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Autorenporträt / Weiß, Theresa

Theresa Weiß

(weth.)

Geboren am 10. Januar 1992 in Rastatt (Baden), aufgewachsen in Leipzig. Sie studierte in Halle/Saale und Tartu (Estland) Politikwissenschaft und Philosophie, anschließend osteuropäische Politik und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit Aufenthalt in Kirgistan. Im Studium lernte sie Russisch und Estnisch, in ihrer Abschlussarbeit untersuchte sie Herrschaftsstrategien im autoritären Zentralasien. Stationen in der deutschen Botschaft in Moskau, im Bundestag und bei einem Projekt der EU in Danzig. 2016 hospitierte sie im Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, anschließend war sie als freie Autorin für die F.A.Z. tätig. Ende 2017 arbeitete sie als Stipendiatin des Marion-Gräfin-Dönhoff-Programms zwei Monate bei der unabhängigen russischen Zeitung „Novaya Gazeta“ in Moskau. 2018 Eintritt ins Volontariat der F.A.Z. Seit April 2020 Redakteurin in der Rhein-Main-Redaktion, wo sie über das gesellschaftliche Leben in Frankfurt, soziale Themen und das jüdische Leben berichtet.

F.A.Z., Rhein-Main-Zeitung

Aktuelle Beiträge von Theresa Weiß

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  • Grau in Grün: Die Autobahn 5 zerschneidet das Planungsgebiet, auf dem viele tausend Wohnungen entstehen sollen.

    Geplantes Neubaugebiet : Zwischen Beton und Gerste

    Im Nordwesten der Stadt soll ein neues Quartier entstehen, fast 12.000 Wohnungen sind geplant. Die Anlieger werden sich umstellen müssen.
  • Blaues Wunder: Nach der Insolvenz des Druckfarbenherstellers auf dem Milchsackgelände hat sich viel geändert. Seit 20 Jahren arbeiten hier Künstler, die auch die Wände der alten Fabrikhallen verschönert haben.

    Frankfurter Gutleutviertel : Techno und Kunst statt Industrie

    Das Milchsackgelände im Gutleutviertel ist seit knapp 20 Jahren eine Kulturfabrik: Dort wird musiziert, getanzt und gemalt. Die Stadt drumherum verändert sich – doch die Fabrik bleibt.
  • Zurückgeblieben: Auf dem Campus Bockenheim lernen nur noch wenige Studenten - er soll zum Kulturcampus werden.

    Bockenheim : Zu viele Köche auf dem Kulturcampus

    Die Universität macht in Bockenheim Platz für Kultur und Wohnen. Doch viele wollen etwas von dem Areal abhaben. Es geht nur sehr langsam voran.
  • Unterirdisch: Die Mensa der IGS Nordend können Schüler im Rollstuhl nur mit dem Hub-Lift (rechts im Bild) erreichen. Eine Fahrt dauert immerhin drei Minuten – zu lang für die vier Rollstuhlfahrer an der Schule, um in der Zehn-Minuten-Pause eine Erfrischung zu kaufen.

    Hessische Bauordnung : Bahn frei für Barrierefreiheit

    Barrierefreies Bauen ist teuer und kompliziert, Vorschriften widersprechen sich. Eine Gesetzesnovelle der Hessischen Bauordnung soll das ändern.
  • Farbtupfer im Grau: Viel attraktiver sind die Häuser der Siedlung am Bügel durch die Verschönerungsaktion im vergangenen Jahr nicht geworden.

    Siedlung am Bügel : Imagepflege für 17 Millionen Euro

    Das Quartier am Ben-Gurion-Ring galt lange als sozialer Brennpunkt. Jetzt soll sich in dem Viertel vieles ändern – auch durch das Engagement der Anwohner.
  • An der Theodor-Heuss-Allee, dem Straßenstrich in Frankfurt, gibt es zwei Lager: die linke und die rechte Seite. Und über „die von drüben“ wird jeweils ordentlich hergezogen.

    Straßenstrich : Leben am Bordstein

    Erbitterte Konkurrenz, gewalttätige Freier und das Wetter setzen den Frauen zu, die sich in Frankfurt auf dem Strich prostituieren. Die meisten wollen dennoch nicht weg.
  • Alles im grünen Bereich: Beim morgendlichen Großeinkauf gehen die frischen Blumen wagenweise am Kassentisch der Markthalle vorbei.

    Auf dem Blumengroßmarkt : Ein blühendes Geschäft

    Auf dem Blumengroßmarkt bieten regionale Erzeuger ihre Waren an. Mit Rosen und Sonnenblumen zu handeln klingt schön. Dahinter steckt jedoch viel Arbeit.
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