Für die Reinigung von Gegenständen mit einer komplexen oder filigranen Oberflächenstruktur sind Ultraschallreiniger ideal. Mit ihnen lässt sich eine Vielzahl an Gegenständen aufbereiten, die durch konventionelle Verfahren kaum noch sauber zu bekommen wären – das Spektrum reicht von Schmuckstücken und Brillen über Kontaktlinsen bis hin zu Scherköpfen oder Zahnersatz. Auch für Sammler bietet sich die Möglichkeit, Münzen effizient von Verunreinigungen zu befreien.
Da das Verfahren prinzipiell ohne den Einsatz chemischer Substanzen auskommt, gilt die Ultraschallreinigung als ausgesprochen materialschonend. Manche Produzenten bieten jedoch spezielle Reinigungsverstärker an, die dem Wasserbad optional beigemischt werden können. Wir haben 27 Ultraschallreiniger getestet, davon sind aktuell 17 Stück noch erhältlich.
Kurzübersicht
Grundig UC 6620
Unser Favorit ist der Grundig UC 6620. In seinem 500-Milliliter-Tank wurden unsere verschmutzten Testmünzen innerhalb von 360 Sekunden vollständig sauber. Für diese zügige sowie gründliche Reinigungsleistung sorgt das Ultraschallfeld mit einer ordentlichen Frequenz von 48 Kilohertz. Ferner sind seine Knöpfe mit einer angenehmen Haptik versehen, sein Display gut ablesbar und der Geräuschpegel angenehm leise – ein tolles Gesamtpaket!
Sanitas SUR 42
Eine ebenso gründliche Reinigung bietet der Sanitas SUR 42. Der Ultraschallreiniger ist modern in Silber und Weiß gehalten und reinigte im Test die Münzen vollständig, sodass keine Verschmutzung übrig blieb. Dazu kommen die ausführliche Anleitung und die einfache Bedienung: Dank des klappbaren Griffs kann der Reinigungskorb einfach in den Tank eingesetzt und herausgenommen werden.
Emag Emmi-04D
Der Emag Emmi-04D reinigte unsere Test-Münzen vollständig und besonders schnell. Bereits nach vier Minuten waren sie deutlich sauberer und nach fünf Minuten dann blitzblank. Dazu kommt ein Universalkonzentrat, das Emag dem Reinigungsgerät beilegt.
Fielmann AU 28000

- Günstig
- Reinigt Münzen vollständig
- Abschaltautomatik
- Überhitzungsschutz
- Sehr gute Verarbeitung
- kein einstellbarer Timer
- kein Display
Der günstige Fielmann AU 28000 des bekannten Optikers Fielmann sticht besonders aufgrund seiner ausgezeichneten Verarbeitung hervor. Alles sitzt felsenfest an Ort und Stelle und das Deckel-Scharnier wirkt langlebig. Auch im Praxistest waren wir überzeugt: Unsere Münzen waren nach sechs Minuten im Ultraschallbad komplett sauber. Auf einen einstellbaren Timer muss man dafür verzichten, der Ultraschallreiniger schaltet sich jedoch nach drei Minuten von selbst aus.
Vergleichstabelle
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- Zeit einstellbar
- Display gut ablesbar
- Tank trotz leichter Tönung des Deckels gut einsehbar
- Hohe Frequenz
- Reinigt Münzen vollständig und leise

- Zeit einstellbar
- Korb gut entnehmbar
- Tank gut einsehbar
- Reinigt die Münzen vollständig
- An-/Aus-Knopf etwas schwammig
- Display im Winkel nicht so gut ablesbar

- Zeit einstellbar
- Reinigt Münzen vollständig und schnell
- Display gut ablesbar
- inklusive Reinigungskonzentrat

- Günstig
- Reinigt Münzen vollständig
- Abschaltautomatik
- Überhitzungsschutz
- Sehr gute Verarbeitung
- kein einstellbarer Timer
- kein Display

- Zeit einstellbar
- Korb gut entnehmbar
- Tank trotz leichter Tönung des Deckels gut einsehbar
- viel Zubehör
- Tasten schwergängig

- Säubert Münzen vollständig
- Abnehmbares Stromkabel
- Zeit einstellbar
- Display gut ablesbar
- Tank nicht einsehbar
- Benötigt viel Zeit, um Münzen vollständig zu reinigen

- Hohe Frequenz
- viel Zubehör
- großer Tank
- großes Display
- Zeit einstellbar
- Münzen noch geringfügig verschmutzt
- unschönes Design
- billige Verarbeitung
- Deckel beschlägt

- Mit Wärme- und Abkühlfunktion
- Abnehmbares Stromkabel
- Großer Tank
- Touch-Display
- Netzschalter für Strom
- Deckel beschlägt
- Münzen werden nicht ganz sauber

- Zeit einstellbar
- Tank gut einsehbar
- günstig
- Abnehmbares Stromkabel
- kein Display
- Recht laut
- Benötigt viel Zeit, um Münzen vollständig zu reinigen

- Korb gut entnehmbar
- Hohe Frequenz
- Tank trotz leichter Tönung des Deckels gut einsehbar
- inklusive Reinigungskonzentrat
- Abnehmbares Stromkabel
- kein einstellbarer Timer
- kein Display
- Benötigt viel Zeit, um Münzen vollständig zu reinigen
- Kleiner Tank

- Zeit einstellbar
- Leichte Bedienung dank Touch-Tasten
- Korb gut entnehmbar
- Abnehmbares Stromkabel
- Display etwas schwierig abzulesen
- Recht lautes Brummen
- Münzen werden nicht ganz sauber

- Zeit einstellbar
- Display gut ablesbar
- Abnehmbares Stromkabel
- Recht laut
- Münzen werden nicht wirklich sauber

- Zeit einstellbar
- inklusive Reinigungstabletten
- Abnehmbarer Wassertank
- Abnehmbares Stromkabel
- teuer
- Tank nicht einsehbar
- kein Korb
- Benötigt ohne Tabletten viel Zeit, um Münzen vollständig zu reinigen
- Kleiner Tank

- Korb gut entnehmbar
- Display gut ablesbar
- günstig
- Recht laut
- Münzen werden nicht wirklich sauber
- kein einstellbarer Timer

- Tank gut einsehbar
- Korb gut entnehmbar
- kein Timer
- Recht laut
- Münzen werden nicht wirklich sauber

- Korb gut entnehmbar
- Tank schwierig einzusehen
- Keine Zeiteinstellung
- Kein Display
- Etwas laut
- Münzen werden nicht wirklich sauber

- Zeit einstellbar
- günstig
- Tank nicht gut einsehbar
- Anleitung nicht gut verständlich
- Recht laut
- Nerviger Piepton
- Münzen werden nicht wirklich sauber
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Säubernde Schwingungen: Ultraschallreiniger im Test
Ein Ultraschallreiniger wird dafür genutzt, Gegenstände mit einer filigranen oder komplexen Oberfläche nur mit Wasser und ohne chemische Zusätze zu reinigen. Die Reinigungsgeräte bestehen aus einem Korpus aus Kunststoff oder Metall und einer Edelstahlwanne im Inneren. Bei den Modellen für den Hausgebrauch ist die Wanne recht kompakt und hat meist ein Volumen von 500 bis 600 Millilitern mit Ausnahmen, die bis zu 1,4 Litern Wasser fassen.

Auf der Vorder- oder Oberseite befinden sich die Bedienelemente, meist bestehend aus dem An-/Ausschalter, einer Start- und einer Stopp-Taste und der Timer-Taste für die Zeiteinstellung. Viele Modelle verfügen auch über ein Display, auf dem die verbleibende Reinigungsdauer angezeigt wird. Mit Strom werden die Ultraschallreiniger über ein Netzkabel versorgt, Modelle mit Akkubetrieb kommen selten vor. Bei manchen Ultraschallgeräten kann das Kabel auch abgenommen werden, was das Befüllen der Edelstahlwanne vereinfacht.

Ein abnehmbares Kabel erleichtert die Bedienung. Befüllt wird der Tank mit Leitungswasser oder destilliertem Wasser. Reinigungsmittel kann hinzugegeben werden, das verbessert die Reinigungsleistung. Es sollten aber keine brennbaren Flüssigkeiten als Reinigungsmittel genutzt werden, da sich diese durch den Wärmeeintrag des Ultraschalls entzünden könnten. Zur Verbesserung der Reinigungsleistung kann auch Warmwasser genutzt werden, oder man reinigt die Gegenstände mit einer Bürste oder einem Tuch vor. Auch zwischen den Reinigungsdurchgängen das Wasser zu wechseln, kann helfen.
Die meisten Ultraschallreiniger haben einen Einsatz- bzw. Reinigungskorb aus Kunststoff oder Metall zu bieten, in dem kleinere Gegenstände per Ultraschall gereinigt werden können. Besonders praktisch ist es, wenn der Korb zudem mit einem Griff ausgestattet ist – so lässt er sich leichter einsetzen und herausnehmen. Ansonsten bieten viele Ultraschallreinigungsgeräte einen Bogeneinsatz, an dem Armbänder und Armbanduhren befestigt werden können. Vereinzelt findet man im Zubehör auch eine Spindel für die Reinigung von CDs und DVDs. Zu beachten ist, dass all diese Einsätze 30 Prozent der Ultraschallwellen absorbieren und so den Reinigungseffekt mindern.
Die Hersteller statten die Ultraschallreiniger für den Hausgebrauch mit einer automatischen Zeitschaltuhr aus, die den Reinigungsvorgang nach drei oder fünf Minuten automatisch stoppt. Andere Modelle bieten auch eine individuelle Zeiteinstellung, bei der man aus unterschiedlichen Laufzeiten wählen kann. Meist lässt sich hier eine Zeit zwischen 90 und 600 Sekunden einstellen. Für nicht allzu stark verschmutzte Gegenstände reicht eine Zeitspanne von drei bis fünf Minuten, ansonsten kann man entweder die Zeit erhöhen oder den Reinigungsprozess erneut starten.
Wie arbeitet ein Ultraschallreiniger?
Ultraschallreiniger verwenden das Prinzip der Kavitation, um wirkungsvoll gegen Verunreinigungen und Ablagerungen vorzugehen. Der Begriff Kavitation bezeichnet den Vorgang, bei dem sich in Flüssigkeiten Hohlräume bilden, die dann wieder zerfallen. Das geschieht durch Druckschwankungen in der Flüssigkeit, die mithilfe von Ultraschall erzeugt werden.

Der Ultraschall erzeugt Schallwellen, die das Wasser permanent in Schwingungen versetzen und in der Flüssigkeit einen Über- und Unterdruck erzeugen. Dadurch entstehen im Wasser des Ultraschallbads kleine Bläschen. Durch die Wellenbewegung des Wassers schwellen die auf ein Vielfaches ihres ursprünglichen Durchmessers an, bis sie irgendwann platzen. Lagern sich die Bläschen dann an den Verunreinigungen an und platzen dort, entfernen sie diese mit Überdruck und einem kleinen harten Wasserstrahl, auch Mikrojet genannt.
Schmutz wird von kleinen Bläschen entfernt
Die Bläschen gelangen in die kleinsten Winkel und entfernen so Schmutz auch dort, wo man mit anderen Reinigungsmethoden nicht so gut hinkommt. Für die Größe der Bläschen ist die Frequenz entscheidend – je höher die ist, desto kleiner sind die Bläschen und desto schonender ist die Reinigung. Die modernen Ultraschallreiniger für den Hausgebrauch erzeugen Ultraschall meist mit einer Frequenz zwischen 30.000 und 50.000 Hertz. Die getesteten Modelle liegen alle zwischen 42.000 und 48.000 Hertz.
Was darf in den Ultraschallreiniger?
Professionelle Ultraschallreiniger finden sich häufig bei Uhrmachern, Augenoptikern, Zahntechnikern oder auch in der Goldschmiede. Das zeigt schon eine kleine Auswahl an Bereichen, in denen die Ultraschallreinigungsgeräte eingesetzt werden können. Generell lässt sich sagen, dass alle Objekte aus polymeren, synthetischen Materialien sowie aus Metall und Glas im Ultraschallreiniger gesäubert werden können.

So können Kontaktlinsen und Brillen in den Ultraschallreiniger, sofern das Gestell nicht aus Naturmaterialien besteht. Brillenträger kennen Ultraschallreiniger meist von Optikern, die die Brillen bei jedem Termin blitzblank säubern. Silber- oder Edelstahlbesteck ist ebenfalls geeignet, allerdings hilft die Kavitation nicht bei angelaufenem Besteck – das sollte besser mit einem Silberputztuch gereinigt werden.
Wie bereits erwähnt bieten viele Ultraschallreiniger Zubehör für die Reinigung von Schmuck, Armbanduhren sowie CDs, Blu-ray-Discs und DVDs. Man sollte aber darauf achten, dass die Uhr wasserdicht ist und die CDs und DVDs keine Kratzer haben. Schmuck sollte aus Gold oder Silber bestehen und keine empfindlichen Juwelen wie Perlen oder Smaragde haben.
Weitere Gegenstände sind unter anderem Rasierköpfe und -klingen, Zahnprothesen, Nagelscheren, -feilen und -knipser sowie alte Münzen oder auch Gegenstände mit Kalkablagerungen.
Und was nicht?
Objekte aus Naturmaterialien wie Holz oder Leder oder auch Perlen und Korallen sollten nicht in den Ultraschallreiniger gegeben werden, da ansonsten die Oberfläche der Gegenstände schwer beschädigt werden kann. Versilberter Modeschmuck könnte sich durch die Ultraschallreinigung verfärben und die Beschichtung könnte sich ablösen. Ebenfalls nicht geeignet sind Automatik-Uhren – auch wenn sie wasserfest sind. Die Ultraschallwellen könnten das Uhrwerk beschädigen. Gegenstände, die mit einer Farbschicht, einer Lackierung oder einem anderen Finish versehen sind, sollten ebenfalls anderweitig gereinigt werden. Die Beschichtung könnte durch die Kavitation beschädigt werden.
Zu guter Letzt sollten Brillen, CDs, DVDs und andere Gegenstände mit Kratzern oder Beschädigungen nicht im Ultraschallreiniger gesäubert werden. Die Luftbläschen können die Kratzer weiter vertiefen.
Unser Favorit
Grundig UC 6620
Der Grundig UC 6620 überzeugt mit seiner Reinigungsleistung. Diese ist nämlich nicht nur gründlich, sondern auch schnell! In seinem 500-Milliliter-Tank aus Edelstahl wurden unsere mit Handcreme und Make-up verschmutzten Testmünzen innerhalb von sechs Minuten vollständig sauber.
Das Ultraschallfeld wird mit einer Frequenz von 48.000 Hertz erzeugt
Für diese zügige, gründliche Reinigung sorgt die Frequenz von ganzen 48.000 Hertz, das ist die höchste in unserem Testfeld. Die meisten anderen Ultraschallreiniger für den Privathaushalt arbeiten mit Frequenzen zwischen 42 und 43 Kilohertz, mit einzelnen Ausnahmen von 45 bis 47 Kilohertz.
Der ovale Ultraschallreiniger wurde schlicht in Weiß designt. Sein abnehmbarer Deckel ist hellgrau getönt und ein schwarzes Display zeigt den verbleibenden Timer in angenehm großen Zahlen an. Insgesamt kann man Schmuck und sonstige kleine Gegenstände mithilfe des Timers zwischen 90 und 480 Sekunden säubern lassen. Weitere einstellbare Zeitabschnitte sind 180, 280 und 380 Sekunden.
Während der Reinigung kann man trotz der Tönung des Deckels gut ins Ultraschallbad hineinsehen, er beschlägt das Sichtfenster nämlich nicht.
Im Lieferumfang ist neben der Anleitung auch ein Siebeinsatz für die schonende Reinigung von Schmuck und kleinen Gegenständen vorhanden. An diesem befindet sich zusätzlich ein kleiner Clip, den man einrasten lassen kann, um den Korb in eine Uhrenhalterung zu verwandeln. Metallbänder von Armbanduhren können somit auf Wunsch gesäubert werden, ohne dass das Uhrwerk an sich nass wird.
Beim Testen waren die verschmutzten Münzen nach 180 Sekunden im Ultraschallreiniger bereits deutlich sauberer. Ein paar vereinzelte, kleine Flecken waren aber noch zu sehen. Nach 90 weiteren Sekunden waren die Verunreinigungen dann nur noch minimal, die Münzen waren also fast komplett sauber. 90 Sekunden später war dann wirklich überhaupt kein Schmutz mehr zu sehen. Wir haben die Münzen mit einem weißen Papiertuch abgewischt und es blieb auch schön weiß – eine Reinigungsleistung, die vergleichsweise schnell verlief! Die Lautstärke ist dabei auch angenehm.
Im Gesamtpaket erhält man mit dem Grundig UC 6620 also einen Ultraschallreiniger, der kleine Gegenstände vergleichsweise schnell und sehr gründlich säubert! Der Preis von etwa 41 Euro (zum Testzeitpunkt) sowie die Leistung von 50 Watt sind dabei auch völlig in Ordnung.
Nachteile?
Wirklich nennenswerte Nachteile haben wir keine gefunden. Man könnte es dem Grundig ankreiden, dass es keinen echten Netzschalter für die Stromzufuhr gibt. Das ist jedoch bei fast allen Ultraschallreinigern für den Privathaushalt der Fall. Nachdem der Timer abgelaufen ist, schaltet sich das Reinigungsgerät zwar ab, allerdings muss man es manuell vom Strom trennen, indem man den Stecker aus der Steckdose zieht.
Das Kabel ist auch nicht abnehmbar, das empfanden wir aber nicht als störend. Es ist weder zu lang noch zu kurz und bei der Reinigung auch kaum im Weg. In unserem Ultraschallreiniger-Test gibt es nur sehr wenige Modelle, bei denen man das Kabel entfernen kann.
Grundig UC 6620 im Testspiegel
Unsere Kollegen von DasHaus haben den Grundig UC 6620 zum Preis-Leistungs-Sieger gekürt und dabei seine Reinigungsleistung gelobt:
»Unser Preis-Leistungs-Sieger heißt Grundig UC 6620. […] Bei dieser Tankgröße ist die Leistungsaufnahme von 50 Watt angemessen und so sind zufriedenstellende Reinigungsergebnisse möglich. Von Herstellerseite wird der Grundig UC 6620 mit einem Siebeinsatz und einer zusätzlichen Uhrenhalterung ausgestattet. Ein Extra-Siebeinsatz ermöglicht eine schonende und gründliche Säuberung von Schmuck. Die Reinigung verläuft angenehm leise.«
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Sanitas SUR 42
Der Sanitas SUR 42 bietet eine individuelle Zeiteinstellung, eine gute Bedienung und einen Reinigungskorb, der dank des klappbaren Griffs einfach eingesetzt und herausgenommen werden kann. Zudem ist dieser Ultraschallreiniger einer der wenigen Reiniger im Test, der die Münzen wirklich vollständig reinigt.
Der SUR 42 ist ein modern designter Ultraschallreiniger in Silber und Weiß. Vorn auf der Oberseite befindet sich ein Display und die Bedienelemente, bestehend aus Timer-Taste, Start-Taste und An-/Ausschalter. Bis auf letztere haben die Knöpfe einen guten Druckpunkt und lassen sich so leicht bedienen. Der Deckel ist transparent, sodass der Wassertank gut einsehbar ist.
Als Zubehör gibt es einen Reinigungskorb für kleine Gegenstände. Er ist zudem mit einem klappbaren Griff ausgestattet, sodass der Korb gut aus dem Tank herausgenommen werden kann. Einen Bogeneinsatz für Armbanduhren gibt es zwar nicht, dafür aber eine Spindel für die Reinigung von CDs und DVDs. Die Gebrauchsanleitung ist mehrsprachig und gut verständlich. Darin finden sich auch allgemeine Informationen zur Ultraschallreinigung und die verschiedenen Anwendungsbereiche.
Die Reinigungszeit ist in fünf Stufen von 1:30 bis 7:30 Minuten einstellbar. Das geht über die Timer-Taste. Die verbleibende Zeit wird auf dem Display in Sekunden heruntergezählt. Mit dem An-/Ausschalter kann der Reinigungsvorgang unterbrochen werden. Nach Ende des Vorgangs schaltet sich das Ultraschallreinigungsgerät automatisch ab. Das Betriebsgeräusch ist außerdem gut auszuhalten.
Nach der Standardreinigungszeit von 180 Sekunden ist die Verschmutzung zwar etwas weniger geworden, aber noch recht deutlich zu sehen. Nach 450 Sekunden sind die Münzen dann tatsächlich komplett sauber und es sind keine Verunreinigungen mehr zu sehen.
Kleine Minuspunkte haben wir trotz der hervorragenden Reinigungsleistung auch entdeckt: Anders als die Timer- und die Start-Taste ist der An-/Aus-Knopf etwas schwammig. Zudem ist das Display im Winkel nicht ganz so gut ablesbar, sodass man zum Ablesen eher direkt vor dem Reinigungsgerät stehen sollte.
Emag Emmi-04D
Der weiße Emag Emmi-04D erzielte das bisher schnellste Ergebnis im Praxistest, und das mit einer Frequenz von »nur« 45.000 Hertz. Nach einer Minute im Ultraschallbad waren unsere Münzen sichtbar sauberer, ein paar vereinzelte größere Make-up-Flecken waren aber noch zu sehen. Nach drei weiteren Minuten war noch ein einziger kleiner Schmierfleck auf einer Münze, der Rest war bereits gereinigt. Nach insgesamt fünf Minuten war das Ergebnis blitzblank.
Dabei hat uns gut gefallen, dass sich der Timer im Minutentakt einstellen lässt. Das ist besonders praktisch für alle, die mit Sekunden-Timern nichts anfangen können. Der Emmi-04D lässt eine Zeiteinstellung von einer, drei, fünf, sieben sowie neun Minuten zu.
Für kleine, empfindliche Teilchen – etwa Schmuck – legt Emag dem Ultraschallreiniger einen weißen Reinigungskorb bei. Ebenso ist ein Universalkonzentrat im Lieferumfang inbegriffen. Die Hersteller haben eine ganze Reihe unterschiedlicher Reinigungsmittel im Sortiment. Gegen einen Aufpreis von je zehn bis 15 Euro bekommt man das Gerät im Set mit einer Prothetik-, Metall- oder einer größeren Flasche Universalreiniger.
Der halb getönte Deckel lässt einen guten Blick auf das 600-Milliliter-Ultraschallbad zu und auch das Display kann man problemlos ablesen. Die Bedienung erfolgt besonders leicht mit zwei Tasten: dem Ein-/Ausschalter und dem Timer-Knopf.
Gut gefallen hat uns auch der Deckel, der im aufgeklappten Zustand einrastet und somit offen bleibt. Niemand ist von einem Deckel begeistert, der sich ständig von allein schließt. Dieses Problem hat Emag beim Emmi-04D gut gelöst. Auf das Ultraschallreinigungsgerät gibt es zudem zwei Jahre Garantie.
Insgesamt waren wir vom extra-schnellen Emag Emmi-04D überzeugt und empfehlen ihn allen, die Wert auf Reinigungsflüssigkeiten und eine zügige, gründliche Reinigungsleistung legen.
Fielmann AU 28000

- Günstig
- Reinigt Münzen vollständig
- Abschaltautomatik
- Überhitzungsschutz
- Sehr gute Verarbeitung
- kein einstellbarer Timer
- kein Display
Der schicke, weiße Fielmann AU 28000 ist im Test hauptsächlich durch seine einwandfreie Verarbeitung hervorgestochen. Alle Teile sowie insbesondere das Deckelscharnier wirken langlebig und robust.
Als kleines Highlight müssen Sie für diesen Ultraschallreiniger auch nicht allzu tief in die Tasche greifen: Zum Testzeitpunkt 12/2023 kostet er etwa 25 Euro. Versandkostenfrei wird das Gerät übrigens ab einem Gesamtbestellwert von 35 Euro verschickt.
Doch nicht nur in Bezug auf Verarbeitung und Preis, sondern auch im Praxistest hat uns das Reinigungsgerät gefallen. Nach drei Minuten im Ultraschallbad waren die Test-Münzen noch schmutzig. Es waren vereinzelte größere Make-up-Reste auf den Ein- und Zwei-Euro-Münzen sowie lediglich ein kleiner Fleck auf dem Zehn-Cent-Stück sichtbar. Nach weiteren 90 Sekunden konnten wir nur noch Mini-Flecken beobachten. Nach insgesamt sechs Minuten waren sie vollständig sauber – insgesamt eine einwandfreie Leistung.
Bedient wird das Ultraschallreinigungsgerät mit zwei Knöpfen, dem On- und dem Off-Knopf. Sobald das Gerät an ist, leuchtet ein kleiner, roter LED-Punkt links neben den Tasten auf. Besonders schick ist zudem die blaue Wasserbeleuchtung, die aktiviert wird, sobald der Reiniger in Betrieb ist.
Einen Timer kann man bei diesem Ultraschallreiniger leider nicht einstellen, es gibt allerdings eine Abschaltautomatik, die den Betrieb nach drei Minuten einstellt. Im Test hat das auch problemlos geklappt. Da es keine Zeiteinstellung gibt, ist auch kein Display vorhanden.
Daneben gibt es jedoch einen Überhitzungsschutz, der eintritt, sobald das Gerät zu heiß wird. Das ist uns im Test nicht passiert, weshalb wir uns hier auf die Herstellerangaben der Anleitung verlassen müssen. Falls das Gerät überhitzt, kann es erst nach 25 Minuten wieder gestartet werden.
Im Zubehör sind ein tiefer, weißer Reinigungskorb und ein Bogenaufsatz für Armbanduhren inbegriffen. Zusätzlich befestigt Fielmann auf dem Deckel des AU 28000 einen Sicherheitssticker, der darauf hinweist, das Gerät nur mit ausreichend Wasser zu benutzen. Im Wassertank gibt es dafür eine Maximalmarkierung.
Apropos Deckel: Das halb getönte Sichtfenster ist vergleichsweise schmal, falls Ihnen eine umfangreiche Einsicht ins Wasserbad wichtig ist, könnte Sie das stören. Wir haben dafür im Ultraschallreiniger-Test aber keine Punkte abgezogen. Das Sichtfenster erledigt seine Aufgabe gut, obwohl es sich nicht über den gesamten Deckel erstreckt.
Das Ultraschallreinigungsgerät AU 28000 erzeugt sein Ultraschallfeld übrigens mit einer Frequenz von 42.000 Hertz und einer Leistung von 50 Watt. Diese Werte liegen damit „nur“ im Mittelfeld, die hervorragende Reinigungsleistung wird davon allerdings nicht negativ beeinträchtigt.
Außerdem getestet
Promed UC-60
Der Produktname des Promed UC-60 lässt vermuten, dass er die weiterentwickelte Version des UC-50 vom selben Hersteller ist. In unserem Test schnitt er jedoch klar schlechter ab. Doch zunächst zum Positiven: Das Tankvolumen ist mit 650 Millilitern angenehm groß, hier finden einige Schmuckstücke, Uhren oder Brillen Platz. Das Stromkabel kann im Gegensatz zum Vorgängermodell vom Gerät abgezogen werden, was die Handhabung deutlich erleichtert.
Der UC-60 verfügt ebenfalls über einen Timer, der auf 90, 180, 300, 480 oder 600 Sekunden eingestellt werden kann. Das Display ist hervorragend ablesbar und die Knöpfe müssen nicht wie beim UC-50 stark gedrückt, sondern nur leicht berührt werden.
Das größte Problem, das wir mit dem Promed UC-60 haben, wurde in unserem Praxistest offensichtlich: Laut Hersteller sollte das Gerät mit einer 45-Kilohertz-Frequenz reinigen. Gespürt haben wir davon nur wenig. Nach 23 Minuten waren die Münzen immer noch leicht verdreckt und wir gaben auf. Dazu kommt ein unangenehmes, lautes Geräusch im Betrieb.
Schade ist auch, dass das umfangreiche Zubehör des UC-50 beim UC-60 auf einen längenverstellbaren Korb verkleinert wurde. Weshalb genau dieser sich aus- und einfahren lassen muss, hat sich uns nicht wirklich erschlossen.
Rossmann Ideenwelt Ultraschallreiniger
Mit seinem großen 500-Milliliter-Tank und der Reinigungsfrequenz von 45 Kilohertz kommt der Rossmann Ideenwelt Ultraschallreiniger auf dem Papier wirklich gut daher, noch dazu für kaum 20 Euro. Bei genauerem Hinschauen werden jedoch mehrere Schwächen erkennbar, die eine Empfehlung ausschließen.
Dazu gehört der nicht verstellbare, immer fünf Minuten abzählende Timer genauso wie das laute und unangenehme Geräusch, das der Rossmann-Ultraschallreiniger von sich gibt, sobald man ihn einschaltet. Auch seine Hauptaufgabe, das Reinigen, erledigt das Gerät nicht zufriedenstellend: Erst nach 20 Minuten sind unsere Test-Münzen von Handcreme und Make-up befreit.
Es gibt aber auch Positives zu berichten. Der Korb mit integrierter Uhrenhalterung lässt sich ohne Probleme oder sich die Finger schmutzig zu machen entnehmen und auf dem Display kann man problemlos die noch verbleibende Reinigungszeit ablesen. Wenn das Budget auch nur ein wenig mehr hergibt, raten wir trotzdem zu anderen Modellen.
ProfiCare PC-USR 3120
Günstig und vielseitig: Der ProfiCare PC-USR 3120 kostet weniger als 30 Euro und eignet sich dank seiner länglichen Form auch für die Reinigung von Brillen und Uhren – trotz des eher geringen Fassungsvermögens von 400 Millilitern. Der Timer kann wahlweise auf drei oder fünf Minuten gesetzt werden und ein kleiner Korb ist auch dabei, der vor allem für Uhren praktisch ist.
Weitere Vorteile des PC-USR 3120 sind das absteckbare Stromkabel, wodurch es beim Einfüllen und Auskippen des Tanks nicht stören kann. Außerdem gibt es einen durchsichtigen Deckel – man sieht also immer, was gerade im Gerät vor sich geht. Hier macht sich aber auch der günstige Preis bemerkbar. Der Deckel ist lose und wird nur aufgelegt. Beim Verstauen des ProfiCare sollte man deshalb aufpassen, da er sich schnell löst und herunterfällt.
Bis die Münzen in unserem Praxistest sauber waren, dauerte es ganze 12 Minuten. Das ist mit einer durchschnittlichen 43-Kilohertz-Reinigungsfrequenz keine Glanzleistung. Noch dazu ist der ProfiCare PC-USR 3120 dabei ziemlich laut. Wem das nichts ausmacht, kann sich jedoch über einen günstigen Ultraschallreiniger freuen.
Zima Dental Pod
Ein echter Hingucker ist der Zima Dental Pod, der kommt in matter Optik und Pastellfarben daher. Überzeugen konnte uns der Ultraschallreiniger allerdings nicht. Es gibt zwei verschiedene Timer und das Stromkabel kann abgezogen werden. Außerdem ist der Wassertank abnehmbar, was das Einfüllen und Auskippen deutlich erleichtert. Viel mehr Positives haben wir leider nicht anzumerken.
Der Dental Pod wird vor allem für Zahnschienen beworben, was die geringe Größe (150 Milliliter Volumen) erklärt, die die Reinigung von größeren Objekten jedoch unmöglich macht. Mit aufgesetztem Deckel ist der Tank nicht mehr einsehbar und ein Korb wird nicht mitgeliefert. Dafür liegen Reinigungstabletten bei, die das Ergebnis in unserem Test deutlich verbesserten: Mit Tabletten brauchte der Dental Pod nur fünf Minuten, um die Münzen sauber zu bekommen, ohne waren es ganze 20 Minuten.
Aufgrund dieser großen Differenz bekommt der Zima Dental Pod keine Empfehlung von uns. Der zweite Grund dafür ist der hohe Preis von knapp 90 Euro, den wir in keinster Weise gerechtfertigt sehen. Ein weiterer Negativpunkt: Möchte man Reinigungstabletten nachkaufen, kostet das circa einen Euro pro Tablette.
Emag Emmi-One
Der Emmi-One von Emag ist ein netter kleiner Ultraschallreiniger, der sich mit seinem Tankvolumen von gerade einmal 200 Millilitern vor allem für Schmuck, Zahnschienen oder Münzen eignet. Den zugehörigen Korb kann man entnehmen, ohne sich die Hände groß schmutzig zu machen. Durch den getönten Deckel wird der Reinigungsprozess sichtbar und das Stromkabel ist abnehmbar.
Ab hier hören die positiven Eigenschaften des Emmi-One jedoch auf. Mit 48 Kilohertz verfügt er eigentlich über eine starke Reinigungsfrequenz, trotzdem benötigte er eine Viertelstunde, um unsere Test-Münzen vollständig zu säubern. Das mitgelieferte Reinigungskonzentrat verbessert das Ergebnis zwar, der Vergleichbarkeit halber testen wir aber bei allen Geräten mit reinem Wasser.
Die Bedienung des Emmi-One ist in Ermangelung eines Displays und Timers denkbar einfach: Einmal auf den einzigen Knopf gedrückt, läuft das Gerät für fünf Minuten. Das kann nervig sein, gerade wenn man, wie in unserem Praxistest, drei Durchgänge starten muss, bis die zu reinigenden Objekte sauber sind. Für den Preis von knapp 50 Euro kann man unserer Meinung nach etwas mehr erwarten.
Promed UC-50
Ein solider Allrounder ist der Promed UC-50. Der Tank bietet für sein Volumen von 550 Millilitern eine relativ große Wasseroberfläche, sodass auch CDs und DVDs mithilfe der dafür vorgesehenen Halterung gereinigt werden können. Bei Brillen könnte es dagegen durch die etwas geringe maximale Einfüllhöhe knapp werden. Dann werden unter Umständen zwei Reinigungsdurchgänge fällig. Zum umfangreichen mitgelieferten Zubehör gehören außerdem ein Bithalter und ein Korb mitsamt Uhrenhalterung. Letztere kann auch als klappbarer Griff zum Herausnehmen des Korbs verwendet werden – so werden die Hände nicht nass.
Der UC-50 arbeitet mit einer durchschnittlichen Frequenz von 43 Kilohertz. Die Dauer des Reinigungsvorgangs kann über ziemlich schwergängige Tasten neben einem kleinen Display eingestellt werden: 90, 180, 270, 360 und 450 Sekunden stehen zur Auswahl. In unserem Test benötigte der Promed UC-50 neun Minuten, um die Münzen vollständig zu reinigen. Das ist kein herausragender Wert, aber noch in Ordnung. Immerhin bleibt das Gerät die gesamte Zeit über verhältnismäßig ruhig. Durch den leicht getönten Deckel kann man schön mitverfolgen, wie die verschmutzten Gegenstände langsam sauber werden.
Klarberg Ultraschallreinigungsgerät
Eins muss man dem Klarberg Ultraschallreinigungsgerät lassen: Die Testmünzen werden vollständig sauber, auch wenn es recht lang dauert. Über zehn Minuten mussten wir auf rundum gereinigte Euro- und Cent-Stücke warten, das Ergebnis kann sich nach der langen Wartezeit aber sehen lassen.
Der Ultraschallreiniger arbeitet mit einer Frequenz von 43.000 Hertz und der Wassertank fasst 600 Milliliter, beide Werte liegen im Durchschnitt. Gut gefallen hat uns, dass sich der Deckel sowie das Stromkabel abnehmen lassen, was unter anderem die Reinigung des Geräts erleichtert.
Der Hersteller legt einen Korb zum Reinigen kleiner Gegenstände wie Ohrstecker und eine ansteckbare Uhrenhalterung bei. Mit letzterer kann man wasserdichte Armbanduhren von Schmutz und Staub befreien. Das Ultraschallreinigungsgerät ist mit einem Timer ausgestattet, der wahlweise von 90, 180, 280, 380 oder 480 Sekunden herunterzählt. Die Zahlen lassen sich während des Zählvorgangs einwandfrei am Display ablesen.
Wir haben uns im Test zunächst für den Standard-Timer von 180 Sekunden entschieden, danach waren die Münzen noch befleckt. Nach weiteren 180 Sekunden waren die Flecken immerhin deutlich kleiner. Nach wiederum 180 Sekunden konnten wir nur noch vereinzelte, kleine Flecken auf den Münzen erkennen. Wir gaben dem Ultraschallreiniger eine letzte Chance und stellten den Timer auf finale 90 Sekunden. Und siehe da: Die Münzen wurden komplett sauber!
Der weiße Deckel des Klarberg Ultraschallreinigungsgeräts kommt allerdings ohne Sichtfenster, sodass man seinen Münzen nicht beim Baden zusehen kann. Für uns bedeutet das vor allem, dass wir die Test-Münzen immer wieder mühsam aus dem Wasserbad angeln müssen, um die Verschmutzungen beurteilen zu können.
Kecoolke SU-777
Beim grauen Kecoolke SU-777 war unser erster Gedanke: „Der erinnert an ein altes Gerät aus den 60er Jahren.« Das Design ist wirklich sehr altbacken und unschön, der Kunststoffdeckel ist bereits zu Beginn etwas vergilbt und die knallig orangefarbenen Tasten reißen es auch nicht raus. Zudem wirkt die Verarbeitung recht billig, der durchsichtige Deckel ist nicht besonders stabil angeschraubt.
Gut gefallen hat uns jedoch der geräumige Wassertank, der lustigerweise laut Hersteller ein Fassungsvermögen von exakt 751 Millilitern hat. Im Lieferumfang ist dafür ein großer Korbeinsatz zusammen mit einer Uhrenhalterung und einem Aufsatz für CDs und DVDs enthalten. Größere Gegenstände inklusive Brillen haben genügend Freiraum im Ultraschallbad.
Der Ultraschallreiniger erzeugt Ultraschall mit einer starken Frequenz von 48.000 Hertz und hat einen Timer, der sich per Knopf einstellen lässt. Mögliche Zeitabschnitte sind 90, 180, 300, 480 und 600 Sekunden. Die verbleibende Zeit wird in großen Zahlen gut ablesbar auf dem XL-Display abgebildet. Das hat uns im Test gefallen.
Während der Reinigung beschlägt der Deckel des Geräts relativ stark, sodass man trotz breiter Sichtfläche nicht mehr sieht, was im Wasser vor sich geht. Nach insgesamt 450 Sekunden bzw. 7,5 Minuten waren unsere Testmünzen noch geringfügig schmutzig. Wir wischten sie mit einem weißen Tuch ab, das danach einen blassen Mini-Fleck aufwies. Die Reinigungsleistung ist damit relativ gut, wenn auch nicht perfekt.
LifeBasis CDS-100
Besonders leicht lässt sich der LifeBasis CDS-100 bedienen, zudem bietet er als einziges Modell im Testfeld ein abnehmbares Stromkabel.
Die Bedienung des CDS-100 ist dank Touch-Tasten besonders einfach: Eine leichte Berührung genügt und man kann die Reinigungszeit von 90 bis zu 600 Sekunden einstellen. Der Deckel ist transparent und mit dem Griff vollständig abnehmbar. Auch das Kabel lässt sich einzeln abnehmen, was die Befüllung des Tanks vereinfacht. Als Zubehör liegen ein Korb und ein Bogeneinsatz mit bei.
Da der Korbeinsatz ein kleines bisschen über den Rand des Wasserbeckens hinaussteht, lässt sich der Rand gut greifen und der Korb somit gut entnehmen. Auf dem Display läuft ein Countdown der Restzeit in Sekunden in blauen LEDs. Die sind allerdings etwas blass, wodurch das Display ein wenig schwierig abzulesen ist.
Während der Reinigung ist ein recht lautes Brummen zu vernehmen, daran muss man sich gewöhnen. Neben dem Display befindet sich links der An-/Ausschalter, rechts die Timer-Taste. Mit der Off-Taste lässt sich der Vorgang unterbrechen, dann kann er entweder später fortgesetzt werden oder man verändert noch mal die Zeit und startet erneut. Nach Beendigung der Reinigung stoppt das Ultraschallgerät automatisch.
Nach dem ersten Reinigungsvorgang von 180 Sekunden ist die Verschmutzung schon etwas weniger geworden, aber noch recht deutlich zu sehen. Nach weiteren 300 Sekunden waren die Münzen wieder etwas weniger verschmutzt, sie wurden aber nicht vollständig sauber.
Eine besonders leichte Bedienung mit Touch-Tasten, abnehmbarem Kabel und individueller Zeiteinstellung – das alles bietet der LifeBasis CDS-100. Allerdings könnte auch hier die Reinigungsleistung etwas besser sein.
Pelcas CDS-300
Der Pelcas CDS-300 ist der große Bruder des CDS-200A, er hat uns jedoch im Test nicht genauso gut überzeugt.
Er reinigt mit einer Frequenz von 42 Kilohertz, besitzt einen einstellbaren Timer von 90 bis maximal 600 Sekunden und ist mit einem 800 Milliliter großen Wassertank ausgestattet. Das Zubehör umfasst außerdem einen Korbeinsatz sowie eine Uhrenhalterung. Das Kabel kann man zur Reinigung auch angenehm abnehmen, und ein Netzschalter sorgt für ein vollständiges Abschalten des Ultraschallreinigers. Der Ultraschallreiniger könnte auch etwas leiser sein.
Gut gefallen haben uns die Wärme- und Abkühlfunktion. Das Wasser erwärmt sich bei der Reinigung und sollte somit eigentlich für mehr Sauberkeit sorgen. Im Test wurden die Münzen allerdings nicht komplett gereinigt. Nach 540 Sekunden waren sie immer noch leicht verschmutzt. Die Reinigungsleistung ist also insgesamt in Ordnung, kommt aber nicht an unseren Testsieger heran.
Die Haptik des Touch-Displays ist dafür sehr angenehm und die Bedienung kinderleicht: Man legt den Netzschalter neben der Ladebuchse um, wählt einen Timer aus und drückt auf den Einschaltknopf.
Grundig UC 5620
Die Abdeckung des Grundig UC 5620 ist zwar leicht dunkel getönt, aber trotzdem recht gut einsehbar. Der Korb hat einen klappbaren Griff, so kann man ihn leicht wieder aus dem Tank entnehmen. Eine individuelle Zeiteinstellung gibt es nicht, laut Anleitung dauert ein Reinigungsvorgang fünf Minuten – wir haben nur acht Sekunden mehr gemessen.
Die Münzen wurden in zwei Durchgängen gereinigt, also insgesamt etwa zehn Minuten. Das ist fast die längste Reinigungszeit im Test, trotzdem waren die Münzen immer noch recht stark verschmutzt. Das Ultraschallreinigungsgerät ist auch etwas laut.
Caso CD-2800
Der Korb des Caso CD-2800 ist mit einem klappbaren Griff ausgestattet, sodass man ihn gut entnehmen kann. Der dunkle Deckel sorgt dafür, dass der Wassertank schwierig einzusehen ist. Zudem kann man hier die Reinigungszeit nicht individuell festlegen und es gibt kein Display.
Die Reinigungsdauer gibt der Hersteller mit drei Minuten an, gemessen haben wir 2:56 – das passt also. Die Münzen wurden im Test zweimal gereinigt, also insgesamt rund sechs Minuten. Danach ist die Verschmutzung nur geringfügig weniger geworden. Zudem ist das Gerät etwas laut.
Uten MK-182
Die Reinigungsdauer lässt sich beim Uten MK-182 auf eine, zwei oder drei Minuten festlegen. Längere Zeiten für stärkere Verschmutzungen gibt es nicht. Wir haben die Münzen zweimal drei Minuten gereinigt, konnten aber keine große Veränderung feststellen. Während der Reinigung ist das Ultraschallreinigungsgerät recht laut. Zudem ertönt bei jedem Tastendruck und am Ende des Reinigungsvorgangs ein lauter, nerviger Piepton.
Die Abdeckung des Ultraschallreinigers ist etwas milchig und somit nicht gut einsehbar. Die kleine, beiliegende Anleitung ist zwar mehrsprachig, die Übersetzung ist allerdings etwas holprig und daher nicht so leicht verständlich.
So haben wir getestet
Für den Test verschmutzen wir 10-, 20- und 50-Cent- sowie 1- und 2-Euro-Stücke mit Handcreme sowie Make-up und lassen das Ganze mindestens eine Stunde lang eintrocknen. Dann werden alle Ultraschallreiniger mit ein bis zwei Münzen bestückt und alle Münzen mindestens drei Minuten lang gereinigt. Ist danach keine Veränderung zu sehen, wird die Zeit erhöht. Allerspätestens nach 23 Minuten brechen wir den Praxistest jedoch ab. Auch wenn die Münzen bis dahin nicht sauber sind.
Doch das Reinigungsergebnis ist nur ein Kriterium: Darüber hinaus berücksichtigen wir im Test, ob es einstellbare Timer gibt, und notieren die Zeiten. Wenn ein Display vorhanden ist, bewerten wir zudem, wie gut es sich ablesen lässt. Außerdem beurteilen wir die Bedienung und die Betriebslautstärke. Bei Ersterem ist uns wichtig, dass sich die Ultraschallreinigungsgeräte möglichst intuitiv einschalten und benutzen lassen. Man sollte nicht zum Handbuch greifen müssen.
Die wichtigsten Fragen
Welcher ist der beste Ultraschallreiniger?
Der beste Ultraschallreiniger ist der Grundig UC 6620. Er bietet eine individuelle Zeiteinstellung und einen leicht entnehmbaren Siebeinsatz mit integrierter Uhrenhalterung. Auch die Bedienung ist mit den Knöpfen dank der guten Druckpunkte einfach. Zudem werden hier die Münzen nicht nur vollständig, sondern auch vergleichsweise zügig gereinigt. Daneben gibt es auch noch weitere Empfehlungen in unserem Test.
Wie funktioniert ein Ultraschallreiniger?
Ultraschallreiniger verwenden das Prinzip der Kavitation, um wirkungsvoll gegen Schmutz und Ablagerungen vorzugehen. Der Ultraschall erzeugt Schallwellen, wodurch im Wasser kleine Bläschen entstehen. Durch die Wellenbewegung des Wassers schwellen die auf ein Vielfaches ihres ursprünglichen Durchmessers an, bis sie irgendwann platzen. Lagern sich die Bläschen dann an den Verschmutzungen an und platzen dort, entfernen sie diese mit Überdruck und einem kleinen harten Wasserstrahl.
Welche Flüssigkeit kommt in einen Ultraschallreiniger?
Befüllt wird der Tank mit Leitungswasser oder destilliertem Wasser. Reinigungsmittel kann hinzugegeben werden, das verbessert die Reinigungsleistung. Es sollten aber keine brennbaren Flüssigkeiten als Reinigungsmittel genutzt werden, da sich diese durch den Wärmeeintrag des Ultraschalls entzünden könnten.
Was kann mit einem Ultraschallreiniger gereinigt werden?
Generell lässt sich sagen, dass alle Objekte aus polymeren, synthetischen Materialien sowie aus Metall und Glas im Ultraschallreiniger gesäubert werden können. Das betrifft Brillen, Gold- und Silberschmuck, Zahnprothesen, CDs, DVDs oder auch Rasierklingen und -köpfe.




































































