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Autorenporträt / Trinks, Stefan

Stefan Trinks

(S.T.)

wurde am 5. Mai 1973 in Schweinfurt geboren. Studium der Kunstgeschichte, der Geschichte, der Klassischen und Mittelalterlichen Archäologie in Bamberg und Berlin. Dissertation zur Renaissance-Skulptur des elften Jahrhunderts am Jakobsweg, Habilitation über eigenbewegte Stoffe vom frühen Mittelalter bis in die zeitgenössische Kunst. Zehn Jahre universitäre Lehrerfahrung und Beiträge zur Kunst von den Elfenbeinschnitzereien der Beinzeit 42 000 v. Chr. bis zur Bildsprache aktueller Musikvideos. Seit 1. Oktober 2017 als Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für das Kunstressort zuständig. Bücher: „Antike und Avantgarde. Skulptur am Jakobsweg im 11. Jahrhundert: Jaca – León – Santiago“ (2012), „Transformatio et Continuatio – Forms of Change and Constancy of Antiquity in the Iberian Peninsula“, zusammen mit Horst Bredekamp, (2017).

F.A.Z., Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Stefan Trinks

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  • Angriff oder Verteidigung? Die Wahrnehmung der breitschuldrigen und dunklen „Keepers“ von Arseny Zhilyaev im Musée Grobet-Labadié oszilliert in der ebenso fußballbegeisterten wie gewaltgeplagten Stadt Marseille zwischen Torwarten und Spezialeinsatztruppen.

    Manifesta 13 in Marseille : Leuchtende Gallewellen

    Mit herkulischer Kraft: Die Manifesta als zweitgrößte Kunstbiennale Europas wurde von Corona eingeholt. Sie schlägt sich dennoch wacker – gerade weil das Damoklesschwert der Lebensbedrohung sie existenziell macht.
  • Arno Rink 2005 in seinem Atelier in Leipzig

    Wendephasen deutscher Kunst : Neomanierismen der Teilung

    Im Gegensatz zu den westdeutschen Nachbarn blieb die ostdeutsche Kunstszene kurz vor und nach der Wiedervereinigung ihrem Stil treu. Über die erstaunlichen Wendephasen der deutschen Malerei.
  • Unbeugsam trotz Stasi-Terror: Cornelia Schleimes „Ich halte doch nicht die Luft an“ von 1982.

    Kunst und Spione in Frankfurt : Das Leben der Andersartigen

    Niemals schlafen, alles sehen, für immer festhalten: Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt ist der strukturellen Ähnlichkeit von Agententum und Künstlerschaft seit dem Kalten Krieg auf der Spur.
  • Den Katzen gehörte seine Sympathie: Paul Klees Katze Nuggi.

    Paul Klees Tiere : Das Urchs als besserer Mensch

    Seit seiner Kindheit malte Paul Klee Tiere. Die Internationalen Tage Ingelheim zeigen seine zoologischen Gärten der Phantasie mit einem liebenswürdig tollpatschigen Mischwesen.
  • Erich Marx im Februar 2015 vor einem Foto, dass das Werk „Das Kapital Raum 1970-1977“ von Joseph Beuys zeigt: Marx hatte das Werk gekauft und wollte es der Nationalgalerie als Leihgabe überlassen.

    Zum Tod von Erich Marx : Künstler-Unternehmer

    Er kam aus kleinsten Verhältnissen und zeigte seine Sammlung großer Künstler seiner Generation in der Berliner Neuen Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof. Am Mittwochabend ist Erich Marx gestorben.
  • Pflanzen im Zollamt : Ökosystem der amerikanischen Südstaaten

    Die Künstlerin Precious Okoyomon lässt es im Frankfurter Zollamt wuchern. Sie sind nicht Deko, sondern Hauptobjekt der Ausstellung „Earthseed“, die die Geschichte der Pflanze Kudzu erzählt.
  • Instruktive Neugestaltung: Der Themenbereichs zur Kolonialgeschichte mit Schwerpunkt auf Deutsch-Südwest und -Südost im Deuteschen Historischen Museum

    Ethnologische Sammlungen : Asynchrones Dekolonialisieren

    Was muss zurückgegeben, was kann behalten werden? Über den Umgang mit außereuropäischen Sammlungen in deutschen Museen ist eine Diskussion entbrannt. Ein – richtig verstandenes – Humboldt-Forum könnte die Lösung sein.
  • Seelenfenster: Der erste der drei Richters ist in der Abtei Tholey bereits eingebaut.

    Boom moderner Glasmalerei : Denn alles Licht will Ewigkeit

    Eine Renaissance der Gotik: Im ältesten Kloster Deutschlands werden Ende September neue Künstlerfenster von Gerhard Richter eingeweiht. Zum anhaltenden Siegeszug monumentaler Glasmalerei.