https://www.faz.net/-1s0-6lzy3
Autorenporträt / Rauchhaupt, Ulf von (UvR)

Ulf von Rauchhaupt

(UvR)

Abitur am humanistischen Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg. Studium der Physik an der TU München und der Philosophie an der Münchner Jesuiten-Hochschule. 1992 bis 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching. Promotion 1997 über Galaxienhaufen. 1998 Hospitanz bei der „Zeit“, 1998 bis 2000 Reimar-Lüst-Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum in München. 2001 trat er in die Feuilletonredaktion der F.A.Z. ein. Im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, das er seit 2008 leitet, ist er zuständig für Themen der physikalischen Grundlagenforschung, Mathematik, Geowissenschaften, Paläontologie und Altertumswissenschaften. 2002 Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus, 2006 Journalistenpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, 2009 Hanno und Ruth-Roelin-Preis für Wissenschaftspublizistik und Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung. Autor unter anderem der Bücher „Wittgensteins Klarinette. Gegenwart und Zukunft des Wissens“ (2005), „Die Ordnung der Stoffe. Ein Streifzug durch die Welt der chemischen Elemente“ (2009), „Der neunte Kontinent. Die wissenschaftliche Eroberung des Mars“ (2009) und „In den Sternen. Die 88 Konstellationen im Portrait“ (2013). Verheiratet, zwei Söhne.

Sonntagszeitung, Wissenschaft

Aktuelle Beiträge von Ulf von Rauchhaupt

Seite 1 / 49

  • Roter Riese mit Makel: Der Stern Alpha Orionis alias Betelgeuse könnte von gigantischen Sonnenflecken bedeckt sein,

    Aktive Sterne : Flecken hat nicht nur die Sonne

    Die Sonne ist ein vergleichsweise ruhiger und reinlicher Stern. Auf den meisten ihrer Artgenossen sieht es ganz anders aus.
  • Weltraumklima : Die Sonne erwacht

    Auf unserem Gestirn war zuletzt eher wenig los. Das ändert sich gerade. Welche Folgen hat das für die Erde und ihr Klima? Und welche nicht?
  • Ab in die Botanik : Der einsamste Baum

    Auf Campbell Island vor Neuseeland ist das Wetter so mies, dass es kein Baum aushält. Gar keiner? Doch! Einer trotzt der Witterung. Wie lebt es sich, als einziges Gehölz im Umkreis von hunderten von Kilometern?
  • Ab in die Botanik : Pflanzen und Sprachen

    Nirgends wachsen mehr Pflanzenarten als auf Neuguinea - und nirgends werden auf so engem Raum so viele Sprachen gesprochen. Beides hängt zusammen.
  • Außerirdischer geht es kaum noch: Antennen der Murchison Widefield Array in Westaustralien. Am Himmel ist das Zentrum der Milchstraße zu sehen.

    Suche nach Ausserirdischen : Wir sind dann wohl doch allein

    Seit sechzig Jahren sucht man nach Funksignalen außerirdischer Zivilisationen. Jetzt haben australische Forscher zehn Millionen Sterne im UKW-Bereich abgehört. Dafür, dass auch dies erfolglos blieb, gibt es Gründe.
  • Vergnügliches Umherirren: Maislabyrinth bei Milikowice im Südwesten von Polen

    Labyrinthe : Minotaurus wohnt hier immer noch

    Verirren ist menschlich, Hinausfinden mitunter übermenschlich. Warum, wie und seit wann beschäftigen wir uns mit Labyrinthen?
  • Ewiger Mythos : Die Geschichte des Goldes

    Denn aller Wert will Ewigkeit: Gold war noch nie so teuer – dabei taugt es nicht einmal mehr zum Zahlungsmittel. Zur Physik, Chemie, Geologie und Wirtschaftsgeschichte einer Illusion.
  • Eugen Wigners  Freund vermisst in seinem Labor ein Quantenteilchen (rechts). Für Wigner, dargestllet durch eine Hand, befinden sich sein Freund und das Teilchen in einem Überlagerungszustand aller Möglichkeiten. Artwork by Anthony Dunnigan.

    Realität in der Quantenphysik : Sind Fakten nur eine Frage der Perspektive?

    „Wigners Freund“ ist ein berühmtes physikalisches Gedankenexperiment von Eugen Wigner. Es schürt Zweifel, ob Fakten für alle Beobachter immer dieselben sind. Nun haben australische Physiker es als echtes Experiment durchgeführt.
  • Trajanssäule : Legionen in Marmor

    Das Relief auf der Trajanssäule in Rom hat im 20. Jahrhundert unter der Großstadtluft gelitten. Zum Glück wurde es zuvor ringsum abgelichtet. Was ist darauf zu sehen?