Aktuelle Top-Laptops sind genau die universellen mobilen Geräte, von denen jeder Notebookbesitzer schon vor Jahren geträumt hat. Dank wachsender Leistung, hochauflösender Displays und gleichzeitig immer weiter steigender Akkulaufzeit bei geringem Gewicht sind die mobilen Geräte so gut wie jeder Anforderung gewachsen. Einen Desktop-Rechner braucht man heute eigentlich nur noch in Ausnahmefällen.
Allerdings haben die leistungsstarken Mobilrechner ihren Preis. Doch für alle, die einen Laptop zum Arbeiten benutzen, lohnt sich die Anschaffung, schließlich verbringen heutzutage viele fast den ganzen Arbeitstag vor dem Rechner, egal ob im Firmenbüro oder im Homeoffice. Aber auch in der Freizeit für Streaming oder Gaming sind Laptops stets gefragt.
Wir haben uns die 77 interessantesten Modelle für Sie angesehen. 33 davon sind noch erhältlich. Hier sind unsere aktuellen Empfehlungen.
Kurzübersicht
Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes OLED-Display
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gute Ausstattung
- Sehr lange Akkulaufzeit
- RAM verlötet
- Teuer
Unser Favorit ist das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition, auch wenn eingefleischte Thinkpad-Fans hier leise aufstöhnen werden. Denn es handelt sich trotz der Bezeichnung nach nicht um ein klassisches Thinkpad für den Business-Bereich. Trotzdem ist es unserer Ansicht nach ein hervorragendes Laptop für die meisten. Es überzeugt mit einem farbstarken OLED-Display, einer guten Rechenleistung für die meisten Aufgabengebiete und einer extrem langen Akkulaufzeit.
Apple Macbook Air 15 M4

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Gutes Display
- Lange Akkulaufzeit
- Lautloser Betrieb
- Display nur 60 Hz
- Teure Speicher-Upgrades
- Kein Wi-Fi 7
- RAM verlötet
Das Apple Macbook Air 15 M4 ist durch seine kompakten Maße, sein geringes Gewicht in Kombination mit hoher Rechenleistung und top Verarbeitungsqualität als besonders mobiles Laptop kaum zu übertreffen. Lediglich das noch kleinere und leichtere Macbook Air 13 kommt dem nahe. Wichtigste Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger, neben der höheren Rechenleistung, sind die Unterstützung von Thunderbolt 4 und die bessere Webcam mit einer Auflösung von 12 Megapixeln.
Apple Macbook Pro 14 M5

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Leiser Betrieb
- Lange Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7
- Nicht aufrüstbar
- Kommt ohne Netzteil
- Teuer
- RAM verlötet
Im aktuellen Apple Macbook Pro 14 M5 kommt der brandneue M5-Chip von Apple zum Einsatz. Der toppt den bereits leistungsfähigen M4-Chip noch einmal ordentlich und lässt vergleichbare Intel- und AMD-Laptops hinter sich zurück. Übertroffen wird er nur von stromhungrigeren Prozessoren und Apples eigenem M4-Pro- und M4-Max-Chip der Vorgängergeneration bzw. den noch kommenden Max- und Pro-Varianten des M5. Beim Gehäuse gibt es keine nennenswerten Unterschiede: Dreimal Thunderbolt ist wieder mit dabei, genauso wie HDMI 2.1 und der SD-Kartenleser. Die Verarbeitungsqualität ist wieder Oberklasse und das Display ist erneut eines der besten Laptop-Displays.
Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes, helles OLED-Display
- Dedizierte Grafikkarte
- Viele Anschlussmöglichkeiten
- Einbau zweiter SSD möglich
- RAM verlötet
- Sehr teuer
- Mäßige Akkulaufzeit
Wer keinen klobigen Gaming-Laptop möchte, aber trotzdem etwas mehr Grafikleistung mit dedizierter Grafikkarte benötigt, könnte mit dem Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10 glücklich werden. Das Notebook ist zwar etwas teurer, bietet aber ordentlich Power für anspruchsvolle Aufgaben und kann sogar eine zweite SSD aufnehmen. Viele Anschlussmöglichkeiten, moderne kabellose Standards, ein helles OLED-Display und eine gute Verarbeitungsqualität können überzeugen. Die Akkulaufzeit ist allerdings nur mittelmäßig.
Vergleichstabelle
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- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes OLED-Display
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gute Ausstattung
- Sehr lange Akkulaufzeit
- RAM verlötet
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Gutes Display
- Lange Akkulaufzeit
- Lautloser Betrieb
- Display nur 60 Hz
- Teure Speicher-Upgrades
- Kein Wi-Fi 7
- RAM verlötet

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Leiser Betrieb
- Lange Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7
- Nicht aufrüstbar
- Kommt ohne Netzteil
- Teuer
- RAM verlötet

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes, helles OLED-Display
- Dedizierte Grafikkarte
- Viele Anschlussmöglichkeiten
- Einbau zweiter SSD möglich
- RAM verlötet
- Sehr teuer
- Mäßige Akkulaufzeit

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes OLED-Display
- Kompakt & leicht
- Lange Akkulaufzeit
- Mittelmäßige Displayhelligkeit
- RAM verlötet

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Thunderbolt 5
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Leiser Betrieb
- Nicht aufrüstbar
- Kein Wi-Fi 7
- Sehr teuer

- Hohe Rechenleistung
- Gutes OLED-Display
- Kompakt & leicht
- Leiser Betrieb
- Mäßige Akkulaufzeit
- Mittelmäßige Displayhelligkeit
- RAM verlötet

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes AMOLED-Display
- Kompakt & leicht
- Platz für zweite SSD
- Mäßige Akkulaufzeit
- Display könnte etwas heller sein
- RAM verlötet
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Kompakt & leicht
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Geringe Erwärmung
- RAM verlötet
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Kompakt & leicht
- Gutes OLED-Display
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Leiser Betrieb
- RAM verlötet

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Leiser Betrieb
- Nicht aufrüstbar
- Kein Wi-Fi 7
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Sehr gutes Display
- Lange Akkulaufzeit
- Lautloser Betrieb
- Nur Thunderbolt 3
- Nicht aufrüstbar
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Sehr gutes Display
- Lange Akkulaufzeit
- Lautloser Betrieb
- Nur Thunderbolt 3
- Nicht aufrüstbar
- Teuer
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Sehr gutes Display
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Nicht aufrüstbar
- Teuer
- Kein Wi-Fi 7

- Sehr gute Tastatur
- Gutes Display
- Hochwertiges Gehäuse
- Mit LTE-Modul
- Gute Webcam
- Mäßige Akkulaufzeit
- Kein SD-Kartenleser
- Kein Wi-Fi 7

- Gute Eingabegeräte
- Lange Akkulaufzeit
- Gute Wartungsmöglichkeiten
- Mit LTE-Modul
- Leicht
- RAM verlötet
- Kein SD-Kartenleser
- Kein Wi-Fi 7
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Mittelmäßige Webcam
- Sehr teuer
- Mäßige Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Gutes, helles OLED-Display
- Sehr gute Eingabegeräte
- Sehr leicht
- Wenige Anschlussmöglichkeiten
- Keine Wartungsmöglichkeit
- Etwas instabil
- Teuer

- Sehr hohe Rechenleistung
- Touchscreen
- Gute Webcam
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Kompakt & leicht
- Unter Last laut im Betrieb
- RAM verlötet
- Mittelmäßiges Display

- Hohe Rechenleistung
- Leicht
- Gute Eingabegeräte
- RAM verlötet
- Mittelmäßiges Display
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes OLED-Display
- Touchscreen
- Einbau zweiter SSD möglich
- Lange Akkulaufzeit
- RAM verlötet
- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kein Wi-Fi 7

- Gutes Display
- Leiser Betrieb
- Geringe Erwärmung
- Sehr gute Eingabegeräte
- Leicht
- RAM verlötet
- Mäßige Akkulaufzeit
- Kein SD-Kartenleser
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Einbau zweiter SSD möglich
- Sehr gutes OLED-Display
- Kompakt & leicht
- RAM verlötet
- Mäßige Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Lautloser Betrieb
- Lange Akkulaufzeit
- Kompakt & leicht
- Sehr gutes Display
- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Nicht aufrüstbar
- Schwächelt etwas unter Last
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Leicht
- Unter Last laut im Betrieb
- Schlechte Webcam
- Nicht aufrüstbar
- Kein Wi-Fi 7

- Sehr gute Webcam
- Gute Eingabegeräte
- Kompakt & leicht
- Optional mit 5G-Modul
- Deckel etwas instabil
- RAM nicht erweiterbar
- Mäßige Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Lange Akkulaufzeit
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gute Eingabegeräte
- Kompakt & leicht
- Wenige Anschlussmöglichkeiten
- Mittelmäßige Displayhelligkeit
- SSD etwas langsam
- Kein Wi-Fi 7
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Leiser Betrieb
- Mehr Anschlüsse als Vorgänger
- Teuer
- Größer und schwerer als Vorgänger
- Webcam-Einbuchtung ist gewöhnungsbedürftig
- Kein Wi-Fi 7
- Teuer

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Gute Alltagsleistung
- Gutes Display
- Leicht
- Teure Speicher-Upgrades
- Wenige Anschlussmöglichkeiten bzw. Adapter notwendig
- Nicht aufrüstbar
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Lange Akkulaufzeit
- Gute Performance
- Gutes Display
- Teure Speicher-Upgrades
- Wenige Anschlussmöglichkeiten bzw. Adapter notwendig
- Kein Wi-Fi 7

- Gute Lautsprecher
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Leicht
- Teuer
- Schlechte Webcam
- Mäßige Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7

- Hohe Rechenleistung
- Gutes Display
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Viele Anschlussmöglichkeiten
- Kein HDMI-Anschluss & USB -Anschlüsse auf Rückseite
- Kurze Akkulaufzeit
- Grafikkarte wird nicht ausgereizt
- Teuer
- Kein Wi-Fi 7

- Gutes Display mit Touchscreen
- Gute Eingabegeräte
- Leicht
- Erwärmt sich im Betrieb
- Wartung nur sehr schwer möglich
- Kein Wi-Fi 7
- Wenig Anschlussmöglichkeiten
- Mäßige Akkulaufzeit
Benchmark: 18.974
Benchmark: 23.852
Benchmark: 29.059
Benchmark: 30.744
Benchmark: 34.269
Benchmark: 38.148
Benchmark: 17.171
Benchmark: 18.974
Benchmark: 19.281
Benchmark: 18.974
Benchmark: 23.852
Benchmark: 19.144
Benchmark: 19.144
Benchmark: 24.155
Benchmark: 27.626
Benchmark: 14.141
Benchmark: 26.699
Benchmark: 24.747
Benchmark: 30.029
Benchmark: 22.034
Benchmark: 24.747
Benchmark: 14.130
Benchmark: 18.598
Benchmark: 15.652
Benchmark: 15.652
Benchmark: 13.158
Benchmark: 16.339
Benchmark: 17.214
Benchmark: 14.145
Benchmark: 14.145
Benchmark: 9.427
Benchmark: 20.715
4x 1,3 GHz (Ice Lake)
Benchmark: 8.151
1x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
1x 3,5-mm-Audio
1x 3,5-mm-Audio
1x MagSafe
1x HDMI
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
1x MagSafe
2x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
1x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
1x 3,5-mm-Audio
1x HDMI
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
1x USB-A (10 Gbps)
1x 3,5-mm-Audio
1x Kensington-Schloss
1x USB-A (5 Gbps)
1x MicroSD-Kartenleser
1x HDMI 2.1
1x 3,5-mm-Audio
1x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
1x 3,5-mm-Audio
1x Kensington-Schloss
2x Thunderbolt 4
1x HDMI 2.1
1x 3,5-mm-Audio
1x HDMI
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
1x 3,5-mm-Audio
1x MagSafe
1x 3,5-mm-Audio
1x MagSafe
1x HDMI 2.1
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
1x MagSafe
2x USB-C 4 (DisplayPort, PowerDelivery)
1x HDMI 2.0
1x SmartCard
1x Nano-SIM
1x 3,5-mm-Headset
1x Kensington-Schloss
1x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.0
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x Nano-Sim
1x Kensington Lock (Nano)
1x HDMI 2.1
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
1x USB-C (10 Gbps, PowerDelivery, DisplayPort)
2x Thunderbolt 4
1x 3,5-mm-Audio
2x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
1x 3,5-mm-Audio
1x Kensington-Schloss
1x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
1x microSD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audio
2x Thunderbolt 4
1x HDMI
1x LAN
1x 3,5-mm-Headset
1x SmartCard
1x Kensington-Schloss
2x Thunderbolt 4 (davon einer fürs Netzteil)
1x MicroSD-Kartenleser
1x HDMI
1x 3,5-mm-Headset
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x MagSafe
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x USB-A 3.1
1x HDMI 2.0
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x Nano-Sim
1x Kensington Lock (Nano)
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x HDMI 2.0
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audioanschluss
2x USB-A 3.2
1x HDMI 2.0
1x 3,5-mm-Audioanschluss
2x USB-A 3.2
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audioanschluss
Kensington-Schloss
1x USB Typ-A
1x Surface Connect
3,5-mm-Audioanschluss
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
LTE
Bluetooth 5.3
LTE
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.1
Bluetooth 5.1
Bluetooth 5.0
Bluetooth 5.0
Bluetooth 5.2
Bluetooth 5.2
Bluetooth 5.0
21HD004KGE
NP944XFG-KC2DE
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Schnelligkeit und Effizienz: Laptops im Vergleich
Die Update-Spirale der Prozessoren dreht sich weiter, wobei aber nicht jede neue Generation für massive Leistungsschübe und gleichzeitig Effizienzvorteile sorgt. Bei Intel wurde zudem mit der CPU-Generation unter dem Titel »Meteor Lake« das übliche Namensschema geändert. Das kleine »i« fällt weg und die Zahlenfolge wird verkürzt. Der Nachfolger des Intel Core i7-13700H heißt jetzt Intel Core Ultra 7 155H. Bei der Nachfolgegeneration von Meteor Lake wechselt die Zahlenfolge in den 200er-Bereich und man unterscheidet zwischen »Lunar Lake« für effiziente, sparsame Prozessoren (erkennbar am Buchstaben »V«) sowie »Arrow Lake« für leistungsfähige High-End-Notebooks (erkennbar an den Buchstaben »U«, »H« und »HX«).
Und auch wenn Intel aktuell (Oktober 2025) im Mobilbereich leicht die Nase vorn hat, konnte AMD hier nachlegen. AMD hat die Bezeichnung seiner CPUs ebenfalls überarbeitet und die Zahlenfolge auf drei Ziffern reduziert. Neben der leistungsfähigen 200er-Serie gibt es noch die 300er-Reihe mit dem Namenszusatz »AI«, die vor allem in Kombination mit KI-Anwendungen wie Microsofts CoPilot+ sinnvoll ist.
Am Ende steht und fällt die Leistung jedoch mit dem gesamten Laptop-Design und der Kühlung. Eine gute (und oft laute) Kühlung kann aus einem Prozessor mehr herausholen als eine passive und flüsterleise Kühlung, verbraucht dann aber auch mehr Energie und saugt den Akku schneller leer. Bestes Beispiel hierfür sind Gaming-Laptops mit hoher Leistung. Die sorgt dafür, dass Spiele flüssig und gut laufen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Geräte schnell wieder an die Steckdose müssen.
Besonders sparsame Chips benötigen weder eine aufwendige Kühlung noch überdimensionale Akkus, was die Gehäusegrößen schrumpfen lässt. Gelegentlich klappt das, wie bei Smartphones und Tablets auch, schon komplett lautlos, ohne dabei Unmengen an Leistung einbüßen zu müssen – wie zum Beispiel beim Apple Macbook Air 15 M4.
SSD-Speicher gehören inzwischen in fast jedem neuen Notebook zum Standard. Im Vergleich zu herkömmlichen HDD-Festplatten starten Betriebssysteme und Programme deutlich schneller und Ladezeiten sind verringert. Wer den Unterschied erst einmal kennengelernt hat, wird auf eine SSD nie mehr verzichten wollen.
Display ist oft wichtiger als die Leistung
Besonders große Leistungssprünge zwischen aufeinanderfolgenden Generationen sind bei den Prozessoren meist nicht zu erwarten – zumindest nicht in einem Ausmaß, das normalen Büronutzern, abseits von umfangreichen Datenblättern, auffallen wird. Deshalb ist bei einer Neuanschaffung zurzeit die Qualität des Displays das wichtigste Kriterium, wenn man langfristig Spaß mit dem Gerät haben will. Handliche Ultrabooks mit 13 Zoll Bildschirmdiagonale sollten mindestens mit 1.920 × 1.080 Bildpunkten auflösen. Auf größeren Displays ab 15 Zoll erscheint das Bild auf Notebooks mit hochauflösenden QHD-Displays mit mindestens 2.560 × 1.600 Bildpunkten brillanter.
Während die Windows-Pendants sich technisch kontinuierlich weiterentwickelt haben, mischt Apple seit 2020 mit seinen eigenen Prozessor- und Grafikchips das Feld der SoCs (»System on a Chip«) auf. Nicht nur das MacBook Air, sondern auch das MacBook Pro werden inzwischen jährlich aktualisiert und treiben Intel- und AMD-Laptops in Sachen Leistungsfähigkeit vor sich her.
Apple legt nach
Nach dem großen Erfolg von M1-Chips hat Apple seine Prozessoren kontinuierlich weiterentwickelt. Nach M1 folgten M2 und M3. Wichtigste Neuerung beim M3-Chip: Apple ermöglichte endlich die Nutzung zweier externer Monitore. Der M3 Max erlaubt sogar bis zu vier externe Displays. Der 2024 veröffentlichte M4-Chip setzt noch einmal einen Leistungsschub obendrauf, mit dessen Pro- und Max-Varianten Apple die Leistungscharts erneut anführt. Im Oktober 2025 folgte dann der M5-Chip, der die Weiterentwicklung fortführt.
Spannend für Notebooks sind die immer häufiger anzutreffenden Varianten mit Mini-LED oder OLED-Displays, wie beim Apple Macbook Pro 14 M5 (Mini-LED), Asus Zenbook 14 OLED UX3405 (OLED) oder Samsung Galaxy Book 5 Pro (AMOLED). Diese produzieren tolle Farben sowie ein fantastisches Kontrastverhältnis auf dem Bildschirm und umgehen Probleme mit der Hintergrundbeleuchtung, die durch Clouding oder Lichthöfe auf dem Display entstehen können, was bei OLED besser funktioniert als bei Mini-LED.
Unser Favorit
Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition

- Hohe Rechenleistung
- Sehr gutes OLED-Display
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gute Ausstattung
- Sehr lange Akkulaufzeit
- RAM verlötet
- Teuer
Das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition ist unsere Premium-Laptop-Empfehlung für die meisten. Es vereint viele Aspekte, die heutzutage für den (Büro-)Alltag wichtig sind. Die Leistung ist gut, die Eingabegeräte sind komfortabel, es bietet ein schönes, helles OLED-Display mit prächtigen Farben und verfügt über eine extrem lange Akkulaufzeit.
Um eines gleich vorweg aus dem Weg zu räumen: Es handelt sich trotz der Bezeichnung nicht um ein klassisches Thinkpad, und es verzichtet auf viele Aspekte, auf die eingefleischte Thinkpad-Fans schwören. So gibt es keinen Trackpoint, bis auf SSD und Akku nur wenige Auf- bzw. Nachrüstmöglichkeiten und das spiegelnde Display ist bei starker Sonneneinstrahlung eher nachteilig. Dennoch finden wir, dass das Lenovo Thinkpad X9 15 ein tolles Notebook für Privatanwender ist.
Gehäuse und Display
Mit einem Gewicht von 1,4 Kilogramm ist das 15,3-Zoll-Notebook für seine Größe vergleichsweise leicht, sogar minimal leichter als das Macbook Air 15 M4 mit 1,5 Kilogramm. Leichter sind in der Regel nur kleinere Laptops. Bei der Gehäusedicke muss das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition sich allerdings geschlagen geben, denn es ist mit 1,8 Zentimetern dicker als das Macbook Air 15 mit seinen 1,2 Zentimetern. Das Gehäuse ist aus Aluminium und hinterlässt einen stabilen Eindruck. Etwas auffällig sind allerdings die hervorstehende Kameraleiste sowie die abgesetzten Bereiche mit den Anschlüssen.
Besonders leicht und dennoch stabil
Als Display kommt ein OLED-Panel zum Einsatz. Diese zeichnen sich durch ein optimales Kontrastverhältnis aus, da Schwarz auch tatsächlich Schwarz dargestellt wird und nicht nur dunkelgrau wie bei den sonst typischen IPS-Panels. Erreicht wird dies durch das Abschalten einzelner Bildpunkte, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Farben werden sehr gut und genau dargestellt. Insgesamt wirkt das Bild sehr lebendig und farbstark. Im Bildschirm ist ein Touchscreen verbaut. Da sich das Notebook um 180 Grad öffnen lässt und somit flach auf dem Tisch liegen kann, gewinnt die Touchfunktion einiges an Nutzen dazu.

Die Farbraumabdeckung beträgt für sRGB und P3 jeweils 100 Prozent und für AdobeRGB sehr hohe 94,6 Prozent. Farbabweichungen sind minimal. Damit eignet sich das Thinkpad X9 auch für die professionelle Bearbeitung von Bildern und Videos. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei hohen 500 Nits, im HDR-Modus werden Spitzen bis 1.000 Nits erreicht. Das sind sehr gute Werte, die nur wenige Konkurrenten erreichen. Die Auflösung von 2.880 × 1.800 Pixel im 16:10-Format sorgt für ein scharfes Bild bei einer hohen Pixeldichte von 222 PPI. Durch die hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz sind Bildläufe sehr flüssig. Das Display spiegelt leider stark, was für Premium-Notebooks mit OLED-Display allerdings keine Seltenheit ist und man auch von Macbooks gewohnt ist. Apple bietet inzwischen gegen Aufpreis jedoch auch eine matte Option an. Auch die sonst für den Business-Bereich konzipierten Thinkpads bieten zumindest eine matte Option.
Kein klassisches Thinkpad
Bei Tastatur und Touchpad kommen wir zu einem weiteren Punkt, bei dem das Thinkpad X9 15 Aura Edition von typischen Lenovo Thinkpads abweicht. Zum einen wurde das Tastenlayout geändert, bei dem zum Beispiel die separaten Bildlauftasten nicht mehr vorhanden sind, was den meisten Privatanwendern aber kaum auffallen dürfte. Auch der sonst übliche Trackpoint von Thinkpads ist nicht mehr vorhanden. Damit ist der rote Knubbel in der Mitte des Tastenfelds gemeint, der über eigene Cursortasten verfügt. Hiermit lässt sich die Maus bedienen, ohne die Finger allzu weit von der Tastatur nehmen zu müssen. Wie wichtig das einem ist, muss wohl jeder selbst entscheiden. Selbst der Autor dieses Textes hat trotz intensiver Thinkpad-Nutzung der letzten 15 Jahre den Trackpoint nie ernsthaft genutzt, wobei uns bewusst ist, dass er durchaus seine Anhänger hat.
Am Ende bleibt festzustellen, dass die Qualität von Tastatur und Touchpad sehr gut ausfällt und somit dem Thinkpad-Namen gerecht wird. Die Webcam mit acht Megapixeln liefert ein gutes Bild, verfügt über eine elektronische Abschaltung und unterstützt Windows Hello.
Leistung
Das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition ist mit dem aktuellen Intel-Prozessor der Lunar-Lake-Generation ausgestattet, der besonders sparsam und effizient ist. Der verbaute Intel Core Ultra 7 258V unserer Empfehlung besitzt acht Kerne, die zwischen 2,2 und 4,8 Gigahertz takten. Alternativ gibt es auch noch Varianten mit den etwas schwächeren Core Ultra 5 226V und 228V.
Die Prozessorleistung ist zwar nicht überragend, reicht für die meisten Anwender aber vollkommen aus. Bis auf Gaming, grafisch aufwendige Programme und Multicore-Anwendungen absolviert das Thinkpad X9 15 Aura Edition so gut wie alle Aufgaben. Bei besonders anspruchsvollen Programmen, vor allem bei der Nutzung mehrerer Kerne gleichzeitig, muss sich das Thinkpad Geräten mit leistungsstärkeren Chips geschlagen geben und fällt zum Beispiel hinter die M3-, M4- und M5-Chips von Apple zurück. Für die meisten Anwender ist die Leistung aber ausreichend. Wer ein Laptop für anspruchsvolle Workloads sucht, greift ohnehin besser zum neuen Apple Macbook Pro 14 mit M5-Chip oder den Varianten mit M4-Pro- oder M4-Max-Chip. Als Windows-Alternative gibt es das Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10 mit dedizierter Grafikkarte.

Mit 32 Gigabyte DDR5-RAM ist der Arbeitsspeicher üppig bestückt und arbeitet im Dual-Channel-Modus flott. Aufgrund der neuen Prozessorarchitektur ist der Arbeitsspeicher jedoch verlötet und kann nicht getauscht werden. Allerdings ist mit 32 Gigabyte ohnehin das Maximum des Systems ausgereizt und dürfte die nächsten Jahre auch locker ausreichen. Die SSD ist mit 1.000 Gigabyte ausreichend groß und lässt sich bei Bedarf tauschen. Die Unterseite kann zur Wartung leicht gelöst werden. Mehr als Staub entfernen, SSD und Akku wechseln ist hier für die meisten jedoch nicht möglich.
Konnektivität & Akku
Viele Laptops setzen auf immer weniger Anschlussmöglichkeiten. Und auch wenn das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition eher sparsam daherkommt, sind dennoch die wichtigsten Ports vorhanden. Neben zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen (mit einem wird der Laptop geladen) ist auch ein USB-A-Port vorhanden, allerdings nur mit fünf statt zehn Gigabit pro Sekunde. Außerdem gibt es einen HDMI-2.1- sowie einen 3,5-mm-Audioanschluss. Auf einen SD-Kartenslot muss man zwar verzichten, der ist mit einem USB-Hub aber schnell nachgerüstet.
Bei der kabellosen Kommunikation geht Lenovo in die Vollen: Sowohl Wi-Fi 7 als auch Bluetooth 5.4 werden unterstützt. Damit sind die aktuellsten Standards vorhanden und das Thinkpad X9 15 Aura Edition ist sogar besser aufgestellt als die aktuellen MacBooks.
Die Akkulaufzeit kann dank sparsamem Prozessor voll überzeugen. Bei gemischter Nutzung mit reduzierter Bildwiederholrate hält das Notebook bis zu 24 Stunden durch, bei maximaler Helligkeit immerhin noch bis zu 10 Stunden. Unter Volllast macht der Akku nach etwa 2,5 Stunden schlapp. Nach einer Stunde Ladezeit kommt man locker wieder durch den Tag, für eine vollständige Aufladung sollte man zwei Stunden einplanen.
Nachteile?
Kompromisslos gut ist das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition leider nicht. Wie bereits erwähnt kann die Prozessorleistung, auch wenn sie für die meisten absolut ausreicht, nicht mit leistungsstärkeren Geräten mithalten. Das ist allerdings auch nicht unbedingt der Anspruch, denn der Fokus liegt auf der langen Akkulaufzeit. Manche könnten einen SD-Kartenleser vermissen, der sich bei Bedarf aber auch über einen USB-Hub nachrüsten lässt. Zu guter Letzt wird das Thinkpad X9 15 Aura Edition seinem Namen nicht ganz gerecht, da es auf viele Thinkpad-Vorteile verzichtet. Wer ein klassisches Lenovo Thinkpad möchte, greift besser zum X1 Carbon und den T-Modellen. Alles in allem ist es für Privatanwender aber ein hervorragender Laptop. Und wer mehr Leistung sucht, greift wie zuvor erwähnt zum Apple Macbook Pro 14 mit M5-Chip oder den Varianten mit M4-Pro- oder M4-Max-Chip. Als Windows-Alternative gibt es das Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10 mit dedizierter Grafikkarte.
Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition im Testspiegel
Rtings (03/2025) gibt dem Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition im Durchschnitt 8,8 von 10 Punkten, was aber vor allem an den niedrigen 7,7 Punkten für die Wertung als Gaming-Laptop liegt. Für diesen Bereich ist das Laptop einfach nicht geeignet, genauso wenig wie als »Workstation« aufgrund des sparsamen Prozessors. Als Notebook für die Bereiche Schule/Uni, Multimedia und Business ist es allerdings zu empfehlen. Hauptkritikpunkt ist das potenzielle Einbrennen von OLED-Bildschirmen, das sich mit entsprechenden Vorsichts- und Wartungsmaßnahmen wie Bildschirmschoner und Pixel Refresh jedoch vermeiden lässt.
Bei Notebookcheck (02/2025) ist man vom Lenovo Thinkpad X9 15 ebenfalls überzeugt, gibt die Note »sehr gut« mit 90 Prozentpunkten und einen »Top Rated Award«:
»Wer auf der Suche nach einem hochwertigen Begleiter mit tollem Bildschirm, langen Akkulaufzeiten und guten Lautsprechern ist sollte sich das neue ThinkPad X9 15 auf jeden Fall genauer ansehen.«
PC Mag (04/2025) vergibt mit vier von fünf Punkten die Wertung »Exzellent« mit dem Fazit:
»Das ThinkPad X9 15 Aura Edition von Lenovo ist eine Neuinterpretation des klassischen ThinkPad für Verbraucher und kleine Unternehmen. Ein schlankes Design, ein beeindruckendes und großzügiges OLED-Display sowie raffinierte KI-Add-ons zeichnen diesen flotten Laptop aus.«
Weitere Empfehlungen
Apple Macbook Air 15 M4

- Hohe Rechenleistung
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Gutes Display
- Lange Akkulaufzeit
- Lautloser Betrieb
- Display nur 60 Hz
- Teure Speicher-Upgrades
- Kein Wi-Fi 7
- RAM verlötet
Apple hat das Apple Macbook Air 15 2025 mit dem M4-Chip aufgerüstet. Der bietet, wie auch schon der M3 zuvor, eine beeindruckend hohe Leistung. Auch in der aktuellen Version des Macbook Air bekommt man wieder hohe Leistung und top Verarbeitungsqualität geliefert. Während ein Upgrade von M2 auf M4 absolut lohnenswert und spürbar ist, bringt der Wechsel von M3 auf M4 nicht unbedingt einen nennenswerten Unterschied.
Dennoch schafft der M4-Chip im neuen MacBook Air etwa 25 Prozent mehr Leistung als der M3-Chip im Vorgängermodell. Dadurch werden rechenintensive Aufgaben wie Videoschnitt etwas beschleunigt. Trotz der hohen Leistung bleibt das Macbook Air aufgrund der passiven Kühlung immer lautlos und die Temperaturen am Gehäuse erreichen keine kritischen Werte. Bei einfacheren Aufgaben macht sich der Leistungszuwachs wiederum weniger bemerkbar. Wer ein Macbook hauptsächlich für einfache Office-Aufgaben und Media-Streaming sucht, kommt deshalb auch mit einem älteren und ggf. preisreduzierten Apple Macbook Air 15 M3 immer noch sehr gut zurecht.
Trotz höherer Leistung schaffte es Apple erneut, den Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten. Je nach Auslastung können Akkulaufzeiten von bis zu 19 Stunden erreicht werden. In der aktuellen Vergleichsrunde (Oktober 2025) wird es nur vom Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition geschlagen, das 4 Stunden länger durchhält. Geladen wird das neue MacBook Air wieder über den praktischen MagSafe-Anschluss. Standardmäßig ist ein 35-Watt-Netzteil im Lieferumfang enthalten, das über einen zweiten USB-C-Anschluss verfügt, um auch andere Geräte gleichzeitig zu laden. Das Problem ist, dass damit nicht die Schnellladefunktion des MacBooks genutzt werden kann. Das stärkere 70-Watt-Netzteil lädt das MacBook deutlich schneller auf, verzichtet aber auf den zweiten USB-C-Anschluss. Bei Apple selbst kann man ohne Aufpreis zwischen beiden Modellen wählen. Bei anderen Shops sollte darauf geachtet werden, welches Netzteil beiliegt, um den entsprechenden Anforderungen gerecht zu werden.
Beim neuen Macbook Air hat Apple endlich auch die USB-C-Anschlüsse aktualisiert. Es gibt nun zweimal USB-C mit Thunderbolt 4 sowie einen 3,5-mm-Audioanschluss. Wichtigste Neuerung ist, dass mit dem neuen M4-Chip zwei externe Displays via USB-C oder entsprechende Adapter zusätzlich zum Laptop-Bildschirm angesteuert werden können. Damit lässt sich das Macbook Air erstmals mit insgesamt drei Bildschirmen nutzen. Beim Wi-Fi werden die ersten Apple-Laptops wohl erst 2026 mit Wi-Fi 7 ausgestattet. Das Macbook Air mit M4-Chip verfügt über das etwas ältere Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3.
Das integrierte Display hat das gleiche 16:10-Format wie der Vorgänger, unterstützt den P3-Farbraum, ist mit um die 500 Nits sehr hell und verfügt über eine Auflösung von 2.880 × 1.864 Pixeln. Auch die »Notch«, also die Einkerbung, in der die Webcam untergebracht ist, ist wieder vorhanden. Die Bildqualität ist gewohnt sehr hoch, allerdings wird Apple allmählich von der Konkurrenz überholt. Beim MacBook Air wird weiterhin ein IPS-Panel mit 60 Hertz verwendet, während Geräte in einer ähnlichen Preisklasse schon farb- und kontraststarke OLED-Bildschirme mit 120 Hertz bieten.
Die Webcam in der Notch hat ein ordentliches Upgrade bekommen. Sie bietet nun zwölf Megapixel und unterstützt die von Apple »Center Stage« getaufte Bildverfolgung sowie eine Schreibtischansicht.
Wie gewohnt hat man in Sachen Speicher bei Apple beim Kauf die Qual der Wahl. Beim Arbeitsspeicher stehen 16, 24 und 32 Gigabyte schneller DDR5-RAM zur Auswahl, bei der SSD kann man zwischen 256, 512, 1.000 und 2.000 Gigabyte wählen. Jedes Speicher-Upgrade lässt den Preis ordentlich steigen. Ein nachträgliches Aufrüsten wird bei vielen Herstellern immer schwerer, bei Apple ist es weiterhin quasi ausgeschlossen. Immerhin bietet Apple nicht länger eine Version mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher an, die heutzutage für ein Premium-Notebook einfach zu wenig ist.
Alles in allem ist auch das Apple Macbook Air 15 M4 in der Neuauflage mit M4-Chip ein absolutes Top-Gerät und mit seinem geringen Gewicht sowie flachem Gehäuse eines der besten Laptops auf dem Markt in Sachen Mobilität. Alternativ gibt es das Macbook Air auch noch als kleinere 13-Zoll-Variante.
Apple Macbook Pro 14 M5

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes Display
- Sehr hohe Verarbeitungsqualität
- Leiser Betrieb
- Lange Akkulaufzeit
- Kein Wi-Fi 7
- Nicht aufrüstbar
- Kommt ohne Netzteil
- Teuer
- RAM verlötet
Im neuen Apple Macbook Pro 14 M5 kommt Apples aktueller und leistungsfähiger M5-Chip zum Einsatz und lässt bereits in der Basisversion viele mobile Prozessoren von Intel und AMD hinter sich. Rein äußerlich bleibt Apple dem bisherigen Design treu und es gibt wenig nennenswerte Unterschiede.
Die Rechenleistung ist beeindruckend. Vergleichbare Prozessoren von Intel und AMD werden locker abgehängt. Sie können Apple nur schlagen, wenn eine CPU-Klasse mit höherem Stromverbrauch herangezogen wird. Geschlagen geben muss sich der M5 lediglich den stärkeren M4-Pro- und M4-Max-Varianten aus dem Vorjahr, die nahezu jeden derzeit verfügbaren Mobilprozessor hinter sich lassen.
Alles in allem verfügt das Apple MacBook Pro 14 M5 über eine hervorragende, perfekt abgestimmte Leistung, die im Alltag jeder Situation gewachsen ist. Dabei bleibt das Gerät trotz Lüfter immer sehr leise, fällt kaum durch Geräuschentwicklung auf und macht sich nur bei maximaler Auslastung deutlich bemerkbar.
Bei den Anschlüssen hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Erneut gibt es drei Thunderbolt-4-Ports. Thunderbolt 5 ist weiterhin den Pro- und Max-Varianten vorbehalten. Außerdem gibt es einen SD-Kartenleser, HDMI 2.1 und einen Kopfhöreranschluss. Einen klassischen USB-A-Anschluss könnte man vermissen, der lässt sich gegebenenfalls aber mittels Adapter, USB-C-Hub oder Docking-Station nachrüsten. Bei der kabellosen Kommunikation setzt Apple auf die Standards Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Schade, dass Apple den modernen Wi-Fi-7-Standard noch immer nicht unterstützt.
Aufrüsten ist nachträglich nicht möglich
Das Basismodell des MacBook Pro 14 mit M5-10-Kern-Prozessor verfügt über 16 Gigabyte DDR5-RAM und eine 512 Gigabyte große SSD. Mit zusätzlichen Speicher-Upgrades wird das Basismodell bereits sehr teuer. Hier kann es sich ggf. lohnen, noch auf ein M4-Pro-Modell auszuweichen.
Das 14,2-Zoll-Display ist wie immer hochauflösend (3.024 × 1.964 Pixel), farbstark und hat einen tollen Kontrast dank Mini-LED-Panel. Die Bildwiederholrate ist mit 120 Hertz angenehm hoch, die Helligkeit von bis zu 1.000 Nits ebenfalls. Der P3-Farbraum wird mit 99,5 % nahezu komplett abgedeckt. Eine Nanotextur-Beschichtung für das Display wird erneut angeboten, damit dieses nicht mehr so sehr spiegelt. Das bedeutet jedoch einen Aufpreis von 170 Euro. Wie auch beim Vorgängermodell können zusätzlich zum integrierten Bildschirm zwei externe Monitore angeschlossen werden.
Die beleuchtete Tastatur und das Touchpad sind wie gewohnt komfortabel. Die Webcam unterstützt nun eine Auflösung von zwölf Megapixeln und bietet einen Verfolgungsmodus sowie eine Schreibtischansicht. Die Live-Qualität ist gut, Fotos und Videos werden jedoch weiterhin in niedrigerer Auflösung aufgenommen und Face ID wird noch immer nicht unterstützt.
Der M5-Chip sorgt im Innern zwar für sehr viel Leistung, leider geht das inzwischen etwas zulasten der Laufzeit. Zwar hält der Akku immer noch je nach Nutzung bis zu 22 Stunden durch, was allerdings etwas weniger ist als beim Vorgänger.
Das Apple Macbook Pro 14 M5 ist nicht nur perfekt für alle Apple-Fans geeignet, sondern auch für all diejenigen, die ein hochwertiges Arbeitsgerät mit besonders viel Leistung suchen. Ein Upgrade vom M4 ist allerdings nicht wirklich empfehlenswert, zumal die M4-Pro- und M4-Max-Chips mehr Leistung bieten. Beachten sollte man außerdem, dass das Macbook Pro 14 M5 zwar mit MagSafe-Kabel, aber ohne Netzteil ausgeliefert wird.
Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10

- Sehr hohe Rechenleistung
- Sehr gutes, helles OLED-Display
- Dedizierte Grafikkarte
- Viele Anschlussmöglichkeiten
- Einbau zweiter SSD möglich
- RAM verlötet
- Sehr teuer
- Mäßige Akkulaufzeit
Das Flaggschiff-Laptop Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10 von Lenovo setzt auf eine hohe Rechen- und Grafikleistung. Ausstattung und Design sind jedoch nicht auf Gaming, sondern auf anspruchsvolle Projekte ausgelegt. Somit ist das Lenovo Yoga Pro 9 bestens für rechenintensive und grafisch aufwendige Aufgaben geeignet.
Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist stabil. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind die knarzenden Stellen auch verschwunden, da Lenovo die Bodenplatte überarbeitet hat. Aufgrund der potenten Hardware ist das Yoga Pro 9 16 mit 1,9 Kilogramm und einer Dicke von 1,8 Zentimetern kein ultrakompaktes Leichtgewicht, erreicht aber auch nicht die Dimensionen der meisten Gaming-Laptops.
Tastatur samt Nummernblock und Clickpad sind komfortabel und lassen sich gut bedienen. Längere Texte schreiben sich aufgrund des 1,5 mm langen Laufwegs der Tasten bequem. Die weiße Tastaturbeleuchtung kann in zwei Stufen eingestellt werden. Das Klickgeräusch des Touchpads ist nicht zu laut und angenehm dumpf. Die fünf Megapixel-Webcam mit IR-Sensor für Windows Hello sticht nicht sonderlich hervor, liefert aber ein ordentliches Ergebnis. Eine mechanische Abdeckung ist nicht integriert, aber sie lässt sich mittels einer Taste elektronisch über einen »eShutter« deaktivieren.
Das Mini-LED-Panel des Vorgängers ist nun einem OLED-Display gewichen, mit einer Auflösung von 2.800 × 1.600 Pixeln im 16:10-Format. Durch die hohe Farbraumabdeckung von 100 Prozent im sRGB- und P3-Farbraum und akkurate Farbwiedergabe ist das Lenovo Yoga gut für die Bildbearbeitung gerüstet. Für einen hervorragenden Kontrast sorgt die OLED-Technik mit sehr guten Helligkeitswerten von 475 nits im SDR- und 1.000 nits im HDR-Modus.
Im Inneren sorgt ein Intel Core Ultra 7 255H für eine sehr hohe Rechenleistung. Insgesamt 16 Kerne mit der gleichen Anzahl an Threads takten zwischen 4,4 und 5,1 Gigahertz. Das ist mehr als genug Leistung für so gut wie jedes Einsatzgebiet. Eine Nvidia GeForce RTX 5060 ist für grafische Anwendungen an Bord. Hierbei handelt es sich zwar nur um ein Einstiegsmodell, das aber trotzdem eine gute Grafikleistung bietet. Sogar aktuelle Spiele in Full-HD- bis QHD-Auflösung sind damit spielbar.
Der Arbeitsspeicher ist zwar verlötet und kann nicht erweitert werden, ist mit 32 Gigabyte DDR5-RAM im Dual-Channel-Modus aber sehr gut bestückt. Das dürfte für die nächsten Jahre locker ausreichen. Auch die SSD (M.2-2242) ist mit 1.000 Gigabyte groß genug. Außerdem gibt es einen freien M.2.2280-Steckplatz für eine zweite SSD. Das Gehäuse lässt sich glücklicherweise recht leicht öffnen.
Bei der Konnektivität bleiben kaum Wünsche offen. Auf der linken Seite gibt es neben dem Stromanschluss einen HDMI-2.1-Anschluss, zweimal Thunderbolt 4 und einen 3,5-mm-Headsetanschluss. Rechts befinden sich ein SD-Kartenleser sowie zwei USB-A-Anschlüsse mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von jeweils fünf Gigabit pro Sekunde. Kabellos gibt es jetzt auch endlich Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.
Das Lenovo Yoga Pro 9 16IAH G10 ist ein hervorragendes Laptop ohne große Schwächen. Es bietet sehr viel Leistung, hat ein tolles Display und die Ausstattung kann überzeugen. Alternativ gibt es auch noch das Modell 83L00032GE mit noch schärferem und hellerem 3,2K-Display, stärkerer CPU und GPU sowie doppelt so viel Arbeitsspeicher.
Was gibt es sonst noch?
Asus Zenbook 14 OLED UX3405
Während das Asus Zenbook S14 UX5406 eine Zeit lang unser Favorit war, konnte das Asus Zenbook 14 OLED UX3405 diesen Titel nicht holen. Einerseits bekommt man auch hier ein tolles OLED-Display, viel Speicher und moderne Verbindungsmöglichkeiten in einem kompakten und leichten Gehäuse. Andererseits fällt das Display einen Tick zu dunkel im Vergleich zur Konkurrenz aus und der starke Prozessor kann seine hohe Leistung nicht lange aufrechterhalten. Aber auch wenn das Asus Zenbook 14 OLED UX3405 aus dem Vergleichsfeld nicht besonders hervorsticht, ist es trotzdem ein sehr gutes Notebook.
Dell Pro 13 Premium
Fast wäre das Dell Pro 13 Premium unser Favorit geworden, da es viele Vorzüge hat. Am Ende hat es dann aber doch nicht ganz gereicht. Toll ist die extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden in Kombination mit einer zwar nicht hervorragenden, aber immer noch guten Rechenleistung, die für Office- und Multimediaaufgaben mehr als ausreichend ist. Das Magnesiumgehäuse des kleinen 13-Zoll-Laptops ist stabil und mit einem Gewicht von nur 1,1 Kilogramm besonders leicht. Der Bildschirm ist an sich nicht schlecht, das IPS-Panel mit 60 Hertz kann allerdings nicht mit der OLED-Technik und höheren Bildwiederholraten der Konkurrenz mithalten. Immerhin ist die Helligkeit bei um die 460 nits recht hoch. Für professionelle Bildbearbeitung ist es aufgrund der etwas zu geringen Farbraumabdeckung allerdings nicht geeignet.
Asus Zenbook S14 UX5406
Das Asus Zenbook S14 UX5406 war bis Oktober 2025 unser Favorit. Mit seinen kompakten Maßen, einer Dicke von nur 1,3 Zentimetern und einem Gewicht von lediglich 1,2 Kilogramm ist es bestens für unterwegs geeignet. Trotz seiner Leichtigkeit ist es stabil gebaut und hochwertig verarbeitet. Das 14-Zoll große OLED-Display mit 120 Hertz liefert ein hervorragendes Bild. Lange Akkulaufzeiten, leiser Betrieb, eine hohe Systemleistung dank aktueller Hardware und eine moderne Ausstattung zu einem nicht übertriebenen Preis machen das Zenbook S14 zu einer sehr guten Wahl. Inzwischen musste es einem anderen Modell weichen. Ein ähnlich gutes Asus-Notebook ist das Asus Zenbook 14 OLED UX3405.
HP Elitebook Ultra G1i
Trotz der Verwendung eines recht sparsamen Prozessors befinden sich im HP Elitebook Ultra G1i zwei Lüfter. Das sorgt für eine hohe Kühlleistung, weshalb sich das HP-Notebook akustisch wenig bemerkbar macht. Selbst unter hoher Last hält sich die Geräuschentwicklung im Rahmen. Die Rechenleistung ist für Office- und Multimedia-Aufgaben vollkommen ausreichend. Das scharfe OLED-Display liefert ein farbstarkes und kontrastreiches Bild, ist mit 380 nits (SDR) bzw. 600 nits (HDR) aber etwas dunkler als andere Modelle. Der Bildschirm bietet eine Touchfunktion, gibt bei Berührung allerdings etwas zu leicht nach. Dank moderner Anschlussmöglichkeiten muss man weder auf Thunderbolt 4 noch auf Wi-Fi 7 verzichten. Lediglich HDMI oder einen SD-Kartenleser könnte man vermissen.
Samsung Galaxy Book 5 Pro
Das Samsung Galaxy Book 5 Pro ist mit 1,2 Zentimetern so flach wie ein Macbook Air und wirkt damit wie ein ultramobiles Arbeitsgerät. Schade nur, dass Samsung die Akkulaufzeit dafür nicht wirklich liefern kann. Ein Durchhaltevermögen von bis zu elf Stunden geht zwar insgesamt noch in Ordnung, andere Premium-Laptops halten allerdings doppelt so lange durch. Ist das Durchhaltevermögen der Batterie nicht so wichtig, bekommt man hier aber immerhin ein leistungsfähiges Gerät mit farbstarkem AMOLED-Display (das im HDR-Betrieb etwas heller sein dürfte), modernen Verbindungsstandards und einer hohen Verarbeitungsqualität. Ebenfalls positiv ist der freie Steckplatz für eine zweite M.2-2280-SSD. Für den aufgerufenen Preis bieten andere Hersteller allerdings deutlich mehr.
Apple MacBook Pro 14 M4
Das Apple MacBook Pro 14 M4 hat den bereits leistungsfähigen M3-Chip des Vorgängers noch einmal ordentlich getoppt und lässt vergleichbare Intel- und AMD-Laptops weit hinter sich zurück. Übertroffen wird er nur von stromhungrigeren Prozessoren und Apples eigenem M4-Pro- und M4-Max-Chip bzw. dem neueren M5-Chip. Beim Gehäuse gibt es keine nennenswerten Unterschiede: Dreimal Thunderbolt ist wieder mit dabei, genauso wie HDMI 2.1 und der SD-Kartenleser. Die Verarbeitungsqualität ist erneut Oberklasse und das Display ist wie üblich eines der besten Laptop-Displays. Endlich sind auch mehr Bildschirme möglich: bis zu zwei im Basis- und Pro-Modell, das M4-Max-Modell schafft sogar bis zu vier – zusätzlich zum MacBook-Display, das nun nicht mehr deaktiviert werden muss. Nur bei der Webcam hätte Apple wieder einmal mehr herausholen können.
Apple MacBook Air 13 M3
Das MacBook Air mit M3-Chip ist durch seine Mobilität, Rechenleistung und Verarbeitungsqualität als besonders mobiler Laptop kaum zu übertreffen. Wichtigste Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist die Unterstützung von zwei externen Displays – aber nur, wenn der Laptop-Bildschirm aus bleibt. Darüber können Windows-Nutzer nur leicht lächeln. Bei den anderen Vorzügen müssen sie sich allerdings geschlagen geben. Wer Wert auf Design und durchgehend hohe Qualität legt, ist bei Apple ohnehin am besten aufgehoben. Mehr Speicher, egal ob RAM oder SSD, kann allerdings schnell teuer werden. Inzwischen gibt es das Macbook Air bereits mit dem Nachfolger-Chip M4.
HP OmniBook Ultra 14 (2024)
Mit dem OmniBook Ultra 14 (2024) hat HP eine neue Produktkategorie eingeführt, die auf die neuen KI-Prozessoren setzt sowie besonders kompakt und mobil ist. Die Verarbeitungsqualität des Gehäuses mit den »abgeschnittenen« Ecken hinten und Abrundungen vorn ist sehr gut. Die Anschlussmöglichkeiten sind mit zweimal Thunderbolt 4, wovon einer für die Stromversorgung benötigt wird, einmal USB-A mit zehn Gigabit pro Sekunde und einem Headset-Anschluss recht übersichtlich, für einen 14-Zöller geht das aber in Ordnung, zumal eine Docking-Station oder USB-C-Hub über Thunderbolt viel Erweiterungspotenzial bietet. Immerhin gibt es mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 moderne, kabellose Verbindungsmöglichkeiten, die noch nicht einmal Apples M4-MacBook liefert.
Das Display ist wohl die größte Schwäche des OmniBook. Insgesamt ist es zwar in Ordnung und mit 370 Nits hell genug, die Farbabdeckung wird einem möglichen professionellen Umfeld für Bildbearbeitung jedoch nicht gerecht, eine 60-Hertz-Bildwiederholrate ist etwas wenig und obendrein spiegelt es. Bei der Rechenleistung kann sich das HP-Laptop aber durchsetzen. Der leistungsfähige Ryzen AI 9 365 hängt vergleichbare 14-Zoll-Notebooks locker ab. Außerdem ist die Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden hervorragend. Ist das Display zweitrangig, kann das HP OmniBook Ultra 14 durchaus in die engere Auswahl kommen.
Lenovo ThinkPad T14s G6
Das Lenovo ThinkPad T14s G6 sticht als klassisches Office-Laptop aus der Masse hervor. Das kompakte und leichte Notebook gibt es außerdem als Qualcomm-Modell mit Snapdragon-Chip, aufgrund besserer Kompatibilität mit weitverbreiteten Programmen stellen wir hier aber das Modell mit AMD-Prozessor vor. Der Ryzen AI 7 Pro 360 ist im Oktober 2024 neu auf den Markt gekommen und bietet die neue Zen-5-Architektur der Strix-Point-Generation. Im Vergleich mit den Intel-Prozessoren der Lunar-Lake-Generation hat AMD das Nachsehen bei der Single-Core-Leistung, gewinnt aber bei der Auslastung mehrerer Kerne. Die Rechenleistung ist sehr gut, läuft stabil und schlägt die meisten vergleichbaren Prozessoren.
Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 15 Stunden bei gemischter Nutzung recht gut. Der Bildschirm kann mit den OLED- und Mini-LED-Displays der Konkurrenz nicht mithalten. Bei einem Office-Laptop liegt der Fokus aber ohnehin auf guter Lesbarkeit. Das helle und matte Display verhindert daher Spiegelungen und ermöglicht auch die Nutzung im Freien. Bis auf SSD und Akku lässt sich im Innern nicht viel machen oder austauschen. Unter den klassischen Büro-Notebooks zählt das Lenovo ThinkPad T14s G6 definitiv zu den Highlights.
Apple MacBook Pro 16 M4 Pro
Wie gewohnt liefert Apple auch mit dem MacBook Pro 16 M4 Pro wieder ein hervorragendes Laptop ab, das zum Besten gehört, was man derzeit bekommen kann. Die Verarbeitungsqualität ist vorbildhaft, das helle Display bietet ein tolles Bild mit der Option auf eine matte Bildschirmbeschichtung, Tastatur und Touchpad sind bequem zu bedienen und bei der Akkulaufzeit können nur wenige Geräte mithalten.
Der neue M4-Chip führt die Leistungscharts erneut an, vor allem in den leistungsfähigen Pro- und Max-Varianten. Gerade der M4 Pro kommt im größeren 16-Zoll-MacBook besser zur Geltung als in der 14-Zoll-Version, bei der wir eher zum normalen M4 raten würden. Der M4 Max kann allerdings sogar beim 16-Zoll-Modell sein Potenzial nicht ganz entfalten. Apple muss hier beim nächsten Update etwas am Gehäusedesign und der Kühlung ändern, damit sich der Laptop nicht selbst ausbremst. Ein weiterer Kritikpunkt sind die hohen Preise für Speicherupgrades beim Kauf und die fehlende Möglichkeit, SSD oder RAM später aufzurüsten. Statt Wi-Fi 7 setzt Apple zudem weiterhin auf Wi-Fi 6E und die Webcam unterstützt kein Face ID. Abgesehen davon ist das Apple MacBook Pro 16 M4 Pro eine absolute Leistungsmaschine und sucht seinesgleichen.
Huawei MateBook X Pro (2024)
Das Huawei MateBook X Pro (2024) ist ein absolutes Leichtgewicht. Es bringt lediglich 980 Gramm auf die Waage. Das Magnesiumgehäuse ist trotzdem hochwertig verarbeitet. Die Stabilität leidet aufgrund des geringen Gewichts jedoch leicht und das Gehäuse lässt sich hier und da leicht bewegen und eindrücken. Leistungstechnisch ist das MateBook X Pro gut aufgestellt. Ein Intel Core Ultra 9 185H sorgt für ein sehr schnelles Arbeitstempo mit viel Multitasking. Bei unserem vorgestellten Modell könnten die 16 Gigabyte Arbeitsspeicher allerdings in ein paar Jahren zum Flaschenhals werden. Für mehr Geld bekommt man aber auch ein Modell mit 32 Gigabyte. Nachträgliches Aufrüsten ist nicht möglich, da der Arbeitsspeicher verlötet ist und sich das Gehäuse quasi nicht öffnen lässt.
Das OLED-Display bietet ein tolles Bild mit sehr hoher Helligkeit. Tastatur und Touchpad sind von hervorragender Qualität und geben keinen Grund zum Meckern. Bei den Anschlussmöglichkeiten gibt sich das Matebook jedoch sparsam: Es gibt nur drei USB-C-Anschlüsse, von denen zwei Thunderbolt 4 unterstützen. Wer die minimalistische Herangehensweise von Huawei mag, sich an den Einschränkungen nicht stört und Kompromisse eingehen mag, bekommt hier ein ziemlich gutes und extrem leichtes Notebook.
Apple MacBook Pro 14 M3
Im MacBook Pro 14 von 2023 kommt der M3-Pro-Chip von Apple zum Einsatz. Der toppt den bereits leistungsfähigen M2-Chip noch einmal ordentlich und lässt vergleichbare Intel- und AMD-Laptops weit hinter sich zurück. Übertroffen wird er von stromhungrigeren Prozessoren und Apples eigenem M3-Max-Chip. Beim Gehäuse gibt es keine nennenswerten Unterschiede zum Vorgängermodell: Die »Notch« ist geblieben, dreimal Thunderbolt 4 ist wieder mit dabei, genauso wie HDMI 2.1 und der SD-Kartenleser. Die Verarbeitungsqualität ist wieder Oberklasse und das Display ist wieder eines der besten Laptop-Displays. Endlich sind auch mehr externe Bildschirme möglich: bis zu vier Stück bei diesem Modell. Nur bei der Webcam hätte Apple wieder einmal mehr herausholen können. Der Nachfolger mit M4-Chip ist inzwischen erhältlich und übertrifft wie erwartet das M3-Modell.
HP Dragonfly G4
Das HP Dragonfly G4 war 2024 unser Vergleichssieger und ist auch weiterhin sehr gut, vor allem wenn man ein Gerät mit LTE-Modul sucht, um auch ohne WLAN mit einer nanoSIM-Karte ins Internet zu können. Mit seinem tollen 3:2-Display eignet es sich daher vor allem für den produktiven Arbeitseinsatz unterwegs, aber auch im Homeoffice. Es ist leicht und kompakt, ohne allzu viele Anschlussmöglichkeiten einzusparen. Ein weiteres Highlight ist die Fünf-Megapixel-Webcam, die aktuell zu den besten integrierten Webcams gehört. Bei der Leistung lässt das Elite Dragonfly zwar zugunsten einer niedrigeren Geräuschentwicklung der Lüfter etwas an Potenzial liegen, bietet aber immer noch mehr als genug Leistung für typische Office-Anwendungen und was man im Arbeitsalltag sonst so braucht.
Samsung Galaxy Book4 Pro 16
Samsung versucht mit seinem Samsung Galaxy Book4 Pro 16 den MacBooks von Apple Konkurrenz zu machen. Oberflächlich betrachtet funktioniert das auch ganz gut. Das OLED-Touch-Display bietet eine tolle Bildqualität bei einer Bildwiederholrate von 120 Hertz und übertrifft die Konkurrenz damit. Das hochwertige Gehäuse ist kompakt und flach, wenn auch nicht ganz so flach wie ein MacBook Air. Mit dem muss es sich auch bei der Rechenleistung vergleichen lassen, denn trotz des »Pro« im Namen, kommt es bei Weitem nicht an ein aktuelles MacBook Pro heran. Und wenn einem OLED nicht so wichtig ist und Thunderbolt 3 auch ausreicht, dann bekommt man zum gleichen Preis ein lautloses Apple MacBook Air 15 M3 oder sogar für deutlich weniger Geld ein Apple MacBook Air 13 M3.
Apple MacBook Air 15 M3
Für alle, denen das bisherige MacBook Air mit 13,6 Zoll Bildschirmdiagonale zu klein war, hat Apple 2023 ein neues Alternativmodell mit 15,3 Zoll eingeführt. Das Apple MacBook Air 15 gibt es nun auch mit dem neuen M3-Chip, der auf ganzer Linie überzeugt. Wie gewohnt ist die Verarbeitungsqualität top, die Tastatur tippt sich wunderbar, das Display ist herausragend und die Akkulaufzeit mit bis zu 18 Stunden sehr ausdauernd. Bei den Anschlüssen ist man auf einen Klinkenanschluss und zweimal Thunderbolt 3 beschränkt. Thunderbolt 4 ist den teureren MacBook Pros vorenthalten. Das Display ist sehr gut, allerdings auf 60 Hertz beschränkt. Hier bieten günstigere Windows-Laptops mit Intel oder AMD oft schon OLED mit 120 Hertz – die dann aber auch wieder andere Schwächen haben. Als Gesamtpaket für ein leichtes, kompaktes, ausdauerndes und leistungsfähiges Notebook ist das MacBook Air einfach schwer zu überbieten.
Apple MacBook Pro 14 (2023)
Im MacBook Pro 14 von 2023 kommt der M2-Pro-Chip von Apple zum Einsatz, der den bereits leistungsfähigen M1-Chip noch einmal ordentlich toppt. Beim Gehäuse gibt es keine Unterschiede zum Vorgängermodell: Die »Notch« ist geblieben, dreimal Thunderbolt 4 ist wieder mit dabei, genauso wie der SD-Kartenleser. Der HDMI-Anschluss wurde auf die Version 2.1 aktualisiert. Die Verarbeitungsqualität ist wieder Oberklasse und der Bildschirm ist wieder einer der besten unter den Laptops. Bei der drahtlosen Kommunikation unterstützt das MacBook Pro 14 die aktuellen Standards WiFi 6E und Bluetooth 5.3. Mit 16 Gigabyte RAM und einer 1 Terabyte großen SSD hat man viele Jahre Freude an dem Gerät. Nur bei der Webcam hätte Apple mehr herausholen können.
Apple MacBook Air 13 2022 M2
Das MacBook Air mit M2-Chip hat das zwei Jahre ältere Modell mit M1-Chip abgelöst. Neben einem besseren und leicht größeren Display verfügt das neue Air auch über mehr Leistung, bringt den MagSafe- sowie einen 3,5-mm-Audioanschluss zurück (zusätzlich zu den beiden Thunderbolt-3-Ports des alten Modells) und ist 200 Gramm leichter. Die Akkulaufzeit befindet sich mit bis zu 16 Stunden im Top-Bereich. Wer Wert auf Design und Verarbeitungsqualität legt, ist bei Apple ohnehin gut aufgehoben. Mehr Speicher, egal ob RAM oder SSD, kann allerdings schnell teuer werden.
Lenovo ThinkPad T14 G4
Die klassische ThinkPad-Designsprache des Lenovo ThinkPad T14 G4 mit dunklen Tönen und roten Akzenten trifft nicht jeden Geschmack, steht aber für Professionalität. Und dafür steht das T14 G4 auch ein. Das Gehäuse ist gewohnt robust, Touchpad und Tastatur von typischer, hoher ThinkPad-Qualität und mit einer Akkuladung kommt man gut durch den Tag. Der Prozessor kann seine Leistung zwar nicht ganz entfalten, im Office-Einsatz macht sich das jedoch kaum bemerkbar. Ein gutes Kühlsystem sorgt für geringe Wärme- und Lärmentwicklung. Wer besonders viel in die Tasten haut und schon mit der ein oder anderen zerschlissenen Tastatur zu kämpfen hatte, wird sich zudem darüber freuen können, dass die Tastatur austauschbar ist.
HP EliteBook 845 G10
Das HP EliteBook 845 G10 schrammt knapp an einer Empfehlung vorbei. Aufgrund der nur durchschnittlichen Akkulaufzeit und fehlender Thunderbolt-Unterstützung hat es nicht ganz gereicht. Abgesehen davon ist das EliteBook von HP ein ausgezeichnetes Office-Notebook mit hoher Rechenleistung. Das Gehäuse ist hochwertig aus Aluminium gefertigt, ein LTE-Modul für mobiles Internet ist vorhanden. Das Display liefert ein gutes Bild und die 5-Megapixel-Webcam produziert schönere Aufnahmen als die sonst noch üblichen 1080p-Modelle. Auch Tastatur und Touchpad können als Eingabegeräte überzeugen.
Samsung Galaxy Book3 Pro 14
Ein weiteres Laptop mit hervorragendem OLED-Display ist das Samsung Galaxy Book3 Pro 14. Es punktet außerdem mit kompakten Maßen, einem niedrigen Gewicht, Platz für eine zweite SSD und einer guten Rechenleistung dank aktueller und effizienter i7-1360P-CPU von Intel. Auch die Akkulaufzeit mit bis zu 12 Stunden kann sich durchaus sehen lassen.
Für eine Empfehlung hat es nicht ganz gereicht, da die Anschlussmöglichkeiten recht begrenzt sind. Zwar gibt es zweimal Thunderbolt 4, davon wird jedoch einer fürs Netzteil benötigt. Daneben gibt es nur noch einmal USB-A (mit 5 Gbps), HDMI, Headset-Anschluss und immerhin einen MicroSD-Kartenleser. Ein weiterer USB-Anschluss wäre allerdings durchaus praktisch. Wer aber ohnehin nur wenige Anschlüsse braucht, findet im Samsung Galaxy Book3 Pro 14 einen tollen mobilen Office-Begleiter.
HP Elite Dragonfly G3
Das HP Elite Dragonfly G3 hat ein tolles 3:2-Display und eignet sich bestens für den produktiven Arbeitseinsatz im Homeoffice und unterwegs. Es ist leicht und kompakt, ohne allzu viele Anschlussmöglichkeiten einzusparen. Optional kann es sogar mit einem 5G-Modul ausgestattet werden. Ein weiteres Highlight ist die 5-Megapixel-Webcam, die mit zu den besten integrierten Webcams gehört. Bei der Leistung lässt das Elite Dragonfly zwar zugunsten einer niedrigeren Geräuschentwicklung der Lüfter etwas an Potenzial liegen, muss sich aber nicht verstecken. Ist der Preis identisch, würden wir zum neueren G4 raten. Erwischt man ein günstiges Angebot, würden wir allerdings wegen der geringen Unterschiede eher zum HP Elite Dragonfly G3 tendieren.
Apple MacBook Pro 14 (2021)
Das Apple MacBook Pro 14 (2021) bietet mit dem M1-Pro-Chip eine großartige Rechenleistung und ist damit die richtige Wahl für Profis, die diese Leistungsreserven auch ausnutzen können. Außerdem werden sich viele, denen die Anschlussmöglichkeiten der meisten MacBook-Modelle zu limitiert waren, über die Rückkehr von MagSafe sowie weiterer Ports freuen. Die neue »Notch« am Displayrand ist dagegen eine Designentscheidung, auf die man sich einlassen und die Optimierung der Software abwarten muss. Alles in allem ist Apple hier aber ein äußerst leistungsstarkes Produkt geglückt. Bis zum Erscheinen des Apple MacBook Pro 14 mit M2-Pro-Chip war das 2021er-Modell unsere »Arbeitstier«-Empfehlung.
Lenovo ThinkPad Z13
Lenovo hat mit dem ThinkPad Z13 eine Modellreihe für Ryzen-Prozessoren aufgelegt und ist damit das Pendant zu den ThinkPad-X1-Modellen mit Intel-Prozessoren. Das bietet sich an, denn aktuell hat AMD die Nase etwas vorn, nachdem sich die 12. Intel-Generation mit den Alder-Lake-Modellen als sehr stromhungrig erwiesen hat. Die Ryzen-Prozessoren können weiterhin mit Energieeffizienz und besseren Werten bei der Multi-Core-Auslastung punkten.
Lenovo hat das ThinkPad Z13 als Konkurrenten für das neue MacBook Air M2 konzipiert und kann als Gegenstück mit Windows-Betriebssystem einige Punkte für sich holen, wenngleich die Akkuleistung leicht hinter dem Apple-Gerät zurückbleibt. Je nach Anwendung kommt auch das ThinkPad auf 14 bis 16 Stunden. Das liegt schließlich auch an der leistungsfähigen Ryzen-5-PRO-6650U-CPU, die gleichzeitig effizient arbeitet und den Akku nicht leer saugt oder die Kühlung zum Schwitzen bringt.
Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und Tastatur sowie Trackpad lassen sich sehr gut bedienen. Ein bisschen heller könnte das Display zwar sein und die Anschlüsse fallen mit nur zwei USB-C-4-Ports sehr mager aus, vor ähnlichen Notebooks in unserem Vergleich muss sich das ThinkPad Z13 aber definitiv nicht verstecken.
Apple Macbook Pro 13 2022 M2
Auch Apples MacBook Pro 13 war im Test der Stiftung Warentest, da es ebenfalls nun den neuen M2-Chip spendiert bekommen hat. Das macht es zu einer etwas leistungsfähigeren, aber auch teureren Alternative zum MacBook Air M2. Abseits vom stärkeren, aber auch stromhungrigeren Prozessor gibt es zum Vorgängermodell keine großen Änderungen. Gehäuse, Verarbeitung, Display und Tastatur wurden übernommen, sind aber auch weiterhin von sehr hoher Qualität und können noch immer überzeugen. Das macht auch das neue MacBook Pro 13 zu einem sehr guten Notebook mit langer Akkulaufzeit.
Die Webcam dagegen enttäuscht in Tests, vor allem im Vergleich zum Air M2. Dem Pro 14 mit M1-Chip als Arbeitstier läuft das kleinere Pro 13 den Rang allerdings nicht ab: Sowohl bei der Leistung als auch den Anschlüssen kann das Pro 13 nicht mithalten. Beim MacBook Pro 13 muss man also wissen, worauf man sich einlässt. Alternativ fällt die Wahl sonst eher auf das Air M2 oder das Pro 14, je nachdem, wo die persönlichen Schwerpunkte liegen.
Apple MacBook Air (2020)
Das Apple MacBook Air (2020) ist mit seinem M1-Chip sehr rechenstark. Es bietet eine beeindruckend hohe Leistung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz und entsprechend langen Akkulaufzeiten von bis zu 15 Stunden. Mehr Leistung braucht man wirklich nur, wenn man spezielle Anforderungen hat, etwa bei aufwendigem Videoschnitt oder 3D-Renderings. Dann ist ein MacBook Pro die bessere Wahl. Office-Anwendungen, Filme schauen und Surfen, auch mit Dutzenden offenen Tabs, bringen das MacBook Air nicht zum Schwitzen – auch nicht bei angeschlossenem 4k-Monitor. Noch dazu ist der Betrieb völlig lautlos, denn einen Lüfter hat das Air nicht.
Wie gewohnt gibt es von Apple ein elegantes, schlankes Design und die gewohnt hochwertige Qualität bei der Verarbeitung und den Materialien. Das 13,3 Zoll große True-Tone-Display ist farbstark und brillant. Trotz glänzender Oberfläche spiegelt es in Tests nicht ganz so stark, wie man es erwarten würde. Für die Arbeit im Freien reicht allerdings die Helligkeit nicht ganz aus. Daher sollte man sich lieber in schattigen Bereichen aufhalten, wenn man noch etwas auf dem Bildschirm erkennen möchte.
Auch nach dem Wechsel auf den M1-Chip bringt das MacBook Air nur zwei USB-Typ-C-Ports mit. Die beiden Anschlüsse bieten nur Thunderbolt 3 mit der Einschränkung, dass sich lediglich ein einzelner externer Bildschirm ansteuern lässt. Mit einem angeschlossenen 4K-Monitor läuft das Air absolut flüssig und wird bei Beanspruchung kaum warm. Da fehlt auch der Lüfter nicht, den das Air im Gegensatz zum MacBook Pro nicht eingebaut hat. Größter Nachteil: In der 1.000 Euro teuren Basisversion verfügt das MacBook Air lediglich über 8 Gigabyte RAM und eine 256 Gigabyte große SSD. Für mehr Speicher lässt sich Apple wie gewohnt fürstlich entlohnen. Unter den MacBooks bleibt das MacBook Air (2020) aber weiterhin ein erschwingliches Gerät.
Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen9
Wer viel unterwegs ist, könnte Gefallen am Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen 9 finden. Das matte Full-HD-Display eignet sich in Tests gut für die Arbeit unter freiem Himmel und der Akku hält je nach Verwendung bis zu zehn Stunden durch, bei geringerer Belastung sogar länger. Unter den Anschlüssen könnte man höchstens einen SD-Kartenleser vermissen, ansonsten ist mit Thunderbolt 4, USB-A 3.2, HDMI und 3,5-mm-Anschluss alles Notwendige an Bord. Der Intel Core i5-1135 G7 bietet zusammen mit den 16 Gigabyte RAM eine sehr gute Leistung. Falls die 512 Gigabyte große SSD zu klein werden sollte, lässt sie sich erweitern. Das Ultrabook ist schön verarbeitet, Tastatur und Touchpad lassen sich gut bedienen und sogar die Lautsprecher machen eine gute Figur.
Lenovo ThinkBook 16p (2021)
Das Lenovo ThinkBook 16p verfügt über einen recht großen Monitor mit 16-Zoll-Bildschirmdiagonale. Dadurch ist es nicht so kompakt und deutlich schwerer als andere hier vorgestellte Notebooks, bietet aber auch mehr Platz auf dem Display. Und das sticht nicht nur durch seine Größe hervor, sondern produziert auch noch ein tolles Bild in einer hohen Auflösung von 2.560 × 1.600 Pixel. Außerdem ist eine Nvidia GeForce RTX 3060 verbaut, wodurch die Spieleleistung des Notebooks enorm steigt, auch wenn diese nicht auf Niveau eines Gaming-Laptops ausgereizt wird. Unpraktisch sind dagegen der fehlende HDMI-Anschluss sowie die Anbringung der USB-A-Ports auf der Rückseite des Geräts.
Apple MacBook Pro mit M1 (2020)
Das MacBook Pro 13 mit M1-Chip (2020) ist Apples größter Sprung der vergangenen Jahre. Zwar bleibt auch hier wieder äußerlich alles wie gewohnt, im Inneren arbeitet aber kein Intel-Prozessor mehr. Stattdessen steckt ein von Apple selbst entwickelter Chip im Gehäuse, der nicht nur für mehr Leistung sorgt, sondern auch eine deutlich längere Akkulaufzeit mit sich bringt. Wer nicht auf die vielen Anschlüsse des MacBook Pro 2020 mit Intel-Prozessor verzichten kann, sollte vom MacBook Pro mit M1-Chip noch Abstand nehmen. Für alle anderen sind der Leistungssprung und die enorm verbesserte Akkulaufzeit eigentlich Kaufgrund genug, obendrauf gibt es noch iPhone- und iPad-Apps, die nun auch am MacBook laufen.
Microsoft Surface Laptop 3
Mit dem Microsoft Surface Laptop 3 kommt der hauseigene Laptop des Windows-Betriebssystem-Entwicklers mit einem Intel-Prozessor der Ice-Lake-Generation. Dessen Leistung ist hervorragend und auch die übrige Qualität des Surface-Notebooks kann sich sehen lassen. Der guten Akkulaufzeit und dem hochauflösenden Display im 3:2-Format stehen aber wenige Anschlüsse und praktisch keine Wartungsmöglichkeiten gegenüber. Durch den hohen Preis ist dieses Notebook daher nur für Microsoft-Enthusiasten interessant, die dafür quasi das MacBook der Windows-Welt erhalten.
So haben wir bewertet
Einen ersten Überblick verschaffen wir uns mit aktuellen Testberichten verschiedener Fachmagazine zu Premium-Notebooks. Wir sammeln interessante neue Modelle, achten auf herausragende Eigenschaften und vor allem die Verfügbarkeit in Online-Shops. Oft kommt es vor, dass Modelle in den getesteten Konfigurationen nur schlecht oder lange Zeit gar nicht verfügbar sind.
Wir recherchieren, ob abweichende Konfigurationen dennoch infrage kommen oder in einem anderen Preis-Leistungs-Verhältnis eventuell sogar besser für die meisten geeignet sind. Daraufhin sammeln wir die technischen Daten und gleichen diese mit Benchmarks ab.
Die ausgewählten Laptops werden anschließend untereinander – und mit den in unserem Vergleich bereits vorhandenen Geräten – abgeglichen und eingeordnet. In die abschließende Beurteilung fließen die Testergebnisse der jeweiligen Redaktionen mit unserer Auswahl sowie unserer persönlichen Erfahrung und Einschätzung zusammen ein.
Besonderen Wert legen wir bei unserer Auswahl auf eine hohe Rechenleistung, herausragende Verarbeitungsqualität, ein gutes Display und Mobilität aufgrund kompakter Maße und eines möglichst niedrigen Gewichts. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Ist er der gebotenen Leistung aber nicht angemessen oder gibt es vergleichbare Modelle deutlich günstiger, heben wir dies hervor.
Die wichtigsten Fragen
Welches Laptop ist das beste?
Unser Favorit ist das Lenovo Thinkpad X9 15 Aura Edition, das zwar mit vielen Thinkpad-Traditionen bricht, aufgrund seiner hochwertigen Verarbeitung, des tollen Displays, des stabilen Gehäuses und der gelungenen Eingabegeräte aber ein tolles Notebook für die meisten ist. Das Apple Macbook Pro 14 M5 ist eine hervorragende Alternative und die beste Wahl für alle Apple-Fans und die, die es werden möchten. Weitere Laptops konnten uns im Vergleich ebenso überzeugen.
Wie viel kostet ein Laptop?
Die Preise für Laptops unterscheiden sich je nach Ausstattung und Marke. Die Modelle in unserem Vergleich liegen im weiten Preisbereich von rund 1.000 bis 3.500 Euro.
Kann man ein Laptop durch ein Tablet ersetzen?
Immer mehr Tablets lassen sich mit Hilfe einer externen Tastatur ähnlich wie ein Laptop benutzen. Allerdings sind die Möglichkeiten noch stark eingeschränkt, zumal Programme für Windows weder unter iOS noch unter Android laufen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Notebook und einem Laptop?
Früher bezeichnete der Begriff „Notebook“ einen für einfache Tätigkeiten optimierten Computer, der gegenüber einem Laptop kleiner, leichter und weniger leistungsstark war. Heute werden beide Begriffe synonym benutzt.









































































