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Stickmaschine Test: Stickmaschine Aufmacher Handarbeiten Foto: Tatyana / Adobe Stock

Die beste Stickmaschine

Veröffentlicht:

Individualisierte Geschenke wie Babykleidung oder Handtücher mit aufgestickten Namen oder niedlichen Tierdesigns liegen genauso im Trend wie selbstveredelte Shirts, Taschen oder Caps. Waren professionelle Stickereien früher der Industrie vorbehalten, erobern smarte Stickmaschinen mittlerweile den Hobbymarkt.

Mit den modernen Stickautomaten gelingen persönliche Designs ganz automatisch. Vom wachsenden Angebot an Stickmaschinen profitieren auch kleine Shops oder Labels, denn sie können so ihre Produkte ganz einfach mit ihrem Logo oder selbst designten Motiven verzieren.

Wir haben 8 Stickmaschinen zwischen etwa 400 und rund 2.000 Euro getestet und überprüft, wie gleichmäßig und sauber sie die Motive auf den Stoff bringen und wie gut sie zu bedienen sind.

Kurzübersicht

Testsieger

Brother Innov-is F540E

Eine Stickmaschine für Anfänger und Profis, die mit einem tollen Stickergebnis punktet.
Test : Brother Innov-is F540E
  • Makelloses Stickergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Gute Konnektivität
  • Viele Stickvorlagen
  • Kleines Display

Die Brother Innov-is F540E ist ein wahrer Stickmeister. Sie ist kinderleicht zu bedienen und zaubert makellose Stickmotive auf Stoffen jeder Dicke – und das absolut zuverlässig und präzise. Auch die Verbindung mit der Artspira-App per WLAN funktioniert problemlos.

Auch gut

Elna Expressive 808

Die Näh- und Stickmaschine hat viele integrierte Stickmotive und ist einfach zu bedienen.
Test Stickmaschine: Elna Expressive 808
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Einklappbarer Stickarm
  • Viele Stickvorlagen
  • Kein WLAN/Bluetooth
  • Ränder teils etwas unsauber auf Baumwollleinen

Die Elna Expressive 808 hat einen ausklappbaren Stickarm und ist damit super zu verstauen. Zudem liefert sie ein ordentliches Stickergebnis und kommt mit unterschiedlichen Stoffen gut klar. Das optionale Stick-Starter-Kit enthält alles, was man zum Verzieren von Kleidung, Accessoires oder Deko benötigt.

Luxusklasse

Veritas Isabelle

Eine kombinierte Näh-Stickmaschine, die viel Komfort bietet, aber auch ihren Preis hat.
Test Stickmaschine: Veritas Isabelle
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Gute Konnektivität
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Teuer

Die Veritas Isabelle stickt sauber auf verschiedensten Stoffen. Es sind 250 Stickmotive und jede Menge Zubehör enthalten, sodass man seine Kreativität voll ausleben kann. Die Bedienung ist kinderleicht und es gibt viele praktische Zusatzfunktionen. Das umfangreiche Gesamtpaket hat allerdings seinen Preis.

Preistipp

Glaeser Mia S2000Combi

Diese Näh- und Stickmaschine hat ein großes Display und eignet sich super für Stick-Einsteiger.
Stickmaschine Test: Bildschirmfoto 2026 09 04 Um 10.19.40
  • Großes Display
  • Gutes-Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Kein WLAN/Bluetooth

Die Glaeser Mia S2000Combi liegt im unteren Preissegment unserer Testmodelle – dafür bringt sie erstaunlich viel Stickspaß und liefert akkurate Motive. Allerdings hat die Stickmaschine weder WLAN noch Bluetooth.

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Testsieger
Test : Brother Innov-is F540E
Brother Innov-is F540E
Auch gut
Test Stickmaschine: Elna Expressive 808
Elna Expressive 808
Luxusklasse
Test Stickmaschine: Veritas Isabelle
Veritas Isabelle
Preistipp
Stickmaschine Test: Bildschirmfoto 2026 09 04 Um 10.19.40
Glaeser Mia S2000Combi
Test Stickmaschine: Pfaff Creative Expect 350
Pfaff Creative Expect 350
Test Stickmaschine: Brother PP1 Skitch
Brother PP1 Skitch
Test : Necchi NE210
Necchi NE210
Test Stickmaschine: Veritas Florence
Veritas Florence
Testsieger
Brother Innov-is F540E
Test : Brother Innov-is F540E
  • Makelloses Stickergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Gute Konnektivität
  • Viele Stickvorlagen
  • Kleines Display
Auch gut
Elna Expressive 808
Test Stickmaschine: Elna Expressive 808
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Einklappbarer Stickarm
  • Viele Stickvorlagen
  • Kein WLAN/Bluetooth
  • Ränder teils etwas unsauber auf Baumwollleinen
Luxusklasse
Veritas Isabelle
Test Stickmaschine: Veritas Isabelle
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Gute Konnektivität
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Teuer
Preistipp
Glaeser Mia S2000Combi
Stickmaschine Test: Bildschirmfoto 2026 09 04 Um 10.19.40
  • Großes Display
  • Gutes-Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Kein WLAN/Bluetooth
Pfaff Creative Expect 350
Test Stickmaschine: Pfaff Creative Expect 350
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Gute Konnektivität
  • Langsame Stickgeschwindigkeit
Brother PP1 Skitch
Test Stickmaschine: Brother PP1 Skitch
  • Freiarm-Stickmaschine
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Günstig
  • Bedienung nur über App
  • Kleiner Stickbereich
Necchi NE210
Test : Necchi NE210
  • Gute Konnektivität
  • Einfache Bedienung
  • Faden verknotet sich öfter
  • Mäßige Qualität
  • Ränder nicht ganz sauber gestickt
Veritas Florence
Test Stickmaschine: Veritas Florence
  • Viele Stickvorlagen
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Bedienung nur über App
  • Verbindungsprobleme
  • Stiche manchmal nicht ganz deckend gestickt
Typ
Stickmaschine
Näh- und Stickmaschine
Näh- und Stickmaschine
Näh- und Stickmaschine
Näh- und Stickmaschine
Stickmaschine
Näh- und Stickmaschine
Näh- und Stickmaschine
Kostenlose Stickvorlagen
193 Stickmotive und 13 Schriften in der Maschine, 500 Stickmotive über App
241 Stickmotive, 11 Schriften
250 Stickmotive, 7 Schriften, 120 Rahmen-Designs in der Maschine
96 Stickmotive
180 Stickmotive, 10 Schriften
Ca. 500 Stickmotive über App
100 Stickmuster, 3 Schriften
100 Stickmotive
Max. Stickbereich
180 x 130 mm, 300 x 130 mm mit optionalem Versatzrahmen
140 x 140 mm
160 x 260 mm
100 x 235 mm
170x 100 mm
100 x 100 mm
180 x 120 mm
180 x 120 mm, 50 x 70 mm
Stickrahmen
180 x 130 mm
140 x 140 mm,
160 x 260 mm, 120 x 180 mm, 50 x 70 mm
100 x 100 mm, 100 x 255 mm
170 x 100 mm, 100 x 100 mm
100 x 100 mm
70 x 50 mm, 180 x 120 mm
120 x 180 mm, 50 x 70mm
Konnektivität
WLAN
Nein
WLAN
Nein
WLAN
Bluetooth
WLAN
WLAN
Schnittstelle
USB
USB
USB
USB
USB
Nein
USB
Nein
Max. Stiche pro Minute
650
660
850
650
450
400
800
850
App
Artspira
Nein
EZ-Creator
Nein
My Sewnet
Artspira
Artist Tool
MyPatterns

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Alle Infos zum Thema

Präzision bei jedem Stich: Stickmaschinen im Test

Eine Stickmaschine arbeitet ähnlich wie eine Nähmaschine. Es gibt eine Nadel für den Oberfaden und eine Spule mit dem Unterfaden. Jedoch wird der Stoff nicht wie beim Nähen mit der Hand geführt, sondern die Stickmaschine kreiert die Bilder und Schriften automatisch.

Dafür spult man den Unterfaden auf, setzt die Spule ein, wählt das gewünschte Motiv an der Maschine oder in der App und fädelt den passenden Oberfaden ein. Dann spannt man Stoff und Vlies straff in den Stickrahmen, setzt den Rahmen ein, startet das Stickprogramm, und los geht’s.

Für wen lohnt sich eine Stickmaschine?

Das Sticken mit der Maschine ist echt einfach, und das kreative Verzieren macht riesigen Spaß. Doch leider sind die Stickautomaten auch recht hochpreisig. Daher lohnt sich die Investition nur, wenn man wirklich viel stickt und komplexe oder individuelle Motive wünscht. Zudem erhält man mit einer Stickmaschine eine gleichbleibende Qualität – ein Vorteil, wenn man etwa Logos aufsticken möchte.

Super geeignet für individuelle Motive

Wer nur gelegentlich seine Kleidung oder ein Geschenk mit Schriften oder einfachen Mustern personalisieren will, sollte abwägen, ob nicht vielleicht die Stickprogramme der Nähmaschine ausreichen. Hier muss man zwar den Stoff selbst führen und man erhält nicht so ein schönes, gleichmäßiges Ergebnis wie bei einer Stickmaschine, aber dafür spart man sich auch eine Menge Geld.

Welches Zubehör benötigt man zum Sticken?

Beim Sticken mit der Maschine sind spezielle Sticknadeln wichtig. Der Hauptunterschied zu einer Nähnadel ist, dass die Sticknadel ein größeres Öhr hat. Das verhindert eine zu starke Reibung bei hoher Stickgeschwindigkeit und schont den Stoff. Wie bei der Nähmaschine muss man hier auch die Nadel passend zum Stoff verwenden. Auch ohne Stickrahmen geht nichts, denn hier wird der Stoff glatt eingespannt. Ein Stickrahmen ist in der Regel beim Kauf einer Stickmaschine enthalten.

Das restliche relevante Zubehör muss man sich selbst besorgen. Dazu gehört erst einmal das Stickgarn. Das ist glatter und glänzender als Nähgarn. Beim Oberfaden empfiehlt sich für die meisten Projekte eine Stärke von 40. Hier gibt es eine umfangreiche Auswahl an Farben – passend für jedes Motiv.

Für den Unterfaden, auch Bobbin, Bobbin-Fil oder Bobbin-Garn genannt, sollte man einen dünnen und reißfesten Polyesterfaden mit einer Stärke von 60 bis 90 wählen. Je höher die Zahl, desto dünner ist der Faden. Der Unterfaden ist normalerweise weiß oder schwarz.

Stoffart und Stickvlies müssen zueinander passen

Mit der Auswahl des richtigen Garns ist es jedoch nicht getan. Für jedes Stickprojekt braucht man je nach Stoffart das geeignete Stickvlies. Das wird entweder mit oder ohne den Stoff in den Stickrahmen eingespannt und stabilisiert das Material, sodass keine Wellen oder Falten entstehen und sich der Stoff nicht verzieht. Dünnere Stoffe benötigen ein dünneres Vlies, dickere ein stärkeres.

Welches Vlies passt zu welchem Stoff?

Für dehnbare Stoffe wie Jersey, Sweat oder Strick verwendet man am besten ein wegschneidbares Vlies. Das ist besonders stabil und der Stoff verzieht sich nicht beim Sticken. Am Ende werden die Ränder rund um das Stickmotiv vorsichtig zurückgeschnitten. Für festere Stoffe, die nicht oder kaum dehnbar sind wie Baumwolle, Leinen, Filz oder Jeans, eignet sich Ausreißvlies, das nach dem Sticken weggerissen wird.

Wegwaschbares oder wasserlösliches Vlies löst sich – wie der Name schon sagt – beim Einweichen in Wasser komplett auf. Man verwendet es für Stoffe mit starker Struktur wie Frottee, Plüsch, Spitze, Samt, Organza oder Deko-Objekte. Dabei wird dieses Vlies im Unterschied zu den meisten anderen Stickvliesen in der Regel über den Stoff gelegt, damit das Motiv auf dem unebenen Gewebe gleichmäßig wird.

Stickmaschine Test: Stickmaschinen Allgemein

Für Stoffe, die sich schwer in den Stickrahmen einspannen lassen, eignet sich Klebevlies. Das befestigt man im Rahmen, zieht das Papier ab und drückt den Stoff auf die klebende Seite. Nach dem Sticken entfernt man das Vlies und wäscht es, wenn möglich, aus.

Wer besonders ausgefallene Motive mag, verwendet Volumenvlies oder Puffy-Foam. Das erzeugt einen schönen 3D-Effekt, da es den Stoff erhöht. Jedoch hat es lediglich einen dekorativen Zweck und stabilisiert nicht, daher benötigt man ein zusätzliches Vlies.

Was kann man alles sticken?

Die Bandbreite, was man mit einer Stickmaschine verzieren kann, ist riesig. Dünne und feine Stoffe wie Seide oder Chiffon sind ebenso bestickbar wie Jeans, Leinen, Frottee, Sweat, Jersey oder Leder. Auch Kissenbezüge, Canvas, Taschenstoffe oder Spitze eignen sich. Ebenso lassen sich mit einer Stickmaschine Hüte, Gürtel, Rucksäcke oder Dekorationsgegenstände wie Windlichter individuell aufpeppen. Vorausgesetzt natürlich, man verwendet das passende Zubehör.

Bei jeder getesteten Stickmaschine sind kostenlose Motive und Schriften enthalten. Sie lassen sich direkt über das Maschinendisplay auswählen, per App via WLAN oder Bluetooth übertragen oder ganz klassisch per USB-Stick importieren.

Zudem kann man bei den meisten Stickmaschinen auch eigene Vorlagen übertragen. Hier gibt es eine große Auswahl an kostenlosen Downloadmöglichkeiten im Internet. Man muss allerdings beachten, dass das Dateiformat zur Stickmaschine passt.

Wer Motive individuell gestalten oder eigene Stickvorlagen entwerfen will, der benötigt eine Sticksoftware oder eine entsprechende, meist kostenpflichtige Zusatzfunktion in der App. Namhafte Hersteller wie Bernina, Brother, Pfaff und Husqvarna bieten eine eigene Software an. Hatch Embroidery, Wilcom Embroidery Studio, Embird und Embrilliance sind ebenso beliebte Anbieter. Es gibt auch kostenlose Sticksoftware wie Ink/Stitch. Für eine professionelle Software muss man jedoch gerne mal mehrere hundert Euro oder mehr investieren.

Worauf muss man beim Kauf einer Stickmaschine achten?

Zuerst einmal muss man sich entscheiden, ob man einen reinen Stickautomaten will oder eine kombinierte Näh-Stick-Maschine. Wer nie näht oder bereits eine Nähmaschine besitzt, benötigt keine Kombimaschine.

Ein genauer Blick auf die Bedienung der Maschine lohnt sich. Ein großes Display und eine einfache Verbindungsmöglichkeit mit einer App erleichtern die Handhabung. Wir empfehlen zudem, auf eine automatische Einfädelfunktion zu achten und diese bestenfalls zu testen. Beim Sticken muss man bei jedem Farbwechsel neu einfädeln – da geht es einem schnell auf die Nerven, wenn der Faden nicht augenblicklich im Nadelöhr landet.

Die Stickfläche sollte ausreichend Platz bieten, um auch große Stickrahmen anbringen zu können. Gerade bei komplexen Motiven und beim Branding spielt die Geschwindigkeit, also die Anzahl der Stiche pro Minute, eine Rolle. Je mehr die Maschine hier leistet, desto schneller ist das Stickbild fertig.

Bei einigen Herstellern ist ein Stick-Starter-Kit mit unterschiedlichem Garn, Sticknadeln und manchmal sogar Stickvlies enthalten. Das ist natürlich super, da man so direkt loslegen kann.

Unser Favorit

Testsieger

Brother Innov-is F540E

Eine Stickmaschine für Anfänger und Profis, die mit einem tollen Stickergebnis punktet.
Test : Brother Innov-is F540E
  • Makelloses Stickergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Gute Konnektivität
  • Viele Stickvorlagen
  • Kleines Display

Mit der Brother Innov-is F540E ist das Sticken wirklich ein reines Vergnügen. Die Stickmaschine ist im Nu aufgebaut. Das Einfädeln funktioniert problemlos, und ein großes Lob gibt es für die Einfädelautomatik. Die ist wirklich komplett automatisch und funktioniert tadellos: Man drückt einfach auf den Hebel, und das Garn ist im Nadelöhr.

Im Lieferumfang ist ein Stickrahmen in der Größe 180 × 130 Millimeter enthalten, der allerdings keinen Spannhebel enthält, sondern lediglich eine Drehschraube. Ein Versatzrahmen der Größe 300 × 130 Millimeter kann optional erworben werden.

Zudem verfügt die Stickmaschine über einen automatischen Fadenabschneider, einen Ober- und Unterfadensensor sowie über eine automatische Oberfadenspannung. Da muss man sich wirklich um nichts kümmern.

Das Sticken wird zum Kinderspiel

Auf der Maschine sind 193 kostenlose Stickmuster und 13 Stickalphabete gespeichert. Die Stickmaschine ist mit der Brother Artspira-App kompatibel. Die Verbindung über WLAN funktioniert ohne Probleme. Die App gefällt uns gut, die Bedienung ist einfach und übersichtlich. Man erhält hier etwa 500 kostenlose Stickmotive. Sondermotive wie beispielsweise Disney-Designs müssen gekauft werden.

Mit dem kostenpflichtigen Abonnement Artspira+ hat man Zugriff auf etwa 7000 Stickmotive, kann eigene Bilder in Stickvorlagen wandeln und individuelle Designs erstellen. Zudem hat man die Möglichkeit, über USB-Stickdateien im PES-, PEN-, PHC- oder DST-Format zu importieren. All das funktioniert tadellos. In puncto Konnektivität und Schnittstelle gibt es von uns hier die volle Punktzahl.

Die mitgelieferte Anleitung ist eher knapp gehalten, aber die Maschine lässt sich intuitiv bedienen. Ansonsten finden sich auch Anleitungsvideos im Internet. Die Bedienung der Stickmaschine erfolgt über einen farbigen, 3,7 Zoll großen LCD-Touchscreen und die Funktionstasten an der Maschine. Die Motive können am Display bearbeitet werden, das heißt, man kann die Größe oder Position ändern, Schriften hinzufügen, das Motiv spiegeln oder drehen. Das geht sehr einfach.

1 von 7
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Die Brother Innov-is F540E hat einen großen Stickbereich.
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Die Gehäuseoberseite kann aufgeklappt werden.
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Die Stickmaschine lässt sich einfach über das Display und die Funktionstasten bedienen.
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Der Stickrahmen wird von oben eingeklickt.
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Auf Jeans stickt die Maschine makellos und ohne Schwierigkeiten.
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Die Stiche sind deckend und gleichmäßig und die Ränder sauber.
Stickmaschine Test: Brother Innovis F540e
Schriften auf dehnbarem Stoff meistert die Stickmaschine mit Bravour.

Wir testen unterschiedliche Stickmotive und Schriften auf Baumwollleinen, Sweat-Stoff und Jeans. Dabei können wir uns bequem zurücklehnen, denn die Innov-is F540E näht verlässlich und sauber. Die Stiche sind dicht und gleichmäßig gesetzt, die Ränder sind gerade, das Garn verheddert sich nicht, kein Faden reißt, und der Stoff bleibt schön glatt. Hier haben wir wirklich nichts auszusetzen.

Die Stickgeschwindigkeit lässt sich regulieren. Dabei bringt es die Stickmaschine auf bis zu 650 Stiche pro Minute. Das ist ein guter Wert, und wir finden die Geschwindigkeit ausreichend. Mit 65 dbA bei höchstem Sticktempo gehört die Stickmaschine jedoch zu den lautesten in unserem Test.

Richtig beeindruckend ist, dass bei jeder Stickfarbe die verbleibende Stickzeit angezeigt wird. So kann man auch mal entspannt den Raum verlassen und weiß, wann man die nächste Farbe einfädeln muss.

Die Brother Innov-is F540E liefert ein eindrucksvolles Stickergebnis. Sie eignet sich für Anfänger genauso wie für Stickprofis. Mit dieser Stickmaschine geht das Verzieren wirklich einfach, und das Sticken macht sehr viel Spaß.

Nachteile?

Wir halten es für unpraktisch, dass das Display etwas klein ist. Die Bedienung funktioniert zwar gut, aber in dieser Preisklasse würden wir ein größeres, komfortableres Display erwarten. Außerdem ist die Brother Innov-is F540E Stickmaschine mit über 1.000 Euro auch nicht gerade ein Schnäppchen.

Brother Innov-is F540E im Testspiegel

Bisher gibt es keine weiteren relevanten Testberichte über die Brother Innov-is F540E. Sollte sich das ändern, aktualisieren wir unseren Bericht an dieser Stelle entsprechend.

Weitere Empfehlungen

Auch gut

Elna Expressive 808

Die Näh- und Stickmaschine hat viele integrierte Stickmotive und ist einfach zu bedienen.
Test Stickmaschine: Elna Expressive 808
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Einklappbarer Stickarm
  • Viele Stickvorlagen
  • Kein WLAN/Bluetooth
  • Ränder teils etwas unsauber auf Baumwollleinen

Was uns bei der Elna Expressive 808 auf den ersten Blick begeistert, ist der ausschwenkbare Stickarm. Während bei den anderen Stick- und Nähmaschinen die Stickeinheit separat gelagert und bei Bedarf eingesetzt wird, kann man hier mit einem Handgriff den Stickarm ein- oder ausklappen. Das ist wirklich sehr praktisch, da so immer alles kompakt verstaut ist.

Ein riesiger Vorteil der Stickmaschine ist zudem, dass man auch mit Freiarm sticken kann und so beispielsweise Ärmel verzieren kann, ohne sie aufzutrennen. Das können die wenigsten Modelle. Allerdings benötigt man dazu einen FA5e-Stickrahmen, den man extra kaufen muss. Der Umbau zur Stickmaschine sowie das Einfädeln gelingen schnell und einfach. Die Einfädelhilfe funktioniert toll, und das Garn ist beim ersten Anlauf im Nadelöhr.

Neben dem seriellen Zubehör wie Nähfüße, Garnrollenhalter, Fadenabzugsscheiben, Spulen und 140 × 140 mm Stickrahmen enthält unser Modell noch ein optionales Stick-Starter-Kit. Das kann sich sehen lassen: zusätzliche 500 Stickmotive, Sticknadeln, Garnrollenset und eine große Auswahl an Stickvlies – hier hat man wirklich alles, was man zum Verschönern seiner Textilien braucht.

1 von 8
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Die Elna Expressive 808 ist sehr einfach zu bedienen.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Auf dem Display hat man eine große Auswahl an Stickmotiven.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Die maximale Stickfläche beträgt 14 x 14 Zentimeter.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Der Stickarm lässt sich ausklappen.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Der Stickrahmen wird mit einer Sicherungsschraube befestigt.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Auf Baumwollleinen sind die Ränder nicht ganz so sauber wie bei anderen Modellen.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Auf dehnbarem Stoff ist das Stickergebnis gut.
Stickmaschine Test: Elna Expressive808
Die Stickerei auf Jeans gelingt makellos.

In der Stickmaschine sind 241 integrierte Stickmotive und elf Stickschriftarten gespeichert. Das ist eine ordentliche Auswahl, allerdings sind die meisten Designs recht aufwändig zu sticken. Man steuert die Elna Expressive 808 über einen 3,5-Zoll-Farb-Touchscreen. Die Größe reicht für die Auswahl und Bearbeitung der Motive, also Design ändern, drehen, spiegeln, verschieben oder kombinieren, völlig aus.

Die Bedienung ist wirklich kinderleicht. Sogar die empfohlene Fadenspannung wird angezeigt, denn die stellt sich nicht automatisch ein. Auch der Nähfußdruck wird manuell reguliert. Dafür gibt es einen Ober- und Unterfadensensor, eine automatische Nähfunktion und einen automatischen Fadenabschneider.

Wir testen die Maschine auf Baumwollleinen, dehnbarem Sweat-Stoff und Jeans mit unterschiedlichen Schriften und Motiven. Die Stickmaschine kommt mit allen Stoffarten gut zurecht. Auch das Stickergebnis überzeugt uns: Die Stiche sind gleichmäßig und dicht und der Stoff wellt sich nicht. Nur auf dem dünnen Baumwollleinen sind die Ränder an manchen Stellen nicht ganz präzise gestickt.

Die Geschwindigkeit lässt sich über einen Schieberegler regulieren. Bei maximalem Sticktempo leistet die Maschine 660 Stiche pro Minute, was ein guter Wert ist. Dabei kommt sie auf eine Lautstärke von etwa 60 dBA – im Vergleich zu den anderen Testmodellen ist das etwas leiser. Die Stickmaschine verfügt über einen USB-Anschluss, über den Stickmotive im JEF-Format importiert werden können. Das gelingt gut, allerdings vermissen wir in dieser Preisklasse die Möglichkeit, uns über WLAN zu verbinden und über eine Cloud oder App Motive zu importieren.

Unser Fazit: Für alle, die keinen Wert auf Konnektivität legen, ist die Elna Expressive 808 eine hervorragende Wahl.

Luxusklasse

Veritas Isabelle

Eine kombinierte Näh-Stickmaschine, die viel Komfort bietet, aber auch ihren Preis hat.
Test Stickmaschine: Veritas Isabelle
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Gute Konnektivität
  • Hohe Stickgeschwindigkeit
  • Teuer

Die Veritas Isabelle ist eine kombinierte Näh-Stickmaschine. Für den Umbau zur Stickmaschine müssen Spulenkapsel, Nähfuß und Stichplatte getauscht und der Transporteur abgesenkt werden. Das funktioniert einfach, aber es ist etwas unpraktisch, dass die Stichplatte mit zwei kleinen Schrauben und Schraubendreher befestigt werden muss, was Fingerspitzengefühl erfordert. Richtig gut gefällt uns, dass man ein Stick-Starter-Kit mit unterschiedlichen Garnen mitgeliefert bekommt.

Die Bedienung ist einfach und benutzerfreundlich. Das Einfädeln funktioniert einfach und schnell, und die Einfädelhilfe bringt den Faden auf Knopfdruck sicher in das Nadelöhr. Die Stickmaschine wird über einen farbigen 5-Zoll-Touchscreen gesteuert, der sensibel reagiert und groß genug ist, um das Stickmotiv zu bearbeiten. Man kann die Designs drehen, spiegeln, die Größe verändern, verschiedene Motive kombinieren, Schriften ergänzen, mehrere Ebenen erstellen und vieles mehr. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wem die beiliegende Kurzanleitung nicht ausreicht, der findet eine ausführliche Beschreibung im Internet.

1 von 6
Stickmaschine Test: Veritas Isabelle
Die Veritas Isabelle verfügt über einen großen Stickbereich.
Stickmaschine Test: Veritas Isabelle
Am Display lässt sich der Stickvorgang genau nachverfolgen.
Stickmaschine Test: Veritas Isabelle
Den Stickrahmen schiebt man in die Schiene, bis er einrastet.
Stickmaschine Test: Veritas Isabelle
Egal ob auf Baumwollleinen, …
Stickmaschine Test: Veritas Isabelle
elastischem Stretch-Stoff…
Stickmaschine Test: Veritas Isabelle
oder Jeans – das Stickergebnis überzeugt uns.

Die Veritas Isabelle verfügt über 250 Stickmotive, sieben Alphabete, 120 Rahmen-Designs und 746 Nähprogramme. Das ist wirklich eine riesige Auswahl an einfachen und komplexeren Stickvorlagen, die keine Wünsche offenlässt. Die Stickmaschine hat zudem einen USB-Port, über den Stickdateien in fast allen Formaten importiert werden können. Das funktioniert bei unserem Test ohne Probleme.

Wer noch mehr Kreativität und Auswahl wünscht, kann die Stickmaschine mit dem WLAN-Netzwerk verbinden und Stickdesigns über die EZ-Creator-App laden. Die Verbindung mit dem Netzwerk funktioniert trotz Umstellung auf WPA2 und 2,4 GHz nicht, dafür lässt sich die Stickmaschine ganz einfach mit einem Hotspot verbinden. Dann klappt bei uns auch die Konnektivität mit der App.

Wir testen unterschiedliche Motive und Schriften auf Baumwollleinen, dehnbarem Sweat-Stoff und Jeans. Sehr praktisch ist, dass die Stickmaschine automatisch nach den ersten Stichen stoppt, damit man das Fadenende abschneiden kann. Beim Sticken liefert die Veritas Isabelle ein wirklich tolles Ergebnis, und das bei bis zu 850 Stichen pro Minute und einer Lautstärke von etwa 65 dBA bei höchster Stickgeschwindigkeit. Das ist schnell, aber auch etwas lauter als bei anderen Stickmaschinen. Die Stiche sind sauber und ohne Lücken, die Ränder sind glatt und die Oberfläche gleichmäßig. Das gibt volle Punktzahl.

Wer viel stickt und über ein großes Budget verfügt, wird beim Kauf der Veritas Isabelle mit einem wirklich tollen Stickerlebnis belohnt. Das ist uns eine Empfehlung wert.

Preistipp

Glaeser Mia S2000Combi

Diese Näh- und Stickmaschine hat ein großes Display und eignet sich super für Stick-Einsteiger.
Stickmaschine Test: Bildschirmfoto 2026 09 04 Um 10.19.40
  • Großes Display
  • Gutes-Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr gutes Stickergebnis
  • Kein WLAN/Bluetooth

Als wir die Glaeser Mia S2000Combi auspacken, sind wir erstmal über den 7-Zoll-LCD-Touchscreen erstaunt. Ein so großes Display hätten wir bei einer Näh- und Stickmaschine dieser Preisklasse nicht erwartet.

Die Maschine verfügt über 96 kostenlose Stickmotive, die sich am Touchscreen ganz einfach vergrößern, verkleinern, spiegeln oder drehen lassen. Für die ersten Stickprojekte wird man hier auf jeden Fall fündig. Ansonsten hat man die Möglichkeit, über USB eigene Stickvorlagen im Format OST oder DSB zu importieren und auf der Maschine zu speichern. Insgesamt ist Platz für 700 Motive. WLAN oder Bluetooth hat die Stickmaschine leider nicht.

Im Lieferumfang sind zwei Stickrahmen in den Größen 100 × 100 Millimeter und 100 × 255 Millimeter enthalten. Auch das finden wir bei diesem Preis super. Die Glaeser Mia S2000Combi verfügt über einen automatischen Fadenabschneider und eine Einfädelhilfe, die zuverlässig funktioniert. Mit Hilfe von Spannhebel und Schraube lassen sich Stoff und Vlies gut einspannen.

1 von 6
Stickmaschine Test: Glaeser Mias2000
Der große Touchscreen der Glaeser Mia S2000Combi macht die Bedienung einfach.
Stickmaschine Test: Glaeser Mias2000
Die Stickmotive lassen sich übersichtlich bearbeiten.
Stickmaschine Test: Glaeser Mias2000
Der Stickrahmen wird eingeklickt.
Stickmaschine Test: Glaeser Mias2000
Auf Stretch liefert die Stickmaschine ein sauberes Ergebnis.
Stickmaschine Test: Glaeser Mias2000
Beim Sticken auf Baumwollleinen wellen sich die Ränder minimal.
Stickmaschine Test: Glaeser Mias2000
Die Stickmotive auf Jeans gelingen gut.

Wir wählen ein Motiv aus und starten unseren Praxistest. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ob auf Baumwollleinen, Sweat- oder Jeansstoff, die Maschine stickt ohne Unterbrechung. Sowohl die Motive als auch die Schriften sind sauber und gleichmäßig gestickt, wenn auch nicht ganz so perfekt wie bei unserem Testsieger. 650 Stiche pro Minute sind eine gute Leistung, und mit 63 dBA bei höchster Stickgeschwindigkeit ist sie auch minimal leiser als die meisten unserer Testmodelle.

Wer eine kombinierte Näh-Stickmaschine sucht und nicht gleich über 1.000 Euro investieren will, trifft mit der Glaeser Mia S2000Combi eine wirklich gute Wahl. Wie bei allen Kombi-Maschinen testen wir nur die Stickfunktion, aber die hat uns durchaus überzeugt.

Außerdem getestet

Brother PP1 Skitch

Die Stickmaschine PP1 Skitch von Brother liegt im unteren Preissegment. Sie ist eine Freiarm-Stickmaschine und daher im Gegensatz zu anderen Modellen sehr schmal gebaut. Entsprechend ist der maximale Stickbereich mit 100 × 100 Millimetern auch recht klein. Der Faden wird an der Breitseite eingefädelt, die Bedienknöpfe der Maschine befinden sich jedoch an der kurzen Front. Das finden wir nicht so praktisch.

Abstriche muss man auch in puncto Bedienung machen. Denn die Stickmaschine lässt sich nur über die App Artspira und die fünf Funktionstasten an der Maschine steuern. Die Verbindung wird über Bluetooth aufgebaut, was problemlos funktioniert.

In der Artspira-App hat man Zugriff auf rund 500 kostenlose Stickmotive. Wer weitere Designs will oder eigene Fotos zum Stickbild wandeln möchte, muss ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Über die App kann man auch den Stickvorgang verfolgen. Wir wählen unser erstes Motiv aus und passen die Größe und Position in der App an. Das geht wirklich einfach und intuitiv. Auch das Einfädeln ist einfach, und die automatische Einfädelhilfe funktioniert besser als bei manch teurerem Modell. Mit 400 Stichen pro Minute arbeitet die Stickmaschine nicht wirklich schnell, dafür ist sie mit 62 dbA recht leise.

Wir testen unterschiedliche Designs und Schriften auf Baumwollleinen, Jeans und Sweat-Stoff. Die Stickmaschine kommt mit Baumwolle und Jeans gut zurecht, auf Stretch-Stoff reißt einmal der Faden. Die Stichqualität ist in Ordnung, allerdings merkt man gerade bei Schriften, dass die Stiche nicht so gleichmäßig sind wie bei anderen Maschinen und gelegentlich etwas Stoff zu sehen ist. Insgesamt sind wir jedoch mit unseren Stickergebnissen zufrieden.

Die Brother PP1 Skitch eignet sich für Anfänger und alle, die nur gelegentlich sticken und nicht zu viel investieren möchten. Wer viel oder professionell stickt, sollte aber in eine Stickmaschine mit einfacherer Handhabung und mehr Stickqualität investieren.

Necchi NE210

Die Necchi NE210 ist eine Näh- und Stickmaschine. Der Umbau von der Näh- zur Stickmaschine ist sehr einfach, jedoch lässt die Anleitung zu wünschen übrig. Dafür gibt es eine Reihe an YouTube-Tutorials zur Bedienung.

Die Stickmaschine wird über den farbigen 3,5-Zoll-Touchscreen gesteuert, was sehr praktisch ist. Die Maschine hat eine maximale Stickfläche von 180 × 120 Millimetern. 100 kostenlose Stickmuster und drei Stickalphabete sowie 392 Nähprogramme sind auf der Maschine gespeichert. Das ist ein ordentliches Angebot, wie wir finden.

Wem das nicht ausreicht, der kann über die Artist-Tool-App weitere Motive auswählen und bearbeiten. Die Stickmaschine wird dafür über WiFi mit dem Smartphone oder Tablet verbunden und über die App gesteuert. Die Verbindung funktioniert bei uns problemlos. Auf Baumwollleinen und Jeansstoff liefert die Stickmaschine ein ordentliches Ergebnis.

Als wir jedoch auf dehnbaren Sweat-Stoff sticken, verknotet sich der Unterfaden, der Oberfaden reißt und die Nadel bricht. Das hat zur Folge, dass sich die Halterung des Stickfußes minimal verzieht und die Nadel nicht mehr ganz mittig in Position ist. Wir finden, das sollte bei einer Stickmaschine in dieser Preiskategorie nicht passieren.

Die Necchi NE210 hat eine komfortable Bedienung, aber leider überzeugen uns die Stickqualität und die Verarbeitung der Stickmaschine nicht.

Pfaff Creative Expect 350

Die Pfaff Creative Expect 350 ist Näh- und Stickmaschine in einem. Sie hat einen großen 7-Zoll-Touchscreen, den wir äußerst angenehm finden, da er die Bedienung sehr übersichtlich macht.

Die Stickmaschine lässt sich schnell und leicht aufbauen. Etwas schade finden wir, dass es nur eine klassische Einfädelhilfe gibt, bei der der Faden im kleinen Haken vor dem Nadelöhr eingehakt wird und mit der Hand gehalten wird. Da bieten andere Hersteller komfortablere Lösungen.

Im Lieferumfang sind zwei Stickrahmen mit 170 × 100 Millimetern und 100 × 100 Millimetern enthalten. Stoff und Vlies lassen sich mit Hilfe des Spannhebels und der Drehschrauben gut glattziehen und einspannen. Die Stickmaschine verfügt über 180 kostenlose Motive und 10 Schriftarten. Das ist wirklich ein großes Angebot, und wir finden schnell Stickvorlagen, die uns gefallen. Die können wir am großen Display bequem anpassen, bewegen und verändern.

Über die Creativate App kann man auf weitere Stickvorlagen zugreifen, Motive anpassen und Designs in der Cloud speichern. Wenn die Stickmaschine mit dem WLAN-Netzwerk verbunden ist, können die dann ohne Probleme auf der Maschine geladen werden. Das geht auch über den Browser mysewnet.com, allerdings ist es nervig, dass die Website immer wieder auf Englisch umspringt und die Sprache neu eingestellt werden muss. Wer die volle Auswahl an Designs haben und eigene Motive erstellen will, muss aber auch hier ein Abonnement abschließen. Zudem hat man die Möglichkeit, über USB-Stickvorlagen im Dateiformat vp3 zu importieren. Alle Verbindungen klappen reibungslos.

Im Praxistest stellt die Stickmaschine ihre Fähigkeiten unter Beweis. Tiermotiv, Blumenmuster oder Schrift, die Pfaff Creative Expect 350 meistert jedes Design solide. Auch mit jeder Art von Stoff, die wir testen, kommt sie problemlos zurecht. Das Ergebnis: sauber und gleichmäßig gestickte Motive mit geraden Rändern und ohne Wellung. Das überzeugt uns. Mit maximal 450 Stichen pro Minute ist die Stickmaschine nicht die schnellste, aber im mittleren Bereich. Auch die Lautstärke von 64 dBA bei voller Stickgeschwindigkeit entspricht in etwa den Werten der meisten anderen Testmaschinen.

Die Creative Expect 350 von Pfaff ist eine tolle Stickmaschine, mit der das Verzieren von Textilien viel Spaß macht. Sie ist gut verarbeitet und komfortabel zu bedienen. Allerdings bieten unsere Empfehlungen ein paar Extras mehr.

Veritas Florence

Die Veritas Florence kombiniert Näh- und Stickmaschine in einem und macht einen soliden ersten Eindruck. Beim genaueren Hinschauen wirkt das Kunststoffgehäuse jedoch etwas weniger wertig. Es knarrt sogar beim Draufdrücken. Das Gerät bringt allerdings ein stolzes Gewicht auf die Waage und steht letztendlich stabil und rutschfest auf dem Arbeitstisch.

Wir finden die umfangreiche Auswahl von 120 Nähstichen, 100 Stickmotiven und zwei Alphabeten gut. Sehr praktisch sind außerdem die drei Schablonen, die sich auf der rechten Fußseite des Geräts herausziehen lassen. Hier werden Sticharten und Codes, die auf dem Display angezeigt werden, erläutert – quasi wie Spickzettel.

Im Paket liegt dazu viel Zubehör, wie beispielsweise 13 Rollen buntes, weißes oder schwarzes Garn, diverse Füße und eine kleine Schere. Fürs Sticken sind zwei Rahmen in den Größen 50 × 70 mm und 120 × 180 mm mit dabei.

Der Wechsel zwischen Nähen und Sticken ist grundsätzlich unkompliziert, allerdings muss die Stichplatte mit Schrauben befestigt werden, was etwas mühselig ist. Auch das Einspannen des Stoffes in den Stickrahmen erfordert viel Kraft. Das geht zwar bei so mancher Konkurrenz deutlich leichter, dafür sitzt der Stoff während des Stickvorgangs wirklich bombenfest im Rahmen.

Gesteuert wird die Stickfunktion über die App MyPatterns. Motive und Farben lassen sich bequem am Smartphone auswählen. Auch eigene Designs können wir erstellen und den Stickvorgang so direkt mitverfolgen. Sobald wir eine neue Farbe beziehungsweise ein neues Garn benötigen, weist die App auf den Wechsel hin und stoppt den Vorgang.

In der Praxis hat uns die WLAN-Verbindung allerdings stark frustriert: Der Verbindungsaufbau gelang uns erst nach mehreren Stunden Fehlersuche und nach zwei Routerwechseln. Auch danach brach die Verbindung häufig ab. Dazu kommt, dass nach jedem Abbruch der Stickrahmen abgenommen und die Maschine neu kalibriert werden muss. Spaß macht das nicht.

Mit der Stickqualität sind wir auch nur teilweise zufrieden: So ist das Ergebnis flächendeckend schon in Ordnung, an manchen Stellen wellt sich der Faden jedoch oder das Stickbild wirkt lückenhaft und unsauber. Dafür schafft die Florence, gleichsam wie ihr Schwestermodell und unsere Luxusklasse, die Veritas Isabelle, bis zu 850 Stiche pro Minute – was wir schnell und super finden.

Insgesamt ist die Bedienung der Näh- und Stickmaschine zwar grundsätzlich selbsterklärend. Die häufigen Verbindungsabbrüche und die mäßige Stickqualität sind für uns aber Gründe, warum es für einen Platz in den Empfehlungen nicht gereicht hat.

So haben wir getestet

Wir testen 8 Stickmaschinen, von der günstigen Einsteigermaschine bis zum hochpreisigen Luxusmodell. Viele unserer Testmodelle sind kombinierte Stick- und Nähmaschinen. Bei diesen Modellen überprüfen wir nur die Stickfunktionen.

Zuerst werfen wir einen Blick auf den Lieferumfang und schauen, welches Zubehör wie Stickrahmen, Stickgarn, Nadeln oder Stickvlies enthalten ist. Dann dokumentieren wir Daten wie Stichanzahl pro Minute, enthaltene Stickmotive oder Konnektivität.

Stickmaschine Test: Stickmaschinen Gruppenbild
Die Stickmaschinen unserer ersten Testrunde 09/2026.

Wir überprüfen, wie einfach sich die Stickmaschine aufbauen lässt, wie gut sie sich einfädeln lässt und ob die Einfädelhilfe problemlos funktioniert. Bei kombinierten Modellen bewerten wir auch den Umbau von der Näh- zur Stickmaschine. Wir testen genau, wie sich die Stickmaschine bedienen lässt.

Zudem überprüfen wir, ob die Steuerung über ein Display an der Maschine läuft oder über eine App. Wir testen auch, wie die Verbindung zum Internet funktioniert und ob sich Motive über USB ohne Schwierigkeiten importieren lassen. Auch wie leicht sich die Stickdesigns bearbeiten lassen, spielt eine Rolle.

Für unseren Praxistest sticken wir auf drei unterschiedlichen Stoffarten: Baumwollleinen oder Baumwollwebstoff, dehnbaren Stoff wie Stretch oder Jersey sowie auf Jeansstoff. Für jeden Stoff verwenden wir die passende Sticknadel, geeignetes Stickgarn und das entsprechende Stickvlies.

Wir bewerten, ob die Maschine ohne Stopp stickt, ob die Stiche gleichmäßig, dicht und sauber sind und ob das Motiv glatt ist oder sich der Stoff an den Rändern wellt. Zudem messen wir die Lautstärke mit einem Sonometer aus einem Meter Entfernung, während die Stickmaschine bei höchster Geschwindigkeit arbeitet. Zuletzt ziehen wir unser Gesamtfazit, wobei wir auch das Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigen.

Die wichtigsten Fragen

Welche Stickmaschine ist die beste?

Die beste Stickmaschine für die meisten ist die Brother Innov-is F540E. Sie stickt zuverlässig, schnell und liefert ein einwandfreies Stickergebnis – egal auf welchem Stoff.

Kann man jedes beliebige Motiv sticken?

Das ist abhängig von Stickmaschine und Dateiformat. Das Format der Motivdatei muss entweder zur Maschine passen oder man nutzt eine Sticksoftware, um Bilder in Stickmuster zu wandeln. Das ist jedoch in der Regel kostenpflichtig.

Kann man auch mit den Stickprogrammen meiner Nähmaschine sticken?

Ja, kann man. Jedoch ist das Ergebnis nicht so schön wie bei einer Stickmaschine, da kein Stickrahmen verwendet werden kann und der Stoff sich meist etwas wellt. Zudem muss man die Motive manuell platzieren, die Auswahl an Stickmotiven ist in der Regel viel geringer und man kann keine eigenen davon importieren.

Muss man nähen können, um eine Stickmaschine nutzen zu können?

Nein. Das Sticken mit der Maschine ist sogar einfacher als das Nähen, da man sich nur um die Vorbereitung und die korrekten Einstellungen kümmern muss und die Maschine dann alles automatisch macht. Beim Nähen muss man den Stoff aktiv führen, heften, versäubern etc. Allerdings sind Nähkenntnisse von Vorteil, da die Grundbedienung wie Einfädeln oder Aufspulen im Grunde wie bei einer Nähmaschine funktioniert.

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