https://www.faz.net/redaktion/stefan-trinks-15315860.html
Autorenporträt / Trinks, Stefan

Stefan Trinks

(S.T.)

wurde am 5. Mai 1973 in Schweinfurt geboren. Studium der Kunstgeschichte, der Geschichte, der Klassischen und Mittelalterlichen Archäologie in Bamberg und Berlin. Dissertation zur Renaissance-Skulptur des elften Jahrhunderts am Jakobsweg, Habilitation über eigenbewegte Stoffe vom frühen Mittelalter bis in die zeitgenössische Kunst. Zehn Jahre universitäre Lehrerfahrung und Beiträge zur Kunst von den Elfenbeinschnitzereien der Beinzeit 42 000 v. Chr. bis zur Bildsprache aktueller Musikvideos. Seit 1. Oktober 2017 als Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für das Kunstressort zuständig. Bücher: „Antike und Avantgarde. Skulptur am Jakobsweg im 11. Jahrhundert: Jaca – León – Santiago“ (2012), „Transformatio et Continuatio – Forms of Change and Constancy of Antiquity in the Iberian Peninsula“, zusammen mit Horst Bredekamp, (2017).

Feuilleton

Aktuelle Beiträge von Stefan Trinks

Seite 1 / 42

  • Niederländisches Gruppenbildnis mit Überlebendem: Gemälde des ehemaligen Rektorats der Universität Leiden von Rein Dool, 1976. Der zweite von links ist der damalige Rektor und Mediävist Dolf Cohen, der noch 1941 von Johan Huizinga mit der Doktorarbeit „Die Troja-Vorstellungen der mittelalterlichen Geschichtsschreiber im Westen bis 1160“ promoviert wurde.

    Bildabhängeaktion in Leiden : Verwoked

    Wokes Unwohlsein angesichts sechs alter Männer, von denen drei rauchen: Die Universität Leiden hatte der Cancel Culture nachgegeben und ein Bild abgehängt, das unter anderen den einstigen jüdischen Rektor zeigt.
  • Rosemarie Trockel

    Rosemarie Trockel wird 70 : Aus dem Nähkästchen gekämpft

    Ihr Jubeljahr wird auf der Biennale di Venezia ebenso wie in Frankfurt groß gefeiert: der kämpferisch-einzigartigen Konzeptkünstlerin Rosemarie Trockel zum siebzigsten Geburtstag.
  • Nussbaum-Bild der Pogrome 1938 : Die Osnabrücker Nacht der Teufel

    Eine historische Entdeckung: Unter Felix Nussbaums „Rue triste“ liegt ein bislang unbekanntes Gemälde zur Pogromnacht des 9. November 1938. Der Maler wurde im Holocaust umgebracht. Warum er sein Bild übermalte, bleibt unklar.
  • Marc Chagall in der Schirn : Drei Schritte zum Abgrund

    Metaphern des Leids: Sechzig sich zunehmend verdüsternde Bilder Chagalls in der Frankfurter Schirn aus den Jahren 1930 bis 1948 rücken Klischees zurecht.
  • Das vollkommen zwanglose Treffen von Spätromantik und  Impressionismus im lichtdurchfluteten italienischen Latium: Albert Venus’  „Sonnenbeschienener  Waldweg bei Nemi“ von 1869 in Öl auf  Leinwand auf Pappe.

    Maler Albert Venus in Dresden : Sohn des italienischen Lichts

    Ist eine „leuchtende Romantik“ nicht ein Widerspruch? Der bisher kaum bekannte Maler Albert Venus war jedenfalls ihr Erfinder, wie nun in Dresden zu entdecken ist.