhalter und lässt sich gut greifen. Die Textur des Flaschenkörpers sorgt dafür, dass die Flasche sicher in der Hand liegt. Für die Handhabung bedarf es etwas Übung. Die Kappe lässt sich beim Fahren mit dem Daumen leicht öffnen, der Zeigefinger kann beim Trinken die Kappe auf Abstand halten. Der Push-Pull-Verschluss lässt sich gut bedienen.

Hervorragend gefallen hat uns, dass sich der Push-Pull-Verschluss automatisch verschließt, wenn man die Schutzkappe zumacht. Die Flasche ist auslaufsicher, auch wenn man die Schutzkappe weglässt. Mit offenem Push-Pull-Verschluss tropft es jedoch aus der Flasche, wenn man sie beispielsweise auf den Kopf stellt.

Erhältlich ist die Elite Fly MTB in den Größen 550 Milliliter, 750 Milliliter und 950 Milliliter. Es gibt sie in verschiedenen Farben wie transparent, grau und schwarz.

Nachhaltig

Hilo Sports Nature Bottle 750

Die leichte und gut quetschbare Fahrrad-Trinkflasche ist aus biologisch abbaubarem Zuckerrohr gefertigt.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Hilo Sports Nature Bottle 750
  • Leicht
  • Gut quetschbar
  • Auslaufsicher
  • Hoher Durchfluss
  • Hartes Mundstück

Wer auf Nachhaltigkeit achtet, sollte einen Blick auf die Hilo Sports Nature Bottle 750 werfen: Die Trinkflasche ist aus dem Rohmaterial Zuckerrohr und somit komplett recycelbar. Der Kunststoff wird also aus Zuckerrohr hergestellt, auf fossile Grundstoffe wie Erdöl wird bewusst verzichtet.

Vom Gewicht her merkt man bei Bio-Kunststoff auch keinen Unterschied: Mit unter 80 Gramm ist die Hilo Sports sogar überaus leicht. Die Oberfläche ist glatt, dennoch lässt sich die Flasche gut greifen und während der Fahrt aus dem Käfig ziehen, selbst mit verschwitzten und nassen Händen. Die Nature Bottle selbst hat eine taillierte Griffmulde und lag bei uns im Praxistest gut in der Hand.

Das Fassungsvermögen liegt bei 750 Millilitern. Von ihrer Form her passt die Flasche in einen Standard-Alu-Halter. Der Deckel lässt sich leicht abdrehen, und der Flaschenhals ist angenehm groß – das erleichtert sowohl die Reinigung als auch das Befüllen mit Eiswürfeln.

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Fahrrad-Trinkflasche Test: Hilo Sports Zuckerrohr
Die Hilo Sports Nature Bottle ist aus dem Rohmaterial Zuckerrohr hergestellt.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Hilo Sports Zuckerrohr
Die Trinkflasche ist sehr leicht und liegt gut in der Hand.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Hilo Sports Zuckerrohr
Die Flasche lässt sich gut quetschen, auch der Durchfluss ist hoch.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Hilo Sports Zuckerrohr
Spülmaschinenfest ist sie auch, zumindest bis 50 Grad Celsius.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Hilo Sports Zuckerrohr
Das Mundstück ist leider hart, aber der Verschluss funktioniert zweistufig.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Hilo Sports Zuckerrohr
So ist das Mundstück offen, aber man muss es nicht komplett verschließen, damit es auslaufsicher ist.

Etwas tricky ist der zweistufige Push-Pull-Verschluss. Um den Trinkstutzen herauszuziehen, muss man etwas kräftiger an ihm ziehen. Da der Trinkstutzen aus Kunststoff besteht, fühlt sich das erste kräftige Ziehen an den Zähnen unangenehm an. Für die Weiterfahrt ist es jedoch nicht notwendig, den Verschluss wieder komplett einzudrücken. Hier reicht es, ihn nur leicht mit den Zähnen hineinzuschieben. Denn bereits in dieser Position kann kein Wassertropfen entweichen. Selbst mit Druck auf den Flaschenkörper spritzt kein Wasser heraus.

Gereinigt werden kann die Hilo Sports Nature Bottle 750 sogar in der Spülmaschine bei bis zu 50 Grad Celsius. Der Hersteller empfiehlt wegen der Dichtigkeit, nur Getränke ohne Kohlensäure einzufüllen. Die Flaschen ist in vier verschiedenen Designs erhältlich.

Magnetisch

Fidlock Twist Bottle + Bike Base

Die antibakterielle Trinkflasche kommt mit einem magnetischen Halterungssystem.
Test Fahrrad-Trinkflasche: Fidlock Twist bottle + bike base
  • Antibakterielle Technologie
  • Weiches Mundstück
  • Selbstdichtendes Ventil
  • Mit Schutzkappe
  • Ersatzteile verfügbar
  • Eigenes System
  • Gewöhnungsbedürftig
  • Teuer

Mit einem magnetischen Haltersystem kommt die Fidlock Twist Bottle 650 + Bike Base daher. Das System funktioniert simpel und eindrucksvoll: Mit einem Dreh löst man die Flasche aus der Halterung. Das ist besonders praktisch, wenn man die Trinkflasche beispielsweise am Oberrohr platzieren möchte. Der Halter selbst ist minimalistisch und mit zwei Magnetknöpfen versehen. Das hat den Vorteil, dass das Rad schön clean aussieht, wenn man ohne Trinkflasche unterwegs ist.

Die Fidlock-Flaschen eignen sich besonders zum Mountainbiken, da die Flaschen fest mit dem Halter verbunden sind. Fidlock selbst schreibt allerdings in der Bedienungsanleitung, dass sich die Flasche nicht für Downhill-Abfahrten eignet. In der Praxis setzen jedoch viele Mountainbiker auf Fidlock, auch bei Downhill-Abfahrten.

Die Halterung (Base) ist schnell ans Rad montiert. Die Fidlock-Flasche verfügt über einen Connector, der bei Bedarf abmontiert und an andere Flaschen des Twist-Systems von Fidlock angebracht werden kann. Ein kurzer Dreh im Uhrzeigersinn, und schon ist die Flasche von dem System losgelöst. Umgekehrt genauso: Sobald man die Flasche zur Base führt, wird sie von den Magneten angezogen und rastet ein.

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Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Ohne Käfig, dafür mit eigener magnetischer Halterung kommt die Fidlock Bottle 560.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Ein Dreh im Uhrzeigersinn, und schon hat man die Flasche in der Hand.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Getestet haben wir die Fidlock mit Bottlecap.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Die Schutzkappe lässt sich mit einer Hand gut öffnen.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Für mehr Durchfluss kann die Kunststoffflasche gequetscht werden.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Das Mundstück ist angenehm weich.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Mit einer Bürste lässt sich die Flasche gut reinigen.
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fidlock Twist Bottle Bike Base
Die Textur sorgt für zusätzlichen Grip.

Die Fidlock Twist Bottle sitzt sicher und fest, auch schlagloch-erprobt. Mit ein bisschen Übung gewöhnt man sich schnell an das System. Die Flasche selbst hat einen größeren Durchmesser als die gängigen Trinkflaschen, liegt aber dennoch gut in der Hand. Griffmulden sind seitlich vorhanden, die Oberfläche ist texturiert.

Ferner hat unsere Test-Version eine Schutzkappe, die mit dem Daumen leicht zu öffnen ist. Die Kappe ist fest am Deckel verbaut. Es gibt den Deckel auch ohne Schutzkappe. Das Mundstück hat eine selbstschließende Membran und ist daher auch ohne Schutzkappe auslaufsicher.

Unsere Test-Flasche profitiert von der antibakteriellen Fidlock-Technologie. Sie verhindert, dass sich unangenehme Gerüche bilden, die auf Bakterienwachstum im Flascheninneren zurückzuführen sind. Laut Hersteller basiert dies auf einer rein physikalischen Wirkung, die das Bakterienwachstum hemmt. Dabei sollen keine bioaktiven Substanzen, wie Silber-Ionen, freigesetzt werden.

Der Wasserdurchfluss der quetschbaren Flasche ist gut. Zum Reinigen kann die Flasche auch in die Spülmaschine gestellt werden bei Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius. Die Fidlock Twist Bottle gibt es in unterschiedlichen Größen sowie in diversen Farben.

Außerdem getestet

Polisport R550

Unter den leichtesten Flaschen in unserem Test ist die Polisport R550. Gerade mal 60 Gramm bringt die 550-Milliliter-Flasche auf die Waage. Beeindruckt hat uns außerdem der sehr hohe Durchfluss: Quetscht man die Kunststoffflasche, kommt richtig viel Wasser raus! Super. Eigentlich sind das die besten Voraussetzungen für eine Top-Empfehlung, nur leider: Der Push-Pull-Verschluss lässt sich nur sehr, sehr schwer öffnen. Mit den Zähnen schon mal gar nicht, und auch nur unter Anstrengung mit den Fingern. Wer die Flasche dann einmal geöffnet hat, wird sie sicherlich nicht wieder verschließen wollen. Allerdings mussten wir feststellen, dass der Stutzen dann nicht auslaufsicher ist.

Gut möglich, dass der Verschluss mit der Zeit etwas leichtgängiger wird. Dass er jedoch irgendwann einfach zu öffnen ist, bezweifeln wir ehrlicherweise. Gut möglich ist natürlich auch, dass wir einfach nur Pech mit dem Mundstück hatten. Allerdings hatten wir in unserem Test auch ein Zwillingsmodell von Scott, das ebenfalls nur sehr mühsam mit den Fingern geöffnet werden kann.

Zwar ist die Trinkflasche nicht transparent, aber sie verfügt über eine Skala, sodass man den Wasserstand immer gut ablesen kann. Die kleine Flasche liegt gut in der Hand und lässt sich auch gut greifen, um sie aus dem Käfig zu holen.

Scott G7 Corporate

Die Scott G7 Corporate haben wir in der 750-Milliliter-Version getestet. Die Trinkflasche sieht aus wie die Zwillingsschwester von der Polisport und hat auch ähnliche Werte: sehr hoher Durchfluss, leichtes Gewicht, kaum zu öffnender Verschluss. Zugegeben, der Verschluss lässt sich mit den Fingern etwas einfacher öffnen als die Polisport R550, aber schwierig ist es immer noch. Mit den Zähnen lässt sich die Flasche gar nicht öffnen. Wir können jedoch nicht beurteilen, ob es ein Produktionsfehler ist, der bei beiden Modellen zu bemängeln wäre.

Einen Unterschied gibt es: Die Skala, um den Wasserstand ablesen zu können, ist bei der Scott nicht mit Milliliter-Angaben beziffert. Vom Design sind die Flaschen ansonsten gleich: Die 550-Milliliter-Flasche hat keine Griffmulde, die 750-Milliliter-Version verfügt über eine taillierte Griffmulde bei beiden Herstellern.

Gefallen hat uns an der Scott auch der sehr hohe Durchfluss und dass sich die Flasche gut quetschen lässt. Allerdings ist der Verschluss, wenn er eingedrückt ist, nicht auslaufsicher. Das Mundstück fühlt sich verhältnismäßig hart an.

Zefal Magnum Pro

Die Zéfal Magnum Pro heißt »Magnum«, weil fast ein ganzer Liter reinpasst. Die Flasche sitzt gut im Käfig, auch auf holprigen Untergründen fällt sie nicht raus. Während der Fahrt lässt sie sich mit ihrer taillierten Griffmulde gut greifen. Hier sorgen auch Querrillen für Extra-Grip. Die Flaschenöffnung ist breit, was zum Befüllen und Reinigen angenehm ist. Natürlich ist sie mit fast 28 Zentimetern Länge vergleichsweise hoch, sodass das Befüllen unter niedrig gebauten Wasserhähnen schwierig werden kann.

Sehr gut gefallen hat uns das Silikonmundstück mit dem Push-Pull-Verschluss. Der Verschluss kann mit den Zähnen herausgezogen werden, wenn man auch dafür etwas kräftig ziehen muss. Mit den Fingern funktioniert es eindeutig besser. Unterwegs auf dem Rad kann man den Verschluss dann auch einfach geöffnet lassen, da das selbstdichtende Ventil dafür sorgt, dass die Flasche auslaufsicher ist. Der Durchfluss ist hoch, und für mehr Durchfluss lässt sich die Flasche gut zusammenquetschen.

Rose Keego Cycle Titan 5.0

Die Rose Keego Cycle Titan 5.0 ist innen aus Titan. Das sorgt für einen plastikfreien und geruchsneutralen Geschmack. Außerdem bewirkt Titan, dass sich weniger Getränkereste anhaften. Reinigen sollte man die Flasche jedoch nur mit Wasser. Es sollten keine Bürsten, Schwämme, Tücher oder Finger mit dem Inneren der Flasche in Berührung kommen. Die Spülmaschine ist ebenfalls tabu. Gefallen hat uns, dass das Mundstück zum Reinigen ganz leicht auseinandergenommen werden kann.

Das Mundstück hat eine selbstdichtende Membran. Das bedeutet, dass man nur auf die Flasche drücken muss oder an ihr saugt, wenn man einen Schluck trinken möchte. Das Prinzip ist super, aber leider ist der Durchfluss sehr gering. Uns hat das ehrlicherweise ein bisschen frustriert. Wer gierig einen großen Schluck Wasser erwartet, wird enttäuscht. Dazu kommt, dass das Material eher fest ist und die Flasche mit etwas Kraft zusammengedrückt werden muss.

Da die Flasche nicht transparent ist, kann man nur erahnen, wie viel Wasser sich noch in der Flasche befindet. Erhältlich ist die Rose Keego Cycle Titan in den Farben Schwarz und Gravel Green.

Sigg Move MyPlanet

Die Sigg Move MyPlanet wurde komplett aus recyceltem Aluminium hergestellt. Laut Hersteller sollen »Flaschen aus recyceltem Aluminium bereits nach der fünften Verwendung eine bessere CO₂-Bilanz haben als PET-Flaschen«. Bei Fahrradflaschen hat Aluminium jedoch den Nachteil, dass die Flaschen nicht gequetscht werden können. Auch kann man nicht erkennen, wie viel Wasser sich noch in der Flasche befindet.

Gefallen hat uns jedoch, dass das Mundstück aus Silikon ist. Der Push-Pull-Verschluss lässt sich gut mit den Zähnen öffnen. Wer auf holpriger Strecke unterwegs ist, sollte den Verschluss dann auch wieder verschließen, da die Flasche geöffnet nicht auslaufsicher ist.

Der Flaschenhals fällt eng aus, sodass das Reinigen und Befüllen nicht ganz einfach ist. Gut reinigen lässt sich jedoch das Mundstück, da es demontiert werden kann.

Zéfal Sense Pro 80

Die Zéfal Sense Pro 80 ist genau wie unser Testsieger Zéfal Sense Soft 80 aus weichem Polypropylen gefertigt. Die 800-Milliliter-Flasche aus unserem Test wiegt nur 88 Gramm und lässt sich für mehr Erfrischung gut quetschen. Der Durchfluss ist beim Quetschen recht hoch, was uns in der Praxis sehr gut gefallen hat. Die ergonomische Griffmulde ist breit und mit Einkerbungen versehen, sodass die Finger beim Greifen nicht abrutschen können. Auch mit nassen Händen hält man die Flasche sicher in der Hand. Das Mundstück besteht aus Silikon und ist angenehm weich. Das Lock-Cap-System ist auslaufsicher, sodass wir nach dem ersten Schluck Wasser den Verschluss erst gar nicht wieder hineingedrückt haben. Gefallen haben uns die abgerundeten Kanten des Mundstücks.

Die Flaschenöffnung ist angenehm breit zum Befüllen und zum Reinigen der Flasche. Zum täglichen Reinigen empfiehlt der Hersteller, die Flasche lediglich mit Wasser auszuspülen und an der Luft trocknen zu lassen. Das Mundstück kann zum Säubern herausgenommen werden, was auch in der Praxis ganz gut funktioniert. Ein Reinigen in der Spülmaschine ist ebenfalls möglich.

Die Zéfal Sense Pro 80 ist ebenfalls wie die Sense zu 100 Prozent recycelbar. Erhältlich ist die Trinkflasche mit 650 und 800 Millilitern Fassungsvermögen sowie in diversen Farbdesigns, auch in Transparent. Insgesamt ähnelt sie unserem Testsieger stark, ist aber teurer.

Van Rysel FastFlow L

Die Van Rysel FastFlow L hat ein schlankes Design und fällt daher höher aus als die meisten anderen 800-Milliliter-Flaschen in unserem Test. Die Flasche besteht aus Polypropylen, allerdings waren wir überrascht darüber, dass sie sich gar nicht so leicht quetschen lässt wie andere Flaschen aus dem gleichen Material. Mit einer Hand konnten wir die Flasche kaum quetschen, das ging erst spürbar mit zwei Händen. Aber auch dann ist der Durchfluss nicht besonders hoch. Die Griffmulde ist breit, die Oberfläche fühlt sich leicht angeraut an und liegt gut in der Hand.

Das Mundstück besteht aus Elastomer, was sich angenehm anfühlt. Dank des Sure-Snap-Verschlusses bleibt die Flasche auslaufsicher, auch wenn das Mundstück geöffnet bleibt. Wenn man dann auf den Flaschenkörper drückt oder am Mundstück saugt, kann man wieder trinken. Die Flaschenöffnung ist angenehm breit zum Reinigen und zum Befüllen. Gereinigt werden kann die Flasche mit Spülmittel und Flaschenbürste, in die Spülmaschine sollte sie nicht gestellt werden.

Erhältlich ist die transparente Flasche in den Größen 650, 800 und 950 Millilitern. Für Touren- und Alltagsradler ist die Van Rysel FastFlow eine gute Wahl, wobei der Durchfluss etwas besser sein könnte.

Hilo Sports Steel 600 Iso

Von Hilo Sports haben wir auch die Steel 600 Iso getestet. Mit über 300 Gramm Gewicht ist sie eine der schwersten Trinkflaschen in unserem Test. Dennoch hat Edelstahl aber auch Vorzüge gegenüber Kunststoff: Kalte Getränke bleiben länger kalt als bei Kunststoffflaschen, die sich sehr schnell der Umgebungstemperatur anpassen. Darüber hinaus lässt sich das Material gut reinigen und hat keinen Eigengeschmack. Nachteilig ist jedoch, dass sich Edelstahlflaschen für einen Extraschwall Erfrischung nicht quetschen lassen. Allerdings sind sie sehr robust gegenüber Stößen und Stürzen.

Das Mundstück der Steel Iso 600 besteht aus hartem Kunststoff, was sich im Mund unangenehm anfühlt, zumal man auch kräftig mit den Zähnen daran ziehen muss. Auslaufsicher ist die Flasche auch nur dann, wenn das Mundstück verschlossen ist. Im Lieferumfang liegt neben dem Push-Pull-Verschluss auch ein normaler Drehverschluss bei. Die Flaschenöffnung fällt schmal aus, was das Reinigen und Befüllen etwas schwieriger macht. Die Edelstahlflasche kann jedoch auch gut in die Spülmaschine gestellt werden.

Die Flasche verfügt über ein Silikonband in der Mitte, eine Griffmulde gibt es nicht. Mit dem Silikonband liegt die Flasche gut in der Hand, aber um sie während der Fahrt aus dem Käfig zu ziehen, hätten wir uns eine Griffmulde gewünscht. Stattdessen haben wir die Flasche beim Herausziehen mehr am Flaschenhals gepackt als an dem Silikonband. Vor allem mit nassen Händen fehlt hier der Grip.

Die Edelstahlflasche ist mit verschiedenfarbigen Silikonbändern erhältlich. Es gibt sie in der 600-Milliliter- und in der 750-Milliliter-Version.

Rose Road & Mountainbike Softtouch

Richtig weich fühlt sich die Oberfläche der Rose Road & Mountainbike Softtouch an, aber wichtiger ist, dass sie mit ihrer Oberflächenbeschaffenheit sicher in der Hand liegt, auch mit nassen oder verschwitzten Händen. Die Griffmulde sorgt für zusätzlichen Halt. Gefertigt ist die Trinkflasche aus PPA-Kunststoff und wiegt nur 74 Gramm. Allerdings vermissen wir fürs Mountainbiking einen zusätzlichen Schutz vor Schmutz für das Mundstück. Daher eignet sich die Flasche eher für Renn- und Tourenradler.

Das Mundstück ist weicher und lässt sich mit den Zähnen gut öffnen. Der Verschluss funktioniert in zwei Stufen: Um den Trinkstutzen herauszuziehen, muss man etwas kräftiger an ihm ziehen. Für die Weiterfahrt ist es dann nicht mehr notwendig, den Verschluss wieder komplett einzudrücken. Hier reicht es, ihn nur leicht mit den Zähnen hineinzuschieben. Denn bereits in dieser Position kann kein Wassertropfen entweichen, wenn die Flasche im Käfig sitzt. Der Durchfluss ist gut, für mehr Erfrischung lässt sich die Flasche leicht zusammendrücken. Reinigen lässt sich die Flasche auch in der Spülmaschine.

Keego Trinkflasche

Aus elastischem Titan ist die Keego Trinkflasche gefertigt. Das hat vor allem den Vorteil, dass Getränke nicht mit Plastik in Berührung kommen. So können weder Schadstoffe noch Mikroplastik oder Weichmacher an die Flüssigkeit weitergegeben werden. Damit ist die Flasche vor allem für diejenigen interessant, die sensibel auf Plastikgeschmack reagieren oder Wert auf gesundheitlich unbedenkliches Trinken legen und bereit sind, dafür mehr Geld auf den Tisch zu legen.

Die Flasche verfügt zwar nicht über eine Griffmulde, aber über Rillen, die auch beim Herausziehen aus dem Käfig für einen guten Halt sorgen. Die Öffnung der Flasche ist schmaler als üblich. Auch lässt sich die Titanflasche nicht ganz so gut quetschen wie die aus Kunststoff. Der Durchfluss ist okay. Nutzt man das optionale Mundstück »Extra Flow«, so fällt der Durchfluss zwar stärker aus, bleibt aber immer noch mittelmäßig. Das Mundstück hat eine selbstschließende Membran und ist auslaufsicher.

Zum Reinigen sollte man keine Schwämme oder Bürsten benutzen, sondern die Flasche lediglich mit Wasser ausspülen und an der Luft trocknen lassen. Die Flasche gibt es in mehreren Farbvarianten mit 500 und 750 Millilitern Volumen, sowie als magnetische Fidlock-Bottle mit 600 Millilitern Volumen.

Aaron Eco Trinkflasche

Wer umweltbewusst auf dem Rad trinken möchte, sollte sich die Aaron Eco Trinkflasche anschauen. Die Flasche ist aus Bio-Kunststoff, genauer aus Zuckerrohr, hergestellt und laut Hersteller zu hundert Prozent biologisch abbaubar. Produziert wird die Flasche des deutschen Herstellers in den Niederlanden. Getestet haben wir die leichte 500-Milliliter-Version, die auch gut in kleine Rahmen passt. Die Trinkflasche eignet sich zum Rennradfahren sowie für Freizeit- und Tourenradler.

Bevor man die Flasche jedoch zum ersten Mal mit auf Tour nimmt, sollte man sie sehr gründlich reinigen, um die Geschmacksnuancen der Flasche zu beseitigen. Das geht auch bei 40 Grad Celsius in der Spülmaschine. Aber auch mit einer Bürste und warmem Seifenwasser lässt sich die Flasche unkompliziert säubern.

Der Deckel ist mit Einkerbungen versehen, die einen guten Grip zum Öffnen und Schließen ermöglichen. Die Eco passt auf die gängigen Halterungen am Rad. An der Griffmulde lässt sich die Trinkflasche einfach aus dem Käfig ziehen. Die glatte Oberfläche ist bei Regen und mit nassen Händen allerdings etwas rutschig und liegt dann nicht mehr so gut in der Hand. Dafür ist die Flasche auslaufsicher, sofern der Verschluss zu ist.

Ausgestattet ist die Aaron Eco Trinkflasche mit einem Push-Pull-Verschluss, der sich mit den Lippen oder den Zähnen leicht öffnen und schließen lässt. Die Tülle fällt im Vergleich eher klein aus und gibt einen dünnen Strahl von sich. Für mehr Wasserdurchfluss kann man die Flasche auch quetschen.

Unsere Testversion ist nicht transparent, aber es gibt die Flasche auch als transparente Version sowie in verschiedenen Farben. Auch mit einem Fassungsvermögen von 750 Millilitern ist die Eco im Handel verfügbar.

Sigg Pulsar Therm

Die Sigg Pulsar Therm vereint die Eigenschaften der Pulsar mit einer doppelwandigen Konstruktion, die dafür sorgen soll, dass die Getränke länger kühl bleiben oder vor zu starker Auskühlung im Winter geschützt sind. Zwar empfanden wir in der Praxis die Wassertemperatur tatsächlich stabiler als bei den gängigen einwandigen Kunststoffflaschen, doch unser Mess-Test mit einem digitalen Küchenthermometer konnte das nur bedingt bestätigen. Zwar wärmte sich die Temperatur des kalten Wassers in der Pulsar Therm nicht so schnell auf wie in der Pulsar, dennoch erwärmte es sich auch schon innerhalb der ersten Stunde stark.

Die doppelwandige Konstruktion fordert jedoch auch ihren Tribut: Zum einen ist die Pulsar Therm etwas schwerer als die Pulsar, aber das ist zu vernachlässigen. Bedeutsamer ist, dass die Pulsar Therm nicht so quetschbar ist wie die Pulsar, der Wasserdurchfluss fällt hierdurch im Vergleich etwas geringer aus.

Auch in der Höhe ist die Pulsar Therm bei weniger Füllmenge (Pulsar Therm: 650 ml, Pulsar: 750 ml) größer als die Pulsar. Ansonsten ähneln sich die zwei Pulsar-Flaschen natürlich: auslaufsicheres Sure-Snap-System, ergonomische Griffmulden, halbrunder und gut drehbarer Deckel. Um trinken zu können, zieht man den Push-Pull-Verschluss raus – auch dieser ist leider etwas schwergängig. Da das Ventil auslaufsicher ist, haben wir nach dem ersten Schluck Wasser den Verschluss auch hier gar nicht wieder hineingedrückt. Die Kanten des Mundstücks sind ebenfalls angenehm abgerundet.

Für den Deckel und das Mundstück bietet der Hersteller auch Ersatzteile an. Die Sigg Pulsar Therm ist spülmaschinenfest und kann für die Reinigung in drei Einzelteile zerlegt werden, indem man den Mundstutzen herauszieht. Die Pulsar Therm ist in sieben Farben erhältlich und kann einzeln oder im 2er-Set erworben werden. Aufgrund der doppelwandigen Konstruktion ist eine transparente Version nicht verfügbar.

Sigg Move MyPlanet

Die Sigg Move MyPlanet besteht aus Aluminium. Hervorzuheben ist dabei, dass die Flasche zu hundert Prozent aus recyceltem Aluminium besteht und in der Schweiz produziert wird. Dafür erhält die Alu-Flasche schon mal Pluspunkte im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Laut Sigg haben Flaschen aus recyceltem Aluminium bereits nach der fünften Verwendung eine bessere CO₂-Bilanz als PET-Flaschen.

Im ersten Moment waren wir etwas skeptisch, die Alu-Flasche in den Alu-Käfig zu stellen, aber die Flasche sitzt gut und fest in der Halterung an unserem Rad. Die Flasche ist tailliert und lässt sich gut greifen, auch mit nassen Fingern ist sie nicht aus der Hand gerutscht. Das Mundstück ist aus Silikon und angenehm weich. Der Stutzen lässt sich gut mit den Lippen bzw. dem Mund herausziehen und auch wieder hineindrücken.

Die Alu-Flasche lässt sich naturgemäß nicht quetschen, daher kann man die Flüssigkeit langsam in den Mund gluckern lassen oder man saugt an dem Mundstück. Auf den Genuss, sich einen Schwall Wasser in den Nacken zu kippen, muss man hier verzichten. Mit geöffnetem Push-Pull-Verschluss ist die Flasche nicht auslaufsicher. Missfallen hat uns die enge Flaschenöffnung. Das macht die Reinigung schwerer, aber auch das Einfüllen. Eiswürfel passen hier nicht durch. Zum Reinigen kann der Mundstutzen entfernt werden, auch Ersatzteile sind hierfür erhältlich (Active Spout).

Die Alu-Flasche hält Getränke länger kühl als Kunststoffflaschen. Und sie ist robuster und langlebiger. Empfehlen möchten wir die Sigg Move MyPlanet für Touren- und Freizeitradler. Es gibt sie in drei verschiedenen Farben: Kupfer, Alu und Smoke.

Elite Jet Green

Die Elite Jet Green besteht aus Bio-Kunststoff, genauer aus Zuckerrohr. Laut Hersteller liegt der Anteil des biobasierten Materials an der Gesamtflasche bei über 94 Prozent. Getestet haben wir die Flasche in der 550-Milliliter-Version. Die Flasche passt gut in Alu-Halterungen, aufgrund ihrer Größe passt unsere Version auch hervorragend an kleine Rahmen. Mit ihrer Schutzkappe ist die Trinkflasche auch prädestiniert für Mountainbiker, die das Mundstück von Schlamm und Schmutz sauber halten möchten.

Das Material ist flexibel und lässt sich gut zusammendrücken. Die Schutzkappe kann bei Bedarf vom Radfahrer auch abmontiert werden. Der Ring für die Kappe liegt zwischen Deckel und Flaschenkörper. Liegt der Ring für die Kappe richtig unterhalb des Gewindes, dreht sich die Kappe beim Zudrehen des Deckels auch nicht mit. Die Flaschenöffnung ist etwas kleiner als die Standardgrößen. Eine Milliliter-Skala auf der transparenten Flasche hilft beim Mischen von Getränken. Die Schutzkappe kann mit dem Daumen leicht abgemacht werden, wenn man einen Schluck während der Fahrt trinken möchte. Auch das Zuklappen klappte meistens gut mit einem Finger während des Fahrens.

Man muss sich ein wenig daran gewöhnen, wie man die Kappe am besten wieder zuschnappen lässt. Der Push-Pull-Verschluss ist ganz leichtgängig mit den Lippen bzw. den Zähnen zu öffnen. Der Flaschenkörper lässt sich gut zusammendrücken, sodass man den Durchfluss gut erhöhen kann. Wir hatten im Praxistest jedoch das Problem, dass wir mit den Lippen nach dem ersten Schluck das Mundstück ein wenig wieder eingedrückt haben, sodass für den zweiten Schluck der Durchfluss stark reduziert oder ganz unterbrochen war. Praktisch ist, dass sich der Verschluss automatisch schließt, sobald die Kappe wieder draufsitzt.

Die Elite Jet Green ist mit und ohne Schutzkappe erhältlich. Es gibt sie mit unterschiedlichen Fassungsvermögen (550 ml, 750 ml, 950 ml) und in den Farben Opal und Clear.

Cube Acid Flow 750

Die Cube Acid Flow 750 ist eine leichte und günstige Kunststoffflasche, wir haben die transparente Version getestet. Produziert wird die Acid Flow 750 in Europa. Die taillierte Flasche passt perfekt in die gängigen Flaschenhalterungen fürs Fahrrad. Die Flaschenöffnung ist schön breit, sodass man die Flasche gut reinigen kann. Am Deckel befinden sich Einkerbungen, sodass man mit dem Finger nicht abrutschen kann beim Zudrehen.

Die Trinkflasche liegt gut in der Hand, die Mulde bietet ausreichend Platz für die Finger. Der Push-Pull-Verschluss sitzt sehr fest, hier mussten wir kräftig mit den Zähnen dran ziehen, was auf die Dauer etwas unangenehm war. Hineingedrückt haben wir den Stutzen dann doch lieber mit den Fingern oder gar nicht. Aber auslaufsicher ist die Flasche nur, wenn der Verschluss hineingedrückt ist. Für einen höheren Durchfluss lässt sich die Flasche gut quetschen.

Die Cube Acid ist bis 50 Grad Celsius spülmaschinengeeignet. Dank der großen Öffnung kommt man auch mit der Bürste gut rein, wenn man die Flasche von Hand reinigen möchte. Erhältlich ist die Fahrradflasche in verschiedenen Größen (400, 500, 750 Milliliter) und Farben. Geeignet ist sie für Rennradfahrer sowie Touren- und Freizeitradler.

Cube Icon

Die Cube Icon ist wie die Cube Acid Flow ebenfalls sehr günstig und leicht. Im direkten Vergleich zu ihrem Schwestermodell schneidet sie bei unserem Test jedoch etwas schlechter ab. Produziert wird die Flasche des deutschen Herstellers ebenfalls in Europa. Die taillierte Flasche lässt sich gut aus dem Alu-Käfig ziehen, aber in der Hand liegt sie etwas unkomfortabel, wenn man mit den Fingern die schmale Griffmulde umschließen möchte. Für Menschen mit großen, kräftigen Fingern ist sie möglicherweise nicht so gut geeignet.

Etwas kleiner fällt auch die Flaschenöffnung aus. Zwei Einkerbungen am Deckelrand bieten Platz für die Fingerkuppen, um die Flasche fest zu verschließen. Der Push-Pull-Verschluss funktioniert gut, allerdings fällt das Mundstück etwas größer aus als die meisten anderen in unserem Test. Uns hat das tatsächlich etwas gestört beim Trinken. Für einen größeren Wasserschwall aus der Fahrradflasche lässt sich die Icon gut zusammendrücken. Der Durchfluss ist hoch.

Die Trinkflasche Icon von Cube gibt es mit einem Fassungsvermögen von 500 und 750 Millilitern. Es gibt sie in Hell-Transparent und Dunkel-Transparent. Empfehlen können wir sie für Rennradfahrer und Touren- und Freizeitradler.

Camelbak Podium Steel

Die Camelbak Podium Steel ragt in unserem Flaschensortiment hervor. Zunächst einmal ist sie aus Edelstahl und verfügt über eine doppelwandige Vakuum-Isolierung. Außerdem sticht sie optisch hervor, da sie unter den getesteten Flaschen die höchste ist und daher nicht für kleine Rahmen zu empfehlen ist. Das Gewicht ist ebenfalls bemerkenswert: Sie wiegt mehr als 350 Gramm.

Die doppelwandige Konstruktion hat jedoch den Vorteil, dass die Getränke lange kühl gehalten werden, laut Hersteller bis zu 14 Stunden. Die Thermoflasche hat eine große Öffnung und lässt sich gut befüllen. Allerdings sind die Flaschen natürlich nicht transparent, sodass der Radfahrer nie einschätzen kann, wie viel Flüssigkeit sich noch in der Flasche befindet. In unserer Fahrradhalterung aus Alu passt die Flasche gut rein und sitzt fest. In der Mitte ist sie tailliert, sodass man sie auch während der Fahrt gut greifen kann. Aber: Die Oberfläche ist sehr glatt, besonders mit nassen Händen bekommt man hier Probleme mit dem Grip.

Während der Fahrt kann man die Podium Steel nicht gut bedienen. Die auslaufsichere Verriegelung wird geöffnet, indem man den Hebel am Mundstück zur Seite dreht. Das klappte bei uns mit einer Hand nicht so gut. Natürlich kann man den Verschluss auch offen lassen, aber dann ist die Flasche auch nicht mehr auslaufsicher.

Im Deckel ist ein Strohhalm integriert, ein sogenannter Vent Tube. So kann Luft in das Gefäß eindringen und das Wasser verdrängen, während es ausfließt. Jedoch fließt das Wasser nur langsam durch. Für einen größeren Schluck aus der Flasche kann man an dem Mundstück saugen. Quetschen geht natürlich nicht.

Reinigen lässt sich die Flasche mit einer Bürste, warmem Wasser und einer milden Seife. Der amerikanische Hersteller gibt auf seine Flaschen eine lebenslange Garantie. Erhältlich ist die Flasche in verschiedenen Farben. Empfehlen können wir die Trinkflasche nur eingeschränkt für Fahrradfahrer. Geeignet ist sie für Freizeit- und Tourenradler, die für eine Trinkpause gerne eine kleine Pause einlegen.

Camelbak Podium

Die Camelbak Podium hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Missfallen hat uns nur, dass die glatte Oberfläche mit nassen Händen nicht mehr so gut in der Hand liegt. Die leichte Kunststoffflasche ist nicht transparent, dadurch wirkt sie sehr schick.

Die Flasche hat die gängigen Maße und passt daher gut in die Standard-Flaschenhalterungen fürs Fahrrad. Sie ist im oberen Drittel tailliert und lässt sich daher gut greifen. Im unteren Drittel ist sie bedruckt, was etwas mehr Grip bietet, wenn man die Flasche hier greift. Ansonsten ist die Oberfläche, wie gesagt, glatt.

Wie bei der Podium Steel gibt es hier eine Verriegelung, die man erst öffnen muss, bevor man daraus trinken kann. Da jedoch der Jet-Valve-Verschluss selbstdichtend ist, reicht es, die Flasche einmal bei Fahrtantritt zu öffnen. Hierfür stellt man durch eine 90-Grad-Drehung von „Verschlossen“ (durchgestrichener Wassertropfen) auf „Offen“ (Wassertropfen). Zum Trinken muss man nur an dem Verschluss saugen, für mehr Wasserzufuhr quetscht man die Flasche.

Die Trinkflasche lässt sich gut befüllen, der Deckel verfügt über glatte und stumpfe Anteile, sodass sie sich auch einfach verschließen lässt. Für die Reinigung kann die Flasche zerlegt werden. Der Flaschenkörper kann mit warmem Seifenwasser und einer Bürste gesäubert werden. Der Deckel kann auch in die Spülmaschine gelegt werden. Die Podium hat eine lebenslange Garantie seitens des Herstellers und ist in mehreren Farben erhältlich. Empfehlen können wir die Flasche Rennradfahrern und Touren- bzw. Freizeitradlern.

Science in Sport Trinkflasche

Die transparente SiS Trinkflasche haben wir ebenfalls in der Praxis getestet. SiS steht für Science in Sport, das britische Unternehmen ist auf Leistungsnahrung spezialisiert. Dementsprechend ist die Flasche mit dem Easy-Mix-System des Herstellers ausgestattet. Mithilfe der Mess-Skala lassen sich Getränke leicht mischen – mit und ohne Leistungsnahrung.

Die leichte Kunststoffflasche lässt sich gut befüllen, auch wenn der Durchmesser etwas kleiner als der Standard ausfällt. Der Deckel verfügt zwar über kleine Erhebungen für einen besseren Grip, dennoch ist der Deckel beim Auf- bzw. Zudrehen schwer zu packen. Das liegt wohl an seiner niedrigen Höhe und daran, dass er konisch geformt ist. Die Trinkflasche ist tailliert und verfügt über Griffmulden für einen sicheren Grip. So liegt sie gut und sicher in einer Hand beim Fahren.

Schwergängig ist jedoch der Push-Pull-Verschluss. Hier muss der Radfahrer sehr kräftig mit den Zähnen daran ziehen, damit sich der Verschluss öffnet. So kräftig, dass es an den Zähnen wehtut. Daher haben wir die Fahrradflasche während der Fahrt dann nicht mehr verschlossen. Allerdings ist die Flasche dann auch nicht mehr auslaufsicher. Schließen lässt sich der Verschluss am besten mit einem kräftigen Schlag mit dem Handballen. Hervorragend gefallen hat uns der hohe Wasserdurchfluss. Das Mundstück selbst ist etwas kantig und hart. Die Flasche lässt sich gut quetschen.

Die Trinkflasche von SiS ist spülmaschinenfest. Erhältlich ist sie in Gelb und in Transparent, es gibt neben der von uns getesteten 800-Milliliter-Version auch eine kleinere mit 600 Millilitern. Geeignet ist die Flasche für Rennradfahrer und Touren- bzw. Freizeitradler.

So haben wir getestet

Zunächst packen wir alle Flaschen aus und erfassen Volumen, Gewicht, Zubehör und Material. Dabei prüfen wir, ob es besondere (z. B. antibakterielle) Technologien gibt und ob die Flaschen in die Spülmaschine dürfen. Schließlich beurteilen wir die Verarbeitung und die Flexibilität aller Trinkflaschen. Auch die Möglichkeit, Ersatzteile zu bekommen, berücksichtigen wir positiv in unserer Auswertung.

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Fahrrad-Trinkflasche Test: Fahrradtrinkflaschen Gruppenbild 2026
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fahrrad Trinkflsche Gruppenbild
Fahrrad-Trinkflasche Test: Fahrradtrinkflaschen Alle 01

Im Praxistest fahren wir etliche Kilometer und nehmen dabei unzählige Schlücke aus den Flaschen. Unsere Teststrecken sind abwechslungsreich – wir fahren auf Asphalt sowie auf Wald- und Schotterwegen. An unserem Testfahrrad ist ein Alu-Käfig befestigt, mit dem wir bislang die Test-Flaschen getestet haben. Testen wir Flaschen für magnetische Halterungen, montieren wir die Base an das Testfahrrad. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Handhabung und dem Mundstück. Wie gut lässt sich der Verschluss öffnen? Klappt das mit einer Hand während des Fahrens? Und wie sicher liegt die Flasche in der Hand, besonders mit nassen Händen?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Auslaufsicherheit: Hält die Flasche dicht, wenn sie in Schräglage am Rahmen sitzt? Und uns interessiert auch, wie dicht das Mundstück selbst ist. Verfügt es über eine selbstdichtende Membran, sodass die Flasche auch dann dicht ist, wenn der Push-Pull-Verschluss selbst offen ist oder tröpfelt Wasser raus?

Positiv bewerten wir darüber hinaus einen hohen Durchfluss bei quetschbaren Flaschen. Um das zu testen, drücken wir einmal kräftig auf die halb voll gefüllte Flasche und messen die Flüssigkeit, die dabei herauskommt. 100 Milliliter sind hierbei ein Top-Wert, der geringste Durchfluss lag bislang bei 25 Millilitern.

Die wichtigsten Fragen

Welche Fahrrad-Trinkflasche ist die beste?

Die beste Trinkflasche in unserem Test ist die Zefal Sense Soft 80. Hier stimmt das Gesamtpaket: Die Kunststoffflasche fasst 800 Milliliter, ist leicht und günstig. Darüber hinaus bietet sie einen hohen Wasserdurchfluss. Das Mundstück besteht aus Silikon und lässt sich auch als Ersatzteil nachkaufen. Erhältlich ist die Zefal Sense Soft auch mit Schutzkappe in der No-Mud-Version.

Was ist der Unterschied zwischen normalen Trinkflaschen und Fahrrad-Trinkflaschen?

Herkömmliche Trinkflaschen sind für Fahrradfahrer nicht ideal. Denn bei einer Fahrradflasche kommt es vor allem darauf an, dass sie einfach mit einer Hand zu bedienen ist. Da fallen alle Trinkflaschen mit Drehverschluss schon mal komplett raus. Um die Flasche auch immer griffbereit zu haben, muss sie natürlich auch in die genormten Trinkflaschenhalter fürs Rad passen. Sehr praktisch sind Kunststoffflaschen, die quetschbar sind, sodass man die Wassermenge selbst regulieren kann.

Welche Mundstücke gibt es bei Fahrrad-Trinkflaschen?

Es gibt unterschiedliche Verschlüsse für Fahrrad-Trinkflaschen. Am bekanntesten ist der Push-Pull-Verschluss, der einfach mit den Lippen bzw. den Zähnen geöffnet werden kann. Auch selbstdichtende Ventile sind weit verbreitet. Hier muss man nur am Mundstück saugen oder auf den Flaschenkörper drücken, damit die Flüssigkeit herauskommt.

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