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Gastbeitrag in der F.A.S. : Kerry dankt Merkel für „außerordentliche Rolle“ in der Ukraine-Krise

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John Kerry mit Angela Merkel im Kanzleramt bei seinem Berlin-Besuch im Oktober 2014 Bild: AFP

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls lobt John Kerry die Bundeskanzlerin: Angela Merkel sorge dafür, dass die Gesprächskanäle nach Russland offen bleiben, schreibt der amerikanische Außenminister in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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          Der amerikanische Außenminister John Kerry hat die Rolle Angela Merkels in der Ukraine-Krise gewürdigt. „Durch ihre unermüdliche Diplomatie hat sie Präsident Poroschenko den Rücken gestärkt, und sie hat auch darauf hingewirkt, dass die Gesprächskanäle zu Präsident Putin offen bleiben. Sie hat eine führende Rolle gespielt, die sonst niemand hätte spielen können, und die Vereinigten Staaten sind ihr hierfür außerordentlich dankbar“, schreibt Kerry in einem Gastbeitrag zum Jubiläums des Mauerfalls in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.).

          Kerry schrieb weiter: „Russlands aggressives Verhalten in der Ukraine ist nicht hinnehmbar.“ Es sei von entscheidender Bedeutung, dass Deutschland und die Vereinigten Staaten an der Seite ihrer Partner ständen und die ukrainische Souveränität und Unabhängigkeit verteidigten. „Die Nachkriegsordnung und die Ordnung nach dem Fall der Mauer, von denen Millionen Menschen weltweit profitiert haben, stehen auf dem Spiel“, so Kerry. 

          Der Außenminister warnte zugleich davor, in die Konfliktmuster des Kalten Krieges zurückzufallen: „Es ist von ebenso entscheidender Bedeutung, dass wir uns um die Erneuerung konstruktiverer Beziehungen mit Russland bemühen, falls Moskau willens ist, die notwendigen Schritte zu gehen.“

          Mehr zu dem Thema lesen Sie heute in der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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