Wer ungern schwere Flaschen schleppt und nicht auf Sprudelwasser verzichten möchte, findet in einem Wassersprudler eine praktische Lösung. Er bietet zudem den Vorteil, dass sich die Kohlensäure nach persönlichem Geschmack dosieren lässt.
Allerdings hat er auch Nachteile: PET-Flaschen sind meist nicht spülmaschinenfest und haben eine begrenzte Lebensdauer. Eine Alternative sind Glasflaschen, da sie für die Spülmaschine geeignet sind. Sie sind jedoch nicht mit jedem Wassersprudler kompatibel.
Wem Glasflaschen lieber sind, muss zunächst das passende Modell für sich finden. Auch wenn die Auswahl an Wassersprudlern für Glasflaschen derzeit noch überschaubar ist, haben wir 11 Geräte ausgewählt und getestet. Davon sind aktuell noch 9 Stück erhältlich.
Kurzübersicht
SodaStream Duo
Der SodaStream Duo setzt statt Schiebetür auf einen Metallzylinder, in dem die Glasflasche sicher gebettet wird, wenn sich der Sprudel den Weg ins Wasser bahnt. Die Kohlensäuremenge kann durch Knopfdruck individuell dosiert werden. Der Wassersprudler greift auf das innovative Quick-Connect-System zurück – daher ist man an die CO₂-Nachfüllzylinder von SodaStream gebunden.
Sodapop Logan
Wer einen sehr guten und preiswerten Wassersprudler sucht, der mit Glasflaschen funktioniert, ist auch mit dem Sodapop Logan gut beraten. Er macht nicht nur mit seinem schlichten, aber edlen Design eine gute Figur in der Küche, sondern auch noch sehr angenehmes, individuell dosierbares Sprudelwasser. Von nur wenig Kohlensäure bis sehr viel lässt er keine Wünsche offen.
SodaStream E-Duo

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Angenehme Bedienung
- Gute Ergebnisse
- Mit vier Aufsätzen für verschiedene Steckdosen
- Flasche wird nicht eingeschraubt, sondern nur in Metallzylinder gestellt
- Sehr teuer
- Sehr laut
- Nur mit CO₂-Kartuschen vom Hersteller kompatibel
Nicht zu verwechseln mit seinem manuellen Kollegen, handelt es sich bei dem SodaStream E-Duo um den einzigen elektrischen Wassersprudler im Test. Man hat hier die Wahl zwischen drei Sprudelstärken und muss die Flasche lediglich auffüllen und in den Zylinder stellen – kein Handgriff mehr ist nötig.
Aarke Carbonator Pro

- Sehr gute Verarbeitung
- Sehr angenehme Bedienung
- Elegantes Design
- Platzsparend
- Individuelle Sprudelmenge
- Sehr teuer
- CO₂-Kartusche nicht inklusive
Wer auf unscheinbare Plastikgeräte verzichten und lieber ein modisches Statement mit dem Wassersprudler setzen möchte, wird vom Aarke Carbonator Pro begeistert sein. Der Edelstahl-Korpus ist mit einem matten Schwarz überzogen und lässt das Gerät so hochwertig aussehen, wie es auch ist. Nur schade ist hier, dass kein CO₂-Zylinder im Lieferumfang enthalten ist – besonders bei diesem Preis.
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- Inklusive CO₂-Kartusche
- Gute Verarbeitung
- Sehr angenehme Bedienung
- Nur mit CO₂-Kartuschen vom Hersteller kompatibel

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Sehr gute Verarbeitung
- Sehr angenehme Bedienung
- Platzsparend
- Individuelle Sprudelmenge

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Angenehme Bedienung
- Gute Ergebnisse
- Mit vier Aufsätzen für verschiedene Steckdosen
- Flasche wird nicht eingeschraubt, sondern nur in Metallzylinder gestellt
- Sehr teuer
- Sehr laut
- Nur mit CO₂-Kartuschen vom Hersteller kompatibel

- Sehr gute Verarbeitung
- Sehr angenehme Bedienung
- Elegantes Design
- Platzsparend
- Individuelle Sprudelmenge
- Sehr teuer
- CO₂-Kartusche nicht inklusive

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Hochwertige Verarbeitung
- Angenehme Bedienung
- Platzsparend
- Individuelle Sprudelmenge
- Teuer
- Behälter leicht hakelig einzuschrauben

- Gute Verarbeitung
- Einfache Bedienung
- Elegantes Design
- Individuelle Sprudelmenge
- Sehr teuer
- CO₂-Kartusche nicht inklusive
- Standfuß sehr breit

- Gute Verarbeitung
- Einfache Bedienung
- Individuelle Sprudelmenge
- Inklusive Glaskaraffe
- Nur mit CO₂-Kartuschen vom Hersteller kompatibel
- Benötigt viel Platz
- Wasser läuft über

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Inklusive Schutztasche
- Wasser wird filtriert und mineralisiert vor Besprudelung
- Sehr teuer
- Gewöhnungsbedürftige Bedienung
- Benötigt viel Platz
- Benötigt Stromzufuhr

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Individuelle Sprudelmenge
- Nachhaltige Verpackung in Papier und Stoffbeuteln
- Sehr teuer
- Gewöhnungsbedürftige Bedienung
- Benötigt viel Platz
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Nachhaltig, hygienisch, praktisch: Wassersprudler mit Glasflaschen im Test
Fast 150 Liter Mineralwasser trinkt jeder Deutsche im Jahr, zwölfmal mehr als 1970. Und fast 85 Prozent davon sind Mineralwasser mit Kohlensäure. Die meisten mögen es eben prickelnd auf der Zunge und bevorzugen Sprudelwasser. Wer nicht gerne Wasserflaschen schleppt und sich das Sprudelwasser lieber selbst zu Hause aufsprudelt, wird bei einem Wassersprudler nur allzu gerne zuschlagen. Was allerdings viele vom Kauf abschreckt, ist, dass die meisten Wassersprudler ausschließlich mit PET-Flaschen funktionieren.
Viele Menschen bevorzugen allerdings Glas, weil es hygienischer als Plastik ist und die Kohlensäure nicht so schnell entweicht wie bei PET-Flaschen. Außerdem geben Plastikflaschen immer kleine Mengen von chemischen Rückständen wie Weichmachern ans Wasser ab. Ob das gesundheitsschädlich ist oder nicht, darüber scheiden sich die Geister, aber vielen ist es einfach lieber, solche Chemikalien grundsätzlich zu vermeiden. Glücklicherweise gibt es allerdings auch einige Wassersprudler auf dem Markt, die speziell für den Einsatz von Glasflaschen gemacht sind.
Glas oder PET?
Wassersprudler mit Glasflasche unterscheiden sich grundlegend nicht von den gewöhnlichen Wassersprudlern. Das Prinzip ist immer noch dasselbe. Ein CO₂-Zylinder sorgt für den Sprudel, wobei der Gehalt individuell dosiert werden kann und direkt aus dem gewöhnlichen Leitungswasser das ideale Sprudelwasser zaubert. Auch die vielfältigen Vorteile der Wassersprudler teilen sich die Modelle mit und ohne Glasflasche. Man spart sich lästiges Getränkeschleppen, den Platz für die Lagerung von Getränkekisten und zudem schont man die Umwelt.
Tatsächlich ist das Wasser aus dem Wasserhahn in Deutschland oft sogar besser als das aus der Mineralwasserflasche, wie mal wieder eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest gezeigt hat: Es enthält mehr Mineralien, wie Magnesium und Natrium und weniger Schadstoffe – egal, ob es in einer PET- oder einer Glasflasche landet.
Fast alle Wassersprudler setzen auf BPA-freie PET-Kunststoff-Flaschen, mindestens eine oder zwei gehören jeweils zum Set dazu. Weitere kann man nachkaufen. Die Standardgröße der Kunststoffflaschen beträgt einen Liter, allerdings dürfen sie nur bis zu einer Höhe von 800 Millilitern gefüllt werden, sonst läuft beim Aufsprudeln das Wasser über. Weniger sollte man allerdings auch nicht einfüllen, weil sonst die Einspritzdüse für die Kohlensäure nicht ins Wasser reicht. Die Folge: Hoher Kohlensäureverbrauch, und das Wasser ist am Ende trotzdem kaum gesprudelt.
PET-Flaschen sind nur fünf Jahre lang haltbar
Die Kunststoffflaschen bieten den Vorteil, dass sie leicht und widerstandsfähig sind. Der Nachteil: Sie sind nicht spülmaschinenfest und müssen per Hand gereinigt werden. Aber viele möchten Plastik lieber meiden und hätten ihr Wasser gerne in Glasflaschen. Die sehen nicht nur besser aus, sondern lassen sich auch einfach im Geschirrspüler reinigen. Zudem besitzen die PET-Flaschen ein Ablaufdatum. Nach wenigen Jahren sollen sie entsorgt und ausgetauscht werden. Doch meist bemerkt man dies an der Optik selbst, da das Plastik schnell verkratzt und nach einigen Monaten eher gebraucht aussieht.
Glasflaschen hingegen haben kein konkretes Ablaufdatum, sondern sollen entsorgt werden, sobald das Glas in irgendeiner Weise beschädigt ist. Denn Glasflaschen können explodieren, wenn man sie unter Druck setzt. Wenn das Material bereits beschädigt ist, steigert das die Gefahr, dass die Flasche vielleicht doch einmal nicht hält.
Sicherheit beim Sprudeln im Glas
Um natürlich Wassersprudler mit Glasflaschen trotzdem sicher bedienen zu können, ohne dass eine Verletzungsgefahr besteht, gibt es eine Sicherheitsvorrichtung beim Sprudeln. Wassersprudler dürfen nur mit Glasflaschen benutzt werden, wenn sie beim Aufsprudeln eingeschlossen sind. Das ist nicht nur von der Konstruktion her aufwendiger, sondern auch umständlicher zu bedienen. Daher gibt es zurzeit leider nicht viele Sprudler, die mit Glasflaschen funktionieren.
Konkret gibt es bei diesen Modellen meist entweder eine Plastikabdeckung in Form einer Tür, die vor der Glasflasche zugeschoben wird, oder einen Zylinder, in den die Flasche gestellt wird. Selbst wenn die Glasflasche dem Druck also nicht standhalten würde, wäre man vor möglicherweise herumfliegenden Glassplittern geschützt. Die Sprudelfunktion bei diesen Geräten funktioniert nur, wenn die Vorrichtung ordentlich verriegelt ist. Zusätzlich dazu arbeiten alle Wassersprudler mit einem Überdruckventil, sodass die Flasche nicht zerplatzen kann, selbst wenn man zu oft oder zu lange auf den Knopf drückt. Im schlimmsten Fall läuft das Wasser über.
Auch die Benutzung der richtigen CO₂-Flasche ist für die Sicherheit ein wichtiger Aspekt. Hier gibt es nämlich verschiedene Systeme von unterschiedlichen Anbietern. Genauer genommen gibt es einerseits die gewöhnlichen CO₂-Zylinder, die am Wassersprudler eingeschraubt werden, und das sogenannte Quick-Connect-System von SodaStream. SodaStream selbst arbeitet mit beiden Arten von Flaschen, setzt allerdings bei neuen Modellen vermehrt auf Quick-Connect-Flaschen.
CO₂-Kartuschen mit Quick-Connect-System werden nicht mehr an den Wassersprudler geschraubt, sondern festgehakt. Diese Flaschen funktionieren nur bei dafür ausgelegten SodaStream-Modellen und umgekehrt funktionieren die Wassersprudler von SodaStream, die dieses System nutzen, ausschließlich mit diesen speziellen CO₂-Zylindern. Preislich macht das einen Unterschied, da man auf die originalen SodaStream-Kartuschen angewiesen ist und auf keine Alternativen anderer Hersteller zurückgreifen kann. Sollte SodaStream daher in Zukunft das System ersetzen, verfügt man über keine alternativen CO₂-Zylinder, mit denen man das System weiter nutzen könnte. Die herkömmlichen Gaskartuschen, die eingeschraubt werden, können untereinander auch über die Hersteller hinaus getauscht werden, da sie einem genormten Qualitätsstandard entsprechen.
Der Kohlensäure-Zylinder muss ausgetauscht werden
Ist die Kartusche leer, tauscht man sie entweder gegen eine volle um oder lässt sie nachfüllen. Das kostet meist zwischen sieben und neun Euro pro Füllung. Diesen Service bieten viele Super- und Getränkemärkte an, aber auch Drogerien und Tankstellen tauschen leer gegen voll. Wer einen Zylinder auf Reserve kaufen möchte, um nicht immer gleich umtauschen zu müssen, findet entsprechende Ersatzzylinder für rund 30 Euro inklusive der ersten Füllung im Netz. Die genannten Umtausch- oder Nachfüllstationen bieten in der Regel keine Reservezylinder an, hier gibt es immer nur alt gegen neu. Alle Wassersprudler im Test nutzen Standard-Zylinder oder Quick-Connect-Zylinder mit 425 Gramm CO₂, womit man circa 60 Liter Wasser aufsprudeln kann.
Reinigung
Ein Problem von Wassersprudlern, an das man zunächst nicht denkt, ist die Hygiene. Ist ja schließlich nur gesprudeltes Wasser, was soll da schmutzig werden? Doch Keime sind tatsächlich ein Thema, selbst wenn man auf Geschmackszusätze in Form von süß-klebrigen Sirupen verzichtet. Medien berichten über eine Studie der Universitäten Mainz und Freiburg, die nachgewiesen hat, dass sich in Wassersprudlern und Plastikflaschen gerne Erreger tummeln. Von denen wird man zwar normalerweise nicht krank, für immungeschwächte Menschen können sie aber gefährlich werden.
Probleme bereiten dabei vor allem die Wassersprudler selbst, weil Stutzen, Dichtungen, Flaschenbefestigung und das Gehäuseinnere oft schwierig zu reinigen sind. Zur Reinigung sollte man zunächst den Kohlensäure-Zylinder entfernen und auf Spülmittel verzichten – allenfalls ein Spritzer Essig kommt ins Spülwasser.
Glasflaschen glänzen hier mit dem Vorteil, dass sie in der Spülmaschine gereinigt werden können, wo hohe Temperaturen und das Spülmittel den Erregern den Kampf ansagen. PET-Flaschen sollten am besten nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und einer sanften Flaschenbürste ausgespült werden. Rissige oder zerkratzte Flaschen sollte man austauschen, da sich in den feinen Rissen Bakterien besonders gerne einnisten. Und beschädigte Glasflaschen sollte man ohnehin schnellstens entsorgen und wechseln. Egal, ob Glas oder PET – werden die Flaschen nicht verwendet, sollten sie trocken und kopfüber mit abgeschraubtem Deckel gelagert werden. Und natürlich sollte man darauf verzichten, direkt aus der Flasche zu trinken.
Auch abgestandenes Wasser sollte nicht aufgesprudelt werden. Wer kaltes, gesprudeltes Wasser trinken möchte, kann frisches Leitungswasser kurz sprudeln, in den Kühlschrank stellen und vor dem Gebrauch nochmals nach Bedarf aufsprudeln, denn die Kohlensäure wirkt keimhemmend, da das CO₂ den Sauerstoff verdrängt, den die Bakterien benötigen. Zusätzlich kann es hilfreich sein, das Wasser aus dem Hahn erst zu verwenden, wenn es etwa eine halbe Minute gelaufen ist – dann ist es auch kühler. Das über Nacht oder gar mehrere Tage abgestandene Wasser aus den Leitungen gehört in den Abfluss und nicht in die Flasche.
Unser Favorit
SodaStream Duo
Wer Wert auf die Verwendung von Glasflaschen legt, sollte beim SodaStream Duo zugreifen. Er kann sowohl PET- als auch Glasflaschen mit CO₂ befüllen. Darüber hinaus bietet er eine sehr komfortable Bedienung und eine hochwertige Verarbeitung.
Der SodaStream Duo merzt die Fehlerquellen seines Vorgängers Crystal 2.0 aus. So ist der Öffnungs- und Schließmechanismus nun weniger umständlich, die Glasflaschen haben eine größere Füllmenge und die Gerätehöhe beim Öffnen wurde reduziert.
Die Handhabung ist hier insgesamt sehr angenehm: Man stellt die Glas- (oder PET-Flasche), die nun übrigens auch ein Fassungsvermögen von einem Liter hat, in den Wassersprudler und schließt mit dem Deckel von oben. Das Ganze wird anschließend mit einem kleinen Hebel versiegelt. Dann drückt man so lange wie nötig auf den Knopf auf der Oberseite des Wassersprudlers. Man kann dabei die Sprühstöße des Kohlendioxids hören und so gut abwägen, wie spritzig das Wasser werden soll. Bei drei Sprühstößen war das gesprudelte Wasser schon gut prickelnd. Wenn man fertig ist, wird der kleine Hebel wieder gelöst und der Deckel fährt automatisch wieder nach oben – das hat schon etwas Luxuriöses!
Im Lieferumfang sind zwei PET- und zwei Glasflaschen von je einem Liter enthalten. Auch die CO₂-Kartusche ist schon dabei. Es kommen nicht mehr die gängigen blauen Schraubzylinder zum Einsatz, sondern das Quick-Connect-System von SodaStream in Pink. Dazu muss die Kartusche nur in die Vorrichtung auf der Hinterseite des Wassersprudlers eingehängt werden und ein pinkfarbener Hebel hält den Zylinder fest, nachdem man ihn nach unten gedrückt hat.
Nachteile?
Beim Ein- und Aushängen des Verschlussdeckels auf der Rückseite sollten Sie sorgfältig vorgehen – uns ist es beim Test einmal passiert, dass sich der Deckel etwas stärker verhakt hat. Mit einigem Rütteln und Schieben konnten wir ihn aber wieder lösen.
SodaStream Duo im Testspiegel
Auch Ökotest bewertet den SodaStream Duo 2023 als »sehr gut«. Stiftung Warentest hatte unseren Testsieger noch nicht im Test.
Chip.de lobte den SodaStream Duo im Test 2022 besonders aufgrund seiner Verarbeitung und Bedienung:
»Der SodaStream Duo überzeugt im Test mit einer guten Verarbeitung, einer einfachen Bedienung und einer hervorragenden Ausstattung.«
Doch auch Ökotest und Chip nennen als Negativpunkt, dass gewöhnliche Gaskartuschen mit dem System nicht kompatibel sind.
Weitere Empfehlungen
Sodapop Logan
Nur weil SodaStream Marktführer bei Wassersprudlern ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie die einzige richtige Wahl unter den Wassersprudlern sind. Auch der Sodapop Logan ist eine sehr gute Alternative, besonders wenn man nicht auf die Gaskartuschen von SodaStream angewiesen sein möchte. Hier handelt es sich nicht nur um einen hochwertigen Wassersprudler mit Glasflasche, das Gesamtpaket stimmt einfach.
Wir packen den Sodapop Logan gemeinsam mit zwei Glasflaschen und einer PET-Flasche aus. Die Glasflaschen haben dabei ein Fassungsvermögen von einmal 600 Millilitern und einmal 850 Millilitern. Der Sprudler selbst gefällt uns mit seinem schlichten, schwarzen Design und ist nicht nur platzsparend, sondern auch schick. Obwohl hier ganz Wassersprudler-typisch hauptsächlich Kunststoff verbaut ist, wirkt der Sodapop sehr hochwertig sowie stabil, und das Material fühlt sich angenehm an. Allgemein sind wir mit der Verarbeitung sehr zufrieden.
Diese Erfolgsserie setzt sich weiter fort, als wir den Sodapop Logan im Einsatz sahen. Die CO₂-Kartusche lässt sich sehr einfach durch das Abnehmen der hinteren Abdeckung einschrauben. Sobald sie installiert ist und wir die Flasche einmal ausgespült haben, kann es losgehen. Wir hängen die Flasche in die dafür vorgesehene Einrichtung ein und schieben die Tür zu, da der Sicherheitsmechanismus bei offener Schiebetür das Sprudeln verhindert.
Als wir also ein angenehmes, leises „Klack“ beim Einrasten der Tür vernehmen, können wir loslegen und durch den Knopf die Kohlensäuremenge individuell dosieren. Bis zu fünfmal kann gesprudelt werden, um die passende Menge zu erreichen. Wir waren, da wir Fans von etwas mehr Kohlensäure sind, nach dem vierten Mal zufrieden.
Nachteile sehen wir am Sodapop Logan in unserem Test keine. Zwar würde uns gefallen, wenn weniger Kunststoff am Wassersprudler verbaut wäre, das betrifft allerdings beinahe sämtliche Modelle, weswegen es nicht negativ in die Bewertung einfließt – zumal das verarbeitete Material einen stabilen und hochwertigen Eindruck macht.
Leider treffen wir im Internet allerdings vermehrt auf Kundenbewertungen, die von anderen Erfahrungen mit dem Wassersprudler berichten. Immer wieder lesen wir davon, dass das Gerät überlaufen würde oder es Probleme mit dem Druck gäbe. Während wir diese Problematik in unserem Test nicht bestätigen konnten, lohnt es sich, ein wachsames Auge beizubehalten und ein eventuell defektes Gerät auszutauschen.
SodaStream E-Duo

- Inklusive CO₂-Kartusche
- Angenehme Bedienung
- Gute Ergebnisse
- Mit vier Aufsätzen für verschiedene Steckdosen
- Flasche wird nicht eingeschraubt, sondern nur in Metallzylinder gestellt
- Sehr teuer
- Sehr laut
- Nur mit CO₂-Kartuschen vom Hersteller kompatibel
Der SodaStream E-Duo lässt schon im Namen darauf schließen, was die Besonderheit ist: Er ist elektrisch. Wenn man es sich schließlich schon beim Wassersprudeln bequem machen will, dann kann der Sprudler auch gerne das meiste der Arbeit abnehmen. Uns gefällt dabei, dass insgesamt vier Stecker für das Gerät zur Verfügung stehen, je einer für die verschiedenen Steckdosen in anderen Ländern. Auch mit dabei sind neben einer Glasflasche eine PET-Flasche und die CO₂-Kartusche. Wir hatten kurz einige Probleme, Letztere einzusetzen, da die Abdeckung hinten nur schwer abging. Das bedeutet allerdings zumindest auch, dass die Abdeckung nicht unfreiwillig abgehen kann.
Schließlich war aber alles bereit und wir konnten mit dem Sprudeln loslegen. Genauer gesagt sprudelten wir selbst ja nicht, unsere Aufgabe beschränkte sich darauf, die Flasche in den Metallzylinder zu stellen, oben den Knopf mit der gewünschten Sprudelmenge zu drücken und zu warten. Und das mussten wir nicht lang. Das Sprudeln war in kürzester Zeit fertig, allerdings auch sehr laut. Trotzdem waren wir mit dem Ergebnis zufrieden.
Was dem E-Duo zum Verhängnis werden kann, ist ein Stromausfall. Dann muss man sich leider doch wieder statt mit gesprudeltem mit stillem Wasser begnügen. Dass ein Wassersprudler auch ohne Stecker funktionieren kann, beweisen viele andere Modelle im Test, doch die kleine technische Spielerei kann durchaus Freude bereiten und spart viel Zeit. Wer mehr Komfort beim Wassersprudeln wünscht, trifft mit dem E-Duo die richtige Wahl.
Aarke Carbonator Pro

- Sehr gute Verarbeitung
- Sehr angenehme Bedienung
- Elegantes Design
- Platzsparend
- Individuelle Sprudelmenge
- Sehr teuer
- CO₂-Kartusche nicht inklusive
Von Plastik fehlt hier jede Spur – und das gefällt uns zu Beginn bereits sehr gut. Der schwere und massive Korpus des Aarke Carbonator Pro besteht nämlich aus Edelstahl. Damit verspricht der Hersteller nicht nur eine verlängerte Lebensdauer, sondern, wie wir sehen, ein sehr schickes Äußeres. Das matte, schwarze Design lässt den Wassersprudler sehr edel aussehen, weswegen es schon fast verboten gehört, ihn in einer dunklen Ecke der Küche zu verstecken. Mit seinen Plastik-Kollegen hat er relativ wenig gemein, außer dass er gute Arbeit leistet und dabei wenig Platz einnimmt.
Damit auch bei diesem Wassersprudler für Sicherheit gesorgt ist, verfügt der Aarke ähnlich wie bei SodaStream Duo und E-Duo, über einen Zylinder. Hier wird die Flasche allerdings nicht hineingestellt, sondern der Zylinder wird auf die Flasche gestülpt. Man schiebt den Zylinder einfach nach unten, bis er einrastet, um mit dem Sprudeln loslegen zu können. Dabei fühlt sich der Wassersprudler bei der Bedienung zu jedem Zeitpunkt sehr stabil an und die gute Verarbeitung kommt zum Tragen.
Bevor man aber tatsächlich los sprudeln kann, muss die CO₂-Kartusche eingefügt werden. Zu unserer Enttäuschung ist diese nicht im Lieferumfang enthalten. Einzig eine Glasflasche und ein Reinigungstuch, um den Edelstahl zu pflegen, werden mit dem Wassersprudler geschickt. Wir drehen also die separate CO₂-Kartusche von unten in den Aarke, wobei das hohe Gewicht kurz eine Herausforderung darstellt, und können dann endlich loslegen.
Durch den Knopf am Kopf des Wassersprudlers lässt sich die Kohlensäure-Menge individuell wählen. Von wenig bis viel Sprudel funktioniert hier alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Und die Bedienung macht auch einfach Spaß. Ein weiterer Vorteil des nach unten fahrenden Zylinders ist, dass die Bodenfläche sehr einfach gereinigt werden kann, sollte doch einmal etwas von dem gesprudelten Wasser überlaufen.
Bei dem Aarke Carbonator Pro handelt es sich definitiv um die Luxusklasse unter den Wassersprudlern. Das zeigt sich in erster Linie am Preis. So teuer wie der Aarke ist kein anderer Wassersprudler im Test. Den Preis muss man sich erst einmal leisten wollen.
Außerdem getestet
Bubliq Glass Carbonator
Optisch hinterlässt der Bubliq Glass Carbonator direkt einen sehr guten Eindruck. Das Material wirkt sehr robust, und der Wassersprudler ist insgesamt sehr stabil und hervorragend verarbeitet. Wir finden keinerlei störende Produktkanten oder ähnliche Mängel. Der matt-schwarze Korpus sieht auch edel aus, allerdings ist der Wassersprudler, obwohl er an sich sehr schmal wäre, nicht ganz so platzsparend wie einige seiner Kollegen, da der Fuß recht breit ist. Das bringt allerdings einen klaren Vorteil mit sich: Die Gaskartusche lässt sich besonders einfach und ohne Probleme von unten in das Gerät einschrauben, da man viel Fingerfreiheit hat.
Nicht ganz so einfach ist das Einschrauben des Zylinders, in dem sich beim Sprudeln die Glasflasche befindet. Sobald die Flasche bis zur Fülllinie mit Wasser gefüllt ist, ist es schwierig, die Flasche einhändig an den Sprudlerkopf zu drehen. Personen, die über wenig Kraft in den Händen verfügen, könnten hier Probleme bekommen. Trotzdem hält alles sehr stabil und die restliche Bedienung ist super einfach. Der obere Teil des Wassersprudlers fungiert als Knopf und lässt sich großflächig nach unten drücken. Nach wenigen Sekunden ertönt ein sehr lautes Zischen bis Quietschen. Wie oft man den Knopf betätigt, bestimmt, wie viel Kohlensäure ins Wasser gelangt. Mit dem Ergebnis sind wir schließlich sehr zufrieden. Man greift beim Bubliq Glass Carbonator zwar etwas tiefer in die Tasche, dafür stimmen bei diesem Gerät allerdings Verarbeitung, Bedienung sowie das Sprudel-Ergebnis.
MySoda Glassy
Die Verpackung des MySoda Glassy hinterlässt Eindruck. Wassersprudler und Flaschen sind in schicken Stoffbeuteln verpackt und wirken auf den ersten Blick hochwertig. Neben einer Glasflasche finden wir auch eine PET-Flasche im Karton. Die CO₂-Kartusche gesellt sich dazu. Was uns direkt auffällt, sind die Größe und das Gewicht des Wassersprudlers. Er ist sehr schwer und nimmt viel Platz weg. Hier muss man sich gut überlegen, wo man ihn hinstellt. Die Bedienung verwirrte uns außerdem zu Beginn etwas.
Beim Glassy gehört mehr dazu, als nur die Flasche reinzudrehen, zu sprudeln und wieder herauszudrehen. Nachdem man die Flasche am Sprudler befestigt hat, muss man, um sprudeln zu können, erst die Tür vorn zuschieben – ein Schritt, der für mehr Sicherheit bei der Benutzung einer Glasflasche sorgen soll. Erst dann kann man oben drücken und Kohlensäure sprudelt ins Wasser. Um die Tür dann wieder zu öffnen, muss man erneut auf der oberen Fläche drücken, dieses Mal allerdings weiter hinten. Leider ist der ganze Mechanismus manchmal etwas hakelig, und es dauert einen Moment, bis man die Flasche wieder befreien kann.
Wir bemerken, dass wir bereits nach kurzem Drücken viel Kohlensäure im Wasser haben. Wer das nicht so gerne mag und lieber auf dezenten Sprudel setzt, könnte hiermit seine Probleme haben. Alles in allem ist der MySoda Glassy ein Wassersprudler für diejenigen, die sich keine klassische Wassersprudler-Form wünschen, sondern lieber etwas anderes und eher auffälliges ausprobieren möchten. Den hohen Preis nimmt dafür allerdings nicht jeder in Kauf.
SodaStream Crystal 3.0
Nach dem SodaStream Crystal 2.0 hatten wir auch den Crystal 3.0 im Test, der uns vor allem in puncto Verarbeitung und Handhabung gefallen hat. Die Rückabdeckung lässt sich kinderleicht abnehmen und der pinkfarbene Quick-Connect-CO2-Zylinder ist blitzschnell eingebaut. Man muss ihn lediglich in die Halterung legen, den Bügel nach unten klappen und die Rückabdeckung wieder aufsetzen. Der Wassersprudler lässt sich zudem mit wenig Kraftaufwand ent- und verriegeln, was wir sehr positiv gewertet haben.
Im Lieferumfang ist eine 0,7-Liter-Glaskaraffe anstatt einer Kunststoffflasche dabei, SodaStream schont damit die Umwelt. Die Glaskaraffe kann in der Spülmaschine gereinigt werden und befindet sich während des Sprudelns in einer verschlossenen Kapsel, die das überschüssige Wasser auffangen sollte. In unserem Test lief trotzdem Wasser über, ein weiteres Auffangbecken gibt es nicht. Wir haben die Glaskaraffe bis zur Maximalmarkierung befüllt, empfehlen aber, nach oben hin noch etwas zusätzlichen Luftraum zu lassen. Das Fassungsvermögen der Karaffe ist somit verglichen mit 1,0-Liter-PET-Flaschen deutlich geringer.
Zusätzlich kann man den Wassersprudler nicht mit herkömmlichen CO₂-Zylindern benutzen und muss stets die pinkfarbenen Quick-Connect-Kartuschen nachkaufen. Sie sollen allerdings für bis zu 60 Liter Wasser ausreichen. Der Preis der Crystal 3.0 ist mit 115 Euro zum Testzeitpunkt nicht der günstigste, dafür sprudelt sie allerdings einwandfrei. Liebhabern von besonders kohlensäurehaltigem Wasser könnte das gefallen.
Sodabär Mitte Home
Mit dem Mitte Home von Sodabär wird Wassersprudeln zu einem ganz neuen Erlebnis. Mit den anderen Testkandidaten hat dieses Gerät nur Teile gemeinsam. Tatsächlich bietet der Mitte Home etwas mehr als ein gewöhnlicher Wassersprudler. Mit dem Gerät werden nämlich nicht nur die Glasflasche und der CO₂-Zylinder geliefert, sondern zudem eine uns erst mysteriös erscheinende zusätzliche Kartusche. Erst dank der ausführlichen Anleitung erfahren wir, dass es sich dabei um eine Filter-Kartusche handelt, die ebenfalls in den Wassersprudler eingesetzt wird. Das Ganze erklärt auch, warum der Mitte Home locker doppelt so viel Platz am Küchentresen benötigt wie seine Kollegen. Der Wassersprudler kann demnach mehr als nur Wasser aufsprudeln. Vor der Besprudelung wird das Wasser sowohl filtriert als auch mineralisiert.
Das war es aber noch nicht mit den Besonderheiten: Der Mitte Home wird über ein Stromkabel angeschlossen, da es sich hier um einen elektrischen Wassersprudler handelt. An seiner Front finden wir drei Knöpfe, auf denen jeweils Symbole erklären, was sie bewirken. Während uns die beiden verschieden großen Blasen eindeutig sagen, dass es sich hier um zwei Sprudelstufen handelt, wundern wir uns kurz über den Wassertropfen. Hier versteckt sich eine Funktion, mit der andere Wassersprudler nicht mithalten können: Der Mitte Home befüllt die Glasflasche nämlich selbst mit Wasser. Daher verfügt das Modell auch über einen Wassertank.
Damit man möglichst wenig selbst erledigen muss, bietet Mitte Home zudem eine App an. Mithilfe dieser kann man sich ganz einfach mit dem Wassersprudler verbinden und sich aus der Entfernung Sprudelwasser zubereiten – vorausgesetzt, die Glasflasche ist am Wassersprudler befestigt. Leider war die App zum Testzeitpunkt 07/2025 noch nicht verfügbar. Sie ist anschließend im Dezember 2025 erschienen.
Allgemein waren wir mit dem Sprudelergebnis zufrieden, jedoch könnte die höhere der beiden Stufen für einige etwas zu stark sein. Mehrere Testtrinker klagten über ein leicht schäumendes Gefühl im Magen. Eine größere Auswahl verschiedener Stufen wäre hier wünschenswert.
Brita SodaTrio Pro
Der Brita SodaTrio Pro hat alles, was wir uns von einem Wassersprudler mit Glasflasche wünschen. Neben dem Sprudler werden gleich zwei Glasflaschen, ein CO₂-Zylinder und ein zusätzlicher Adapter für die Nutzung kleinerer Flaschen geliefert. Die Verarbeitung des Wassersprudlers ist dabei sehr hochwertig und der Edelstahlkorpus ist nicht nur platzsparend, sondern auch schick anzusehen. Einzig die Fingerabdrücke sind am glänzenden Material deutlich sichtbar, hier müsste man regelmäßig wischen. Immerhin sorgt ein Abtropfgitter dafür, dass alles rund um den Sprudler schön reinlich bleibt und sich keine Wasserflecken blicken lassen. Neben dem Sprudler sehen auch die Glasflaschen sehr edel und hochwertig aus.
Die CO₂-Kartusche lässt sich problemlos von unten in den Wassersprudler schrauben – für die Finger bleibt genug Platz. Nur das Einschrauben des Zylinders, in dem die Glasflasche Platz findet, ist anfangs etwas hakelig. Hier wäre mehr Spielraum erfreulich. Durch den Druckknopf am Kopf des Sprudlers lässt sich die Sprudelmenge individuell wählen. Wer wenig Sprudel bevorzugt, drückt nur eine bis zwei Sekunden. Wenn es mehr Blubber sein soll, kann bis zu drei Sekunden gedrückt werden. Bei Bedarf kann man im Anschluss noch nach Belieben nachsprudeln. Wir sprudeln drei Sekunden lang und empfinden die Menge als sehr angenehm. Sobald die Gaskartusche allerdings leerer wird, werden Sprudelfans mehrmals drücken müssen. Alles in allem gefällt uns der Brita SodaTrio Pro sehr gut und auch, wenn er es nicht in die Empfehlungen geschafft hat, lohnt sich hier ein zweiter Blick definitiv.
So haben wir getestet
Es gibt nicht allzu viele Anbieter von Wassersprudlern. Klarer Marktführer ist die Firma SodaStream, aber auch die Konkurrenz schläft nicht – Marken wie Sodapop, KitchenAid, Aarke und Philips haben inzwischen ebenfalls Sprudelmaschinen im Angebot, die ernstzunehmende Alternativen darstellen.
Im Test müssen alle Wassersprudler mehrere Dutzend Liter Wasser aufsprudeln. Mehrere Testpersonen bewerten dabei die Qualität des fertigen Sprudelwassers, wobei der Geschmack eine untergeordnete Rolle spielt, da dieser stark vom verwendeten Leitungswasser abhängt. Vielmehr geht es uns darum, ob die Geräte das Wasser nach Wunsch aufsprudeln, also sowohl wenig als auch stark prickelndes Wasser herstellen können.
Außerdem achten wir sehr genau auf die Benutzerfreundlichkeit und die Verarbeitung der verschiedenen Wassersprudler. Lässt sich der CO₂-Zylinder einfach einbauen und wieder entfernen? Wie einfach kann man die Wasserflaschen einhängen und wieder herausnehmen? Macht das Gehäuse einen stabilen Eindruck oder muss man sich Sorgen um die Langlebigkeit des Geräts machen? Und wie einfach lässt sich der Wassersprudler reinigen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Test.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Wassersprudler mit Glasflasche ist der beste?
Der SodaStream Duo konnte uns auf ganzer Linie überzeugen. Er ist der beste Wassersprudler mit Glasflasche im Test, da hier die Kombination aus guter Verarbeitung, angenehmer Bedienung und sicherem Metall-Zylinder stimmt. Leider funktioniert er nur mit den Gaskartuschen des Herstellers – wer darauf nicht angewiesen sein will, wird bei unseren Alternativen fündig.
Warum einen Wassersprudler mit Glas- statt PET-Flasche?
Auch wenn die meisten Wassersprudler auf dem Markt ausschließlich mit PET-Flaschen angeboten werden, haben sie einige Nachteile im Vergleich zu Glasflaschen. So sind die PET-Flaschen nur maximal fünf Jahre haltbar und müssen danach entsorgt werden. Durch kleinere Risse im Kunststoff können sich Keime und Bakterien festsetzen – besonders, da eine Reinigung in der Spülmaschine oft ausgeschlossen ist. Bei Glasflaschen ist dies nicht der Fall. Die können in den Geschirrspüler und müssen nur entsorgt werden, wenn das Glas beschädigt ist.
Kann die Glasflasche eines Wassersprudlers durch den Druck zerspringen?
Im Grunde: ja. Wenn das Glas beschädigt ist, kann es passieren, dass es aufgrund des Drucks platzt. Bei einer völlig intakten Glasflasche sollte das allerdings nicht so leicht passieren. Aus diesem Grund dürfen nur solche Wassersprudler mit Glasflasche verwendet werden, die eine Sicherheitsvorrichtung bestehend aus einer Tür, oder einem Zylinder, besitzen, die den Benutzer von eventuellen Glassplittern abschirmt. Deswegen funktioniert die Sprudelfunktion solcher Wassersprudler nur, wenn die Tür oder der Verschluss des Zylinders fest eingerastet ist.





































































