TestKüche & Haushalt KüchengeräteMini-Gefrierschrank-Test

100 % unabhängig dank Ihres Klicks

Kaufen Sie ein Produkt über einen Link, der mit einem markiert ist, erhalten wir eine kleine Provision. So können wir Ihnen weiterhin kostenlos unab­hän­gige, fundierte Produkttests anbieten. Provisionen haben keinen Einfluss auf die Auswahl der Produkte, ihre Bewertung oder ihre Platzierung in unseren Empfehlungen.

Mehr dazu

Mini-Gefrierschrank Test: Mini Gefrierschrank Aufmacher Küchengeräte Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Der beste Mini-Gefrierschrank

Aktualisiert:
Letztes Update: 26. Juni 2026

Wir haben dem Test fünf weitere Mini-Gefrierschränke hinzugefügt. Neu in unseren Empfehlungen sind aber nun der stromsparende Exquisit GB540-050C und der leise Medion MD 37675. Aus unseren Empfehlungen herausgefallen ist der Heinrich’s HGB 5088 IX, den Sie nun in der Rubrik „Außerdem getestet“ finden.

Ein Mini-Gefrierschrank ist in der Regel nur eine Notlösung. Denn der Nutzraum ist viel kleiner als bei einem richtigen Gefrierschrank und er benötigt drei- bis viermal so viel Strom. Trotzdem kann sich so ein Gerät in manchen Wohnsituationen als sehr nützlich erweisen. Dann sollte das Gerät auch möglichst zuverlässig funktionieren, leise arbeiten und viel TK-Ware unterbringen.

Insgesamt haben wir 10 Mini-Gefrierschränke getestet. Viele bringen zuvor genannte Eigenschaften teilweise oder größtenteils mit. Andere haben weniger überzeugt. Welche das sind, haben wir im Folgenden zusammengetragen.

Kurzübersicht

Testsieger

Severin GB 8880

Schickes Retro-Design, zuverlässiges Einfrieren und die Option, ihn als Kühlschrank zu nutzen, bescheren ihm den Testsieg.
Test Mini-Gefrierschrank: Severin GB 8880
  • Retro-Design
  • Glasboden
  • Großes Thermostat innen
  • Abtropfschale
  • Optional als Kühlschrank
  • Kompressor geringfügig lauter

Der Severin GB 8880 zeigt der Konkurrenz, wo es langgeht: Das Retro-Design macht ihn zum gefälligen Hingucker in jeder Küche und die Nutzfläche zum Einfrieren ist ausreichend groß. Die Ausstattung mit Glasboden, Drehthermostat im Innenraum und Abtauschale ist überdurchschnittlich. Außerdem lässt sich der Severin optional auch als Kühlschrank nutzen.

Stromsparer

Exquisit GB540-050C

Der Exquisit verbraucht am wenigsten Strom und lässt sich wahlweise als Gefrierer oder Kühlschrank nutzen.
Test Mini-Gefrierschrank: Exquisit GB540-050C
  • Leiser Kompressor
  • Geringer Jahres­strom­ver­brauch
  • Gute Verarbeitung
  • Optional als Kühlschrank
  • Großes Thermostat innen
  • Teuer
  • Optisch potenziell langweilig

Der Exquisit GB540-050C ist das mit Abstand sparsamste Gerät in unserem Test, ohne dass damit Einschränkungen verbunden sind. Er ist gut verarbeitet, hat ausreichend Fassungsvermögen, arbeitet angenehm leise und lässt sich zudem wahlweise als Gefriergerät oder Kühlschrank nutzen.

Leiser Kompressor

Medion MD 37675

Der Medion glänzt mit guter Verarbeitung, sehr leisem Betrieb sowie stolzen 33 Litern für TK-Pizza & Co. – und das zu einem moderaten Preis.
Test Mini-Gefrierschrank: Medion MD 37675
  • Leiser Kompressor
  • Geringerer Geringer Geringer Jahres­strom­ver­brauch
  • Gute Verarbeitung
  • Abtaurille
  • Loser Kältesensor stört
  • Thermostat hinten
  • Nur mittlere Klimaklasse

Der Medion MD 37675 ist ein sehr sauber verarbeitetes, robustes Gefriergerät. In schwarzem Matt sieht das Gerät nicht nur ansprechend aus. Mit 33 Litern bietet es dazu etwas mehr Nutzfläche als andere Modelle im Test. Auch der Kompressor arbeitet leise und der Stromverbrauch hält sich in Grenzen.

Die wichtigsten Kaufkompass-Empfehlungen direkt über WhatsApp.

WhatsApp-Kanal abonnieren

Vergleichstabelle

Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.

Testsieger
Test Mini-Gefrierschrank: Severin GB 8880
Severin GB 8880
Stromsparer
Test Mini-Gefrierschrank: Exquisit GB540-050C
Exquisit GB540-050C
Leiser Kompressor
Test Mini-Gefrierschrank: Medion MD 37675
Medion MD 37675
Mini-Gefrierschrank Test: 702a563dd41375ef63f5c82a97aa5199
Chiq CSD31D4E
Test Mini-Gefrierschrank: Heinrich´s HGB 5088 IX
Heinrich’s HGB 5088 IX
Test Mini-Gefrierschrank: Klarstein Garfield Eco
Klarstein Garfield Eco
Test Mini-Gefrierschrank: Klamer Mini Gefrierschrank
Klamer Mini Gefrierschrank
Test Mini-Gefrierschrank: Bomann GB 341
Bomann GB 341
Test Mini-Gefrierschrank: Klarstein IceAge 36 Gefrierschrank
Klarstein IceAge 36 Gefrierschrank
Testsieger
Severin GB 8880
Test Mini-Gefrierschrank: Severin GB 8880
  • Retro-Design
  • Glasboden
  • Großes Thermostat innen
  • Abtropfschale
  • Optional als Kühlschrank
  • Kompressor geringfügig lauter
Stromsparer
Exquisit GB540-050C
Test Mini-Gefrierschrank: Exquisit GB540-050C
  • Leiser Kompressor
  • Geringer Jahres­strom­ver­brauch
  • Gute Verarbeitung
  • Optional als Kühlschrank
  • Großes Thermostat innen
  • Teuer
  • Optisch potenziell langweilig
Leiser Kompressor
Medion MD 37675
Test Mini-Gefrierschrank: Medion MD 37675
  • Leiser Kompressor
  • Geringerer Geringer Geringer Jahres­strom­ver­brauch
  • Gute Verarbeitung
  • Abtaurille
  • Loser Kältesensor stört
  • Thermostat hinten
  • Nur mittlere Klimaklasse
Chiq CSD31D4E
Mini-Gefrierschrank Test: 702a563dd41375ef63f5c82a97aa5199
  • Leiser Kompressor
  • Optional als Kühlschrank
  • Großes Thermostat innen
  • Seiten werden deutlich warm
  • Schlechte Qualitäts­kontrolle
Heinrich’s HGB 5088 IX
Test Mini-Gefrierschrank: Heinrich´s HGB 5088 IX
  • Sehr leiser Kompressor
  • Abtaurille
  • Schicke Front
  • Thermostat hinten
  • Loser Kältesensor stört
Klarstein Garfield Eco
Test Mini-Gefrierschrank: Klarstein Garfield Eco
  • Leiser Kompressor
  • Abtaurille
  • Thermostat hinten
  • Loser Kältesensor stört
Klamer Mini Gefrierschrank
Test Mini-Gefrierschrank: Klamer Mini Gefrierschrank
  • Großes Thermostat innen
  • Leiser Kompressor
  • Abtropfschale
  • Nicht gut verarbeitet
  • Nur mittlere Klimaklasse
  • Erhöhter Stromverbrauch
Bomann GB 341
Test Mini-Gefrierschrank: Bomann GB 341
  • Schicke Front
  • Thermostat innen
  • Abtropfschale
  • Testgerät hatte Delle
  • Kompressor zu laut
  • Nur mittlere Klimaklasse
Klarstein IceAge 36 Gefrierschrank
Test Mini-Gefrierschrank: Klarstein IceAge 36 Gefrierschrank
  • Schicke Glastür
  • LED-Innen­beleuchtung
  • Sehr teuer
  • Kompressor und Gebläse zu laut
  • Thermostat hinten
  • Extrem hoher Strom­verbrauch
  • Tür fällt immer zu
Außenmaße (BxHxT)
47,4 x 49,6 x 44,7 cm
45 x 47,5 x 49,5 cm
47 x 44 x 51 cm
47 x 50 x 45 cm
44 x 51 x 47 cm
44 x 51 x 47 cm
45 x 47 x 48 cm
47 x 51 x 45 cm
43,5 x 47,5 x 52 cm
Gewicht
15 kg
15 kg
14,8 kg
15 kg
15,5 kg
14,5 kg
14,8 kg
14 kg
28 kg
Wechselbarer Türanschlag?
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
nein
Kältemittel
R600a
R600a
R600a
R600a
R600a
R600a
R600a
R600a
R290
Nutzinhalt
31 Liter
31 Liter
33 Liter
31 Liter
33 Liter
33 Liter
31 Liter
31 Liter
36 Liter
mitgel. Zubehör
Glasboden, Eiswürfelschale, Eisschaber
Gitterablage, Abtauschale, Eiswürfelschale, Eisschaber
Gitterablage, Abtauschale, Eiswürfelschale, Eisschaber
Gitterablage, Abtauschale, Eiswürfelschale, Eisschaber
Gitterablage, Eiswürfelschale
Gitterablage, Eiswürfelschale
Gitterablage, Abtauschale, Eiswürfelschale, Eisschaber
Gitterablage, Eiswürfelschale, Eisschaber
Eisschaber
Energieeffizienzklasse
E
C
D
E
E
E
E
E
E
Klimaklasse
SN-T
SN-T
N-ST
SN-T
SN-T
SN-T
N-ST
N-ST
SN-T
Geräuschemissionsklasse
C
C
C
C
C
C
C
C
C
Stromverbrauch im Jahr
147 kWh
94 kWh
118 kWh
147 kWh
148 kWh
148 kWh
147 kWh
147 kWh
2.509 kWh
max. Geräuschpegel
41 dB
39 dB
40 dB
41 dB
40 dB
40 dB
41 dB
39 dB
40 dB

Auch interessant

Alle Infos zum Thema

TK für die kleinste Hütte: Mini-Gefrierschränke im Test

Manchmal ist für die große Variante gar kein Platz oder es reicht ohnehin die kleine. Das trifft auch auf Gefrierschränke zu, denn ein Mini-Modell kann eine lohnende Alternative zu einem großen Gefrierschrank beziehungsweise einer Truhe sein. In einem Single-Haushalt, in einer Studenten- oder Ferienwohnung benötigt man meist nur wenig Tiefkühlkost und Wohnungen mit kleiner Küche haben oft keinen Platz für einen geräumigen Gefrierschrank. Manchmal benötigt man auch einfach temporär etwas mehr Gefrierfläche, wenn der große Gefrierer bei Events überlastet ist. Da ein Mini-Gefrierschrank nur rund 15 Kilogramm auf die Waage bringt, ist er zudem viel mobiler als ein normales Modell, passt wegen seiner geringen Größe und wechselbarem Türanschlag fast überall hin und lässt sich bei vorübergehendem Nichtgebrauch auch mal wegräumen.

Man sollte sich allerdings nichts vormachen: Teure Eigenentwicklungen sind die getesteten Mini-Gefrierschränke allesamt nicht. Die Hersteller ordern einfach fertige Geräte auf dem Weltmarkt, lassen sie mit ihrem eigenen Logo versehen und ändern die Ausstattung leicht für sich ab. Auch in unserem Test basieren alle Gefriergeräte im Prinzip auf nur zwei Grundmodellen. Trotzdem waren alle Geräte gut verarbeitet, hatten robuste Gehäuse und erledigten nach unseren Messungen alle ihre Arbeit gemäß den Vorgaben für ein 4-****-Gefrierfach, hielten also das Tiefkühlgut bei mindestens -18 Grad Celsius und noch kälter. Als Kältemittel nutzen alle Geräte zudem die als relativ klimafreundlich geltenden R600a oder R290.

Funktionen

Auf einige Annehmlichkeiten eines großen Gefriergerätes muss man bei den Mini-Modellen verzichten. Während Tiefkühlschränke und -truhen überwiegend eine LC-Anzeige für die Temperatur und die Einstellungen sowie eventuell noch ein LED-Licht zum Ausleuchten des Innenraumes und eine bequeme Abtau-Automatik mitbringen, fehlen diese Funktionen bei einem Mini-Gefriergerät.

Thermometer zum Einhängen verwenden

Da sich selbst die Temperatur am Thermostat nur grob einstellen lässt, empfehlen wir ein Thermometer zum Einhängen. Das kostet nur wenige Euro und man kann von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob Eis, Pizza, Lasagne & Co. tatsächlich bei den empfohlenen -18 Grad gelagert sind, um für Monate genießbar zu bleiben. Das ist vor allem an heißen Sommertagen wichtig, denn da schaffen die kleinen Geräte wegen der hohen Außentemperaturen nicht immer diese Temperaturgrenze.

Auch das regelmäßige manuelle Abtauen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bereits nach wenigen Tagen bildet sich die erste dünne Eisschicht am Boden und an den Wänden im Innenraum. Je dicker die Eisschicht, desto höher der Strombedarf zum Kühlen. Beträgt die Eisschicht mehr als 0,5 Zentimeter, ist ein Abtauen zu empfehlen. Manche Geräte erleichtern den Vorgang des Abtauens durch eine Auffangschale im unteren Bereich. Auch ein zu geringer Wandabstand führt übrigens zu beschleunigter Eisbildung im Inneren, da die Hitze des Kompressors nicht abgeführt werden kann und er ständig auf Hochtouren läuft. Zwischen fünf und zehn Zentimetern Raum zur Luftzirkulation sollte man dem Minigefrierer zugestehen.

Praktisch sind Geräte, die sich durch eine breitere Temperatureinstellung von zehn Grad Celsius bis minus 24 Grad Celsius wahlweise als Mini-Gefriergerät oder Mini-Kühlschrank nutzen lassen. Allerdings fehlen ihnen die typischen Ablagemöglichkeiten eines Kühlschranks, wie beispielsweise zum Einstellen von Getränken in der Innenseite der Tür.

Nutzraum

Natürlich bieten Mini-Gefriergeräte auch nur einen geringen Nutzraum. Der liegt meist zwischen 30 und 35 Litern. Zum Vergleich: Ein freistehender Tisch- oder Unterbaugefrierschrank hat zwischen 90 und 110 Litern Nutzraum, ein Standgefrierschrank zwischen 200 und 350 Litern. Vor allem der Kompressor frisst dabei im Innenraum des Mini-Gefrierschranks durch seine Einbaulage fast ein Viertel der Nutzfläche und halbiert die Tiefe im unteren Bereich. Nur im oberen Bereich lässt sich die gesamte Tiefe nutzen. Entsprechend verfügen alle Modelle bis auf den Klarstein IceAge auch nur dort über eine Führungsschiene für ihren Einlegeboden. Sie lässt sich bei Bedarf, etwa wenn ein hohes Gefriergut untergebracht werden muss, herausnehmen.

Trotzdem zeigte sich in unserem Praxistest, dass auch kleine Gefrierer einiges unterbringen können. Im oberen Bereich lassen sich bis zu fünf normale Pizzen stapeln. Daneben hat zum Beispiel hochkant noch eine Packung Fisch Platz. Im unteren Bereich lassen sich wegen der geringeren Tiefe eher rechteckige Verpackungen mit Spinat, Lasagne oder Eis gut unterbringen und stapeln. Aber auch Tüten mit Pommes oder Ähnlichem sind in der Regel kein Problem. Alle Mini-Gefriergeräte kommen zudem mit einem Behälter für kleinere Eiswürfel daher, der nicht viel Platz im Innenraum wegnimmt. Was trotzdem überrascht: Manche Modelle im Test haben zwei Liter mehr Nutzraum, wodurch sich im Idealfall noch einmal ein oder zwei weitere TK-Verpackungen gut unterbringen lassen. Der Klarstein IceAge bringt es sogar auf 36 Liter Nutzfläche.

Stromverbrauch

Mini-Gefrierschränke sind im Vergleich kleine Stromfresser. Ein regulär bemessenes Gefriergerät mit etwa 100 Litern Stauraum benötigt im Jahr pro Liter Nutzfläche etwa 1 kWh, ein Mini-Gefrierer mit 3 bis 4 kWh etwa das Drei- bis Vierfache. So kostet es bei einem großen Gefrierer, einen Liter Nutzraum zu kühlen, ca. 35 Cent im Jahr, bei einem Mini-Gefriergerät dagegen zwischen einem und 1,50 Euro. Die Gründe sind vielfältig. Bei kleinen Geräten ist die Oberfläche im Verhältnis zum Innenraum viel größer als bei einem normalen Tiefkühlgerät.

Ein Mini-Gefrier­schrank verbraucht mehr Strom als ein großer

Zudem führt jedes Öffnen der Tür im kleinen Innenraum gleich zu einem relativ hohen Temperaturanstieg. Daher braucht es mehr Kühlleistung, um den Wärmeverlust auszugleichen. Auch der Kompressor läuft bei größeren Geräten effizienter und ist meist leistungsstärker. Türdichtungen sowie Isolierung sind bei größeren Geräten dicker, und die genaue Zieltemperatur lässt sich über das LCD genau einstellen, während man bei einem Mini-Gefriergerät erst ausprobieren muss, solange man kein Thermometer zum Einhängen verwendet. Unterm Strich erfüllen fast alle Geräte im Test auch nur die Energieeffizienzklasse E.

Geräuschentwicklung

Wegen des höheren Wärmeverlustes muss sich der Kompressor bei einem Mini-Gefrierschrank häufiger und länger einschalten als bei einem großen Gerät. Das beeinflusst nicht nur seine Haltbarkeit, sondern erzeugt auch häufiger Geräusche. Die von den Herstellern angegebene Lautstärke von maximal 40 Dezibel entspricht einem leisen Gespräch in 1–2 Metern Entfernung oder dem Hintergrundgeräusch in einer Bibliothek. Auch bei ausgeschaltetem Kompressor kann es gelegentlich zu leiseren Geräuschen aus dem Kühlsystem kommen. Allerdings empfindet jeder Geräusche anders und manchmal lassen sie sich durch Höhenkorrektur der beiden Vorderfüße noch optimieren. Fast alle Geräte im Test waren überraschend leise und fühlen sich nicht lauter an als ein normaler Kühlschrank in der Küche, der sich gelegentlich einschaltet. Im Schlafzimmer würden wir aber trotzdem keinen Gefrierer empfehlen.

Auch bei der Geräuschentwicklung zeigte sich im Test ein zweigeteiltes Ergebnis: Die Geräte mit 33-Liter-Nutzraum liefen ruhiger als die Geräte mit 31 Litern. Allerdings scheint es bei den kleineren Kompressoren auch innerhalb einer Fertigungsreihe Ausreißer zu geben, die lauter sind und mehr vibrieren. Das war auch in unserem Test der Fall. Damit muss man leben oder das Gerät gegebenenfalls zurückgeben.

Klimaklassen

Auch Mini-Gefrierer besitzen eine Klimaklasse. Sie gibt an, bei welcher Umgebungstemperatur das Gerät noch zuverlässig kühlt, also wie warm und kalt es im Raum sein darf, in dem der Mini-Gefrierer steht.

Liegt die Umgebungstemperatur außerhalb der angegebenen Klasse, kann das Gerät entweder nicht mehr ausreichend kühlen (zu warm) oder der Kompressor läuft nicht mehr an und das Gefriergut taut auf (zu kalt – besonders relevant in unbeheizten Kellern oder Garagen im Winter).

Es gibt vier Klimaklassen mit einer definierten Umgebungstemperatur:

  • SN (subnormal): 10–32 °C
  • N (normal): 16–32 °C
  • ST (subtropisch): 18–38 °C
  • T (tropisch): 18–43 °C

In sehr heißen Sommern können auch in Deutschland leicht in einem nicht klimatisierten Raum über 32 Grad Celsius erreicht werden. Soll das Gefriergut dann nicht verderben, ist ein für diese Klimaklasse ausgelegtes Mini-Gefriergerät von Vorteil. Wir empfehlen daher beim Kauf Geräte, die mindestens Klimaklasse ST erreichen.

Die meisten Geräte in unserem Test decken mit der Bezeichnung SN-T (also SN bis T) alle Klimaklassen ab. Nur wenige Modelle arbeiten lediglich in den Klimaklassen N-ST (also N bis ST).

Unser Favorit

Testsieger

Severin GB 8880

Schickes Retro-Design, zuverlässiges Einfrieren und die Option, ihn als Kühlschrank zu nutzen, bescheren ihm den Testsieg.
Test Mini-Gefrierschrank: Severin GB 8880
  • Retro-Design
  • Glasboden
  • Großes Thermostat innen
  • Abtropfschale
  • Optional als Kühlschrank
  • Kompressor geringfügig lauter

Der Severin GB 8880 macht in fast allen Aspekten eine gute Figur und hinterlässt qualitativ einen sehr guten Eindruck. Allein das Retro-Design macht ihn zu einem echten Hingucker und ist mit dem vorgelagerten Griff praktischer zu öffnen. Innen ist der Einlegeboden aus Glas natürlich schicker als einer mit Metallstäben. Einen hervorragenden Eindruck macht das Thermostat, das praktischerweise im Innenraum platziert ist. Der ist zudem gut zu reinigen, da der Kältesensor hinter der Abdeckwand und nicht im Innenraum platziert ist. Der Severin bietet mit 31 Litern Nutzraum zwei Liter weniger als die Konkurrenz. Unsere Maximalbestückung schafft der Severin daher nicht.

1 von 5
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Gb 8880
Der Severin erstrahlt in schickem Retro-Look mit praktischem Griff.
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Gb 8880
Gut zu sehen: Zwei in der Höhe verstellbare Vorderfüsse sorgen für geraden Stand.
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Gb 8880
Die Rückseite mit dem Kompressor hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck.
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Gb 8880
Die 31 Liter Volumen wollen sinnvoll genutzt werden. Es gibt daher nur einen (herausnehmbaren) Einlegeboden.
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Gb 8880
Im Lieferumfang dabei: Eiswürfelschale und Eisschaber.

Als einziges Gerät im Test kann der Severin optional auch nur als Kühlschrank genutzt werden, denn das Thermostat lässt sich auf Temperaturen von zehn bis -24 Grad Celsius einstellen. Für den Kühlschrank reicht dann eine geringere Kühlung auf zwischen zehn und vier Grad Celsius. Eine Einstellung auf das Grad genau ist mit dem Drehschalter allerdings nicht möglich, hierzu braucht es ein Einhängethermometer zur Kontrolle.

1 von 3
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Detailbild
Trotz nur 31 Liter Nutzvolumen bringt der Severin fast unsere komplette Testbestückung unter.
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Detailbild
Die Abtauwanne am Boden des Gefrierers erspart das Auswischen.
Mini-Gefrierschrank Test: Severin Detailbild
Das Thermostat im Inneren reguliert die Temperatur und dient zum Wechsel zwischen Gefrier- und Kühlschrankmodus.

Eine Abtau-Automatik besitzt aber auch der Severin nicht. Der Hersteller liefert für diesen Fall aber eine praktische Auffangschale im Lieferumfang mit. Hat man das Tiefkühlgut zum Abtauen aus dem Gerät entfernt, schiebt man die Schale einfach in den unteren Bereich ein und sie fängt das Tauwasser auf. Tipp: Die runden Ecken der Schale gehören nach hinten, sonst lässt sich die Schublade nicht hineinschieben.

Im Praxistest hatte der Severin keine Probleme, den Großteil unserer Testbestückung unterzubringen. Der durchschnittliche Jahresstromverbrauch liegt laut Hersteller bei 147 kWh und damit auf gleicher Höhe wie bei den meisten anderen Modellen.

Nachteile?

Im subjektiven Vergleich erscheint die Geräuschkulisse des Severin tendenziell etwas lauter als bei manchen anderen Geräten.

Severin GB 8880 im Testspiegel

Bislang hat kein anderes seriöses Testmagazin den Mini-Gefrierschrank von Severin einem Test unterzogen. Sollte sich das ändern, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

Weitere Empfehlungen

Stromsparer

Exquisit GB540-050C

Der Exquisit verbraucht am wenigsten Strom und lässt sich wahlweise als Gefrierer oder Kühlschrank nutzen.
Test Mini-Gefrierschrank: Exquisit GB540-050C
  • Leiser Kompressor
  • Geringer Jahres­strom­ver­brauch
  • Gute Verarbeitung
  • Optional als Kühlschrank
  • Großes Thermostat innen
  • Teuer
  • Optisch potenziell langweilig

Der Exquisit GB540-050C ist das Gerät, das im Test mit einem Jahresstromverbrauch von 94 kWh am wenigsten Energie verbrennt und damit als einziges in die Kategorie C rutscht. Was auffällt, ist die gute Verarbeitung des Gerätes. Allerdings ist die Optik mit einem weißen, matt-texturierten Gehäuse und weißer, im Anschlag wechselbarer Tür eher konservativ und langweilig. Auch kein optischer Hingucker ist die schwarze Griffleiste. Immerhin hat sich der Hersteller für einen Glasboden als Einräumhilfe entschieden. Der muss zwar häufiger geputzt werden, aber erscheint etwas hochwertiger als aus Metall.

1 von 5
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Der Exquisit reiht sich mit seiner weißen Front gut in eine weiße Küche ein.
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Gewöhnungsbedürftig ist nur die schwarze Griffleiste oben.
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Die Inneneinteilung ist klassisch für einen Mini-Gefrierschrank. Doch der Glasboden hebt gleich die Wertigkeit.
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Aufgeräumt erscheint die Rückseite. Der Kompressor arbeitet leise und verbraucht mit 94 kWh nur wenig Strom im Jahr.
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Einen Eisschaber und eine Eiswürfelschale legt der Hersteller als Zubehör bei.

Alle anderen Eigenschaften des Mini-Gefrierers sind dagegen überzeugend. Der Kompressor arbeitet im eingeschalteten Zustand nicht unangenehm laut. Den Kältesensor hat der Hersteller glücklicherweise in der Wand integriert, so stört er nicht beim Reinigen und Einräumen. Die Temperatur lässt sich einwandfrei über das große, runde Innenthermostat einstellen. Darüber lässt sich der Exquisit optional auch als Kühlschrank betreiben, indem man die Kühltemperatur auf wenige Plusgrade einstellt statt auf Minustemperaturen. Die typische Inneneinteilung eines Kühlschranks fehlt allerdings.

1 von 2
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Obwohl nur 31 Liter Stauraum zur Verfügung stehen, bekamen wir im Test unsere Maximalbestückung unter.
Mini-Gefrierschrank Test: Exquisit Gb540 050c
Die Einstellung am großen Thermostat entscheidet, ob der Exquisit wie ein Kühlschrank oder wie ein Gefrierer kühlen soll.

Der Mini-Gefrierer arbeitet in Klimaklasse 4, eignet sich also für den Einsatz in Umgebungstemperaturen zwischen zehn und 43 Grad Celsius und ist damit beim Aufstellort sehr flexibel. Eine Abtauautomatik besitzt der Exquisit nicht, dafür legt der Hersteller eine Abtauschale bei.

Unsere Maximalbestückung bekamen wir im 31 Liter großen Innenraum mit einigem Ausprobieren nach dem Baukastenprinzip schließlich gut unter, was bei allen anderen Modellen übrigens nicht besser klappte. Den Exquisit GB540-050C empfehlen wir daher allen, die auf der Suche nach einem kompakten Gefrierschrank sind, der vor allem aber viel Strom spart.

Leiser Kompressor

Medion MD 37675

Der Medion glänzt mit guter Verarbeitung, sehr leisem Betrieb sowie stolzen 33 Litern für TK-Pizza & Co. – und das zu einem moderaten Preis.
Test Mini-Gefrierschrank: Medion MD 37675
  • Leiser Kompressor
  • Geringerer Geringer Geringer Jahres­strom­ver­brauch
  • Gute Verarbeitung
  • Abtaurille
  • Loser Kältesensor stört
  • Thermostat hinten
  • Nur mittlere Klimaklasse

Der Medion MD 37675 ist an sich ein gutes Gerät, wenn man nur einen Gefrierer benötigt. Das schwarz-matte Gehäuse und auch der Innenbereich sind sehr sauber verarbeitet, die Griffleiste zum Öffnen zeigt nach oben. Beim Einräumen hilft ein halbes Gitter aus Metall. Der Kompressor arbeitet eingeschaltet angenehm leise. Das Thermostat liegt leider auf der Rückseite des Gerätes und ist nur mit einer Münze wirklich gut einstellbar. Den Kältesensor hat Medion leider ungeschützt im Innenbereich untergebracht, so muss man beim Reinigen und Einräumen aufpassen, um ihn nicht zu beschädigen.

1 von 7
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Mit seinem komplett in Schwarz gehaltenen Korpus lässt sich der Medion nur schwer verbergen.
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Im Vergleich zu anderen Gefrierern im Test sticht der Medion mit seiner sorgfältigen Verarbeitung hervor.
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Mit 33 Litern Stauraum steht dem Medion ein wenig mehr Platz zur Verfügung als so manch anderem Modell. Allerdings muss ein Metalldrahtboden als Stapelhilfe reichen.
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Die Rückseite ist geschützt und aufgeräumt. Der Kompressor störte im Test am wenigsten und braucht mit 118 kWh im Jahr moderat Strom.
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Das Thermostat sitzt leider auf der Rückseite und ist nur mit einer Münze gut einstellbar.
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Der Temperatursensor ist nur in den Innenraum eingelegt. Beim Einräumen und Reinigen muss man darauf aufpassen.
Mini-Gefrierschrank Test: Medion Md 37675
Unsere Maximalbestückung bringt der Medion mit ein wenig Geschick problemlos unter.

Eine Abtauautomatik bringt auch der Medion nicht mit, aber Abtauwasser sammelt sich in der Abtaurinne vorn im Innenraum. Als Klimaklasse gibt Medion nur N bis ST an, das heißt, der Gefrierer arbeitet nur bei einer Umgebungstemperatur von 16 bis 43 Grad Celsius korrekt und eignet sich daher weniger für eine kalte Garage oder einen Keller. Der Jahresstromverbrauch ist mit 118 kWh unterdurchschnittlich. Unsere Maximalbestückung hat der Medion mit seinen 33 Litern Nutzvolumen, wie alle Geräte im Test, gerade so untergebracht.

Wir empfehlen den Medion MD 37675 daher allen, die Wert auf einen kompakt gebauten Gefrierschrank mit hochwertiger Verarbeitung und leisem Betrieb legen. Zusätzlich finden wir, dass dem Gerät seine moderne, schwarze Optik zugutekommt. Das Design finden wir sehr zeitgemäß und schick.

Außerdem getestet

Heinrich’s HGB 5088 IX

Der Heinrich’s HGB 5088 IX kann gleich zweimal richtig gut punkten. Zum einen gehört es zu den leisesten Geräten im Test, der Kompressor stört kaum. Und der Heinrichs gehört zu den Modellen, die 33 Liter Nutzinhalt bieten, wodurch im Idealfall eine oder zwei TK-Packungen mehr Platz finden.

Das robuste Gehäuse kommt in einem unscheinbaren, aber ansprechenden Grau daher. Die Front aus mattsilber gebürstetem Metall finden wir ebenfalls schick. Als Einlegeboden dient ein stabiles Metallgitter im oberen Bereich, das auch herausgenommen werden kann. Das kleine Drehthermostat liegt auf der Rückseite des Gerätes und lässt sich am besten mit einer Münze verstellen. Praktischerweise hat der Hersteller die normale Einstellung von -18 Grad Celsius markiert. Zur Überprüfung und vor allem bei hohen Außentemperaturen raten wir jedoch trotzdem zur Anschaffung eines Kühlschrankthermometers zum Einhängen, damit die ideale Lagertemperatur auch tatsächlich erreicht wird.

Allerdings bietet der Heinrich’s nur Temperaturen für den Gefrierbereich – als Kühlschrank lässt er sich daher nicht nutzen. Der Kältesensor ist bei den Modellen mit 33 Litern grundsätzlich im Innenraum platziert und stört etwas beim Reinigen der Wände. Auch sollte man beim Bestücken etwas aufpassen, dass der Sensor nicht beschädigt wird. Eine Abtau-Automatik bringt der Heinrich’s nicht mit, eine Abtauschale fehlt ebenso. Dafür ist im vorderen Bereich unten eine Abtaurinne eingelassen. Hier sammelt sich beim Abtauen das Wasser und kann dann mit einem Geschirrtuch aufgenommen werden.

Im Praxistest war es kein Problem, den Heinrich’s mit unserer Maximalbestückung vollzuräumen. Der durchschnittliche Jahresstromverbrauch liegt laut Hersteller bei 148 kWh, was dem Durchschnitt der meisten anderen Modelle im Test entspricht.

Klarstein Garfield Eco

Der Klarstein Garfield Eco ist eines jener Modelle, die sich trotz verschiedener Hersteller die gleiche Basis teilen. Mit ihnen gemein hat auch dieses Gerät den ruhig laufenden Kompressor, der wenig stört, solange das Gerät nicht im Schlafzimmer aufgestellt wird. Zudem kann das Produkt mit 33 Litern einen etwas größeren Nutzraum vorweisen. Damit schluckt der Klarstein problemlos unsere komplette Maximalbestückung. Die Front ist in einem unauffälligen Schwarz gehalten, sitzt aber etwas locker im Gehäuse. Der Einlegeboden ist ein Metallgitter, das im oberen Bereich in eine Schiene geschoben oder auch herausgenommen werden kann.

Eine Abtau-Automatik besitzt der Klarstein nicht. Tauwasser läuft in eine kleine Rinne im unteren Bereich und kann dann von dort ausgewischt werden. Der Kältesensor hängt etwas ungünstig im Inneren hinten an der Wand, sodass man beim Einräumen und Reinigen darauf aufpassen muss. Der Thermostat auf der Rückseite des Gerätes erlaubt nur eine grobe Einstellung der Kühltemperatur, hier braucht es noch ein Thermometer im Gefrierschrank zur Kontrolle. Der Stromverbrauch pro Jahr liegt laut Hersteller im Schnitt bei überdurchschnittlichen 148 kWh. Eine optionale Verwendung als Kühlschrank ist nicht vorgesehen.

Bomann GB 341

Der Bomann GB 341 ist das etwas einfacher ausgestattete, aber dafür auch um einiges günstigere Pendant zum Severin in unserem Test. Der silberne Bomann kommt trotzdem in moderner Optik daher. Leider kam das Gerät mit einer deutlichen Delle an der rechten oberen Ecke hinten bei uns an. Da die Verpackung intakt war und das Gerät auch nicht den Anschein machte, ein Rückläufer zu sein, müssen wir von einer mangelhaften Qualitätskontrolle beim Hersteller ausgehen.

Innen hat der Bomann 31 Liter Nutzraum – das ist etwas weniger als bei anderen Modellen hier im Test. Erfreulicherweise hat der Hersteller den Temperatursensor in der Wand versteckt, sodass sich die Innenwände gut sauberhalten lassen und man beim Bestücken nicht auf den Sensor achten muss. Im oberen Bereich verwendet Bomann einen Gitterboden. Der ist nicht sonderlich schick und steckt nicht in einer Schiene, sondern liegt nur oben auf, aber er tut seinen Dienst.

Das praktischerweise im Innenraum untergebrachte Drehthermostat stellt die Kälteleistung eher nur grob ein, zum genauen Ausjustieren braucht es auch hier ein Einhängethermometer. Allerdings beherrscht der Bomann nur Temperaturen im Gefrierbereich, eine optionale Nutzung als Kühlschrank ist ausgeschlossen. Eine Abtau-Automatik besitzt der Bomann nicht, bringt aber eine praktische Schale zum Auffangen des Tauwassers mit. Sie wird nach Start des Abtauvorgangs, mit den abgerundeten Ecken nach hinten zeigend, unten in das Gerät eingeschoben.

Im Praxistest konnten wir fast alle unsere Tiefkühlprodukte problemlos unterbringen, die Maximalbestückung schaffte der Bomann wegen der nur 31 Liter Nutzinhalt allerdings nicht. Der Stromverbrauch pro Jahr liegt laut Hersteller im Schnitt bei etwa 148 kWh und damit im gehobeneren Bereich. Die Lautstärke des Kompressors war jedoch eine der höchsten im Test und störte selbst in der Küche. Wir können nicht ausschließen, dass es sich dabei um einen Produktionsausreißer handelt.

Klamer Mini Gefrierschrank

Der Klamer Mini Gefrierschrank kostet für die Kompromisse, die man bei ihm eingehen muss, zu viel. Da gibt es auch hier im Test deutlich bessere Geräte für weniger Geld. Das fängt schon bei der Verarbeitung an. Die Oberfläche des Gehäuses besteht aus glattem Kunststoff. Irritierenderweise erkennt man oben und an beiden Seiten durchgängig Nähte im Kunststoff, die unschön sind und einer hochwertigen Fertigung bzw. einer sorgfältigen Qualitätskontrolle widersprechen. Fingerabdrücke und schnelle Kratzer sind hier vorprogrammiert.

Im Inneren bringt der Klamer ein halbes Metallgitter zum Einräumen des Gefrierguts mit. Der Kompressor arbeitet relativ leise und stört nicht wirklich mehr als ein Kühlschrank, der sich ab und zu einschaltet. Das runde, gut einzustellende Thermostat liegt im Innenraum des Gefrierers. Der Kältesensor befindet sich in der Wand versteckt und stört so nicht beim Reinigen oder Einräumen. Eine Abtauautomatik hat der Klamer nicht, aber der Hersteller legt eine unten einlegbare Abtauschale dazu. Unsere Maximalbestückung haben wir in dem Gerät trotz des nur 31 Liter umfassenden Innenraumvolumens gut untergebracht.

Die Klimaklasse des Gerätes deckt den Bereich N bis T ab, kann also in Umgebungstemperaturen von 16 bis 43 Grad Celsius aufgestellt werden – damit scheiden im Winter kalte Keller oder Garagen eher aus. Auch der jährliche Stromverbrauch liegt mit 147 kWh schon im oberen Bereich.

Klarstein IceAge 36 Gefrierschrank

Der Klarstein IceAge 36 Gefrierschrank hinterlässt im Test einen zwiespältigen Eindruck. Das mit großem Abstand teuerste Gerät im Test wird von Klarstein nicht explizit für den Profibereich wie in der Bar angeboten, sondern für den Einsatz zuhause. Hier ist aber die zweifelsohne schicke Glastür eher hinderlich. Denn niemand räumt seinen Gefrierschrank ordentlich wie in einer Auslage ein. Zumal man durch das begrenzte Platzangebot ohnehin bei der Unterbringung tricksen muss, was optisch von außen nicht ansprechend ist. Da hilft auch die praktische LED-Leuchte im Innenraum nichts. Außerdem fällt die Tür durch eine Feder immer von allein zu. Das ist beim Einräumen hinderlich und eher ein weiterer Hinweis darauf, dass das Gerät mit seinen Eigenschaften eher für den professionellen Einsatz gedacht ist.

Der Klarstein bietet mit seinen 36 Litern Volumen etwas mehr Stauraum als die anderen Gefrierer in diesem Test und bringt daher auch gleich zwei halbe und höhenverstellbare Metallgitter als Böden mit. Unsere Maximalbestückung unterzubringen, war daher kein Problem. Letztlich passt aber nicht wirklich viel mehr in den IceAge rein.

Das Thermostat besteht aus einem kleinen Drehknopf auf der Rückseite des Kühlschranks, der nur mit einem Schraubenzieher eingestellt werden kann. Ein deutlicher Hinweis, in welche Richtung es kälter oder wärmer wird, fehlt. Leider ist die Türbefestigung an der rechten Seite fix, sie kann nicht gewechselt werden, wie bei den anderen Mini-Gefriergeräten im Test. Dabei eignet sich der IceAge durch Klimaklasse 4 für alle Umgebungstemperaturen von zehn bis 43 Grad Celsius und kann damit je nach Außentemperatur auch im Keller oder einer Garage betrieben werden.

Was uns allerdings tatsächlich gestört hat, ist das laute Betriebsgeräusch. Auch das würde eher in eine Bar passen, wo es wegen der Umgebungsgeräusche nicht wirklich stört. Für zuhause aber, in einem Wohnraum, ist der Klarstein der lauteste im Test, sobald er sich einschaltet. Und das tut er relativ oft. Zu hören sind dann nicht nur der Kompressor, sondern auch ein Lüftergeräusch, das auch noch lange nachläuft. Das dürfte auch den hohen Stromverbrauch erklären, der mit wahnsinnigen 2.509 kWh im Jahr über 25-mal höher liegt als beim Exquisit GB540-050C, dem sparsamsten Mini-Gefrierer im Test.

Auch der penetrante Chemiegeruch nach dem Auspacken im Innenraum, der auch nach Testende noch stark vorhanden war, hat uns nicht begeistert.

Chiq CSD31D4E

Der Chiq CSD31D4E ist in seinen Eigenschaften ähnlich unserer Empfehlung Exquisit GB540-050C, patzt aber in wichtigen Details. Das schwarze, matte Gehäuse und die schwarze Griffleiste passen gut zusammen. Allerdings kam das Gerät mit einer Delle an der oberen rechten Ecke bei uns an, was nicht für eine zuverlässige Qualitätskontrolle spricht. Außerdem wurden die Seiten bei arbeitendem Kompressor deutlich warm. Der Jahresstromverbrauch liegt zudem mit 147 kWh pro Jahr schon recht hoch und weit über dem des Testsiegers. Als Einräumhilfe hat sich Chiq für ein Metallgitter entschieden.

Der Rest spricht für ein gutes Mini-Gefriergerät: Der Kompressor macht sich im arbeitenden Zustand eher nur leise bemerkbar. Das große, runde Thermostat im Innenraum lässt sich gut bedienen und bestimmt, ob das Gerät als Kühlschrank oder als Gefrierschrank kühlen soll. Dank Klimaklasse 4 lässt es sich im Prinzip unbedenklich in fast allen Räumen aufstellen. Und unsere Maximalbestückung bekamen wir in den 31 Liter umfassenden Innenraum nach einigem Hin und Her auch gut untergebracht.

So haben wir getestet

Die Mini-Gefrierschränke werden von uns ausgepackt und gemäß den Herstelleranleitungen in Betrieb genommen. Dabei prüfen wir, welche Materialien für das Gehäuse sowie die Tür verwendet wurden und wie robust alles ist. Zusätzliche Features wie einen Glasboden bewerten wir positiv. Ferner beurteilen wir in einem ruhigen Zimmer das maximale Betriebsgeräusch eines jeden Gefriergerätes. Im Inneren der Geräte haben wir zur Sicherheit jeweils mit einem digitalen Messgerät des Typs Sonoff SNZB-02WD nachgemessen, ob die optimale Lagertemperatur von -18 Grad Celsius auch tatsächlich erreicht wird.

1 von 2
Mini-Gefrierschrank Test: Gruppenbild Minigefrierschrank
Die fünf neuen Mini-Gefrierschränke aus dem Update 06/2026.
Mini-Gefrierschrank Test: Mini Gefrierschraenke Gruppenbild
Die fünf Mini-Gefrierschränke aus dem Test 10/2025.

Für den Praxistest haben wir eine Auswahl typischer TK-Produkte eingekauft und versucht, sie jeweils in den Geräten unterzubringen. Die Maximalbestückung umfasst fünf Pizzapackungen normaler Größe, eine Packung Lasagne, eine Packung Fisch Bordelaise, eine Packung Rahmspinat, eine kleinere Packung Pommes, eine Eispackung mit einem Volumen von 0,8 Litern, eine Packung eingefrorenes Hähnchen und eine Packung Königsberger Klopse.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Mini-Gefrierschrank ist der beste?

Am besten gefallen hat uns der Severin GB 8880. Er friert zuverlässig viel Tiefkühlgut ein und gefällt mit seinem schicken Retro-Look. Im Inneren überraschen ein großes Thermostat, der Glasboden und eine praktische Abtauschale. Der Kältesensor ist in der Wand versteckt und stört dadurch nicht. Optional lässt sich der Severin auch als Kühlschrank verwenden – praktisch!

Wie unterscheidet sich ein Mini-Gefrierschrank von einem großen Modell?

Große Tiefkühlschränke oder -truhen verfügen über Annehmlichkeiten wie ein LCD-Display zur Anzeige und zum genauen Einstellen der Temperatur, bieten viel mehr Platz für Tiefkühlgut, haben häufig eine Abtau-Automatik und verbrauchen durch ihre Größe, bessere Isolation und einen leistungsstärkeren Kompressor deutlich weniger Strom. Dafür ist der Mini-Gefrierschrank mobil sowie kompakt und passt dadurch praktisch auch in die kleinste Hütte.

Wer braucht einen Mini-Gefrierschrank?

Überall dort, wo nicht viel Platz für ein Gefriergerät vorhanden ist oder nur wenig Gefriergut benötigt wird, kann ein Mini-Gefriergerät eine Alternative zu einem großen Gerät sein. Diese Szenarien treffen häufig auf Single-Haushalte, Studenten- oder WG-Wohnungen sowie nur temporär belegte Ferienwohnungen zu. Praktisch ist ein Mini-Gefrierschrank aber auch zum kurzzeitigen Auslagern von Tiefkühlgut, wenn der große Gefrierer zum Beispiel bei Familienfeiern mit anderen Sachen ausgelastet ist.

Welche Bedeutung hat die Klimaklasse?

Die Klimaklasse gibt an, bei welcher Umgebungstemperatur das Gerät zuverlässig kühlt. Ist die Umgebungstemperatur wärmer als in der angegebenen Klimaklasse, kühlt das Gerät nicht mehr ausreichend. Andererseits kann der Kompressor streiken, wenn das Gerät kälter steht, als in der Klimaklasse angegeben. Die meisten Geräte im Test decken alle Klimaklassen ab und funktionieren bei Außentemperaturen zwischen zehn und 43 Grad Celsius problemlos.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

In unserem wöchentlichen Newsletter verlosen wir jeden Sonntag dutzende Testgeräte. Jetzt anmelden und mitmachen!

Jubilaeum Faz
Faz Jubilaeum

Kommentare

0 Kommentare
Abonnieren Sie alle Updates zu diesem Artikel.

Auch interessant

Über 1.000 Testberichte.
Kostenlos.
In deiner Hosentasche.

Kaufkompass-Smartphone-App
 Test: Getitongoogleplay Badge Web Color German
 Test: Download On The App Store Badge De Rgb Blk

Kaufkompass-App jetzt laden!

Close the CTA