Winkelschleifer sind landläufig vor allem unter dem Namen „Flex“ bekannt, selbst wenn das Gerät das Logo eines anderen Herstellers trägt. Wie „Tempo“ bei den bekannten Papiertaschentüchern ist der Name Flex zum Synonym für Winkel- bzw. Trennschleifer geworden.
Als Heimwerker braucht man ihn nicht oft – aber wer häufiger Metall bearbeitet, kommt ohne einen Winkelschleifer nicht aus. Wir haben insgesamt 24 Winkelschleifer für Trennscheiben mit 125 Millimeter Durchmesser getestet, davon sind 15 aktuell noch erhältlich. Preislich gibt es viel Spielraum: Zwischen rund 30 und etwa 200 Euro kosten die von uns getesteten Winkelschleifer. Aber empfehlenswerte Modelle gibt es schon für wenig Geld.
Kurzübersicht
Flex L 1100
Sowohl Heimwerker als auch Profis erhalten mit dem Flex L 1100 den besten Winkelschleifer seiner Preisklasse. Das Gerät überzeugt durch seinen 1.100-Watt-Motor, eine hohe Verarbeitungsqualität und seine durchdachte Konstruktion. Im Praxistest punktet die Maschine mit hoher Präzision sowie verlässlicher Leistung bei allen typischen Schleif- und Trennarbeiten.
Metabo W 850-125
Die Metabo W 850-125 ist neben unserem Testsieger ebenfalls eine gute Wahl. Der Winkelschleifer ist gut verarbeitet, lässt sich auch mit einer Hand bedienen und bietet alle wichtigen Ausstattungsmerkmale. Dank seines geringen Gewichts kann man lange ermüdungsfrei mit ihm arbeiten. Gegenüber Profi-Maschinen fehlt ihm allerdings eine Vibrationsdämpfung – und für das Verstellen der Schutzhaube benötigt man einen Schraubendreher.
Hikoki G13SW2
Die Hikoki G13SW2 ist ein robuster Winkelschleifer mit viel Leistung, der auch für fortgeschrittene Anwender und ausdauernde Einsätze ausgelegt ist. Dafür sprechen die effektive Vibrationsdämpfung am Zusatzgriff und ein sehr sauberer Lauf, bei dem sich das Getriebe nur langsam und wenig erwärmt.
Parkside PWS 125

- Drehzahlregulierung
- Schutzhaube werkzeuglos verstellbar
- Langes Kabel
- Günstig
- Getriebekopf erwärmt sich schnell
- Laut und schrill
Die Parkside PWS 125 besticht durch ihren sehr günstigen Preis, bringt aber alles Grundlegende mit, was ein Winkelschleifer für den gelegentlichen Heimwerker-Einsatz braucht. Zudem gibt es auch noch Komfortfunktionen wie eine werkzeuglos verstellbare Schutzhaube und einen Sanft-Anlauf. Für Anfänger ist die Parkside mit ihrer ordentlichen Ausstattung nicht verkehrt.
Vergleichstabelle
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- Hohe Leistung
- Kurze und schmale Bauform
- Ruhiger Lauf
- Langes Kabel
- Günstig
- Einfacher Spannmechanismus der Schutzhülle
- Nur eine Geschwindigkeitsstufe

- Gute Verarbeitung und wertige Materialien
- Handhabung
- Guter und staubgeschützter Motor
- Günstig
- Schutzhaube ist nur mit Schraubendreher verstellbar
- Lautes und hochfrequentes Betriebsgeräusch
- Kurzes Kabel

- Hohe Leistung
- Ruhiger Lauf
- Schutzhaube vorbildlich bedienbar
- Handgriff reduziert Vibration
- Kurzes Kabel

- Drehzahlregulierung
- Schutzhaube werkzeuglos verstellbar
- Langes Kabel
- Günstig
- Getriebekopf erwärmt sich schnell
- Laut und schrill

- Hohe Leistung
- Handlich
- Günstig
- Kurzes Kabel
- Einfacher Spannmechanismus der Schutzhülle

- Hohe Leistung, trotzdem vibrationsarm
- Exzellente Verarbeitungsqualität
- Schutzhaube werkzeuglos verstellbar (aber nur in eine Richtung)
- Drehzahlregulierung, Sanftanlauf und Stopp
- Relativ groß
- Relativ schwer

- Leicht
- Sehr gute Handhabung
- Balance
- Günstig
- Relativ niedrige Leistung
- Ruckartiger Anlauf
- Unpraktischer Mechanismus an der Schutzhaube
- Kurzes Kabel

- Leicht
- Kein Sanftanlauf
- Laut und schrill

- Gute Performance
- Verhältnismäßig leise und vibrationsarm
- Langes, hochwertiges Kabel
- Gut verarbeitet und weitgehend robust …
- … aber der hintere Teil der Maschine wackelt
- Nicht für einhändiges Arbeiten geeignet
- Suboptimale Bedienung
- Schwer

- Gute Gewichtsverteilung
- Vorbildliche Einstellung der Schutzhaube
- Drehzahlregulierung Kickback-Stopp
- Für einhändiges Arbeiten nur bedingt geeignet
- Etwas schwergängiger Hauptschalter

- Leicht
- Schlankes Gehäuse
- Guter, massiver Getriebekopf
- Kurzes Kabel
- Wackelnder Gehäuseteil

- Sanftanlauf
- Günstig
- breite Bauform
- Schlechter Spannmechanismus An der Schutzhaube
- Kurzes Kabel

- Guter Schutzhaubenmechanismus
- Langes, gutes Kabel
- Schwer
- Sehr laut

- Leicht
- Wiederanlaufschutz
- Schlechter Schutzhaubenmechanismus
- Kein Sanftanlauf
- Kurzes Kabel

- Gute Gewichtsverteilung
- Günstig
- Mäßige Verarbeitung
- Unterdurchschnittliche Handhabung
- Softgrip ist nur Attrappe
- Billiges und kurzes Kabel
- Kein Sanftanlauf,
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Alle Infos zum Thema
Schleifen, trennen und polieren: Winkelschleifer im Test
Winkelschleifer eignen sich sowohl zum Trennen als auch zum Schleifen, insbesondere von Metallen, aber auch von Gestein, Fliesen und ähnlich harten Werkstoffen. Je nach Einsatz und Material kann die Flex mit unterschiedlichen Scheiben bestückt werden. Zum Trennen werden Edelkorund- und Diamant-Trennscheiben eingesetzt, zum Schleifen, Säubern und Polieren sind Schleifteller und Fellscheiben vorgesehen.

Der Winkelschleifer nimmt es am liebsten mit Naturstein, Beton, Keramik oder Metall auf. Letzteres kann man mit Hilfe der Flex auch schnell von festsitzendem Rost befreien. Gern findet der Winkelschleifer daher im Metallbau im weitesten Sinne Verwendung und hier ganz besonders im Fahrzeug- und Karosseriebau sowie der Reparatur.
Harte Materialien sind kein Problem
Besitzer von Oldtimern jedweder Art wissen die kompakte Trenn- und Schleifmaschine ebenso zu schätzen wie der Metallbauer, der Metallgerüste und -spielgeräte instandsetzen muss.
Auch zum Trennen von Marmor und anderem Gestein eignet sich die schnelldrehende Scheibe. Wenn es sich um größere Brocken handelt, kommt ein großer Winkelschleifer zum Einsatz, der eine Trennscheibe mit entsprechend größerem Durchmesser aufnehmen kann, denn schließlich wird die Schnitttiefe vom Durchmesser der Scheibe bestimmt.
Nicht ungefährlich
Wie bei allen drehenden Elektromaschinen, insbesondere jenen, die mit schneidenden oder bohrenden Werkzeugen bestückt werden, gilt es erst einmal, das entsprechende Werkzeug, was in diesem Fall die Trenn- oder Schleifscheibe ist, sicher einzuspannen.

Die schnell drehende Scheibe verursacht schon mal einen Rückschlag und scharfe, spitze Teilchen, sowohl vom Abtrag des Werkstücks als auch von der Trennscheibe selbst, können stark beschleunigt umhergeschleudert werden. Sie ist daher kein ungefährliches Werkzeug. Winkelschleifer sollten deshalb mit dem gebührenden Respekt gehandhabt werden. Außerdem sind vor der Arbeit einige Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
Vor dem Arbeiten unbedingt Schutzkleidung anlegen!
So sind eine Schutzbrille sowie ein Satz Arbeitshandschuhe unerlässlich. Zudem sollte auf feuerfeste Arbeitskleidung geachtet werden. Denn zu allem Überfluss sind diese Partikel auch noch glühend heiß, sodass es andernfalls zu unangenehmen bis gefährlichen Verbrennungen kommen kann.
Aufgrund der hohen Lautstärke, die Winkelschleifer schon im Leerlauf, aber ganz besonders bei Kontakt mit harten Materialien entwickeln, ist außerdem das Tragen eines Gehörschutzes angesagt. In unserem Test lag kein Winkelschleifer unter einem Schalldruckpegel von 90 Dezibel – und zwar, ohne dass die Trennscheibe unser Werkstück berührte.

Die metallenen Schutzhauben, die die Scheiben halbseitig umschließen, verhindern nicht nur ein Abrutschen der Hand in die laufende Trennscheibe, sie schützen auch vor Verletzungen, falls die Trennscheibe reißt, was wegen der enormen Fliehkräfte immer möglich ist. Der Grund für eine gesprungene Scheibe ist meist Materialermüdung. Daher sollte man die Scheibe regelmäßig durch eine neue ersetzen. Außerdem gilt es, den passenden Scheibentypus für den jeweils angedachten Einsatzzweck zu beachten.
Ein weiteres Sicherheitsmerkmal, das aber leider nicht jeder Winkelschleifer aufweist, ist ein Wiederanlaufschutz. Er verhindert, dass der Winkelschleifer im Fall eines Stromausfalls wieder von selbst startet, sobald wieder Elektrizität zur Verfügung steht.
Qual der Wahl: Die richtige Scheibe
Für Winkelschleifer gibt es unzählige verschiedene Scheiben. Welche eingesetzt wird, hängt einerseits vom zu bearbeitenden Material ab, andererseits von der Art der Anwendung: Wird geschnitten, geschliffen, geschruppt oder poliert?
Für fast jedes Material gibt es die passende Scheibe
Mit den passenden Trennscheiben trennt man Natursteine, Beton, Keramik oder Metall. Mit sogenannten Schruppscheiben können metallische Oberflächen grob entrostet oder von Lack befreit werden. Für feine Schleifarbeiten sind Fächerscheiben gut geeignet. Für das Finish gibt es sogar Gummiaufsätze, die mit dezidierten Polierscheiben bestückt werden können.
Zum Schneiden besonders harter Materialien gibt es Diamant-Trennscheiben. Damit lassen sich Beton, Keramik, Pflastersteine, Fliesen und Ähnliches spielend leicht zerschneiden.
Unser Favorit
Flex L 1100
Der L 1100 stammt von Flex. Heute steht der Name umgangssprachlich für alle Winkelschleifer. Die Ausstattung ist einfach. Dennoch vermittelt das Gerät einen hochwertigen Eindruck. Auf überflüssige Extras verzichtet Flex und konzentriert sich stattdessen auf eine durchdachte Konstruktion, eine gute Ergonomie und eine hohe Verarbeitungsqualität.
Ein 1.100 Watt starker Bürstenmotor treibt das Gerät an. Der Kippschalter auf der linken Geräteseite schaltet ihn ein. Der Sanftanlauf ist sauber abgestimmt und sorgt für einen kontrollierten Start. Eine Motorbremse besitzt der Winkelschleifer allerdings nicht. Die Spindel erreicht eine Leerlaufdrehzahl von bis zu 12.200 Umdrehungen pro Minute.
Besonders positiv fällt das Gehäuse auf. Haptik und Materialanmutung erinnern an glasfaserverstärkte technische Kunststoffe. Hersteller verwenden sie häufig in Profi-Elektrowerkzeugen.
Ebenso überzeugend ist die kompakte Bauweise. Der Flex L 1100 zählt zu den kürzesten Winkelschleifern seiner Klasse: Er misst genau 27,5 Zentimeter. Das Motorgehäuse besitzt einen schlanken Durchmesser von rund 55 Millimetern. Das garantiert einen hervorragenden Grip.
Der Aluminium-Getriebekopf überzeugt durch Verarbeitung und läuft ruhig. Wahlweise sitzt der Zusatzhandgriff über M10-Gewinde auf der linken oder rechten Seite. Er besteht ebenfalls aus Hartplastik. Dennoch wirkt er stabil. Eine Spindelarretierung erleichtert den Werkzeugwechsel.
Der Flex L 1100 bietet einen robusten Innenflansch mit Gummiauflage sowie eine hochwertig verarbeitete Spannmutter. Das Netzkabel misst 4,10 Meter und überzeugt durch seine Flexibilität.
Trotz seiner kompakten Abmessungen liefert der 1.100-Watt-Motor hohe Leistungsreserven. Auch bei schweren Schleif- und Trennarbeiten hält die Maschine die Drehzahl konstant und läuft vibrationsarm.
Der Scheibenwechsel gelingt schnell: Die Spannmutter löst sich ohne hohen Kraftaufwand und der Spannmechanismus der Schutzhaube hält die Position stabil.
Mit einer 1 mm dicken Trennscheibe schneidet der Winkelschleifer eine 6 mm dicke Stahlplatte. Die Maschine fasst in weiteren Tests Kanten zuverlässig und schneidet 27 mm dickes Buchenholz mit einer Multi-Cut-Scheibe. Die Drehzahl bleibt unter Belastung konstant. Motorleistung und Ergonomie ermöglichen eine präzise Werkzeugführung.
Der Flex L 1100 konzentriert sich auf die Kernfunktionen – ohne überflüssige Features. Stattdessen punktet er mit einer durchdachten Konstruktion und hoher Verarbeitungsqualität. Im Praxistest zeigt er eine hohe Präzision in Verbindung mit solider Leistung. Deshalb eignet sich der Winkelschleifer für alle typischen Schleif- und Trennarbeiten. Sowohl ambitionierte Heimwerker als auch Profis erhalten hier ein zuverlässiges Gerät.
Flex L 1100 im Testspiegel
Aktuell gibt es noch keine seriösen Testberichte zu unserem Testsieger. Sollten weitere Testberichte erscheinen, werden wir die Ergebnisse hier ergänzen.
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Metabo W 850-125
Mit dem Metabo W 850-125erhalten Heimwerker einen sauber verarbeiteten Winkelschleifer, der gemessen an seinem Preis viel bietet und vor allem mit hoher Verarbeitungsqualität und toller Handhabung punktet. Zudem sind alle wichtigen Sicherheitsmerkmale vorhanden. Der Motor ist mit 850 Watt zwar nicht der stärkste, reicht aber für alle üblichen Vorhaben locker aus. Das macht den W 850-125 zu einem exzellenten Vertreter für alle Privatanwender, die ein Markengerät möchten, aber nicht zu viel ausgeben wollen.

Der Metabo W 850-125 gehört nicht mehr zu den ganz günstigen Winkelschleifern, liegt aber dennoch weit unter dem, was für Vollblut-Profi-Modelle fällig wird. Für das Geld bekommt man die Maschine im Karton, zusammen mit einer Schutzhaube, einem Stützflansch, einer Zweilochmutter, einem Zweilochschlüssel und einem Zusatzhandgriff. Letztgenannter ist recht simpel aufgebaut, besteht komplett aus Hartplastik und hat keine Dämpfung, was in dieser Preisklasse aber normal ist.
Ebenfalls nicht normal, aber toll: Der Metabo verfügt über einen Sanftanlauf, was das Arbeiten deutlich angenehmer und auch sicherer macht. Er ist allerdings nicht ganz so sanft wie bei anderen getesteten Winkelschleifern – aber das ist Meckern auf erhöhtem Niveau. Zudem hat Metabo den Wiederanlaufschutz nicht vergessen – ein wichtiges Sicherheitsfeature!
Sehr angetan sind wir von der allgemeinen Verarbeitungsqualität. Der Maschinenkörper mit seinem stabilen Kunststoffgehäuse macht einen durchweg wertigen Eindruck. Der Getriebekopf ist aus stabilem Aluminium-Druckguss gefertigt und die Oberflächen wurden so fein und sauber ausgearbeitet, dass man sogar auf eine Lackschicht verzichten konnte. Außerdem ist er schön flach gebaut – sehr hilfreich, wenn man in beengten Situationen arbeitet! Selbst das Stromkabel samt Knickschutz ist hochwertig, wenn auch mit 2,4 Metern recht knapp bemessen.
In unserem Praxistest konnte der Metabo W 850-125 besonders mit seiner exzellenten Handhabung glänzen. Dank seiner schlanken Bauweise ist er ein echtes Einhand-Gerät, und wegen des geringen Gewichts lassen sich damit auch zeitaufwendigere Aufgaben erledigen, zumal sich der Winkelschleifer dabei kaum erwärmt. Die Gewichtsverteilung ist perfekt an der Griffposition tariert, der Hauptschalter ist seitlich angebracht, schön griffig und lässt sich vorbildlich bedienen.
Leistungseinbrüche konnten wir kaum bis gar nicht feststellen. Die Maschine läuft sehr ruhig und gleichmäßig und die Drehzahl lässt auch unter Druck nur geringfügig nach. Selbst beim Sägen der Buchenplatte, dem Endgegner unserer Belastungsprobe, behielt der Motor immer genügend Zugkraft. Feine Arbeiten lassen sich mit dem W 850-125 gefühlvoll ausführen, und auch vor längeren und gröberen Schleif- und Trennarbeiten muss sie sich nicht fürchten.
Kaum Nachteile
Das zu kurze Stromkabel haben wir bereits angesprochen, wir haben aber noch zwei weitere Kritikpunkte. Zum einen ist der Metabo-Schleifer nicht nur sehr laut, er klingt auch sehr schrill. Beim Arbeiten mit einem Winkelschleifer ist ein Gehörschutz zwar ohnehin immer ratsam, hier möchte man aber erst recht nicht darauf verzichten.
Der andere Punkt bezieht sich auf die Arretierung der Schutzhaube und ist der größte Störfaktor dieses Winkelschleifers. Diese ist bei der Metabo ziemlich primitiv gelöst und erfordert den Einsatz eines Kreuzschlitzschraubendrehers, wann immer man die Position der Schutzhaube verändern möchte. Gerade bei aufwendigeren Vorhaben bremst das den Arbeitsfluss merklich.
Darüber hinaus hat der Metabo W 850-125 keine Softgrip-Flächen, was wir – abermals mit Blick auf das Preisschild – aufgrund der guten Oberflächenstruktur des Kunststoffgehäuses aber verschmerzen können.
Hikoki G13SW2
Der Hikoki G13SW2 ist ein robuster 125-mm-Winkelschleifer mit ausreichend Leistung und ist für den fortgeschrittenen Anwender und intensiven Dauereinsatz ausgelegt. Sie läuft ruhig, überträgt nur wenig Vibration auf die Hände und hat genügend Kraft für schwere Aufgaben. Die einfach zu verstellende und solide Schutzhaube ist vorbildlich umgesetzt. Für feinere Arbeiten ist sie aufgrund ihrer wuchtigen Bauweise nicht ganz ideal, aber wer ein verlässliches Arbeitstier sucht, ist mit dem Hikoki gut ausgestattet.
Mit rund 95 Euro liegt die Maschine preislich in der oberen Mittelklasse. Zubehör darf man keines erwarten. Für diesen Preis erhält man nur den Winkelschleifer im Karton mit dem Griff, der Schutzhaube und dem Schlüssel für den Scheibenwechsel. Vereinzelt gibt es auch Angebote zusammen mit einer Trennscheibe oder einem „Turboflansch“ für einen leichteren Scheibenwechsel und einem Transportkoffer.
Das Gehäuse besteht aus einem stoßfesten glasfaserverstärkten Kunststoff mit sauber ausgearbeiteten Oberflächen. Gummierung ist allerdings an den Griffbereichen nirgends eingesetzt, trotzdem ist die Oberfläche griffig genug.
Der Getriebekopf aus Aluminium-Druckguss ist robust und massiv gestaltet. Hier verbirgt sich auch das meiste Gewicht der Maschine, die 2,4 Kilogramm nicht mehr zu den leichtesten in der Leistungsklasse um die 1.200 Watt gehört. Die Schutzhaube ist perfekt umgesetzt. Mit einem Druckknopf lässt sie sich blitzschnell in die gewünschte Position bringen. Es muss lediglich ein Hebel nach unten gedrückt werden. Das funktioniert super und macht einen sehr soliden Eindruck.
Das Kabel hat eine dicke Profi-Qualität, ist aber mit 2,1 Metern zu kurz ausgefallen; ansonsten überzeugt der Winkelschleifer mit einer qualitativen, robusten, aber auch schweren Ausführung.
In den Kategorien „Ergonomie und Handhabung“ sticht die Hikoki nicht besonders hervor, weist aber auch keine Schwächen oder Nachteile auf. Mit 28 Zentimetern Länge ist sie angenehm kurz gebaut, dafür ist sie aber etwas dicker. An der Griffposition ist sie 5,7 cm breit und 6,6 cm hoch, das ist für kleine Hände schon etwas groß. Der Hauptschalter lässt sich einfach und sicher betätigen. Die Position auf der linken Seite ist für Linkshänder nicht optimal, für Rechtshänder jedoch perfekt. Ansonsten liegt die Hikoki G13SW2 gut austariert in einer Hand. Aufgrund des Gewichts ist eine Einhandbedienung aber anstrengend.
Der Motor tourt schnell auf die feste Drehzahl von 11.000 U/min, aber ohne Ruck beim Einschalten, ein hervorragend umgesetzter Sanftanlauf. Dann ging es an die Testaufgaben, zuerst den fünf Millimeter dicken Flachstahl mit einer 1-Millimeter-Trennscheibe zu trennen. Das vier Zentimeter lange Stück ist schnell durchtrennt und auch unter Belastung arbeitet der Winkelschleifer ruhig und bei gleichbleibender Drehzahl.
Ähnlich gut sieht es bei den anderen Tests aus – Rost entfernen, Kanten schleifen oder Holz schneiden mit einer Multicut-Scheibe – durchzugsstark erledigt die Hikoki G13SW2 alles ohne Murren. Der große Griff erleichtert das Handling und man kann dosiert Druck auf das Werkstück ausüben. Außerdem ist der Griff gut gedämpft und gibt nur wenig Vibrationen weiter. Die schnelle und einfache Verstellung der Schutzhaube ist während des Arbeitens eine echte Freude. Wenn man sehr feine Arbeiten einhändig ausführen möchte, ist der dicke Gerätekörper nicht ideal.
Parkside PWS 125

- Drehzahlregulierung
- Schutzhaube werkzeuglos verstellbar
- Langes Kabel
- Günstig
- Getriebekopf erwärmt sich schnell
- Laut und schrill
Der Parkside PWS 125 besticht durch den sehr günstigen Preis. Zudem kann der 125-Millimeter-Winkelschleifer mit einer werkzeuglos verstellbaren Schutzhaube, einem Sanftanlauf und einer Drehzahlsteuerung punkten. Auch bei der Kabellänge wurde nicht gegeizt, drei Meter sind eine vernünftige Länge. Bei vielen anderen ist schon bei zwei Metern Schluss. Wir finden: Für Anfänger und alle, die einen Winkelschleifer ab und an für kleine Einsätze brauchen, ist der Parkside mit seinen vielen Features eine gute Wahl.
Der Winkelschleifer kommt im Pappkarton zusammen mit einer Schutzhaube und einem gummierten großen Handgriff, in dem sich der Zweilochschlüssel verstauen lässt. Mit dem Handgriff und der Schutzhaube bringt der PWS 125 zwei Kilogramm auf die Waage – eine mittelschwere Maschine in dieser Leistungsklasse (1.200 Watt Aufnahmeleistung). Durch ihre lange Bauform mit fast 40 Zentimetern Länge ist die Maschine für die zweihändige Benutzung konzipiert. Einhändig lässt sich der Winkelschleifer kaum benutzen. Die Geräteoberflächen sind sauber verarbeitet, im hinteren Griffbereich sind zwei kleine Flächen Softgrip verbaut, die den Halt ein wenig verbessern.
Viele Funktionen, kleine Abzüge in den Details
Die Schutzhaube lässt sich zwar werkzeuglos verstellen, es gibt aber nur fünf vorgegebene Positionen und hundertprozentig fest ziehen konnten wir sie nicht. Das Spiel war aber nur minimal, sodass es sich nicht auf die Sicherheit ausgewirkt hat. Die Drehzahl lässt sich mit einem Wahlrad zwischen 3.000 und 12.000 U/min einstellen. Das bietet mehr Variabilität beim Arbeiten: So arbeitet man schnell und effizient mit robusten Materialien und hohen Drehzahlen, kann aber gleichzeitig mit niedriger Drehzahl Schäden hitzeempfindlicher Materialien wie Edelstahl verhindern.
Die Lautstärke haben wir in 60 Zentimetern Abstand gemessen: 90 dB sind auch für einen Winkelschleifer schon recht laut. Aber ein Gehörschutz sollte beim Umgang damit sowieso getragen werden, daher fällt der laute und schrille Ton nicht stark ins Gewicht.
In der Praxis hat die Parkside alle Tests ohne Probleme absolviert. Lediglich bei feinen Arbeiten ist ihre lange Bauform nicht ganz optimal. Der Winkelschleifer wird nach zehn Minuten Dauerbeanspruchung schon recht heiß. Der Getriebekopf erhitzt sich auf 51 Grad, was für eine höhere Reibung im Getriebe spricht. Als Dauerläufer für stundenlanges Metallschleifen würden wir die Parkside eher nicht empfehlen.
Ansonsten ist die Parkside PWS 125 ein gutes Einsteiger-Werkzeug mit allen wichtigen Funktionen und Sicherheitsmerkmalen, die in dieser günstigen Preisklasse nicht unbedingt zu erwarten sind.
Außerdem getestet
Bosch Professional GWS 880
Der Bosch Professional GWS 880 fühlt sich leicht, aber gleichzeitig auch solide an. Bei diesem Bosch-Modell hat man stets die perfekte Kontrolle und fühlt einen direkten Kontakt zum Werkstück. Der zweite Handgriff kann links oder rechts angeschraubt werden. Die Position ist so gewählt, dass die Hand nah zur Mitte der Spindel liegt. Auch das verbessert die Kontrolle. Mit 28 Zentimetern Länge ist der Winkelschleifer schön kurz und zusätzlich auch schlank.
Die Bosch ist eine sehr einfache, dafür handliche Maschine mit einer hervorragenden Ergonomie. Der Motor hat genügend Leistung und die Verarbeitungsqualität ist auch gut. Das Getriebe läuft schön ruhig.
Leider haben wir auch ein paar Negativpunkte gefunden, wie etwa den fehlenden Sanftanlauf. Das Kabel ist von guter Qualität und schön flexibel, aber an der Länge wurde wieder einmal gespart: 2,20 Meter sind einfach nicht besonders viel. Die Spindelarretierung wird einem Profi-Werkzeug nicht gerecht. Sie hat zu viel Spiel und lässt sich nicht immer sauber drücken.
Das größte Manko ist jedoch die Schutzhaube bzw. der Verstellmechanismus. Die Schutzhaube ist nur mit einem Sechskantschlüssel zu verstellen, genau wie beim ähnlichen Modell GWS 7-125 und die Maschine entwickelt eine hohe Geräuschfrequenz. Für unter 60 Euro erhält man ein hochwertiges Gerät, bei dem man aber ein paar Abstriche machen muss. Konkurrenzprodukte bieten zum gleichen Preis ein wenig mehr an zeitgemäßen Funktionen und Komfort.
Bosch Professional GWS 7-125
Als wir den Bosch Professional GWS 7-125 entdeckten, waren wir überrascht: ein Markengerät, zudem noch aus Boschs blauer „Professional“-Reihe, zu so einem günstigen Preis? Uns war klar, dass wir uns diesen Winkelschleifer ansehen mussten. Und zum Glück haben wir das auch getan, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut.
Der GWS 7-125 ist ein kleiner Winkelschleifer. Mit 720 Watt gehört er zu den schwächeren Modellen im Test, liefert aber genug Leistung für die üblichen Vorhaben. Das Gehäuse ist schlank, wodurch sich die Maschine hervorragend greifen lässt. Selbst Menschen mit kleineren Händen sollten mit ihr keinerlei Probleme haben. Im Griffbereich ist die Kunststoffoberfläche perforiert, was zusätzlichen Halt gewährleistet.
Mit einem Gewicht von gerade einmal 1,8 Kilogramm ist sie angenehm leicht – selbst der Konkurrent Makita GA5030 ist etwas schwerer, wenn auch nur unwesentlich. Uns gefiel in diesem Zusammenhang aber vor allem, wie gut ausbalanciert das ohnehin schon geringe Gewicht verteilt ist: Der Schwerpunkt liegt wirklich genau in der Mitte, die Maschine ist weder kopf- noch rücklastig.
Für die zweite Hand liegt der GWS 7-125 ein Zusatzhandgriff bei, der wie bei allen Winkelschleifern links- oder rechtsseitig angeschraubt werden kann. Eine Vibrationsdämpfung oder andere Annehmlichkeiten bietet der Griff nicht, er erfüllt ansonsten aber seinen Zweck.
Im Praxistest überzeugte uns der Bosch Professional GWS 7-125 mit seiner sehr guten Handhabung und seinem gleichmäßigen Lauf. Im direkten Vergleich zu Kraftpaketen wie der Flex LBE 17-11 125 merkt man dem Winkelschleifer seine niedrigere Leistung freilich an. Das bedeutet aber keineswegs, dass man etwas vermissen würde, zumal wir bei der Arbeit mit dem Bosch-Schleifer nie den Eindruck hatten, dass die Drehzahl unter Belastung einbrechen würde. Selbst unter starkem Druck, wie wir ihn vor allem beim Schleifen ausübten, drehte sich der Motor unbeeindruckt weiter – so wünscht man sich das!
Lediglich einen sanften Anlauf haben wir vermisst. Mit etwas Erfahrung kommt man zwar auch ohne diese Annehmlichkeit zurecht, doch gerade, weil die großartige Handhabung eine ausgewiesene Stärke des GWS 7-125 ist, hinterlässt dieser Umstand einen etwas bitteren Beigeschmack.
Nennenswert ist, dass der Winkelschleifer über einen Wiederanlaufschutz verfügt. Das hatten wir von einer Maschine aus Boschs blauer Professional-Reihe zwar auch nicht anders erwartet, die meisten Konkurrenten in dieser Preisklasse verzichten aber darauf – unserer Ansicht nach ein kaum verzeihlicher Fehler, da ein fehlender Wiederanlaufschutz ein echtes Sicherheitsrisiko ist.
Obwohl der Namenszusatz „Professional“ der blauen Bosch-Maschinen an Profi-Modelle denken lässt, fallen einige Merkmale der GWS 7-125 nicht ganz professionell aus. So ist das Stromkabel zwar qualitativ hochwertig, aber auch dünner und kürzer als bei den teureren Konkurrenzmaschinen. Die Länge von 2,3 Metern reicht noch aus, um den Winkelschleifer an der heimischen Werkbank zu betreiben; wirklich große Bewegungsfreiheit hat man aber nicht.
Das größte Manko des Winkelschleifers ist aber die Fixierung der Schutzhaube: Zum Verstellen und Abmontieren muss man jedes Mal eine Innensechskantschraube mit einem Schlüssel komplett lösen, und dann ist das Verstellen der Schutzhaube immer noch frickelig – das haben andere Hersteller deutlich besser gelöst. Außerdem ist der Schalter zur Spindelarretierung nicht mittig, sondern seitlich positioniert. Für Rechtshänder ist das kein Problem, für Linkshänder ist es aber unpraktisch.
Flex LBE 17-11 125
Wem der Bosch GWS 17-125 nicht gefällt, der ist bei auch der Flex LBE 17-11 125 gut aufgehoben – allerdings zu einem höheren Preis. Die Maschine der Winkelschleifer-Pioniere ist wuchtig, schwer und extrem leistungsstark. Darüber hinaus hat sie einige schöne Kleinigkeiten in petto, die das Arbeiten mit der Maschine noch angenehmer machen.
Das Erste, was beim Auspacken der Flex auffällt, ist ihr Umfang, denn der LBE 17-11 125 ist vergleichsweise lang. Sonderlich dünn ist sie ebenfalls nicht. Was den Durchmesser betrifft, liegt sie aber gerade noch im grünen Bereich – man kann sie mit einer Hand gerade noch sicher halten, trotzdem ist es ratsam, sie beidhändig zu führen.
Die meisten Menschen würden das aber vermutlich ohnehin tun, denn mit 2,5 Kilogramm ist er einer der schwersten Winkelschleifer im Test. Das mag zunächst nach nicht viel klingen, macht sich bei der Arbeit aber durchaus bemerkbar, zumal der Flex LBE 17-11 125 auch lange andauernde Nutzung problemlos bewältigt – es handelt sich ja um ein Profigerät.
Das merkt man auch an anderer Stelle, etwa beim Handgriff, der nicht nur rutschfest gummiert ist, sondern auch Vibrationen dämpft. Das ermöglicht auch lange Arbeitseinsätze mit wenig Ermüdung. Im Griff integriert ist außerdem ein Spannmutternschlüssel – praktisch, so hat man das Werkzeug zum Wechseln der Scheibe jederzeit zur Hand.
Auch die Bedienung der Schutzhaube hat Flex schön gelöst. Die Anpassung geschieht werkzeuglos: ansetzen, runterdrücken, drehen, fertig! Das Drehen klappt allerdings nur in eine Richtung. Versucht man es in die andere Richtung, blockiert der Mechanismus. Das ist aber nicht weiter schlimm – notfalls muss man eben weiterdrehen, bis die gewünschte Position erreicht ist. Wir fanden die Lösung sehr gut.
Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend. Man merkt an vielen kleinen Details, dass Flex bei der Konzeption der LBE 17-11 125 genau wusste, wie man einen hochwertigen Winkelschleifer baut. So ist zum Beispiel der Rückflansch geschmiedet und zusätzlich gummiert – so etwas haben wir bei keinem Konkurrenzmodell gesehen.
Der Motor der Flex LBE 17-11 125 leistet satte 1.700 Watt – das ist enorm viel. Damit schlägt sie das gesamte restliche Testfeld um rund das Doppelte. Und das merkt man, besonders beim Schleifen: So schnell wie mit der Flex konnten wir Rost und Lack mit keiner anderen Maschine Herr werden. Wenn man einmal behutsamer vorgehen möchte, ist aber auch das kein Problem, denn der Winkelschleifer verfügt über einen Drehzahlregler.
Dadurch ist die Flex für viele verschiedene Vorhaben geeignet. Für feinere Arbeiten, etwa das Glätten von Kanten oder die Bearbeitung empfindlicher Werkstücke, ist die anpassbare Drehzahl nämlich so gut wie unverzichtbar. Immerhin möchte man weder das Material ruinieren noch Wellen in die Werkstücke schleifen, was bei 11.000 Umdrehungen pro Minute schon in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit passieren kann.
Hinzu kommt ein sehr ruhiger Lauf. Es gibt kein Scheppern, kein Rattern und es sind kaum Vibrationen zu spüren. Ergänzt wird dieser Eindruck durch die Tatsache, dass der LBE 17-11 125 nicht nur einen sanften Anlauf bietet, sondern obendrein auch einen sanften Stopp. Laut Herstellerangaben schaltet sie außerdem bei einem Blockieren der Scheibe den Motor ab. Dass die Maschine zudem über einen Wiederanlaufschutz verfügt und auch das Kabel einem Profi-Winkelschleifer entsprechend hochwertig ist, gehört ohnehin zum guten Ton.
Abgesehen vom etwas hohen Gewicht leistet sich die Flex somit kaum Fehler. Einziges Manko: Sie ist ziemlich teuer. Für Heimwerker und Gelegenheitsnutzer lohnt sie sich damit nicht. Für Profis und Enthusiasten ist der Flex LBE 17-11 125 aber durchaus eine gute Wahl.
Bosch Professional GWS 13-125 CIE
Der Bosch Professional GWS 13-125 CIE hat ähnliche Maße wie der große Bruder GWS 17-125 CIE, ist aber ein wenig kürzer. Auch sonst haben die beiden Winkelschleifer viel gemeinsam, etwa das lange, gute Kabel mit stabilem Knickschutz, die robuste Verarbeitung und den vibrationsgedämpften Zweitgriff. Den größten Unterschied deutet der Name schon an: Die Motorleistung ist beim GWS 13-125 CIE niedriger, nämlich nur 1.300 Watt gegenüber den 1.700 Watt, mit denen das größere Modell aufwartet.
Die Gemeinsamkeiten bei Qualität und Ausstattung sind aber nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil – die mögen wir hier genauso wie beim großen Bruder. Sie hat ebenfalls eine Drehzahlregulierung. Allerdings mussten wir feststellen, dass die niedrigere Leistung durchaus einen Unterschied macht und der GWS 13-125 CIE beim Sägen von dickem Material deutlich an Geschwindigkeit verliert – teilweise ist er sogar kurz stehen geblieben. Was der Maschine zudem fehlt, ist die Softgrip-Fläche des GWS 17-125 CIE. Aufgrund des geringen Preisunterschieds zwischen den beiden Bosch-Schleifern würden wir deshalb eher zum größeren Modell greifen.
Makita GA5030
Der Makita GA5030/2 konnte in unserem Test einige Pluspunkte für sich verbuchen. Dank des schlanken Gehäuses lässt er sich gut greifen, das recht niedrige Gewicht und der sanfte Anlauf unterstützen die Handhabung zusätzlich. Der Getriebekopf ist stabil und massiv, aber trotzdem schmal – ideal für Situationen, in denen der Platz zum Arbeiten einmal etwas beengter ist. Das Kabel ist von guter Qualität, mit 2,4 Metern aber nicht besonders lang.
Insgesamt wäre der GA5030/2 damit eigentlich ein guter Winkelschleifer, empfehlen können wir ihn aber trotzdem nicht. Grund dafür war der hintere, schwarze Gehäuseteil an unserem Testmuster, das wir nagelneu und unbenutzt aus seinem Karton entnommen hatten. Der wackelte nämlich, und auch das nachträgliche Festziehen unsererseits konnte das nicht ändern. So kann man nicht richtig damit arbeiten.
Makita GA5040RZ1
Der Makita GA5040RZ1 heißt zwar ähnlich wie der Makita GA5030/2, viel gemeinsam haben die beiden Winkelschleifer aber nicht: Während der GA5030 ein schlankes, leichtes Gerät aus der unteren Leistungsklasse ist, spielt der größere und schwerere GA5040 im mittleren Bereich mit. Er ist 2,5 Kilogramm schwer und so breit gebaut, dass einhändiges Arbeiten schnell anstrengend wird. Ein Zusatzhandgriff wird mitgeliefert, er ist aber nur einfach gestaltet und besitzt keine Vibrationsdämpfung. Der Getriebekopf ist aus stabilem Aluminium-Druckguss gefertigt, sehr gut verarbeitet und pulverbeschichtet und kommt echt wuchtig daher. Softgrip-Flächen hat der Winkelschleifer nicht.
Obwohl der Griff keine Vibrationen dämpft, wird die Arbeit mit dem GA5040 keine Zitterpartie: Das von Makita entwickelte SJS-System, hier in der zweiten Generation, entkoppelt gewissermaßen den Motor von der Getriebespindel. Dadurch läuft der Winkelschleifer wesentlich ruhiger und es gibt weniger Vibrationen beim Arbeiten. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist der Schutz des Getriebes und des Motors, falls das Werkzeug beim Arbeiten plötzlich stecken bleibt oder sich verklemmt.
Sehr vorbildlich ist auch der Wiederanlaufschutz, der hier zusätzlich über eine LED-Lampe verfügt, die grün oder rot leuchtet und somit signalisiert, ob der Wiederanlaufschutz gerade aktiv ist oder ob der Winkelschleifer einsatzbereit ist. Nicht ganz so toll, aber okay ist die Arretierung der Schutzhaube. Sie lässt sich werkzeuglos mit einem Spannhebel lösen und festziehen. Sehr unpraktisch ist dabei, dass bei geöffnetem Spannhebel der montierte Zusatzhandgriff immer im Weg ist und man diesen erst abnehmen muss, um die Schutzhaube zu positionieren.
Leider leidet der GA5040 unter dem gleichen Problem wie der kleine Bruder: Der gesamte schwarze hintere Teil des Winkelschleifers lässt sich mit nur einer Schraube lösen und abziehen, zum Beispiel, um die Kohlebürsten auszutauschen. Dieser Gehäuseteil lässt sich nicht absolut fest mit dem Rest verschrauben, und so spürt man immer ein ganz kleines Wackeln – das wirkt nicht vertrauenswürdig.
Bosch PWS 850-125
Dem Bosch PWS 850-125 merkt man seine grüne Farbe an – und das nicht nur optisch. Die ganze Maschine wirkt gegenüber ihren blauen Pendants in allen Bereichen billiger, auch wenn das Preisschild etwas anderes sagt. Gut finden wir, dass sich die Schutzhaube ohne Werkzeug verstellen lässt, der Mechanismus dafür ist aber nicht das Gelbe vom Ei. Auch sonst ist die Bedienbarkeit des Winkelschleifers, genau wie die Qualität des 2,4 Meter kurzen Kabels, bestenfalls mittelmäßig. Da sowohl unser Testsieger als auch die Alternative von Metabo nicht nur besser, sondern auch günstiger sind, sehen wir keinen Grund, warum man den PWS 850-125 vorziehen sollte. Wenn es unbedingt Bosch sein soll, würden wir den ebenfalls günstigeren GWS 7-125 bevorzugen.
Dewalt DWE4217
Der Dewalt DWE4217 ist einer der größeren und vor allem schwereren Winkelschleifer. Sein relativ hohes Gewicht von 2,4 Kilogramm nimmt man beim Arbeiten durchaus wahr. Davon abgesehen waren wir aber recht zufrieden mit der Maschine: Die Leistung stimmt, das solide, 3,8 Meter lange Kabel lässt genug Bewegungsfreiheit und die Handhabung weiß zu gefallen. Die Schutzhaube lässt sich ohne Werkzeug verstellen und der Motor läuft schön sanft an. Lediglich beim Schalldruckpegel müssen wir Dewalt tadeln – der war mit üppigen 104 Dezibel im Leerlauf nämlich der höchste, den wir im Test messen konnten.
Einhell TC-AG 125/850
Der Einhell TC-AG 125/850 richtet sich mit einem attraktiven Preis an Hobby-Heimwerker. Wir halten ihn aufgrund der Handhabung aber gerade für Einsteiger für nicht optimal. Obwohl der Winkelschleifer mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm nicht zu schwer ist und die Motorleistung von 850 Watt eher der unteren bis mittleren Leistungsklasse entspricht, ist der Winkelschleifer ungewöhnlich groß.
Der Hauptschalter ist oben angebracht, was für Links- wie Rechtshänder gleichermaßen funktioniert. Er lässt sich allerdings für beide sehr schlecht bedienen. Hier muss man, während man den Schalter nach oben drückt, gleichzeitig einen weiteren kleinen Schalter nach rechts drücken – alles sehr fummelig. Ähnliches gilt für die Einstellung der Schutzhaube, für die man immer zu einem Schraubenzieher greifen muss. Praktisch ist das beim besten Willen nicht. Auch die Spindelarretierung lässt sich aufgrund der Geometrie des Getriebekopfes nicht schön bedienen.
Darüber hinaus hat die TC-AG 125/850 viele Eigenschaften, die man von günstigen Maschinen kennt. Das Stromkabel ist starr, dünn und kurz, der Knickschutz verhindert kein Abknicken und Softgrip-Flächen gibt es auch nicht – was auf den Fotos so aussieht, sind in Wirklichkeit nur Attrappen. Auch hat der Einhell-Winkelschleifer keinen Sanftanlauf: Schaltet man die Maschine ein, reagiert sie mit einem deutlich spürbaren, sehr unangenehmen Ruck.
Wir raten selbst Einsteigern, lieber zu unseren Empfehlungen von Metabo oder Bosch zu greifen. Das Mehr an Qualität ist den überschaubaren Aufpreis auf jeden Fall wert.
Ryobi RAG800-125G
Der Ryobi RAG 800-125 ist ein Einstiegs-Winkelschleifer, der sich auf das Wesentliche konzentriert. Allerdings weisen die Kunststoffteile an einigen Stellen kleinere Grate auf. Angetrieben wird der Winkelschleifer von einem Bürstenmotor mit einer Leistungsaufnahme von 800 Watt. Trotz der einfachen Ausstattung verfügt das Gerät über einen Sanftanlauf.
Nach dem Einschalten beschleunigt die Spindel auf eine Leerlaufdrehzahl von 12.000 U/min. Ein einfacher Schiebeschalter bedient die Maschine und sitzt auf der Oberseite des Gehäuses. Die breite Bauform sorgt für spürbare Abstriche bei der Ergonomie – selbst eine durchschnittlich große Hand kann gerade so das Gehäuse umgreifen. Eine praktische Lösung bietet Ryobi dennoch: Im Handgriff liegt der Stirnlochschlüssel für den Werkzeugwechsel verstaut. Er ist bei Bedarf schnell griffbereit.
Im praktischen Einsatz zeigt der Ryobi eine solide, wenn auch unspektakuläre Leistung. Für typische Schleif-, Trenn- und Entgratarbeiten reicht die Power aus. Unter höherer Belastung verliert der Motor zwar an Drehzahl, trotzdem arbeitet die Maschine auch unter Last weiter. Der Ryobi RAG 800-125 ist ein einfacher kabelgebundener Winkelschleifer, der sich auf das Wesentliche beschränkt. Seine Verarbeitung, Ergonomie und Ausstattung bewegen sich auf einem einfachen Niveau, die Motorleistung reicht jedoch für viele klassische Heimwerkerarbeiten aus. Wer gelegentlich schleift oder trennt, erhält einen funktionalen Winkelschleifer. Im direkten Vergleich mit aktuellen Konkurrenzmodellen hält der Ryobi nicht mit. In dieser Preisklasse finden sich inzwischen mehrere Alternativen, die insgesamt einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen.
Worx WX718
Der Worx WX718 ist eine einfache und ehrliche Maschine, die ohne viel Schnickschnack, aber mit ordentlicher Leistung und allen notwendigen Features daherkommt. Das Gehäuse ist handlich und alle Elemente sind einwandfrei zu bedienen. Die Schutzhaube lässt sich mit dem Spannmechanismus werkzeuglos einstellen, das ist immer schön bei Winkelschleifern.
Mit rund 60 Euro kann man den Kabel-Winkelschleifer preislich in die Mittelklasse für Heimwerker einordnen. Das Gerät kommt im Kunststoffkoffer, in dem auch das Zubehör Platz findet: eine Schleifscheibe, der Zusatzhandgriff sowie der Schraubenschlüssel für die Zweilochmutter, die wie bei allen Winkelschleifern die eingesetzte Scheibe fixiert. Das Kabel hat mit 2,40 Metern eine akzeptable Länge und passt ohne großes Gefummel ebenfalls in den Koffer.
Die Kunststoffe haben eine sauber verarbeitete und feine Oberfläche. Gummierung gibt es keine, dafür sind die Oberflächen an der Griffposition leicht angeraut. Das verbessert den Halt aber nur wenig. Der Getriebekopf ist aus Aluminiumdruckguss und ist ebenfalls sauber verarbeitet. Außerdem ist er schön flach gebaut, das ist immer gut bei Winkelschleifern. Damit kann man in beengten Situationen besser arbeiten und stößt nicht so leicht an.
Passend zum Preis ist der Worx WX718 mit seinem bürstenlosen 900-Watt-Motor ebenfalls in der mittleren Leistungsklasse mit Tendenz nach oben positioniert. Eine Drehzahleinstellung gibt es nicht, dafür einen Sanftanlauf, der das Arbeiten sicherer und angenehmer macht. Der Hauptschalter auf der linken Seite ist für Linkshänder nicht ideal, ist aber einfach und sicher zu bedienen, genauso wie die Spindelarretierung zum Scheibenwechsel. Ein Wiederanlaufschutz vervollständigt die Sicherheitsausstattung auf einem zeitgemäßen Niveau.
Was sofort auffällt, wenn man den Winkelschleifer in die Hand nimmt, ist die schön kompakte Bauform. Mit 28 Zentimetern ist der Worx angenehm kurz und mit einem Durchmesser von 5,9 Zentimetern schon fast schmal, sodass man ihn auch sicher mit einer Hand halten kann. Bei zwei Kilogramm Gewicht ist er dazu auch leicht genug.
Der Sanftanlauf-Mechanismus startet den Worx ohne Ruck, bringt ihn dann aber schnell auf die feste Geschwindigkeit von 12.000 U/min. Damit konnten wir mit der Worx alle Test-Aufgaben sehr gut erledigen. Hier zeigte sich, dass Preis und Leistung nicht nur gut zusammenpassen, sondern bei diesem Winkelschleifer in einem sehr guten Verhältnis stehen. Bei 5 mm dickem Stahl schneidet er mit der 1-mm-Trennscheibe ruhig und bleibt in konstanter Drehzahl.
Beim Schleifen mit der Fächerscheibe und beim Kantenschliff beurteilen wir das Handling der Maschine. Hier liegt sie sowohl in einer als auch in beiden Händen sicher und lässt sich feinfühlig über das Material führen. Feine Kanten zu schleifen gelingt problemlos.
Beim Säubern rostiger Oberflächen mit der Topfbürste geben wir stellenweise bewusst etwas Druck auf die Maschine, um die Leistungsreserven zu testen. Auch hier erledigt die Worx WX718 ihren Job ohne jegliche Beanstandung. Die Geschwindigkeit ließ bei höherem Druck auf das Werkstück leicht nach, aber es blieb alles in einem völlig akzeptablen Rahmen.
Es arbeitet sich einfach angenehm mit der Worx. Die Geräuschkulisse wird nicht unangenehm, keine schrillen Geräusche. Mit gemessenen 83 Dezibel gehört er zu den leiseren Winkelschleifern. Nach zehn Minuten Dauerbeanspruchung konnten wir keine auffällige Erhitzung feststellen.
Die Schutzhaube ist vorbildlich mit einem Schnellspannverschluss umgesetzt und lässt sich auch komplett abnehmen.
Der praktische Spannmechanismus der Schutzhaube kostet ein paar Millimeter Schneidetiefe. Das kann manchmal ein wenig hinderlich sein und man muss die Haube abnehmen. Der zweite Handgriff ist sehr einfach, aus Hartplastik gefertigt, erfüllt aber seinen Zweck. Ansonsten sind uns keine größeren Nachteile aufgefallen.
So haben wir getestet
Wir haben uns in diesem Test auf Winkelschleifer für Trennscheiben bis 125 Millimeter beschränkt, denn das ist die gebräuchlichste Größe sowohl für Heimwerker wie auch für Profis. Größere Winkelschleifer kommen vornehmlich auf Baustellen zum Einsatz.
Wir testen alle Winkelschleifer mit jeweils identischen Trennscheiben für Metall (Inox, 125 x 1 Millimeter sowie 125 x 2 mm), Fächerscheiben (Korn 60) und einer Topfbürste. Wir schneiden fünf Millimeter sowie 10 Millimeter dicken Baustahl vom Typ S235JR, entfernen alte Lackschichten mit der Fächerscheibe von Oberflächen und befreien für den Belastungstest korrodiertes Eisen mit der Topfbürste von Rost. Ab dem Update 04/2022 schleifen wir außerdem eine Metallkante mit Radius, um die Handhabung der Maschine zu beurteilen, und für einen weiteren Belastungstest sägen wir mit einer Multicut-Sägescheibe eine 12 Millimeter dicke OSB-Platte sowie 27 Millimeter starkes Buchen-Massivholz.
Darüber hinaus messen wir die Betriebslautstärke. Hier unterscheiden sich die Maschinen kaum – Winkelschleifer sind immer sehr laut und man sollte beim Arbeiten auf jeden Fall einen Gehörschutz tragen.
Nicht zuletzt sehen wir uns natürlich auch die Ausstattung sowie die Verarbeitung der Maschinen an und beachten die Handhabung. Neben Form, Maßen und Gewicht der Geräte ist uns dabei eine gut erreichbare Lage aller Bedienelemente wichtig. Auch die Stromkabel nehmen wir in Augenschein, sowohl was deren Länge als auch was die Flexibilität betrifft. Darüber hinaus spielt die Vorrichtung für die Sicherheitshaube eine Rolle, denn bei manchen Winkelschleifern ist das Wechseln und Einstellen der Haube unnötig kompliziert, andere lösen das vorbildlich.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Winkelschleifer ist der beste?
Der beste Winkelschleifer für die meisten ist der Flex L 1100. Er bietet eine hervorragende Leistung, die für alle üblichen Aufgaben im Heimwerkerbereich locker ausreicht. Er ist mit Sanftanlauf und werkzeuglos verstellbarer Schutzhaube gut ausgestattet, die Verarbeitung ist tadellos. Dabei ist er trotzdem nicht zu teuer. Aber auch andere Winkelschleifer aus unserem Test sind empfehlenswert mit noch mehr Leistung oder zu einem noch günstigeren Preis.
Ist ein Winkelschleifer eine Flex?
„Flex“ ist ein Markenname, der zum Gattungsnamen avanciert ist, ähnlich wie „Tempo“ umgangssprachlich für jede Art von Papiertaschentuch genutzt wird. Eigentlich heißen die Maschinen „Winkelschleifer“. Grund ist das Winkelgetriebe, das die Drehbewegung der Antriebswelle um 90 Grad umlenkt und so die Scheibe antreibt.
Wie viel Watt sollte ein Winkelschleifer haben?
Brauchbare Winkelschleifer beginnen bei einer Nennaufnahme von ca. 700 Watt, etwas mehr kann aber nicht schaden. Maschinen mit einer sehr hohen Leistung von mehr als 1.200 Watt braucht man nur für bestimmte Vorhaben, etwa zum Schleifen von Stein.
Kann man mit einem Winkelschleifer Beton schleifen?
Ja, mit einer leistungsstarken Maschine und einem Diamantschleiftopf ist das möglich. Eine Staub-Absaughaube sollte aufgrund der extremen Staubentwicklung unbedingt zum Einsatz kommen, um den feinen Betonstaub abzusaugen. Es gibt aber auch genau dafür konzipierte Betonschleifer oder Wandbearbeitungssysteme.
Wie arbeitet man sicher mit einem Winkelschleifer?
So wichtig wie bei kaum einem anderen Werkzeug ist die Sicherheit für Privatanwender: Handschuhe, Gehörschutz und Schutzbrille sind unverzichtbar! Die Maschine sollte man stets mit beiden Händen führen – ganz besonders beim Trennen.
Was macht man mit einer Schruppscheibe?
Schruppscheiben werden für das Schruppschleifen – also das grobe Abschleifen – benutzt, üblicherweise von Stein oder Metall. Ein Beispiel aus der Praxis ist das Glätten von Schweißnähten. Anders als Trennscheiben sind die kunstharzgebundenen Schruppscheiben nicht zum Trennen geeignet. Für feine Schleifarbeiten hingegen sind Fächerschleifscheiben die deutlich bessere Wahl.













































































































