Bei der Auswahl eines Gaming-PCs steht man vor schier unendlich vielen Möglichkeiten. Am wichtigsten ist aber die Frage, welche Spiele in welcher Auflösung laufen sollen.
Wer immer den neuesten Triple-A-Shooter auf maximalen Grafikeinstellungen und am besten auf einem 4K-Monitor zocken möchte, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen. Wir haben insgesamt 98 Gaming-PCs verglichen, wovon 17 aktuell noch verfügbar sind.
Kurzübersicht
HP Omen GT16-1472ng 35L

- Hohe Gaming-Leistung
- Gute Anschlussmöglichkeiten
- Viel Arbeitsspeicher
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)
Mit dem HP Omen GT16-1472ng 35L bekommt man eine auf Gaming spezialisierte CPU samt Flüssigkühlung, eine leistungsstarke RTX 5070 Ti, viel Arbeitsspeicher sowie eine gute Anschlussauswahl mit schnellen USB-Anschlüssen. Mit das Beste bei den HP-Omen-PCs ist allerdings die Verwendung von Standardkomponenten, die spätere Aufrüstvorhaben deutlich erleichtern.
Medion Erazer Hunter X30 MD35479

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Speicher (SSD & RAM)
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)
Der Medion Erazer Hunter X30 MD35478 ist eine gute Alternative zu unserem Vergleichssieger, dessen Prozessor bei anspruchsvollen Anwendungen abseits von Gaming etwas mehr Leistung bietet. Die Nvidia RTX 5070 Ti bietet wie auch bei unserem Favoriten eine hohe Grafikleistung, mit der zwei Terabyte großen SSD hat man aber direkt zu Beginn doppelt so viel Speicherplatz. Bei den Anschlüssen kommt es ein wenig auf die eigenen Anforderungen an, für welchen PC man sich am Ende entscheidet.
MSI MEG Vision X AI

- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Thunderbolt 4
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Flüssigkühlung
- Großer, integrierter Touchscreen
- Sehr teuer
- Entfaltet Potenzial nur mit anderen MSI-Produkten
Der MSI MEG Vision X AI bietet nicht nur eine extrem hohe Gaming-Leistung mit 265K-Prozessor von Intel mit RTX-5080-Grafikkarte in einem kompakten Gehäuse und innovativem Kühlsystem. Für so einen hohen Preis muss man schon etwas mehr bieten. Und das tut der MEG Vision X AI in Form eines Touchscreens, der fast die komplette Front einnimmt. Darüber lässt sich das System in Kombination mit KI-Funktionen steuern und mit allerlei nützlichen Funktionen ausstatten. Das volle Potenzial entfaltet der PC aber erst mit anderen MSI-Produkten wie einem passenden Gaming-Monitor, der sich auch über den Touchscreen steuern lässt.
Acer Predator Orion 3000 PO3-665 (2025)

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Arbeitsspeicher
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Keine USB-Anschlüsse mit 10 Gbps
- Begrenzt aufrüstbar (propriertäre Bauteile)
Das 2025er Modell des Acer Predator Orion 3000 PO3-665 hat dank Intel Core Ultra 7 265F, GeForce RTX 5070 und 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher eine hohe Gaming-Leistung. Auch die kabellosen Verbindungen sind mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 auf einem aktuellen Stand. Um den niedrigen Preis zu erreichen, wurde allerdings an schnellen USB-Verbindungen gespart und das Design setzt auf proprietäre Elemente, die das spätere Aufrüsten stark erschweren.
Vergleichstabelle
Bis zu 10 Produkte auswählen und direkt gegenüberstellen.


















- Hohe Gaming-Leistung
- Gute Anschlussmöglichkeiten
- Viel Arbeitsspeicher
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Speicher (SSD & RAM)
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)

- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Thunderbolt 4
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Flüssigkühlung
- Großer, integrierter Touchscreen
- Sehr teuer
- Entfaltet Potenzial nur mit anderen MSI-Produkten

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Arbeitsspeicher
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Keine USB-Anschlüsse mit 10 Gbps
- Begrenzt aufrüstbar (propriertäre Bauteile)

- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Flüssigkühlung
- Viel Speicher (SSD & RAM)
- Sehr gute Aufrüstmöglichkeiten
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Teuer

- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Viel Arbeitsspeicher
- Sehr gute Aufrüstmöglichkeiten
- Flüssigkühlung
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)

- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Viel Speicher (SSD & RAM)
- Thunderbolt 4
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Flüssigkühlung
- Teuer
- Begrenzte Aufrüstmöglichkeiten

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Arbeitsspeicher
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6)

- Gute Gaming-Leistung
- USB4
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Begrenzt aufrüstbar (propriertäre Bauteile, 500 Watt Netzteil)

- Hohe Gaming-Leistung
- Schnelle USB-C-Anschlüsse
- Kompaktes Gehäuse
- Keine Angabe zu Wi-Fi & Bluetooth

- Hohe Gaming-Leistung
- Flüssigkühlung
- Große SSD (2 TB)
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)

- Gute Gaming-Leistung
- Kompakter Formfaktor
- Gute Anschlussauswahl
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Begrenzte Aufrüstmöglichkeiten durch kleinen Formfaktor
- Kein USB-A mit 10 Gbps)

- Hohe Gaming-Leistung
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Praktisches, modernes Gehäuse
- Begrenzte Aufrüstmöglichkeiten

- Gute Gaming-Leistung
- Ausreichend Aufrüstmöglichkeiten
- Günstig
- Keine Angabe zu Wi-Fi und Bluetooth

- Ausreichende Gaming-Leistung
- Zwei schnelle USB-Anschlüsse
- Bleibt vergleichsweise leise
- Gute Verarbeitungsqualität
- 500-Watt-Netzteil schränkt Aufrüstmöglichkeiten zunächst etwas ein

- Gute Gaming-Leistung
- Günstig
- Knapp bemessene SSD (512 GB)
- Nur DDR4-RAM
- Netzteil begrenzt Aufrüstmöglichkeiten
- Etwas zu schlichtes Design (Innenraum)

- Starker Prozessor
- Gute Grafikleistung
- Nur DDR4-RAM
- Nur langsame USB-Anschlüsse
- Einfache Ausstattung
- Auslaufmodell
Benchmark: 39.966
Benchmark: 49.462
Benchmark: 58.821
Benchmark: 49.456
Benchmark: 39.966
Benchmark: 58.560
Benchmark: 58.876
Benchmark: 58.560
Benchmark: 49.456
Benchmark: 49.462
Benchmark: 39.279
Benchmark: 43.697
Benchmark: 37.024
Benchmark: 30.429
Benchmark: 25.744
Benchmark: 18.307
Benchmark: 30.769
Benchmark: 32.395
Benchmark: 32.395
Benchmark: 35.688
Benchmark: 28.722
Benchmark: 35.688
Benchmark: 35.688
Benchmark: 35.688
Benchmark: 28.722
Benchmark: 22.120
Benchmark: 28.722
Benchmark: 29.951
Benchmark: 22.611
Benchmark: 31.563
Benchmark: 20.750
Benchmark: 19.500
Benchmark: 20.750
Benchmark: 22.108
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Audio
Rückseite:
1x USB-C (10 Gbps, DisplayPort)
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
4x USB-A 2.0
1x HDMI 2.1b
3x DisplayPort 2.1b
1x 3,5-mm-Audio
1x Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
1x USB-C (20 Gbps)
1x USB-A (10 Gbps)
3x USB-A (5 Gbps)
4x USB-A 2.0
1x HDMI 2.1b
3x DisplayPort 2.1b
1x S/PDIF
2x 3,5-mm-Audio
1x 2,5G-Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
2x USB-C (Thunderbolt 4)
1x USB-C (20 Gbps)
3x USB-A (10 Gbps)
4x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1b
3x DisplayPort 2.1b
1x 5G-Ethernet
1x S/PDIF Optisch
1x 3,5-mm-Mikrofon
1x 3,5-mm-Ausgang
1x USB-C (5 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Audio
Rückseite:
2x USB-A (5 Gbps)
4x USB-A 2.0
1x HDMI
3x DisplayPort
3x 3,5-mm-Audio
1x Ethernet
1x PS/2
1x USB-C (5 Gbps)
1x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
1x USB-C (5 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
2x USB-A (10 Gbps)
4x USB-A 2.0
2x HDMI
4x DisplayPort
1x 3,5-mm-Mikrofon
1x Line-In
1x Line-Out
2x Wi-Fi -Antennen
1x 2,5G Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
1x USB-A (5 Gbps)
2x USB-A 2.0
Rückseite:
1x USB-C
4x USB-A (5 Gbps)
2x USB-A 2.0
1x 3,5-mm-Mikrofon
1x Line-In
1x Line-Out
1x TOSLINK
5x 3,5-mm-Audio
1x Ethernet
1x USB-C (5 Gbps)
3x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
1x USB-C (Thunderbolt 4)
2x USB-A 2.0
3x USB-A (10 Gbps)
1x HDMI
3x DisplayPort
3x Audio
1x Ethernet
1x USB-C (5 Gpbs)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Mikrofon
1x 3,5-mm-Kopfhörer
Rückseite:
1x USB-C (10 Gbps)
1x USB-A (10 Gbps)
4x USB-A (5 Gbps)
4x USB-A 2.0
1x HDMI
4x DisplayPort
3x Audio
1x Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
3x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Audio
Rückseite:
1x USB4
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
2x USB-A 2.0
1x HDMI
3x DisplayPort
1x TOSLINK, optischer Ausgang
1x Line-In
1x Line-Out
1x Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Headset
Rückseite:
1x USB-C (20 Gbps)
4x USB-A 2.0
1x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI 2.1b
3x DisplayPort 2.1b
3x Audio
1x Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A 2.0
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Mikrofon
1x 3,5-mm-Kopfhörer
Rückseite:
4x USB-A 2.0
2x USB-A (10 Gbps)
1x USB-C (10 Gbps)
1x PS/2
4x DisplayPort 1.4
2x HDMI 2.1
5x 3,5-mm-Audio
1x Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A 3.2 (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Audio
Rückseite:
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A 2.0
2x USB-A 3.2 (5 Gbps)
1x HDMI 2.1
3x DisplayPort 1.4
3x 3,5-mm-Audio
1x Ethernet
1x USB-C (5 Gbps)
1x USB-A (10 Gbps)
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
1x USB-C (20 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
2x USB 2.0
1x HDMI
3x DisplayPort
1x Line-In
1x Line-Out
1x Ethernet
1x USB-C (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x 3,5-mm-Audio
Rückseite:
1x USB-C (20 Gbps)
1x USB-A (5 Gbps)
4x USB 2.0
2x HDMI 2.1
4x DisplayPort 1.4
1x 3,5-mm-Audio
1x Ethernet
1x USB-C (20 Gbps)
1x USB-A (10 Gbps)
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
2x USB-A (5 Gbps)
4x USB-A 2.0
1x HDMI
3x DisplayPort
1x 3,5-mm-Eingang
1x 3,5-mm-Ausgang
1x Ethernet
1x USB-C (5 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
2x USB-A 2.0
1x 3,5-mm-Kopfhörer
1x 3,5-mm-Mikrofon
Rückseite:
2x USB-A (10 Gbps)
2x USB-A (5 Gbps)
1x HDMI
3x DisplayPort
2x Ethernet
2x USB 3.0
1x 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
1x 3,5-mm-Mikrofonanschluss
Rückseite:
1x USB-C 3.1
1x USB-A 3.1
2x USB-A 3.0
2x USB-A 2.0
3x DisplayPort
1x HDMI
1x 3,5-mm-Audio-Eingang
1x 3,5-mm-Audio-Ausgang
1x 3,5-mm-Mikrofon
1x Ethernet
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.4
Bluetooth 5.3
Bluetooth 5.0
Bluetooth 5.3
Bluetooth
Bluetooth 5.1
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Alles drin: Gaming-PCs im Vergleich
Ein moderner Gaming-PC soll aktuelle und möglichst auch kommende Spiele problemlos flüssig darstellen können. Bei der Grafik, die ein Spiel bieten kann, orientieren sich die Spielemacher oft an der modernen Konsolengeneration. Das sind derzeit die PlayStation 5 und Xbox Series X.
Tolles Gaming, auch mit wenig Geld
Für PC-Spieler sorgt diese Konzentration zum einen dafür, dass viele Spiele auch auf günstigerer Hardware noch super laufen und ein neuer PC auch auf längere Sicht mit aktuellen Games gut klarkommen wird. Gleichzeitig ermöglicht der technische Fortschritt auf dem PC aber eine weitaus bessere Grafik als auf den Konsolen, oft mit einer höheren Bildwiederholrate. Dadurch kommen auch Spieler mit einem kleineren Geldbeutel in den Genuss einer zukunftssicheren Gaming-Maschine, und wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben, kann man jedes Spiel in einer besseren Grafik als auf einer Konsole genießen.
Dabei stellt sich auch häufig die Frage, ob »richtige« Gamer ihren Rechner lieber selbst zusammenbauen oder sich einfach ein fertiges System unter bzw. auf den Schreibtisch stellen sollten. Wer einfach nur spielen statt groß sparen möchte, kann getrost zu einem fertigen PC greifen. Günstiger kommt man natürlich weg, wenn man regelmäßig die Preise der einzelnen Komponenten vergleicht und zum günstigsten Zeitpunkt kauft. Dann muss man sich den Zusammenbau eines PCs selbst aber auch erst einmal zutrauen, wobei das in vielerlei Hinsicht etwas leichter ist als noch vor 20 Jahren. Vorausgesetzt, man hat miteinander kompatible Komponenten. Garantieansprüche sind bei Komplett-PCs leichter durchzusetzen, da man nicht erst nachweisen muss, beim Zusammenbau einen Fehler gemacht zu haben. Wenn man grob eine Vorstellung von den Komponenten hat, kann sich aber auch ein Blick auf PC-Konfiguratoren lohnen.
Man muss dazusagen, dass im Jahr 2026 die Preise für Gaming-Hardware wieder höher geworden sind. Der KI-Boom hat dazu geführt, dass nach einer kurzen Entspannungsphase Grafikkarten erneut teurer geworden sind. Der Grund hierfür sind diesmal allerdings nicht die GPU-Chips selbst, sondern die für die Karten benötigten Speicherelemente und der Fokus der Hersteller auf spezielle KI-Karten. Aber nicht nur die Grafikkarten sind erneut teurer geworden. Auch die Preise für Arbeitsspeicher sind durch die Verschiebung hin zu KI-Hardware explodiert. Das Nachsehen haben vor allem Käufer einzelner Systemkomponenten.
Wie viel Leistung ist nötig?
Um die Frage nach der Leistung richtig einzuschätzen, sollte als Erstes der Monitor, auf dem die Spiele letztendlich angezeigt werden, betrachtet werden. Kommt hier ein Full-HD-Modell zum Einsatz, muss man keinen teuren PC kaufen, weil die Leistung gar nicht genutzt werden kann. Wer einen 4K-Monitor besitzt, muss allerdings schon etwas mehr auf die Hardware-Power achten.
In einem neuen Gaming-PC sollte mindestens ein Intel-Core-Ultra-5- oder Ultra-7-Prozessor zum Einsatz kommen. Bei günstigen Modellen kann auch noch ein Core i7 der 14. Generation ausreichen. In einem absoluten High-End-PC sollte sich dagegen ein Prozessor Arrow-Lake-Reihe befinden, bei denen Intel das Namensschema nach den Core-i-CPUs geändert und die Ziffern von fünf auf drei Stellen reduziert hat. AMD hat mit seinen 9000er-Ryzen-Prozessoren ordentlich aufgeholt und einige CPUs herausgebracht, denen sich Intel vor allem im High-End-Bereich beim Gaming stellenweise geschlagen geben muss.
Vor allem die AMD-Prozessoren mit der Endung »3D« führen die Ranglisten für Gaming-CPUs an: Ryzen 9 9950X3D und Ryzen 7 9800X3D. Relativ dicht darauf folgen die Intel-Prozessoren Core Ultra 7 265K und Intel Core Ultra 9 285K. Aber auch etwas schwächere Mittelklasse-Prozessoren eignen sich für Gaming-PCs. Schließlich liegt ein Großteil der Arbeit, vor allem bei grafisch anspruchsvollen Titeln, bei der Grafikkarte. Wer einen günstigeren Prozessor mit acht statt 20 Kernen in Kauf nimmt, was für Spiele allein meist ausreicht, hat ein größeres Budget für die Grafikkarte.
Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ist meist genug RAM zum Zocken vorhanden. Mit 32 Gigabyte verfügt man über mehr Puffer und hat auch für die Zukunft noch entsprechende Reserven. Einen kleinen Performance-Boost gibt es mit aktuellen DDR5-Modellen, die inzwischen auch in günstigeren Komplett-PCs zu finden sind. Bei den Festplatten sind in der Regel ausreichend dimensionierte, schnelle SSDs verbaut, die für eine ordentliche Anzahl an Spielen anfangs ausreichen.
512 Gigabyte sollten es mindestens sein, damit wenigstens das Betriebssystem schnell starten kann. Aufgrund immer größer werdender Spieldateien sollte man aber eher mit einem Terabyte oder mehr liebäugeln. Für weiteren Datenspeicher wie Dokumente, Bilder, Videos und Musik kommt oft noch eine riesige, herkömmliche HDD obendrauf oder sie kann nachträglich im Gehäuse eingebaut werden. Während eine CPU heutzutage sehr lange ihren Dienst verrichten kann, müssen Arbeits- und Festplattenspeicher nicht direkt in enormen Größenordnungen bestellt werden – und man kann sie meist günstig nachrüsten. Hier lässt sich sinnvoll etwas Geld einsparen, das sich besser in die Grafikkarte investieren lässt.
Auf die Grafikkarte kommt es an
Grafikkarten haben in den vergangenen Jahren einen enormen Sprung nach vorn gemacht, allen voran Nvidia mit seinen GeForce-RTX-Grafikkarten, die Technologien wie Raytracing und DLSS salonfähig gemacht haben. Mithilfe von künstlicher Intelligenz schaffen sie es sogar, die maximal möglichen Bildwiederholraten noch weiter zu steigern, damit Spiele nicht nur realistischer aussehen, sondern sich auch flüssiger spielen.
Wenn man sich günstige Modelle wie die GeForce RTX 5060 mit acht Gigabyte Grafikspeicher, eine Radeon RX 7600 oder eine RX 7700 XT für 200 bis 400 Euro sichert, sind moderne und zukünftige Spiele in Full-HD kein Problem. Für QHD empfehlen sich GPUs wie die GeForce RTX 5070 oder Radeon RX 7800 von 400 bis 600 Euro. Um Blockbuster-Spiele in 4K zu zocken, muss man ab etwa 800 Euro bis über 1.000 Euro investieren. Am besten in eine Radeon RX 9070 im unteren, oder GeForce RTX 5080/5090 im oberen Bereich.
Da die Grafikkarte für Spiele mit die wichtigste Komponente ist, sollte man hier nicht geizen und stattdessen lieber zu einem etwas kleineren Prozessor greifen. Damit beide Komponenten auch ihre maximal mögliche Leistung entfalten, ist ein Gehäuse mit gutem Airflow, also das optimale Ansaugen von kühler und Abblasen von warmer Luft, Pflicht. Gehäuse mit wenigen Öffnungen sind klar im Nachteil, während eine Flüssigkühlung für besonders leistungsstarke Prozessoren zu empfehlen ist.
Unser Favorit
HP Omen GT16-1472ng 35L

- Hohe Gaming-Leistung
- Gute Anschlussmöglichkeiten
- Viel Arbeitsspeicher
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)
Der HP Omen GT16-1472ng 35L setzt in der vorgestellten Konfiguration auf einen AMD Ryzen 7 9800X3D. Die 8 Kerne mit 16 Threads haben einen hohen Basistakt von 4,7 Gigahertz und erreichen im Turbomodus bis zu 5,2 Gigahertz. Durch seinen besonderen 3D-V-Cache ist er auf die Ansprüche von Videospielen mit aufwendiger 3D-Grafik zugeschnitten. Entsprechend kann er etwas mehr Leistung beim Gaming herausholen, unterliegt aber bei produktiven Anwendungen wie Multitasking mit mehreren Programmen, Kompilierung von Code, 3D-Rendering und Videobearbeitung der Intel-Konkurrenz mit mehr Kernen und Threads, wie dem Intel Core Ultra 7 265K und 265F.
Auf Gaming spezialisierter Prozessor
Unser Vergleichssieger setzt auf eine Nvidia GeForce RTX 5070 Ti mit 16 GB Grafikspeicher – eine Grafikkarte der aktuellen Generation. Ideal für Gaming in QHD (2.560 × 1.440 Pixel), liefert sie aber auch in 4K eine überzeugende Leistung, vor allem dank DLSS 4.
Mit 32 Gigabyte modernem DDR5-RAM ist der HP Omen GT16-1472ng 35L bestens für die nächsten Jahre gerüstet. Zwei 16er-Riegel Kingston Fury im Dual-Channel-Modus sind ab Werk verbaut und takten mit 6.000 Megahertz. Wer trotzdem aufrüsten will, kann mit insgesamt vier Steckplätzen auf bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher erweitern.
Als Massenspeicher dient eine ein Terabyte große M.2-SSD. Ein zweiter Steckplatz erlaubt die Vergrößerung des zur Verfügung stehenden M.2-SSD-Speichers. Über einen integrierten 3,5-Zoll-Käfig kann eine große, herkömmliche Festplatte verbaut werden, mithilfe eines separat erhältlichen Adapters auch ein 2,5-Zoll-Laufwerk.
An der Front bietet das Gehäuse zwei USB-A-Ports mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Gbps, einen USB-C-Port mit 10 Gbps sowie eine 3,5-mm-Kombi-Buchse für Kopfhörer und Headsets. An der Rückseite stehen acht USB-Ports zur Verfügung: einmal USB-C mit 10 Gbps und DisplayPort Alt Mode zum Anschluss eines Monitors, einmal USB-C nur mit 10 Gbps, zweimal USB-A mit 5 Gbps und viermal USB-A 2.0. Dazukommen einmal 3,5-mm-Audio, einmal Ethernet, einmal HDMI 2.1b und dreimal DisplayPort 2.1b. Für drahtlose Verbindungen unterstützt der PC Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E. Beides ist nicht mehr topaktuell, lässt sich aber ohne Weiteres später aufrüsten. Man sollte lediglich darauf achten, eine mit AMD kompatible Wi-Fi-Karte einzusetzen, zum Beispiel von Mediatek.
Das Gehäuse hat ein Seitenteil aus Glas, durch das die Innenbeleuchtung sichtbar ist. Die Gitterfront ermöglicht einen guten Luftstrom mit zwei beleuchteten Lüftern, einem Radiator für die Flüssigkühlung auf der Oberseite, sowie einem beleuchteten Lüfter hinten. Das Belüftungskonzept funktioniert insgesamt gut und bleibt durch die Flüssigkühlung vergleichsweise leise.
Der HP Omen GT16-1472ng 35L ist ein ausgewogener Gaming-PC mit hoher Gaming-Leistung und guter Ausstattung, die sich bei Bedarf einfach aufrüsten lässt. In Anbetracht der momentan hohen Hardwarepreise, bietet der HP-Rechner noch ein ausreichend gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine gute Alternative mit größerer SSD, mehr Platz für Festplatten und einem Prozessor, der weniger auf Gaming spezialisiert, dafür besser beim Multitasking ist, ist der Medion Erazer Hunter X30 MD35478.
HP Omen 35L GT16-1472ng im Testspiegel
Bisher gibt es keine seriösen Tests zum HP Omen 35L GT16-1472ng. Auch Stiftung Warentest hat bisher noch keine Gaming-PCs getestet. Sobald sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.
Weitere Empfehlungen
Medion Erazer Hunter X30 MD35479

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Speicher (SSD & RAM)
- Flüssigkühlung
- Gute Aufrüstmöglichkeiten
- Kein Wi-Fi 7 (»nur« Wi-Fi 6E)
Der im Medion Erazer Hunter X30 MD35479 verbaute Prozessor, ein Intel Core Ultra 7 265F, besitzt 20 Kerne und wird mit einer Flüssigkühlung gekühlt. Von den 20 Kernen sind acht sogenannte Performance Cores, die mit einem Basistakt von 2,4 Gigahertz rechnen, im Turbomodus aber kurzzeitig bis zu 5,3 Gigahertz erreichen können. Weitere acht Effizienzkerne takten mit 1,8 Gigahertz und erreichen bis zu 4,6 Gigahertz im Turbo. Damit ist die CPU zwar nicht ganz so leistungsstark wie der 265KF, reicht für Gaming und fast alle anderen Aufgaben aber absolut aus. Ein leistungsstärkerer Prozessor ergibt oft nur Sinn, wenn man weiß, dass die benutzten Programme davon profitieren und Arbeitsabläufe beschleunigen können.
Als Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce RTX 5070 Ti mit 16 Gigabyte Videospeicher verbaut. Sie gehört zur aktuellen Generation der GPUs und eignet sich vor allem für Gaming in QHD, also einer Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln, erreicht aber auch bei einer 4K-Auflösung eine gute Leistung. Mit Raytracing und der KI-Technologie DLSS 4 samt Multi Frame Generation ist man damit auf dem aktuellen Stand der Technik.
Die Speicherausstattung des Medion Erazer Hunter X30 MD35479 ist Oberklasse. Ganze 32 Gigabyte moderner DDR5-RAM, zwei 16er-Riegel Kingston Fury Beast RGB im Dual-Channel-Modus, sind ab Werk verbaut, takten mit 6.400 Megahertz und reichen locker die nächsten Jahre. Wer trotzdem aufrüsten will, kann auf bis zu 256 Gigabyte Arbeitsspeicher erweitern.
Viel Arbeitsspeicher und große SSD
Als Massenspeicher dient eine großzügig dimensionierte, zwei Terabyte große M.2-SSD, eine WD Blue SN5000, die auch für große Spiele mit um die 100 Gigabyte Installationsgröße bestens geeignet ist. Natürlich gibt es auch Slots für die Unterbringung von zusätzlichen Festplatten und SATA-SSDs. Einmal für ein 3,5- oder 2,5-Zoll-Laufwerk und zwei Plätze für 2,5-Zoll-Laufwerke.
Vorn auf der Oberseite befinden sich zwei USB-A-Ports mit einer Datenrate von fünf Gigabit pro Sekunde sowie eine USB-C-Buchse mit zehn Gigabit pro Sekunde. Dazu kommen jeweils ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Hinten befinden sich acht weitere USB-A-Anschlüsse, davon viermal USB 2.0, dreimal USB-A 3.2 mit fünf und einmal USB-A mit zehn Gigabit pro Sekunde. Ein USB-C-Anschluss liefert eine Übertragungsgeschwindigkeit von 20 Gigabit pro Sekunde. Bei den drahtlosen Verbindungen unterstützt der Gaming-PC von Medion neben Bluetooth 5.3 auch Wi-Fi 6E.
Das Gehäuse verfügt über ein Seitenteil aus Glas, mit dem man die Beleuchtung des Innenlebens des Rechners zur Schau stellen kann. Die Gitterfront erlaubt einen ordentlichen Airflow mit zwei beleuchteten Lüftern und einem Radiator auf der Vorderseite und einem beleuchteten Lüfter auf der Rückseite. Auf der Unterseite können bei Bedarf zwei weitere Lüfter installiert werden. Das Belüftungskonzept funktioniert insgesamt ganz ordentlich.
Insgesamt bietet der Medion Erazer Hunter X30 MD35479 ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis mit hoher Gaming-Leistung ohne nennenswerte Nachteile – sofern man sich seinen Gaming-PC nicht von Grund auf selbst konfigurieren möchte. Eine vergleichbare Leistung in kompakterem Gehäuse gibt es beim Medion Erazer Bandit P20 MD35462.
MSI MEG Vision X AI

- Sehr hohe Gaming-Leistung
- Thunderbolt 4
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Flüssigkühlung
- Großer, integrierter Touchscreen
- Sehr teuer
- Entfaltet Potenzial nur mit anderen MSI-Produkten
Ziemlich kompromisslos wirkt die Ausstattung des MSI MEG Vision X AI. Mit leistungsstarker CPU und schneller Grafikkarte wird es kaum Spiele geben, die nicht auf höchster Detailstufe und mit hoher Bildrate in 4K-Auflösung spielbar sind. Eine Besonderheit ist der integrierte Touchscreen, der fast die komplette Front einnimmt.
Der Prozessor, ein Intel Core Ultra 7 265K mit 20 Kernen und einem Takt zwischen 3,3 und 5,5 Gigahertz, ist zwar nicht so leistungsstark wie der 285K oder die Konkurrenz von AMD, reicht aber trotzdem für alle Aufgabengebiete voll aus. Einen Unterschied wird man nur bei spezialisierten Workloads feststellen können.
Maximale Leistung dank High-End-Komponenten
Die Nvidia GeForce RTX 5080 mit 16 Gigabyte Videospeicher gehört zu den absoluten High-End-Grafikkarten und wird derzeit nur von der wesentlich teureren 5090 übertroffen. Eine UHD- beziehungsweise 4K-Auflösung mit hohen Bildraten ist damit kein Problem. Blockbusterspiele lassen sich damit auch die nächsten Jahre noch in all ihrer Pracht genießen.
Damit das System kühl bleibt, setzt MSI auf ein Kühlsystem mit getrennten Luftkammern. In Kombination mit insgesamt sechs Lüftern, davon drei für die AiO-Flüssigkühlung des Prozessors, funktioniert das auch recht gut.
Mit 32 Gigabyte DDR5-RAM und einer ein Terabyte umfassenden M.2-SSD ist der Gaming-PC von MSI ordentlich aufgestellt, etwas mehr hätte bei dem Preis allerdings schon drin sein können. Hier merkt man, dass der Hersteller mit dem Touchscreen eine besondere Nische geschaffen hat.
Der Touchscreen, der fast die komplette Front einnimmt, ist nämlich das wahre Highlight und ein Alleinstellungsmerkmal des Rechners. Während andere Hersteller auch schon kleine Displays verbaut haben, auf denen sich Systeminformationen oder Shortcuts nutzen lassen, kann der Bildschirm im MEG Vision AI X als eigenständiger zweiter Monitor genutzt werden und lässt sich nach Belieben individualisieren. Verwendet man auch andere Produkte von MSI wie einen Gaming-Monitor, lässt sich dieser auch über den Touchscreen bedienen.
Ganze 13 schnelle USB-Anschlüsse stehen zur Verfügung. Davon zweimal USB-A mit fünf Gigabit pro Sekunde und einmal USB-C mit zehn Gigabit pro Sekunde auf der Vorderseite, zusammen mit je einem 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Rückseitig gibt es viermal USB-A mit fünf Gigabit pro Sekunde, dreimal USB-A mit zehn Gigabit pro Sekunde, einmal USB-C mit 20 Gigabit pro Sekunde und sogar zweimal USB-C mit Thunderbolt-4-Unterstützung. Außerdem noch einmal zwei Audiobuchsen, 5G-Ethernet und ein optischer Ausgang. Modernes Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 runden das tolle Gesamtbild ab.
Die hohe Gaming-Leistung und die topaktuellen Hardware-Komponenten haben natürlich ihren Preis. Obendrauf kommt natürlich der Besonderheitsbonus des Touchscreens. Wer aber wirklich etwas Besonderes haben möchte und keine Zeit für den Selbstbau hat, bekommt mit dem MSI MEG Vision X AI einen absoluten Hingucker. Wer High-End-Hardware sucht, aber nicht so viel Geld für Gimmicks ausgeben möchte, kann auch einen Blick auf den Acer Predator Orion 7000 PO7-660, den Gigabyte Aorus Prime 5 AP551 oder den Lenovo Legion T7 34IAS10 werfen.
Acer Predator Orion 3000 PO3-665 (2025)

- Hohe Gaming-Leistung
- Viel Arbeitsspeicher
- Wi-Fi 7 & Bluetooth 5.4
- Keine USB-Anschlüsse mit 10 Gbps
- Begrenzt aufrüstbar (propriertäre Bauteile)
Eine Empfehlung für preisbewusste Gamer, ohne bei der Qualität zu sparen, ist der Acer Predator Orion 3000 PO3-665 in der Ausführung von 2025. Wer bereit ist, ein paar Kompromisse einzugehen, kann aktuelle Spiele in QHD-Auflösung und mit hohen Detailstufen zocken, ohne mehr als 2.000 Euro ausgeben zu müssen.
Die verbaute Nvidia GeForce RTX 5070 wird heutzutage zwar von der Ti-Variante übertroffen, für die muss man in der Regel ein paar Hunderter mehr hinlegen. Für die allermeisten ist sie immer noch ein guter Mittelweg, wenn man nicht auf ein älteres Modell zurückgreifen möchte. Der Prozessor des Acer Predator Orion 3000 PO3-665 ist ein flotter Intel Core Ultra 7 265F, der sich gut für preisbewusstes Zocken eignet und auch abseits von Gaming eine gute Figur macht.
Das Gehäuse verfügt über einen guten Airflow, um die verbauten Komponenten gut zu kühlen. Allerdings ist der Acer-Rechner nicht besonders leise. Da im Gehäuse kaum Platz für eine Wasserkühlung ist, lassen sich hier nur die Luftkühler tauschen, um den Geräuschpegel zu senken.
Die übrigen Ausstattungselemente des PCs sind für die Preisklasse recht ordentlich. 32 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher sind genau richtig, werden für die nächsten Jahre ausreichen. Laut Acer ist das Arbeitsspeichermaximum damit erreicht, rein theoretisch lassen sich aber insgesamt 64 GB mittels zweier 32-GB-Module installieren. Die M.2-SSD ist mit 1.000 Gigabyte ausreichend groß. Ein Steckplatz für eine zweite M.2-SSD ist vorhanden.
Auf schnelle USB-Anschlüsse muss man beim Acer Predator Orion 3000 PO3-665 verzichten. An der Front befinden sich ein USB-C-Anschluss mit 5 Gigabit pro Sekunde und zwei USB-A-Anschlüsse mit je 5 Gigabit pro Sekunde. Außerdem gibt es eine 3,5-mm-Kombi-Audiobuchse. Rückseitig sind zweimal USB-A mit 5 Gbps und viermal USB-A 2.0. Darüber hinaus gibt es einmal Ethernet, drei Audio-Anschlüsse, einmal HDMI und dreimal DisplayPort.
Einer der größten Nachteile ist jedoch das spezielle Gehäuse samt proprietärer Bauteile. Zwar bietet das 850-Watt-Netzteil leistungstechnisch einiges an Spielraum, allerdings sind nur kurze Grafikkarten oder solche mit zwei Lüftern eine Option. Das Netzteil selbst kann nicht getauscht werden.
Wer aber ohnehin nicht vorhat, später den PC aufzurüsten, und nur für die nächsten Jahre einen potenten Gaming-PC sucht, könnte mit dem Acer Predator Orion 3000 PO3-665 auf jeden Fall glücklich werden.
Was gibt es sonst noch?
Alienware Aurora ACT1250
Beim Alienware Aurora ACT1250 bekommt man hohe, von Dell gewohnte Verarbeitungsqualität. eine gute Gaming-Leistung mit moderner Grafikkarte ausreichend Speicher, ordentlichem Prozessor und moderner Ausstattung zum kleinen Preis. Durch das 500-Watt-Netzteil, das sich nicht ohne Weiteres tauschen lässt, sind zukünftige Grafikkarten-Updates allerdings nur bedingt möglich.
Der Alienware Aurora ACT1250 bringt genügend Power mit, um Spiele toll in 1080p darzustellen. Auch QHD-Auflösung ist je nach Spiel mit hohen Bildwiederholraten möglich, vor allem auch dank moderner Techniken wie DLSS-4-Technologie. Bei 4K sollte man sich bei grafisch anspruchsvollen Games dagegen mit maximal 60 Hertz oder bis zu 30 FPS abfinden. Besonders praktisch ist der multifunktionale USB4-Anschluss, der eine hohe Datenübertragungsrate von bis zu 40 Gbps ermöglicht.
Medion Erazer Recon P40
Beim Medion Erazer Recon P40 muss man ein bisschen vorsichtig sein. Für die gebotene Hardware ist der Preis nicht schlecht. Der Prozessor ist für Gaming ausreichend und die Grafikkarte ist für Full-HD und manchmal auch QHD geeignet. Dazu kommen gute Anschlussmöglichkeiten. Wer jedoch kabellos ins Internet möchte und Bluetoothgeräte nutzt und Wi-Fi sowie Bluetooth nicht erst via USB-Stick nachrüsten möchte, sollte einen Bogen um den Rechner machen. Zwar listen einige Händler »WLAN« in den Spezifikationen, Medion verzichtet jedoch bei diesem Modell auf eine Wi-Fi-Karte. Wer Wireless eh nicht traut, wird sich daran nicht stören. Alle anderen werfen lieber einen Blick auf unseren Preistipp.
Gigabyte Aorus Prime 5 AP551
Hat man etwas mehr Budget zur Verfügung, bekommt man mit dem Gigabyte Aorus Prime 5 AP551 einen grandiosen und zukunftssicheren Gaming-PC. Der Prozessor, ein Ryzen 7 9800X3D, ist beim starken Multitasking und professionellen Anwendungen der Intel-Konkurrenz unterlegen, holt mit seinem Gaming-Fokus aber mehr Leistung aus Spielen heraus. Zusammen mit der High-End-Grafikkarte RTX 5080 steht 4K-Gaming nichts im Weg.
Mit 2 Terabyte SSD-Speicher und 32 GB DDR5-RAM kommt man längere Zeit nicht an die Grenzen. Falls doch, lässt sich beides problemlos nachrüsten: Zwei freie M.2-Steckplätze, Platz für ein 2,5- bzw. 3,5-Zoll-Laufwerk und bis zu 256 GB RAM. Ein schneller USB-C-Anschluss mit mindestens 10 Gbps hätte dem Aorus Prime 5 AP551 zwar noch gut gestanden, aber immerhin sind zwei schnelle USB-A-Anschlüsse vorhanden.
Asus ROG G700
Der Asus ROG G700 macht einen guten Eindruck, muss sich in dieser Konfiguration beim Preis-Leistungs-Verhältnis aber anderen Modellen geschlagen geben, die stellenweise mit stärkeren Grafikkarten und bereits installiertem Wi-Fi 7 punkten können. Durch die Verwendung von Standardkomponenten lässt sich zwar auch der G700 ohne Probleme aufrüsten, allerdings nicht, wenn es um den Massenspeicher geht. Hier steht lediglich ein weiterer M.2-Steckplatz zur Verfügung. Auf dem Mainboard gibt es auch 4 SATA-Anschlüsse, im Gehäuse jedoch keine Unterbringungsmöglichkeit für 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke. Sofern es kein unschlagbares Sonderangebot gibt, würden wir eher zu einer unserer Empfehlungen greifen.
Lenovo Legion T7 34IAS10
Der Lenovo Legion T7 34IAS10 ist nicht ganz billig, aber insgesamt ein hervorragender Gaming-PC. Das liegt nicht nur am starken Intel Core Ultra 7 265KF-Prozessor mit Flüssigkühlung und der leistungsfähigen RTX 5080 als Grafikkarte. Vor allem punktet er mit seiner Erweiterbarkeit und Aufrüstmöglichkeit. Durch die Verwendung von Standardkomponenten muss man sich kaum einschränken. Speziell beim Massenspeicher lässt sich viel machen. Eine 1 TB umfassende M.2-SSD ist bereits verbaut, neben der sich drei weitere einstecken lassen. Zudem gibt es Unterbringungsmöglichkeiten für zwei 3,5-Zoll-Festplatten, die per Adapter auch 2,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen können. Einziger Wermutstropfen, neben der Wi-Fi-6E-Karte (die sich aber immerhin aufrüsten lässt), ist die begrenzte Anzahl an schnellen USB-Anschlüssen. Eine starke Alternative ist der Gigabyte Aorus Prime 5 AP551.
Acer Predator X POX-650
Der Acer Predator X POX-650 hat ein besonders kompaktes und innovatives Gehäuse. Es ist in Zonen unterteilt, die einen schnellen und leichten Zugriff auf die verbauten Komponenten ermöglichen. Sogar eine Headsethalterung ist integriert. Das Kühlkonzept mit CPU-AiO-Flüssigkühlung überzeugt gerade für einen Kompakt-PC. Die magnetisch befestigte Glasscheibe an der Vorderseite lässt sich entfernen, um den Airflow bei Bedarf zu verbessern. Die leistungsstarken Komponenten versprechen beste Gaming-Leistung. Im Jahr 2026 sollte man auf die bereits etwas ältere Hardware im Innern lieber verzichten und trotz des spannenden Gehäuses eine Alternative suchen.
Acer Predator Orion 3000 PO3-655
Für den Acer Predator Orion 3000 PO3-655 muss man keine Unsummen ausgeben und ist trotzdem gut gerüstet für volle Details in Full-HD-Auflösung. Der Prozessor hat genug Power fürs Gaming. Bei der Grafikkarte handelt es sich eher um ein Einsteigermodell der Vorgängergeneration, das aber trotzdem noch ausreichend Leistung hat. Aufrüsten ist nachträglich möglich, allerdings muss man sich am 500-Watt-Netzteil orientieren oder dieses durch ein potenteres Modell austauschen. Im Jahr 2026 gibt es aber bereits bessere Modelle mit aktuellerer Hardware.
Acer Nitro N20-101
Aufgrund der anhaltenden Speicherkrise im Jahr 2026 mag es logisch erscheinen, dass der Acer Nitro N20-101 nur mit 16 Gigabyte DDR4-RAM daherkommt. Und tatsächlich wird es im Preisbereich bis 1.000 Euro schwer, mehr Speicher oder sogar DDR5-Arbeitsspeicher zu finden. Langfristig kann es allerdings doch sehr viel Sinn machen, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, zum Beispiel mit einem Medion Erazer Recon oder den Einstiegsmodellen der Acer Predator Orion-3000-Reihe – sofern man darauf achtet, dass mindestens eine GeForce RTX 5060 verbaut ist. Vor allem unser Preistipp kann eine gute Alternative sein. Spielen kann man auf dem Acer Nitro N20 trotzdem ganz ordentlich, auch wenn die Leistungsreserven für zukünftige Spiele etwas knapp bemessen sind.
Medion Erazer Bandit P20 MD35462
Beim Medion Erazer Bandit P20 MD35462 bekommt man mit Intel Core Ultra 7 265F und einer GeForce RTX 5070 eine ordentliche Hardwarekonfiguration in einem kompakteren Gehäuse. Auch die SSD fällt nur halb so groß aus. Dadurch nimmt der Gaming-PC nicht so viel Platz ein, lässt sich allerdings auch etwas schwerer mit leistungsfähigeren Komponenten nachträglich aufrüsten. Besonders toll sind die schnellen USB-Anschlüsse mit zehn Gigabit pro Sekunde USB-C und zweimal fünf Gigabit pro Sekunde USB-A an der Front sowie einmal 20 Gigabit pro Sekunde USB-C und einmal fünf Gigabit pro Sekunde USB-A an der Rückseite. Leider macht Medion keine Angaben zum WLAN und ob es überhaupt vorhanden ist.
Acer Predator Orion 7000 PO7-660
Hat man das Geld, kann man mit dem Acer Predator Orion 7000 PO7-660 nicht viel falsch machen – vorausgesetzt, man sucht nicht das Optimum aus Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn obwohl allein die High-End-Grafikkarte RTX 5080 von Nvidia mindestens 1.000 Euro für sich vereinnahmt, bleibt der Acer Predator Orion 7000 vergleichsweise teuer. Wen das nicht stört, bekommt hier Gaming-Power pur, die alle aktuellen und künftigen Games der nächsten Jahre problemlos stemmen kann. Mit 32 GB DDR5-RAM und einer zwei Terabyte großen SSD ist genug Speicher an Bord. Mit Thunderbolt 4 und dreimal USB-A mit zehn Gigabit pro Sekunde auf der Rückseite stehen schnelle Verbindungsmöglichkeiten parat. Und Wi-Fi 7 ist auch dabei. Das Netzteil ist mit 1.200 Watt großzügig bemessen und ermöglicht zukünftige Aufrüstunternehmungen. Was will man mehr?
One Gaming PC IN1516
Der One Gaming PC IN1516 war aufgrund seines gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnisses bis Mai 2025 unser Vergleichssieger. Der Prozessor ist zwar nicht der leistungsstärkste, beim Gaming kommt es aber vor allem auf die Grafikkarte an, die mit einer RTX 4070 Super sehr potent ausfällt. Dank 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher und zwei Terabyte großer SSD ist man auch beim Speicher bestens aufgestellt. Mit modernen Anschlussmöglichkeiten und einer guten Aufrüstbarkeit wird man viele Jahre Freude mit diesem Gaming-PC haben. Aufgrund der neuen Grafikkartengeneration und der schlechten Verfügbarkeit wurde er vom Siegertreppchen verdrängt.
Medion Erazer Bandit P20 MD34770
Der Medion Erazer Bandit P20 hat ein sehr kompaktes Gehäuse, das zehn bis 20 Zentimeter kleiner ist als die meisten anderen Gaming-PCs in unserem Vergleich. Entsprechend hat man nicht ganz so viel Freiheiten für spätere Aufrüstprojekte und muss sich ein wenig einschränken. Dafür nimmt das Gehäuse nicht ganz so viel Platz weg und lässt sich außerdem ohne Werkzeug öffnen. Die Hardware ist für Gaming in Full-HD ausgelegt und kann überzeugen. Schade ist, dass es keine USB-A-Anschlüsse mit einer Geschwindigkeit von zehn Gigabit pro Sekunde gibt und Medion keine Angaben zu WLAN und Bluetooth macht.
Medion Erazer Engineer X10 MD35304
Gehobene Mittelklasse gibt es mit dem Medion Erazer Engineer X10 MD35304. Hier ist Spielen in 4K durchaus realisierbar, nur nicht immer. Speicherplatz und Arbeitsspeicher, der noch den DDR4-Standard aufweist, genügen. Nur die Auswahl der USB-Anschlüsse ist sowohl knapp als auch langsam.
So haben wir verglichen
Wir nehmen sowohl beliebte und häufig gekaufte Gaming-PCs als auch neue Modelle bekannter Hersteller in unseren Vergleich auf. Hierbei berücksichtigen wir aktuelle Hardware in verschiedenen Preisstufen.
Für die Auswertung vergleichen wir Benchmarkwerte der Hardware mit Testberichten und unserer eigenen Erfahrung. Außerdem bewerten wir die allgemeine Ausstattung der Gaming-PCs von den vorhandenen Anschlüssen hin zu Möglichkeiten zur Aufrüstung. Ferner fließt auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Auswahl unseres Favoriten eine Rolle.
Die wichtigsten Fragen
Welcher Gaming-PC ist der beste?
Der beste Gaming-PC für die meisten ist unserer Meinung nach derzeit der HP Omen 35L GT16-1472ng 35L. Dank moderner RTX-Grafikkarte und auf Gaming spezialisiertem Ryzen-X3D-Prozessor verfügt er über eine hohe Spieleleistung. Gleichzeitig kann er einfach aufgerüstet werden. Aber auch wenn der HP Omen 35L GT16 verdient auf dem Siegerpodest steht, finden sich bei unseren alternativen Empfehlungen weitere interessante Modelle.
Worauf muss ich bei einem Gaming-PC achten?
Ein Gaming-PC soll Spiele flüssig ausführen. Daher ist es am sinnvollsten, die Anforderungen der Spiele zu überprüfen, die man zocken möchte. Die verbaute Grafikkarte gibt am Ende vor, in welcher Auflösung und mit welcher Bildwiederholrate man die Games auf einem Monitor zocken kann.
Was kostet ein guter Gaming-PC?
Der Preis entscheidet nicht zuletzt auch darüber, wie lange man neue Spiele flüssig zocken kann. Ein günstiger PC für knapp über 1.000 Euro reicht heute aus, um ein Game mit hohen Grafikdetails in Full HD flüssig zocken zu können. In zwei, drei Jahren kann das schon ganz anders aussehen. Wem es reicht, dann vielleicht nur noch mit niedrigen oder mittleren Details spielen zu können, der spart Geld. Andernfalls sollte man lieber gleich etwas mehr ausgeben und kann dann länger mit einer Neuanschaffung warten, sofern man nicht aufrüsten möchte.
Welches Zubehör brauche ich für einen Gaming-PC?
Im Grunde reichen ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus vollkommen aus. Wer aber intensiv spielen möchte, der sollte sich nach spezialisierter Technik umsehen. Gaming-Monitore haben zum Beispiel sehr schnelle Reaktionszeiten, eine Gaming-Maus ist fast verzögerungsfrei und eine Gaming-Tastatur schaltet schnell und kommt mit speziellen Tastenbelegungen für Spieler daher. Hier lohnt sich also ein Blick, der aber auch vom eigenen Anspruch abhängt.
Wann brauche ich einen neuen Gaming-PC?
Spätestens wenn man sich ein neues Spiel kaufen möchte und dieses absolut nicht mehr funktioniert, wird es Zeit für einen neuen Gaming-PC. Wer sich für eines der hier empfohlenen Modelle entscheidet, wird aber mindestens drei Jahre lang problemlos zocken können. Für die höchsten Grafikeinstellungen reicht es zwar irgendwann nicht mehr, aber für ein flüssiges Spielerlebnis allemal.

















































