Yoga ist eine facettenreiche Sportart. Wer sich nach einem anspruchsvollen Krafttraining für den ganzen Körper sehnt, bekommt genau das beim Vinyasa- oder Ashtanga-Yoga. An anderen Tagen soll die Yoga-Praxis auf Entspannung und Regeneration ausgerichtet sein. Dann entscheiden sich Yogis eher für Yin Yoga oder Restorative Yoga. Genau dann kommt der Yoga-Bolster zum Einsatz.
Ein Yoga-Bolster ist ein großes, längliches Kissen, das bei verschiedenen Asanas unterstützend eingesetzt werden kann. Von Vorwärtsbeuge bis Savasana: Der Bolster wird meistens für mehr Komfort und Entspannung eingesetzt, so können Yogis länger in den Haltungen verweilen. Je nach Einsatz intensiviert der Yoga-Bolster auch Übungen bzw. Dehnungen.
Bolster ist nicht gleich Bolster. Die Kissen unterscheiden sich in Form, Größe, Füllung und Material des Bezugs. Für jede Praxis gibt es den passenden Bolster. Unter den 12 Yoga-Bolstern im Test ist sicher auch der Richtige für Sie dabei.
Kurzübersicht
Lotuscrafts Bolster Restorative S

- Sehr gute Verarbeitung
- Geräuscharm
- Ohne Reißverschluss
- Füllung anpassbar
- Sehr leicht
Die Kunst eines Yoga-Bolsters ist es, komfortabel und weich zu sein, aber trotzdem genug Widerstand zu bieten, um Yogis in allen Asanas zu unterstützen. Die Gradwanderung meistert der Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative S wie kein zweiter. Für den ausgesprochen hohen Komfort sorgt nicht nur die Kapokfüllung, sondern auch der weiche Bezug aus Bio-Baumwolle.
Yogistar Samtosha

- Sehr gute Verarbeitung
- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Bezug Handwäsche
- Schwer
Der große Vorteil von Bolstern mit Buchweizenspelzen: Sie schmiegen sich perfekt an den Körper und die Yogamatte an. Damit liegen sie sehr sicher auf, und Yogis können sich ganz auf die Ausführung ihrer Asanas konzentrieren. Am besten gelingt das mit dem Yogistar Samtosha. Auch der Bezug aus Bio-Baumwolle sorgt für tollen Komfort und eine entspannende Praxis.
DoYourYoga Paravati

- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Günstig
- unsaubere Verarbeitung
Ein günstiger, trotzdem komfortabler Yoga-Bolster ist der DoYourYoga Paravati. Er ist perfekt für Einsteiger oder Gelegenheitsyogis, die nicht allzu viel Geld ausgeben möchten und hauptsächlich zu Hause praktizieren. Der Bezug aus Polyestermischung ist überraschend komfortabel und kann mit den teuren Modellen mithalten. Der Paravati ist ein toller Bolster, mit dem man nur wenige kleine Einbußen macht.
Vergleichstabelle
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- Sehr gute Verarbeitung
- Geräuscharm
- Ohne Reißverschluss
- Füllung anpassbar
- Sehr leicht

- Sehr gute Verarbeitung
- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Bezug Handwäsche
- Schwer

- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Günstig
- unsaubere Verarbeitung

- Sehr gute Verarbeitung
- Liegt stabil
- Ohne Reißverschluss
- Füllung anpassbar
- Schwer

- Sehr gute Verarbeitung
- Reißverschluss gut platziert
- Füllung anpassbar
- Leicht
- Günstig
- Sehr schmal

- Sehr gute Verarbeitung
- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Bezug nur Handwäsche
- Schwer

- Sehr gute Verarbeitung
- Geräuscharm
- Leicht
- Günstig
- Füllung nicht anpassbar
- Leicht chemischer Geruch

- Reißverschluss gut platziert
- Füllung anpassbar
- Günstig
- Verarbeitung unsauber

- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Günstig
- Bezug bei Lieferung schmutzig

- Geräuscharm
- Füllung anpassbar
- Leicht
- Innenhülle schlecht verarbeitet

- Mit Transporttasche
- Füllung anpassbar
- Leicht
- Bezug nur Handwäsche
- Etwas zu wenig Füllung
- Reißverschluss ohne Abdeckung
- Sehr schmal

- Sehr gute Verarbeitung
- Geräuscharm
- Sehr leicht
- Füllung nicht anpassbar
- Reißverschluss schwergängig
- Sehr weich
- Teuer
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Alle Infos zum Thema
Entspannung bis zum Shavasana: Yoga-Bolster im Test
Yoga-Bolster werden vorrangig bei entspannenden, ruhigen Yoga-Praxen eingesetzt. Bei dynamischen Flows kommen sie kaum bis gar nicht zum Einsatz. Wer regelmäßig Yin Yoga, Hatha Yoga oder Restorative Yoga praktiziert, kommt nicht an den länglichen Kissen vorbei.
Hauptsächlich werden sie genutzt, um den Körper zu entlasten und Yogis zu ermöglichen, länger in der Asana zu bleiben. Beim Yin Yoga hält man Asanas mindestens zwischen drei und sieben Minuten. Yoga-Bolster helfen, Entspannung in der Haltung zu finden und tiefer in die Haltung zu gehen. Die Kissen können Asanas aber auch intensivieren. Je nachdem, wie das Polster eingesetzt wird, kann es helfen, eine Dehnung zu vertiefen. Legt man den Bolster etwa unter den oberen Rücken, öffnet das den Brustkorb weiter, als es ohne die Unterstützung möglich wäre.
Asanas mit dem Yoga-Bolster
- Fersensitz (Vajrasana) und Schneidersitz (Sukhasana)
Meist startet die Yoga-Praxis in einer Sitzposition – Fersen- oder Schneidersitz. Setzt man sich dabei auf den Yoga-Bolster, wird das Becken erhöht und damit Knie, Sprunggelenke und Hüfte entlastet. So kann man länger bequem und aufrecht sitzen. - Liegender Schmetterling (Supta Baddha Konasana)
Der Bolster wird längs unter dem Rücken platziert. Die Fußsohlen zeigen zueinander, die Knie fallen nach außen – so wird der Brustkorb sanft geöffnet und die Leiste leicht gedehnt. Zur Entlastung können Yoga-Blöcke oder Decken unter die Knie gelegt werden. - Sitzende Vorbeuge (Paschimottanasana)
In der sitzenden Vorbeuge werden die Beinrückseiten und der Rücken gedehnt. Der Bolster kann zwischen oder auf die ausgestreckten Beine platziert werden, anschließend legt man den Oberkörper auf den Bolster ab. - Schulterbrücke (Setu Bandha Sarvangasana)
Für die Schulterbrücke legt man sich auf den Rücken und stellt die Beine auf. Erreicht man mit den Fingerspitzen die Fersen, ist der Abstand ideal. Nun wird die Hüfte angehoben und der Bolster unter dem Becken platziert. - Sanfte Umkehrhaltung (Viparita Karani)
Umkehrhaltungen entlasten die Beine und beruhigen das Nervensystem. Für die sanfte Umkehrhaltung legt man den Bolster unter das Becken und hebt beide Beine an, optional lehnt man sie an eine Wand. - Totenstellung (Shavasana)
Jede Yoga-Praxis wird traditionell im Shavasana beendet. Der Bolster unter den Knien entlastet die Lendenwirbelsäule, platziert man ihn längs unter dem Rücken, wird der Brustraum sanft geöffnet. Alternativ kann der Bolster in der Seitenlage zwischen den Beinen oder unter einem Bein für eine bequeme Schlussentspannung sorgen.
Günstige Yoga-Bolster gibt es bereits ab 20 Euro. Teure Modelle, wie man sie oft in Yoga-Studios findet, können bis zu 100 Euro kosten. Die großen Unterschiede zwischen den Bolstern liegen im Material des Bezugs und auch in der Füllung und Form des Bolsters.
Form und Größe
Rund oder eckig? Yoga-Bolster gibt es in zwei verschiedenen Formen. Runde Bolster haben den Vorteil, dass sie sich leicht positionieren lassen. So wird die Praxis nur minimal unterbrochen. Außerdem sind runde Modelle meist höher als rechteckige Bolster und unterstützen Dehnungen damit besser.

Eckige Bolster haben hingegen den Vorteil, dass sie stabiler auf der Yogamatte liegen. So können sie präziser ausgerichtet werden als runde Yoga-Bolster. Außerdem sind sie breiter und bedecken damit einen Großteil des Rückens. Die Bolster im Test sind zwischen 12 und 24 cm hoch und 59 bis 72 cm lang.
Bezug und Füllung
Hat man sich einmal für eine Bolsterform entschieden, bleiben noch weitere Fragen offen. Aus welchem Material soll der Bezug sein? Welche Füllung soll der Bolster haben? Beide Aspekte beeinflussen die Praxis ungemein.
Die meisten Yoga-Bolster haben einen Baumwollbezug. Wir haben aber auch Bolster mit Mikrofaserbezug und einem Bezug aus Merinoschafwolle getestet. Wichtig ist vor allem, dass der Bezug abnehmbar und waschbar ist. Auch wenn der Bolster für weniger schweißtreibende Yoga-Praxen genutzt wird, kommt es doch stetig zu Hautkontakt. Ein waschbarer und abnehmbarer Bezug ist für uns demnach ein Muss.

Außerdem ist ein zentrales Kriterium, dass die Füllmenge anpassbar ist. Je voller der Bolster, desto höher ist er. Zudem verhält sich der Widerstand je nach Füllmenge unterschiedlich. Die meisten Yoga-Bolster haben daher eine separate Innenhülle, die sich öffnen lässt, um den Bolster an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Ein weiteres Plus: Lässt sich die Innenhülle öffnen, kann man nicht nur Füllmaterial entnehmen, sondern natürlich auch welches hinzufügen. Üblicherweise werden auch Yoga-Bolster, wie alle Kissen, nach vielen Einsätzen flacher. Dann kann man einfach etwas neue Füllung hinzufügen und der Bolster ist wieder wie neu.
Kapok
Ein sehr beliebtes Füllmaterial für Yoga-Bolster ist Kapok. Kapokfaser wird auch Pflanzendaune genannt und wird aus den Schoten des Kapokbaums gewonnen. Kapokfasern haben eine wasserabweisende Oberfläche, nehmen daher kaum Feuchtigkeit auf, sind atmungsaktiv und machen die Bolster resistent gegen Schimmel. Trotzdem sollte man den Bolster nach der Praxis immer trocknen und auslüften lassen.
Kapokwolle ist sehr weich und bauschig, ähnlich wie Daune oder Watte. So schmiegt sich ein mit Kapok gefüllter Yoga-Bolster dem Körper sehr gut an, verliert aber nicht seine unterstützende Wirkung. Ein weiterer Vorteil der Kapokfasern ist, dass sie sehr leicht sind. So eignen sich die Yoga-Bolster perfekt für den Transport. Während andere Füllungen beim Transport oder auch beim Umplatzieren der Bolster rascheln, ist ein Kapok-Yoga-Bolster absolut leise. Auch das gilt es, beim Kauf zu beachten.
Kapokfasern können sich durch regelmäßige Belastung plattdrücken. Durch Kneten kann man den Bolster jedoch meist wieder auflockern. Gelingt das irgendwann nicht mehr, müssen neue Fasern hinzugefügt oder die Füllung ganz getauscht werden.
Achtung: Viele Hersteller werben damit, dass Kapok hypoallergen sei, da sich in Kapok keine Milben einnisten. Dafür gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Nachweis.
Spelzen
Häufig werden Spelzen als Füllmaterial von Yoga-Bolstern eingesetzt. Spelzen sind die äußeren Hüllblätter bzw. Schutzhüllen von Getreidekörnern. Bei den Yoga-Bolstern kommen Dinkel- und Buchweizenspelzen zum Einsatz. Beide Füllungen passen sich sehr gut dem Körper an.
Spelzen rascheln und sind schwerer
Das natürliche Material bringt aber auch Nachteile mit sich. Spelzen sind im Vergleich zu Kapok- und Kunstfaserfüllungen eher laut. Positionieren wir den Bolster um, raschelt es. Außerdem sind mit Spelzen gefüllte Bolster recht schwer und damit weniger für den Transport, bspw. ins Studio, geeignet.
Ähnlich wie Kapok komprimieren auch Getreidespelzen mit der Zeit und müssen früher oder später nachgefüllt werden. Dennoch gelten die Yoga-Bolster als langlebige Begleiter. Yoga-Bolster, die mit Buchweizen- oder Dinkelspelzen gefüllt sind, sind atmungsaktiv, sollten aber dringend von Feuchtigkeit ferngehalten werden, um Schimmel zu vermeiden. Auch hier gilt: Erst lüften und trocknen lassen, dann verstauen.
Dinkelspelzen oder Buchweizenhüllen?
Dinkelspelzen sind leichter als Buchweizenhüllen, außerdem weicher und atmungsaktiver. Dafür bietet Buchweizen mehr Stabilität, da die Hüllen fester sind.
Wer vor allem komfortabel und lang auf dem Yoga-Bolster liegen möchte, sollte sich eher für Dinkelspelzen entscheiden. Wer sich von seinem Bolster mehr Stabilität wünscht und den Bolster möglichst präzise ausrichten möchte, sollte sich für Buchweizenspelzen entscheiden.
Kunstfaser
Günstige Bolster sind häufig mit Polyester oder Schaumstoff gefüllt. Der große Vorteil an den Kunstfaser-Bolstern ist, dass sie sehr leicht sind und damit einfach zu transportieren. Die Bolster sind typischerweise sehr weich und gut geeignet für eine sanfte Unterstützung der Asanas.
Ein Nachteil von Polyesterfüllungen ist, dass sie weniger formstabil sind und sich meist nicht anpassen lassen. So kann es sein, dass die Bolster schneller platt sind und dann auch nicht wieder aufgefüllt werden können. Dazu kommt, dass synthetische Materialien nicht so atmungsaktiv sind wie bspw. Kapokfasern. Außerdem: Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte sich gegen Kunstfaser und für natürliche Materialien wie Kapok oder Spelzen entscheiden.
Fazit
Welche Füllung ist also die richtige für Ihren Einsatz? Muss der Yoga-Bolster regelmäßig auf Reisen gehen, würden wir klar zu einem Kissen mit Kapokfüllung greifen. Die Kissen sind leicht und damit gut zu transportieren. Außerdem sind sie bei Bewegung geräuscharm. Auch wer sein Bolster besonders weich mag, greift am besten zur Kapok-Füllung.
Kapok ist leicht und weich, Spelzen bieten Stabilität
Wer sich von seinem Yoga-Bolster mehr Stabilität wünscht und sich von leisem Rascheln nicht stören lässt, dem raten wir zu einem mit Spelzen gefüllten Bolster. Ob Buchweizen oder Dinkel: Entscheiden Sie am besten danach, wie stabil Ihr Bolster sein soll. Ein Kunstfaser-Bolster empfehlen wir nur dann, wenn es besonders preiswert sein soll. Kunstfaser ist wenig atmungsaktiv, meist schnell plattgedrückt, damit nicht sehr langlebig und die Füllung ist oft nicht anpassbar.
Die wichtigsten Yoga-Stile im Überblick
Präzise und technisch
- Hatha Yoga ist einer der am weitesten verbreiteten Yoga-Stile. Hatha vereint Asanas (Körperhaltungen) und Pranayama (Atmenübungen). Die Praxis ist meist ruhig, wichtig ist die saubere Ausrichtung des Körpers. Die Posen werden länger gehalten als bei dynamischen »Flow«-Stilen.
- Iyengar Yoga arbeitet häufig mit Klötzen und Gurten als Hilfsmittel. Wichtig ist die präzise Ausrichtung des Körpers und das Sequencing, also die Reihenfolge der Asanas. Die Praxis ist gezielt so gestaltet, dass die Körperhaltungen aufeinander aufbauen.
Dynamisch und schweißtreibend
- Ashtanga Yoga folgt einer klar definierten Reihenfolge. Wichtig ist die Kopplung von Atmung und Bewegung. Üblicherweise wird es im Mysore-Style gelehrt. Hier übt jeder Yogi die Sequenz in seinem eigenen Tempo aus.
- Vinyasa Yoga ist mit dem Ashtanga Yoga eng verwandt. Auch hier werden die Asanas synchron zum Atem ausgeführt. Vinyasa Yoga folgt keiner festen Reihenfolge, die Übungen werden immer neu kombiniert und gehen fließend ineinander über.
Ruhig und regenerativ
- Yin Yoga wird überwiegend am Boden praktiziert und ist ein ruhiger, achtsamer Yoga-Stil. Die passiven Haltungen werden zwischen drei und sieben Minuten gehalten. Yin Yoga gilt weniger als Workout, sondern wirkt meditativ und entspannend. Oft wird unterstützend ein Yoga-Bolster genutzt.
- Restorative Yoga ist ebenso ein passiver, ruhiger Yoga-Stil. Die Positionen werden mit Bolstern, Decken, Klötzen und Gurten stark unterstützt. So werden Asanas zwischen fünf und 20 Minuten gehalten. Ziel ist Regeneration, nicht Dehnung oder Anstrengung.
Sonstige beliebte Yoga-Stile
- Bikram Yoga ist eine Form des Hot Yoga. Praktiziert wird in einem 35 bis 40 Grad warmen Raum bei etwa 40% Luftfeuchtigkeit. Die Abfolge der Praxis ist fest standardisiert und besteht aus 26 Asanas und 2 Pranayama-Übungen.
- Kundalini Yoga ist ein sehr spiritueller Yoga-Stil. Ziel ist es, mit festen Übungsreihen, Asanas, Pranayama, Mantra und Meditation das Bewusstsein zu erweitern.
Unser Favorit
Lotuscrafts Bolster Restorative S

- Sehr gute Verarbeitung
- Geräuscharm
- Ohne Reißverschluss
- Füllung anpassbar
- Sehr leicht
Wenn sich der Yoga-Bolster auch tatsächlich nach einem Kissen anfühlen soll, dann ist die Kapok-Füllung sicherlich die beste Wahl. Und die beste Wahl für ein Kapok-Bolster ist der Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative S. Neben ausgezeichnetem Komfort erfüllt er alle unsere Kriterien für einen gelungenen Yoga-Bolster – ein verdienter Testsieg.
Der Yoga-Ausstatter Lotuscrafts wird den meisten Yogis bekannt sein, denn Produkte der Marke findet man auch in vielen Yoga-Studios. Wir sind also nicht überrascht, dass uns der Yoga-Bolster so gut gefällt. Komfortabel ist nicht nur die Kapok-Füllung, auch der Bezug aus Bio-Baumwolle ist bei direktem Hautkontakt sehr angenehm. Der schön verarbeitete Bezug darf übrigens auch in die Waschmaschine – für uns kein Muss, aber definitiv ein Plus.
Der eckige Bolster gehört mit ca. 70 Zentimetern zu den längsten im Test und ist damit bestens für alle Asanas geeignet. Trotz weicher Füllung liegt der Bolster gut auf der Yogamatte, ein Vorteil, den die eckigen Kissen mit sich bringen. Während der Praxis stören weder Nähte noch Reißverschlüsse. Letztere gibt es am Restorative S überhaupt nicht – der Bezug wird mit einem Kordelzug geschlossen.
Hinter dem Kordelzug verbirgt sich dann eine schön verarbeitete Innenhülle, die mit genau der richtigen Menge an Kapokwolle gefüllt ist. Wem es doch zu viel Füllmaterial ist oder wer nach einigen Praxen nachfüllen möchte, kann die Füllmenge ganz einfach anpassen. Sehr wichtig für die Praxis: Der Bolster ist nicht zu weich. Er gibt bei Druck nicht sehr stark nach, bietet also genug Widerstand, um Asanas wirklich intensivieren zu können.
Der Bolster ist mit unter einem Kilogramm sehr leicht. Dazu kommt noch ein Transportband, so ist der Yoga-Bolster Restorative S gut geeignet, um ihn auch mal ins Studio oder zu einer gemeinsamen Praxis mit Freunden mitzunehmen.
Der Lotuscrafts-Bolster bietet das perfekte Gesamtpaket: weich, aber dennoch genug Widerstand, gut verarbeitet, hervorragende Materialqualität und alles zu einem fairen Preis. Wir sprechen eine klare Kaufempfehlung aus. Der eckige Bolster Restorative ist auch noch in einer zweiten, höheren Variante erhältlich: der Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative L.
Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative S im Testspiegel
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Auch Stiftung Warentest und Öko-Test haben noch keine Yoga-Bolster getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Testergebnisse hier für Sie nach.
Weitere Empfehlungen
Yogistar Samtosha

- Sehr gute Verarbeitung
- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Bezug Handwäsche
- Schwer
Kein Yoga-Bolster schmiegt sich so perfekt dem Körper an wie ein Bolster mit Spelzen. Wer sich also nach viel Stabilität sehnt, entscheidet sich am besten für der Yogistar Samtosha. Mit Buchweizenspelzen gefüllt liegt er perfekt auf der Matte und ist trotz hohem Widerstand gemütlich und weich.
Der runde Bolster bringt stolze 4,1 Kilogramm auf die Waage und ist damit der schwerste Bolster im Test. Für uns deutlich zu schwer, um ihn mit ins Studio zu nehmen. Wer aber ohnehin nur daheim mit dem Bolster trainiert, wird sich am hohen Gewicht kaum stören.
Einen großen Beitrag zum hohen Komfort leistet auch der Bezug, der zu 100 % aus Bio-Baumwolle besteht. Ein kleiner Wermutstropfen: Der Bezug darf nicht in die Waschmaschine. Die Yoga-Bolster sind zwar ständig in Hautkontakt, werden aber meist für regenerative und ruhige Praxen eingesetzt. So kommt der Bezug nur wenig mit Schweiß in Berührung und muss auch nur selten gewaschen werden.
Mit 21 Zentimetern Höhe sorgt der Bolster je nach Asana für intensive Dehnungen oder starke Entlastung. Wem das zu viel ist, entnimmt dem Bolster einfach etwas Füllmaterial und lagert es, um den Bolster nach vielen Praxen nachzufüllen.
Ein Vorteil der Spelzen-Bolster ist, dass die Füllung immer schön gleichmäßig im Bolster verteilt ist. Bei Kapok-Bolstern kann es vorkommen, dass sich kleine Verdichtungen im Material bilden, die aber mit etwas Kneten und Rollen meist schnell wieder glatt sind. Bei den Bolstern mit Spelzen entstehen solche Verdichtungen erst gar nicht.
Ansonsten bringt der Yogistar-Bolster alles mit, was ein guter Bolster mitbringen muss: ein Transportband, einen flüssig laufenden Reißverschluss mit Abdeckung, eine hervorragend verarbeitete Innenhülle, einen Bezug und eine Füllung, die nach Belieben angepasst werden kann. Der Yogistar Samtosha ist eine Bereicherung für die heimische Yoga Shala.
DoYourYoga Paravati

- Liegt stabil
- Füllung anpassbar
- Günstig
- unsaubere Verarbeitung
Für die gelegentliche Yoga-Praxis ist der DoYourYoga Paravati eine gute Option. Yogis können sich voll und ganz auf die korrekte Ausführung ihrer Asanas konzentrieren, denn der Bolster liegt perfekt auf der Matte auf. Die Stabilität ist der eckigen Form des Bolsters sowie der Dinkelspelzenfüllung zu verdanken. Letztere ist auch der Grund, warum sich der Bolster so hervorragend an den Körper anpasst.
Als eines der günstigsten Bolster im Test bringt der Paravati nicht das Gesamtpaket mit, die wesentlichen Kriterien erfüllt er aber zu unserer Zufriedenheit. Ganz wichtig: Der Innenbezug lässt sich öffnen, so kann die Füllung bzw. Bolsterhöhe an die persönliche Präferenz angepasst werden.
Mit einem Gewicht von 2,6 Kilogramm bleibt der Bolster besser innerhalb der eigenen vier Wände – trotz Tragegriff möchten wir ihn nicht weit transportieren. Mit seinem Bezug gehört der Paravati zu einer Minderheit im Testfeld, denn er besteht zu einem Großteil aus Polyester. Trotzdem ist er angenehm bei direktem Hautkontakt. Auch stellen wir auf der Innenseite einige Verarbeitungsmängel fest, die man aber getrost vernachlässigen kann, vor allem zum gegebenen Preis.
Der Paravati ist sowohl in unserer Ausführung mit Dinkelspelzen als auch mit Buchweizenspelzen verfügbar. Hier kann also jeder für sich entscheiden. Wo der Unterschied zwischen den beiden Füllmaterialien liegt und welches die bessere Wahl für Ihre Praxis ist, können Sie im Infoteil nachlesen.
Was sind also die Kompromisse, die Yogis eingehen müssen, wenn sie sich für den günstigen Bolster entscheiden? Zum einen ist der Bezug schlechter verarbeitet – die Nähte auf der Innenseite sind etwas unschön und wir finden auch ein paar lose Fäden. Zum anderen besteht der Bezug nicht wie die meisten Bezüge aus 100 % Baumwolle, sondern aus einem Mischgewebe von 63 % Polyester, 29 % Baumwolle und 8 % Viskose. Wenn das kein Ausschlusskriterium ist, kann man seine Praxis mit dem DoYourYoga Paravati bereichern.
Im Juli 2026 haben wir den Paravati erneut getestet, da der Hersteller nun mit einem Bezug aus 100 % Bio-Baumwolle wirbt. Tatsächlich handelt es sich nach wie vor um den selben Polyester-Mischgewebe-Bezug. Die Angabe des Herstellers bezieht sich auf die Innenhülle und die Füllung, welche beide aus Bio-Materialien bestehen. Der äußere Bezug besteht nicht aus Baumwolle.
Außerdem getestet
Kimjaly Yoga-Bolster
Unser erster Eindruck vom Kimjaly Yoga-Bolster ist, dass er für ein Bolster mit Polyesterfüllung doch relativ schwer ist. Mit 2,5 Kilogramm ist er uns für den regelmäßigen Transport ins Yoga-Studio schon zu schwer, für die Praxis zu Hause ist das aber kaum ausschlaggebend. Ein großer Nachteil der Polyester-Bolster ist, dass die Füllung meistens nicht anpassbar ist – so auch beim Bolster der Decathlon-Eigenmarke. Immerhin lässt sich der schön verarbeitete Baumwollbezug abnehmen und in der Waschmaschine waschen.
Gut gefällt uns, dass der Bolster trotz Polyester-Füllung einen guten Widerstand bietet und nicht zu sehr nachgibt. Auf der Yogamatte liegt er nicht sehr stabil. Störender finden wir aber den leicht chemischen Geruch, den er abgibt. Der Kimjaly Yoga-Bolster ist ein Mittelklasse-Bolster, der vor allem mit seinem fairen Preis besticht – möglich macht das die günstige Polyester-Füllung.
Yogishop Yoga-Bolster rund – vintage
Der Yogishop Yoga-Bolster rund – vintage ist unserer Empfehlung von Yogistar zum Verwechseln ähnlich. Beide Bolster kommen bei uns in einem Yogistar-Karton an. Wir können also davon ausgehen, dass sich die Bolster nicht nur optisch ähneln, sondern sich auch tatsächlich kaum unterscheiden.
Wie für den Yogistar-Bolster gilt: Die Verarbeitung des Bezugs aus Bio-Baumwolle ist ausgezeichnet. Die ebenfalls sehr gut verarbeitete Innenhülle ist mit Buchweizenspelzen gefüllt. Damit schmiegt sich der Yoga-Bolster perfekt dem Körper und Untergrund an. In der Praxis bedeutet das, dass der Bolster nicht verrutscht und man sich voll und ganz auf seine Asanas konzentrieren darf.
Der Yogishop-Bolster ist rundum gelungen und spricht vor allem Yogis an, die ein eher festes und hohes Modell suchen. Da die Füllung anpassbar ist, kann man die Höhe aber ganz nach dem eigenen Belieben festlegen.
Warum haben wir uns statt für den Yogistar für den Yogistar-Bolster als Empfehlung entschieden? Das liegt allein daran, dass wir den Bolster ohne Muster, also ohne Aufdruck auf dem Bezug, als angenehmer bei direktem Hautkontakt empfinden. Trotzdem ist der Yogistar-Bolster eine tolle Ergänzung für jede Praxis.
Manduka Enlight
Beim Manduka Enlight stört uns leider mehr, als uns gefällt. Zunächst zum Positiven: Der eckige Bolster liegt aufgrund seiner Form stabil auf der Matte und der Polyester-Nylon-Bezug ist angenehm auf der Haut. Typisch für Polster mit Polyester-Füllung: Mit weniger als einem Kilogramm ist der Bolster sehr leicht.
Der Manduka-Bolster ist sehr weich und gibt bei Belastung stark nach. Natürlich sollten Bolster komfortabel sein, trotzdem ist ein gewisser Widerstand wichtig, um intensive Dehnungen zu ermöglichen. Dazu dient der Enlight nicht. Der Reißverschluss am Bezug ist ziemlich schwergängig. Wahrscheinlich muss der aber ohnehin nicht oft geöffnet werden, denn die Füllmenge lässt sich nicht anpassen.
Unser Fazit: Der Manduka Enlight ist zu weich, besteht sowohl innen als auch außen aus Polyester und gehört dazu noch zu den teuersten Bolstern im Test. Für uns kein guter Deal!
Bodhi Yoga-Bolster Eco
An Füllung spart der Bodhi Yoga-Bolster Eco nicht. So fühlt sich das Kissen erst mal gar nicht nach Kissen an, da es kaum bis gar nicht nachgibt. Aber wir entfernen lieber eine Handvoll Dinkelspelzen, als dass der Bolster von Beginn an zu leer ist. So haben wir zumindest schon Nachfüllmaterial zur Hand, wenn die Spelzenfüllung einmal plattgelegen ist.
Der Bolster liefert genau das, was man von einem Bolster in der mittleren Preisklasse erwarten darf: Der Bezug ist mittelmäßig verarbeitet und bietet mittelmäßigen Komfort. Alles andere gefällt uns sehr gut: Typisch für einen mit Spelzen gefüllten Bolster passt sich der Bodhi Yoga-Bolster Eco sehr gut an den Körper an und liegt stabil auf der Matte. Der Reißverschluss ist klug an der kleinen Seite rund um den Tragegurt positioniert und kommt damit nie in die Quere.
Der Bodhi-Polster macht nicht mehr und nicht weniger als das, was er soll, und ist sicher kein Fehlkauf. So richtig überzeugen konnte er uns jedoch auch nicht.
Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative Ø24 cm
So wirklich auszusetzen haben wir am Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative Ø24 cm nichts. Wie auch bei unserem Testsieger von Lotuscrafts ist der Bezug aus 100 % Bio-Baumwolle sehr angenehm auf der Haut und gut verarbeitet. Der Bolster ist mit Abmessungen von 68 auf 24 Zentimetern recht lang und hoch. Die Größe und Dinkelspelzenfüllung resultieren in einem Gesamtgewicht von 3,5 Kilogramm.
Typisch für Lotuscrafts wurde hier kein Reißverschluss vernäht. Der Bezug wird mit einem Kordelzug geschlossen, der an der schmalen Fläche auf der gegenüberliegenden Seite des Tragegriffs angebracht ist. Wird der Bezug zum Waschen abgezogen, ist es dann ziemlich knifflig, ihn wieder über die Innenhülle zu bringen. Das ist am Ende der Grund, warum der Lotuscrafts nicht die Stabilitäts-Empfehlung bekommen hat, sondern der Yogistar Samtosha. Trotzdem ist der Lotuscrafts-Bolster eine ausgezeichnete Wahl, die keine wirklichen Schwächen mit sich bringt. Eine wunderbare Wahl für jeden Yogi auf der Suche nach einem Dinkelspelzen-Bolster.
Pure Shanti Yoga-Bolster
Mit einem Durchmesser von 17 Zentimetern ist der Pure Shanti Yoga-Bolster einer der schmalsten der runden Bolster im Test. Das ist zum Beispiel im Shavasana sehr angenehm, wenn man den Bolster entlang der Wirbelsäule platziert – so wird der Brustkorb weiter geöffnet als mit breiteren Bolstern. Der geringe Durchmesser sorgt aber auch dafür, dass der Yoga-Bolster nicht sehr stabil auf der Yogamatte liegt. Da kann auch die Buchweizenspelzenfüllung nichts mehr richten.
Gut gefällt uns der angenehme Bezug, der vollständig aus Bio-Baumwolle besteht und sehr gut verarbeitet ist. Auch ein Transportband ist an der entsprechenden Stelle angebracht. Der Reißverschluss ist an der schmalen, runden Fläche angebracht. Das ist während der Praxis praktisch, da er zu keiner Zeit im Weg ist. Muss man den Bezug auf die Innenhülle ziehen, z. B. nach dem Waschen, wird es schon schwieriger. Unser Fazit: Der Pure Shanti Yoga-Bolster ist ein guter Bolster, der für Yogis geeignet ist, die einen schmalen, kompakten Bolster suchen.
Gorilla Sports Yoga-Bolster
Am Füllmaterial hat Gorilla Sports sicher nicht gespart. Unser erster Eindruck ist: Der Yoga-Bolster ist so voll, dass der Komfort darunter leidet. Gut ist, dass sich die Innenhülle öffnen lässt. Yogis können so viele Dinkelspelzen entfernen, bis der Bolster die gewünschte Festigkeit erreicht hat. Wurde einmal ein wenig Füllmaterial entfernt, liegt der Bolster stabil auf der Matte und der Körper komfortabel auf dem Bolster.
Der Baumwollbezug ist gut verarbeitet, kam aber bereits schmutzig bei uns an. Das trübt den Gesamteindruck. Gut, dass wir ihn bei 30 Grad in der Waschmaschine waschen dürfen. Alles in allem ist der Gorilla Sports ein guter Bolster, den man aber zunächst an seine Vorlieben anpassen muss. Der Preis ist fair und damit eine ernstzunehmende Alternative zu unserem Preistipp.
Spirit Love Yoga-Bolster
Mit dem Bezug aus Merinoschafwolle sticht der Spirit Love Yoga-Bolster aus dem Testfeld hervor und weckt unsere Aufmerksamkeit in jedem Fall. Zugegeben: Einen Bezug aus Schafwolle muss man mögen. Wer den Bolster vor allem als Meditationskissen einsetzt und sicher ist, keine schweißtreibenden Asanas darauf zu praktizieren, ist mit dem Spirit Love vielleicht gut beraten. Die volle Punktzahl in Sachen Komfort können wir dem leicht kratzigen Bezug nicht geben. Auch ist der Bezug etwas zu groß für die Innenhülle mit Buchweizenspelzenfüllung, den überflüssigen Stoff spüren wir während der Praxis.
Mit 14 Zentimetern Durchmesser ist er der schmalste Bolster im Test – auch das muss man mögen, da der Spirit Love nicht so stark unterstützt wie breitere und höhere Modelle. Ein Tragegurt ist am Bezug nicht angebracht, dafür kommt der Bolster mit einer Tragetasche inkl. Schultergurt. Mit dem 1,8 Kilogramm schweren Bolster würden wir auch außer Haus gehen. Ein klassischer Yoga-Bolster ist der Spirit Love nicht, wir würden ihn eher als Meditationskissen in Yoga-Bolster-Form betrachten.
Verdara Akama
Für viel Komfort möchte der Verdara Akama mit Kapokfüllung, einem gemütlichen Bezug aus Bio-Baumwolle und einer Länge von 72 Zentimetern sorgen. Er ist damit der längste Bolster im Testfeld. Mit einer Breite von 18 Zentimetern und einer Höhe von 15 Zentimetern ist die Form etwas anders, als wir es von eckigen Bolstern gewohnt sind. Normalerweise sind eckige Modelle deutlich breiter als hoch, hier sind die beiden Seiten jedoch fast gleich lang. Dadurch liegt das Kissen auch nicht ganz so stabil auf der Yogamatte wie erwartet.
Die Innenhülle ist schlecht verarbeitet und der Baumwollbezug auch unsauber, aber deutlich besser. Um den Bolster an die eigenen Präferenzen anzupassen, kann man einfach etwas vom Kapok-Füllmaterial entnehmen. Die unübliche Form erinnert uns etwas an eine Mischform aus runden und eckigen Bolstern, die für uns nicht sonderlich gut funktioniert.
So haben wir getestet
Wir haben 12 Yoga-Bolster getestet. Im ersten Schritt bewerten wir die Verarbeitung. Dafür nehmen wir die Nähte der Bezüge sowie der Innenhüllen genau unter die Lupe.
Damit während der Yoga-Praxis wirklich Ruhe einkehren kann, ist der Komfort besonders wichtig. Das bewerten wir, indem wir verschiedene Asanas mit dem Yoga-Bolster durchführen. Wir positionieren den Bolster unterschiedlich und prüfen, ob Reißverschlüsse, Tragegriff, Kanten oder Nähte während der Praxis stören. Wie angenehm das Material des Bezugs ist, fließt ebenso in die Bewertung ein.
Wichtig ist auch, dass ein Yoga-Bolster eine gute Stützfunktion bietet. Dabei soll er weder zu weich noch zu hart sein. Da es sich hierbei um ein recht subjektives Bewertungskriterium handelt, ist es besonders wichtig, dass die Füllung anpassbar ist. So kann jeder Yogi den Bolster entsprechend seinen Anforderungen gestalten.

Einen Waschtest der Bezüge führen wir nicht durch, da Yoga-Bolster in der Regel nur selten mit Schweiß in Kontakt kommen und daher nicht regelmäßig gewaschen werden müssen. Trotzdem bewerten wir positiv, wenn man den Bezug abnehmen kann und er in der Waschmaschine gewaschen werden darf. Das erleichtert die Pflege erheblich.
Einen Langzeittest, um die Haltbarkeit der Füllmaterialien zu bewerten, können wir leider nicht durchführen. Wir prüfen jedoch, wie sich das Material verhält, wenn der Bolster geschüttelt, gerollt und geknetet wird. Entstehen Klumpen oder Vertiefungen, bewerten wir das negativ.
Nicht zuletzt ist auch der Preis ein zentrales Bewertungskriterium. Der sollte immer im Verhältnis zum Produkt stehen.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Yoga-Bolster ist der beste?
Der Lotuscrafts Yoga-Bolster Restorative S ist eine gute Wahl für alle, die einen leichten, weichen Bolster suchen, der aber trotzdem genug Widerstand und Unterstützung in allen Asanas bietet. Die Kapokfüllung ist komfortabel, und die Füllmenge kann jeder Yogi an seine eigenen Vorlieben anpassen.
Ist ein runder oder eckiger Yoga-Bolster für meine Praxis geeignet?
Runde Yoga-Bolster lassen sich einfacher positionieren und unterbrechen die Yoga-Praxis damit nur minimal. Auch sind sie meist höher als das eckige Pendant. Eckige Bolster liegen dafür stabiler auf der Matte und können präziser platziert werden.
Welche Füllung sollte mein Yoga-Bolster haben?
Yogis, die ihr Bolster auch unterwegs dabei haben, sollten zu einem leichten Modell greifen. Hier empfehlen wir ein weiches, mit Kapok gefülltes Bolster. Wer sich mehr Stabilität wünscht, sollte zu einem mit Buchweizen- oder Dinkelspelzen gefüllten Bolster greifen.










































