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Testwochen bei Renault : Freie Fahrt für Alonso

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Aufgetaucht aus dem Nebel von Valencia: der R28 Bild: AFP

Fernando Alonso hat die ersten Runden in seinem neuen Renault R28 gedreht. Nachdem sich der Nebel über dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia aufgelöst hatte, konnte der zweimalige Weltmeister aus Spanien seinen neuen Dienstwagen einfahren.

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          Rückkehrer Fernando Alonso hat 55 Tage vor dem Formel-1-Auftakt die ersten Runden in seinem neuen Renault R28 gedreht. Nachdem sich am Montag der Nebel über dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia etwas aufgelöst hatte, konnte auch der zweimalige Weltmeister aus Spanien erstmals seinen neuen Dienstwagen einfahren. Auffallend an dem farblich wieder in orange, weiß und dunkelblau gehaltenen R28 ist die Frontpartie mit einer ungewöhnlichen Flügelkonstruktion.

          Zuvor war der deutsche Test- und Ersatzfahrer Nico Hülkenberg durch die schlechten Sichtbedingungen gebremst worden. Nach einer Installationsrunde musste er den neuen Williams-Toyota FW30 vorerst in der Box abstellen, ehe es nach einer Pause doch wieder weiterging. An diesem Dienstag soll Stammpilot Nico Rosberg den FW30 fahren.

          Saison beginnt am 16. März

          Die Augen der rund 3000 Zuschauer waren zu Beginn der offiziellen Testtage in Valencia ohnehin auf Alonso gerichtet. Nachdem er bereits im Vorjahres-Wagen getestet hatte, saß er nun erstmals am Steuer des Wagens, mit dem er den Konkurrenten von Ferrari und McLaren-Mercedes sowie BMW-Sauber Paroli bieten will. Am 31. Januar wird der neue Renault zusammen mit Rückkehrer Alonso und seinem neuen Teamkollegen Nelson Piquet Junior offiziell in Paris vorgestellt.

          Der zweimalige Weltmeister aus Spanien hatte nach seinem Rauswurf bei McLaren-Mercedes bei seinem alten Arbeitgeber und Teamchef Flavio Briatore wieder angeheuert, der Brasilianer Piquet Junior wird sein Premierenjahr in der „Königsklasse“ des Motorsports bestreiten.

          Testtage in Valencia

          Die Saison beginnt am 16. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne. Dann will auch Williams-Toyota angreifen. „Der FW30 sollte ein großer Schritt nach vorne sein, wenn alle kleinen Bereiche, auf die wir uns konzentriert haben und die wir verbessert haben, im Gesamtpaket zusammenkommen“, sagte der Technische Direktor des englischen Teams, Sam Michael. Neben dem Deutschen Rosberg wird der Japaner Kazuki Nakajima an den Start gehen.

          Die Testtage in Valencia wollen bis Donnerstag weitere Formel-1-Teams nutzen. Dazu zählen auch Toyota mit Timo Glock aus Wersau, Toro Rosso mit Sebastian Vettel aus Heppenheim und Force India mit Adrian Sutil aus Gräfelfing. Auch Weltmeister Ferrari, McLaren-Mercedes sowie BMW-Sauber werden die Tests fortsetzen.

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           Unser Autor: Patrick Schlereth

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