TestElektronik Computer-Zubehör Drucker & ScannerFarblaserdrucker-Test

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Farblaser­drucker Test: Farblaserdrucker Drucker & Scanner Foto: F.A.Z. Kaufkompass

Der beste Farblaser­drucker

Aktualisiert:
Letztes Update: 3. Februar 2026

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

6. Juni 2025

Wir haben drei weitere Farblaserdrucker getestet. Neuer Testsieger ist der Canon i-Sensys LPB633Cdw, der besonders überzeugend druckt. Eine weitere Empfehlung, auch für Arbeitsgruppen ohne hohes Druckvolumen, ist der HP Color LaserJet Pro 3202dw, während es der rasante Bruder HP Color LaserJet Pro 4202dw nicht ganz aufs Treppchen geschafft hat. Aufgrund ihrer schlechten Verfügbarkeit sind der frühere Testsieger HP Color LaserJet Pro M255dw sowie der HP Color LaserJet Pro M454dw jetzt unter „Außerdem getestet“ zu finden.

16. Februar 2024

Wir haben zwei weitere Duplex-Farblaserdrucker unter die Lupe genommen. Beide Drucker überzeugen, eine neue Empfehlung ist aber nur der überaus günstige Ricoh P C200W geworden, während wir den Kyocera Ecosys P5021cdw aus dem Test entfernt haben, da er nicht mehr erhältlich ist.

22. Juni 2023

Wir haben den Kyocera Ecosys PA2100cwx erneut geprüft. Die Probleme, die wir mit dem defekten, ersten Modell hatten (Druckfehler, Tonerprobleme, ungewöhnliche Druckpausen) sind beim neuen Testsample nicht zu beobachten. An unseren Empfehlungen änderte sich allerdings nichts.

24. Februar 2023

Wir haben zwei weitere Farblaserdrucker getestet und eine neue Empfehlung am Start: Der HP Color LaserJet Pro M454dw ist bestens gedacht für alle, die es beim Drucken besonders eilig haben.

4. Januar 2022

Wir haben den Test mit weiteren Informationen zu den Druckkosten beim Testsieger HP LaserJet Pro M255dw ergänzt.

26. Februar 2021

Wir haben vier neue Farblaserdrucker getestet. Der HP LaserJet Pro M255dw löst seinen Vorgänger HP Color LaserJet Pro M254dw als besten Drucker ab und der Brother HL-L8360CDW ersetzt den Oki C332dmw als Empfehung für hohes Druckaufkommen. Nicht mehr erhältliche Drucker wie unseren vormaligen Testsieger HP Color Laserjet Pro M254dw haben wir aus dem Test entfernt.

17. Dezember 2019

Wir hatten drei Neuzugängen in Gestalt des Canon i-Sensys LBP623Cdw, des Lexmark C3326 sowie des günstigen Oki C532dn, den wir trotz einiger Bedenken neu in unsere Empfehlungen aufgenommen haben.

26. Oktober 2018

Wir haben sechs neue Modelle getestet: Den Brother Hl L3230cdw, den HP Color Laserjet Pro M254dw, den Ricoh Spc260dnw, den Lexmark Cs417dn, den Kyocera Ecosys P5021cdw und den Oki C332dnw.

Dabei gab es einiges an frischem Wind: Der HP ist unser neuer Favorit, der Lexmark, der Kyocera und der Oki sind Empfehlungen.

Weitere Updates

Wenn Sie genug von eingetrockneten Tintenpatronen haben und mit höheren Anschaffungskosten leben können, dann ist ein Farblaserdrucker eine gute Idee. Die Kosten für Farbdrucke mit dem Laserdrucker sind mittlerweile deutlich gesunken. Der Textdruck kann bei Laserdruckern schon lange überzeugen, aber wie sieht es mit dem Farb- und Fotodruck aus?

Wir haben 18 aktuelle Farblaserdrucker getestet, 13 sind aktuell noch verfügbar. Die Preisspanne liegt zwischen rund 100 und 500 Euro. Im Test haben wir uns auf Modelle fürs Arbeitszimmer, Homeoffice und das kleine Büro beschränkt. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht

Testsieger

Canon i-Sensys LBP633Cdw

Der Testsieger sticht vor allem mit seiner hervorragenden Druckqualität, Ergonomie, und Vielseitigkeit hervor.
Test Farblaser­drucker: Canon i-SENSYS LBP633Cdw
  • Hervorragende Druckqualität
  • Direkt­druck von USB
  • Überzeugendes Bedienkonzept
  • Übersichtliches Display
  • Sehr vielseitig
  • Treiber könnte übersichtlicher sein
  • Hohe Seitenpreise
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papierkapazität (nicht erweiterbar)

Der beste Laserdrucker im Test ist vor allem aufgrund seiner hervorragenden Druckqualität der vielseitige Canon i-Sensys LPB 633Cdw. Ihm gelingt auf feinste Schrift in Farbe weitgehend einwandfrei, Linien sind sauber und Flächen homogen – und das bei lebendiger, originalgetreuer Farbwiedergabe. Wer allerdings auf der Suche nach einem besonders schnellen Farblaserdrucker ist oder häufiger große Mengen druckt, sollte sich aufgrund der relativ hohen Seitenpreise und der geringen Papierkapazität anderweitig umsehen.

Leicht & kompakt

HP Color LaserJet Pro 3202dw

Der HP gehört zu den kompakteren Laserdruckern im Test und überzeugt unter anderem mit arbeits­gruppen­freundlichen Konfigurationsmöglichkeiten.
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro 4202dw
  • Moderate Abmessungen und Stellfläche
  • Gute Druckqualität
  • Übersichtlicher Treiber
  • Umfangreich für Arbeitsgruppen konfigurierbar
  • Hohe Seitenpreise
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papierkapazität (nicht erweiterbar)
  • USB-Host auf der Rückseite

Die gute Druckleistung des vergleichsweise kompakten und leichten HP Color LaserJet Pro 3202dw reicht für die meisten Anwendungen locker aus, Schrift und Grafiken landen in überzeugender, Fotos schon in weniger überzeugender Qualität auf dem Papier. Der funktionsreiche und übersichtliche Treiber wird durch eine umfangreiche Weboberfläche ergänzt, die alle für Arbeitsgruppen erforderlichen Konfigurations- und Sicherheitseinstellungen ermöglicht. Auch das Drucktempo kann sich sehen lassen, gegen den Massendruck im Büro sprechen allerdings die recht hohen Seitenpreise und die beschränkte Kapazität von 251 Blatt.

Preistipp

Ricoh P C200W

Wer nur gelegentlich in sehr guter Qualität drucken und bei der Anschaffung sparen möchte, ist hier richtig.
Test Farblaser­drucker: Ricoh P C200W
  • Sehr günstig
  • Sehr gute Druckqualität
  • Kompakt
  • Unangenehm laut
  • Nicht der Schnellste
  • Hohe Seitenpreise
  • Nur Basisausstattung

Alles, was man an einem Einzelarbeitsplatz braucht, hat der sehr günstige Ricoh P C200W an Bord, mehr aber auch nicht. Der kompakte Duplex-Farblaserdrucker mit WLAN ist nicht der schnellste und im Verbrauch nicht der günstigste, liefert aber mehr als brauchbare Druckergebnisse ab und lässt sich dank eines zweizeiligen Monochromdisplays auch am Gerät noch gut bedienen. Sein größter Nachteil ist das unangenehme und sehr laute Betriebsgeräusch beim Drucken. Gelegenheitsnutzer dürfte das kaum abschrecken.

Für Vieldrucker

Brother HL-L8360CDW

Rasantes Tempo, hohe Kapazitäten und sehr günstigste Seitenpreise zeichen den Boliden für Vieldrucker aus.
Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDW
  • Hohes Druck­tempo
  • Niedrigste Druck­kosten im Test Farbe & Schwarz
  • Höchste Toner­reich­weiten im Test
  • Papier­kapazität bis zu 2.380 Blatt
  • Treiber mit Funktionen für Multi-User-Umgebungen
  • Teuer
  • Ausladend
  • Sehr schwer
  • Hoch gebaut
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe (Rot und Gelb)

Trotz seines unvermeidlich wuchtigen Auftretens empfehlen wir den Brother HL 8360CDW für das Büro mit erhöhtem Druckaufkommen. Seine Stärken liegen im hohen Drucktempo, seiner (optional) sehr hohen Papierkapazität, der hohen Reichweite der Toner sowie den niedrigsten Druckkosten im Test. Zudem bietet er zahlreiche Sicherheitsfeatures und Funktionen für Arbeitsgruppen, die ihn für den professionellen Einsatz empfehlen.

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Testsieger
Test Farblaser­drucker: Canon i-SENSYS LBP633Cdw
Canon i-Sensys LBP633Cdw
Leicht & kompakt
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro 4202dw
HP Color LaserJet Pro 3202dw
Preistipp
Test Farblaser­drucker: Ricoh P C200W
Ricoh P C200W
Für Vieldrucker
Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDW
Brother HL-L8360CDW
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Enterprise M554dn
HP Color LaserJet Enterprise M554dn
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro M454dw
HP Color LaserJet Pro M454dw
Farblaser­drucker Test: Hp Laserjet Pro M255dw
HP LaserJet Pro M255dw
Test  Farblaser­drucker: HP Color Laser 150nw
HP Color Laser 150nw
Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L3270CDW
Brother HL-L3270CDW
Test  Farb­laser­drucker: Brother HL-L3230CDW
Brother HL-L3230CDW
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro 4202dw
HP Color LaserJet Pro 4202dw
Test Farblaser­drucker: Kyocera Ecosys PA2100cwx
Kyocera Ecosys PA2100cwx
Test  Farb­laser­drucker: Lexmark C3326dw
Lexmark C3326dw
Testsieger
Canon i-Sensys LBP633Cdw
Test Farblaser­drucker: Canon i-SENSYS LBP633Cdw
  • Hervorragende Druckqualität
  • Direkt­druck von USB
  • Überzeugendes Bedienkonzept
  • Übersichtliches Display
  • Sehr vielseitig
  • Treiber könnte übersichtlicher sein
  • Hohe Seitenpreise
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papierkapazität (nicht erweiterbar)
Leicht & kompakt
HP Color LaserJet Pro 3202dw
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro 4202dw
  • Moderate Abmessungen und Stellfläche
  • Gute Druckqualität
  • Übersichtlicher Treiber
  • Umfangreich für Arbeitsgruppen konfigurierbar
  • Hohe Seitenpreise
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papierkapazität (nicht erweiterbar)
  • USB-Host auf der Rückseite
Preistipp
Ricoh P C200W
Test Farblaser­drucker: Ricoh P C200W
  • Sehr günstig
  • Sehr gute Druckqualität
  • Kompakt
  • Unangenehm laut
  • Nicht der Schnellste
  • Hohe Seitenpreise
  • Nur Basisausstattung
Für Vieldrucker
Brother HL-L8360CDW
Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDW
  • Hohes Druck­tempo
  • Niedrigste Druck­kosten im Test Farbe & Schwarz
  • Höchste Toner­reich­weiten im Test
  • Papier­kapazität bis zu 2.380 Blatt
  • Treiber mit Funktionen für Multi-User-Umgebungen
  • Teuer
  • Ausladend
  • Sehr schwer
  • Hoch gebaut
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe (Rot und Gelb)
HP Color LaserJet Enterprise M554dn
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Enterprise M554dn
  • Sehr schnell
  • Für mittlere Arbeitsgruppen
  • Umfangreiche Sicherheitsfunktionen
  • Kurze Aufwäremzeit
  • Niedrige Druckkosten
  • Navigation etwas träge
  • Sehr groß und schwer
  • Papier wird quer eingelegt
  • WLAN nur optional
  • Druckkosten für Massendruck zu hoch
HP Color LaserJet Pro M454dw
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro M454dw
  • Hervorragende Druck­qualität
  • Sehr gute Tonerreichweite
  • Direkt­druck von USB
  • Viel Stellfläche erforderlich
  • Fotodruck suboptimal
  • Könnte leiser sein
  • Host-USB auf Rückseite
HP LaserJet Pro M255dw
Farblaser­drucker Test: Hp Laserjet Pro M255dw
  • Sehr gute Druck­qualität
  • Benötigt wenig Stell­fläche
  • Eingängiges Touch­screen-Bedienmenü
  • Direkt­druck von USB
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
HP Color Laser 150nw
Test  Farblaser­drucker: HP Color Laser 150nw
  • Sehr kompakt
  • Hervorragende Druck­qualität in Farbe und Schwarz
  • Sehr kontrastreich / hoher Farbauftrag
  • Kein Duplex­druck
  • Enorm hohe Druck­kosten
  • Kassette ragt aus Gehäuse
  • Sehr geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Sehr geringe Toner-Reichweite
Brother HL-L3270CDW
Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L3270CDW
  • Vergleichsweise leise
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Ausladend
  • Schwer
  • Hakeliger Einzel­blatt­einzug
Brother HL-L3230CDW
Test  Farb­laser­drucker: Brother HL-L3230CDW
  • Vergleichsweise leise
  • Druckqualität Farbe nur mittelmäßig
  • Sehr langsam
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Langsam
  • Lange Aufwärmzeit
HP Color LaserJet Pro 4202dw
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro 4202dw
  • Sehr schneller Druck
  • Sehr hohe Papierkapazität mit Extra-Kassette
  • Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten
  • Verfehltes Bedienkonzept
  • Display zu klein und träge
Kyocera Ecosys PA2100cwx
Test Farblaser­drucker: Kyocera Ecosys PA2100cwx
  • Sehr gute Druckqualität
  • Moderate Druckkosten
  • Tempo & Qualität beim Fotodruck hervorragend für Laser
  • Sicherheitsfunktionen für Multiuser-Umgebungen
  • Eco- und Leise-Modus vorhanden
  • Probleme mit feinster Schrift bei bestimmten Farben
  • Sehr hoch und schwer
Lexmark C3326dw
Test  Farb­laser­drucker: Lexmark C3326dw
  • Hoher Kontrast
  • Kleine Stellfläche und recht flach
  • Hohes Drucktempo
  • Randlosdruck (mit Einschränkungen)
  • Druckte Misch­farben im ersten Anlauf nicht sauber (vertikaler Versatz)
  • Unangenehmes Betriebs­geräusch
  • Wenige Folientasten
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
Tempo 10 Seiten Text S/W aus Standby
13 Seiten/Minute
17 Seiten/Minute
14 Seiten/Minute
13,3 Seiten/Minute
23 Seiten/Minute
18 Seiten/Minute
13,3 Seiten/Minute
13,3 Seiten/Minute
13,3 Seiten/Minute
7 Seiten/Minute
25 Seiten/Minute
14 Seiten/Minute
14 Seiten/Minute
Seiten pro Minute lt. Hersteller
21 ipm
25 ipm
24 ipm
31 ipm
33 ipm
27 ipm
21 ipm
18 ipm
24 ipm
18 ipm
35 ipm
21 ipm
24 ipm
Tempo Duplex 50 Seiten Text S/W aus Standby
12 Seiten pro Minute
14 Seiten pro Minute
12 Seiten/Minute
Nicht gemessen
30,3 Seiten/Minute
Nicht gemessen
Nicht gemessen
Nicht gemessen
Nicht gemessen
Nicht gemessen
27 Seiten/Minute
Nicht gemessen
Nicht gemessen
Duplexdruck
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
nein
ja
ja
ja
ja
ja
Auflösung
1.200 x 1.200 dpi
600 x 600 dpi
2.400 x 600 dpi
2.400 x 600 dpi
1.200 x 1.200 dpi
600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
600 x 600 dpi
2.400 x 600 dpi
Bis zu 2.400 x 600 dpi
600 x 600 dpi
1.200 x 1.200 dpi
600 x 600 dpi
Papierkapazität Lieferumfang
251 Blatt
251 Blatt
250 Blatt
250 Blatt
650 Blatt
250 Blatt
250 Blatt
150 Blatt
250 Blatt
250 Blatt
300 Blatt
250 Blatt
250 Blatt
Papierkapazität max.
251 Blatt
251 Blatt
250 Blatt
2.380 Blatt
1.200 Blatt
850 Blatt
250 Blatt
150 Blatt
250 Blatt
250 Blatt
850 Blatt mit optionaler Kassette
550 Blatt (einschl. Optionen)
250 Blatt
Mehrzweck- / Einzelblatteinzug
1 BLatt
1 Blatt
ja
50 Blatt
100 Blatt
ja
ja
nein
ja
ja
50 Blatt
ja
ja
Kommunikation
LAN, WLAN, USB, Wi-Wi Direct, USB-Host
LAN, WLAN, USB, Wi-Wi Direct, Bluetooth, USB-Host
LAN, WLAN, USB, USB-Host
LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi Direct, NFC
LAN, WLAN, USB, USB-Host
LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Fi Direct
LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi Direct
LAN, WLAN, USB, Wi-Fi Direct
LAN, WLAN, USB, Wi-Wi Direct, NFC
LAN, WLAN, USB, Wi-Fi Direct
LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi Direct, Bluetooth
LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Fi Direct
LAN, WLAN, USB, Wi-Fi Direct
Druckkosten ISO Farbseite
19,3 Cent
18,8 Cent
17,6 Cent
12,8 Cent
14,5 Cent
17,3 Cent
18,6 Cent
23,1 Cent
17,3 Cent
17,0 Cent
15,4 Cent
16,9 Cent
17,5 Cent
Druckkosten ISO-Textseite SW
3,3 Cent
3,5 Cent
3,2 Cent
1,5 Cent
2,2 Cent
2,8 Cent
3,7 Cent
4,1 Cent
3,3 Cent
3,2 Cent
2,5 Cent
2,7 Cent
3,6 Cent
Lautstärke/Druck
52 dB
keine Angabe
keine Angabe
49 dB
51 dB
48 dB
keine Angabe
keine Angabe
47 dB
45 dB
51 dB
keine Angabe
51 dB
Abmessungen (B x T x H)
43 x 41,8 x 28,7 cm
39 x 41,9 x 25,4 cm
41,2 x 39,5 x 24,4 cm
44,1 x 48,6 x 31,3 cm
45,8 x 47,9 x 40 cm
41,2 x 46,9 x 29,5 cm
39,2 x 41,9 x 24,8 cm
38,2 x 30,9 x 21,2 cm
43,9 x 46,1 x 25,2 cm
41 x 25,2 x 46,1 cm
42,1 x 42,7 x 28,8 cm
41 x 41 32,9 cm
41,1 x 39,4 x 24,4
Mindeststellfläche
1.797 cm²
1.634 cm²
1.627 cm²
2.143 cm²
2.194 cm²
1.932 cm²
1.643 cm²
1.180 cm²
2.024 cm²
1.890 cm²
1.798 cm²
1.681 cm²
1.797 cm²
Gewicht
16,1 kg
13,8 kg
16,1 kg
21,9 kg
27,5 kg
18,9 kg
14,8 kg
10 kg
18,3 kg
18 kg
16,3 kg
21 kg
16,1 kg

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Alle Infos zum Thema

Bunt auf Weiß: Farblaserdrucker im Test

Für den reinen Textdruck und teilweise auch für farbige Grafiken sind Laserdrucker der Tintenstrahlkonkurrenz immer noch überlegen: Sie drucken nicht nur schneller, sondern auch schärfer und zumindest bei hohem Druckaufkommen in der Regel auch günstiger. Es ist dennoch erstaunlich, wie nahe aktuelle Tintentrahldrucker im Jahre 2025 der Textqualität eines Laserdruckers inzwischen kommen. Unterschiede sind oft nur noch mit der Lupe feststellbar.

Beim Farbdruck lag der Tintenstrahlerdrucker dagegen früher deutlich vorn, was unter anderem auch an den Anschaffungskosten lag. Mittlerweile sind aber auch Farblaserdrucker mit ihren raumgreifenden vier Toner-Trommeln deutlich erschwinglicher und zudem kompakter geworden, sodass sie fürs Arbeitszimmer, das Homeoffice oder das kleine Büro eine Überlegung wert sind. Auch die Druckkosten für farbige Prints sind bei Farblaserdruckern nicht mehr unbedingt höher als bei Tintenstrahldruckern.

Wegen der immerhin vier Tonerkartuschen, die irgendwo im Gehäuse untergebracht werden müssen, sind die meisten Farblaser nicht gerade als kompakt zu bezeichnen und daher auch nur bedingt in Wohnräumen sinnvoll einsetzbar. Zudem kann im Druckbetrieb durchaus eine unangenehme Lautstärke erreicht werden. Im kleinen Büro oder im Homeoffice sieht das schon anders aus.

Größter Vorteil von Farblaser­drucker: Es trocknet keine Tinte ein

Im Alltag haben Laserdrucker einen großen Vorteil gegenüber Tintenstrahlern: Da der Laserdrucker weder mit flüssiger Tinte noch mit Düsen arbeitet, kann bei ihnen auch nichts eintrocknen oder verstopfen. Es gibt auch keine Tintenauffangbehälter, die nach einer Weile ausgetauscht werden müssen. Vor allem bei geringerem Druckaufkommen und bei mehrtägigen oder gar wochenlangen Druckpausen erhöht sich bei Tintenstrahlern die Gefahr verstopfter Düsen. Das Resultat: Wer nur gelegentlich druckt, muss sich oft mit eingetrockneten Tintenpatronen und Druckerdüsen herumschlagen.

Während sich ein Laserdrucker auch nach langer Nichtbenutzung nur aufheizen muss – was aus dem Standby nur wenige bis maximal zehn Sekunden dauert – muss ein Tintenstrahldrucker nach längeren Druckpausen erstmal aufwändig die Düsen durchspülen. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch teure Tinte. Bei manchen Tintenstrahl-Kollegen werden diese Wartungsvorgänge gar so oft ausgeführt, dass man auf die Idee kommen könnte, dass es hier vornehmlich darum geht, den Nutzer früher zum Nachkaufen zu zwingen. Mit den teuren Originaltinten machen die Hersteller Kasse und können die eigentlichen Drucker so subventionieren und sogar unter dem Herstellungspreis anbieten.

Fotodruck mit dem Farblaserdrucker?

Dennoch haben Tintenstrahldrucker für einen ganz bestimmten Zweck nach wie vor ihre Berechtigung: Den hochwertigen Fotodruck auf entsprechend beschichtetem Hoch- oder Seidenglanzfotopapier. Denn beim Fotodruck können selbst die besten Farblaserdrucker nach wie vor nicht ansatzweise mit guten Tintenstrahldruckern mithalten.

So wird man niemals die Farbbrillanz eines Tintenstrahldruckers erreichen, auch nicht auf beschichtetem Fotopapier, das zudem bei einigen Laserdruckern sehr gebogen ausgegeben wird. Das liegt daran, dass viele Laserdrucker zwar solche Medien im Treiber zulassen, die Temperatur zum Fixieren aber leider nicht entsprechend angepasst wird.

Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Druckverfahren: Beim Tintenstrahldrucker werden feinste Tintentröpfchen auf das Papier gebracht. Diese Tröpfchen ziehen leicht ins Papier ein – auch in die Hochglanzbeschichtung von Glossy-Medien. Die Papieroberfläche behält dabei ihre Struktur bei, auch nach dem Druck erscheint das Foto entsprechend glänzend oder seidenmatt.

Für den Foto­druck sind Tinten­strahl­drucker viel besser

Beim Laserdruck wird das Tonerpulver dagegen auf das Papier aufgetragen und dann thermisch fixiert. Es bleibt an der Oberfläche und dringt nicht ins Papier ein. Die glänzende Oberfläche des Fotopapiers wird dadurch vom Toner abgedeckt und der Glanz geht weitgehend verloren. Die Bildoberfläche wird also an den bedruckten Stellen wesentlich vom Toner und nicht vom mehr oder weniger glänzenden Papier bestimmt. Oft sind die feinen Pulverstrukturen vom aufgetragenen Toner zu erkennen.

Während man bei Tintenstrahldruckern mit gutem Fotopapier noch einiges an Qualität herausholen kann, macht das bei Farblasern wenig Sinn. Im Gegensatz zum Druck mit Tinte hat spezielles Fotopapier beim Laserdruck keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem üblichen Normalpapier, wenn man mal von der besseren Haptik und schöneren Oberfläche schwererer Papiere absieht. Deshalb spielt Fotopapier bei Laserdruckern keine nennenswerte Rolle.

Wenn das Drucken von Fotos für Sie entscheidend ist, lesen Sie also am besten unseren Test zum besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker oder zum besten Fotodrucker.

Unser Favorit

Testsieger

Canon i-Sensys LBP633Cdw

Der Testsieger sticht vor allem mit seiner hervorragenden Druckqualität, Ergonomie, und Vielseitigkeit hervor.
Test Farblaser­drucker: Canon i-SENSYS LBP633Cdw
  • Hervorragende Druckqualität
  • Direkt­druck von USB
  • Überzeugendes Bedienkonzept
  • Übersichtliches Display
  • Sehr vielseitig
  • Treiber könnte übersichtlicher sein
  • Hohe Seitenpreise
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papierkapazität (nicht erweiterbar)

Der beste Farblaserdrucker ist für uns der Canon i-Sensys LPB633Cdw. Er ist nicht der Schnellste, bietet nicht die niedrigsten Seitenpreise und könnte leiser sein, stellt aber aufgrund seiner hervorragenden Druckqualität, Vielseitigkeit und des gelungenen Bedienkonzepts für uns das beste Gesamtpaket für Arbeitszimmer oder das Homeoffice dar.

Mit einem Gewicht von 16,1 Kilogramm und einer Mindeststellfläche von rund 1.800 Quadratzentimeter gehört der zum Testzeitpunkt ab 220 Euro erhältliche Canon i-Sensys LPB633Cdw noch zu den kompakteren und leichteren Duplex-Farblaserdruckern im Test. Das Gehäuse besteht aus weißem Kunststoff, die Oberseite ist in mattschwarz gehalten und empfänglich für Fingerabdrücke. Bei einigen Spaltmaßen gibt es kleinere Abweichungen.

Oben rechts befindet sich die aus dem Gehäuse herausragende Bedieneinheit mit einem dank großer Schrift gut ablesbaren, vierzeiligen Monochrom-LCD, das ergonomisch schräg aufgestellt ist und sich perfekt ablesen lässt, wenn der Drucker in Arbeitshöhe auf einem Tisch steht. Der Preis für die große Schrift sind allerdings teilweise etwas kryptische Abkürzungen in den Menüs, die ansonsten Canon-typisch sehr logisch und benutzerfreundlich aufgebaut sind.

1 von 11
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Der Canon i-Sensys LPB633Cdw …
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
… hat eine Stellfläche von knapp 1.800 cm².
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Die Wartungsklappe in geschlossenem …
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
… und geöffnetem Zustand.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Papierkassette für 250 Blatt.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Der Einzelblatteinzug für Spezialmedien.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Strom.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
USB & Ethernet.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Bedieneinheit mit Display.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
USB-Host-Port.
Farblaser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp633cdw
Papierausgabe.

Unter dem Display befinden sich zahlreiche dedizierte Tasten inklusive Steuerkreuz und Zehnertastatur, die die Bedienung am Gerät selbst im Zusammenspiel mit dem Display deutlich erleichtern. Praktisch ist zum Beispiel die Taste, mit der sich der Drucker vorzeitig in den Standby-Modus versetzen lässt.

Der i-Sensys LPB633Cdw kann direkt vom USB-Stick drucken. Der entsprechende Port befindet sich oben links unter einer nicht arretierbaren Klappe. Anschluss findet der Laserprinter über LAN, WLAN, USB und Wi-Wi Direct mit Kompatibilität zu Airprint, Mopria und dem Andoid-Druckdienst-Plugin. Die Ports für Ethernet, USB und der Stromanschluss befinden sich wie üblich hinten, wo auch die Wartungsklappe anzutreffen ist. Treiber gibt es für Windows, MacOS und auch einige Linux-Distributionen.

Papier wird über eine 250 Blatt Standardpapier fassende Kassette zugeführt, zusätzlich gibt es an der Frontseite eine Einzelblattzuführung für Spezialmedien, sodass sich eine maximale Kapazität von schmalen 251 Blatt ergibt. Das ist für ein regelmäßig hohes Druckvolumen zu wenig. Eine Erweiterungsmöglichkeit gibt es nicht. Dazu passt die Kapazität der Face-Down-Papierablage von 100 Blatt. Der Canon verarbeitet Medien mit einer Grammatur von bis zu 200 g/m².

Die Toner der Serie 067H reichen für 3.130 Seiten ISO-Text und 2.350 ISO-Farbseiten. Der Druckerchannel errechnet auf für uns nachvollziehbare Weise Seitenpreise (A4) von 19,3 (Farbe) und 3,3 (schwarz-weiß) Cent, die Stiftung Warentest kommt auf 8,5 und zwei Cent und bezieht sich dabei auf die »größten Patronen«. Größere als die 067H-Serie bietet Canon aber nicht an. Im Lieferumfang enthalten sind die kleineren Patronen 067, die nur für 910 Seiten Text und 680 Seiten in Farbe ausreichen. Wir arbeiten wie immer mit den Werten vom Druckerchannel.

Im Ergebnis gehören die Farb-Seitenpreise zu den höheren im Testfeld bei einem Durchschnittspreis von etwa 0,17 Euro, während die Kosten für eine schwarz-weiße Textseite im oberen Mittelfeld liegen. Auch dieser Aspekt spricht gegen ein dauerhaft rohes Druckvolumen.

Die wichtigste Eigenschaft eines Farblaserdruckers ist die Druckqualität, und die des Canon LBP633Cdw gehört zu den besten im Test. Text gelingt auch bei Betrachtung durch eine Lupe absolut sauber und kontraststark. Feinste Schrift in Farbe gibt er gut lesbar aus, Ausnahmen sind wie bei nahezu allen bisher getesteten Konkurrenten Hellgrün und insbesondere Gelb, das auf weißem Papier kaum noch lesbar ist. Farbige und neutralgraue Flächen gelingen homogen und farbgetreu. Auch feinste Linien werden ohne Lücken zu Papier gebracht.

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Farblaser­drucker Test: Canon Lbp633cdw Testdruck
Testdruck Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Canon Lbp633cdw Foto
Foto Canon i-Sensys LBP633Cdw.

Für Laserdrucker-Verhältnisse verdient sogar das auf beschichtetem Laserdrucker-Fotopapier ausgedruckte, nicht randlose DIN-A4-Testbild ein großes Lob. Zwar wird Grau mit einem leichten Blaustich wiedergegeben, insgesamt hat man es aber mit einer erstaunlich korrekten Farbwiedergabe zu tun, die sogar halbwegs natürliche Hauttöne produziert. Tintenstrahldrucker schaffen ein schwärzeres Schwarz, gleichwohl ist der Kontrastumfang in Ordnung und die Durchzeichnung bleibt auch in dunkleren Bildbereichen erhalten. Weitgehend ohne Stufen beziehungsweise Farbabrisse präsentieren sich Farb- und Grauverlauf.

Wie schon angedeutet, gehört der LBP633dw mit einem angegebenen Drucktempo von 21 Seiten pro Minute im Simplex- und rund 13 im Duplex-Betrieb nicht unbedingt zu den schnellsten Druckern im Test. Befindet er sich im Standby, dauert es knapp zwölf Sekunden, bis das erste Blatt in der Papierablage landet. Für zehn Seiten Text aus dem Standby haben wir 13 Seiten pro Sekunde gemessen, für 50 Seiten im Duplex-Modus zwölf Seiten pro Sekunde.

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Farblaser­drucker Test: Screenshots Treiber Canon Lbp633dw
Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Screenshots Treiber Canon Lbp633dw
Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Screenshots Treiber Canon Lbp633dw
Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Screenshots Treiber Canon Lbp633dw
Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Screenshots Treiber Canon Lbp633dw
Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Screenshots Treiber Canon Lbp633dw
Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Canon Lbp633cdw
WebUI Treiber Canon i-Sensys LBP633Cdw.

Der Treiber wirkt etwas altbacken und könnte übersichtlicher sein, bietet andererseits aber alle Konfigurationsmöglichkeiten, die man abseits von sehr speziellen Einsatzszenarien im Alltag benötigt. Das Webinterface präsentiert sich hingegen im Vergleich etwa zu dem des HP Color LaserJet Pro 3202dw, der auf Arbeitsgruppen ausgelegt ist, arm an Optionen. Einzelheiten können den Screenshots entnommen werden. Da der Canon alle gängigen Druckersprachen beherrscht, Treiber für die verbreiteten Betriebssysteme vorhanden sind und Kompatibilität zu den mobilen Apps besteht, ist er universell einsetzbar.

Canon i-Sensys LBP633Cdw im Testspiegel

Die Stiftung Warentest bezeichnet den Canon i-Sensys LBP633Cdw als besten monofunktionalen Farblaserdrucker, der bisher getestet wurde und lobt insbesondere die Druckqualität (1,8) sowie die Vielseitigkeit (2,4). Kritisiert werden das etwas langsame Drucktempo und die hohen Tonerkosten. In Sachen Handhabung vergibt die Stiftung nur ein Befriedigend (2,7), was sich mit unseren Erfahrungen nicht deckt.

Weitere Empfehlungen

Der Canon i-Sensys LBP633Cdw ist der beste Farblaserdrucker, wenn es vor allem auf Druckqualität, Vielseitigkeit und eine einfache Bedienung ankommt. Wer Wert auf mehr Tempo, mehr Optionen für Arbeitsgruppen, geringere Tonerkosten oder einen noch günstigeren Anschaffungspreis legt, wird bei unseren Alternativen fündig.

Leicht & kompakt

HP Color LaserJet Pro 3202dw

Der HP gehört zu den kompakteren Laserdruckern im Test und überzeugt unter anderem mit arbeits­gruppen­freundlichen Konfigurationsmöglichkeiten.
Test Farblaser­drucker: HP Color LaserJet Pro 4202dw
  • Moderate Abmessungen und Stellfläche
  • Gute Druckqualität
  • Übersichtlicher Treiber
  • Umfangreich für Arbeitsgruppen konfigurierbar
  • Hohe Seitenpreise
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papierkapazität (nicht erweiterbar)
  • USB-Host auf der Rückseite

Den insgesamt gelungenen und zum Testzeitpunkt rund 200 Euro günstigen HP Color LaserJet Pro 3202dw bewirbt der Hersteller mit seiner besonderen Eignung für Arbeitsgruppen, was wir einerseits bestätigen können, andererseits nicht. Dazu später mehr.

Mit einem Gewicht von nur 13,8 Kilogramm und seiner relativ kleinen Mindeststellfläche gehört der HP-Farblaserdrucker zu den leichtesten und kompaktesten Kandidaten im Test. Das angenehm flache Gehäuse besteht überwiegend aus weißem Kunststoff und macht einen soliden, wenn auch nicht immer perfekt verarbeiteten Eindruck. An der Oberseite befindet sich die in blau gehaltene Papierablage für maximal 100 Blatt Normalpapier, in der die Ausdrucke mit dem Gesicht nach unten landen.

An der Oberseite befindet sich rechts ein ergonomisch angeschrägtes, sehr blickwinkelstabiles Monochromdisplay mit großen Symbolen, darunter drei Tasten mit gutem Feedback für Abbrechen, Zurück und Home sowie ein Steuerkreuz mit OK-Taste in der Mitte. Die Navigation durch die Menüs ist zwar nicht ganz so einfach und intuitiv wie bei unserem Testsieger, hat uns aber nach kurzer Eingewöhnung keinerlei Probleme bereitet.

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Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Mit gut 14 Kilo und 1.600 cm² Mindeststellfläche …
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
… gehört der HP 3202dw zu den kompakteren Farblaserduckern.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Die offene Wartungsklappe.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Hinter der vorderen Abdeckung verbrigt sich der Toner.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Rückansicht.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Papierausgabe für 100 Blatt.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Display, dedizierte Tasten, Steuerkreuz.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro 3202dw
Einzelblatteinzug.

Der LaserJet 3202dw verfügt zwar über einen USB-Host, dieser befindet sich jedoch ergonomisch ungünstig an der Rückseite. Mit dem Computer und dem Netz hält er Verbindung über LAN, WLAN, USB, Wifi Direct sowie Bluetooth. Kompatibilität mit Airprint und Co. ist gegeben. Zudem werden MacOS, Windows und einige Linux-Systeme unterstützt.

Der erste Aspekt, der zumindest gegen den Einsatz in Arbeitsgruppen mit höherem Druckvolumen spricht, ist die geringe Papierkapazität von 251 Blatt bei gleichzeitiger Bestückung der Papierkassette und des darüber befindlichen Einzelblatteinzugs. Eine Erweiterungsmöglichkeit sieht HP nicht vor. Mit den Tonerkartuschen 219X schafft der Farblaserdrucker 3.200 Seiten ISO-Text sowie 2.500 Standard-Farbseiten. Die mitgelieferten Kartuschen reichen nur für 600 beziehungsweise 500 Seiten. Laut Druckerchannel ergeben sich mit den größeren Kartuschen Seitenpreise von 18,8 (Farbe) und 3,5 (schwarz-weiß) – für den Massendruck ist das deutlich zu teuer, sodass nur Arbeitsgruppen mit geringem Druckvolumen übrig bleiben.

In Sachen Druckqualität muss sich der 3202dw nicht verstecken, kommt allerdings nicht ganz an unseren Testsieger heran. Während Schwarz-weiß-Text wie bei den allermeisten Konkurrenten perfekt ausfällt, ist die Lesbarkeit feinster Schrift in Farbe auch außerhalb von Hellgrün und Gelb im Vergleich etwas beeinträchtigt. Die Farben des Canon-Testsiegers liegen etwas näher an dem, was der kalibrierte Bildschirm zeigt. Druckt man statt im Normal- im Premium-Modus, ist die Lesbarkeit feinster Schrift zwar verbessert, dafür leiden im Normalmodus graue, homogene Flächen unter dezenten Streifen und einem prominenten Blaustich – liegt hier ein Treiberproblem vor? Fotos auf beschichteten Laserdrucker-Fotopapier sind insgesamt in Ordnung, leiden aber unter Streifenbildung, Artefakten, unnatürlichen Haupttönen und abgesoffenen Tiefen.

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Farblaser­drucker Test: Hpdw Testdruck
Testdruck HP Color LaserJet Pro 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Hpdw Foto
Foto HP Color LaserJet Pro 3202dw.

Sehen lassen kann sich gerade für die kompakten Abmessungen das Drucktempo, das der Hersteller mit 25 Seiten pro Minute im Simplex- und 15 Seiten pro Minute im Duplex-Modus angibt. Aus dem Standby dauert es knapp 13 Sekunden, bis man das erste Blatt entnehmen kann. Für zehn Seiten aus dem Standby haben wir im Simplex-Modus 17 Seiten pro Sekunde gemessen und für 50 Seiten im Duplex-Modus 14 Seiten pro Sekunde.

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Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.
Farblaser­drucker Test: Treiber Webui Hpdw
Treiber/WebUI HP 3202dw.

Der Treiber präsentiert sich modern, übersichtlich und funktionsreich. Warum der HP LaserJet 3202dw sich besonders für Arbeitsgruppen eignen soll, sieht man, sobald man das Webinterface öffnet und sich Admin-Rechte verschafft. Hier gibt es zahlreiche kleinteilige Konfigurationsmöglichkeiten und Sicherheitseinstellungen, die den Ansprüche der meisten Systemadministratoren genügen sollten. Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die exemplarischen Screenshots über diesem Absatz (identischer Treiber und identisches WebUI des HP Color LaserJet Pro 4202dw).

Preistipp

Ricoh P C200W

Wer nur gelegentlich in sehr guter Qualität drucken und bei der Anschaffung sparen möchte, ist hier richtig.
Test Farblaser­drucker: Ricoh P C200W
  • Sehr günstig
  • Sehr gute Druckqualität
  • Kompakt
  • Unangenehm laut
  • Nicht der Schnellste
  • Hohe Seitenpreise
  • Nur Basisausstattung

Die größte Stärke des kompakten und mit rund 16 kg vergleichsweise leichten Farblaserdruckers P C200W von Ricoh ist sein sehr günstiger Preis von 150 Euro (Testzeitpunkt). Weniger kostete Anfang 2024 kein anderer Drucker in unserem Testfeld. Für unseren besser ausgestatteten Testsieger musste man zu diesem Zeitpunkt rund 90 Euro mehr auf den Tisch legen. Die Eckdaten entsprechen dem Standard: Duplex ist vorhanden, auf 250 Blatt beläuft sich die maximale, nicht erweiterbare Papierkapazität, während die Papierablage bereits nach 100 Seiten voll ist. Zur Verarbeitung dicker Medien mit bis zu 200g/m² gibt es einen Einzelblatteinzug.

Bei unserem Drucktest mit zehn Seiten Standardtext aus dem Standby entfällt immer ein erheblicher Teil der gemessenen Zeit auf den Aufwärmvorgang. Der Rico schafft hier wie einige andere Kandidaten auch gut 13 Seiten pro Minute. Die vom Hersteller angegebene Druckgeschwindigkeit von 24 ipm (Image per Minute) rangiert im unteren Mittelfeld. Für Vieldrucker eignet sich der Ricoh aufgrund seiner hohen Seitenpreise von 17,6 Cent (Farbe) und 3,2 Cent nicht. Was man sich sicher auch nicht längere Zeit anhören möchte, ist die auffallend laute und penetrante Geräuschkulisse während des Druckvorgangs.

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Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
Der günstige Ricoh P C200W in der Frontalansicht.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
250 Blatt Normalpapier passen in die Papierkassette.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
Die Klappe an der Frontseite gewährt Zugang …
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
… zu den Tonern.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
Die hintere Klappe dient Wartungsarbeiten und der Beseitigung von Papierstaus.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
Eine weitere, seitliche Wartungsklappe.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
USB 2.0 Typ B und Ethernet.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
Die Papierablage für max. 150 Blatt Papier.
Farblaser­drucker Test: Ricoh P C200w
Das beleuchtete Display war bei unserem Testsample beschädigt, aber ablesbar.

Keinen Anlass zur Klage bietet die einwandfreie Druckqualität bei farbigen Grafiken und Texten. Auch feinste Schrift in Farbe bleibt unter der Lupe lesbar – mit dem üblichen Totalausfall bei Gelb auf Weiß. Fein gestrichelte Linien bleiben als solche erkennbar. Graue Flächen werden gleichmäßig und völlig homogen gedruckt. Abgesehen davon, dass der Laserdrucker, der wie üblich keinen Randlosdruck beherrscht, unser Testbild links abgeschnitten hat (was an den Einstellungen gelegen haben mag), kann sich die Foto-Druckqualität für Laserdrucker-Verhältnisse wirklich sehen lassen. Die Farben wirken natürlich, Farb- und Grauverlauf weisen keine groben Abstufungen auf. Einziger Kritikpunkt ist die schwere Unterscheidbarkeit der beiden dunkelsten Schwarztöne, was dafür sorgt, dass der Kirchturm auf unserem Nachtfoto fast mit dem Hintergrund verschmilzt.

Anschluss findet der günstige Printer über LAN, WLAN und USB, Drucken vom USB-Stick ist mangels passendem Port nicht möglich. Bedient wird der P C200W am Gerät selbst mit sechs brauchbaren Folientasten. Darüber befindet sich ein gut ablesbares, bei unserem Testgerät aber beschädigtes, zweizeiliges und beleuchtetes LC-Display thront. Mehr als die Basisausstattung, die man für gelegentliches Drucken am Einzelarbeitsplatz braucht, ist nicht an Bord. Mit PCL5, PCL6, PostScript 3 (Emulation) und PCL6 (Emulation) beherrscht der Laserprinter die wichtigsten Druckersprachen, sodass auch aus Drittherstellerprogrammen heraus gedruckt werden kann.

Für Vieldrucker

Brother HL-L8360CDW

Rasantes Tempo, hohe Kapazitäten und sehr günstigste Seitenpreise zeichen den Boliden für Vieldrucker aus.
Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDW
  • Hohes Druck­tempo
  • Niedrigste Druck­kosten im Test Farbe & Schwarz
  • Höchste Toner­reich­weiten im Test
  • Papier­kapazität bis zu 2.380 Blatt
  • Treiber mit Funktionen für Multi-User-Umgebungen
  • Teuer
  • Ausladend
  • Sehr schwer
  • Hoch gebaut
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe (Rot und Gelb)

Der wuchtige, schwere und hoch gebaute Brother HL-L8360CDW ist eindeutig ein Fall für den Druckerraum oder das größere Büro mit hohem Druckaufkommen. Dementsprechend sind auch fortgeschrittenere Konfigurationsmöglichkeiten mit Rechteverwaltung und Sicherheitsfunktionen für Multi-User-Umgebungen an Bord. Die Einrichtung ging uns zügig von der Hand. Die Anschlussausstattung lässt mit LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi Direct und NFC nichts zu wünschen übrig.

Wer sehr oft und sehr viel druckt, freut sich über die höchste Papierkapazität im Test von nicht weniger als 2.380 Blatt, die allerdings nur mit einer optional erhältlichen Zusatzkassetten für 2.080 Blatt und gemeinsam mit dem Mehrzweckeinzug erreicht werden, der allein bis zu 50 Blatt fasst. Durch die 2.080er-Kassette, die unten montiert wird, wird der Farblaserdrucker dann tatsächlich turmhoch. Auch das Ausgabefach fällt mit 150 Blatt größer aus als bei den meisten Mitbewerbern.

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Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Mit einer Bauhöhe von 31,3 cm …
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
… gehört der Brother HL-L8360CDW zu den höchsten Druckern im Test.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
In die Mehrzweckzuführung passen weitere 50 Seiten Normalpapier.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Die mitgelieferte Kassette fasst »nur« 250 Blatt, kann aber um eine optionale Kassette mit weiteren 2.080 Blatt erweitert werden.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Die Rückseite in der Übersicht.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Wartungsklappe offen.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
USB 2.0 und Gigabit-Ethernet mit Verschlusskappe.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Das brauchbare Touch-Display vereinfacht die Bedienung am Gerät.

Ein weiterer entscheidender Aspekt sind natürlich die überaus niedrigen Druckkosten von nur 11,5 Cent (Farbe) und 1,3 Cent (Text), die kein anderer Kandidat unterbieten kann – der günstigere Oki C532dn kommt dem mit 13,3 und 1,7 Cent aber schon recht nahe. Auch die Reichweite der Standard-Tonerpatronen (also nicht der mitgelieferten) kann sich sehen lassen: Bis zu 6.500 Farbseiten und 9.000 Seiten Standard-Text kann man mit einem Satz zu Papier bringen.

Das Tempo des Brother HL-L8360CDW wird mit sehr fixen 31 Seiten pro Minute (ipm) angegeben, beim Druck unserer zehn Seiten Standardtext aus dem Standby ragt er mit 13 Seiten pro Minute allerdings nicht aus der Masse heraus.

In Sachen Druckqualität gibt es zwar noch etwas bessere Ergebnisse im Test, das Gebotene reicht aber für unsere Vieldrucker-Empfehlung aus. Feinste Schrift wird in Blau einwandfrei dargestellt, bei Rot und Gelb leidet die Lesbarkeit enorm, weil die Buchstaben nicht vollständig zu Papier gebracht werden. Auch wirken feine Linien etwas unsauber, aber nur, wenn man sehr genau hinsieht oder eine Lupe bemüht. Nicht ganz so überzeugend fällt der Fotodruck aus. Die Farben wirken kräftig und halbwegs korrekt, allerdings weisen alle Ausdrucke unseres Testfotos weniger sichtbare horizontale und und etwas auffälligere vertikale Streifen auf – das ist uns bei Grafiken nicht aufgefallen.

Außerdem getestet

HP Color LaserJet Pro 4202dw

Mit dem Color LaserJet Pro 4202dw bringt HP ein echtes Arbeitstier ins Spiel, das zum Testzeitpunkt schon für günstige 280 Euro zu bekommen war. Der Drucker wiegt nur moderate 16,3 Kilogramm und belegt auf dem Tisch oder im Regal knapp 1800 cm². Laut Hersteller gibt er im Simplex-Modus 33 und im Duplex-Modus 29 Seiten pro Minute aus. Wir haben für zehn Seiten aus dem Standby 25 Seiten pro Minute im Simplex-Modus und für 50 Seiten im Duplex-Modus 27 Seiten pro Minute gemessen. Wir haben bisher nur wenige Farblaserdrucker getestet, die noch schneller unterwegs sind.

Dieser Drucker bringt tatsächlich eine Maximalkapazität von 850 Blatt mit, die allerdings nur durch eine optionale, gesondert zu erwerbende Zusatzkassette erreicht werden. Im Lieferzustand beträgt die Kapazität 300 Blatt (250 Kassette plus 50 offener Einzug). Die Papierablage fasst 150 Blatt Normalpapier. Damit eignet er sich auch für ein hohes Druckaufkommen – ein Einsatzzweck, der ein Stück weit durch die zwar günstigen, aber für den Massendruck nach wie vor zu teuren Seitenpreise von 15,4 (Farbe) und 2,5 (schwarz-weiß) Cent pro Minute konterkariert wird. Was hingegen passt, ist die Tonerreichweite von 7.500 Seiten bei Text und 5.500 Seiten in Farbe.

Ein USB-Host-Port fehlt nicht, ansonsten nimmt der Printer über LAN, WLAN, USB, Wi-Wi Direct und Bluetooth Kontakt mit der Außenwelt auf. Die Bedienung am Gerät selbst erfolgt über ein Feedback-armes Drehrad ohne Einraststufen, das sich zur Bestätigung herunterdrücken lässt. Angesteuert wird damit ein zu kleines, träges Monochrom-LCD mit großer Schrift, das meistens nicht dazu in der Lage ist, einen Hinweis oder eine Anweisung vollständig abzubilden. Will man zum Home-Bildschirm zurück oder einen Druck abbrechen, muss man das Drehrad für mehrere Sekunden gedrückt halten. Das Bedienkonzept mag innovativ anmuten, wir halten es jedoch für vollständig verfehlt.

An der Druckqualität gibt es wenig auszusetzen, sie entspricht im Wesentlichen der des kleinen Bruders 3202dw, wobei unser Testbild auf Laserdrucker-Fotopapier beim 4202dw lebendigere Farben zeigt.

Auch der übersichtliche und funktionsreiche Treiber sowie das noch funktionsreichen Webinterface entsprechen dem unserer Empfehlung HP Color LaserJet Pro 3202dw, wir verweisen daher auf den entsprechenden Abschnitt unter »Alternativen«.

HP Color LaserJet Pro M454dw

In Sachen Toner-Reichweite kann der HP Color LaserJet M454dw fast mit dem Massendrucker von Brother mithalten, die maximal durch Zubehör erreichbare Papierkapazität liegt allerdings nur bei 850 Blatt. Es handelt sich um einen der schwereren und weniger kompakten Drucker im aktuellen Testfeld, der auch mit der Stellfläche nicht sparsam umgeht – wirklich große Farblaserdrucker sind allerdings auch nicht Gegenstand dieses Tests.

Anschlusstechnisch ist alles an Bord, was das Herz begehrt. Dual-Band-WiFi mit WPS, Gigabit-Ethernet, USB und die Unterstützung aller gängigen Dienste für mobiles Ausdrucken sollten keine Wünsche offen lassen. Der USB-Host-Port wurde nur leider auf die Rückseite verlegt. HP-typisch nervig gestaltete sich wegen der vielen wegzuklickenden »Zusatzangebote« und Registrierungsaufforderungen die Erstinstallation, wobei es nicht zu echten Problemen kam und die Einbindung ins WLAN über WPS problemlos gelang.

Der HP-Farblaserdrucker verfügt über einen ergonomisch stufenlos hochklappbaren Farb-Touchscreen mit einer Diagonale von 2,7 Zoll sowie drei separaten Sensortasten, die die Bedienung am Gerät einerseits vereinfachen, andererseits aber nicht die schnellsten sind, nicht immer zuverlässig auf Berührungen reagieren und zu häufigem Scrollen zwingen. Für die eher rudimentäre Rechteverwaltung für Multi-User-Umgebungen und weitergehende Konfigurationen nutzt man besser das eingebaute Web-Interface.

Aufs Treppchen kommt der natürlich duplexfähige HP-Farblaserdrucker vor allem wegen seines schnellen Drucktempos aus dem Standby, was vor allem an der ungewöhnlich kurzen Aufwärmzeit liegt. Angegeben ist es mit 27 Bildern pro Minute (ipm), gleichwohl ist er beim Drucken von zehn Seiten Text aus dem Standby schneller unterwegs als unsere Empfehlung von Brother (31 ipm) und absolviert diesen Job in 33 Sekunden. Der eher nebensächliche Fotodruck erfolgt ebenfalls rasant.

Die Druckqualität ist so gut, wie man sie sich nur wünschen kann und selbst unter der Lupe nahe an der Perfektion. Selbst feinste Schriften und Grafiken werden in Schwarzweiß und Farbe sauber und gut lesbar zu Papier gebracht, eine Ausnahme macht auch hier wieder besonders feine, gelbe Schrift, bei der die Lesbarkeit schon am minimalen Kontrast leidet – an dieser Aufgabe ist bisher noch jeder von uns getestete Farblaserdrucker gescheitert. Der ansonsten brauchbare und einigermaßen farbrichtige Foto-Print auf HP-Laser-Fotopapier leidet deutlich unter scheckigen Farbflächen besonders in dunklen Bildbereichen – mit Normalpapier tritt dieses Phänomen nicht auf.

Laut Druckerchannel kostet eine ISO-Farbseite 17,3 und eine schwarzweiße ISO-Seite 2,8 Cent. Von den bis Februar 2023 getesteten Farblaserdruckern kommen fünf mit nahezu identischen Druckkosten, die für ein wirklich hohes Druckaufkommen aber zu hoch sind.

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Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
Wie bei vielen Laserdruckern fällt auch das Design des HP M454dw eher generisch aus.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
Die Bauhöhe des etwas ausladenden Farblaserdruckers von rund 41 cm ist bei mehreren Konkurrenten anzutreffen.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
Das Papierfach fasst 250 Blatt Normalpapier.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
Trotz leichter Mängel stellt der aufstellbare Farb-Touchscreen eine Bereicherung dar.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
Rückseite mit Wartungsklappe.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
von oben: USB Host, USB, Ethernet.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M454dw
Ein Blick ins Innere.

HP LaserJet Pro M255dw

Der HP Color Laserjet Pro M255dw gehört zu den Druckern, die mit vergleichsweise wenig Stellfläche auskommen und außerdem nicht allzu hoch sind. Das ist ein Vorteil, den er gerade im Homeoffice oder sogar als Farblaserdrucker für den normalen Haushalt sehr gut ausspielen kann.

Gegenüber unserem bisherigen Testsieger HP Color LaserJet Pro M254dw von 2017, der kaum noch erhältlich ist, hat sich nicht viel getan. Wir beschränken uns daher auf die wenigen Unterschiede: Der neue 255er kommt mit einer anderen Patronenserie mit nahezu identischer Reichweite und nur minimalen Unterschieden bei den Druckkosten, aber geringeren Füllständen bei den mitgelieferten Schwarzweiß-Starter-Patronen. Er druckt minimal schneller und verbraucht etwas weniger Strom. Es gibt also keinen Grund, vom alten Modell Abstand zu nehmen, wenn es denn doch noch irgendwo zu bekommen ist.

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der HP im mittleren Bereich. Mit 13 Seiten Text pro Minute aus dem Standby (laut Hersteller 21 Seiten pro Minute, ipm) ist er zudem deutlich schneller als die meisten Tintenstrahldrucker – in unserem Testumfeld muss er sich aber einigen noch etwas schnelleren Printern mit maximal 18 Seiten pro Minute wie dem HP Color LaserJet Pro M454dw (27 ipm) geschlagen geben. Der höchste von einem Hersteller genannte ipm-Wert im Test liegt bei 31 Seiten pro Minute. Dieser Wert ist vor allem dann aussagekräftig, wenn eine hohe Zahl an Seiten in einem Rutsch gedruckt werden soll und die Aufwärmzeit nicht so ins Gewicht fällt.

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Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Der HP LaserJet Pro M255dw.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Direkt über der Papierkassette befindet sich der Einzelblatteinzug für Spezialmedien. Er hat keine Ablage, zieht das Medium aber nach dem Einführen fast komplett ein, danach kann man in Ruhe den Druck starten.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Die Papierkassette fasst 250 Blatt und kann nicht erweitert werden.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Wie bei vielen Laserdruckern befindet sich der Stromanschluss links von der Wartungsklappe …
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
… und Ethernet sowie USB oben links.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Offene Wartungsklappe.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Das farbige Touch-Display gefällt ist eine Bereicherung und kann (wie auf anderen Fotos zu sehen) schräg herausgeklappt werden. Es ist groß genug und reagiert zuverlässig.

Einige Farblaserdrucker wie der Lexmark C3326dw (Randlosdruck!) schaffen ein DIN-A4-Foto in nur 20 Sekunden inkl. Aufwärmzeit, andere wie der nicht mehr erhältliche Ricoh SPC260DNW kommen auf deutlich mehr als eine Minute.

Beim Druck einer gemischten Seite mit farbigen Grafiken und Schriften zieht der HP Color Laserjet Pro M255dw alle Register: Selbst kleinste Schriften werden perfekt abgedruckt, ob farbig oder schwarz, bei feinster gelber Schrift auf Weiß hatten wir hier wie bei den meisten Farblaserdruckern Probleme mir der Lesbarkeit, was aber auch auf den niedrigen Kontrast zurückzuführen ist. Raster und Streifen sind mit bloßem Auge ebenso wie beim Fotodruck (siehe unten) nicht zu erkennen. Senkrechte Linien sind absolut sauber, bei waagerechten sind mit der Lupe feine Unterbrechungen zu erkennen, sodass sie etwas unruhig wirken. Invertierter Text stellt auch in kleinsten Größen kein Problem dar.

Beim Fotodruck auf Normalpapier und Fotopapier zeigt der Laserjet Pro M255dw kräftige, erstaunlich korrekte Farben sowie Farb- und Graustufenübergänge ohne auffällige Abstufungen – das ist eine Disziplin, bei der auch teure Fotodrucker gerne mal patzen. Flächen gelingen ohne Streifen und Rasterung. Der Hautton wirkt von allen Testgeräten mit am natürlichsten. Sehr gut mithalten kann hier der leider generell recht langsame Canon i-Sensys LBP623Cdw, der wiederum bei feinsten Schriften nicht ganz überzeugt. Druckt man auf Normalpapier, sieht das Ergebnis weitestgehend identisch aus.

Mit vier Tonern auf Normalpapier lässt sich natürlich kein sehr großer Tonwertumfang darstellen. Gleichwohl kann sich die Durchzeichnung in dunklen Bildbereichen sehen lassen, der dunkle Kirchturm oben rechts im Hamburger Nachtpanorama hebt sich gut vom nur etwas helleren Himmel ab.

Die Installation ging mithilfe von WLAN-WPS absolut problemlos vonstatten: Drucker mit dem WLAN verbinden, Treiber runterladen und installieren, fertig. Der Treiber selbst, der von einer Weboberfläche für weiter gehende Konfigurationen ergänzt wird, entspricht dem aktuellen Standard und hatte keine Fallstricke für uns bereit. Funktionen für Arbeitsgruppen wie differenzierte Rechteverwaltung und nutzerspezifische Profile sucht man vergeblich, aber immerhin kann man festlegen, welche IP-Adressen im Netzwerk drucken dürfen und welche nicht, das könnte sich auch bei Kindern im Netzwerk als nützlich erweisen.

In Sachen Konnektivität bleiben kaum Wünsche offen. An Bord sind USB 2.0, Fast Ethernet LAN, WLAN 802.11n 2,4/5GHz, Wi-Fi Direct mit Apple AirPrint und Mopria für Android sowie ein gut erreichbarer USB-Host-Anschluss. Natürlich gibt es auch eine herstellerspezifische App für den Druck von Smartphone und Tablet. NFC fehlt, und Speicherkartenslots sind bei Laserdruckern ohnehin kaum anzutreffen.

Das farbige Touch-Display lässt sich ergonomisch ankippen und gehört von Ergonomie und Zuverlässigkeit her zu besseren Lösungen dieser Art, obwohl es nicht immer völlig zuverlässig und schnell reagiert. Das beste Display im Test ist es zusammen mit dem wohl baugleichen Exemplar des HP Color LaserJet Pro M454dw auf jeden Fall, wobei wir mit der Brother-Variante auch gut klargekommen sind.

Druckerchannel ermittelt für unserem Favoriten für eine ISO-Farbseite Druckkosten von 16,7 Cent pro Seite und 3,1 Cent für eine ISO-Textseite. Nicht weniger als sieben der im Februar 2020 im Test befindlichen elf Laserdrucker bewegen sich in einem Korridor von 2,7 bis 3,3 Cent für Text und 15,4 bis 17,5 für Farbprints. Der HP LaserJet Pro M255dw liegt damit hinsichtlich der Druckkosten im Durchschnitt.

Das heißt aber nicht, dass der Farbdruck günstig ist. Ein neuer Satz Tonerpatronen (HP Multipack 207X) schlägt mit über 400 Euro heftig zu Buche und kostet damit in etwa so viel wie der Drucker selbst. Allerdings reicht dieser XL-Toner auch für 2.450 ISO-Farbseiten – so errechnet sich der Preis von 16,7 Cent pro ISO-Farbseite.

Esgibt für den HP LaserJet Pro M255dw zwar auch deutlich günstigere Toner-Angebote von Fremdfirmen – aber von denen sollte man lieber die Finger lassen. Denn die funktionieren nur, wenn man den Chip aus den alten Patronen entfernt und in die Fremdtonerkartuschen einsetzt. Selbst wenn das klappt, wird der Farblaserdrucker fortan immer anzeigen, dass die Tonerkartusche leer ist. Da sollte man dann doch lieber zum teuren Original-Toner greifen.

Werviel bis sehr viel druckt, wünscht sich eine bzw. mehrere Kassette(n) mit höherer Kapazität, sodass nicht alle naslang jemand zum Drucker rennen und das Papier nachfüllen muss. Mit 250 Blatt kommt man spätestens mit mehreren Nutzern nicht weit. Hilfreich ist in solchen Szenarios auch eine größere Papierablage als die des M255dw sowie Patronen mit höherer Reichweite.

Die Druckkosten sind für Nutzer(-gruppen) mit hohem bis sehr hohem Druckaufkommen zu hoch, zumal HP, wie oben beschrieben, die Verwendung von Fremdtonern praktisch unmöglich gemacht hat. Da sollte man lieber beim Kauf mehr auf den Tisch legen und zu einem Gerät wie dem Brother HL-L8360DCW greifen, das amortisiert sich mit der Zeit.

Und schließlich hätten wir uns beim Drucken eine dezentere Geräuschkulisse gewünscht. Immerhin geht der Drucker nach jedem Druck schnell in den kaum wahrnehmbaren Stromspar-Modus über, sodass die Lautstärke nur bei großen Druckaufträgen oder hohem Druckvolumen ein Problem darstellt

HP Color LaserJet Enterprise M554dn

In direkter Konkurrenz zu unserer Empfehlung für Vieldrucker und Arbeitsgruppen, dem Brother HL-L8360CDW, steht der 27,5 kg schwere und mit 550 Euro (Testzeitpunkt) vergleichsweise teure HP Color LaserJet Enterprise M554dn. Wie der Zusatz „Enterprise“ vermuten lässt, ist der Bolide für den professionellen Einsatz in mittleren Arbeitsgruppen prädestiniert und bringt zu diesem Zweck diverse Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen wie PIN-Drucken, Druckjob-Organisation etc., sowie vielfältige Konfiguration- und Erweiterungsmöglichkeiten mit.

Die Druckqualität ist einwandfrei, das Drucktempo mit vom Hersteller angegebenen 33 ipm (Images per Minute) schon im Simplex-Modus sehr hoch. Bei zehn Seiten Text aus dem Standby erreicht er 23 Seiten pro Minute und liegt damit deutlich vor dem zweitschnellsten Farblaserdrucker im Test (mit 18 Seiten pro Minute). Das Beste ist, dass das Tempo im Duplex-Modus nicht nachlässt.

Den Ausschlag für den etwas langsameren Brother haben hauptsächlich dessen höhere maximale (also mit zusätzlichen Kassetten erreichbare) Papierreichweite und vor allem die niedrigeren Seitenpreise gegeben. Beim HP kostet eine ISO-Farbseite 14,5 Cent, beim Brother 12,8 Cent. Beim Textdruck stehen 2,2 Cent (HP) den 1,5 Cent pro Seite beim auch in der Anschaffung günstigeren Brother gegenüber. Das kann im Hinblick auf ein maximal empfohlenes monatliches Druckvolumen von 8.000 Seiten oder mehr durchaus einen Unterschied machen. Dafür schafft der HP mit einer Tonerkartusche 13.000 Seiten Text, der Brother hingegen »nur« 9.000 Seiten.

Lexmark C3326dw

In Sachen Farb-Druckqualität besonders bei feinster Schrift und Linien gehört der Lexmark C3326dw zur Spitzengruppe. Auffällig ist hier der hohe Kontrast durch den üppigen Farbauftrag. Normaler Textdruck erfolgt zügig, zudem ist der Farblaserdrucker verhältnismäßig kompakt und flach. Selten bei Laserdruckern ist der optionale Randlosmodus, der in unserem Test aber kein ganz randloses Foto produzierte. An einer Empfehlung ist er wegen der höchsten Farb-Druckkosten im Test, seinem recht kleinen Display mit wenigen Folientasten und den im Vergleich geringen Funktionsumfang vorbeigeschrammt.

Brother HL-L3230CDW

Der Brother HL L3230CDW ist ein recht leiser Farblaserdrucker, und eignet sich damit gut fürs Homeoffice, allerdings arbeitet er wohl aus diesem Grund eher mit einer langsamen Druckgeschwindigkeit. Der Druck ist etwas blass, bei Schwarz und auch beim Farbdruck, dennoch werden selbst Fotos auf Standardpapier in akzeptabler Qualität abgedruckt.

Brother HL-L3270CDW

Der Brother HL-L3270CDW mit praktischem Touch-Display hat uns nicht überzeugt. Im Verhältnis zu seiner großen Stellfläche und seinem hohen Gewicht leistet der immerhin flache Laserdrucker einfach zu wenig. Die Qualität der Farb-Ausdrucke hat uns nicht überzeugt, er ist nicht besonders schnell und viel Papier passt auch nicht hinein. Die Druckkosten sind noch okay, der Einzelblatteinzug nervte mit ständigen, falschen Papierstau-Meldungen. Da gibt es im Vergleich zu unseren Empfehlungen bessere Geräte fürs Geld.

HP Color Laser 150nw

Zwei Vorteile hat der HP Color Laser 150nw neben seinem geringen Preis zu bieten: Er ist zum einen sehr kompakt – zumindest so lange, bis man das überstehende Papierfach montiert hat – und bietet zum anderen bei unterirdischen Druckzeiten (4 Seiten pro Minute…) mit den besten und kontrastreichsten Farbdruck im Test. Bei Text ist er erheblich schneller, aber immer noch nicht schnell, außerdem sind die Tonerreichweiten sehr niedrig und die Seitenpreise mit 23,1 (Cent Farbe) und 4,1 Cent (Text) etwas aus dem Ruder gelaufen.

Duplex-Druck fehlt ebenso wie ein Display und ein Einzelblatteinzug, unser Fotopapier in der kleinen Kassette führte immer zu Papierstaus. Am Gerät muss man mit wenigen Folientasten auskommen. Wer ein winziges Büro hat und sehr wenig druckt, bekommt wenigstens farbkräftige Prints und für Laser-Verhältnisse sehr schöne Fotodrucke – auf Normalpapier.

Kyocera Ecosys PA2100cwx

Der Kyocera Ecosys PA2100cwx ist ein wuchtiger und schwerer Farblaserdrucker im Kyocera-Einheitsdesign mit minimalistischem LC-Display, vielen Tasten und guter Gesamtaussttatung auch für Multiuser-Umgebungen. Im Vergleich zur Konkurrenz liegt er in so gut wie allen Einzeldisziplinen inklusive Preis im Mittelfeld, hält sich aber bei den Druckkosten angenehm zurück. Bestückt man den Einzug für Spezialmedien, wartet das Gerät trotzdem auf einen bestätigenden Tastendruck, bevor er sein Werk verrichtet – überflüssig. Die Einbindung ins WLAN gelang erst im zweiten, unveränderten Anlauf, dann aber problemlos. Abgelehnt hat der Laserdrucker die Anmeldung als Admin über das Webinterface – warum auch immer.

Sowohl auf HP-Laserdrucker-Fotopapier als auch auf Normalpapier erzeugt der PA2100cwx fast völlig beanstandungsfreie Foto-Prints ohne Streifen und mit weitestgehend homogenen Farbflächen, fließenden Übergängen im Farbstreifen und sehr ordentlichen, wenn auch leicht rosalastigen Hauttönen beim Portraitfoto. Insgesamt fallen Farbwiedergabe, Ausgabequalität und Kontrast für Laserdrucker-Verhältnisse hervorragend aus. Auch die Textqualität in Schwarzweiß ist über jeden Zweifel erhaben, feinster Text in sehr dunklem Grün ist allerdings mangels Farbdeckung kaum noch lesbar.

Die Probleme, die wir mit dem defekten, ersten Modell hatten (Druckfehler, Tonerprobleme, ungewöhnliche Druckpausen) sind beim neuen Testsample nicht zu beobachten. Der Kyocera Ecosys Farblaserdrucker arbeitet einwandfrei und macht einen guten Job.

So haben wir getestet

Der Markt für Farblaserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro ist überschaubar. Längst nicht alle Hersteller von Schwarzweiß-Laserdruckern stellen auch Farblaser her. Auch die Hersteller, die sich hier tummeln, sind sehr zurückhaltend, was den Modellwechselzyklus anbelangt.

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Farblaser­drucker Test: Gruppenbild Tintenlaserstrahldrucker
Farblaser­drucker Test: Farblaserdrucker Gruppenbild
Farb­laser­drucker Test: Farblaserdrucker Gruppenfoto
Farb­laser­drucker Test: Alle Drucker
Farb­laser­drucker Test: Lexmark Cs417dn
Farb­laser­drucker Test: Kyocera Ecosys P5021cdw
Farb­laser­drucker Test: Brother Hll3230cdw
Farb­laser­drucker Test: Ricoh Spc260dnw

Im Test müssen alle Farblaserdrucker zeigen, was sie hinsichtlich Handhabung, Druckgeschwindigkeit und vor allem Druckqualität drauf haben. Weil die Druckqualität beim reinen Textdruck bei allen Laserdruckern sehr hoch ist, legen wir besonderes Augenmerk auf den Farbdruck und auch auf den Fotodruck, bei dem sich Farblaserdrucker traditionell schwerer tun. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine gute Figur machen Farblaserdrucker bei Broschüren, Grafiken oder Präsentationen. Auch die Auflösung und somit Lesbarkeit sehr kleiner und auch farbiger Texte ist oft bestechend, einige Laserdrucker können wir mit unseren Test-PDFs aber doch an ihr Auflösungs-Limit bringen.

Textdruck: Geschwindigkeit und Qualität

Neben den in der Tabelle vermerkten Druckgeschwindigkeiten laut Hersteller, die standardmäßig in »Bildern pro Minute« aka ipm gemessen wird, nehmen wir einige praxisorientierte Messungen vor. So testen wir, wie lange die per WLAN oder LAN ins Netzwerk eingebundenen Drucker für zehn Seiten schwarzen Standardtext aus dem Standby-Modus vom Druckbefehl bis zum fertigen Ausdruck brauchen. Dabei wählen wir die beste Qualität aus, die bei Laserdruckern zumeist der Standardqualität entspricht. Soweit ein Eco- oder Qualitäts-Modus vorhanden ist, wiederholen wir den Test in diesem Modus. Bei neueren Druckern haben wir den Test zudem mit 50 Seiten Text im Duplex-Modus aus dem Standby wiederholt und dabei wieder die Zeit gemessen.

Das weniger wichtige Drucktempo bei Fotos testen wir ebenfalls aus dem Energiesparmodus heraus und drucken jeweils unser Testfoto jeweils auf Normalpapier und 200-Gramm-HP-Laser-Fotopapier aus, wobei Letzteres wohl auch deswegen länger gedauert hat, weil hier (soweit vorhanden) der Einzelblatteinzug genutzt wird. Wenn hier ein Foto-Preset vorhanden ist, kommt es natürlich zum Einsatz.

Der Textdruck ist bei allen Geräten sehr gut

Die Qualität des Schwarzweißdrucks sämtlicher Testteilnehmer ist über jeden Zweifel erhaben. Mit bloßem Auge fallen die Texte gestochen scharf aus, und auch mit einer Lupe halten die Unterschiede sich in engen Grenzen. Auffällig ist, dass bei einigen Laserdruckern durch erhöhten Tonerauftrag die Schrift besonders satt und kontrastreich erscheint – das kann aber einen erhöhten Verbrauch nach sich ziehen. Beim Laserdruck sind prinzipiell keine Abstufungen an schrägen Kanten sowie unvollständige oder mit Artefakten versehene Buchstaben und Zeichen zu erkennen.

Farb- und Duplex-Druck

Wirklich sichtbare Unterschiede in der Druckqualität gibt es, sobald Farbe ins Spiel kommt und wenn eine hohe Auflösung erforderlich ist. Um das zu testen, eignet sich die unten abgebildete PDF-Seite aus dem Epson Corporate Profile 2014 sehr gut, weil sie feinste schwarze und farbige Schriften, sehr feine Linien, homogene Flächen und, kleine Fotos und invertierte Zahlen enthält, was die Farblaserdrucker vor eine ordentliche Herausforderung stellt.

 Farblaser­drucker Test: Test Pdf Farbdruck
Mithilfe dieser PDF-Seite haben wir die Qualität des Farbdruckes überprüft.

Mit dem automatischen Duplexdruck haben die entsprechenden Farblaserdrucker keine Probleme, er gelingt exakt und ohne sichtbaren Versatz. Einige Drucker neigen dazu, beim Duplex-Druck alle paar Seiten eine Kunstpause einzulegen, was sich natürlich beim Drucktempo bemerkbar macht. Bei unseren Empfehlungen können wir dieses Verhalten nicht beobachten.

Druckkosten, Papier- und Tonerkapazitäten bei Druckern fürs Homeoffice

An einen nur gelegentlich genutzten Farblaserdrucker im Arbeitszimmer oder Homeoffice sind andere Anforderungen zu stellen als an einen Arbeitsgruppen-Drucker im Großraumbüro mit hohem Druckaufkommen. Hier kommt es neben den Druckkosten auch entscheidend auf die Kapazitäten der gegebenenfalls erweiterbaren Papierkassetten und der Ablage sowie die Reichweite der Toner an. Viel genutzte Drucker brauchen höhere Kapazitäten und besonders niedrige Seitenpreise, dafür darf der Printer dann auch mehr kosten und schwer und wuchtig daherkommen.

Die Druckkosten aller Probanden liegen in Farbe bei 11,5 bis 23,1 und bei schwarzem Text bei 1,3 bis 4,1 Cent, wobei die hohen Werte Ausreißer sind. Sie halten sich im Vergleich zum Tintenstrahler erst einmal im Rahmen. Leider gibt es unseres Wissens (noch) keine Aufstellung, die beispielsweise den Stromverbrauch und die Abnutzung von Verschleißteilen mit einrechnet. Gerade der Stromverbrauch steigt während der Fixierungsphase beim Laserdrucker oft um das zehnfache gegenüber dem eines Tintenstrahlers an.

Wir verwenden die Seitenpreise von Druckerchannel, die einfach den aktuell besten Preis für die größte Kartusche abfragen und den durch die angegebene Seitenreichweite der Kartusche teilen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Farblaserdrucker ist der beste?

Der beste Farblaserdrucker für die meisten ist der Canon i-Sensys LPB633Cdw. Er besticht mit überlegender Druckerqualität, einem ausgereiften Bedienkonzept und verfügt über einen leicht zugängliches Host-USB-Port. Er versteht sich auf alle Druckersprachen und kann so besonders vieleseitig eingesetzt werden. Aber auch andere Modelle konnten in unserem Test überzeugen.

Was sind die Vorteile eines Laserdruckers?

Laserdrucker sind besonders gut für das Drucken von Grafiken, Präsentationen und Texten geeignet. Weil sie nicht mit Tinte, sondern mit Toner arbeiten, sind sie pro Ausdruck meist auch günstiger und trocknen nicht ein.

Kann man mit einem Farblaserdrucker vom Smartphone aus drucken?

Die meisten WLAN-fähigen Drucker kann man mit dem Handy ansteuern. Dabei spielt es keine Rolle, ob man iOS oder Android nutzt.

Was kostet eine Seite mit dem Farblaserdrucker?

Ja nach Drucker schwanken die Preise pro ausgedruckter Seite erheblich. In der Regel belaufen sich die Kosten für eine Seite Textdruck aber auf etwa 3 Cent, bei Farbausdrucken im Schnitt bei etwa 17 Cent pro Seite.

Was ist der Unterscheid zwischen Laser- und LED-Druckern?

Bei einem LED-Drucker wird die Trommel nicht von einem beweglichen Laser belichtet, sondern durch eine fest montierte LED-Leiste. Die Ergebnisse sind weitestgehend gleich.

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