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Sportkopfhörer Test: Sportkopfhörer Aufmacher 2026 Kopfhörer Foto: Shokz

Der beste Sportkopfhörer

Aktualisiert:
Letztes Update: 7. August 2026

Wir haben vier weitere Sportkopfhörer getestet. An unseren Empfehlungen ändert sich dadurch nichts. Die Testberichte finden Sie wie gewohnt unter „Außerdem getestet“.

19. Februar 2026

Wir haben insgesamt neun weitere Sportkopfhörer getestet, darunter jeweils zwei von Suunto, Shokz und Auvisio, außerdem je einen von Soundcore, Teufel und Beats.

Mit dem Sennheiser Momentum Sport ist wegen des Preisverfalls unsere ehemalige Luxus-Empfehlung auf die Position des Testsiegers gerückt, auf der vorher die Sony Linkbuds Fit standen. Der Suunto Wing 2 ersetzt nun seinen Vorgänger, den Suunto Wing, als besten offenen Sportkopfhörer. Der Auvisio OHS-410.bt ist nunmehr unser Preistipp und verweist den EarFun Free Pro 3 auf die Plätze.

Die Sony Linkbuds Fit und die Earfun Free Pro 3 finden Sie fortan unter „Außerdem getestet“. Der Suunto Wing wurde aus dem Test entfernt, weil er nur noch als Restposten verfügbar ist.

1. August 2025

Wir haben sechs Hörer in offener Bauweise in den Test aufgenommen: die OpenRun Pro 2 und die OpenSwim Pro von Shokz, die Suunto Wing, die Mojawa Run Plus und die Baseus Eli Sport 1 sowie die Jlab Jbuds OpenSport.

Die Suunto Wing sind nun die Empfehlung in offener Konstruktionsweise, außerdem sind die Shokz OpenSwim Pro unsere Empfehlung für Wassersportarten.

22. Juli 2025

Unsere „Mit Bügel“-Empfehlung Adidas RPT-01 ist nicht mehr verfügbar und wurde aus dem Test entfernt.

1. Januar 2025

Wir haben die JBuds Sport ANC 4 und die Epic Sport ANC 3 von Jlab getestet, außerdem die Sony LinkBuds Fit.

Die Sony Linkbuds Fit sind unsere neuen Favoriten. Die bisherigen Testsieger Jabra Elite 7 Active sind nun unter „Außerdem getestet“ aufgeführt, auch weil der Hersteller sich aus dem Markt der Kopfhörer für Konsumenten zurückzieht.

16. Mai 2024

Wir haben mit dem Sennheiser Momentum Sport und dem LG Tone Free fit DTF7Q zwei neue Kandidaten aufgenommen. Der Sennheiser Momentum Sport ist unsere neue Empfehlung in der Luxusklasse und ersetzt damit den Elite 8 Active. Diesen finden Sie nun unter „Außerdem getestet“.

26. Januar 2024

Wir haben die EarFun Free Pro 3 getestet. Sie sind unser neuer Preistipp, weil die EarFun Free 2 nicht mehr erhältlich sind.

17. November 2023

Wir haben die Kopfhörer, die nach dem Bone-Conduction- und Air-Conduction-Prinzip arbeiten, in eine neue Kategorie verlagert. Außerdem ist der Jabra Elite 8 Active neu hinzugekommen, der stellt nun unsere Empfehlung in der „Luxusklasse“. Der Jabra Elite 7 Active ist nun unser Favorit für die meisten.

18. August 2023

Wir haben vier weitere Sportkopfhörer getestet. Der Philips TAA7607 ist jetzt unsere Empfehlung für den großen Geldbeutel. Der Sony MDR-XB510As ist fortan unter „Außerdem getestet“ zu finden.

Weitere Updates

Musikalische Unterstützung sorgt beim Sport für eine Extraportion Motivation. Deshalb sind Kopfhörer aller Art beim Joggen, Radfahren, Wandern oder im Fitnessstudio nicht wegzudenken. Seit das Smartphone dank Fitness-Apps ohnehin beim Sport stets dabei ist, ist darüber gleichzeitig auch für Unterhaltung gesorgt. Obendrein kann man mit Sportkopfhörern auch telefonieren.

Wir haben 44 Sportkopfhörer vor allem auf ihre Sporttauglichkeit getestet, aber natürlich auch ihre Klangqualität beurteilt. Davon sind 28 noch verfügbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht

Testsieger

Sennheiser Momentum Sport

Die Momentum Sport von Sennheiser bieten außer musikalischer Trainingsunterstützung auch Puls- und Temperaturmessung.
Test Sportkopfhörer: Sennheiser Momentum Sport
  • Hervorragender Klang
  • Puls- und Temperaturmessung integriert
  • Kompatibel mit Fitness-Apps
  • Nach IP55 gegen Strahlwasser geschützt

Die Sennheiser Momentum Sport bieten neben tollem Sound und Außengeräuschunterdrückung beim Sport noch Einiges mehr. So können sie dank entsprechender Sensoren neben der Pulsfrequenz auch die Körpertemperatur messen. Diese kann dann mit Hilfe der meisten Sport-Apps aufgezeichnet werden. Hierzu ist Sennheiser sogar eine feste Kooperation mit dem Anbieter Polar eingegangen.

Die besten Offenen

Suunto Wing 2

Die Suunto Wing 2 arbeiten nach dem offenen Knochenschall-Prinzip, so kann man jederzeit die Umgebung wahrnehmen. Damit man selbst wahrgenommen wird, sind die Hörer mit LEDs ausgestattet.
Test Sportkopfhörer: Suunto Wing 2
  • Sehr guter Klang
  • Solide Konstruktion
  • Nach IP66 gegen Staub und Strahlwasser geschützt
  • NFC-Verbindung
  • Mit Sicherheitsleuchten ausgestattet

Mit den Suunto Wing 2 hat man dank der offenen Bauweise stets unmittelbaren Kontakt zur Außenwelt, was besonders wichtig bei Sportarten wie Laufen, Joggen oder Fahrradfahren ist. Mit dem integrierten Blinklicht ist man zudem auch an dunklen Tagen oder bei Dämmerung gut zu sehen. Darüber hinaus lassen sich die Hörer in der App mit anderen Sport-Wearables von Suunto kombinieren.

Die besten im Schwimmbad

Shokz OpenSwim Pro

Die Shokz OpenSwim Pro eignen sich sehr gut für Wassersport. Dank Speicher und integriertem MP3-Player spielt er zudem unabhängig vom Smartphone.
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenSwim Pro
  • Guter Klang
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • Speicher und MP3-Player integriert

Die Shokz OpenSwim Pro sind als offene Knochenschall-Hörer konstruiert und eignen sich nach der Schutzart besonders gut beim Schwimmen. Dank des internen Speichers von 32 Gigabyte und der Fähigkeit, von dort MP3-Dateien abzuspielen, benötigen sie zudem kein Smartphone.

Preistipp

Auvisio OHS-410.bt

Die Auvisio OHS-410.bt sind nach IP68 selbst beim Tauchen gegen eindringendes Wasser geschützt. Dank eingebautem MP3-Player kann man auf das Handy verzichten.
Test Sportkopfhörer: Auvisio OHS-410.bt
  • Guter Klang
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • MP3-Player integriert
  • Sehr günstig
  • Keine App-Steuerung

Die Auvisio OHS-410.bt funktionieren dank integriertem Speicher und MP3-Player auch komplett ohne Handy. Sie sind nach IP68 zudem auch bei längeren Tauchgängen in geringer Wassertiefe gegen eindringendes Wasser geschützt. Es wird zwar komplett auf eine App-Steuerung verzichtet, dafür sind sie jedoch auch ausgesprochen günstig und damit unser aktueller Preistipp.

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Testsieger
Test Sportkopfhörer: Sennheiser Momentum Sport
Sennheiser Momentum Sport
Die besten Offenen
Test Sportkopfhörer: Suunto Wing 2
Suunto Wing 2
Die besten im Schwimmbad
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenSwim Pro
Shokz OpenSwim Pro
Preistipp
Test Sportkopfhörer: Auvisio OHS-410.bt
Auvisio OHS-410.bt
Test besten Sportkopfhörer: Klipsch T 5 II True Wireless Sport
Klipsch T5 II True Wireless Sport
Test Knochenschall-Kopfhörer: Shokz Open Dots 2
Shokz Open Dots 2
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenDots One
Shokz OpenDots One
Test Sportkopfhörer: Soundcore Aerofit 2
Soundcore Aerofit 2
Knochenschall-Kopfhörer Test: Shokz Openfitpro
Shokz OpenFit Pro
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Beats Powerbeats Pro 2
Beats Powerbeats Pro 2
Test Sportkopfhörer: Sony Linkbuds Fit
Sony Linkbuds Fit
Test Sportkopfhörer: LG Tone Free fit
LG Tone Free fit DTF7Q
Test Sportkopfhörer: EarFun Free Pro 3
EarFun Free Pro 3
Test besten Earbuds: JBL Reflect Aero
JBL Reflect Aero
Test Sportkopfhörer: Beyerdynamic Amiron 200
Beyerdynamic Amiron 200
Test Sportkopfhörer: Suunto Spark
Suunto Spark
Test Sportkopfhörer: Suunto Sonic
Suunto Sonic
kabellosen In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Airysporttws2
Teufel Airy Sports TWS 2
Test Sportkopfhörer: Baseus Eli Sport 1
Baseus Eli Sport 1
Test Sportkopfhörer: Mojawa Run Plus
Mojawa Run Plus
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenRun Pro 2
Shokz OpenRun Pro 2
Test Sportkopfhörer: Jlab Epic Sport ANC 3
Jlab Epic Sport ANC 3
Sportkopfhörer Test: Jlab Jbudssportanc4
Jlab Jbuds Sport ANC 4
Test besten Sportkopfhörer: Sennheiser SPORT True Wireless
Sennheiser Sport True Wireless
Test besten Sportkopfhörer: Samsung Galaxy Buds Pro
Samsung Galaxy Buds Pro
Test Knochenschall-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Zero
Beyerdynamic Amiron Zero
Test Sportkopfhörer: Jlab Jbuds OpenSport
Jlab Jbuds OpenSport
Test Sportkopfhörer: Auvisio  OHS-405.bt
Auvisio OHS-405.bt
Testsieger
Sennheiser Momentum Sport
Test Sportkopfhörer: Sennheiser Momentum Sport
  • Hervorragender Klang
  • Puls- und Temperaturmessung integriert
  • Kompatibel mit Fitness-Apps
  • Nach IP55 gegen Strahlwasser geschützt
Die besten Offenen
Suunto Wing 2
Test Sportkopfhörer: Suunto Wing 2
  • Sehr guter Klang
  • Solide Konstruktion
  • Nach IP66 gegen Staub und Strahlwasser geschützt
  • NFC-Verbindung
  • Mit Sicherheitsleuchten ausgestattet
Die besten im Schwimmbad
Shokz OpenSwim Pro
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenSwim Pro
  • Guter Klang
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • Speicher und MP3-Player integriert
Preistipp
Auvisio OHS-410.bt
Test Sportkopfhörer: Auvisio OHS-410.bt
  • Guter Klang
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • MP3-Player integriert
  • Sehr günstig
  • Keine App-Steuerung
Klipsch T5 II True Wireless Sport
Test besten Sportkopfhörer: Klipsch T 5 II True Wireless Sport
  • Hervorragender Klang
  • Sicherer, komfortabler Sitz
  • Enorme Ausdauer
  • Nach IP67 bei zeitweiligem Untertauchen geschützt
  • Wasserdichtes Lade­case
  • Kein hundertprozentiger Schutz vor dem Herausfallen
Shokz Open Dots 2
Test Knochenschall-Kopfhörer: Shokz Open Dots 2
  • Sehr guter Klang
  • Nach IP57 bei zeitweiligem Untertauchen geschützt
  • Qi-ladefähiges Case
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mäßig
Shokz OpenDots One
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenDots One
  • Sehr guter Klang
  • Qi-ladefähig
Soundcore Aerofit 2
Test Sportkopfhörer: Soundcore Aerofit 2
  • Sehr guter Klang auch beim Telefonieren
  • Lange Akkulaufzeit
  • Qi-ladefähig
Shokz OpenFit Pro
Knochenschall-Kopfhörer Test: Shokz Openfitpro
  • Sehr guter Klang
  • Einfaches Noise-Cancelling
  • Qi-ladefähig
Beats Powerbeats Pro 2
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Beats Powerbeats Pro 2
  • Guter Klang
  • Sehr sicherer Sitz
  • Einfaches Noise-Cancelling
  • Herzfrequenzmessung integriert
  • Qi-ladefähig
Sony Linkbuds Fit
Test Sportkopfhörer: Sony Linkbuds Fit
  • Hervorragender Klang
  • Perfekter Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Effizientes Noise-Cancelling
  • Nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt
LG Tone Free fit DTF7Q
Test Sportkopfhörer: LG Tone Free fit
  • Sehr guter Klang
  • Inkl. UV-Reinigung im Case
  • Sicherer, komfortabler Sitz
  • Qi-ladefähiges Case
  • Nach IP67 bei zeitweiligem Untertauchen geschützt
EarFun Free Pro 3
Test Sportkopfhörer: EarFun Free Pro 3
  • Sehr guter Klang
  • Sicherer Sitz
  • Qi-ladefähiges Case
  • Nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt
JBL Reflect Aero
Test besten Earbuds: JBL Reflect Aero
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • Kein hundertprozentiger Schutz vor dem Herausfallen
Beyerdynamic Amiron 200
Test Sportkopfhörer: Beyerdynamic Amiron 200
  • Hervorragender Klang
  • Nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt
  • Qi-ladefähiges Case
Suunto Spark
Test Sportkopfhörer: Suunto Spark
  • Guter Klang
  • Nach IP55 gegen Strahlwasser geschützt
  • Kopfgesten zuschaltbar
  • Überwachung der Nackenmuskulatur möglich
  • Perfekt in Kombination mit Suunto-Smartwatch
Suunto Sonic
Test Sportkopfhörer: Suunto Sonic
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren
  • Proprietärer Ladeanschluss
Teufel Airy Sports TWS 2
kabellosen In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Airysporttws2
  • Guter Klang
  • Sehr sicherer Sitz
  • Einfaches Noise-Cancelling
  • Enorme Ausdauer
Baseus Eli Sport 1
Test Sportkopfhörer: Baseus Eli Sport 1
  • Sehr guter Klang
  • Gute App-Steuerung
  • Im Case dreimal nachladbar
Mojawa Run Plus
Test Sportkopfhörer: Mojawa Run Plus
  • Guter Klang
  • Nach IP67 bei zeitweiligem Untertauchen geschützt
  • Störungen beim Telefonieren
Shokz OpenRun Pro 2
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenRun Pro 2
  • Sehr guter Klang
  • Nach IP55 vor Strahlwasser geschützt
  • Robuste Konstruk­tion
Jlab Epic Sport ANC 3
Test Sportkopfhörer: Jlab Epic Sport ANC 3
  • Guter Klang
  • Qi-ladefähiges Case
  • Nach IP66 vor starkem Strahlwasser geschützt
  • Ohrbügel sehr störrisch
Jlab Jbuds Sport ANC 4
Sportkopfhörer Test: Jlab Jbudssportanc4
  • Guter Klang
  • Qi-ladefähiges Case
  • Nach IP66 vor starkem Strahlwasser geschützt
  • Ohrbügel sehr störrisch
Sennheiser Sport True Wireless
Test besten Sportkopfhörer: Sennheiser SPORT True Wireless
  • Hervorragender Klang Umfangreiche App-Steuerung
  • Nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt
  • Wasserdichtes Case
  • Prinzipbedingt wenig Bassfundament
Samsung Galaxy Buds Pro
Test besten Sportkopfhörer: Samsung Galaxy Buds Pro
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche Bedienung per App
  • Case lässt sich kabellos aufladen
  • Nach IPX7 gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt
  • Kein hundertprozentiger Schutz vor dem Herausfallen
Beyerdynamic Amiron Zero
Test Knochenschall-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Zero
  • Sehr guter Klang
  • Nach IP54 gegen Spritzwasser geschützt
  • Kein hundertprozentiger Schutz vor dem Herausfallen
Jlab Jbuds OpenSport
Test Sportkopfhörer: Jlab Jbuds OpenSport
  • Guter Klang (mit entsprechenden Einstellungen)
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mäßig
  • Störrische Ohrbügel
Auvisio OHS-405.bt
Test Sportkopfhörer: Auvisio  OHS-405.bt
  • Guter Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr günstig
  • Keine App-Steuerung
Bauart
True Wireless
Offen mit Nackenbügel
Offen mit Nackenbügel
Offen mit Nackenbügel
True Wireless
Offen, True Wireless (Clip-on Design mit C-Bridge)
Offen, True Wireless
Offen, True Wireless
Offen, True Wireless
True Wireless
True Wireless
True Wireless
True Wireless
True Wireless
Offen, True Wireless
Offen, True Wireless
Offen mit Nackenbügel
True Wireless
Offen, True Wireless (Nackenbügel)
Nackenbügel
Offen mit Nackenbügel
True Wireless
True Wireless
True Wireless
True Wireless
Offen, True Wireless (Clip-on Design mit C-Bridge)
Offen, True Wireless
Offen mit Nackenbügel
Wandler
Dynamisch, 10 mm
24.2 x 15.1 mm Transduktor
Transduktor
Transduktor
Dynamisch
11,8 mm dynamisch
16 mm dynamisch
20 x 11,5 mm, dynamisch
11 × 20 mm dynamisch
dynamisch
Dynamisch, 8,4 mm
Dynamisch, 6 mm
Dynamisch, 7 mm
Dynamisch
Dynamisch
1 x Dynamisch + 1 x BA
24.2 x 15.1 mm Transduktor
10 mm dynamisch
Air-Conduction (16,2 mm dynamisch)
Transduktor
24.2 x 15.1 mm Transduktor
Dynamisch
Dynamisch
Dynamisch
Dynamisch
Dynamisch
Air-Conduction (14,2 mm dynamisch)
Transduktor
Übertragung
Bluetooth
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth
Bluetooth 6.1
BT 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 6.1
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth
Bluetooth
Bluetooth
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.2
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.2
Bluetooth 5.2
Bluetooth
Bluetooth
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Codecs (Bluetooth)
SBC, AAC, aptX, aptX adaptive
SBC, APTX Adaptive
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC, aptX
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC, LDAC
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC, LDAC, LC3
SBC, AAC
aptX adaptive, AAC, LC3, SBC
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC, LHDC
SBC, APTX Adaptive
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC, LDAC
SBC, AAC
SBC, AAC, aptX
AAC, Samsung Scalable Codec
SBC, AAC
SBC, AAC
SBC, AAC
Akkulaufzeit
ca. 4:30 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 12:00 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca 15:00 Std.
ca. 15:00 Stunden
ca. 10:00 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 15:00 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 10:00 Stunden plus 3,5 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 11:30 Stunden plus 3,5 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 5:00 Stunden plus 2 Ladezyklen
ca. 5:00 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 6:00 Stunden plus 2 Ladezyklen
ca. 15:00 Stunden plus 2 Ladezyklen
ca. 8:30 Stunden plus 4 Ladezyklen
ca. 9:00 Stunden
ca. 15:00 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 8:00 Stunden
ca. 6:00 Stunden
ca. 5:00 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 3 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 2 Ladezyklen
ca 7:00 Stunden plus 3,5 Ladezyklen
ca. 6:00 Stunden plus 2,5 Ladezyklen
ca. 7:30 Stunden plus 2 Ladezyklen
ca. 15:00 Stunden
Schutzart
IP55
IP66
IP68
IP68
IP67
IP57
IP54
IPX5
IP55
IPX4
IPX4
IP67
IPX5
IP68
IP54
IP55
IP55
IPX4
IPX4
IP67
IP55
IP66
IP66
IP54
IPX7
IP54
IP55
IP56
Lieferumfang
3 x Silikon-Eartips, 4 x Wings, Ladecase, Ladekabel, Trageschlaufe fürs Case
Ladedock, Ladekabel, Transportbeutel
Ladekabel, Ohrstöpsel, Transportcase
Ladekabel, Ohrstöpsel (2 Paar), Anpassungsband, Transportbeutel
6 x Silikon-Eartips, 3 x Wings, Ladecase mit Kabel
Ladecase, USB-C-Ladekabel
Ladekabel
Ladekabel
Ladekabel, 2 Halteringe
5 x Silikon-Eartips, USB-C-Ladekabek, Ladecase
4 x Eartips, Ladecase, USB-C-Ladekabel
3 x Silikon-Eartips, Ladecase, Ladekabel
Ladecase mit USB-C-Ladekabel, 6 x Eartips (5 x Silikon, 1 x Foam) / 3 x Wings
3 Silikon-Eartips, 3 Wings, Ladecase mit Kabel
Ladecase, USB-C-Ladekabel
Ladecase, USB-C-Ladekabel
Ladekabel, Transportbeutel
5 x Silikon-Eartips, USB-C-Ladekabek, Ladecase
USB-C-Ladekabel, Transportcase, Transportschlaufe
Ladekabel, Ohrstöpsel, Transportbeutel
USB-C-Ladekabel, Transportcase
3 x Eartips, Ladecase (mit integr. USB-C-Ladekabel plus Buchse)
3 x Eartips, Ladecase (mit integr. USB-C-Ladekabel)
6 x Silikon-Eartips, 5 x Wings, Ladecase mit Kabel
3 x Silikon-Eartips, Ladecase mit Kabel
Ladecase, USB-C-Ladekabel
USB-C-Ladekabel, Transportcase
Ladekabel
Gewicht
je 6,5 g / inkl. Case 91 g
34 g
27 g
26 g
k. A.
je 6,5 g / inkl. Case 52 g
je 6,5 g / inkl. Case 52 g
je 10 g / inkl. Case 84 g
je 11,5 g / inkl. Case 100 g
je 8,5 g, 86 g
je 4,5 g / inkl. Case 50 g
je 6 g / inkl. Case 55 g
je 5 g / inkl. Case 41 g
k. A.
je 10 g / inkl. Case 97 g
je 9,5 g / inkl. Case 77 g
31 g
je 7,5 g, 85 g
je 10 g / inkl. Case 84 g
29 g
31 g
je 8,5 g / inkl. Case 77 g
je 8,5 g / inkl. Case 81 g
k. A.
je 6 g
je 5,5 g / inkl. Case 56 g
je 9 g / inkl. Case 79 g
26 g

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Leistungsträger: Sportkopfhörer im Test

Kopfhörer, die beim Sport zum Einsatz kommen, müssen gewisse Rahmenbedingungen erfüllen: Ein Sportkopfhörer soll so sicher im Ohr oder auf dem Kopf sitzen, dass er selbst bei dynamischen Bewegungen nicht herunterfällt und womöglich verloren geht. Hier gibt es unterschiedliche Präferenzen: Manche Sportler ziehen die modernen True-Wireless-In-Ears oder auch Earbuds vor, wogegen andere zur Sicherheit nicht auf Kopf-, Nacken- oder Ohrbügel verzichten mögen. Wir haben selbst einen Kopfhörer ohne Bluetooth gefunden, welcher ganz einfach übers Kabel angeschlossen wird, denn auch dort gibt es Bedarf.

Sicher und komfortabel

Sie sind klein, komfortabel und sie lassen sich auf vielfältige Weise tragen, einer der Gründe, weswegen sich die unterschiedlichsten Ausführungen von In-Ear-Kopfhörern unter Sportlern etabliert haben. Ausgangsprodukt sind stets die In-Ears, auch Earbuds genannt. Diese gibt es in geschlossener Ausführung, welche den Hörkanal perfekt abdichtet, oder in offener, durch die die Außenwelt wahrnehmbar bleibt.

Je nach Bedürfnis sind andere Sportkopfhörer sinnvoll

Normale Earbuds verfügen über Eartipps zum Abdichten und für sicheren Halt. Außerdem haben sie zur Unterstützung mitunter noch extra Silikon-Bügelchen für zusätzlichen Halt im Ohr. Manche True-Wireless-Hörer, gerade in offener Bauweise, werden von Ohrbügeln gehalten, was bei manchen Sportarten für noch zuverlässigeren Halt sorgt. Noch zuverlässiger sind Hörer, deren Earbuds über ein Neckband miteinander verbunden sind. Die sind quasi untrennbar und können bei Nichtgebrauch einfach locker um den Hals getragen werden.

Widerstandsfähigkeit

Ein weiterer Aspekt ist mindestens genauso wichtig wie die Tragesicherheit und der Tragekomfort: Die Sportkopfhörer sollten unbedingt wasser- und schweißresistent sein, sodass sie weder während eines anstrengenden Parcours noch unter der anschließenden Dusche Schaden nehmen. Eine Zertifizierung nach der entsprechenden Schutzart sorgt hier für Transparenz.

Vorsicht im Straßenverkehr

Zum Schluss ist es wichtig, dass man die Umgebungsgeräusche noch wahrnehmen kann. Zumindest sollte die Möglichkeit bestehen. Es kann fatale Folgen haben, wenn man beim Joggen oder Fahrradfahren die Umgebung vollkommen aussperrt. Auch im Fitnessstudio kann es bei totaler Isolation durchaus zu Zusammenstößen kommen. Hier bieten sich entweder offen konstruierte Kopfhörer an oder solche, die extra Mikrofone zum Lauschen in die Umgebung haben, sodass man diese bei Bedarf »freischalten« kann.

Unser Favorit

Testsieger

Sennheiser Momentum Sport

Die Momentum Sport von Sennheiser bieten außer musikalischer Trainingsunterstützung auch Puls- und Temperaturmessung.
Test Sportkopfhörer: Sennheiser Momentum Sport
  • Hervorragender Klang
  • Puls- und Temperaturmessung integriert
  • Kompatibel mit Fitness-Apps
  • Nach IP55 gegen Strahlwasser geschützt

Die Sennheiser Momentum Sport haben mehr zu bieten als die meisten anderen von uns getesteten Sportkopfhörer: Der Hörer für das linke Ohr trägt zwei zusätzliche Sensoren, mit denen sowohl die Herzfrequenz als auch die Körpertemperatur gemessen werden. Uns erinnern diese Features an ein Projekt namens Bragi. Auch diese Hörer waren gespickt mit zusätzlichen Sensoren und entsprechenden Funktionen, bis hin zur Rufannahme per Kopfnicken beziehungsweise Ablehnen mit Kopfschütteln und Ähnlichem.

Bragi ist mittlerweile eine reine Software-Schmiede. Von der Sensortechnik hat man sich bei Sennheiser inspirieren lassen und dabei glücklicherweise auf die Bedienung per Kopfbewegung verzichtet.

1 von 4
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport
Der stoffähnliche Bezug des Cases wurde in der Sport-Version gegen Gummi ausgetauscht.
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Inears
Rund geht immer: Anders als die Hifi-Momentums sind die Gehäuse der In-Ears hier komplett abgerundet, die neuen Sensoren für Herzfrequenz und Temperatur sind im linken Hörer untergebracht.
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Usb C
Selbst der Ladeanschluss ist zusätzlich gegen Wasser und anderes Ungemach geschützt.
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Kompett
Zum Komplettset gehört neben den Eartips und den Finnen für die Passform, sowie dem Ladekabel, auch eine Trageschlaufe, die am Case befestigt werden kann.

Die Momentum Sport lassen sich einfach per Touchgesten bedienen, die zudem in der »Sennheiser Smart Control«-App individuell angepasst werden können. Des Weiteren bietet die App neben einer umfassenden Klangregelung auch Einstellungen zum Noise-Cancelling und Transparenz-Modus, ganz so wie bei den anderen Momentum-Hörern.

Wer übrigens im Eifer des Gefechts die Touchgesten nicht ganz zielsicher einsetzen kann, auch weil ein Stirnband oder eine Mütze die Hörer teilweise oder ganz bedeckt, kann sich auf die Bedienung per Tap Control, also das Steuern per Gesten in die Nähe des jeweiligen Ohrhörers, verlassen, also vor der Ohrmuschel oder auf dem Stirnband beziehungsweise der Mütze. Die Empfindlichkeit dieser Gesten lässt sich auch in der App einstellen.

1 von 9
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Start
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Eq
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Tabs
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Accueco
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Daten
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Polarstart
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Polardaten01
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Polardaten
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Momentumsport Screen Strava

Besonders gelungen ist die Einbindung der Herzfrequenz- und der Temperaturanzeige in der Sennheiser-App. Zwar sind die Daten hier lediglich Momentaufnahmen, die dank der Kooperation mit Polar allerdings in der »Polar Flow«-App auch zu Analysezwecken aufgezeichnet werden können. Das funktioniert sehr gut und weil Sennheiser das verspricht, haben wir gleichzeitig die Strava-App mitlaufen lassen, die allerdings nur die Herzfrequenz aufzeichnet. Es empfiehlt sich, True-Wireless-Hörer wie die Momentum Sport nicht unbedingt beim Fahrradfahren zu nutzen, denn wenn sie mal aus den Ohren fallen, landen sie schnell auf Nimmerwiedersehen im Straßengraben.

Puls­messung für Langzeit­tendenz

Die zur Kontrolle herangezogene Garmin-Watch zeigte übrigens ähnliche Pulswerte an, wobei hier der jeweils aktuelle Wert genauer ist, denn es wird in kürzeren Abständen gemessen. Dennoch reicht die Messung mit den Momentum Sport für eine Langzeit-Tendenz vollkommen aus. Außerdem belasten größere Abstände den Akku nicht so stark. In unserem Test erreichten die Momentum Sport eine Akkulaufzeit von viereinhalb Stunden, bei höchster Lautstärke und aktivierten Puls- und Temperatursensoren. Insgesamt können die Hörer gut dreimal im Case nachgeladen werden. Das geht sogar unterwegs, weil das Case über eine praktische Trageschlaufe verfügt.

Auch wenn der Sound der Momentum Sport an die Momentum 4 erinnert, so liefern sie hörbar mehr Punch im Tieftonbereich. Sennheiser hat die Hörer offenbar bewusst etwas sportlicher abgestimmt als die Hifi-Hörer. Das tut der musikalischen Unterhaltung gerade beim Sport natürlich keinen Abbruch, sondern bringt wie bei den meisten Konkurrenten zusätzliche Motivation.

Die Sennheiser Momentum Sport sind nicht nur klanglich eine Wucht, sie sparen zudem den Einsatz weiterer Geräte wie zum Beispiel eines zusätzlichen Pulsmessers.

Sennheiser Momentum Sport im Testspiegel

Wir haben einige Tests der Momentum Sport gefunden, allerdings wurden in keinem dieser Tests deren sportliche Eigenschaften näher getestet:

Der Test von Kopfhoerer.de vom April 2024 bescheinigt dem Momentum Sport neben seinen hervorragenden Klangeigenschaften vor allem sportliche Ambitionen und quittiert das mit einem »guten« Testergebnis, was vier von fünf Sternen entspricht:

»Wer Kopfhörer sucht, die bei der täglichen Fitness-Routine nicht nur mit gutem Klang, ANC und Transparenzmodus überzeugen, sondern zusätzlich Daten wie Herzfrequenz und Körpertemperatur über Fitness Apps aufzeichnen, erhält mit den Sennheiser Momentum Sport hochwertige In-Ears. Perfekt sind sie allerdings nicht, die neuen Superstars aus Wedemark.«

Die Hörer wurden im August 2024 auf HiFi.de getestet, sie erhielten mit 8,8 Punkten ein »sehr gutes« Ergebnis. Im Fazit heißt es:

»Wer auf der Suche nach richtig guten In-Ears ist, die sich exzellent fürs Workout eignen, ist bei den Sennheiser Momentum Sport richtig. Nur die ungenaue Bedienung und der happige Preis dämpfen die Euphorie ein Stück.«

Wobei anzumerken ist, dass der Preis im August 2026 alles andere als happig ist.

Weitere Empfehlungen

Die besten Offenen

Suunto Wing 2

Die Suunto Wing 2 arbeiten nach dem offenen Knochenschall-Prinzip, so kann man jederzeit die Umgebung wahrnehmen. Damit man selbst wahrgenommen wird, sind die Hörer mit LEDs ausgestattet.
Test Sportkopfhörer: Suunto Wing 2
  • Sehr guter Klang
  • Solide Konstruktion
  • Nach IP66 gegen Staub und Strahlwasser geschützt
  • NFC-Verbindung
  • Mit Sicherheitsleuchten ausgestattet

Die Suunto Wing 2 arbeiten wie beispielsweise die Hörer von Shokz nach dem Knochenschallprinzip, sie verschließen also die Ohren nicht. Daher kann man auch auf aufwändige Noise-Cancelling-Maßnahmen verzichten, denn wer offene Kopfhörer nutzt, will seine Umwelt unbedingt wahrnehmen. Die Schallübertragung über den Knochen hat zudem den Vorteil, dass sie auch unter Wasser funktioniert, was man von herkömmlichen Kopfhörern nicht sagen kann. Dennoch sollte man mit den Wing 2 nicht auf Tauchstation gehen, denn anders als ihre Vorgänger sind sie nach Schutzart IP66 lediglich gegen starke Wasserstrahlen geschützt. Zum Schwimmen und Tauchen empfehlen sich da eher die OpenSwim Pro von Shokz, die nach IP68 sogar bei dauerhaftem Untertauchen vor eindringendem Wasser geschützt sind.

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Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2
Der Wing 2 ist einer der beiden Kopfhörer, die Hersteller Suunto im Programm hat.
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Anschl
Am Hörer sind gleich zweierlei Ladeanschlüsse zu erkennen. Einmal die mittlerweile obligatorische USB-C-Buchse, außerdem die Ladekontakte fürs Case, an die, ob zufällig oder nicht, auch das Ladekabel des Vorgängers passt.
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Multitaste
Die Multifunktionstaste ist standardmäßig direkt am Wandlergehäuse zu finden.
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Led
Die LED-Beleuchtung zeigt den Ladevorgang an, und sorgt draußen bei Bedarf für zusätzliche Sicherheit.
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Dock
Im Case mit der Halteklammer kann der Hörer noch maximal dreimal nachgeladen werden.
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Komplett
Ladecase, Ladekabel und ein Transportbeutel gehören zum Lieferumfang.

Besonders bei Sportarten im Freien, wie Laufen, Joggen oder Fahrradfahren, ist die Wahrnehmung des Verkehrsgeschehens relevant für die eigene Sicherheit. Die Wings gehen sogar noch einen Schritt weiter: Mehrere LEDs sind in die Bügelkonstruktion integriert. Sie können wahlweise blinken oder dauernd leuchten, sodass man als Jogger oder Fahrradfahrer selbst in der Dämmerung noch gut wahrgenommen werden kann.

Anders als die meisten anderen Bügelkonstruktionen bringen die Suunto Wing eine Ladestation mit, auf der sie dreimal komplett nachgeladen werden können. Wir haben bei der Dauerbeschallung mit höchster Lautstärke 15 Stunden gemessen. Sind die LEDs aktiv, verkürzt sich natürlich die Laufzeit. Wenn es schnell gehen muss, lädt das Dock die Hörer binnen zehn Minuten für ein bis drei Stunden Spielzeit auf.

Bedient werden die Wings mithilfe dreier Tasten: Links sind zwei Tasten: eine zum Leise-Stellen, eine weitere für laut, Ein/Aus und die Bluetooth-Kopplung. Am rechten Wandlergehäuse ist eine größere Multifunktionstaste, die individuell belegt werden kann. Hiermit lässt sich wahlweise die Musikwiedergabe oder die Anrufannahme steuern.

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Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Home1
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Start1
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Home
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Kopfgesten
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Body1
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Body2
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Leds1
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing2 Screen Mfb1

Eine besondere Spezialität der Suunto Wing 2 ist die Steuerung per Kopfnicken und -schütteln zum Annehmen und Ablehnen von Telefonaten. Diese Gesten lassen sich in der Suunto-App auch als Mediensteuerung einsetzen oder ganz abschalten.

Bei den Wings der zweiten Generation können die eingebauten Sensoren zudem genutzt werden, um die sportlichen Aktivitäten zu optimieren. So können sie sogar Nackenmüdigkeit feststellen, indem die Beweglichkeit der Nackenmuskulatur analysiert wird. Außerdem lässt sich ein sogenannter »Counter Movement Jump (CMJ)«-Test vornehmen, der Aussagen über die konzentrische Kraftfähigkeit der Sprungmuskulatur zulässt.

Hauptsächlich dient die App allerdings dazu, die übrigen Wearables von Suunto zu steuern, und man hat einen direkten Draht zur Community, sobald man sich angemeldet hat. Kopfhörerfunktionen wie Klangeinstellungen oder Ähnliches sind allerdings nicht möglich.

Da ist es gut, dass es auch klanglich an den Suunto Wing 2 nur wenig zu bemängeln gibt, außer dass sie wie die meisten Knochenschall-Hörer einen etwas dünneren Bass liefern im Vergleich zu anderen Kopfhörer-Konstruktionen.

Die Suunto Wing 2 bieten beim Sport volle Unterstützung. Sie tun das auch, weil sie sich mit anderen Suunto-Geräten über die App koppeln lassen. Dies und die umfangreiche Ausstattung machen die Wings zu unserer Empfehlung in offener Bauweise.

Die besten im Schwimmbad

Shokz OpenSwim Pro

Die Shokz OpenSwim Pro eignen sich sehr gut für Wassersport. Dank Speicher und integriertem MP3-Player spielt er zudem unabhängig vom Smartphone.
Test Sportkopfhörer: Shokz OpenSwim Pro
  • Guter Klang
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • Speicher und MP3-Player integriert

Die Shokz OpenSwim Pro sind offen konstruiert, sie funktionieren nach dem Knochenschall-Prinzip (Bone Conduction), leiten also den Schall direkt über die Schläfen zum Schädelknochen, von wo aus dieser dann an das Innenohr weitergeleitet wird. Dank Schutzart IP68 eignen sie sich auch beim Schwimmen und anderen Aktivitäten im und selbst unter Wasser, der Elektronik fügt auch ein längerer Tauchgang keinen Schaden zu.

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Knochenschall-Kopfhörer Test: Shokz Openswimpro
Der OpenSwim Pro kann dank Schutzart IP68 unbedenklich mit auf Tauchstation gehen.
Knochenschall-Kopfhörer Test: Shokz Openswimpro Tasten
Die Buchse dient nicht nur zum Aufladen, per mitgeliefertem USB-Kabel kann der 32-GB-Speicher hierüber auch mit MP3-Dateien gefüllt werden.
Knochenschall-Kopfhörer Test: Shokz Openswimpro Komplett
Zum Lieferumfang gehört neben dem USB-Kabel auch ein Case, das sogar mit einem Reißverschluss ausgestattet ist.

Da die meisten Smartphones längere Tauchgänge übelnehmen und sich zudem schlecht in der Schwimmbekleidung unterbringen lassen, hat Shokz direkt einen MP3-Player im OpenSwim Pro integriert. Dieser kann auf die MP3-Dateien zugreifen, die man auf dem internen 32-Gigabyte-Speicher ablegen kann. Das Prozedere ist dabei denkbar einfach. Die MP3s werden über das mitgelieferte USB-Kabel direkt vom PC oder Laptop auf den Shokz geschoben, der nun als Ordner auf dem PC erscheint.

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Knochenschall-Kopfhörer Test: Screenshot Shokz Openswimpro Uebersicht
Knochenschall-Kopfhörer Test: Screenshot Shokz Openswimpro Tastenanpassen
Knochenschall-Kopfhörer Test: Screenshot Shokz Openswimpro Modi
Knochenschall-Kopfhörer Test: Screenshot Shokz Openswimpro Eqmodi

Nun kann man im Menü der Shokz-App wählen, ob man per Bluetooth vom Smartphone hören oder den Hörer lieber unabhängig als MP3-Player nutzen möchte. Im zweiten Fall erscheinen auch die Laufwerkstasten des Players im Menü.

Dem Klang mangelt es, wie bei allen offenen Konstruktionen, an Bassvolumen, kann sich ansonsten jedoch hören lassen, zumal es in den Klangeinstellungen die Möglichkeit gibt, den Sound auch an die besonderen Rahmenbedingungen beim Schwimmen anzupassen. Die Anweisungen der Trainerin oder des Bademeisters sind in jedem Fall deutlich zu vernehmen, und darauf kommt es ja schließlich an.

Damit ist der OpenSwim Pro unsere Empfehlung für Sport und Training im Wasser. Die Unabhängigkeit vom Smartphone eröffnet zudem weitere Einsatzbereiche.

Preistipp

Auvisio OHS-410.bt

Die Auvisio OHS-410.bt sind nach IP68 selbst beim Tauchen gegen eindringendes Wasser geschützt. Dank eingebautem MP3-Player kann man auf das Handy verzichten.
Test Sportkopfhörer: Auvisio OHS-410.bt
  • Guter Klang
  • Nach IP68 bei dauerhaftem Untertauchen geschützt
  • MP3-Player integriert
  • Sehr günstig
  • Keine App-Steuerung

Der OHS-410.bt von Auvisio funktioniert nach dem Knochenschall-Prinzip und ist zudem mit einem Nackenbügel versehen, damit er auch beim Sport nicht unversehens herunterfällt. Die Möglichkeit, MP3-Musik in den integrierten Speicher zu laden und dann über den ebenfalls integrierten Player abzuhören, macht den OHS-410.bt komplett unabhängig vom Handy. Deswegen ist er auch der ideale Begleiter im Schwimmbad, wo man für gewöhnlich eben auch kein Handy in der Badehose oder im Badeanzug stecken hat und die Entfernung zum Beckenrand für unterbrechungsfreien Bluetooth-Empfang in den meisten Fällen zu groß ist.

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Sportkopfhörer Test: Auvisio Ohs 410
Der Auvisio OHS-410.bt verfügt über internen Speicher und einen eingebauten MP3-Player, er kann damit unabhängig vom Handy genutzt werden.
Sportkopfhörer Test: Auvisio Ohs 410 Tasten
Die Bedienung erfolgt über die üblichen drei Tasten.
Sportkopfhörer Test: Auvisio Ohs 410 Anschl
Zum Laden geht nur das hauseigene Ladekabel, es hält magnetisch am Kopfhörer fest.
Sportkopfhörer Test: Auvisio Ohs 410 Kompl
Zum Lieferumfang gehört neben dem Ladekabel, zwei Paar Ohrstöpsel sowie einem Gummiband noch ein Transportbeutel.

Selbstverständlich lässt sich der Hörer allerdings auch mit dem Handy verbinden, wenngleich man hier komplett auf eine Steuerung per App verzichtet. Da müssen zur Klangregelung eben die Bordmittel reichen. Darüber hinaus lässt er sich aber wie gewohnt per Tasten. Davon gibt es hier direkt drei: neben den beiden Lautstärke-Tasten noch eine dazwischen, die zum Ein- und Ausschalten sowie für die Kopplung mit dem Smartphone notwendig ist. Außerdem dient die mittlere Taste auch zum Telefonieren.

Die Ausdauer des aufgeladenen Hörers ist mit 15 Stunden bei voller Lautstärke mehr als genug, wobei festzuhalten ist, dass er vermutlich durch den geringen Wirkungsgrad keine besonders hohe Maximallautstärke zulässt. Zum Aufladen muss man dann das Ladekabel anschließen. Hier hat man leider nicht den mittlerweile weit verbreiteten USB-C-Standard genutzt, sondern setzt auf ein hauseigenes Anschlusssystem, bei dem das Anschlusskabel per Magnet an den Kontakten des Hörers festgehalten wird. Das ist einerseits zwar sehr praktisch, andererseits darf man das Kabel keinesfalls vergessen oder gar verlieren, weil Ersatz nicht so schnell bei der Hand ist.

Da zum Lieferumfang auch zwei verschiedene Ohrstöpsel gehören, gibt es sogar eine Art Noise-Cancelling, wenn auch eher passiv, was aber kein Nachteil sein muss, da die Ohrstöpsel die Gehörgänge optimal abdichten. Der Kopfhörer überträgt unterdessen die Musik ungehindert über den Knochen.

Auch hier machen die OHS-410.bt einen ordentlichen Job, wenngleich man auf den Punch im Bass verzichten muss, wie bei allen Knochenschall-Hörern. Die großzügige Ausstattung macht den Hörer zusammen mit dem günstigen Preis zu unserem aktuellen Preistipp.

Außerdem getestet

Beyerdynamic Amiron Zero

Den Amiron Zero von Beyerdynamic gibt es in den Ausführungen Schwarz, Weiß und Sport, wobei die Sportversion der schwarzen entspricht, die mit orangefarbenen Applikationen verziert ist. Technisch gibt es keine Unterschiede. Er ist nach dem offenen Clip-on-Design konstruiert. Hierbei werden die sogenannten Sound-Kugeln und das ebenfalls kugelförmige Gehäuse für Elektronik und Akkus von einer kleinen Brücke zusammengehalten. Diese sogenannte C-Bridge klemmt den Clip zudem an die Ohrmuschel und zwar so, dass die Sound-Kugel zum Trommelfell hin ausgerichtet ist.

Genau an dieser Stelle muss man bei den Amiron Zero mitunter etwas experimentieren. Aufgrund ihrer Größe und/oder Form sitzt die Kugel mit dem Akku und der Elektronik nämlich nicht immer perfekt hinter der Ohrmuschel, sodass man hier etwas nachregulieren muss. Wenn alles sitzt, ist der Tragekomfort wie bei den meisten Clip-on-Hörern tadellos, wenngleich sie nicht selten mit dem Kinnriemen eines Fahrradhelmes kollidiert. Hier sind Bügelkonstruktionen oft besser, ganz gleich, ob der Bügel im Nacken die beiden Hörer miteinander verbindet oder jeder Hörer über einen Ohrbügel verfügt.

Die Bedienung der Hörer erfolgt über Touchgesten, wobei man die Einstellung der Lautstärke vergeblich sucht. Diese lässt sich selbst in der dazugehörigen App nicht als Geste aktivieren, sodass dazu stets das Handy bemüht werden muss.

Besagte App bietet eine Anleitung und einige Anpassungsmöglichkeiten der Touchgesten sowie eine Klangregelung, die neben vier Presets auch einen 5-Band-Equalizer für individuelle Einstellungen zur Verfügung stellt. In den Einstellungen lassen sich die Sprachansagen auf Deutsch auswählen und sogar komplett abschalten. Eine Trageerkennung und ein Timer zum Ausschalten der Hörer runden die App ab.

Die Betriebsdauer der Hörer haben wir mit etwa sechs Stunden erfasst, in denen die Musik auf voller Lautstärke läuft. Anschließend können sie im Case etwa zweieinhalbmal nachgeladen werden, womit man gut auf eine Spielzeit von insgesamt 20 Stunden kommt.

Die Schutzart nach IP54 ist für einen Sportkopfhörer eher knapp ausgelegt. Beim Duschen sollten die Beyerdynamic Amiron Zero daher besser nicht getragen werden, beim Schwimmen sowieso nicht. Zum Telefonieren eignen sich die Hörer dagegen gut, da sie mit guter Sprachverständlichkeit auf beiden Seiten der Leitung überzeugen. Ohnehin können sie mit einem ausgewogenen Klangbild überzeugen, dem es nicht an der Bass-Performance mangelt, wie so manch anderen offenen Konstruktionen. Allerdings hängt der Klang stark von der Positionierung der Klangkugel im Ohr ab, was ja wie oben angemerkt nicht immer perfekt gelingen will.

Beyerdynamic Amiron 200

Die Amiron 200 von Beyerdynamic sind im praktischen Ohrbügel-Design in offener Bauweise konstruiert. Es gibt sie außer in Schwarz und Weiß auch in der Sport-Variante mit orangefarbenen Akzenten. Technisch gibt es keine Unterschiede, allerdings sind sie nach IP54 nicht besonders gut gegen eindringendes Wasser geschützt, also nicht für alle Sportarten geeignet, und sie sollten unter der Dusche auf jeden Fall abgenommen werden. Dafür sind sie gut einzusetzen, haben durch die Ohrbügel sicheren Halt und sind selbst beim Aufsetzen eines Fahrradhelmes nicht unnötig im Weg.

Einmal aufgesetzt sind sie für 15 Stunden Musik gut, die wir wie stets bei voller Lautstärke gemessen haben. Im Case können die Hörer dann noch jeweils zweimal komplett nachgeladen werden, womit man auf eine Gesamtlaufzeit von mindestens 45 Stunden kommt. Das Case selbst kann dank Qi-Kompatibilität auch kabellos aufgeladen werden.

Die Bedienung an den Hörern erfolgt über Touchgesten. Die Sensoren dafür befinden sich in einer gut fühlbaren Mulde an jedem Kopfhörer. Standardmäßig kann man hier sogar die Lautstärke einstellen. In der dazugehörigen App kann man zudem die Gesten zum Teil individualisieren. Für den Klang gibt es vier Presets, außerdem lässt sich mit dem 5-Band-Equalizer der Klang nach eigenen Vorstellungen einstellen und entsprechend speichern. Die Sprachansage lässt sich auf Deutsch umstellen, eine Trageerkennung sowie ein Timer, der die Hörer nach einer vorgewählten Zeit abschaltet, runden die Funktionen ab. Spielt man Musik vom Handy ab, sind sogar die Laufwerksfunktionen in der App integriert. Man muss zum Pausieren oder Zappen also nicht die App wechseln.

Die Kernkompetenz liegt bei den Amiron 200 eindeutig bei der Klangqualität. Hier können die Hörer mit einer außergewöhnlich soliden, sauberen Performance im Bassbereich punkten, der gerade bei offenen Konstruktionen seinesgleichen sucht. Demgegenüber stehen unverfärbte Mitten sowie ein gut auflösender Hochtonbereich. Sie spannen bei entsprechendem Material zudem eine breite Klangbühne auf. Für Klangenthusiasten, die ihre sportlichen Aktivitäten überwiegend in trockener Umgebung betreiben, können die Beyerdynamic Amiron 200 ein echter Gewinn sein.

Suunto Spark

Anders als die bislang von uns getesteten Kopfhörer der Marke verfügen die Suunto Spark nicht über einen Nackenbügel, sondern werden jeweils mit einem Bügel hinter dem Ohr befestigt. Nach dem offenen Prinzip arbeiten sie dennoch, denn der Gehörgang bleibt auch hier weitgehend frei für die Außenwelt.

Die Ohrbügel halten die Hörer in der optimalen Position, sorgen für sicheren Halt und sind dennoch bequem. Auch mit der Radbrille oder anderen Sehhilfen gibt es kaum Probleme. Gegen Strahlwasser sind die Hörer nach IP55 auch geschützt, was allerdings nicht der einzige Grund ist, die Sparks beim Sport einzusetzen Denn wie alle Suunto-Kopfhörer sind sie eigentlich als sinnvolle Ergänzung zu den Sportuhren gedacht, wenngleich sie glücklicherweise auch eigenständig sehr gut funktionieren.

Sie tun das mit einer Akkuladung über acht Stunden lang. Rechnet man die vier Ladezyklen hinzu, die das Case liefert, kommt man gut und gerne auf über 40 Stunden, und das nach unserer Messung bei voller Lautstärke.

Bedient werden die Hörer über Touchgesten, die in der App individuell angepasst werden können. Das sollte man auch tunlichst machen und zumindest die Lautstärke-Einstellung per Touchgesten aktivieren, was standardmäßig nicht der Fall ist. Darüber hinaus kann man auch die Kopfgesten aktivieren. Dann gilt beispielsweise Nicken für die Rufannahme und Kopfschütteln fürs Auflegen beim Telefonieren.

Eins der interessanteren Features in dieser Kategorie dürfte aber das zuschaltbare Metronom sein, welches bei Bedarf die Schrittfrequenz zwischen 120 und 200 Schritten pro Minute vorgeben kann. Die integrierten Sensoren erlauben sogar, die Nackenmuskulatur zu überwachen und die App hilft dabei, diese bei Bedarf mit entsprechenden Übungen zu entspannen. Beide Features sind allerdings weniger für ambitionierte Sportler interessant, da diese in der Regel selbst wissen, wann es Zeit für Dehnungsübungen ist, beziehungsweise die Schrittfrequenz ohnehin ganz gut ohne Hilfsmittel einschätzen können.

Obwohl Suunto bei den Sparks neben einem dynamischen einen Balanced Armature (BA) Treiber einsetzt, die jeweils für unterschiedliche Frequenzen zuständig sind, klingen die Hörer besonders im empfindlichen Mitteltonbereich leicht verfärbt. Das lässt sich leider auch nicht kompensieren, jedenfalls nicht mit Bordmitteln. Die App verfügt zwar über eine Klangregelung, die versteckt sich unter dem Menü »Klingelton Modus« und bietet neben einer Höhen-, einer Bass- und einer Stimmenverstärkung noch einen 5-Band-Equalizer. Die leichten Verfärbungen in den Mitten bekommt man damit allerdings nicht wirklich in den Griff.

Shokz Open Dots 2

Auch beim Knochenschall-Erfinder Shokz hat man unlängst das Clip-on-Design von offenen Kopfhörern entdeckt und zur Perfektion weiterentwickelt, was besonders für die Open Dots 2 gilt. Das trifft insbesondere auf den Tragekomfort zu, denn nur wenige andere Clips setzen sich quasi wie von selbst in die korrekte Position. Das gilt sowohl für den Klang als auch für den Komfort, denn Nachregulieren ist in den meisten Fällen gar nicht notwendig.

Sportlich sind sie zudem nach IP57 selbst bei kurzen Tauchphasen gegen eindringendes Wasser geschützt. Eine Akkuladung hält etwa 15 Stunden, von uns gemessen bei voller Lautstärke. Im Case können die Dots 2 anschließend noch dreimal nachgeladen werden, sodass man problemlos auf eine Gesamtlaufzeit von 60 Stunden kommen kann. Das Case lässt sich anschließend entweder über USB-C oder dank Qi-Kompatibilität auch kabellos aufladen.

Die Bedienung erfolgt über eine Kombination aus Drücken und Tippen auf die kleinen, walzenförmigen Gehäuse, in denen jeweils die Elektronik und der Akku untergebracht sind. Hier lässt sich auch die Lautstärke einstellen, die Gesten lassen sich zudem in der App anpassen.

Im umfangreichen, aber übersichtlichen Menü sind zudem auch Klangeinstellungen möglich. Man kann entweder aus den vier Presets (Standard, Vokal, Bässe und Privat) auswählen oder aber den Klang nach eigenen Vorstellungen mit dem 5-Band-Equalizer anpassen und unter einem individuellen Namen abspeichern.

Neu hinzugekommen ist das Smart-EQ-Menü. Hier werden in mehreren Durchgängen Klangsignaturen eingespielt, aus denen man sich die angenehmsten aussuchen kann. Anschließend wird daraus ein quasi-individueller Sound errechnet und kann ebenfalls abgespeichert werden. Der Dolby-Audio-Schalter kann entsprechend kodierte Musik umsetzen und sorgt bei nicht kodierter Musik zumindest für etwas mehr Soundvolumen.

Allerdings kann man den Shokz Open Dots 2 auch ohne Dolby-Unterstützung einen sehr guten Klang entlocken. Sie liefern ein sehr ausgewogenes Klangbild mit gerade für offene Kopfhörer ausreichendem Bassvolumen. Mitten und Höhen bleiben dabei weitgehend unverfärbt. Die Klangqualität profitiert zudem vom perfekten Sitz der Klang-Kugeln im Ohr, der in den meisten Fällen problemlos zu erreichen ist. Ausnahme ist hier die Qualität beim Telefonieren. Spricht man über die Open Dots 2, ist man beim Gesprächspartner kaum zu verstehen.

EarFun Free Pro 3

Die günstigen EarFun Free Pro 3 sind als True-Wireless-In-Ears konstruiert. Wie üblich werden sie mit Lade- und Transportcase geliefert, inklusive des obligatorischen USB-C-Ladekabels. Zur perfekten Anpassung an die unterschiedlichsten Hörkanäle liegen insgesamt sechs Paar Eartips bei, fünf davon aus Silikon, eines aus anpassungsfähigem Schaumstoff.

Die Hörer nehmen nach IPX4 weder bei einem überraschenden Regenschauer noch beim anschließenden Duschen Schaden, Schweiß stellt also gar kein Problem dar. Die Bedienung der Free Pro 3 erfolgt ganz intuitiv per Touchgesten. Darüber hinaus lassen sie sich allerdings auch über eine App per Smartphone steuern.

Die EarFun-App ist auch für andere Kopfhörer des Herstellers zuständig. Bei den Free Pro 3 lassen sich der Grad des Noise-Canceling sowie des Transparenz-Modus in der App abstimmen, außerdem kann man die Touchgesten nach den eigenen Vorstellungen einstellen. Dank mehrerer Voreinstellungen und eines Zehn-Band-Equalizers lässt sich zudem der Klang genau nach den eigenen Vorlieben anpassen.

Mit fünf Stunden im lauten Dauerbetrieb mit Bluetooth sind die Free Pro 3 recht ausdauernd und können im Case zusätzlich bis zu dreimal komplett nachgeladen werden. Das Case selbst lässt sich dank Qi-Kompatibilität auch kabellos aufladen.

Beim abschließenden Klangtest gab es ebenfalls nichts zu bemängeln. Die Free Pro 3 unterstützen mit aptX Adaptive, AAC und LC3 ausgesprochen verlustarme Audio-Übertragungsarten. Umgesetzt werden diese in ein ansprechendes Klangerlebnis, dem es allenfalls etwas am Grundtonbereich mangelt, was man jedoch kurzerhand mithilfe des Equalizers korrigieren kann.

Sony Linkbuds Fit

Die Sony Linkbuds Fit gibt es in den Pastelltönen Aschgrün, Aschpink, Blau, Grün, Schwarz, Violett und Weiß. Das Case unserer weißen Testmuster ist zudem leicht marmoriert. Die In-Ears selbst sind außer mit den unterschiedlichen Eartips zusätzlich mit Finnen versehen. Besagte Finnen und Hüllen für die Ladebox sind auch separat erhältlich, zur weiterreichenden individuellen Anpassung. Die Hörer sind nach Schutzart IPX4 gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt.

Überhaupt sind sie mit einer griffigen Silikonschicht überzogen, die sich mit ihrem Grip sowohl beim Einsetzen in die Ohren als auch dort mit sicherem Sitz bewährt. Tatsächlich lassen sich die Linkbuds Fit nicht nur leicht einsetzen, sie bleiben auch während sportlicher Aktivitäten sicher in den Ohren und sind zudem so komfortabel, dass man sie selbst bei längerem Gebrauch kaum spürt. Sie sind mit einer Betriebsdauer allein der In-Ears von über sieben Stunden sehr ausdauernd, was mit den drei möglichen Nachladungen im Case nochmal bis auf gut 30 Stunden ausgedehnt werden kann.

Die Bedienung erfolgt mit den üblichen Touchgesten, die allerdings in der dazugehörigen App den individuellen Erfordernissen angepasst werden können. Die recht neue »Sony | Sound Connect«-App kann allerdings noch weit mehr.

Dort stehen sämtliche Noise-Cancelling-Funktionen zur Verfügung, wie bei den anderen Kopfhörern von Sony. Die App ist sogar lernfähig und kann Noise-Cancelling- und andere Funktionen sowohl an bestimmte Aktivitäten als auch Orte anpassen. Möglich sind hier sportliche Aktivitäten im Studio oder draußen. Selbst der Sound lässt sich anpassen, zum Beispiel kann man fürs Fitnessstudio eine Art Hintergrundbeschallung einstellen oder man nutzt den Sony-eigenen 360-Sound für ein beeindruckendes, dreidimensionales Sounderlebnis.

Die Sony Linkbuds Fit gehören damit zu den In-Ears, die besonders für sportliche Aktivitäten optimiert sind, was weit über die sichere und komfortable Passform hinausgeht. Klanglich sind sie in diesem Segment aktuell unschlagbar, was neben dem grundsätzlichen Klangpotential natürlich auch den umfangreichen Möglichkeiten in der App geschuldet ist.

Suunto Sonic

Der Suunto Sonic hat zwar einige Gemeinsamkeiten mit unserer Empfehlung offener Sportkopfhörer, den Wing 2, allerdings ist er etwas spärlicher ausgestattet und deshalb auch etwas günstiger. Beim Sonic handelt es sich ebenfalls um einen Hörer, der nach dem Knochenschallprinzip arbeitet, allerdings muss er ohne zusätzliche Ladestation auskommen. Die Aufladung erfolgt direkt per USB-Kabel. Allerdings erfolgt der Anschluss an den Kopfhörer proprietär per Magnetkontakt und nicht über die gängigere USB-C-Buchse. Ein passendes Ladekabel und ein Transportbeutel sind immerhin dabei.

Dank Schutzart nach IP55 ist er zwar gegen Spritzwasser und damit auch gegen Schweiß gut geschützt, allerdings sollte man intensiveren Kontakt mit Wasser meiden. Zum Duschen oder gar Schwimmen nimmt man den Suunto Sonic besser ab. Die Bedienung erfolgt über die beiden Tasten auf der rechten Seite, die sich leicht tastend voneinander unterscheiden lassen. Eine der beiden Tasten erfüllt dabei gleich mehrere Funktionen, nämlich Lautstärke plus sowie Ein- und Ausschalten und die Aktivierung des Kopplungsmodus. Ein längerer Druck führt dann zum Ein- beziehungsweise Ausschalten sowie zum Koppeln. Recht groß und prominent am Wandler auf der linken Seite findet sich zudem die Multifunktionstaste. Diese ist hauptsächlich zum Steuern der Musik und zur Rufannahme sowie zum Auflegen beim Telefonieren zuständig.

In der Suunto-App spielt der Sonic dagegen nur eine untergeordnete Rolle. So lässt sich lediglich der Klingelton des angeschlossenen Handys von Indoor auf Outdoor umstellen oder eine Zweigeräte-Verbindung einrichten. Darüber hinaus stellt die App eine Anleitung zur Verfügung und es können notwendige Updates auf den Hörer übertragen werden. Damit wars das dann.

Beim Tragekomfort ist die Nackenbügel-Konstruktion kaum zu toppen, auch der Sonic ist schon nach kurzer Zeit quasi nicht mehr zu spüren, dennoch besteht kaum die Gefahr, ihn zu verlieren. Klanglich kann er ebenso überzeugen wie sein Kollege, mit den üblichen Abstrichen in der Bass-Performance, die man bei allen Knochenschall-Hörern in Kauf nehmen muss. Die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren ist auf beiden Seiten des Telefonats sehr gut, solange sich der Umgebungslärm in Grenzen hält. Wer einen Knochenschall-Kopfhörer ohne allzu umfangreiche Features sucht, wird beim Suunto Sonic fündig und spart gegenüber dem Kollegen sogar noch etwas.

Soundcore Aerofit 2

Bei den Soundcore Aerofit 2 handelt es sich um True-Wireless-Hörer mit angebauten Ohrbügeln, die für besseren Halt, nicht nur aber auch beim Sport, sorgen sollen. Und genau das tun sie auch, und zwar zuverlässig bei unterschiedlich großen Ohrmuscheln und zudem sehr komfortabel. Die Bügel haben eine rutschfeste Beschichtung und sind zudem schwenkbar an den eigentlichen Hörern befestigt. So können sie mit wenig Aufwand in die komfortabelste und klangvollste Position geschwenkt werden und bleiben dort auch.

Die Bedienung erfolgt über Touchgesten, womit sich auch die Lautstärke einstellen lässt. Die Touchgesten kann man in der dazugehörigen App individuell anpassen, außerdem stehen diverse Soundeffekte zur Klangkorrektur zur Verfügung, ebenso wie ein Acht-Band-Equalizer für persönliche Einstellungen. Außerdem gibt es auch eine Einstellung, um virtuellen 3D-Sound zu erzeugen, wobei der Effekt aufgrund der offenen Bauweise eher dezent ausfällt. Viel interessanter ist da schon die Möglichkeit, die Übertragung auf den hochwertigen LDAC-Codec umzustellen, der als besonders verlustarm gilt. Für manche Anwender dürfte dann noch der Gaming-Modus interessant sein, der sich ebenfalls zuschalten lässt.

Die Aerofit 2 sind schon als einzelne Hörer mit zehn Stunden Spielzeit ziemlich ausdauernd. Nimmt man dann noch hinzu, dass sie mehr als dreimal im Case komplett nachgeladen werden können, so kommt man schnell auf eine Gesamtspieldauer von Hörern und Case von satten 45 Stunden. Das Case selbst lässt sich zudem dank Qi-Kompatibilität kabellos aufladen.

Die Aerofit 2 nutzen keine Knochenschall-, sondern dynamische Wandler mit sehr viel Fläche, womit sie generell, aber vor allem auch im Bassbereich ordentliche Pegel zustande bringen. Daher sind sie klanglich auch gar nicht so weit von geschlossenen Konstruktionen entfernt, zumindest wenn sie mit der Schallöffnung korrekt vor dem Hörkanal sitzen.

Shokz OpenFit Pro

Selbst der Quasi-Erfinder der Knochenschall-Kopfhörer kennt natürlich die Vorteile dynamischer Wandler. Mit den Shokz OpenFit Pro hat man dieses Schallwandlerprinzip in einer True-Wireless-Konstruktion eingesetzt. Damit sie sich zum Sport und für andere Aktivitäten eignen, sind sie natürlich offen ausgeführt, sitzen also nicht im Hörkanal, sondern davor.

Die Bügel, die um die Ohren gelegt werden, sind biegsam und haben eine rutschfeste Oberfläche, was für optimalen Halt bei maximalem Komfort sorgt. Die Bedienung erfolgt über eine Kombination von einigen echten Tasten plus Touchgesten an den Hörern. Wichtige Funktionen wie die Lautstärkeeinstellung sind standardmäßig aktiv, können aber auch in der App individuell angepasst werden. Dort findet man außer dieser Anpassung und den Klangkorrekturen auch die Möglichkeit, ein Noise-Cancelling zu aktivieren. Das Noise-Cancelling lässt sich sogar stufenlos an die Umgebungsgeräusche anpassen. Der Effekt ist allerdings prinzipbedingt relativ gering, weil die Hörer ja nicht den Gehörgang abdichten und somit große Mühe haben, den unerwünschten Außenschall mit akustischen Maßnahmen wie Antischall zu kompensieren.

Ähnlich sieht es mit der Effektivität der Dolby-Atmos-Einstellung aus, mit der die Musikdarbietung auf eine dreidimensionale Klangbühne gehievt werden soll. Auch hier sind die äußeren Bedingungen einfach zu unberechenbar, als dass man mit elektroakustischen Tricks einen dreidimensionalen Sound erreichen könnte. Wir konnten dem Sound allenfalls stellenweise eine etwas räumlichere Komponente attestieren. Ganz anders sieht es da mit dem Headtracking aus, das der OpenFit Pro ebenfalls beherrscht und bei dem die gleichen Sensoren aktiv sind wie bei Dolby Atmos. Mit dem Headtracking lässt sich der Sound stets von virtuell vor mir stehenden Lautsprechern wahrnehmen, egal ob und wie ich den Kopf bewege. Das ist beim Gaming und beim Anschauen von Filmen von Vorteil und funktioniert beim OpenFit Pro sehr gut.

Die Ausdauer der Hörer liegt mit über sieben Stunden im oberen Mittelfeld der Konkurrenz. Sie können bis zu dreimal im Case nachgeladen werden, wobei das Case selbst kabellos aufgeladen werden kann. Die In-Ears der OpenFit Pro beherrschen allerdings auch schnelles Laden, so reichen zehn Minuten Schnellladen für etwa vier Stunden Wiedergabezeit.

Den verwendeten Treibern sei Dank stehen die OpenFit Pro klanglich besser da als ihre Knochenschall-Kollegen. Sie bringen auf jeden Fall mehr Substanz in den Bass, was dem gesamten Klang mehr Volumen verleiht. Ist dann noch Dolby Atmos zugeschaltet, wirkt der Sound mitunter etwas voluminöser als ohne, aber eben nicht immer.

Shokz OpenDots One

Mit den Shokz OpenDots One geht Sound-Spezialist Shokz einmal mehr neue Wege. Die Hörer der OpenDots sind im Clip-Design konstruiert, sie werden also an die Ohrmuschel geklipst. Idealerweise genau oberhalb des Ohrläppchens, und zwar so, dass die kleine Kugel, in der der Schall erzeugt wird, möglichst vor dem Gehörgang sitzt. Weil dieser dabei jedoch nicht abgedichtet wird, gehören auch die OpenDots One zu den offenen Konstruktionen. Die In-Ears sind nicht für links und rechts gekennzeichnet, müssen sie auch nicht, weil sie mechanisch gleich sind und automatisch die Seite erkennen, sobald sie eingesteckt sind.

Es gibt die OpenDots in Rosa, Grau und Schwarz und sie sind nach IP54 gegen Eindringen von Spritzwasser geschützt. Das allein spricht noch nicht für eine Verwendung beim Sport, schließlich ist diese Schutzart ja schon beinah Standard. Für den Einsatz beim Sport und anderen Aktivitäten spricht die komfortable und gleichzeitig sichere Art des Tragens. Hier liegen sie mit den Ohrbügel-Konstruktionen fast auf einer Höhe, können aber einen höheren Komfort im Zusammenspiel mit einer Brille für sich verbuchen.

Die Bedienung erfolgt, wie meistens üblich, über Touchgesten, die allerdings bei dieser Konstruktion anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sind. In der App lässt sich ein Großteil der Gesten anpassen, darüber hinaus lässt sich der Klang anpassen. Es stehen insgesamt vier Klangpresets zur Verfügung, neben der Einstellung »Standard« gibt es noch »Vocal« für besonders klare Stimmwiedergabe und eine Bassanhebung. Der Privat-Modus senkt die Lautstärke etwas ab, damit die Umgebung nicht gestört wird, und hebt gleichzeitig die Mitten leicht an, um trotzdem eine gute Sprachverständlichkeit beizubehalten. Für eine individuellere Klangkorrektur steht ein Fünf-Band-Equalizer zur Verfügung, und der Dolby-Modus soll für etwas räumlicheren Klang sorgen.

Die Ausdauer der winzigen Hörer liegt bei beachtlichen sieben Stunden, sie können bis zu dreimal im Case nachgeladen werden, wobei das Case selbst kabellos aufgeladen werden kann.

Klanglich liegen die OpenDots One im Vergleich zu anderen offenen Hörern und erst recht zu reinen Knochenschall-Hörern deutlich weiter vorn. Liegen die Schallöffnungen der Kugeln genau vor dem Hörkanal, was nicht schwer ist, können sie beinah mit geschlossenen In-Ears mithalten. Besonders für Brillenträger oder Träger einer Sportbrille sind solche Clip-Konstruktionen eine Alternative zu Ohrbügeln.

Auvisio OHS-405.bt

Der Auvisio OHS-405.bt ist gewissermaßen der kleinere Bruder unseres Preistipps. Anders als jener hat der OHS-405.bt keinen MP3-Player an Bord und ist somit auf das Smartphone als Zuspieler angewiesen. Auch seitens der Bedienung gibt es einen kleinen Unterschied: Beim OHS-405.bt sind die Bedientasten nämlich an der Oberseite der Bügel angebracht und nicht wie üblich an der Unterseite. Außerdem liegen die drei Tasten sehr nah beieinander und fühlen sich beim Betätigen eher schwammig an, was die Bedienung unnötig erschwert.

Positiv ist zu vermerken, dass man hier auf die gängige USB-C-Buchse zum Laden zurückgegriffen hat. Das passende Kabel liegt bei, womit sich der Lieferumfang dann allerdings auch erschöpft. Dafür ist der Hörer noch günstiger als sein Kollege, kann aber mit ähnlicher Klangsignatur aufwarten, zumindest wenn man hier wie dort der Position des Bügels und damit dem Wandler an der Schläfe ein wenig Aufmerksamkeit schenkt. Das sollte man schon deshalb machen, weil der Hörer wegen des knapp bemessenen Wirkungsgrades keine besonders hohen Pegel erzeugt. Dafür überzeugt er auch beim Telefonieren mit ordentlicher Sprachverständlichkeit auf beiden Seiten des Gesprächs.

Bleibt nur noch die Ausdauer zu erwähnen und dass der OHS-405.bt wie die meisten Bügel-Konstruktionen ohne Ladestation auskommen muss. Das hält der Auvisio-Hörer dann auch für satte 15 Stunden bei voller Lautstärke durch. Wenn man kaum Ansprüche an ein Paar offener Sportkopfhörer stellt, tut der geringe Preis des OHS-405.bt nicht wirklich weh, selbst dann nicht, wenn es mal unverhofft aus der Umkleide verschwinden sollte.

Beats Powerbeats Pro 2

Die Beats Powerbeats Pro 2 sind mit Ohrbügeln für besseren Halt auch bei sportlichen Betätigungen ausgestattet. Hinzu kommt ein integrierter Pulsmesser, der die sportliche Seite der Hörer noch deutlicher unterstützt.

Die Bedienung erfolgt nicht per Touch, sondern mit echten Tasten, womit es beim Sport weniger Fehlbedienungen geben soll. Eine App gibt es natürlich auch. Hier gibt es erstmal eine Kurzanleitung zu den wichtigsten Dingen, wie einem korrekten Sitz der In-Ears und den Bedienelementen. Auch wie man die Herzfrequenz an die Fitness-App im Handy oder an andere Geräte übertragen kann, lässt sich dort nachlesen.

Das Noise-Cancelling beschränkt sich auf die notwendigsten Modi, wie ein einfaches Noise-Cancelling, einen Transparenzmodus und den normalen Modus, in dem beide deaktiviert sind. Wir müssen allerdings vorausschicken, dass die Powerbeats Pro 2 nicht wirklich gut abdichten, was unter anderem auch an den Bügeln liegt. Hier hat der sichere Sitz eindeutig Vorrang vor einem akustisch perfekten Sitz. In geringem Maße lassen sich in der App zudem die Gesten für die Anrufsteuerung anpassen.

Mit aktivem Noise-Cancelling und bei voller Lautstärke spielen die In-Ears über neun Stunden lang. Sie können außerdem dreimal im Case nachgeladen werden, sodass man auf eine gesamte Spielzeit von über 40 Stunden kommt. Das Case lässt sich anschließend oder auch zwischendurch wahlweise per USB-C-Kabel oder dank Qi-Kompatibilität auch kabellos aufladen.

Die Powerbeats Pro 2 klingen ganz ordentlich, wenngleich auch etwas zurückhaltend im Bass, was wiederum an dem aus akustischer Sicht nicht ganz perfekten Sitz in den Ohren liegt. Beim Telefonieren ist die Sprachverständlichkeit auf beiden Seiten immerhin zufriedenstellend.

Teufel Airy Sports TWS 2

Die Teufel Airy Sports TWS 2 führen schon ihr bevorzugtes Einsatzgebiet im Namen. Dafür spricht auch die Konstruktion mit den Ohrbügeln, die sicheren Halt der In-Ears selbst bei sportlichen Aktivitäten verspricht. Die Schutzart nach IPX4 ist dagegen kaum ein Indiz, denn dieser minimale Schutz vor eindringendem Wasser und Schweiß gehört bei den meisten In-Ears mittlerweile zum Mindeststandard.

Die In-Ears selbst lassen sich gut aus dem Case nehmen, die Bügel sind gleichermaßen weich und biegsam, sodass sie bequem und sicher in den Ohren sitzen. Allerdings steht auch hier ein sicherer über dem akustisch perfekten Sitz.

Bedient werden die Airys über Touchgesten, die in der App angepasst werden können. Was allerdings beim Sport noch wichtiger ist: Die Touchflächen lassen sich komplett abschalten, um Fehlbedienungen möglichst auszuschließen. Der Airy Sports TWS 2 verfügt zumindest über ein rudimentäres aktives Noise-Cancelling. Hier steht neben dem eigentlichen Noise-Cancelling auch ein Transparenzmodus zur Verfügung, außerdem können beide ausgeschaltet werden. Mit aktiviertem Noise-Cancelling und bei voller Lautstärke halten die In-Ears etwa elf Stunden durch. Inklusive dreifachem Nachladen im Case ergibt sich dann eine gesamte Laufzeit von knapp 45 Stunden. Ist das Noise-Cancelling deaktiviert, kommt man sogar auf satte 15 Stunden, die sich dann inklusive Nachladen auf gut 60 Stunden summieren.

Wie schon erwähnt liegt das Hauptaugenmerk bei den Airy Sports TWS 2 im sicheren Sitz, womit die akustische Abdichtung eher zweitrangig ist. Quittiert wird das mit einem eher dünnen Klang, mit wenig Substanz im Bass. Das lässt sich dann wahlweise mit der Klangeinstellung in der App korrigieren oder man schaltet einfach das Noise-Cancelling zu. Beim Telefonieren ist der Gesprächspartner zwar gut zu verstehen, allerdings kommt die eigene Stimme nur stark verzerrt und damit kaum verständlich auf der anderen Seite an.

Shokz OpenRun Pro 2

Die Shokz OpenRun Pro 2 verfügen über ein kombiniertes Wandlersystem aus Knochenschall und Air Conduction. Für kleinere Köpfe gibt es die Hörer als Mini-Ausführung mit kürzerem Bügel. Technik und Preis sind gleich.

Wie alle Hörer in offener Bauweise sitzen die Shokz OpenRun Pro 2 nicht in den Ohren, sondern davor – sodass sämtliche Geräusche von außen ebenfalls ins Ohr gelangen. Sie werden dabei von kleinen Ohrbügeln hinter dem Ohr am Schädelknochen gehalten und der Nackenbügel gibt zusätzlich Halt. Sollten sie dennoch mal unsanft auf den Boden fallen, macht das den Kopfhörern nichts aus. Selbst Schweiß oder Regentropfen beschädigen die Hörer nicht, unter der Dusche oder gar im Schwimmbad stoßen sie mit der Schutzart IP55 an ihre Grenzen.

Am rechten Bügel sind zwei Tasten, die man selbst bei aufgesetzten Kopfhörern einfach findet und die auf Druck gut reagieren. Eine Kombitaste dient zum Ein-/Ausschalten sowie zum Koppeln und Lauterstellen, die andere stellt die Ohrhörer leiser. Direkt auf dem linken Hörer gibt es einen Multifunktionsknopf, mit dem sich die Telefonfunktionen sowie das Zappen durch die Musikstücke organisieren lassen.

Außer über die Tasten lässt sich der OpenRun Pro 2 natürlich auch per Smartphone-App bedienen. Dort stehen mehrere Klang-Modi zur Auswahl: Neben den Modi »Standard« und »Gespräch« können noch gezielt die Bässe oder die Höhen angehoben werden. Für individuelle Einstellungen steht zudem ein Fünf-Band-Equalizer zur Verfügung. Damit kann man dann mehrere eigene Einstellungen vornehmen und sogar mit individuellem Namen abspeichern.

Nur knapp verfehlen die OpenRun Pro 2 unsere Empfehlung für Sportkopfhörer in offener Bauweise, was unter anderem daran liegt, dass die Suunto Wing 2 nach IP66 deutlich besser gegen eindringendes Wasser geschützt sind und auch sonst interessantere Features für Sportler zu bieten haben.

Mojawa Run Plus

Die Mojawa Run Plus arbeiten nach dem Knochenschall-Prinzip und eignen sich besonders gut als Unterstützung beim Laufen. Dabei fällt sogleich auf, dass der Nackenbügel etwas starrer ist als bei den meisten Konkurrenten. Was beim Laufen noch unproblematisch ist, wirkt sich beim Einsatz beispielsweise mit einem Fahrradhelm negativ auf den Tragekomfort aus.

Die Bedienung des Modells erfolgt über eine gut zu ertastende Kombitaste auf der linken Seite. Die Lautstärke wird dagegen über eine Touchfläche am Bügel direkt hinter dem rechten Ohr per Bluetooth vorgenommen, dort lässt sich zudem auch der Sprachassistent aktivieren. Auch hier wird es mit aufgesetztem Fahrradhelm schwierig mit der Bedienung, sodass im Grunde ein beliebter Einsatzbereich der meisten offenen Konstruktionen quasi wegfällt. Beim Schutz gegen eindringendes Wasser hat man bei den Mojawa Run Plus dagegen ganze Arbeit geleistet, die Hörer dürfen nach IP67 sogar kurzzeitig untertauchen. Auch die Schnellladefunktion schlägt positiv zu Buche.

Der Klang der Run Plus ist erwartungsgemäß eher dünn, dafür aber kaum verfärbt. Beim Telefonieren kommt man auf der Gegenseite dagegen nur sehr verzerrt an und ist kaum zu verstehen.

Jlab Jbuds OpenSport

Die Jlab Jbuds OpenSport sind offen konstruiert, sie arbeiten nach dem Air-Conduction-Prinzip und sind als True-Wireless-Kopfhörer mit Lade- und Transport-Case ausgestattet. Das Air-Conduction-Prinzip funktioniert wie bei den normalen In-Ears, nur dass die Jbuds OpenSport eben nicht ins Ohr gesteckt werden, sondern davor, und damit das Gehör offen für Außengeräusche lassen.

Sie werden mittels Bügeln hinter den Ohrmuscheln in Position gehalten, diese sind bei den Jbuds OpenSport aber derart dick und zudem ausgesprochen störrisch, sodass sie nicht nur Probleme beim Einsetzen machen, sie erweisen sich auf Dauer auch als ziemlich unkomfortabel.

Bedient werden sie mit den üblichen Touchgesten. In der dazugehörigen App können diese individuell angepasst werden, außerdem gibt es dort eine Umschaltung zwischen Musik- und Filmmodus. Über einen Equalizer kann der Sound individuell angepasst werden und die Lautstärke lässt sich im »Sicheres Hören«-Menü wahlweise auf 85 oder 95 Dezibel begrenzen. Trotz ihrer Funktionsvielfalt ist die App sehr übersichtlich geworden und lässt sich entsprechend einfach bedienen.

Baseus Eli Sport 1

Die Baseus Eli Sport 1 arbeiten nach dem Air-Conduction-Prinzip. Hierbei befindet sich die Schallöffnung vor den Ohren und lässt daher den Außenschall ungehindert durch. Daher gehören sie zu den Open-Ear-Konstruktionen. Prinzipiell handelt es sich bei den Eli Sport 1 zwar um True-Wireless-Hörer, zum Lieferumfang gehört jedoch ein Bändchen, das die beiden Hörer bei Bedarf miteinander verbindet, sodass sie auch locker um den Hals getragen werden können.

Im mitgelieferten Ladecase können die Eli Sport 1 bis zu dreimal nachgeladen werden. Bei einer Laufzeit der Hörer von gut sieben Stunden erhöht sich diese auf mindestens 28 Stunden. Bei normaler Lautstärke sind sogar 30 Stunden möglich. Außerdem findet sich eine Pairing-Taste am Case, falls es mit der Bluetooth-Verbindung mal nicht auf Anhieb passt.

Die Bedienung erfolgt über die großzügigen Touchflächen der Hörer, inklusive der Lautstärkeeinstellungen. Das Smartphone kann also getrost in der Tasche bleiben.

Dennoch können die Baseus auch per App bedient werden. Dort gibt es eine individuelle Einstellung der Gestensteuerung und einen Niedriglatenzmodus, sodass Filme oder Spiele lippensynchron genossen werden können. Mit einem einzigen Schalter lässt sich der Basspegel kurzerhand anheben. Wer mehr Optionen zur Klangeinstellung haben möchte, findet diese im Equalizer-Modus.

Klanglich liegen die Open-Ear-Kopfhörer Eli Sport 1 auf recht hohem Niveau und können zudem mit ordentlicher Basssubstanz aufwarten. Die übersichtlich gestaltete App und die praktische Trageschlaufe runden das günstige Angebot ab.

Jlab Epic Sport ANC 3

Die Jlab Epic Sport ANC 3 sind als True Wireless konstruiert. Die In-Ears sind mit Ohrbügeln versehen, die bei sportlichen und anderen Aktivitäten für zusätzlichen Halt sorgen. Allerdings sind genau diese Bügel das Problem: Sie sind recht voluminös und verharren zudem widerspenstig in der vorgegebenen Form.

Dadurch sind sie alles andere als komfortabel. Schon nach kurzer Zeit sorgen sie für unangenehmen Druck hinter den Ohren. Der sich noch verschlimmert, wenn man Brillenträger ist oder etwa eine für die Sportart notwendige Brille trägt. Außerdem lassen sie sich die Schallwandler nicht immer perfekt im Gehörgang platzieren, was wiederum Auswirkungen auf den Klang hat.

Die Bedienung erfolgt über Touchgesten an den Hörern und über die App von Jlab. Die hat außer einer Anleitung für die Touchgesten, einem direkten Zugang zum Shop und einigen wenigen Einstellmöglichkeiten allerdings nicht viel zu bieten.

Wenn die Epic Sport ANC 3 korrekt sitzen, entfalten sie einen ordentlichen Klang, sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren. Die Akkulaufzeit geht mit fünf Stunden in Ordnung, zumal sich die Epic Sport ANC 3 im Case noch jeweils dreimal nachladen lassen. Das Case selbst lässt sich dank Qi-Kompatibilität sogar drahtlos aufladen. Das USB-C-Ladekabel ist praktischerweise fest angeschlossen und damit immer dabei. Darüber hinaus gibt es trotzdem noch eine USB-C-Buchse.

Für den Preis sind die Epic Sport ANC 3 zwar sehr gut ausgestattet, allerdings kann das die Mängel beim Tragekomfort kaum wettmachen, denn die Hörer können ihr Potenzial nur in den wenigsten Fällen ausspielen.

Jlab Jbuds Sport ANC 4

Die Jlab Jbuds Sport ANC 4 sind etwas günstiger als die ähnlich aufgebauten Epic Sport ANC 3. Die Konstruktion ist die gleiche, hat daher auch die gleichen Mängel beim Tragekomfort. Auch hier sind die Ohrbügel viel zu störrisch, um außer für festen Halt auch für Tragekomfort sorgen zu können.

Die Bedienung erfolgt ebenfalls über Touchflächen an den Hörern und über die App von Jlab. Die Akkulaufzeit ist mit über sieben Stunden sogar noch länger als bei den teureren Kollegen, damit kommt man inklusive Case auf gut 30 Stunden. Das Case selbst lässt sich dank Qi-Kompatibilität drahtlos aufladen, das USB-C-Ladekabel ist auch hier fest angeschlossen, also immer dabei. Einzige Sparmaßnahme gegenüber den Epic Sport ANC 3 scheint das Fehlen der zusätzlichen USB-C-Buchse zu sein. Außerdem ist uns aufgefallen, dass die Jbuds Sport ANC 4 nur die Codecs SBC und AAC beherrschen, wohingegen bei den Geschwistern außerdem per LDAC besonders verlustarm übertragen wird.

Dennoch gibt es auch hier bei gutem Sitz ein ordentliches Klangerlebnis, was wiederum durch den geringen Tragekomfort getrübt wird.

LG Tone Free fit DTF7Q

Wie eigentlich alle In-Ears von LG haben auch die Tone Free Fit DTF7Q eine integrierte UV-Reinigung der Hörer. Um die Hörer auch bei sportlichen Aktivitäten gut nutzen zu können, sind sie laut IP67 zudem auch bei kurzem Eintauchen ins Wasser geschützt und sitzen sicher in den Ohren.

Für den Sitz sind hauptsächlich die speziellen Finnen oder Flügelchen zusammen mit den Eartips in mehreren Größen verantwortlich. Die In-Ears werden mit einem leichten Dreh in die Ohrmuscheln eingesetzt und bleiben dann selbst bei starken Bewegungen sicher an Ort und Stelle, weil besagte Flügelchen sich eng in die Falten der Ohrmuschel schmiegen.

Dort können sie dann für beste Soundunterstützung beim Sport und anderen Aktivitäten sorgen, denn auch bei den Free Fit DTF7Q ist LG eine Kooperation mit der Klangschmiede Meridian eingegangen. Das äußert sich vor allem in ausgewählten Presets. Bezeichnend ist zudem, dass der Stereo-Sound bei Bedarf stets aus der gleichen Richtung zu kommen scheint, unabhängig von der Kopfbewegung. LG nutzt dafür Bewegungssensoren in den In-Ears und die Headtracking-Algorithmen von Dolby Atmos. Darüber hinaus sind diverse Noise-Cancelling- und Transparenz-Einstellungen möglich, sodass man nach Belieben mehr oder weniger an den Geräuschen der Außenwelt teilnehmen kann.

Das Hörvergnügen war zwar bei unserem Test nach gut fünf Stunden beendet, wir stellten die Lautstärke allerdings wie stets beim Test auf die höchste Stufe. Mit moderater Lautstärke-Einstellung halten die Akkus natürlich länger, sie können anschließend noch zweimal im Case aufgeladen werden. Laut Hersteller werden die Silikon-Eartips per UV-Licht nahezu keimfrei gemacht und sind aus hypoallergenem Material, wodurch sie auch für Allergiker geeignet sein sollen. Das Case selbst kann dank Qi-Fähigkeit auch kabellos aufgeladen werden.

Klanglich bieten die Free Fit DTF7Q beste Unterstützung beim Sport, außerdem sitzen sie ziemlich sicher in den Ohren und müssen bei der anschließenden Dusche nicht herausgenommen werden.

JBL Reflect Aero

Die JBL Reflect Aero sind nach IP68 selbst bei längeren Tauchaktionen gegen eindringendes Wasser geschützt. Die Idealbesetzung also für Sportler und alle, die auch in nasser Umgebung nicht auf ihre Kopfhörer verzichten mögen. Das Ladecase ist zudem mit einer fest angebrachten Handschlaufe versehen, sodass man es locker am Handgelenk oder anderweitig sicher befestigen kann.

Die Akkulaufzeit ist dagegen eher mittelmäßig: Sechs Stunden Dauerbetrieb mit Bluetooth in unserem Test sind zwar standesgemäß, anschließend können die Kopfhörer aber nur zweimal im Case nachgeladen werden, was eindeutig zu wenig ist. Immerhin sind die Kopfhörer mit einer Schnellladefunktion ausgerüstet.

Die Bedienung, etwa das Starten und Stoppen der Musik, erfolgt wie üblich über Touch-Gesten an den Earbuds. Darüber hinaus steht eine umfangreiche App-Steuerung mit individueller ANC- und Transparency-Anpassung, Klang-, Sitz- und ANC-Korrektur auch anhand einer Gehörgangsanalyse zur Verfügung. Diverse Klang-Presets und individuelle EQ-Einstellungen runden die Bedienung per App ab.

Eine Klangkorrektur ist dagegen kaum notwendig, denn die Kopfhörer klingen sehr gut, wenngleich der Bass und auch der Hochtonbereich nicht so weit ausgereizt werden, wie das bei teureren Kopfhörern der Fall ist. Die Ohrhörer sind damit schöne In-Ears, die sich zum Sport eignen – nicht nur, weil sie wasserdicht sind.

Klipsch T5 II True Wireless Sport

Statt im edlen, schweren Case aus Metall – wie die Geschwister – stecken die Klipsch T5 II True Wireless Sport in einem großen Kunststoff-Case. Das hat es allerdings in sich – sogar buchstäblich, denn im doppelwandigen Deckel raschelt eine kleine Portion Silica-Gel, jene Krümel, die auch in Verpackungen gelegentlich für trockene Verhältnisse sorgen. Hier sind sie fest eingebaut, um das Innere des Cases und damit auch die Kopfhörer trocken zu halten.

Damit das Case schön wasserdicht abschließt, ist der Deckel rundum mit einer Dichtung versehen. Der Verschluss arbeitet mit Hebelkraft und erinnert an den Verschluss von Weckgläsern oder den Bügelverschluss mancher Bierflaschen. Genau deshalb ist das Ladecase wasserdicht verschlossen. Die In-Ears selbst sind nach IP67 wasserdicht und dürfen sogar kurz untertauchen.

Zu den normalen Eartips gehören bei der Sport-Version zusätzliche Hooks unterschiedlicher Größe, damit sitzen die Kopfhörer auch beim Sport sicher in den Ohren und dichten entsprechend gut ab. Die App bietet neben der Möglichkeit, Updates auf die In-Ears-Kopfhörer zu spielen, auch die Möglichkeit einer individuellen Klanganpassung. Es gibt zudem einen Transparenz-Modus, der die Außenwelt mehr (Position X) oder weniger (Position Y) durchlässt, was z. B. hilft, beim Joggen Zusammenstöße zu vermeiden.

Die T5 II True Wireless Sport können zudem klanglich voll überzeugen. Die Feindynamik, gerade im sensiblen Mittelhochton- und Hochtonbereich, sucht in dieser Preisklasse ihresgleichen. Bei der Tieftonwiedergabe kann die Sport-Variante sogar noch präziser agieren, da sie mit den zusätzlichen Hooks das Ohr noch besser abdichtet. Damit ist der Kopfhörer einer der musikalischsten Begleiter beim Joggen und anderen sportlichen Aktionen.

Samsung Galaxy Buds Pro

Die Form der Samsung Galaxy Buds Pro wurde nach ergonomischen Gesichtspunkten optimiert, ohne dass man sich allzu sehr am Mainstream orientiert hätte. Sie lassen sich sehr leicht einsetzen und schmiegen sich mit ihrer organischen Form perfekt an das Innere der Ohrmuschel an.

Die Kopfhörer rutschen wie von selbst in die richtige Position, sitzen sicher an und dichten schön ab. Dadurch kann sich nicht nur der Sound besser entfalten, auch das Active-Noise-Cancelling hat einen leichteren Job. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Ambient-Modus zuzuschalten.

Die Akkulaufzeit der In-Ear-Kopfhörer beträgt in unserem Test sieben Stunden, im Case lassen sie sich dann noch dreimal komplett aufladen und es bleibt trotzdem noch eine Reserve. Die Wasserdichtigkeit ist nach IPX7 selbst bei kürzeren Tauchgängen gegeben.

Klanglich reichen die In-Ears vom tiefsten Basskeller bis hin zu den feinsten, glitzernden Höhen, alles wird im Test sauber und präzise von den Galaxy Buds Pro wiedergegeben. Dabei wirken weder die Bässe aufgesetzt oder angedickt, noch hilft man bei tiefen und hohen Frequenzen mit einer Loudness-Abstimmung nach.

Sennheiser Sport True Wireless

Die Sennheiser Sport True Wireless sind für den sportlichen Einsatz optimiert. Die In-Ear-Kopfhörer sind nach IP54 gegen Spritzwasser von allen Seiten geschützt, was neben der Dusche auch Schweiß betrifft. Auch das Case selbst ist gegen Eindringen von Wasser geschützt, was mindestens ebenso praktisch ist wie die mitgelieferte Trageschlaufe.

Ansonsten gibt es von Sennheiser gewohnt gute Kost, sowohl was die Klangqualität betrifft, als auch was die Bedienung und den Komfort angeht. Bedient werden die Kopfhörer mit der »Sennheiser Smart Control«-App, die auch andere Kopfhörer des Herstellers steuert. Die App erlaubt den Sport True Wireless eine individuelle Anpassung der Touchgesten, etwa zum Starten und Stoppen von Musik, sowie diverse Voreinstellungen für den Klang nebst einem Equalizer. Aktive Geräuschunterdrückung haben die Kopfhörer nicht, dafür aber unterschiedliche Awareness-Modi, sodass die Außengeräusche gezielt durchgelassen werden. Das ist gerade beim Sport ein wichtiges Feature.

Die Sennheiser Sport True Wireless sind eine gute Wahl für alle, die beim Sport oder anderen Aktivitäten nicht auf den gewohnten Klang sowie Trage- und Bedienkomfort von Sennheiser-Kopfhörern verzichten wollen.

So haben wir getestet

Anders als bei anderen Kopfhörern spielen im Test neben dem Tragekomfort auch der sichere Sitz im Gehörgang der unterschiedlichen Konstruktionen eine übergeordnete Rolle, schließlich sollen die Kopfhörer selbst bei teils heftigen Bewegungen möglichst in, auf oder vor den Ohren bleiben. Jedenfalls sollen sie nicht direkt zu Boden gehen. Zudem ist es wichtig, dass sie problemlos zusammen mit anderen Accessoires wie Helm oder Brille getragen werden können. Das haben wir natürlich mit Helm und Brille ausprobiert.

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Sportkopfhörer Test: Shokz Beyerdynamic Suunto
Im August 2026 haben wir vier neue Sportkopfhörer getestet: Die Shokz Open Dots 2, die Amiron Zero und die Amiron 200 von Beyerdynamic, und die Suunto Spark.
Sportkopfhörer Test: Suunto Shokz Auvisio Teufel Beats Soundcor
Im Februar 2026 neu hinzugekommen: Beats Powerbeats Pro 2, Soundcore Aerofit 2, Teufel Airy Sports TWS 2, Shokz OpenFit Pro und Shokz OpenDots One (oben), Auvisio OHS-405.bt, Suunto Sonic, Suunto Wing 2 und Auvisio OHS-410.bt (unten).
Sportkopfhörer Test: Suunto Wing1
Der Suunto Wing ist im August 2025 neu hinzugekommen.
Sportkopfhörer Test: Shokz Openrunpro2sport
Von Shokz kommt im August 2025 mit dem OpenRun Pro 2 ein weiterer Kopfhörer mit offener Bauweise dazu.
Sportkopfhörer Test: Shokz Openswimprosport
Der Shokz OpenSwim Pro ist der zweite Hörer von Shokz, der im August 2025 neu hinzugekommen ist.
Sportkopfhörer Test: Earfun Openjump
Auch der Earfun OpenJump ist im August 2025 neu hinzugekommen.
Sportkopfhörer Test: Sennheiser Lg
Im Mai 2024 haben wir die Sennheiser Momentum Sport und die LG Tone Free fit DTF7Q hinzugenommen.
Sportkopfhörer Test: Earfun Freepro3
Die EarFun Free Pro 3 aus dem Update 01/2024.
Sportkopfhörer Test: Jabra Elite8active Mitcase
Die Jabra Elite 8 Active sind im Update 11/2023 neu hinzugekommen.

Außerdem spielt der Schutz vor eindringendem Wasser eine größere Rolle im Test. Hier verlassen wir uns auf die Angaben der Hersteller und legen als Mindestanforderung die Einhaltung der Schutzart IPX4 zugrunde. Damit sind die hier vorgestellten Sportkopfhörer mindestens gegen eindringendes Spritzwasser geschützt und sollten also einen Regenschauer sowie einen kurzen Aufenthalt unter der Dusche unbeschadet überstehen. Je höher die Schutzart, desto besser ist natürlich der Schutz. Daher erscheint es uns wenig sinnvoll, Hörer unterhalb der Schutzart IPX4 überhaupt als Sportkopfhörer in Erwägung zu ziehen.

Die Leistung des Akkus testen wir, wie bei allen akkubetriebenen Kopfhörern, im Dauerbetrieb bei größtmöglicher Lautstärke. Viele Kopfhörer im Test sind mit einer Schnellladefunktion ausgerüstet und können auch ohne Kabel aufgeladen werden. Last but not least spielt natürlich auch die Klangqualität eine Rolle, wenngleich bei Sportkopfhörern eine geringere als bei den anderen Anwendungen. Hier geben wir unseren persönlichen Eindruck der unterschiedlichen Klangsignaturen so gut wie möglich wieder.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Sportkopfhörer ist der beste?

Die besten Sportkopfhörer sind für uns die Sennheiser Momentum Sport. Sie sitzen hervorragend und eignen sich somit perfekt für Sport und andere Aktivitäten. Die integrierte Pulsmessung arbeitet dabei mit bekannten Sport-Apps zusammen. Die Kopfhörer sind zudem spritzwasser- und schweißresistent und klingen sehr gut.

Schotten Sportkopfhörern komplett gegen die Außenwelt ab?

Außer mit den Knochenschall-Kopfhörern, die bewusst so konstruiert sind, kann man sich mit den meisten Sportkopfhörern mehr oder weniger nach außen abschotten. Allerdings ist es in mancher Umgebung nicht ratsam, wie im Straßenverkehr, auf dem Sportplatz oder unter Umständen auch im Fitnessstudio.

Warum sollten Sportkopfhörer wasserdicht sein?

Kopfhörer, die wasserdicht sind, sind meistens auch gegen Schweiß resistent – der sollte nämlich ebenfalls nicht an die Elektronik gelangen. Gegen plötzliche Regengüsse auf der Laufrunde ist man ebenfalls gewappnet. Außerdem kann man wasserdichte Hörer mit unter die Dusche nehmen.

Kann man mit Sportkopfhörern auch telefonieren?

Alle von uns getesteten Sportkopfhörer funktionieren auch als Freisprecheinrichtung. Die Rufannahme geht dabei vom Hörer aus, sodass das Handy in der Tasche bleiben kann.

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