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Autorenporträt / Piller, Tobias

Tobias Piller

Korrespondent/in (tp.)

Geboren wurde er 1962 in Straubing an der Donau, aufgewachsen ist er am Rand des Bayerischen Waldes. Schon während der Schulzeit ist seine Neugierde auf den Journalismus geweckt worden. Praktische Kenntnisse sammelte er bei einer bayerischen Regionalzeitung, zwei Rundfunkanstalten und – für kurze Zeit – auch bei einer englischen Zeitung. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg und an der London School of Economics studiert. In London konnte er zudem für einige Monate als Assistent eines Abgeordneten im britischen Parlament Einblicke in die politische Tradition und das Demokratieverständnis Englands nehmen. In der katholischen Jugendarbeit fand er Interesse an den östlichen Nachbarstaaten Deutschlands. 1989 ist er in die Wirtschaftsredaktion dieser Zeitung eingetreten und hat zunächst drei Jahre als einer der Blattmacher gearbeitet. Seit Frühjahr 1992 berichtet er aus Rom als zuständiger Korrespondent über Wirtschaftspolitik, Unternehmen und die Finanzwelt Italiens, seit Frühjahr 2012 auch über Griechenland. Zwischen 2007 und 2017 war er für sechs Jahre Vorsitzender des Auslandspresseclubs für Italien mit 450 Korrespondenten und half dabei, eine Schließung dieser mehr als 100 Jahre alten Institution zu verhindern. Verheiratet.

F.A.Z., Wirtschaft

Aktuelle Beiträge von Tobias Piller

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    Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi äußert sich bei der Diskussion um die Impfpatente zurückhaltend. Das Beispiel seines Landes zeigt eindrücklich, wie Forschung und Patentschutz zusammenhängen.
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    Konkurrenz zu Netflix & Co. : Berlusconi-Konzern hat Großes vor

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  • Mario Draghi seit dem 13. Februar 2021 italienischer Ministerpräsident.

    Auslandsmarkt : Wie wird das Italien nach der Krise?

    In Italien sorgen sich Ökonomen darüber, dass Aufbaufonds und Krisenprogramme das Gewicht des Staates in der Wirtschaft verstärken.
  • Elektroauto in der Werkstatt: Die Mitgliedstaaten wollen die E-Mobilität nach vorne bringen.

    Verteilung der Gelder : Wie Europa den Aufbau nach Corona plant

    Die EU stellt 750 Milliarden Euro bereit, um die Erholung nach der Corona-Krise zu beschleunigen. Auf der Agenda stehen Klimaschutz und Digitalisierung. Doch die Staaten setzen eigene Prioritäten.
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    EU-Aufbaufonds : Draghi kämpft an zwei Fronten für Italiens Aufbauplan

    Statt mit Hoffnungen der Italiener für den Sommer und die kommenden Jahre muss sich der Ministerpräsident mit vielerlei enttäuschten Erwartungen auseinandersetzen. Die Verhandlungen über den konkreten Aufbauplan sind alles andere als einfach.
  • Formel-1-Sieger Max Verstappen (l.) und der Drittplatzierte Lando Norris feiern mit Ferrari-Sekt auf dem Siegerpodest.

    Ferrari-Sekt : Immer auf dem Siegertreppchen

    Für „Ferrari Trento“ ist die Ankunft auf dem Siegertreppchen die Erfüllung eines langgehegten Traums: Bei den Siegesfeiern der Formel 1 gibt es jetzt Ferrari-Sekt. Das ist ein Triumph über den Champagner – aber erklärungsbedürftig.
  • Der Hafen von Genua bei Nacht

    Nachhaltigere Schifffahrt : Das Problem der ruhenden Kolosse

    Die Schifffahrt ist von den internationalen Klimazielen noch weit entfernt. Beispiele aus Italien zeigen aber, wohin der Weg führen könnte. Ein Problem ist, dass die Zyklen der Investitionen in dieser Branche lang sind.
  • Ende März in Athen: Für Touristen gelten dieselben Corona-Regeln wie für Einheimische.

    Griechischer Tourismusminister : „Die Welt braucht Urlaub“

    Entspannen am Ägäischen Meer: Im Interview erklärt Griechenlands Tourismusminister Charis Theoharis, wann die Urlaubssaison beginnen soll und wie das Sicherheitskonzept aussieht.
  • Carmine Di Noia

    Esma-Kandidat : „Eine Kapitalmarktunion wäre jetzt nützlich“

    Der Italiener Carmine Di Noia ist ein Kandidat für die europäische Finanzmarktaufsichtsbehörde Esma. Er plädiert für eine vertiefte Kapitalmarktunion und möchte den Zugang zum Kapitalmarkt für Investoren erleichtern.
  • Im Mittelpunkt: Der Impfstoff von Astra-Zeneca

    Exportstreit : Aufregung um Impfstofflager von Astra-Zeneca

    Die EU stellt neue Regeln für Impfstoff-Exporte vor. Die Kommission habe jetzt „die Pistole auf den Tisch gelegt“.