TestBeauty & Pflege Haarpflege & StylingWelleneisen-Test

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Welleneisen Test: Welleneisen Aufmacher Haarpflege & Styling Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Das beste Welleneisen

Aktualisiert:
Letztes Update: 28. Juli 2026

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

1. April 2026

Wir haben sieben weitere Welleneisen getestet und haben zwei neue Empfehlungen: Der Mermade Hair M Infrarot Waver ist ein teures Welleneisen, das aber mit seiner hochwertigen Verarbeitung und individuellen Temperaturregulierung auftrumpft. Der Hair Waver von Rapunzel of Sweden ist ein flexibles Styling-System mit austauschbarem Aufsatz.

Der Revamp Progloss Beach Big Waver verlässt unsere Empfehlungen. Er ist zusammen mit den anderen neu getesteten Welleneisen in „Außerdem getestet“ zu finden.

28. Juli 2025

Unser bisheriger Preistipp, das Navaris Welleneisen, ist nicht mehr verfügbar. Wir haben es daher aus dem Test entfernt.

31. März 2025

Wir haben sechs neue Welleneisen getestet. Das Tymo Rovy ist eine neue Empfehlung. Überzeugt haben uns das unkomplizierte Handling mit dem übersichtlichen Display, der integrierte Timer und die wirklich schönen, langanhaltenden Beachwaves.

Das Lee Stafford Makin Wave ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Test entfernt.

8. März 2024

Wir haben drei neue Welleneisen getestet. Eine neue Empfehlung war diesmal nicht dabei.

Weitere Updates

Natürliche Wellen statt perfekter Locken: Mit einem Welleneisen lässt sich in wenigen Minuten ein lässiger Beach-Wave-Look stylen. Im Gegensatz zu Lockenstäben oder Glätteisen wirken die Wellen oft gleichmäßiger, weicher und weniger »gemacht«. Doch nicht jedes Modell liefert schöne Ergebnisse, ohne das Haar unnötig zu strapazieren.

Damit der Look mühelos gelingt, haben wir 26 Welleneisen getestet und herausgefunden, welches Modell im Alltag am meisten überzeugt.

Kurzübersicht

Testsieger

Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW

Unser Testsieger bietet durch die verstellbare Wellentiefe eine große Bandbreite unterschiedlicher Wellen, die den ganzen Tag halten.
Test Welleneisen: Remington ProLuxe 4-in-1
  • Langanhaltende Wellen
  • Vierfach verstellbare Wellentiefe
  • Fünf Temperaturstufen
  • Kurze Aufheizzeit
  • Drei Meter Kabellänge
  • Schwer

Mit dem Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW lassen sich langanhaltende Wellen ins Haar zaubern. Die vierfache Verstellbarkeit der Wellentiefe ermöglicht verschiedene Looks von der definierten Wasserwelle bis zur natürlichen Beachwave. Es heizt ruckzuck innerhalb von 30 Sekunden auf und bietet fünf Temperatureinstellungen von 150 bis 210 Grad.

Praktischer Timer

Tymo Rovy

Mit beständigen Beachwaves und dem bedienungsfreundlichen Display inklusive Zeitschaltuhr konnte das Rovy bei uns punkten.
Test Welleneisen: Tymo Rovy Wave Curling Iron
  • Langanhaltende Wellen
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtliches Display
  • Integrierte Zeitschaltuhr
  • Schönes Design
  • Schwer

Das Rovy Wave Curling Iron von Tymo verfügt neben dem hübschen Design in Babyrosa über eine variable Zeitschaltuhr auf einem übersichtlichen LED-Display. Ein ideales Welleneisen für Anfänger und alle, die sich im Handumdrehen geschmeidige Wellen wünschen, die das Haar sofort voller wirken lassen. Die Beachwaves glänzen und halten den ganzen Tag.

Kombinierbar

Rapunzel of Sweden Hair Waver

Flexibles Styling-System mit Wechselaufsatz: Der Hair Waver überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, 80 bis 200 Grad und gleichmäßiger Wärme für langanhaltende Wellen.
Welleneisen Test: Welleneisen
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Große Temperaturvarianz
  • Abschaltautomatik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Drei Meter Kabellänge
  • Teuer
  • Nur eine Wellentiefe
  • Schwer

Flexibles Styling-System mit austauschbarem Aufsatz: Der Waver von Rapunzel of Sweden ist Teil einer Basis, auf die sich auch andere Lockenaufsätze stecken lassen. Positiv fallen die hochwertige Verarbeitung, die individuell einstellbare Temperatur von 80 bis 200 Grad, die gleichmäßige Wärmeverteilung und die gelungenen, langanhaltenden Wellen auf. Günstig ist das allerdings nicht und die anderen Aufsätze müssen separat erworben werden.

Luxusklasse

Mermade Hair M Infrarot Waver

Der M Infrarot Waver liefert bei einfacher Handhabung gleichmäßige, langanhaltende Beach Waves und kommt mit praktischem Zubehör.
Welleneisen Test: Welleneisen
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Abschaltautomatik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht
  • Drei Meter Kabellänge
  • Teuer
  • Nur eine Wellentiefe

Der M Infrarot Waver von Mermade Hair ist ein hochwertig verarbeitetes Welleneisen mit durchdachtem Design, praktischer Transporttasche, Hitzehandschuh und großem Temperaturbereich von 80 bis 210 Grad. Im Test überzeugte er mit gleichmäßiger Wärmeverteilung, einfacher Handhabung und schönen, langanhaltenden Beach Waves. Die Infrarot-Technologie brachte im Test bei der Haarschonung allerdings keinen spürbaren Vorteil. Zudem ist das Gerät vergleichsweise teuer, hat dafür aber einiges zu bieten.

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Testsieger
Test Welleneisen: Remington ProLuxe 4-in-1
Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW

Praktischer Timer
Test Welleneisen: Tymo Rovy Wave Curling Iron
Tymo Rovy

Kombinierbar
Welleneisen Test: Welleneisen
Rapunzel of Sweden Hair Waver

Luxusklasse
Welleneisen Test: Welleneisen
Mermade Hair M Infrarot Waver

Test Welleneisen: Revamp Progloss Beach Big Waver
Revamp Progloss Beach Big Waver

Welleneisen Test: Mermade Hair Double Waver
Mermade Hair Double Waver

Test Welleneisen: Beurer Style Pro Welleneisen HT65
Beurer Style Pro HT65

Test Welleneisen: Bestope  Pro Welleneisen
Bestope Pro Welleneisen

Test Welleneisen: Eta Wellneisen Fenité
Eta Wellneisen Fenité

Test Welleneisen: Revamp Progloss Wave Define Styler
Revamp Progloss Wave Define Styler

Test Welleneisen: Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver
Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver

Test Welleneisen: Cecotec Bamba 2100 Summer Waves Mod. 04196
Cecotec Bamba 2100 Summer Waves

Test Welleneisen: Top4Ever Welleneisen mit 3 Fässern
Top4Ever JD-016

Test Welleneisen: Belissima My Pro Beach Waves GT20
Bellissima My Pro Beach Waves GT20 400

Test Welleneisen: BaByliss Easy Waves
BaByliss Easy Waves C260E

Test Welleneisen: BaByliss Pro Waver
BaByliss Pro Waver BAB2269E

Test Welleneisen: Revlon Hair Tools Wave Master Jumbo Welleneisen
Revlon Wave Master Jumbo Waver

Testsieger
Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW

Test Welleneisen: Remington ProLuxe 4-in-1
  • Langanhaltende Wellen
  • Vierfach verstellbare Wellentiefe
  • Fünf Temperaturstufen
  • Kurze Aufheizzeit
  • Drei Meter Kabellänge
  • Schwer
Praktischer Timer
Tymo Rovy

Test Welleneisen: Tymo Rovy Wave Curling Iron
  • Langanhaltende Wellen
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtliches Display
  • Integrierte Zeitschaltuhr
  • Schönes Design
  • Schwer
Kombinierbar
Rapunzel of Sweden Hair Waver

Welleneisen Test: Welleneisen
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Große Temperaturvarianz
  • Abschaltautomatik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Drei Meter Kabellänge
  • Teuer
  • Nur eine Wellentiefe
  • Schwer
Luxusklasse
Mermade Hair M Infrarot Waver

Welleneisen Test: Welleneisen
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Abschaltautomatik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht
  • Drei Meter Kabellänge
  • Teuer
  • Nur eine Wellentiefe
Revamp Progloss Beach Big Waver

Test Welleneisen: Revamp Progloss Beach Big Waver
  • Langanhaltende Wellen
  • Verstärkter Glanz durch pflegende Öle in den Stäben
  • Leicht
  • Hitzeschutz­handschuh
  • Nur eine Wellentiefe
Mermade Hair Double Waver

Welleneisen Test: Mermade Hair Double Waver
  • Fünf verschiedene Temperaturstufen
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Abschaltautomatik
  • Schöne, schnelle Wellen
  • Leicht
  • Nur eine Wellentiefe
  • Kein Verriegelungsschalter
Beurer Style Pro HT65

Test Welleneisen: Beurer Style Pro Welleneisen HT65
  • Variable Wellentiefe
  • Tastensperre und Abschaltautomatik
  • Kämme zum Fixieren der Haarsträhne
  • Kämme zum Fixieren der Haarsträhne für bestimmte Haarstrukturen ungünstig
Bestope Pro Welleneisen

Test Welleneisen: Bestope  Pro Welleneisen
  • Günstig
  • Leicht
  • Set mit zahlreichem Zubehör
  • Verschiedene Farbvarianten
  • Nur eine Wellentiefe
  • Nur zwei Temperaturstufen (150 und 210 Grad)
Eta Wellneisen Fenité

Test Welleneisen: Eta Wellneisen Fenité
  • Vierfach verstellbare Wellentiefe
  • Vier Temperaturstufen
  • Abschaltautomatik
  • Leicht
  • Kurzes Kabel
  • Beschichtung von Heizelement könnte hochwertiger sein (Kratzer)
Revamp Progloss Wave Define Styler

Test Welleneisen: Revamp Progloss Wave Define Styler
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Glänzende Wellen durch pflegende Öle
  • Leicht
  • Übersichtliches Digitaldisplay
  • Wellen halten nicht gut
  • Kein Verriegelungsschalter
Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver

Test Welleneisen: Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver
  • Glanz durch Pflegeöle auf den Keramikplatten
  • Zwei verschiedene Wellenlooks in einem Gerät
  • Drei Meter Kabellänge
  • Hitzeschutzunterlage
  • Die Unterseite des Geräts wird sehr heiß
  • Schlecht einsehbare Temperaturanzeige
Cecotec Bamba 2100 Summer Waves

Test Welleneisen: Cecotec Bamba 2100 Summer Waves Mod. 04196
  • Günstig
  • Klares LC-Display
  • Hitzebeständige Aufbewahrungs­tasche
  • Schwer
  • Wellen halten nur einen halben Tag
  • Kurzes Kabel
Top4Ever JD-016

Test Welleneisen: Top4Ever Welleneisen mit 3 Fässern
  • Günstig
  • Leicht
  • Mit Hitzehandschuh und Haarklammern
  • Nur eine Wellentiefe
  • Nur zwei Temperaturstufen (170 und 220 Grad)
  • Kurze Kabellänge
  • Simple Verarbeitung
Bellissima My Pro Beach Waves GT20 400

Test Welleneisen: Belissima My Pro Beach Waves GT20
  • Zwei verschiedene Wellentiefen
  • Cool-Touch-Spitze
  • Leicht
  • Modul für variierende Wellentiefe lässt sich etwas schwergängig drehen
  • Beschichtung von Heizelement könnte hochwertiger sein (Kratzer)
  • Nur drei Temperaturstufen
BaByliss Easy Waves C260E

Test Welleneisen: BaByliss Easy Waves
  • Günstig
  • Leicht
  • Sehr kleine Wellen
  • Kurzes Kabel
BaByliss Pro Waver BAB2269E

Test Welleneisen: BaByliss Pro Waver
  • Fünf Temperaturstufen
  • Abschaltautomatik
  • 2,7 Meter Kabellänge
  • Schwer
  • Schlechte Bedienbarkeit
Revlon Wave Master Jumbo Waver

Test Welleneisen: Revlon Hair Tools Wave Master Jumbo Welleneisen
  • Günstig
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Dualstecker EU/GB
  • Unhandlich und schwer
  • Wird außen heiß
  • Lässt sich nicht sicher ablegen
  • Unkomfortabler Hebel
Gewicht
890 Gramm
870 Gramm
770 Gramm
490 Gramm
540 Gramm
370 Gramm
630 Gramm
420 Gramm
500 Gramm
750 Gramm
710 Gramm
810 Gramm
310 Gramm
350 Gramm
700 Gramm
860 Gramm
900 Gramm
Kabellänge
3 Meter
2 Meter
3 Meter
3 Meter
3 Meter
2,5 Meter
1,80 Meter
2,50 Meter
1,7 Meter
3 Meter
3 Meter
1,8 Meter
1,50 Meter
1,80 Meter
1,80 Meter
2,70 Meter
2 Meter
Temperatur
150-210 Grad
140-220 Grad
80-200 Grad
80-210 Grad
120-210 Grad
140-220 Grad
160-210 Grad
150 und 210 Grad
160-210 Grad
120-210 Grad
120-210 Grad
100-220 Grad
170 und 220 Grad
160-200 Grad
160-200 Grad
140-220 Grad
140-190 Grad
Aufheizdauer
30 Sekunden
30 Sekunden
60 Sekunden (auf 180 Grad)
80 Sekunden (auf 180 Grad)
nicht gemessen zum Testzeitpunkt
85 Sekunden (bei 180 Grad)
60 Sekunden
circa 75 Sekunden (bei 150 Grad)
55 Sekunden (auf 180 Grad)
nicht gemessen zum Testzeitpunkt
nicht gemessen zum Testzeitpunkt
30 Sekunden
75 Sekunden (bei 170 Grad)
75 Sekunden (bei 180 Grad)
nicht gemessen zum Testzeitpunkt
nicht gemessen zum Testzeitpunkt
60 Sekunden
Beschichtung
Keramik
Turmalin-Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Keramik
Turmalin-Keramik
Keramik
Keramik
Titanium-Turmalin
Titanium-Turmalin
Turmalin-Keramik
Variierende Wellentiefe
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Zubehör
Haarklammern
–
–
Transporttasche, Hitzehandschuh
Hitzehandschuh
–
–
Welleneisen-Aufsatz (25 mm), Lockenstäbe (32, 25 und 9 mm), zylindrischer Lockenstab (9-18 mm), Hitzeschutzhandschuh, Haarklammern
Transporttasche
Hitzehandschuh
Hitzeschutzmatte
Transporttasche
Hitzehandschuh, Haarklammern
Schutz- bzw. Auflagehülle
–
Hitzehandschuh, Hitzeunterlage
–


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Alle Infos zum Thema

Perfekte Beach Waves: Welleneisen im Test

Im Gegensatz zum klassischen Lockenstab, bei dem einzelne Strähnen manuell um einen Heizstab gewickelt werden, klemmt man beim Welleneisen die Haarpartie einfach zwischen die wellenförmigen Heizplatten. Das Ergebnis: gleichmäßige, S-förmige Wellen in Sekundenschnelle!

Für wen eignet sich ein Welleneisen?

Ob lockere Beach Waves oder elegante Mermaid Waves – Welleneisen richten sich primär an alle, die einfach und schnell einen schönen Look zaubern wollen, ohne dafür viel Übung oder Geschick zu benötigen.

Grundsätzlich lassen sich Welleneisen bei nahezu jedem Haartyp verwenden, egal, ob man sehr feines oder dickes Haar hat. Entscheidend beim Styling ist die richtige Temperaturauswahl: Feines, geschädigtes oder coloriertes Haar sollte lieber bei niedrigeren Temperaturen bearbeitet werden. 150 Grad Celsius reichen vollkommen aus. Kräftiges, dickes Haar kann auch mehr Hitze vertragen.

Die Haarlänge spielt auch eine wichtige Rolle: Vor allem für schulterlanges oder längeres Haar sind Welleneisen gut geeignet. Wer kürzeres Haar hat, sollte beim Kauf darauf achten, dass die Heizstäbe (Barrels) einen geringeren Durchmesser haben. So kann man besser näher am Haaransatz ansetzen.

Ausstattung und Funktion

Ein Welleneisen besteht in der Regel aus zwei oder drei parallelen Barrels, die wellenförmig angeordnet sind. Wird also eine Haarsträhne dazwischen eingeklemmt, entsteht eine gleichmäßige Wellenform. Dabei bestimmt der Durchmesser der Heizstäbe das Ergebnis: Dünne Stäbe (z. B. 15 Millimeter Durchmesser) erzeugen enge, definierte Wellen, während dickere Stäbe lange, großzügige Wellen formen. Das muss man – je nachdem, welchen Style man bevorzugt – also beim Kauf beachten.

Bei der Beschichtung setzen die meisten Hersteller auf Keramik, Turmalin oder eine Kombination aus beidem. Diese Materialien sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Einige teurere Modelle setzen auf Ionentechnologie (wie auch z. B. bei Föhns sehr bekannt), die die statische Aufladung des Haars reduziert und dem Haar mehr Glanz verleihen soll.

Die Temperaturregulierung variiert je nach Modell erheblich: Einfache Geräte bieten lediglich zwei bis drei Hitzestufen an. Hochwertige Welleneisen lassen sich oftmals von 80 bis 230 Grad Celsius in engen Temperaturschritten individuell einstellen. Das ist vor allem für Personen relevant, die aufgrund ihrer Haarstruktur niedrige Temperaturen bevorzugen.

Weitere praktische oder sicherheitsrelevante Ausstattungen sind eine automatische Abschaltfunktion, eine Cool-Touch-Spitze zum Schutz vor Verbrennungen während des Stylens oder ein Timer. Einige Geräte trumpfen mit weiteren Extras wie Hitzehandschuh, Haarklammern oder Hitzeschutzmatte auf.

Haarpflege und Hitzeschutz

Hitze-Styling stellt immer eine Belastung fürs Haar dar, deshalb ist die richtige Pflege vor und nach der Anwendung entscheidend. Die wichtigste Regel: Vor jeder Anwendung ein Hitzeschutzspray oder -serum auftragen! Hitzeschutzsprays legen sich wie ein Schutzfilm um die einzelnen Haare, wo sie zum einen effektiv vor den Einwirkungen der Hitze schützen und zum anderen das Haar mit wertvoller Pflege versorgen.

Empfehlenswert ist zudem, die Haare nach dem Waschen mit einem feuchtigkeitsspendenden Conditioner zu pflegen, der die Haarstruktur stärkt. Grundsätzlich ist gesundes Haar besser vor Hitze geschützt als geschädigtes.

Gut zu wissen: Besonders empfindlich sind die Haare direkt nach dem Waschen. Denn beim Duschen oder Baden wird die äußere Schuppenschicht der Haare durch die Feuchtigkeit und Reinigung geöffnet.

In diesem Zustand ist das Haar anfälliger für Schäden und Hitze kann nahezu ungehindert in die Tiefe der Haarstruktur vordringen. Deshalb gilt: Styling-Tools mit Hitze erst anwenden, wenn das Haar vollständig getrocknet ist.

Generell gilt: Das Welleneisen sollte nicht täglich eingesetzt werden, um langfristige Schäden zu vermeiden. Bei hochwertigen Produkten mit guter Beschichtung und angepasster Temperatur ist ein Styling drei- bis viermal pro Woche vertretbar. Wer regelmäßig mit Hitze stylt, sollte dem Haar zwischendurch Regenerationsphasen und pflegende Kuren gönnen.

Anwendungstipps

  1. Haare vollständig trocknen lassen: Welleneisen sollten ausschließlich auf trockenem Haar angewendet werden. Feuchtigkeit im Haar kann beim Kontakt mit den heißen Platten verdampfen und die Haarstruktur schädigen.
  2. Hitzeschutz auftragen: Vor dem Styling großzügig Hitzeschutzspray im Haar verteilen und vollständig einziehen lassen.
  3. Temperatur anpassen: Feines, strapaziertes oder coloriertes Haar mit niedriger Temperatur stylen, normales Haar bei 180–200 °C. Höhere Temperaturen sollten nur bei sehr kräftigem, gesundem Haar verwendet werden.
  4. In Abschnitten arbeiten: Das Haar in gleichmäßige Strähnen abteilen. Am besten am Hinterkopf anfangen und sich nach vorn arbeiten. Bei dickem und vollem Haar helfen Haarklammern. Dünnere Strähnen ergeben definiertere Wellen, dickere Partien ein weicheres Ergebnis.
  5. Nicht zu lange klemmen: Die Strähne nur wenige Sekunden (circa 5–10 Sekunden) im Welleneisen lassen, um Hitzeschäden zu minimieren.
  6. Fixieren (optional): Für besonders langanhaltende Wellen vorab etwas Schaumfestiger ins handtuchtrockene Haar einarbeiten und/oder das Ergebnis am Ende mit leichtem Haarspray fixieren.

Unser Favorit

Testsieger

Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW

Unser Testsieger bietet durch die verstellbare Wellentiefe eine große Bandbreite unterschiedlicher Wellen, die den ganzen Tag halten.
Test Welleneisen: Remington ProLuxe 4-in-1
  • Langanhaltende Wellen
  • Vierfach verstellbare Wellentiefe
  • Fünf Temperaturstufen
  • Kurze Aufheizzeit
  • Drei Meter Kabellänge
  • Schwer

Das Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW hat unsere Tester auf ganzer Linie überzeugt, weil es schöne und langanhaltende Wellen erzeugt. Durch die Verstellbarkeit der Wellentiefe ermöglicht es vier verschiedene Looks, heizt in gerade mal 30 Sekunden auf und bietet fünf Temperatureinstellungen von 150 bis 210 Grad.

Welleneisen Test: Remington Proluxe 4 In 1
Das Remington Proluxe 4-in-1 CI91AW im Test.

Wenn ein Welleneisen, dann das Remington CI91AW: Nach etlichen Tests mit Lockenstäben war dieses Welleneisen eine völlig neue Erfahrung. Wellen sind nicht Locken, aber die Struktur und das Volumen, die das Welleneisen erzeugt, sehen sehr natürlich aus und halten wesentlich länger als die Ergebnisse der heißen Stäbe und ihrer motorisierten, rotierenden Kollegen.

Der vierfach verstellbare mittlere Lockenstab erlaubt unterschiedliche Wellen von sanft (Position 1) bis intensiv (Position 4). Das Einstellrad befindet sich an der Spitze des Welleneisens, die nicht heiß wird, und lässt sich sogar im aufgeheizten Zustand verstellen.

1 von 4
Welleneisen Test: Remington Proluxe 4 In 1
Praktisch für schnelle Ergebnisse, besonders bei längerem Haar, ist die 9,8 cm lange Stylingfläche.
Welleneisen Test: Remington Proluxe 4 In 1
Das Welleneisen hat fünf Temperatureinstellungen. Die Pro+ Einstellung von 185 Grad ist optimal für die meisten Haartypen.
Welleneisen Test: Remington Proluxe 4 In 1
Die Tastensperre wird mit dem zweisekündigen Drücken der Minustaste aktiviert.
Welleneisen Test: Remington Proluxe 4 In 1
Die Feststelltaste auf der Unterseite erleichtert das sichere Verstauen des Gerätes.

Die strukturierte Keramikbeschichtung soll die Haare schonen und verhindert zudem das Verrutschen der Haarsträhne auf der geräumigen Stylingoberfläche. Das Handling ist sehr einfach: Haarsträhne in gewünschter Breite nehmen, zwischen die Heizstäbe legen, Heizstäbe schließen und – je nach Temperatur und Haartyp – einige Sekunden halten. Danach die Stäbe öffnen, das Welleneisen ein Stück weiter in Richtung Haarspitzen bewegen und wieder schließen.

Für die perfekte Wasserwelle braucht man ein bisschen Übung. Hierfür legt man die Strähne quer ein. Mischt man hingegen die unterschiedlichen Höheneinstellungen, entstehen lässige Beachwaves. Etwas mehr Geschick oder sogar die Hilfe einer weiteren Person erfordern die Haare am Hinterkopf.

Welleneisen Test: Wellen Remington Proluxe 4 In 1
Welleneisen Test: Wellen Remington Proluxe 4 In 1

Der Remington befindet sich mit 630 Gramm gewichtstechnisch gerade noch in einer erträglichen Klasse, sodass das Stylen nicht in ein Workout für die Arme ausartet. Durch die hitzeisolierte Unterseite lassen sich auch kurze Haare nah am Haaransatz stylen, ohne Verbrennungsrisiko für die Kopfhaut. Eine wichtige Zugabe ist die praktische Tastensperre, die das unbeabsichtigte Verstellen des Temperaturreglers verhindert.

Besonders schonend, vor allem für feine Haare, ist eine möglichst geringe Hitze. Beim Remington hat man die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Stufen von sanften 150 bis knackigen 210 °C. In gerade mal 30 bis 45 Sekunden hat das Gerät die gewünschte Temperatur erreicht und leuchtet konstant. Wie bei Lockenstäben und Glätteisen auch, darf ein Welleneisen niemals auf nassem Haar angewendet werden. Eine Hitzeschutzmatte gibt es nicht. Kein Problem, legt man das Welleisen zwischendurch ab, kippt es lediglich auf die Seite, ohne dass die heißen Lockenstäbe den Untergrund berühren. Das Remington Proluxe stellt sich automatisch nach 60 Minuten Nichtgebrauch ab.

Fazit: Mit dem Remington Proluxe 4-in-1 lassen sich unkompliziert abwechslungsreiche, glänzende und langanhaltende Wellen erzeugen.

Remington Proluxe 4-in-1 CI91AW im Testspiegel

Auch beim Welleneisen-Test der Cosmopolitan konnte das Remington Proluxe 4-in-1 CI91AW überzeugen. Das Lob lautet kurz und prägnant:

»Ein cooles Tool, das uns super viele Styling-Möglichkeiten bietet. We love!«

Weitere Empfehlungen

Praktischer Timer

Tymo Rovy

Mit beständigen Beachwaves und dem bedienungsfreundlichen Display inklusive Zeitschaltuhr konnte das Rovy bei uns punkten.
Test Welleneisen: Tymo Rovy Wave Curling Iron
  • Langanhaltende Wellen
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtliches Display
  • Integrierte Zeitschaltuhr
  • Schönes Design
  • Schwer

Hübsch rosa ist der erste Gedanke beim Auspacken des Tymo Rovy, aber ein schickes Design allein macht natürlich noch keine Empfehlung. Trotzdem, siehe da, wir haben eine Neue gefunden.

Es scheint, als hätte der Hersteller neben der schönen Gerätefarbe tatsächlich an fast alles gedacht. Ein kleiner Dreh gegen den Uhrzeigersinn am Kabelgelenk öffnet die Verriegelung der Heizplatten. Sobald der Stecker sich mit dem Strom verbindet, zeigt die LED-Anzeige ein blinkendes „OFF“ an. Das Gerät startet, sobald der Power Button zwei Sekunden lang gedrückt wird. Mit dem Plus- und Minus-Schalter lässt sich die gewünschte Temperatur von 140 bis 220 Grad einstellen. 190 Grad erreichen die Heizplatten in gerade einmal 25 bis 30 Sekunden. Die Einstellung zwischen Celsius oder Fahrenheit lässt sich unkompliziert wechseln.

Besonders gefallen hat uns die Option, das Styletiming mit der Zeittaste festzulegen. Hier muss der Countdown für die Dauer des Stylingabschnitts nicht mehr selbst gezählt werden. Ein kurzer Piepton, beispielsweise nach sechs Sekunden, signalisiert, dass nun das nächste Teilstück der Haarsträhne gewellt werden kann. Außerdem piept das mitteilungsbedürftige Rovy von Tymo zusätzlich, wenn es ein- oder ausgeschaltet wird oder die gewünschte Temperatur erreicht hat.

Es mag an der deutlichen Wellentiefe liegen, aber die erzielten Beachwaves sehen wunderbar natürlich aus und haben mehr Sprungkraft als viele andere, die wir getestet haben.

1 von 7
Welleneisen Test: Tymo
Pink Panther im Einsatz für satte Beachwaves – das Rovy Curling Iron.
Welleneisen Test: Tymo
Sogar an eine gummierte Cool Tip Fläche hat der Hersteller gedacht.
Welleneisen Test: Tymo
Temperatur und Zeitschaltuhr lassen sich unkompliziert einstellen.
Welleneisen Test: Tymo
Die extratiefe Form sorgt für formschöne Wellen die lange halten.
Welleneisen Test: Tymo
Ein kleiner Dreh und schon ist das Welleneisen ver- oder entriegelt.
Welleneisen Test: Tymo
Das LED-Display zeigt Veränderungen der Temperatur in Echtzeit an.
Welleneisen Test: Tymo
Das 360-Grad-Drehgelenk für mehr Flexibilität gehört zum Standard.

Schlau ist das Tymo Rovy zudem. Es kann sich an die zuletzt verwendete Leistungsstufe und die eingestellte Stylingzeit erinnern. Nach 30 Minuten begibt es sich automatisch in den Off-Modus. Eine zusätzliche Gummierung am oberen Ende funktioniert wie eine Cooltip-Spitze und verhindert glühende Fingerkuppen. Etwas wärmer wird das Tymo Rovy von außen aber schon.

Praktisch finden wir den zweifachen Einsatz als Hairstylingtool und Leichthantel zugleich. Mit nicht ganz 500 Gramm ohne Kabel zählt das Welleneisen zum Durchschnitt. Das zwei Meter lange Kabel hätte ein kleines bisschen länger sein dürfen, dafür verfügt es über ein 360-Grad-Drehgelenk und kann mit einem Klettband ordentlich zusammengehalten werden. An eine Aufhängöse hat der Hersteller leider nicht gedacht.

1 von 3
Welleneisen Test: Welleneisen
Der individuell einstellbare Timer piepst dezent für die nächste Etappe.
Welleneisen Test: Welleneisen
Schöne Wellen vom Ansatz bis in die Haarspitzen.
Welleneisen Test: Welleneisen
Voilá – Mermaid Waves im Handumdrehen.

Fazit: Von allen Geräten unseres Tests haben uns die formvollendeten Beachwaves des Tymo Rovy klar überzeugt. Nützliche Funktionen helfen über die Tatsache hinweg, dass das rosarote Gerät unter den Welleneisen ein etwas kurz geratenes Kabel hat und ein wenig Übergewicht mit sich herumschleppt.

Kombinierbar

Rapunzel of Sweden Hair Waver

Flexibles Styling-System mit Wechselaufsatz: Der Hair Waver überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, 80 bis 200 Grad und gleichmäßiger Wärme für langanhaltende Wellen.
Welleneisen Test: Welleneisen
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Große Temperaturvarianz
  • Abschaltautomatik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Drei Meter Kabellänge
  • Teuer
  • Nur eine Wellentiefe
  • Schwer

Eine Basis, mehrere Aufsätze: Wer nicht unzählige Styling-Geräte im Badezimmer aufbewahren möchte, sollte sich den Rapunzel of Sweden Hair Waver genauer ansehen. Der schwedische Hersteller setzt nämlich auf ein Basisgerät, die Hair-Styling-Tool-Base, auf das sich unterschiedliche Aufsätze der Marke stecken lassen. Neben dem Welleneisen mit drei aneinanderliegenden Heizstäben und einem Durchmesser von 32 Millimetern gibt es auch zwei separate Lockenstäbe mit 25 und 38 Millimetern, die auf die Basis gesteckt werden können. Diese müssen allerdings separat erworben werden.

Günstig ist das Gerät in elegantem Schwarz jedoch nicht: Sowohl für die Basis als auch den Wellen-Aufsatz zahlt man – abhängig von Shop und Angebot – jeweils über 50 Euro. Beim Hersteller sind beide Teile zum Testzeitpunkt zusammen für einen Gesamtpreis von 130 Euro erhältlich.

Dafür überzeugen sowohl Verarbeitung als auch Handhabung: Die Basis in mattem Schwarz liegt griffig und angenehm in der Hand, ist hochwertig verarbeitet, das 360-Grad-Kabelgelenk läuft flüssig mit und die Kabellänge von drei Metern bietet ausreichend Komfort. Einziges Manko: Basis, Aufsatz und Kabel wiegen zusammen 770 Gramm. Wer langes Haar hat, könnte das Welleneisen auf Dauer als etwas schwer empfinden. In unserem Test wurden unsere Arme gegen Ende des Stylings langsam müde.

Wichtig: Um den Aufsatz in die Basis einzusetzen, muss der Pfeil auf den »Entriegelungsmodus« zeigen. Anschließend muss der Aufsatz fest in die Basis gedrückt werden, bis ein »Klack«-Geräusch zu hören ist. Während unseres Tests hatten wir den Aufsatz anfangs nicht fest genug aufgesteckt, weshalb er sich zunächst nicht richtig befestigen ließ.

1 von 5
Welleneisen Test:  Rapunzel Of Sweden Hair Waver
Das Welleneisen von Rapunzel of Sweden.
Welleneisen Test:  Rapunzel Of Sweden Hair Waver 4
Aufsatz und Basis separat.
Welleneisen Test:  Rapunzel Of Sweden Hair Waver 5
Mittels Drehverschluss lassen sich Aufsatz und Basis zusammenstecken.
Welleneisen Test:  Rapunzel Of Sweden Hair Waver 2
Der kleine Standfuß sorgt für sicheres Abstellen auf Oberflächen.
Welleneisen Test:  Rapunzel Of Sweden Hair Waver 6
Das Welleneisen sorgt für große, geschmeidige Wellen.

Der Hair Waver lässt sich in Zehn-Grad-Schritten individuell zwischen 80 und 200 Grad einstellen. So kann die Temperatur gut an die eigene Haarstruktur und die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Besonders positiv finden wir, dass sich das Gerät bis auf vergleichsweise milde 80 Grad herunterregeln lässt. Das bieten nicht viele Welleneisen, weshalb sich das Modell auch gut für sehr feines oder dünnes Haar eignet. Ebenfalls praktisch ist die automatische Abschaltfunktion nach 60 Minuten. Drei kleine Standfüße auf der Unterseite sorgen zudem dafür, dass das Gerät sicher auf nahezu jedem Untergrund abgestellt werden kann, ohne dass man sich Sorgen um Hitzeschäden machen muss.

Im Praxistest hat uns das Welleneisen dann voll überzeugt. Das Haar gleitet leicht über die keramikbeschichteten Heizstäbe, der Griff bleibt während der Anwendung angenehm kühl und mit den Heizstäben kommen wir relativ nah an den Haaransatz. Das Ergebnis sind sanfte, gleichmäßig geformte S-Wellen. Die Wellentiefe lässt sich zwar nicht variieren, dafür formt das Gerät aber schön geschwungene, etwas größere Wellen, die durch die 32 Millimeter starken Heizstäbe entstehen. Für sehr kurzes Haar ist der Hair Waver daher weniger geeignet. In unserem Test hielten die Wellen den ganzen Tag über – also mehr als acht Stunden.

Mit unserer Wärmebildkamera konnten wir außerdem eine gleichmäßige Wärmeverteilung über alle Heizstäbe hinweg feststellen. Auch das Gehäuse wurde dabei nicht warm. Die eingestellten 180 Grad wurden im Test ebenfalls nicht überschritten.

Fest steht: Günstig ist der Rapunzel of Sweden Hair Waver nicht. Wer jedoch ein vielseitiges Styling-Tool sucht, mit dem sich – je nach Aufsatz – sowohl Wellen als auch Locken stylen lassen, sollte sich den Hair Waver genauer ansehen. Das Gerät punktet mit schön geformten Wellen, hochwertiger Verarbeitung und einer besonders fein einstellbaren Temperatur. Uns hat das Welleneisen insgesamt überzeugt.

Luxusklasse

Mermade Hair M Infrarot Waver

Der M Infrarot Waver liefert bei einfacher Handhabung gleichmäßige, langanhaltende Beach Waves und kommt mit praktischem Zubehör.
Welleneisen Test: Welleneisen
  • Individuell einstellbare Temperatur
  • Abschaltautomatik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht
  • Drei Meter Kabellänge
  • Teuer
  • Nur eine Wellentiefe

Sinnvolles Zubehör, hochwertiges Design und schöne Wellen: Der Mermade Hair M Infrarot Waver hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Das Welleneisen wird in einer praktischen Transporttasche inklusive Hitzehandschuh geliefert. Laut Hersteller besteht der Aufbewahrungsbeutel zu 100 Prozent aus recyceltem Material, das Gerät selbst zu 20 Prozent aus recyceltem Kunststoff.

Auch die Verarbeitung hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Das Stromkabel ist komfortable drei Meter lang und das 360-Grad-Kabelgelenk läuft flüssig in der Halterung. Besonders hervorheben möchten wir die sogenannte „Anti-Scald“-Platte: Sie wird während des Betriebs im Vergleich zu anderen Welleneisen in unserem Test nicht ganz so heiß und bietet damit zusätzlichen Schutz für die Haut. Zudem verfügt das Gerät über eine automatische Abschaltfunktion nach 60 Minuten.

Ein Standfuß aus Kunststoff sorgt dafür, dass sich das Welleneisen sicher auf nahezu jedem Untergrund abstellen lässt. Ein kleiner Nachteil: Der Standfuß lässt sich leider nicht in seiner Vertiefung fixieren und baumelt während der Anwendung dadurch etwas lose am Gerät. Mit einem von uns gemessenen Gewicht von nur 490 Gramm ist das Welleneisen angenehm leicht, was den Bedienkomfort zusätzlich erhöht.

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Welleneisen Test: Mermade Hair M Infrarot Waver
Der M Infrarot Waver in Rosa ist hochwertig verarbeitet.
Welleneisen Test: Mermade Hair M Infrarot Waver 3
Die Bedienung erfolgt mit einem Knopf. Auf dem Display wird die eingestellte Temperatur angezeigt.
Welleneisen Test: Mermade Hair M Infrarot Waver 2
Der Standfuß sorgt für einen sicheren Stand auf der Oberfläche.
Welleneisen Test: Mermade Hair M Infrarot Waver 4
Auf dem mittleren Heizstab sind Infrarot-Elemente eingelassen.
Welleneisen Test: Mermade Hair M Infrarot Waver 6
Sinnvolles Zubehör vervollständigt das Gerät.
Welleneisen Test: Mermade Hair M Infrarot Waver 7
Der M Infrarot Waver sorgt für gleichmäßige S-Wellen.

Die Handhabung ist sehr einfach: Es gibt nur einen Knopf, mit dem sich das Gerät ein- und ausschalten lässt und über den sich die Temperatur in Fünf-Grad-Schritten sehr individuell von 80 bis 210 Grad einstellen lässt. Positiv ist, dass bereits vergleichsweise milde 80 Grad gewählt werden können. Dadurch eignet sich das Welleneisen auch für Personen mit empfindlichem Haar.

Während der Anwendung liegt das Gerät sehr gut in der Hand. Auch die Gabel, mit der die Haarsträhnen zwischen den drei 30 Millimeter dicken Heizstäben fixiert werden, lässt sich gut bedienen.

Eine Besonderheit des Geräts ist die Infrarot-Technologie, die zusammen mit den keramikbeschichteten Heizstäben für ein schonenderes Styling sorgen soll. Laut Hersteller sorgt das Infrarot dafür, »das Haar sanft und von innen nach außen zu erhitzen« und reduziere so Oberflächenschäden, bewahre die Feuchtigkeit und sorge für glänzende Ergebnisse bei geringerer Hitzeentwicklung.

Infrarot bei Welleneisen: Schonenderes Haarstyling?

Einige Hersteller setzen auf Infrarot-Technologie und versprechen ein besonders haarschonendes Styling. Das Prinzip: Infrarotwärme dringt tiefer in das Haar ein und erwärmt es von innen heraus, statt wie herkömmliche Tools nur die Oberfläche mit direkter Hitze zu bearbeiten. Das verteile die Wärme gleichmäßiger und reduziere das Risiko von Austrocknung und Hitzeschäden, so beispielsweise die Experten und Haarstylisten Joseph Maine (Trademark Beauty) und Adam Federico (R+Co) gegenüber CNN.

Dadurch soll das Haar generell mit weniger Oberflächenhitze auskommen. Klingt plausibel, allerdings ist dieser positive Effekt bislang nicht mit wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Während unseres Tests konnten wir im Vergleich zu den anderen Geräten allerdings keine spürbar bessere Haarschonung feststellen. Was uns hingegen positiv aufgefallen ist: Das Styling-Ergebnis überzeugt. Der M Infrarot Waver zauberte gleichmäßige, schön definierte Beach Waves, die den ganzen Tag über hielten!

Die Wärmeverteilung ist über die gesamten Heizstäbe sehr gleichmäßig. Die eingestellten 180 Grad wurden in unserem Test nicht überschritten.

Der einzige echte Nachteil ist der Preis: Mit zum Testzeitpunkt um die 130 Euro – je nach Shop und Angebot – ist der M Infrarot Waver nicht gerade günstig. Dafür bietet das Gerät aber auch einiges: eine hochwertige Verarbeitung, ein durchdachtes Design, eine individuell einstellbare Temperatur von 80 bis 210 Grad sowie die Infrarot-Technologie. Wem eben diese Eigenschaften wichtig sind, der sollte sich den Mermade Hair M Infrarot Waver einmal genauer ansehen.

Außerdem getestet

Revamp Progloss Beach Big Waver

Obwohl der Revamp Progloss Deep Beach Waver lediglich über eine einzige Wellentiefe verfügt, werden die Haare glänzend und geschmeidig und erhalten eine wirklich schöne Form, die den ganzen Tag andauert. Fünf Temperaturstufen für jeden Haartyp gefielen uns gut, so wie der mitgelieferte Hitzeschutzhandschuh.

Nach dem etwas aufwendigen Auspacken des Revamp Progloss Deep Beach Waver halten wir ein Welleneisen mit sehr dicken Keramikstäben in den Händen. Sofort fallen viele positive Punkte auf, wie zum Beispiel das drei Meter lange Salonkabel, inklusive Klettband mit 360-Grad-Drehgelenk und Aufhängeöse.

Erfreulicherweise wartet das Welleneisen mit fünf verschiedenen Temperaturstufen, von sanften 120 bis knackigen 210 Grad, auf. Da die Haare unserer Testpersonen eher fein als robust sind, starten wir mit der untersten Stufe und 120 Grad. Die Bedienung ist selbsterklärend. Powerknopf drücken und mit den Plus-/Minus-Tasten auf die gewünschte Temperatur scrollen. Sobald das Lämpchen aufhört zu blinken, etwa nach einer Minute, ist das Welleneisen startklar. Strähne für Strähne legen wir zwischen die Stäbe, schließen sie und zählen bis sieben. Das Ergebnis sind großzügige Beachwaves, die im Handumdrehen unseren Kopf herabfließen.

Tatsächlich halten die Wellen mehrere Stunden, lassen das Haar glänzend aussehen und geschmeidig anfühlen. Die Keramikstäbe sind mit Keratin, Argan- und Kokosöl angereichert, was sich besonders schonend und pflegend auswirkt. Der Revamp Progloss Deep Beach Waver hat uns besonders gut gefallen, weil er schöne Beachwaves zaubert, die lange halten und gepflegt glänzen. Allerdings sind tatsächlich nur ein Look und eine Wellentiefe machbar, aber das formvollendet.

Revlon Wave Master Jumbo Waver

Der Revlon Wave Master Jumbo Waver macht seinem Namen alle Ehre, was den Begriff Jumbo angeht. Das Gerät der amerikanischen Beauty-Marke wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen, nicht nur in Bezug auf das schwarz-rote Design, das an die 90er Jahre erinnert. Das Welleneisen ist zu schwer und zu sperrig, während es auch keine digitale Temperaturanzeige gibt. Der Kippschalter sieht aus wie ein roter Hebel einer Werkzeugzange, für dessen Betätigung man eigentlich Handwerkerhände bräuchte.

Beim Öffnen des Kartons fallen uns nicht nur reichlich Plastikfolien in die Hände, auch ein intensiver Kunststoffgeruch schlägt uns entgegen. Der zweite Blick richtet sich auf den ungewohnten Stecker für Großbritannien. Glücklicherweise sind wir durch das Lesen der Rezensionen vorbereitet und entdecken den kleinen Schraubenzieher, um an den EU-Stecker im Inneren zu gelangen.

Jetzt kann es losgehen: Stecker in die Steckdose, den altmodischen Kippschalter umlegen, der rot leuchtend signalisiert, dass das Gerät nun aufheizt. Mit 50 bis 60 Sekunden Aufheizdauer muss man rechnen. Das nächste Rätsel ist das Rädchen für die Temperatureinstellung über dem Einschaltknopf. In Fünferschritten von eins bis 30, übersetzt von 140 bis 190 Grad Celsius, lassen sich die Temperaturstufen variieren. Am besten tastet man sich je nach Haartyp an die geeignete Temperatur heran. Durch die fehlende Digitalanzeige weiß man leider nicht, wann genau die Heizplatten die gewünschte Temperatur erreicht haben.

Für den Stylingprozess sollten die Haare wirklich trocken sein, inklusive Hitzeschutz. Durch das Lösen des schwarzen Sicherungsrings am Ende des roten Hebels klappt man die Turmalin-Keramik-Heizplatten auf und zu. Diese Beschichtung soll die Haare schonen und schützen. Durch die Größe der Heizplatten lassen sich relativ breite Haarsträhnen abteilen und stylen. Stück für Stück und nicht länger als acht Sekunden pro Partie presst man nun die Wellen in die Haare. Das Styling-Resultat kann sich wirklich sehen lassen, ein natürlicher Mermaid-Look mit Schwung und großzügigen, stabilen Wellen freut uns. Einige unserer Testerinnen klagten allerdings über einen müden Arm und eine verkrampfte Hand. 900 Gramm (ohne Kabel) sind kein Fliegengewicht und eine gewisse Ergonomie des Griffs bzw. abgerundete Kanten wären hilfreich gewesen.

Die vier Cooltip-Spitzen funktionieren gut und begrenzen die Verletzungsgefahr. Allerdings benötigt das Welleneisen etwas Fingerspitzengefühl, weil es sich auch außen aufheizt. Eine sinnvolle Ablageoption wie eine Hitzeschutzmatte oder einen Ständer zum Abstellen suchten wir vergeblich, so wie einen entsprechenden Schutzhandschuh.

Unser Fazit: Mit dem Styling-Resultat des Revlon Wave Master Jumbo Waver waren wir zufrieden, auch wenn der Weg dorthin etwas steinig und buchstäblich schwer war. Die Waves werden wirklich schön, sehen natürlich aus und halten je nach Haartyp bis zu zwei oder drei Tage. In den Bereichen Ergonomie und Sicherheitsfunktionen wünschen wir uns jedoch dringend Verbesserungen.

Beurer Style Pro HT65

Ein besonders schönes Welleneisen ist das Beurer Style Pro HT65. Die Farbe, ein elegantes Mauve-Metallic, und die matte, angenehme Textur der Oberfläche fallen uns bereits beim Auspacken des Geräts positiv auf. Zubehör gibt es keins, dafür trumpft das schicke Gerät mit ein paar anderen Pluspunkten auf. Da wäre in erster Linie die variable Wellentiefe zu nennen beziehungsweise das 4-in-1-Styling, wie es der Hersteller nennt. Ob tiefe Beachwaves, natürliche Wellen, geschmeidige Mermaid-Waves oder eine dezente Wasserwelle – das verstellbare Mittelstück der Heizplatten macht den stylischen Unterschied.

Aber auch in anderen Bereichen hat das Welleneisen von Beurer einiges zu bieten. Kämmchen auf beiden Seiten am unteren Teil der Heizplatten fixieren die Strähne, damit diese während des Stylingvorgangs nicht wegrutscht. Dafür ist es allerdings dringend notwendig, die Haare vor dem Styling sorgfältig durchzukämmen, damit sie sich nicht darin verheddern. Krauses Haar ist in diesem Falle benachteiligt.

Das Handling ist denkbar einfach: Stecker in die Steckdose, Gerät einschalten und Temperatur mit Plus- oder Minustaste je nach Haartyp auswählen. Das LED-Display der Temperaturanzeige im Griff blinkt anfangs und leuchtet konstant, sobald die gewünschte Hitze erreicht ist. Es gibt vier Stufen von 160 bis 210 Grad Celsius. Die Aufheizdauer beträgt bei 180 Grad etwa 60 Sekunden. Durch das Gedrückthalten der Minustaste für drei Sekunden wird die Tastensperre aktiviert, sodass die Temperatur während des Gebrauchs nicht verstellt werden kann.

Auf der Oberseite des Welleneisens befindet sich die Taste zum Entsperren der Heizplatten. Bei diesem Modell sollten die Haarsträhnen nicht breiter als zwei bis vier Zentimeter sein. Wie gehabt arbeiten wir uns von der Haarwurzel bis zu den Spitzen vor und erreichen mit dem Beurer Style Pro HT65 sehr schöne und bleibende Ergebnisse. Die Keratin-Keramik-Beschichtung scheint den Haaren zudem einen geschmeidigen Glanz zu verleihen.

Mit der Aufhängöse am flexiblen 360-Grad-Drehgelenk lässt sich das Gerät nach Benutzung zum Auskühlen aufhängen. Die Außenseite erhitzt sich jedoch nicht so stark, dass man es auch auf einer glatten Fläche unbedenklich ablegen kann. Mit der Kabellänge von 1,80 Meter und einem Gewicht von 660 Gramm kamen unsere Versuchspersonen überwiegend gut zurecht. Eine Abschaltautomatik setzt nach 30 Minuten ein. Das spart Strom und dient der Sicherheit.

Unser Fazit: Das Beurer Style Pro HT65 machte unseren Testerinnen viel Freude durch sein angenehmes Handling, die hochwertige Haptik und die vielseitigen Styling-Resultate. Lediglich die Kämmchen am unteren Teil der Heizplatten erschweren das Stylen von krausen Haaren.

Cecotec Bamba 2100 Summer Waves

Das Cecotec Bamba RitualCare 2100 Summer Waves ist hübsch anzusehen und funktioniert selbsterklärend. Der kleine Schiebeschalter zur Plattenver- und -entriegelung ist schnell gefunden. Die Bedienungstasten befinden sich gut versteckt unterhalb der Heizplatten an der Innenseite, was durchaus praktisch ist. Die Gefahr, die Temperatur unabsichtlich während des Gebrauchs hochzudrehen, liegt somit bei null. Durch zweimaliges kurzes Drücken des Ein-/Ausknöpfchens lässt sich sogar eine Tastensperre aktivieren.

Die Hitze lässt sich in 10er-Schritten von 100 bis 220 Grad regulieren, was auf dem übersichtlichen LC-Bildschirm auf der Oberfläche des Geräts klar angezeigt wird. Die niedrigste Temperatur ist schnell, in etwa 30 Sekunden, erreicht, während man sich für 180 Grad etwa doppelt so lange gedulden muss. Eine Abschaltautomatik beendet die Stromzufuhr nach 60 Minuten ganz von selbst.

Wie bei allen Haarstylingtools, die mit Hitze arbeiten, empfiehlt es sich, sich je nach Haartyp vorsichtig an eine geeignete Temperatur heranzutasten. Feines Haar wellt sich schnell und hält relativ lang den gestylten Zustand, während dickeres Haar nach mehr und längerer Hitzebehandlung verlangt. Allerdings war das Wellenvergnügen in beiden Fällen nur von kurzer Dauer, etwa einen halben Tag.

Die drei sogenannten Heizfässer haben einen Durchmesser von 15 Millimetern und zaubern einen lässigen Surfer-Beachwave-Look in die Mähne. Mit der kalten Spitze lässt sich das Gerät sicher anfassen und durch die Haarsträhnen führen. Mit einem Gewicht von 500 Gramm ohne das 1,8 Meter lange Kabel zählt das Welleneisen von Cecotec weder zu den Leichtgewichten, noch kann es als Hantelersatz bezeichnet werden. Verstauen lässt sich das Cecotec Bamba RitualCare 2100 Summer Waves in einer mitgelieferten, hitzebeständigen Aufbewahrungstasche oder es kann an der integrierten Öse an den Wandhaken gehängt werden.

Fazit: Das Cecotec Bamba RitualCare 2100 Summer Waves ist ein hübsch designtes Welleneisen, das tut, was es soll, und leichte Wellen in die Haare zaubert. Nicht mehr und nicht weniger.

Kleiner Hinweis: Auf Amazon wird das Welleneisen von Cecotec schlecht bzw. komplett falsch beschrieben, da ist die Rede von Klingen und scharfen Messern. Da hat wohl jemand den Langhaarschneider mit dem Welleneisen verwechselt.

Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver

Das Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver ist nicht das einzige Welleneisen des Herstellers in unserem Test – wobei uns dieses etwas teurere Modell nicht so überzeugen konnte wie sein kleiner Bruder.

Ausschlaggebend für diese Beurteilung war die sogenannte 2-in-1-Funktion, deren Unterschied in der Wellenoptik uns nicht überzeugt hat. Hierfür muss das Gerät je nach gewünschtem Look gehalten werden. Für Beachwaves mit der Oberseite zum Himmel und für voluminöse Wellen sollte die Unterseite nach oben zeigen. Die voluminöse Welle bei dieser Technik stach beinahe schon zickzackartig hervor, was zwar auf den ersten Blick umfangreicher wirkt, aber schlichtweg zu kantig aussieht. An der Stelle, an der sich die meisten Volumen wünschen, nämlich am Haaransatz, war es leider nicht möglich, diesen Effekt zu erzielen. Da wird es dann einfach brenzlig für die Kopfhaut.

Gut gefallen hat uns dagegen der schöne Glanz, der durch die Anreicherung der Keramikplatten mit Keratin, Argan- und Kokosöl optimiert wird. Für wie viele Anwendungen dieses Add-on ausreicht, konnten wir allerdings nicht herausfinden. Auffüllen lässt sich das Depot jedenfalls nicht.

Das Handling ist simpel. Nachdem man den Schiebeschalter der Verriegelung am Griff nach unten bewegt, öffnet sich das Welleneisen und gibt den Blick auf die Tastatur frei. Das unabsichtliche Verstellen der Temperatur während des Haarstylings ist somit ausgeschlossen. Gute Augen sind jedoch von Vorteil. Die Tasten sind nämlich schwarz auf schwarz, eine zum Ein- und Ausschalten und eine für die Temperatureinstellung.

Fünf Heizstufen sind einstellbar, von 120 bis 210 Grad. Laut Beschreibung soll das winzige Licht blinken, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Manchmal hat das Lämpchen Lust dazu, manchmal aber auch nicht. 170 Grad sind beim Einschalten voreingestellt. Der Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver lässt sich problemlos schließen, keine Ecken oder Kanten, an denen einzelne Haare hängen bleiben könnten. Mit 450 Gramm Gewicht liegt er im soliden Mittelfeld.

Rätselhaft war uns, warum die Unterseite des Welleneisens so heiß wurde, obwohl beide Seiten gleichwertig ummantelt schienen. Möglicherweise wird aus diesem Grund die hitzefeste Unterlage mitgeliefert.

Das Kabel verfügt über eine angenehme Salonlänge von drei Metern und kann mit einem integrierten Klettband gebündelt werden. Ein 360-Grad-Drehgelenk bietet maximale Flexibilität beim Wellenstyling. Eine Aufhängöse hat sich der Hersteller gespart.

Fazit: Der Revamp Progloss 2-in-1 Beach & Volume Waver macht, was er soll, und überzeugte uns zumindest mit der ersten seiner beiden Wellenoptionen. Abzüge gibt es aufgrund der schlecht erkennbaren Temperaturanzeige. Letztendlich ist dieses Welleneisen zu teuer für das, was es kann.

Revamp Progloss Wave Define Styler

Unter mehreren Revamp-Geräten im Test gefällt uns der Revamp Progloss Wave Define Styler am besten. Er ist sowohl günstiger im Preis als auch einfacher zu handhaben und die Wellen hielten beinahe den ganzen Tag.

Das Welleneisen ist einfach zu bedienen. Der Einschaltknopf befindet sich im Griff. Das Display auf der Oberseite des Griffs leuchtet anfangs grün, anschließend rot, sobald die gewünschte Hitze erreicht ist. Mit Temperaturen von 80 bis 230 Grad, die man in 10er-Schritten einstellt und deutlich auf dem digitalen Display ablesen kann, kommen feine wie kräftige Haare voll auf ihre Kosten. Die Knöpfe zum Einschalten des Welleneisens sowie Plus- und Minustasten sind so in den Griff integriert, dass die Temperatur keinesfalls versehentlich verstellt werden kann. Der Begriff »Progloss« steht beim Revamp Progloss Wave Define Styler für die Anreicherung der Keramikplatten mit Keratin, Argan- und Kokosöl und sorgt für eine Portion Extraglanz auf den geschmeidigen Wellen. Bleibt nur die Frage, wann das Glanzkonto aufgebraucht ist.

Den mitgelieferten Hitzeschutzhandschuh haben wir gar nicht benötigt. Die Cool-Touch-Spitze blieb so cool wie erwartet und im Grunde weiß man ja, von welchen Stellen man besser die Finger lässt. Nach 30 Minuten stellt sich das Welleneisen automatisch ab.

Mit einem Gewicht von ca. 350 Gramm gehört das Gerät zu den leichteren Kandidaten und wiegt somit ganze hundert Gramm weniger als der große Bruder. Das Kabel kommt auch hier mit drei Metern Salonlänge und einem 360-Grad-Drehgelenk, das viel Bewegungsfreiheit bietet und ebenfalls mit einem Klettverschluss zusammengehalten wird. Außerdem, hurra, eine Aufhängöse. Das Einzige, was wir wirklich vermisst haben, ist eine Verriegelung für die Platten, aber man kann ja nicht alles haben.

Fazit: Der Revamp Progloss Wave Define Styler bietet viele Vorteile, um schöne, glänzende Beachwaves in die Haarpracht zu stylen. Vieles gefiel uns gut, aber für diesen Preis haben wir noch bessere Welleneisen entdeckt.

BaByliss Pro Waver BAB2269E

Von dem BaByliss Pro Waver BAB2269E hatten wir uns tatsächlich etwas mehr versprochen. Zumindest eine Profiausstattung und einen gewellten Haartraum auf dem Kopf wie aus Profihand. Beides leider Fehlanzeige.

Zuerst sticht uns ein altmodisches Packaging mit sehr viel Plastik ins Auge. Aus diesem Folienalptraum befreit liegt das Gerät schwer, aber trotzdem nicht sonderlich wertig in der Hand. Wir entriegeln das gute Stück und stoßen auf die äußerst gut getarnte, kaum leserliche Bedienungsfläche innerhalb des Griffs. Zumindest ist es unmöglich, die Temperatur unabsichtlich hochzudrehen. Ein Knopf zum Einschalten, kein Display, lediglich ein Rädchen mit mikroskopisch kleinen Ziffern, fünf Stufen von 140 bis 220 Grad, wie sich nach dem Lesen der Betriebsanleitung herausstellt. Wir starten bei geschätzten 180 Grad, ein rotes Licht leuchtet konstant ab dem Moment, an dem wir das Gerät eingeschaltet haben. Es blinkt nicht, es signalisiert nicht, dass die gewünschte Temperatur erreicht wurde. Nein, es leuchtet und leuchtet einfach nur vor sich hin.

Beim Styling tut sich trotz Titanium-Turmalin-Technologie nicht viel. Haarsträhne eingeklemmt, bis zehn gezählt, locker gelassen, große Enttäuschung. Diese Wellchen hätte man nach einer Nacht mit geflochtenen Zöpfen, ohne Strom und Hitzebelastung für die kostbare Haarpracht, mindestens hinbekommen.

Bleibt uns nur noch, ein paar technische Details aufzuzählen. Die Kabellänge des BaByliss Pro Waver beträgt 2,70 Meter, wobei sich das Kabelgelenk flexibel in alle Richtungen drehen lässt. Zum Lieferumfang zählen ein Hitzeschutzhandschuh sowie eine Hitzeschutzunterlage mit Klettverschluss. Darin kann man zumindest das Kabel fixieren. Das ganze Gerät lässt sich darin jedoch nicht verstauen. Zusätzlich befindet sich zwischen den Heizfässern und dem Griff ein kleiner Ständer zum Abstellen des heißen Welleneisens. Die Spitzen der drei Heizzylinder mit den Maßen 22 Millimeter, 19 Millimeter und 22 Millimeter sind hitzeisoliert. Eine Abschaltautomatik tritt erst nach 72 Minuten in Kraft. Bis dahin spürt man seine Arme bei 550 Gramm Gewicht ohnehin nicht mehr, weil es viel zu lange dauert, dem Gerät Wellen zu entlocken.

Fazit: Sorry, aber mit dem BaByliss Pro Waver schlagen die Haare keine großen Sprünge bzw. Wellen. Zu unpraktisch, zu schwer und minderwertig, konnte dieses Welleneisen nicht bei uns punkten.

BaByliss Easy Waves C260E

Der Easy Waves C260E konnte uns nicht zufriedenstellen. Einzig der niedrige Preis spricht für das Gerät, das sich nicht einmal mehr auf der Website des Herstellers finden lässt. Die sehr kleinen Heizzylinder erzeugen einen krisseligen 80er-Jahre-Look, der wenig an geschmeidige Beachwaves erinnert.

Erfreulicherweise befand sich neben einer Hitzeschutzmatte und dem Welleneisen selbst keinerlei zusätzliche Plastikverpackung im Karton. Alles an diesem Gerät ist sehr einfach gehalten. Das Welleneisen fühlt sich leicht und wenig hochwertig an. Keine Verriegelung für die Heizröhren, kein Display, gerade einmal drei Temperaturstufen von 160 bis 200 Grad. Immerhin blinkt ein rotes Lämpchen, bis die gewünschte Hitze erreicht ist. Das ist mehr, als der große Bruder BaByliss Pro Waver zu bieten hat. Alles sehr übersichtlich und zumindest so innerhalb des Griffs integriert, dass nichts unabsichtlich verstellt werden kann.

Das Stylingergebnis sind sehr kleine Wellen, die viel Volumen erzeugen und deutlich Bilder der wilden 80er-Jahre-Helden heraufbeschwören. Somit erzeugt das BaByliss Easy Waves C260E mehr Kreppeiseneffekt als Mermaidwaves. Haarschonend soll sich die Titanium-Turmalin-Beschichtung auswirken. Wohingegen das Advanced-Ceramics-Heizsystem für schnelles Aufheizen und eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt.

Mit dem recht kurz bemessenen Kabel von 1,80 Meter hat man nicht viel Bewegungsfreiheit. Wenigstens verfügt das Kabelgelenk über einen 360-Grad-Flexibilitätswinkel. Bei gerade einmal 390 Gramm wird wenigstens der Arm beim Frisieren nicht so schnell müde.

Fazit: Wer auf kleine Wellen steht oder tuffiges Volumen erreichen möchte, liegt mit dem BaByliss Easy Waves C260E goldrichtig. Durch den relativ kleinen Preis und das einfache Handling spricht wenig gegen dieses Welleneisen.

Eta Wellneisen Fenité

Für zum Testzeitpunkt rund 50 Euro erhält man mit dem Eta Fenité ein kompaktes (32 × 5,5 × 4 Zentimeter) und leichtes Welleneisen inklusive praktischer Transporttasche. Auf den ersten Blick macht das Gerät einen sehr guten Eindruck: Es bietet vier Temperaturstufen von 160 bis 210 Grad, vier einstellbare Wellentiefen sowie eine automatische Abschaltfunktion. Auch die Verarbeitung wirkt zunächst gelungen. Das 360-Grad-Kabelgelenk läuft flüssig, die Knöpfe wirken hochwertig und das Gehäuse macht insgesamt einen soliden Eindruck. Lediglich das Kabel könnte etwas länger sein: Mit 1,70 Metern ist die Bewegungsfreiheit eher begrenzt.

Auch in der Anwendung gibt es kaum etwas zu beanstanden. Die Wellen lassen sich unkompliziert formen. Die geringere Wellentiefe gefällt uns persönlich etwas besser, denn bei der höchsten Einstellung ist das mittlere Heizelement am größten, wodurch die Wellen etwas ungleichmäßiger wirken. Das ist allerdings ein subjektiver Eindruck. Wer das ständige Zusammendrücken der Heizelemente auf Dauer als mühsam empfindet, kann das Gerät am unteren Ende über einen Drehmechanismus arretieren. Das funktioniert in der Anwendung einwandfrei und erhöht den Komfort. Positiv fällt auch die gleichmäßige Wärmeverteilung über alle Heizstäbe hinweg auf. Die eingestellten 180 Grad wurden im Test ebenfalls nicht überschritten. Das Gehäuse bleibt kühl, wodurch eine sichere Nutzung gewährleistet wird.

Eigentlich hätten wir dem Eta Fenité gerne eine Empfehlung ausgesprochen. Allerdings macht die Keramikbeschichtung unseres Testmusters keinen vollständig hochwertigen Eindruck: Nach einem Testzeitraum von einem Monat konnten wir an mehreren Stellen Kratzer erkennen. Bei einem Gerät in dieser Preisklasse, das ansonsten einen guten Verarbeitungseindruck hinterlässt, sollte das nicht passieren.

Mermade Hair Double Waver

Hochwertige Verarbeitung, schöne kleine Wellen und ein reisefreundliches Design: Der Mermade Hair Double Waver konnte uns im Test überzeugen. Für eine Empfehlung hat es am Ende dennoch nicht gereicht – unter anderem wegen der fehlenden Verriegelungsmöglichkeit, die längere Styling-Sessions anstrengender macht, sowie der nicht verstellbaren Wellentiefe.

Mit seinen kompakten Maßen von 30 × 6 × 4 Zentimetern und einem Gewicht von nur 370 Gramm ist der Double Waver ein idealer Reisebegleiter. Viel Zubehör liegt dem Gerät zwar nicht bei, das Welleneisen selbst hinterlässt jedoch einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitung ist hochwertig, das Design durchdacht. Die fünf Temperaturstufen von 140 bis 220 Grad sind wellenförmig angeordnet; eine LED in der jeweiligen Welle zeigt an, welche Stufe ausgewählt ist. Das 360-Grad-Kabelgelenk läuft flüssig mit und mit einer Kabellänge von 2,50 Metern bietet das Gerät ausreichend Bewegungsfreiheit.

Die Heizstäbe haben einen Durchmesser von 25 Millimetern und formen dadurch schöne, eher kleine Wellen, die im Test sehr gleichmäßig ausfielen. Auch die Handhabung ist insgesamt unkompliziert. Dank der angerauten Flächen am Ende lässt sich das Welleneisen gut mit beiden Händen bedienen, ohne dass das Gehäuse dort zu warm wird. Schade ist allerdings, dass sich das Gerät nicht verriegeln lässt – dadurch wird das Zusammendrücken der beiden Seiten auf Dauer etwas anstrengend.

Bei der Wärmeverteilung überzeugt der Double Waver: Die Hitze verteilt sich gleichmäßig über das gesamte Heizelement und die eingestellten 180 Grad wurden im Test nicht überschritten.

Wer einen kompakten Reisebegleiter sucht und keine unterschiedlich großen Wellen stylen möchte, sollte sich den Mermade Hair Double Waver genauer ansehen. Uns hat das Gerät insgesamt gut gefallen – für eine Empfehlung reichte es am Ende wegen der genannten Schwächen jedoch nicht ganz.

Bellissima My Pro Beach Waves GT20 400

Der Bellissima My Pro GT20 400 punktet mit zwei unterschiedlichen Wellentiefen und drei Temperaturstufen. Die Wellentiefe lässt sich verstellen, indem man am Gehäuse gleichzeitig zwei Hebel drückt; anschließend kann das Heizelement gedreht werden. Das funktioniert, geht allerdings etwas schwergängig. Positiv hervorheben wollen wir die Cool-Touch-Spitze, die für mehr Sicherheit während der Anwendung sorgt.

Die Verarbeitung ist insgesamt solide. Das 360-Grad-Kabelgelenk läuft flüssig, die Kabellänge von 1,80 Metern könnte allerdings etwas großzügiger ausfallen. Zudem fielen uns nach einem Testzeitraum von einem Monat Mängel an der Keramikbeschichtung auf: An mehreren Stellen konnten wir Kratzer am Heizelement feststellen.

Die Anwendung ist unkompliziert. Mit 350 Gramm ist das Welleneisen angenehm leicht und das Stylingergebnis kann sich sehen lassen: Die Wellen sind schön geschwungen und hielten in unserem Test den ganzen Tag. Die Wärmeverteilung ist über das gesamte Gerät hinweg gleichmäßig, die eingestellten 180 Grad wurden im Test nicht überschritten. Mit 160 Grad als niedrigster Temperaturstufe ist das Gerät für Personen mit empfindlichem oder feinem Haar leider nur bedingt geeignet.

Zusätzlich zum Welleneisen liefert der Hersteller eine Schutz- und Auflagehülle mit, wodurch sich das Eisen sicher auf Oberflächen abstellen lässt. Mit zum Testzeitpunkt um die 45 Euro hat das Welleneisen einen akzeptablen Preis. Eine Empfehlung können wir aufgrund der genannten Schwächen aber nicht aussprechen.

Bestope Pro Welleneisen

Wem unsere Empfehlung von Rapunzel of Sweden zu teuer ist, der sollte einen Blick auf das Bestope Pro Welleneisen werfen. Wenn man über einige Schwächen hinwegsehen kann, bekommt man ein Welleneisen inklusive vier verschieden dicker Lockenstäbe für zum Testzeitpunkt rund 40 Euro. Das Gerät ist zudem in drei Farbvarianten erhältlich und wird mit einem Hitzeschutzhandschuh sowie Haarklammern geliefert.

Die Verarbeitung des Welleneisens ist insgesamt gut. Die Gabel zum Öffnen der Heizelemente läuft flüssig, der Standfuß lässt sich einfach ausklappen und bleibt auch während der Anwendung sicher an Ort und Stelle. Auch das 360-Grad-Kabelgelenk funktioniert sauber. Hier haben wir kaum etwas zu beanstanden – für diesen Preis hinterlässt das Gerät einen wirklich ordentlichen Eindruck.

Die Anwendung ist unkompliziert: Die Haarsträhnen gleiten leicht durch die Heizstäbe und das Stylingergebnis kann sich sehen lassen. In unserem Test hielten die Wellen den ganzen Tag. Was uns allerdings stört: Es gibt nur zwei Temperaturstufen, 150 und 210 Grad, und zudem ist nicht eindeutig erkennbar, wann das Gerät vollständig aufgeheizt ist. Das 2,50 Meter lange Kabel sorgt dagegen für ausreichend Komfort beim Stylen.

Wer ein Tool mit mehreren Aufsätzen für unterschiedliche Styles sucht und dabei nicht zu viel Geld ausgeben möchte, sollte sich den Bestope Pro genauer ansehen. Hier bekommt man ein solides Gerät mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Top4Ever JD-016

Das Top4Ever JD-016 ist ein günstiges Welleneisen ohne besondere Extras. Dank der 22 Millimeter dicken Heizstäbe eignet es sich auch gut für kürzeres Haar. Die Verarbeitung ist insgesamt in Ordnung, allerdings fällt beim Öffnen der Gabel ein deutliches Quietschen auf. Auch der Standfuß lässt sich etwas schwergängig ausklappen. Das Kabel ist mit 1,50 Metern recht kurz, zudem fehlt ein 360-Grad-Kabelgelenk, was den Bedienkomfort einschränkt.

Darüber hinaus stehen nur zwei Temperaturstufen zur Verfügung: 170 und 220 Grad. Für empfindliches oder feines Haar ist das Welleneisen damit nur bedingt geeignet. Die Anwendung selbst ist jedoch unkompliziert. Im Test formte das Gerät schöne, kleine Wellen, die rund acht Stunden hielten. Auch die Wärmeverteilung fiel bei unserem Testgerät gleichmäßig aus, die eingestellten 170 Grad wurden nicht überschritten.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Welleneisen auch Haarklammern und ein Hitzehandschuh. Das Gerät ist zwar günstig, für eine Empfehlung reicht es aufgrund der genannten Schwächen aber nicht.

So haben wir getestet

Damit unsere Ergebnisse vergleichbar sind, prüfen wir jedes Welleneisen nach demselben Prinzip. Wir kombinieren dabei genaue Messungen mit einem ausführlichen Praxistest.

Wir beginnen unsere Prüfung mit der Verarbeitung und Sicherheit der Geräte. Dabei untersuchen wir die allgemeine Qualität des Gehäuses, die Gängigkeit des Klappmechanismus und die Stabilität beim Ablegen – etwa durch integrierte Ständer oder Hitzeschutzmatten. Besonders wichtig ist uns, dass der Griffbereich kühl bleibt, um Verbrennungen zu vermeiden. Zudem kontrollieren wir die Zuverlässigkeit der automatischen Abschaltfunktion. Die Aufheizzeit ermitteln wir (ab Testupdate 03/2026) durch eine genaue Zeitmessung vom Einschalten bis zum Erreichen der gewählten Temperaturstufe.

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Welleneisen Test: Welleneisen Gruppenbild
Welleneisen Test: Welleneisen Gruppenbild
Welleneisen Test: Welleneisen Alle
Welleneisen Test: Welleneisen Gruppenfoto

Bei der Handhabung und Ergonomie achten wir darauf, wie schwer das Welleneisen nach längerer Nutzung in der Hand liegt und ob die Griffigkeit überzeugt. Wir prüfen, ob die Tasten für die Temperatureinstellungen und die Sperrfunktion so platziert sind, dass sie sich gut betätigen lassen. Ein flexibles Kabel mit einem 360-Grad-Gelenk ist für uns Voraussetzung für ein entspanntes Styling. In puncto Haarschonung setzen wir eine Wärmebildkamera ein (ab Testupdate 03/2026), um die Hitzeverteilung über die gesamte Fläche zu bewerten. So stellen wir sicher, dass keine schädlichen Temperaturspitzen entstehen. Hochwertige Beschichtungen aus Keramik oder Turmalin sowie verschiedene Temperaturstufen für unterschiedliche Haartypen fließen ebenfalls positiv in die Bewertung ein.

Welleneisen Test: Wärmebild eines Welleneisens
Mit der Wärmebildkamera überprüfen wir, ob die Wärmeverteilung über das gesamte Gerät gleichmäßig ist und das Gehäuse nicht zu warm wird.

Das Styling-Ergebnis und die Haltbarkeit der Wellen bilden den Abschluss des Tests. Wir beurteilen direkt nach der Anwendung die Gleichmäßigkeit der S-Kurve und prüfen, ob sich verschiedene Wellentiefen umsetzen lassen. Um die Beständigkeit im Alltag zu testen, stylen wir das Haar morgens ohne fixierendes Haarspray. Nach einem achtstündigen Praxiseinsatz bewerten wir abschließend, wie gut der Wellenschwung über den Tag erhalten geblieben ist. Unsere Testerin hat langes, dickes und coloriertes Haar (ab Testupdate 03/2026).

Die wichtigsten Fragen

Welches ist das beste Welleneisen?

Das beste Welleneisen für die meisten ist das Remington ProLuxe 4-in-1 CI91AW. Es bietet eine vierfach verstellbare Wellentiefe, fünf verschiedene Temperaturstufen und Wellen, die sehr lange halten. Die 30 Sekunden Aufheizzeit und die drei Meter Kabellänge gefallen uns sehr gut.

Was ist der Unterschied zwischen Wellen und Locken?

Wellen gleichen einer Wasseroberfläche oder der gewellten Oberfläche von Sanddünen. Die typische S-Form kann durch verschiedene Wellentiefen des Welleneisens variiert werden. Locken hingegen sehen definierter aus, wie eine Spirale, sie werden um einen erhitzten Lockenstab gewickelt.

Was ist der Vorteil zum Lockenstab?

Welleneisen sind leicht und schnell zu bedienen. Während beim Lockenstab das Haar Strähne für Strähne um den heißen Stab gewickelt werden muss, presst das Welleneisen mit einer größeren Fläche zügig ebenmäßige Wellen. Das macht das Welleneisen zu einer tollen Alternative für alle, die sich einen natürlichen, lockeren Beach-Wave-Look stylen möchten. Der Lockenstab hingegen ist ideal für alle, die sich definierte Locken wünschen.

Was muss ich vor der Verwendung eines Welleneisens beachten?

Hitzeschutz, Hitzeschutz, Hitzeschutz! Eine großzügige Portion Hitzeschutz bildet eine Art Schutzfilm um das Haar und beugt Schäden durch die hohen Temperaturen vor. Wer zusätzlich für einen besseren Halt des Stylings vorbauen möchte, sollte Schaumfestiger und Co. vor dem Hitzeschutz auf das gewaschene, handtuchtrockene Haar auftragen. Bevor es mit dem Welleneisen losgeht, muss das Haar komplett trocken geföhnt oder luftgetrocknet sein. Ebenso wie Glätteisen und Lockenstab erzeugen Welleneisen durch den Verdampfungsprozess bei feuchtem Haar Schäden und Austrocknung.

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