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Multimedia

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  • Verhaftung von Akhanli : Schulz – Erdoğan führt paranoiden Gegenputsch

    Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in einem Interview Schutz für den in Spanien festgenommenen Schriftsteller Doğan Akhanlı gefordert. Die Verhaftung sei Teil einer Säuberungswelle, die der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Gang gesetzt hätte, so Schulz. Unter diesen Voraussetzungen sieht der langjährige Präsident des Europäischen Parlaments keinen Sinn darin, weiter mit der Türkei über eine Zollunion zu verhandeln.
  • Nach Gewalt in Charlottesville : Abermals dutzende Demonstrationen

    Nach der Gewalt in Charlottesville am vergangenen Wochenende sind neue Demonstrationen am Samstag in Amerika weitestgehend friedlich verlaufen. In Boston nahm die Polizei 27 Demonstranten vorläufig fest. Dort hatte eine Kundgebung für die Meinungsfreiheit stattgefunden, bei der rechte Redner auftreten sollten. Insgesamt erschienen nur wenige Dutzend Teilnehmer, denen sich Tausende Gegendemonstrationen entgegenstellten.
  • Indien : Mindestens 20 Tote bei Zugunglück

    Bei einem Zugunglück im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh sind am Samstag mindestens 20 Menschen getötet worden. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt, teilten die Behörden mit. Mindestens acht Waggons des Zuges waren 130 Kilometer nördlich der Hauptstadt Neu Delhi entgleist und hatten sich teilweise ineinander verkeilt. Die Unglücksursache wird derzeit untersucht. Der Unfall war bereits das vierte schwere Zugunglück in Indien in diesem Jahr.
  • Al Gore im Interview : „Wir werden das durchstehen“

    Einst verfehlte Al Gore um Haaresbreite das amerikanische Präsidentenamt, jetzt setzt er seinen Kampf für die Umwelt fort. Im Interview spricht er über sein Engagement gegen den Klimawandel – und natürlich über seine Sicht auf Donald Trump.
  • Anschlag von Barcelona : 22-jähriger Marokkaner gesucht

    Unstimmigkeiten bei den Ermittlungen in Spanien: Laut Regierung ist die Terrorzelle zerschlagen. In Katalonien sieht man das anders. Der Hauptverdächtige ist möglicherweise noch auf der Flucht. Younas Abouyaaquob könnte laut Medienberichten der Fahrer des Lieferwagens sein, der auf der Flaniermeile Las Ramblas in die Menschenmenge gerast war. Bei dem Anschlag wurden 13 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt.
  • Ras Baalbek : Libanon und Hisbollah starten Angriffe gegen IS

    An der libanesisch-syrischen Grenze haben am Samstag die Armeen beider Länder zeitgleich Stellungen der Extremistenmiliz IS angegriffen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, die heimische Armee gehe nahe der Stadt Ras Baalbek mit Raketen, Artillerie und Hubschraubern gegen IS-Kämpfer vor. Zunächst blieb unklar, ob Libanon und Syrien bei dem Angriff kooperieren. Eine gemeinsame Militäraktion beider Länder wäre politisch heikel, denn sie könnte die umfangreiche Militärhilfe Amerikas für den Libanon gefährden.
  • Berlin : Proteste gegen Gedenken an Hitler-Stellvertreter Heß

    In Berlin haben sich am Samstag einige Hundert rechte Demonstranten versammelt, um an den 30. Todestags des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß zu erinnern. Dagegen protestierte ein Bündnis aus bürgerlichen und linken Gruppen. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit 1000 Beamten im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern. Heß war jahrelang in einem Gefängnis in Spandau inhaftiert. Dort nahm er sich im August 1987 das Leben.
  • Terror in Katalonien : Außenminister Gabriel besucht Anschlagsort

    Außenminister Gabriel hat zwei Tage nach der Amokfahrt auf der Flaniermeile in Barcelona den Anschlagsort besucht. Der Anschlag hätte gezeigt, dass es keine absolute Sicherheit vor feigen Mördern gäbe, so Gabriel. Unterdessen gehen die Ermittlungen unter Hochdruck weiter und wurden auf Frankreich ausgeweitet. Dort fahnden die Behörden Polizeikreisen zufolge nach dem Fahrer eines weißen Lieferwagens.
  • Rechter Chefstratege : Trump trennt sich von Bannon

    Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich nach Medienberichten offenbar am Freitag von seinem umstrittenen rechten Chefstrategen Steve Bannon getrennt. Demnach hatte Bannon am 7. August selbst seinen Rücktritt eingereicht. Bannon gehört zu der Gruppe von sogenannten Nationalisten im Stab von Trump. Seit Monaten wird über Streit zwischen ihm und anderen Beratern berichtet.
  • Finnland : Messerattacke in Turku

    In der finnischen Stadt Turku sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen niedergestochen worden. Die Polizei teilte am Freitag auf Twitter weiter mit, sie habe auf eine Person geschossen und diese festgenommen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen das Stadtzentrum zu meiden.
  • München : Die Bayern und Bayer 04 eröffnen Bundesliga-Saison

    Am Freitagabend spielen der FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen in der Allianz Arena. Als amtierender Meister dürfen die Münchner standesgemäß die neue Spielzeit eröffnen. Die Fans von beiden Mannschaften freuen sich auf das bevorstehende Spiel und hoffen auf einen Sieg.
  • Sport kompakt : Sieg mit Schröder

    Durant kritisiert Trump +++ Bond steigt aufs Rad +++ Mikkelsen führt bei Rallye +++ Handballer testen gegen Island +++ Basketballer wollen Endrunde ausrichten +++ Sport kompakt am Freitag.
  • Berlin : Merkel stellt „begehbares Wahlprogramm“ der CDU vor

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag im Berliner Stadtteil Wedding ein begehbares Wahlprogramm der CDU vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung, die Politik greifbar und erlebbar machen soll, so die Kanzlerin. Kernstück der Ausstellung ist ein Herz, das die Bedeutung einer funktionierenden Wirtschaft für alle anderen Politikbereiche symbolisieren soll.
  • Pop Up-Museum : O-.J.-Simpson-Ausstellung in Los Angeles

    Seit dem „Jahrhundertprozess“ sind über 20 Jahre vergangen und noch immer reden alle über O.J. Simpson. Der ehemalige American Football Spieler erlangte weltweite Aufmerksamkeit durch den Verdacht, seine Exfrau und deren Bekannten ermordet zu haben. Während einer fünftätigen Kunstausstellung in Los Angeles werden nun Kleider, Kunstwerke und Zeitungen ausgestellt, die während des Simpson-Prozesses veröffentlicht wurden.
  • Nach dem Anschlag : Spanien trauert

    In einer Trauerminute gedenken weltweit Menschen der Opfer des Anschlags von Barcelona. Auch der spanische König und Ministerpräsident Rajoy nehmen daran teil.
  • Nach Terroranschlägen : Barcelona gedenkt der Opfer

    Viele Menschen haben am Freitag nach dem Terroranschlag von Barcelona auf der Allee Las Ramblas Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. Bei dem Anschlag in der spanischen Metropole sind nach Angaben der Bundesregierung auch 13 Deutsche verletzt worden, einige von ihnen schweben in Lebensgefahr. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere konnte aber zunächst nicht bestätigen, dass es unter den Todesopfern Deutsche gibt.
  • Terroranschläge : Das Auto als Waffe

    Nizza, Berlin, London und jetzt Barcelona: Auto oder Laster werden von Terroristen als Waffe missbraucht. Was kann unsere Gesellschaft dieser perfiden Waffenführung des IS entgegensetzen?