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Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Aufmacher Wearables Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Der beste Fitness-Tracker

Aktualisiert:
Letztes Update: 21. August 2026

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

21. November 2025

Wir haben fünf zusätzliche Fitness-Tracker getestet. Das Huawei Band 10 ist der neue Spitzenreiter, das Huawei Band 8 finden Sie ab sofort ebenso wie das Honor Band 7 und das Xiaomi Smart Band 8 unter „Außerdem getestet“. Neue Empfehlungen sind die neuen Versionen ehemaliger Empfehlungen, namentlich Honor Band 10 und Xiaomi Smart Band 10.

10. Juni 2025

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

5. Februar 2025

Mit dem SW-520 von Newgen Medicals haben wir einen neuen Fitness-Tracker getestet. Den Whoop 4.0 haben wir aufgrund zusätzlicher Funktionen erneut getestet. Beide Modelle erhalten keine Empfehlung.

21. Juni 2024

Wir haben drei weitere Fitness-Tracker getestet. Eine neue Empfehlung ist nicht dabei. Das Huawei Band 9 schafft es nicht, an unserem Testsieger Huawei Band 8 vorbeizuziehen. Der Funktionsumfang ist nahezu identisch, allerdings trennen die beiden Modelle rund 20 Euro.

1. Januar 2024

Wir haben sechs zusätzliche Fitness-Tracker gestetet. Den Testsieg erobert das Huawei Band 8, ganz dicht gefolgt vom Honor Band 7 und dem Xiaomi Smart Band 8, die sich Empfehlungen verdienen. Unsere bisherigen Empfehlungen Huawei Band 6 und Xiaomi Smart Band 7 finden Sie ab sofort unter „Außerdem getestet“.

22. September 2023

Einige der hier bisher getesteten Fitness-Tracker finden Sie fortan in unserem neuen Test zu Sportuhren. Dazu gehören auch unsere bisherigen Empfehlungen Hama Fit Watch 5910, Fitbit Versa 3 und Garmin Venu 2. Das Xiaomi Smart Band 7 ist eine neue Empfehlung der Fitness-Tracker.

9. Februar 2023

Mit der Garmin Venu 2 haben wir eine neue Empfehlung für eine Sportuhr, die wir bei den Fitness-Trackern eingruppieren. Sie eignet sich perfekt für alle, die ihre Fitnesswerte permanent im Blick behalten wollen. Die Samsung Galaxy Watch Active 2 finden Sie ab sofort unter „Außerdem getestet“.

16. Dezember 2022

Wir haben acht zusätzliche Fitness-Tracker getestet. Das Huawei Band 6 ist unser neuer Testsieger. Auch das Amazfit Band 7 ist eine neue Empfehlung. Die bisherigen Empfehlungen Xiaomi Mi Band 6 und die Huami Amazfit GTS 2 finden Sie ab sofort unter „Außerdem getestet“.

14. Januar 2022

Mit dem Whoop 4.0 haben wir einen neuen Fitness-Tracker getestet. Für eine Empfehlung hat es nicht gereicht.

19. November 2021

Mit der Fitbit Charge 5 haben wir einen neuen Fitness-Tracker getestet. Für eine Empfehlung hat es nicht ganz gereicht.

23. September 2021

Mit den Modellen Huami Amazfit Bip S und Huami Amazfit Bip U haben wir zwei zusätzliche Fitness-Tracker getestet. Für eine Empfehlung hat es bei beiden Uhren nicht ganz gereicht.

10. September 2021

Wir haben drei neue Fitness-Tracker getestet. Die Hama Fit Watch 5910 ist eine preiswerte Empfehlung mit GPS und verdrängt das Honor Band 6. Ebenfalls sehr wacker geschlagen hat sich der FitTrack Atria 2.0. Der Whoop Strap 3.0 liefert Informationen in Hülle und Fülle, ist aber leider an ein teures Abo-Modell mit monatlichen Kosten gekoppelt. Beide sind keine neuen Empfehlungen.

9. Juli 2021

Wir haben sechs zusätzliche Fitness-Tracker getestet. Das Xiaomi Mi Band 6 löst seinen Vorgänger als Testsieger ab, außerdem hat das Doogee CS2 Pro eine Empfehlung bekommen.

6. Mai 2021

Mit dem Honor Band 6 haben wir eine neue Empfehlung für preisbewusste Fitness-Fans.

5. Februar 2021

Mit der Amazfit GTS 2 und der Zepp Z haben wir zwei neue Fitness-Uhren getestet. Die GTS 2 hat sich eine Empfehlung gesichert. Sie ersetzt damit ihren Vorgänger Amazfit GTS.

18. Dezember 2020

Wir haben vier zusätzliche Fitness-Tracker getestet und mit der Honor Watch GS Pro eine neue Empfehlung.

22. Oktober 2020

Wir haben zwei neue Fitness-Uhren getestet. Die Fitbit Versa 3 ist eine neue Empfehlung. Wer sich für sehr detaillierte Fitness- und Gesundheitswerte interessiert, kann sich auch die Garmin Venu SQ Music näher anschauen.

10. September 2020

Wir haben zwei neue Fitness-Armbänder getestet. Das Xiaomi Mi Band 5 ist unser neuer Testsieger. Außerdem haben wir das Mi Smart Band 4C unter die Lupe genommen.

20. März 2020

Wir haben sieben neue Sportuhren getestet. Mit den Modellen Fitbit Versa 2, Samsung Galaxy Watch Active 2 und Amazfit GTS haben wir drei neue Empfehlungen.

Weitere Updates

Fitness-Tracker boomen, weil sie es jederzeit ermöglichen, die Herzfrequenz, die zurückgelegte Anzahl der Schritte und den Kalorienverbrauch zu kontrollieren – sowohl beim Training als auch im Alltag. Die Armbänder dienen zudem als Motivationshilfe, sich mehr zu bewegen und bestimmte, selbst festgelegte Tages-, Wochen- oder Monatsziele zu erreichen. Erste Krankenkassen bezuschussen bereits die Anschaffung von Fitness-Trackern in der Hoffnung, dass mehr Bewegung und ein damit verbundener gesünderer Lebensstil Krankheiten reduzieren.

Wir haben 62 Modelle für Sie getestet, 31 davon sind noch erhältlich. Einige Modelle, die wir bisher hier in unserem Fitness-Tracker-Test aufgeführt hatten, finden Sie ab sofort in unserem neuen Testfeld für Sportuhren. Sportuhren haben GPS an Bord und legen ihren Fokus, wie es der Name schon verrät, ganz klar auf sportliche Aktivitäten. Sie verfügen über spezielle Trainingsprogramme, mit deren Hilfe man etwa individuelle Lauftrainings vorgeschlagen bekommt und auch die eigene Lauftechnik optimieren kann. Außerdem sind sie wasserdicht, Gehäuse und Armbänder eignen sich zum Sporttreiben.

Fitness-Tracker definieren wir ab sofort als vergleichsweise einfache und preiswerte Fitness-Armbänder ohne GPS. Im Gegensatz zu den Sportuhren lassen sich Smartwatches mit zusätzlichen Apps bestücken. Sie sind Allrounder, die sich dank integrierter eSIM beispielsweise auch zum autarken Telefonieren und Surfen im Internet eignen.

Kurzübersicht

Testsieger

Huawei Band 10

Das Huawei Band 10 ist für die meisten der perfekte Fitness-Tracker im Alltag: preiswert, leicht, handlich, einfach zu bedienen, mit sehr gutem Display, ordentlicher Ausstattung und präzisen Messwerten.
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 10
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert

Das Huawei Band 10 ist unser Favorit. Gerade mal 20 bis 30 Euro werden dafür fällig – ein toller Preis für einen ausgereiften Fitness-Tracker, der alles an Bord hat, was man im Alltag benötigt: Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung, Schlafanalyse, Schrittzähler und diverse Sportprogramme.

Das 1,47 Zoll große AMOLED-Display lässt sich bequem ablesen und liefert eine ausreichende Zahl an Informationen. Der Tragekomfort ist top, zum Schwimmen darf das Band anbehalten werden. Die Messgenauigkeit konnte im Test überzeugen, auch die dazugehörige App punktet durch eine ansprechende Oberfläche und viele Auswertungen. Der Akku hält bis zu zwei Wochen durch.

Auch gut

Amazfit Band 7

Das Amazfit Band 7 steht dem Huawei Band 10 in nichts nach: Es ist gut ausgestattet, hat ein vernünftiges Display, ist einfach zu bedienen und liefert exakte Messergebnisse.
Test Fitness-Tracker: Amazfit Band 7
  • Farbiges Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Kein automatischer Helligkeitssensor

Als starke Alternative zum Huawei Band 10 machen Sie mit dem Amazfit Band 7 ebenfalls keinen Fehler: Der Fitness-Tracker kostet rund 50 Euro, hat ein überzeugendes Display und punktet durch einfache Bedienung. Zahlreiche Sportarten werden unterstützt, zudem können Sie unter anderem Ihre Herzfrequenz, den Schlaf und den Blutsauerstoffgehalt messen. Individuelle optische Anpassungen sind möglich.

Lange Akkulaufzeit

Honor Band 10

Schlaf, Herzfrequenz und Sauerstoffgehalt: Das Honor Band 10 hat alle wichtigen Fitness-Features an Bord und überzeugt durch hohen Bedienkomfort und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Test Fitness-Tracker: Honor Band 10
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit

Und noch ein Fitness-Tracker, der alle Ansprüche an einen günstigen Helfer am Handgelenk erfüllt: Auch das Honor Band 10 verfügt über ein ansprechendes 1,4 Zoll großes AMOLED-Display. Die Einrichtung ist ein Kinderspiel, die Bedienung genauso. Mit einem Blick auf die Uhr und in die übersichtliche App erhalten Sie wichtige Details zu Schlaf, Herzfrequenz und Sauerstoffgehalt im Blut. Das Gehäuse ist mit einer Farbbeschichtung aus Metallpulver überzogen, der Akku hält lange.

Für Individualisten

Xiaomi Smart Band 10

Für rund 40 Euro bietet das Xiaomi Smart Band 10 alles, was man für die tägliche Überwachung der eigenen Fitness benötigt. Das Display ist jetzt minimal größer als früher. Verfügbar sind zusätzliche Gehäuse-Varianten und Armbänder.
Test Fitness-Tracker: Xiaomi Smart Band 10
  • Farbiges AMOLED-Display
  • Zusätzliche Gehäuse-Varianten und Armbänder
  • Umfangreicher Funktionsumfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Automatischer Helligkeitssensor
  • Möglicherweise immer noch lascher Umgang mit Datenschutz

Viel preiswerter und besser als das Xiaomi Smart Band 10 geht es fast nicht. Der Fitness-Tracker mit jetzt 1,72 Zoll großem AMOLED-Display kostet rund 40 Euro. Das leichte Band ist ein Fliegengewicht und stört nicht am Handgelenk. Die Bedienung erfolgt per Touch- und Wischgesten, die Menüstruktur hat man schnell verinnerlicht. Zu den zahlreichen Funktionen gehören unter anderem 150 Sportmodi, die dauerhafte Messung von Herzfrequenz und Blutsauerstoffgehalt sowie die Ermittlung der persönlichen Vitalität. Xiaomi bietet eine große Auswahl hochwertiger Armbänder und zusätzlicher Gehäuse an.

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Vergleichstabelle

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Testsieger
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 10
Huawei Band 10
Auch gut
Test Fitness-Tracker: Amazfit Band 7
Amazfit Band 7
Lange Akkulaufzeit
Test Fitness-Tracker: Honor Band 10
Honor Band 10
Für Individualisten
Test Fitness-Tracker: Xiaomi Smart Band 10
Xiaomi Smart Band 10
Test Fitness-Tracker: Samsung Galaxy Fit 3
Samsung Galaxy Fit 3
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 9
Huawei Band 9
Test Fitness-Tracker: Honor Band 6
Honor Band 6
Test Fitness-Tracker: Honor Band 7
Honor Band 7
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 8
Huawei Band 8
Test Fitness-Tracker: Xiaomi Smart Band 8
Xiaomi Smart Band 8
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 7
Huawei Band 7
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 6
Huawei Band 6
Test Fitness-Tracker: Xiaomi  Smart Band 7
Xiaomi Smart Band 7
Test  Fitness-Tracker: Honor Watch ES
Honor Watch ES
Test  Fitness-Tracker: Xiaomi Mi Band 5
Xiaomi Mi Band 5
Test Fitness-Tracker: Fitbit Versa 2
Fitbit Versa 2
Test Fitness-Tracker: Newgen Medicals SW-520
Newgen Medicals SW-520
Test Fitness-Tracker: Knauermann Pro 3
Knauermann Pro 3
Test Fitness-Tracker: Amzhero D26
Amzhero D26
Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Dezember20023 Knauermann Easy3
Knauermann Easy 3
Test Fitness-Tracker: Amazfit Band 5
Amazfit Band 5
Test Fitness-Tracker: Garmin Vivosmart 5
Garmin Vivosmart 5
Test Fitness-Tracker: Fitbit Inspire 3
Fitbit Inspire 3
Test  Fitness-Tracker: Mi Smart Band 6
Xiaomi Mi Band 6
Test  Fitness-Tracker: Fitbit Luxe
Fitbit Luxe
Test  Fitness-Tracker: Withings Scanwatch
Withings Scanwatch
Test  Fitness-Tracker: Garmin Vivomove HR
Garmin Vivomove HR
Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Polar Loop
Polar Loop
Test Fitness-Tracker: Xplora Xmove
Xplora Xmove
Test  Fitness-Tracker: Garmin Vivosmart 3
Garmin Vivosmart 3
Test  Fitness-Tracker: Xiaomi Mi SMart Band 4C
Xiaomi Mi Smart Band 4C
Testsieger
Huawei Band 10
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 10
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
Auch gut
Amazfit Band 7
Test Fitness-Tracker: Amazfit Band 7
  • Farbiges Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Kein automatischer Helligkeitssensor
Lange Akkulaufzeit
Honor Band 10
Test Fitness-Tracker: Honor Band 10
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
Für Individualisten
Xiaomi Smart Band 10
Test Fitness-Tracker: Xiaomi Smart Band 10
  • Farbiges AMOLED-Display
  • Zusätzliche Gehäuse-Varianten und Armbänder
  • Umfangreicher Funktionsumfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Automatischer Helligkeitssensor
  • Möglicherweise immer noch lascher Umgang mit Datenschutz
Samsung Galaxy Fit 3
Test Fitness-Tracker: Samsung Galaxy Fit 3
  • Gutes Display
  • Einfach zu bedienen
  • Präzise Messwerte
  • Wasserdicht
  • Fairer Preis
  • Für iPhones nicht geeignet
  • Einheitsarmband für schlanke Arme zu groß
Huawei Band 9
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 9
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Automatischer Helligkeitssensor
  • Teurer als der Vorgänger bei nahezu identische Ausstattung
Honor Band 6
Test Fitness-Tracker: Honor Band 6
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kein automatischer Helligkeitssensor
Honor Band 7
Test Fitness-Tracker: Honor Band 7
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Kein automatischer Helligkeitssensor
Huawei Band 8
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 8
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Kein automatischer Helligkeitssensor
Xiaomi Smart Band 8
Test Fitness-Tracker: Xiaomi Smart Band 8
  • Farbiges AMOLED-Display
  • Sehr große Auswahl an Armbändern
  • Umfangreicher Funktionsumfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Automatischer Helligkeitssensor
  • Möglicherweise immer noch lascher Umgang mit Datenschutz
Huawei Band 7
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 7
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Funktionsumfang gegenüber Band 6 punktuell reduziert
Huawei Band 6
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 6
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Genauso teuer wie bessere Nachfolgemodelle
Xiaomi Smart Band 7
Test Fitness-Tracker: Xiaomi  Smart Band 7
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Ordentliche Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Lascher Umgang mit Datenschutz
Honor Watch ES
Test  Fitness-Tracker: Honor Watch ES
  • Gutes Display
  • Einfache Bedienung
  • Viele Sportarten
  • Blutsauerstoffsättigung
  • Genauso teuer wie bessere Nachfolgemodelle
Xiaomi Mi Band 5
Test  Fitness-Tracker: Xiaomi Mi Band 5
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Schrift teilweise zu klein
Fitbit Versa 2
Test Fitness-Tracker: Fitbit Versa 2
  • Überzeugendes Bedienkonzept
  • Alexa und Fitbit Pay
  • Sehr gutes Display
  • Hohe Messgenauigkeit
  • Unterstützt wenig Sportarten
Newgen Medicals SW-520
Test Fitness-Tracker: Newgen Medicals SW-520
  • Preiswert
  • Viele Funktionen
  • Großes Display
  • Wasserdicht
  • Kein Helligkeitssensor
  • Magnetverschluss des Armbands löst sich gelegentlich ungewollt
  • Abweichungen bei Schritterfassung
  • Ungenaue Schlafanalyse
Knauermann Pro 3
Test Fitness-Tracker: Knauermann Pro 3
  • Großes, ansprechendes Display
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr umfangreicher Funktionsumfang
  • Fragwürdige Messungen (Blutanalyse, Blutzucker, Körperzusammensetzung)
  • Messergebnisse nicht immer präzise, keine Nachweise für Zulassungen/Plausibilität
  • Nur Spritzwasserschutz
  • Kein automat. Helligkeitsensor
Amzhero D26
Test Fitness-Tracker: Amzhero D26
  • Preiswert
  • Wasserdicht
  • Viele Messungen möglich
  • Seitlicher Druckknopf recht schwergängig
  • Schlaf und Puls werden nicht exakt erfasst
  • Kein automatischer Helligkeitssensor
Knauermann Easy 3
Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Dezember20023 Knauermann Easy3
  • Gutes, aber kleines AMOLED-Display
  • Ordentliche Ausstattung
  • Sehr leicht
  • Solide Akkulaufzeit
  • Nerviges Bedienkonzept
  • Teilweise ungenaue Messergebnisse
Amazfit Band 5
Test Fitness-Tracker: Amazfit Band 5
  • Farbiges Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Gute Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Kleineres Display als das Amazfit Band 7
  • Nur 11 statt 120 Sportmodi beim Band 7
Garmin Vivosmart 5
Test Fitness-Tracker: Garmin Vivosmart 5
  • Sehr leicht
  • Ordentliche Akkulaufzeit
  • Umfangreich ausgestattet
  • Überzeugende App
  • Kleines Monochrom-Display
  • Im direkten Sonnenlicht schlecht ablesbar
  • Teuer
Fitbit Inspire 3
Test Fitness-Tracker: Fitbit Inspire 3
  • Sehr leicht
  • Wasserdicht
  • Gute Akkulaufzeit
  • Kleines Display
  • Bedienung läuft nicht ganz rund
  • Einige Funktionen nur per Bezahl-Abo
Xiaomi Mi Band 6
Test  Fitness-Tracker: Mi Smart Band 6
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktions­umfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Lascher Umgang mit Datenschutz
Fitbit Luxe
Test  Fitness-Tracker: Fitbit Luxe
  • Ordentliche Ausstattung
  • Hochwertig verarbeitet
  • Gute App
  • Teuer
  • Kleines Display, mittelmäßiger Bedienkomfort
  • Schrittzähler nicht sonderlich genau
  • Zusatzfunktionen nach Testphase nur gegen Aufpreis
Withings Scanwatch
Test  Fitness-Tracker: Withings Scanwatch
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Klassische Uhr kombiniert mit smarten Features
  • EKG-Funktion
  • Blutsauerstoffsättigung
  • Gute Bedienbarkeit
  • Teuer
  • Probleme mit EKG-Funktion
  • Schrittzähler nicht präzise
Garmin Vivomove HR
Test  Fitness-Tracker: Garmin Vivomove HR
  • Großer Funktionsumfang
  • Wasserdicht
  • Musiksteuerung
  • Gute App
  • Kristallglas sehr anfällig für Fingerabdrücke
  • Messergebnisse nicht immer präzise
Polar Loop
Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Polar Loop
  • Hoher Tragekomfort
  • Kein Zusatz-Abo erforderlich
  • Ordentliche Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Ungenaue Ermittlung der Schritte, Schritte werden im Schlaf erkannt
  • Kein Display
  • Teuer
Xplora Xmove
Test Fitness-Tracker: Xplora Xmove
  • Sehr preiswert
  • Exakte Schrittmessung
  • Ordentliche Akkulaufzeit
  • Schlafüberwachung und EKG-Funktion nicht zu gebrauchen
  • Etwas träge Bedienung
  • Anrufe und WhatsApp werden nicht angezeigt
  • Keine dauerhafte Pulsmessung
Garmin Vivosmart 3
Test  Fitness-Tracker: Garmin Vivosmart 3
  • Sehr großer Funktionsumfang
  • Wasserdicht
  • Unscharfes Display
  • Unzuverlässige Display-Anzeige
Xiaomi Mi Smart Band 4C
Test  Fitness-Tracker: Xiaomi Mi SMart Band 4C
  • Sehr günstig
  • Guter Funktionsumfang
  • Scharfes Display
  • Lange Akkulaufzeit
  • Tracker ließ sich nicht in Betrieb nehmen
Display
1,47 Zoll AMOLED
1,47 Zoll AMOLED
1,47 Zoll AMOLED
1,72 Zoll AMOLED
1,6 Zoll AMOLED
1,47 Zoll AMOLED
1,47 Zoll
1,47 Zoll AMOLED
1,47 Zoll AMOLED
1,62 Zoll AMOLED
1,47 Zoll
1,47 Zoll AMOLED
1,62 Zoll AMOLED
1,64 Zoll AMOLED Touchscreen
Farbiger 1,1 Zoll AMOLED-Touchscreen
1,37 Zoll AMOLED
1,96 Zoll Touchscreen
2,04 Zoll AMOLED-Touchscreen
1,47 Zoll Touchscreen
1,1 Zoll AMOLED-Touchscreen
1,1 Zoll AMOLED
0,73 Zoll OLED
0,74 Zoll AMOLED-Touchscreen
Farbiger 1,56 Zoll AMOLED-Touchscreen
AMOLED-Touchscreen
Analoges Zifferblatt (38 und 42 mm) mit PMOLED-Bildschirm
OLED-Touchscreen
kein Display
1,3 Zoll Touchscreen
Touchscreen
1,08 Zoll TFT Touch Farb-Display
Sensoren
6-Achsen-Inertialsensoren (Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor und Kompass)
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
optischer Herzfrequenzsensor
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Helligkeitssensor
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Gyroskop
Herzfrequenzmessung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Beschleunigungssensor, Barometer, Lagesensor, optischer Herzfrequenz-Sensor, Helligkeitssensor, Schalf, Schritte, Kalorien, Blutsauerstoffgehalt
9-Achsen-Inertialsensoren (Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer)
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
6-Achsen-Inertialsensoren (Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor und Kompass)
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
optischer Herzfrequenzsensor
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Gyroskop
Herzfrequenzmessung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Gyroskop
Herzfrequenzmessung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Beschleunigungssensor
Gyroskop
Blutsauerstoffsättigung
Optischer Herzfrequenz-Sensor
Umgebungslicht-Sensor kapazitiver Sensor
Schlafüberwachung
Schrittzähler
Beschleunigungsmesser
Gyroskop
Herzfrequenzmessung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Beschleunigungsmesser
Optischer Herzfrequenzmesser
Höhenmesser
Umgebungslichtsensor
Relativer SpO2-Sensor
NFC-Chip
Herzfrequenzmesser
EKG
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Körpertemperatur
Blutsauerstoffgehalt
Puls, Blutdruck, Blutsauerstoff, EKG, Schritte, Schlaf
Puls, Blutdruck, Blutsauerstoff, EKG, Schritte, Schlaf
Puls, Blutdruck, Blutsauerstoff und 3-Achsen-Sensor für Schritte, Schlaf und Sport
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung
Körpertemperatur
Blutsauerstoffgehalt
Beschleunigungsmesser
Blutsauerstoffgehalt
Gyroskop
Herzfrequenzmessung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Dreiachsiger Beschleunigungsmesser
Optischer Herzfrequenzmesser
Vibrationsmotor
Rot- und Infrarotsensoren zur Überwachung der Sauerstoffsättigung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Multiwellenlängen-PPG-Herzfrequenz-/SpO2-Sensor
Elektroden aus Edelstahl
3-Achsen-Beschleunigungssensor
Barometrischer Höhenmesser
Beschleunigungsmesser
Herzfrequenzmessung
Sensor für das Umgebungslicht
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Beschleunigungssensor
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung,
Blutsauerstoffgehalt
Herzfrequenzmesser
Schlaf-, Schritt- und Kalorienverfolgung,
Blutsauerstoffgehalt, Blutdruck
Beschleunigungsmesser
Höhenmesser
Herzfrequenz
Schlafüberwachung
Schrittzähler
Sensor für das Umgebungslicht
Beschleunigungsmesser
Gyroskop
Herzfrequenzmessung
Schrittzähler
Schlafüberwachung
Akkulaufzeit
ca. 13 Tage
ca. 14 Tage
ca. 14 Tage
bis zu 14 Tage
ca. 3 bis 4 Tage
ca. 13 Tage
ca. 14 Tage
ca. 14 Tage
ca. 13 Tage
ca. 14 Tage
ca. 14 Tage
ca. 14 Tage
ca. 10 Tage
ca. 7 Tage
10 bis 15 Tage
ca. 6 Tage
5 bis 10 Tage
ca. 7 Tage
ca. 12 Tage
ca. 7 Tage
ca. 10 Tage
ca. 7 Tage
ca. 8 Tage
10 bis 12 Tage
3 bis 5 Tage
max. 30 Tage
bis zu 5 Tage
ca. 7 Tage
ca. 7 Tage
ca. 5 Tage
bis zu 14 Tage
Anschlüsse
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
für Ladeadapter
USB-Stecker
wasserdicht
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
bis 50 Meter
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
5 ATM
Wasserabweisend bis 50 m
bis 50 Meter
bis 50 Meter Tiefe
ja
ja
ja
bis 50 Meter Tiefe
Armbandgrößen
2 Größen
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
S und L im Lieferumfang
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
Standardgröße
S/M, L
Standardgröße
Standardgröße
S und L
Standardgröße
Standardgröße, S/M, L
2 Größen
Standardgröße
S/M, L
Standardgröße

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Alle Infos zum Thema

Trainingshilfe am Handgelenk: Fitness-Tracker im Test

Fitness-Tracker sind letztlich nichts anderes als clevere Armbanduhren. Denn alle Fitness-Tracker besitzen ein Display und informieren auf einen Blick über Uhrzeit und Datum. Doch das ist natürlich längst noch nicht alles: Die Armbänder können die körperlichen Bewegungen des Trägers erfassen, gleichzeitig sollen sie dazu animieren, mehr Sport zu treiben.

 Fitness-Tracker Test: Fitness Tracker
Mit einem Fitness-Tracker hat man die wichtigsten Bewegungsdaten immer im Blick – vor allem die Info zur Schrittzahl und Herzfrequenz sind nützlich.

Im Test fiel auf, dass man sich sehr schnell an eine Fitnessuhr gewöhnt. Ganz automatisch geht der Blick zur Uhr oder auf die App, um nachzuschauen, wieviele Kilometer man bereits zurückgelegt und wieviel Fett man verbrannt hat.

Waren die Sport-Armbänder einst mal als simple Schrittzähler konzipiert, so ist das inzwischen nur noch die Basisfunktion. Anhand persönlicher Daten wie Alter, Größe und Gewicht berechnen die kleinen Computer diverse Werte zur körperlichen Fitness und helfen dabei, realistische Fitness-Ziele zu formulieren. Hat man es sich zu lange auf der Couch vor dem Fernseher bequem gemacht, vibrieren die Bänder schon mal, um daran zu erinnern, dass es jetzt nicht schaden könnte, sich zumindest für wenige Minuten zu bewegen. Ein Appell, den man von der Freundin oder vom Ehemann möglicherweise gerne überhört und nur milde belächelt, stößt in dieser Form vielleicht häufiger auf offene Ohren.

Fitness-Tracker Test: Fitness Tracker
Die Armbänder sind stylisch und lassen sich im Alltag gut tragen.

Alle Fitness-Armbänder kommen mit einer App, über die sich die Geräte einrichten und umfänglich bedienen lassen. Über die Fitness-Tracker selbst hat man in der Regel lediglich Zugriff auf die wichtigsten Parameter wie Herzschlag und Schrittzahl.

Die Kopplung zwischen Fitness-Tracker und Smartphone bzw. Tablet erfolgt unkompliziert per Bluetooth. In unserem Testfeld haben wir alle Modelle (eine Ausnahme, da nicht wasserdicht) mit integriertem GPS-Modul, um eigenständig Laufstrecken zu erfassen, zu den Sportuhren ausgelagert. Die hier getesteten Modelle erfordern das Mitführen eines Smartphones mit aktiviertem GPS. Herzschlag, Schritte oder die Anzahl bewältigter Etagen registrieren alle Armbänder aber von alleine, auch wenn das Smartphone am Schreibtisch oder in der Aktentasche liegt. Die Fitness-Tracker werden einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt mit dem Mobiltelefon synchronisiert, die App liest dann alle erfassten Parameter aus.

Das ist immer wieder ein spannender Moment: Denn grafisch hübsch aufbereitet ist es höchst informativ zu sehen, wie viel man tagsüber unterwegs gewesen ist oder nachts in der Tiefschlafphase verbracht hat.

Das Problem mit der Messgenauigkeit

Wer sich einen Fitness-Tracker zulegen will, sollte sich bewusst sein, dass die Tracker keine exakten Daten ermitteln. Denn nicht immer werden Schritte tatsächlich als Schritte gemessen oder Bewegungen richtig zugeordnet. Wer zum Beispiel einen Kinderwagen schiebt, bewegt seine Arme nicht. Die Folge: Die meisten Fitness-Tracker registrieren keine Schritte. Auch beim Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen werden die Bewegungen nicht immer korrekt erkannt.

Fitness-Tracker liefern gute relative Daten

Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Angabe der verbrannten Kalorien, die ohnehin nur ein Näherungswert sein kann. Wie viel Kalorien ein Mensch bei bestimmten Tätigkeiten tatsächlich verbrennt, ist nur höchst aufwändig zu ermitteln und hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Fitness-Tracker versuchen den Kalorienverbrauch dagegen grob anhand von Alter, Gewicht und Größe, der Art der Bewegung und der Herzfrequenz abzuschätzen. Doch auch die Herzfrequenz messen Fitness-Tracker längst nicht so genau wie etwa eine Pulsmessuhr mit Brustgurt. Wer also exakte Werte zu seiner sportlichen Fitness von einem Fitness-Tracker erwartet, wird enttäuscht werden.

Sinnvoll können Fitness-Tracker trotzdem sein, denn sie liefern brauchbare relative Daten: Sie sagen einem, ob man sich heute mehr bewegt hat als gestern oder wie weit man diesmal gejoggt ist. Dabei helfen nicht zuletzt GPS-Daten, die alle Tracker zumindest übers Smartphone abrufen können.

Unser Favorit

Testsieger

Huawei Band 10

Das Huawei Band 10 ist für die meisten der perfekte Fitness-Tracker im Alltag: preiswert, leicht, handlich, einfach zu bedienen, mit sehr gutem Display, ordentlicher Ausstattung und präzisen Messwerten.
Test Fitness-Tracker: Huawei Band 10
  • Ansprechendes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert

Fitness-Armbänder haben sich inzwischen zum Massenprodukt entwickelt, das gleichermaßen im Alltag, bei der Hausarbeit, im Büro und auch beim Sport getragen wird. Deshalb sollte es nicht nur möglichst genau funktionieren, sondern auch für möglichst viele Anwender erschwinglich sein – wie das Huawei Band 10, das durch seinen fairen Preis und den guten Funktionsumfang eine breite Käuferschicht anspricht. Zum Zeitpunkt unseres Tests war der sportliche Begleiter bereits für 25 Euro zu haben.

Viel mehr Fitness-Tracker kann man für sein Geld nicht bekommen! Wer GPS und mehr Ausstattung möchte, muss eine Sportuhr nehmen. Diese Modelle können deutlich mehr. Allerdings muss man auch deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen und ist häufig einen dreistelligen Betrag los.

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

Aller guten Dinge sind 10 – das gilt zumindest bei Huawei mit dem Band 10. Dieser Fitness-Tracker blickt schon auf eine längere Geschichte zurück. Die aktuelle Generation ist in den Farben Grün, Blau, Violett, Rosé, Weiß und Schwarz erhältlich.

Geblieben im Vergleich zum Vorgänger ist das 1,47 Zoll große AMOLED-Display. Das bietet satte, leuchtende Farben, kräftiges Schwarz und eine tolle Blickwinkelstabilität. Der Bildschirm löst mit 194 x 368 Pixel auf und unterstützt Wisch- und Touch-Gesten. Ein automatischer Helligkeitssensor ist an Bord. Natürlich kann man die Leuchtkraft auch manuell einstellen. Zur Auswahl stehen Huawei zufolge mehr als 10.000 Zifferblätter, eine Always-on-Funktion ist vorhanden.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Huawei Band 10
Dezent, leicht und angenehm zu tragen: das Huawei Band 10.

Das Kunststoffarmband ist weich und bietet einen hohen Tragekomfort – auch bedingt dadurch, dass das Band 10 gerade mal 28 Gramm wiegt. Die Armbänder lassen sich per Schnellverschluss durch einen Druck auf zwei rückseitige Tasten am Gehäuse in Windeseile wechseln. Im Zubehörhandel gibt es diverse Zusatzbänder in unterschiedlichen Farben und Materialien. Wichtig: Die Armbänder in Weiß, Violett und Rosé eignen sich für einen Handgelenksumfang von 120 bis 190 Millimeter, die Bänder in Grün, Blau und Schwarz reichen von 130 bis 210 Millimeter.

Der Fitness-Tracker ist 50 Meter wasserdicht. Beim Schwimmen im Pool oder in flachen Küstengewässern kann er getragen werden, für schnellere Wasserströmungen ist die kleine Uhr hingegen nicht geeignet.

Die Inbetriebnahme ist auf Android- und iOS-Geräten möglich. Die erforderliche App »Huawei Health« ist im Apple Store direkt erhältlich, nicht aber im Google Play Store, aufgrund der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China. Das ist aber kein Problem: Scannt man den QR-Code auf dem Band 10, landet man automatisch in der Huawei AppGallery und lädt die Anwendung hier herunter. Die Einrichtung ist blitzschnell erledigt.

Der Tracker fällt mit knapp 9 Millimetern super flach aus. Das robuste Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung. Genau wie das Display ist es schön kratzfest. Der Startbildschirm und die Menüs begrüßen den Nutzer mit klaren Schriften, farbigen, sauber umrandeten Symbolen und aussagekräftigen Grafiken. Eine Einarbeitungszeit ist nicht notwendig, das Handling des Huawei-Wearables ist extrem intuitiv. Klasse: Der kratzfeste AMOLED-Bildschirm ist nahezu randlos. Je nach Position und Lichteinfall spiegelt dieser recht stark, die Maximalhelligkeit reicht im Freien locker aus.

Verbaut sind 9-Achsen-Inertialsensoren (Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor und Kompass) sowie ein optischer Herzfrequenzsensor. Das Band 10 erfasst die Schritte und kontrolliert rund um die Uhr den Blutsauerstoffgehalt und die Herzfrequenz. Bei Abweichungen von der Norm erhält man eine Nachricht. Diagramme veranschaulichen die Daten der Ruheherzfrequenz über die letzten sieben Tage. Und Sportler werden auf die gesunden Bereiche und Obergrenzen der Herzfrequenz hingewiesen.

Sehr präzise Messwerte

Die Präzision, mit der das Band 10 Schritte erfasst, ist vorbildlich. Im Test haben wir gerade mal eine Abweichung von marginalen drei Prozent ermittelt. Auch mit der Genauigkeit der Pulsmessung sind wir zufrieden. In der »Health«-App sieht man übersichtlich und optisch ansprechend Werte und Grafiken unter anderem zu Laufdaten, Herzfrequenz, Schlaf, Stress und Blutsauerstoffsättigung. Huawei zerlegt den gesamten Schlaf in Tiefschlaf, leichten Schlaf, REM-Schlaf, Tiefschlafkontinuität, Aufwachhäufigkeit und Atmungsqualität. Prozentzahlen und Punkte sowie eine Einordnung in »Normal«, »Niedrig« und »Hoch« helfen dabei, die Ergebnisse richtig einzuordnen.

Der Umgang mit dem Band 10 bereitet viel Spaß. Denn die Uhr ist nicht mit unnötigen Features überladen, reagiert enorm schnell und punktet durch genaue Messwerte. Wischt man auf dem Display nach links, landet man zunächst in einer Übersicht mit Atemübungen, Blutsauerstoffgehalt, Stressdaten und Schlafübersicht. Es folgen Sportarten, Schritte und Kalorien, noch einmal die Schlafanalyse sowie die Zielringe für verbrannte Kalorien, Schritte und Aktivitätsminuten.

Huawei hat eine neue Funktion zum Herzfrequenzvariabilität (HRV)-Monitoring und zu frühzeitigen Gesundheitshinweisen integriert, die warnen, wenn die physiologischen Messgrößen von den persönlichen Grenzwerten abweichen.

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Durch einen Druck auf die rechte Seitentaste öffnet man die rund 100 Trainingsmodi. Der Tracker unterscheidet eigenständig zwischen Joggen und Gehen und erkennt die vier wichtigsten Schwimmtechniken. Huawei verspricht eine Genauigkeit von 95 Prozent bei den Schwimmzügen und der Anzahl der geschwommenen Bahnen. Als Extras erhält man unter anderem einen Lauffähigkeitsindex, ein wöchentliches Trainingspensum sowie die persönliche Erholungsrate.

13 Tage ohne Aufladen

Wer ein Android-Smartphone mit dem Huawei-Band koppelt, kann eingehende Nachrichten sehen und mittels Schnellantwort reagieren. Auch Anrufe werden angezeigt. Zur Ausstattung des Band 10 gehören ferner Taschenlampe, Wecker, Wettervorhersage, Atemübungen, Stress-Checker, Musikplayer, Kalender und eine Stoppuhr.

Im Test hielt der Fitness-Tracker stolze 13 Tage durch (ohne Always-on-Funktion). Ein vollständiger Ladevorgang ist nach nur 45 Minuten abgeschlossen. Nach fünfminütigem Laden hat das Gerät genug Energie, um bis zu zwei Tage zu überstehen.

Das Huawei Band 10 ist für uns eine nahezu uneingeschränkte Empfehlung. Der waschechte Fitness-Tracker hat alle relevanten Funktionen an Bord, liefert präzise Messwerte, ist einfach zu bedienen und kostet nicht die Welt.

Huawei Band 10 im Testspiegel

Auch bei anderen Testern schneidet das Huawei Band 10 überwiegend positiv ab. Die Netzwelt vergibt die Endnote 2,2 und zieht folgendes Fazit:

»Das Huawei Band 10 ist ein echtes Ausdauerwunder. Wer keine Lust auf teure Smartwatches hat, aber trotzdem seine Schritte, Trainings und Schlafdaten im Blick behalten will, ohne ständig aufzuladen, ist hier genau richtig. Klar, bei der Einrichtung muss man ein paar Hürden nehmen, und wer mehr als die Basics will, landet schnell im Abo-Modell. Aber für unter 50 Euro ist das Band 10 eine starke Alternative zur deutlich teureren Fitbit Charge 6 – besonders, wenn ihr ein Huawei-Smartphone besitzt. »

Bei Heise.de kommt man zu folgendem positiven Ergebnis:

»Das Huawei Band 10 erweist sich im Test als ausgereifter Einsteiger-Tracker mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Verarbeitung, Display und Tragekomfort bewegen sich über dem Klassendurchschnitt, der Akku überzeugt mit Laufzeiten von bis zu acht Tagen in der Praxis für sportlich aktive Nutzer. Die Sensorik liefert verlässliche Werte, wenngleich GPS und präzise Kalorienmessung fehlen. Neu ist das edle Modell mit Aluminiumgehäuse, auch wenn preisbewusste Nutzer weiterhin auf ein Kunststoffgehäuse für knapp unter 30 Euro zurückgreifen können. Zudem gibt es jetzt die Wellbeing-Funktionen aus den übrigen Huawei-Smartwatches. Einschränkungen durch die fehlende App-Verfügbarkeit im Google Play Store und ein überambitioniertes Schlafcoaching trüben den Gesamteindruck leicht. Dennoch: Wer einen leichten, robusten und funktionsreichen Fitness-Tracker sucht, erhält mit dem Huawei Band 10 ein technisch stimmiges Gerät, das im Alltag kaum Anlass zur Kritik gibt.«

Bei der Stiftung Warentest fällt das Huawei Band 10 ebenfalls positiv auf und erhält die Gesamtnote 2,6 (»befriedigend«).

Weitere Empfehlungen

Unsere anderen Empfehlungen sind echte Alternativen zum Huawei Band 10. Preislich gibt es kaum Unterschiede, Bedienkomfort und Ausstattung sind nahezu identisch.

Auch gut

Amazfit Band 7

Das Amazfit Band 7 steht dem Huawei Band 10 in nichts nach: Es ist gut ausgestattet, hat ein vernünftiges Display, ist einfach zu bedienen und liefert exakte Messergebnisse.
Test Fitness-Tracker: Amazfit Band 7
  • Farbiges Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Kein automatischer Helligkeitssensor

Das Amazfit Band 7 kostet rund 50 Euro und spielt in einer Liga mit dem Huawei Band 10. Der Fitness-Tracker erfüllt vollkommen seinen Zweck und hat abgesehen von einem GPS-Modul alles an Bord, was für die meisten von Interesse sein dürfte.

Das farbige AMOLED-Display ist 1,47 Zoll groß, angenehm scharf, gut ablesbar und punktet mit sattem Schwarz und kräftigen Farben. Die maximale Helligkeit reicht auch im Freien aus. Allerdings verzichtet das Band 7 auf einen Helligkeitssensor, der das Display automatisch an die jeweilige Umgebungshelligkeit anpasst. So kann man nur fix eine Helligkeit festlegen. Für das Display sind unterschiedliche Watchfaces erhältlich, auf Touch- und Wischgesten reagiert der kleine Bildschirm zuverlässig.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Dezember2022 Amazfit Band7
Gut ablesbares und informatives Display, preiswert und einfach zu bedienen: das Amazfit Band 7.

Das Silikon-Armband ist weich und liegt angenehm auf der Haut. Erhältlich ist der Amazfit-Tracker in den Farben Schwarz, Beige, Grün, Blau, Rosa und Orange. Das Band 7 erfasst die Anzahl zurückgelegter Schritte, den Puls, den Blutsauerstoffgehalt und den Stress. Zudem analysiert es den Schlaf und einzelne Phasen. Das klappte im Test alles problemlos. Hervorzuheben ist die hohe Genauigkeit bei der Schrittzahl, hier kamen wir gerade mal auf eine Abweichung von 3 Prozent.

Praktisch: Innerhalb von 45 Sekunden lassen sich Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung und Stressniveau im Paket messen. Direkt über die Uhr navigiert man zu Schrittzahl und Fettverbrennungszeit, zur Blutsauerstoffmessung, zur Herzfrequenz mit optischer Einordnung (guter, mittelmäßiger, schlechter Wert) und zum PAI-Index (Personal Activity Intelligence). Dieser Wert wird auf der Grundlage des Alters, des Geschlechts, der Ruheherzfrequenz und anderer persönlicher physiologischer Daten in Kombination mit den Herzfrequenzveränderungen der Person in den letzten sieben Tagen berechnet. Durch Bewegung kann man mehr Punkte sammeln und seinen persönlichen PAI-Index verbessern, also fitter werden.

Auf der Uhr stehen insgesamt 120 Sportmodi zur Verfügung, hinterlegt sind unter anderem Laufen, Radfahren, Gehen, Schwimmen, Rudern, Seilspringen, Yoga und Tanzen. Direkt auf dem Display hat man Einblicke in die individuelle Trainingsbelastung, in Erholungszeiten oder beim Joggen etwa in Trainingszeit, Distanz, Tempo und Schrittfrequenz. Alle Infos werden gut ablesbar und optisch ansprechend aufbereitet. Das Band 7 lässt sich sehr intuitiv bedienen, sein Handling bringt Spaß. Um Routen aufzuzeichnen, benötigt man das GPS eines mitgeführten Smartphones.

Über die Uhr hat man Zugriff auf Wetterinfos, Kalender, Alarmfunktion und kann Musik vom Smartphone abspielen. Darüber hinaus stehen Zyklus-Tracking. Atemübungen, Stoppuhr und Kamera-Fernauslöser bereit. Pfiffig ist die eingebaute Alexa, um beispielsweise Fragen zu stellen oder verbal den Wecker einzurichten.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Dezember2022 Amazfit Band7 App
Die »Zepp«-App protokolliert die Herzfrequenz und die unterschiedlichen Schlafphasen ganz exakt.

In der kostenlos für iOS und Android erhältlichen »Zepp«-App hat man detaillierte Einblicke in Fitness- und Gesundheitswerte und kann bequem aus zahlreichen Zifferblättern auswählen. Beim Schwimmen darf das Band 7 getragen werden, über ein gekoppeltes Android-Smartphone kann man auf eingehende Nachrichten über die Uhr Schnellantworten verschicken.

Im Test hielt der Akku des Amazfit-Trackers etwas mehr als zwei Wochen durch, was ein sehr guter Wert ist. Für rund 50 Euro ist das Band 7 ein interessanter und empfehlenswerter Begleiter.

Lange Akkulaufzeit

Honor Band 10

Schlaf, Herzfrequenz und Sauerstoffgehalt: Das Honor Band 10 hat alle wichtigen Fitness-Features an Bord und überzeugt durch hohen Bedienkomfort und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Test Fitness-Tracker: Honor Band 10
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Präzise Messwerte
  • Lange Akkulaufzeit

Mit dem Honor Band 10 stellen wir Ihnen einen zusätzlichen Fitness-Tracker vor, der dem Huawei Band 10 und dem Amazfit Band 7 nicht nur optisch, sondern auch von der Ausstattung und dem Bedienumfang her sehr stark ähnelt.

Das AMOLED-Display ist ebenfalls 1,47 Zoll groß und wird von einem leicht gewölbten 2,5D-Glas geschützt. Die Auflösung beträgt 256 x 402 Pixel. Mit knapp 9 Millimeter fällt der Korpus angenehm schlank aus. Erhältlich sind die Farbvarianten Blau und Schwarz. Das Gehäuse ist mit Metallpulver beschichtet. Verarbeitung und Kratzer-Unempfindlichkeit von Gehäuse und Display sind gut.

Die schwarze Version hat ein Silikon-, die blaue Variante ein Nylonarmband. Erhältlich ist nur eine Version für Handgelenksgrößen von 135 bis 200 Millimeter.

Die Panel-Helligkeit lässt sich manuell in 5 Stufen anpassen, ein Sensor zur automatischen Anpassung an die Umgebungshelligkeit ist ebenfalls verbaut. Die Leuchtkraft des Bildschirms genügt auch im Freien. Schärfe, Schwarz- und Farbdarstellung sind top. Das Silikonarmband ist weich und schmiegt sich angenehm an die Haut. Mit gerade mal 29 Gramm ist das Honor Band 10 ein Leichtgewicht, das auch perfekt an schmalen Frauenhandgelenken passt.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Honor Band 10
Das Gehäuse des Honor Band 10 ist mit Metallpulver beschichtet und sieht dadurch hochwertiger aus.

Über die App »Honor Health« für Android und iOS ist die Einrichtung ein Kinderspiel: Smartphone und Tracker per Bluetooth koppeln, fertig! Nach wenigen Sekunden ist das Fitnessband einsatzbereit. Zur Auswahl stehen unzählige Watchfaces, die je nach persönlichem Geschmack über mehr oder weniger Fitnesswerte und Zusatzinformationen Auskunft geben.

Die Bedienung über den Touchscreen gelingt intuitiv und flott per Wisch- und Touchgesten. Wischt man nach links, landet man bei der 24-Stunden-Aufzeichnung der Herzfrequenz mit ansprechender Grafik, bei der Stressübersicht, bei Wetterinfos, einem Musikplayer sowie den Statusbalken für zurückgelegte Schritte, Aktivitätsminuten und verbrannten Kalorien.

Die Schrittgenauigkeit ist super präzise. Bei 1.000 zurückgelegten Schritten haben wir gerade mal eine Abweichung von 4 Prozent ermittelt. Das ist ein super Ergebnis. Auch mit den Messwerten zu Herzfrequenz und Blutsauerstoffgehalt können wir gut leben, diese erscheinen plausibel. Sobald die Ruhefrequenz zu hoch oder zu niedrig ist, sendet das Honor Band 10 einen Warnhinweis.

Zur Ausstattung gehören ferner eine Schlaf- und eine Zyklusüberwachung, die alle Menstruationszyklen aufzeichnet. Nachrichten wie E-Mails und WhatsApp sowie Telefonanrufe werden auf dem Fitness-Tracker eingeblendet. Schnellantworten sind hinterlegt.

Mit einem Druck auf die rechte seitliche Taste landet man im Sport- und Fitnessmenü mit 96 Trainingsmodi. Alle gängigen Sportarten sind abrufbar. Disziplinen wie Laufen und Radfahren wurden im Test automatisch zuverlässig erkannt. GPS ist nicht verbaut, um Strecken aufzuzeichnen benötigt man also das GPS eines mitgeführten Smartphones. Zum Schwimmen im Pool kann die Uhr getragen werden. Die solide Ausstattung wird abgerundet durch Atemübungen, Stoppuhr, Timer, Wecker und Taschenlampen-Funktion.

In der App »Honor Health« sieht man auf einen Blick die wichtigsten Fitnesswerte wie Schritte und verbrannte Kalorien, eine detaillierte Auflistung des Schlafs mit einzelnen Schlafphasen, aktive Stunden, Gesundheitswerte zum Herz sowie Stresswerte und Infos zum Sauerstoffgehalt im Blut. In der App findet man sich ebenso wie im Band 7 sofort zurecht. Grafiken sind ansprechend, die Informationsfülle reicht locker aus, man vermisst schlichtweg nichts.

Der Akku hielt im Test knapp 14 Tage durch, was ebenfalls ein exzellenter Wert ist. Unter dem Strich ist das Honor Band 10 ein Fitness-Tracker ohne Schwächen und damit eine uneingeschränkte Empfehlung.

Für Individualisten

Xiaomi Smart Band 10

Für rund 40 Euro bietet das Xiaomi Smart Band 10 alles, was man für die tägliche Überwachung der eigenen Fitness benötigt. Das Display ist jetzt minimal größer als früher. Verfügbar sind zusätzliche Gehäuse-Varianten und Armbänder.
Test Fitness-Tracker: Xiaomi Smart Band 10
  • Farbiges AMOLED-Display
  • Zusätzliche Gehäuse-Varianten und Armbänder
  • Umfangreicher Funktionsumfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Automatischer Helligkeitssensor
  • Möglicherweise immer noch lascher Umgang mit Datenschutz

Fitness-Tracker müssen nicht mehr dem grauen Einheitsbrei der Mitbewerber entsprechen: Xiaomi zeigt beim neuen Smart Band 10, dass es hier auch durchaus etwas luxuriöser zugehen kann. So bieten die Chinesen ihren Klassiker in der aktuellen Version optional auch mit Metallband mit sechs  Preciosa-Glaskristallen und zusätzlich mit weißem Keramikrahmen an.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Xiaomi Smart Band 10
Die Goldversion mit Kristallarmband kostet 30 Euro mehr als das Standard-Modell des Smart Band 10.

Aber auch die Standard-Variante mit Korpus aus sandgestrahlter Aluminiumlegierung und metallischer Oberfläche kann sich sehen lassen. Sie ist robust und kratzfest, mit einer Höhe von knapp 1,1 Zentimetern fällt der Tracker nicht zu wuchtig aus. Im Gegensatz zu früheren Modellen ist das Display von 1,62 auf 1,72 Zoll gewachsen. Eine spezielle Vakuumversiegelungstechnologie ermöglicht Xiaomi zufolge einen dünnen Rahmen von 2 Millimetern und vergrößert das Display-Gehäuse-Verhältnis von 66 auf 73 Prozent. 

In der Standard-Variante ist das Smart Band 10 wahlweise in Rosa, Schwarz und Silber jeweils mit weichem Silikonarmband erhältlich. Die Ceramic Edition Pearl White kostet einen Zehner mehr, für die Glimmer Edition Gold nimmt der chinesische Hersteller rund 30 Euro mehr. Die Armbänder lassen sich dank Schnellverschluss in weniger als einer Sekunde wechseln. Xiaomi hat sechs neue Armbänder ins Programm aufgenommen, die man separat erwerben kann.

Dazu zählt unter anderem ein Armband aus Naturseide mit 3D-Stricktechnologie und Leder. Zusätzlich gibt es verschiedene Lederarten, eine Metallversion und ein Armband mit einer Kette aus silber-blau glänzenden Kristallperlen, wodurch man sich den Fitness-Tracker auch umhängen kann. Es gibt wahrscheinlich keinen anderen Fitness-Tracker in dieser Preisklasse, der ähnlich viele Möglichkeiten zur Individualisierung bietet wie das Smart Band 10.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Xiaomi Smart Band 10
Xiaomi verkauft den Standard-Tracker in drei Farbvarianten.

Das AMOLED-Touch-Display leuchtet jetzt 25 Prozent heller als beim Smart Band 9 und kommt auf bis zu 1.500 Candela. Das reicht locker im direkten Sonnenlicht aus. Die Leuchtkraft kann man individuell anpassen oder diese Aufgabe einem Sensor überlassen, der diese in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit reguliert.

Die Bildrate des Displays liegt wie gehabt bei 60 Hertz. Der Startbildschirm und damit die Zifferblätter sind beliebig modifizierbar, eine Always-on-Funktion ist verfügbar. Das Schwarz ist satt, Farben haben Power und Schrift und Symbole werden knackscharf abgebildet. Schriften fallen manchmal ob des kleinen Displays entsprechend klein aus, man kann sie aber dennoch problemlos ablesen.

Die Bedienung erfolgt mittels Wisch- und Touchgesten. Das Smart Band 10 reagiert sehr flott. Es gibt keinen seitlichen Knopf, die komplette und intuitive Bedienung erfolgt ausschließlich über das Display. Wischt man nach rechts, gelangt man zur Übersicht der verbrannten Kalorien, der zurückgelegten Schritte und der aktiven Minuten. Es folgen der Puls mit einer Übersicht über die vergangenen 12 Stunden, eine Wettervorhersage und die Analyse des Schlafs mit unterschiedlichen Schlafphasen und der Gesamtdauer.

Das Smart Band 10 ermittelt außerdem den Blutsauerstoffgehalt und einen siebentägigen Vitalitätswert. Darüber hinaus kann man sich die Trainingsbelastung der vergangenen sieben Tage anzeigen und den persönlichen Stress ermitteln lassen. Unterschiedliche Lauf-Parcours richten sich an Jogger, um den Fitnesslevel zu verbessern. Pfiffig: Das Smart Band 10 zeigt die Differenz zwischen der aktuellen und der Zielgeschwindigkeit in Echtzeit an.

Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Xiaomi Smart Band 10
Das 1,72 Zoll große Display ist scharf und sehr kontrastreich.

Im Tracker sind mehr als 150 Sportmodi hinterlegt, die die Parameter VO₂-Maximum, Trainingsbelastung und Erholungszeit erfassen, um Erkenntnisse zur Optimierung der Trainingsleistung zu gewinnen. Beim Schwimmen darf das Band getragen werden. Ein neuer Neun-Achsen-Sensor und eine optimierte, AI-gestützte Erkennungstechnologie wollen eine Genauigkeit von 96 Prozent bei der Erfassung der Rundenzahl erzielen. Außerdem unterstützt das Smart Band 10 erstmals die Überwachung der Herzfrequenz in Echtzeit. Radfahrer können Echtzeit-Herzfrequenzdaten über Bluetooth an einen Fahrradtacho übertragen.

Basierend auf den vergangenen Schlafdaten bietet der knapp 16 Gramm leichte Tracker einen 21-Tage-Plan zur Optimierung des Schlafs. Frauen können ihren Menstruationszyklus verfolgen und vorhersagen.

Mit der Genauigkeit der Messwerte sind wir zufrieden. Der Puls weicht nicht wesentlich ab, der Schlaf wird präzise getrackt und die ermittelte Schrittzahl entspricht traumhaften 99 Prozent der real zurückgelegten Schritte. Die für iOS und Android erhältliche »Mi«-App ist aufgeräumt, übersichtlich und stellt viele Werte anschaulich dar.

Im Test haben wir die automatische Pulsmessung und die Display-Aktivierung »Anheben zum Aufwachen« aktiviert. Der Akku hält sechs Tage durch, deaktiviert man diese Features, sind bis zu 14 Tage drin.

In der Vergangenheit hatten wir bei den Xiaomi-Vorgängermodellen immer wieder darüber berichtet, dass es der Hersteller beim Thema Datenschutz nicht ganz so genau nimmt. Die Computer Bild hatte eine unabhängige Kanzlei damit beauftragt, sich die »Mi Fitness«-App einmal näher anzuschauen. Die juristische Prüfung ergab Folgendes:

»Datenschutz- und Nutzungsbedingungen von ­Mi Fitness enthalten verbraucherunfreundliche und unwirksame Klauseln. Xiaomi hält sich nicht an die Regeln des europäischen Datenschutzes. Es soll etwa chinesisches Recht gelten. Das Unternehmen überträgt Daten in andere Länder und ignoriert geltende ­Regeln zur Löschung von Gesundheitsdaten. Dafür kassierte das Armband im Test eine satte Abwertung«,

Aktuell haben wir keine Informationen darüber, ob Xiaomi beim Thema Datenschutz nachgebessert hat.

Unter dem Strich ist das Xiaomi Smart Band 10 ein Fitness-Tracker ohne Schwächen. Es ermittelt zuverlässig alle relevanten Werte, verfügt über ein gutes Display und ist zum fairen Preis erhältlich.

Außerdem getestet

Fitbit Versa 2

Die Fitbit Versa 2 ähnelt ihrem Nachfolger Fitbit Versa 3, ist günstiger, verzichtet jedoch auf GPS und Google Assistant. Ebenso unterstützt sie weniger Sportarten, aber immerhin 15.

Insgesamt stehen acht Farbvarianten mit Gummi- und Gewebearmbändern zur Verfügung. Das 1,37 Zoll große AMOLED-Display zeigt sattes Schwarz und kräftige Farben und ist auch im Freien einwandfrei ablesbar.

Genau wie die Versa 3 beherrscht die Versa 2 eine Menge an Fitness-Features, überzeugt durch ihr einfaches Handling und die durchdachte Fitbit-App. Auch die Analyse des Schlafs fällt sehr detailliert aus.

Wir können uns an dieser Stelle kurz halten: Überlegen Sie, ob Ihre Fitness-Uhr GPS haben soll oder nicht. Wir halten es für ein wichtiges Detail, um beim Joggen oder Radfahren auch mal das Smartphone zu Hause lassen zu können und trotzdem die Route aufzuzeichnen. Falls Ihnen dieses Merkmal nicht wichtig ist und Sie etwas sparen wollen, können Sie unbesorgt zur älteren Versa 2 greifen.

Withings Scanwatch

Die Withings Scanwatch ist mehr als nur ein Fitness-Tracker, sie ist aber auch keine klassische Smartwatch und kann als Gesundheitsuhr zwischen den beiden Geräte-Kategorien eingestuft werden. Optisch fällt die Scanwatch ebenfalls aus dem Rahmen. Sie besitzt ein analoges Zifferblatt und hat zusätzlich einen kleinen PMOLED-Bildschirm integriert.

Das hochwertige Gehäuse – erhältlich in 38 und 42 Millimetern – besteht aus Edelstahl und einem messinglackierten Zifferblatt, beim Armband kommt wasserabweisendes Fluoroelastomer zum Einsatz. Die Withings kann beim Schwimmen getragen werden, sie ist bis zu 50 Meter wasserdicht. Im Display kann man neben der Uhrzeit (ein Sekundenzeiger fehlt leider) in einem Zweitzifferblatt den Fortschritt des täglichen Aktivitätsziels in Prozent einsehen. Die Verarbeitung der Uhr ist gut, das Zifferblatt wird mit einem Saphirglas geschützt. Das Mini-OLED wird über die Krone aktiviert, kann aber bei Bedarf auch während des Trainings dauerhaft Infos anzeigen.

Die Bedienung erfolgt rechts über die Krone. Mit dieser navigiert man durch das kleine Minidisplay, durch einen Druck auf die Krone bestätigt man eine Auswahl. Im Display springt man von Uhrzeit und Datum zu Herzfrequenz, zur Zahl der zurückgelegten Schritte, zur absolvierten Entfernung, zu den erklommenen Etagen, zur EKG-Funktion und zum Messen des Blutsauerstoffgehalts. Ebenso landet man bei Bedarf in den Trainingseinstellungen und Atemübungen.

Mit der Genauigkeit des Schrittzählers waren wir nur bedingt zufrieden. Häufig wurden im Display gerade mal 60 bis 80 Prozent der real zurückgelegten Schritte angezeigt, diese wurden dann zu einem späteren Zeitpunkt aus heiterem Himmel nachgefüllt. Genauso verhielt es sich auch bei der Anzahl der Etagen. Hier änderte sich mitunter stundenlang nichts am Ergebnis, ehe die Zahl plötzlich von vier auf 24 nach oben korrigiert wurde.

Zum Schreiben des EKG muss man bei der Withings den Zeigefinger nicht auf die Krone legen, sondern das Zifferblatt umschließen, damit der Kreis geschlossen wird, der die elektrische Aktivität des Herzens misst. Trotz dutzender Versuche gelang es uns kein einziges Mal, ein EKG zu schreiben. Nach Ablauf der 30 Sekunden erhielten wir meistens die Meldung, dass das Ergebnis nicht eindeutig und die Aufnahme verrauscht sei. In den anderen Fällen brach die Aufzeichnung sofort ab, obwohl wir uns an die Tipps zum Schreiben eines Elektrokardiogramms hielten.

Problemlos verliefen hingegen die Messung des Blutsauerstoffgehalts und der Herzfrequenz, die angezeigten Werte erschienen realistisch. Hinterlegt sind mehr als 30 Sportarten, die automatisch erkannt werden. Da die Scanwatch kein GPS an Bord hat, muss man ein Smartphone mitführen, wenn man beispielsweise seine Laufstrecke aufzeichnen möchte. In der für iOS und Android erhältlichen App »Health Mate« werden alle Werte ansprechend grafisch dargestellt, unter anderen erfolgt hier auch eine Auswertung des Schlafs, eine Darstellung der aktiven Minuten, der verbrannten Kalorien und der Herzfrequenz rund um die Uhr.

Auf dem kleinen Display werden eingehende Nachrichten angezeigt, antworten kann man hierüber logischerweise nicht. Atmungsstörungen sollen anhand der Sauerstoffsättigung bemerkt werden. Withings gibt eine Akkulaufzeit bei normaler Nutzung von bis zu 30 Tagen an, bei intensiverem Gebrauch hielt die Scanwatch bei uns locker 20 Tage durch.

Insgesamt ist die Withings Scanwatch eine interessante und hochwertige Gesundheitsuhr mit großem Funktionsumfang. Von vergleichbaren derart intensiven Problemen mit der EKG-Messung haben wir im Internet nichts gefunden, sodass es sich bei unserem Modell wahrscheinlich um einen Einzelfall handelt.

Fitbit Luxe

Ein neuer Zugang aus dem Hause Fitbit hört auf den Namen Fitbit Luxe. Der 150 Euro teure Fitness-Tracker trägt die Bezeichnung »Tracker für Fitness & Wohlbefinden« und ist in Schwarz/Edelstahl Graphit, Mondweiß/Edelstahl Softgold, Orchidee/Edelstahl Platin und für knapp 200 Euro als Special Edition Gorjana Kettenarmband Parker in Edelstahl Softgold erhältlich. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet, das Gehäuse stabil, das Armband weich.

Zur Größe des farbigen AMOLED-Touchscreens macht Fitbit keine Angabe. Dieser ist kleiner als der Bildschirm des Doogee DG Bands und damit maximal einen Zoll groß. Durch den breiten schwarzen Rand oben und unten bleibt nicht viel freie Fläche übrig, Schriften, Zahlen und Logos fallen damit winzig aus. Für unseren Geschmack ist das Display des Fitbit Luxe für den stolzen Preis von 200 Euro zu klein. 20 Zifferblätter stehen zur Verfügung, um die Optik anzupassen.

Bedient wird der Fitness-Tracker über horizontale und vertikale Wischgesten. Das kleine Panel dürfte dabei gerne etwas sensibler reagieren, der Bedienkomfort ist deshalb nur durchschnittlich. Durch das Navigieren erfährt man neben der Uhrzeit und dem Datum auch die Restkapazität des Akkus, die Zahl der zurückgelegten Schritte und die absolvierte Distanz und erhält eine Übersicht über stündliche Aktivitäten, die Herzfrequenz, eine Analyse des Schlafs und wie viele Trainings man absolviert hat. Fitbit bewirbt zwar eine Überwachung der Blutsauerstoffsättigung, diese Funktion wird aber offenbar erst noch durch ein Update nachgereicht.

Über den Luxe selbst kann man Atemübungen durchführen, per App sind zudem zusätzliche Achtsamkeitsübungen möglich, hier findet man auch den sogenannten Stressmanagement-Index, der anzeigt, wie entspannt der eigene Körper sein soll.

Über eingehende Anrufe, Nachrichten und Benachrichtigungen von Smartphone-Apps wird man direkt auf dem Display des Fitness-Trackers informiert. 20 Trainingsmodi sind hinterlegt, ist der Fitbit mit dem GPS eines Smartphones verbunden, kann man beispielsweise während des Joggens das Tempo und die Strecke in Echtzeit verfolgen. Im Test hat der Fitness-Tracker lediglich knapp 70 Prozent der zurückgelegten Schritte erfasst.

Zur Ausstattung gehören Zyklus-Tracking, Wecker sowie Timer und Stoppuhr. Die Fitbit-App für iOS und Android gefällt optisch und liefert anschaulich viele Ergebnisse. Eine Fitbit-Premium-Mitgliedschaft für sechs Monate ist kostenlos inbegriffen – wer diese anschließend nicht mehr möchte, darf man die rechtzeitige Kündigung nicht vergessen, sonst werden monatlich 8,99 Euro bzw. jährlich 79,99 Euro fällig. Über den Dienst profitiert man von Analysen für das Stressmanagement, von rund 45 Achtsamkeitsübungen, 150 Video-Workouts und mehr Details zum Schlafindex sowie zur erweiterten Analyse.

Der Akku hält drei bis fünf Tage mit einer Ladung durch, das ist nicht überragend. Zudem ist der Fitness-Tracker nicht wasserdicht, sondern bis zu einer Tiefe von 50 Meter wasserabweisend. Er sollte also nach dem Schwimmen oder Duschen gut abgetrocknet werden. Der Fitbit Luxe macht seine Aufgabe ordentlich und ist gut ausgestattet. Allerdings ist uns das Display zu klein, die Bedienung ist dadurch recht fummelig und der Preis von knapp 150 Euro zu hoch.

Honor Watch ES

Die Größe der Honor Watch ES trifft genau unseren Geschmack: Das 1,6 Zoll große AMOLED-Display ist größer als bei vielen klassischen Fitness-Trackern, aber kleiner als das einer Smartwatch. So ist es gleichermaßen unaufdringlich wie informativ. Erhältlich ist die Watch ES in Schwarz, Weiß und Pink. Das Armband besteht aus Silikon, das Gehäuse lediglich aus Kunststoff, Optik und Materialanmutung geben jedoch keinen Grund zu Kritik.

Das farbige Display (mit Always-on-Funktion) löst mit 456 x 280 Pixeln auf, ist knackscharf und bei Bedarf sehr hell (Automatik oder fünf manuelle Stufen). Das Zifferblatt ist individualisierbar, die Bedienung per Wisch- und Touch-Gesten sowie über einen seitlichen Funktionsknopf hat man sofort verinnerlicht.

An Bord befinden sich ein Beschleunigungssensor, Gyroskop, optischer Herzfrequenz-Sensor sowie Umgebungslicht-Sensor, aber kein GPS. Das ist der Hauptgrund, warum die Honor Watch ES von uns keine Empfehlung bekommt. Denn zum Aufzeichnen einer Route ohne separates Smartphone ist GPS dringend erforderlich und mittlerweile in dieser Preisklasse beinahe ein Standard-Feature. Der Schlaf wird zuverlässig aufgezeichnet, die permanente Herzfrequenzmessung erfolgt rund um die Uhr.

Wischt man durch das Menü, so springt man vom Startbildschirm mit Uhrzeit, Datum, Schrittzahl, Herzfrequenz und Restkapazität des Akkus zu einer ansprechenden Grafik mit einer 24-Stunden-Ansicht der Herzfrequenz, zum Stress-Messer, zur Wetter-App und zum Musikplayer. Im Menü findet man zusätzlich das Tool zur Schlafanalyse, Atemübungen, Stoppuhr, Wecker, Timer und Taschenlampe. Die Honor Watch ES ist hier quasi identisch zur Honor Watch GS Pro, kommt jedoch ohne GPS aus.

Zu den zehn hinterlegten Trainingsmodi gehören unter anderem Laufen, Gehen, Rudern und Crosstrainer, die alle automatisch erkannt werden. Insgesamt kann man bis zu 85 individuell angepasste Trainingsmodi erstellen. Über die App »Huawei Health« lassen sich diverse Parameter wie Schrittzahl, Herzfrequenz, Schlafdaten, Stress und Sauerstoffsättigung im Blut auswerten. Frauen können sich zusätzlich ihren Menstruationszyklus voraussagen lassen.

Die wasserdichte Uhr informiert bei eingehenden Anrufen, SMS, E-Mails, Kalendereinträgen und WhatsApp-Nachrichten, ermöglicht jedoch keine Antworten. Der Akku mit 180 mAh soll bis zu zehn Tage durchhalten, im Test lagen wir mit permanenter Bluetooth-Kopplung bei einer Woche. Abgesehen vom fehlenden GPS, was für uns eine gravierende Schwäche ist, überzeugt die Honor Watch ES mit präzisen Messwerten, gutem Display und einfacher Bedienung.

Garmin Vivomove HR

Der Garmin Vivomove HR ist der Wolf im Schafspelz – ein Fitness-Tracker, den man auf den ersten Blick nicht als solchen erkennt. Schließlich versteckt er sich in einer klassischen Analoguhr, die es in unterschiedlichen Designs gibt, beispielsweise mit Roségold. Schick ist er in jedem Fall und für Outdoor-Einsätze eigentlich fast zu schade. Hinter dem Kristallglas verbirgt sich auch ein OLED-Touchdisplay. Die Schrift könnte etwas schärfer sein. Das Display erwacht, sobald man das Handgelenk dreht. Nervig: Um freie Sicht auf die Digitalanzeige zu haben, fahren die Zeiger nach Berührung des Glases nach oben auf die Stellung 10 nach 10, erlischt das Panel, zeigen sie wieder die korrekte Uhrzeit an. Streicht man über die Uhr, werden die zurückgelegten Schritte, die erklommenen Stockwerke, Datum, Uhrzeit, Stress-Level, verbrannte Kalorien, Wetterdaten, die Herzfrequenz, eingehende Nachrichten und der Musikplayer angezeigt.

Das hochwertige Kristallglas erweist sich hier als Nachteil: Nach wenigen Wischbewegungen mit dem Finger ist das Glas mit Abdrücken und einer unansehnlichen Schicht überzogen, regelmäßiges Reinigen ist also dringend erforderlich. Andere Gläser sind in diesem Punkt deutlich weniger anfällig. Die erstiegenen Stockwerke werden nur unregelmäßig erfasst, die aufgeführte Zahl stimmt nicht. Der Akku hält bis zu fünf Tage. Amazon-Kunden, die die Vivomove HR länger im Einsatz haben, bemängeln, dass die Zeiger öfter neu kalibriert werden müssen.

Ihr volles Potenzial entfacht auch die Garmin Vivomove HR erst im Zusammenspiel mit der App. So lässt sich unter anderem die Schlafaktivität ermitteln.

Garmin Vivosmart 3

Das Garmin Vivosmart 3 hätte angesichts des großen Funktionsumfangs eigentlich locker das Zeug dazu, eine Kaufempfehlung einzuheimsen – wenn da nicht das dürftige Display wäre. Rein vom Papier ausgehend handelt es sich um ein OLED, doch in der Praxis ist die Anzeige leider unscharf und Ziffern und Symbole wirken leicht ausgefranst. Permanent will man eine milchige Displayschutzfolie abziehen, die es aber gar nicht gibt. Zweites gravierendes Manko: Beim Drehen des Armes sollte sich das Display eigentlich aktivieren. Im Test herrschte hierbei aber das Prinzip Zufall. Mal klappte es beim ersten Versuch, dann erst wieder nach dem sechsten, siebten oder gar achten Anlauf. Indiskutabel! Auch sonst könnte der Bedienkomfort besser sein.

Zu den reichhaltigen Features zählen Herzfrequenzmessung, die Überwachung von Stress- und Erholungsphasen, das Speichern von Schrittzahl, Kalorienverbrauch, erklommener Stockwerke, diverse Trainings-, Analyse- und Musikfunktionen sowie Wetterinfos. Ein üppiges Angebot, das bei diesem Display allerdings wenig Freude bereitet.

Xiaomi Mi Smart Band 4C

Das Xiaomi Smart Band 4C ist deutlich teurer als das aktuelle Smart Band 10. Deshalb gibt es keinen Grund, zu diesem Modell zu greifen. Es verfügt über ein 1,08 Zoll großes TFT-Touch-Farb-Display und ist bis zu 50 Meter wasserdicht.

Der Fitness-Tracker verfügt über keinen Ladeadapter, sondern wird über einen USB-Stecker, auf dem das Armband sitzt, direkt geladen. Der 130 mAh starke Akku soll bis zu 14 Tage durchhalten. Das Display sieht scharf und schön hell aus. Das 13 Gramm leichte Band zählt unter anderem Schritte und Kalorien, misst die Herzfrequenz und überwacht den Schlaf. Ein GPS-Sensor ist nicht verbaut.

Xiaomi Mi Band 5

Für das Xiaomi Mi Band 5 gibt es kein Kaufargument mehr. Mittlerweile bietet Xiaomi das Smart Band 10 zum geringeren Preis an.

Der Fitness-Tracker ist in den Farben Schwarz, Orange, Dunkelblau und Weiß mit einem Silikonarmband oder mit einem Edelstahl-Mesh-Armband in Schwarz, Rosé-Gold und Silber zu haben. Erhältlich ist es jeweils in einer Einheitsgröße, die sich sowohl an sehr schmale als auch an breitere Handgelenke anpasst. Mit 0,95 Zoll fällt der farbige AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 120 x 240 Pixeln recht klein aus, fünf Helligkeitsstufen lassen sich manuell auswählen. Die Bildschirmhintergründe, sogenannte Watch Faces, kann man ändern und der Uhr somit eine individuelle Optik verpassen.

Garmin Vivosmart 5

Mit der Vivosmart 5 hat Garmin einen neuen Fitness-Tracker auf den Markt gebracht. Die Vivosmart-Serie ist natürlich bereits bekannt. Das Modell der aktuellen Generation hat ein um 66 Prozent größeres Display im Vergleich zum Vorgänger. Mit 0,73 Zoll ist das monochrome OLED-Display dennoch sehr klein, man muss schon ganz genau hinschauen, um Ziffern und Symbole unangestrengt zu erkennen. Die Bedienung erfolgt über Wisch- und Touchgesten, hilfreich ist die Bedientaste unter dem Display. Bedingt durch die geringe Display-Größe hält der Bedienkomfort mit größeren Fitness-Trackern nicht ganz mit. Das Display-Design ist anpassbar.

Im direkten Sonnenlicht fällt das Ablesen des Displays schwer, jetzt sollte man sich ein schattiges Plätzchen suchen. Die Verarbeitung des schwarzen Silikon-Armbands ist in Ordnung. Dieses ist in den Größen S/M und L erhältlich, zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Weiß und Mint. Wechselarmbänder sind für knapp 30 Euro keine Schnäppchen.

Schade: Für einen Anschaffungspreis jenseits der 100 Euro hat die Vivosmart 5 kein GPS-Modul, um Strecken aufzuzeichnen muss man sich mit einem Smartphone verbinden. Die sonstige Ausstattung kann sich sehen lassen. Hierzu gehören unter anderem 24/7-Herzfrequenztracking inklusive -Alarmfunktion, Atemfrequenz-, Stresslevel- und Sauerstoffsättigungs-Messung sowie Wasserkonsum-Tracker, außerdem Menstruationszyklus- und Schwangerschafts-Tracking.

Garmins Schlafanalyse fällt detailliert aus. Natürlich erfasst der Tracker auch die Schritte und die verbrannten Kalorien sowie Aktivitätsminuten. Zu den unterstützten Sportarten gehören Radfahren, Schwimmen, Laufen, Kraft-, HIIT-, Cardio- und Crosstrainer-Training, Stepper, Rudermaschine, Laufband, Pilates sowie Yoga. Eine ausführliche Analyse und Auswertung der Fitnesswerte gelingt über die auskunftsfreudige und optisch ansprechende App »Garmin Connect« (Android und iOS).

Ist ein Smartphone gekoppelt, landen Kalendererinnerungen, Wetterinformationen, eingehende Anrufe und Nachrichten auf dem Display. Mit Android-Smartphones lassen sich vordefinierte Antworten versenden. Ebenso kann die Musik auf dem Smartphone über die Vivosmart 5 ferngesteuert werden. Im Normalbetrieb hielt bei uns eine Akkuladung rund sechs Tage durch. Eine integrierte SOS-Funktion erkennt Stürze, beispielsweise beim Radfahren, und kontaktiert bis zu drei hinterlegte Notfall-Ansprechpartner, wenn ein Mobiltelefon per Bluetooth verbunden ist.

Abgesehen vom fehlenden GPS und dem für unseren Geschmack zu kleinen Display hat die Garmin Vivosmart 5 keine Schwächen. Der Fitness-Tracker überzeugt. Für mehr als 100 Euro ist er uns jedoch zu teuer – den allermeisten, die einen so kompakten und leichten Begleiter suchen, dürfte auch ein Modell wie das Huawei Band 6 oder das Amazfit Band 7 genügen, die für weniger als die Hälfte zu haben sind.

Xiaomi Mi Band 6

Der Fortschritt vom Mi Band 6 zum Vorgänger Mi Band 5 ist recht überschaubar, positiv ist das größere Display. Das aktuelle Smart Band 10 ist jedoch günstiger und bietet die bessere Ausstattung.

Das knapp 30 Gramm leichte Modell mit weichem Silikonarmband ist in einer Einheitsgröße zu haben, die sich sowohl an sehr schmale als auch an breitere Handgelenke anpasst. Der farbige AMOLED-Touchscreen ist jetzt spürbar von 1,1 auf 1,56 Zoll gewachsen, das sind knapp 50 Prozent mehr, die sich deutlich bemerkbar machen. Der Tracker ist weiterhin kompakt, die Les- und Erkennbarkeit von Schriften und Symbolen hat sich jedoch deutlich verbessert. Die Auflösung ist von 126 x 294 auf 152 x 486 Pixel angestiegen.

Das Mi Band 6 ist bis zu 50 Meter wasserdicht. Zum Laden wird ein Magnetadapter an der Rückseite angebracht. Der Akku wurde mit einer Kapazität von 125 Milliamperestunden aus dem Vorgänger übernommen. Durch das größere Display hat sich die Nutzungsdauer etwas reduziert. Kamen wir beim Mi Band 5 mit einer Akkuladung rund 15 Tage durch den Alltag, waren es jetzt knapp 12.

Das Display des Mi Band 6 reagiert unempfindlich auf Kratzer. Der winzige Home-Button vom Vorgängermodell ist verschwunden. Der Startbildschirm zeigt neben der Uhrzeit und dem Datum unter anderem auch den Akkustand und die zurückgelegten Schritte, den Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz und den PAI-Wert (hierzu gleich mehr) an. Viertelkreise veranschaulichen, was man noch vor sich hat, um das Tagespensum zu erfüllen.

Per Wischbewegung wechselt man das Menü, das jeweils durch ein farbiges Symbol gekennzeichnet ist. Im »Status« findet man zurückgelegte Schritte, absolvierte Streckenlänge und die verbrannten Kalorien sowie eine Übersicht über die Laufleistung der vergangenen sechs Tage. Weiterhin stehen die Pulsmessung, verschiedene Trainingsmodi sowie eine kleine Wettervorschau zur Verfügung. Bei gekoppeltem Smartphone landen SMS, WhatsApp und eingehende Anrufe auf der Uhr.

Zudem gibt es einen Wecker, eine Stoppuhr, einen Timer sowie einen Player, um Musik vom Smartphone abzuspielen. Die Verbindung mit dem Mobiltelefon erfolgt über Bluetooth 5.0. Neu ist die Möglichkeit, den Sauerstoffgehalt im Blut zu ermitteln. Die Funktion startet auf Fingertipp und lieferte plausible Werte. Auf einen GPS-Sensor verzichtet Xiaomi leider immer noch. Wer diesen unbedingt möchte, muss sich einen anderen Fitness-Tracker aussuchen.

Zur Einrichtung benötigt man die für iOS und Android kostenlos erhältliche »Mi Fit«-App. Voraussetzung ist ein persönlicher Account und das Eintragen des Geburtsdatums, der Größe und des Gewichts. All das ist schnell erledigt, die Kopplung über Bluetooth klappte im Test ohne Probleme.

In den Einstellungen kann man ein Aktivitätsziel (tägliche Schritte) und ein Zielgewicht festlegen. Eine Grafik bereitet ansprechend auf, ob man sein Aktivitätsziel erreicht hat bzw. wie weit man davon entfernt geblieben ist. Faulpelze können sich daran erinnern lassen, den Schreibtisch wieder mal zu verlassen und einige Schritte zu gehen. Die App ist intuitiv bedienbar, die Optik gefällt.

Bereits vom Vorgänger ist das Feature »PAI« bekannt, das wochenweise verschiedene Daten wie die Herzfrequenz und die Bewegungs-Aktivität auswertet und in einen bestimmten Index umwandelt, der nicht niedriger als 100 sein sollte, um die Fitness und somit auch das Herz-Kreislauf-System optimal trainiert zu haben.

Darüber hinaus ermittelt das Mi Band 6 einen persönlichen Stresslevel, warnt bei zu hoher Herzfrequenz und fungiert als Zyklus-Tracker. Mittlerweile werden zudem 30 und nicht mehr nur 11 Sportarten erfasst, unter anderem Yoga, Laufen im Freien, Radfahren, Gehen und Schwimmen. Eine Automatik erkennt die unterschiedlichen Disziplinen und fragt nach einem Vibrierton, ob das Training aufgezeichnet werden soll. Beim Schwimmen erkennt der Fitness-Tracker den Schwimmstil und zählt in Eigenregie die Bahnen.

Nach unserem 1.000-Schritte-Check wurden 940 Schritte erfasst, das ist ein überdurchschnittlich gutes Resultat. Das Schöne: Nach dem Aufwachen am Morgen zeigt es im Gegensatz zu so manchem Mitbewerber null Schritte an, es sei denn, man hat das Bett mal verlassen. Es werden keine fiktiven Schritte gezählt, wenn man sich dreht oder der Arm nicht ganz ruhig liegt.

Zur Ausstattung gehören zusätzlich ein Wecker, der per Vibration weckt, ein Programm mit Atemübungen, eine Weltuhr und die Option, die Smartphone-Kamera zu steuern.

Einen eigenen GPS-Sensor hat Xiaomi nicht verbaut. Bezüglich der Herzfrequenz geizt Xiaomi nicht an Infos, wobei die ermittelten Werte unseres Testmusters generell sehr realistisch erschienen. Die App erfasst sehr exakt, wann man einschläft und wieder aufwacht und ermittelt Tiefschlaf- und Leichtschlafphasen. Ein grafischer Balken symbolisiert, zu welchen Uhrzeiten man welche Schlafphase erreicht hat.

Rege Diskussionen gibt es um den Datenschutz der »Mit Fit«-App. Die Computer Bild hat der Anwendung mangelhaften Datenschutz attestiert. So enthielten die Datenschutzbedingungen Rechtsexperten zufolge diverse unwirksame Klauseln. Der Anbieter nutze Gesundheitsdaten, beispielsweise Menstruationsdaten, für das Vermarkten von Waren und Dienstleistungen – das sei unzulässig. »Persönliche Informationen verwendet der Anbieter, um neue Tools zu entwickeln, und er gibt Daten in Drittländer weiter, ohne zu klären, wie die Daten außerhalb der EU geschützt sind«, schreibt die Computer Bild.

Die AGB der App haben die Prüfung ebenfalls nur mit der Note 4 abgeschlossen. Sie seien teils verbraucherunfreundlich, »denn der Anbieter will etwa die Bedingungen ändern können, ohne direkte Hinweise an seine Kundschaft zu geben. Zudem enthalten die AGB unwirksame Klauseln: Huami schränkt die Haftung für Schäden weitgehend ein und gibt an, dass der Nutzer den Dienst nur in China verklagen kann, und zwar nach chinesischem Recht«.

Amazfit Band 5

Das Amazfit Band 5 kostet teilweise nur wenige Euro weniger als das aktuelle Amazfit Band 7. Falls Sie nicht auf jeden Euro achten müssen: Nehmen Sie das neue Band! Dessen farbiges AMOLED-Display hat ein 1,47 Zoll großes Display, während das vom Band 5 gerade mal auf 1,1 Zoll kommt. Der Unterschied hört sich nicht sonderlich groß an, beträgt allerdings 110 Prozent und im direkten Vergleich spürt man sofort, wie angenehm der größere Bildschirm ist.

Der Vorteil liegt sowohl in der besseren Erkennbarkeit von Zahlen, Symbolen und Schriften als auch im höheren Bedienkomfort. Das Band 7 hat ein deutlich angenehmeres Handling. Die Auflösung fällt mit 198 x 368 zudem höher aus als bei den 126 x 294 Bildpunkten des älteren Modells.

Der Funktionsumfang ist weitgehend identisch. PAI-Wert, Schlaf, Stress, Schritte, Herzfrequenz, Atem und Blutsauerstoffgehalt erfassen beide Tracker, ebenso den Menstruations-Zyklus. Das Band 7 unterstützt jedoch 120 Sportmodi, während es beim Band 5 nur 11 sind.

Außerdem wurde die Akkukapazität von 125 auf 232 mAh hochgeschraubt. dadurch verlängert sich die Akkulaufzeit von rund 10 Tagen auf etwa zwei Wochen.

Das noch wichtigere Argument ist allerdings für uns das größere Display. Deshalb ziehen wir das Amazfit Band 7 dem etwas günstigeren Amazfit Band 5 eindeutig vor.

Huawei Band 7

Das Huawei Band 7 ist nicht günstiger als das neue Huawei Band 10. Deshalb gibt es für dieses Modell keine Kaufargumente mehr. Das Display ist 1,47 Zoll groß und hat eine Always-on-Funktion, aber keinen Helligkeitssensor. Das Band 7 ist in den Armband- und Gehäusefarben Wilderness Green, Flame Red, Graphite Black und Nebula Pink zu haben.

Xplora Xmove

Rund 30 Euro für einen Fitness-Tracker mit 1,3 Zoll großem Farbdisplay ist ein fairer Deal.  Der Xplora Xmove ist tatsächlich ab diesem Preis erhältlich. Zu haben ist der Fitness-Tracker in den Farben Schwarz, Rosa, Petrol und Grau. Mit 30 Gramm fällt das Gerät sehr leicht aus, das Metallgehäuse ist nur einen Zentimeter hoch, und das Silikonarmband schmiegt sich angenehm an die Haut. Zudem ist der Tracker wasserdicht.

Der 1,3 Zoll große TFT-Touchscreen ist an allen Seiten von einem riesigen schwarzen Rand umgeben. Hier wird jede Menge Platz verschwendet. Mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixel sind Schriften und Symbole nicht sonderlich scharf. Für ein Display in dieser Preisklasse ist die Qualität aber in Ordnung, ein OLED liefert im direkten Vergleich satteres Schwarz und leuchtendere Farben.

Verschiedene Watchfaces stehen zur Auswahl. Der Xplora Xmove ermittelt unter anderem die Herzfrequenz, verbrannte Kalorien und die Schrittzahl. Die Genauigkeit der Schrittzahl ist erstaunlich gut, hier haben wir eine Abweichung von gerade mal rund 5 Prozent ermittelt. Die Pulsmessung muss man manuell anstoßen, auch hier passt die Genauigkeit. Zusätzliche Features unter dem Menüpunkt »Herzfrequenz« sind Blutdruck und Blutsauerstoffgehalt.

Wie dieser preiswerte Fitness-Tracker den Blutdruck misst, ist uns ein Rätsel. Für Smartwatches, die ein Zigfaches kosten, ist dies schon eine große Herausforderung. Die Blutdruckwerte, die der Xmove auf sein Display holt, kann man getrost vergessen. Beide Werte sind jeweils viel zu niedrig – so niedrig, dass man sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben sollte.

Die kleine Uhr trackt ebenfalls den Schlaf mit Tiefschlaf, leichtem Schlaf und Wachphasen. Wach ist man beim Xplora Xmove nachts angeblich nie. Und die erfasste Schlafzeit erfasst bestenfalls 50 Prozent der realen Schlafzeit. Die Schlafüberwachung fällt damit genauso wie der Blutdruckmesser durch.

Ist die Uhr per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden, sollen Nachrichten und eingehende Anrufe angezeigt werden. Beides funktionierte bei uns nicht. Sieben Sportarten sind hinterlegt, während des Trainings zeigt der Fitness-Tracker unter anderem zurückgelegte Distanz und Schritte sowie die Trainingsdauer an. Als wir nach einem Training die Ergebnisse speichern wollten, kam die Meldung »Speicher zu klein«.

Die Menüstruktur ist simpel, die Bedienung allerdings mitunter etwas träge. Über einen Druck auf die seitliche Krone gelangt man zurück zum Startbildschirm, ein Drehen an der Krone bleibt folgenlos.

Der Xplora Xmove arbeitet mit Android-Smartphones und iPhones zusammen. Ergebnisse und Auswertungen sieht man in der »Xplora«-App. Der Akku hält rund eine Woche durch.

Die Stiftung Warentest hat den Xplora Xmove ebenfalls getestet. Gesamtergebnis: Mangelhaft! Diese Note gab es für Fitnessfunktionen sowie Kommunikation und weitere Funktionen. Für Handhabung sowie Datenschutz und Datensicherheit vergaben die Tester ein »ausreichend«. Auch bei uns ist der Xplora Xmove durchgefallen. Unser Tipp: Geben Sie lieber etwas mehr aus und investieren Sie in einen Fitness-Tracker aus unseren Empfehlungen.

Knauermann Easy 3

Von Knauermann gibts den Easy 3, um seine tägliche Fitness im Blick zu behalten. Der Easy 3 hat ein 1,1 Zoll großes bzw. kleines AMOLED-Display. Die Farben sind satt, das Schwarz hat Power, und Schriften sowie Symbole werden scharf dargestellt. Erhältlich ist der sportliche Begleiter in den Farben Schwarz, Rose, Mauve, Flieder, Grau und Blau.

Das Kunststoffgehäuse ist stabil und das weiche Plastikarmband trägt sich gut – am Handgelenk macht sich das 22 Gramm leichte und wasserdichte Fliegengewicht überhaupt nicht bemerkbar. Mit mehr als 70 Watchfaces lässt sich das Display individuell anpassen. Dieses wird aktiv, sobald man das Handgelenk neigt.

Die Bedienung des Easy 3 ist gewöhnungsbedürftig. Intuitiv will man dauernd wischen und auf das Display tippen. Das klappt allerdings nicht. Es steht nur eine kleine Touchfläche unterhalb des Displays zur Verfügung, erkennbar am kleinen Strich. Tippt man hier drauf oder wischt man darüber, navigiert man durch die einzelnen Anwendungen (teilweise gelingt dies nicht im ersten Anlauf). Zurückspringen klappt nicht, man muss also immer erst durch alle Features, ehe man bei der gewünschten Anwendung landet. Drückt man für drei Sekunden, wird eine Aktion ausgeführt oder ein etwaiger Unterpunkt geöffnet. Dieses Bedienkonzept ist echt nervig!

Zur Auswahl stehen Schrittzähler, Schlaferfassung, Temperaturmesser, Pulsmesser, Blutdruck, Blutsauerstoffgehalt und Trainingseinheiten. Puls, Blutdruck und Blutsauerstoff werden über den integrierten Pulsoxymetriesensor gemessen, eine 24-Stunden-Überwachung ist verfügbar, die Körpertemperatur wird über den Hautsensor auf der Rückseite ermittelt.

Die Genauigkeit der Schritterfassung war im Test sehr schwankend. Mal wurden nach einer kleinen Teststrecke nur 50 Prozent der Schritte angezeigt, mal etwas mehr als 90 Prozent. Ein unbefriedigendes Ergebnis! Die erfasste Schlafdauer war viel zu kurz, hier fehlten mal locker drei Stunden. Die Pulsmessung war tendenziell etwas zu hoch. Der ermittelte Blutdruck war zu unserer Überraschung sogar recht realistisch, allerdings sollte man sich auf die Werte bei solch einem einfachen Fitness-Tracker nicht unbedingt verlassen.

Knauermann hat insgesamt 27 Sportarten hinterlegt. Hat man sich durch das Menü durchgehangelt und eine Disziplin gestartet, sehen beispielsweise Läufer in Echtzeit die verstrichene Zeit, zurückgelegte Schritte und den aktuellen Puls. Auf Wunsch können Daten mit Google Fit und Apple Health synchronisiert werden.

Die zur Einrichtung und zur Datenanalyse benötigte App »KeepHealth« läuft unter Android und iOS. Hier sieht man tageweise Verlaufskurven für Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Temperatur und Blutdruck mit frischen Messwerten alle 15 Minuten. Außerdem wird der nächtliche Schlaf aufgedröselt in verschiedene Schlafphasen (Einschlafen, Flacher Schlaf, Tiefschlaf, Erwachen). Hat man sein Smartphone dabei, kann man über das GPS im Mobiltelefon auch Routen aufzeichnen. Die Ersteinrichtung mittels App gelang ohne Probleme. Später hatten wir erhebliche Schwierigkeiten, um App und Uhr wieder zu koppeln. Eingehende Nachrichten wie WhatsApp und SMS werden auf dem Display angezeigt. Der Akku hielt im Test rund eine Woche durch.

Insgesamt schneidet der Knauermann Easy 3 recht ordentlich ab. Das Display überzeugt, die Ausstattung ist gut. Minuspunkte gibt es für teils ungenaue Messergebnisse und den bestenfalls durchwachsenen Bedienkomfort. Der von vielen Käufern bemängelte Kundenservice ist ein zusätzlicher schwergewichtiger Kritikpunkt.

Xiaomi Smart Band 7

Das Smart Band 7 ist inzwischen überholt, Xiaomi hat in diesem Jahr das Smart Band 10 auf den Markt gebracht. Mit 1,62 Zoll ist das Display zwar gegenüber dem Vorgänger ein wenig gewachsen (1,56 Zoll) und auf dem Papier auch größer als beim jeweils 1,47 Zoll großen Bildschirm der Huawei- und Amazfit-Bänder. Allerdings sind diese etwas breiter, Schriften lassen sich besser lesen, die Raumaufteilung ist für uns sinnvoller. Die winzige Schrift in den »Einstellungen«, die wie auf einem Teleprompter durchläuft, ist nervig.

Die Auflösung hat sich beim Smart Band 7 von 152 x 182 auf 192 x 490 Pixel erhöht, die Maximalhelligkeit von 450 auf 500 Nits. Neu ist eine Always-on-Display-Funktion. Watchfaces kann man dabei nach Belieben ändern. Der Fitness-Tracker ist nicht wesentlich größer als der Vorgänger, reduziert wurden lediglich die Ränder im Display.

Die Ablesbarkeit des Xiaomi-AMOLEDs im Sonnenlicht ist gut, ein Sensor für die automatische Helligkeitsregelung fehlt allerdings. Das leichte Band ist ein Fliegengewicht und stört nicht am Handgelenk. Die Bedienung erfolgt wie gehabt per Touch- und Wischgesten, die Menüstruktur hat man schnell verinnerlicht.

Das Smart Band 7 verfügt über 120 Sportmodi, vorher waren es um die 30. Den Blutsauerstoffgehalt kann man zudem dauerhaft ermitteln lassen. Ein eigener GPS-Sensor fehlt auch beim neuen Band. Dieses erfasst die Schritte und die verbrannten Kalorien, die Herzfrequenz, ermittelt den Aktivitätsindex (PAI-Wert) und den Stress, überwacht den Schlaf, eignet sich zum Abspielen von Musik und ermöglicht einen Blick auf Wetterinfos. Besitzer eines Android-Smartphones können auf dem Fitness-Tracker eingehende Anrufe und Nachrichten einsehen, eine Antwortfunktion fehlt allerdings.

Bei unserer Schrittmessung lag das Smart Band 7 rund 15 Prozent oberhalb der wirklich zurückgelegten Schritte. Die Werte der Pulsmessung waren größtenteils korrekt. Die App »Mi Fitness« wurde optisch leicht modernisiert, hier findet man übersichtlich aufgelistet alle wichtigen Werte.

Beim Akku hat Xiaomi die Kapazität von 125 auf 180 mAh erhöht. Bei etwa identischem Nutzungsmuster hat sich die Laufzeit mit einer Akkuladung allerdings von zwölf auf zehn Tage reduziert.

Jetzt noch mal zum Thema Datenschutz: Die Computer Bild hat eine unabhängige Kanzlei damit beauftragt, sich die »Mi Fitness«-App einmal näher anzuschauen. Die juristische Prüfung ergab Folgendes:

»Datenschutz- und Nutzungsbedingungen von ­Mi Fitness enthalten verbraucherunfreundliche und unwirksame Klauseln. Xiaomi hält sich nicht an die Regeln des europäischen Datenschutzes. Es soll etwa chinesisches Recht gelten. Das Unternehmen überträgt Daten in andere Länder und ignoriert geltende ­Regeln zur Löschung von Gesundheitsdaten. Dafür kassierte das Armband im Test eine satte Abwertung«,

schreibt die Redaktion der Computer Bild. Hersteller Xiaomi hat also keinerlei Interesse daran, den Datenschutz im Sinne seiner Kunden zu optimieren. Schade!

Huawei Band 6

Das Huawei Band 6 hat ausgedient, greifen Sie zum aktuellen Band 10. Das 29 Gramm leichte Modell mit weichem Silikonarmband ist in einer Einheitsgröße erhältlich, die sich sowohl an zarte Frauen- als auch an breitere Männerhandgelenke schmiegt. Das Armband ist in den Farben Graphite Black, Forest Green, Amber Sunrise und Sakura Pink zu haben, das Gehäuse in Dark Gray und Gold. Der Korpus wirkt sehr hochwertig, das Material sieht edel aus und fühlt sich an wie Metall, tatsächlich kommt jedoch ein sehr robuster Kunststoff zum Einsatz.

Der farbige AMOLED-Touchscreen ist 1,47 Zoll groß und löst mit 194 x 368 Pixeln (282 ppi) auf. Die Größe finden wir sehr gelungen – das Display ist alles andere als wuchtig, aber trotzdem auskunftsfreudig. Schriften, Symbole und sämtliche Infos lassen sich entspannt ablesen. Die Farben sind kräftig, das Schwarz ist satt, die Blickwinkelstabilität gut und das Gehäuseglas kratzfest.

Die Helligkeit kann in fünf Stufen angepasst werden, zudem gibt es die Funktion »Nachts Helligkeit verringern«. Ein Sensor für die automatische Helligkeitsanpassung fehlt, und eine dauerhafte Display-Anzeige ist nicht möglich. Auch im direkten Sonnenlicht macht der Mini-Bildschirm eine gute Figur.

Die 11 Millimeter hohe Uhr trägt sich angenehm. Dank klassischer Dornschließe lässt sich das Armband sicher verschließen, es zieht keinen Staub oder Schmutz an, klasse. Zum Schwimmen im Meer und im Pool darf das Huawei Band 6 getragen werden. Beim Tauchen oder Wasserskifahren sollte man den Fitness-Tracker lieber ablegen.

Das Band 6 reagiert sehr flott und ohne Verzögerung. Zum Anzeigen des Startbildschirms genügen ein Anheben des Handgelenks oder ein Druck auf die seitliche Taste. Für individuelle Anpassungen stehen diverse Watchfaces bereit – entweder über die Uhr selbst oder per App.

Das Bedienkonzept ist durchdacht, das Handling des Huawei-Trackers gelingt intuitiv. Über einen Druck auf die seitliche Taste gelangt man zu den Zusatzfunktionen bzw. zurück zum Starbildschirm. Wischt man nach unten, landet man in den Einstellungen, wischt man nach oben, erreicht man eingehende Nachrichten. Durch horizontale Wischbewegungen navigiert man durch Herzfrequenz, Stressanalyse, Wetter, Musikplayer und Aktivitätsstatus.

Je nach Startbildschirm zeigt das Band 6 Uhrzeit, Datum, Herzfrequenz, Stresslevel, zurückgelegte Schritte, verbrannte Kalorien, Akkuzustand und Umgebungstemperatur an.

In den Apps sind Trainingsprogramme, Herzfrequenzanalyse, Messung der Blutsauerstoffsättigung, Taschenlampe, Wecker, Timer, Stoppuhr, Atemübung, Musikplayer, Stresslevel, Schlafanalyse und Aktivitätsdatensätze hinterlegt.

Zur Einrichtung benötigt man die für iOS und Android kostenlos erhältliche »Huawei Health«-App. Im Test mit einem aktuellen Samsung-Smartphone hatten wir keine Probleme, der Fitness-Tracker wurde sofort erkannt, das Setup war schnell abgeschlossen.

Zum Funktionsumfang des Fitness-Trackers gehört auch das Feature »Healthy Living«. Dieses will dabei helfen, gesunde Lebensgewohnheiten zu entwickeln. Berücksichtigt werden hierbei unter anderem ausreichend Schlaf und der Zeitpunkt des Aufstehens, das Trinken von ausreichend Wasser, die Zahl der zurückgelegten Schritte und die Atmung. Der Tracker überprüft regelmäßig, ob man die sich gesetzten Ziele täglich erreicht hat oder nicht. Auch hier fungiert das Band 6 wie andere Fitness-Tracker als kleine Motivationshilfe.

Die Huawei-Uhr kontrolliert zudem 24 Stunden am Tag die Herzfrequenz und alarmiert, falls sich diese in einem zu hohen oder zu niedrigen Bereich befindet. Die Blutsauerstoffsättigung wird ebenfalls rund um die Uhr gecheckt – ist der Wert zu niedrig, vibriert das Band. Darüber hinaus zeichnet das Band den ganzen Tag über den Stresspegel auf und bietet einen integrierten Atemtrainingsleitfaden zum Entspannen an.

Die »Huawei Health«-App speichert Trainingsdaten, Herzfrequenz, Schlafanalyse, Stresslevel und Sauerstoffsättigung für jeden Tag und liefert detaillierte Einblicke in die Analyse. Werte lassen sich auch in einer Wochen-, Monats- und Jahresübersicht für Vergleiche auflisten.

Bei der Auswertung der Schrittgenauigkeit schnitt der Huawei-Tracker sehr exakt ab. Bei mehreren Tests haben wir lediglich Abweichungen zwischen 2 und 5 Prozent ermittelt. Auch bei der Messung der Herzfrequenz gefiel uns das Band 6 durch sehr zuverlässige Messergebnisse. Ein tagesaktuelles Diagramm mit stundenweisem Verlauf zeigt den Höchst- und den Tiefstwert an, das gilt ebenso für den Stress. Fitnessringe für Schritte, Kalorien und Aktivitätsminuten verraten auf einen Blick, ob man sich zurücklehnen kann oder noch ein bisschen Gas geben muss. Für Frauen ist eine Menstruationszyklus-Aufzeichnung integriert.

Sportler können sich über 96 Übungsmodi freuen. Hinterlegt sind unter anderem Laufen, Gehen, Radfahren, Schwimmen, Seilspringen, Crosstrainer und Ruderergometer. Während des Trainings lassen sich diverse Werte etwa zu Herzfrequenz, Entfernung und Kalorienverbrauch in einer Live-Ansicht ablesen.

Nachrichten, etwa von WhatsApp, lassen sich auf dem Fitness-Tracker einsehen. Eine Antwort-Funktion fehlt allerdings. Die Musiksteuerung gelingt nur per Android-Smartphone, aber nicht via iPhone.

Im Schlaf gönnt sich das Huawei Band 6 keine Pause, sondern läuft zur Höchstform auf. Jetzt ermittelt der Fitness-Tracker nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die REM-Schlaf-Phase sowie den Anteil von leichtem und tiefem Schlaf, die Tiefschlafkontinuität, die Atmungsqualität und die Aufwachhäufigkeit.

Honor Band 6

Beim Honor Band 6 können wir uns recht kurz fassen: Hier ist das aktuelle Honor Band 10 die bessere Wahl.

Das Kunststoffgehäuse des Band 6 gibt es in Schwarz, Grau und Rosa. Beim Band 7 kann man derweil unter anderem zwischen Schwarz, Blau, Rosa, Grau und Weiß wählen. Honor hat dem kleinen Gerät durch eine Beschichtung mit Metallpulver eine etwas schickere metallische Oberflächenstruktur spendiert – aber das ist Geschmacksache. Zudem ist das Glas über dem ebenfalls 1,47 Zoll großen Display ganz leicht gewölbt.

Amzhero D26

Mit dem Amzhero D26 stellen wir Ihnen einen preiswerten Fitness-Tracker für rund 35 Euro aus chinesischer Produktion vor. Das Gerät verfügt über einen 1,47 Zoll großen Touchscreen. Ein automatischer Helligkeitssensor fehlt, die Helligkeit lässt sich schrittweise in fünf Stufen manuell anpassen. Mehr als 100 Zifferblätter stehen zur Auswahl, eine Always-on-Funktion gibt es nicht.

Die Maximalhelligkeit reicht aus, um die Informationen auch im Freien problemlos ablesen zu können. Das robuste Gehäuse besteht aus einer Metall-Legierung. Der Corpus ist abhängig vom Armband Anthrazit oder Gold, das schlanke Silikon-Armband steht in sieben Farben zur Verfügung. Für rund 20 Euro mehr ist der Tracker auch mit einem 1,8 Zoll großen Display erhältlich.

Bedient wird der leichte Amzhero über Wischgesten und einen seitlichen Druckknopf. Dieser lässt sich nur mit viel Kraft betätigen, wodurch der Bedienkomfort eingeschränkt wird. Das Bedienkonzept und der Menü-Aufbau sind hingegen logisch.

Für rund 35 Euro fällt die Ausstattung der Uhr erstaunlich üppig aus: So misst der wasserdichte D26 neben dem Blutsauerstoffgehalt und dem Stress auch den Blutdruck, er analysiert den Schlaf und gibt Aufschluss über den weiblichen Menstruationszyklus. Mit der Genauigkeit der erfassten Schritte (ca. 95 Prozent), des Blutsauerstoffgehalts und des Blutdrucks sind wir sehr zufrieden, die Werte sind erstaunlich plausibel. Nur beim Puls liegt der Tracker mehrfach deutlich daneben, und zwar in beide Richtungen. Von der realen Schlafdauer hat der D26 jeweils eine bis zwei Stunden abgezogen und damit ebenfalls das Ergebnis verfälscht.

Unterstützt werden 24 Sportarten wie Gehen, Laufen, Bergsteigen, Schwimmen, Yoga, Wandern, Radfahren oder Laufband. Vor dem Training muss man die Aufzeichnung händisch aktivieren, eine manuelle Erfassung findet nicht statt. Eingehende Anrufe und SMS werden auf dem Display dargestellt, die Schrift ist jedoch pixelig und klein, eine Antwortfunktion steht nicht zur Verfügung.

Der 250 mAh starke Akku hielt im Test rund 12 Tage durch. Über die für iOS und Android erhältliche App »Gloryfit« kann man detaillierte Verlaufskurven für Blutsauerstoff, Herzfrequenz und Schlaf einsehen. Über das im Smartphone integrierte GPS lassen sich Laufrouten nachträglich auf einer Karte darstellen.

Unter dem Strich erfüllt der preiswerte Amzhero D26 unsere Erwartungen. Mit der Puls-Messgenauigkeit und der Schlaferfassung sind wir nicht ganz zufrieden. Unsere Empfehlungen kosten alle nicht wesentlich mehr oder sogar weniger, weswegen wir die dem D26 vorziehen würden.

Knauermann Pro 3

Der Knauermann Pro 3 lässt uns als erster Fitness-Tracker überhaupt etwas ratlos zurück. Erst sind wir überrascht, dass für dieses Modell um die 200 Euro aufgerufen werden. Dann können wir kaum glauben, mit wie vielen Funktionen die Uhr ausgestattet ist, sogar mit einer Blutzuckermessung und einer Analyse einzelner Blutbestandteile, die man bislang nicht mal in der neuesten Apple Watch findet. Dazu kommen unter anderem das Schreiben eines EKG, eine detaillierte Analyse der Körperzusammensetzung, das Messen des Blutdrucks und so »banale« Dinge wie Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung.

Wir haben die Pro 3 mit eckigem Gehäuse in Schwarz getestet, verfügbar sind zusätzlich eine runde sowie eine Mini-Version. Das Gehäuse aus Metall hinterlässt einen sehr robusten Eindruck, bei den Armbändern hat man die Wahl zwischen Silikon, Holz, Leder, Textil, Milanaise und Titan, die Preise variieren zwischen 200 und 230 Euro.

Knauermann ist, auch wenn es der Name vermuten lässt, kein deutscher Hersteller, der bekannt ist für die Produktion hochwertiger und geeichter Messgeräte, sondern hat seinen Hauptsitz in Honkong. Wir haben Zweifel, ob es überhaupt möglich ist, für um die 200 Euro einen Fitness-Tracker herzustellen, der so spezifische Körperwerte ermitteln kann. Apple hat für die EKG-Funktion seiner Apple Watch beispielsweise eine offizielle Zulassung als Medizinprodukt erhalten und umfangreiche Studien zur Zuverlässigkeit und Aussagekraft des mobilen Begleiters durchführen lassen. Bei Knauermann finden wir auf der Homepage keine offiziellen Zulassungen, Zertifikate oder dergleichen.

Deshalb fällt es uns schwer, die Werte der Pro 3 als plausibel einzustufen. Diese ermittelt unter anderem über das Handgelenk die Zusammensetzung des Bluts und zeigt nach einer kurzen Messung die enthaltene Menge von Harnsäure, Gesamtcholesterin, Triglycerid sowie Lipoproteinen mit hoher und niedriger Dichte an. Das EKG wiederum will nach wenigen Sekunden das mögliche Risiko einer Myokarditis, einer Herzrhythmusstörung, einer koronaren Herzerkrankung sowie das Arterioskleroserisiko kennen und mentalen Stress und Ermüdung einschätzen können. All das klingt nach Zauberei!

Wir können es nicht nachweisen, aber wir halten diese umfangreichen Auswertungen für eine Spielerei ohne seriösen Hintergrund. Knauermann zumindest liefert keine Belege für eine wissenschaftlich fundierte Basis. So ist es rein spekulativ, welche Aussagekraft die Analyse der Körperzusammensetzung mit Körperfett-, Fett-, Körperwasser-, Skelettmuskulatur-, Knochenmasse- und Eiweißanteil hat. Der ermittelte Grundumsatz von stolzen 4.220 Kalorien pro Tag ist auf jeden Fall deutlich zu hoch.

Das AMOLED-Display fällt mit 2,04 Zoll angenehm groß aus, eine Always-on-Funktion ist im Gegensatz zu einem automatischen Helligkeitssensor vorhanden. Rund 140 Zifferblätter stehen zur Auswahl. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen und eine seitliche Krone. Diese lässt sich zwar drehen, jedoch eignet sie sich nicht zum Navigieren durch Menüs. Die Menüstruktur ist klar, die Bedienung recht simpel. Für etliche Messungen muss man einen Finger rechts außen auf eine Elektrode legen.

Die Schrittgenauigkeit wich im Test um 10 bis 20 Prozent ab, hier gibt es deutlich präzisere Fitness-Tracker. Der Schlaf wurde hingegen recht exakt aufgezeichnet, die Herzfrequenz hingegen häufiger etwas zu hoch ermittelt. Die Blutdruckmessung ergab, unabhängig von Tageszeit und körperlicher Ertüchtigung, immer einen Wert von 120/80. Es darf deshalb angezweifelt werden, dass dieses Feature sinnvoll ist.

SMS und WhatsApp-Nachrichten werden auf der Pro 3 angezeigt, wenn diese per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden ist. Dann kann über die Knauermann-Uhr auch telefoniert werden. Hält man den seitlichen Knopf länger gedrückt, löst man einen Notruf aus und kontaktiert bis zu fünf eingespeicherte Personen. Hinterlegt sind zudem 148 Sportarten, die man vor dem Trainieren selbst auswählen und aktivieren muss. Beim Joggen beispielsweise kann man sich diverse Echtzeit-Parameter wie Herzfrequenz, verbrannte Kalorien, Laufzeit, zurückgelegte Strecke und Tempo/Kilometer anzeigen lassen. Nachteil: Die Knauermann-Uhr ist nur spritzwassergeschützt und kann deshalb zum Schwimmen nicht getragen werden.

Zur Ausstattung gehören zusätzlich unter anderem Spiele, Taschenrechner, Taschenlampe, Wecker, Stoppuhr, Wettervorhersage und Musikplayer. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Funktionen schwankt die maximale Akkulaufzeit stark. Realistisch sind fünf bis zehn Tage, ehe die Knauermann wieder aufgeladen werden muss.

In der Vergangenheit haben wir kritisiert, dass Knauermann-Kunden bei Reklamationen ihre Uhren nach Malta schicken müssen. Seit Kurzem führt der Hersteller eine Adresse im bayerischen Kiefersfelden auf. Ob der bisher im Internet oft kritisierte Kundensupport besser geworden ist, können wir nicht beurteilen.

Insgesamt hinterlässt das Handling der Knauermann Pro 3 einen guten Eindruck, der enorme Funktionsumfang überrascht. Sämtliche Parameter lassen sich unter Android und iOS über die App »H Band« auslesen. Mit der Genauigkeit der ermittelten Werte sind wir zumindest in einigen Bereichen, die wir überprüfen können, nicht zufrieden.

Viele Features wie Blut- und Blutzuckeranalyse halten wir für eine Spielerei ohne Aussagekraft. Deshalb unser Rat: Falls Sie Funktionen wie EKG und Co. benötigen, greifen Sie lieber zu einem höherpreisigen Modell wie einer Apple Watch. Hier kann man darauf vertrauen, dass die angezeigten Werte plausibel sind. Benötigt man ohnehin nur die wichtigsten Fitness-Parameter wie Puls, Schritte und Kalorien, kann man sich auch für eine unserer Empfehlungen entscheiden, die nur einen Bruchteil kosten.

Huawei Band 9

Das Huawei Band 9 ist nicht günstiger als das aktuelle Band 10, deshalb können Sie bedenkenlos zur aktuellen Variante greifen. Displaygröße, Auflösung, Gewicht und die meisten Funktionen sind bei beiden Huawei-Geräten absolut identisch.

Das Band 9 ist in Weiß, Schwarz, Rosa, Gelb und Blau. Das Gehäuse hat das identische Design des Vorgängers. Das gelbe Armband aus Fluorelastomer ist gelöchert und damit atmungsaktiver, das blaue Band wurde aus Nylon gewebt. Nur der weiße Tracker hat einen goldenen Rand, alle anderen Modelle setzen auf eine einheitliche Farbgebung.

Der bisherige 6-Achsen-Sensor wurde durch einen 9-Achsen-IMU-Sensor mit Beschleunigungssensor, Gyroskop und Magnetometer ersetzt. Dadurch sollen präzisere Werte ermittelt werden. Ein optischer Herzfrequenzsensor ist weiterhin verbaut. Premiere feiert jetzt ein Umgebungslichtsensor, der die Display-Helligkeit automatisch an die Intensität des Umgebungslichts anpasst.

Optimiert hat Huawei nach eigenen Angaben die Schlafüberwachung. Neu ist eine Schlafatmungs-Trackingfunktion, die Atemunterbrechungen während des Schlafs erkennt und die Nutzer darüber informiert.

Der 9-Achsen-Sensor soll Schwimmern spezifischere Informationen liefern: Ein neuer Algorithmus trackt dabei in Echtzeit Herzfrequenz, Schlagzahl, Schlagfrequenz und Rundenzahl. Modifiziert wurden außerdem die Aktivitätsringe „Bewegung“, „Training“ und „Stehen“. Unterstützt werden weiterhin um die 100 Sportmodi. Die Akkulaufzeit ist mit rund 14 Tagen identisch geblieben.

Newgen Medicals SW-520

Der SW-520 von Newgen Medicals erinnert optisch mehr an eine Uhr als einen kompakten Fitness-Tracker. Lediglich aufgrund des fehlenden GPS gruppieren wir dieses Modell bei den Fitness-Trackern ein, ansonsten wäre es ein Kandidat für die Rubrik Sportuhr.

Mit 1,96 Zoll fällt das Display angenehm groß aus, die Auflösung liegt bei 320 x 368 Pixel. Es handelt sich um kein OLED, die Blickwinkelstabilität ist deshalb einen Tick schlechter, aber mit der Darstellung von Farben, von Schwarz sowie mit der Schärfe sind wir dennoch zufrieden. Zifferblätter lassen sich individuell je nach Geschmack anpassen.

Ein automatischer Helligkeitssensor fehlt, ebenso besteht keine Möglichkeit, ein Always-on-Display auszuwählen. Der Bildschirm wird durch Drehen des Handgelenks aktiviert, mit einer kleinen Zeitverzögerung muss man hierbei leben. Im Test kam es gelegentlich vor, dass der Bildschirm nicht im ersten Anlauf zum Leben erweckt wurde und schwarz blieb. Die Dauer des aktiven Displays ist zwischen 3 und 60 Sekunden individuell anpassbar.

Das Metallgehäuse ist wasserdicht und wirkt sehr robust, die Verarbeitung ist für einen Fitness-Tracker in der Preisklasse für um die 50 Euro ausgezeichnet. Das weiche Silikonarmband ist in der Länge verstellbar. Nicht glücklich sind wir mit dem Magnetverschluss. Dieser löste sich im Test mehrfach. Die Uhr fällt dann zwar nicht zu Boden, sie hängt am Handgelenk. Aber nervig ist das schon.

Der SW-520 ermittelt Schritte und verbrannte Kalorien, misst Blutsauerstoff, Blutdruck und Körpertemperatur, analysiert den Schlaf, erfasst die Herzfrequenz und schreibt ein EKG. Mehr geht fast nicht!  Per Fingertipp löst man das Feature aus, um die Blutbestandteile zu analysieren. Nach wenigen Sekunden erhält man eine Auflistung von Cholesterin-, Harnsäure-, Triglycerid- und Lipoprotein-Werten mit hoher und niedriger Dichte. Der Wahrheitsgehalt dieser Auswertungen darf mehr als bezweifelt werden, den fundierte Ergebnisse kann nur eine klassische Blutuntersuchung liefern. Inwiefern die Analyse der Körperfettzusammensetzung glaubwürdiger ist, können wir nur schwer verifizieren.

Die Genauigkeit der Schrittzählung schwankt. Mal wurden nur 77 Prozent der tatsächlichen Schritte erfasst, dann wiederum lag der Wert 18 Prozent über der eigentlichen Schrittzahl. Diese Abweichungen fallen zu groß aus. Die Pulswerte sind ebenfalls etwas zu hoch, wie ein Referenzgerät klarstellt. Nachvollziehbar sind hingegen die Ergebnisse der Blutdruck- und der Blutsauerstoffmessung.

Die Schlafanalyse ist dürftig. Über die für iOS und Android kostenlos erhältliche App »H Band« kann man detaillierte Einblicke in Schlafdauer und unterschiedliche Schlafphasen gewinnen. Den Zeitpunkt des Einschlafens registrierte der Tracker noch genau, jedoch erfasste er die morgendliche Zeit im Bett als Schlaf, obwohl wir während einer Buchlektüre definitiv die Augen aufhatten und uns nicht mehr im Schlummerland befanden.

Die App bietet diverse Einblicke in Parameter wie Schritte, Herzfrequenz, Blutdruck, Blutsauerstoff und Körpertemperatur. Das Handling ist simpel, die Grafiken sind ansprechend. Um eine Laufstrecke aufzuzeichnen, benötigt man das GPS des Smartphones.

Der SW-520 hat ein Mikrofon und Lautsprecher zum Freisprechen eingebaut, die Qualität ist nur durchwachsen. SMS und WhatsApp trudeln direkt auf dem Gerät ein. 150 Sportarten sind hinterlegt, außerdem Atemübungen, ein Musikplayer und Taschenrechner, Spiele, Wecker und Wettervorschau. Ist der Fitness-Tracker nicht permanent per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden, hält der Akku bis zu 10 Tage durch.

Für rund 50 Euro bietet der Newgen Medicals SW-520 eine üppige Ausstattung. Schritterfassung und Schlafanalyse sind verbesserungswürdig, viele andere Funktionen können sich sehen lassen.

Samsung Galaxy Fit 3

Der Tracker Samsung Galaxy Fit 3 ist für um die 40 Euro zu haben in den drei Farben Grau, Silber und Pink Gold. Das stabile Gehäuse besteht aus Aluminium mit sandgestrahltem Finish, wie Samsung es bezeichnet. Die Verarbeitungsqualität ist gut, mit einer Höhe von 9,9 Millimetern fällt das kompakte Gerät schön flach aus. Gehäuse und Display erweisen sich im Test als angenehm kratzfest.

Das Armband aus Silikon ist weich und schmiegt sich angenehm an die Haut. Verfügbar ist nur eine Einheitsgröße. Bei Männerarmen passt diese problemlos, bei schmalen Handgelenken ist sie jedoch etwas zu groß und rutscht.

Das 1,6 Zoll große AMOLED-Display mit Touchfunktion bietet sattes Schwarz und leuchtende Farben, die Maximalhelligkeit reicht auch im Freien problemlos aus. Eine Always-on-Funktion ist vorhanden, die Leuchtkraft stellt man bei Bedarf manuell ein oder diese hängt automatisch vom Umgebungslicht ab.

Großer Nachteil des Galaxy Fit 3: Dieses ist nur mit Android-Smartphones kompatibel, für Besitzer eines iPhones ist der Fitness-Tracker unbrauchbar. Damit Android-Anwender das Band nutzen können, müssen sie neben der App »Galaxy Wearable« zur Einrichtung sowie etwa zur Anpassung der Zifferblätter auch die Anwendung »Samsung Health« installieren. Letztere stellt übersichtlich Fitness- und Gesundheitswerte dar.

An Bord des Trackers befinden sich Beschleunigungssensor, Barometer, Lagesensor, optischer Herzfrequenz- und Helligkeitssensor. Der knapp 20 Gramm leichte Samsung-Helfer erfasst Schritte, analysiert den Schlaf, ermittelt verbrannte Kalorien und stellt den Blutsauerstoffgehalt fest. Zum Schwimmen ist der Fit 3 geeignet, beim Sporttauchen oder Wasserskifahren sollte man ihn jedoch nicht tragen. Verzichtet wird auf die Messung der Herzfrequenzvariabilität und eine EKG-Funktion.

Im Test ermitteln wir eine Genauigkeit der Schritterfassung von soliden 86 Prozent. Mit den Werten der Herzfrequenz und des Blutsauerstoffs sind wir zufrieden, die stimmen mit Referenzmessungen überein. Die Uhr gibt einen individuellen Fitnesslevel an und checkt, wann man nachts wach ist und wann man in welcher Schlafphase war. Auch dies erscheint plausibel.

Als Extras stehen auf dem einfach zu bedienenden Fitness-Tracker Alarmfunktion, Wettervorhersage, Kalender, Kamera- und Musikplayer-Fernsteuerung, Atemübungen und Zyklus-Tracker bereit. WhatsApp-Nachrichten trudeln ein und können mittels standardisierter Formulierungen beantwortet werden.

Im Test aktivieren wir die Schlafüberwachung, die dauerhafte Herzfrequenzmessung und das Always-on-Display. Mit einer Akkuladung hält die Galaxy Fit 3 knapp vier Tage durch.

Wer ein Android-Smartphone besitzt, erwirbt mit dem Samsung Galaxy Fit 3 einen soliden Fitness-Tracker ohne überflüssigen Schnickschnack. Aber Achtung: Frauen mit schlanken Armen benötigen ein anderes Armband oder ein anderes Modell.

Polar Loop

Es sieht aus wie das Fitnessband von Whoop, ist jedoch von Polar und hört auf den Namen Loop. Im Gegensatz zum Whoop ist das Loop nicht kostenlos, sondern mit knapp 180 Euro sogar recht teuer. Dafür fallen keine Abogebühren an. Nach dem Kauf kann das Loop vollumfänglich und fast ohne jeden Abo-Zwang genutzt werden.

Auch das Polar Loop kommt ohne Display aus. Es wird mit zwei unterschiedlich langen Armbändern ausgeliefert. Käufer können beim Loop aus den Farben Schwarz, Sand und Braun auswählen. Zudem kann man Armbänder separat für knapp 20 Euro in sechs zusätzlichen Farben erwerben. Die Armbänder sind aus einem weichen Textilmaterial gefertigt, das Loop-Gehäuse besteht aus Metall. Mit knapp 30 Gramm ist das Band am Handgelenk kaum zu spüren, der Tragekomfort ist hoch, zum Schwimmen darf man den sportlichen Alltagsbegleiter tragen.

Während die Whoop-Bänder Informationen in Hülle und Fülle liefern und ganz tief in die Materie einsteigen, zeigt sich das Loop bei den gesammelten Daten sehr zurückhaltend. Es zeichnet rund um die Uhr Herzfrequenz, Schlaf und tägliche Aktivitäten auf.

Da kein Display verbaut ist, führt am Griff zum Smartphone kein Weg vorbei, um die persönlichen Werte zu erfahren. Erforderlich ist die für iOS und Android kostenlos erhältliche App »Polar Flow«. Voraussetzung ist ein Benutzerkonto, bei dem man zuerst diverse Datenschutzbestimmungen akzeptieren muss. Nach der Eingabe von Körpergröße und Gewicht entscheidet man sich für eins von drei Aktivitätszielen.

Optisch und von der Übersichtlichkeit her gibt es bessere Apps. Am Morgen nach dem Aufwachen sind wir überrascht: Im Schlaf sollen wir mehr als 1.000 Schritte absolviert und ordentlich Kalorien verbrannt haben, unserem Aktivitätsziel sind wir während des Schlafs rasend schnell näher gekommen. Mit der Erfassung der Schritte hat das Armband auch während des Laufens Probleme: Mal liegt die Genauigkeit bei 92 Prozent, mal bei 130 Prozent. Einmal werden nur 30 Prozent der absolvierten Schritte aufgezeichnet.

Als äußerst unzuverlässig erweist sich auch die automatische Aufzeichnung von Trainingseinheiten: Dies klappt im Test nur einmal. Zumindest die Schlafdauer registriert das Loop präzise. Wie plausibel die anderen Parameter zu einzelnen Schlafphasen, Regeneration und Kontinuität sind, können wir kaum bewerten. Ebenfalls gut schneidet die Pulsmessung ab, diese Werte stimmen weitgehend mit Kontrollmessungen überein.

Der Funktionsumfang des Sportbands ist überschaubar. Nett ist die Grafik, die eine Übersicht mit höchster und niedrigster Herzfrequenz, dem Schlaf und aktiven Minuten anzeigt. Außerdem berechnet die App den persönlichen Grundwert und schätzt ab, wie viel Energie der Schlaf der vergangenen Zeit voraussichtlich während des Tages verleiht. Das Polar-Fitnessprogramm mit individuellen Trainings kostet zusätzlich 9,99 Euro/Monat. 14 Tage kann der Dienst kostenlos getestet werden.

Absolvierte Strecken, etwa vom Joggen, lassen sich über das GPS vom Smartphone aufzeichnen und anschließend in der App darstellen. Ebenfalls grafisch wird eine Trainingszusammenfassung serviert. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man Trainingseinheiten manuell in der App starten. Die Akkulaufzeit von einer Woche ist in Ordnung.

Für knapp 180 Euro ist das Polar Loop deutlich zu teuer, zumal sich die Ergebnisse nicht per Display, sondern nur via App ablesen lassen. Die Messwerte – speziell bei der Schrittzahl – sind zum Teil ungenau. Der Funktionsumfang ist überschaubar, reicht im Alltag aber locker aus. Fitness-Tracker mit Display, die mindestens genauso viel können und präzisere Messwerte liefern, sind aber schon ab 30 Euro zu haben.

Xiaomi Smart Band 8

Wenn man sich die vielen Informationen und Fotos auf der Xiaomi-Homepage zum Smart Band 8 anschaut, könnte man glatt glauben, sich hier die Produktfeatures einer Smartwatch für hunderte von Euro durchzulesen. Tatsächlich kostet der Fitness-Tracker nur um die 30 Euro, bietet zahlreiche Funktionen und einige Optimierungen im Vergleich zum Vorgänger.

Das stabile Gehäuse in Metallic-Finish ist in den Farben Gold und Graphite Black erhältlich. Chapeau, dieser Korpus sieht wirklich hochwertig aus. Serienmäßig gehört ein schwarzes Kunststoffarmband mit zum Lieferumfang, das sich über Schnellverschlüsse extrem flott abnehmen lässt. Wie Apple und Samsung für seine Smartwatches bietet auch Xiaomi eine riesige Auswahl alternativer Armbänder an, die wahlweise aus Kunststoff, Leder oder Metall bestehen. Farben gibt es ebenfalls in Hülle und Fülle. Egal, ob sportlich oder super schick: Dem Smart Band 8 kann man mühelos den gewünschten Look verpassen.

Neu und ebenfalls separat erhältlich ist ein Befestigungsclip, mit dem man den Tracker an den Schnürsenkeln seiner Laufschuhe befestigt. Passend dazu gibt es einen speziellen Schuhmodus für professionelle Laufeinheiten: Sportler profitieren von 13 verschiedenen Statistiken und Interpretationen der Laufdaten. Darüber hinaus verkauft der chinesische Hersteller Anhängerzubehör, damit man sich das Smart Band 8 als schickes Accessoire um den Hals hängen kann.

Als Display kommt ein 1,62 Zoll großes AMOLED-Touch-Display mit einer Auflösung von 192 x 490 Pixeln zum Einsatz. Die Maximalhelligkeit ist von 500 auf 600 Nits gestiegen. Neu ist ein Sensor für die automatische Helligkeitsanpassung. Die Bildrate des Displays hat sich von 30 auf 60 Hertz verdoppelt, was flüssigere Darstellungen beim Wechseln der Menüs ermöglicht. Das 2,5D-Schutzglas ist recht robust und unempfindlich gegen Kratzer.

Abgesehen von den genannten Fakten ist der Funktionsumfang des Smart Band 8 identisch zum Smart Band 10, das wir weiter oben ausführlich vorstellen.

Huawei Band 8

Das Huawei Band 8 ist nahezu baugleich mit dem neuen Huawei Band 10, aber mittlerweile sogar teurer. Das Band 8 ist in den Farben Grün, Pink und Schwarz erhältlich. Während im Band 10 9-Achsen-Inertialsensoren zum Einsatz kommen, begnügt sich das Band 8 mit 6-Achsen-Interialsensoren. Die Messgenauigkeit ist aber auch so sehr gut.

Der Funktionsumfang ist ähnlich zum Band 10, das wir als besten Fitness-Tracker oben ausführlich testen.

Honor Band 7

Das Honor Band 7 ist in der Regel teurer als das aktuelle Honor Band 10 – deshalb brauchen Sie sich mit einem Kauf nicht mehr beschäftigen. Technisch sind beide Modelle nahezu identisch. Erhältlich sind diverse Farben wie Schwarz, Blau, Rosa, Grau und Weiß. Das Display ist ebenfalls 1,47 Zoll groß. Was das Honor Band 7 sonst noch kann, erfahren Sie weiter oben beim Honor Band 10. Die neue Version verfügt jetzt über einen Helligkeitssensor.

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 62 Fitness-Tracker mit Preisen zwischen 10 und knapp 700 Euro getestet. Während des Tests sind sie ständige Begleiter, sowohl tagsüber als auch nachts.

Wir überprüfen, wie die Fitness-Tracker die alltäglichen Bewegungen aufzeichnen, aber auch, wie sie sich beim Sport schlagen. Hier stehen normales Laufen und Joggen, Fahrradfahren und Kraftsport an speziellen Geräten auf der Agenda. Die jeweilige Strecke vergleichen wir mithilfe von Google Maps problemlos mit der zurückgelegten Kilometerzahl.

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Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker November2025 Gruppenbild
Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Dezember2022 Gruppenbild
Fitness-Tracker Test: Uhren
Fitness-Tracker Test: Image
Fitness-Tracker Test: Fitness Tracker 2018
Fitness-Tracker Test: Image

Für den Test interessiert uns außerdem die Akkulaufzeit. Hier gibt es erhebliche Unterschiede bei der Art der Stromversorgung: Die meisten Armbänder werden über einen USB-Port am PC geladen und halten dann mindestens eine knappe Woche durch, ehe sie wieder einen Boxenstopp benötigen.

Für eine Empfehlung sind letztlich eine lange Akkulaufzeit, präzise Messwerte und ein guter Funktionsumfang entscheidend. Ein ansprechendes und intuitiv zu bedienendes Display beschert weitere Pluspunkte, die sich positiv auf die Bewertung auswirken.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Fitness-Tracker ist der beste?

Für uns ist das Huawei Band 10 der beste Fitness-Tracker. Er ist nicht nur preiswert, sondern gefällt auch durch sein farbiges Display, seinem guten Funktionsumfang und seine lange Akkulaufzeit. Zudem ist er wasserdicht.

Worin unterscheidet sich ein Fitness-Tracker von einer Smartwatch?

Fitness-Tracker haben in der Regel ein kleineres Display, weniger Funktionen, keine eigene SIM-Karte, sind deutlich leichter und legen den Schwerpunkt auf Fitness- und Gesundheitswerte. Normalerweise lassen sich auf ihnen keine zusätzlichen Apps installieren.

Benötigt ein Fitness-Tracker GPS?

Nicht unbedingt! GPS muss nur an Bord sein, wenn Sie Ihre Joggingrunde auch ohne Smartphone detailliert aufzeichnen wollen. Ist dieses ohnehin Ihr ständiger Begleiter, können Sie auf GPS verzichten.

Wie genau arbeiten Fitness-Tracker?

Das variiert von Modell zu Modell. Die Schrittzahl und zurückgelegte Strecken können Sie jedoch beispielsweise testweise mal ermitteln, um eine mögliche Abweichung bei den Ergebnissen zu berücksichtigen. Auch wenn Fitness-Tracker deutliche Mess-Toleranzen aufweisen sollten: Die kleinen Helfer unterstützen Sie dabei, persönliche Trainingsfortschritte einfach und schnell zu erkennen.

Warum erfordern Fitness-Tracker eine passende App?

Grundsätzlich sind die meisten Fitness-Tracker autark und zeigen viele Werte auf dem eigenen Display an. Apps dienen jedoch dazu, die aufgezeichneten Daten intensiver auszuwerten, ansprechender darzustellen und beispielsweise eine Joggingrunde grafisch zum Leben zu erwecken.

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