Vor allem in kleinen Wohnungen stellt man sich oft die Frage: Wohin mit den Putzutensilien? Bodenwischer mit Eimer nehmen oft zu viel Platz weg. Ein Sprühwischer klingt da wie die perfekte Lösung, denn er kombiniert Bodenwischer und Putzmittelbehälter in einem.
Zwar ist ein Sprühwischer nicht dazu geeignet, eine ganze Wohnung zu reinigen – da fährt man mit den klassischen Wischsystemen mit Eimer doch noch besser. Für das kurze Wischen zwischendurch sind die platzsparenden Helfer aber ideal. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.
Kurzübersicht
Swiffer WetJet

- Sehr einfache Bedienung
- Sehr gute Wischleistung
- Beweglicher Wischkopf
- Erreicht auch knifflige Ecken
- Geeignet für fast alle Bodenarten
- Einweg-Wischtücher
- Teuer
Der Swiffer WetJet hat uns überzeugt. Die Sprühfunktion des Wischers funktioniert einfach und die Menge an Putzmittel kann durch Knopfdruck am Griff dosiert werden, wodurch ein Auswringen oder ein übermäßiger Wasserverbrauch hinfällig werden. Auch das Verstauen des Bodenwischers wird durch den fehlenden Eimer und das schlanke Design einfach gemacht und spart jede Menge Platz. Zwar gehört unser Favorit zu den teureren Modellen im Test, ist das Geld aber unserer Meinung nach auch wert.
Leifheit Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL
Wer statt auf einen batteriebetriebenen lieber auf einen klassischen Sprühwischer setzt, findet im Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL von Leifheit einen guten Begleiter. Hier geht alles angenehm leicht von der Hand: Auf- und Abbau bestehen aus nur einem Klick, der Putzmitteltank ist schnell befüllt, die Sprühfunktion funktioniert einwandfrei und das Wischergebnis kann sich sehen lassen. Der Sprühwischer ist dafür allerdings auch alles andere als billig und lässt sich nicht – wie viele der Konkurrenzmodelle – in viele Einzelteile zerlegen.
Bona Spray Mop

- Einfache Montage
- Gute Verarbeitung
- Hohe Materialqualität
- Großer, vorgefüllter Putzmitteltank mit Deckel
- Lässt sich nicht mehr demontieren
- Teuer
Der Bona Spray Mop glänzt mit einer sehr guten Verarbeitung und Materialqualität. Durch sein etwas höheres Gewicht übt er guten Druck auf den Boden aus und hinterlässt eine streifenfrei gewischte Oberfläche. Besonders gut gefallen hat uns hier die Konzeption des Putzmitteltanks, der ein unschlagbares Fassungsvermögen bietet. Alles in allem ein guter Sprühwischer, der allerdings seinen Preis hat.
Daris Spray Mop

- Schnelle und einfache Montage und Demontage
- Gute Wischleistung
- Gute Sprühfunktion
- Günstig
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen
Wer für seinen Sprühwischer nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, ist mit dem Daris Spray Mop gut beraten. Problemfrei auf- und abgebaut reinigt er den Boden gründlich und die Sprühfunktion arbeitet zuverlässig. Einziger Kritikpunkt ist der Wassertank: Die Sprühflasche ist am unteren Ende abgerundet, was das Befüllen verkompliziert. Insgesamt bekommt man mit dem Daris aber einen zuverlässigen Sprühwischer für einen mehr als fairen Preis.
Vergleichstabelle
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- Sehr einfache Bedienung
- Sehr gute Wischleistung
- Beweglicher Wischkopf
- Erreicht auch knifflige Ecken
- Geeignet für fast alle Bodenarten
- Einweg-Wischtücher
- Teuer

- Schnelle und einfache Montage
- Einfache Bedienung
- Gute Wischleistung
- Gute Sprühfunktion
- Hohe Materialqualität
- Nicht so kompakt wie andere
- Teuer

- Einfache Montage
- Gute Verarbeitung
- Hohe Materialqualität
- Großer, vorgefüllter Putzmitteltank mit Deckel
- Lässt sich nicht mehr demontieren
- Teuer

- Schnelle und einfache Montage und Demontage
- Gute Wischleistung
- Gute Sprühfunktion
- Günstig
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Schnelle und einfache Montage
- Gute Wischleistung
- Gute Sprühfunktion
- Sprüht sehr großflächig und weit nach vorne

- Gelenkig
- Gute Sprühfunktion
- Gute Wischleistung
- Großer Lieferumfang
- Günstig
- Schwere Demontage

- Einfache Montage
- Gelenkig
- Gute Sprühfunktion
- Günstig
- Schwere Demontage

- Einfache Montage
- Gute Wischleistung
- Bedienung der Sprühfunktion auf Dauer etwas anstrengend
- Dosierung bei der Sprühfunktion etwas zu niedrig
- Tank sehr klein
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Zweiseitiges Wischtuch
- Gute Wischleistung
- Einfache Montage
- Sprühfunktion hakt gelegentlich

- Großer Putzmitteltank
- Praktisches Einfüllen durch Öffnung oben am Tank
- Hohe Materialqualität
- Einfache Demontage
- Schwergängig
- Montage und Wischen erfordern Kraft
- Teuer

- Leichte Demontage
- Schwere Montage
- Wassertank lässt sich schwer herausnehmen
- Sprüht relativ große Menge auf einmal

- Einfüllöffnung des Wassertanks sehr klein
- Gute Sprühfunktion
- Kommt gegen Haare an
- Verhakt sich sowohl bei der Montage als auch beim Manövrieren
- Schlechte Verarbeitung
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Einfüllöffnung des Wassertanks sehr klein
- Gute Sprühfunktion
- Schwere Montage und Demontage
- Schlechte Verarbeitung
- Kommt gegen Haare und kleineren Dreck nicht an

- Einfache Montage und Demontage
- Gute Sprühfunktion
- Kleine Einfüllöffnung beim Wassertank
- Sprüht etwas nach rechts
- Nimmt keine Haare oder kleineren Dreck auf
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Einfache Montage und Demontage
- Günstig
- Sprühfunktion zu sensibel
- Schiebt viel Schmutz vor sich her
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Zweiseitiges Wischtuch
- Einfache Montage und Demontage
- Beweglicher Wischkopf
- Sprüht nur sehr wenig Flüssigkeit
- Schlechte Verarbeitung
- Quietscht bei Bedienung sehr laut
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Große Einfüllöffnung am Wassertank
- Kommt auch gegen Haare und kleineren Dreck an
- Schwere Montage und Demontage
- Sprühfunktion aufgrund der Verarbeitung stark eingeschränkt

- Wendig
- Gute Sprühfunktion
- Günstig
- Erstes Modell kam kaputt an
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen

- Zweiseitiges Wischtuch
- Einfache Montage
- Günstig
- Schwere Demontage
- Schlechte Verarbeitung
- Sprühfunktion aufgrund der Verarbeitung stark eingeschränkt
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Dem Boden eins auswischen? Sprühwischer im Test
Das Konzept von Sprühwischern klingt auf den ersten Blick verlockend: sprühen, wischen, fertig – ganz ohne Bücken und Lappen auswringen! Doch so einfach ist es nicht. Denn wenn man auf diese Weise größere Flächen wischt, verteilt man nur den Schmutz, anstatt ihn zu entfernen. Daher ist ein Bodenwischsystem mit einem oder idealerweise zwei Eimern, in denen man den Lappen regelmäßig mit sauberem Wasser ausspült, nach wie vor unverzichtbar, um einen Boden wirklich zu reinigen.
Doch für das schnelle Wischen zwischendurch oder die Beseitigung kleinerer Malheurs sind Sprühwischer eine gute Hilfe. Es handelt sich bei diesen Geräten also eher um Ersthelfer in Notfällen als um Ersatz für klassische Bodenwischer.
Multitalente des Haushalts?
Sprühwischer bieten im Vergleich zu anderen Wischerarten einige Vorteile. Es handelt sich dabei um Reinigungsgeräte, die eine Kombination aus Sprüh- und Wischfunktion bieten und sich für die schnelle Reinigung von Böden eignen. Sie verfügen über integrierte Wassertanks, so benötigt man keinen extra Putzeimer. Per Hebel- oder Knopfdruck sprüht er das Wasser oder Putzmittel als Nebel auf den Boden vor dem Wischtuch. Damit lassen sich etwa Krümel und Tierhaare besonders gut entfernen. Sprühwischer eignen sich für den privaten Gebrauch in einer kleinen Wohnung sowie für die schnelle Entfernung von Schmutz auf dem Boden.
Da der Putzmitteltank am Stiel des Wischers befestigt ist, ist der Sprühwischer zwar etwas schwerer als andere Modelle, dafür benötigt er beim Verstauen aber kaum Platz. Das macht ihn besonders attraktiv für kleine Wohnungen. Der Sprühwischer lässt sich nämlich hinter einer Tür, in einer Ecke im Flur oder auch im auseinandergebauten Zustand in einer Schublade verstauen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Montage und Demontage des Wischers einfach und schnell vonstattengehen. Nicht alle Sprühwischer in unserem Test konnten diese Bedingungen zufriedenstellend erfüllen.
Neben den diversen Pluspunkten gibt es einige Negativmerkmale, die bei einem Großteil der Bodenwischsysteme zu finden sind – so auch bei Sprühwischern. Meist ist bei diesen Geräten recht viel Plastik verbaut. Während die Stiele der Flachwischer eigentlich durch die Bank weg aus Metall sind, wird beim Drehgelenk des Wischkopfs zu Plastik gewechselt. Auch die Verbindungsstücke, aus denen der Stiel besteht, werden meist mit Plastik zusammengehalten. All diese Stellen sind allerdings auch Hotspots, was den Verschleiß angeht.
Knopf oder Hebel?
Wie die Sprühfunktion funktioniert, ist bei Sprühwischern natürlich eine essenzielle Frage. Mehrere Kriterien sind hier relevant: Wie viel Putzwasser wird bei einem Betätigen der Funktion versprüht? In welchem Winkel und wie weit wird gesprüht? Der Wischer sollte schließlich nicht zu nass werden, da es keine Auswringfunktion gibt. Zu wenig Wasser darf wiederum auch nicht abgegeben werden, da der Wischer sonst zu trocken ist.
Die Dosis macht den Wisch
Vor allem beim Wischen von Holzböden, Laminat und Parkett gilt es dabei, ein paar Dinge zu beachten. Zum einen sollte man ein für Holzböden geeignetes Reinigungsmittel verwenden. Dieser lässt sich dann bei den meisten Sprühwischern bequem in den Wassertank einfüllen und individuell dosieren. So kann man auch einfach, ohne viel Materialverschleiß, die richtige Menge an Reinigungsmittel wählen, ohne dass es nach dem Putzen doch nur im Abfluss landet. Außerdem gilt es, darauf zu achten, dass man nicht zu feucht wischt, denn das schädigt auf Dauer den Holzboden. Die übermäßige Nässe wird vom Boden aufgenommen, das Holz quillt auf und verzieht sich mit der Zeit. Die Menge an Reinigungsmittel, die bei einem Mal Sprühen auf dem Boden verteilt wird, sowie die dabei benetzte Bodenfläche sind daher bei der Suche nach einem guten Sprühwischer wichtige Faktoren. Ist es zu viel Flüssigkeit auf einmal, kommt man mit dem Wischen gar nicht hinterher und ruiniert im schlimmsten Fall den Boden.
Auch die Bedienung der Spray-Funktion ist ausschlaggebend: Die muss man nämlich häufiger betätigen, wenn man Böden mit einem Sprühwischer putzt. Es sollte also auch auf Dauer nicht anstrengend werden. Hierbei verwenden die meisten Sprühwischer eines von zwei verschiedenen Systemen: per Knopfdruck oder mit einem Hebel. Der Hebel sitzt zumeist unter dem Griff, sodass man ihn beim Wischen mit Zeigefinger und Mittelfinger bedienen kann. Wenn dieser Hebel allerdings recht schwer geht, kann man sich weniger über saubere Böden und mehr über einen Krampf in der Hand freuen – nicht unbedingt der Effekt, den man sich wünscht, wenn man sich die Arbeit durch die Anschaffung eines solchen Produkts erleichtern will.
Der Knopf ist meist etwas dankbarer. So befindet er sich nämlich üblicherweise an der Vorderseite des Haltegriffs – also genau da, wo sich der Daumen befindet. Ohne viel Kraftaufwand kann auf Knopfdruck losgesprüht werden. Diese Bedienung ist allerdings nicht allzu weit unter den Sprühwischsystemen verbreitet. Stattdessen nutzen die meisten – auch hier in unserem Test – die Bedienung per Hebel.
Ein Bezug, der sich gewaschen hat
Was dem Wischer jetzt noch fehlt, ist im Grunde das Wichtigste, um überhaupt zum Wischen zu kommen: der Bezug. Bis auf einige Ausnahmen verfügen die meisten Sprühwischer über einen waschbaren Mikrofaserbezug für den Wischkopf. Dabei fällt auf, dass viele Hersteller gar keine Ersatzbezüge anbieten und man mit den meist drei Stück auskommen muss, die im Lieferumfang enthalten sind. Das sollte aber auch kein großes Problem darstellen. Die Wischbezüge sind nämlich waschbar, in den meisten Fällen sogar in der Waschmaschine.
Langhaar oder Kurzhaar?
Da Sprühwischer über keine Auswringfunktion verfügen, sammeln die Wischbezüge die Verschmutzungen einfach nur auf. Je nach Grad der Verschmutzung ist der Sprühwischer also nur für kleine Flächen einsetzbar – ab einem gewissen Punkt verteilt man den Schmutz nur noch. Natürlich kann man das Bodentuch auch vom Sprühwischer entfernen und per Hand auswringen. Für kleine Apartments reicht das vielleicht auch, aber bei größeren Flächen wird das schnell mühselig. Da ist ein Bodenwischsystem mit Eimer und Auswringer die bessere Lösung.
Bei den Wischtüchern selbst unterscheidet man zwei Arten: Langhaar und Kurzhaar. Im Test fiel auf, dass Bodentücher mit längerem Mikrovlies einen besseren Job im Kampf gegen Haare und kleinere Dreckpartikel machten, wohingegen Kurzhaarbezüge den Schmutz eher vor sich her schoben. Welcher Bezug der richtige ist, kommt ganz darauf an, wofür er verwendet werden soll. Das Aufwischen von verschütteten Flüssigkeiten meistert der kürzere Bezug nämlich super. Im besten Fall werden beide Arten der Wischbezüge mitgeliefert, und falls dies nicht der Fall sein sollte, gibt es mehrere Anbieter, bei denen die Universalbezüge aus Mikrofaser für Wischsysteme erhältlich sind – so kann man dann auch ganz einfach nachrüsten.
Unser Favorit
Swiffer WetJet

- Sehr einfache Bedienung
- Sehr gute Wischleistung
- Beweglicher Wischkopf
- Erreicht auch knifflige Ecken
- Geeignet für fast alle Bodenarten
- Einweg-Wischtücher
- Teuer
Die Marke Swiffer ist wohl einer der bekanntesten Hersteller, wenn es um Bodenwischer geht. Und auch bei den Sprühwischern hat die Marke einen Vertreter: den Swiffer WetJet. Der gibt in unserem Test ein gutes Bild ab. Vor allem die Bedienung des Geräts konnte uns überzeugen. Wer einen hilfreichen Wischer sucht, der sich nicht nur einfach und schnell benutzen lässt, sondern dabei auch noch eine gute Figur in Sachen Funktionalität macht, ist hier richtig.
Liebe auf den ersten Blick – oder auf die erste Montage
Schon bei der Montage verliebten wir uns etwas in den Swiffer WetJet – im Gegensatz zu vielen der anderen getesteten Modelle war der Wischer ruckzuck aufgebaut und das ganz ohne Kraftaufwand. Die Montage funktioniert kinderleicht und auch die Demontage war in nur wenigen Sekunden geschafft. Die einzelnen Teile des Stiels sind dabei mit einem Seil im Inneren verbunden, sodass die kurzen Stücke sich bequem zusammenfalten lassen, ohne einzeln herumzufliegen. Egal, ob zusammengebaut oder in die Einzelteile zerlegt – der WetJet nimmt wahrlich wenig Platz weg.
Was uns allerdings kurz stocken lässt, ist der Wischbezug. Hier werden anstatt Mikrofaser Einmal-Putztücher verwendet, die nach der Benutzung im Müll landen – leider kein sehr nachhaltiges Konzept. Dafür findet man Nachfüllpacks online. Die Putztücher lassen sich sehr einfach per Klettverschluss befestigen. Überraschenderweise halten die Bezüge sehr sicher und fest an der Wischplatte. Selbst bei hartem Schrubben bewegt sich das Tuch keinen Zentimeter. Das Entfernen des Putztuchs nach der Benutzung geht wieder einfach und schnell.
Ersatzwischtuch für den Swiffer WetJet
Auch ein voller Putzmitteltank ist im Lieferumfang enthalten. Dieser wird ganz einfach in die dafür vorgesehene Vorrichtung am Stiel eingesteckt, bis er einrastet. Der Bodenwischer kann damit innerhalb von wenigen Minuten sofort benutzt werden. Man hat aber die Entscheidung, ob man das vorgefertigte Putzmittel benutzt oder den Tank mit einer anderen Reinigungslösung befüllt.
Putzen mit Düsenantrieb
Was wäre schon ein richtiger WetJet ohne das „Jet“? Deswegen hat der Swiffer eine besondere Art des Antriebs. Zur Benutzung der Spray-Funktion benötigt der Sprühwischer zwei AA-Batterien, die bereits mitgeliefert werden. Damit ist er der einzige Wischer im Test, der für die Sprühfunktion elektrische Unterstützung benötigt. Dafür bemerkt man hier auch einige Unterschiede in der Leistung. Das beginnt bereits bei der Positionierung der Sprühdüsen: Diese befinden sich bei diesem Modell nämlich nicht wie sonst üblich direkt unterhalb des Wassertanks, sondern am Wischkopf selbst. Das bringt den Vorteil, dass die Flüssigkeit unmittelbar vor den Wischer gesprüht wird. Auch die Dosierung des Putzmittels ist dabei sehr gut. Es bilden sich keine größeren Pfützen, und der Boden wird mit einem gleichmäßigen Film überzogen.
Dies geschieht durch einen Knopf am Griff der Stange, der mit dem Daumen leicht erreichbar und bedienbar ist. Somit kann der Nutzer bei Bedarf, etwa bei hartnäckigen Flecken, auch mehr Putzmittel nutzen, indem man einfach mehrfach sprüht. Der Wischer wird durch diese Sprühfunktion auch nicht zu nass, was ihn optimal für fast alle Bodenarten inklusive Holzböden, Laminat und Parkett macht.
Die Wischleistung ist dabei ebenfalls sehr gut. Die Putzmitteldosierung sorgt für ein sehr reibungsloses, sanftes Wischgefühl auf sämtlichen Oberflächen. Alltagsschmutz sowie kleinere Schmutzpartikel wie auch Tierhaare nimmt der Wischer sehr gut auf. Nur größeren Schmutz wie beispielsweise Tannennadeln oder Brösel schiebt der Wischer nur vor sich her. Der stark bewegliche Wischkopf ermöglicht dank Drehgelenk das leichte Erreichen von jeglichen Ecken und Kanten. Der Swiffer WetJet ist für alle die richtige Wahl, die nicht viel Zeit investieren wollen und trotzdem eine gute Bedienung und Wischleistung erwarten.
Nachteile?
Nachteile findet man beim Swiffer WetJet nur wenige – aber man findet sie. Der erste Punkt ist hierbei, wie schon bei der Wischleistung angesprochen, das Wischtuch. Der Bezug ist im Sinne der Nachhaltigkeit suboptimal. Zudem nimmt es größere Schmutzpartikel nun mal leider nicht auf, da muss man dann doch noch einmal zum Besen greifen. Allerdings sehen wir dieses Thema auch nicht als allzu großes Problem. Gegen Verschmutzungen und beispielsweise Katzenhaare kommt der Swiffer nämlich sehr gut an, und schließlich saugt man ja tendenziell eh einmal durch, bevor man sich dann mit dem Bodenwischer ans Werk macht. Ansonsten muss man für den großen Putzvorgang eben zu einem Wischmopp greifen.
Auch dass man für den Sprühwischer Batterien benötigt, fanden wir nicht ideal. Das birgt nämlich ein gewisses Risiko, dass sich auf Dauer Schwachstellen entwickeln können. Zwar kam es in unserem Test nicht vor, dass die Batterien ausgewechselt werden mussten, allerdings ist dies ja nur eine Frage der Zeit. Doch auch dieser Punkt ist eher Jammern auf hohem Niveau – schließlich macht der Wischer einen guten Job, und solange das Gerät nicht endlos Batterien frisst, kann man die kurzen Batteriewechsel unserer Meinung nach verkraften. Schließlich zahlt man für den Swiffer mehr als für einige andere Sprühwischer im Test – allerdings merkt man dafür auch einen gewaltigen Qualitätsunterschied.
Swiffer WetJet im Testspiegel
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Auch Stiftung Warentest und Ökotest haben Sprühwischer noch nicht getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Testergebnisse hier für Sie nach.
Weitere Empfehlungen
Leifheit Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL
Schnickschnack findet man beim Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL nicht – er lässt sich in die Kategorie der klassischen Sprühwischer verorten: nachfüllbarer Putzmitteltank, Wischkopf, Griff mit Hebelfunktion. Mehr als das braucht der Leifheit aber auch nicht, um eine gute Performance zu liefern.
Die beiden Wischteile zum Aufbau einfach nur ineinanderstecken, die Flasche noch schnell mit Wasser und Putzmittel befüllen, schon kann es losgehen. Ohne viel Aufwand befreien wir mit dem Easy Spray XL den Boden von Schmutz und Härchen. Die Hebelfunktion lässt sich dabei leicht bedienen, aus dem Tank kommt weder zu viel noch zu wenig Putzmittel, wodurch der Boden nach dem Wischen schneller wieder trocken ist, als wir es von einem herkömmlichen Bodenwischer gewohnt sind. Beinahe erstaunt sind wir über die langanhaltende Tankfüllung: Mehrere Zimmer kann man ohne Nachfüllen wischen. Bei der Demontage kommt ein praktisches Extra zum Einsatz: Per Fußklick kann man den Wischkopf einklappen und so das dreckige Tuch mühelos abnehmen – so spart man sich viel unangenehmes Herumgezerre. Nach dem Wischen kann man das Tuch dann einfach in die Waschmaschine geben.
Bei allen positiven Eigenschaften sei aber gesagt: Ein Schnäppchen ist der Sprühwischer von Leifheit nicht. Dadurch, dass der Wischer nur aus zwei Teilen besteht, ist er zudem nicht ganz so stark im Hinblick auf Verstaubarkeit wie andere Konkurrenzmodelle. Da der Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL dennoch weit weg von klobig ist und anderweitig all unsere Erwartungen erfüllt, können wir darüber aber hinwegsehen.
Bona Spray Mop

- Einfache Montage
- Gute Verarbeitung
- Hohe Materialqualität
- Großer, vorgefüllter Putzmitteltank mit Deckel
- Lässt sich nicht mehr demontieren
- Teuer
Der Bona Spray Mop ist zwar im Grunde aufgebaut wie viele weitere Bodenwischer im Test, trotzdem sticht er aus der Masse heraus. Die Verarbeitung ist hier der ausschlaggebende Faktor – die ist bei diesem Exemplar nämlich sehr gut gelungen. Das Material wirkt, obwohl auch hier vereinzelt Plastik zum Einsatz kommt, hochwertig und fühlt sich angenehm an. Hierbei hilft unter anderem der Schaumstoffgriff, der sich an der Mitte des Stieles befindet. Dadurch lässt sich der Sprühwischer angenehm greifen und trotz eher hohen Gewichts leicht über den Boden manövrieren.
Das hohe Gewicht hat allerdings auch einen Grund: den verhältnismäßig großen Putzmitteltank. Dieser bietet Platz für 850 Milliliter Flüssigkeit – und die Reinigungslösung muss man nicht einmal selbst einfüllen. Stattdessen wird ein bereits voller Tank mit dem Sprühwischer geliefert und man kann quasi sofort loswischen. Der Tank besitzt einen Schraubverschluss, mit dem man den Tank vom Wischer entfernen und dann verschlossen separat aufbewahren kann. Beim nächsten Putzeinsatz kann der Verschluss abgemacht und das Putzmittel einfach weiterbenutzt werden. So spart man sich viel Zeit, da man nicht jedes Mal aufs Neue Reinigungsmittel mischen muss. Natürlich kann der Tank, sobald er dann doch einmal leer ist, auch selbst neu befüllt werden.
An sich liefert der Bona Spray Mop nicht viel Zubehör. Neben dem Wischer an sich und dem vollen Tank gibt es noch einen Wischbezug aus Mikrofaser – das war es dann aber schon. Man bezahlt hier also eher für Qualität statt für Quantität, aber schließlich ist alles dabei, was dabei sein muss. Der Wischer lässt sich sehr einfach montieren, und schon kann es mit dem Putzen losgehen. Dabei wird die Spray-Funktion wie bei den meisten Wischern im Test per Hebel betätigt. Der Griff sowie eben der dazugehörige Hebel sind allerdings eher für große Hände gedacht. Mit kleinen Händen muss man erst die richtige Position finden, um die Funktion bequem bedienen zu können. Beim Wischen fällt allgemein auf, dass der Bona wohl eher für die Größeren unter uns gedacht ist. Auch der Stiel ist relativ lang, allerdings durchaus noch im Rahmen, sodass man ihn auch mit durchschnittlicher Körpergröße angenehm bedienen kann.
Zum Wischergebnis selbst können wir nichts Negatives sagen. Der Wischkopf mit gut verarbeitetem Drehgelenk lässt sich mit dem Kurzhaarbezug angenehm über den Boden führen, die Sprühfunktion dosiert die Putzmittelmenge angenehm und verteilt sie in einem angemessenen Dreieck vor dem Wischer. Was uns positiv aufgefallen ist: Das Putzmittel am Boden trocknet nach dem Wischen sehr schnell. Man muss sich hier also keine Sorgen machen, die frisch geputzte Oberfläche über einen längeren Zeitraum räumen zu müssen, um nicht den kompletten Putzfortschritt wieder zunichtezumachen. Damit ergibt sich auch kein Problem beim Einsatz auf Holzböden, Parkett und Laminat.
Nur drei kleinere Punkte hielten den Bona davon ab, die Spitze des Siegertreppchens zu erklimmen. Zum einen beginnt die Düse der Sprühfunktion zu tropfen, sobald der Tank entfernt wird. Hier scheint sich wohl restliches Reinigungsmittel zu sammeln, welches dann aus dem Wischer läuft, wenn man ihn gerade verstauen will. Die Verstaumöglichkeit ist gleich der zweite Punkt. Der Bona Spray Mop lässt sich, wenn einmal aufgebaut, nämlich nicht mehr demontieren. Stattdessen bleibt der Stiel ganz, und man muss sich eine ruhige Ecke suchen, in der man den Wischer anlehnen kann. Wir finden es etwas schade, dass man den Wischer nicht wieder in seine Einzelteile auseinanderbauen und dann beispielsweise in einem Schrank verstauen kann – platzsparend ist er trotzdem.
Schlussendlich war es aber der Preis, der dem Bona den Sieg gekostet hat. Mit rund 50 Euro ist er eines der teuersten Modelle im Test, und auch wenn man dafür gute Qualität und schöne Verarbeitung erhält, gibt es einige andere Wischer, die ebenfalls ihren Zweck erfüllen und dabei nur die Hälfte kosten.
Daris Spray Mop

- Schnelle und einfache Montage und Demontage
- Gute Wischleistung
- Gute Sprühfunktion
- Günstig
- Abgerundete Sprühflasche verkompliziert das Befüllen
Der Daris Spray Mop ist ein zuverlässiger Haushaltshelfer, der kein Loch in den Geldbeutel reißt. Geliefert in einem überraschend kleinen Karton, auf dem die Aufbau-Anleitung sowie weitere Infos aufgedruckt sind, macht der Daris einen guten ersten Eindruck. Auch der Kartoninhalt freut uns: Neben einem Anleitungsheftchen (zugegebenermaßen nicht auf Deutsch, sondern lediglich auf Englisch und Französisch geschrieben) ist recht viel Zubehör enthalten. Neben den einzelnen Wischerteilen sind drei Wischtücher und eine praktische Reinigungsbürste mit dabei, mit deren Hilfe man die Tücher von Fusseln und Haaren befreien kann.
Zugegeben: Das Material ist nichts Besonderes. Wie bei vielen anderen Sprühwischern merkt man auch beim Daris, dass hier nicht das Hochwertigste verarbeitet wurde. Nichtsdestotrotz funktioniert der Aufbau aber schnell und problemlos. Im Praxistest sind wir zudem positiv überrascht von der guten Sprühfunktion: Die löst sicher aus und zielt zuverlässig auf den Boden vor dem Wischkopf. So gut wie kein Wasser landet auf dem Wischer. Wir wollen es genau wissen und üben von oben absichtlich etwas mehr Druck auf den Sprühwischer aus, um zu prüfen, ob die Sprühfunktion dadurch fälschlicherweise ausgelöst wird. Der Spray Mop besteht diesen Test mit Bestnote.
Auch die Wischleistung an sich stellt uns zufrieden. Der Wischkopf ist wendig und bekommt Schmutz mühelos vom Boden entfernt. Einziger Wermutstropfen ist in unseren Augen die Sprühflasche selbst: Durch ihre abgerundeten Ecken kann sie erstmal aus dem Wischer herausgenommen nicht von alleine stehen. Das ist kein Beinbruch, aber die Flasche einfach unter einen Wasserhahn zu platzieren und Putzmittel einzufüllen, ist dadurch nicht möglich. Man muss die Flasche während des Befüllens die gesamte Zeit über mit einer Hand festhalten. Ein solches Design hatte uns bereits bei anderen Testkandidaten gestört.
Insgesamt überzeugt der Daris Spray Mop aber mit guter Leistung und nützlichem Zubehör zum kleinen Preis.
Außerdem getestet
Mangotime Mikrofaser-Sprühwischmopp
Ein kleiner Karton reicht dem Mangotime Mikrofaser-Sprühwischmopp für sich und seine Ausstattung vollkommen aus – der große Vorteil dieses Sprühwischers. Wer nach einem platzsparenden Modell sucht, ohne dass er viele Abstriche bei der Wischleistung machen muss, ist hier gut aufgehoben, weshalb der Mangotime es sogar eine Zeit lang in unsere Empfehlungen geschafft hat.
Der Mangotime-Sprühwischer lässt sich ohne große Probleme aufbauen, seine Funktionsweise erklärt sich von selbst. Wie auch etwa beim Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL setzt man hier auf eine handliche Plastikflasche als Putzmitteltank, die man nach Belieben selbst wieder auffüllen kann. Die Hebel- und Sprühfunktion selbst funktioniert zuverlässig: Eine ausreichende Menge an Wasser wird mit jedem Sprühstoß auf dem Boden verteilt, ohne diesen dabei zu nass werden zu lassen. Ein bisschen Feuchtigkeit kann dabei auch auf dem Wischkopf landen, nicht aber so viel, als dass es großartig stören würde.
Mit der Wischleistung des Mikrofaser-Sprühwischers sind wir auch zufrieden. Zwar schiebt er etwas Schmutz eher vor sich her, als ihn im Wischtuch aufzunehmen, den Boden bekommen wir aber trotzdem mühelos sauber. Bei der Demontage haben wir allerdings leichte Probleme, den Wischkopf wieder vom Stab zu bekommen, und müssen ordentlich Kraft anwenden. Ende vom Lied: Als sich die Teile voneinander lösen, fliegen sie uns beinahe entgegen – das geht einfacher.
Verwirrung herrschte zudem bei der Waschbarkeit der Wischtücher: Auf den Tüchern selbst ist Handwäsche vermerkt, während der Anbieter sie im Internet als waschmaschinengeeignet bewirbt. Wir machen die Probe aufs Exempel und stecken das Mangotime-Wischtuch in die Trommel und siehe da – es funktioniert einwandfrei. Preislich befindet sich der Mikrofaser-Sprühwischmopp zudem im fairen Mittelfeld. Insgesamt halten wir den Mangotime nach wie vor für einen ordentlichen Sprühwischer. Mittlerweile wurde er allerdings in Preis und Leistung übertrumpft, weshalb er seit dem Update 2026 nicht mehr in unseren Empfehlungen ist.
Mexerris US-UST-HHPBTB
Alles in allem macht der Mexxeris US-UST-HHPBTB, was er soll. Er sprüht und er wischt. Leider mangelt es bei diesem Exemplar etwas an Qualität. Der Wischer ist sehr wackelig und verhakt sich bereits bei der Montage ständig, sodass der Aufbau zum Kraftakt wird. Auch der Wassertank lässt sich schwer abnehmen, um ihn mit Reinigungsmittel zu befüllen. Der Hebel, mit dem die Sprühfunktion bedient wird, funktioniert gut. Die Düsen geben dabei relativ viel Flüssigkeit auf einmal ab und sprühen sie sehr großflächig vor die Wischplatte. Bei Holzböden sollte man also vorsichtig sein. Bei den drei mitgelieferten Wischbezügen aus Mikrofaser kann man sich entscheiden, ob man Langhaar oder Kurzhaar präferiert. Dabei ist zu beachten, dass der Langhaarbezug sehr gut gegen Haare ankommt. Gegen Dreckpartikel haben allerdings beide Arten der Bezüge keine Chance. Bei solchen Verschmutzungen muss man bei der Reinigung dann doch zum klassischen Wischmopp greifen.
Der Wischer lässt sich dank Drehgelenk gut manövrieren – auch wenn er an der ein oder anderen Stelle beim Sprühen und Wischen etwas quietscht. Wir würden nicht empfehlen, den Mexxeris zur Aufbewahrung an die Wand zu lehnen – dafür steht er viel zu instabil und rutscht schnell weg. Dafür ist die Demontage allerdings denkbar einfach. Er passt also gut und gerne auch in eine Schublade oder ein Regalfach und nimmt hier wenig Platz ein.
Wie bereits erwähnt, kamen viele der getesteten Sprühwischer in gleichen Verpackungen an. Dazu gehören neben dem Mexxeris auch der Domi-Patrol, der Wischer von Tina&Tony, der Papclean, der Homgif und auch der Homsier. Diese Produkte unterscheiden sich nur in wenigen Details wie Wassertank und Wischbezug, sind allerdings ansonsten baugleich.
Vileda Spraymax
Beim Vileda Spraymax ermöglicht eine einfache und schnelle Montage ein fast sofortiges Loswischen. Nur der Tank für die Reinigungslösung muss erst noch befüllt werden.
Auch hier lässt sich die Sprühfunktion mit den Fingern am Hebel bedienen. Die Dosierung meint es jedoch etwas zu gut. Die Flüssigkeit wird nämlich sehr weit nach vorne gespritzt, was sie zwar gut verteilt, jedoch unglücklicherweise auch an der Wand, wenn man nicht aufpasst. Die Menge könnte hier dann auf Dauer auch zum Problem für Holzböden oder Laminat werden.
Durch die großzügige Verteilung der Flüssigkeit auf den Oberflächen wischt der Vileda Spraymax allerdings gut und kommt bei der Reinigung gegen Alltagsschmutz gut an. Somit handelt es sich insgesamt um einen guten Mopp zu einem passenden Preis-Leistungs-Verhältnis.
Tina&Tony Green Mop
Der Tina&Tony Green Mop funktioniert an sich nicht schlecht, konnte uns aber trotzdem nicht überzeugen. Als Erstes fiel uns der Wassertank auf: Hier ist die Einfüllöffnung sehr klein und man kann den Tank nicht mal abstellen, um das Zielen etwas zu erleichtern. Zudem besteht er aus sehr dünnem und billig wirkendem Plastik. Auch beim Rest des Sprühwischers mangelt es an überzeugender Verarbeitung. Bereits bei der Montage verhakte sich der Wischer mehrmals, was uns einige Nerven kostete. Diese Angewohnheit, sich zu verhaken, stellte der Tina&Tony auch beim Manövrieren erneut unter Beweis – begleitet von einem unangenehmen Quietschen. Das Drehgelenk blieb immer wieder etwas hängen.
Gut ist hingegen die Sprühfunktion. Sie lässt sich einfach über den Hebel am Griff bedienen und liefert eine angenehme Menge an Flüssigkeit. Auch der Sprühradius rund um den Wischer passt. Also keine Gefahr für Holzböden oder Laminat. Gegen Haare kommen die Langhaar-Mikrofaserbezüge gut an, nur Dreck bleibt bei der Reinigung teils auf der Strecke liegen. Die Demontage gestaltete sich beinahe genauso schwierig wie die Montage zuvor. Man sollte also etwas Zeit einplanen, wenn man mit diesem Wischer hantieren möchte.
Auch beim Tina&Tony handelt es sich um einen der getesteten Sprühwischer, die in gleichen Verpackungen ankamen. Somit ist er bis auf einige kleine Details wie Wassertank und Wischbezug beinahe baugleich mit den Geräten von Mexxeris, Domi-Patrol, Papclean, Homgif und Homsier.
Domi-Patrol Wischmop Set
Der Domi-Patrol Bodenwischer unterscheidet sich optisch nicht stark von vielen anderen Modellen im Test – und auch in der Leistung schwimmt, oder sprayt, der Sprühwischer im Mittelfeld mit. Leider war die Montageanleitung unverständlich und wir mussten den Bodenwischer auf eigene Faust zusammenbauen. Dies funktionierte ganz gut, benötigte aber einige Zeit und Kraft. Der Tank für das Putzwasser muss selbstständig mit Reinigungsmittel befüllt werden und ist dafür abnehmbar.
Wenn man dann endlich mit der Reinigung loslegen kann, fällt zuerst die Bedienung der Sprühfunktion auf. Dafür ist wie bei den meisten Wischern im Test am Griff ein Hebel befestigt, ähnlich wie der einer Handbremse am Fahrrad, den man mit den Fingern zum Griff drücken muss. Dies funktioniert zwar an sich ohne großen Kraftaufwand, jedoch ist die Menge an Putzmittel, die bei einmaligem Bedienen herauskommt, nicht sehr hoch. Man muss also mehrmals drücken, um eine ausreichende Dosierung zu erreichen, was auf Dauer anstrengend werden kann. Trotzdem wischt der Domi-Patrol gut und liefert ein insgesamt zufriedenstellendes Putzergebnis auf den getesteten Oberflächen.
Wie bereits erwähnt, fiel uns auf, dass viele der getesteten Sprühwischer in gleichen Verpackungen ankamen. Dazu gehören neben dem Domi-Patrol die Modelle von Mexxeris, Tina&Tony, Papclean, Homgif und Homsier. Diese Produkte unterscheiden sich nur in wenigen Details wie Wassertank und Mikrofaserbezug, sind allerdings ansonsten baugleich.
Papclean EU-CLI-410
Der Papclean EU-CLI-410 landete im Mittelfeld, bei den meisten anderen getesteten Sprühwischern. Da er einige Schwächen aufweist, hat er es leider nicht auf die höheren Plätze geschafft. Auch hier ist die Einfüllöffnung des Wassertanks sehr klein, sodass das Einfüllen des Wassers oder Reinigungsmittels zu einer schwierigeren Aufgabe wird als nötig. Die Montage wäre zwar vom Prozess her einfach, jedoch erschwert der Mopp das Ganze etwas, da er sich an diversen Stellen verhakt.
Im Einsatz konnte uns der Papclean leider auch nicht vollends überzeugen, jedoch machte er alles in allem keinen schlechten Job. Die Hebelfunktion lässt sich gut bedienen, und das Putzmittel wird in angenehmer Menge gut verteilt. Der Wischkopf mit Drehgelenk lässt sich hierbei schön manövrieren, und man kommt überall gut hin. Die Kurzhaar-Mikrofaserbezüge haben allerdings leider keine Chance gegen Haare oder Dreck. Stattdessen wird der Schmutz nur vor dem Wischer hergeschoben.
Der Sprühwischer von Papclean benötigt sehr wenig Platz und lässt sich gut verstauen. Das Demontieren funktioniert hier reibungslos, und so hat er auch gut an kleinen Orten Platz.
Auch beim Papclean handelt es sich um einen der getesteten Sprühwischer, die in gleichen Verpackungen ankamen. Somit ist er bis auf einige kleine Details wie Wassertank und Mikrofaserbezug beinahe baugleich zu einigen anderen Modellen in unserem Test.
Homgif Sprühwischer
Der Homgif Sprühwischer wirkt auf den ersten Blick etwas hochwertiger als der Durchschnitt und gut durchdacht. Der Wassertank lässt sich hier abstellen und auch die Einfüllöffnung ist angenehm groß. Leider kann er diesen ersten Eindruck nicht dauerhaft halten. Bereits bei der Montage wurden wir enttäuscht, denn der Kontakt zwischen Wischkopf und Stiel rastet nur sehr schwer ein. Auch im Praxiseinsatz danach macht uns der Homgif Probleme: Der Stiel geht an einer Stelle mehrmals wieder auseinander. Eher suboptimal, wenn man das Bodenwischen schnell hinter sich bringen will. Das ginge nämlich so an sich sehr gut. Dank Langhaar-Mikrofaserbezug kommt der Wischer nicht nur gegen Flecken, sondern auch gegen Haare und Dreckpartikel an.
Leider ist der Stiel des Sprühwischers sehr lang – wenn man nicht gerade größer als 1,70 Meter ist, kann das zu einer etwas unhandlichen Bedienung führen. Trotzdem lässt sich der Wischkopf gut manövrieren, und auch die Sprühfunktion, die per Hebel betätigt wird, macht einen guten Job – zumindest vorerst. Nach einigen Metern hörte der Wischer nämlich auf, zu sprühen. Grund: Der Stiel war wieder auseinandergegangen … Ein enttäuschendes Ergebnis des Tests, wenn man die hohen Erwartungen bedenkt, die er anfänglich geschürt hat. Auch die Demontage verlief ernüchternd – sie funktionierte nämlich nicht wirklich. Eigentlich überraschend, wenn man bedenkt, dass der Stiel ja vorher bereits von alleine auseinanderging.
Auch beim Homgif handelt es sich um einen der getesteten Sprühwischer, die in gleichen Verpackungen ankamen. Das Gerät ist somit baugleich mit anderen Modellen in unserem Test.
Homsier HS-001
Der Homsier HS-001 machte uns bei der Montage tatsächlich Freude. Die funktionierte nämlich reibungslos und war auch ohne Anleitung schnell und einfach zu bewerkstelligen. Auch die Bedienung ist angenehm, und das Manövrieren des Wischkopfs funktioniert gut. Leider ist auch hier die Einfüllöffnung etwas klein geraten und der Tank steht nicht von alleine. Das Material an sich ist okay, nur eine Kante am Griff stört etwas, da man schnell mit der Hand darüber kratzt.
Der Wischer sprüht an sich gut, allerdings etwas rechtslastig. Hier sollte man aufpassen, dass die Flüssigkeit an der rechten Seite nicht zu viel wird. Auch gegen Haare hat der Mikrofaserbezug leider keine Chance und schiebt sie nur vor sich her. Beim Verstauen benötigt der Homsier nicht viel Platz. Das hat auch mit der einfachen Demontage zu tun.
Auch beim Homsier handelt es sich um einen der getesteten Sprühwischer, die in gleichen Verpackungen ankamen. Somit ist er bis auf einige kleine Details wie Wassertank und Mikrofaserbezug beinahe baugleich zu anderen getesteten Modellen.
Sichler NX6247-944
Der Sichler NX6247-944 hebt sich alleine bereits beim Wischkopf von vielen weiteren Sprühwischern im Test ab. Dieser lässt sich nämlich nach vorne oder hinten umklappen und kann somit beidseitig wischen. Der zweiseitige Wischbezug ist für diesen Zweck eher wie eine Socke konzipiert, die über den Wischaufsatz gestülpt wird. Der Wischkopf ist damit vergleichsweise stark beweglich, was uns aber eher einige Schwierigkeiten bereitete, da es den Sprühwischer insgesamt sehr instabil macht. Auch der Mikrofaserbezug enttäuschte uns etwas, er hinterlässt nämlich bereits nach wenigen Wischbewegungen selbst einige Fussel, die man dann gleich mit wegputzen kann.
Am Sprühwischer ist allgemein viel Plastik verbaut, und man bemerkt hier so einige Spalten und Kanten – unter anderem am Griff – die Potenzial für ein unangenehmes Kratzen an den Händen haben. Die Montage und auch die Demontage funktionieren dafür sehr einfach und schnell. Der Wassertank steht zwar nicht alleine, besitzt aber eine angenehme Einfüllöffnung.
Im Einsatz bemerkt man als Erstes den Hebel für die Sprühfunktion. Dieser ist leider so konzipiert, dass man Gefahr läuft, sich bei der Bedienung die Finger einzuklemmen. Zudem muss man ihn sehr häufig verwenden, denn der Wischer sprüht nur sehr wenig Flüssigkeit auf einmal. Man sollte hier also sehr vorsichtig sein und vielleicht auch das ein oder andere Mal die Hand wechseln, um keinen Krampf zu provozieren. Wenn dann allerdings genug Flüssigkeit vorhanden ist, wischt der Sichler-Sprühwischer sehr gut und kommt gegen alle Arten von Schmutz gut an.
Vounot Wischer mit Sprühfunktion
Der Wischer mit Sprühfunktion von Vounot gehört zu den günstigeren Modellen. Wir merken aber auch leider schnell, warum. Zwar lässt sich der Wischer mühelos aufbauen, doch schon beim Befüllen des Tanks gibt es erste Schwierigkeiten: Die Flasche ist so geformt, dass sie nicht von alleine stehen kann – ein vermeidbarer Design-Fehler. Das Befüllen des Putzmitteltanks erweist sich dadurch nämlich als echter Balanceakt. Leider kann es der Vounot dann auch beim Wischen nicht herausreißen, denn die Sprühfunktion überzeugt uns nicht: Sie ist um ein Vielfaches zu sensibel. Schon durch geringfügigen Druck auf den Wischer löst sie einen Sprühstoß aus, obwohl wir den dafür vorgesehenen Hebel gar nicht betätigt haben. Zudem schiebt das Vounot-Modell einiges an Schmutz mehr vor sich her, als ihn aufzunehmen.
Pluspunkte wie der kinderleichte Abbau und die – zugegeben durchaus praktische – mitgelieferte Reinigungsbürste reißen es nicht mehr raus.
Cleanmaxx Spray-Mopp
Es hätte so schön sein können. Das zweiseitige Wischtuch, das sowohl nass- als auch nachwischen soll, der Teleskopstiel: vielversprechende Funktionen des Spray-Mopps von Cleanmaxx. Allerdings scheitert er im Praxistest krachend an seiner schlechten Verarbeitung. Die Noppen, mit denen sich der Wischer zusammenstecken lässt, rasten nicht sicher ein, weshalb sich das Griffteil beim Testen immer wieder vom darunter liegenden Stiel löst. Das beeinträchtigt natürlich auch die Sprühfunktion maßgeblich: Wir müssen die einzelnen Teile phasenweise zusammenhalten, um wischen zu können. Dabei löst die Sprühfunktion auch dann aus, wenn wir den Hebel gar nicht betätigt haben.
Mitunter aufgrund dieser Schwierigkeiten bauen wir den Wischer ein zweites Mal komplett neu zusammen – der Cleanmaxx bleibt hier zwar stabiler als beim ersten Versuch, dennoch bleiben die schlecht verarbeiteten Einzelteile für uns ein maßgebliches Problem: Dass der Wischer nicht in seine Einzelteile zerfällt, ist kein Pluspunkt, sondern eine Mindestanforderung.
Immerhin: Wenn ein ordentlicher Sprühstoß aus dem Putzmitteltank zustande kommt und der Spray-Mopp stabil genug bleibt, wischt der Cleanmaxx zufriedenstellend. Auch das Wischtuch, das man während des Wischens wenden kann, gefällt uns an sich gut.
Bei der Demontage hakt es dann aber wieder wortwörtlich beim Auseinanderbauen von Wischkopf und Stiel: Die Teile sitzen so bombenfest aufeinander, dass es zwei Leute benötigt, um sie voneinander zu lösen. Auch wenn man für den Spray-Mopp nicht endlos tief in die Tasche greifen muss, erwarten wir doch mehr.
Enigma Sprühwischer
Beim Wort »Enigma« denkt man wohl nicht direkt an ein Gerät, das möglichst einfach und unkompliziert funktionieren soll. Tatsächlich hilft der Enigma Sprühwischer aber mehr, als er Fragen aufwirft – erfreulich. Der Wischer kommt ordentlich und kompakt bei uns an, verstaut in einem mit Anleitungen bedruckten Karton. Das ist schon weitaus mehr, als ein Großteil der Konkurrenz zu bieten hat; nicht selten halten wir da einen recht klobigen, schmucklosen Pappkarton in der Hand.
Und auch in Sachen Ausstattung trumpft der Enigma zunächst auf: Als einziger Sprühwischer im Update 2026 ist im Lieferumfang eine kleine Flasche Putzmittel enthalten. Nach kurzem Herumprobieren steht auch dieser Wischer zusammengebaut vor uns. Klein ist der Enigma im Vergleich wahrhaftig nicht: Große Menschen dürften die 137 cm freuen, kleinere eventuell ärgern. Wir kommen im Praxistest gut damit zurecht.
Vor allem der sehr gelenkige Wischkopf bereitet uns Freude beim Putzen. Mit Flecken nimmt der Enigma es mühelos auf, Krümel oder Haare werden aber eher herumgeschoben. Dennoch: Im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen fühlt sich der Enigma recht hochwertig und stabil an. Leider kommt bei der Demontage dann doch noch ein größerer Minuspunkt dazu: Den Wischkopf bekommen wir nur mit roher Gewalt vom Rest des Wischers gelöst, wir haben zwischenzeitlich sogar Angst, ihn dabei zu beschädigen. Insgesamt würden wir nicht vom Kauf abraten, insbesondere größere Menschen dürften mit dem Enigma etwas anfangen können. Das Gesamtpaket hat bei anderen Modellen aber mehr gestimmt.
Spontex Quick Spray Duo
Unser erster Eindruck des Spontex Quick Spray Duo: Hier hätte man sich mehr Mühe geben können. Der Sprühwischer erreicht uns in einem unbedruckten Pappkarton, in dem Wischer und Zubehör recht lieblos platziert sind. Nun ist das nicht per se ein K.-o.-Kriterium, dennoch bieten andere Modelle da mehr an. Apropos mehr anbieten: Beim Spontex bekommt man nur das absolute Mindestmaß. Wischer, Wischtuch, Sprühflasche – das ist okay, aber eben auch nicht sonderlich beeindruckend. Andere Sprühwischer im Test liefern für weniger Geld mehr Umfang.
Immerhin: Der Auf- und Abbau des Spontex ist kein Problem. Der große Selling Point soll das zweiseitige Wischtuch sein, mit dem man im Wechsel nass und trocken wischen können soll. Tatsächlich gefällt uns das Wischtuch an sich sehr gut: Man bekommt den Boden mit dem Kombiteil zielsicher von Staub und Flecken gleichzeitig befreit.
Allerdings erfordert das Wenden des Wischkopfes doch etwas Geschick, sodass man sich an die Handhabung zunächst erst gewöhnen muss. Zudem hakt die Sprühfunktion in unserem Praxistest immer wieder, der Spontex wirkt dadurch etwas instabil. Beim Abnehmen des Wischtuches vom Wischkopf bemerken wir einen weiteren Haken: Durch die beidseitige Mechanik greift man hier zwangsläufig von oben und unten in den vom Boden gewischten Dreck. Mit Putzhandschuhen mag das in Ordnung sein, ohne ist es etwas unhygienisch.
Leifheit Pico Spray S
Der Leifheit Pico Spray S kommt gleich mit zwei unübersehbaren Alleinstellungsmerkmalen. Das Erste: Der Sprühwischer ist zusammengebaut nur etwa 120 Zentimeter hoch – hier setzt man auf Kompaktheit. Für alle, die wenig Stauraum zur Verfügung haben, könnte das ein Plus sein. Der Wassertank hingegen ist im Vergleich unerwartet groß: Die 0,8 Liter sollten den allermeisten fürs Wischen reichen. Auch praktisch sind die Milliliter-Angaben, die auf dem Tank aufgedruckt sind.
Alleinstellungsmerkmal Nummer zwei: Die Öffnung zum Befüllen des Putzmitteltanks befindet sich an dem Ende, das zum Griff hin zeigt. Wir empfinden das als praktisch, da man so sehr einfach nochmal etwas Wasser oder Putzmittel hinzugeben kann. Generell merkt man beim Pico Spray S ebenso wie beim Leifheit Komfort-Sprühwischer Easy Spray XL die hochwertige Verarbeitung und die gehobene Materialqualität – vor allem im Vergleich zu manch anderem, recht billig wirkenden Konkurrenzmodell.
Der Aufbau bereitet uns allerdings ein paar kleinere Probleme: Zum einen ist ein Wischtuch zu Beginn so bombenfest in einem Plastikbeutel am Wischer angebracht, dass wir ziemlich kämpfen müssen, um es abnehmen zu können. Der Lieferumfang wird im Generellen sehr minimalistisch gehalten, so ist die Anleitung einfach um den Wischkopf gewickelt. Die Montage selbst besteht zwar eigentlich nur aus einem Handgriff (den Stiel auf den Wischkopf zu stecken), allerdings benötigt man für den so viel Kraft, dass wir zwischendurch Sorge haben, den Pico Spray S kaputtzumachen. Immerhin: Die Demontage geht nach dem Praxistest um einiges leichter von der Hand.
Ist der Sprühwischer aufgebaut, funktioniert die Sprühfunktion einwandfrei: Ein großer Strahl Wasser verteilt sich zuverlässig vor dem Wischkopf und benetzt gleichzeitig einen weiteren Teil des Bodens. Allerdings zahlt man für den großen Tank während des Wischens den Preis: Um den im Vergleich zierlichen Wischer zu bewegen, benötigt man etwas mehr Kraft als bei Konkurrenzmodellen. Dadurch gleitet der Wischer nicht ganz so leichtgängig über den Boden.
Insgesamt ist der Pico Spray S ein hochwertiger Sprühwischer, der durch kleinere Probleme aber nicht ganz so sehr überzeugen kann wie unsere Empfehlung desselben Herstellers.
Dirt Devil Sprühwischer
Beim Sprühwischer von Dirt Devil kommen wir beim ersten Versuch gar nicht erst zum Wischen. Der Grund: Die Einzelteile, die es aufeinanderzustecken gilt, sind so schlecht verarbeitet und verbeult, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, den Wischer überhaupt aufzubauen. Wir geben dem Dirt Devil zwar noch eine Chance und besorgen uns ein zweites Modell, bei dem die Montage auch gelingt – dennoch: So etwas darf nicht passieren. Auch bei der Demontage – dieses Mal beim zweiten Modell – haben wir Schwierigkeiten: Die einzelnen Teile lassen sich nur mit Gewalt voneinander trennen.
Was die Wischleistung bei Modell Nummer 2 angeht, sind wir zufrieden: Die Sprühfunktion macht ihren Job, der Wischkopf ist wendig und recht leichtgängig. Allerdings sind wir hier, wie auch bei einigen anderen Modellen, mit der Form der Sprühflasche unzufrieden: Das abgerundete Ende sorgt dafür, dass die Flasche nicht von alleine stehen kann. Das macht das Befüllen um ein Vielfaches komplizierter. Insgesamt haben wir mit dem Dirt Devil zu viele Ärgernisse, als dass wir ihn empfehlen könnten.
So haben wir getestet
Zu Beginn bewerten wir Material, Zubehör und Verarbeitung der Sprühwischer beim Auspacken. Anschließend prüfen wir, wie einfach und zügig sich das Gerät zusammenbauen lässt. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Anbringen und Abnehmen des Wischtuchs, der Möglichkeit zur einfachen Demontage sowie auf der Bedienbarkeit der Sprühfunktion. Diese Handgriffe gehören zum regelmäßigen Gebrauch und sind daher von zentraler Bedeutung.
Zudem testen wir bei jedem Modell die Funktionalität der Sprühmechanik sowie die Reinigungsleistung im Praxiseinsatz unter typischen Alltagsbedingungen. Zudem geben wir alle verwendeten Wischtücher – sofern möglich – nach der Bodenreinigung in die Waschmaschine, um zu überprüfen, ob und wie gut diese sich wieder reinigen lassen.
Die wichtigsten Fragen
Welcher ist der beste Sprühwischer?
Der beste Sprühwischer ist der Swiffer WetJet. Er überzeugt mit seiner sehr guten Qualität und einwandfreien Bedienbarkeit. Die Sprühfunktion ist so angenehm wie bei keinem weiteren Sprühwischer in unserem Test, und das Wischen war nicht nur schnell erledigt, sondern machte auch Laune.
Wofür sind Sprühwischer gut?
Sprühwischer eignen sich besonders gut bei kleinen Wohnungen mit wenig Stauraum. Im Gegensatz zu ihren Bodenwischer-Kollegen mit Eimer kann man sie gut auch wieder demontieren und in Schublade oder Regal verstauen. Zudem spart man sich das jedes Mal erneute Befüllen eines Eimers, da sie über einen integrierten Wasser- oder Putzmitteltank verfügen. Man kann also die Menge an verwendeter Flüssigkeit viel besser dosieren und muss nicht alles wieder wegschütten. Bei großen Flächen eignet sich aber trotzdem ein Exemplar mit Eimer besser, da die Wassertanks für diese Menge an Putzwasser meist nicht ausreichen. Auch der Grad der Verschmutzung spielt eine Rolle, da es keine Auswringfunktion gibt. Die Sprühwischer sind eher für Alltagsschmutz gedacht.
Was gehört zu einem Sprühwischer dazu?
Ein Sprühwischer besteht zumeist aus drei verschiedenen Dingen: dem Wischer selbst, einem Wassertank und dem Wischbezug. Die Wischer müssen meistens erst zu einem Stiel mit Wischkopf zusammengesteckt werden – wie einfach oder schwer diese Montage vonstattengeht, ist essenziell für die Benutzung des Geräts. Der Wassertank wird dann an einer Vorrichtung am Stiel angebracht und versorgt die Sprühdüsen mit der nötigen Flüssigkeit. Der Hebel oder Knopf zum Bedienen der Sprühfunktion befindet sich hierbei am Griff des Wischers. Die Bezüge werden schließlich meistens per Klettverschluss am Wischkopf befestigt. Es handelt sich dabei, bis auf einige Ausnahmen, um waschbare Bezüge.






































































