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  • In Hannover hat ein Restaurant seine Freifläche abgesperrt.

    : Leserbriefe vom 4. November 2020

    Zweite Welle +++ Verschiebung CDU-Parteitag +++ Friedrich Merz +++ Rundfunkmacht +++ Schachkolumne
  • Gesundheitspolitik : Arme Ärzte, arme Patienten

    „Deutschland hatte in der Welt das beste Gesundheitssystem, jetzt wird es systematisch kaputtgespart“, sagt ein Münchner Kardiologe. Ein Blick in die ganz alltäglichen Abgründe der Honorarreform für Fachärzte.
  • Bobby Fischer ist tot : Das Leben ist ein Schachspiel

    Bobby Fischer war einer der ganz großen Schachspieler. Berühmt wurde er durch den WM-Sieg im Kalten Krieg gegen Boris Spassky. Ihn interessierte nichts anderes als Schach. Das erklärt seine außergewöhnlichen Erfolge, aber auch seine psychischen Nöte.
  • Mythos und Technik : Arme Trojaner

    Was können die Trojaner dafür, dass die Griechen sie einst mit einem hinterlistigen Geschenk hinters Licht geführt haben? Dass Jahrhunderte später, im Mythos nicht firme Techniker ihnen die Rolle des Bösewichts zuteilen, findet Roswin Finkenzeller jedenfalls ungerecht.
  • Zugspitze : Das Höchste muss nicht immer das Schönste sein

    Wenn der Klimawandel irgendwann den meisten deutschen Skigebieten den Garaus gemacht hat, werden auf der Zugspitze immer noch die Lifte surren. Vielleicht ist das ein Trost für Deutschlands höchsten Berg. Denn bislang hat er keinen Ehrenplatz in der deutschen Ikonographie.
  • Besteht auf einer Exklusivtoilette: Wladimir Kramnik

    Schach-Kommentar : Kombinationsfehler

    Schach ist unsichtbar. Kein Zuschauer im Saal erblickt Gedankengänge, Gedankensprünge oder Gedankenfehler. Doch die Laien wissen sich auch bei dieser WM zu helfen: Sie flüchten sich in die Verklärung oder in den Spott. Ein Kommentar von Roswin Finkenzeller.
  • Kommentar Sport : Kombinationsfehler

    Schach ist unsichtbar. Kein Zuschauer im Saal erblickt Gedankengänge, Gedankensprünge oder Gedankenfehler. Will sich das Auge satt sehen, muß es mit zwei Stubenhockern, ihren Pokergesichtern und plötzlich ausgestreckten Armen vorliebnehmen.
  • Eine „phantastische Ouvertüre” in München

    München : Die Liebe kommt angeflogen

    Nachdem die Streichinstrumente, zurechtgewiesen von der Oboe, in die vorgeschriebene Stimmung versetzt worden waren und der Dirigent, versehen mit Vorschußapplaus, den Einsatz gegeben hatte, meditierte das Orchester über das Seelenheil.
  • Heimat für den Papst: Das Erzbischöfliche Studienseminar St. Michael

    Traunstein : In tiefster Provinz ein Fundament aus Genügsamkeit

    Joseph Ratzinger hat den Großteil seiner Kindheit und Jugend in Traunstein verbracht. Dort wurde er erzogen und geistig geformt. Die Ausbildung in der Provinz bereitete Ratzinger ein solides Fundament.
  • : Und wonach riecht Heu?

    Der Star der Ausstellung ist ein Ziegenbock. Mitten im Museum steht er in Bernhardinergröße da, mit schwungvoll gekrümmten Hörnern und neckischem Bärtchen, hält still und signalisiert Paarungsbereitschaft.
  • Justiz : Erwacht und eine verschwundene Leiche gesehen

    Im Nürnberger Prozeß gegen Erwin S. überrascht der Staatsanwalt mit einem juristischen Zugeständnis. Statt auf Doppelmord plädiert er nur auf Mord und Totschlag. Der Angeklagte gibt sich trotzdem schockiert.
  • Der Klassiker: das Nürnberger Christkindl

    Weihnachtsmarkt in Nürnberg : Zwetschgenmännla

    Schon die Bezeichnung ist eine fränkische Spezialität: Christkindlesmarkt. Daran, daß er "Christkindlmarkt" sagt, erkennen die Nürnberger den Fremden aus Deutschland.
  • „Sehr persönliche Gespräche”: Bernhard und Stoiber

    CSU : Neue Legitimation in alten Schläuchen

    Der bayerische Ministerpräsident Stoiber hat sich mit seiner Forderung nach einem Rücktritt des krisengeschüttelten Münchner CSU-Vorstands durchgesetzt. „Das ist der formelle Schritt für einen Neuanfang“, so Stoiber.
  • Schuldig, aber nicht am Tod ihres Mannes: Tatjana Gsell

    Prozeß : Tatjana Gsell zu 16 Monaten auf Bewährung verurteilt

    Wegen Versicherungsbetrugs ist die „schöne Witwe“ zu 16 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Am Tod ihres Ehemanns trägt sie jedoch keine Schuld, befand das Gericht nach einem aufsehenerregenden Prozeß.
  • Die beiden Hauptangeklagten nach der Urteilsverkündung

    Kriminalität : Auf der Parkbank saß ein brennender Mensch

    Im Prozeß um die Feuer-Attacke auf einen Obdachlosen hat das Landgericht Nürnberg die beiden Hauptangeklagten wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt. Die Täter hatten im November 2002 einen 53jährigen angezündet.
  • Geläutert: Daniel Küblböck im Amtsgericht von Eggenfelden

    Prozeß : Küblböck geht ins Kloster

    „Wahnsinnig leid“ tut Pop-Sternchen Daniel Küblböck der von ihm verursachte Unfall mit einem Gurkenlaster. Ein Gericht verurteilte den 18jährigen nun zu 25.000 Euro Geldstrafe.
  • Klein, weiß und mit Löchern: Eine moderne Knochenprothese

    Prothesen : Maschine Mensch

    Der Mensch ist erfinderisch - vor allem wenn es darum geht, fehlende oder geschädigte Körperteile zu ersetzen. Die Ausstellung "Leben mit Ersatzteilen" ist im Deutschen Museum in München zu sehen.
  • Zu lebenslanger Haft verurteilt: Ulvi K.

    Peggy-Prozeß : An der Grenze des Geistes

    Schuldspruch im Fall Peggy Knobloch: Der Angeklagte Ulvi K. hat das Mädchen ermordet, urteilte das Gericht. Aber von der Leiche fehlt weiter jede Spur.
  • Ulfi K., der Angeklagte im Peggy-Prozeß

    Peggy-Prozeß : Was man nicht erfinden kann

    Der Peggy-Prozeß in Hof geht mit dem Plädoyer des Staatsanwalts in die Schlußphase. Ein 26jähriger Analphabeth ist der Hauptverdächtigte. Doch nach wie vor hält sich das Gerücht, daß Peggy noch lebe.
  • Subventionierte Haferlschuhe

    Tradition : A bisserl a Trachtendemonstration

    Im Streit mit dem bayerischen Trachtenverband um den Zuschuß für Dirndl und Lederhosen hat die bayerische Staatsregierung eingelenkt. Die Trachtler hatten einen Boykott des Oktoberfestumzuges erwogen.